[0001] Die Erfindung betrifft eine Ringspinnmaschine mit Streckwerken auf beiden Seiten,
die je mindestens zwei Unterwalzen aufweisen, von denen mindestens eine an beiden
Enden durch einen Elektromotor angetrieben wird und wobei einer dieser Motoren ein
fuhrender Motor (Master-Motor) und der andere ein geführter Motor (Slave-Motor) ist.
Mittels des Antnebs der Walze über gesonderte Elektromotoren kann die Drehzahl dieser
Walze und damit das Verzugsverhältnis zwischen ihr und einer in Luntenlaufrichtung
vorgeordneten oder nachgeordneten Walze leicht verändert werden, ohne daß Wechselräder
ausgetauscht werden müßten.
[0002] Unter einem führenden Motor ist hier ein Motor verstanden, dessen Drehzahl mittels
seiner Spannungs- oder Frequenz-Speisung auf einen bestimmten Wert geregelt oder gesteuert
wird, während der geführte Motor mit der gleichen Speise-Spannung oder -Frequenz beaufschlagt
wird, ohne daß seine Drehzahl einer Steuerung oder Regelung unterliegen würde. Es
handelt sich in aller Regel um gleichartige Motoren, so daß davon ausgegangen werden
kann, daß der geführte Motor bei gleicher Belastung mit gleicher Drehzahl läuft wie
der fuhrende.
[0003] Die Streckwalzen von Ringspinnmaschinen großer Lange unterliegen unter der Wirkung
des auf die Oberwalzen und insbesondere auf die Verzugsnemchen zu übertragenden Drehmoments
einer Torsion, die je nach dem zu übertragenden Moment an Emgangswalze, Mittelwalze
und Ausgangswalze unterschiedlich ist. Infolge des gleitenden Führens der Verzugsrienchen
über deren Umleitorgane wie Wendeschiene und Spannbugel ist die Torsion an der Mittelwalze
in der Regel deutlich hoher als an den anderen Streckwalzen. An sich ist die Torsion
unschadlich, nur das Entspannen bzw. Aufbauen der unterschiedlich hohen Torsionen
der Streckwalzen beim Anlauf und beim Auslauf der Ringspinnmaschine wirkt sich Fehlverzug
verursachend aus.
[0004] Es ist daher schon vorgeschlagen worden (DE 26 41 434 A1), die Streckwalzen an beiden
Enden durch gleiche Verzugsgetriebe miteinander zu verbinden, so daß zumindest an
den Enden der Streckwalzen keine Torsionunterschiede bestehen, die sich beim Verändern
des Betriebszustandes der Maschine ausgleichen mußten oder könnten. Die Torsionunterschiede
im Mittelbereich der Streckwalzen werden dabei so weit vermindert, daß sie sich nicht
störend auswirken. Die durch die Streckwalzen und Verzugsgetriebe gebildete geschlossene
Getreibeverbindung erfordert jedoch Vorkehrungen, daß ein Wechsel von Wechselrädern
zum Verandern der Verzugshöhe an beiden Verzugsgetrieben eines Streckwerkes gleich
erfolgen.
[0005] Es ist daher schon vorgeschlagen worden, die Torsion der Streckwalzen dadurch zu
vermindern, daß sie an beiden Enden angetrieben werden. An einer bekannten derartigen
Ringspinnmaschine
(EP 0 654 550) mit langen Streckwalzen ist einer der Motoren als drehzahlgenau laufender,
führender Motor ausgelegt. Damit wird bezweckt, daß die Drehzahl der Streckwalze durch
den führenden Motor bestimmt wird, während der andere, geführte Motor durch sein Drehmoment
vor allem dazu bestimmt ist, die Dreh-Torsion der Streckwalze zu vermindern. Mit dieser
Anordnung wird der Vorteil erreicht, daß das Verzugsverhaltnis zwischen Streckwalzen,
die durch gesonderte Motoren angetrieben werden, durch Verändern der Speisefrequenz
der Motoren sehr einfach ohne Auswechseln von Wechselrädern geändert werden kann.
Schaden durch fehlerhaftes Wechseln von Wechselrädern sind hier ausgeschlossen.
