| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 108 108 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
29.12.2004 Patentblatt 2004/53 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.06.1999 |
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/DE1999/001757 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2000/009850 (24.02.2000 Gazette 2000/08) |
|
| (54) |
RUTSCHSICHERUNG FÜR LEITERN
ANTI-SLIP DEVICE FOR LADDERS
DISPOSITIF ANTI-DERAPAGE POUR ECHELLES
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
|
Benannte Erstreckungsstaaten: |
|
LV MK RO SI |
| (30) |
Priorität: |
14.08.1998 DE 19836977
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
20.06.2001 Patentblatt 2001/25 |
| (73) |
Patentinhaber: Laug, Horst |
|
49809 Lingen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Laug, Horst
49809 Lingen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Schirmer, Siegfried, Dipl.-Ing. et al |
|
Boehmert & Boehmert
Anwaltssozietät
Detmolderstrasse 235 33605 Bielefeld 33605 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-83/02796 GB-A- 668 050 US-A- 5 165 501
|
DE-U- 29 814 644 GB-A- 1 260 476
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Rutschsicherung für Leitern nach dem Oberbegriff des
Anspruch 1, wie sie beispielsweise aus der US-Patentschrift 5,165,501 und der GB-1.260,476
bekannt ist.
[0002] Die bekannte Rutschsicherung hat den Nachteil, daß zur Anbringung an unterschiedlichen
Stellen einer Leiter sowie zur Verstellung und zum Einklappen der Rutschsicherung
relativ viele Schrauben gelöst werden müssen bzw. viele Handgriffe erforderlich sind.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung wird darin gesehen, eine gattungsgemäße Rutschsicherung
dahingehend zu verbessern, daß sie sowohl am Fuß als auch am Kopfende einer Leiter
leicht zu befestigen und zu lösen ist, der Leiter in unterschiedlichen Anstellsituationen
einen sicheren Stand verleiht und leicht in Längsrichtung der Leiter vollständig eingeklappt
werden kann.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Rutschsicherung gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0005] Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0006] Mit der erfindungsgemäßen Rutschsicherung wird ein Verrutschen von Leiterfüßen mit
größtmöglicher Sicherheit verhindert. Die Rutschsicherung eignet sich insbesondere
auch für Treppen, wenn die Leiterfüße z.B. nur knapp an der Kante von Treppenstufen
stehen, weil die Leiter parallel zur Steigung der Treppe an eine Wand angelegt ist.
[0007] Die Rutschsicherung läßt sich leicht am oberen Bereich der Leiter montieren und kann
als Wandabstützung oder als eine mit Lastverteilungsbalken ausgerüstete Dachabstützung
eingesetzt werden.
[0008] Ferner läßt sich die Rutschsicherung unabhängig von der Stellung der Stützen parallel
zu den Leiterholmaußenseiten einklappen.
[0009] Aufgrund der Befestigung der Rutschsicherung mittels geteilter Achsen und Zentrierkegeln
wird ein spielfreies festes Verspannen an allen Formen und Größen von Leitersprossen
gewährleistet, so daß die Rutschsicherung an allen Metalleitern unabhängig von Fabrikat,
Leiterbreite, Sprossenform oder -größe sicher befestigt werden kann.
