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EP 1 071 309 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.09.2004 Patentblatt 2004/37 |
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Anmeldetag: 20.07.2000 |
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Kopfhörer mit einstellbarer Ortbarkeit des von ihm erzeugten Schallereignisses
Headphone with adjustable localization of the sound presentation generated by it
Casque d'écoute avec localisation réglable d'un événement sonore géneré par lui
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
20.07.1999 DE 19933378
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.01.2001 Patentblatt 2001/04 |
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Patentinhaber: König, Florian Meinhard |
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82110 Germering (DE) |
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Erfinder: |
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- König, Florian Meinhard
82110 Germering (DE)
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Vertreter: Englaender, Klaus, Dipl.-Ing. |
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Jung HML
Patentanwälte
Schraudolphstrasse 3 80799 München 80799 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-91/01616 WO-A-99/20077
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WO-A-95/14362 DE-A- 19 635 888
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- KONIG F M: "NEUES KOPFHORERKONZEPT: KONTRA GEHORBELASTUNG" RADIO FERNSEHEN ELEKTRONIK,
VEB VERLAG TECHNIK. BERLIN, DE, Bd. 44, Nr. 9, 1. September 1995 (1995-09-01), Seiten
61-64, XP000526563 ISSN: 1436-1574
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einenKopfhörer mit zwei, den Ohren eines Nutzers zugeordneten
rechten und linken Gehäusen, die Schallwände aufweisen, in denen dynamische Schallwandler
angeordnet sind, die jeweils einen Hochtöner und einen koaxial zu diesem angeordneten
Mitten-/Tieftöner umfassen.
[0002] Stereo-Kopfhörer weisen üblicherweise eine Anordnung der Schallwandler im Zentrum
der Gehäuse des Kopfhörers auf. Diese herkömmliche Anordnung hat den Nachteil, daß
von ihm erzeugte Schallereignisse von einem Nutzer als oben im Kopf lokalisiert mit
einer gewissen Differenzierung in einer nach hinten gerichteten Hemisphäre wahrgenommen
werden. Das heißt, Schallereignisse, die etwa eine vor einem Nutzer angeordnete Bühne
wiedergeben sollen, werden bei Wiedergabe über einen herkömmlichen Stereo-Kopfhörer
nicht vorne lokalisiert. Dies widerspricht dem normalen menschlichen Hörempfinden,
weshalb Kopfhörer von großen Kreisen der Hörerschaft als unnatürlich abgelehnt werden.
[0003] Als Ursache für das Phänomen der Im-Kopf-Lokalisierung von Schallereignissen bei
Wiedergabe über Kopfhörer ist verantwortlich, daß üblicherweise wahrgenommene kammfilterartige
Effekte aufgrund Ohr- und Körperreflexionen bei der Schallrezeption über Kopfhörer
vom Ohr nicht verarbeitet werden können, da sie diesem nicht zugeführt werden.
[0004] Es ist bekannt, diesen Nachteil dadurch zu überwinden, daß die fehlenden Kammfiltereffekte
dem dem Kopfhörer zugeführten Signal hinzugemischt werden. Dies erfordert einen hohen
schaltungstechnischen Aufwand. Ein weiterer Nachteil dieser Vorgehensweise besteht
darin, daß eine Anpassung an das individuelle Ohr des Nutzers vorgenommen werden muß,
um auf diese Weise zu einer befriedigenden Vorne-Ortung per Kopfhörer zu gelangen.
[0005] Auf den Erfinder der vorliegenden Anmeldung geht ein völlig anders gearteter Vorschlag
zur Erzeugung der Vorne-Ortbarkeit per Stereo-Kopfhörer zurück, der beispielsweise
in der EP 0 484 354 B1 offenbart ist. Gemäß diesem Vorschlag werden die zur Vorne-Ortbarkeit
benötigten kammfilterartigen Veränderungen bei vom Kopfhörer abgestrahlten Schall
dadurch hervorgerufen, daß die Schallwandlersysteme in beiden Kopfhörergehäusen ausgehend
von der herkömmlichen Anordnung zentral am Außenohrrelief in Blickrichtung nach vorn
und unten um vorgegebene Beträge verschoben angeordnet sind. Durch diese relativ einfache
Maßnahme wird die bislang Oben-im-Kopf-Lokalisation in ein im wesentlichen horizontal
vorne ortbares Hörereignis umgewandelt.
