[0001] Die Erfindung betrifft eine Kühlanlage für Kraftfahrzeuge mit den Merkmalen des Oberbegriffs
im Anspruch 1.
[0002] Die Kühlanlage ist in der noch nicht veröffentlichten deutschen Anmeldung DE 199
50 755.4, aber auch in einer Reihe anderer Veröffentlichungen (EP 1 045 217 A1) beschrieben
worden. In der noch nicht veröffentlichten Anmeldung, die der gleichen Anmelderin
gehört, geht es darum, die Effizienz der Kühlanlage weiter zu verbessern, was dort
durch eine optimierte Position des Radiallaufrades innerhalb der Kühlanlage erreicht
wird.
[0003] Die Kühlanlagen der im Oberbegriff beschriebenen Art sind grundsätzlich effizienter
als konventionelle Kühlanlagen mit in Kühlluftströmungsrichtung hintereinander angeordneten
einzelnen Kühlern, weil bei den Kühlanlagen der beschriebenen Art Radialventilatoren
eingesetzt werden können. Jedoch sollte, wenn die Kühlanlage für Kraftfahrzeuge vorgesehen
ist, die Frage der Effizienz aus der Sicht der Gesamtenergiebilanz des Fahrzeuges
betrachtet werden. Der meist elektrisch oder direkt vom Motor angetriebene Ventilator,
der den Kühlluftstrom durch das Kühlnetz der Kühler hindurch saugt, wird nur bei Bedarf
in Betrieb genommen. In Phasen geringer Kühlungsanforderung reicht der Staudruck aus,
um genügend Kühlleistung zur Verfügung zu stellen, weil der bei konventionellen Kühlanlagen
größere Querschnitt einen relativ hohen Volumenstrom der Kühlluft zulässt. Hier ist
Verbesserungspotential für die Kühlanlagen der gattungsgemäßen Art vorhanden.
[0004] Aus der DE 197 24 728 A1 ist eine kastenförmige Kühlanlage bekannt, bei der die Kühlnetzfläche
eines der Kühler mittels einer außen am Kühler angeordneten Schiebejalousie abgedeckt
oder geöffnet werden kann, um den Volumenstrom auf die Kühlnetzfläche der anderen
Kühler nach Bedarf variieren zu können.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, den Volumenstrom der Kühlluft
im Staudruckbetrieb der Kühlanlage zu erhöhen, ohne die Wirksamkeit des Radialventilators
während seiner Betriebsphasen wesentlich zu beeinträchtigen.
[0006] Die erfindungsgemäße Lösung ergibt sich bei der Kühlanlage mit den Merkmalen des
Oberbegriffs im Anspruch 1 durch die in dessen Kennzeichen stehenden Merkmale. Weitere
Merkmale sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 10.
[0007] Durch das Vorsehen von zusätzlichen Öffnungen in der Frontwand, die im Staudruckbetrieb
geöffnet und in den Betriebsphasen des Radialventilators geschlossen sind, wird erreicht,
dass im Staudruckbetrieb ein größerer Volumenstrom der Kühlluft zur Verfügung steht,
der die Kühlwirkung auf die in den Rohren der Kühler strömenden Medien verbessert.
Somit kann die Kühlanlage des Kraftfahrzeugs über einen größeren Betriebsbereich im
Staudruckbetrieb arbeiten, d. h. ohne den Radialventilator in Betrieb zu nehmen, wodurch
weniger Energie benötigt wird. Die Einschalthäufigkeit und die Einschaltdauer des
Radialventilators wurden durch die Erfindung reduziert, was ebenfalls zu einem reduzierten
Kraftstoffverbrauch führt.
[0008] Im einfachsten Fall besitzen die Öffnungen Abdeckungen (Verschlußelemente), die wie
Rückschlagventile wirken. Ganz einfach kann diese Wirkung bereits durch die Anordnung
von Gummilappen an der Innenseite der Frontwand erreicht werden, die durch den Staudruck
geöffnet werden, wenn der Radialventilator nicht in Betrieb ist. Ist der Radialventilator
in Betrieb, sorgt der im Inneren der Kühlanlage herrschende Druck dafür, dass die
Abdeckungen geschlossen bleiben. Die Abdekkungen sind oberhalb oder seitlich der Öffnungen
und vorzugsweise an der Innenseite der Frontwand befestigt.