[0010] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben, wobei
auf eine Zeichnung Bezug genommen wird, in der
Fig. 1 eine Rutschsicherung zeigt, die am unteren Bereich einer Leiter beidseitig
montiert und eingeklappt ist;
Fig. 2 geteilte Befestigungsachsen im verschraubten Zustand zeigt, mit einem verschiebbaren
separaten Zentrierkegel (1) und einer Gewindehülse mit feststehendem Zentrierkegel;
Fig. 3 eine Anlegeleiter zeigt, die an einem Türsturz mit einer herkömmlichen Wandabstützung
angelegt ist, auf einer Treppenstufe stehend und mit einer geraden Rutschsicherung
gegen Verrutschen der Leiterfuße gesichert ist;
Fig. 4 eine Anlegeleiter zeigt, die mit einer herkömmlichen Wandabstützung an einer
Wand angelegt ist und mit einer gerade ausgebildeten, ausgeklappten Rutschsicherung
gesichert ist;
Fig. 5 eine Anlegeleiter zeigt, die mit einer herkömmlichen Wandabstützung an einer
Wand angelegt ist, wobei die Rutschsicherung parallel zum Holm eingeklappt ist;
Fig. 6 eine Anlegeleiter zeigt, die mit Hilfe einer umgeschwenkten gebogenen Rutschsicherung
in der Funktion als Wandabstützung, an einem Türsturz angelegt, auf einer Treppenstufe
stehend und mit einer zweiten gebogenen Rutschsicherung gegen Verrutschen der Leiterfüße
gesichert ist;
Fig. 7 eine Anlegeleiter zeigt, die mit Hilfe einer gebogenen Rutschsicherung und
einem Lastverteilungsbalken auf einem Satteldach aufgelegt und abgestützt ist, wobei
der Vorteil des umschwenkbaren und in Gegenrichtung durchschiebbaren, gebogenen Schubstückes
der gebogenen Stütze der Vorteil sichtbar wird, daß die Zug- und Druckstange bzw.
Strebe in ihrer Länge unverändert bleibt;
Fig. 8 eine an einer Anlegeleiter parallel zum Leiterholm eingeklappte, gebogene Rutschsicherung
zeigt, wobei als weiterer Vorteil der Krümmung der Stützenführung ersichtlich ist,
daß der eingeklappte Lastverteilungsbalken aufgrund des gewonnenen Platzes im Bereich
der Krümmungsinnenseite der Stützenführung nicht über der unteren Längsseite des Leiterholmes
hervorsteht;
Fig. 9 einen an den Enden abgewinkelten und in der Länge gebogenen Lastverteilungsbalken
mit Stützrollen zeigt.
[0011] Die Stützenfüluungen 6 (Fig. 1, Fig. 6 und Fig. 7) bestehen aus Hohlprofilen und
können auf ihrer Länge gebogen sein. Am oberen Bereich befinden sich an jeder Stützenführung
6 ein abzweigender Vorsprung 7 (Fig. 1), der mindestens um Hohlprofilabmessung tiefer
vom durchlaufenden Stützenprofilende angeschweißt ist.
[0012] Der abzweigende Vorsprung 7 (Fig. 1) wird an der Leiter gelenkig befestigt. Da das
durchlaufende Hohlprofil der Stützenführung nicht direkt an der Leiter befestigt ist,
kann ein teleskopierbares gebogenes Schubstück bzw. eine Stütze in beiden Längsrichtungen
ungehindert aus- und eingeschoben werden. Der abzweigende Vorsprung ermöglicht des
weiteren einen Abstand zum Leiterholm und damit einen Freiraum, um eine Strebe parallel
am Leiterholm verlaufend und hinterseitig der eingeklappten Stütze ebenfalls ungehindert
einzuklappen.
[0013] Außenseitig auf der Stützenführung befindet sich eine dem Krümmungsradius und dem
Profil entsprechend gestaltete Muffe 5 (Fig. 1, Fig. 6, Fig. 7), die verschiebbar
und feststellbar ausgebildet ist. An einer Seite der Muffe (Fig. 1) ist die Strebe
3 (Fig. 1, Fig. 6, Fig. 7) mit einem Ende gelenkig bzw. drehbar montiert. Das gegenüberliegende
Ende der Strebe ist an der Leiter vorzugsweise unterhalb der Stützenbefestigung gelenkig
angebracht (Fig. 1).
[0014] Für Leitern, deren Sprossen durch die Leiterholme hindurchgeführt sind und darum
stirnseitig zugängliche Hohlraumöffnungen haben, bietet sich folgende Befestigungsart
an.
[0015] In einer Seite der Leitersprossenöffnung wird eine Gewindehülse, deren gegenüberliegendes
Ende einen Zentrierkegel oder -konus 2 (Fig. 2) aufweist, dessen größter Außendurchmesser
größer als die größte Innenabmessung irgendeiner Leitersprosse ist, eingeschoben.
