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(11) |
EP 1 373 075 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.12.2004 Patentblatt 2004/53 |
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Anmeldetag: 19.03.2002 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/002987 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/085715 (31.10.2002 Gazette 2002/44) |
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VERBINDUNGSSYSTEM ZUR BEFESTIGUNG EINER FLEXIBLEN KUNSSTOFFFOLIE ZUR LECKSCHUTZ-AUSKLEIDUNG
AN DER INNENSEITE DER TANKWANDUNG EINES LAGERTANKS
CONNECTING SYSTEM FOR FIXING A FLEXIBLE PLASTIC FILM TO THE SEALING COATING ON THE
INSIDE OF THE TANK WALL OF A STORAGE TANK
SYSTEME DE CONNEXION PERMETTANT DE FIXER UN FILM EN MATIERE PLASTIQUE SOUPLE DE REVETEMENT
DE PROTECTION ANTI-FUITE SUR LA FACE INTERNE DE LA PAROI D'UN RESERVOIR DE STOCKAGE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
20.03.2001 DE 20104828 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.2004 Patentblatt 2004/01 |
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Patentinhaber: Utek Umweltschutztechnologien GmbH |
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06875 Oranienbaum (DE) |
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Erfinder: |
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- PIEHLER, Andreas
06849 Dessau (DE)
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| (74) |
Vertreter: Tragsdorf, Bodo, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Heinrich-Heine-Strasse 3 06844 Dessau 06844 Dessau (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 914 130 DE-U- 29 918 485
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DE-U- 29 807 285 US-A- 5 558 245
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verbindungssystem zur Befestigung einer flexiblen
Kunststofffolie zur Leckschutzauskleidung an der Innenseite der Tankwandung eines
Tanks zur Lagerung von wassergefährdenden Medien.
[0002] Flachbodentanks bestehen aus Stahl oder Stahlbeton und werden vor allem zur Lagerung
von Kraftstoffen, Mineralölen, Säuren, Laugen, Lösungsmitteln oder dgl. eingesetzt.
[0003] In der Praxis sind sowohl einwandige als auch doppelwandige Flachbodentanks im Einsatz.
Aus Umweltschutzgründen besteht die Notwendigkeit einer Überwachung der Flachbodentanks
auf Leckagen. Um dies zu ermöglichen, ist es bei einwandigen Lagertanks erforderlich,
diese mit einer zusätzlichen Leckschutzauskleidung nachzurüsten. Durch eine Leckschutzauskleidung
wird eine sogenannte zweite Wand bzw. Innenwand gebildet und dadurch der einwandige
Lagertank zu einem doppelwandigen Lagertank umgerüstet. Die Leckschutzauskleidung
bedeckt mindestens den Tankboden und kann sich entsprechend den gegebenen Erfordernissen
bis zur Tankeinfüllöffnung erstrecken oder in einer bestimmten Höhe an der Innenseite
der Außenwand des Tanks befestigt werden.
[0004] Als Leckschutzauskieidung auf der Basis von Kunststoffen sind zwei verschiedene Systeme
bekannt. Das eine bezieht sich auf eine Auskleidung mit einer festen Innenwand und
das andere auf eine Auskleidung mit einer flexiblen Folie. Zur Bildung einer festen
Innenwand wird ein Laminat aus einer Noppenfolie, z. B. aus Aluminium, und einer Kunststoffschicht,
vorzugsweise auf der Basis von Epoxidharz, die als Armierung ein ein- oder mehrschichtiges
Glasfasergewebe enthält, eingesetzt (EP 0 470 321 B1, DE 36 22 593 C2 und US-PS 5,269,436).
Das Glasfasergewebe und die aus einem Reaktionsharz bestehende Kunststoffschicht sind
im Wandbereich entweder fest mit der Noppenfolie oder mit der Tankwandung verbunden
und bilden nach der Aushärtung eine feste, stabile Wand. Die Noppenfolie dient ausschließlich
zur Bildung des erforderlichen Leckageüberwachungsraumes und kann auch durch ein Gitter
oder eine andere hohlraumbildende Einlage ersetzt werden. Die Befestigung dieser Auskleidung
an der Innenseite der Tankwandung ist relativ unproblematisch. Erstreckt sich die
Noppenfolie bis in den Wandbereich, so wird die aus dem Kunstharz und dem Glasfasergewebe
bestehende Armierung bis an die Tankwandung gezogen und mit dieser verbunden. Derartige
Innenauskleidungen sind jedoch in ihrer Herstellung und Montage sehr aufwendig.
[0005] Das andere System besteht aus einer druckstabilen hohlraumbildenden Einlage und mindestens
einer auf dieser Einlage aufliegenden medienresistenten flexiblen Kunststofffolie,
z. B. aus PVC, die lose an der Tankwandung oder der hohlraumbildenden Einlage anliegt
und an der Tankwandung befestigt wird. Aus der CH-PS 484 798 ist es bekannt, die elastische
Folie mittels einer Klemmvorrichtung oberhalb des Flüssigkeitsspiegels zu befestigen,
wobei ein umlaufendes Rohr mittels Briden gegen eine an der Innenseite der Wand befestigte
Unterlage gepresst wird. Diese Lösung gewährleistet keine dauerhafte medien- und vakuumdichte
Verbindung zwischen der Auskleidungsfolie und der Tankwand.
