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(11) |
EP 1 405 325 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.10.2004 Patentblatt 2004/42 |
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Anmeldetag: 05.07.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01H 71/52 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2002/002476 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/007322 (23.01.2003 Gazette 2003/04) |
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| (54) |
SCHALTGERÄT MIT EINEM SCHALTSCHLOSS
SWITCHING DEVICE COMPRISING A LATCH MECHANISM
APPAREIL DE COMMUTATION AVEC MECANISME DE VERROUILLAGE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR IT |
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Priorität: |
12.07.2001 DE 10133878
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.04.2004 Patentblatt 2004/15 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- VIERLING, Winfried
93073 Neutraubling (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 563 781 DE-A- 19 735 408 GB-A- 1 468 569
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DE-A- 3 423 541 DE-A- 19 919 420
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Schaltgerät gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Ein Schaltgerät, insbesondere ein Schutzschaltgerät, mit einem Schaltschloss kommt
beispielsweise als Leitungsschutzschalter zum Einsatz. Leitungsschutzschalter - auch
als LS-Schalter oder Leitungsschutzautomaten bezeichnet - werden heute vorwiegend
anstelle von Schmelzsicherungen verwendet. Leitungsschutzschalter sind Überstromschutzschalter
mit einer ersten und einer zweiten Auslöseeinrichtung, die auf ein Schaltschloss wirken.
Eine elektromagnetische Auslöseeinrichtung wirkt als Schnellauslösung bei einem Kurzschluss.
Eine thermische Bimetall- Auslöseeinrichtung schaltet bei dauerhaften Überlastungen
ab, wenn sichdie betroffene Leitung unzulässig erwärmt. Das Schaltschloss lässt sich
auch mittels eines manuell betätigbaren Schaltknebels betätigen, wodurch der jeweilige
Leitungsschutzschalter auch zum Unterbrechen eines Stromkreises dienen kann.
[0003] Eine den Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bildende Schutzschalteinrichtung ist in
der DE 199 19 420 A1 offenbart. Ferner ist ein derartiger Leitungsschutzschalter z.B.
auch aus der US 4,968,863 bekannt. Bei einem Leitungsschutzschalter stellt die Kontaktkraft
zwischen einem feststehenden, ersten Kontaktstück und einem auf einem beweglichen
Kontaktarm angeordneten, zweiten Kontaktstück einen wesentlichen Parameter dar. Der
Leitungsschutzschalter des vorab aufgeführten Standes der Technik weist jedoch eine
diesen Parameter ungünstig beeinflussende Konstruktion auf.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Schaltgerät anzugeben, bei dem
eine konstante Kontaktkraft gegeben sein soll.
[0005] Diese Aufgabe wird durch ein Schaltgerät der eingangs genannten Art gelöst, bei dem
erfindungsgemäß der Bolzen verschiebbar in einem vom Gehäuse gebildeten Aufnahmeelement
geführt ist.
[0006] Aus der DE 34 23 541 A1 ist zudem ein Leitungsschutzschalter bekannt, dessen Klinkenhebel
in einer Kulisse in einer Seitenwand eines Gehäuses geführt ist, um ein Schaltschloss
in seiner Lage zu fixieren.
[0007] Mit dem erfindungsgemäßen Schaltgerät wird erreicht, dass die Kontaktkraft zwischen
den beiden Kontaktstücken konstant gehalten ist. Die konstante Kontaktkraft ist zudem
bei einer geringen Anzahl der Gerätebauteile gegeben, wodurch eine kostengünstige
Konstruktion des Schaltschlosses und somit des Schaltgeräts ermöglicht werden kann.
[0008] Die Führungsfunktion ist hierbei durch den Bolzen gegeben, der verschiebbar in einem
vom Gehäuse gebildeten Aufnahmeelement geführt ist. Auf Grund dieser Ausgestaltung
entstehen an den Konturen der Aussparung des beweglichen Kontaktarms keine durch die
Umlenkachse bedingten Querkräfte mehr. Folglich kann eine Verminderung der Kontaktkraft
und eine Erhöhung der Gerätetemperatur durch querkraftbedingte Reibungsverluste vermieden
werden.
