(19)
(11) EP 1 201 912 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
29.12.2004  Patentblatt  2004/53

(21) Anmeldenummer: 01124373.0

(22) Anmeldetag:  24.10.2001
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7F02M 35/16, F02M 35/10

(54)

Ansaugsystem

Air intake system

Système d'admission d'air


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR

(30) Priorität: 26.10.2000 DE 10053148

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
02.05.2002  Patentblatt  2002/18

(73) Patentinhaber: Mann + Hummel GmbH
71638 Ludwigsburg (DE)

(72) Erfinder:
  • Bauer, Sascha
    71549 Auenwald (DE)
  • Kolmeder, Michael
    84130 Dingolfing (DE)
  • Haubold, Thomas
    71672 Marbach (DE)

(74) Vertreter: Voth, Gerhard, Dipl.-Ing. 
Mann+Hummel GmbH Hindenburgstrasse 45
71638 Ludwigsburg
71638 Ludwigsburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
CH-A- 682 183
DE-A- 19 730 188
US-A- 3 870 008
DE-A- 19 613 860
DE-C- 3 736 777
   
  • PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 017, no. 240 (M-1409), 14. Mai 1993 (1993-05-14) & JP 04 365965 A (TOYOTA AUTOM LOOM WORKS LTD), 17. Dezember 1992 (1992-12-17)
   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung

Stand der Technik



[0001] Die Erfindung betrifft ein Ansaugsystem für eine Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeuges nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.

[0002] Es ist aus der DE 196 13 860 eine Luftansaugfilter-Einrichtung für einen Kraftfahrzeugmotor bekannt, welche einen Rohraum aufweist, der mit Ansaugleitungen mit einem Haupteinlass und einem Nebeneinlass verbunden ist. Weiterhin ist eine Schließeinrichtung vorgesehen, welche abwechselnd eine Ansaugleitung verschließen und die andere Ansaugleitung öffnen kann. Die Schließeinrichtung wird mit einer Betätigungseinrichtung derart bewegt, dass bei einem in Wasser eingetauchten Kraftfahrzeug die Schließeinrichtung den Haupteinlass verschließt und den Nebeneinlass öffnet. Die Betätigungseinrichtung ist mit einem Schieber wirkverbunden. Der Schieber ist in einem, an seinem unteren Ende offenen Rohr angeordnet, wobei er gegenüber dem Rohr abgedichtet ist. Der Schieber ist mit einem Permanentmagneten wirkverbunden. Die Schließeinrichtung ist mit einem weiteren Permanentmagneten wirkverbunden, wobei der Permanentmagnet der Schließeinrichtung drehbar zu dem Permanentmagneten der Betätigungseinrichtung angeordnet ist.

[0003] Nachteilig bei dieser Ausführung ist der erhebliche Platzbedarf für das Rohr, welches in dem Motorraum angeordnet ist. Dieses kann nicht zu klein ausgeführt werden, da sonst der Umschaltpunkt der Anordnung nicht genau definiert werden kann. Weiterhin reagiert diese mechanische Schaltanordnung nur wenn das Fahrzeug in ein stehendes Wasser eintaucht. Bei Spritzwasser wird kein zur Schaltung ausreichendender Druck aufgebaut, wodurch Wasser in den Ansaugtrakt gelangt und die Funktion des Motors beeinträchtigt.

[0004] Aus der DE 37 36 777 ist eine Vorrichtung zur Vermeidung des Wassereintritts in ein Luftfiltergehäuse einer Brennkraftmaschine bekannt. Die Vorrichtung verfügt über einen ersten und einen zweiten Rohlufteinlass, wobei ein Verschlusselement vorgesehen ist, welches entweder den ersten oder den zweiten Rohlufteinlass verschließt. In dem ersten Rohlufteinlass ist ein Feuchtigkeitssensor angeordnet, welcher über zwei elektrisch leitfähige Sensordrähte verfügt. Der Feuchtigkeitssensor ist mit einer Steuerelektronik verbunden, welche das Verschlusselement ansteuert.

[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Ansaugsystem zu schaffen, welches in einen kleinen Einbauraum integriert werden kann und den Eintritt von Schnee, Spritzwasser oder Schlagwasser verhindern kann.

[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.

Vorteile der Erfindung



[0007] Das erfindungsgemäße Ansaugsystem für eine Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeuges weist einen ersten Rohlufteinlass und einen zweiten Rohlufteinlass auf, wobei beide Rohlufteinlässe in einer gemeinsamen Leitung zusammengeführt sind und diese Leitung mit der Brennkraftmaschine kommunizierend verbunden ist. Hierbei können die beiden Rohlufteinlässe auch erst unmittelbar vor der Brennkraftmaschine zusammengeführt werden, wodurch jeder Rohlufteinlass über eigene Komponenten wie z.B. ein eigenes Filterelement verfügt. Jeder Rohlufteinlass besteht aus einer Öffnung, durch welche Luft in das Ansaugsystem einströmen kann, und einem Leitungsabschnitt, welcher die Öffnung mit der Leitung oder anderen Bauteilen, welche zwischen der Leitung und dem Rohlufteinlass angeordnet sind, verbindet. Die Rohlufteinlässe sind mit einem Verschlusselement verschließbar, wodurch entweder durch den ersten Rohlufteinlass oder durch den zweiten Rohlufteinlass Luft in die kommunizierend mit der Brennkraftmaschine verbundene Leitung gelangt. Das Verschlusselement verschließt den jeweiligen Rohlufteinlass vollständig, wodurch Luft nur durch den nichtverschlossenen Rohlufteinlass in die Leitung einströmen kann. Das Verschlusselement kann z.B. durch einen Drehkörper mit entsprechenden Öffnungen gebildet werden, der in einer Endlage den ersten Rohlufteinlass frei gibt und in einer zweiten Endlage den ersten Rohlufteinlass verschließt.

[0008] Durch die, mit der Brennkraftmaschine kommunizierend verbundene Leitung wird die einströmende Luft direkt oder indirekt zu der Brennkraftmaschine geleitet. Wird die Luft indirekt zu der Brennkraftmaschine geleitet, so kann die Luft vorbehandelt z.B. getrocknet oder gekühlt werden. Wird die Luft direkt zu der Brennkraftmaschine geleitet, so ist kein weiteres Bauteil in der Leitung angeordnet.

[0009] Der erste Rohlufteinlass ist an einer zur Luftansaugung vorteilhaften Stelle in dem Kraftfahrzeug angeordnet. Hierbei stellt der Frontbereich eine bevorzugte Stelle dar, da entsprechend der Kraftfahrzeuggeschwindigkeit ein Staudruck entseht und die Luft in den Rohlufteinlass hineingedrückt wird, wodurch der Füllgrad der Zylinder verbessert wird. Weiterhin ist die im Frontbereich angesaugte Luft kühler als die im Motorraum vorhandene Luft. Im Frontbereich kann jedoch auch Schnee, Eis, Spritz- oder Schlagwasser in den ersten Rohlufteinlass gelangen. Als Spritzwasser werden mit Luft vermischte Wassertropfen beliebiger Größe bezeichnet, Spritzwasser kann z.B. von einem voranfahrenden Fahrzeug von der Straße aufgewirbelt oder durch Regen erzeugt sein. Der Begriff Schlagwasser beschreibt eine größere Wassermenge, welche z.B. beim Durchqueren eines Flusses als Wasserschwall auftritt. Der zweite Rohlufteinlass ist an einer zur Luftansaugung ungünstigeren Stelle im Kraftfahrzeug angeordnet, wobei diese Stelle Spritz- und Schlagwasser geschützt ist. Bevorzugte Stellen zur Anordnung des zweiten Rohlufteinlasses können z.B. der Motorraum oder das Lüftungssystem sein.

