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EP 1 038 583 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.11.2004 Patentblatt 2004/45 |
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Anmeldetag: 19.01.2000 |
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Verfahren und Vorrichtung zur Trennung eines Bruchgutes
Process and apparatus for the separation of a fractured product
Procédé et appareil pour séparer un produit fractionné
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
19.03.1999 DE 29905061 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.09.2000 Patentblatt 2000/39 |
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Patentinhaber: F.B. LEHMANN Maschinenfabrik GmbH |
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D-73431 Aalen (DE) |
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Erfinder: |
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- Essig, Joachim, Dipl.-Ing.
73540 Heubach (DE)
- Oehmichen, Olaf
73457 Essingen (DE)
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Vertreter: Kern, Wolfgang, Dipl.-Ing. |
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Patentanwälte
KERN, VOLPERT & KOLLEGEN
Albert-Rosshaupter-Strasse 73 81369 München 81369 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 980 713 GB-A- 1 069 270 US-A- 2 803 344
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CH-A- 381 060 US-A- 2 135 716 US-A- 3 635 340
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Trennung eines Bruchgutes,
bestehend aus gebrochenen Körnern oder Bohnen und ihren Schalen, insbesondere zur
Trennung von Kakaobruch (Nibs) von den Kakaobeohnenschalen, mittels elektrostatischer
Kräfte, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ferner betrifft die Erfindung eine
Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens, gemäß dem oberbegriffdes Anspruchs
4.
[0002] Kakaobohnen, die in Abhängigkeit von der Art der Vorbehandlung aus einer Röst-, Sterilisati
ons- oder Vortrocknungsanlage kommen, werden üblicherweise in einem Reflexionsbrecher
gebrochen. Die dabei entstehenden Fraktionen an Kakaokernbruch, die sogenannten Nibs,
sowie die Schalen müssen anschließend für die weitere Verarbeitung der Nibs voneinander
getrennt werden. Die Trenngenauigkeit muß möglichst groß sein, da von ihr die Qualität
der fertigen Kakaomasse entscheidend beeinflußt wird. Maximal sind nach den geltenden
Bestimmungen 2% Schalen in den Nibs zulässig. Des Weiteren wird durch einen möglichst
geringen Schalenanteil in den Nibs die Standzeit der nachgeschalteten Mahlanlagen
erheblich verbessert.
[0003] Bisher erfolgte die Trennung eines Bruchgutes mittels elektrostatischer Kräfte, wobei
das Bruchgut in fraktionierter Form in einer Aufladungszone zwischen zwei unterschiedlich
geladenen Elektroden elektrisch aufgeladen und gleichzeitig einer Vibrationsbewegung
unterworfen wird, deren Stärke zur Einstellung der Verweilzeit des Bruchgutes in der
Aufladezone und damit der Aufladezeit für die Bruchgutfraktionen gesteuert wird. Hierzu
werden die CH 381 060 A und EP 0 980 713 genannt. Zusätzlich wird auf die GB-A-1 069
270 verwiesen, die sich aber mit einer Vorrichtung zur Behandlung von Samen befaßt
und in diesem Zusammenhang eine elektrostatische Trennung der Samen im Hinblick auf
ihre Größe vorsieht, so dass das der Erfindung zu Grunde liegende Problem aus der
Druckschrift keine direkte Beantwortung findet. Das Verfahren gemäß dem Dokument CH
381060 und die Vorrichtung gemäß dem Dokument GB 1069270 sind als nächstliegender
Stand der Technik anzusehen. Die Aufgabe der Erfindung beste nun darin, das Verfahren
der genanten Art sowie die zu seiner Durchführung dienende Vorrichtung so zu verbessern,
dass der Wirkungsgrad der Trennung des Bruchgutes weiter erhöht wird.
[0004] Diese Aufgabe wird, was das Verfahren anbelangt, gemäß dem Kennzeichen des Hauptanspruchs,
und was die Vorrichtung anbelangt, gemäß dem Kennzeichen des Anspruchs 4 gelöst.
[0005] Vorteilhafte Ausgestaltungen des Verfahrens sowie der Vorrichtung der Erfindung sind
in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0006] Die Erfindung wird nachfolgend an Hand des in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiels einer Trennvorrichtung näher erläutert.
