(19)
(11) EP 1 415 924 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
06.05.2004  Patentblatt  2004/19

(21) Anmeldenummer: 03013765.7

(22) Anmeldetag:  18.06.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7B65D 5/44
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK

(30) Priorität: 02.11.2002 DE 20216854 U

(71) Anmelder: A & R Carton GmbH
65830 Kriftel (DE)

(72) Erfinder:
  • De Vries, Gerard S. N.
    8601 HE Sneek (NL)
  • Skolik, Bernard
    27221 Bassum (DE)
  • Eckermann, Jens, Dipl.-Ing.
    28211 Bremen (DE)

(74) Vertreter: Patentanwälte Hauck, Graalfs, Wehnert, Döring, Siemons, Schildberg 
Neuer Wall 41
20354 Hamburg
20354 Hamburg (DE)

   


(54) Stapelbare Faltschachtel


(57) Stapelbare Faltschachtel aus Karton oder ähnlichem Flachmaterial, die quaderförmig ist und innen entlang mindestens zwei einander diagonal gegenüberliegender Ecken diese aussteifende Profile aufweist.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine stapelbare Faltschachtel aus Karton oder ähnlichem Flachmaterial, die quaderförmig ist.

[0002] Herkömmliche Faltschachteln der eingangs erwähnten Art werden vielfach in Supermärkten und sonstigen Verkaufsstellen übereinandergestapelt präsentiert. Der Stapel ist oft auf bzw. in einem geöffneten Tray, Umkarton bzw. Palette angeordnet. Diese Art der Präsentation ist beispielsweise bei Cerealien-Produkten üblich, insbesondere bei Cornflakes.

[0003] Durch das Gewicht der übereinandergestapelten Faltschachteln können die Ecken der Faltschachteln gestaucht werden, insbesondere wenn diese unten im Stapel angeordnet sind. Diese Stauchungen treten häufig an den oberen Eckbereichen der Faltschachteln auf. Sie werden vom Verbraucher als unschön empfunden und sind geeignet, diesen vom Kauf des Produktes abzuhalten. Außerdem können sie eine Zerstörung der Faltschachtel bis hin zum Austritt des Produktes bzw. ein Umkippen übereinandergestapelter Faltschachteln zur Folge haben.

[0004] Um dem entgegenzuwirken verwendet man Kartonmaterialien mit einer Flächenmasse von 350 bzw. 450 g/m2, was verhältnismäßig teuer ist. Auch schon bekannt geworden ist, eine Umverpackung mit entsprechenden stabilisierenden Aussteifungen zu versehen, was ebenfalls aufwendig ist. Hierzu wird auf die DE 197 56 714 A1 Bezug genommen.

[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine stapelbare Faltschachtel zur Verfügung zu stellen, die weniger stauchgefährdet ist.

[0006] Die Aufgabe wird durch eine stapelbare Faltschachtel mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der stapelbaren Faltschachtel sind in den Unteransprüchen angegeben.

[0007] Die erfindungsgemäße stapelbare Faltschachtel aus Karton oder ähnlichem faltbaren Flachmaterial ist quaderförmig und weist innen entlang mindestens zwei einander gegenüberliegender Ecken diese aussteifende Profile auf.

[0008] Durch die diagonal einander gegenüberliegend angeordneten Profile wird die Faltschachtel an den Ecken ausgesteift, so daß sie in Richtung der Profile unter deutlich reduzierter Stauchgefahr stapelbar ist. Die Faltschachtel eignet sich somit für die Bildung verhältnismäßig hoher Stapel bzw. das Stapeln verhältnismäßig schwerer Produkte in Faltschachteln bzw. die Ausführung der Faltschachtel aus einem Kartonmaterial reduzierter Flächenmasse. Durch das verbesserte Erscheinungsbild der Faltschachteln wird eine Verkaufsförderung erzielt. Der Aufwand für die Eckaussteifung ist nur gering. Insgesamt ermöglicht die Erfindung sogar wegen der verbesserten Stapelbarkeit bzw. Einsetzbarkeit von Materialien geringerer Flächenmasse bzw. Steifigkeit eine Auswandsminderung bzw. den Aufwand neutral zu halten.