[0009] Darüber hinaus bleibt die konstruktive Gestaltungsfreiheit hinsichtlich der unterschiedlichen
Schaltstellungen des Schaltschlosses und angrenzender Gerätebauteile im Schaltgerät
von der neuen Ausgestaltung des Schaltschlosses unberührt. Insbesondere kann von einer
Berücksichtigung der zueinander weitestgehend parallel auszurichtenden Wirkungslinien
der Kräfte des Kontakts, einer Zugfeder und der Klinke abgesehen werden. Ein Element
zur Kompensierung ggf. auftretender Querkräfte kann demnach ebenfalls eingespart werden
Mit Vorteil ist das Aufnahmeelement als Anformteil des Gehäuses ausgebildet. Damit
ist eine einfache einstückige Baueinheit gegeben, die sich als Gieß- oder Pressteil
herstellen lässt. Eine Kostenreduzierung bei der Fertigung und der Montage der einzelnen
Gerätebauteile kommt hierbei begünstigend zum tragen.
[0010] In einer weiteren Ausgestaltung ist das Aufnahmeelement als separates Gehäuseteil
ausgebildet und im Gehäuse ortsveränderlich anordbar. Dadurch kann vorteilhaft eine
Anpassung an unterschiedliche Anforderungen des Schaltgeräts, insbesondere an die
Kinematik und die wirksamen Kräfte, vorgenommen werden.
[0011] Vorzugsweise ist das Aufnahmeelement als bogenförmige Kulisse ausgebildet, welche
eine bogenförmige Öffnung aufweist. Der dadurch bedingte Bewegungsablauf des beweglichen
Kontaktarms ist demzufolge, je nach Ausführungsvariante des Schaltgeräts, zwangsläufig
geführt und optimiert.
[0012] Mit Vorteil ist die Aussparung offen oder geschlossen ausgebildet, wodurch ein weiteres
Einsparungspotential und eine Erleichterung bei der Montage der Gerätebauteile, insbesondere
des beweglichen Kontaktarms, gegeben ist.
[0013] Vorteilhafterweise besteht das Gehäuse aus zwei Gehäuseschalen mit jeweils einem
Aufnahmeelement, wobei der Bolzen beidseitig geführt. Daraus resultieren eine hohe
Führungsstabilität und ein präziser Bewegungsablauf.
[0014] Vorzugsweise ist das Gehäuse aus Isolierstoff. Dabei kommen die isolierenden Eigenschaften
des Isolierstoffs in soweit vorteilhaft zum tragen, als dass dieser vorhandenen Bestimmungen
zum Berührungsschutz genügt und darüber hinaus eine elektrische und thermische Entkopplung
zwischen den Gerätebauteilen und -gruppen bewirkt.
[0015] Weitere Vorteile und Details der Erfindung werden nachfolgend beispielhaft anhand
der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- FIG 1
- ein Schaltgerät mit einem Schaltschloss in der Aus-Stellung,
- FIG 2
- ein Schaltgerät gemäß FIG 1 in der Kontakt-Stellung, und
- FIG 3
- ein Schaltgerät gemäß FIG 1 in der Ein-Stellung.
[0016] Im nachfolgenden Text sind gleiche Teile der Figuren mit gleichen Bezugszeichen oder
sinngemäß mit ähnlichen Bezugszeichen versehen.
[0017] In FIG 1 ist ein Schaltgerät 1 mit einem Gehäuse 2 und einem Schaltschloss 3 in der
so genannten Aus-Stellung AS gezeigt. Das Schaltschloss 3 weist einen Auslösehebel
4, eine Klinke 5, einen beweglichen Kontaktarm 6 und eine gehäusefeste Umlenkachse
7 auf. Der Kontaktarm 6 weist in dieser Ansicht eine annähernd spiegelverkehrte S-Form
auf und ist auf seiner Bauteillänge in etwa mittig, insbesondere in einem Längenverhältnis
von 1:2, mit einer Aussparung 8 versehen, in der die Umlenkachse 7 angeordnet ist.
