[0001] Die Erfindung betrifft einen Eisgenerator zur Erzeugung einer wäßrigen Suspension
aus Eiskristallen nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Im Bereich der Kältetechnik spielt Wasser als Kälteträger aufgrund der günstigen
Verfügbarkeit und Umweltverträglichkeit eine große Rolle. Besondere Vorteile bietet
hierbei der Einsatz von sogenanntem Ice-slurry, einer wäßrigen Suspension aus kleinen
Eiskristallen. Da diese Suspension in fließfähigem Zustand vorliegt, kann Ice-slurry
wie eine Flüssigkeit durch Rohrleitungen gepumpt werden. Andererseits weist dieser
Kälteträger aufgrund der für die Phasenumwandlung der Eiskristalle zu Wasser erforderlichen
Schmelzwärme eine'hohe Energiedichte auf. Ice-slurry ist daher ein ideales Medium
zum Transport und zur Verteilung von Kälte.
[0003] Beispielhafte Anwendungsgebiete dieses Mediums sind die Klimatisierung von Gebäuden,
der Einsatz in Nahkältenetzen, die Kühlung von Lagerräumen und die Kühlung von Produktionsprozessen,
beispielsweise in Milchwerken.
[0004] Für die Verteilung der Kälte auf die jeweiligen zu kühlenden Objekte ist in der Regel
ein ausgedehntes Rohrnetz erforderlich. Aufgrund der hohen Energiedichte von Ice-slurry
erfordert der Einsatz dieses Mediums als Kälteträger deutlich geringere Rohrdurchmesser
der Transportleitungen als bei Einsatz von reinem Wasser als Kälteträger. Dies führt
zu Einsparungen bei den Baukosten des Kältenetzes. Weiterhin erlauben diese Wasser-Eis-Suspensionen
einen sehr gleichmäßigen Kühlprozeß, da die Phasenumwandlung bei einer nahezu konstanten
Temperatur erfolgt.
[0005] Die zur Kühlung eingesetzten Kühl- bzw. Kälteanlagen bestehen hauptsächlich aus dem
Eisgenerator bzw. Eiserzeuger, einem Eisspeicherbehälter, einem Rührer, Umwälzpumpen
sowie den zur Kälteübertragung auf die zu kühlenden Objekte erforderlichen Wärmetauschern
verschiedenster Bauart.
[0006] Im Stand der Technik sind derzeit unterschiedliche Konzepte zur Erzeugung von Ice-slurry
bekannt.
[0007] So werden bei großen Kälteanlagen häufig Vakuumeiserzeuger eingesetzt, die am Tripelpunkt
des Wassers arbeiten. Das zu kühlende bzw. das zu einer Wasser-Eis-Suspension zu transformierende
Wasser wird in Vakuumeiserzeugern auf den dort herrschenden Druck des Tripelpunktes
entspannt. Durch die Expansion verdampft ein Teil des Wassers und entzieht dem System
Wärme. Hierdurch bilden sich in der Wasserphase feinverteilte Eiskristalle.
[0008] Aufgrund der hohen Bereitstellungskosten dieser Systeme werden sie allerdings nur
in Anlagen eingesetzt, die große Kälteleistungen erfordern. Ein weiterer Nachteil
der Vakuumeiserzeuger besteht darin, daß die Temperatur der Wasser-Eis-Suspension
in der Nähe des Tripelpunktes von Wasser liegen muß. Suspensionen mit tieferen Temperaturen
von beispielsweise -10°C können bisher nicht bereitgestellt werden.
[0009] Bei einem weiteren bekannten Konzept, das unter dem Begriff "Supercooler" eingeführt
ist, wird das Wasser langsam unterkühlt und die Eiskristallbildung im Verdampfer zunächst
durch eine möglichst gleichmäßige, ungestörte Strömung unterdrückt. In einem in Strömungsrichtung
folgenden turbulenten Bereich kristallisiert dann das Eis - vergleichbar dem Kristallisationsprozeß
beim Vakuumeiserzeuger - in der Wasserphase aus.
[0010] Ein Nachteil dieses Systems besteht allerdings darin, daß durch die nur begrenzt
mögliche Unterkühlung pro Strömungsvolumen des Systems nur eine geringe Menge an Eiskristallen
gebildet werden kann.
[0011] Die vorliegende Erfindung geht von einem weiteren bekannten Verfahren zur Erzeugung
von Ice-slurry aus, dessen Eisgeneratoren mit dem Oberbegriff Eiskratzer umschrieben
werden können. Eiskratzer bestehen in der Regel aus einem Wärmetauscher, der auf der
einen Seite von verdampfendem Kältemittel und auf der anderen Seite von Wasser oder
einem wäßrigen Medium als Kälteträger durchströmt wird. Auf der Wärmetauscherfläche
bilden sich aufgrund des Wärmeentzugs durch das verdampfende Kältemittel Eiskristalle,
die durch einen Kratz- bzw. Abstreifmechanismus von der Wärmetauscherwandung entfernt
werden. Hierbei reichern sich die Eiskristalle im Wasser bzw. wäßrigen Medium an und
fließen mit diesem aus dem Eiserzeuger. Der Abstreifmechanismus kann beispielsweise
durch starre Kratzer oder flexible Wischer realisiert werden. Die Abstreifmechanismen
werden von außen, beispielsweise durch einen Elektromotor, angetrieben.