[0006] Nach diesem Prinzip arbeitende Kopfhörer zur Vorne-Lokalisation von Schallereignissen
haben sich bewährt. Für Kopfhörer kleiner Bauform, beispielsweise für auf dem Ohr
aufliegende Kopfhörer von Walkmen und dergleichen ist eine nach vorne und unten verschobene
Anordnung der Schallwandler jedoch weniger gut realisierbar.
[0007] Ebenfalls vom Erfinder der vorliegenden Anmeldung ist aus WO 95 14362 ein Mehrkanalkopfhörer
mit gesteuerter Abstrahlcharakteristik bekannt, der zumindest einen Schallwandler
enthält, dessen Abstrahlfläche in zwei Teilflächen unterteilt ist, die unterschiedliche
akustische Widerstände haben und über eine Trennlinie aneinander angrenzen, wobei
die akustisch schwächer bedämpfte Teilfläche vorwiegend unter dem Gehörgang eines
Außenohrs des Kopfhörer-Benutzers angeordnet ist, während die andere Teilfläche mit
größerer akustischer Bedämpfung vorwiegend über dem Gehörgang liegt. Durch diese Maßnahme
wird anstelle der üblicherweise auftretenden Oben-Im-Kopf-Lokalisation ein im wesentlichen
horizontal vorne geordnetes Hörereignis erzeugt.
[0008] Ziel der vorliegenden Erfindung ist, eine Vorne-Lokalisierbarkeit mit einfachen Mitteln
ohne Einsatz von Elektronik auch für Kleinkopfhörer zu realisieren.
[0009] Weiteres Ziel der Erfindung ist, einen Kopfhörer mit steuerbarer Lokalisierbarkeit
eines Schallereignisses zu schaffen.
[0010] Weiteres Ziel der Erfindung ist schließlich die Schaffung eines Surround-Kopfhörers
mit Vorne-Lokalisierbarkeit der vorderen Kanäle und eines Mittenkanals sowie einer
hiervon getrennten Lokalisierbarkeit von Surround-Kanälen.
[0011] Um die vorstehend genannten Ziele zu erreichen, schafft die vorliegende Erfindung
einen Kopfhörer mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Dieser Kopfhörer erlaubt das Steuern
der Lokalisierbarkeit von mit dem Kopfhörer wiedergebenen Schallereignissen durch
kammfilterartige Einwirkungen auf den Frequenzgang des Wiedergabeschalls, erzeugt
durch gezielte Abschattung des abgestrahlten Schalls. Hierbei kann es sich um einen
Kopfhörer kleiner und kleinster Bauform handeln, da die koaxialen Schallwandler im
Kopfhörer in herkömmlicher Weise angeordnet sind und die Steuerung der Lokalisierbarkeit
des Schal-lereignisses dadurch realisiert wird, daß Bereiche des Tief-Mitteltöners
sowie des Hochtöners in gezielter Weise abgedeckt bzw. gedämpft werden.
[0012] Ein Stereo-Kopfhörer zur Vorne-Ortbarkeit von von ihm erzeugten Schallereignissen
wird durch die Merkmale des Anspruchs 8 bereitgestellt. Demnach sind die durchlässigen
Bereiche bzw. abgeschatteten Bereiche der Schallwände des Kopfhörers so angeordnet,
daß Schall in gezielter Weise abwärts abgestrahlt wird. Hierdurch wird überraschenderweise
eine Vorne-Ortbarkeit in derselben Qualität erreicht wie mit dem einleitend genannten
Vorschlag des Erfinders, Schallwandler nach vorn und unten verschoben gegenüber der
herkömmlichen Anordnung anzuordnen.