[0018] Die Aussparung 8 kann sowohl offen als auch geschlossen ausgeführt sein und ist hinsichtlich
der Bauteilbreite des Kontaktarms 6 im wesentlichen zum Auslösehebel 4 hin gerichtet.
Die Aussparung 8 weist in Bezug auf die Umlenkachse 7 ein Übermaß auf, wodurch eine
erleichterte Montage der Gerätebauteile gegeben ist. Die Aussparung 8 dient in Verbindung
mit der Umlenkachse 7 lediglich dem Zusammenhalt der Gerätebauteile. Die Umlenkachse
7 ist weitestgehend frei in der Aussparung 8 angeordnet und erfüllt ggf. als Anschlag
eine begrenzende oder umlenkende Funktion.
[0019] Die Klinke 5 ist endseitig mittels eines Bolzens 9 an einem ersten Ende 10 des Kontaktarms
6 gekoppelt. Der Bolzen 9 ist seinerseits verschiebbar in einem vom Gehäuse 2 gebildeten
Aufnahmeelement 11 geführt.
[0020] Das Aufnahmeelement 11 kann auch als bogenförmige Kulisse ausgebildet sein, wobei
das Aufnahmeelement 11 und ggf. die Kulisse gleichermaßen eine bogenförmige Öffnung
12 aufweisen. Das Aufnahmeelement 11 kann sowohl als Anformteil des Gehäuses 2 als
auch als separates Gehäuseteil ausgebildet sein. Das separate Gehäuseteil kann im
Gehäuse 2 ortsveränderlich angeordnet werden, so dass eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten
gegeben ist. An dem der endseitig bolzengekoppelten Seite gegenüberliegenden Ende
ist die Klinke 5 mit einem Bügel 13 verbunden, der wiederum mit einer Knebelwalze
14 in Wirkverbindung steht. Das Gehäuse 2, welches ggf. aus Isolierstoff ist, kann
aus zwei Gehäuseschalen mit jeweils einem Aufnahmeelement 11 bestehen, wobei der Bolzen
9 beidseitig geführt ist.
[0021] Der Kontaktarm 6 weist zwischen der Aussparung 8 und dem Bolzen 9 eine Eingriffsöffnung
15 für eine darin eingreifende Zugfeder 16 auf. Die Zugfeder 16 ist zudem in einer
Aufnahmeöffnung 17 einer Halterung 18 aufgenommen und erfährt hierbei eine Vorspannung.
Die Halterung 18 kann in einem ersten Winkelbereich α derart montiert oder verstellt
werden, dass sich vorteilhafterweise unterschiedlichen Zugfederlagen unterschiedliche
Kontaktkräfte zuordnen lassen, wodurch definierbare Schaltgerätetypen bestimmbar sind.
An einem zweiten Ende 19 des Kontaktarms 6 ist ein erstes Kontaktstück 20 in etwa
auf gleicher Höhe zu einem zweiten Kontaktstück 21 angeordnet. Das zweite Kontaktstück
21 ist auf einem Festkontaktträger 22 platziert, der Teil einer hier nicht näher beschriebenen
Baueinheit ist.
[0022] Das Schaltschloss 3 weist im Gegensatz zu einem herkömmlichen Schaltschloss neben
der Umlenkachse 7 das Aufnahmeelement 11 auf, welches als Dreh- und Schwenkelement
für den beweglichen Kontaktarm 6 dient. Somit ist die Führung des beweglichen Kontaktarms
6 nicht durch eine Kombination aus Umlenkachse 7 und Aussparung 8, sondern durch das
Aufnahmeelement 11, deren Öffnung 12 und den darin geführten Bolzen 9, gegeben.