[0006] Auch in der DE 29 11 379 C2 ist eine Ringspinnmaschine offenbart, bei der Streckwerkswalzen
an beiden Enden durch je einen Elektromotor angetrieben sind. Die beiden Elektromotoren
sind vom selben Frequenzumformer gespeist, ohne daß die Drehzahl eines der Motoren
geregelt wäre, einer der Motoren demgemäß als führender Motor anzusprechen ware.
[0007] Der Erfindung war die Aufgabe gestellt, den bautechnischen Aufwand für den ein vorgegebenes
Verzugsverhältnis mit ausreichender Genauigkeit einhaltenden Antrieb der beiden Streckwerke
einer beidseitigen Ringspinnmaschine weiter zu verringern. Sie löst diese Aufgabe
durch die Merkmale des Hauptanspruches.
[0008] Dadurch, daß der Motor oder der führende Motor einer Streckwalze der einen Seite
der Ringspinnmaschine zugleich führender Motor für mindestens einen Motor einer entsprechenden
Streckwalze der anderen Seite der Ringspinnmaschine ist, ist fur den Antrieb dieser
anderen Streckwalze kein weiterer Frequenzumnchter erforderlich. Die Antriebsmotoren
entsprechender Streckwalzen auf der anderen Seite der Ringspinnmaschine haben nur
die Aufgabe, Drehmoment an diese Streckwalzen abzugeben, während der führende Motor
durch seinen drehzahlgenauen Lauf und die Koppelung über das mechanische Getriebe
den drehzahlgenauen und synchronen Lauf entsprechender Streckwalzen sicherstellt.
[0009] Bevorzugt ist vorgesehen, die geführten Motoren auch mit dem hinsichtlich Frequenz
und/oder Spannung geregelten Speisestrom des geregelten führenden Motors zu beaufschlagen.
[0010] In manchen Fällen kann es jedoch auch ausreichen, die geführten Motoren als Asynchronmotoren
auszubilden und mit unveranderlichem Speisestrom zu speisen. Frequenz und Spannung
dieses Speisestroms müssen dann so ausgelegt sein, daß die Motoren auch bei den höchsten
vorgesehenen Drehzahlen der jeweiligen Streckwalzen noch ausreichendes Drehmoment
an die Streckwalzen abgeben, damit sie ihre vorgesehene Drehzahl und damit das angestrebte
Verzugsverhältnis erreichen und beibehalten. Andererseits müssen die Motoren so (weich)
ausgelegt sein, daß sie auch bei den geringsten vorgesehenen Drehzahlen der jeweiligen
Streckwalzen kein störend hohes Drehmoment an die Streckwalzen abgeben.
[0011] In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung schematisch in Draufsicht auf
die beidseitigen Streckwerke einer Ringspinnmaschine dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform;
Fig. 2 bis 4 weitere, abgewandelte Ausführungsformen.
[0012] Die Ringspinnmaschine weist auf beiden Seiten Streckwerke 1 und 2 auf, von denen
hier nur die drei Unterwalzen 3, 4 und 5 bzw. 3', 4' und 5' dargestellt sind, Oberwalzen,
Belastungsarme usw. sind weggelassen. Die Walzen weisen wesentlich größere als die
dargestellte Länge auf, was durch die Unterbrechungslinie angedeutet ist.
[0013] Die Ausgangsunterwalzen 5 und 5' sind in allen Ausführungsbeispielen uber ein gemeinsames
Getriebe 6 von einem Elektromotor 7 an einem Ende synchron und gegenläufig angetrieben.
[0014] Die Mittelunterwalzen 4 und 4' sind durch gesonderte Motoren angetrieben. Sie haben
die Unterriemchen 8 zu schleppen, von denen hier nur je zwei an beiden Enden der Walzen
dargestellt sind. Die Unterriemchen 8 sind gleitend zumindest über nicht dargestellte
Wendeschienen und gegebenenfalls weitere Führungsglieder geführt und verlangen demgemäß
den Mittelunterwalzen 4, 4' ein besonders hohes Antnebsmoment ab. Diese unterliegen
infolge der großen Länge der Walzen daher verstarkter Torsion, die sich nachteilig
auf die Verzugsarbeit der Streckwerke auswirkt. Um diese Torsion zu vermindern, werden
diese Mittelunterwalzen 4,4' in den Ausführungen der Figuren 1 bis 3 an beiden Enden
über Untersetzungsgetriebe 9 durch Elektromotoren 10 angetrieben.