[0006] Aus der DE 196 21 469 A1 ist eine aus einer flexiblen Folie bestehende Innenauskleidung
für einen Benzintank bekannt. Die Folie wird im Dom des Tanks mittels eines Spannringes
gehalten. Eine Auskleidung des gesamten Innenraumes eines Tanks zur Bildung einer
doppelten Wand ist jedoch sehr kostenaufwendig.
[0007] Aus der Praxis ist es bekannt, dass die Verbindung einer flexiblen Folie mit der
Tankwandung Schwierigkeiten bereitet, da die Verbindungsstellen medien- und vakuumdicht
sein müssen. Insbesondere bei Lagertanks aus Stahl ist noch zu berücksichtigen, dass
diese im Freien stehen und erheblichen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind. Zusätzlich
wechselnde Flüssigkeitsstände in den Behältern wirken sich ebenfalls auf das Dehnungsverhalten
des Behältermaterials aus.
[0008] Aus der DE 298 07 285 U1 ist ein Flachbodentank bekannt, bei dem die flexible Auskleidungsfolie
mittels einer Klemmvorrichtung umlaufend befestigt wird. Die Klemmvorrichtung besteht
aus in gleicher Höhe angeordneten, in oder an der Tankwandung in definierten Abständen
befestigten, nach innen ragenden Bolzen, auf die Klemmschienen aufsteckbar sind. Jeweils
zwischen den Klemmschienen und der Folie sowie der Folie und der Innenseite der Tankwandung
sind umlaufend, elastische Dichtungsbänder angeordnet. Die Klemmschienen werden unter
Druckspannung auf den Bolzen arretiert.
[0009] Aus der WO 00/58184 ist ein Flüssigkeitsbehälter mit Lecküberwachung zur Lagerung
wassergefährdender Stoffe bekannt, in der verschiedene Maßnahmen zur Befestigung einer
Folie aus Metall oder Kunststoff an der Innenseite der Tankwandung vorgeschlagen werden.
Bei einer formschlüssigen Verbindung mittels einer Klemmverbindung werden an der Innenseite
der äußeren Wand Rohre oder Leisten befestigt, an denen der zweite Boden, z. B eine
flexible Folie, mittels einer Feder befestigt wird. Eine andere Variante besteht darin,
an der Innenseite der Wand einen im spitzen Winkel nach oben gerichteten Blechstreifen
zu befestigen und die Kante der Folie über die Kante des Blechstreifens zu ziehen
und mit diesem zu verkleben und den Zwischenraum zwischen der Innenseite der Wand
und dem Blechstreifen mit einer Vergussmasse auszufüllen.
[0010] Bekannt ist auch eine Leckschutzauskleidung (DE 299 18 485 U1) mit einem Verbindungssystem
zur Befestigung einer flexiblen Kunststofffolie an der Innenseite der Tankwandung
eines Lagertanks, wobei die Leckschutzauskleidung mindestens aus einer hohlraumbildenden
Einlage und einer auf dieser aufliegenden medienresistenten flexiblen Auskleidungsfolie
aus Kunststoff besteht. Das Verbindungssystem besteht aus einem Befestigungswinkel,
der zur Lagefixierung mittels einer flexiblen, umlaufenden Kunststoffhalterung an
der Innenseite der Tankwandung und dem oberen Teilstück des Schenkels des Befestigungswinkels
durch Kleben befestigt ist. Die Auskleidungsfolie ist überlappend durch Kleben oder
Schweißen mit dem parallel zum Tankboden verlaufenden Schenkel des Befestigungswinkels
verbunden. Die bekannten Befestigungssysteme sind in ihrer Montage sehr aufwendig.
[0011] Außerdem ist beim Einsatz flexibler Folien zu berücksichtigen, dass diese in der
Regel nicht vollständig faltenfrei verlegt werden können und trotz eines ausreichenden
Zuschnittes nicht immer glatt an der Tankwandung anliegen, insbesondere in Eckbereichen
oder bei vorhandenen Absätzen im Bereich der Tankwandung. Beim Befüllen eines Tankes
wird die Folie, insbesondere an den Befestigungsstellen, einer zusätzlichen Belastung
unterworfen und gedehnt. Dabei treten in den Befestigungsstellen Scherkräfte auf,
die zu einem Abreißen der Folie führen können oder durch die Dehnung der Folie zu
einer Materialdickenreduzierung führen, die eine Schwachstelle bildet. Zu berücksichtigen
ist außerdem, dass Tankanlagen strengen technischen Überwachungsvorschriften unterliegen
und besonders hohe Anforderungen an die Dichtheit, vor allem an den Befestigungsstellen
an der Tankwandung gestellt werden.
[0012] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verbindungssystem zur Befestigung einer
flexiblen Kunststofffolie zur Leckschutzauskleidung an der Innenseite der Außenwand
eines Lagertanks zu schaffen, das einen geringen Montageaufwand erfordert und eine
dauerhafte sowie zuverlässige Dichtheit gewährleistet.
