[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine in einem Glasfalz einer Fassade oder eines
Lichtdaches vorgesehene Haltevorrichtung für Glasscheiben oder Füllungsplatten, deren
Außenränder an Dichtungen anliegen, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] In der DE 299 03 658 ist eine Haltevorrichtung der eingangs genannten Art offenbart,
bei der ein Halter mit Rastzungen an einer Kerbenreihe eines Isolatorprofils eingreift.
Das Isolatorprofil ist wiederum an einem Bauteil des Pfosten- oder Riegelprofiles
festgelegt, das im Falzraum mittig vorgesehen ist. Die Kerbenreihe weist die Nachteile
auf, dass sie einen relativ großen Abstand zum Rand einer Glasscheibe oder eine Füllungsplatte
aufweist. Eine Haltevorrichtung muß deshalb einen vergleichsweise großen Glasfalz
überbrücken, wodurch sich ungünstige Schenkelwinkel und somit kleine Haltekräfte der
Haltevorrichtung ergeben.
[0003] Weiterhin nachteilig ist, da das Isolatorprofil mit der Kerbenreihe im Strangpressverfahren
hergestellt wird, dass die Kerbenreihe nicht besonders exakt und fein ausgebildet
werden kann. Die Kerben weisen keine scharfen Kanten auf und die Rastabstände der
Kerben können nicht besonders klein ausgebildet werden. Darüber hinaus unterliegen
Strangpresswerkzeuge einem relativ großen Verschleiß, so dass eine exakte Reproduktion
der Kerbenreihe nicht möglich ist.
[0004] Weiter ist in der DE 196 51 365 eine Vorrichtung zur vorläufigen Halterung von Platten
an Riegel- und Pfostenprofilen offenbart, bei der eine Haltevorrichtung zwischen dem
Isolatorprofil und der zu haltenden Platte montiert werden kann (Fig. 3). Nachteilig
hierbei ist, dass kein Toleranzausgleich möglich ist, da nur eine Raststufe vorhanden
ist. Die Haltekräfte sind klein, da der Glasfalz ebenfalls (wie oben beschrieben)
relativ groß ist und die Vorrichtung muss zusätzlich mit einer Schraube befestigt
werden.
[0005] In der DE 196 03 433 ist eine Vorrichtung zur vorläufigen Halterung von Einsatzteilen
in Riegel- und Pfostenfassaden offenbart, bei dem mehrere Halter an einer Trägerkonstruktion
verschraubt werden. An dem so angeschraubten Halter können dann Federstahlbleche als
Haltevorrichtung montiert werden, die randseitig die Füllungsplatten abstützen. Ferner
ist and der Trägerkonstruktion ein Halterungsprofil aus Kunststoff festgelegt, das
zur Aufnahme von Glasanlagedichtungen dient.
[0006] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine eingangs genannte Haltevorrichtung
für die vorläufige Befestigung von Glasscheiben oder Füllungsplatten einer Fassade
oder eines Lichtdaches zu schaffen, die einfach zu montieren ist und erhöhte Haltekräfte
sowie einen verbesserten Toleranzausgleich aufweist.
[0007] Diese Aufgabe wird mit einer Haltevorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 1
gelöst.
[0008] Die Haltevorrichtung weist ein an dem Isolatorprofil festlegbares Adapterelement
auf, das über Rastmittel mit der Rastzunge des Halters verbunden ist, wobei das Adapterelement
an den Spalt zwischen den Glasscheiben bzw. Füllungsplatten angepaßt ist, so dass
trotz möglichem Toleranzausgleich nur noch ein geringer Abstand dazwischen besteht
und der Halter vergleichsweise hohe Haltekräfte besitzt. Durch die separate Herstellung
lassen sich auch andere Maßgenauigkeiten erreichen, die bei der Montage vorteilhaft
sind.
[0009] Gemäß der Erfindung umgreift das Adapterelement das Isolatorprofil mit zwei integral
ausgebildeten Schenkeln im wesentlichen formschlüssig, so dass sich ein exakter Sitz
ausbildet. Dadurch wird einerseits vermieden, dass das Adapterelement nachfedert und
andererseits muss das Adapterelement bei der Montage lediglich auf das Isolatorprofil
aufgeschoben werden.