[0015] Die Motoren 10 einer Maschine sind vorzugsweise von gleicher Bauart. Da ihre Drehzahl
geregelt wird, ist es in aller Regel nicht erforderlich, Synchronmotoren einzusetzen,
es genügen Asynchronmotoren.
[0016] Die Eingangswalzen 3, 3' werden von den Mittelwalzen 4, 4' aus angetrieben. Hierzu
sind von den Getrieben 9 Zahnriemenübertriebe 9' zu einem Getriebe 11 geführt, über
das die Getriebe 9 der Mittelwalzen 4, 4' beider Seiten der Ringspinnmaschine formschlüssig
und damit synchron verbunden sind. Das Getnebe 11 sichert so den synchronen Lauf auch
der nicht durch einen geregelten Motor angetriebenen Mittelwalze 4'. Aus dem Getriebe
11 sind auch die Antriebe der Eingangswalzen 3 und 3' abgeleitet.
[0017] Da die Achsabstande des Getriebes 11 unveränderlich sind, die Stellung der Walzen
3, 3', 4, 4' zum Angleichen an unterschiedliche Stapellangen aber veränderlich sind,
erfolgt der Übertrieb mittels Zahnriemen 9' bzw. mittels Gelenkwellen 11'. Den Zahnriemen
9' sind nicht dargestellte Spannwalzen zugeordnet, durch die Abstandsänderungen ausgleichbar
sind. Durch Wechseln der Antriebsscheiben der Zahnriemen kann auch das Verzugsverhältnis
zwischen den Eingangswalzen 3, 3' und den Mittelwalzen 4, 4' verändert werden.
[0018] Die Elektromotoren 7, 10 werden über je einen Frequenzumformer 12, 12' gespeist,
denen über eine Leitung 13 aus dem Netz Drehstrom bestimmter Frequenz zugeführt wird.
Die Frequenzumformer 12, 12' sind dazu ausgelegt, auf der Sekundarseite Speiseströme,
vorzugsweise ebenfalls Drehströme, unterschiedlicher Frequenz und gegebenenfalls Spannung
abzugeben. Frequenz und Spannung dieser Speiseströme werden den Frequenzumformern
12, 12' uber Leitungen 14, 14' von der Steuervorrichtung der Ringspinnmaschine aufgegeben.
Sowohl der die Ausgangswalzen 5, 5' antreibende Motor 7 als auch einer der die Eingangswalzen
3, 3' und die Mittelwalzen 4, 4' antreibenden Motoren 10' sind mit Drehzahlgebern
15 bzw. 16 ausgestattet, deren Ausgange über Leitungen 17 bzw. 18 ebenfalls den Frequenzumformern
12, 12' aufgeschaltet sind.
[0019] Mit dem Speisestrom des Frequenzumformers 12 wird über eine Leitung 19 der die Ausgangsunterwalzen
5 und 5' antreibende Elektromotor 7 beaufschlagt. Der Speisestrom des anderen Frequenzumformers
12' speist über ein Leitungsnetz 20 die die anderen Unterwalzen 3, 3', 4 und 4' antreibenden
Motoren 10, 10'.
[0020] Beim Betneb der Ringspinnmaschine wird den Frequenzumformern 12, 12' über die Leitung
14, vorgegeben, mit Speiseströmen welcher Frequenz und Spannung sie die Motoren 7
bzw. 10, 10' zu beaufschlagen haben, damit diese die vorgesehene Drehzahl aufweisen
um das beabsichtigte Verzugsverhältnis zwischen den Mittelwalzen 4, 4' und den Ausgangswalzen
5, 5' zu erreichen. Dabei melden die Drehzahlgeber 15 und 16 an den Motoren 7 bzw.
10' über die Leitungen 17 und 18 den Frequenzumformern 12, 12' die tatsächliche Drehzahl
der Motoren bzw. die Umfangsgeschwindigkeit der durch die Motoren angetriebenen Walzen.
Bei Abweichung zwischen der vorgesehenen und der tatsächlichen Drehzahl verändern
die Frequenzumformer 12, 12' Frequenz und Spannung der Speiseströme im Sinne einer
Verminderung der Abweichung, sie regeln also die Drehzahl der Motoren und damit das
Verzugsverhältnis.
