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EP 1 405 818 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.07.2005 Patentblatt 2005/27 |
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Anmeldetag: 01.10.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B66D 1/50 |
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Wickelvorrichtung zum Auf- und Auspulen eines Seiles einer Seilwinde
Winding device for winding and unwinding a cable of a cable winch
Dispositif à enrouler pour enrouler et dérouler un cable d'un treuil de manoeuvre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.04.2004 Patentblatt 2004/15 |
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Patentinhaber: Kyburz Maschinenbau AG |
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8730 Uznach/SG (CH) |
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Erfinder: |
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- Kyburz, Karl
8733 Benken (CH)
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Vertreter: Hepp, Dieter et al |
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Hepp, Wenger & Ryffel AG,
Friedtalweg 5 9500 Wil 9500 Wil (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 673 274 US-A- 3 462 125
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GB-A- 2 166 704 US-A- 4 920 680
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auf- und Ausspulen eines Seiles einer
Seilwinde unter Zugbeaufschlagung des Seiles sowie eine Seilwinde.
[0002] In verschiedenen technischen Bereichen, beispielsweise im Baubereich, bei temporären
Seilbahnen, beim Holzfällen in schlecht zugänglichen Gebieten werden Seilwinden mit
teilweise erheblichen Seillängen eingesetzt. Hierfür werden in der Regel transportable
Seilwinden verwendet, die sich schnell in einen arbeitsbereiten Zustand versetzen
lassen. Der Transport der Seilwinde an die Arbeitsstelle kann unterschiedlich bewerkstelligt
werden, z.B. als Anbaugerät, auf einem Schlitten, per: Hubschrauber etc..
[0003] Derartige Seilwinden werden meist durch eine direkt an der Seilwinde tätige Person
bedient, da bei auftretenden Lastwechselvorgängen am ehesten eine Kontrolle der Seilführung
bzw. der Seilspannung möglich ist. Dies ist in mehrfacher Hinsicht nachteilig. Der
Bediener muss erfahren und während der Betätigung der Seilwinde hochkonzentriert sein,
um eine nichtoptimale Seilspannung und/oder Seilführung zu erkennen und durch eine
entsprechende Bedienung dies auszugleichen. Abweichungen von den Optimalbedingungen
haben einen erheblichen Einfluss auf die Lebensdauer aller beteiligten Komponenten,
insbesondere des Seiles und stellen Sicherheitsrisiken dar. Während des Beladens oder
Entladens des mit der Seilwinde betriebenen Transportmittels ist der Bediener der
Seilwinde nicht tätig. Dieser Arbeitsablauf ist nicht bedienerfreundlich. Da in der
Regel zwischen dem Standort der Seilwinde und dem Aufnahme- bzw. dem Abladeort des
zu transportierenden Gegenstandes zudem eine erhebliche räumliche Distanz besteht,
ist eine weitere Person für den Betriebsablauf notwendig. Dies führt zu zusätzlichen
Betriebskosten.
[0004] Im Betriebsalltag hat sich weiterhin gezeigt, dass im Hinblick auf die Nutzungsdauer
eines Seiles eine hohe und schmale Seiltrommel vorteilhaft ist. Aufgrund des grösseren
Umfangs der Trommel, unterliegt das Seil einer geringeren mechanischen Belastung (grösserer
Krümmungsradius, geringere Lagenanzahl) und das Seil kann mit einer höheren Geschwindigkeit
von der Trommel auf- bzw. abgespult werden. Derartige Abmessungen erfordern jedoch
angepasste Einrichtungen für die Führung und auch für das Spannen des Seiles beim
Auf- bzw. Ausspulvorgang.
[0005] Entsprechende Vorrichtungen zum Führen und Spannen eines Seiles beim Auf- oder Ausspulen
von einer Seilwinde sind bereits in JP 10-036084 und WO 01/12536 beschrieben.
[0006] Das Dokument GB-A-2 166 704 offenbart eine Wickelvorrichtung nach dem Oberbegriff
des unabhängigen Anspruchs 1.
[0007] In der JP 10-036084 wird eine Vorrichtung beschrieben, die neben einem Schwenkarm
mit Führungsrolle aus einer im Rahmen der Seilwinde fixierten Spanneinrichtung besteht.