[0009] Es können jedoch auch andere Verschlußelemente und Verschlußmechanismen zum Einsatz
kommen, die den gleichen Zweck erfüllen. Solche Verschlußelemente und Mechanismen
sind Gegenstand der Ansprüche 5 bis 9. Es handelt sich dabei um mittels geeigneter
Mechanismen bewegbare flexible oder steife Verschlußelemente, die über Signale - beispielsweise
gemeinsam mit der Inbetriebsetzung oder Abschaltung des Radialventilators - gesteuert
bzw. bewegt werden. Solche Verschlußmechanismen sind generell etwas aufwendiger. Sie
können jedoch funktionelle Vorteile besitzen, die beispielsweise in der Geräuscharmut
bestehen oder darin, dass die Öffnungen besser verschließbar sind, so dass das Entweichen
von ungenutzter Kühlluft in den Betriebsphasen des Radialventilators möglichst vollständig
verhindert wird. Beispielsweise ist ein geeigneter Mechanismus, bestehend aus Ritzel
und Zahnstange in der bereits genannten DE197 24 728 A1 offenbart worden, der dort
eine Schiebejalousie bewegt. Über angetriebene Rollen bewegbare Abdeckungen oder dergleichen
gehen beispielsweise aus DE-OS 25 01 013 hervor. In der DE-OS wird mittels des dortigen
Rollenantriebs zwar ein Rollbandfilter bewegt, jedoch ist der dort gezeigte Rollenantrieb
selbst auch im vorliegenden Zusammenhang geeignet. Der Verweis auf diese Dokumente
soll hier eine detailliertere Darstellung ersetzen. Die Abdeckung kann insgesamt aus
flexiblem Material bestehen oder nur in dem auf - oder abwickelbaren Bereich flexibel
sein, wobei die Abdeckung selbst eine steife Platte sein kann, die mittels des Rollenantriebs
in oberen und unteren Führungen, die an der Frontplatte angeordnet sind, bewegbar
ist, wodurch die Öffnungen geöffnet oder geschlossen werden.
[0010] Die Form, Anzahl und Anordnung der Öffnungen in der Frontwand kann beliebig sein
und richtet sich danach, wie groß der zusätzliche Volumenstrom sein soll, wie er sich
verteilen soll, welche Verschlußelemente und Verschlußmechanismen ausgewählt werden,
selbstverständlich auch nach Aspekten der Festigkeit und Stabilität, wenn die Frontwand
als tragendes Element der Kühlanlage dient und nach anderen baulichen oder funktionellen
Restriktionen.
[0011] Es ist bei konventionellen Kühlanlagen oder bei im Kühlluftstrom liegende, in einer
Öffnung der Motorkapsel eingebaute Ladeluftkühler, z. B. aus der DE 35 45 650 A1,
bestens bekannt, durch den Fahrtwind oder durch einen die Temperatur in der Motorkapsel
aufnehmenden Thermostaten Klappjalousien oder dergleichen zu öffnen, um den Fahrtwind
durch den Ladeluftkühler und in die Motorkapsel strömen zu lassen. Bei diesen Lösungen
gibt es jedoch in der Regel keinen Ventilator, so dass die Kühlung nur durch den Staudruck
möglich ist. Bei solchen Lösungen sind der oder die Wasserkühler und andere Kühler
separat, d. h. an einem anderen Ort im Motorraum des Kraftfahrzeugs angeordnet, die
in der Regel zusätzlich einen die Kühlluft fördernden Axialventilator aufweisen müssen,
um effizient zu arbeiten. Das ist insgesamt wesentlich aufwendiger - auch unter dem
Gesichtspunkt eines sparsamen Energieeinsatzes. Irgendwelche Anregungen, um die Effizienz
im Staudruckbetrieb bei Kühlanlagen der vorgeschlagenen Art zu verbessern, ohne die
Wirksamkeit der Kühlung im Ventilatorbetrieb zu verschlechtern, gehen aus der genannten
Veröffentlichung nicht hervor.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispielen beschrieben. Die beiliegenden
Figuren zeigen folgendes.