[0010] Zur Betätigung des Verschlusselementes ist eine Bewegungseinheit vorgesehen, welche mit einem Steuerelement verbunden ist. Die Bewegungseinheit kann z.B. durch einen Elektromotor oder eine Unterdruckdose gebildet werden und ist mit dem Steuerelement aktivierbar, wodurch die Bewegungseinheit eine rotatorische oder translatorische Bewegung ausführt, welche das Verschlusselement von einer ersten Endlage in eine zweite Endlage bewegt und so entweder den ersten oder den zweiten Rohlufteinlass verschließt. Das Steuerelement ist durch einen Feuchtigkeitssensor gebildet, welcher einen Signalausgang zur Steuerung der Bewegungseinheit aufweist, wobei selbstverständlich der Feuchtigkeitssensor auch zur Regelung genutzt werden kann.

[0011] Der Feuchtigkeitssensor kann derart eingestellt werden, dass er schon bei Spritzwasser, was die Brennkraftmaschine auch schon in ihrer Funktion beeinträchtigt, ein Signal an die Bewegungseinheit sendet, durch welches der erste Rohlufteinlass verschlossen wird. Bei einer anderen Einstellung des Feuchtigkeitssensors erfolgt das Signal zum Verschließen des ersten Rohlufteinlasses erst dann, wenn der Feuchtigkeitssensor von Wasser umgeben ist. Das Signal des Feuchtigkeitssensors kann sowohl direkt, als auch über eine Elektronik, wie z.B. die Motorsteuerung, an die Bewegungseinheit gesendet werden. Sobald der erste Rohlufteinlass von dem Verschlusselement verschlossen ist, wird der zweite Rohlufteinlass geöffnet, wodurch die Brennkraftmaschine die von dem zweiten Rohlufteinlass angesaugte Luft zur Verbrennung erhält.

[0012] Bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist das Verschlusselement eine Klappe. Die Klappe kann z.B. kreisförmig, oval oder rechteckig ausgeführt sein, so dass sie in einer ersten Stellung den zweiten Rohlufteinlass verschließt und in einer zweiten Stellung den ersten Rohlufteinlass verschließt. Hierbei kann die Klappe zentral auf einer Klappenwelle angeordnet sein und durch eine rotatorische Bewegung der Klappenwelle bewegt werden. Bei anderen Ausführungen ist die Klappenwelle in einem Randbereich angeordnet und ermöglicht so eine störkonturfreie Rohluftansaugung. Um das Eindringen von Wasser in den ersten Rohlufteinlass, insbesondere beim Eintauchen in ein Gewässer, zu verhindern kann die Klappe über eine umlaufende Dichtung verfügen. Es sind auch Ausführungen denkbar, bei denen eine erste Klappe in dem ersten Rohlufteinlass und eine zweite Klappe in dem zweiten Rohlufteinlass angeordnet ist, wobei beide Klappen kommunizierend miteinander verbunden sind. Sobald die erste Klappe ihre Stellung ändert, wird auch die zweite Klappe bewegt, wodurch stets ein Rohlufteinlass geöffnet und der andere Rohlufteinlass verschlossen ist. Die kommunizierende Verbindung der Klappen kann mechanisch z.B. mit einer Strebe oder elektronisch durch ein Signal, welches insbesondere von dem Feuchtigkeitssensor ausgeht erfolgen.

[0013] Bei einer besonderen Ausführung weist die Klappe zwei korrespondierend miteinander verbundene Klappenteile auf. Diese Klappenteile können in einem definierten Winkel zueinander angeordnet sein, wobei sie sich direkt berühren oder mittels Verbindungselementen starr miteinander verbunden sein können. Hierbei stellt die parallele Anordnung der Klappenteile zueinander eine besondere Ausführung dar. Die Klappenteile können aber auch örtlich getrennt angeordnet sein und nur über die Bewegungseinheit miteinander korrespondieren. Die Klappenteile können z.B. einen kreisförmigen, ovalen oder rechteckigen Querschnitt aufweisen, wobei ein Klappenteil einen Rohlufteinlass verschließt. Die Klappenteile können über eine umlaufende Dichtung verfügen, wodurch die Rohlufteinlässe dichtend verschließbar sind. Durch die Verwendung von Klappenteilen zum Verschließen der Rohlufteinlässe können die Rohlufteinlässe auf unterschiedlichste Weise in die gemeinsame Leitung münden.

[0014] Die Bewegungseinheit kann z.B. ein Hubmagnet ein, welcher kommunizierend mit dem Feuchtigkeitssensor verbunden ist. Der Hubmagnet kann eine axiale oder eine radiale Bewegung ausführen, um das Verschlusselement zu bewegen. Sobald der Feuchtigkeitssensor Wasser sensiert, sendet er ein Signal an den Hubmagnet aus, welches eine Bewegung des Hubmagneten und somit den Stellungswechsel des Verschlusselementes veranlasst. Der Hubmagnet reagiert innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde auf das Signal, wodurch der erste Rohlufteinlass verschlossen ist, bevor Wasser eindringen und zur Brennkraftmaschine gelangen kann. Bekanntermaßen verfügen Hubmagnete über einen Anker, eine Feder, eine Spule, ein Joch und einen elektrischen Anschluss.

[0015] Der Feuchtigkeitssensor ist durch mindestens zwei elektrisch leitfähige Sensordrähte gebildet, wobei die Sensordrähte zueinander beabstandet angeordnet sind. Die elektrisch leitfähigen Sensordrähte bestehen aus einem Material, welches einen geringen elektrischen Widerstand aufweist und somit ein guter elektrischer Leiter ist, wie z.B. Metalle oder Metalllegierungen. Die zueinander beabstandet angeordneten Sensordrähte können parallel oder winkelig zueinander verlaufen. Die Sensordrähte können einen beliebigen Querschnitt wie z.B. kreisförmig oder rechteckig aufweisen, wobei auch geringste Querschnitte z.B. Querschnitte im Bereich von 0,01mm2 möglich sind. Diese geringen Sensordrahtquerschnitte können z.B. durch Aufdampfen eines Metalls auf einen Träger ermöglicht werden. Beide Sensordrähte sind korrespondierend mit einer Auswertungseinheit verbunden, von welcher aus ein Signal zur Steuerung der Bewegungseinheit aussendbar ist. Sobald ein definierter Stromfluss zwischen den beiden Sensordrähten überschritten wird, erzeugt die Auswertungseinheit das Signal zum Verschließen des ersten Rohlufteinlasses.