[0013] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Geeignete Ausgestaltungsvarianten sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 14. Das vorgeschlagene
Verbindungssystem besteht mindestens aus einer streifenförmigen Dichtungsbahn und
einer Adapterfolie. Die Dichtungsbahn stellt das eigentliche Trägermaterial dar und
besitzt einen oberen Befestigungsabschnitt, der an der Innenseite der Tankwandung
mittels eines Klebstoffes auf Kunststoffbasis umlaufend befestigt ist, und einen unteren
Befestigungsabschnitt, der die Adapterfolie überlappt und mit dieser durch Kleben
oder Schweißen verbunden ist. Die Adapterfolie ist mit ihrem unteren, das Ende bildenden
Abschnitt mit der Auskleidungsfolie durch Schweißen verbunden ist. Die Auskleidungsfolie
und die Adapterfolie sind in ihren Abmessungen so aufeinander abgestimmt, dass sich
die Schweißnaht im Bereich des Bodens befindet. Die Höhe der Befestigungsstellen an
der Tankwandung, deren Abstand vom Tankboden, richtet sich nach den vorgegebenen Auskleidungsbedingungen.
Die Adapterfolie kann entweder durch Schweißen oder Kleben mit dem unteren Abschnitt
der Dichtungsbahn verbunden werden. Eine Schweißverbindung ist jedoch nur dann möglich,
wenn dieser Abschnitt aus einem schweißfähigen Kunststoff besteht. Erfolgt die Verbindung
zwischen der Adapterfolie und der Dichtungsbahn durch Kleben, so kann zusätzlich die
Adapterfolie im Bereich ihres oberen Randes noch an der Tankwandung angeklebt werden.
Diese Ausführungsvariante kommt dann zur Anwendung, wenn besonders hohe Anforderungen
an die Dichtheit der Verbindungsstelle gestellt werden. Die streifenförmige Dichtungsbahn
kann auf verschiedene Art und Weise gebildet werden, z. B. aus einer imprägnierfähigen
Synthesefasermatte oder einer Glasgewebematte, die auf die vorbereiteten Klebstoffschichten
aufgelegt und angedrückt wird. Bei der Verarbeitung von Synthesefasermatten oder Glasgewebe,
ist es für einen guten Haftverbund von Vorteil, wenn diese mit einer herausragenden
Faserstruktur versehen sind. Als Klebstoff wird in diesem Fall ein Reaktionsharz auf
der Basis von Epoxid- oder Polyesterharz eingesetzt, das abschließend auch auf die
Oberseite des Gewebes oder der Matte aufgetragen wird, um eine hohe Dichtheit an den
Verbindungsstellen zu erzielen. Die Adapterfolie sollte im Bereich der Fügestelle-perforiert
sein, so dass das Harz die Adapterfolie durchdringen kann und eine verbesserte Haftung
der Folie erreicht wird. Nach dem Aushärten des Harzes entsteht somit eine stabile
streifenförmige Dichtungsbahn, die dauerhaft und fest mit der Tankwandung und der
Adapterfolie verbunden ist. In bestimmten Anwendungsfällen, insbesondere wenn ein
Tank hohen Temperaturschwankungen und dadurch bedingten Ausdehnungen unterliegt, empfiehlt
es sich, eine Dichtungsbahn aus einem polymeren oder elastomeren Werkstoff einzusetzen,
der elastischere Eigenschaften besitzt, als die vorgenannten Verbunde. Es besteht
auch die Möglichkeit, die eigentliche Auskleidungsfolie, die Adapterfolie und die
Dichtungsbahn aus dem gleichen Werkstoff herzustellen. Die Dichtungsbahn sollte jedoch
mindestens doppelt so dick sein wie die Auskleidungsfolie. Sie kann auch aus einem
vorgefertigten Verbundwerkstoff bestehen, wie z.B. einer glasfaserverstärkten Folie.
Die Adapterfolie kann ebenfalls, zumindest im Befestigungsbereich, verstärkt ausgebildet
sein. z.B. durch einen weiteren aufkaschierten Folienstreifen oder einer Verstärkungseinlage.
[0014] Die Adapterfolie kann zusätzlich im Befestigungsbereich zwischen der Tankwandung
und der Dichtungsfolie an einer oder an beiden Seiten mit zwei horizontal umlaufenden
Streifen, bestehend aus einem textilen Flächengebilde aus Kunststofffasern, ausgerüstet
sein. Das Flächengebilde kann ein Vlies oder eine Matte sein, das bzw. die durch Kaschieren
oder Kleben mit der Adapterfolie verbunden ist. Das textile Flächengebilde kann auch
zuerst an die an der Tankwandung aufgetragene Klebstoffschicht aufgelegt und angedrückt
werden. Als Kunststofffasern kommen vorzugsweise Polypropylen oder Polyester zum Einsatz.