[0021] Bezüglich der die Eingangswalzen 3, 3' und Mittelwalzen 4, 4' antreibenden Motoren
10, 10' wird nur die Drehzahl des Motors 10' geregelt. Da der geregelte Speisestrom
dieses Motors 10' auch die anderen Motoren 10 beaufschlagt, ist der Motor 10' der
führende (Master-) Motor, die Motoren 10 die gefuhrten (Slave-)Motoren. Auch wenn
die Drehzahl der Motoren 10 nicht als geregelt angesehen werden kann, ist über die
Walzen bzw. uber die Getriebeverbindung 9, 9', 11, 11' dennoch ein Gleichlauf der
Walzen beider Streckwerke 1 und 2 bzw. in der Ausführungsform der Figur 2 die Einleitung
gleichen torsionsvermindernden Drehmomentes an den gegenüberliegenden Enden der Walzen
gewährleistet.
[0022] Es versteht sich, daß die Regelung der Motoren 7 und 10' bzw. die beidendige Einleitung
von Drehmoment in die Streckwalzen durch die Motoren 10, und 10' und die mechanische
Koppelung der Streckwalzen über das Verbindungsgetriebe 11 insbesondere auch beim
Anlauf und dem Beschleunigen der Ringspinnmaschine auf die Betriebsdrehzahl von Bedeutung
ist, bei dem an den Streckwalzen nicht nur unterschiedliche Widerstandsmomente, sondern
auch unterschiedliche Trägheitsmomente wirken können.
[0023] Die Ausführungsform der Figur 2 unterscheidet sich von derjenigen der Figur 1 nur
dadurch, daß auch am anderen Ende der Maschine ein Verbindungsgetriebe 11 vorgesehen
ist, mittels dessen der Gleichlauf der Walzen insbesondere an sehr langen Ringspinnmaschinen
noch weiter verbessert wird, d.h. die Torsion der Walzen wird vergleichmaßigt, indem
zu stärkerer Torsion neigende Walzen eines Streckwerkes durch die Walze des gegenüberliegenden
Streckwerkes gestützt und in der Drehung mitgenommen werden.
[0024] Die Ausführungsform der Figur 3 unterscheidet sich von derjenigen der Figur 2 dadurch,
daß die Mittelwalzen 4, 4' etwa in der Mitte ihrer Länge geteilt sind. Hiermit wird
zum einen vermieden, daß sich die Gewindeverschraubungen der Unterwalzenabschnitte
bei entsprechendem Momentensinn des eingeleiteten Drehmomentes aufdrehen können. Zum
anderen hat dies auch den Vorteil, daß keine Beschadigungen auftreten konnen, wenn
beim Austausch von Wechselrädern zum Ändern des Verzugs im Vorverzugsfeld versehentlich
unterschiedliche Wechselräder eingesetzt werden - das Getriebe ist "offen".
[0025] Bei kürzeren Ringspinnmaschinen, bei denen die Torsion der Streckwalzen geringer
bleibt, kann häufig auf das Anordnen von Antriebsmotoren 10 am anderen Ende der Ringspinnmaschine
verzichtet werden, wie dies in Figur 4 dargestellt ist. Auch hier dient jedoch der
Antriebsmotor 10' am einen Streckwerk 1 als führender Motor für den Antnebsmotor 10
am gegenuberliegenden Streckwerk 2. Der Motor 10' ist demgemäß auch hier mit einem
Drehzahlgeber 16 ausgerüstet, über den er seine Drehzahl und diejenige des von ihm
geführten Motors 10 regelt.
1. Doppelseitige Ringspinnmaschine mit Streckwerken (1,2) auf beiden Seiten, die je mindestens
zwei Unterwalzen (3,3',4,4',5,5') aufweisen, von denen mindestens eine durch je einen
gesonderten Elektromotor (10,10') angetrieben wird und wobei einer dieser Motoren
(10') ein führender Master-Motor und der andere ein geführter Slave-Motor (10) ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der fuhrende Motor (10') einer Streckwalze (4) der einen Seite der Ringspinnmaschine
auch führender Motor für mindestens einen Motor (10) einer entsprechenden Streckwalze
(4') der anderen Seite der Ringspinnmaschine ist und daß zwischen den beiden genannten
Streckwalzen mindestens eine mechanische, formschlüssige Getriebeverbindung (9, 9',
11) vorhanden ist.
2. Doppelseitige Ringspinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der führende Motor (10') mit einem Drehzahlgeber (16) verbunden ist, dessen Ausgang
dem Frequenzumformer (12') im Sinne einer Regelung der Drehzahl des Motors aufgebbar
ist.
