| (19) |
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(11) |
EP 1 328 671 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.07.2005 Patentblatt 2005/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.10.2001 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2001/012063 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/034978 (02.05.2002 Gazette 2002/18) |
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| (54) |
FALSCHDRALLTEXTURIERMASCHINE
FALSE TWIST TEXTURING MACHINE
MACHINE DE FAUSSE TORSION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI TR |
| (30) |
Priorität: |
28.10.2000 DE 10053650
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.07.2003 Patentblatt 2003/30 |
| (73) |
Patentinhaber: Saurer GmbH & Co. KG |
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41069 Mönchengladbach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- WORTMANN, Thomas
42857 Remscheid (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kahlhöfer, Hermann, Dipl.-Phys. et al |
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Patentanwälte
Kahlhöfer Neumann
Herzog Fiesser
Postfach 10 33 63 40024 Düsseldorf 40024 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 834 429 US-A- 3 837 155
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GB-A- 2 306 176 US-A- 4 170 103
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Falschdralltexturiermaschine zum Texturieren einer Vielzahl
von thermoplastischen Fäden gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 2.
[0002] Eine derartige Falschdralltexturiermaschine ist beispielsweise aus der US 5,644,908
bekannt. Die bekannte Falschdralltexturiermaschine weist eine Vielzahl von Bearbeitungsstellen
auf, in denen jeweils aus einem vorgelegten Glattgarn ein gekräuseltes Garn hergestellt
wird. Dabei wird der Faden mittels eines ersten Lieferwerks von einer Vorlagespule
abgezogen und in eine Falschdrallzone geführt. In der Falschdrallzone ist eine Heizeinrichtung,
eine Kühleinnchtung und ein Falschdrallaggregat angeordnet Innerhalb der Falschdrallzone
erfolgt eine Verstreckung und ein Fixieren des Fadens. Das Falschdrallaggregat erzeugt
einen Drall, der entgegen der Fadenlaufrichtung läuft, so dass innerhalb der Kühleinrichtung
und der Heizeinnchtung, in der eine thermische Behandlung des Fadens erfolgt, der
Faden einen Falschdrall aufweist, der sich am Ausgang des Falschdrallaggregates auflöst.
Der Faden wird mittels eines zweiten Lieferwerks durch einen zweiten Heizer zur thermischen
Nachbehandlung sowie zu einer Aufspuleinrichtung gefördert, in welcher der Faden zu
einer Spule aufgespult wird. Da nach dem Auflösen des Falschdralls in Abhängigkeit
von dem Prozess in mehr oder weniger starker Restdrall in dem texturierten Faden verbleibt,
ist bei der bekannten Texturiermaschine eine Gegendralleinrichtung in Form einer Verwirbelungsdüse
der Aufwickeleinrichtung vorgeordnet. Die Gegendralleinrichtung führt zu einer Drallbehandlung,
wodurch der Restdrall in dem Faden vernichtet wird
[0003] Ob und in welchem Maße eine Drallbehandlung durch die Gegendralleinrichtung erforderlich
ist, hängt vom Polymertyp des Garns sowie den eingestellten Prozessparametern, beispielsweise
der Fadengeschwindigkeit, ab.
[0004] Des weiteren ist aus der WO99/09239 bekannt, dass zur Erhöhung der Effektivität der
Drallbehandlung die Gegendralleinrichtung unmittelbar im Ausgangsbereich der zweiten
Heizeinrichtung angeordnet ist, so dass eine ausgeprägte Fixierung des Fadens in der
Heizeinnchtung möglich ist und damit eine Vernichtung des Restdralls erfolgt. Hierbei
ist jedoch zu berücksichtigen, dass derartige Heizeinrichtungen - wie beispielsweise
aus der EP 0 595 086 B1 bekannt ist - oftmals mit einem Führungsrohr zum thermischen
Ausgleich oder zur Einfädelung des Fadens zusammenwirken. So wird zum Einfädeln des
Fadens das Führungsrohr an einem Injektor angeschlossen, so dass der Faden am Eingang
der Heizeinrichtung eingesogen und über das Führungsrohr zu einer vorbestimmten Position
innerhalb der Maschine geführt wird.
[0005] Demnach ist es Aufgabe der Erfindung, die eingangs genannte Falschdralltexturiermaschine
mit einer Gegendralleinrichtung auszuführen, die einerseits im Bedarfsfall einer Drallbehandlung
auf einfache Weise einsetzbar ist und die andererseits ein pneumatisches Einfädeln
des Fadens zu Begmn eines Prozesses nicht behindert.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Falschdralltexturiermaschine mit den
Merkmalen nach Anspruch 1 oder durch die Falschdralltexturiermaschine mit den Merkmalen
nach Anspruch 2 gelöst.
[0007] Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Fadenführung in der Gegendralleinrichtung
dem jeweiligen Bedarf angepasst werden kann. Dabei bietet die Erfindung eine erste
Lösung, bei welcher die Position des Fadenlaufs veränderbar ist und eine weitere Lösung,
bei welcher die Position des Fadenlaufs unverändert bleibt. Bei der ersten Vanante
wirkt ein Drallmittel der Gegendralleinrichtung mit einem Führungsmittel zusammen.