[0012] Ein Vorteil der Eiskratzer liegt vor allem in ihrer Störungsunempfindlichkeit und
den flexiblen Einsatzmöglichkeiten.
[0013] Eiskratzer sind im wesentlichen in zwei Bauformen bekannt. Eine dieser Bauformen
basiert auf einem Doppelrohr-Wärmetauscher. Das flüssige Kältemittel wird im Ringspalt
zwischen den beiden Rohren verdampft. Durch das Innenrohr wird die wäßrige Flüssigkeit
gepumpt, die an der gekühlten Oberfläche einfriert und dort Eiskristalle bildet. Bevor
sich eine feste Eisschicht bilden kann, werden die Eiskristalle von im Innenrohr angeordneten
rotierenden Schabern entfernt und bilden mit der durchströmenden wäßrigen Flüssigkeit
eine wäßrige Suspension. Die rotierenden Schaber werden mit einem Elektromotor angetrieben.
[0014] Ein Beispiel für eine derartige Bauform eines Eiskratzers ist der DE 19707635 A1
zu entnehmen. Bei dieser Ausgestaltung werden die Eiskristalle von der Innenwandung
des zentralen Rohres mit Hilfe einer Förderschnecke, die als archimedische Schraube
ausgebildet ist, abgeschabt.
[0015] Die GB 2 232 469 beschreibt eine Eismaschine in Form eines Doppelrohr-Containers,
bei der im inneren zylinderförmigen Volumen das wässrige Medium und in der äußeren
Ummantelung das Kältemittel vorgesehen sind. Das Eis wird hierbei von der Innenwandung
mit Hilfe einer entlang der Achse angeordneten rotierenden Rotoranordnung mit seitlichen
Eisschabern abgekratzt. Der Rotor hat jedoch einen erheblichen Raumbedarf.
[0016] Doppelrohr-Wärmetauscher sind auch für andere Einsatzgebiete bekannt. So zeigt die
US 3,328,972 ein Verfahren zur Erzeugung von Extrakten, wie beispielsweise von Kaffee-Extrakten,
aus wässrigen Lösungen durch Auskristallisation des Wassers in einem Doppelrohr-Wärmetauscher.
Bei diesem Verfahren soll jedoch gerade die Bildung von Eiskristallen an der Innenwandung
des Wärmetauschers vermieden werden. Zu diesem Zweck wird eine rotatorich und vertikal
bewegbare Einrichtung im Innenrohr eingesetzt, die aus einer zentralen Rotorachse
mit daran angeordneten Elementen zur Erzeugung einer ausreichendend turbulenten Strömung
an der Rohrinnenwandung besteht, um das Abscheiden von Eiskristallen zu verhindern.
[0017] Da die Eiserzeugungsleistung eines Eiskratzers jedoch näherungsweise linear von der
Wärmetauscherfläche abhängt, ist die mit dem Doppelrohr-Wärmetauscher erzielbare Kälteleistung
für viele Einsatzbereiche zu gering.
[0018] Größere Leistungen lassen sich nur entweder durch Parallelschaltung mehrerer dieser
Doppelrohr-Wärmetauscher oder durch Vergrößerung des Rohrdurchmessers erreichen. Eine
Vervierfachung des Rohrdurchmessers erhöht jedoch die Wärmetauscherfläche nur um den
Faktor 4, während gleichzeitig das Volumen um den Faktor 16 steigt. Dies führt zu
einer Baugröße, die für den praktischen Einsatz nicht geeignet ist. Die Parallelschaltung
mehrerer Doppelrohr-Wärmetauscher ist aufgrund der Kosten der einzelnen Doppelrohr-Wärmetauscher
aus wirtschaftlichen Gründen zumeist uninteressant.
[0019] Zur Erzeugung höherer Kälteleistungen bei akzeptabler Baugröße werden daher in der
Regel Rohrbündel-Wärmetauscher bzw. -verdampfer eingesetzt, wie sie beispielsweise
in H.L. von Cube et al., "Lehrbuch der Kältetechnik", Bd. 1, 4. Aufl., Müller Verlag
Heidelberg, S. 298-300, beschrieben sind. Diese bestehen aus mehreren parallel zueinander
verlaufenden Rohren für den wäßrigen Kälteträger, die in einem Behältnis für das Kältemittel
verlaufen. Bei einem senkrechten Rohrbündelverdampfer wird die wäßrige Flüssigkeit
am oberen Rohrboden eingespeist und bildet an den Rohrinnenseiten einen Fallfilm.