[0016] Das Ansaugsystem weist ein Filterelement mit einem Filtermedium auf, wobei der Feuchtigkeitssensor in das Filterelement integriert ist. Das Filterelement ist derart in ein Filtergehäuse eingebracht, dass ein Rohbereich dichtend von einem Reinbereich getrennt ist. Das Filtergehäuse ist rohseitig kommunizierend mit dem ersten und dem zweiten Rohlufteinlass verbunden. Reinseitig ist das Filtergehäuse korrespondierend mit der Brennkraftmaschine verbunden, wobei ein Ansaugluftverteiler, durch welchen die gereinigte Luft auf einzelne Zylinder der Brennkraftmaschine verteilbar ist, zwischen der Brennkraftmaschine und dem Filtergehäuse angeordnet sein kann. Selbstverständlich können auch zwei Luftfilter vorgesehen sein, wobei in jeder Rohluftleitung ein Luftfilter angeordnet ist. Hierbei sind dann die Reinluftbereich in einer gemeinsamen Leitung zusammengeführt.

[0017] Durch den in das Filterelement integrierte Feuchtigkeitssensor wird dieser beim Austauschen des Filterelementes ebenfalls ausgetauscht, dadurch kann sich der Feuchtigkeitssensor durch Alterungsprozesse nur innerhalb der Austauschintervalle verändern, was eine hohe Zuverlässigkeit des Feuchtigkeitssensors ermöglicht. Das Filterelement kann ausschließlich durch das Filtermedium wie z.B. ein Filtervlies gebildet werden. Bei anderen Ausführungen weist das Filterelement mehrere Komponenten auf, wie z.B. eine Kombination aus dem Filtermedium mit einer Einfassung. Hierbei kann die Einfassung z.B. als Dichtung oder Stabilitätsrahmen genutzt werden. Das Filterelement kann beliebige Formen aufweisen, wobei die Ausführungen als Flachelement, insbesondere als rechteckförmiges Flachelement oder als hohlzylindrisches Filterelement vorteilhaft sind. Das Filtermedium kann aus Filterpapier, insbesondere beschichtetem oder behandeltem Filterpapier bestehen. Das Filtermedium kann z.B. flach oder gefaltet ausgeführt sein.

[0018] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung, sind die elektrisch leitfähigen Sensordrähte auf einem Träger aufgebracht, wobei die Sensordrähte in den Träger eingebettet oder auf dem Träger aufliegen können. Der Träger besteht aus einem Trägermaterial, welches im trockenen Zustand die leitfähigen Sensordrähte voneinander isolierend trennt. Dieses Material kann derart gestaltet sein, dass es Wasser aufsaugen kann, wobei es dann elektrisch leitfähig wird. Bei einer anderen Ausgestaltung des Trägers kann das Trägermaterial kein Wasser aufnehmen, wodurch sich das Wasser als Tropfen auf dem Träger abscheidet. Dieser Wassertropfen überbrückt dann das elektrisch isolierende Trägermaterial und verbindet die Sensordrähte miteinander, wodurch ein Stromfluss entsteht, welcher das Schließen des ersten Rohlufteinlasses bewirkt.

[0019] Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist der Feuchtigkeitssensor in einer Ebene mit dem ersten Rohlufteinlass angeordnet. Hierbei kann er an einer, von dem Rohlufteinlass entfernten Stelle angeordnet sein, welche vorwiegend mit Wasser in Berührung kommt. Das Verschlusselement ist oberhalb des Feuchtigkeitssensors in einer definierten Entfernung angeordnet, wodurch eine ausreichende Reaktionszeit zwischen dem Sensieren von Wasser und Verschließen des ersten Rohlufteinlasses verbleibt. Vorzugsweise ist der Feuchtigkeitssensor an einer Stelle im Motorraum angeordnet. Dadurch erfasst der Feuchtigkeitssensor die Umgebungsbedingungen im Motorraum. Bei einer Wasserdurchfahrt taucht der Feuchtigkeitssensor zeitgleich mit dem Rohlufteinlass in stehendes Gewässer ein und veranlasst sofort das Verschließen des ersten Rohlufteinlasses durch das höher angeordnete Verschlusselement. Durch die Anordnung des Feuchtigkeitssensors in der selben Ebene wie der erste Rohlufteinlass, kann ein zu frühes Verschließen des ersten Rohlufteinlasses, welches durch einen tiefer angeordneten Feuchtigkeitssensor erfolgen würde, verhindert werden.

[0020] Eine weitere Ausführung der Erfindung sieht vor, dass der Feuchtigkeitssensor in dem ersten Rohlufteinlass angeordnet ist. Somit erfasst der Feuchtigkeitssensor exakt den Zustand, der in dem ersten Rohlufteinlass herrscht. Er veranlasst das Verschließen des ersten Rohlufteinlasses durch das Verschlusselement, sobald Wasser in den ersten Rohlufteinlass eindringt. Das Verschlusselement ist dem Feuchtigkeitssensor nachgeordnet, wobei der Abstand zwischen dem Verschlusselement und dem Feuchtigkeitssensor derart gewählt ist, dass nach dem Sensieren des Wassers noch eine ausreichende Reaktionszeit verbleibt, welche den ersten Rohlufteinlass verschließt, bevor das Wasser an dem Verschlusselement vorbeiströmen und zu der Brennkraftmaschine gelangen kann. Durch die Anordnung des Feuchtigkeitssensors in dem ersten Rohlufteinlass wird der erste Rohlufteinlass nur dann verschlossen, wenn tatsächlich Wasser in den ersten Rohlufteinlass eintritt. Somit erfolgt die Luftansaugung über den, für die Brennkraftmaschine günstigeren ersten Rohlufteinlass und nur dann, wenn tatsächlich Wasser in den ersten Rohlufteinlass eindringt, wird der erste Rohlufteinlass verschlossen und die Luft über den zweiten Rohlufteinlass angesaugt.

[0021] Bei einer weiteren Variante der Erfindung kann der Feuchtigkeitssensor in das Verschlusselement integriert sein.

[0022] Bei einer besonderen Ausführung sind die elektrisch leitfähigen Sensordrähte des Feuchtigkeitssensors direkt mit dem Filtermedium verbunden. Hierbei können die Sensordrähte z.B. auf das Filtermedium aufgeklebt, eingewebt oder bei der Papierherstellung in den Papierbrei eingegossen sein, wodurch exakt der Zustand des Filtermediums erfasst wird. Mit zunehmender Durchfeuchtung des Filterelementes nimmt der Luftdurchströmungswiderstand des Filtermediums zu, wodurch die Brennkraftmaschine weniger Luft für die Verbrennung erhält, außerdem gibt das Filtermedium, nachdem es kein Wasser mehr aufnehmen kann, dieses Wasser auf der Reinseite wieder ab, wodurch Wasser bis zu der Brennkraftmaschine vordringen kann. Daher ist es vorteilhaft die Durchfeuchtung des Filterelementes zu erfassen, da so entsprechend dem Filterzustand ein Signal von der Auswertungseinheit an die Bewegungseinheit geschickt werden kann, wodurch der erste Rohlufteinlass von dem Verschlusselement verschlossen wird.