Die Spanneinrichtung besteht aus einer Rolle mit Umfangszahnung und zweier seitlich
mit einem Zahnkreis der Rolle kämmenden Zahnräder. Das Seil ist in einer rillenförmigen
Umfangsprofilierung zwischen der Rolle und den beiden Rädern eingespannt. Die Rolle
wird über einen Übertragungsmechanismus von der Seiltrommel angetrieben. Aufgrund
der Seilspannung wird vermieden, dass sich der Schwenkarm unkontrolliert bewegt, wenn
keine Last an der Seilwinde liegt.
[0008] Eine Vorrichtung gemäss WO 01/12536 enthält zwei ineinander kämmende, Stirnräder
bildende Zahnräder, wobei das Seil zwischen den beiden, in federndem Eingriff zueinander
stehenden Rädern in einer mittig angeordneten Umfangsrille geführt und gespannt wird.
Die seitliche Führung des Seiles auf die Trommel wird durch eine parallel zur Trommelachse
erfolgende, angetriebene Bewegung der Spannvorrichtung erzielt. Dieser Antrieb für
die translatorische Bewegung der Spannvorrichtung erfordert einen zusätzlichen Steuerungsaufwand.
[0009] Die Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile des Bekannten zu vermeiden, insbesondere
also eine verbesserte Wickelvorrichtung zum Spannen und Führen eines Seiles beim Auf-
oder Ausspulen bereitzustellen.
[0010] Die Aufgabe ist mit einer Wickelvorrichtung entsprechend den Merkmalen des unabhängigen
Anspruchs gelöst.
[0011] Eine erfindungsgemässe Wickelvorrichtung zum Auf- und Ausspulen eines Seiles auf
eine Seiltrommel einer Seilwinde weist eine Führungsrolle und eine, der angetriebenen
Seiltrommel vorgelagerten, gegenüber der Seiltrommel nach- oder voreilend antreibbare
Seilfördereinrichtung zur Zugbeaufschlagung des Seiles zwischen der Seiltrommel und
der Seilfördereinrichtung auf. Die Seilfördereinrichtung weist wenigstens zwei das
Seil führende Rollen auf, wobei eine der Rollen angetrieben ist. Die Wickelvorrichtung
ist gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der angetriebenen Rolle und der
Führungsrolle im Bezug auf das einlaufende Seil, dass das einlaufende Seil in etwa
einer Richtung senkrecht zur Seiltrommelachse zwischen der angetriebenen Rolle und
der Führungsrolle in die Wickel-vorrichtung geführt wird. Die Wickelvorrichtung ist
weiter gekennzeichnet, dass das einlaufende Seil zuerst die angetriebene Rolle zu
etwa 270° umschlingt, nachfolgend die Führungsrolle zu etwa 90° umschlingt und weiter
der Seiltrommel zugeführt wird.
Wesentlich ist dabei, dass der Umschlingungswinkel der angetriebenen Rolle und der
Führungsrolle zusammen etwa 360° beträgt. Das zwischen den Rollen einlaufende Seil
wird dadurch in einer etwa parallelen Ausrichtung zum in die Wickelvorrichtung einlaufenden
Seil von der Führungsrolle abgenommen und auf die Seiltrommel geführt.
[0012] Unter dem Begriff "vorgelagert" ist zu verstehen, dass die Wickel-Vorrichtung beim
Aufwickelvorgang in Richtung der Seilförderung vor der Seiltrommel angeordnet ist.
[0013] Mit dem Begriff Zugbeaufschlagung ist ein Spannen und damit ein Straffen des Seiles
zwischen der Seiltrommel und der erfindungsgemässen Wickelvorrichtung zu verstehen.
Die Begriffe nacheilend bzw. voreilend definieren, dass die angetriebene Rolle der
Seilfördereinrichtung und die Seiltrommel unterschiedliche Rotationsgeschwindigkeiten
aufweisen..Beim Aufspulen wird durch eine geringere Rotationsgeschwindigkeit der angetriebenen
Rolle der Seilfördereinrichtung gegenüber der Seiltrommel die Zugbeaufschlagung des
Seiles erzeugt (nacheilend), beim Ausspulen rotiert die angetriebene Rolle der Seilfördereinrichtung
schneller als die Seiltrommel (voreilend).
[0014] In der Seilfördereinrichtung wird das Seil zwischen mindestens zwei Rollen geführt.
Bevorzugt sind jedoch mehr als zwei Rollen vorgesehen, wobei die weiteren Rollen das
Seil an der antreibbaren Rolle führen. Dem Fachmann sind entsprechende Ausführungsformen
für die jeweiligen Rollen bekannt.