Dabei entspricht die Länge der Gewindehülse ungefähr der halben größten gängigen Leiterbreite.
Am äußeren Ende des Zentrierkegels (Fig. 2) befindet sich ein Gewindebolzen, an dem
die Strebe 3 (Fig. 1) oder der abzweigende Vorsprung 7 (Fig. 1) angeschraubt werden
kann. In die gegenüberliegende Seite der Leitersprossenöffnung wird eine Gewindestange
eingeführt und in die Gewindehülse mit feststehendem Zentrierkegel eingeschraubt.
Je nach Leiterbreite kann die Gewindestange immer genau passend so eingeschraubt werden,
daß nur zur Befestigung der Strebe oder des abzweigenden Vorsprunges (Fig. 1) die
nötige Gewindelänge hervorsteht. Ein separater Zentrierkegel bzw. -konus (Fig. 2)
ist mittig längs durchbohrt und wird über dem hervorstehenden Gewindeende bis zum
Anschlag in die Leitersprosse eingeschoben. Durch das Verschrauben einer Mutter gegen
den Zentrierkegel (Fig. 2) pressen sich beide Zentrierkegel an den Rand der Leitersgrossenöffnungen
zentrierend an und verspannen sich dabei unabhängig von Sprossenform oder Sprossenabmessung.
[0016] An beiden teleskopierbaren Stützen der gebogenen Stützenführungen 6 (Fig. 7) können
Lastverteilungsbalken 11 (Fig. 9) gelenkig befestigt sein. Die Enden der Lastverteilungsbalken
sind abgewinkelt 12 (Fig. 9) und an beiden äußeren Enden und im Winkelbereich mit
Rollen versehen. Der mittlere Bereich des Lastverteilungsbalken weist eine Krümmung
über die gesamte Länge auf. Mit der Krümmungsober- bzw. außenseite ist der Lastverteilungsbalken
an der gebogenen teleskopierbaren Stütze (Fig. 9 und Fig. 9) gelenkig befestigt. Eine
Zugfeder 10 (Fig. 9) ist mit der Krümmungsinnenseite der gebogenen Stütze und der
Krümmungsaußenseite des Lastverteilungsbalkens 11 vorzugsweise im Gelenkbereich verbunden.
[0017] Durch die gelenkig befestigten, in beide Richtungen ausschiebbaren und gekrümmten
Stützen 6 (Fig. 6, Fig. 7) in Verbindung mit den gelenkig befestigten Streben 3 und
mit den verschiebbaren und feststellbaren Muffen 5 ist die Rutschsicherung schwenkbar
gestaltet, so daß nur durch Schwenken von z.B. der Anlegeseite zur Steigeseite der
Leiter eine Wandabstützung oder eine Dachauflage bzw. Dachabstützung entsteht und
die Strebe 3 (Fig. 6, 7) durch die vorteilhafte Krümmung der Stützenführung 6 nicht
verlängert werden muß, um den Anlegepunkt der entstandenen Wandabstützung rechtwinklig
bzw. waagerecht zur senkrechten Höhe des Befestigungspunktes der ausschiebbaren gekrümmten
Stützen an der angelegten Leiter zu halten. Aufgrund der Krümmung der Stützenführungen
bleibt dadurch seitlich genügend Bewegungsfreiheit trotz der unveränderten Länge der
Streben 3.
[0018] Durch den gelenkig angebrachten Lastverteilungsbalken werden die Auflagerkräfte der
Stützen auf Dächern gleichmäßig auf die Länge des Lastverteilungsbalkens verteilt
und punktförmige Belastungen bei empfindlichen Dachoberflächen vermieden.
