(19)
(11) EP 1 084 979 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
18.02.2004  Patentblatt  2004/08

(21) Anmeldenummer: 00250288.8

(22) Anmeldetag:  30.08.2000
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7B66C 1/66

(54)

Greifer einer heb- und senkbaren Aufnahmevorrichtung für von oben zu greifende Behälter

Gripper for a lifting device to pick-up the containers from above

Grappin d' un dispositif de levage pour prendre les containers par le dessus


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE ES FR GB IT LI

(30) Priorität: 20.09.1999 DE 19946122

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
21.03.2001  Patentblatt  2001/12

(73) Patentinhaber: Demag Cranes & Components GmbH
58300 Wetter (DE)

(72) Erfinder:
  • Nerger, Klaus, Dipl.-Ing.
    47506 Neukirchen-Vluyn (DE)

(74) Vertreter: Moser, Jörg Michael, Dipl.-Ing. et al
Rosastrasse 6 A
45130 Essen
45130 Essen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 4 229 346
DE-U- 29 516 996
US-A- 2 597 128
DE-A- 4 304 723
FR-A- 1 487 616
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Greifer einer heb- und senkbaren Aufnahmevorrichtung für von oben zu greifende Behälter gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Aus der DE 42 29 215 A1 ist ein gattungsgemäßer Greifer bekannt, der für von oben zu greifende Lasten vorgesehen ist. Der Greifer besteht aus einem Rahmen, der aus Quer- und Längsträgem gebildet ist, und wird über eine Öse mit einem Hebezeug verbunden. An den Querträgern sind jeweils ein Paar Greifelemente angeordnet, deren Abstand in etwa der Länge des Querträgers entspricht. Damit ist der Abstand groß gegenüber den Greifelementabmessungen (Breite, Länge, Dicke). Jedes Greifelement besteht aus zwei Hakenelementen, die in einer gemeinsamen vertikalen Ebene liegen und deren Hakenspitzen einander abgewandt sind. Die den Hakenspitzen gegenüberliegenden Flächen der beiden Hakenelemente sind einander zugewandt und liegen in der Bereitschaftsstellung des Greifelements aneinander an. Die Greifelemente erstrecken sich vertikal nach unten und tauchen beim Aufsetzen des Rahmens auf den Behälter jeweils in eine Behälteröffnung ein, wobei die Behälteröffnungen in der Behälterseitenwand schlitzförmig ausgebildet sind. Der Greifer ist speziell für oben offene Normbehälter vorgesehen, die in den vertikalen Seitenwänden im oberen Randbereich sich in die Seitenwand hineinerstreckende Behälteröffnungen aufweisen. Mittels eines Gestänges sind die Hakenelemente jedes Greifelements in eine Greifstellung auseinanderschwenkbar (spreizbar), wo sie unter den Rand der schlitzförmigen Öffnung greifen.

    [0003] Nachteilig sind bei diesem Greifer der relativ hohe konstruktive Aufwand sowie die vielen zu montierenden Einzelteile.
    Die Schrift DE 42 29 346 beschreibt einen Vertikalgreifer für Systembehälter, bei dem jedem von zwei Querträgem ein Paar Greifelemente zugeordnet ist. Die Greifelemente sind quer zur Hubrichtung verschiebbar.
    Die Aufgabe der Erfindung ist es, einen konstruktiv einfachen Greifer zu schaffen, der aus wenigen kostengünstig herstellbaren Einzelteilen besteht.

    [0004] Die Lösung dieser Aufgabe ist durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gegeben. Durch die kennzeichnenden Merkmale der Unteransprüche 2 bis 13 ist der Greifer in vorteilhafter Weise weiter ausgestaltet.