Fig. 1 Perspektivansicht auf die Frontwand der Kühlanlage;
Fig. 2 vertikaler Schnitt gemäß der Linie II - II in Fig. 1;
Fig. 3 vertikaler Schnitt entlang der Linie III - III in Fig. 1;
[0013] Die Kühlanlage besteht gemäß Fig. 1 aus rechts und links angeordneten Wasserkühlern
1; 2 und einem oben angeordneten Ladeluftkühler
3 und ist für schwere Kraftfahrzeuge vorgesehen. Das Kühlnetz
20 des Ladeluftkühlers
3 ist in seiner Blocktiefe
30 wesentlich größer als die Blocktiefe
30 der Wasserkühler
1; 2. Die Blockbreite hat das Bezugszeichen
31 und ist beim Ladeluftkühler
3 ebenfalls größer als bei den Wasserkühlern
1; 2. In diesem Ausführungsbeispiel befindet sich unten kein Kühler. Die Unterseite ist
deshalb durch die Wand
26 (Fig. 3) verschlossen. Außerdem ist die nicht deutlich gezeigte Rückseite der Kühlanlage
mittels einer Wand verschlossen. In der Frontwand
12 befindet sich eine Ansaugöffnung
11 mit einer Düse
10, die in diesem Ausführungsbeispiel nicht zentral in der Frontwand
12, sondern geringfügig zum oberen Bereich verschoben, angeordnet wurde. In der Ansaugöffnung
11 sind die Ausblasschaufeln
7 und die Rückwand
9 des Laufrades des Radialventilators
6 zu erkennen. Die Achse
5 des Radialventilators
6 wurde durch eine gestrichelte Linie kenntlich gemacht. In Richtung dieser Achse
5 wird die Kühlluft angesaugt, radial umgelenkt und in Richtung auf die Kühler
1; 2; 3 geblasen. Die Kühler
1; 2; 3 besitzen ein bekanntes Kühlnetz
20, bestehend aus Flachrohren
22 mit dazwischen angeordneten Wellrippen
23, wobei das Kühlnetz
20 in Fig. 2 detaillierter gezeigt ist. Die Flachrohre
22 erstrecken sich jeweils zwischen den je zwei Sammelkästen
21 der einzelnen Kühler
1; 2; 3, so dass sie quer zur Ventilatorachse
5 verlaufen. Im in der Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel sind insgesamt neun Öffnungen
13 in der Frontwand
12 vorhanden, wovon zwei Öffnungen
13 oben, jeweils eine auf jeder Seite, und die restlichen sieben Öffnungen
13 unterhalb der Ansaugöffnung
11 angeordnet wurden. Die Frontwand
12 ist im Fahrbetrieb des Kraftfahrzeuges dem Fahrtwind ausgesetzt. Bei den Öffnungen
13 handelt es sich um im wesentlichen rechteckige Durchbrüche, wobei es auf die Form,
die Anzahl und die Anordnung der Öffnungen
13 nicht besonders ankommt. In einem nicht gezeigten Ausführungsbeispiel sind die abdeckbaren
Öffnungen
13 bzw. wesentliche Teile der Frontwand
12 grillartig, also beispielsweise nach Art eines Kühlergrills ausgestaltet. Die oberen
beiden Öffnungen
13 sind im geöffneten Zustand eingezeichnet worden, d. h. die Abdeckung
15 steht nach innen hin einseitig ab, so dass im Fahrbetrieb des Kraftfahrzeuges von
außen anströmende Kühlluft durch die Öffnungen
13 in das Innere der Kühlanlage eindringen kann. Die unteren Öffnungen
13 wurden geschlossen gezeichnet, wobei es sich versteht, dass das nur aus Gründen der
Anschaulichkeit so gezeichnet wurde. Im Staudruckbetrieb sind sämtliche Öffnungen
13 geöffnet und im Betrieb des Radialventilators
6 sind hingegen sämtliche Öffnungen
13 mittels der Abdekkungen
14 geschlossen. Die Abdeckungen
14 bestehen aus einem geeigneten Gummi. Sie sind oberhalb der Öffnungen
13 innen an der Frontwand