[0009] Gemäß einer Ausgestaltung verlaufen die Profile entlang der Ecken von der Deckwand bis zur Bodenwand der Faltschachtel. Hierdurch werden die Faltschachteln über die gesamte Höhe gegen Stauchungen geschützt.

[0010] Die Profile können unterschiedlich ausgestaltet sein. Es kann sich insbesondere um Zylinder- oder Kastenprofile handeln. Diese können beispielsweise in die Ecken eingeklebt sein. Gemäß einer Ausgestaltung sind die Profile Winkelprofile. Diese können beispielsweise parallel zu den Ecken der Faltschachtel ausgerichtet sein.

[0011] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Winkelprofile von den Ecken der Faltschachtel beabstandet, so daß sie zusammen mit den Eckbereichen Kastenprofile umgrenzen, die der Faltschachtel besonders hohe Stabilität verleihen.

[0012] Gemäß einer Ausgestaltung ist mindestens ein Profil an eine Klebelasche angelenkt, die an eine Seitenwand angelenkt und mit einer benachbarten Seitenwand verklebt ist. Bei diesem Profil kann es sich beispielsweise um ein Zylinderprofil, ein Kastenprofil oder ein Winkelprofil handeln. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist das an die Klebelasche angelenkte Profil an die Seitenwand angeklebt, an die die Klebelasche angelenkt ist. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist ein Winkelprofil längsseitig an eine Klebelasche angelenkt und weist an der anderen Längsseite eine weitere Klebelasche auf, die mit der Seitenwand verklebt ist, an die die Klebelasche angelenkt ist.

[0013] Gemäß einer Ausgestaltung weist die Faltschachtel an mindestens zwei diagonal einander gegenüberliegenden Ecken Profile auf, die an eine Klebelasche angelenkt sind, beispielsweise wenn die Faltschachtel aus zwei Zuschnitten faltbaren Flachmaterials hergestellt ist, die miteinander durch Klebelaschen verbunden sind.

[0014] Gemäß einer Ausgestaltung ist mindestens ein separates Profil innen an eine Ecke angesetzt und mit mindestens einer Seitenwand verklebt. Hierbei kann es sich z.B. um ein Zylinderprofil, ein Kastenprofil oder ein Winkelprofil handeln. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist mindestens ein separates Winkelprofil an den beiden Längsseiten mit eigenen Klebelaschen versehen, die mit benachbarten Seitenwänden verklebt sind.

[0015] Gemäß einer Ausgestaltung weist die Faltschachtel an mindestens zwei einander diagonal gegenüberliegenden Ecken separate, angeklebte Profile auf.

[0016] Gemäß einer Ausgestaltung weist die Faltschachtel an einer Ecke ein an eine Klebelasche angelenktes und an einer diagonal gegenüberliegenden Ecke ein angeklebtes Profil auf. Hierdurch wird es insbesondere ermöglicht, die Faltschachtel aus einem einteiligen Zuschnitt faltbaren Flachmaterials mit einem angeklebten Profil herzustellen.

[0017] Gemäß einer Ausgestaltung ist die Faltschachtel aus einem flach liegenden Zustand aufrichtbar, wobei sich die Profile an den Ecken befinden, an denen die Seitenwände im flach liegenden Zuschnitt zusammengefaltet sind. Hierdurch wird sichergestellt, daß sich die Profile beim Aufrichten eindeutig verformen und die Ecken in der gewünschten Weise verstärken.

[0018] Gemäß einer Ausgestaltung ist die Faltschachtel aus einem Zuschnitt aus Karton mit an den Längsseiten aneinandergelenkten Seitenwänden und an die Oberseiten und Unterseiten der Seitenwände angelenkten Boden- und Deckwandabschnitten hergestellt. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist die Faltschachtel aus einem einteiligen Zuschnitt aus Karton und einem damit verklebten Profil hergestellt.

[0019] Gemäß einer Ausgestaltung ist die Faltschachtel aus einem Karton hergestellt, der eine Flächenmasse von nicht über 250 g/m2 aufweist, wodurch Kosten- und Gewichtseinsparungen erzielt werden.

[0020] Ferner bezieht sich die Erfindung auf eine Verpackungsgesamtheit, die aus Faltschachteln der vorbeschriebenen Art gebildet ist, die in mindestens zwei übereinandergestapelten Reihen angeordnet sind.