[0019] Die Krümmung des Lastverteilungsbalkens sorgt für Überbrückungen im mittleren Bereich
des Lastverteilungsbalkens von Stoßkanten, Buckeln usw. der Dachoberfläche. Die abgewinkelten
Enden ermöglichen ein Ausklappen des an der Stütze eingeklappten und mit einer Feder
in eingeklappter Position gehaltenen Lastverteilungsbalkens beim Aufsetzen auf einen
Dach. Die Zugfeder ist im Bereich der gelenkigen Befestigung mit der gebogenen Stütze
an der Krümmungsinnenseite verbunden, so daß sich zu den parallel zu den Leiterholmaußenseiten
eingeklappten Stützen auch die Lastverteilungsbalken befinden und nicht unkontrolliert
aus- und einklappen.
[0020] Die Krümmung der ausschiebbaren Stützen gewähren den eingeklappten Lastverteilungsbalken
genügend Platz, so daß diese nicht über die Leiterholmunterseiten hervorstehen. Dies
ist wichtig, damit die Leiter mit eingeklappter und mit Lastverteilungsbalken versehener
Rutschsicherung ohne Verhaken z.B. auf einen Dachgepäckträger aufgeschoben werden
kann.
[0021] Mit unterseitig angebrachten Rollen ist ein leichtes Verschieben des Lastverteilungsbalkens
in Längsrichtung möglich.
[0022] Da die gekrümmten Stützenführungen 6 (Fig. 6. 7) im oberen Bereich einen abzweigenden
Vorsprung 7 aufweisen, der zur Befestigung der Stützenführungen an der Leiteraußenseite
dient, bleiben die gekrümmten oder auch gerade ausgebildeten Stützen in beiden Richtungen
ungehindert vollständig ausschieb- bzw. teleskopierbar.
Bezugszeichenliste:
[0023]
- 1
- Zentrierkegel oder Zentrierkonus
- 2
- Gewindehülse mit feststehendem Zentrierkegel oder Zentrierkonus
- 3
- Zug- bzw. Durckstange
- 4
- Hilfsstange
- 5
- verschiebbare und feststellbare Muffe
- 6
- teleskopierbare Stütze
- 7
- Vorsprung
- 8
- gelenkige Befestigung der Zugstange 3 an der verschiebbaren Muffe 5
- 9
- gerader ausgebildeter Lastverteilungsbalken
- 10
- Zugfeder
- 1 1
- abgewinkelter und gebogener Lastverteilungsbalken
- 12
- Winkelenden des Lastverteilungsbalken mit Rollen
1. Rutschsicherung für eine Leiter mit hohlen Sprossenprofilen, wobei die Rutschsicherung
ein Paar Stützenführungen (6) aufweist, die mittels teilbarer, in der Länge verstellbarer,
durch die Sprossenprofile hindurchgeführter Befestigungsachsen gelenkig und unabhängig
von Leiterbreite und Sprossengeometrie an der Leiter fest verspannbar sind und parallel
zur Längsrichtung der Leiter einklappbar sind, wobei jede Stützenführung (6) eine
Stütze aufweist, die aus der Stützenführung in beiden Längsrichtungen der Stützenführung
vollständig ausschiebbar und feststellbar ist, wobei jede Stützenführung über eine
Zug-/Druckstange (3) in unterschiedlichen Winkelstellungen an der Leiter sicherbar
und von der Anlege-/Hinterseite zur Vorder-/Steigeseite der Leiter schwenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stützenführungen (6) jeweils gelenkig über einen abzweigenden Vorsprung (7) an
Gewindeenden der Befestigungsachsen fixiert sind, wobei ein Gewindeende einer Seite
zu einer Gewindestange gehört, die mit einer auf der Gegenseite angeordneten Gewindehülse
(2) innerhalb einer Leitersprosse verschraubbar ist, und die Gewindehülse mit einem
Zentrierkegel (1) fest verbunden ist, auf dessen Außenseite sich ein Gewindebolzen
befindet, wobei auf einer gegenüberliegenden Gewindestange ein verschiebbarer, mit
einer Mutter feststellbarer zweiter Zentrierkegel (1) angeordnet ist, wobei jede Zug-/Druckstange
(3) mit einem Ende mittels einer die jeweilige Stützenführung umgreifenden, verschiebbaren
und feststellbaren Muffe (5) an dieser befestigt ist und mit dem anderen Ende an hervorstehenden
Gewindeenden einer weiteren, in eine zweite Leitersprosse einführbaren und mittels
Gewindestangen, Gewindehülsen und Zentrierkegeln verspannbaren und in der Länge verstellbaren
Befestigungsachse anlenkbar ist, so daß die Zug-/Druckstangen (3) in einem Freiraum
zwischen Stützenführungen (6) und Leiter anzuordnen sind.