[0023] Erfolgt eine Betätigung der Knebelwalze 14 im Sinne einer Umschaltung von der Aus-Stellung
AS zur so genannten Kontakt-Stellung KS gemäß FIG 2, überträgt die Knebelwalze 14
ihre Rotationsbewegung in eine translatorische Bewegung auf den Bügel 13. Der Bügel
13 gibt seinerseits die Translationsbewegung mittels einer Klinkenkraft K1 an die
Klinke 5 weiter, worauf diese den Kontaktarm 6 mittels zugehörigem Bolzen 9 dazu veranlasst
eine bogenförmige Schwenkbewegung auszuführen. Durch die Krafteinwirkung der Zugfeder
16 mittels einer Zugfederkraft K2 dreht sich der Auslösehebel 4 gleichermaßen mit
und erwirkt dabei eine zunehmende Überdeckung mit der Klinke 5.
[0024] FIG 2 zeigt das Schaltgerät 1 gemäß FIG 1 in der Kontakt-Stellung KS. Eine temporäre
Zwischenstellung des Schaltschlosses 3, bei der sich die beiden Kontaktstücke berühren,
ist als Kontakt-Stellung KS bezeichnet. Hierbei gleitet der Bolzen 9 in der Öffnung
12 des Aufnahmeelements 11, die eine bogenförmige Gehäusenut darstellt. Das Aufnahmeelement
11 ist zentrisch um die Umlenkachse 7 des Kontaktarms 6 angeordnet. Das dem Kontaktarm
6 zugehörige, erste Kontaktstück 20 liegt auf dem zweiten Kontaktstück 21 auf, ohne
dass dabei die volle Kontaktkraft K3 wirksam ist. Der durch die variable Halterung
18 gegebene erste Winkelbereich α bildet sich an einem zweiten Winkelbereich β - bedingt
durch die Kinematik des Schaltschlosses 3 - am Berührpunkt der Kontaktstücke 20,21
ab.
[0025] Auf den Kontaktarm 6 wirkende Querkräfte werden über den Bolzen 9 in das Aufnahmeelement
11 und nicht über die Umlenkachse 7 auf die Innenkonturen der Aussparung 8 geleitet.
Ein kleiner Radius am Bolzen 9 begünstigt ggf. auftretende Reibungsverluste. Vorteilhafterweise
werden störende Querkräfte maßgeblich verringert, wodurch selbst bei einer geringen
Anzahl von Gerätebauteilen - also ohne Gerätebauteile, die eine Kompensation von Kippmomenten
bewirken - eine konstante Kontaktkraft K3 gegeben ist. Darüber hinaus müssen die Kraftwirkungslinien
der Klinke, der Zugfeder und des Kontakts L1, L2 bzw. L3 nicht mehr parallel zueinander
angeordnet sein, um ggf. auftretende Querkräfte klein zu halten.
[0026] In FIG 3 ist das Schaltgerät 1 gemäß FIG 1 in der so genannten Ein-Stellung ES gezeigt.
Hierbei wirkt die volle Kontaktkraft K3 auf die beiden Kontaktstücke 20,21 ein, da
sich die Klinke 5 mit dem Auslösehebel 6 weitestgehend überdeckt und verrastet und
der Kontaktarm 6 dabei mittels Kniehebeleffekt das Schaltschloss 3 in die Auslösestellung
versetzt.
[0027] Wesentlicher Gedanke der vorliegenden Idee ist es, die Führung des beweglichen Kontaktarms
von der Aussparung mit der darin angeordneten Umlenkachse auf den in dem Aufnahmeelement
geführten Bolzen zu verlagern.