Das Führungsmittel, das den Faden führt, läßt sich dabei zwischen einer Ruheposition
und einer Betriebsposition hin- und herbewegen. In der Ruheposition wird der Faden
derart geführt, daß keine Drallbehandlung erfolgt. Diese Position ist somit insbesondere
auch zum Anlegen des Fadens geeignet. Nur bei Stellung des Führungsmittels in der
Betriebsposition wird der Faden durch das Drallmittel behandelt.
[0008] Bei der zweiten Variante basierend auf dem gleichen Grundgedanken bleibt der Fadenlauf
innerhalb der Maschine im wesentlichen unverändert. Hierzu weist die Gegendralleinrichtung
ein bewegliches Drallmittel auf, das ebenfalls zwischen einer Ruheposition und einer
Betriebsposition hin- und her verstellbar ist. In der Ruheposition findet keine Drallbehandlung
an dem Faden statt. Nur wenn das Drallmittel in die Betriebsposition verstellt wird,
ist eine Drallbehandlung des Fadens möglich.
[0009] Als Drallmittel können beispielsweise Walzen oder Führungskanten verwendet werden,
die zur Drallbehandlung vom Faden schräg überlaufen werden. Besonders bevorzugt ist
die Ausführung des Drallmittels als Verwirbelungsdüse anwendbar. Hierbei weist die
Verwirbelungsdüse einen Fadenkanal zur Führung des Fadens auf, in welchem eine tangential
eintretende Luftströmung den Drall an dem Faden erzeugt. Der Fadenkanal bildet einen
durchgehenden Einlegschlitz, durch welchen der Faden von außen in den Fadenkanal einlegbar
ist. Damit lässt sich sowohl durch das Führungsmittel als auch durch die Verwirbelungsdüse
selbst der Faden in der Betriebsposition innerhalb des Fadenkanals und in der Ruheposition
außerhalb des Fadenkanals führen.
[0010] Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist die Verwirbelungsdüse
einen quer zum Fadenlauf beweglichen Kolben auf, der innerhalb eines Gehäuses zwischen
der Ruheposition und der Betriebsposition verstellbar ist In dem Kolben ist quer zur
Längsachse des Kolbens der Fadenkanal mit dem Einlegschlitz sowie eine in den Fadenkanal
mündende Düsenbohrung eingebracht. Das Gehäuse besitzt einen Fadeneinlaß und einen
dem Fadeneinlaß gegenüberliegenden Fadenauslaß sowie einen Druckluftanschluß In der
Betriebsposition des Kolbens sind der Fadeneinlaß und der Fadenauslaß durch den Fadenkanal
miteinander verbunden. Ebenso ist die Düsenbohrung mit dem Druckluftanschluß gekoppelt,
so dass eine Drallbehandlung innerhalb des Fadenkanals an dem Faden ausgeführt wird.
[0011] Um die Behandlung des Fadens zu unterbrechen bzw. um ein Einfädeln des Fadens durch
den Fadeneinlaß und den Fadenauslaß zu ermöglichen, ist es besonders vorteilhaft,
den mit dem Fadenkanal verbundenen Einlegschlitz mit einem V-förmigen Querschnitt
an einem stirnseitigen Ende des Kolbens auszubilden. Somit lässt sich durch Bewegung
des Kolbens zwischen der Betriebsposition und der Ruheposition der zwischen dem Fadeneinlaß
und dem Fadenauslaß geführte Faden selbsttätig durch den Einlegschlitz in den Fadenkanal
herein- oder herausführen.
[0012] Um die Druckluftzufuhr zu der Verwirbelungsdüse zu unterbrechen, wird gemäß einer
vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, den Druckluftanschluß in
dem Gehäuse durch eine Steuerfläche des Kolbens zu verschließen. Die Steuerfläche
des Kolbens wird dabei durch Bewegung des Kolbens in die Ruheposition im Bereich des
Druckanschlusses geführt.
[0013] Die weitere bevorzugte Weiterbildung der Erfindung ist besonders zum automatischen
Einfädeln des Fadens geeignet. Hierbei ist an dem Fadeneinlaß des Gehäuses sowie an
dem Fadenauslaß des Gehäuses jeweils ein Führungsrohr angeordnet. Zur Einfädeln des
Fadens ist ein Injektor an einem der Führungsrohre anschließbar, so dass der Faden
während der Stellung des Kolbens in der Ruheposition auf einfache Weise pneumatisch
einfädelbar ist. Das am Fadeneinlaß der Verwirbelungsdüse angeordnete Führungsrohr
wird hierbei vorteilhaft unmittelbar mit dem Ausgang eines Set-Heizers gekoppelt.
[0014] Die Bewegung des Führungsmittels oder die Bewegung des Drallmittels wird vorzugsweise
durch einen Aktor gesteuert. Dabei kann der Aktor sowohl unmittelbar durch eine Bedienperson
oder über eine Steuereinrichtung aktiviert werden.
[0015] Bei der Falschdralltexturiermaschine kann durch das Falschdrallaggregat dem Faden
ein sogenannter Z-Drall oder ein S-Drall erzeugt werden. Um die vor der Aufwicklung
angeordnete Gegendralleinrichtung sowohl für den Z-Drall als auch für den S-Drall
einsetzen zu können, ist es besonders von Vorteil, ist das Drallmittel auswechselbar
auszubilden, so dass wahlweise eine gegen den S-Drall oder den Z-Drall gewandte Drallbehandlung
möglich wird.
[0016] Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Falschdralltexturiermaschine ist im
folgenden unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben.