2. Leiter-Rutschsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsachsen (2) mit je einem Zentrierkegel (1) spielfrei an einem Sprossenprofil
der Leiter verspannbar sind.
3. Leiter-Rutschsicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützenführungen (6) und Stützen eine gekrümmte Form aufweisen.
4. Leiter-Rutschsicherung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffen (5) eine entsprechend gekrümmte Form aufweisen.
5. Leiter-Rutschsicherung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Stützenführungen (6) eine längenverstellbare Hilfsstange (4) angeordnet
ist.
6. Leiter-Rutschsicherung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zug-/Druckstangen (3) längenverstellbar ausgebildet sind.
7. Leiter-Rutschsicherung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lastverteilungsbalken (11) gelenkig an den Stützen befestigt ist.
8. Leiter-Rutschsicherung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Lastverteilungsbalken an den Enden abgewinkelt (12) ist.
9. Leiter-Rutschsicherung nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Lastverteilungsbalken mit Stützrollen versehen ist.
10. Leiter-Rutschsicherung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Lastverteilungsbalken und einer Stütze eine Feder (10) angeordnet ist, die
den Lastverteilungsbalken in einer eingeklappten Position parallel zur Längsrichtung
der Leiter hält.
1. Anti-slip device for a ladder with hollow rung profile members, wherein the anti-slip
device comprises a pair of support guides (6), which can be firmly clamped to the
ladder in pivotable manner and independently of ladder width and rung geometry by
means of divisible fastening axles adjustable in length and guided through the rung
profile members and which can be folded in to be parallel to the longitudinal direction
of the ladder, wherein each support guide (6) comprises a support which can be completely
pushed out of the support guide in both longitudinal directions of the support guide
and fixed, wherein each support guide is securable to the ladder in different angular
settings by way of a tension/compression rod (3) and is pivotable from the prop-up/rear
side to the front/climbing side of the ladder, characterised in that the support guides (6) are respectively pivotably fixed to threaded ends of the fastening
axles by way of a branching-off projection (7), wherein a threaded end of one side
belongs to a threaded rod which can be screwed together with a threaded sleeve (2),
which is arranged on the opposite side, within a ladder rung, and the threaded sleeve
is fixedly connected with a centring cone (1), on the outer side of which is disposed
a threaded pin, wherein a displaceable, second centring cone (1) fixable by a nut
is arranged on an opposite threaded rod, wherein each tension/compression rod (3)
is fastened at one end to the respective support guide by means of a bush (5) which
engages around the support guide and is displaceable and fixable and can be articulated
at the other end to protruding threaded ends of a further fastening axle which is
introducible into a second ladder rung and which is tightenable by means of threaded
rods, threaded sleeves and centring cones and adjustable in length, so that the tension/compression
rods (3) are to be arranged in a free space between support guides (6) and ladder.
2. Ladder anti-slip device according to claim 1, characterised in that the fastening axles (2) are each tightenable in play-free manner to a rung profile
member of the ladder by a respective centring cone (1).
3. Ladder anti-slip device according to claim 1 or 2, characterised in that the support guides (6) and supports have a curved form.
4. Ladder anti-slip device according to claim 3, characterised in that the bushes (5) have a correspondingly curved form.
5. Ladder anti-slip device according to one of the preceding claims, characterised in that an auxiliary rod (4) adjustable in length is arranged between the support guides
(6).
6. Ladder anti-slip device according to one of the preceding claims, characterised in that the tension/compression rods (3) are constructed to be adjustable in length.