    [0005] Die Lösung sieht vor, daß jeder Querträger mindestens ein paar Greifelemente aufweist und daß die Greifelemente jedes Paars gegenläufig zueinander längs des Querträgers linear verschiebbar sind. Es sind bei dieser Lösung also an jedem Querträger mindestens zwei in relativ großem Abstand zueinander angeordnete Greifelemente vorhanden. Die z.B. je an einem Tragelement befestigten Greifelemente werden dadurch in die Greifstellung bewegt, daß die Tragelemente jeweils linear verschoben werden, bis die Greifelemente die entsprechenden Hafteelemente am Behälter untergreifen. Zum Greifen werden die Greifelemente jedes Paares soweit verschoben, bis diese an den Kanten der Behälteröffnung zur Anlage kommen. Diese Ausführung ermöglicht es, den konstruktiven Aufwand und die Zahl der Einzelteile gering zu halten.
    Erfindungsgemäß ist jeder Querträger aus zwei längsverschiebbaren Querträgerblechen gebildet und ist an jedem Querträgerblech jeweils ein Greifelement des Paares angeordnet, so dass die Greifelemente jedes Paares gegenläufig zueinander längs des Querträgers verschiebbar sind. Der Vorteil dieser Lösung besteht darin, daß die Querträgerbleche in nahezu beliebiger Kontur leicht und kostengünstig herstellbar sind.
    Die Konstruktion des Greifers läßt sich weiter vereinfachen, wenn die Länge der beiden Querträger zur Bewegung der Greifelemente in ihre Greif- und Bereitschaftsstellung synchron veränderbar ist. Die Greifelemente sind hierbei fest an den Querträgem befestigt.

    [0006] Um die Längsverschiebbarkeit der Querträgerbleche sicherzustellen, wird vorgeschlagen, daß an jedem Querträgerblech quer zur Längsrichtung ein Bolzen und längsbeabstandet von diesem ein Langloch vorgesehen ist, wobei der Bolzen jeweils in das Langloch des anderen Quertägerblechs desselben Querträgers eingreift. Auf diese Weise wird eine einfach herstellbare und trotzdem gut funktionierende Längsführung erreicht.

    [0007] Die Sicherheit des Greifens läßt sich dadurch erhöhen, daß jedes Greifelement des Paares aus zwei Hakenelementen gebildet ist, wobei das eine Hakenelement an dem einen und das andere Hakenelement an dem anderen Querträgerblech angeordnet ist.

    [0008] Zweckmäßigerweise sind die beiden Hakenelemente jedes Greifelements einander abgewandt, so daß diese die Behälteröffnung an gegenüberliegenden Seitenkanten untergreifen.

    [0009] Das störungsfreie Verschieben der Greifelemente von der auseinandergeschobenen in die sich überdeckende Lage wird dadurch sichergestellt, daß die beiden auseinandergeschobenen Hakenelemente jedes Greifelements quer zur Längsrichtung gesehen einander überschneiden. Die Verschiebung der Hakenelemente ist also soweit begrenzt, daß beim Auseinanderschieben in Querrichtung kein Spalt zwischen den Hakenelementen gebildet wird, der ein Verschränken der Hakenelemente bewirken könnte.

    [0010] Zur Verringerung des Herstellungsaufwands werden jedes Querträgerblech zusammen mit den zugehörigen Hakenelementen aus einem Blech herausgeschnitten, insbesondere mittels des Laserschneidverfahrens. Sie sind also zweckmäßigerweise einstückig ausgebildet.

    [0011] Eine feste Verbindung zwischen dem Hakenelement und dem Querträgerblech wird dadurch erzielt, daß jedes Querträgerblech und die zugehörigen Hakenelemente einstückig ausgebildet sind.

    [0012] Um ein Eindringen von dünnen Behälterwänden, Rippen oder Stegen zwischen zwei Hakenelementen beim falsch positionierten Aufsetzen auf dem Behälter zu vermeiden, wird vorgeschlagen, daß das untere Ende eines der beiden Hakenelemente des Greifelements so ausgebildet ist, daß es den Spalt zwischen den Hakenelementen abdeckt. Dies kann einfach durch Umbiegen des unteren Endes sowie mittels des Abschneidens dieses Endes unter einem Winkel erfolgen, so daß eine den Spalt abdeckende Kante entsteht.

    [0013] Das Einfügen der Greifelemente erfolgt störungsfrei, wenn die beiden zusammengeschobenen Hakenelemente jedes Greifelements quer zur Längsrichtung gesehen einander derart überschneiden, daß sie ein sich nach unten verjüngendes, in die Behälteröffnung leicht einführbares Einführelement bilden. Die Greifelemente weisen hierbei eine hakenfreie Form auf.

    [0014] Zur Erzielung einer einfache Konstruktion wird vorgeschlagen, daß der Rahmen mit den Querträgern verbundene Längsträger aufweist, an deren Enden die Bolzen angeordnet sind.

