| (19) |
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(11) |
EP 1 224 650 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.09.2005 Patentblatt 2005/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.02.2001 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2001/000524 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/059745 (16.08.2001 Gazette 2001/33) |
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| (54) |
MIT EINEM LASERSTRAHL BESCHRIFTETES ETIKETT, SOWIE VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZU SEINER
HERSTELLUNG
LABEL THAT CAN BE INSCRIBED USING A LASER BEAM AND CORRESPONDING METHOD AND DEVICE
FOR THE PRODUCTION THEREOF
ETIQUETTE MUNIE D'UNE INSCRIPTION EFFECTUEE PAR FAISCEAU LASER, PROCEDE ET DISPOSITIF
PERMETTANT DE LA PRODUIRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (30) |
Priorität: |
12.02.2000 DE 10006377
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.07.2002 Patentblatt 2002/30 |
| (73) |
Patentinhaber: DaimlerChrysler AG |
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70567 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- FRANK, Alfred
81925 München (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-98/16397
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US-A- 4 814 594
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1998, no. 07, 31. März 1998 (1998-03-31) & JP 01 053278
A (ESTEE LAUDER INC), 1. März 1989 (1989-03-01)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft ein mit einem Laserstrahl beschriftetes Etikett sowie ein
Verfahren und eine Vorrichtung zu seiner Herstellung.
[0002] Unter einer Beschriftung sind im Folgenden graphische Symbole und Zeichen jeglicher
Art zu verstehen.
Beschreibung des Standes der Technik
[0003] Eine mit einem Laserstrahl beschriftbare Folie ist aus der europäischen Patentanmeldung
EP 0 688 678 A1 bekannt, Bei der bekannten Folie besteht das veränderbare Medium aus
einer Trägerschicht aus Kunststoff, in die ein sich bei Laserbestrahlung optisch veränderndes
Additiv, wie zum Beispiel Kupferhydroxidphosphat, eingearbeitet ist.
[0004] Die europäische Patentanmeldung EP 0 645 747 A2 offenbart ein laserbeschriftbares
Etikettenmaterial, das eine erste Schicht und eine von der ersten Schicht optisch
differierende zweite Schicht aufweist. Die beiden Schichten sind auf die beiden Seiten
einer transparenten Trägerschicht aufgebracht. Die erste Schicht wird direkt mittels
Laserstrahlung entsprechend einem gewünschten Schrift- oder Druckbild entfernt, wodurch
die Oberfläche der zweiten Schicht sichtbar wird.
[0005] Aus der deutschen Offenlegungsschrift 195 41 453 A1 ist eine mit einem Laser beschriftbare
Folie bekannt. Die bekannte Folie weist keine Kontrastschicht auf. Der Kontrast zu
der durch den Laserstrahl ablatierbaren Schicht wird bei der bekannten Folie nach
der Beschriftung derselben durch Anbringen auf einem Gegenstand erzielt. Die Möglichkeiten
der Anwendung der bekannten Folie sind sehr begrenzt, da sie nur auf solchen Gegenständen
verwendet werden kann, die eine kontrastierende Farbe aufweisen.
[0006] Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 41 31 964 A1 ist es bekannt, ein Hologramm
dadurch zu beschriften, dass dieses mit einem Laserstrahl lokal bearbeitet und zerstört
wird.
[0007] Die WO 98 16397 A offenbart eine mit einem Laserstrahl beschriftbare Folie, die eine
für den Laserstrahl durchlässige Schutzfolie aufweist. Auf der Unterseite der Schutzfolie
ist eine opake, durch den Laserstrahl ablatierbare Schicht und eine Kontrastschicht
angeordnet.
[0008] Bei den oben diskutierten bekannten Folien und Etiketten sind keine Echtheitsmerkmale
vorgesehen. Es besteht daher die Gefahr, dass derartige Etiketten in unlauterer Absicht
nachgebildet werden, beispielsweise indem sie mit einem Scanner abgescannt und die
dabei ermittelten Daten zur Steuerung eines Beschriftungslasers verwendet werden,
um so eine Fälschung herzustellen.
[0009] Die US-A-4,814,594 offenbart eine Datenkarte, die einen optischen Kontraststreifen
eines Laseraufzeichnungsmaterials zeigt. Auf diesen werden mittels eines Laserstrahls
Schriftzeichen geschrieben, die sich aus einer Vielzahl von Pixeln zusammensetzen,
wobei jedes Pixel aus einer Matrix mit Laserpunkten (Spots) aufgebaut ist. Auf dem
Streifen befinden sich visuell lesbare Schriftzeichen und mikroskopische Schriftzeichen,
die nur mit zwanzigfacher Vergrößerung lesbar sind.