12 befestigt. Die Befestigung ist selbstverständlich auch außen an der Frontwand
12 möglich. Aus funktionellen Gründen muß in diesem Ausführungsbeispiel die Abdeckung
14 selbst allerdings innen an der Frontwand
12 angeordnet sein. Die Befestigung ist stabil ausgeführt, damit die dauerhafte Funktion
der Abdeckungen
14 über den gesamten Nutzungszeitraum der Kühlanlage gesichert ist. Eine solche Abdeckung
14 ist in der Fig. 2 zu erkennen. Die Fig. 2 zeigt die Abdeckung
14 in einer Stellung, wie sie im Staudruckbetrieb der Kühlanlage, jedoch an sämtlichen
Öffnungen
13, vorhanden ist. Genauso wie die Form, Anzahl und Anordnung der Öffnungen 13 verschieden
ausgestaltet sein können, können auch die Abdeckungen 14 verschieden konstruiert sein.
Es muß nicht zwangsläufig jeder einzelnen Öffnung
13 eine einzelne Abdeckung
14 zugeordnet sein. Mehrere vorzugsweise kleinere Öffnungen
13 können mittels einer einzigen Abdeckung
14 verschließbar sein.
[0014] Die Fig. 2 zeigt ferner deutlicher als die Fig. 1, dass der Ladeluftkühler
3 neben der größeren Blocktiefe
30 auch noch eine größere Blockbreite
31 aufweist, so dass ein deutlicher Überstand
32 des Ladeluftkühlers
3 nach vorne über die Frontwand
12 vorhanden ist. Mit solchen Maßnahmen kann den Kühlanforderungen an jeden einzelnen
Kühler in einem konkreten Anwendungsfall bestens entsprochen werden. Der Überstand
32 wird mittels eines Abdeckbleches
25 ausgeglichen.
[0015] Im vertikalen Schnitt in Fig. 2 ist das oben bereits beschriebene Kühlnetz
20 des einen Wasserkühlers
1 deutlich zu erkennen.
[0016] In Fig. 3 ist gezeigt, dass jede Öffnung
13 eine extra Abdeckung
14 besitzt, was bei der gewählten Größe der Öffnungen
13 vorteilhaft ist, weil eine bessere Abdichtung beim Betrieb des Radialventilators
6 erwartet wird. Ferner muß die Größe der Abdeckungen
14 einerseits natürlich so gewählt werden, dass sie nicht in das Radiallaufrad gelangen
oder beschädigt werden können und andererseits, dass sie die Öffnungen
13 ausreichend dicht geschlossen halten können.
1. Kühlanlage für Lastkraftfahrzeuge, mit mehreren einzelnen Kühlem (1, 2, 3), die derart
angeordnet sind, dass die Kühlrohre (4) des Kühlnetzes (20) der Kühler (1, 2, 3) quer
zur Achse (5) des im Inneren der Anordnung rotierenden Laufrades eines Radialventilators
(6) verlaufen, der Ausblasschaufeln (7), Deckscheibe (8) und Rückwand (9) aufweist,
wobei der Radialventilator (6) in seinen Betriebsphasen Frischluft über eine mit einer
Düse (10) versehenen Ansaugöffnung (11) in der Frontwand (12) ansaugt und als Kühlluft
durch die Kühler (1; 2; 3) der Anordnung hindurch bläst und wobei ferner in Phasen
niedriger Kühlungsanforderung die Kühlung im Staudruckbetrieb bei abgeschaltetem Radialventilator
(6) durch den eintretenden Fahrtwind möglich ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
einer der Kühler (3) eine größere Tiefe (30) und eine größere Breite (31) des Kühlnetzes
(20) aufweist als die anderen Kühler (1;2),
und dass die Frontwand (12) zusätzliche Öffnungen (13) besitzt, die in den Betriebsphasen
des Radialventilators (6) im wesentlichen verschlossen sind und im Staudruckbetrieb
den Eintritt des Fahrtwindes in die Kühlanlage zulassen.
2. Kühlanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (13) mittels Rückschlagventile (14) verschließbar sind.
3. Kühlanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückschlagventile (14) durch die im Staudruckbetrieb eintretende Kühlluft geöffnet
werden und in den Betriebsphasen des Radialventilators (6) durch den im Inneren der
Kühlanlage herrschenden höheren Druck geschlossen gehalten werden.
4. Kühlanlage nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückschlagventile (14) vorzugsweise innen an der Frontwand (12) befestigte, flexible
Abdeckungen (15) der Öffnungen (13) sind, die beispielsweise aus einem geeigneten
Gummi bestehen.
5. Kühlanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlüsse der Öffnungen (13) Verschlußelemente sind, die durch Signale über
einen Verschlußmechanismus bewegbar sind, so dass die Öffnungen (13) geschlossen und
geöffnet werden können, wobei die Signale vorzugsweise die gleichen sind, die den
Radialventilator (6) in Betrieb setzen und abschalten.
6. Kühlanlage nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (13) in der Frontwand (12) Verschlußelemente aufweisen, die ähnlich
wie die Blende des Objektivs einer Kamera arbeiten.
7. Kühlanlage nach den Ansprüchen 1 und 5 , dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlußelemente aus flexiblen oder steifen Abdeckungen bestehen, die mittels
angetriebener Rollen auf - und abwickelbar oder bewegbar sind und die vorzugsweise
an der Frontwand (12) befestigt sind.
8. Kühlanlage nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlußelemente aus Abdeckungen bestehen, die mittels eines Ritzels entlang
einer Zahnstange bewegbar sind.
9. Kühlanlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlußelemente vor oder hinter der Frontwand (12) angeordnet sind.
1. Cooling system for heavy-goods motor vehicles, with a plurality of individual radiators
(1, 2, 3) which are arranged in such a way that the cooling tubes (4) of the cooling
network (20) of the radiators (1, 2, 3) run transversely to the axis (5) of the rotor,
rotating inside the arrangement, of a radial fan (6) which has blow-out blades (7),
a cover disc (8) and a rear wall (9), the radial fan (6), in its operating phases,
sucking in fresh air via an intake orifice (11) provided in a nozzle (10) and located
in the front wall (12) and blowing the said fresh air as cooling air through the radiators
(1; 2; 3) of the arrangement, and, furthermore, in phases with a low cooling requirement,
cooling being possible in the ram-pressure mode, with the radial fan (6) switched
off, by means of the inflowing relative wind, characterized in that one of the radiators (3) has a greater depth (30) and a greater width (31) of the
cooling network (20) than the other radiators (1; 2), and in that the front wall (12) possesses additional orifices (13) which are essentially closed
in the operating phases of the radial fan (6) and in the ram-pressure mode allow the
relative wind to flow into the cooling system.
2. Cooling system according to Claim 1, characterized in that the orifices (13) can be closed by means of a non-return valve (14).
3. Cooling system according to Claims 1 and 2, characterized in that the non-return valves (14) are opened by the cooling air flowing in in the ram-pressure
mode and are kept closed in the operating phases of the radial fan (6) by the higher
pressure prevailing inside the cooling system.
4. Cooling system according to Claim 2 or 3, characterized in that the non-return valves (14) are preferably flexible covers (15) of the orifices (13),
the said covers being fastened on the inside to the front wall (12) and consisting,
for example, of a suitable rubber.
5. Cooling system according to Claim 1, characterized in that the closures of the orifices (13) are closing elements which can be moved via a closing
mechanism by means of signals, so that the orifices (13) can be closed and opened,
the signals preferably being the same as those which put the radial fan (6) into operation
and switch it off.