    [0015] Die Bolzen können hierbei auch an den Enden der Längsträger angeformt sein, was eine einfache Konstruktion ergibt.

    [0016] Zur Anpassung an unterschiedliche Behälterbreiten wird vorgeschlagen, daß die parallelen Längsträger teleskopisch verschiebbar sind.

    [0017] Um das Verschieben der Hakenelemente sicherzustellen, sind außen an den Bolzen drehgelagerte Auflagerollen zur Auflage auf dem Behälterrand aufgesteckt, was den Reibungswiderstand verringert.

    [0018] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine perspektivische Ansicht eines Greifers,
    Fig. 2
    zwei Ansichten des Greifers gemäß Fig. 1,
    Fig. 3
    eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie in Fig. 2 mit Blick auf den Verbindungsträger,
    Fig. 4
    eine Seitenansicht des Greifers gemäß Fig. 1 mit zusammengeschobenen Hakenelementen und
    Fig. 5
    eine Seitenansicht des Greifers gemäß Fig. 1 mit auseinandergeschobenen Hakenelementen.


    [0019] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Greifers 1 einer heb- und senkbaren Aufnahmevorrichtung für Behälter. Der Greifer 1 besteht aus einem von oben auf den Behälter aufsetzbaren Rahmen 2, der aus zwei Querträgem 3 und zwei Längsträgem 4 gebildet ist. An jedem Querträger 3 sind zwei Greifelemente 6 angeordnet, die sich nach unten erstrecken und beim Aufsetzen jeweils in eine Behälteröffnung eintauchen bzw. eingreifen. Der Abstand der Greifelemente 6 jeden Paares ist größer als die größte Abmessung der Greifelemente 6, d.h. größer als deren Länge, Breite und Höhe. So entspricht im Ausführungsbeispiel der Abstand der Greifelemente 6 etwa der 6-fachen der nach unten erstreckenden Greifelementlänge.

    [0020] Die beiden parallelen Längsträger 4 bestehen aus rohrförmigen Elementen 7, welche teleskopartig ineinander verschiebbar sind. Auf diese Weise sind die Längsträger 4 auseinander- und zusammenschiebbar, so daß die Größe des Rahmens 2 an unterschiedliche Behältergrößen anpaßbar ist. Zur Fixierung dienen die Feststeller 8, die in Durchgangsbohrungen 9 der Längsträger 4 eingreifen.

    [0021] Wie Fig. 1 ebenfalls zeigt, sind die Enden der Längsträger 4 bolzenartig ausgebildet. Diese Bolzen 5 sind durch die Querträger 3 hindurchgesteckt und verbinden die Querträger 3 mit den Längsträgem 4. An den Enden tragen die Bolzen 5 frei drehbare Auflagerollen 14 zur Auflage auf dem Behälterrand.

    [0022] Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht und eine Draufsicht des Greifers 1 gemäß Fig. 1. So ist Fig. 2 entnehmbar, daß je zwei parallele quer zu den Längsträgem 4 angeordnete je einen Verbindungsträger 10 bildende Verbindungselemente 11 die beiden Längsträger 4 miteinander verbinden. Wie die Draufsicht erkennen läßt, bestehen die Verbindungselemente 11 jeweils aus drei parallelen fest miteinander verbundenen Verbindungsblechen, die konstruktiv einfach z.B. mittels des Laserschneidverfahrens herstellbar sind.

    [0023] Fig. 3 zeigt eine Schnittansicht mit Blick auf den Verbindungsträger 10 gemäß der Schnittlinie in Fig. 2. Die Verbindungselemente 11 jedes Verbindungsträgers 10 sind jeweils mit einem Langloch 12 und einer Kreisöffnung 13 versehen und liegen seitlich so aneinander an, daß je ein Langloch 12 einer Kreisöffnung 13 gegenüberliegt. Durch die Kreisöffnungen 13 der beiden Verbindungsträger 10 sind quer zu ihrer Längsrichtung, also parallel zu den Längsträgem 4, Gelenkbolzen 16 hindurchgesteckt und axial gesichert, so daß die beiden Verbindungselemente 11 jedes Verbindungsträgers 10 mittels der Langlöcher 12 längsgeführt frei gegeneinander längsverschiebbar sind. Die Verbindungsträger 10 weisen weiter an den außenliegenden Enden eine Durchgangsöffnung 15 auf, durch welche das Längsträgerrohr hindurchgesteckt ist; mittels der Feststeller 8 erfolgt die Fixierung.