[0013] Ein Surround-Kopfhörer mit der Möglichkeit der Vorne-Ortbarkeit der vorderen Stereo-Mitten-Kanäle
und einer Ortbarkeit der hinteren und der Seitenkanäle, der sogenannten Surround-Kanäle
getrennt hiervom wird durch die Merkmale des Anspruchs 9 geschaffen. Ausgehend von
dem Stereo-Kopfhörer mit Vorne-Ortbarkeit wird gemäß diesem Vorschlag ein zweiter
Satz von Schallwandlern gespiegelt in einer Horizontalebene zum ersten Satz von Schallwandlern
an einer Horizontalebene in bezug auf den Kopf eines Nutzers angeordnet, um die Surround-Kanäle
getrennt von den Stereo-/Mitten-Kanälen lokalisieren zu können. Doch hierbei handelt
es sich um eine extrem einfache Maßnahme zur Differenzierung von per Kopfhörer wiedergegebenen
Schallfeldern in wirksamer Weise.
[0014] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert;
es zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf eine Schallwand von einem von zwei Gehäusen eines Kopfhörers,
der als Stereo-Kopfhörer mit Vorne-Ortbarkeit nutzbar ist, und
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf eine Schallwand von einem von zwei Gehäusen eines Kopfhörers,
der als Surround-Kopfhörer mit Vorne-Ortbarkeit nutzbar ist.
[0015] In Fig. 1 ist die Schallwand von einem der rechten und linken Gehäuse eines Stereo-Kopfhörers
in Draufsicht gezeigt und allgemein mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet. Bei der dargestellten
Ausführungsform besitzt die Schallwand im wesentlichen die Form einer Kreisscheibe.
Alternativ kann die Form der Schallwand 10 auch Ellipsenform besitzen. Innerhalb ihre
schallundurchlässigen Innenrands umfaßt die Schallwand 10 Abschnitte hoher Schalldämpfung
und Abschnitte freier Schalldurchlässigkeit. Soweit vorliegend die Rede von freier
Schalldurchlässigkeit ist, kann es sich im Vergleich zu den Abschnitten hoher Dämpfung
auch um solche wesentlich geringerer Dämpfung (unter Dämpfung ist vorliegende Schalldämpfung
zu verstehen), jedoch nicht vollständig ungehinderter Schalldurchlässigkeit handeln.
[0016] Auf der Rückseite der in Fig. 1 gezeigten Schallwand 10 (unterhalb der Zeichnungsebene)
befindet sich ein koaxiales Schallwandlersystem, umfassend einen Mitten-Tieftöner
12 und einen Hochtöner 13. Der Mitten-Tieftöner 12 besitzt naturgemäß einen größeren
Durch messer als der Hochtöner 13 und er schließt sich einwärts unmittelbar an den
Innenrand 11 des schallundurchlässigen kreisförmigen Bereichs 11 der Schallwand 10
an. Im Zentrum des Mitten-/Tieftöners 12 ist der Hochtöner 13 angeordnet. Unter Aussparung
des Hochtöners 13 weist die Schallwand 10 zwischen dessen kreisförmiger Außenkontur
und der kreisförmigen Außenkontur des Mittentieftöners 12, entsprechend dem Innenrand
des kreisförmigen Bereichs 11 einen ersten Abschnitt 14 hoher Dämpfung auf. Der erste
Abschnitt 14 hoher Dämpfung erstreckt sich bezogen auf das Zentrum der Schallwandler
12, 13 auf einen Kreisteilbereich größer als 170° und kleiner als 340° unter Freilassung
eines allgemein V-förmigen bzw. trapezförmigen Bereichs 15, der keine, oder im Vergleich
zu Abschnitt 14, nur eine geringe Dämpfung besitzt. Dieser V-förmige Bereich 15 besitzt
einen Öffnungswinkel < 170° und > 20°, bevorzugt < 100° und > 50° und besonders bevorzugt
von etwa 70°. Bei der dargestellten Ausführungsform ist der erste Abschnitt 14 hoher
Dämpfung begrenzt von geradlinigen Rändern 16a und 16b, die den trapezförmigen Bereich
15 seitlich festlegen der an seiner großen Basis durch ein Krfeissegment 15a und an
seiner kleinen Basis durch ein Kreissegment 15b des Hochtöners 13 des Innenrands 11.