[0015] Die Führungsrolle übernimmt gemäss der Erfindung die Führung des Seiles beim Aufspulen
auf die Seiltrommel bzw. beim Ausspulen die Führung des Seiles zur Seilfördereinrichtung.
Die Führungsrolle stellt im Zusammenspiel mit einem anfangs sorgfältig aufgewickelten
Seil im Betriebseinsatz das kontrollierte Anlegen einer Seilwicklung an die jeweils
vorhergehende sicher. Hierzu ist die Zugbeaufschlagung des Seils notwendig. Ein Übereinanderschlagen
von Seilwicklungen mit den resultierenden negativen Folgen wird so vermieden.
[0016] Unter dem Begriff "einlaufendes" Seil ist die Richtung zu verstehen, in der das mit
dem Anschlagspunkt für die Last versehene Seilende in die Wickelvorrichtung und weiter
zur Seiltrommel bewegt wird.
[0017] Als Seiltrommelachse ist die Rotationsachse der Seiltrommel zu verstehen. Eine Richtung
senkrecht zur Seiltrommelachse erstreckt sich damit radial von der Seiltrommelachse
weg. Im Rahmen der Erfindung kann die Richtung des Seiles, wenn es zwischen die angetriebene
Rolle und die Führungsrolle geführt wird, von dieser Richtung um maximal 10° abweichen.
Ebenfalls verstellbar kann die Zuführung des Seiles- zwischen die angetriebene Rolle
und die Führungsrolle in einer Richtung erfolgen, die parallel zu einer der vorher
erläuterten Richtung senkrecht zur Seiltrommelachse verschoben ist. Sowohl die winkelmässige
Abweichung wie auch die Parallelverschiebung der Seileinführungsrichtung kann ihre
Ursache in konstruktiven Details der Seilwinde haben. Sie hängen z.B. ab vom Achsabstand
und vom Durchmesser der Antriebs- und Führungsrolle im Verhältnis zum Durchmesser
der Seiltrommel sowie der Dicke des auf die Trommel gewickelten Seilpakets. Mit steigendem
Aussendurchmesser der Seiltrommel nimmt der Umschlingungswinkel der Führungsrolle
ab. Diese Abweichungen verlassen jedoch nicht den Rahmen der Erfindung. Bevorzugt
ist die Richtung des einlaufenden Seils senkrecht zur Seiltrommelachse ausgerichtet.
[0018] Der Grad der Umschlingung der angetriebene Rolle bzw. der Führungsrolle durch das
Seil ist also nicht als konstant zu verstehen. Die Werte von 270° für die angetriebene
Rolle und 90° für die Führungsrolle sind eher als Mittelwerte mit einer Schwankungsbreite
von +/- 15° (angetriebene Rolle bzw. Führungsrolle) zu verstehen. Die Schwankungsbreite
stellt die Funktionsfähigkeit der Wickelvorrichtung trotz eventueller Fertigungsabweichungen
oder konstruktiver Zwänge wie beispielsweise einer gedrängten Bauweise sicher.
[0019] Vorteilhafterweise umfasst die Wickelvorrichtung ein Trägerelement, auf dem die Seilfördereinrichtung
und die Führungsrolle angeordnet sind. Die Möglichkeit der gemeinsamen Anordnung auf
dem Trägerelement erlaubt ein koordiniertes Zusammenwirken der Komponenten. Durch
eine geeignete Gestaltung des Trägerelements können die in der Wickelvorrichtung auftretenden
Kräfte reduziert oder im besten Fall gegeneinander aufgehoben werden. Eine technisch
einfache Gesamtkonstruktion der Seilwinde ist daher möglich.
[0020] Weiter vorteilhaft ist es dabei, wenn das Trägerelements schwenkbar am Rahmen der
Seilwinde angeordnet ist.
[0021] Der Begriff 'chwenkbar' bezeichnet hierbei eine Drehbewegung des Trägerelements um
eine Achse. Das Ausmass der Schwenkbewegung ist abhängig von den Massen der Seilwinde,
insbesondere der Wickel-Vorrichtung, der Seiltrommel, d.h. der Breite der Seiltrommel
und dem Abstand zwischen der Wickelvorrichtung und der Seiltrommel. Die Schwenkung
erfolgt bevorzugt um eine Mittellage der Wickelvorrichtung. Vorteilhafterweise fällt
die Mittelstellung der Drehbewegung des Trägerelements mit der Richtung des einlaufenden
Seiles zusammen.