[0007] Zur Durchführung des Verfahrens zur Trennung eines Bruchgutes, bestehend aus in einem
Brecher gebrochenen Körnern oder Nüssen oder Mandeln oder Bohnen und ihren Schalen,
insbesondere aber zur Trennung von Kakaokernbruch, den sogenannten Nibs, von den Kakaobohnenschalen,
wird das Bruchgut 5 in fraktionierter Form roh oder getrocknet oder getrocknet und
dampfbehandelt oder geröstet oder geröstet und dampfbehandelt in einen Aufgabetrichter
4 eingegeben, dessen Ausgangsende in eine Vibrations- oder Rüttelrinne 6 mündet, welche
mit unterschiedlich geladenen, ein homogenes elektrisches Feld erzeugenden Elektroden
7, 8 versehen ist, zwischen denen das zu trennende Bruchgut hindurchgefördert wird,
um dabei elektrostatisch aufgeladen zu werden. Aufgabetrichter 4 und Vibrationsrinne
6 bilden zusammen mit den Elektroden 7, 8 die Aufladungszone 1 der Trennvorrichtung.
[0008] Die Vibrationsrinne 6 ist mit einem nicht dargestellten Vibrationsantrieb ausgestattet,
der so eingestellt werden kann, dass eine gewünschte Bruchgutfördergeschwindigkeit
erreicht wird, wobei durch die Tatsache, dass der Aufgabetrichter 4 höhenverstellbar
ist, die Fördermenge der Vibrationsrinne zusätzlich beeinflusst werden kann. Die Vibrationsrinne
ist nach außen vollständig elektrisch isoliert. Ihre Wandung besteht aus Kunststoffmaterial,
in das die Elektroden 7, 8 eingebettet sind und ist mit Metall ausgekleidet. Die Innenwandung
der Vibrationsrinne ist außerdem mit Konturen in Form von höckerartigen Gebilden versehen,
die der Durchmischung der über sie hinweglaufenden Bruchgutteilchen 5 dienen sowie
der Optimierung der auf die Teilchen mit Hilfe der Elektroden zu übertragenden elektrischen
Ladung. Um diese Übertragung zu optimieren, wird die Ausbildung einer Einkornschicht
auf dem Vibrationsrinnenboden angestrebt. Die bodenseitige Elektrode 7 liegt an einer
Gleichspannung (U+) von etwa 20-40 kV und stellt die Anode dar, während die direkt
darüber befindliche zweite Metallelektrode 8 die geerdete Kathode ist und den Ladungsübergang
auf die Bruchgutteilchen 5 unterstützt.
[0009] Bei ihrer Bewegung zwischen den Elektroden 7 und 8 hindurch werden die Bruchgutteilchen,
nämlich die Nibs und Schalen, unterschiedlich stark aufgeladen. Die Ladung sitzt im
wesentlichen auf der Oberfläche dieser Teilchen, die übertragene Ladungsmenge ist
somit proportional der Größe der Teilchenoberfläche. Die Geschwindigkeit, mit der
die Aufladung erfolgt, hängt von der elektrischen Leitfähigkeit des Materials ab,
die bei den Schalen und Nibs etwa gleich groß ist.
[0010] Somit ist die Aufladungszone 1 entsprechend der Größe der auf die Teilchen zu übertragenden
Ladung auszulegen, da die Größe der elektrischen Aufladung der Teilchen für die nachfolgende
Trennung in der sich an die Aufladungszone 1 anschließenden Ablenkzone 2 entscheidend
ist.
[0011] Die beiden Elektroden 7 und 8 der Ablenkzone 2 sind mit einer isolierenden Schicht
überzogen, da anderenfalls bei Kontakt der geladenen Bruchgutteilchen mit den Elektroden
Umladungvorgänge stattfinden und die Teilchen zwischen den Elektroden hin- und herspringen
würden.
[0012] Das Bruchgut wird, wie aus der Zeichnung ersichtlich, nach seiner Aufladung dadurch
getrennt, dass die Kakaobohnenschalen als leichtere Bruchgutteilchen von dem Kakaokernbruch
(Nibs) als schwerere Kernbruchteilchen durch Absaugen ersterer und Abscheidung der
leichteren Teilchen in einem Windsichter getrennt werden.