Die Ränder 16a, 16b enden innenliegend am Rand des Hochtöners 13, der durch den ersten
Abschnitt 14 hoher Dämpfung nicht abgedeckt ist.
[0017] Durch den ersten Abschnitt 14 hoher Dämpfung wird erreicht, daß von dem Mitten/Tieftöner
12 erzeugter Schall ausschließlich bzw. zum größten Teil ausschließlich über den V-förmigen
Bereich 15 an das Ohr eines Nutzers gelangt, der den Stereo-Kopfhörer aufgesetzt hat.
Dies hat den Vorteil, daß eine relativ große Fläche, nämlich die Fläche des Abschnitts
14 und die Fläche des Innenrands 11 als Schallwand für tiefe und mittelhohe Töne dient.
[0018] Der Hochtöner 13 ist ebenfalls partiell abgedeckt, und zwar durch einen zweiten Abschnitt
17 hoher Dämpfung. Dieser Bereich 17 kommt im Bereich der Spitze des V-förmigen Bereichs
15 zu liegen und läßt zwischen 5% und 50%, bevorzugt zwischen 5% und 25% des Hochtöners,
und besonders bevorzugt etwa 15% des Hochtöners frei. Hierdurch wird erreicht, daß
der größte Teil des vom Hochtöner 13 abgestrahlten Schalls ungehindert zum Ohr eines
Nutzers gelangt, der den Stereo-Kopfhörer aufgesetzt hat, wobei dieser Anteil des
Schalls in Fig. 1 im wesentlichen abwärts gerichtet ist. Es wird davon ausgegangen,
daß der Nutzer den Stereo-Kopfhörer so aufgesetzt hat, daß die Schallwand 10 die in
Fig. 1 gezeigte Ausrichtung besitzt mit abwärts weisendem nicht abgedeckten Teil des
Hochtöners 13 und aufwärts weisender Spitze des V-förmigen Bereichs 15. Die Praxis
hat überraschend gezeigt, daß durch eine derartige gezielte Abschattung des abgestrahlten
Schallereignisses die bei herkömmlichen Kopfhörern angetroffene Im-Kopf-Lokalisation
überführt wird in eine Ortbarkeit des Schallereignisses vor dem Kopf eines Nutzers
des Stereo-Kopfhörers.
[0019] Wie in Fig. 1 gezeigt, ist der zweite Abschnitt 17 hoher Dämpfung, der vor dem Hochtöner
13 zu liegen kommt, durch einen geraden Rand 18 begrenzt, der bei Nutzung des Stereo-Kopfhörers
in etwa in einer Horizontalebene, bezogen auf den Kopf des Nutzers zu liegen kommt.
[0020] Fig. 2 zeigt eine Surround-Variante des Kopfhörers von Fig. 1, bei welchem das koaxiale
Schallwandlersystem doppelt vorgesehen ist. Für gleiche Teile sind in Fig. 1 und Fig.
2 dieselben Bezugsziffern verwendet.