[0022] Vorteilhaft ist es weiter, wenn die Seilfördereinrichtung auf einem ersten Abschnitt
des Trägerelements und die Führungsrolle auf einem zweiten Abschnitt des Trägerelements
angeordnet ist und die Abschnitte in einem Winkel angeordnet sind.
[0023] Aufgrund der Geometrie zwischen der Seileinführung, dem Spannorgan und dem Führungsorgan
kreuzt sich der Verlauf des Seiles. Die Unterteilung des Trägerelements in zwei Abschnitte
und die winkelige Anordnung der beiden Abschnitte zueinander ermöglicht eine berührungsfreie
Kreuzung des Seiles innerhalb der Vorrichtung beim Auf- oder Ausspulen. Als Seileinführung
ist eine Anordnung zu verstehen, die anschlagsseitig das Seil unter eventuell erforderlicher
Richtungsänderung in die Vorrichtung einführt. Das Seil tritt dadurch in einer feststehenden
räumlichen Ausrichtung in die Vorrichtung ein bzw. aus ihr heraus. Die Abwinkelung
ist so gewählt, dass auch bei unterschiedlichen Seilstärken eine berührungsfreie Kreuzung
erfolgt. Unter berührungsfrei ist zu verstehen, dass keine Berührung der sich kreuzenden
Seilabschnitte stattfindet. Der von den beiden Trägerelement-Abschnitten eingeschlossene
Winkel beträgt zwischen 150° und 179°, vorzugsweise zwischen 160° und 175°.
[0024] Bevorzugt ist eine Wickelvorrichtung mit einer Seilfördereinrichtung, welche das
Seil in der Seilfördereinrichtung durch mehr als eine Anpressrolle kraft- und reibungsschlüssig
an der angetriebenen Rolle führt. Unterschiedliche Ausführungsformen für die angetriebene
Rolle sowie die Anpressrollen sind dem Fachmann bekannt. So sind die angetriebene
Rolle bzw. die Anpressrollen beispielsweise Räder mit einer im Umfang verlaufenden
Ausnehmung zur Führung des Seiles versehen. Die angetriebene Rolle und die Anpressrollen
können sowohl in direktem Eingriff miteinander stehen als auch ohne Eingriff ausgebildet
sein. Eine ausreichende Zahl an Anpressrollen gewährleistet eine gesicherte Kraftübertragung,
d.h. den Transport des Seiles. Zudem verringert eine grössere Anzahl an Anpressrollen
die Beanspruchung des Seiles aufgrund der Verteilung der Kraftwirkung. Vorzugsweise
sind die Anpressrollen so ausgestaltet, dass sie federnd gelagert sind, d.h. per Federkraft
an die angetriebene Rolle gepresst werden. Damit wird eine übermässige Belastung des
Seiles sowie der Vorrichtung bei eventuell auftretenden Lastwechseln im Seil vermieden.
[0025] Insbesondere ist eine Wickelvorrichtung mit einer angetriebenen Rolle versehen, die
hydrostatisch antreibbar ist. Der Antrieb der angetriebenen Rolle führt im Zusammenwirkung
mit den Anpressrollen zum Spannen des Seiles in der Vorrichtung. Der Antrieb ist so
auszugestalten, dass zwar eine Mindestspannung für das Seil aufbaubar ist, der Antrieb
jedoch nicht zu einer Belastung des Seiles über das notwendige Mass hinaus führt.
Hydrostatische Antriebe weisen hierzu eine gute Regelbarkeit auf. Details zu derartige
Steuerungen und Komponenten sind dem Fachmann bekannt.
[0026] Weiterhin vorteilhaft lässt sich eine Wickelvorrichtung realisieren, wenn die Seilfördereinrichtung
unabhängig von der Seiltrommel antreibbar ausgebildet ist. Der unabhängige Antrieb
der Seilfördereinrichtung stellt sicher, dass die Seilspannung auch bei Geschwindigkeitswechseln
oder bei Lastwechseln aufrechterhalten bleibt. Auch bei Unterschieden in der Seiltrommel-Ausführung
sowie bei Veränderungen der Seillagen bei beispielsweise annähernd vollständig ausgestossenem
Seil sind keine aufwendigen Anpassungsmassnahmen zwischen-der Wikkel-Vorrichtung und
der Seiltrommel im Hinblick auf die Abstimmung der Steuerung und zum Aufrechterhalten
der Zugbeaufschlagung notwendig.