[0010] Ferner ist das Adapterelement an dem Isolatorprofil verrastbar, um eine Montage ohne
Werkzeugeinsatz zu ermöglichen. Hierfür sind vorzugsweise an den Schenkeln des Adapterelementes
Vorsprünge ausgebildet, die in korrespondierende Nuten an dem Isolatorprofil eingreifen.
[0011] An den Schenkeln des Isolatorprofils sind Rillen für den Eingriff mit der Rastzunge
des Halters ausgebildet, so dass Form und Lage der Rillen in weiten Bereichen variierbar
ist.
[0012] Die Schenkel, die sich seitlich zum Glas hin an den Isoliersteg anlegen, sind so
dimensioniert, das sie den Glasfalz verkleinern. Das heißt, dass der Abstand, den
eine Haltevorrichtung (z.B. aus DE 299 03 658) bis zum Glasrand überbrücken muss,
kleiner wird. Dadurch wird der Stellwinkel der Haltevorrichtung steiler bzw. kleiner
und die Haltekräfte erhöhen sich. Eine zwischenzeitliche Befestigung einer Glasscheibe
oder eines Füllungselementes unter Zuhilfenahme eines Halters und des Adapterelementes
ergibt den großen Vorteil von höheren Haltekräften und somit einen wesentlichen Beitrag
zu mehr Sicherheit. Die Dicke der Schenkel kann unterschiedlich ausgelegt werden,
so dass der Glasfalzspalt optimal ausgelegt werden kann.
[0013] Für eine besonders stabile Verbindung zwischen dem Adapterelement und dem Isolatorprofil
weist das Adapterelement einen U-förmigen Mittelabschnitt auf, dessen Schenkel sich
im wesentlichen parallel zu den äußeren Schenkeln des Adapterelementes erstrecken.
Dadurch kann das Adapterelement bei der Montage vergleichsweise mit geringer Kraft
aufgebogen werden, um auf das Isolatorprofil gesteckt zu werden.
[0014] Das Adapterelement ist vorteilhaft als Spritzformteil aus Kunststoff gefertigt. Hierdurch
können die Raststufen besonders fein und exakt ausgeführt werden. Ohne zusätzliche
Bearbeitung kann ein Freischnitt ausgebildet werden der den großen Nutzen bringt,
dass die Vorrichtung genau über eine Befestigungsschraube für den Isoliersteg angeordnet
werden kann. Der Vorteil ist der, dass an dieser Stelle die beste Lastabtragung erreicht
werden kann. Eventuelle Verformungen der Isoliersteg im Schraubenkopfbereich spielen
durch den vorteilhaften Freischnitt mittig des Adapterelementes keine Rolle mehr.
Die Materialeigenschaften des Spritzformteiles kennzeichnen sich durch Flexibilität
und Stabilität in Verbindung mit Formenreichtum. Die Festigkeit kann variiert werden,
indem dem Kunststoff z.B. noch Glasfasern oder andere festigkeitssteigernde Materialien
zugefügt werden.
[0015] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist in dem Adapterelement eine Aussparung vorgesehen,
durch die eine Schraube zur Festlegung des Isolatorprofils durchführbar ist. Im Bereich
der Schraube ist das Isolatorprofil besonders fest an dem Pfosten- oder Riegelprofil
montiert. Wenn das Adapterelement um die Schraube herum positioniert ist, können auftretende
Kräfte besonders an das Riegel- oder Pfostenprofil "direkt und unmittelbar" abgetragen
werden.
