[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung einer Fertigungs- und Verpackungsanlage
für Zigaretten oder ähnliche Produkte aus Fertigungseinheiten, wie Zigaretten-Herstellmaschine,
sog. Maker, Verpackungsmaschine sog. Packer, ggf. Folieneinschlagmaschine, ggf. Gebindepacker,
sog. Stangenpacker und ggf. Kartonpacker, sog. Kartonierer zum Herstellen und versandfertigen
Verpacken von Produkten - Zigaretten - einer bestimmten, begrenzten Menge - Sollmenge
. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] Die Fertigung von Zigaretten (oder Zigarillos) erfordert zunehmend eine schnelle,
wirtschaftliche Anpassung an unterschiedliche Produkte. Diese Unterschiede können
Qualitäten der Zigaretten, unterschiedliche Marken, Ausstattungen etc. betreffen.
Häufig sind von einer Sorte bzw. Marke bzw. Ausstattung nur begrenzte Mengen zu fertigen.
[0003] Bisher wird die Fertigungs- und Verpackungsanlage nur überschlägig an die zu fertigende
Anzahl von Zigaretten-Packungen angepasst, mit einer im sicheren Bereich liegenden
Überproduktion. Diese ist häufig nicht absetzbar und muss letztendlich vernichtet
werden.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die insbesondere komplette Fertigungs-
und Verpackungsanlage für Zigaretten so zu steuern, dass begrenzte Mengen - Sollmengen
- hergestellt werden können, ohne dass die Fertigung mit allzu großen Überproduktionen
verbunden ist.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe besteht ein erstes erfindungsgemäßes Verfahren in folgenden
Merkmalen:
a) die sich im Herstellungs- bzw. Verpackungsprozess befindliche Menge an ganz oder
teilweise fertiggestellten Produkten - z.B. Zigaretten und/oder Zigarettenpackungen
- werden einschließlich von sich in Speichern befindlichen Produkten - durch permanente
oder zyklische Messungen erfasst und mit der zu produzierenden Sollmenge einerseits
sowie einer bereits produzierten Istmenge andererseits verglichen, unter Berücksichtigung
von an jeder Fertigungseinheit entstehender Fehlproduktion
b) bei Erreichen einer kritischen Istmenge, die zusammen mit den im Herstellungs-
bzw. Verpackungsprozess vorhandenen Produkten die herzustellende Sollmenge ergeben,
werden nacheinander die aufeinanderfolgenden Fertigungseinheiten heruntergefahren,
leergefahren und schließlich abgeschaltet, wobei etwaige Speicher ebenfalls leergefahren
werden, derart, dass bei Stillstand der Fertigungs- und Verpackungsanlage die gewünschte
Sollmenge produziert ist.
[0006] Die Überwachung der Speicher für Zigaretten und Zigarettenpackungen sowie der übrigen
Fertigungseinheiten der "Linie" erfolgt durch bekannte Organe, wie Sensoren, Taster,
Zählwerke etc., so dass praktisch zu jeder Zeit der aktuelle Produktionsstand erfasst
und danach weitere Maßnahmen ergriffen werden können.
[0007] Ein zweites erfindungsgemäßes Verfahren ist in Anspruch 2 definiert. Die Aufgabe
kann dadurch gelöst werden, dass anhand der zu fertigenden Sollmenge unter Berücksichtigung
der Leistungsfähigkeit der einzelnen Fertigungseinheiten, der als Erfahrungswert bekannten
Ausschussproduktion sowie unter Berücksichtigung einer aktuellen, unerwarteten Fehlproduktion
jeder Fertigungseinheit das für die Sollmenge erforderliche Material, insbesondere
Verpackungsmaterial, zur Verfügung gestellt wird.
[0008] Der Fertigungsablauf der gesamten Fertigungs- und Verpackungsanlage wird über einen
gemeinsamen Zentralrechner ausgewertet und auf einem angeschlossenen Bildschirm angezeigt.
Die erfindungsgemäßen Vorrichtungen sind in Ansprüchen 12 und 13 definiert.
[0009] Eine weitere Besonderheit des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, dass vor
Erreichen der Sollmenge an Produkten - Zigaretten/Zigarettenpackungen - das an jeder
Fertigungseinheit vorhandene Material, insbesondere Verpackungsmaterial, hinsichtlich
der Weiterverwendbarkeit für die nächstfolgende Produktart überprüft und auf einem
Bildschirm angezeigt wird.
[0010] Die zu fertigende Sollmenge kann sich erfindungsgemäß aus einer produktbedingten
Vorgabe ergeben, alternativ aber auch aus einem vorhandenen Bestand von bestimmtem
Material, zum Beispiel von Steuerbanderolen für Zigarettenpackungen. Die Sollmenge
kann der Anzahl der vorhandenen Steuermarken entsprechen.
[0011] Weitere Besonderheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Fertigungs- und Verpackungsanlage für Zigaretten im schematischen Grundriss,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer Steuerungseinrichtung für eine Anlage gemäß Fig.
1,
- Fig. 3
- ein Fließbild über die Mengensteuerung der Anlage,
- Fig. 4
- eine Grafik über den Funktionsablauf bei der Fertigung und Verpackung der Zigaretten,
- Fig. 5
- ein weiteres Diagramm über die Ermittlung von Materialbedarf,
- Fig. 6
- ein Diagramm über den Verfahrensablauf bei Beendigung der Produktion einer Charge,
- Fig. 7
- ein Beispiel für eine Bildschirmanzeige.
[0012] Das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel betrifft eine Fertigungsanlage
für Zigaretten, also eine sogenannte Linie. Diese besteht aus Fertigungseinheiten,
nämlich beispielsweise aus einer Zigarettenherstellmaschine, nämlich einem Maker 10,
einer an diesen anschließenden Verpackungsmaschine, also einem Packer 11, einer nachfolgenden
Folieneinschlagmaschine 12, einer Verpackungsmaschine zum Herstellen von Gebinden
aus mehreren Zigarettenpackungen, also einem Stangenpacker 13 und einem Kartonierer
14, der die Packungsgebinde, also Zigarettenstangen, in einen Versandkarton verpackt.
[0013] Die von dem Maker 10 gefertigten Zigaretten werden von einem Zigarettenförderer 15
mit einem Zigarettenspeicher 16 dem Packer 11 zugeführt. Bei diesem kann es sich beispielsweise
um einen Hinge-Lid-Packer handeln, also um eine Verpackungsmaschine zum Fertigen von
Klappschachteln. Dem Packer 11 ist ein Zuschnittspeicher 17 zugeordnet, also eine
Einrichtung zur Aufnahme eines größeren Vorrats an vorgefertigten Zuschnitten für
die Klappschachtel. Der Zuschnittspeicher 17 weist auch Förderorgane auf zur Zuführung
von Zuschnittstapeln zum Packer 11.