[0010] Die Patent Abstracts of Japan, vol. 1998, No. 07 vom 31. März 1998 lehrt ein System
zur Codierung mit mikroskopischer Schrift. Ein Laserstrahl durchquert eine Maske und
prägt den Objekten ein mikroskopisches Muster auf, das einen Code repräsentiert.
Kern der Erfindung
[0011] Ausgehen von den vorstehenden Nachteilen und Unzulänglichkeiten der nach dem Stand
der Technik bekannten Folien und Etiketten liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zu Grunde, ein mit einem Laserstrahl beschriftetes Etikett der eingangs genannten
Art bereitzustellen, das gegen Fälschungen der oben beschriebenen Art möglichst weitgehend
geschützt ist.
[0012] Des Weiteren zielt die vorliegende Erfindung auf ein Etikett ab, das beim Beschriften
mit dem Laserstrahl praktisch keinerlei Gesundheit gefährdende und Umwelt schädigende
Emissionen hervorruft.
[0013] Darüber hinaus liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zu Grunde, ein mit einem
Laserstrahl beschriftetes Etikett zu schaffen, das einen großen immanenten Schutz
des Schriftbildes gegenüber chemischen und mechanischen Beanspruchungen bietet.
[0014] Schließlich zielt die vorliegende Erfindung auf ein Etikett ab, das dem Endverbraucher
trotz einer einfachen Struktur flexible und vielfältige Anwendungsmöglichkeiten eröffnet.
[0015] Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe dadurch gelöst, dass das mit einem Laserstrahl
beschriftete Etikett zusätzlich zu einer makroskopischen Beschriftung eine mikroskopische
Beschriftung aufweist, die in der makroskopischen Beschriftung oder einem Störmuster
verborgen ist. Unter einer mikroskopischen Beschriftung ist ein Muster oder Schriftbild
zu verstehen, das mit bloßem (gesunden) Auge nicht aufgelöst werden kann. Vorzugsweise
haben die Symbole oder Schriftzeichen eine Größe von weniger als 300 µm. Derartig
feine Strukturen werden in der Regel von einem Fälscher übersehen und werden auch
nicht beim mechanischen Abscannen des Originaletiketts mit einem gewöhnlichen Scanner
erfasst.
[0016] Das Störmuster sollte etwa den gleichen Durchschnittsgrauton wie die mikroskopische
Beschriftung aufweisen, um das Echtheitsmerkmal der mikroskopischen Beschriftung möglichst
sicher zu verbergen,
[0017] Für die oben beschriebenen Zwecke der Erfindung hat sich ein Etikett als besonders
vorteilhaft erwiesen, das eine für den Laserstrahl durchlässige Schutzfolie aufweist,
auf der ein durch den Laserstrahl veränderbares oder verändertes Medium angeordnet
ist, wobei das durch den Laserstrahl verändertes Medium mindestens eine opake, durch
den Laserstrahl teilweise ablatierte Schicht und zusätzlich mindestens eine gegen
den Laserstrahl weitgehend resistente Kontrast bildende Schicht aufweist.
[0018] Unter "ablatierbar" ist dabei eine Schicht zu verstehen, die durch die Wirkung des
Laserstrahls abgetragen oder zerstört wird, so dass sie ihre Opazität verliert.
[0019] Hierdurch wird gemäß der vorliegenden Erfindung eine mit einem Laserstrahl beschriftbare
Folie bereitgestellt, die schnell und kostengünstig, das heißt durch wenige Laminierungsschritte
herstellbar und bei hoher Produktqualität einfach weiterverarbeitbar ist, wobei dem
Endverbraucher kann beispielsweise die Folie gemäß der Erfindung als Rohmaterial gewissermaßen
als Meterware, beziehen und sie zu Etiketten bei Bedarf weiterverarbeiten, d.h. mit
einem Laser beschriften, auf die gewünschte Größe schneiden und eventuell mit einer
Klebstoffschicht versehen. Es ist jedoch auch denkbar, die Folie für die Zwecke des
Endverbrauchers auf der Herstellerseite vorzubereiten, d.h. eventuell mit einer Selbstklebeschicht
zu versehen und/oder in einer gewünschten Größe auszustanzen und/oder mit einer Beschriftung
zu versehen, die beim Endverbraucher beispielsweise durch Hinzufügen einer Seriennummer
ergänzt werden kann. In jedem Fall ist die Beschriftung durch die Schutzfolie geschützt
und der Endverbraucher muß sich nicht mit dem zeitraubenden Vorgang des Anbringens
oder Auflaminieren der Schutzfolie befassen.