6. Cooling system according to Claims 1 and 5, characterized in that the orifices (13) in the front wall (12) have closing elements which work in a similar
way to the shutter of the lens of a camera.
7. Cooling system according to Claims 1 and 5, characterized in that the closing elements consist of flexible or rigid covers which can be wound up and
unwound or be moved by means of driven rollers and which are preferably fastened to
the front wall (12).
8. Cooling system according to Claims 1 and 5, characterized in that the closing elements consist of covers which can be moved along a rack by means of
a pinion.
9. Cooling system according to one of the preceding claims, characterized in that the closing elements are arranged in front of or behind the front wall (12).
1. Système de refroidissement pour poids lourds, comprenant plusieurs radiateurs individuels
(1, 2, 3), qui sont disposés de telle sorte que les tubes de refroidissement (4) du
réseau de refroidissement (20) des radiateurs (1, 2, 3) s'étendent transversalement
à l'axe (5) du rotor d'un ventilateur radial (6) tournant à l'intérieur du système,
lequel présente des aubes de soufflante (7), un disque de recouvrement (8) et une
paroi arrière (9), où le ventilateur radial (6) aspire, dans ses phases de fonctionnement,
de l'air frais par le biais d'une ouverture d'aspiration (11) pourvue d'une buse (10)
dans la paroi avant (12) et le soufflant sous forme d'air de refroidissement à travers
les radiateurs (1, 2, 3) du système et où en outre, dans des phases de moindre demande
de refroidissement, le refroidissement est possible en fonctionnement à pression dynamique
avec le ventilateur radial déconnecté (6) par le vent relatif de conduite se produisant,
caractérisé en ce que
l'un des radiateurs (3) présente une plus grande profondeur (30) et une plus grande
largeur (31) du réseau de refroidissement (20) que les autres radiateurs (1 ; 2),
et en ce que la paroi avant (12) possède des ouvertures supplémentaires (13) qui sont essentiellement
fermées dans les phases de fonctionnement du ventilateur radial (6) et qui autorisent
l'entrée du vent relatif de conduite dans le système de refroidissement en fonctionnement
à pression dynamique.
2. Système de refroidissement selon la revendication 1, caractérisé en ce que les ouvertures (13) peuvent être fermées au moyen de soupapes de non retour (14).
3. Système de refroidissement selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que les soupapes de non retour (14) sont ouvertes par l'air de refroidissement entrant
lors du fonctionnement à pression dynamique et sont maintenues fermées dans les phases
de fonctionnement du ventilateur radial (6) par la pression plus élevée régnant à
l'intérieur du système de refroidissement.
4. Système de refroidissement selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que les soupapes de non retour (14) sont de préférence des recouvrements flexibles (15)
des ouvertures (13), fixés à l'intérieur sur la paroi avant (12), qui se composent
par exemple d'un caoutchouc approprié.
5. Système de refroidissement selon la revendication 1, caractérisé en ce que les fermetures des ouvertures (13) sont des éléments de fermeture qui peuvent être
déplacés par des signaux par le biais d'un mécanisme de fermeture, de sorte que les
ouvertures (13) puissent être fermées et ouvertes, les signaux étant de préférence
les mêmes signaux qui mettent en marche et déconnectent le ventilateur radial (6).
6. Système de refroidissement selon les revendications 1 et 5, caractérisé en ce que les ouvertures (13) dans la paroi avant (12) présentent des éléments de fermeture
qui fonctionnent de manière analogue au diaphragme de l'objectif d'un appareil photo.
7. Système de refroidissement selon les revendications 1 et 5, caractérisé en ce que les éléments de fermeture se composent de recouvrements flexibles ou rigides, qui
peuvent être enroulés et déroulés ou déplacés par le biais de rouleaux entraînés et
qui sont de préférence fixés sur la paroi avant (12).
8. Système de refroidissement selon les revendications 1 et 5, caractérisé en ce que les éléments de fermeture se composent de recouvrements qui peuvent être déplacés
au moyen d'un pignon le long d'une crémaillère.
9. Système de refroidissement selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les éléments de fermeture sont disposés devant ou derrière la paroi avant (12).