[0014] Die durch den Packer 11 gefertigten (Zigaretten-)Packungen werden über einen Packungsförderer
18 der Folieneinschlagmaschine 12 zugeführt. Diese hat die Aufgabe, die Zigarettenpackungen
in einen äußeren Folien- oder Kunststoffzuschnitt einzuhüllen. Aus den fertiggestellten
Zigarettenpackungen werden Packungsgruppen gebildet, die im Bereich des Stangenpackers
13 mit einer Gebindeumhüllung versehen werden und somit eine Zigarettenstange aus
üblicherweise zehn Zigarettenpackungen ergeben. Diese Zigarettenstangen werden durch
einen Stangenförderer 19 dem Kartonierer 14 zugeführt. Dieser übergibt fertige Versandkartons
20 mit einer Mehrzahl von Zigarettenstangen an einen Abförderer 21. Im Bereich des
Packungsförderers 18 zwischen dem Packer 11 und der Folieneinschlagmaschine 12 befindet
sich ein Packungsspeicher 22 für die Aufnahme einer größeren Anzahl von Zigarettenpackungen
(ohne Außenumhüllung).
[0015] Die beschriebenen Fertigungseinheiten müssen mit Material versorgt werden. Dem Maker
10 ist Tabak in ausreichender Menge zuzuführen, außerdem Zigarettenpapier in Gestalt
von gewickelten Bahnen, nämlich Bobinen. Des weiteren ist dem Maker 10 ebenfalls in
Gestalt von Bobinen gewickeltes Filteransetzpapier zuzuführen, damit die gefertigten
Zigaretten im Bereich einer Filteransetzmaschine 23 mit dem entsprechenden Material
versorgt werden können. Den anderen Fertigungseinheiten ist Verpackungsmaterial ebenfalls
in gewickelten Bahnen, also als Bobinen zuzustellen. Dies gilt für die Fertigung eines
bei Zigarettenpackungen des Typs Klappschachtel üblichen Kragen, weiterhin für eine
Innenumhüllung, einen sogenannten Innerliner der Zigarettengruppe und für die Außenumhüllung
aus Folie oder Zellglas. Hierfür ist ein zentrales Lager 24 vorgesehen, in dem die
Bobinen 25 der unterschiedlichen Materialien beispielsweise auf Paletten gelagert
sind. Eine geeignete Fördervorrichtung, beispielsweise ein gemeinsamer Materialförderer
26, ist entlang einer Förderbahn 27 zwischen dem Lager 24 und den einzelnen Fertigungseinheiten
verfahrbar für die Zustellung des Bobinen-Materials nach Bedarf.
[0016] Bei dem gezeigten Beispiel kann das Lager 24 so aufgebaut sein, dass Filteransetzpapier
28, Kragenmaterial 29, Innerlinermaterial 30, Folienmaterial 31 und Zigarettenpapier
32 im Bereich der Förderbahn 27 zur Übernahme durch den Materialförderer 26 positioniert
sind, und zwar jeweils in günstiger Relativstellung zu der zugeordneten Fertigungseinheit.
[0017] Der Ablauf der Fertigung der Zigaretten bis zur Herstellung der fertigen mit Zigarettenstangen
gefüllten Versandkartons 20 wird fortlaufend bzw. von Zeit zu Zeit überwacht und erfasst.
Zu diesem Zweck ist gemäß Fig. 2 ein Steuerungsaggregat 33 jeder Fertigungseinheit
bzw. Maschineneinheit mit einer Zentralleitung 34 verbunden. An diese wiederum ist
ein Zentralrechner 35 angeschlossen. Außerdem sind Rechner im Bereich des (Material-)Lagers
24 und im Bereich Versand angeschlossen, nämlich ein Lager-PC 36 und ein Versand-PC
37. Letzterer befindet sich im Bereich des Kartonierers 14 bzw. des Abförderers 21.
Dem Zentralrechner 35 können Daten zugeführt werden, im vorliegenden Falle durch Laptop
38. Die Steuerungsaggregate 33 sind dem Maker 10, der Filteransetzmaschine 23, dem
Packer 11, dem Packungsspeicher 22, dem Stangenpacker 13 und dem Kartonierer 14 zugeordnet.
[0018] Die Fertigungssteuerung hinsichtlich einer bestimmten Produktionsmenge wird gemäß
einer ersten Ausführungsform in der Weise durchgeführt, dass zu der geforderten Fertigungsmenge
eine geringe Sicherheitsmarge hinzugerechnet wird, zum Beispiel zwischen 5% und 10%
und dass die so gebildete Mengenvorgabe - Sollmenge - als Eingangsgröße dient. Die
tatsächliche Fertigung, also die Gesamtproduktion, ist größer als die Sollmenge, und
zwar unter Berücksichtigung von Ausschussproduktionen bzw. Fehlproduktionen jeder
Fertigungseinheit bzw. jeden Aggregats. Die als Beispiel dargestellte Steuerung berücksichtigt
dabei zum einen die erwartete Fehlproduktion und darüber hinaus eine unerwartete Fehlproduktion.
Hieraus ergibt sich eine tatsächliche Fehlproduktion. Die erwartete Fehlproduktion
ergibt sich aus den Daten der einzelnen Fertigungseinheiten und Aggregate, die aufgrund
der ständigen Betriebsauswertung vorliegen und gespeichert sind. Die unerwarteten
Fehlproduktionen werden durch Überwachung bzw. Abfrage von Produktionsdaten der einzelnen
Fertigungseinheiten und Aggregate während der Fertigung ermittelt. Aus den beiden
Daten wird ständig der Produktionsbedarf der Anlage ermittelt unter Berücksichtigung
der Mengenvorgabe, nämlich derart, dass bei Beendigung der Produktion und Fertigung
die Sollmenge erreicht ist.
[0019] Die Anzahl der zu fertigenden Zigaretten ergibt sich aus der Sollmenge sowie den
tatsächlichen Fehlproduktionen der gesamten Linie. Die Zigarettenfertigung muss demnach
an die sich möglicherweise während des Fertigungs- und Verpackungsprozesses ändernden
Daten angepasst, nämlich erhöht oder reduziert werden.
[0020] Unter Berücksichtigung der genannten Daten, nämlich der Sollmenge und der erwarteten,
also vorbekannten Fehlproduktion, wird das erforderliche Material jeder Fertigungseinheit
am Anfang der Fertigung zur Verfügung gestellt. Die unerwartete Fehlproduktion führt
zu einer Veränderung der Bereitstellung von Material, insbesondere der Nachforderung
und Nachlieferung von Material für einzelne Fertigungseinheiten.
[0021] Wie anhand des Fließdiagramms in Fig. 3 erläutert, wird angenommen, dass die Mengenvorgabe
- Sollmenge - 5.000 Einheiten beträgt, also beispielsweise 5.000 Zigaretten oder Packungen.
Aufgrund von Abfragen im Bereich der Fertigungseinheiten wird der jeweilige zusätzliche
Fertigungsbedarf an Einheiten ermittelt. Die einzelnen Fertigungseinheiten sind schematisch
als Rechtecke dargestellt. Auf der linken Seite der einzelnen Fertigungseinheiten
10, 11, 12, 13, 14 ist jeweils ein Balkensymbol für Nachforderungen 39 an Material
dargestellt. Auf der gegenüberliegenden Seite ist symbolisch anhand von horizontalen
Streifen die Fehlproduktion dargestellt, und zwar in ausgezogener Linie die tatsächliche
Fehlproduktion, die sich aus der erwarteten Fehlproduktion 40 (gestrichelte Linie)
und der unerwarteten Fehlproduktion 41 zusammensetzt.
