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EP 1 467 380 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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13.10.2004 Patentblatt 2004/42 |
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Anmeldetag: 25.03.2004 |
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL LT LV MK |
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Priorität: |
10.04.2003 DE 10316553
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Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Hoffmann, Martin
91315 Höchstadt/Aisch (DE)
- Leray, Philippe
91052 Erlangen (DE)
- Rankers, Marten
91056 Erlangen (DE)
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(57) Die Erfindung betrifft einen Schlingenisolator mit einem schlingenförmigen Isolatorbauteil,
das mit einander gegenüberliegenden Anschlusskauschen verbunden ist. Es ist vorgesehen,
dass die Anschlusskauschen ganz aus einem nichtmetallischen Stoff bestehen.
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schlingenisolator mit einem schlingenförmigen Isolatorbauteil,
das mit einander gegenüberliegenden Anschlusskauschen verbunden ist.
[0002] Ein solcher Schlingenisolator ist beispielsweise aus der Veröffentlichung der Siemens
AG mit der Bestellnummer A52813-W3001-A0001-02-00 B1 bekannt. Die dort beschriebenen
Schlingenisolatoren SICAT 8WL3001/3002 werden eingesetzt, um die spannungsführende
Oberleitung von elektrischen Bahnen vom Erdpotential zu isolieren. Das schlingenförmige
Isolatorbauteil besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff, und zwar aus einem in
sich geschlossenen glasfaserverstärkten Kunststoffstrang. An gegenüberliegenden Enden
dieses schlingenförmigen Isolatorbauteils ist jeweils eine Anschlussarmatur angeordnet,
die Anschlusskausche genannt wird. Diese Anschlusskauschen sind häufig aus einer Kupfer-Aluminium-Legierung
gefertigt. Bei der Herstellung werden die mit Epoxidharz getränkten Glasfasern des
Isolatorbauteils direkt auf die Anschlusskauschen gewickelt und dort gehärtet.
[0003] Die bekannten Anschlusskauschen haben stets kreisrunde Öffnungen, in denen Anschlussbauteile
wie Seile, Drähte oder Bolzen gehalten werden. In den Öffnungen befinden sich Kauscheneinsätze
aus Kupfer-Aluminium-Legierung, aus Kupfer, Messing oder aus Polyamid. Das schlingenförmige
Isolatorbauteil umgreift die Anschlusskauschen.
[0004] Die bekannten Anschlusskauschen der Schlingenisolatoren und die Anschlussbauteile
bestehen aus unterschiedlichen Metallen, die unterschiedliche elektrochemische Spannungen
haben. Es kann dadurch in Folge der Luftfeuchte zur elektrochemischen Korrosion kommen.
Außerdem ist bei Anschlusskauschen aus Messing eine Spannungsrisskorrosion nicht auszuschließen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schlingenisolator anzugeben, der
nicht korrodiert und somit länger als ein bisher üblicher Schlingenisolator einsatzbereit
ist.
[0006] Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass die Anschlusskauschen ganz
aus einem nichtmetallischen Stoff bestehen.
[0007] Dadurch, dass vermieden wird, zwei elektrochemisch reagierende Metalle aneinandergrenzen
zu lassen, wird die elektrochemische Korrosion vermieden. Dadurch dass gezielt spannungsrissgefährdete
Metalle oder Legierungen wie Messing nicht verwendet werden, wird eine Spannungsrisskorrosion
vermieden.
[0008] Beispielsweise ist der nichtmetallische Stoff Kunststoff oder eine Keramik. Damit
wird der besondere Vorteil erzielt, dass ein mechanisch stabiler nichtmetallischer
Stoff verwendet wird.
[0009] Es wird der besondere Vorteil erzielt, dass der Schlingenisolator trotz der Witterungseinflüsse
nicht korrodiert und daher eine längere Einsatzzeit als bei bisherigen Schlingenisolatoren
möglich ist.
1. Schlingenisolator mit einem schlingenförmigen Isolatorbauteil, das mit einander gegenüberliegenden
Anschlusskauschen verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusskauschen ganz aus einem nichtmetallischen Stoff bestehen.
2. Schlingenisolator nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der nichtmetallische Stoff Kunststoff oder eine Keramik ist.