[0013] Über der Elektrode 8 befindet sich eine Absaugvorrichtung 25, bestehend aus einer
Haube 24 und einem sich an ihr anschließenden Absaugrohr 26, das mit einem als Zyklon
20 ausgebildeten Windsichter 27 in Verbindung steht, der seinerseits über ein Abluftrohr
21 mit einem Sauggebläse 28 verbunden ist. Das Abluftrohr 21 mündet in den Zyklon
20, auf dessen konischer Innenwandung sich die Kakaobohnenschalen 16 sammeln, um in
einen an unteren Ende des Zyklons angeordneten Aufnahmebehälter 24a zu fallen. Die
aus dem Abluftrohr 21 mit Hilfe des von einem Motor 22 angetriebenen Sauggebläse 28
abgesaugte Luft gelangt als Abluft 23 ins Freie.
[0014] Dadurch, dass sich die leichteren Bruchgutbestandteile, also die Kakaobohnenschalen
16, bei der elektrischen Aufladung des Bruchgutes zwischen den Elektroden 7 und 8
von den schwereren Kernbruchteilchen (Nibs) abheben, wie gezeigt, gelangen sie an
die Elektrode 8, werden dort entladen und treten durch deren Lochplatte hindurch in
die Haube 24 der Absaugeinrichtung 25 und damit aus dem Förderbereich der Vibrationsrinne
6, so dass diese an ihrem Ende 29 nur die Kakaokernbruchteilchen 15 abwirft, die in
ein Fördersystem 13 gelangen, das sie abtransportiert.
[0015] Für den Aufladungs- und Entladungsvorgang der Bruchgutteilchen und damit den Trennvorgang
ist auch die Feuchtigkeit des Bruchgutes eine wesentliche Einflussgröße, da sich die
Leitfähigkeit des Materials mit dem Feuchtigkeitsgehalt stark ändert. Es können daher
hier nicht dargestellte Einrichtungen zur Bruchgutbefeuchtung vorgesehen werden sowie
zur Klimatisierung der gesamten Anlage, die zu diesem Zweck von einem ebenfalls nicht
dargestellten Gehäuse umschlossen werden kann.
[0016] Darüber hinaus ist eine mehrstufige Ausführung der dargestellten Trennvorrichtung
möglich, falls dies der gewünschte Wirkungsgrad der Anlage erfordern sollte.
[0017] Das erfindungsgemäße Verfahren zeigt, dass die Trennung von Nibs und Schalen mit
Hilfe einer elektrostatischen Trennvorrichtung möglich ist, wobei die auftretenden
Kräfte im elektrischen Feld von ausreichender Größe und die Unterschiede von Nibs
und Schalen ausreichend sind, um diese beiden Bruchgutbestandteile voneinander zu
trennen. Die notwendigen Spannungen liegen im Bereich von 40 kV bis 50 kV. Durch geeignete
Fraktionierung des in den Aufgabetrichter 4 gelangenden Bruchgutes 5 können besonders
große Teilchen vorher abgetrennt werden, wenn die Vorrichtung für sie keine optimale
Trennleistung bietet. Im übrigen lassen sich die Trennergebnisse durch eine Variation
des Elektrodenabstandes, der angelegten Spannung, der Polarität der Spannung sowie
der Fördermenge und des Feuchtigkeitsgrades der Nibs und Schalen optimieren.