[0027] Ein weiterer Aspekt der Vorrichtung ist einen Sensor, der an dem Trägerelement angebracht
ist. Der Sensor dient als Überwachungsmittel für das Seil, insbesondere um im Falle
eines Seilbruchs einen Not-Stop der Seilwinde, d.h. der Wickel-Vorrichtung bzw. der
Seiltrommel auslösen zu können. Vorzugsweise ist der Sensor eine Tastrolle.
[0028] Ein Aspekt der Vorrichtung ist eine derartige Anordnung des Trägerelementes am Rahmen,
dass das zugbeaufschlagte Seil die Schwenkung des Trägerelements steuert. Aufgrund
der kontinuierlich aufrechterhaltenen Seilspannung wird die Seillänge zwischen der
Wickelvorrichtung und der Seiltrommel auf die technisch bedingte Distanz minimiert.
Da das Seil sorgfältig auf der Seiltrommel aufgewickelt ist, folgt das Trägerelement
der Wickelvorrichtung der relativen Seillage auf der Trommel. Das Seil übt somit die
Übermittlungsfunktion für die Schwenkbewegung aus. Zusätzlich zu dieser Schwenkbarkeit
des Trägerelements sind die Längenverhältnisse der Abschnitte des Trägerelements zu
beiden Seiten der Schwenkachse auszuwählen. Vorzugsweise sind die Längen unter Berücksichtigung
der Masseverhältnisse so gewählt, dass sich die Hebelkräfte der beiden Abschnitte
im Schwenkpunkt weitgehend aufheben.
[0029] Weiter vorteilhaft ist eine Vorrichtung gestaltet, wenn die Schwenkachse des Trägerelements
mit der Ausrichtung des Seiles beim Eintritt in die Wickelvorrichtung zusammenfällt.
Diese Ausrichtung vermeidet eine weitere Beanspruchungen des Seiles und unterstützt
die selbsttätige Schwenkbarkeit der Vorrichtung.
[0030] Das Seil wird durch die Führungsrolle der Wickel Vorrichtung zwischen den seitlichen
Begrenzungen der Seiltrommel aufgewikkelt. Sobald eine Wicklung des Seiles eine dieser
Begrenzungen erreicht, bewirkt dies eine Umkehrung des Wicklungsverlaufes, d.h. das
seitliche Aneinanderreihen der folgenden Seilwicklungen erfolgt in einer um 180° gedrehten
Richtung.
[0031] Die erläuterte erfindungsgemässe Wickelvorrichtung erlaubt einen sicheren und wirtschaftlichen
Betrieb der Seilwinde. Da kontinuierlich eine Seilspannung aufrechterhalten werden
kann, muss der Bediener nicht mehr vor Ort des Systems tätig sein. Seine Tätigkeit
kann von einer entfernten Stelle ausgeübt werden. Dies ist beispielsweise mittels
einer Fernsteuerung möglich. Die Bedienperson kann durch dieses System von der eintönigen
Arbeit entlasten werden und steht phasenweise für andere Tätigkeiten zur Verfügung.
[0032] Die Erfindung wird anhand der folgenden Figuren näher erläutert. Es zeigen :
- Figur 1:
- eine seitliche Ansicht der Wickelvorrichtung;
- Figur 2:
- eine Sicht auf die Vorrichtung in Seilrichtung; und
- Figur 3:
- eine Ansicht des Systems aus Seilwinde und Vorrichtung.
[0033] Die Figuren geben eine schematisierte Darstellung der Erfindung wieder und sind nicht
massstäblich.
[0034] Die Wickelvorrichtung 1 mit dem Trägerelement 6 und der Seilfördereinrichtung 27
enthaltend die Anpressrollen 9 und die angetriebene Rolle 7, sowie die Führungsrolle
10 zeigt Figur 1. Das Seil 14 wird über die Seileinführung 15, bestehend aus den Seilführungsrollen
2, der Halterung 4 und dem Lager 5, der Wickelvorrichtung 1 zugeführt. Die Seileinführung
15 ist mit der Halterung 4 schwenkbar am Rahmen 25 befestigt. Durch die Seilführung
3 gelangt das Seil 14 auf die Seilfördereinrichtung 27 und wird durch die Anpressrollen
9 an die angetriebene Rolle 7 angelegt. Die Anpressrollen 9 sind federnd am Trägerelement
6 befestigt. Das Trägerelement 6 ist mittels der Halterung 17 und den Lagern 16 schwenkbar
am Rahmen 25 befestigt. Die Rolle 7 wird durch einen hydrostatischen Antrieb 8 angetrieben.