[0023] Die Sensordrähte können beliebig auf dem Filtermedium angeordnet sein. Bei einem gefalteten Filtermedium können die Sensordrähte längs, diagonal oder quer zu den Falten verlaufen, wobei sie sowohl auf einer Faltkante der Falten oder auf einer Fläche der Falten verlaufen können. Bei jeder Ausführung ist jedoch darauf zu achten, dass die Sensordrähte über einen ausreichenden nicht isolierten Kontakt zu dem Filtermedium verfügen. Weiterhin können die Sensordrähte rohseitig oder reinseitig angeordnet sein, wobei die reinseitige Anordnung die Sensordrähte vor Schmutz schützt. Weiterhin sind die Sensordrähte vorzugsweise an der Stelle des Filterelementes anzuordnen, an welcher mit der größten Durchfeuchtung zu rechnen ist. Dadurch kann der erste Rohlufteinlass schon verschlossen werden, wenn erst dieser Bereich durchfeuchtet ist und das übrige Filterelement noch Wasser aufnehmen könnte. Je geringer der Abstand zwischen den Sensordrähten ist, desto weniger Feuchtigkeit reicht aus, um einen ausreichenden Stromfluss zu erzeugen, welcher das Signal zum Verschließen des ersten Rohlufteinlasses aussendet.

[0024] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung verfügt das Filtergehäuse über Spannungskontakte, mittels welchen der Feuchtigkeitssensor mit Spannung versorgbar ist. Hierbei können diese Spannungskontakte an beliebigen Stellen des Filtergehäuses angeordnet sein. Der Feuchtigkeitssensor kann z.B. direkt im Filterraum des Filtergehäuses oder außerhalb des Filterraumes angeordnet sein. Da das Filtergehäuse zumindest teilweise ein ortsfestes Bauteil ist, können durch die Anordnung der Spannungskontakte an dem Filtergehäuse Kabelleitungen und Halterungen für den Feuchtigkeitssensor eingespart werden. Hierbei sind auch Ausführungen denkbar, bei denen die Sensordrähte derart mit dem Filtergehäuse verbunden sind, dass die Sensordrähte das Filterelement berühren. Beim Öffnen des Filtergehäuses werden die Sensordrähte von dem Filterelement abgehoben. Nachdem ein neues Filterelement eingebracht ist, wird das Filtergehäuse wieder verschlossen, wodurch die Drähte auf dem Filterelement aufliegen. Dadurch wird nur das verbrauchte Filterelement ausgetauscht und alle übrigen Komponenten können weiter genutzt werden.

[0025] Es ist vorteilhaft, dass der Feuchtigkeitssensor über Spannungsanschlüsse verfügt, welche in einer, um das Filtermedium verlaufenden Dichtung eingebracht sind. Dadurch kann der Feuchtigkeitssensor durch die Montage des Filterelementes in das Filtergehäuse mit Spannung versorgt werden. Die Spannungsanschlüsse können z.B. außen auf die Dichtung aufgebracht sein, wodurch entsprechende Kontakte in dem Filtergehäuse vorgesehen sind. Bei dieser Ausführung wird das Filterelement in das Filtergehäuse eingelegt, wodurch die Kontakte des Filterelementes mit den Kontakten des Filtergehäuses in Kontakt stehen und so die Sensordrähte mit Spannung versorgen. Eine weitere Möglichkeit die Spannungsanschlüsse in der Dichtung anzuordnen besteht darin, die Spannungsanschlüsse in das Innere der Dichtung einzubringen, was während der Aufbringung des Dichtungsmaterials erfolgt.

[0026] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht die Anordnung mehrerer Feuchtigkeitssensoren vor. Hierbei können z.B. zwei identisch aufgebaute Feuchtigkeitssensoren vorgesehen sein, wobei die Feuchtigkeitssensoren auch an unterschiedlichen Stellen im Kraftfahrzeug angeordnet sein können. Weiterhin ist auch die Verwendung von unterschiedlichen Feuchtigkeitssensoren, welche sich z.B. in dem Abstand der Sensordrähte zueinander oder in der Spannungsversorgung unterscheiden, denkbar. Hierbei können die Feuchtigkeitssensoren direkt nebeneinander oder an unterschiedlichen Stellen im Kraftfahrzeug angeordnet werden. Bei einer möglichen Anordnung kann z.B. ein hochempfindlicher Feuchtigkeitssensor in dem ersten Rohlufteinlass und ein unempfindlicher Feuchtigkeitssensor im Motorraum unterhalb des ersten Rohlufteinlasses angeordnet sein. Dadurch können unterschiedliche Schaltvarianten ausgebildet werden. Sobald der unempfindlichere Feuchtigkeitssensor in Wasser eintaucht, kann er das Signal zum Verschließen des ersten Rohluftkanals ausgeben, obwohl der hochempfindliche Feuchtigkeitssensor noch keinen Wasserkontakt aufweist. Bei einer weiteren Variante kommen beide Feuchtigkeitssensoren mit Spritzwasser in Kontakt, wodurch der unempfindliche Feuchtigkeitssensor noch kein Signal aussendet aber der hochempfindliche Feuchtigkeitssensor bereits einen Schwellwert detektiert.

[0027] Es ist vorteilhaft, dass die Funktionsfähigkeit des Feuchtigkeitssensors beim Start der Brennkraftmaschine testbar ist. Sobald die Brennkraftmaschine gestartet wird erfolgt ein Feuchtigkeitssensortest, welcher die Funktionsfähigkeit des Feuchtigkeitssensors überprüft, damit der Feuchtigkeitssensor im Bedarfsfall auch funktionsfähig ist. Die Prüfung der Funktionsfähigkeit kann z.B. durch einen Referenzwert, welcher in der Auswertungseinheit hinterlegt ist erfolgen. Um dem Bediener der Brennkraftmaschine den Zustand des Feuchtigkeitssensors anzuzeigen, kann der Feuchtigkeitssensor z.B. mit einer Kontrollleuchte verbunden sein, welche nach dem Sensortest, wenn der Sensor fehlerfrei arbeitet, erlischt. Bei einem negativ verlaufenen Sensortest, bei dem der Feuchtigkeitssensor nicht vorschriftsmäßig arbeitet, kann die Kontrollleuchte z.B. blinken oder ständig leuchten. Somit ist der Bediener informiert, dass das Ansaugsystem nicht ordnungsgemäß arbeitet und bei Wasseranfall der erste Rohlufteinlass möglicherweise nicht verschlossen wird, wodurch z.B. Wasserdurchfahrten zu vermeiden sind und eine Wartung des Ansaugsystems dringend durchzuführen ist.

[0028] Bei einer besonderen Ausführung des Erfindungsgedankens ist die Funktionsfähigkeit der Bewegungseinheit und des Verschlusselementes beim Start der Brennkraftmaschine überprüfbar. Hierbei wird die Bewegungseinheit und das Verschlusselement bei jedem Start der Brennkraftmaschine bewegt, wodurch alle Teile im Bedarfsfall funktionsfähig und nicht durch z.B. Korrosion bewegungsunfähig sind. Die Überprüfung der Bewegungseinheit und des Verschlusselementes kann z.B. mit einer Kontrollleuchte angezeigt werden und nur nach erfolgreicher Bewegung erlöschen.

[0029] Diese und weitere Merkmale von bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und der Zeichnung hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei der Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird.