[0021] Die Schallwandlereinheit 12, 13 von Fig. 1 ist in Fig. 2 entlang einer Spiegelebene
S gespiegelt unter Erzeugung einer zweiten Schallwandlereinheit 12', 13', die denselben
internen Aufbau auch bezüglich der Abschnitte hoher Dämpfung besitzt, wie die erste
Schallwandlereinheit 12, 13, jedoch in bezug auf diese auf den Kopf stehend. Das heißt,
der V-förmige Bereich 15' der zweiten Schallwandlereinheit 12', 13' weist mit seiner
Spitze abwärts in Richtung zur Spitze des V-förmigen Bereichs 15 der ersten Schallwandlereinheit
12, 13, der zweite Abschnitt hoher Dämpfung 17' weist zum zweiten Abschnitt 17 hoher
Dämpfung der ersten Schallwandlereinheit 12, 13, so daß die freien, schwach bedämpften
bzw. nicht bedämpften Bereiche der zweiten Schallwandlereinheit 12', 13' in Fig. 2
nach oben weisen.
[0022] Ein auf Grundlage von Fig. 2 aufgebauter Kopfhörer ist als Surround-Kopfhörer nutzbar,
wobei die erste Schallwandlereinheit 12, 13 den Schall für einen vorderen Kanal bzw.
den vorderen Mittenkanal abstrahlt, während die zweite Schallwandlereinheit 12', 13'
einen Surround-Kanal abstrahlt. Hierdurch wird erreicht, daß die vorderen Kanäle bzw.
der vordere Mittenkanal eines Surround-Schallfeldes vor dem Kopf eines Nutzers ortbar
ist, während die Surround-Kanäle im wesentlichen in einer Ebene ortbar sind, die hinter
dem Kopf eines Nutzers sowie seitlich von diesem liegt.
1. Kopfhörer mit zwei, den Ohren eines Nutzers zugeordneten rechten und linken Gehäusen,
die Schallwände (10) aufweisen, in denen dynamische Schallwandler (12, 13) angeordnet
sind, die jeweils einen Hochtöner (13) und einen koaxial zu diesem angeordneten Mitten-/Tieftöner
(12) umfassen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schallwand (10) in jedem Gehäuse einen ersten Abschnitt (14) hoher Dämpfung aufweist,
der bezogen auf das Zentrum der Schallwandler (12, 13) einen Bereich von mehr als
170 Grad und weniger als 340 Grad des Mitten-/Tieftöners (12) unter Aussparung des
Hochtöners (13) abdeckt und einen im wesentlichen V-förmigen Bereich (15) mit einem
Öffnungswinkel kleiner 170 Grad und größer 20 Grad freiläßt, und einen zweiten Abschnitt
(17) hoher Dämpfung im Bereich der Spitze des V-förmigen Bereichs (15), der zwischen
5% und 50% des Hochtöners (13) freiläßt, wobei der zweite Abschnitt hoher Dämpfung
(17) derart angeordnet ist, dass der vom Hochtöner (13) abgestrahlte Schall im wesentlichen
in von der Spitze des V abgewandten Richtung gerichtet ist.
2. Kopfhörer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der V-förmige Bereich (15) des ersten Abschnitts (14) hoher Dämpfung einen Öffnungswinkel
kleiner 100 Grad und größer 50 Grad aufweist.
3. Kopfhörers nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der V-förmige Bereich (15) des ersten Abschnitts (14) hoher Dämpfung einen Öffnungswinkel
von etwa 70 Grad aufweist.
4. Kopfhörer nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Abschnitt (17) hoher Dämpfung im Bereich der Spitze des V-förmigen Bereichs
(15) des ersten Abschnitts (14) hoher Dämpfung zwischen 5% und 25% des Hochtöners
(13) freiläßt.
5. Kopfhörer nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Abschnitt (17) hoher Dämpfung im Bereich der Spitze des V-förmigen Bereichs
(15) des ersten Abschnitts hoher Dämpfung etwa 15% des Hochtöners (13) freiläßt.
6. Kopfhörer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Materialien für die beiden Abschnitte (14, 17) hoher Dämpfung solche gewählt
sind, die auf eine Bedämpfung von vom Tief-/Mittentönertiefer (12) bzw. Hochtöner
(13) abgestrahlten Schall optimiert sind
7. Kopfhörer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Abschnitt (17) hoher Dämpfung von einer zum Zentrum des Hochtöners (13)
weisenden geraden Linie begrenzt ist, die mit jedem der Schenkel des V-förmigen Bereichs
(15) des ersten Abschnitts (14) hoher Dämpfung im wesentlichen den selben Winkel einschließt.