1. Verfahren zur elektrostatischen Trennung eines Bruchgutes (5), bestehend aus Kakaokernbruch
(Nibs) und Kakaobohnenschalen, wobei das Bruchgut in fraktionierter Form in einer
Aufladungszone (1) zwischen zwei unterschiedlich geladenen Elektroden(7, 8) elektrisch
aufgeladen und gleichzeitig einer Vibrationsbewegung unterworfen wird, deren Stärke
zur Einstellung der Verweilzeit des Bruchgutes in der Aufladungszone (1) und damit
der Aufladezeit für die Bruchgutfraktionengesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass das fraktionierte, elektrisch aufgeladene Bruchgut (5) während seiner Vibrationsbewegung
mit Hilfe eines einwirkenden Saugluftstroms separiert wird, derart, dass die Schalen
(16) abgesaugt und in einem Zyklonabscheider (20, 27) von der Luft getrennt werden,
während der Kernbruch (15) als separater Produktstrom weggefördert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugung der Schalen (16) durch eine perforierte Platte erfolgt, die die Kathode
(8) der beiden Elektroden (7, 8) bildet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bruchgut (5) in der Außadungszone (1) im Bereich der Elektroden (7, 8) mittels
einer Vibrations- oder Rütteleinrichtung (6) so aufgeladen wird, dass die Schalen
(16) über dem Boden der Vibrations- oder Rütteleinrichtung in einen Schwebezustand
versetzt werden, wo sie mit Hilfe einer Absaugeinrichtung (25) abgesaugt werden, während
der Kembruch (15) im wesentlichen auf dem Boden der besagten Einrichtung verbleibt
und sich aufgrund der Vibrationsbewegung bis zum Austrittsende (29) dieser Einrichtung
weiterbewegt.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 - 3, mit einer
Aufladungszone (1) zur elektrischen Aufladung des zu trennenden Bruchgutes (5) mit
wenigstens einem Aufgabetrichter (4) für das zu trennende Bruchgut und wenigstens
einer sich daran anschließenden und mit dem Aufgabetrichter in Förderverbindung stehende
Vibrationsrinne (6), die mit unterschiedlich geladenen, ein homogenes elektrisches
Feld erzeugenden Elektroden (7, 8) versehen ist, zwischen denen das zu trennende Bruchgut
hindurch gefördert wird, ferner mit einer Ablenkzone (2) mit einer Absaugvorrichtung
(25, 28) für die Schalen (16) des aus Kernbruch (15) und Schalen bestehenden Bruchgutes
(5) und mit wenigstens einem Windsichter (27), dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugvorrichtung (25, 28) wenigstens eine Haube (24) aufweist, welche über einer
als perforierte Platte ausgebildeten Kathode (8) im Bereich der Decke der Vibrationsrinne
(6) angeordnet ist, unter deren Austragsende (29) ein Fördersystem (13) für den Abtransport
des Kernbruchs angeordnet ist, dass eine Separationszone (103) zur Abrennung der Schalen
(16) von dem Kernbruch (15) vorgesehen ist und dass der Windsichter (27) als Zyklon
(20) ausgebildet ist, welcher seinerseits über ein Abluftrohr (21) mit einem Sauggebläse
(28) verbunden ist und an seinem unteren Ende einen Aufnahmebehälter (24) für die
abgeschiedenen Schalen (16) aufweist.
1. Process for separating a broken good (5), consisting of broken cacao beans (nibs)
and shells of cacao beans in an electrostatic manner, comprising electrostatically
charging the broken good in fractionated configuration within a charging area (1)
between two differently charged electrodes (7, 8) and subjecting it simultaneously
to a vibratory movement the power of which is controllable in order to adjust the
length of stay of the broken good within the charging area (1) and thus the charging
time for the fractions of the broken good, characterized in that the fractionated, electrically charged broken good (5) is separated during its vibratory
movement by means of an effecting suction air stream such that the shells (16) are
lifted and are separated from the air within a winnowing apparatus (20, 27) whilst
the broken beans are removed as a separate product stream.
2. Process according to claim 1, characterized in that the suction of the shells (16) is performed through a perforated plate forming the
cathode (8) of the two electrodes (7, 8).
3. Process according to claim 1 or 2, characterized in that the broken good (5) is charged within the charging area (1) in the range of the electrodes
(7, 8) by means of a vibratory apparatus or vibratory chute (6) such that the shells
(16) are lifted off from the bottom of the vibratory apparatus or vibratory chute
and are then removed by a suction apparatus (25), whilst the broken beans (15) remain
essentially on the bottom of the said apparatus and are moved forward to the exit
end (29) of the apparatus because of the vibratory movement.