Zeichnung



[0030] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden in der Zeichnung anhand von schematischen Ausführungsbeispielen beschrieben. Hierbei zeigt
Figur 1
ein Ansaugsystem in schematischer Darstellung,
Figur 2
einen Feuchtigkeitssensor,
Figur 3
ein Filterelement,
Figur 4
ein Filterelement im Schnitt entlang der Schnittlinie A-A gemäß Figur 3,
Figur 5
einen Ausschnitt Z gemäß Figur 4
Figur 6
einen Ausschnitt Z gemäß Figur 4 in einer Variante
Figur 7
einen Ausschnitt Z gemäß Figur 4 in einer Variante und
Figur 8
ein Filterelement in einer Teilansicht
Figur 9
einen Ausschnitt Z gemäß Figur 4 in einer Variante und
Figur 10
einen Teilschnitt entlang der Schnittlinie A - A gemäß Figur 9.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele



[0031] In Figur 1 ist ein Ansaugsystem schematisch dargestellt. Das Ansaugsystem weist einen ersten Rohlufteinlass 10 und einen zweiten Rohlufteinlass 11 auf. Die Rohlufteinlässe 10, 11 münden in eine gemeinsame Leitung 12, welche korrespondierend mit einer Brennkraftmaschine (nicht dargestellt) verbunden ist. Weiterhin ist eine Klappe 13 derart in dem Ansaugsystem angeordnet, dass entweder der erste Rohlufteinlass 10 oder der zweite Rohlufteinlass 11 mit der Leitung 12 korrespondierend verbunden ist. In einer ersten Klappenstellung, welches die Grundstellung ist, ist der zweite Rohlufteinlass 11 von der Leitung 12 getrennt, wodurch ausschließlich durch den ersten Rohlufteinlass 10 Luft in die Leitung 12 gelangen kann. Und in einer zweiten Klappenstellung (strichpunktiert dargestellt) ist der erste Rohlufteinlass 10 durch die Klappe 13 von der Leitung 12 getrennt, wodurch ausschließlich Luft durch den zweiten Rohlufteinlass 11 in die Leitung 12 gelangen kann. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der erste Rohlufteinlass 10 einteilig und übergangslos mit der Leitung 12 ausgeführt, wobei die Klappe 13 das Ende des ersten Rohlufteinlasses 10 und den Anfang der Leitung 12 definiert. Der zweite Rohlufteinlass 11 ist ebenfalls einteilig mit der Leitung 12 ausgeführt, wobei der zweite Rohlufteinlass 11 in einem 90° Winkel in die Leitung 12 mündet. Bei anderen Ausführungen können der erste und der zweite Rohlufteinlass 10, 11 mehrteilig mit der Leitung 12 ausgeführt sein und in anderen Winkeln in die Leitung 12 münden.

[0032] Zur Erfassung, ob Wasser oder Schnee in das Ansaugsystem eintritt, ist ein Feuchtigkeitssensor 14 vorgesehen, welcher in dem ersten Rohlufteinlass 10 angeordnet ist. Sobald der Feuchtigkeitssensor 14, welcher im wesentlichen von zwei elektrisch leitfähigen Sensordrähten 15 gebildet ist, mit Wasser oder Schnee in Kontakt kommt, fließt zwischen den Sensordrähten ein elektrischer Strom, wodurch ein Signal von dem Feuchtigkeitssensor 14 mittels einer Schaltverstärkung über eine Verbindungsleitung 16 an einen Hubmagneten 17 gesendet wird. Durch das Signal erzeugt der Hubmagnet 17 eine Bewegung, durch welche die Klappe 13 in die zweite Stellung (strichpunktiert dargestellt) bewegt wird. In dieser zweiten Stellung wird der erste Rohlufteinlass 10 verschlossen und der zweite Rohlufteinlass 11 geöffnet. Die Klappe 13, welche über eine Klappenwelle 18 verfügt, ist mit dem Hubmagneten 17 verbunden, wodurch die Klappenwelle 18 rotatorisch bewegt wird und sich dadurch die Klappe 13 von der ersten Stellung in die zweite Stellung (strichpunktiert dargestellt) bewegt.

[0033] Der erste Rohlufteinlass 10 wird durch eine erste Öffnung 19 mit einem, an die erste Öffnung 19 anschließenden ersten Leitungsabschnitt 20 gebildet. Der Feuchtigkeitssensor 14 ist mit einem Abstand A zu der Klappe 13 angeordnet, dass nachdem der Feuchtigkeitssensor 14 Wasser sensiert hat und die Klappe 13 geschlossen wurde, noch kein Wasser an der Klappe 13 vorbei in die Leitung 12 gelangt ist. Der Abstand A ist derart ausgelegt, dass das Wasser während der Reaktionszeit, welche zwischen dem Erkennen von Wasser durch den Feuchtigkeitssensor 14 und dem Verschließen des ersten Rohlufteinlasses 10 vergeht, weiter in den ersten Rohlufteinlass 10 eindringen kann, ohne in die Leitung 12, welche korrespondierend mit der Brennkraftmaschine verbunden ist, zu gelangen. Bis das Wasser an der Klappe 13, welche den Übergang zu der Leitung 12 bildet, ankommt, muss die Klappe 13 verschlossen sein. Das Wasser kann somit in der zweiten Stellung (strichpunktiert dargestellt), wenn die Klappe 13 den ersten Rohlufteinlass 10 verschließt, maximal bis zu der Klappe 13 vordringen, aber nicht in die Leitung 12 gelangen.

[0034] Der zweite Rohlufteinlass 11 wird durch eine zweite Öffnung 21 und einen zweiten Leitungsabschnitt 22 gebildet. Die zweite Öffnung 21 ist an einer Spritz- und Schlagwasser geschützten Stelle im Kraftfahrzeug angeordnet, welche sich z.B. oberhalb der ersten Öffnung 19 befindet. Die Leitungsabschnitte 20, 22 können beliebigen Raumkurven in dem Kraftfahrzeug folgen, wodurch das Ansaugsystem in den Motorraum eingepasst werden kann.

[0035] Bei diesem Ausführungsbeispiel weist die Klappe 13 zwei Klappenteile 23 auf, wobei die Klappenteile 23 starr miteinander verbunden sind. In der ersten Stellung verschließt eines der Klappenteile 23 den zweiten Rohlufteinlass 11. In der zweiten Stellung (strichpunktiert dargestellt) verschließt das andere Klappenteil 23 den ersten Rohlufteinlass 10 und der zweite Rohlufteinlass 11 wird freigegeben.

[0036] Die Leitung 12 besitzt einen Rohbereich 24 und einen Reinbereich 25. Zwischen dem Rohbereich 24 und dem Reinbereich 25 ist ein Filtergehäuse 26 angeordnet, in welches ein Filterelement 27 dichtend eingebracht ist, wodurch der Reinbereich 25 dichtend von dem Rohbereich 24 getrennt ist.

[0037] Die durch das Filterelement 27 gereinigte Luft wird im Reinbereich 25 der Leitung 12 einem Ansaugluftverteiler 28 zugeführt. Die Luftzufuhr des Ansaugluftverteilers 28 kann mittels einer Drosselklappe 29 entsprechend den Betriebszuständen der Brennkraftmaschine reguliert werden.