[0022] Es wird unterstellt, dass der Kartonpacker 14 als Endmaschine in der Linie eine tatsächliche
(gesamte) Fehlproduktion von 50 Einheiten geliefert hat und dass diese der erwarteten
Fehlproduktion 40 entspricht, also unerwartete Fehlproduktion nicht angefallen ist.
Als Ergebnis der Arbeitsweise des Kartonpackers ist ein (erwarteter) Mehrbedarf an
50 Einheiten ermittelt. Der vorgeordnete Stangenpacker 13 muss eine verwertbare Produktion
von 5.050 Einheiten liefern.
[0023] Für den Stangenpacker 13 wird eine erwartete Fehlproduktion von 50 Einheiten und
zusätzlich eine unerwartete Fehlproduktion von 100 Einheiten unterstellt. Dies bedeutet
zum einen, dass die vorangehende Fertigungseinheit, also die Folieneinschlagmaschine
12, eine verwertbare Menge von 5.200 Einheiten liefern muss. Darüber hinaus ist eine
Nachforderung 39 an Verpackungsmaterial erforderlich, und zwar für die unerwartete
Fehlproduktion von 100 Einheiten.
[0024] Die Folieneinschlagmaschine 12 hat bei diesem Beispiel eine gesamte Fehlproduktion
von 60 Einheiten. Dem steht gegenüber eine angenommene Fehlproduktion 40 von 140 Einheiten.
Da die vorangehende Fertigungseinheit, nämlich der Packer 11, nach den tatsächlichen
Fehlproduktionen belastet wird, hat der Packer 11 eine Menge von 5.260 Einheiten zu
liefern.
[0025] Für den Packer 11 muss weiterhin berücksichtigt werden, dass eine vorgegebene, angenommene
Fehlproduktion von 100 Einheiten gegeben ist. Darüber hinaus ist eine unerwartete,
also zusätzliche Fehlproduktion 41 von 290 Einheiten zu berücksichtigen. Dies bedeutet
zum einen, dass der Maker 10 aufgrund der Leistung des Packers 11 zusätzlich Zigaretten
für 390 Einheiten liefern muss, also insgesamt 5.650 Einheiten.
[0026] Für die Nachlieferung von Verpackungsmaterial zum Packer 11 (während des Produktionsprozesses)
kommen andere Überlegungen zum Tragen. Die Nachforderung 39 für den Packer 11 ist
an sich durch die unerwartete Fehlproduktion 41 bestimmt, also mit 290 Einheiten belastet.
Da jedoch die nachfolgende Fertigungseinheit, nämlich die Folieneinschlagmaschine
12, ein "Materialguthaben" von 40 Einheiten einbringt, ist dem Packer 11 Material
nur für 250 Einheiten nachträglich zuzustellen.
[0027] Der Maker 10 ist durch die nachfolgenden Fertigungseinheiten mit einer Produktion
von 5.650 Einheiten belastet. Es wird angenommen, dass eine erwartete Fehlproduktion
40 von 200 Einheiten gegeben ist. Hinzukommen aber 230 Einheiten an unerwarteter Fehlproduktion
41. Dies bedeutet, dass die Produktion an Zigaretten insgesamt 6.080 Einheiten beträgt,
um die Leistung des Makers 10 und die aller nachfolgenden Fertigungseinheiten zu berücksichtigen,
so dass am Ende die Mengenvorgabe vom 5.000 erreicht ist.
[0028] Aufgrund der Vorbelastungen durch die nachfolgenden Fertigungseinheiten muss dem
Maker 10 Material, nämlich Tabak und Zigarettenpapier sowie Filterpapier für 480 Einheiten
während des Fertigungsprozesses nachgeliefert werden.
[0029] Die Blockschaltbilder gemäß Fig. 4, Fig. 5 und Fig. 6 zeigen die Abläufe während
der Produktion zur Ermittlung der Bedarfswerte sowie zum Beenden des Fertigungsprozesses.
[0030] Fig. 4 zeigt eine Übersicht über den Fertigungsablauf, wobei in einzelnen Feldern
die Funktionen bzw. Maßnahmen dargestellt sind.
[0031] Gemäß Feld 42 wird bei Beginn einer Chargenfertigung in den Zentralrechner 35 die
herzustellende Marke eingegeben sowie die Mengenvorgabe, also der herzustellende Bedarf,
einschließlich einer geringen Sicherheitsmarge. Danach beginnt das Produktionsprogramm.
[0032] Für die Produktion muss die (Anfangs-)Menge an Verpackungs- und sonstigem Material
jeder Fertigungseinheit bereitgestellt werden. Hierzu werden gemäß Feld 43 im Zentralrechner
die gespeicherten, durchschnittlichen bzw. erwarteten Fehlproduktionen für jede Fertigungseinheit
bzw. jedes Aggregat abgerufen. In Verbindung mit der Mengenvorgabe kann die Materialmenge,
insbesondere die Verpackungsmaterialmenge gemäß Feld 44 berechnet werden. Eine entsprechende
Information wird an den Lager-PC 36 übermittelt und entsprechend das Material den
einzelnen Fertigungseinheiten zur Verfügung gestellt.
[0033] Dieser Berechnungszyklus wird während der Fertigung der Charge mehrmals bzw. ständig
wiederholt, und zwar für alle Fertigungseinheiten dieser Linie. Dabei werden jeweils
die festgestellten Veränderungen gegenüber den Vorgaben und Annahmen berücksichtigt.
Dies erfordert, dass die Fertigungseinheiten durch Sensoren und andere Überwachungsorgane
hinsichtlich des Produktionsprozesses und vor allem hinsichtlich der sich in der Linie
befindenden ganz oder teilweise fertiggestellten Produkte überwacht werden. Insbesondere
sind in den Fertigungseinheiten und in den Speichern (bekannte) Sensoren und Tastorgane
vorhanden, die den jeweiligen Füllstand erfassen und entsprechende Daten an den Zentralrechner
35 liefern.
[0034] Zum Erfassen der ganz oder teilweise gefertigten Mengen wird gemäß Feld 45 nach jedem
Berechnungszyklus das vorliegende Ergebnis erneut durch Abfrage und Berechnung ermittelt.
Es wird dabei zunächst durch Abfrage die Anzahl der Packungen im Fertigungsprozess
festgestellt. Des weiteren wird die Speichermenge an Zigaretten im Zigarettenspeicher
16, die Menge an Packungen im Packungsspeicher 22 erkannt. Schließlich werden auch
die Packungen erfasst, die den Kartonierer 14 verlassen haben und als "Gutpackungen"
in den Versandkarton 20 gefüllt sind.