    [0024] Ein Gelenkparallelogramm (nicht gezeigt) ist unten an den Gelenkbolzen 16 und oben an einer Trageinheit (ebenfalls nicht gezeigt) angelenkt. Mittels des Gelenkparallelogramms werden die beiden parallelen jeweils in einer horizontalen Ebene liegenden Längsträger 4 beim Aufsetzen auf den Behälter durch das Eigengewicht der Trageinheit synchron auseinandergeschoben.

    [0025] Fig. 4 und Fig. 5 zeigen die Querträger 3, welche aus je zwei mittels des Laserschneidverfahrens einfach herstellbaren Querträgerblechen 19 (s. Fig. 2) gebildet sind. Wie Fig. 4 und Fig. 5 erkennen lassen, weist jedes Querträgerblech 19 zwei Hakenelemente 17 auf, deren Hakenspitzen 18 in dieselbe Richtung weisen. Die einstückige Ausführung des Querträgerblechs 19 hat den Vorteil, daß es stabil und leicht herstellbar ist.

    [0026] Analog zu den Verbindungselementen 11 ist jedes Querträgerblech 19 mit einem Langloch 20 und einer kreisförmigen Öffnung 21 versehen, die in Längsrichtung beabstandet sind. Die Längsverschiebung der beiden Querträgerbleche 19 wird dadurch sichergestellt, daß in jedem Querträgerblech 19 quer zur Längsrichtung je einer der Bolzen 5 der Längsträger 4 drehfest durch die Öffnung 21 (Fig. 4 und Fig. 5, hinter den Auflagerollen 14 in Fig. 4 liegend) und dann durch das Langloch 20 geführt ist, oder in umgekehrter Reihenfolge. Diese Anordnung ist wie die Fig. 4 und Fig. 5 zeigen auf beiden Seiten vorhanden, allerdings ist das Langloch 20 einmal vom und einmal hinten angeordnet.

    [0027] Die beiden Querträgerbleche 19 sind unter Belassung eines geringen Spalts (ca. 0,1 mm) längsverschiebbar miteinander verbunden.

    [0028] Wie Fig. 4 und Fig. 5 zeigen, ist im Ausführungsbeispiel jedes Greifelement 6 aus zwei Hakenelementen 17 gebildet, wobei die beiden Hakenelemente 17 jedes Greifelements 6 zu verschiedenen Querträgerblechen 19 gehören. Die beiden Hakenelemente 17 jedes Greifelements 6 sind einander abgewandt. Sie bilden im zusammengeschoben Zustand (s. Fig. 4) ein - quer zur Längsrichtung gesehen - sich verjüngendes, in die Behälteröffnung einführbares Einführelement 22, wobei die Hakenspitzen 18 nicht über die Außenkontur des jeweils anderen Hakenelements 17 hinausragen, sondern dessen Hakenspitze 18 jeweils abdecken.

    [0029] Im auseinandergeschobenen Zustand überschneiden sich die der Hakenspitze 18 jeweils gegenüberliegenden Bereiche der Hakenelemente 17 (quer zur Längsrichtung gesehen). Das heißt, zwischen den beiden Hakenelementen 17 bildet sich bezogen auf die Figur 3 beim Auseinanderschieben kein Spalt aus.

    [0030] Beim Ausführungsbeispiel sind die Greifelemente 6 jedes Paares also gegenläufig zueinander längs des Querträgers 3 synchron verschiebbar.

    [0031] Die Hakenelemente 17 untergreifen nach dem vollständigen Eintauchen in die Behälteröffnung im auseinandergeschobenen Zustand einen in der Behälterseitenwand ausgebildeten Steg (nicht gezeigt). Das Auseinanderschieben erfolgt bis zum Anschlagen des Hakenelementschafts 23 an der Behälteröffnung, wobei gleichzeitig die Bolzen 5 in den Langlöchem an dem entsprechenden Ende zur Anlage kommen.