[0020] Da die opake, durch den Laserstrahl ablatierbare Schicht zwischen der Schutzfolie
und der kontrastbildenden Schicht eingeschlossen ist, werden beim Beschriften des
Etiketts mit dem Laserstrahl praktisch keinerlei gesundheitsgefährdende und umweltschädigende
Emissionen hervorgerufen, wobei das Etikett einen großen immanenten Schutz des Schriftbildes
gegenüber chemischen und mechanischen Beanspruchungen bietet.
[0021] Die ablatierbare Schicht ist bevorzugt eine überwiegend metallische Schicht, da eine
solche sich vorzüglich für die Bearbeitung mit einem Laserstrahl eignet.
[0022] Durch die Wahl des Metalls oder der Metallegierung kann der Schicht eine bestimmte
Farbe verliehen werden.
[0023] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung handelt es sich
bei der metallischen Schicht um eine auf die Schutzfolie aufgedampfte Metallisierung,
wobei die metallische Schicht mindestens ein Hologramm enthalten kann. Alternativ
oder in Ergänzung hierzu kann die metallische Schicht auch eine Färbung aufweisen.
Es hat sich gezeigt, dass die Beschriftung bei einer solchen Folie besonders konturenscharf
wird. Als Metall hat sich insbesondere Aluminium bewährt. Das Metall kann aufgedampft
oder aufgesputtert werden.
[0024] Nach einer bevorzugten Ausführungsform weist die ablatierbare Schicht eine Dicke
von ca. 3 µm auf und eignet sich dadurch besonders für eine zügige Ablatierung mit
dem Laserstrahl.
[0025] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Schicht lediglich eine
Dicke von 0,1 µm bis 0,4 µm auf, d.h. ein Viertel der Wellenlänge einer Komponente
des sichtbaren Lichts, und erzeugt somit durch Interferenzwirkung einen Farbeffekt,
der sich bei Laserstrahlbehandlung empfindlich ändert.
[0026] Vorteilhafterweise ist die kontrastbildende Schicht auf die metallische Schicht aufgetragen,
sei es beispielsweise durch Aufdrucken oder durch Auflackieren.
[0027] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die kontrastbildende Schicht
mehrere Bereiche unterschiedlicher Farbe auf, so dass sich auf einfache Weise eine
mehrfarbige Beschriftung der Folie erzeugen läßt.
[0028] Nach einer geeigneten Ausführungsform der Folie gemäß der vorliegenden Erfindung
handelt es sich bei der kontrastbildenden Schicht um mindestens eine Folie, die vorzugsweise
eine Färbung aufweist und/oder die üblicherweise aus Kunststoff, vorzugsweise aus
Polyethylen (PE), Polyethylenterephthalat (PET) oder Polyvinylchlorid (PVC), besteht.
[0029] Alternativ hierzu kann auf der der metallischen Schicht abgewandten Seite der kontrastbildenden
Schicht zumindest stellenweise eine Klebstoffschicht angeordnet sein, die vorzugsweise
eine Färbung aufweist und/oder die zweckmäßigerweise mit einem Trägermaterial, vorzugsweise
einer klebstoffabweisenden Trägerfolie, bedeckt ist.
[0030] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltungsform des vorliegenden Etiketts ist die für
den Laserstrahl durchlässige Schutzfolie, auf deren Unterseite ein durch den Laserstrahl
veränderbares Medium angeordnet ist, transparent und/oder besteht aus Kunststoff,
vorzugsweise aus Polyester, Acrylat, Polyethylen (PE), Polyethylenterephthalat (PET),
Polypropylen (PP) oder Polyvinylchlorid (PVC), wobei Polyester besonders geeignet
ist.
[0031] Nach einer weiteren Ausführungsform ist auf der Schutzfolie ein Abdeckabschnitt angeordnet,
der beispielsweise die Schutzfolie vor Verschmutzung während eines Produktionsvorganges
schützt und der danach entfernt werden kann.