8. Kopfhörer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, zur Nutzung als Stereokopfhörer mit Vorne-Ortbarkeit
des von ihm erzeugten Schallereignisses, dadurch gekennzeichnet, daß der V-förmige Bereich (15) des ersten Abschnitts (14) hoher Dämpfung bei in Nutzungsstellung
positioniertem Kopfhörer sich nach unten öffnet und mit seiner Spitze aufwärts weist,
in deren Bereich der zweite Abschnitt (17) hoher Dämpfung zu liegen kommt, der den
unteren Teil des Hochtöners (13) freiläßt.
9. Kopfhörer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, zur Nutzung als Surround-Kopfhörer mit
Vorne-Ortbarkeit vorderer Stereo-/Mitten-Kanäle und Hinten-/Seiten-Ortbarkeit von
Surroundkanälen, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste koaxiale Schallwandlereinheit (12, 13) einschließlich der ersten und zweiten
Abschnitte (14, 17) der Schallwand hoher Dämpfung zur Übertragung der Stereo-/Mittenkanäle
dient, während eine zweite koaxiale Schallwandlereinheit (12', 13') einschließlich
der ersten und zweiten Abschnitte (14', 17') der Schallwand hoher Dämpfung zur Übertragung
der Surround-Kanäle dient, wobei die beiden Schallwandlereinheiten (12, 13; 12', 13')
versetzt zueinander in einer gemeinsamen Schallwand (19, 10, 10') angeordnet sind,
und wobei der V-förmige Bereich (15) des ersten Abschnitts hoher Dämpfung (14) der
ersten Schallwandlereinheit (12, 13) bei in Nutzungsstellung positioniertem Kopfhörer
sich nach unten öffnet und mit seiner Spitze aufwärts weist, in deren Bereich der
zweite Abschnitt (17) hoher Dämpfung zu liegen kommt, der den unteren Teil des Hochtöners
(13) freiläßt, und wobei der V-förmige Bereich (15') des ersten Abschnitts (14') hoher
Dämpfung der zweiten Schallwandlereinheit (12', 13') bei in Nutzungsstellung positioniertem
Kopfhörer sich nach oben öffnet und mit seiner Spitze abwärts weist, in deren Bereich
zweite Abschnitt (17') hoher Dämpfung zu liegen kommt, der den unteren Teil des Hochtöners
(13') freiläßt.
10. Kopfhörer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schallwandlereinheit (12', 13') in Nutzungsstellung des Kopfhörers über
der ersten Schallwandlereinheit (12, 13) zu liegen kommt.
1. Headphones with two right and left shells, allocated to a user's ears, having baffles
(10) in which dynamic sound transducers (12, 13) are arranged, each of which comprises
a treble speaker (13) and a centre frequency/bass speaker (12) arranged coaxially
thereto, characterised in that in each shell the baffle (10) has a first section (14) of high attenuation, which,
related to the centre of the sound transducer (12, 13), covers a range of more than
170 degrees and less than 340 degrees of the centre frequency/bass speaker (12), while
leaving open the treble speaker (13), and leaves free a substantially V-shaped area
(15) with an opening angle of less than 170 degrees and more than 20 degrees, and
a second section (17) of high attenuation in the area of the tip of the V-shaped area
(15) which leaves free between 5% and 50% of the treble speaker (13), the second section
of high attenuation (17) being arranged in such a way that the sound emitted by the
treble speaker (13) is directed substantially in a direction facing away from the
tip of the V.
2. Headphones according to claim 1, characterised in that the V-shaped area (15) of the first section (14) of high attenuation has an opening
angle of less than 100 degrees and more than 50 degrees.