    [0032] Wie Fig. 1 zeigt, ist das untere Ende eines der beiden Hakenelemente jedes Greifelements 6 mit einer Nase 24 versehen, die den schmalen Spalt zwischen den beiden einander unmittelbar gegenüberliegenden Hakenelementen 17 abdeckt, so daß es zu keinem Eindringen von dünnen Behälterwänden, Rippen oder Stegen zwischen zwei Hakenelementen 17 beim falsch positionierten Aufsetzen auf dem Behälter kommen kann. Hierzu wird der Haken in diesem Bereich einfach um 90° umgebogen und dann unter einem Winkel von 30° gegenüber der Horizontalen abgeschnitten.

    [0033] Der Greifer 1 gemäß Ausführungsbeispiel weist insbesondere aufgrund der beiden Hakenelemente 17 pro Greifelement 6 eine hohe Greifsicherheit auf. Selbstverständlich kann als Vereinfachung jedes Querträgerblech 19 auch mit nur einem einzigen Haken versehen sein, wobei dann die beiden Hakenelemente 17 des Querträgers 3 einander zu- oder abgewandt sein müssen.

    Bezugszeichenliste



    [0034] 
    1
    Greifer
    2
    Rahmen
    3
    Querträger
    4
    Längsträger
    5
    Bolzen
    6
    Greifelement
    7
    Element
    8
    Feststeller
    9
    Durchgangsbohrung
    10
    Verbindungsträger
    11
    Verbindungselement
    12
    Langloch
    13
    Kreisöffnung
    14
    Auflagerolle
    15
    Durchgangsöffnung
    16
    Gelenkbolzen
    17
    Hakenelement
    18
    Hakenspitze
    19
    Querträgerblech
    20
    Langloch
    21
    kreisförmige Öffnung
    22
    Einführelement
    23
    Hakenelementschaft
    24
    Nase



    Ansprüche

    1. Greifer einer heb- und senkbaren Aufnahmevorrichtung für Behälter,
    mit einem von oben auf den Behälter aufsetzbaren Rahmen, (1)
    mit an Querträgern (3) des Rahmens angeordneten, sich nach unten erstreckenden und beim Aufsetzen in eine Behälteröffnung eintauchenden Greifelementen (6), die jeweils aus einer Bereitschaftsstellung in eine Greifstellung bewegbar sind und deren Abstand voneinander größer als die größte Greifelementabmessung sind, wobei jeder Querträger (3) mindestens ein Paar Greifelemente (6) aufweist
    dadurch gekennzeichnet,
    daß jeder Querträger (3) aus zwei längsverschiebbaren Querträgerblechen (19) gebildet ist und daß an jedem Querträgerblech (19) jeweils ein Greifelement (6) des Paars fest angeordnet ist, so dass bei einer Lângsverschiebung der Querträgerblech (19) die Greifelemente (6) des Paars gegenläufig zueinander verschiebbar sind.
     
    2. Greifer nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Länge der beiden Querträger (3) zur Bewegung der Greifelemente (6) in ihre Greif- bzw. Bereitschaftsstellung synchron veränderbar ist.
     
    3. Greifer nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß an jedem Querträgerblech (19) quer zur Längsrichtung ein Bolzen (5) in einer Kreisöffnung 13 und längsbeabstandet von diesem ein Langloch (20) vorgesehen ist, wobei der Bolzen (5) jeweils in das Langloch (20) des anderen Querträgerblechs (19) desselben Querträgers (3) eingreift.
     
    4. Greifer nach einem der Ansprüche 1 oder 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß jedes Greifelement (6) des Paars aus zwei Hakenelementen (17) gebildet ist, wobei das eine Hakenelement (17) an dem einen und das andere Hakenelement (17) an dem anderen Querträgerblech (19) angeordnet ist.
     
    5. Greifer nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die beiden Hakenelemente (17) jedes Greifelements (6) einander abgewandt sind.
     
    6. Greifer nach einem der Ansprüche 4 oder 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die beiden auseinandergeschobenen Hakenelemente (17) jedes Greifelements (6) quer zur Längsrichtung gesehen einander überschneiden.
     
    7. Greifer nach einem der Ansprüche 4-6
    dadurch gekennzeichnet,
    daß jedes Querträgerblech (19) und die zugehörigen Hakenelemente (17) einstückig ausgebildet sind.
     