Um während des Betriebszustandes des Tanks zu verhindern, dass Flüssigkeit über das
Flächengebilde in den Überwachungsraum gelangen kann, ist zwischen den beiden Streifen,
zumindest an der Außenseite der Adapterfolie, ein Zwischenraum angeordnet, der eine
Diffusionsperrre bildet. Der vertikale Abstand zwischen den beiden Streifen zur Bildung
der Diffusionssperre sollte einige Millimeter, vorzugsweise 3mm, betragen. Der einzusetzende
Klebstoff und die Werkstoffauswahl für die Adapterfolie und die Dichtungsbahn sind
aufeinander abzustimmen, unter Berücksichtigung des im Tank zu lagernden Mediums,
der Beschaffenheit der Wand des auszukleidenden Tanks sowie der zu erwartenden Spannungen
an der Tankwandung auf Grund von Einflüssen durch Temperatur- und/oder Füllstandsschwankungen.
Die Tanks bestehen in der Regel entweder aus Stahl oder Beton. Hinsichtlich der Klebstoffauswahl
sollten solche Klebstoffe eingesetzt werden, die eine gute Adhäsion und Kohäsion besitzen.
[0015] Geeignete Klebstoffe sind z. B. Polyurethan-Klebstoffe, Epoxid- und Polyesterharze,
anaerob härtende Klebstoffe und Klebstoffe auf der Basis von MS-Polymeren. Polyurethanklebstoffe
sind für fast alle polaren Werkstoffe geeignet und lassen sich hinsichtlich der Verarbeitungskonsistenz
sehr gut einstellen und ermöglichen besonders flexible Verbunde. Zweikomponenten-Klebstoffe
auf der Basis von Epoxidharz lassen sich eigenschaftsmäßig gezielt einstellen und
ermöglichen auch eine Aushärtung bei Raumtemperatur. Anaerob härtende Klebstoffe bestehen
aus einem Gemisch von Dimethacrylsäureestern bestimmter Diole mit kleinen Mengen von
Peroxiden und Beschleunigern, wobei die Aushärtung durch eine Polymerisation erfolgt.
Klebstoffe auf der Basis von MS-Polymeren besitzen eine hohe Elastizität und ein nahezu
universelles Haftspektrum.
[0016] Um die Belastungen für das Verbindungssystem beim Befüllen des Tanks möglichst gering
zu halten, wird vorgeschlagen, die Adapterfolie mit mindestens einer in horizontaler
Richtung verlaufenden Dehnungsfalte auszurüsten. Die Dehnungsfalte wird bereits bei
der Herstellung der Adapterfolie eingearbeitet. Beim Befüllen des Tanks kann dann
die an der Dichtungsbahn befestigte Adapterfolie nachgeben, ohne materialseitige Beanspruchung.
Eine andere Möglichkeit zur Erzielung eines Dehnungsausgleiches beim Befüllen des
Tanks besteht darin, dass die Adapterfolie in ihrer Höhenabmessung bzw. in der Breite
mit einem Übermaß bereitgestellt wird.
[0017] Unterhalb der Dichtungsbahn werden zwischen der Adapterfolie und der Innenseite der
Tankwandung umlaufend oder abschnittsweise elastische Dehnungsmittel angeordnet, die
während der Befüllung des Tanks in einen platten Zustand zusammengedrückt werden.
Durch die Dehnungsmittel wird eine Faltenbildung der Auskleidungsfolie und der Adapterfolie
im unteren Bereich verhindert. Beim Befüllen des Tanks kann sich dann die Adapterfolie
ohne Faltenbildung an die Tankwandung anlegen, wobei die Dehnungsmittel nachgeben
und platt an die Tankwandung gedrückt werden. Als Dehnungsmittel können z. B. elastische
Schaumstoffelemente oder auch ein mit Luft gefüllter Schlauch eingesetzt werden, dessen
Luft infolge der beim Befüllen auftretenden Belastung über Ventile entweicht.
[0018] Das vorgeschlagene Verbindungssystem erfordert im Vergleich zu den bekannten mechanischen
Befestigungssystemen einen erheblich geringeren Material- und Montageaufwand und erfüllt
auch die gestellten Anforderungen an eine hohe Dichtheit.
[0019] Die Erfindung wird nachstehend an einigen Beispielen näher erläutert. In der zugehörigen
Zeichnung zeigen
- Fig. 1
- den Ausschnitt eines Tanks mit einer Leckschutzauskleidung und deren Befestigung an
der Tankwandung mittels eines Verbindungssystems auf der Basis einer Synthesefasermatte
und einem Reaktionsharz, in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 2
- den Ausschnitt eines Tanks mit einer weiteren Ausführungsvariante zur Befestigung
der Leckschutzauskleidung, als Querschnittsdarstellung und
- Fig. 3
- den Befestigungsabschnitt einer weiteren Ausführungsvariante, als Querschnittsdarstellung.