[0032] Die Erfindung wird nachstehend anhand von schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Um den Aufbau des Etiketts gemäß der vorliegenden Erfindung zu veranschaulichen,
sind die Dimensionen der einzelnen Komponenten in nicht maßstabsgetreuer Ansicht wiedergegeben,
insbesondere sind die Dicken gegenüber den sonstigen Abmessungen stark vergrößert.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0033] Es zeigt:
- Figur 1:
- Ein Etikett gemäß der Erfindung, das mit einem Laserstrahl beschriftet ist.
- Figur 2:
- Ein Detail aus Figur 1 in vergrößertem Maßstab.
- Figur 3:
- Eine mit einem Laserstrahl beschriftbare Folie.
- Figur 4:
- Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer mit einem Laserstrahl beschriftbaren Folie.
- Figur 5:
- Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer mit einem Laserstrahl beschriftbaren Folie.
- Figur 6:
- Eine Schicht der Folie gemäß Figur 3 in der Draufsicht.
- Figur 7:
- Eine beschriftete Folie in der Draufsicht.
- Figur 8:
- Ein viertes Ausführungsbeispiel einer mit einem Laserstrahl beschriftbaren Folie.
- Figur 9:
- Eine Teilfolie des Ausführungsbeispiel der Figur 8 in der Draufsicht.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
[0034] In Figur 1 ist ein Etikett 3 gemäß der Erfindung veranschaulicht. Es trägt einen
maschinenlesbaren Strichcode 37 sowie einen Schriftzug 38 in Klarschrift. Weitere
grafische Elemente und Beschriftungen, die bei einem solchen Etikett in der Realität
selbstverständlich vorhanden sind, sind aus Gründen der Übersichtlichkeit der Darstellung
weggelassen.
[0035] Das Etikett 3 ist unter Verwendung eines Lasers 1, bei dem es sich beispielsweise
um einen Kohlendioxid-Laser oder ein Neodym-YAG-Laser handelt, hergestellt worden.
Der Laser 1 wurde nicht nur zum Beschriften des Etiketts, sondern auch zum Ausschneiden
seiner Ränder verwendet. Der Laserstrahl wurde hierzu gesteuert durch die Rechnereinheit
8 mittels der Ablenkeinheit 7 über das zu behandelnde Etikett 3 geführt.
[0036] Erfindungsgemäß wurde der Laser ferner zur Herstellung einer Mikrostruktur in der
Beschriftung eingesetzt. Beispielsweise besteht der erste Buchstabe (S) des Schriftzuges
38 aus einer mehrfachen Aneinanderreihung des Wortes "Original", wie aus der in Figur
2 gezeigten vergrößerten Darstellung des ersten Buchstabens (S) des Schriftzuges 38
hervorgeht. Die Größe der für das Wort "Original" gewählten Schrift ist kleiner als
300 µm, so dass diese mit dem bloßen Auge und in der Regel auch von einem gewöhnlichen
Scanner nicht erfaßt werden kann. Auch in den anderen Bildelementen und Schriftelementen,
wie beispielsweise im Strichcode 37, des Etiketts können selbstverständlich ähnliche
Mikrostrukturen versteckt sein.
[0037] Um den Laser 1 sowohl zum Schneiden des Etiketts als auch zur makroskopischen und
mikroskopischen Beschriftung einzusetzen, ist dieser mit einer steuerbaren variablen
Modenblende ausgerüstet, mit deren Hilfe er gesteuert durch die Rechnereinheit 8 zwischen
den drei genannten Betriebsarten umgeschaltet werden kann.
[0038] Aus Fig. 3 ist zu entnehmen, dass der Laser 1 den Laserstrahl 2 emittiert, der durch
eine für den Laserstrahl 2 durchlässige, transparente Schutzfolie 31 hindurchtritt,
die aus Kunststoff, wie etwa aus Acrylat, Polyethylen (PE), Polyethylenterephthalat
(PET), Polypropylen (PP) oder Polyvinylchlorid (PVC), vorzugsweise Polyester, besteht.
Die Schutzfolie weist vorzugsweise eine Dicke von ca. 25 µm auf.