[0035] Aus diesen Abfragedaten wird gemäß Feld 46 eine Berechnung durchgeführt, und zwar
die vorliegende Gesamtproduktion ermittelt aus den Abfragen gemäß Feld 45. Die errechnete
Gesamtproduktion wird gemäß Feld 47 der Sollmenge gegenübergestellt. Wenn die Gesamtproduktion
die Sollmenge (noch) nicht erreicht hat, wird die Bedarfsberechnung für die einzelnen
Fertigungseinheiten wiederholt, und zwar nach Maßgabe des in Fig. 5 dargestellten
Verfahrens. Ist hingegen die Mengenvorgabe erreicht oder überschritten, wird die Abschaltung
der Fertigungslinie nach Maßgabe der in Fig. 6 dargestellten Schritte eingeleitet.
[0036] Aus Fig. 5 ergibt sich der Berechnungsablauf zur Ermittlung des Materialbedarfs,
insbesondere an Verpackungsmaterial für die einzelnen Fertigungseinheiten.
[0037] Gemäß Feld 47 werden maschinenspezifische Daten abgefragt, nämlich die Produktionsleistung
von Maker 10, Packer 11, Folieneinschlagmaschine 12, Stangenpacker 13 und Kartonierer
14. Des weiteren werden die Fehlproduktionen der vorgenannten Fertigungseinheiten
festgestellt, und zwar die tatsächliche Fehlproduktion aus der bekannten (angenommenen)
Fehlproduktion und der unerwarteten Fehlproduktion. Aus diesen Daten gemäß Feld 47
wird der Verbrauch an Material bzw. Verpackungsmaterial für die einzelnen Fertigungseinheiten
gemäß Feld 48 berechnet. Gemäß Feld 49 wird dann eine Vergleichsrechnung angestellt,
und zwar wird der tatsächliche Verbrauch an Material bzw. Verpackungsmaterial im Verhältnis
zu den "Gutpackungen" im Bereich des Kartonierers 14 dem durchschnittlichen Verbrauch
an Material der betreffenden Fertigungseinheit (mit den erwarteten Fehlproduktionen)
ebenfalls den Gutpackungen im Bereich des Kartonierers 14 gegenübergestellt. Wenn
die erste Vergleichszahl größer ist als die zweite, wird gemäß Feld 50 eine weitere
Berechnung angestellt, nämlich für nachzuforderndes Verpackungs- bzw. sonstiges Material
der betreffenden Fertigungseinheit. Zu diesem Zweck werden die Fehlproduktionen der
betreffenden Maschine, zum Beispiel des Makers 10, und der nachfolgenden Fertigungseinheiten
11, 12, 13, 14 addiert und daraus das nachzufordernde Material für die betreffende
Fertigungseinheit ermittelt. Eine entsprechende Information wird an das Lager gegeben.
Diese Berechnung wird nacheinander für alle Fertigungseinheiten der Linie durchgeführt.
[0038] Wenn aufgrund der im Zusammenhang mit Fig. 4 dargestellten Abfragen und Berechnungen
die Gesamtproduktion gleich oder größer ist als die Mengenvorgabe, wird der Abschaltvorgang
gemäß Fig. 6 eingeleitet.
[0039] Zunächst wird der Maker 10 heruntergefahren. Dies bedeutet, dass die Zufuhr des Materials
- Tabak, Zigarettenpapier und Filterpapier - unterbrochen und der Maker 10 hinsichtlich
der Produktion "leergefahren" sowie schließlich abgeschaltet wird. Der dem Maker nachgeordnete
Zigarettenspeicher 16 wird unter Aufrechterhaltung der Arbeitsgeschwindigkeit der
nachfolgenden Fertigungseinheiten leergefahren. Der Füllstand des Zigarettenspeichers
16 wird ständig abgefragt. Wenn der Zigarettenspeicher geleert ist, wird für den nachfolgenden
Packer 11 der Betriebszustand "Leerfahren" eingeleitet. Wenn aufgrund entsprechender
Abfrage der Packer 11 leergefahren ist, wird diese Fertigungseinheit abgeschaltet.
[0040] Der Packungsspeicher 22 wird bei voller Arbeitsgeschwindigkeit leergefahren. Auch
hier erfolgt eine Überwachung des Füllzustands. Wenn der Packungsspeicher 22 leergefahren
ist, wird für die nachfolgende Folieneinschlagmaschine 12 der Betriebszustand "Leerfahren"
eingeleitet.
[0041] Danach wird der Füllzustand der Folieneinschlagmaschine 12 abgefragt. Wenn diese
Fertigungseinheit leer ist, erfolgt die Abschaltung. Zugleich wird der Stangenpacker
13 auf den Betriebszustand "Leerfahren umgestellt. Wenn eine Abfrage ergibt, dass
der Kartonierer 14 leergefahren ist, ist das Ende der Produktion gegeben. Alle Fertigungseinheiten
werden abgeschaltet. Reste an Verpackungsmaterial werden automatisch entfernt. Dies
wird durch eine Abfrage überprüft. Eine Fertigmeldung wird an den Zentralrechner 35
gegeben. Dieser zeigt das Ende der Produktion an.
[0042] Die vorstehend beschriebene Überwachung der gesamten Fertigungs- und Verpackungsanlage
in Bezug auf bereits gefertigte Produkte bzw. auf teilweise fertiggestellte Produkte
ermöglicht eine andere, vorteilhafte Steuerung der Produktionsmenge bzw. einer herzustellenden
Sollmenge. Dabei wird unterstellt, dass den einzelnen Fertigungseinheiten der Linie
ausreichend Material, insbesondere Verpackungsmaterial zur Verfügung steht oder nach
Bedarf angefordert wird. An Stelle einer fortlaufenden Berücksichtigung von vorbekannten,
erwarteten sowie unerwarteten Fehlproduktionen wird eine bereits gefertigte Menge
an Produkten (Zigarettenpackungen/Zigaretten), also eine Istmenge, fortlaufend oder
durch zyklische Abfragung - zum Beispiel in Abständen von 10 s. - gegenübergestellt,
und zwar unter rechnerischer Berücksichtigung des in der Fertigungs- und Verpackungsanlage
vorhandenen Materials bzw. unter Berücksichtigung der ganz oder teilweise fertiggestellten
Produkte. Dieses Ergebnis wird der Sollmenge gegenübergestellt. Wenn die produzierte
Istmenge zusammen mit den in der Fertigungs- und Verpackungsanlage vorhandenen Produkten
die Sollmenge ergibt, wird der Abschaltprozess für die Fertigungs- und Verpackungsanlage
eingeleitet, und zwar zunächst durch Herunterfahren und schließlich Abschalten des
Makers bis zur letzten Fertigungseinheit.
[0043] Die vorgegebene Sollmenge kann auf unterschiedliche Weise bestimmt sein, insbesondere
auch durch notwendigen Verbrauch bestimmten Materials. Insbesondere kann es erforderlich
sein, Packungszuschnitte bestimmter Ausstattung und/oder Steuerbanderolen restlos
zu verbrauchen und hierauf die zu fertigende Sollmenge abzustellen.