[0017] Es stellen dar:
- Fig. 1
- schematisch ein Ausführungsbeispiel einer Falschdralltexturiermaschine,
- Fig. 2
- Längsschnitt parallel zur Bewegungsrichtung des Fadens der Gegendralleinrichtung in
Betriebsposition der in Fig. 1 gezeigten Falschdralltexturiermaschine,
- Fig. 3
- Schnitt quer zur Bewegungsnchtung des Fadens der Gegendralleinrichtung in Betriebsposition
der in Fig. 1 gezeigten Falschdralltexturiermaschine,
- Fig. 4
- Längsschnitt parallel zur Bewegungsrichtung des Fadens der Gegendralleinrichtung in
Ruheposition der in Fig. 1 gezeigten Falschdralltexturiermaschine,
- Fig. 5
- Schnitt quer zur Bewegungsrichtung des Fadens der Gegendralleinrichtung in Ruheposition
der in Fig. 1 gezeigten Falschdralltexturiermaschine,
- Fig. 6
- weiteres Ausführungsbeispiel einer Verwirbelungsdüse im Längsschnitt parallel zum
Fadenlauf und
- Fig. 7
- Ausführungsbeispiel einer Verwirbelungsdüse nach Fig. 6 in einem Schnitt quer zum
Fadenlauf.
[0018] In Fig. 1 ist schematisch ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Falschdralltexturiermaschine
gezeigt. Die Falschdralltexturiermaschine besteht aus einem Gattergestell 2, einem
Prozessgestell 3 und einem Wickelgestell 1. Zwischen dem Prozessgestell 3 und dem
Wickelgestell 1 ist ein Bediengang 5 gebildet. Auf der zum Bediengang 5 gegenüberliegenden
Seite des Wickelgestells 1 ist das Gattergestell 2 mit Abstand zum Wickelgestell 1
angeordnet. Zwischen dem Wickelgestell 1 und dem Gattergestell 2 wird ein Doffergang
6 gebildet. In dem Wickelgestell 1 sind drei Aufwickeleinrichtungen 9 übereinander
angeordnet, die jeweils zu einer Bearbeitungsstelle der Maschine gehören. In jeder
Bearbeitungsstelle wird der Faden 4 von einer im Gattergestell 2 angeordneten Vorlagespule
7 über einen Fadenführer 12 durch ein erstes Lieferwerk 13 abgezogen. Von dem ersten
Lieferwerk 13 wird der Faden 4 sodann in die Falschdrallzone gefördert, die eine Heizeinrichtung
8, eine Kühleinrichtung 10 und ein Falschdrallaggregat 14 umfasst. Aus der Falschdrallzone
wird der Faden 4 sodann von dem zweiten Lieferwerk 15 abgezogen und einer zweiten
Heizeinrichtung 16 zugeführt. Hierbei wird die Geschwindigkeit des Fadens durch das
der zweiten Heizeinrichtung 16 nachgeordnete dritte Lieferwerk 18 eingestellt.
[0019] Zwischen der zweiten Heizeinrichtung 16, die nachfolgend als Set-Heizer bezeichnet
wird, und dem dritten Lieferwerk 18 ist eine Gegendralleinrichtung 17 angeordnet.
Zur Fadenführung ist jeweils auf der Einlaßseite und der Auslaßseite der Gegendralleinrichtung
17 ein erstes Führungsrohr 25 bzw. zweites Führungsrohr 26 angeordnet. Das erste Führungsrohr
25 vor der Gegendrallvornchtung 17 ist mit dem Ausgang des Set-Heizers 16 gekoppelt
An dem zweiten Führungsrohr 26, das unterhalb einer Plattform 23 des Bediengangs 5
verläuft, ist ein Injektor 27 angeschlossen. Das zweite Führungsrohr 26 endet unmittelbar
vor dem dritten Lieferwerk 18.
[0020] Das dritte Lieferwerk 18 führt den Faden 4 zur Aufwickeleinnchtung 9. Die Aufwickeleinrichtung
9 umfasst eine Reibrolle 19 zum Antrieb einer Aufwickelspule 20, eine der Reibrolle
19 vorgeschaltete Changiervorrichtung 24, einen zur Aufnahme von vollen Spulen dienenden
Spulenspeicher 21 sowie ein Hülsenmagazin 22. In der Aufwickeleinrichtung 9 wird der
Faden 4 zu der Aufwickelspule 20 gewickelt.
[0021] Bei dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Falschdralltexturiermaschine
wird der Faden 4 mit dem Lieferwerk 13 von der Vorlagespule 7 abgezogen und in die
Falschdrallzone gefördert. Der Falschdrall wird dem Faden 4 durch das Falschdrallaggregat
14 eingebracht. Der so erzeugte Falschdrall läuft entgegen der Fadenlaufrichtung zurück
bis zum ersten Lieferwerk 13 bzw. zu der ersten Umlenkrolle 11.1, die als Drallstoprolle
ausgebildet sein könnte. Somit wird der Faden im falschgedrallten Zustand durch die
erste Heizeinrichtung 8 in die Kühleinrichtung 10 geführt. Der Faden 4 wird im gedrallten
Zustand in der Heizeinrichtung 8 verstreckt und fixiert, was zu einer Einprägung des
Dralls und somit zu einem guten Kräuselungsergebnis im Faden 4 führt. Nachdem der
Faden 4 die Falschdrallzone verlassen hat, weist der Faden 4 einen mehr oder weniger
hohen Restdrall auf. Ein derartiger Restdrall, der zum Verdrehen des Fadens 4 führt,
ist jedoch für die anschließende Weiterverarbeitung unerwünscht. Daher erhält der
Faden 4 in der Gegendralleinrichtung 17 einen Gegendrall, der in seinem Drehsinn entgegengerichtet
dem des Falschdralls ist. Dieser Gegendrall pflanzt sich nun zurück bis zum zweiten
Lieferwerk 15. Da der Gegendrall dem Restdrall entgegenwirkt, führt die Fixierung
und die Relaxationsbehandlung in dem Set-Heizer 16 zu einem drallfreien Faden 4. Hierbei
befindet sich die Gegendralleinrichtung in einer Betriebsposition, wie nachfolgend
näher beschrieben ist.