[0016] Wenn zur Festlegung des Isolatorprofils eine Schraube vorgesehen ist, deren Kopf
z.B. nur einen bis zu 1,4 fachen Durchmesser des Gewindeabschnittes aufweist, wird
die Befestigungsnut des Isoliersteges durch die Schraube nur geringfügig verformt,
so daß eine schnelle Montage möglich ist. Der relativ kleine Schraubenkopf paßt in
die Befestigungsnut des Isoliersteges und weitet diese nur geringfügig, so dass das
Adapterelement problemlos über den Isoliersteg plaziert werden kann. Darüber hinaus
kennzeichnet sich die Schraube durch eine Bohrspitze, wodurch ein montageaufwendiges
Vorbohren entfällt und die Einfügung in das Isolatorprofil besonders leicht ist.
[0017] Wenn die Haltevorrichtung zu einer parallel zu den Schenkeln des Adapterelementes
verlaufenden Mittelebene symmetrisch ausgebildet ist, kann das Adapterelement sowohl
an einer rechten als auch an einer linken Seite eingesetzt werden. Ferner kann das
Adapterelement beidseitig für Halter für Isolierglasscheiben verwendet werden. Die
Vorrichtung kann aber auch nur einseitig oder auch für mehrere Halter pro Seite ausgelegt
sein.
[0018] Besonders hohe Haltekräfte lassen sich durch den Halter aufnehmen, wenn die Rastzunge
des Halters gekröpft ausgebildet ist. Ferner wird durch die Kröpfung ein verbesserter
Eingriff in die Rastung ermöglicht und die Rastsicherheit erhöht.
[0019] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles mit Bezug auf die
beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Teilansicht eines Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäßen
Haltevorrichtung;
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht der Haltevorrichtung der Fig. 1 im montierten Zustand;
- Fig. 3
- eine geschnittene Teilansicht der Haltevorrichtung der Fig 2;
- Fig. 4
- eine geschnittene Teilansicht der Haltevorrichtung der Fig. 2 mit einseitigem Halteelement;
- Fig. 5
- eine Seitenansicht des Adapterelementes der Haltevorrichtung der Fig. 1, und
- Fig. 6
- eine Explosionsansicht der Haltevorrichtung.
[0020] Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, umfasst ein Teil einer Riegel-Pfosten-Konstruktion
eine Tragkonstruktion mit einem Profil 1, in das Glasdichtungen 2 eingesetzt sind
zur Aufnahme von Füllungselementen, wie z.B. Isolierglasscheiben. Auf der Symmetrieachse
des Profils 1 befindet sich ein Schraubkanal 3, in den ein Isolatorprofil 4 eingesetzt
ist. Das Isolatorprofil 4 ist mit einer speziellen Schraube 5 mit dem Profil 1 verbunden,
wobei entlang dem Isolatorprofil 4 mehrere Schrauben 5 vorgesehen sind.
[0021] An der Stelle, an der die Schraube 5 mit dem Profil 1 verschraubt wird, ist ein Adapterelement
6 montiert. Das Adapterelement 6 weist eine Ausnehmung 9 auf, in der die Schraube
5 angeordnet ist, so dass durch das Adapterelement 6 besonders hohe Haltekräfte aufgenommen
werden können.
[0022] Die Schraube 5, die sich durch einen speziellen, mit dem Isolatorprofil 4 korrespondierenden
kleinen Schraubenkopf 18 kennzeichnet, kann dazu führen, dass der Isoliersteg in dem
Schraubenbereich sich leicht auswölbt. Diese Auswölbung ist jedoch ohne Einfluss auf
das Adapterelement 6 aufgrund der Ausnehmung 9. Die Ausnehmung 9 kann aber auch Auswölbungen,
verursacht durch andere Schrauben, ausgleichen. Ein exakter Sitz des Adapterelementes
6 ist auf jeden Fall gewährleistet.
[0023] Das Adapterelement 6 selber ist sicher durch einen Vorsprung 12, der in eine in dem
Isolatorprofil 4 ausgebildete Rille 24 eingreift, an dem Isolatorprofil 4 gehalten
und formschlüssig an diesem befestigt.
[0024] Für die weitere Montage der Füllungselemente 7, z.B. Isolierglasscheiben, werden
bis zur endgültigen Fixierung der Isolierglasscheiben 7 durch aufgeschraubte Abdeckprofile
die Isolierglasscheiben 7 vorübergehend durch Halter 8 befestigt. Das Adapterelement
6 ist dabei dergestalt ausgelegt, dass die Halter 8 beidseitig montiert werden können.