    8. Greifer nach einem der Ansprüche 4-7,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß jedes Querträgerblech (19) und die zugehörigen Hakenelemente (17) aus einem Blech herausgeschnitten sind, insbesondere mittels des Laserschneidverfahrens.
     
    9. Greifer nach einem der Ansprüche 4 -8,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das untere Ende eines der beiden Hakenelemente (17) des Greifelements (6) so ausgebildet ist, daß deren Spalt abgedeckt ist.
     
    10. Greifer nach einem der Ansprüche 4-9,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die beiden zusammengeschobenen Hakenelemente (17) jedes Greifelements (6) quer zur Längsrichtung gesehen einander derart abdecken, daß sie ein sich nach unten verjüngendes, in die Behälteröffnung einführbares Einführelement (22) bilden.
     
    11. Greifer nach einem der Ansprüche 1 -10,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Rahmen (2) mit den Querträgern (3) verbundene Längsträger (4) aufweist, an deren Enden die Bolzen (5) angeordnet sind.
     
    12. Greifer nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die parallelen Längsträger (4) teleskopisch verschiebbar sind.
     
    13. Greifer nach einem der Ansprüche 11 oder 12,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß außen an den Bolzen (5) drehgelagerte Auflagerollen (14) zur Auflage auf dem Behälterrand aufgesteckt sind.
     


    Claims

    1. Gripper of a receiving device which can be raised and lowered for containers, with a frame (1) which can be placed from above onto the container, with downwardly extending gripper elements (6) which are disposed on cross-beams (3) of the frame and protrude into a container opening when the frame is placed thereon and which are each movable out of a ready position into a gripping position, their distance from one another being greater than the greatest dimension of the gripper elements, wherein each cross-beam (3) has at least one pair of gripping elements (6), characterised in that each cross-beam (3) is formed from two cross-beam plates (10) which can be displaced longitudinally and that in each case one gripper element (16) of the pair is disposed and fixed on each cross-beam plate (10) so that in the event of a longitudinal displacement of the cross-beam plates (19) the gripper elements (6) of the pair are movable in opposite directions to one another.
     
    2. Gripper as claimed in Claim 1, characterised in that the length of the two cross-beams (3) is variable synchronously for movement of the gripper elements (6) into their gripping or ready position.
     
    3. Gripper as claimed in Claim 1, characterised in that on each cross-beam plate (19) a bolt (5) is provided in a circular opening (13) transversely with respect to the longitudinal direction and, spaced therefrom, a elongate hole (20) is provided, whereby the bolt (5) in each case engages in the elongate hole (20) of the other cross-beam plate (19) of the same cross-beam (3).
     
    4. Gripper as claimed in one of Claims 1 or 3, characterised in that each gripper element (6) of the pair is formed of two hook elements (17), one hook element (17) being disposed on one cross-beam plate (19) and the other hook element (17) being disposed on the other cross-beam plate (19).
     
    5. Gripper as claimed in Claim 4, characterised in that the two hook elements (17) of each gripper element (6) face away from one another.
     
    6. Gripper as claimed in one of Claims 4 or 5, characterised in that the two parted hook elements (17) of each gripper element (6) overlap one another when viewed transversely with respect to the longitudinal direction.
     
    7. Gripper as claimed in one of Claims 4 - 6, characterised in that each cross-beam plate (19) and the appertaining hook elements (17) are constructed in one piece.
     
    8. Gripper as claimed in one of Claims 4-7, characterised in that each cross-beam plate (19) and the appertaining hook elements (17) are cut out of sheet metal, particularly by means of a laser cutting process.
     
    9. Gripper as claimed in one of Claims 4-8, characterised in that the lower end of one of the two hook elements (17) of the gripper element (6) is constructed so that it covers the gap between them.
     
    10. Gripper as claimed in one of Claims 4-9, characterised in that the two hook elements (17) of each gripper element (16) when pushed together overlap one another, when viewed transversely with respect to the longitudinal direction, in such a way that they form a downwardly tapered insertion element (22) which can be inserted into the container opening.
     
    11. Gripper as claimed in one of Claims 1 - 10, characterised in that the frame (2) has longitudinal beams (4) connected to the cross-beams (3), with the bolts (5) disposed on the ends thereof.
     
    12. Gripper as claimed in Claim 11, characterised in that the parallel longitudinal beams (4) can be displaced telescopically.
     