[0039] Auf der Unterseite der Schutzfolie 31, d. h. auf der Seite der Schutzfolie, die dem
Laser abgewandt ist, ist ein durch den Laserstrahl 2 veränderbares Medium 32 angeordnet,
das eine metallische Schicht 321, beispielsweise eine auf die Schutzfolie 31 aufgedampfte
Metallisierung, und eine kontrastbildende Schicht 322 aufweist. Bei der metallischen
Schicht handelt es sich vorzugsweise um eine auf die Schutzfolie 31 aufgedampfte Aluminiumschicht,
die in einer solchen Dicke (vorzugsweise etwa 3 µm) aufgedampft wird, dass sie undurchsichtig
ist und somit die Sicht auf die kontrastbildende Schicht versperrt. Bei der kontrastbildenden
Schicht 322 handelt es sich vorzugsweise um eine Schicht Druckfarbe, vorzugsweise
Flexodruckfarbe, die auf die metallische Schicht mit einem bevorzugten Auftragsgewicht
von 6 g/m
2 aufgedruckt wurde. Durch die kontrastbildende Schicht 322 wird die metallische Schicht
versiegelt, d.h. zwischen der Schutzfolie 31 und der kontrastbildenden Schicht 322
eingeschlossen, so dass keine schädlichen Emissionen bei der Laserbehandlung nach
außen treten können.
[0040] Alternativ zum Aufdampfen der metallischen Schicht besteht auch die Möglichkeit,
die metallische Schicht durch Sputtern aufzutragen.
[0041] Durch die Einwirkung des Laserstrahls wird die metallische Schicht 321 ablatiert,
d.h. sie verschwindet an den Stellen, an denen der Laserstrahl 2 auf sie einwirkt.
Es erfolgt eine für einen Betrachter deutlich erkennbare konturenscharfe Beschriftung
der Folie 3 an den Stellen, an denen die metallische Schicht 321 durch Einwirken des
Laserstrahls 2 verdampft und somit partiell die Sicht auf die kontrastbildende Schicht
322 freigegeben wird. Feinste Metalltröpfchen, die sich nach dem Abdampfen der metallischen
Schicht niederschlagen, sind praktisch nicht wahrnehmbar und stören das Beschriftungsbild
in keiner Weise. Entscheidend ist, dass die Struktur der Schicht zerstört wird.
[0042] Es ist in diesem Zusammenhang anzumerken, dass bei hinreichend dünner Ausführung
der metallischen Schicht 321 die Einwirkung durch den Laserstrahl 2 zeitlich sehr
kurz gehalten werden kann, so dass weder die Schutzfolie 31 noch die kontrastbildende
Schicht 322 in irgendeiner Form beeinträchtigt werden; insbesondere kann ein signifikanter
Materialaustrag durch Aerosolbildung auf diese Weise zuverlässig vermieden werden,
so dass beim Beschriftungsvorgang mit dem Laserstrahl 2 sowohl die Schutzfolie 31
als auch die kontrastbildende Schicht 322 allenfalls ausgesprochen geringfügig in
Mitleidenschaft gezogen werden.
[0043] Weist hierbei die metallische Schicht 321 und/oder die kontrastbildende Schicht 322
eine Färbung auf, so führt dies beim Endverbraucher dann zu einer hohen Flexibilität
hinsichtlich der Farbauswahl, wenn sich die Färbung der kontrastbildenden Schicht
322 von der Färbung der metallischen Schicht 321 unterscheidet. Bei der kontrastbildenden
Schicht 322 handelt es sich in der Praxis um eine gefärbte Folie, die üblicherweise
aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polyethylen (PE), Polyethylenterephthalat (PET) oder
Polyvinylchlorid (PVC), besteht.
[0044] Auf der der metallischen Schicht 321 abgewandten Seite der kontrastbildenden Schicht
322 ist in Fig. 1 eine Klebstoffschicht 33 angeordnet, die mit einer klebstoffabweisenden
Trägerfolie 4 bedeckt ist.
[0045] Die in Fig. 3 gezeigte, mit einem Laserstrahl 2 beschriftbare Folie 3 ist schnell
und kostengünstig, das heißt durch wenige Laminierungsschritte herstellbar und bei
hoher Produktqualität einfach weiterverarbeitbar, wobei dem Endverbraucher trotz der
einfachen Struktur der Folie 3 flexible und vielfältige Anwendungsmöglichkeiten eröffnet
werden.
[0046] Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang, dass beim Beschriften der Folie
3 mit dem Laserstrahl 2 praktisch keinerlei gesundheitsgefährdende und umweltschädigende
Emissionen hervorgerufen werden, da der Bereich, in dem die Gravur stattfindet, durch
die Schutzfolie versiegelt ist. Die Folie 3 bietet einen großen immanenten Schutz
des eingravierten Schriftbildes gegenüber chemischen und mechanischen Beanspruchungen.