[0022] In Figur 2 bis 5 ist die Gegendrallvorrichtung 17 schematisch dargestellt. Hierbei
zeigen Figuren 2 und 3 die Gegendralleinnchtung 17 in einer Betriebsposition und die
Figuren 4 und 5 die Gegendralleinrichtung in einer Ruheposition. Die nachfolgende
Beschreibung gilt für die Figuren 2 bis 5 insoweit kein ausdrücklicher Bezug zu einer
der Figuren genommen wird.
[0023] Die Figuren 2 und 3 zeigen die Gegendralleinrichtung in der Betriebsposition Hierbei
ist die Gegendralleinrichtung in einem Längsschnitt parallel zum Fadenlauf (Fig. 2)
und in einem Querschnitt quer zum Fadenlauf (Fig. 3) dargestellt. Die Gegendralleinrichtung
weist als Drallmittel eine Verwirbelungsdüse 28 auf. Die Verwirbelungsdüse 28 weist
hierzu einen Kolben 29 auf, der in einem zylindrischen Gehäuse 30 quer zum Fadenlauf
geführt ist. Das Gehäuse 30 weist in einer Fadenlaufebene an einer Seite einen Fadeneinlaß
31 und auf der gegenüberliegenden Seite einen Fadenauslaß 32 auf. Der Fadeneinlaß
31 und der Fadenauslaß 32 enthalten jeweils einen Einlaßfadenführer 44.1 bzw. einen
Auslassfadenführer 44.2. Konzentrisch zu dem Fadeneinlaß 31 ist außen am Gehäuse das
erste Führungsrohr 25 angebracht. Auf der gegenüberliegenden Seite ist das zweite
Führungsrohr 26 in Höhe des Fadenauslasses 32 mit dem Gehäuse 30 verbunden. Zwischen
dem Fadeneinlaß 31 und dem Fadenauslaß 32 ist der Kolben 29 im Gehäuse 30 geführt.
Der Kolben 29 weist einen durchgehenden Fadenkanal 33 quer zur Längsachse des Kolbens
auf, durch welchen der Fadeneinlaß 31 mit dem Fadenauslaß 32 verbunden ist. Der Fadenkanal
33 enthält einen durchgehenden Einlegschlitz 34, der einen V-förmigen Öffnungsquerschnitt
in Bewegungsrichtung des Kolbens 29 aufweist. Hierzu ist der Einlegschlitz 34 in der
unteren Stirnseite des Kolbens 29 eingebracht. Auf der gegenüberliegenden Stirnseite
ist der Koben 29 mit einem Aktor 36 gekoppelt.
[0024] Quer zum Fadenkanal 33 ist in dem Kolben 29 eine Düsenbohrung 35 eingebracht, die
mit einem Ende in den Fadenkanal 33 mündet und mit dem gegenüberliegenden Ende mit
einer Druckleitung 38 verbunden ist, die über den Druckluftanschluß 37 an dem Gehäuse
30 angeschlossen ist.
[0025] In Figuren 2 und 3 ist die Verwirbelungsdüse 28 in der Betriebsposition gezeigt.
Hierbei wird der Kolben 29 in seiner Position durch den Aktor 36 und eine an der unteren
Stirnseite des Kolbens 29 wirkende Feder 39 gehalten, die sich im geschlossenen Gehäuse
30 abstützt. Der Faden 4 läuft über den Fadeneinlaß 31 in den Fadenkanal 33 ein. Innerhalb
des Fadenkanals 33 wird eine durch die Düsenbohrung 35 in den Fadenkanal 33 im wesentlichen
tangential einströmende Druckluft eingeleitet und wirkt auf den Faden 4 ein, um einen
Gegendrall zu erzeugen. Dieser Gegendrall pflanzt sich nun zurück bis zum Lieferwerk
15. Der Faden 4 verlässt die Verwirbelungsdüse 28 über den Fadenauslaß 32 und wird
durch das zweite Führungsrohr 26 zum dritten Lieferwerk 18 geführt.
[0026] In den Fällen, in denen keine Drallbehandlung des Fadens 4 durch die Gegendralleinrichtung
17 gewünscht wird, wird der Aktor 36 zur Verstellung des Kolbens 29 aktiviert. Der
Kolben 29 wird daraufhin innerhalb des Gehäuses 30 quer zum Fadenlauf in eine Ruheposition
bewegt. Diese Situation ist in den Figuren 4 und 5 gezeigt. Hierbei ist in Figur 4
die Verwirbelungsdüse 28 in einem Längsschnitt parallel zur Fadenlaufebene und in
Figur 5 in einem Querschnitt quer zum Fadenlauf dargestellt. In dieser Situation ist
der Kolben 29 derart verschoben, dass der Fadeneinlaß 31 und der Fadenauslaß 32 über
einen großen Öffnungsquerschnitt des Einlegschlitzes 34 miteinander verbunden sind.