[0044] Schließlich ergibt sich eine Besonderheit aus Fig. 7, nämlich aus der Darstellung
auf einem an den Zentralrechner 35 angeschlossenen Bildschirm, zum Beispiel des Laptops
38. Die Anzeige gibt Informationen über Bestand und Art bzw. Verwendungsmöglichkeit
des Materials einer Fertigungseinheit, und zwar des Packers 11. Die Information bezieht
sich auf den bevorstehenden Wechsel der Produktart, zum Beispiel auf einen Markenwechsel.
Es sind die in dem Packer 11 verarbeiteten Verpackungsmaterialien angegeben, nämlich
Zuschnitte, Folienbahn (für die Innenumhüllung der Zigarettengruppe) und Materialbahnen
für die Fertigung von Kragen-Zuschnitten. Der Bildschirm zeigt an, dass die Produkte
"Zuschnitte" und "Innenumhüllung" für die nächste Marke nicht geeignet sind. Beim
Abschalten der Fertigungs- und Verpackungsanlage sind demnach diese beiden Verpackungsmaterialien
auszutauschen. Hingegen gegen kann das Material für den Kragen auch für die nächste
Ausführung der Packungen eingesetzt werden.
[0045] Das Material wird stets in kompletten, jedoch kleinstmöglichen Einheiten den Fertigungseinheiten
zur Verfügung gestellt, zum Beispiel durch Paletten mit vorgegebener Menge des Verpackungsmaterials.
Bezugszeichenliste:
[0046]
- 10
- Maker
- 11
- Packer
- 12
- Folieneinschlagmaschine
- 13
- Stangenpacker
- 14
- Kartonierer
- 15
- Zigarettenförderer
- 16
- Zigarettenspeicher
- 17
- Zuschnittspeicher
- 18
- Packungsförderer
- 19
- Stangenförderer
- 20
- Versandkarton
- 21
- Abförderer
- 22
- Packungsspeicher
- 23
- Filteransetzmaschine
- 24
- Lager
- 25
- Bobine
- 26
- Materialförderer
- 27
- Förderbahn
- 28
- Filteransetzpapier
- 29
- Kragenmaterial
- 30
- Innerlinermaterial
- 31
- Folienmaterial
- 32
- Zigarettenpapier
- 33
- Steuerungsaggregat
- 34
- Zentralleitung
- 35
- Zentralrechner
- 36
- Lager-PC
- 37
- Versand-PC
- 38
- Laptop
- 39
- Nachforderung
- 40
- erwartete Fehlproduktion
- 41
- unerwartete Fehlproduktion
- 42
- Feld
- 43
- Feld
- 44
- Feld
- 45
- Feld
- 46
- Feld
- 47
- Feld
- 48
- Feld
- 49
- Feld
- 50
- Feld
1. Verfahren zur Steuerung einer Fertigungs- und Verpackungsanlage für Zigaretten oder
ähnliche Produkte mit Fertigungseinheiten, wie Zigaretten-Herstellmaschine sog. Maker
(10), Verpackungsmaschine, sog. Packer (11), ggf. Folieneinschlagmaschine (12), ggf.
Gebindepacker sog. Stangenpacker (13) und ggf. Kartonpacker sog. Kartonierer (14)
zum Herstellen und versandfertigen Verpacken von Produkten, z.B. Zigaretten, einer
bestimmten, begrenzten Menge, sog. Sollmenge,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die sich im Herstellungs- bzw. Verpackungsprozess befindliche Menge an ganz oder
teilweise fertig gestellten Produkten - z.B. Zigaretten und/oder Zigarettenpackungen
- wird einschließlich von sich in Speichern befindlichen Produkten durch permanente oder zyklische Messungen erfasst und unter Berücksichtigung von an jeder
Fertigungseinheit entstehender Fehlproduktion mit der zu produzierenden Sollmenge
einerseits sowie einer bereits produzierten Istmenge andererseits verglichen,
b) bei Erreichen einer kritischen Istmenge, die zusammen mit den im Herstellungs-
bzw. Verpackungsprozess vorhandenen Produkten die herzustellende Sollmenge ergeben,
werden nacheinander die aufeinander folgenden Fertigungseinheiten heruntergefahren,
leergefahren und schließlich abgeschaltet, wobei etwaige Speicher ebenfalls leergefahren
werden, derart, dass bei Stillstand der Fertigungs- und Verpackungsanlage die gewünschte
Sollmenge produziert ist.
2. Verfahren zur Steuerung einer Fertigungs- und Verpackungsanlage für Zigaretten oder
ähnliche Produkte mit mehreren Fertigungseinheiten, wie Zigaretten-Herstellmaschine,
sog. Maker (10), Verpackungsmaschine, sog. Packer (11), ggf. Folieneinschlagmaschine
(12), ggf. Gebindepacker, sog. Stangenpacker (13) und ggf. Kartonpacker, sog. Kartonierer
(14) zum Herstellen und versandfertigen Verpacken von Produkten, z.B. Zigaretten,
einer bestimmten, begrenzten Menge, sog. Sollmenge,
gekennzechnet durch folgende Merkmale:
a) anhand der zu fertigenden Menge - Sollmenge - wird der Bedarf an Material unter
Berücksichtigung von an jeder Fertigungseinheit entstehender Fehlproduktion für jede
Fertigungseinheit ermittelt, insbesondere Tabak, Zigaretten- und Belagpapier für den
Maker (10), Verpackungsmaterial für die Verpackungsmaschinen (11, 12, 13, 14),
b) das ermittelte Material, insbesondere Verpackungsmaterial, wird jeder Fertigungseinheit
zur Verarbeitung zugestellt,
c) die Fertigungs- und Verpackungsanlage wird auf eine Fertigung der Sollmenge, ggf.
zuzüglich einer Sicherheitsmarge, eingerichtet und entsprechend abgeschaltet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zu produzierende Sollmenge anhand des im Bereich einer ausgewählten Fertigungseinheit
vorhandenen Materials, insbesondere anhand von Zuschnitten, bestimmt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Fertigungseinheit der Fertigungs- und Verpackungsanlage Material, einschließlich
Verpackungsmaterial, bei Beginn des Fertigungsprozesses auf der Grundlage der bekannten
durchschnittlichen Leistung der betreffenden Fertigungseinheit einschließlich der
bekannten erwarteten Fehlproduktion zur Verfügung gestellt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die tatsächliche Fehlproduktion für jede Fertigungseinheit während des Fertigungsprozesses
ständig oder von Zeit zu Zeit ermittelt und der vorgegebenen, erwarteten Fehlproduktion
gegenübergestellt wird und dass bei zusätzlicher unerwarteter Fehlproduktion entsprechend
Material, einschließlich Verpackungsmaterial, den Fertigungseinheiten zusätzlich zur
Verfügung gestellt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 2 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für den Maker (10) die gesamte Menge der herzustellenden Zigaretten auf der Grundlage
der Sollmenge, ggf. einschließlich einer Sicherheitsmenge, und unter Berücksichtigung
der erwarteten Fehlproduktionen jeder Fertigungseinheit ermittelt wird und dass während
des Fertigungsprozesses Änderungen der herzustellenden Gesamtproduktion an Zigaretten
aufgrund etwaiger zusätzlicher unerwarteter Fehlproduktionen der einzelnen Fertigungseinheiten
angepasst wird.