[0025] Figur 3 zeigt einen Teilausschnitt aus Figur 2. Dargestellt ist das Isolatorprofil
4, das von der Schraube 5 durchdrungen ist. Auf das Isolatorprofil 4 ist das Adapterelement
6 seitlich, rechts und links aufgesetzt und mit zwei Haltern 8 verbunden. Die Halter
8 weisen an einer Seite einen Halteabschnitt 11 auf, der im montierten Zustand an
einer Isolierglasscheibe 7 anliegt. An dem gegenüberliegenden Ende ist ein Schenkel
19 ausgebildet, an dessen Ende eine Rastzunge 21 vorgesehen ist. Die Rastzunge 21
greift in jeweils eine Rille 22 an dem Adapterelement 6 ein.
[0026] Figur 4 zeigt den gleichen Schnitt wie in Figur 3, jedoch mit nur einem Halter 8.
Besonders deutlich ist bei diesen Schnitten die Rastverbindung zwischen einem Halter
8 und dem Adapterelement 6 dargestellt. Durch die Rastverbindung kann das dünne Blech
des Halters 8 sicher eingreifen und einen besonders großen Toleranzbereich von unterschiedlichen
Glasstärken bzw. Füllungsstärken ausgleichen.
[0027] Figur 5 zeigt das Adapterelement 6 in einer Seitenansicht. Das symmetrisch aufgebaute
Adapterelement 6 umfasst seitlich an den Schenkeln 13 und 14 die Rillen 22, die mit
einem Halter 8 verbindbar sind und dem Ausgleich eines größeren Toleranzbereiches
von Füllungsplatten dienen. Nach innen gewendet befindet sich der Vorsprung 12 zur
sicheren Positionierung auf dem Isolatorprofil 4. Das Adapterelement 6 kann aber auch
direkt mit dem Profil 1 der Tragkonstruktion gekoppelt werden.
[0028] Weiterhin ist zu erkennen, dass die Enden der Schenkel 13 und 14 des Adapterelementes
6 leicht zur Symmetrieachse hin gerichtet stehen. Hierdurch wird ein sauberes Einrasten
und sicheres Halten auf dem Isolatorprofil 4 gewährleistet.
[0029] Die Schenkel 13 und 14 sind mit einer Brücke 15 verbunden. Die Brücke 15 weist einen
U-förmigen Mittelabschnitt 25 auf, der dem Adapterelement 6 große Flexibilität verleiht,
wodurch das Montieren des Adapterelementes 6 einfach möglich ist. Die Schenkel 13
und 14 können dadurch klammerartig auf das Isolatorprofil 4 geklipst werden.
[0030] Der U-förmige Mittelabschnitt ist so dimensioniert, dass er formschlüssig in eine
Befestigungsnut an dem Isolatorprofil 4 passt (siehe z.B. Figur 4).
[0031] Weiterhin weist das Adapterelement 6 am Ende der Schenkel 13 und 14 zur Symmetrieachse
hin gerichtete Schrägen 16 und 17 auf, die ein einfaches Aufstecken auf das Isolatorprofil
4 gewährleisten und somit eine Montageerleichterung darstellen.
[0032] Das Adapterelement 6 wird vorteilhaft als Kunststoffformstück vorzugsweise in einer
Länge von ca. 50 mm, ungefähr entsprechend der Länge eines Halters 8, hergestellt.
[0033] Figur 6 zeigt noch einmal einzelne Bauteile in einer Explosionszeichnung und deren
Montageabfolge von unten nach oben. So wird das Isolatorprofil 4 zuerst in den Schraubkanal
3 des Profiles 1 eingesetzt und anschließend mit der Schraube 5 befestigt. Hier ist
besonders gut der kleine Schraubenkopf 18 zu erkennen, der speziell an die Befestigungsnut
des Isolatorprofils 4 angepaßt ist. Danach wird das Adapterelement 6 auf den Isoliersteg
4 geklipst, wobei die Vorsprünge 12 in die Nuten 24 eingreifen.