In den Mantelraum, d.h. den Zwischenraum zwischen den Rohren und der Behältniswand,
wird ein Kältemittel eingebracht, das dort verdampft, so daß sich an den Rohrinnenseiten
aufgrund des Wärmeentzugs durch den Verdampfungsprozeß Eiskristalle niederschlagen.
In den Rohren hängen metallische Stäbe, die über Exzenterplatten so bewegt werden,
daß sie die Rohrinnenseiten permanent umlaufend berühren und die Eiskristalle dabei
abschlagen. Diese Schleuderstangen bzw. die mit ihnen verbundenen Exzenterplatten
werden durch einen gemeinsamen Elektromotor angetrieben. Derartige Rohrbündel-Wärmetauscher
haben den Vorteil einer im Vergleich zu Doppelrohr-Wärmetauschern deutlich größeren
Wärmetauscherfläche bei kompakter Baugröße. Die Schleuderstangen müssen aufgrund des
Funktionsprinzips allerdings einigermaßen massiv ausgeführt sein und benötigen durch
ihren exzentrischen Antrieb zusätzlichen Raum, so däß ein bestimmter Mindestdurchmesser
der Rohre nicht unterschritten werden kann. Dies verhindert den Einsatz sehr kleiner
und damit hinsichtlich der Eiserzeugungsleistung effektiver Innenrohre, so daß die
auf das Apparatevolumen bezogene Leistung derartiger Eiserzeuger nicht erhöht werden
kann.
[0020] Die GB 2 285 500 offenbart einen Eisgenerator der einen Wärmetauscher mit mehreren
in einem Behältnis angeordneten Rohren aufweist. Bei diesem Eisgenerator befindet
sich der wässrige Kälteträger im Behältnis, während das Kältemittel durch die Rohre
fließt. Durch diese Betriebsweise setzen sich die Eiskristalle an den Außenwandungen
der Rohre nieder. Zum Abstreifen der Eiskristalle wird eine plattenförmig ausgebildete
Abstreifeinrichtung, die Öffnungen für die Rohre aufweist, mit einer wiederkehrenden
Hubbewegung beaufschlagt.
[0021] Aus der US 5,488,836 ist ein alternatives Konzept zur Erzeugung einer Eis-Wasser-Mischung
mit einem Rohrbündel-Wärmetauscher angegeben. Die vorgeschlagene Vorrichtung setzt
keine Abstreifeinrichtung zum Abkratzen von Eiskristallen von der Rohrinnenwandung
ein, sondern flexible an einer Rotorachse befestigte Fäden, die eine Art Bürste bilden,
um die Abscheidung von Eiskristallen an der Innenwandung zu verhindern. Die Eiskristalle
sollen sich bei dieser Technik direkt in der Strömung bilden.
[0022] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Eisgenerator zur Erzeugung
einer wäßrigen Suspension aus Eiskristallen bereitzustellen, der eine hohe Leistung
pro Bauvolumen ermöglicht. Der Eisgenerator soll weiterhin einfach und kostengünstig
realisierbar sein.
[0023] Die Aufgabe wird mit dem Eisgenerator nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
des Eisgenerators sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0024] Der erfindungsgemäße Eisgenerator besteht aus einem Wärmetauscher, vorzugsweise in
der Bauform eines Rohrbündel-Wärmetauschers, mit mehreren Rohren für einen wäßrigen
Kälteträger, die annähernd geradlinig nebeneinander in einem Behältnis für ein Kältemittel
verlaufen. Weiterhin ist ein Mechanismus zum Entfernen von an Innenwandungen der Rohre
niedergeschlagenem Eis vorgesehen. Der Mechanismus umfaßt in den Rohren verlaufende
Abstreifeinrichtungen sowie einen Antrieb für die Abstreifeinrichtungen. Die Abstreifeinrichtungen
sind erfindungsgemäß aus entlang der Rohrachsen miteinander verbundenen Abstreifelementen
gebildet, deren Umfang im wesentlichen dem Innenumfang der Rohre entspricht, und die
einen zentralen Durchlaß für den Kälteträger aufweisen, so daß sie den Durchfluß des
Kälteträgers durch die Rohre nur geringfügig behindern. Die Abstreifeinrichtungen
sind mit dem Antrieb verbunden, der diese zur wiederkehrenden Hubbewegung entlang
der Rohrachsen antreibt.
[0025] Die Abstreifelemente sind hierbei so ausgebildet, daß sie bei Bewegung entlang der
Rohrachsen mit ihren äußeren Begrenzungen an der Innenwandung der Rohre gebildetes
Eis abstreifen. Hierfür ist es erforderlich, daß der Durchmesser der Abstreifelemente
in der Ebene senkrecht zur Rohrachse im wesentlichen dem Durchmesser der Rohre entspricht.