[0038] In Figur 2 ist ein Feuchtigkeitssensor 14 dargestellt. Der Feuchtigkeitssensor 14 weist zwei elektrisch leitfähige Sensordrähte 15 auf, welche auf einem Träger 30 angeordnet sind. Der Träger 30 besteht aus einem Material mit elektrisch isolierenden Eigenschaften, z.B. Kunststoff. Der Träger 30 nimmt kein Wasser auf, wodurch erst nachdem die Sensordrähte 15 in Wasser eingetaucht sind ein elektrischer Strom zwischen den Sensordrähten fließen kann. Somit reagiert dieser Feuchtigkeitssensor erst bei Wasserschlag. Beide Sensordrähte 15 verfügen über eine gesonderte Zuleitung 31, welche diese Sensordrähte 15 mit einer Auswertungseinheit 32 verbinden. Die Auswertungseinheit 32 weist eine Stromleitung 33 auf, welche den Feuchtigkeitssensor 33 mit einer Spannungsquelle (nicht dargestellt) verbindet. In der Auswertungseinheit 32 wird der Stromverbrauch der Sensordrähte 15 ermittelt. Sobald der Stromverbrauch der Sensordrähte 15 einen definierten Wert überschreitet sendet die Auswertungseinheit 32 über die Verbindungsleitung 16 ein Signal an eine Bewegungseinheit (nicht dargestellt) welche das Verschlusselement (nicht dargestellt) bewegt und somit das Verschließen des ersten Rohlufteinlasses (nicht dargestellt) bewirkt.

[0039] In Figur 3 ist ein Filterelement 27 mit einem integrierten Feuchtigkeitssensor 14 dargestellt. Das Filterelement 27 weist ein Filtermedium 34, welches aus einem Filterpapier mit zick-zack-förmigen Falten 36 besteht, und eine Dichtung 35 auf, wobei die Dichtung 35 umlaufend an dem Filtermedium 34 angeordnet ist. Der Feuchtigkeitssensor 14 weist zwei elektrisch leitfähige Sensordrähte 15 auf, welche direkt mit dem Filtermedium 34 in Kontakt stehen. Die elektrisch leitfähigen Sensordrähte 15 verlaufen senkrecht zu den Falten 36 und parallel zueinander, wobei sie in einer definierten Entfernung E zueinander angeordnet sind. Die Sensordrähte 15 sind mit jeweils einem Kontakt 42 verbunden, wobei der Kontakt 42 auf der Dichtung 35 angeordnet ist. Der Kontakt 42 ist durch eine rechteckförmige Metallplatte gebildet, welche an gehäuseseitig angeordnete Spannungskontakte (nicht dargestellt) anschließt.

[0040] Figur 4 zeigt ein Filterelement im Schnitt entlang der Schnittlinie A-A gemäß Figur 3. Bei diesem Ausführungsbeispiel berühren die Sensordrähte 15 das Filtermedium 34 nur die Spitzen der Falten 36. Die Kontakte 42 der Sensordrähte 15 sind in die Dichtung 35 eingebettet, wodurch keine über die Dichtung 35 herausstehende Kontur vorhanden ist, welche die Dichtheit des Filterelementes 27 in dem Filtergehäuse (nicht dargestellt) beeinträchtigt.

[0041] In Figur 5 ist ein Ausschnitt Z gemäß Figur 4 dargestellt, wobei das Filterelement 27 im, in das Filtergehäuse 26 eingebrachten Zustand dargestellt ist. Das Filtergehäuse 26 weist ein Unterteil 37 und ein Oberteil 38 auf. Das Filterelement 27 stützt sich mit seiner Dichtung 35 an dem Unterteil 37 ab. Die Sensordrähte 15 und die Kontakte 42 sind auf der dem Unterteil 37 gegenüberliegenden Seite angeordnet. Das Oberteil 38 ist dichtend mit dem Unterteil 37 verbunden. In dem Oberteil 38 sind Spannungskontakte 39 vorgesehen, welche die Kontakte 42 direkt berühren und so die Sensordrähte unter Spannung setzten. An die Spannungskontakte 39 schließt eine Stromleitung 33 an, welche mit einer Spannungsquelle (nicht dargestellt) verbunden ist.

[0042] Figur 6 zeigt einen Ausschnitt Z gemäß Figur 4 in einer Variante, wobei das Filterelement 27 im, in das Filtergehäuse 26 eingebrachten Zustand dargestellt ist. Der Figur 5 entsprechende Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Bei diesem Ausführungsbeispiel bestehen die elektrisch leitfähigen Sensordrähte 15 aus Aluminium, wobei sie entlang der Falten 36 verlaufen, wodurch sie in einem maximalen Kontakt zu dem Filtermedium 34 stehen. Das Filterelement 27 trennt in dem Filtergehäuse 26 eine Reinseite 40 dichtend von einer Rohseite 41. Die Sensordrähte 15 sind auf der Rohseite 41 angeordnet, wodurch sie direkt mit der Feuchtigkeit in Kontakt kommen und der Feuchtigkeitssensor 14 das Verschließen des ersten Rohlufteinlasses (gemäß Figur 1) sofort veranlassen kann. Die Kontakte 42 der Sensordrähte 15 ist bei diesem Ausführungsbeispiel im innern der Dichtung 35 angeordnet, wodurch die Kontakte 42 rundherum isoliert ist. Die Spannungskontakte 39 des Filtergehäuses 26 dringen in die Dichtung 35 ein und durchstechen die Kontakte 42 der Sensordrähte 15, wodurch ein elektrischer Kontakt zwischen den Kontakten 42 und den Spannungskontakten 39 erzeugt ist.

[0043] Figur 7 zeigt einen Ausschnitt Z gemäß Figur 4 in einer Variante, wobei das Filterelement 27 im, in das Filtergehäuse 26 eingebrachten Zustand dargestellt ist. Der Figur 5 entsprechende Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Sensordrähte 15 durch das Filtermedium 34 gewebt, wodurch die Sensordrähte 15 sowohl mit der Reinseite 40, als auch mit der Rohseite 41 in Kontakt stehen. Mit den Sensordrähten 15 sind die Kontakte 42 verbunden, welche vollständig von der Dichtung 35 umschlossen sind. Die Kontakte 42 sind als Klemmkontakte ausgebildet, wodurch die Spannungskontakte 39 des Filtergehäuses 39 in die Dichtung 35 eindringen und in die Kontakte 42 eindringen. Um Fehler beim Filterwechsel zu verhindern, ist das Filterelement 27 symmetrisch aufgebaut, wodurch auch beim Verdrehen des Filterelementes 27 um 180° eine Verbindung zwischen den Spannungskontakten 39 und den Kontakte 42 erzeugt wird.

[0044] In Figur 8 ist ein Filterelement in einer Teilansicht, wobei der Feuchtigkeitssensor 14 in einem Teilbereich des Filterelementes 27 angeordnet ist, dargestellt. Die Dichtung 35 ist derart ausgebildet, dass sie den Feuchtigkeitssensor 14 umschließt und in seiner Lage fixiert. Die Sensordrähte 15 sind auf einen, im trockenen Zustand elektrisch isolierenden Träger 30 aufgebracht, welcher Wasser aufsaugen kann, wodurch er leitfähig wird. Bei dieser Ausführung stehen die Sensordrähte nicht in direktem Kontakt mit dem Filtermedium 34.

[0045] In Figur 9 ist ein Ausschnitt Z gemäß Figur 4 in einer Variante dargestellt. Die Erkennung von Feuchtigkeit in dem Filtermedium 34 erfolgt nach dem Transformatorprinzip. Bei dieser Ausführung ist das Filtermedium 34 ein Filterpapier, in welches ein elektrisch leitfähiger Sensordraht 15 bei der Filterpapierherstellung eingegossen wurde. Wie in Figur 10 dargestellt ist, weist der Sensordraht 15 zwei parallel verlaufende Schenkel 43 und einen Sekundärwicklungsbereich 44 auf. Der Sekundärwicklungsbereich 44 weist einen Durchmesser von ca. 10 bis 20mm auf.