[0020] Der in der Figur 1 gezeigte Stehtank aus Stahl ist einwandig ausgebildet und besteht
aus einer zylinderförmigen Tankwand 1 und einem ebenen Tankboden 2 sowie einer gewölbten
Abdeckung. Ein solcher Tank ist z.B. für die Lagerung von Heizöl bestimmt und weist
einen Durchmesser von 20 m und eine Höhe von 17 m auf. Der Tank besitzt außerdem an
der nicht näher gezeigten Abdeckung eine als Mannloch ausgebildete verschließbare
Öffnung. Vor dem Einbringen einer Leckschutzauskleidung wird der leere Tank gereinigt
und der Tankboden 2 auf Dichtheit untersucht, erforderlichenfalls ausgebessert und
mit einem korrosionshemmenden Anstrich versehen oder mit einem härtbaren Flüssigkunststoff
versiegelt. Der als Klebstelle vorgesehene Wandabschnitt zur Befestigung der streifenförmigen
Dichtungsbahn 6 wird aufgerauht, gereinigt und entfettet.
[0021] Die Leckschutzauskleidung besteht aus einer hohlraumbildenden Einlage 3, die den
Tankboden 2 vollständig bedeckt und sich an der Innenseite der Tankwand 1 bis zur
Befestigungsstelle erstreckt sowie einer flexiblen medienresistenten Auskleidungsfolie
4, die die hohlraumbildende Einlage 3 im Bereich des Tankbodens 2 vollständig überdeckt,
und aus einer Adapterfolie 5, die die Auskleidungsfolie 4 im Bodenbereich um ca. 20
cm überdeckt. Die Adapterfolie 5 ist an der Wand 1 bis zu einer Höhe von ca. 1 m nach
oben gezogen und mit ihrem oberen verstärkten Randabschnitt 5a an der Wand 1 umlaufend
mittels in bestimmten Abständen angebrachten Klebstoffpunkten angeheftet. Durch die
Heftung wird verhindert, dass die Adapterfolie während der weiteren Montage nach unten
fällt. Die Adapterfolie 5 ist in einer Höhe von ca. 60 cm mit einer umlaufenden Dehnungsfalte
5b versehen, die einen Ausgleich in der Höhe von ca. 2 bis 5 cm ermöglicht und in
der Fig. 1 durch die gestrichelten Linien gekennzeichnet ist. Die Dehnungsfalte 5b
ist durch eine Haftklebung gebildet, die beim Lösen der Klebstelle keine Beschädigung
der Adapterfolie 5 verursacht. Die streifenförmige Dichtungsbahn 6 besteht aus einer
Synthesefasermatte 6a mit einem oberen Befestigungsabschnitt 6b und einem unteren
Befestigungsabschnitt 6c mit einer beidseitig herausragenden Faserstruktur. Auf den
ins Tankinnere zeigenden Randabschnitt 5a der Adapterfolie 5 und den daran angrenzenden
Abschnitt der Wand 1 wird ein Zweikomponenten-Epoxidharz als Klebschicht 7 in einer
Dicke von 2 bis 5 mm aufgetragen. Der Auftrag kann mit einer Spritzpistole mit einer
Breitschlitzdüse erfolgen. Das Epoxidharz wurde in seiner Konsistenz so eingestellt,
dass ein Tropfen oder Abfließen nach unten ausgeschlossen ist. Die Breite der umlaufenden
Klebschicht beträgt ca. 20 bis 30 cm. Zum besseren Verständnis ist der Aufbau des
Verbindungssystems in der Fig. 1 räumlich versetzt dargestellt. Anschließend oder
bereits während des Klebstoffauftrages wird die streifenförmige Synthesefasermatte
6a auf die Klebstelle 7 aufgelegt und mittels eines versetzten Andrückrollenpaares
angedrückt, wobei das zähplastische Epoxidharz die Faserstruktur der Synthesefasermatte
6a im Bereich der Befestigungsabschnitte 6b, 6c durchdringt.
[0022] Abschließend wird auf die Außenseite der Synthesefasermatte 6a noch eine zweite Epoxidharzschicht
7a als Deckschicht aufgespritzt. Nach einem mehrstündigen Aushärteprozess bei Raumtemperatur
wird eine feste dauerhafte und mediendichte Verbindung zwischen der Adapterfolie 5
und dem unteren Abschnitt 6c der gebildeten streifenförmigen Dichtungsbahn 6 sowie
zwischen dem oberen Abschnitt 6b der Dichtungsbahn 6 und der Tankwand 1 erzielt.
[0023] Während der Aushärtung des Epoxidharzes wird der untere Abschnitt der Adapterfolie
5 im Überlappungsbereich mit der Auskleidungsfolie 4 durch Schweißen verbunden. Die
gebildete Schweißnaht ist mit der Position 8 gekennzeichnet.
[0024] Bei der späteren Befüllung des Tanks löst sich in Abhängigkeit von der auftretenden
Spannung die Dehnungsfalte 5b und die Adapterfolie 5 wird keiner zusätzlichen Dehnungsbeanspruchung
unterworfen.
[0025] Vor der Montage der Leckschutzauskleidung werden im bodennahen Bereich der Tankwand
1 die erforderlichen Anschlussstutzen 9 für eine Leckageüberwachung installiert. An
diese wird ein handelsübliches Unterdruck-Leckageanzeigegerät angeschlossen. Die auf
dem Tankboden 2 aufliegende hohlraumbildende Einlage 3. besteht z.B. aus einem vlieskaschierten
flexiblen PEHD-Gitter, das ausgerollt wird. Die Montage der eigentlichen Leckschutzauskleidung
kann auch erst dann vorgenommen werden, wenn die Adapterfolie 5 mittels der streifenförmigen
Dichtungsbahn 6 an der Tankwand 1 befestigt ist.