[0047] Figur 4 zeigt eine mit einem Laserstrahl beschriftbare Folie 3 gemäß der Erfindung,
die ähnlich der in Figur 3 gezeigten Folie aufgebaut ist. Als kontrastbildende Schicht
wirkt hier eine eingefärbte, gegen Laserstrahlung resistente Klebstoffschicht 34.
Die in Figur 1 gezeigte kontrastbildende Schicht 322 und die Klebstoffschicht sind
gewissermaßen zu einer einzigen Schicht, nämlich der Klebstoffschicht 34, in Figur
4 vereinigt.
[0048] Figur 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Folie gemäß der Erfindung. Die Ausführungsform
der Figur 5 unterscheidet sich von der Ausführungsform der Figur 3 dadurch, dass auf
der Schutzfolie 31 ein für den Laserstrahl durchlässiger Abdeckabschnitt 5 befestigt
ist. Zur Befestigung des Abdeckabschnitts 5 dient eine Schicht 6 aus einem ablösbaren
transparenten Klebstoff. Ein Randbereich 5a des Abdeckabschnitts 5 ist frei von Klebstoff.
Dieser klebstofffreie Randbereich 5a dient als Ablösehilfe beim Entfernen des Abdeckabschnitts
5.
[0049] Ein aus der erfindungsgemäßen Folie ausgestanztes Etikett, wie es in Figur 5 gezeigt
ist, kann auf einem Gegenstand, wie beispielsweise einem Motorengehäuse mittels seiner
Klebstoffschicht 33 im Rahmen eines automatisierten Produktionsvorgangs befestigt
werden. Es kann während des Produktionsvorganges mit einem Laser in der oben beschriebenen
Weise beschriftet werden, wobei der Laserstrahl nicht nur die Schutzfolie 31, sondern
auch den Abdeckabschnitt 5 und die Klebstoffschicht 6 weitgehend unbeeinflußt durchquert.
Nach einer Lackierung des Gegenstandes wird der Abdeckabschnitt 5 zusammen mit der
Farbschicht (nicht dargestellt), die sich auf diesem während des Lackiervorgangs niedergeschlagen
hat, entfernt, wozu es an dem klebstofffreien Randbereich 5a gegriffen wird. Andere
an sich bekannte Arten von Abdeckabschnitten können selbstverständlich ebenfalls vorgesehen
werden.
[0050] Der Abdeckabschnitt kann mit Aufdrucken (in der Zeichnung nicht zu erkennen) versehen
sein, bei denen es sich beispielsweise um eine Bedienungsanleitung handeln kann. Wichtig
ist dabei, dass der spektrale Absorptionsbereich des Materials, aus dem der Aufdruck
besteht, nicht mit der Frequenz des Laserstrahls übereinstimmt, um die Absorption
des Laserstrahls so gering wie möglich zu halten.
[0051] In Figur 6 ist die kontrastbildende Schicht 322 des in Figur 3 gezeigten Etiketts
dargestellt. Die kontrastbildende Schicht 322 die durch Drucken aufgebracht worden
ist, weist mehrere Bereiche 322a, 322b, 322c_unterschiedlicher Farbe auf. Auf diese
Weise können Schriften in verschiedenen Farben hergestellt werden. Wie in Figur 7
zu erkennen ist, die das beschriftete Etikett in der Draufsicht zeigt, ist das Etikett
mit drei Schriftzügen versehen worden, deren Farben den Farben der Bereiche 322a,
322b und 322c entsprechen, wie durch die Wahl der gleichen Schraffierung in den Figuren
4 und 5 angedeutet ist. Auf diese Weise kann mit sehr einfachen Mitteln ein sehr ansprechendes
mit einem Laser in unterschiedlichen Farben beschriftbares Etikett geschaffen werden.
[0052] Figur 8 zeigt eine weitere Ausführungsform der Folie gemäß der Erfindung. Die Folie
3 besteht aus zwei zusammenkaschierten Teilfolien 35 und 36. Die erste Teilfolie 35
weist eine transparente Schicht 351 aus Polyethylenterephthalat (PET) auf, die an
einer Seite (in der Figur 6 an der "unteren" Seite) mit metallischem Aluminium bedampft
ist, so dass sich dort eine Aluminiumschicht 352 bildet. Die aufgedampfte Aluminiumschicht
352 weist eine solche Dicke auf, dass sie opak ist, d.h. dass Licht im sichtbaren
Bereich diese Schicht nicht durchdringen kann. Die Aluminiumschicht 352 ist mit einer
Schicht aus einem transparenten Haftklebstoff 353 bedeckt.