[0034] Nach dem Einsetzen der Füllungen bzw. Isolierglasscheiben 7 werden diese vorübergehend
mit den Haltern 8 gehalten. Der Halter 8 weist an dem Schenkel 19, der an den Rillen
22 des Adapterelementes 6 eingreift, eine Kröpfung 20 auf, die einen verbesserten
Eingriff in die Rillen 22 ermöglicht. Dadurch wird die Rastsicherheit erhöht.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1
- Profil
- 2
- Glasdichtung
- 3
- Schraubkanal
- 4
- Isolatorprofil
- 5
- Schraube
- 6
- Adapterelement
- 7
- Isolierglasscheibe
- 8
- Halter
- 9
- Ausnehmung
- 10
- Gewindeabschnitt
- 11
- Halteabschnitt
- 12
- Vorsprung
- 13
- Schenkel
- 14
- Schenkel
- 15
- Brücke
- 16
- Schräge
- 17
- Schräge
- 18
- Schraubenkopf
- 19
- Schenkel
- 20
- Kröpfung
- 21
- Rastzunge
- 22
- Rillen
- 24
- Nut
- 25
- Mittelabschnitt
1. In einem Glasfalz einer Fassade oder eines Lichtdaches vorgesehene Haltevorrichtung
für Glasscheiben (7) oder Füllungsplatten, deren Außenränder an Dichtungen (2) anliegen,
die mit einem Pfosten- oder Riegelprofil verbunden sind, mit einem Isolatorprofil
(4) und einem Halter (8) mit einer Rastzunge (21), der an einer Seite einen Außenrand
der Glasscheibe (7) oder der Füllungsplatte abstützt, wobei ein an dem Isolatorprofil
(4) festgelegtes Adapterelement (6) vorgesehen ist, das über Rastmittel (22) mit der
Rastzunge (21) des Halters (8) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterelement (6) das Isolatorprofil (4) mit zwei integral ausgebildeten Schenkeln
(13) im wesentlichen formschlüssig umgreift und an dem Isolatorprofil (4) verrastbar
ist, wobei hierfür an den Schenkeln (13, 14) des Adapterelementes (6) Vorsprünge (12)
ausgebildet sind, die in korrespondierende Nuten (24) an dem Isolatorprofil (4) eingreifen.
2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schenkeln (13, 14) des Adapterelementes (6) Rillen (22) für den Eingriff mit
der Rastzunge (21) des Halters (8) ausgebildet sind.
3. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Adapterelement (6) einen U-förmigen Mittelabschnitt (25) aufweist, dessen Schenkel
sich im wesentlichen parallel zu den äußeren Schenkeln (13, 14) des Adapterelementes
(6) erstrecken.
4. Haltevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Adapterelement (6) als Spritzgußteil aus Kunststoff ausgebildet ist.
5. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Adapterelement (6) eine Aussparung (9) vorgesehen ist, durch die eine Schraube
(5) zur Festlegung des Isolatorprofils (4) durchführbar ist.
6. Haltevorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Festlegung des Isolatorprofils (4) eine Schraube (5) vorgesehen ist, deren Kopf
(18) nur einen bis zu 1,4-fachen Durchmesser des Gewindeabschnittes (10) aufweist.
7. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung zu einer parallel zu den Schenkeln (13, 14) des Adapterelementes
(6) verlaufenden Mittelebene symmetrisch ausgebildet ist.
8. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastzunge (21) des Halters (8) gekröpft ausgebildet ist.
1. Mounting device which is provided in a glass rebate of a façade or a glazed roof and
is intended for glass panes (7) or filling panels, the outer edges of which bear against
seals (2) which are connected to a mullion or transom profile, having an insulator
profile (4) and a holder (8) with a latching tongue (21), which holder on one side
supports an outer edge of the glass pane (7) or of the filling panel, with an adaptor
element (6) being provided which is fixed to the insulator profile (4) and is connected
to the latching tongue (21) of the holder (8) via latching means (22), characterized in that the adaptor element (6) essentially engages around the insulator profile (4) in a
form-fitting manner by means of two integrally formed limbs (13) and can be latched
to the insulator profile (4), with projections (12) being formed for this purpose
on the limbs (13, 14) of the adaptor element (6) and engaging in corresponding grooves
(24) on the insulator profile (4).