[0021] Gemäß einer Ausgestaltung sind die Faltschachteln in mindestens zwei Reihen nebeneinander angeordnet, über die mindestens zwei Reihen der Faltschachteln gestapelt sind.

[0022] Gemäß einer Ausgestaltung sind die Faltschachteln in den Reihen mit Profilen aufweisenden Ecken neben keine Profile aufweisenden Ecken benachbarter Faltschachteln angeordnet. Die Profile stabilisieren dann die Ecken von zumindest zwei benachbarten Faltschachteln.

[0023] Gemäß einer Ausgestaltung ist zwischen übereinandergestapelten Reihen ein Flachmaterial angeordnet, beispielsweise eine Tafel aus Karton oder Wellpappe. Hierdurch wird die Kraftübertragung zwischen übereinandergestapelten Faltschachteln vergleichmäßigt und die Stauchgefahr weiter verringert.

[0024] Gemäß einer Ausgestaltung befindet sich die Verpackungseinheit auf oder in einem Tray und/oder einem öffenbaren oder geöffneten Umkarton und/oder einer Palette.

[0025] Ferner umfaßt die Erfindung eine Vorrichtung zum Herstellen einer Faltschachtel der vorbeschriebenen Art mit einer Einrichtung zum Bereitstellen flach liegender Zuschnitte der Faltschachtel und einer Einrichtung zum Zuführen von Profilmaterial auf die flach liegenden Zuschnitte im Anlenkungsbereich zweier Seitenwände. Mittels dieser Vorrichtung ist die Faltschachtel einfach unter Zusammenführen und Verkleben der Zuschnitte und des Profilmaterial herstellbar. Das Profilmaterial kann ein fertiges Profil oder ein Profilstreifen sein, aus dem das Profil durch Falten oder beim Aufrichten der Faltschachtel entsteht.

[0026] Gemäß einer Ausgestaltung weist die Vorrichtung eine Einrichtung zum Zuführen eines Endlosmaterials und eine Einrichtung zum Ablängen des Endlosmaterials auf.

[0027] Das Endlosmaterial kann ein Endlosprofil sein. Gemäß einer Ausgestaltung ist es ein flacher Endlosstreifen. Gemäß einer Ausgestaltung umfaßt die Einrichtung zum Zuführen einer Einrichtung zum Falten des Endlosstreifens oder davon abgelenkter Abschnitte.

[0028] Gemäß einer Ausgestaltung umfaßt die Einrichtung zum Zuführen einer Abwickeleinrichtung zum Abwickeln eines Endlosmaterials.

[0029] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der anliegenden Zeichnungen eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1
Zuschnitt einer erfindungsgemäßen Faltschachtel und eines anzuklebenden Profilstreifens flach ausgebreitet in der Draufsicht;
Fig. 2
derselbe Zuschnitt beim Ankleben des Profilstreifens in einer perspektivischen Ansicht schräg von oben;
Fig. 3
fertige Faltschachtel mit geöffneter Deckwand in einer Perspektivansicht schräg von oben;
Fig. 4
mehrere Faltschachteln der vorbeschriebenen Art in einer Reihe angeordnet in einer Perspektivansicht schräg von oben.


[0030] Gemäß Fig. 1 hat der Zuschnitt 1 der quaderförmigen Faltschachtel vier längsseitig aneinandergelenkte Seitenwände 2, 3, 4, 5.

[0031] Die Seitenwand 5 hat an eine weitere Längsseite eine Klebelasche 6 angelenkt. An diese ist wiederum an der anderen Seite über eine Faltlinie ein Profilabschnitt 7 angelenkt, der Schenkel 7', 7" zum Bilden eines Winkelprofiles und eine weitere Klebelasche 7'" umfaßt.

[0032] An die Unterseiten der Seitenwände 2, 3, 4, 5 sind Bodenwandabschnitte 8, 9, 10, 11 und an die Oberseiten der Seitenwände 2, 3, 4, 5 sind Deckwandabschnitte 12, 13, 14, 15 angelenkt.

[0033] Die Deckwandabschnitte 12, 14 haben zentral eine Ausstanzung 16 bzw. eine von V-förmigen Aussparungen begrenzte Stecklasche 17, die einen Wiederverschluß der Deckwand ermöglichen.