3. Headphones according to claim 1 or 2, characterised in that the V-shaped area (15) of the first section (14) of high attenuation has an opening
angle of approximately 70 degrees.
4. Headphones according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the second section (17) of high attenuation leaves free between 5% and 25% of the
treble speaker (13) in the area of the tip of the V-shaped area (15) of the first
section (14) of high attenuation.
5. Headphones according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the second section (17) of high attenuation leaves free approximately 15% of the
treble speaker (13) in the area of the tip of the V-shaped area (15) of the first
section of high attenuation.
6. Headphones according to one of claims 1 to 5, characterised in that as materials for the two sections (14, 17) of high attenuation materials are chosen
which are optimised to attenuation of sound emitted by the speaker (12) lowering to
bass/centre frequency or the treble speaker (13).
7. Headphones according to one of claims 1 to 6, characterised in that the second section (17) of high attenuation is delimited by a straight line pointing
towards the centre of the treble speaker (13) and enclosing substantially the same
angle with each of the legs of the V-shaped area (15) of the first section (14) of
high attenuation.
8. Headphones according to one of claims 1 to 7 for use as stereo headphones with front
localisation ability of the sound presentation thereby generated, characterised in that the V-shaped area (15) of the first section (14) of high attenuation opens downwards
when the headphones are placed in the operating position and points upwards with its
tip in the area of which the second section (17) of high attenuation, which leaves
free the lower part of the treble speaker (13), comes to rest.
9. Headphones according to one of claims 1 to 7 for use as surround headphones with front
localisation ability of front stereo/centre channels and rear/side localisation ability
of surround channels, characterised in that a first coaxial sound transducer unit (12, 13) including the first and second sections
(14, 17) of the baffle of high attenuation serves to transmit the stereo/centre channels,
while a second coaxial sound transducer unit (12', 13') including the first and second
sections (14', 17') of the baffle of high attenuation serves to transmit the surround
channels, the two sound transducer units (12, 13; 12', 13') being arranged offset
from one another in a common baffle (19, 10, 10') and the V-shaped area (15) of the
first section of high attenuation (14) of the first sound transducer unit (12, 13)
opening downwards when the headphones are placed in the operating position and pointing
upwards with its tip in the area of which the second section (17) of high attenuation,
which leaves free the lower part of the treble speaker (13), comes to rest and the
V-shaped area (15') of the first section (14') of high attenuation of the second sound
transducer unit (12', 13') opening upwards when the headphones are placed in the operating
position and pointing downwards with its tip in the area of which the second section
(17') of high attenuation, which leaves free the lower part of the treble speaker
(13'), comes to rest.
10. Headphones according to claim 9, characterised in that the second sound transducer unit (12', 13') comes to rest above the first sound transducer
unit (12, 13) in the operating position of the headphones.
1. Ecouteur comprenant deux boîtiers droite et gauche correspondants aux oreilles d'un
utilisateur, lesdits boîtiers comprenant des enceintes acoustiques (10) dans lesquelles
sont disposés des convertisseurs acoustiques dynamiques (12, 13) qui comprennent respectivement
un haut-parleur d'aigu (13) et un haut-parleur de médium/grave (12) disposé de manière
coaxiale au haut-parleur d'aigu, caractérisé en ce que l'enceinte (10) dans chaque boîtier comprend une première section (14) d'atténuation
élevée, qui recouvre par rapport au centre des convertisseurs acoustiques (12, 13)
une zone de plus de 170° et moins de 340° du haut parleur médium-grave (12) en étant
évidée au niveau du haut-parleur d'aigu (13) et laisse libre une zone sensiblement
en forme de V (15) avec un angle d'ouverture inférieur à 170° et supérieur à 20°,
et une deuxième section (17) d'atténuation élevée dans la zone de la pointe de la
zone en forme de V (15), qui laisse libre entre 5% et 50% du haut-parleur d'aigu (13),
la deuxième section d'atténuation élevée (17) étant disposée de telle sorte que le
son issu du haut-parleur d'aigu (13) est dirigé sensiblement dans la direction tournée
en éloignement de la pointe du V.
2. Ecouteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la zone en forme de V (15) de la première section (14) d'atténuation élevée comprend
un angle d'ouverture inférieur à 100° et supérieur à 50°.
3. Ecouteur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la zone en forme de V (15) de la première section (14) d'atténuation élevée comprend
un angle d'ouverture d'environ 70°.
4. Ecouteur selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que la seconde section (17) d'atténuation élevée, dans la zone de la pointe de la zone
en forme de V (15) de la première section (14) d'atténuation élevée laisse libre entre
5% et 25% du haut-parleur d'aigu (13).
5. Ecouteur selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que la seconde section (17) d'atténuation élevée, dans la zone de la pointe de la zone
en forme de V (15) de la première section d'atténuation élevée laisse libre environ
15% du haut-parleur d'aigu (13).
6. Ecouteur selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'on choisit des matériaux pour les deux sections (14, 17) d'atténuation élevée qui
sont optimisées pour une atténuation du son issu du haut-parleur de grave/médium (12)
respectivement du haut-parleur d'aigu (13).
7. Ecouteur selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la deuxième section (17) d'atténuation élevée est délimitée par une ligne droite
orientée vers le centre du haut-parleur d'aigu (13), qui fait sensiblement le même
angle avec chacune des branches de la zone en forme de V (15) de la première section
(14) d'atténuation élevée.
8. Ecouteur selon l'une des revendications 1 à 7, pour une utilisation en tant qu'écouteur
stéréophonique avec une localisation vers l'avant des sons que produit l'écouteur,
caractérisé en ce que la zone en forme de V (15) de la première section (14) d'atténuation élevée lorsque
l'écouteur est en position d'utilisation, s'ouvre vers le bas et est orientée avec
sa pointe vers le haut, et s'étend dans la zone de la seconde section (17) d'atténuation
élevée qui laisse libre la partie inférieure du haut-parleur d'aigu (13).
9. Ecouteur selon l'une des revendications 1 à 7, pour une utilisation en tant qu'écouteur
surround avec une localisation vers l'avant des canaux stéréo/médium avant et une
localisation arrière/latérale des canaux surround, caractérisé en ce qu'une première unité de conversion acoustique coaxiale (12, 13) comprenant les première
et seconde sections (14, 17) de l'enceinte acoustique sert à une atténuation élevée
pour une transmission des canaux stéréo/médium, alors qu'une seconde unité de conversion
acoustique coaxiale (12', 13') comprenant les première et seconde sections (14', 17')
de l'enceinte sert à une atténuation élevée pour la transmission des canaux surround,
les deux unités de conversion acoustique (12, 13 ; 12', 13') étant disposées l'une
par rapport à l'autre de manière décalée dans une enceinte commune (19, 10, 10'),
la zone en forme de V (15) de la première section d'atténuation élevée (14) de la
première unité de conversion acoustique (12, 13) lorsque l'écouteur est en position
d'utilisation, est ouverte vers le bas et s'étend vers le haut avec sa pointe, et
s'étend dans la zone de la seconde section (17) d'atténuation élevée qui laisse libre
la partie inférieure du haut-parleur d'aigu (13), la zone en forme de V (15') de la
première section (14') d'atténuation élevée de la seconde unité de conversion acoustique
(12', 13'), lorsque l'écouteur est en position d'utilisation, est ouverte vers le
haut et dirigée vers le bas avec sa pointe, dans la zone de la seconde section (17')
d'atténuation élevée qui laisse libre la partie inférieure du haut-parleur d'aigu
(13').
10. Ecouteur selon la revendication 9, caractérisé en ce que la seconde unité de conversion acoustique (12', 13'), lorsque l'écouteur est en position
d'utilisation, s'étend au-dessus de la première unité de conversion acoustique (12,13).