Der Fadenkanal 33 befindet sich außerhalb des Fadenlaufs. Gleichzeitig wird der Druckluftanschluß
37 durch eine Steuerfläche des Kolbens 29 verschlossen. Es tritt somit keine weitere
Druckluft in das Innere des Gehäuses 30 ein. Der Kolben 29 wird in der Ruheposition
durch den Aktor 36 und die Feder 39 gehalten.
[0027] Die in Figuren 4 und 5 dargestellte Situation der Verwirbelungsdüse 28 ist insbesondere
auch geeignet, um eine automatische Einfädelung des Fadens 4 vornehmen zu können.
Wie bereits in Figur 1 dargestellt, ist der Set-Heizer 16 am Ausgang mit dem ersten
25 und zweiten 26 Führungsrohr verbunden Das erste Führungsrohr 25 und das zweite
Führungsrohr 26 umschließen jeweils den Fadenemlaß 31 und den Fadenauslaß 32. An dem
zweiten Führungsrohr 26 ist der Injektor 27 angeschlossen, der zum Einfädeln des Fadens
4 mit Druckluft beaufschlagt wird. Dabei wird in dem Rohrabschnitt vor dem Injektor
27 sowie in dem Set-Heizer 16 ein Unterdruck zum Einsaugen des Fadens erzeugt. Der
Faden lässt sich so durch den Set-Heizer 16 in das erste Führungsrohr 25 zum Fadeneinlaß
31 der Verwirbelungsdüse 28 führen. Aufgrund des großen Öffnungsquerschnitts innerhalb
der Verwirbelungsdüse 28 wird der Faden unmittelbar über den Fadenauslaß 32 in das
zweite Führungsrohr 26 eingesogen. Der Faden kann sodann am Ausgang des zweiten Führungsrohres
26 kurz vor dem dritten Lieferwerk 18 übernommen werden.
[0028] Nachdem der Faden 4 in der Maschine angelegt ist, kann bei Bedarf einer Behandlung
durch die Gegendralleinrichtung der Kolben 29 durch den Aktor 36 in die Betriebsposition
innerhalb des Gehäuses 30 geführt werden.
[0029] Dabei gleitet der zwischen dem Fadeneinlaß 31 und dem Fadenauslaß 32 geführte Faden
4 über den Einlegschlitz 34 selbsttätig in den Fadenkanal 33 ein. Gleichzeitig wird
die Düsenbohrung 35 mit dem seitlichen Druckluftanschluß 37 gekoppelt. Der Druckluftzugang
wird freigegeben, so dass eine entsprechende Behandlung des Fadens 4 ausführbar ist.
[0030] In Figur 6 und 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Gegendralleinnchtung
gezeigt, die insbesondere bei Falschdralltexturiermaschinen verwendet werden, bei
welchen eine manuelle Bedienung erfolgt.
[0031] Als Drallmittel ist bei diesem Ausführungsbeispiel der Gegendralleinrichtung eine
Verwirbelungsdüse 28 vorgesehen. Die Verwirbelungsdüse ist in Figur 6 in einem Längsschnitt
parallel zum Fadenlauf und in Figur 7 in einem Querschnitt quer zum Fadenlauf dargestellt.
Die nachfolgende Beschreibung gilt für beide Figuren.
[0032] Die Verwirbelungsdüse 28 besitzt einen durchgehenden Fadenkanal 33. Der Fadenkanal
33 ist zu einer Seite hin durchgehend mit einem Einlegeschlitz 34 verbunden. Der Einlegschlitz
34 besitzt einen V-förmigen Öffnungsquerschnitt. Quer zum Fadenkanal 33 ist eine Düsenbohrung
35 vorgesehen, die mit einer Druckleitung 38 in Verbindung steht.
[0033] Der Verwirbelungsdüse 28 ist ein Führungsmittel 40 zugeordnet. Das Führungsmittel
40 weist einen Träger 43 sowie jeweils einen ersten Fadenführer 41 im Fadenlauf vor
dem Fadenkanal 33 und einen zweiten Fadenführer 42 im Fadenlauf hinter dem Fadenkanal
33 auf. Diese beiden Fadenführer 41, 42 sind an dem Träger 43 befestigt. Das Führungsmittel
40 ist mit einem Aktor 36 verbunden. Durch den Aktor 36 lässt sich das Führungsmittel
40 in seiner Position zwischen einer Betriebsposition - wie dargestellt - und einer
Ruheposition - hier nicht dargestellt - verstellen. In der Betriebsposition wird der
Faden 4 durch die. Fadenführer 41 und 42 durch den Fadenkanal 33 geführt. In dieser
Situation erfolgt eine Drallbehandlung an dem Faden 4.
[0034] Für den Fall, dass keine Drallbehandlung gewünscht wird, wird der Aktor 36 aktiviert,
so dass das Führungsmittel 40 derart bewegt wird, dass die Fadenführer 41 und 42 in
den Bereich des Einlegschlitzes 34 geführt werden. Der Faden 4 wird dabei selbsttätig
aus dem Fadenkanal 33 herausgeführt.