Selbstverständlich muß diese Bedingung nicht exakt eingehalten werden. Es können vielmehr
kleine Zwischenräume zwischen den Abstreifelementen und der Rohrinnenwandung bestehen,
solange der Funktion des Abstreifens von Eiskristallen noch erfüllt wird. Die Anpassung
des Umfangs der Abstreifelemente an den Innenumfang der Rohre bedeutet hierbei, daß
die Abstreifelemente bei Draufsicht in Richtung der Rohrachse die Umfangsform des
Innenrohres aufweisen. Die Abstreifelemente weisen weiterhin einen großzügigen Durchlaß
für den Kälteträger auf, damit dieser nahezu ungehindert durch das Rohr strömen kann.
[0026] Es versteht sich von selbst, daß die durch den Antrieb erzeugte Hubbewegung einen
ausreichend großen Hub erzeugen muß, damit ein Zwischenraum zwischen einzelnen Abstreifelementen
der Abstreifeinrichtungen durch die Hubbewegung überstrichen wird.
[0027] Die Abstreifelemente können hierbei entlang der Rohrachse unterschiedliche gegenseitige
Abstände zueinander aufweisen, sind jedoch vorzugsweise in gleichen Abständen zueinander
angeordnet.
[0028] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform weisen die Abstreifeinrichtungen
die Form einer Schraubenfeder auf, wobei eine Windung der Schraubenfeder einem Abstreifelement
entspricht.
[0029] Das Material der Schraubenfeder kann dabei derart starr sein, daß diese keine Elastizität
entlang der Rohrachse aufweist. Die Schraubenfeder kann jedoch auch elastisch ausgebildet
sein, so daß die Abstreifeinrichtung während der Hubbewegung eine Eigenschwingung
ausführt.
[0030] Eine derartig in Form einer Schraubenfeder ausgestaltete Abstreifeinrichtung hat
insbesondere den Vorteil der einfachen Herstellbarkeit und der optimalen Beaufschlagung
der Rohrinnenwandung bei geringem Platzbedarf. Durch das geringe Materialvolumen der
Schraubenfeder und den großzügigen zentralen Durchlaß wird das Durchströmen des Kälteträgers
durch das Rohr nicht behindert. Die Hubbewegung wird hierbei an die Ganghöhe der Schraubenfeder
angepaßt - oder' umgekehrt -, so daß bei geringer Ganghöhe auch nur ein geringer Hub
erforderlich ist.
[0031] Der Einsatz eines Rohrbündel-Wärmetauschers gewährleistet eine hohe Eiserzeugungsleistung
bei kompakter Bauform: Der Mantelraum wird von verdampfendem Kältemittel aus einem
konventionellen Verflüssigersatz durchströmt. Die Rohre des Rohrbündels werden von
der wäßrigen Phase des Kälteträgers durchströmt. Der Kälteträger kann hierbei aus
reinem Wasser oder aus Wasser mit Zusätzen von den Gefrierpunkt erniedrigenden Stoffen
bestehen, wie sie aus dem Stand der Technik bekannt sind. Durch das verdampfende Kältemittel
bildet sich in den Rohren durch den Wärmeentzug eine Eiskristallschicht, die permanent
durch die Abstreifeinrichtungen entfernt wird. In jedem Rohr befindet sich eine dieser
Abstreifeinrichtungen, deren Außendurchmesser im wesentlichen dem Rohrinnendurchmesser
entspricht. Durch die Bewegung der Abstreifeinrichtungen längs der Rohrachsen wird
das an den Rohrinnenwandungen haftende Eis abgestreift.
[0032] Die Abstreifeinrichtungen treten vorzugsweise am Ende des Rohrbündels aus den Innenrohren
heraus und sind mit einer gemeinsamen Antriebsplatte verbunden.
[0033] Durch die besondere Ausgestaltung der Abstreifeinrichtungen in Verbindung mit dem
Antrieb, der eine wiederkehrende Hubbewegung der Abstreifeinrichtungen entlang der
Rohrachsen erzeugt, können die Rohre selbst mit sehr geringem Durchmesser ausgeführt
werden. So lassen sich ohne Probleme Eisgeneratoren mit Rohrinnendu'rchmessern von
weniger als 10 mm betreiben.
[0034] An die Stabilität der Abstreifeinrichtungen werden keine hohen Anforderungen gestellt.
Diese können entlang der Rohrachsen auch elastisch ausgeführt sein. Hierbei ist es
lediglich notwendig, daß die Abstreifelemente mit ihrem äußeren Umfang die Rohrinnenwandung
berühren bzw. nahezu berühren. Der gesamte Zwischenraum zwischen den äußeren Begrenzungen
der Abstreifelemente steht für den Durchlaß des Kälteträgers zur Verfügung.