7. Verfahren nach Anspruch 2 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass während des Fertigungsprozesses durch Abfragen und Berechnungen der Leistungen der
einzelnen Fertigungseinheiten mehrfach die erzielte Gesamtproduktion ermittelt und
der Sollmenge gegenübergestellt wird und dass die Berechnungszyklen jeweils wiederholt
werden, solange die ermittelte Gesamtproduktion geringer ist als die Sollmenge.
8. Verfahren nach Anspruch 7 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beendigung des Fertigungsprozesses eingeleitet wird, wenn aufgrund der Abfragen
und Berechnungen die Gesamtproduktion größer oder gleich der Sollmenge ist.
9. Verfahren nach Anspruch 2 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einleitung der Beendigung des Fertigungsprozesses nacheinander die Fertigungseinheiten
sowie etwaige Speicher leergefahren werden, wobei der Zustand der Fertigungseinheiten
bzw. Speicher durch Abfragen ermittelt wird, beginnend mit dem Maker (10), der unmittelbar
bei Einleitung des Beendigungsprozesses heruntergefahren wird.
10. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Verpackungsmaterial in kleinsten Transporteinheiten einer Fertigungseinheit zur Verfügung
gestellt wird, insbesondere als Palette.
11. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem bevorstehenden Produktwechsel, insbesondere bei einem Markenwechsel für
Zigaretten, vor Fertigstellen der Sollmenge das in der Fertigungs- und Verpackungsanlage
vorhandene Material - Restmaterial - hinsichtlich der Verwendbarkeit für die Fertigung
des neuen Produkts bzw. der neuen Marke überprüft wird, wobei das Ergebnis der Überprüfung
einem Operator visuell über einen Bildschirm angezeigt wird.
12. Vorrichtung zur Steuerung einer Fertigungs- und Verpackungsanlage für Zigaretten oder
ähnliche Produkte mit Fertigungseinheiten, wie Zigaretten-Herstellmaschine, sog. Maker
(10), Verpackungsmaschine, sog. Packer (11), ggf. Folieneinschlagmaschine (12), ggf.
Gebindepacker, sog. Stangenpacker (13) und ggf. Kartonpacker, sog. Kartonierer (14)
zum Herstellen und versandfertigen Verpacken von Produkten, z.B. Zigaretten, einer
bestimmten, begrenzten Menge, sog. Sollmenge,
gekennzeichnet durch
jeder Fertigungseinheit zugeordnete und mit einem Zentralrechner (35) insbesondere
über eine Zentralleitung (34) verbundene Steuerungsaggregate (33), um
a) die sich im Herstellungs- bzw. Verpackungsprozess befindliche Menge an ganz oder
teilweise fertig gestellten Produkten - z.B. Zigaretten und/oder Zigarettenpackungen
- einschließlich von sich in Speichern befindlichen Produkten durch permanente oder zyklische Messungen zu erfassen und unter Berücksichtigung von an
jeder Fertigungseinheit entstehender Fehlproduktion mit der zu produzierenden Sollmenge
einerseits sowie einer bereits produzierten Istmenge andererseits zu vergleichen,
b) bei Erreichen einer kritischen lstmenge, die zusammen mit den im Herstellungs-
bzw. Verpackungsprozess vorhandenen Produkten die herzustellende Sollmenge ergeben,
nacheinander die aufeinander folgenden Fertigungseinheiten herunter zu fahren, leer
zu fahren und schließlich abzuschalten, wobei etwaige Speicher ebenfalls leergefahren
werden, derart, dass bei Stillstand der Fertigungs- und Verpackungsanlage die gewünschte
Sollmenge produziert ist.
13. Vorrichtung zur Steuerung einer Fertigungs- und Verpackungsanlage für Zigaretten oder
ähnliche Produkte mit mehreren Fertigungseinheiten, wie Zigaretten-Herstellmaschine,
sog. Maker (10), Verpackungsmaschine, sog. Packer (11), ggf. Folieneinschlagmaschine
(12), ggf. Gebindepacker, sog. Stangenpacker (13) und ggf. Kartonpacker, sog. Kartonierer
(14) zum Herstellen und versandfertigen Verpacken von Produkten, z.B. Zigaretten,
einer bestimmten, begrenzten Menge, sog. Sollmenge,
gekennzeichnet durch
jeder Fertigungseinheit zugeordnete und mit einem Zentralrechner (35) insbesondere
über eine Zentralleitung (34) verbundene Steuerungsaggregate (33), um
a) anhand der zu fertigenden Menge - Sollmenge - den Bedarf an Material unter Berücksichtigung
von an jeder Fertigungseinheit entstehender Fehlproduktion für jede Fertigungseinheit
zu ermitteln, insbesondere Tabak, Zigaretten- und Belagpapier für den Maker (10),
Verpackungsmaterial für die Verpackungsmaschinen (11, 12, 13, 14),
b) das ermittelte Material, insbesondere Verpackungsmaterial, jeder Fertigungseinheit
zur Verarbeitung zuzustellen und
c) die Fertigungs- und Verpackungsanlage auf eine Fertigung der Sollmenge, ggf. zuzüglich
einer Sicherheitsmarge, einzurichten und entsprechend abzuschalten.
1. Process for controlling a production and packaging system for cigarettes or similar
products, comprising production units such as a cigarette manufacturing machine or
so-called maker (10), a packaging machine or so-called packer (11), a film wrapping
machine (12) when appropriate, a bundle packaging machine or so-called multipacker
(13) when appropriate, and a carton packer or so-called cartoner (14) when appropriate,
for the production of products, e.g. cigarettes, in a certain, limited quantity -
a so-called desired quantity - and packaging them ready for shipping,
characterized by the following features:
a) the quantity of completely or partially finished products - e.g. cigarettes and/or
cigarette packs - present in the production process or packaging process is measured,
along with the products located in stores, on a permanent or cyclical basis and, taking
into account the waste production arising at each production unit, compared with the
desired quantity to be produced, on one hand, and with the actual quantity already
produced, on the other hand,
b) when a critical actual quantity is reached, which together with the products presently
in the production or packaging process results in the desired quantity to be produced,
the successive production units are run down one after the other, emptied and finally
switched off, with any stores also being emptied in such a way that the desired quantity
has been produced by the time the production and packaging system comes to a standstill.