[0035] Bei der in Figuren 6 und 7 dargestellten Gegendralleinrichtung könnte das Drallmittel
auch durch eine Rolle gebildet werden, die schräg zum Fadenlauf angeordnet ist. Dabei
würde durch das Führungsmittel 40 in der Betnebssituation der Kontakt zwischen dem
Faden 4 und der Rolle hergestellt. Für den Fall, dass keine Behandlung durchgeführt
werden sollte, wird der Kontakt zwischen dem Faden 4 und der Rolle durch das Führungsmittel
aufgehoben.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 1
- Wickelgestell
- 2
- Gattergestell
- 3
- Prozessgestell
- 4
- Faden
- 5
- Bediengang
- 6
- Doffergang
- 7
- Vorlagespule
- 8
- erste Heizeinrichtung
- 9
- Aufwickeleinrichtung
- 10
- Kühleinrichtung
- 11.1
- erste Umlenkrolle
- 11.2
- zweite Umlenkrolle
- 11.3
- dritte Umlenkrolle
- 12
- Fadenführer
- 13
- erstes Lieferwerk
- 14
- Falschdrallaggregat
- 15
- zweites Lieferwerk
- 16
- zweite Heizeinrichtung (Set-Heizer)
- 17
- Gegendralleinrichtung
- 18
- drittes Lieferwerk
- 19
- Reibrolle
- 20
- Aufwickelspule
- 21
- Spulenspeicher
- 22
- Hülsenzufuhreinrichtung
- 23
- Plattform
- 24
- Changiereinrichtung
- 25
- erstes Führungsrohr
- 26
- zweites Führungsrohr
- 27
- Injektor
- 28
- Drallmittel, Verwirbelungsdüse
- 29
- Kolben
- 30
- Gehäuse
- 31
- Fadeneinlaß
- 32
- Fadenauslaß
- 33
- Fadenkanal
- 34
- Einlegschlitz
- 35
- Düsenbohrung
- 36
- Aktor
- 37
- Druckluftanschluß
- 38
- Druckleitung
- 39
- Feder
- 40
- Führungsmittel
- 41
- erster Fadenführer
- 42
- zweiter Fadenführer
- 43
- Träger
- 44.1
- Einlaßfadenführer
- 44.2
- Auslaßfadenführer
1. Falschdralltexturiermaschine zum Texturieren einer Vielzahl von thermoplastischen
Fäden (4) mit einer Vielzahl von Bearbeitungsstellen, die jeweils eine Vorlagespule
(7), ein erstes Lieferwerk (13), eine erste Heizeinrichtung (8), eine Kühleinrichtung
(10), ein Falschdrallaggregat (14), ein zweites Lieferwerk (15), eine zweite Heizeinrichtung
(16), ein drittes Lieferwerk (18) und eine Aufwickeleinrichtung (9) umfasst, wobei
im Bereich zwischen der zweiten Heizeinrichtung (16) und der Aufwicklung (9) im Fadenlauf
eine Gegendralleinrichtung (17) zur Beseitigung eines Restdralls im Faden (4) angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegendralleinnchtung (17) ein mit einem Führungsmittel (40) zusammenwirkendes
Drallmittel (28) aufweist, welches Führungsmittel (40) zwischen einer Ruheposition
zur Nichtbehandlung oder zum Anlegen des Fadens (4) und einer Betriebsposition zur
Drallbehandlung des Fadens (4) hin und her bewegbar ist.
2. Falschdralltexturiermaschine zum Texturieren einer Vielzahl von thermoplastischen
Fäden (4) mit einer Vielzahl von Bearbeitungsstellen, die jeweils eine Vorlagespule
(7), ein erstes Lieferwerk (13), eine erste Heizeinrichtung (8), eine Kühleinrichtung
(10), ein Falschdrallaggregat (14), ein zweites Lieferwerk (15), eine zweite Heizeinnchtung
(16), ein drittes Lieferwerk (18) und eine Aufwickeleinrichtung (9) umfasst, wobei
im Bereich zwischen der zweiten Heizeinrichtung (16) und der Aufwicklung (9) im Fadenlauf
eine Gegendralleinrichtung (17) zur Beseitigung eines Restdralls im Faden (4) angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegendralleinrichtung (17) zumindest ein bewegliches Drallmittel (28,29) aufweist,
das zwischen einer Ruheposition zur Nichtbehandlung oder zum Anlegen des Fadens (4)
und einer Betriebsposition zur Drallbehandlung des Fadens (4) hin und her verstellbar
ist.
3. Falschdralltexturiermaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Drallmittel durch eine Verwirblungsdüse (28) gebildet wird, welche einen Fadenkanal
(33) mit einem durchgehenden Einlegschlitz (34) zum Einlegen des Fadens (4) aufweist,
wobei der Faden (4) in der Betriebposition innerhalb des Fadenkanals (33) und in der
Ruheposition außerhalb des Fadenkanals (33) führbar ist.
4. Falschdralltexturiermaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verwirblungsdüse (28) einen beweglichen Kolben (29) aufweist, welcher innerhalb
eines Gehäuses (30) zwischen der Ruheposition und der Betriebsposition verstellbar
ist und welcher den quer zur Längsachse des Kolbens (29) verlaufenden Fadenkanal (33)
mit dem Einlegschlitz (34) und eine in den Fadenkanal (33) mündende Düsenbohrung (35)
aufweist, dass das Gehäuse (30) einen Fadeneinlaß (31), einen dem Fadeneinlaß (31)
gegenüberliegenden Fadenauslaß (32) und einen Druckluftanschluß (37) aufweist und
dass in der Betriebsposition des Kolbens (29) der Fadenkanal (33) mit dem Fadeneinlaß
(31) und dem Fadenauslaß (32) verbunden ist und die Düsenbohrung (35) mit dem Druckluftanschluß
(37) verbunden ist.
5. Falschdralltexturiermaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlegschlitz (34) mit einen V-förmig Querschnitt an einem stirnseitigen Ende
des Kolbens (29) ausgebildet ist, so dass bei Bewegung des Kolbens (29) aus der Ruheposition
in die Betriebsposition der zwischen dem Fadeneinlaß (31) und dem Fadenauslaß (32)
geführte Faden (4) selbsttätig durch den Einlegschlitz (34) in den Fadenkanal (33)
gleitet.
6. Falschdralltexturiermaschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ruheposition des Kolbens (29) der Druckluftanschluß (37) in dem Gehäuse (30)
durch eine Steuerfläche des Kolbens (29) verschließbar ist.
7. Falschdralltexturiermaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (30) mit dem Fadeneinlaß (31) und dem Fadenauslaß (32) zwischen einem
ersten Führungsrohr (25) und einem gegenüberliegenden zweiten Führungsrohr (26) angeordnet
ist und dass zum Anlegen des Fadens (4) zumindest ein Injektor (27) an das zweite
Führungsrohr (26) anschließbar ist.
8. Falschdralltexturiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aktor (36) vorgesehen ist, um die Bewegung des Führungsmittels (40) oder die
Bewegung des Drallmittels (25) zu steuern.
9. Falschdralltexturiermaschine nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegendralleinrichtung (17) unmittelbar am Ausgang der zweiten Heizeinrichtung
(16) angeordnet ist.
10. Falschdralltexturiermaschine nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Drallmittel (20) auswechselbar ausgebildet ist, um wahlweise einen S-Drall oder
einen Z-Drall zu erzeugen.
1. False twist texturing machine for texturing a plurality of thermoplastic filament
yarns (4) with a plurality of processing stations, of which each comprises a feed
yarn package (7), a first feed system (13), a first heating device (8), a cooling
device (10), a false twist unit (14), a second feed system (15), a second heating
device (16), a third feed system (18), and a takeup device (9), with a countertwist
device (17) being arranged in the yarn path between the second heating device (16)
and the takeup device (9) for removing a residual twist in the yarn (4), characterized in that the countertwist device (17) includes a twist means (28) cooperating with a guide
means (40), which guide means (40) is adapted for reciprocal movement between an idle
position for not treating the yarn (4) or for threading it and an operating position
for treating the yarn (4) by twisting it.
2. False twist texturing machine for texturing a plurality of thermoplastic filament
yarns (4) with a plurality of processing stations, of which each comprises a feed
yarn package (7), a first feed system (13), a first heating device (8), a cooling
device (10), a false twist unit (14), a second feed system (15), a second heating
device (16), a third feed system (18), and a takeup device (9), with a countertwist
device (17) being arranged in the yarn path between the second heating device (16)
and the takeup device (9) for removing a residual twist in the yarn (4), characterized in that the countertwist device (17) includes at least one movable twist means (28, 29),
which is adapted for reciprocal movement between an idle position for not treating
the yarn (4) or for threading it and an operating position for treating the yarn (4)
by twisting it.
3. False twist texturing machine of claim 1 or 2, characterized in that the twist means is formed by an entanglement nozzle (28), which includes a yarn channel
(33) with a continuous threading slot (34) for inserting the yarn (4), with the yarn
(4) being able to advance in the operating position inside the yarn channel (33) and
in the idle position outside the yarn channel (33).
4. False twist texturing machine of claim 3, characterized in that the entanglement nozzle (28) includes a movable piston (29), which is adapted for
displacement inside a housing (30) between the idle position and the operating position,
and which includes the yarn channel (33) with the threading slot (34) that extends
in the transverse direction of the longitudinal axis of the piston (29), and a nozzle
bore (35) terminating in the yarn channel (33), that the housing (30) comprises a
yarn inlet (31) and a yarn outlet (32) opposite to the yarn inlet (31), and a compressed
air connection (37), and that in the operating position of the piston (29), the yarn
channel (33) connects to the yarn inlet (31) and the yarn outlet (32), and the nozzle
bore (35) connects to the compressed air connection (37).
5. False twist texturing machine of claim 4, characterized in that the threading slot (34) is made with a V-shaped cross section at one front end of
the piston (29), so that during the movement of the piston (29) from the idle position
to the operating position, the yarn (4) advancing between the yarn inlet (31) and
the yarn outlet (32) automatically slides through the threading slot (34) into the
yarn channel (33).
6. False twist texturing machine of claim 4 or 5, characterized in that in the idle position of the piston (29), the compressed-air connection (37) in the
housing (30) can be closed by a control surface of the piston (29).
7. False twist texturing machine of one of claims 4-6, characterized in that the housing (30) with the yarn inlet (31) and the yarn outlet (32) is arranged between
a first guide tube (25) and an opposite second guide tube (26), and that for threading
the yarn (4) at least one injector (27) is adapted for connection to the second guide
tube (26).