[0035] Durch die mit der vorliegenden Erfindung gegenüber dem Stand der Technik mögliche
Verkleinerung der Rohrinnendurchmesser lassen sich höhere Eiserzeugungsleistungen
realisieren. Mit dem erfindungsgemäßen Eisgenerator kann somit eine höhere Eiserzeugungsleistung
pro Bauvolumen bzw. Baugröße erreicht werden. Die Verringerung der Rohrinnendurchmesser
wird durch den erfindungsgemäßen den Strömungsquerschnitt nur minimal verengenden
Abstreifmechanismus ermöglicht. Die Ausgestaltung des Abstreifmechanismus, beispielsweise
durch Einsatz einer Schraubenfeder, läßt sich mit vergleichsweise geringen Kosten
realisieren.
[0036] Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Eisgenerators besteht darin, daß die Rohre
aufgrund des erfindungsgemäßen Abstreifmechanismus nicht unbedingt einen kreisförmigen
Querschnitt aufweisen müssen, sondern daß zur Erhöhung des Oberflächen-Volumen-Verhältnisses
auch nicht-kreisförmige, wie eckige oder ovale Querschnitte vorgesehen werden können.
[0037] In einer bevorzugten Ausführungsform werden die Abstreifeinrichtungen nicht von einem
äußeren Antrieb, wie beispielsweise einem Elektromotor, sondern durch die pulsierende
Strömung des Kälteträgers angetrieben. Dies erfolgt über eine in der Strömung des
Kälteträgers vorgesehene Platte, die gegenüber den Rohrenden schwingungsfähig gelagert
ist und durch die Pulsation der Strömung in Schwingungen versetzt wird. Die Schwingungsbewegung
wird direkt auf die Abstreifeinrichtungen übertragen. Hierdurch werden die Eiskristalle
kontinuierlich von der Rohrwand abgestreift und mit der Strömung ausgetragen. Diese
Technik spart nicht nur ein Antriebsaggregat ein, sondern erhöht auch die systeminhärente
Sicherheit, da der Abstreifmechanismus automatisch mit der Durchströmung des Eiserzeugers
ein- bzw. aussetzt.
[0038] Werden die Abstreifeinrichtungen hierbei in Längsrichtung elastisch ausgestaltet,
so daß sie Eigenschwingungen ausführen können, so treten die Eigenschwingungen dieser
Abstreifeinrichtungen verstärkend zu den Antriebsschwingungen hinzu.
[0039] Eine Pulsation der Strömung für den Antrieb der Abstreifeihrichtungen wird bei Einsatz
einer Verdrängungspumpe im Kälteträgerkreislauf des Kältenetzes oder der Kälteanlage
automatisch erzeugt. Sollte im Kältenetz eine Kreiselpumpe eingesetzt sein, so kann
die Pulsation durch Rohreinbauten erzeugt werden, die den Rohrquerschnitt alternierend
freigeben oder verschließen. Diese Einbauten können pendelnde oder rotierende Systeme
sein. Der Antrieb der Rohreinbauten kann wiederum durch die Strömung selbst oder von
außen, z.B. mit einem Elektromotor, erfolgen.
[0040] Es versteht sich jedoch von selbst, daß statt des oben beschriebenen Pulsationsantriebs
der Abstreifeinrichtungen auch ein entsprechender Mechanismus mit einem äußeren Antrieb,
wie einem Elektromotor, vorgesehen sein kann.
[0041] Der erfindungsgemäße Eisgenerator wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen
in Verbindung mit den Zeichnungen nochmals erläutert. Hierbei zeigen:
- Figur 1
- schematisch ein erstes Beispiel für eine Abstreifeinrichtung des erfindungsgemäßen
Eisgenerators;
- Figur 2
- schematisch ein zweites Beispiel für eine Abstreifeinrichtung des erfindungsgemäßen
Eisgenerators;
- Figur 3a/b
- zwei Beispiele für die mögliche Rohrquerschnitte des Eisgenerators;
- Figur 4
- ein Beispiel für einen erfindungsgemäßen Eisgenerator mit einem pulsierenden Antrieb
im Querschnitt; und
- Figur 5
- ein weiteres Beispiel für einen erfindungsgemäßen Eisgenerator mit einem pulsierenden
Antrieb im Querschnitt.
[0042] Figur 1 zeigt schematisch ein Beispiel für die Ausgestaltung einer Abstreifeinrichtung
1 in einem Rohr 2 des Rohrbündel-Wärmetauschers. Die Abstreifeinrichtung weist in
diesem Beispiel die Form einer zylindrischen Schraubenfeder, vorzugsweise aus einem
Metall, auf, die sich entlang der Rohrachse erstreckt. Der Durchmesser der Schraubenfeder
entspricht in diesem Beispiel exakt dem Innendurchmesser der Rohrwandung. Hierbei
wird jedes Abstreifelement der Abstreifeinrichtung 1 durch eine volle Windung der
Schraubenfeder gebildet, so daß von jedem einzelnen Abstreifelement der volle Innenumfang
des Rohres abgedeckt wird. Diese Form der Abstreifeinrichtung läßt dem Kälteträger
ausreichend Raum zum Durchströmen des Rohres, da sie den Rohrquerschnitt kaum verringert:
[0043] Der Antrieb für eine derartige Abstreifeinrichtung bewegt diese entlang der Rohrachse
mit einem Hub hin und her, der zumindest der Ganghöhe der Schraubenfeder entspricht.