[0053] Die zweite Teilfolie 36 weist eine Schicht aus weißem Polyethylenterephthalat (PET)
361 auf, die mit einer Schicht aus Flexodruckfarben 362 bedruckt ist. Der Druck kann
- wie im Ausführungsbeispiel der Figur 6 gezeigt - Bereiche unterschiedlicher Farben
aufweisen (in der Schnittdarstellung der Figur 8 nicht zu erkennen).
[0054] Die zweite Oberfläche der weißen PET-Folie 361 ist mit Haftklebstoff 363 beschichtet.
Mit dieser Schicht aus Haftklebstoff 363 haftet der Folienverbund auf einer Trägerfolie
364, die eine klebstoffabweisende Glattschicht aufweist, so dass die Trennung zwischen
der Schicht aus Haftklebstoff 363 und der Trägerfolie 364 ohne Mühe möglich ist.
[0055] Zur Herstellung des in Figur 8 gezeigten Etiketts werden die Teilfolien 35 und 36
zusammenlaminiert, worauf dann Etiketten wie in Figur 8 gezeigt ausgestanzt werden.
Die Stanzung erfolgt dabei so, dass die Trägerfolie 364 nicht durchstanzt wird.
[0056] Die Ausführungsform der Figur 8 zeichnet sich durch eine besonders einfache kostengünstige
Herstellung aus, da die zweite Teilfolie 36 eine handelsübliche Folie darstellt und
die erste Teilfolie 35 ohne großen Aufwand herzustellen ist.
[0057] Die kontrastbildende Schicht besteht in diesem Ausführungsbeispiel aus der weißen
PET-Schicht 361 in Verbindung mit der Schicht aus Flexodruckfarben 362.
[0058] Die Ausführungsform der Figur 8 unterscheidet sich von den oben beschriebenen Ausführungsformen
im wesentlichen durch die Zwischenschaltung der Haftklebstoffschicht 353, die sich
unter herstellungstechnischen Gesichtspunkten als besonders vorteilhaft erwiesen hat.
Die einmal hergestellte Teilfolie 35 kann beispielsweise einfach mit einer zweiten
Teilfolie 36, beispielsweise zur Auswahl einer entsprechenden Hintergrundfarbe, kombiniert
werden.
[0059] Darüber hinaus eignet sich die Ausführungsform der Figur 8 vorzüglich zur Anbringung
von Sicherheitsstanzungen 365. Wie aus der Figur 8 zu ersehen ist, ist die Teilfolie
36 durch Sicherheitsstanzungen 365 in verschiedene Segmente unterteilt. Figur 9 zeigt
die Teilfolie 36 in der Draufsicht. Die Form der Sicherheitsstanzungen 365 ist so
gewählt, dass sich in der Draufsicht zahlreiche kreisförmige Segmente 366 ergeben.
Bei einem Versuch, die Folie 3 von dem Untergrund abzulösen, auf dem sie mit ihrer
Klebstoffschicht 363 nach ihrem Entfernen von der Trägerschicht 364 haftet, wird sich
die Teilfolie 36 teilen. Die kreisförmigen Segmente 366 der Teilfolie werden auf dem
Untergrund haften bleiben, während die übrigen Teile der Teilfolie 36 sich von dem
Untergrund abziehen lassen. Die Folie 3 ist daher unwiederbringlich beschädigt und
kann nicht mehr auf einem anderen Gegenstand angebracht werden, ohne dass die Beschädigung
auffällt. Produktfälschungen können somit wirksam vermieden werden.
[0060] Selbstverständlich können anstelle einer Sicherheitsstanzung mit dem gezeigten Kreismuster
auch Sicherheitsstanzungen mit jedem beliebigen anderen Muster verwendet werden. Auch
Bildsymbole, Buchstaben und Schriftzüge können hierzu verwendet werden.