3. Doppelseitige Ringspinnmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch die geführten Motoren (10) mit dem über den variablen Frequenzumformer (12')
frequenzregelbaren Speisestrom des führenden Motors (10') gespeist werden.
4. Doppelseitige Ringspinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Getriebeverbindung (9, 9', 11) eine Möglichkeit zum Verändern des Übersetzungsverhältnisses
eingeschaltet ist.
5. Doppelseitige Ringspinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Streckwalzen (4, 4') an beiden Enden durch Motoren (10', 10) angetrieben sind.
6. Doppelseitige Ringspinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Getriebeverbindungen (9, 9', 11) zwischen Streckwalzen (4, 4'; 3, 3') an beiden Enden
der Streckwalzen vorgesehen sind.
1. Double-sided ring-spinning machine with drawframes (1, 2) on both sides, which each
have at least two lower rollers (3, 3', 4, 4', 5, 5'), at least one of which is driven
in each case by separate electric motor (10, 10'), and one (10') of these motors being
a leading master motor and the other (10) being a led slave motor, characterized in that the leading motor (10') of a drawing roller (4) on one side of the ring-spinning
machine also being a leading motor for at least one motor (10) of a corresponding
drawing roller (4') on the other side of the ring-spinning machine, and in that at least one mechanical positive gear connection (9, 9', 11) is present between the
said two drawing rollers.
2. Double-sided ring-spinning machine according to Claim 1, characterized in that the leading motor (10') is connected to a rotational-speed transmitter (16), the
output of which can be transferred to the frequency converter (12') with the effect
of a regulation of the rotational speed of the motor.
3. Double-sided ring-spinning machine according to Claim 2, characterized in that the led motors (10) are also fed with the feed current of the leading motor (10'),
the said feed current having a frequency regulatable via the variable frequency converter
(12').
4. Double-sided ring-spinning machine according to Claim 1, characterized in that a possibility for varying the transmission ratio is incorporated into the gear connection
(9, 9', 11).
5. Double-sided ring-spinning machine according to Claim 1, characterized in that drawing rollers (4, 4') are driven at both ends by means of motors (10', 10).
6. Double-sided ring-spinning machine according to Claim 1, characterized in that gear connections (9, 9', 11) between the drawing rollers (4, 4'; 3, 3') are provided
at both ends of the drawing rollers.
1. Fileuse annulaire double face dotée sur ses deux côtés de mécanismes d'étirage (1,
2) qui présentent chacun au moins deux cylindres inférieurs (3, 3', 4, 4', 5, 5')
dont au moins un est entraîné par un moteur électrique propre (10, 10'), l'un de ces
moteurs (10') est un moteur-maître pilote, l'autre étant un moteur-esclave (10) guidé,
caractérisée en ce que le moteur pilote (10') de l'un (4) des cylindres d'étirage d'un côté de la fileuse
annulaire est également le moteur pilote d'au moins un moteur (10) d'un cylindre d'étirement
(4') correspondant de l'autre côté de la fileuse annulaire et en ce qu'entre lesdits deux cylindres d'étirage est prévue au moins une liaison (9, 9', 11)
de transmission mécanique en correspondance de forme.
2. Fileuse annulaire double face selon la revendication 1, caractérisée en ce que le moteur pilote (10') est relié à un détecteur (16) de vitesse de rotation dont
la sortie peut être délivrée au convertisseur de fréquence (12') en vue de la régulation
de la vitesse de rotation du moteur.
3. Fileuse annulaire double face selon la revendication 2, caractérisée en ce que les moteurs guidés (10) sont également alimentés par le courant d'alimentation dont
la fréquence peut être réglée par l'intermédiaire du convertisseur de fréquence variable
(12') du moteur pilote (10').
4. Fileuse annulaire double face selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une possibilité de modifier le rapport de transmission est incorporée dans la liaison
de transmission (9, 9', 11).
5. Fileuse annulaire double face selon la revendication 1, caractérisée en ce que les cylindres d'étirage (4, 4') situés aux deux extrémités sont entraînés par les
moteurs (10', 10).
6. Fileuse annulaire double face selon la revendication 1, caractérisée en ce que les liaisons de transmission (9, 9', 11) entre les cylindres d'étirage (4, 4'; 3,
3') sont prévues aux deux extrémités des cylindres d'étirage.