Die Hubbewegung ist in der Figur durch den Pfeil angedeutet. Durch diese Bewegung
wird in Verbindung mit der Form der Abstreifeinrichtung jeder Flächenbereich auf der
Innenwandung des Rohres mit einer Hubbewegung erfaßt: Die Eiskristalle können entsprechend
effizient abgeschabt bzw. abgekratzt werden.
[0044] Ein weiteres Beispiel für die Ausgestaltung der Abstreifeinrichtungen ist in Figur
2 schematisch gezeigt. In diesem Beispiel sind die Abstreifelemente der Abstreifeinrichtung
1 als Ringe 3 ausgebildet, die entlang des Rohres 2 über Verbindungselemente 4 in
Form von dünnen Stangen zu einem zylindrischen Ringgitter miteinander verbunden sind.
Die Ringe weisen den gleichen Umfang wie die Innenwandung des Rohres 2 auf und sind
in gleichen Abständen zueinander entlang des Rohres angeordnet. Die zentrale Öffnung
der Ringe läßt dem Kälteträger genügend Freiraum, so daß die Rohrdurchmesser durch
die Abstreifeinrichtungen 1 nicht begrenzt sind und sehr klein gewählt werden können.
Der Antriebshub entspricht in diesem Fall zumindest dem Abstand der Abstreifelemente
damit auch in diesem Fall mit jedem Hub die gesamte Innenfläche des Rohres abgeschabt
werden kann.
[0045] In den Figuren 3a und 3b sind in Draufsicht zwei Ausführungsformen für die mögliche
Ausgestaltung und Anordnung der Rohre 2 des Rohrbündel-Wärmetauschers im Behältnis
5 für das Kältemittel dargestellt.
[0046] Während in Figur 3a die übliche Ausgestaltung mit kreisrunden Rohrquerschnitten gezeigt
ist, umfaßt die Ausgestaltung der Figur 3b Rohre 2 mit elliptischen bzw. ovalen Querschnitten.
Bei einer derartigen Ausgestaltung lassen sich ebenfalls Abstreifeinrichtungen wie
die der Figuren 1 und 2 einsetzen, wobei die Schraubenfeder (Fig. 1) bzw. die ringförmigen
Abstreifelemente (Fig. 2) hier einen entsprechend angepaßten nicht kreisförmigen,
sondern elliptischen Querschnitt aufweisen würden.
[0047] Diese Ausführungsform wird bei der vorliegenden Erfindung dadurch ermöglicht, daß
die Abstreifeinrichtungen nicht rotierend, sondern axial zur Rohrführung angetrieben
werden. Hierdurch lassen sich beliebige - auch eckige - Rohrinnenquerschnitte realisieren.
[0048] Der in diesem Beispiel dargestellte ovale Querschnitt der Rohre ermöglicht gegenüber
einem kreisrunden Querschnitt eine insgesamt größere Rohrinnenoberfläche und somit
eine größere Eiserzeugerleistung bei gleicher Baugröße des Eisgenerators. Durch die
Möglichkeit der freien Gestaltung des Rohrquerschnittes läßt sich auch die Strömung
in den Rohren 2 und im Mantelraum 6 optimieren.
[0049] Die Figuren 4 und 5 zeigen schließlich schematisch zwei Ausführungsformen eines Eisgenerators,
bei denen die pulsierende Strömung des Kälteträgers als Antrieb genutzt wird. Bei
beiden Ausführungsformen lassen sich selbstverständlich die Rohre 2 sowie die Abstreifelemente
1 wie bei den vorhergehenden Beispielen ausgestalten.
[0050] Beide Ausführungsformen weisen einen Rohrbündel-Wärmetauscher mit einem Behältnis
5 auf, in dem mehrere Rohre 2 parallel zueinander angeordnet sind. In beiden Figuren
sind der Zulauf 7 und der Ablauf 8 für das im Mantelraum 6 verdampfende Kältemittel
sowie die in den Rohren verlaufenden schematisch angedeuteten Abstreifeinrichtungen
1 zu erkennen. Der wäßrige Kälteträger durchströmt die Rohre 2 in diesen Beispielen
durch entsprechend vorgesehene Öffnungen an den Rohrenden von links nach rechts, wie
durch die Pfeile angedeutet ist.
[0051] Vorzugsweise ist der Rohrbündel-Wärmetauscher jedoch stehend gelagert, wobei er von
der wäßrigen Phase von unten nach oben durchströmt wird. Hierdurch wird der Eisaustrag
mit der Strömung durch die Auftriebskraft der Eiskristalle unterstützt.