1. Schaltgerät (1) mit einem Gehäuse (2) und mit einem Schaltschloss (3), welches einen
Auslösehebel (4), eine Klinke (5), einen beweglichen Kontaktarm (6) und eine gehäusefeste
Umlenkachse (7) aufweist, wobei der bewegliche Kontaktarm (6) mit einer Aussparung
(8) versehen ist, in der die Umlenkachse (7) angeordnet ist, und wobei die Klinke
(5) mittels eines Bolzens (9) mit dem beweglichen Kontaktarm (6) endseitig gekoppelt
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Bolzen (9) verschiebbar in einem vom Gehäuse (2) gebildeten Aufnahmeelement (11)
geführt ist.
2. Schaltgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Aufnahmeelement (11) als Anformteil des Gehäuses (2) ausgebildet ist.
3. Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Aufnahmeelement (11) als separates Gehäuseteil ausgebildet und im Gehäuse (2)
ortsveränderlich anordbar ist.
4. Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1,2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Aufnahmeelement (11) als bogenförmige Kulisse ausgebildet ist, welche eine bogenförmige
Öffnung (12) aufweist.
5. Schaltgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aussparung (8) offen oder geschlossen ausgebildet ist.
6. Schaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuse (2) aus zwei Gehäuseschalen mit jeweils einem Aufnahmeelement (11) besteht,
wobei der Bolzen (9) beidseitig geführt ist.
7. Schaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuse (2) aus Isolierstoff ist.
1. A switching device (1) with a housing (2) and a latching mechanism (3), which has
a tripping lever (4), a latch (5) a moveable contact arm (6) and a deflection pin
(7) fixed to the enclosure, the moveable contact arm (6) being provided with a cutout
(8), in which the deflection pin (7) is arranged, and the latch (5) being coupled
at one end to the moveable contact arm (6) by means of a bolt (9),
characterized in that
the bolt (9) is guided in an accommodating element (11), formed by the housing (2),
such that it can be displaced.
2. The switching device according to Claim 1,
characterized in that
the accommodating element (11) is in the form of a molded-on part of the housing (2)
3. The switching device according to one of Claims 1 and 2,
characterized in that
the accommodating element (11) is in the form of a separate housing and can be arranged
in the housing (2) such that its position can be altered.
4. The switching device as claimed in one of Claims 1, 2 or 3,
characterized in that
the accommodating element (11) is in the form of an arcuate link which has an arcuate
opening (12).
5. The switching device as claimed in Claim 1,
characterised in that
the cutout (8) is open or closed.
6. The switching device as claimed in one of the preceding Claims,
characterized in that the housing (2) comprises two housing shells, each having an accommodating element
(11), the bolt(9) being guided on both sides.
7. The switching device as claimed in one of the preceding Claims,
characterized in that the housing (2) is made of insulating material.
1. Appareil (1) de commutation, comportant un boîtier (2) et comportant un verrou (3)
de maintien qui comporte un levier (4) de déclenchement, un cliquet (5), un bras (6)
de contact mobile et un axe (7) de renvoi fixe sur le boîtier, le bras (6) de contact
mobile étant muni d'un évidement (8) dans lequel est disposé l'axe (7) de renvoi,
et le cliquet (5) étant couplé côté extrémité, au moyen d'un axe (9), au bras (6)
de contact mobile,
caractérisé en ce que
l'axe (9) est guidé avec possibilité de coulissement dans un élément (11) de réception
formé par le boîtier (2).
2. Appareil de commutation suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'élément (11) de réception vient de matière avec le boîtier (2).
3. Appareil de commutation suivant l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'élément (11) de réception peut être réalisé en pièce de boîtier distincte et
être monté mobile dans le boîtier (2).
4. Appareil de commutation suivant l'une des revendications 1, 2 ou 3,
caractérisé en ce que
l'élément (11) de réception est réalisé en coulisse en forme d'arc, qui comporte
une ouverture (12) en forme d'arc.
5. Appareil de commutation suivant la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'évidement (8) est réalisé ouvert ou fermé.
6. Appareil de commutation suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le boîtier (2) est constitué de deux coques de boîtier comportant chacune un élément
(11) de réception, l'axe (9) étant guidé de part et d'autre.
7. Appareil de commutation suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le boîtier (2) est en un matériau isolant.