8. False twist texturing machine of one of claims 1-7, characterized in that an actuator (36) is provided for controlling the movement of the guide means (40)
or the movement of the twist means (28).
9. False twist texturing machine of one of the foregoing claims, characterized in that the countertwist device (17) is arranged directly at the outlet of the second heating
device (16).
10. False twist texturing machine of one of the foregoing claims, characterized in that the twist means (28) is made exchangeable for selectively producing an S-twist or
a Z-twist.
1. Machine de texturation par fausse torsion pour texturer une multiplicité de fils thermoplastique
(4) avec une multiplicité de postes de traitement qui ont chacun une bobine d'alimentation
(7), un premier dispositif d'alimentation (13), une première installation de chauffage
(8), une installation de refroidissement (10), un agrégat de fausse torsion (14),
un deuxième dispositif d'alimentation (15), une deuxième installation de chauffage
(16), un troisième dispositif d'alimentation (18) et une installation d'enroulement
(9), dans quel cas une installation de contre-torsion (17) pour éliminer une torsion
résiduelle dans le fil (4) est agencée dans le trajet du fil dans la région entre
la deuxième installation de chauffage (16) et l'enroulement (9), caractérisée en ce que l'installation de contre-torsion (17) présente un moyen de torsion (28) coopérant
avec un moyen de guidage (40), lequel moyen de guidage (40) est déplaçable en va-et-vient
entre une position de repos pour ne pas traiter le fil (4) ou pour l'appliquer et
une position d'opération pour traiter par torsion le fil (4).
2. Machine de texturation par fausse torsion pour texturer une multiplicité de fils thermoplastiques
(4) avec une multiplicité de postes de traitement qui ont chacun une bobine d'alimentation
(7), un premier dispositif d'alimentation (13), une première installation de chauffage
(8), une installation de refroidissement (10), un agrégat de fausse torsion (14),
un deuxième dispositif d'alimentation (15) une deuxième installation de chauffage
(16), un troisième dispositif d'alimentation (18) et une installation d'enroulement
(9), dans quel cas une installation de contre-torsion (17) pour éliminer une torsion
résiduelle dans le fil (4) est agencée dans le trajet du fil dans la région entre
la deuxième installation de chauffage (16) et l'enroulement (9), caractérisée en ce que l'installation de contre-torsion (17) a au moins un moyen de torsion mobile (28,
29) qui est ajustable en va-et-vient entre une position de repos pour ne pas traiter
le fil (4) ou pour l'appliquer et une position d'opération pour traiter par torsion
le fil (4).
3. Machine de texturation par fausse torsion selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le moyen de torsion est formé par une buse à tourbillonnement (28) qui a un canal
de fil (33) avec une fente d'insertion continue (34) pour insérer le fil (4), le fil
(4) pouvant être guidé dans la position d'opération à l'intérieur du canal de fil
(33) et dans la position de repos à l'extérieur du canal de fil (33).
4. Machine de texturation par fausse torsion selon la revendication 3, caractérisée en ce que la buse à tourbillonnement (28) a un piston mobile (29) qui à l'intérieur d'un boîtier
(30) est ajustable entre la position de repos et la position d'opération et qui présente
le canal de fil (33) avec la fente d'insertion (34), le canal de fil s'étendant transversalement
par rapport à l'axe longitudinal du piston (29), et un trou de buse (35) débouchant
dans le canal de fil (33), en ce que le boîtier (30) a un orifice d'admission (31) de fil, un orifice de sortie (32) de
fil, situé en vis-à-vis de l'orifice d'admission (31) de fil et une connexion d'air
comprimé (37) et en ce qu'en position d'opération du piston (29) le canal de fil (33) est relié à l'orifice
d'admission (31) de fil et à l'orifice de sortie (32) de fil et le trou de buse (35)
est relié à la connexion d'air comprimé (37).
5. Machine de texturation par fausse torsion selon la revendication 4, caractérisée en ce que la fente d'insertion (34) est réalisée avec une section transversale en forme de
V sur une extrémité frontale du piston (29), de sorte que lors du mouvement du piston
(29) de la position de repos dans la position d'opération le fil (4) guidé entre l'orifice
d'admission (31) de fil et l'orifice de sortie (32) de fil glisse automatiquement
à travers la fente d'insertion (34) dans le canal de fil (33).
6. Machine de texturation par fausse torsion selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce qu'en position de repos du piston (29) la connexion d'air comprimé (37) dans le boîtier
(30) peut être fermée par une surface de contrôle du piston (29).
7. Machine de texturation par fausse torsion selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisée en ce que le boîtier (30) est agencé avec l'orifice d'admission (31) de fil et l'orifice de
sortie (32) de fil entre un premier tube de guidage (25) et un deuxième tube de guidage
(26) opposé et en ce que pour l'application du fil (4) au moins un injecteur (27) peut être raccordé au deuxième
tube de guidage (26).
8. Machine de texturation par fausse torsion selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'un actionneur (36) est prévu pour commander le mouvement du moyen de guidage (40)
ou le mouvement du moyen de torsion (25).
9. Machine de texturation par fausse torsion selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'installation de contre-torsion (17) est agencée directement à la sortie de la deuxième
installation de chauffage (16).
10. Machine de texturation par fausse torsion selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le moyen de torsion (20) est réalisé de manière à pouvoir être échangé, pour générer
au choix une torsion en S ou une torsion en Z.