2. Process for controlling a production and packaging system for cigarettes or similar
products, with a plurality of production units, such as a cigarette manufacturing
machine or so-called maker (10), a packaging machine or so-called packer (11), a film
wrapping machine (12) when appropriate, a bundle packaging machine or so-called multipacker
(13) when appropriate, and a carton packer or so-called cartoner (14) when appropriate,
for the production of products, such as cigarettes, in a certain, limited quantity
- a so-called desired quantity - and packaging them ready for shipping,
characterized by the following features:
a) based on the quantity to be produced - desired quantity - the material requirement
for each production unit is determined, in particular tobacco, cigarette and lining
paper for the maker (10), packaging material for the packaging machines (11, 12, 13,
14), by taking into account the waste production arising at each production unit,
b) the determined material, in particular packaging material, is supplied to every
production unit for processing,
c) the production and packaging system is set to a production of the desired quantity,
and in addition to that of a safety margin if appropriate, and then turned off correspondingly.
3. Process according to Claim 1 or 2, characterized in that the desired quantity to be produced is determined on the basis of the material present
in the region of a selected production unit, in particular on the basis of blanks.
4. Process according to Claim 1 or 2, characterized in that each production unit of the production and packaging system is provided with material,
including packaging material, at the start of the production process on the basis
of the known average output of the relevant production unit including the known expected
waste production.
5. Process according to Claim 4, characterized in that the actual defective production for each production unit is determined during the
production process on a continual or intermittent basis and compared with the predetermined,
expected defective production and that in the case of additional unexpected defective
production the corresponding material, including packaging material, is additionally
provided for the production units.
6. Process according to Claim 2 or one of the further Claims, characterized in that the entire amount of cigarettes to be produced is determined for the maker (10) on
the basis of the desired quantity, if necessary including a safety margin, and taking
into account the expected defective production of each production unit, and that during
the production process changes in the total production of cigarettes are adapted on
the basis of any additional, unexpected defective production of the individual production
units.
7. Process according to Claim 2 or one of the further Claims, characterized in that during the production process the targeted total production is determined a multiple
number of times by queries and calculations of the output of the individual production
units and compared with the desired quantity and that the calculation cycles are repeated
as long as the total production determined in each case is less than the desired quantity.
8. Process according to Claim 7 or one of the further Claims, characterized in that the completion of the production process is initiated if, on the basis of queries
and calculation, the total production is greater than or equal to the desired quantity.
9. Process according to Claim 2 or one of the further Claims, characterized in that when the end of the production process is initiated, the production units are emptied
in succession, with any stores also being emptied, and the status of the production
units or stores being determined by query, starting with the maker (10), which is
run down immediately upon initiation of the end of the production process.
10. Process according to Claim 1 or one of the further Claims, characterized in that packaging material is supplied to a production unit using the smallest possible transport
units, in particular in the form of pallets.
11. Process according to Claim 1 or one of the further Claims, characterized in that in case of an impending change of product, in particular a change in cigarette brand,
and prior to completion of the desired quantity, the material present in the production
and packaging system - residual material - is checked with respect to its usability
for the production of the new product or new brand, with the result of this check
made visible to an operator by means of a screen display.
12. Apparatus for controlling a production and packaging system for cigarettes or similar
products, comprising production units such as a cigarette manufacturing machine or
so-called maker (10), a packaging machine or so-called packer (11), a film wrapping
machine (12) when appropriate, a bundle packaging machine or so-called multipacker
(13) when appropriate, and a carton packer or so-called cartoner (14) when appropriate,
for the production of products, e.g. cigarettes, in a certain, limited quantity, a
so-called desired quantity, and packaging them ready for shipping,
characterized by:
a control subassembly (33) assigned to each production unit and connected to a central
computer (35) in particular by means of a central line (34) in order to
a) determine the quantity of completely or partially finished products - e.g. cigarettes
and/or cigarette packs- present in the production process or packaging process, along
with the products located in stores, by taking permanent or cyclical measurements
and, taking into account the waste production arising at each production unit, and
to make a comparison with the desired quantity to be produced, on one hand, and with
the actual quantity already produced, on the other hand,
b) when a critical actual quantity is reached, which together with the products presently
in the production or packaging process results in the desired quantity to be produced,
to run down the successive production units one after the other, to empty them and
finally switch them off, with any stores also being emptied in such a way that the
desired quantity has been produced by the time the production and packaging system
comes to a standstill.
13. Apparatus for controlling a production and packaging system for cigarettes or similar
products, comprising a plurality of production units, such as a cigarette manufacturing
machine or so-called maker (10), a packaging machine or so-called packer (11), a film
wrapping machine (12) when appropriate, a bundle packaging machine or so-called multipacker
(13) when appropriate, and a carton packer or so-called cartoner (14) when appropriate,
for the production of products, e.g. cigarettes, in a certain, limited quantity, a
so-called desired quantity, and packaging them ready for shipping,
characterized by:
a control subassembly (33) assigned to each production unit and connected to a central
computer (35) in particular by means of a central line (34) in order to
a) based on the quantity to be produced - desired quantity - to determine the material
requirement for each production unit, in particular tobacco, cigarette and lining
paper for the maker (10), packaging material for the packaging machines (11, 12, 13,
14), by taking into account the waste production arising at each production unit,
b) to supply the determined material, in particular packaging material, to every production
unit for processing and
c) to set the production and packaging system to a production of the desired quantity
and, if appropriate, an additional safety margin, and then to shut down accordingly.
1. Procédé de commande d'une installation de fabrication et d'emballage de cigarettes
ou de produits analogues comprenant des machines de fabrication telles que machine
à fabriquer les cigarettes, dite confectionneuse (10), empaqueteuse de cigarettes
(11), éventuellement machine à envelopper d'une pellicule cellulosique, dite cellophaneuse
(12), éventuellement machine de confection de cartouches, dite groupeuse (13) et éventuellement
machine de mise en cartons, dite encartonneuse (14), pour la fabrication et l'emballage
prêt à l'expédition de produits, par exemple de cigarettes, en une quantité limitée
déterminée, dite quantité prescrite,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
a) la quantité de produits entièrement ou partiellement achevés, par exemple de cigarettes
et/ou de paquets de cigarettes, qui se trouve dans le processus de fabrication ou
d'emballage, est, y compris les produits qui se trouvent dans des magasins, déterminée
par des mesures permanentes ou cycliques et, compte tenu de la production défectueuse
de chaque machine de fabrication, comparée d'un part à la quantité prescrite à produire
et d'autre part à une quantité effective déjà produite,
b) lorsqu'est atteinte une quantité effective critique qui, conjointement avec les
produits existant dans le processus de fabrication ou d'emballage, donne la quantité
prescrite à fabriquer, les machines de fabrication qui se suivent sont les unes après
les autres ralenties, vidées et finalement arrêtées, les magasins éventuels étant
également vidés, de façon telle qu'à l'arrêt de l'installation de fabrication et d'emballage,
la quantité prescrite ait été produite.