[0046] Auf das Filtermedium 34 ist einerseits ein topfkernförmiger Ferritkern 45 aufgesetzt. Dem Ferritkern 45 gegenüberliegend ist auf der anderen Seite des Filtermediums 34 eine Ferritscheibe 46 angeordnet. Die Ferritscheibe 46 und der Ferritkern 45 bestehen aus einem Material, welches höherfrequent magnetisch leitfähig ist. Dieses Material ist z.B. aus feinsten Eisenspänen, welche in Kunstharz oder Kunststoff eingegossen sind gebildet. Der Ferritkern 45 wird mit einer Feder 47 gegen das Filtermedium 34 gedrückt. Hierzu stützt sich die Feder an dem Filtergehäuse 26 ab. Die Feder 47 ist derart vorgespannt, dass der Ferritkern 45 auch bei Erschütterungen nicht von dem Filtermedium 34 abhebt. In dem Ferritkern 45 ist ein weiterer elektrischer Sensordraht 15 angeordnet. Dieser Sensordraht 15 weist einen Primärwicklungsbereich 48 auf, dessen Durchmesser im wesentlichen dem Durchmesser des Sekundärwicklungsbereich 44 entspricht. Es ist aber auch denkbar, dass die Durchmesser der Wicklungsbereiche 44, 48 unterschiedlich groß ausgeführt sind. Bei anderen Ausführungen ist der Sensordraht 15 mit dem Primärwicklungsbereich 48 in das Filtergehäuse 26 integriert. Der Primärwicklungsbereich 48 ist mit einer Wechselspannungsquelle (nicht dargestellt) verbunden, womit eine Wechselspannung, z.B. mit 50kHz, angelegt werden kann. Durch die Wechselspannung in dem Sensordraht 15 mit dem Primärwicklungsbereich 48 wird ein magnetisches Wechselfeld 49 in dem Ferritkern 45 in Verbindung mit der Ferritscheibe 46 erzeugt. Die Ferritscheibe 46 dient dem Schließen des magnetischen Wechselfeldes 49 und zur Minimierung der Streuverluste des magnetischen Wechselfeldes 49. Hierbei ist es vorteilhaft, dass die Ferritscheibe 46 im wesentlichen über den gleichen Außendurchmesser wie der Ferritkern 45 verfügt.

[0047] Der in das Filtermedium 34 integrierte Sensordraht 15 weist keine Spannungsversorgung auf, wodurch er, solange das Filtermedium 34 trocken und elektrisch nicht leitend ist, das magnetische Wechselfeld nicht verändert. Sobald das Filtermedium 34 feucht und elektrisch leitend wird, fließt ein Strom in dem Sensordraht 15 mit dem Sekundärwicklungsbereich 44, wodurch er eine Steigerung des Stromes in dem Sensordraht 15 mit dem Primärwicklungsbereich 48 bewirkt. Diese Stromsteigerung wird von einer Auswertungseinheit (nicht dargestellt) erfasst und sendet ein Signal zum Verschließen des ersten Rohlufteinlasses 10 gemäß Figur 1 aus.

[0048] In Figur 10 ist ein Teilschnitt entlang der Schnittlinie A-A gemäß Figur 9 dargestellt. Der Figur 9 entsprechende Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.


Ansprüche

1. Ansaugsystem für eine Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeuges, aufweisend einen ersten Rohlufteinlass (10), einen zweiten Rohlufteinlass (11), ein Verschlusselement (13) und eine Bewegungseinheit (17),

- wobei der zweite Rohlufteinlass (11) an einer für Spritzwasser und Schlagwasser geschützten Stelle angeordnet ist,

- wobei der erste Rohlufteinlass (10) und der zweite Rohlufteinlass (11) kommunizierend mit einer gemeinsamen Leitung (12) verbunden ist, und wobei die Leitung (12) mit der Brennkraftmaschine kommunizierend verbunden ist,

- wobei der zweite Rohlufteinlass (11) mit dem Verschlusselement (13) in einer ersten Stellung verschließbar ist und wobei der erste Rohlufteinlass (10) in einer zweiten Stellung mit dem Verschlusselement (13) verschließbar ist,

- wobei das Verschlusselement (13) mit der Bewegungseinheit (17) bewegbar ist, und wobei die Bewegungseinheit (17) mit einem Steuerelement (32) verbunden ist, durch welches die Bewegungseinheit (17) aktivierbar ist,

- wobei das Steuerelement (32) ein Feuchtigkeitssensor (14) ist, welcher durch wenigstens zwei elektrisch leitfähige Sensordrähte (15) gebildet ist, wobei die Sensordrähte (15) zueinander beabstandet angeordnet sind, wobei der Feuchtigkeitssensor (14) einen Signalausgang zur Steuerung der Bewegungseinheit (17) aufweist

   dadurch gekennzeichnet, dass

- das Ansaugsystem ein Filterelement (27) mit einem Filtermedium (34) aufweist, wobei das Filterelement (27) derart in ein Filtergehäuse (26) eingebracht ist, dass ein Rohbereich (24) dichtend von einem Reinbereich (25) getrennt ist, wobei der Feuchtigkeitssensor (14) in das Filterelement (27) integriert ist.


 
2. Ansaugsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch leitfähigen Sensordrähte (15) auf einem Träger (30) aufgebracht sind.
 
3. Ansaugsystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch leitfähigen Sensordrähte (15) des Feuchtigkeitssensors (14) direkt mit dem Filtermedium (34) verbunden sind.
 
4. Ansaugsystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtergehäuse (26) über Spannungskontakte (39) verfügt, mittels welchen der Feuchtigkeitssensor (14) mit Spannung versorgbar ist.
 
5. Ansaugsystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Feuchtigkeitssensor (14) über Spannungsversorgung (31) verfügt, welche in einer, um das Filtermedium (34) verlaufenden Dichtung (35), eingebracht sind.
 
6. Ansaugsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungskontakte (39) des Filtergehäuses (26) mit der Spannungsversorgung (31) des Feuchtigkeitssensors (14) verbunden sind.
 
7. Ansaugsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungskontakte (39) des Filtergehäuses (26) in die Dichtung (35) des Filterelementes (27) eingedrungen sind.
 
8. Ansaugsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Sensordraht (15) über einen Primärwicklungsbereich (48) verfügt, welcher in einem Ferritkern (45) angeordnet ist, wobei der Ferritkern (45) an dem Filtermedium (34) anliegt, und dass der zweite Sensordraht (15) in einem Mittenbereich in das Filtermedium (34) eingebracht ist, wobei der zweite Sensordraht (15) über zwei parallel verlaufende Schenkel (43) verfügt, an welche ein Sekundärwicklungsbereich (44) anschließt.
 
9. Ansaugsystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Feuchtigkeitssensoren (14) vorgesehen sind.
 
10. Ansaugsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Feuchtigkeitssensoren (14) in einer Ebene mit dem ersten Rohlufteinlass (10) angeordnet ist.
 
11. Ansaugsystem nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Feuchtigkeitssensoren (14) in dem ersten Rohlufteinlass (10) angeordnet ist.
 
12. Ansaugsystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsfähigkeit des Feuchtigkeitssensors (14) beim Start der Brennkraftmaschine testbar ist.
 
13. Ansaugsystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsfähigkeit der Bewegungseinheit (17) und des Verschlusselementes (13) beim Start der Brennkraftmaschine überprüfbar ist.
 


Claims

1. Intake system for an internal combustion engine of an automotive vehicle, including a first unfiltered air inlet (10), a second unfiltered air inlet (11), a closing member (13) and a displacement unit (17),

- wherein the second unfiltered air inlet (11) is disposed at a position which is protected against spray water and bilge water,

- wherein the first unfiltered air inlet (10) and the second unfiltered air inlet (11 ) are connected in a communicating manner to a common line (12), and wherein the line (12) is connected in a communicating manner to the internal combustion engine,

- wherein the second unfiltered air inlet (11) is closable in a first position with the closing member (13) and wherein the first unfiltered air inlet (10) is closable in a second position with the closing member (13),

- wherein the closing member (13) is displaceable by means of the displacement unit (17), and wherein the displacement unit (17) is connected to a control means (32), by means of which the displacement unit (17) is activatable.

- wherein the control means (32) is a moisture sensor (14), which is formed by at least two conductive sensor wires (15), wherein the sensor wires (15) are disposed at a spacing one relative to the other, wherein the moisture sensor (14) produces a signal output for controlling the displacement unit (17),

   characterised in that,

- the intake system includes a filter element (27) with a filtering medium (34), whereby the filter element (27) is inserted into a filter housing (26) in such a manner that an unfiltered region (24) is sealingly separated from a filtered region (25), wherein the moisture sensor (14) is incorporated into the filter element (27).


 
2. Intake system according to claim 1, characterised in that the conductive sensor wires (15) are mounted on a support (30).
 
3. Intake system according to one of the previous claims, characterised in that the conductive sensor wires (15) of the moisture sensor (14) are directly connected to the filtering medium (34).
 
4. Intake system according to one of the previous claims, characterised in that the filter housing (26) has voltage contacts (39), by means of which the moisture sensor (14) is suppliable with voltage.
 
5. Intake system according to one of the previous claims, characterised in that the moisture sensor (14) has voltage supplying means (31), which are admitted in a seal (35), which extends around the filtering medium (34).
 
6. Intake system according to claim 5, characterised in that the voltage contacts (39) of the filter housing (26) are connected to the voltage supplying means (31) of the moisture sensor (14).
 
7. Intake system according to claim 6, characterised in that the voltage contacts (39) of the filter housing (26) penetrate into the seal (35) of the filter element (27).
 
8. Intake system according to claim 1, characterised in that the first sensor wire (15) has a primary winding region (48), which is disposed in a ferrite core (45), wherein the ferrite core (45) abuts against the filtering medium (34), and in that the second sensor wire (15) is inserted in a central region into the filtering medium (34), wherein the second sensor wire (15) has two parallel portions (43), against which a secondary winding region (44) abuts.
 
9. Intake system according to one of the previous claims, characterised in that a plurality of moisture sensors (14) are provided.
 
10. Intake system according to claim 9, characterised in that one of the moisture sensors (14) is disposed in a plane with the first unfiltered air inlet (10).
 
11. Intake system according to claim 9 or 10, characterised in that one of the moisture sensors (14) is disposed in the first unfiltered air inlet (10).
 
12. Intake system according to one of the previous claims, characterised in that the operability of the moisture sensor (14) is testable at the start-up of the internal combustion engine.
 
13. Intake system according to one of the previous claims, characterised in that the operability of the displacement unit (17) of the closing member (13) is checkable at the start-up of the internal combustion engine.
 


Revendications

1. Système d'admission pour un moteur à combustion interne d'un véhicule automobile comprenant une première entrée d'air brut (10), une deuxième entrée d'air brut (11), un élément obturateur (13) et une unité de mouvement (17),

- la deuxième entrée d'air brut (11) étant disposée à un endroit protégé de l'eau projetée et de l'eau boueuse,

- la première (10) et la deuxième entrée d'air brut (11) étant reliées de manière à communiquer par une conduite commune (12) reliée de manière à communiquer avec le moteur à combustion interne,

- la deuxième entrée d'air brut (11) pouvant être fermée par un obturateur (13) dans une première position et la première entrée d'air brut (10) pouvant être fermée par l'obturateur (13) dans une deuxième position,

- l'obturateur (13) pouvant être déplacé par l'unité de mouvement (17) reliée à un élément de commande (32) permettant d'activer l'unité de mouvement (17),

- l'élément de commande (32) étant un capteur d'humidité (14) formé par au moins deux câbles de capteur (15) conducteurs électriques, les câbles de capteur (15) étant disposés à distance l'un de l'autre, le capteur d'humidité (14) présentant une sortie de signal pour commander l'unité de mouvement (17),

caractérisé en ce que

- le système d'admission présente un élément filtrant (27) avec un milieu filtrant (34), l'élément filtrant (27) étant introduit dans un boîtier (26) de manière à ce qu'une zone brute (24) soit séparée de manière étanche d'une zone pure (25), le capteur d'humidité (14) étant intégré dans l'élément filtrant (27).


 
2. Système d'admission selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les câbles de capteur (15) conducteurs électriques sont sur un support (30).
 
3. Système d'admission selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les câbles de capteur (15) conducteurs électriques du capteur d'humidité (14) sont reliés directement au moyen filtrant (34).
 
4. Système d'admission selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le boîtier (26) est doté de contacts de tension (39) via lesquels le capteur d'humidité (14) peut être alimenté en tension.
 
5. Système d'admission selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le capteur d'humidité (14) est doté d'une alimentation en tension (31) qui est introduite dans une garniture d'étanchéité (35) s'étendant autour du milieu filtrant (34).
 
6. Système d'admission selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
les contacts de tension (39) du boîtier (26) sont reliés à l'alimentation en tension (31) du capteur d'humidité (14).
 
7. Système d'admission selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
les contacts de tension (39) du boîtier (26) sont introduits dans la garniture d'étanchéité (35) de l'élément filtrant (27).
 
8. Système d'admission selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le premier câble de capteur (15) est doté d'une zone d'enroulement du circuit primaire disposée dans un noyau de ferrite (45), le noyau de ferrite (45) étant placé sur le milieu filtrant (34), et le deuxième câble de capteur (15) est introduit dans une zone centrale dans le milieu filtrant (34), le deuxième câble de capteur (15) étant doté de deux branches parallèles (43) auxquelles est raccrochée une zone d'enroulement du circuit secondaire (44).
 
9. Système d'admission selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par
plusieurs capteurs d'humidité (14).
 
10. Système d'admission selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
l'un des capteurs d'humidité (14) est disposé dans le même plan que la première entrée d'air brut (10).
 
11. Système d'admission selon la revendication 9 ou 10,
caractérisé en ce que
l'un des capteurs d'humidité (14) est disposé dans la première entrée d'air brut (10).
 
12. Système d'admission selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la fonctionnalité du capteur d'humidité (14) peut être testée au démarrage du moteur à combustion interne.
 
13. Système d'admission selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la fonctionnalité de l'unité de mouvement (17) et de l'obturateur (13) peut être testée au démarrage du moteur à combustion interne.
 




Zeichnung