Das Seil 14 wird auf der angetriebenen Rolle 7 nach einer Umdrehung von annähernd
270° (ausgehend von der Eintrittsrichtung in die Vorrichtung) von der angetriebenen
Rolle 7 auf die Führungsrolle 10 geführt. Von der Führungsrolle 10 wird das Seil 14
auf die Seiltrommel 22 gewickelt. Eine Tastrolle 11 dient dabei der Seilüberwachung.
Im Falle eines Seilbruches schwenkt die Tastrolle 11 aus und aktiviert einen Kontakt
13, der einen Stillstand der Seilwinde 21, d.h. der Seiltrommel 22 und der Wickelvorrichtung
1 herbeiführt. Die Wikkelvorrichtung 1 ist so ausgelegt, dass unterschiedliche Seilstärken
durch sie gespannt und geführt werden können.
[0035] In Figur 2 ist deutlich der Knick 18 des Trägerelements 6 erkennbar. Der Knick 18
liegt dabei im Eintrittspunkt des Seiles 14 in die Wickel-Vorrichtung 1. Die Seileinführung
15 ist in dieser Figur nicht gezeigt. Das Seil 14 umläuft die angetriebene Rolle 7,
deren äusserer Umfang im Profilschnitt dargestellt ist. Das Seil 14 wird zwischen
der Anpressrolle 9 und der angetriebenen Rolle 7 gehalten und weiter zur Führungsrolle
10 geführt. Diese übernimmt die Führung des Seiles 14 von oder zur Seiltrommel 22,
von der in der Figur 2 nur die seitlichen Begrenzungen darstellt sind. Das Trägerelement
6 ist über die Halterung 17 am Rahmen 25 befestigt. Der Knick 18 des Trägerelements
6 ermöglicht ein Aneinandervorbeiführen der Seilabschnitte, die sich jeweils zwischen
der Seileinführung 15 und der angetriebenen Rolle 7 bzw. zwischen der angetriebenen
Rolle 7 und der Führungsrolle 10 befinden. Der Knickpunkt 18 des Trägerelements 6
fällt mit der Achse zusammen, durch die das Seil 14 in die Vorrichtung 1 eingeführt
wird. Durch eine geeignete Auswahl der Länge der beiden Abschnitte des Trägerelements
6 (mit der angetriebenen Rolle 7 und den Anpressrollen 9 bzw. der Führungsrolle 10)
kann ein Gleichgewicht der Kräfte, die auf die Abschnitte wirken, eingestellt werden.
Damit wird eine weitgehend belastungsfreie Schwenkbarkeit der Wickelvorrichtung 1
erzielt.
[0036] Die Figur 3 zeigt die Seilwinde 21 mit der erfindungsgemässen Wickel-Vorrichtung
1. Sowohl die Seiltrommel 22 wie auch die Wickel-Vorrichtung 1 sind für eine bessere
Stabilität der Seilwinde 21 innerhalb eines Rahmens 25 angeordnet. Zudem bietet der
Rahmen einen gewissen Schutz gegenüber mechanischen Einwirkungen von aussen. Der Rahmen
25 wird mittels Aufnahmen 23 auf einem Unterbau 24 aufgesetzt. Der Unterbau 24 kann
beispielsweise als Schlitten oder als Fundament ausgebildet sein. Die Seilwinde 21
ist fernbedient betreibbar.
1. Wickelvorrichtung (1) zum Auf- und Ausspulen eines Seiles (14) einer Seilwinde (21),
welche Vorrichtung (1) eine Fuhrungsrolle (10) und eine der angetriebenen Seiltrommel
(22) vorgelagerten, gegenüber der Seiltrommel (22) nach- oder voreilend antreibbare
Seilfördereinrichtung (27) zur Zugbeaufschlagung des Seiles (14) zwischen der Seiltrommel
(22) und der Seilfördereinrichtung (27) aufweist, wobei die Seilfördereinrichtung
(27) wenigstens zwei das Seil (14) führende Rollen (7, 9) aufweist, und wobei eine
der Rollen angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, dass die angetriebene Rolle (7) und die Führungsrolle (10) im Bezug auf das einlaufende
Seil (14) so angeordnet sind, dass das einlaufende Seil (14) in etwa einer Richtung
senkrecht zur Seiltrommelachse zwischen der angetriebenen Rolle (7) und der Führungsrolle
(10) in die Wickel-Vorrichtung (1) geführt wird, und dass das einlaufende Seil (14)
zuerst die angetriebene Rolle (7) zu etwa 270° umschlingt, nachfolgend die Führungsrolle
(10) zu etwa 90° umschlingt und weiter der Seiltrommel (22) zugeführt wird.
2. Wickelvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschlingungswinkel der angetriebenen Rolle (7) und der Führungsrolle (10) zusammen
etwa 360° beträgt.
3. Wickelvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Seil (14) über eine Seileinführung (15), die mindestens eine Seilführungsrolle
(2) umfasst, der Wickel-Vorrichtung(1) zugeführt wird.
4. Wickelvorrichtung (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Seilfördereinrichtung (27) und die Führungsrolle (10) auf einem Tragerelement
(6) angeordnet sind.
5. Wickelvorrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (6) schwenkbar am Rahmen (25) der Seilwinde (21) angeordnet ist.
6. Wickelvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse des Trägerelements (6) mit der Ausrichtung des Seils (14) beim Eintritt
in die Wickel-Vorrichtung (1) zusammenfällt.
7. Wickelvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Seilfördereinrichtung (27) auf einem Abschnitt des Trägerelements (6) und das
Führungsorgan (10) auf einem zweiten Abschnitt des Trägerelements (6) angeordnet ist,
und dass die Abschnitte zueinander abgewinkelt angeordnet sind.
8. Wickelvorrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Knickpunkt (18) des Trägerelements(6) mit der Achse zusammenfällt, durch die
das Seil (16) in die Wickel-Vorrichtung (1) eingeführt wird.
9. Wickelvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, dass das Seil (14) in der Seilfördereinrichtung (27) durch mehr als eine Anpressrolle
(9) kraft- und reibungsschlüssig an der angetriebenen Rolle (7) geführt ist.
10. Wickelvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, dass die angetriebene Rolle (7) hydrostatisch antreibbar ist.
11. Wickelvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass je eine separate Antriebseinrichtung (8, 26) für die angetriebene Rolle (7) und die
Seiltrommel (22) vorgesehen sind.
12. Wickelvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Trägerelement (6) ein Sensor (11), insbesondere eine Tastrolle (11) angeordnet
ist.
13. Wickelvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragerelement (6) durch das zwischen Seilfordereinrichtung (27) und Seiltrommel
(22) zugbeaufschlagte Seil (14) am Rahmen (25) schwenkbar angeordnet ist.
14. Seilwinde (21) mit einer Wickelvorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche.
1. Winding device (1) for winding and unwinding a cable (14) of a cable winch (21), which
device (1) has a guide roller (10) and a cable feed mechanism (27), which is mounted
ahead of the driven cable drum (22) and can be driven such that it is leading or lagging
behind the cable drum (22), for tensioning the cable (14) between the cable drum (22)
and the cable feed mechanism (27), the cable feed mechanism (27) having at least two
rollers (7, 9) guiding the cable (14) and one of the rollers being driven, characterized in that the driven roller (7) and the guide roller (10) are disposed in such a way in relation
to the incoming cable (14) that the incoming cable (14) is guided roughly in a direction
perpendicular to the cable drum axis between the driven roller (7) and the guide roller
(10) into the winding device (1), and in that the incoming cable (14) first wraps round the driven roller (7) at about 270°, and
then wraps round the guide roller (10) at about 90° and is fed onward to the cable
drum (22).
2. Winding device (1) according to Claim 1,
characterized in that the wrap-round angle of the driven roller (7) and of the guide roller (10) together
amounts to about 360°.
3. Winding device (1) according to Claim 1 or Claim 2, characterized in that the cable (14) is fed to the winding device (1) via a cable lead-in (15) comprising
at least one cable guide roller (2).
4. Winding device (1) according to at least one of Claims 1-3, characterized in that the cable feed mechanism (27) and the guide roller (10) are disposed on a support
element (6).
5. Winding device (1) according to Claim 4, characterized in that the support element (6) is pivotably disposed on the frame (25) of the cable winch
(21).
6. Winding device (1) according to either of Claims 4 and 5, characterized in that the swivel axis of the support element (6) coincides with the alignment of the cable
(14) as it enters the winding device (1).
7. Winding device (1) according to one of Claims 4 to 6, characterized in that the cable feed mechanism (27) is disposed on one portion of the support element (6)
and the guide member (10) is disposed on a second portion of the support element (6),
and in that the portions are disposed angled-off one to the other.
8. Winding device (1) according to Claim 7, characterized in that the kink (18) in the support element (6) coincides with the axis through which the
cable (16) is led into the winding device (1).
9. Winding device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the cable (14) is guided in the cable feed mechanism (27) by more than one pressure
roller (9), by force-closure and friction-closure, against the driven roller (7).