7. Ladder anti-slip device according to one of the preceding claims, characterised in that a load distribution beam (11) is pivotably fastened to the supports.
8. Ladder anti-slip device according to claim 7, characterised in that the load distribution beam is bent-over at the ends (12).
9. Ladder anti-slip device according to one of claims 7 and 8, characterised in that the load distribution beam is provided with support rollers.
10. Ladder anti-slip device according to one of claims 7 to 9, characterised in that a spring (10) which holds the load distribution beam in a folded-in position parallel
to the longitudinal direction of the ladder is arranged between load distribution
beam and a support.
1. Dispositif anti-dérapage pour une échelle comprenant des profilés d'échelons creux,
le dispositif anti-dérapage présentant une paire de guides de support (6) articulés
au moyen d'axes de fixation séparables, réglables en longueur et traversés par les
profilés d'échelons, pouvant être fixés sur l'échelle indépendamment de la largeur
de l'échelle et de la géométrie des échelons et rabattus parallèlement à la direction
longitudinale de l'échelle, chaque guide de support (6) présentant un support qui
peut être entièrement repoussé du guide de support dans les deux directions longitudinales
du guide de support pour être bloqué, chaque guide de support pouvant être sécurisé
dans différentes positions angulaires sur l'échelle par une barre de traction/compression
(3) et pivoter depuis le côté d'appui/arrière vers le côté avant/de montée,
caractérisé en ce que
les guides de support (6) sont fixés de manière articulée à chaque fois à des extrémités
filetées des axes de fixation par une saillie (7) de raccordement, une extrémité filetée
d'un côté appartenant à une tige filetée qui peut être vissée à une douille filetée
(2) disposée sur le côté opposé à l'intérieur d'un échelon d'échelle, et la douille
filetée étant solidaire d'un trou conique de centrage (1) qui présente un boulon fileté
sur sa face extérieure, alors qu'un deuxième trou conique de centrage (1) mobile et
pouvant être bloqué avec un écrou est disposé sur une tige filetée opposée, chaque
barre de traction/compression (3) étant fixée par une extrémité à un guide de support
au moyen d'une douille (5) mobile, bloquable qui entoure le guide de support respectif,
alors que l'autre extrémité peut s'appuyer sur des extrémités filetées en saillie
d'un autre axe de fixation introduit dans un deuxième échelon d'échelle, et fixée
au moyen de tiges filetées, de douilles filetées et de trous coniques de centrage
et réglables en longueur de telle sorte que les barres de traction/compression (3)
puissent être disposées dans un espace libre entre les guides de support (6) et l'échelle.
2. Dispositif anti-dérapage d'une échelle selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les axes de fixation (2) peuvent être fixés sans jeu sur un profilé d'échelon de l'échelle
avec à chaque fois un trou conique de centrage (1).
3. Dispositif anti-dérapage d'une échelle selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
les guides de support (6) et les supports ont une forme recourbée.
4. Dispositif anti-dérapage d'une échelle selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
les douilles (5) ont une forme recourbée correspondante.
5. Dispositif anti-dérapage d'une échelle selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
une barre auxiliaire (4) réglable en longueur est disposée entre les guides de support
(6).
6. Dispositif anti-dérapage d'une échelle selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les barres de traction/compression (3) sont réglables en longueur.
7. Dispositif anti-dérapage d'une échelle selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
un montant de répartition des charges (11) est fixée de manière articulée sur les
supports.
8. Dispositif anti-dérapage d'une échelle selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
le montant de répartition de charges est dévié (12) à une extrémité.
9. Dispositif anti-dérapage d'une échelle selon l'une des revendications 7 ou 8,
caractérisé en ce que
le montant de répartition de charges est muni de rouleaux de support.
10. Dispositif anti-dérapage d'une échelle selon l'une des revendications 7 à 9,
caractérisé en ce qu'
un ressort (10) est disposé entre le montant de répartition de charges et un support
pour maintenir le montant de répartition de charges dans une position rabattue parallèlement
à la direction longitudinale de l'échelle.