[0052] Die Abstreifeinrichtungen 1 treten an einem Ende des Rohrbündels aus den Rohren heraus
und sind an einer Rohrbodenplatte 9 befestigt. Die Rohrbodenplatte 9 ist mittels Federn
11 gegenüber den Rohren 2 schwingungsfähig gelagert. Bei Vorliegen einer pulsierenden
Strömung des in den Eisgenerator eintretenden wäßrigen Kälteträgers und der aus den
Rohren austretenden Eis-Wasser-Suspension (Ice-slurry) wird die Rohrbodenplatte 9
durch die Pulsation der Strömung zu Schwingungen angeregt, die sich auf die Abstreifeinrichtungen
1 übertragen. Der hierdurch erzeugte Hub hängt einerseits von den Strömungseigenschaften
und andererseits von der Ausgestaltung und den Schwingungseigenschaften der Bodenplatte
9 ab und läßt sich durch letztere gezielt einstellen. Bei Einsatz von schwingungsfähigen
Schraubenfedern als Abstreifeinrichtungen wird der Abstreifeffekt zusätzlich verstärkt.
[0053] Die auf diese Weise von der Rohrwand abgeschabten Eiskristalle werden mit der Strömung
aus dem Eisgenerator ausgetragen.
[0054] Im Ausführungsbeispiel der Figur 4 ist die Rohrbodenplatte 9 mit Bohrungen 10 versehen,
die mit den Austrittsöffnungen der Rohre 2 fluchten.
[0055] Die Rohrbodenplatte 9 kann jedoch auch mit nichtfluchtenden Bohrungen 10 versehen
sein, wie dies in Figur 5 beispielhaft dargestellt ist. Bei dieser Ausgestaltung erhöht
die erzwungene Strömungsumlenkung den Druck auf die Bodenplatte 9, so daß die Kraft
auf die Abstreifeinrichtungen 1 erhöht wird.
[0056] Es kann allerdings auch vollständig auf Bohrungen in der Bodenplatte 9 verzichtet
werden. Hierbei wird der Durchmesser der Rohrbodenplatte 9 verringert, so daß der
wäßrige Kälteträger durch den entstehenden Spalt zwischen Bodenplatte 9 und Seitenwänden
des Eisgenerators strömen kann. Dies erhöht ebenfalls den Druck auf die Rohrbodenplatte
im Vergleich zur Ausführungsform der Figur 4. Eine Kombination dieser Ausgestaltungsvarianten
der Bodenplatte ist selbstverständlich ebenfalls möglich.
[0057] Der einfache Aufbau, die geringen Kosten und der geringere Platzbedarf des erfindungsgemäßen
Eisgenerators stellen erhebliche Vorteile dar, die die Erschließung neuer Einsatzgebiete
für Wasser-Eis-Suspensionen in der Zukunft ermöglichen.
1. Eisgenerator zur Erzeugung einer wäßrigen Suspension aus Eiskristallen mit
- einem Wärmetauscher mit mehreren Rohren (2) für einen wäßrigen Kälteträger, die
annähernd geradlinig nebeneinander in einem Behältnis (5) für ein Kältemittel verlaufen,
und
- einem Mechanismus zum Entfernen von an Innenwandungen der Rohre (2) niedergeschlagenem
Eis, wobei der Mechanismus Abstreifeinrichtungen (1) in den Rohren (2) und einen Antrieb
für die Abstreifeinrichtungen (1) umfaßt und die Abstreifeinrichtungen (1) aus entlang
der Rohrachsen miteinander verbundenen Abstreifelementen gebildet sind, deren Umfang
im wesentlichen dem Innenumfang der Rohre (2) entspricht,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstreifeinrichtungen (1) einen zentralen Durchlaß für den Kälteträger aufweisen
und der Antrieb (9) zur wiederkehrenden Hubbewegung der Abstreifeinrichtungen (1)
entlang der Rohrachsen ausgestaltet ist.
2. Eisgenerator nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstreifeinrichtungen (1) die Form einer Schraubenfeder aufweisen, wobei eine
Windung der Schraubenfeder einem Abstreifelement entspricht.
3. Eisgenerator nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstreifelemente (1) in gleichem gegenseitigen Abstand entlang der Rohrachsen
angeordnet sind.
4. Eisgenerator nach Anspruch 1 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstreifelemente (1) die Form von Ringen (3) oder Scheiben aufweisen, die durch
eine oder mehrere entlang der Rohrachsen verlaufende Verbindungselemente (4) miteinander
verbunden sind.
5. Eisgenerator nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstreifeinrichtungen (1) elastisch entlang der Rohrachsen ausgebildet sind.
6. Eisgenerator nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rohre (2) einen elliptischen Innenumfang aufweisen.
7. Eisgenerator nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb zur Erzeugung einer periodischen Hubbewegung ausgestaltet ist.