10. Winding device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the driven roller (7) can be driven hydrostatically.
11. Winding device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that separate drive mechanisms (8, 26) are provided for the driven roller (7) and the
cable drum (22), respectively.
12. Winding device (1) according to one of Claims 4 to 10, characterized in that a sensor (11), in particular a feeler roller (11), is disposed on the support element
(6).
13. Winding device (1) according to one of Claims 4 to 11, characterized in that the support element (6), by virtue of the cable (14), which is tensioned between
the cable feed mechanism (27) and the cable drum (22), is pivotably disposed on the
frame (25).
14. Cable winch (21) having a winding device (1) according to one of the preceding claims.
1. Dispositif d'enroulement (1) pour enrouler et dérouler un câble (14) d'un treuil à
câble (21), qui comporte une poulie de guidage (10) et un dispositif d'acheminement
de câble (27) qui est monté en amont du tambour à câble entraîné (22), qui est apte
à être entraîné en retard ou en avance par rapport à celui-ci et qui est destiné à
exercer une contrainte de traction sur le câble (14) entre le tambour à câble (22)
et le dispositif d'acheminement de câble (27), le dispositif d'acheminement de câble
(27) comportant au moins deux poulies (7, 9) qui guident le câble (14) et l'une des
poulies étant entraînée, caractérisé en ce que la poulie entraînée (7) et la poulie de guidage (10) sont disposées par rapport au
câble entrant (14) de telle sorte que celui-ci soit amené dans le dispositif d'enroulement
(1) à peu près dans une direction perpendiculaire à l'axe du tambour à câble, entre
la poulie entraînée (7) et la poulie de guidage (10), et en ce que le câble entrant (14) passe tout d'abord sur la poulie entraînée (7) sur environ
270° puis sur la poulie de guidage (10) sur environ 90° et est ensuite amené sur le
tambour à câble (22).
2. Dispositif d'enroulement (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'angle d'enroulement de la poulie entraînée (7) et de la poulie de guidage (10),
au total, est d'environ 360°.
3. Dispositif d'enroulement (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le câble (14) est amené dans le dispositif d'enroulement (1) par l'intermédiaire
d'une introduction de câble (15) qui comprend au moins une poulie de guidage de câble
(2).
4. Dispositif d'enroulement (1) selon l'une au moins des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif d'acheminement de câble (27) et la poulie de guidage (10) sont disposés
sur un élément de support (6).
5. Dispositif d'enroulement (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'élément de support (6) est disposé pivotant sur le châssis (25) du treuil à câble
(21).
6. Dispositif d'enroulement (1) selon l'une des revendications 4 et 5, caractérisé en ce que l'axe de pivotement de l'élément de support (6) coïncide avec l'orientation du câble
(14) lorsqu'il entre dans le dispositif d'enroulement (1).
7. Dispositif d'enroulement (1) selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que le dispositif d'acheminement de câble (27) est disposé sur une section de l'élément
de support (6) et l'organe de guidage (10) est disposé sur une seconde section de
l'élément de support (6), et en ce que les sections forment un angle l'une par rapport à l'autre.
8. Dispositif d'enroulement (1) selon la revendication 7, caractérisé en ce que le coude (18) de l'élément de support (6) coïncide avec l'axe à travers lequel le
câble (14) est introduit dans le dispositif d'enroulement (1).
9. Dispositif d'enroulement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le câble (14) est guidé dans le dispositif d'acheminement de câble (27) grâce à plus
d'un galet presseur (9) par adhérence et par friction sur la poulie entraînée (7).
10. Dispositif d'enroulement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la poulie entraînée (7) est apte à être entraînée par voie hydrostatique.
11. Dispositif d'enroulement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des dispositifs d'entraînement séparés (8, 26) sont prévus pour la poulie entraînée
(7) et pour le tambour à câble (22).
12. Dispositif d'enroulement (1) selon l'une des revendications 4 à 10, caractérisé en ce qu'un capteur (11), en particulier un galet palpeur (11), est disposé sur l'élément de
support (6).
13. Dispositif d'enroulement (1) selon l'une des revendications 4 à 11, caractérisé en ce que l'élément de support (6) est disposé sur le châssis (25) pour pouvoir pivoter grâce
au câble (14) soumis à une traction entre le dispositif d'acheminement de câble (27)
et le tambour à câble (22).
14. Treuil à câble (21) pourvu d'un dispositif d'enroulement (1) selon l'une des revendications
précédentes.