    13. Gripper as claimed in one of Claims 11 or 12, characterised in that rotatably mounted bearing rollers (14) are fitted externally onto the bolts (5) for bearing on the edge of the container.
     


    Revendications

    1. Dispositif de préhension d'un appareil de réception de conteneurs apte à être soulevé et abaissé, lequel dispositif de préhension comporte
       un cadre (1) pouvant être placé par-dessus le conteneur,
       des éléments de préhension (6) qui sont disposés sur des traverses (3) du cadre, qui s'étendent vers le bas, qui pénètrent lors de la mise en place dans une ouverture de conteneur, qui sont mobiles d'une position d'attente dans une position de préhension et qui sont écartés d'une distance supérieure à la dimension de l'élément de préhension, chaque traverse (3) comportant au moins une paire d'éléments de préhension (6),
    caractérisé en ce que chaque traverse (3) est constituée de deux tôles de traverse déplaçables longitudinalement (19), et en ce qu'un élément de préhension (6) de la paire est agencé fixe sur chaque tôle de traverse (19) de sorte que, lorsque les tôles de traverse (19) se déplacent longitudinalement, les éléments de préhension (6) de la paire sont déplaçables les uns par rapport aux autres dans des sens opposés.
     
    2. Dispositif de préhension selon la revendication 1, caractérisé en ce que la longueur des deux traverses (3) est modifiable de façon synchrone en vue de déplacer les éléments de préhension (6) dans leur position de préhension resp. d'attente.
     
    3. Dispositif de préhension selon la revendication 1, caractérisé en ce que, sur chaque tôle de traverse (19) transversalement à la direction longitudinale, un boulon (5) est prévu dans une ouverture circulaire (13) et un trou oblong (20) est prévu longitudinalement à distance dudit boulon, le boulon (5) s'engageant dans le trou oblong (20) de l'autre tôle (19) de la même traverse (3).
     
    4. Dispositif de préhension selon l'une des revendications 1 ou 3, caractérisé en ce que chaque élément de préhension (6) de la paire est constitué de deux éléments formant crochet (17), l'un des éléments formant crochet (17) étant disposé au niveau de l'un ou de l'autre élément formant crochet (17) sur l'autre tôle de traverse (19).
     
    5. Dispositif de préhension selon la revendication 4, caractérisé en ce que les deux éléments formant crochet (17) de chaque élément de préhension (6) sont opposés l'un à l'autre.
     
    6. Dispositif de préhension selon l'une des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que, par référence à la direction longitudinale, les deux éléments formant crochet (17) de chaque élément de préhension (6) se chevauchent lorsqu'ils sont écartés l'un de l'autre.
     
    7. Dispositif de préhension selon la revendication 4 à 6, caractérisé en ce que chaque tôle de traverse (19) et les éléments formant crochets (17) associés sont conformés d'une seule pièce.
     
    8. Dispositif de préhension selon la revendication 4 à 7, caractérisé en ce que chaque tôle de traverse (19) et les éléments formant crochet (17) associés sont découpés dans une tôle, en particulier par procédé de coupe au laser.
     
    9. Dispositif de préhension selon la revendication 4 à 8, caractérisé en ce que l'extrémité inférieure de l'un des deux éléments formant crochet (17) de l'élément de préhension (6) est conformée de façon à recouvrir leur fente.
     
    10. Dispositif de préhension selon la revendication 4 à 9, caractérisé en ce que, par référence à la direction longitudinale, les deux éléments formant crochet (17) de chaque élément de préhension (6) se recouvrent lorsqu'ils sont rapprochés de façon à former un élément d'insertion (22) s'amincissant vers le bas et insérable dans l'ouverture de conteneur.
     
    11. Dispositif de préhension selon la revendication 1 à 10, caractérisé en ce que le cadre (2) comporte des longerons (4) qui sont reliés aux traverses (3) et aux extrémités desquels sont disposés des boulons (5).
     
    12. Dispositif de préhension selon la revendication 11, caractérisé en ce que les longerons parallèles (4) sont déplaçables de façon télescopique.
     
    13. Dispositif de préhension selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que des rouleaux de support (14), montés à rotation à l'extérieur sur des boulons (5), sont placés en appui sur le bord de conteneur.
     




    Zeichnung