[0034] Zusätzlich ist ein Profilstreifen 18 vorhanden, der durch drei Faltlinien in zwei Schenkel 18', 18" eines Winkelprofiles und zwei eigene Klebelaschen 18"', 18IV unterteilt ist.

[0035] Der Zuschnitt 1 und der Profilstreifen 18 sind aus einem Karton mit einer Flächenmasse von 250 g/m2 hergestellt.

[0036] Gemäß Fig. 2 wird bei der Herstellung der Faltschachtel der Profilstreifen 18 von einer Rolle 19 mit Endlosmaterial abgetrennt und einem Zuschnitt 1 zugeführt. Dabei wird der Profilstreifen 18 entlang der mittleren Faltlinie zwischen den Schenkeln 18', 18" gefaltet und auf den eigenen Klebelaschen 18"', 18IV mit einem Klebstoff versehen.

[0037] Mit der Klebelasche 18IV wird der Profilstreifen 18 an die Seitenwand 4 angrenzend an deren Anlenkung an die Seitenwand 3 geklebt.

[0038] Des weiteren wird der Profilabschnitt 7 um die Faltlinie zwischen den Schenkeln 7', 7" gefaltet und die weitere Klebelasche 7'" außen mit Klebstoff versehen. Ferner wird der weitere Klebeabschnitt 7'" durch Falten des Klebeabschnittes 6 um seine Anlenkung an die Seitenwand 5 gegen letztere gefaltet und mit dieser verklebt.

[0039] Schließlich wird durch Falten der Seitenwand 3 um ihre Anlenkung an die Seitenwand 4, die Seitenwand 3 mit der eigenen Klebelasche 18'" und die Seitenwand 2 mit der Klebelasche 6 verklebt, die zuvor mit Klebestoff versehen worden ist.

[0040] Durch Zusammendrücken an den äußeren Faltlinien zwischen den Seitenwänden 3, 4 und den Seitenwänden 2, 5 läßt sich der Zuschnitt aufrichten, wie in Fig. 3 gezeigt. Dabei werden an diagonal gegenüberliegenden Ecken die Profile 7, 18 aufgerichtet.

[0041] In der Fig. 3 sind zudem die Bodenwandabschnitte 9, 11 und anschließend die Bodenwandabschnitte 8, 10 einwärts gefaltet und miteinander verklebt, um einen Boden zu bilden.

[0042] Die Deckwandabschnitte 12, 13, 14, 15 sind nach außen gefaltet, um die Faltschachtel 20 für das Einführen eines Produktes zu öffnen. Dabei kann es sich beispielsweise um einen Beutel mit Cornflakes handeln.

[0043] Nach dem Einfüllen wird die Faltschachtel 20 durch Einwärtsklappen der Deckwandabschnitte 12, 13, 14, 15 und Verkleben derselben miteinander an geeigneten Stellen verschlossen. Nach Aufbrechen der Verklebung ist die Faltschachtel 20 durch Einstecken der Zunge 17 in den Schlitz wiederverschließbar.

[0044] Gemäß Fig. 4 werden Faltschachteln 20 der vorbeschriebenen Art in Reihen nebeneinander angeordnet, auf die wiederum Reihen entsprechender weiterer Schachteln stapelbar sind.

[0045] Eine in Pfeilrichtung gerichteter Stapelstauchdruck wird durch die Profile 7, 18 an den Ecken übertragen, wodurch verhindert wird, daß die Faltschachteln 20 an den Ecken gestaucht werden. Dabei übernimmt jedes Profil den Schutz einer benachbarten Ecke einer Faltschachtel 20, die dort ohne ein solches Profil ausgeführt ist. Die Faltschachteln 20 sind in den Reihen also so angeordnet, daß jeweils eine Ecke mit einem Profil neben einer Ecke ohne Profil einer benachbarten Faltschachtel 20 angeordnet ist.

[0046] Zur weiteren Vergleichmäßigung des Stapelstauchdruckes ist zwischen den übereinandergestapelten Reihen Faltschachteln eine Platte 21 aus Karton angeordnet.


Ansprüche

1. Stapelbare Faltschachtel aus Karton oder ähnlichem Flachmaterial, die quaderförmig ist und innen entlang mindestens zwei einander diagonal gegenüberliegender Ecken diese aussteifende Profile (7, 18) aufweist.
 