8. Eisgenerator nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb eine Platte (9) umfaßt, an der die Abstreifeinrichtungen (1) befestigt
sind, wobei die Platte (9) derart an einem Ende der Rohre (2) angeordnet und gegenüber
den Rohren schwingungsfähig gelagert ist, daß sie durch eine pulsierende Strömung
des in die Rohre eintretenden oder aus den Rohren austretenden Kälteträgers zur Erzeugung
der Hubbewegung in Schwingungen versetzt wird.
9. Eisgenerator nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Platte (9) Öffnungen (10) für den Durchtritt des Kälteträgers aufweist.
1. Ice generator for the production of an aqueous ice-crystal suspension, comprising
- a heat exchanger having a plurality of pipes (2) for an aqueous cooling agent, which
run approximately rectilinearly beside one another in a container (5) for a refrigerant,
and
- a mechanism for removing ice deposited on internal walls of the pipes (2), the mechanism
comprising wiping devices (1) in the pipes (2) and a drive for the wiping devices
(1), and the wiping devices (1) being formed of wiping elements which are connected
to one another along the pipe axes and whose circumference substantially corresponds
to the internal circumference of the pipes (2), characterized in that the wiping devices (1) have a central passage for the cooling agent and the drive
(9) is configured for the repeated reciprocating movement of the wiping devices (1)
along the pipe axes.
2. Ice generator according to Claim 1, characterized in that the wiping devices (1) have the shape of a helical spring, one turn of the helical
spring corresponding to one wiping element.
3. Ice generator according to Claim 1, characterized in that the wiping elements (1) are arranged at the same mutual spacing along the pipe axes.
4. Ice generator according to Claim 1 or 3, characterized in that the wiping elements (1) have the shape of rings (3) or discs, which are connected
to one another by one or more connecting elements (4) running along the pipe axes.
5. Ice generator according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the wiping devices (1) are formed resiliently along the pipe axes.
6. Ice generator according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the pipes (2) have an elliptical internal circumference.
7. Ice generator according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the drive is configured to produce a periodic reciprocating movement.
8. Ice generator according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the drive comprises a plate (9) to which the wiping devices (1) are fixed, the plate
(9) being arranged at one end of the pipes (2) and being mounted such that it can
oscillate with respect to the pipes, in such a way that it can be set oscillating
by means of a pulsating flow of the cooling agent entering the pipes or emerging from
the pipes, in order to produce the reciprocating movement.
9. Ice generator according to Claim 8, characterized in that the plate (9) has openings (10) for the passage of the cooling agent.
1. Générateur de glace pour former une suspension aqueuse de cristaux de glace comprenant
- un échangeur de chaleur à plusieurs tubes (2) pour un fluide caloporteur aqueux,
ces tubes étant juxtaposés sensiblement en ligne droite dans un réservoir (5) pour
un fluide caloporteur, et
- un mécanisme pour enlever la glace déposée sur les parois intérieures des tubes
(2),
le mécanisme comportant des installations de raclage (1) dans les tubes (2) et un
entraînement pour les installations de raclage (1) et
les installations de raclage (1) sont formées par des éléments de raclage reliés les
uns aux autres le long des axes des tubes et dont la périphérie correspond pour l'essentiel
à la périphérie intérieure des tubes (2),
caractérisé en ce que
les installations de raclage (1) comportent un passage central pour le fluide caloporteur
et l'entraînement (9) est conçu pour créer un mouvement de déplacement répétitif des
installations de raclage (1) le long des axes des tubes.
2. Générateur de glace selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les installations de raclage (1) ont la forme de ressorts hélicoïdaux et une spire
de chaque ressort hélicoïdal correspond à un élément de raclage.
3. Générateur de glace selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les éléments de raclage (1) sont prévus avec un intervalle respectif identique le
long des axes des tubes.
4. Générateur de glace selon la revendication 1 ou 3,
caractérisé en ce que
les éléments de raclage (1) ont la forme d'anneaux (3) ou de rondelles reliés par
un ou plusieurs éléments de liaison (4) le long de l'axe des tubes.
5. Générateur de glace selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
les installations de raclage (1) sont élastiques suivant l'axe des tubes.
6. Générateur de glace selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
les tubes (2) ont une section intérieure elliptique.
7. Générateur de glace selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
l'entraînement est réalisé pour générer un mouvement de translation périodique.
8. Générateur de glace selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
l'entraînement comprend une plaque (9) à laquelle sont fixées des installations de
raclage (1), cette plaque (9) installée à une extrémité des tubes (2) pouvant osciller
par rapport aux tubes de façon à être mise en oscillation par un écoulement pulsé
du fluide caloporteur entrant ou sortant des tubes pour générer le mouvement de translation.
9. Générateur de glace selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
la plaque (9) comporte des ouvertures (10) pour le passage du fluide caloporteur.