[0026] In der Fig. 2 ist eine weitere Ausführungsvariante des Verbindungssystems gezeigt.
Auf die Darstellung des Bodenbereiches wurde verzichtet, da dieser analog wie bei
der zuvor beschriebenen Variante ausgebildet ist. Die streifenförmige Dichtungsbahn
6 besteht aus einer ca. 4 mm dicken PVC-Folie 6d und ist im Bereich des unteren Befestigungsabschnittes
6c mit der Adapterfolie 5 verschweißt. Die Schweißnaht ist mit dem Bezugszeichen 10
gekennzeichnet. Das als hohlraumbildende Einlage 3 dienende PEHD-Gitter erstreckt
sich analog wie bei der Ausführungsvariante gemäß Fig. 1 bis zur Befestigungsstelle.
Der obere Befestigungsabschnitt 6b ist mittels einer Klebstoffschicht 7 auf der Basis
von Polyurethan umlaufend an der Tankwand 1 befestigt. Gemäß diesem Beispiel ist die
Adapterfolie 5 nur mit der Dichtungsbahn 6 verbunden und liegt lose an der hohlraumbildenden
Einlage 3 an. Unterhalb der Befestigungsstelle ist zwischen der Adapterfolie 5 und
der Tankwand 1 ein umlaufendes elastisches Dehnungsrundprofil 11 aus weichem Schaumstoff
angeordnet, das an der Tankwand 1 durch Kleben angeheftet ist. Dadurch wird die im
Übermaß angeordnete Adapterfolie 5 gewölbt und der erforderliche Dehnungsausgleich
beim Befüllen des Tanks geschaffen. Während des Füllvorganges legt sich die Adapterfolie
an die Einlage 3 an und das elastische Dehnungsprofil 11 wird platt gedrückt.
[0027] In der Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsvariante des Verbindungssystems für einen
Tank gezeigt. An der Tankwand 1 ist im Bereich der Befestigungsstelle umlaufend eine
Klebstoffschicht 7 auf der Basis von Polyester aufgetragen, die in ihrer Breite der
Breite der streifenförmigen Dichtungsbahn 6 entspricht. Die Adapterfolie 5 ist mit
ihrem oberen Befestigungsabschnitt 5a an die Klebstoffschicht 7, nach unten versetzt,
angelegt, so dass der obere Bereich der Klebstoffschicht frei bleibt. An diesen ist
der obere Befestigungsabschnitt 6b der Dichtungsbahn 6 angelegt, die aus einem Glasfasergewebe
6a besteht. Der Befestigungsabschnitt 5a der Adapterfolie ist mit Perforierungen 12
versehen, so dass beim Andrücken der Adapterfolie 5 Klebstoff durch die Perforierungen
12 und die Gewebeschicht des Glasfasergewebes 6a im Bereich des unteren Befestigungsabschnittes
6c gelangt. Auf das Glasfasergewebe 6a wird abschließend noch eine Deckschicht 7a
aus Polyesterharz aufgetragen. Nach dem Aushärten des Polyesterharzes besteht somit
über die Perforierungen 12 zwischen den beiden Polyesterharzschichten 7 und 7a eine
Verbindung, so dass der Befestigungsabschnitt 5a der Adapterfolie 5 quasi in eine
Polyesterharzschicht eingebettet ist. Die streifenförmige Dichtungsbahn 6 besteht
aus dem Glasfasergewebe und dem Polyesterharz.
[0028] Die holraumbildende Einlage und die flexible Auskleidungsfolie können aus den an
sich üblichen Werkstoffen bestehen. Die Auskleidungsfolie kann auch aus einem mehrfagigen
Foliensystem bestehen.
[0029] Das vorstehend erläuterte Verbindungssystem zeichnet sich durch einen geringen Materialaufwand
aus und ermöglicht eine kostengünstige Montage. Die möglichen Materialkombinationen
können optimal auf den auszukleidenden Tank, das Tankmedium und die Betriebsbedingungen
abgestimmt werden.
1. Verbindungssystem zur Befestigung einer flexiblen Kunststofffolie (14) zur Leckschutzauskleidung
an der Innenseite der Tankwandung (1) eines Lagertanks, wobei die Leckschutzauskleidung
mindestens aus einer hohlraumbildenden Einlage (3) und einer auf dieser aufliegenden
medienresistenten flexiblen Auskleidungsfolie (4) aus Kunststoff besteht, und das
Verbindungssystem mindestens aus einer streifenförmigen Dichtungsbahn (6) und einer
Adapterfolie (5) besteht, die Dichtungsbahn (6) einen oberen Befestigungsabschnitt
(6b) und einen unteren Befestigungsabschnitt (6c) besitzt, wobei der obere Befestigungsabschnitt
(6b) an der Innenseite der Tankwandung (1) mittels eines Klebstoffes auf Kunststoffbasis
umlaufend befestigt ist und der untere Befestigungsabschnitt (6c) die Adapterfolie
(5) überlappt und mit dieser durch Kleben oder Schweißen verbunden ist, und die Adapterfolie
(5) mit der Auskleidungsfolie (4) durch Schweißen verbunden ist.
2. Verbindungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterfolie (5) im Überlappungsbereich (5a) zusätzlich an der Innenseite der
Tankwandung (1) mit einem Klebstoff (7) auf Kunststoffbasis umlaufend befestigt ist.
3. Verbindungssystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsbahn (6) aus einer imprägnierfähigen Synthesefasermatte oder einem Glasfasergewebe
(6a) und einem Reaktionsharz (7, 7a) auf der Basis von Epoxidharz oder ungesättigten
Polyestern besteht.
4. Verbindungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Synthesefasermatte und die Glasfasermatte (6a) an mindestens einer Seite mit
einer herausragenden Faserstruktur versehen sind.
5. Verbindungssystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsbahn (6) aus einem polymeren oder elastomeren Werkstoff besteht.
6. Verbindungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsbahn (6) aus einem vorgefertigten Verbundwerkstoff besteht.
7. Verbindungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der obere (6b) und der untere Befestigungsabschnitt (6c) der Dichtungsbahn (6) aus
unterschiedlichen polymeren und/oder elastomeren Werkstoffen bestehen.
8. Verbindungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterfolie (5) im Befestigungsbereich (5a) verstärkt ist.
9. Verbindungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterfolie (5) im Befestigungsbereich (5a) perforiert (12) und/oder geprägt
oder strukturiert ist.
10. Verbindungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterfolie (5) im Befestigungsbereich (5a) an mindestens einer Seite mit zwei
horizontal umlaufenden Streifen, bestehend aus einem textilen Flächengebilde aus Kunststoff-Fasern,
verbunden ist, wobei zwischen den beiden Streifen ein eine Diffusionsperrre bildender
Zwischenraum angeordnet ist.
11. Verbindungssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen auf die Adapterfolie (5) aufkaschiert oder durch Kleben mit dieser verbunden
sind.
12. Verbindungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterfolie (5) mit mindestens einer in horizontaler Richtung verlaufenden Dehnungsfalte
(5b) ausgerüstet ist.
13. Verbindungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterfolie (5) in ihrer Höhenabmessung ein Übermaß aufweist und unterhalb der
Dichtungsbahn (6) zwischen der Adapterfolie (5) und der Innenseite der Tankwandung
(1) umlaufend oder abschnittsweise, in konstanter Höhe, elastische Dehnungsmittel
(11) angeordnet sind, die während der Befüllung des Tanks in einen platten Zustand
zusammendrückbar sind.
14. Verbindungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff zur Verbindung der Dichtungsbahn (6) und der Adapterfolie (5) mit der
Tankwandung (1) und der Adapterfolie (5) mit der Dichtungsbahn (6) ein Klebstoff (7,
7a) auf der Basis von Polyurethan oder Epoxidharz oder Polesterharz oder MS-Polymeren
oder ein anaerob härtender Klebstoff ist.
1. A connection system for the attachment of a flexible plastic sheet (14) as leakage
protection lining to the inside of the tank wall of a storage tank, wherein this leakage
protection lining comprises at least a cavitating insert (3) and a medium-resistant,
flexible plastic lining sheet (4) lying on said insert, and the connection system
comprises at least a strip-like sealing web (6) and an adapter sheet (5), the sealing
web (6) having an upper fixing portion (6b) and a lower fixing portion (6c), wherein
the upper fixing portion (6b) circumferentially affixed to the inside of the tank
wall (1) by means of an adhesive based on plastic and the lower fixing portion (6c)
overlapping the adapter sheet (5) and being connected to it by adhesive bonding or
welding, and the adapter sheet (5) is connected with the lining sheet (4) by welding.
2. Connection system according to claim 1, characterized in that the adapter sheet (5) is additionally affixed circumferentially to the inside of
the tank wall (1), by means of an adhesive (7) based on plastic, in the overlapping
region.
3. Connection system according to one of the claims 1 or 2, characterized in that the sealing web (6) is made of a synthetic fibre mat which can be impregnated or
a glass fibre fabric (6a), and a reaction resin (7, 7a) based on epoxy resin or unsaturated
polyesters.
4. Connection system according to claim 3, characterized in that the synthetic fibre mat and the glass fibre mat (6a) are provided with a projecting
fibrous structure on at least one side.
5. Connection system according to one of the claims 1 or 2, characterized in that the sealing web (6) is made of a polymeric or elastomeric material.
6. Connection system according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the sealing web (6) is made of a precast composite material.
7. Connection system according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the upper (6b) and the lower (6c) fixing portion of the sealing web (6) are made
of different polymeric and/or elastomeric materials.
8. Connection system according to one of the claims 1 to 7, characterized in that the adapter sheet (5) is reinforced in the fixing region (5a).