2. Faltschachtel gemäß Anspruch 1, bei der die Profile (7, 18) im wesentlichen über die gesamte Höhe zwischen einer Bodenwand (8, 9, 10, 11) und einer Deckwand (12, 13, 14, 15) erstreckt sind.
 
3. Faltschachtel nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Profile (7, 18) Winkelprofile sind.
 
4. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der mindestens ein Profil (7) an eine Klebelasche (6) angelenkt ist, die an eine Seitenwand (5) angelenkt und mit einer benachbarten Seitenwand (2) verklebt ist.
 
5. Faltschachtel nach Anspruch 4, bei der das an die Klebelasche (6) angelenkte Profil (7) an die Seitenwand (5) angeklebt ist, an die die Klebelasche (6) angelenkt ist.
 
6. Faltschachtel nach Anspruch 4 oder 5, bei der ein Winkelprofil (7) längsseitig an eine Klebelasche (6) angelenkt ist und an der anderen Längsseite eine weitere Klebelasche (7"') aufweist, die mit der Seitenwand (5) verklebt ist, an die die Klebelasche (6) angelenkt ist.
 
7. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der mindestens ein separates Profil (18) an eine Ecke angesetzt und mit mindestens einer Seitenwand (3, 4) verklebt ist.
 
8. Faltschachtel nach Anspruch 7, bei der mindestens ein separates Winkelprofil (18) an beiden Längsseiten mit eigenen Klebelaschen (18''', 18IV) versehen ist, die mit benachbarten Seitenwänden (3, 4) verklebt sind.
 
9. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, die aus einem flach liegenden Zustand aufrichtbar ist, wobei sich die Profile (7, 18) an den Ecken befinden, an denen die Seitenwände (3, 4; 2, 5) im flach liegenden Zustand zusammengefaltet sind.
 
10. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 9 aus einem Zuschnitt (1) aus Flachmaterial mit an den Längsseiten aneinander gelenkten Seitenwänden (2, 3, 4, 5) und an den Unterseiten und Oberseiten der Seitenwände (2, 3, 4, 5) angelenkten Boden- und Deckwandabschnitten (8 bis 11; 12 bis 15).
 
11. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 7 bis 10, aus einem einteiligen Zuschnitt (1) aus Flachmaterial und einem damit verklebten Profil (18) aus Flachmaterial.
 
12. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 11 aus einem Karton mit einer Flächenmasse von maximal 250 g/m2.
 
13. Verpackungsgesamtheit, gebildet aus Faltschachteln (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, angeordnet in mindestens zwei übereinandergestapelten Reihen.
 
14. Verpackungseinheit nach Anspruch 13, umfassend mindestens zwei nebeneinander angeordnete Reihen Faltschachteln (20).
 
15. Verpackungsgesamtheit nach Anspruch 13 oder 14, mit einer zwischen übereinandergestapelten Reihen angeordnetem Platte (21).
 
16. Verpackungsgesamtheit nach einem der Ansprüche 13 bis 15, bei der die Faltschachteln (20) in den Reihen mit Profilen (7, 18) aufweisenden Ecken neben keine Profile (7, 18) aufweisende Ecken benachbarter Faltschachteln (20) angeordnet sind.
 
17. Verpackungsgesamtheit nach einem der Ansprüche 13 bis 16 in oder auf einem Tray und/oder einer Umverpackung und/oder einer Palette.
 
18. Vorrichtung zum Herstellen einer Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 12 mit einer Einrichtung zum Bereitstellen flach liegender Zuschnitte (1) der Faltschachtel (20) und einer Einrichtung zum Zuführen von Profilmaterial (18) auf die flach liegenden Zuschnitte (1) im Anlenkungsbereich zweier Seitenwände (3, 4).
 
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, die eine Einrichtung zum Zuführen eines Endlosmaterials und die eine Einrichtung zum Ablängen der Endlosmaterials aufweist.
 
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, bei der das Endlosmaterial ein flacher Endlosstreifen ist.
 
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, bei der die Einrichtung zum Zuführen eine Abwickeleinrichtung (19) zum Abwickeln eines Endlosmaterials aufweist.
 




Zeichnung