2. Mounting device according to Claim 1, characterized in that scores (22) for the engagement with the latching tongue (21) of the holder (8) are
formed on the limbs (13, 14) of the adaptor element (6).
3. Mounting device according to Claim 1 or 2, characterized in that the adaptor element (6) has a U-shaped central section (25), the limbs of which extend
essentially parallel to the outer limbs (13, 14) of the adaptor element (6).
4. Mounting device according to one or more of the preceding claims 1 to 3, characterized in that the adaptor element (6) is formed from plastic as an injection-moulded part.
5. Mounting device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that a cutout (9) is provided in the adaptor element (6) and a screw (5) can be passed
through it to secure the insulator profile (4).
6. Mounting device according to one or more of the preceding claims 1 to 5, characterized in that, in order to secure the insulator profile (4), a screw (5) is provided, the head
(18) of which has a diameter of only up to 1.4 times the diameter of the threaded
section (10).
7. Mounting device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the mounting device is formed symmetrically to a central plane running parallel to
the limbs (13, 14) of the adaptor element (6).
8. Mounting device according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the latching tongue (21) of the holder (8) is of bent design.
1. Dispositif de maintien pour vitres (7) ou panneaux de remplissage, prévu dans une
rainure à verre d'une façade ou d'une verrière, dont les bords externes s'appliquent
sur des joints (2), qui sont reliés à un profilé formant montant ou traverse, comprenant
un profilé isolant (4) et un support (8) possédant une languette d'enclenchement (21)
qui soutient, d'un côté, un bord externe de la vitre (7) ou du panneau, un élément
adaptateur (6) fixé sur le profilé isolant (4) étant prévu et étant relié par des
moyens d'enclenchement (22) à la languette d'enclenchement (21) du support (8), caractérisé en ce que l'élément adaptateur (6) entoure le profilé isolant (4), sensiblement par complémentarité
de formes, par deux branches (13) ne formant qu'une seule pièce avec lui, et est susceptible
de s'enclencher sur le profilé isolant (4), des saillies (12) étant formées à cet
effet sur les branches (13, 14) de l'élément adaptateur (6), saillies qui pénètrent
dans des rainures (24) correspondantes ménagées dans le profilé isolant (4).
2. Dispositif de maintien selon la revendication 1, caractérisé en ce que sont formées, sur les branches (13, 14) de l'élément adaptateur (6), des rainures
(22) destinées à coopérer avec la languette d'enclenchement (21) du support (8).
3. Dispositif de maintien selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément adaptateur (6) présente un tronçon médian (25) en forme de U dont les branches
s'étendent sensiblement parallèlement aux branches externes (13, 14) de l'élément
adaptateur (6).
4. Dispositif de maintien selon l'une ou plusieurs des précédentes revendications 1 à
3, caractérisé en ce que l'élément adaptateur (6) est conformé en pièce en matière synthétique moulée par
injection.
5. Dispositif de maintien selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'est prévu, dans l'élément adaptateur (6), un évidement (9) par lequel il est possible
d'introduire une vis (5) pour la fixation du profilé isolant (4).
6. Dispositif de maintien selon l'une ou plusieurs des précédentes revendications 1 à
5, caractérisé en ce qu'est prévue, pour fixer le profilé isolant (4), une vis (5) dont la tête (18) ne représente
que d'une fois jusqu'à 1,4 fois le diamètre du tronçon fileté (10).
7. Dispositif de maintien selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif de maintien est conformé de façon symétrique par rapport à un plan
médian parallèle aux branches (13, 14) de l'élément adaptateur (6).
8. Dispositif de maintien selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la languette d'enclenchement (21) du support (8) est de conformation coudée.