4. Apparatus for handling the process according to of the claims 1 through 3, comprising
a charging area (1) for electrically charging the broken good (5), which is to be
separated by means of at least one feeding hopper (4) for the broken good to be separated
and at least one vibratory chute (6) following the feeding hopper and connected thereto
for feeding the broken good, which chute is provided with a homogeneous electrically
field establishing electrodes (7, 8) between which the broken good which is to be
separated is moved through, moreover comprising a deflecting zone (2) provided with
a suction apparatus (25, 28) for the broken good (5) consisting of broken beans (15)
and shells and provided with at least one winnowing apparatus (27), characterized in that the suction apparatus (25, 28) is provided with at least one hood (24) arranged in
the area of the sealing of the vibratory chute (6) forming a cathode (8) and configured
as a perforated plate, and a feeding system (13) below the exit end (29) for the removal
of the broken beans, the construction being such that a separating area (103) is provided
for the separation of the shells (16) from the broken beans (15) and that the winnowing
apparatus (27) is configured as a cyclone (20) which is connected through a waste
air tube (21) with a suction fan (28) and is provided at its lower end with a receiving
container (24) for the separated shells (16).
1. Procédé de séparation électrostatique d'un produit fragmenté (5), composé de brisures
de fève de cacao (amandes décortiquées) et de coquilles de fèves de cacao, dans lequel
le produit fragmenté, sous forme fractionnée, est chargé électriquement dans une zone
de chargement (1) entre deux électrodes chargées différemment (7, 8) et soumis en
même temps à un mouvement de vibration, dont l'intensité est contrôlée pour régler
le temps de séjour du produit fragmenté dans la zone de chargement (1) et donc le
temps de chargement des fractions de produit fragmenté, caractérisé en ce que le produit fragmenté (5), fractionné et chargé électriquement, est séparé pendant
son mouvement de vibration à l'aide d'un écoulement d'air d'aspiration, de telle sorte
que les coquilles (16) soient aspirées et séparées par l'air dans un séparateur à
cyclone (20, 27), tandis que la fève fragmentée (15) est évacuée en tant qu'écoulement
séparé.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'aspiration des coquilles (16) est réalisée à l'aide d'une plaque perforée qui forme
la cathode (8) des deux électrodes (7, 8).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le produit broyé (5) est chargé dans la zone de chargement (1) dans la zone des électrodes
(7, 8) à l'aide d'un dispositif de vibration ou d'agitation (6) de telle sorte que
les coquilles (16) soient mises dans un état de suspension au-dessus du fond du dispositif
de vibration ou d'agitation, où elles sont aspirées à l'aide d'un dispositif d'aspiration
(25), tandis que la fève fragmentée (15) reste sur le fond dudit dispositif et se
déplace jusqu'à la sortie (29) de ce dispositif du fait du mouvement de vibration.
4. Dispositif de mise en oeuvre du procédé selon l'une des revendications 1 à 3 comportant
une zone de chargement (1) pour le chargement électrique du produit broyé (5) à séparer
comportant au moins un entonnoir de chargement (4), pour le produit broyé à séparer,
et au moins une gouttière de vibration (6) relié dans le sens du transport à l'entonnoir
de chargement, qui est munie d'électrodes (7, 8) chargées différemment et générant
un champ électrique homogène, entre lesquelles le produit broyé à séparer est transporté,
ainsi qu'une zone de déviation (2) comportant un dispositif d'aspiration (25, 28)
pour les coquilles (16) du produit fragmenté (5) composé de la fève fragmentée (15)
et des coquilles et au moins un séparateur à air (27), caractérisé en ce que le dispositif d'aspiration (25, 28) comprend au moins un capot (24) disposé au-dessus
d'une cathode (8) conçue comme une plaque perforée au niveau du toit de la gouttière
de vibration (6), en dessous de l'extrémité d'évacuation (29) de laquelle se trouve
un système de transport (13) pour le transport de la fève fragmentée, en ce qu'une zone de séparation (103) est prévue pour la séparation des coquilles (16) de la
fève fragmentée (15) et en ce que le séparateur à air (27) est conçu comme un séparateur à cyclone (20) qui est relié,
par l'intermédiaire d'un tube d'évacuation de l'air (21), à un extracteur centrifuge
(28) et qui comprend, au niveau de son extrémité inférieure, un réservoir (24) pour
les coquilles (16) séparées.