2. Procédé de commande d'une installation de fabrication et d'emballage de cigarettes
ou de produits analogues comprenant plusieurs machines de fabrication telles que machine
à fabriquer les cigarettes, dite confectionneuse (10), empaqueteuse de cigarettes
(11), éventuellement machine à envelopper d'une pellicule cellulosique, dite cellophaneuse
(12), éventuellement machine de confection de cartouches, dite groupeuse (13) et éventuellement
machine de mise en cartons, dite encartonneuse (14), pour la fabrication et l'emballage
prêt à l'expédition de produits, par exemple de cigarettes, en une quantité limitée
déterminée, dite quantité prescrite,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
a) à l'aide de la quantité à fabriquer (quantité prescrite) est déterminé le besoin
de matières, compte tenu de la production défectueuse de chaque machine de fabrication,
pour chaque machine de fabrication, en particulier de tabac, de papier à cigarettes
et de papier de bout pour la confectionneuse (10), de matériaux d'emballage pour les
machines à emballer (11, 12, 13,14),
b) les matières déterminées, en particulier les matériaux d'emballage, sont apportées
à chaque machine de fabrication pour leur mise en oeuvre,
c) l'installation de fabrication et d'emballage est réglée pour la fabrication de
la quantité prescrite, plus éventuellement une marge de sécurité, et arrêtée en conséquence.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que la quantité prescrite à produire est déterminée à l'aide des matières existant dans
la zone d'une machine de fabrication choisie, en particulier à l'aide de découpes.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que des matières, y compris des matériaux d'emballage, sont fournies à chaque machine
de fabrication de l'installation de fabrication et d'emballage au début du processus
de fabrication d'après le débit moyen connu de la machine de fabrication considérée,
y compris la production défectueuse attendue connue.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé par le fait que la production défectueuse effective est déterminée en permanence ou de temps en temps
pendant la processus de fabrication pour chaque machine de fabrication et comparée
à la production défectueuse attendue fixée, et qu'en cas de production défectueuse
inattendue supplémentaire, des matières, y compris des matériaux d'emballage, sont
fournis en plus en rapport aux machines de fabrication.
6. Procédé selon la revendication 2 ou une des autres revendications, caractérisé par le fait que pour la confectionneuse (10), la quantité totale de cigarettes à fabriquer est déterminée
d'après la quantité prescrite, y compris éventuellement une quantité de sécurité,
et compte tenu des productions défectueuses attendues de chaque machine de fabrication,
et que pendant le processus de fabrication, des modifications de la production totale
de cigarettes à réaliser sont faites d'après les éventuelles productions défectueuses
inattendues supplémentaires des différentes machines de fabrication.
7. Procédé selon la revendication 2 ou une des autres revendications, caractérisé par le fait que pendant le processus de fabrication, la production totale obtenue est déterminée
de façon répétée par interrogations et calculs des débits des différentes machines
de fabrication et est comparée à la quantité prescrite, et que les cycles de calcul
sont répétés tant que la production totale déterminée est inférieure à la quantité
prescrite.
8. Procédé selon la revendication 7 ou une des autres revendications, caractérisé par le fait que l'achèvement du processus de fabrication est déclenché lorsque d'après les interrogations
et les calculs, la production totale est supérieure ou égale à la quantité prescrite.
9. Procédé selon la revendication 2 ou une des autres revendications, caractérisé par le fait qu'au déclenchement de l'achèvement du processus de fabrication, les machines de fabrication
et les magasins éventuels sont vidés les uns après les autres, l'état des machines
de fabrication et des magasins étant déterminé par interrogations, à commencer par
la confectionneuse (10), qui est ralentie immédiatement au déclenchement du processus
d'achèvement.
10. Procédé selon la revendication 1 ou une des autres revendications, caractérisé par le fait que les matériaux d'emballage sont fournis à une machine de fabrication en très petites
unités de transport, en particulier en palettes.
11. Procédé selon la revendication 1 ou une des autres revendications, caractérisé par le fait que lorsqu'un changement de produit, en particulier un changement de marque pour des
cigarettes, est en vue, avant l'achèvement de la quantité prescrite, les matières
existant dans l'installation de fabrication et d'emballage (matières restantes) sont
examinées en ce qui concerne la possibilité de leur utilisation pour la fabrication
du nouveau produit ou de la nouvelle marque, le résultat de l'examen étant indiqué
visuellement à un opérateur sur un écran.
12. Dispositif de commande d'une installation de fabrication et d'emballage de cigarettes
ou de produits analogues comprenant des machines de fabrication telles que machine
à fabriquer les cigarettes, dite confectionneuse (10), empaqueteuse de cigarettes
(11), éventuellement machine à envelopper d'une pellicule cellulosique, dite cellophaneuse
(12), éventuellement machine de confection de cartouches, dite groupeuse (13) et éventuellement
machine de mise en cartons, dite encartonneuse (14), pour la fabrication et l'emballage
prêt à l'expédition de produits, par exemple de cigarettes, en une quantité limitée
déterminée, dite quantité prescrite,
caractérisé par
des organes de commande (33) associés à chaque machine de fabrication et reliés à
un calculateur central (35) en particulier par une ligne centrale (34), pour
a) déterminer par des mesures permanentes ou cycliques la quantité de produits entièrement
ou partiellement achevés, par exemple de cigarettes et/ou de paquets de cigarettes,
se trouvant dans le processus de fabrication ou d'emballage, y compris les produits
se trouvant dans des magasins, et, compte tenu de la production défectueuse de chaque
machine de fabrication, comparer ladite quantité d'une part à la quantité prescrite
à produire et d'autre part à une quantité effective déjà produite,
b) lorsqu'est atteinte une quantité effective critique qui, conjointement avec les
produits existant dans le processus de fabrication ou d'emballage, donne la quantité
prescrite à fabriquer, ralentir, vider et finalement arrêter les une après les autres
les machines de fabrication qui se suivent, les magasins éventuels étant également
vidés, de façon telle qu'à l'arrêt de l'installation de fabrication et d'emballage,
la quantité prescrite ait été produite.
13. Dispositif de commande d'une installation de fabrication et d'emballage de cigarettes
ou de produits analogues comprenant plusieurs machines de fabrication telles que machine
à fabriquer les cigarettes, dite confectionneuse (10), empaqueteuse de cigarettes
(11), éventuellement machine à envelopper d'une pellicule cellulosique, dite cellophaneuse
(12), éventuellement machine de confection de cartouches, dite groupeuse (13) et éventuellement
machine de mise en cartons, dite encartonneuse (14), pour la fabrication et l'emballage
prêt à l'expédition de produits, par exemple de cigarettes, en une quantité limitée
déterminée, dite quantité prescrite,
caractérisé par des organes de commande (33) associés à chaque machine de fabrication et reliés à
un calculateur central (35) en particulier par une ligne centrale (34), pour
a) à l'aide de la quantité à fabriquer (quantité prescrite), déterminer le besoin
de matières, compte tenu de la production défectueuse de chaque machine de fabrication,
pour chaque machine de fabrication, en particulier de tabac, de papier à cigarettes
et de papier de bout pour la confectionneuse (10), de matériaux d'emballage pour les
machines à emballer (11, 12, 13, 14),
b) apporter les matières déterminées, en particulier les matériaux d'emballage, à
chaque machine de fabrication pour leur mise en oeuvre,
c) régler l'installation de fabrication et d'emballage pour la fabrication de la quantité
prescrite, plus éventuellement une marge de sécurité, et l'arrêter en conséquence.