9. Connection system according to one of the claims 1 to 8, characterized in that the adapter sheet (5) is perforated (12) in the fixing region (5a) and/or embossed
or structured.
10. Connection system according to one of the claims 1 to 9, characterized in that the adapter sheet (5), in the fixing region (5a), is connected on at least one side
by use of two horizontal, circumferential strips comprising a textile fabric of plastic
fibres, wherein a space creating a diffuse barrier is arranged between both strips.
11. Connection system according to claim 10, characterized in that the strips are laminated on to the adapter sheet (5) or connected with it by adhesive
bonding.
12. Connection system according to one of the claims 1 to 11, characterized in that the adapter sheet (5) is provided with at least one expansion crease (5b) running
horizontally.
13. Connection system according to one of the claims 1 to 12, characterized in that the adapter sheet (5) is oversized as regards its vertical dimension and that elastic
expansion means (11) are arranged below the sealing web (6) between the adapter sheet
(5) and the inside of the tank wall (1) circumferentially or in sections, at a constant
height, which can be compressed to a flat state during filling of the tank.
14. Connection system according to one of the claims 1 to 13, characterized in that the adhesive for connection of the sealing web (6) and the adapter sheet (5) with
the tank wall (1) and of the adapter sheet (5) with the sealing web (6) is an adhesive
(7, 7a) based on polyurethane or epoxy resin or polyester resin or MS polymers or
is an anaerobic adhesive.
1. Système d'assemblage pour la fixation d'un film en matière synthétique souple (14),
destiné à un revêtement de protection contre les fuites, sur la face intérieure de
la paroi (1) d'un réservoir de stockage, le revêtement de protection contre les fuites
se composant au moins d'une garniture (3) formant un espace creux et d'un film de
revêtement (4) souple en matière synthétique, résistant au fluide et reposant sur
celle-ci, et le système d'assemblage se composant au moins d'un écran d'étanchéité
(6) en forme de bande et d'un film adapteur (5), l'écran d'étanchéité possédant une
portion de fixation supérieure (6b) et une portion de fixation inférieure (6c), la
portion de fixation supérieure (6b) fixée sur toute la circonférence de la face intérieure
de la paroi du réservoir (1) au moyen d'une colle à base de matière synthétique et
la portion de fixation inférieure (6c) se chevauchant sur le film adapteur (5) et
raccordée à celui-ci par collage ou soudage, et le film adapteur (5) étant raccordé
au film de revêtement (4) par soudage.
2. Système d'assemblage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le film adapteur (5) est fixé en plus dans la zone de chevauchement (5a) sur toute
la circonférence de la face intérieure de la paroi du réservoir (1) avec une colle
(7) à base de matière synthétique.
3. Système d'assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'écran d'étanchéité (6) se compose d'un tapis de fibres de synthèse pouvant être
imprégné ou d'un tissu de fibres de verre (6a) et d'une résine réactive (7,7a) à base
de résine époxy ou de polyesters insaturés.
4. Système d'assemblage selon la revendication 3, caractérisé en ce que le tapis de fibres de synthèse et le tapis de fibres de verre (6a) sont pourvus,
sur au moins une face, d'une structure de fibres en relief.
5. Système d'assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'écran d'étanchéité (6) se compose d'un matériau polymère ou élastomère.
6. Système d'assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'écran d'étanchéité (6) se compose d'un matériau composite préfabriqué.
7. Système d'assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la portion de fixation supérieure (6b) et la portion de fixation inférieure (6c)
de l'écran d'étanchéité (6) se composent de différents matériaux polymères et/ou élastomères.
8. Système d'assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le film adapteur (5) est renforcé dans la zone de fixation (5a).
9. Système d'assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le film adapteur (5) est perforé (12) et/ou gaufré ou structuré dans la zone de fixation
(5a).
10. Système d'assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le film adapteur (5) est raccordé, dans la zone de fixation (5a), sur au moins une
face à deux bandes parcourant la circonférence horizontalement et composées d'une
structure textile en fibres de matière synthétique, un espace intermédiaire formant
une barrière de diffusion étant disposé entre les deux bandes.
11. Système d'assemblage selon la revendication 10, caractérisé en ce que les bandes sont plaquées sur le film adapteur (5) ou raccordées à celui-ci par collage.
12. Système d'assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le film adapteur (5) est équipé au moins d'une fronce (5b) s'étendant dans le sens
horizontal.
13. Système d'assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le film adapteur (5) est surdimensionné en hauteur, et des éléments extensibles (11)
pouvant être compressés à plat pendant le remplissage du réservoir sont disposés à
hauteur constante, sur toute la circonférence ou par segment, en dessous de l'écran
d'étanchéité (6) entre le film adapteur (5) et la face intérieure de la paroi du réservoir
(1).
14. Système d'assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que la colle destinée à raccorder l'écran d'étanchéité (6) et le film adapteur (5) à
la paroi du réservoir (1) et le film adapteur (5) à l'écran d'étanchéité (6) est une
colle (7,7a) à base de polyuréthane ou de résine époxy ou de résine polyester ou de
MS polymères ou une colle anaérobie.