[0061] Wenn, wie in Figur 8 gezeigt, die Sicherheitsstanzungen 365 sich auch durch die Schicht
aus Flexodruckfarben 362 hindurch erstrecken, sind diese als leichte Unebenheiten
auf der transparenten Schicht 351 fühlbar und sichtbar. Dies kann in manchen Anwendungsfällen
erwünscht sein, beispielsweise, wenn die Sicherheitsstanzungen 365 in der Form eines
Firmenlogos vorgesehen sind.
[0062] Wenn sich dagegen nach einer Ausführungsvariante (nicht gezeigt) die Sicherheitsstanzungen
nur durch die Folie 361 und die Klebstoffschicht 363, nicht jedoch durch die Farbschicht
362 hindurch erstrecken, können die durch die Sicherheitsstanzungen hervorgerufenen
leichten Unebenheiten durch die Farbschicht 362 ausgeglichen werden, so dass sie nach
außen nicht sichtbar und nicht fühlbar sind. In diesem Fall wird ein Fälscher, der
versucht, das Etikett zu entfernen und auf einem anderen Gegenstand anzubringen, durch
das Vorhandensein der Sicherheitsstanzungen 365 überrascht und entlarvt, da das Etikett
durch den Ablöseversuch auffällig beschädigt wird.
[0063] Häufig versuchen Produktfälscher Etiketten auch unter Anwendung von Wärme abzulösen,
da durch Wärme die Klebkraft von Haftklebstoffen vermindert wird. Im Fall des in Figur
8 gezeigten Etiketts findet jedoch die Auftrennung der mit den Sicherheitsstanzungen
365 versehenen Folie auch bei Anwendung von Wärme statt, da durch die Wärme sowohl
die Haftklebstoffschicht 363 als auch die Haftklebstoffschicht 353 beeinflußt werden.
Das bedeutet, dass die in Figur 9 ausgestanzten kreisförmigen Segmente 366 sich leichter
von der Schicht 35 trennen und somit trotz Schwächung der Klebkraft der Klebstoffschicht
363 auf dem Gegenstand verbleiben, auf dem das Etikett angebracht war und auf diese
Weise die gewollte Beschädigung des Etiketts herbeiführen.
1. Mit einem Laserstrahl (2) beschriftetes Etikett (3), das zusätzlich zu einer makroskopischen
Beschriftung (37, 38) eine mikroskopische Beschriftung (39) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die mikroskopische Beschriftung (39) in der markroskopischen Beschriftung (37, 38)
verborgen ist.
2. Mit einem Laserstrahl (2) beschriftetes Etikett (3), das zusätzlich zu einer makroskopischen
Beschriftung (37, 38) eine mikroskopische Beschriftung (39) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die mikroskopische Beschriftung (39) in einem Störmuster verborgen ist.
3. Etikett nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die mikroskopische Beschriftung (39) eine
Feinstruktur in einer Größe von weniger als 300 µm aufweist.
4. Etikett nach Anspruch 2 oder 3, bei dem das Störmuster etwa den gleichen Durchschnittsgrauton
wie die mikroskopische Beschriftung (39) aufweist,
5. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das eine für den Laserstrahl (2)
durchlässige Schutzfolie (31; 351) aufweist, auf der ein durch den Laserstrahl (2)
verändertes Medium (32) angeordnet ist, wobei das durch den Laserstrahl (2) veränderte
Medium (32) mindestens eine opake, durch den Laserstrahl (2) teilweise ablatierte
Schicht (321; 352) und zusätzlich mindestens eine gegen den Laserstrahl weitgehend
resistente kontrastbildende Schicht (322; 34; 361, 362) aufweist.
6. Etikett nach Anspruch 5, bei dem die opake, durch den Laserstrahl (2) teilweise ablatierte
Schicht (321; 352) eine überwiegend metallische Schicht ist.
7. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 6, bei dem die opake, durch den Laserstrahl
(2) teilweise ablatierte Schicht (321; 352) eine Metalllegierung enthält.
8. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 7, bei dem es sich bei der metallischen Schicht
(321; 352) um eine auf die Schutzfolie (31; 351) aufgedampfte Metallisierung handelt,
9. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 8, bei dem es sich bei der metallischen Schicht
(321; 352) um eine auf die Schutzfolie (31; 351) aufgesputterte Metallisierung handelt.
10. , Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 9, bei dem es sich bei der metallischen Schicht
(321; 352) um eine Aluminiumschicht handelt.
11. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 10, bei dem die opake, durch den Laserstrahl
(2) ablatierbare Schicht (321; 352) mindestens ein Hologramm enthält.
12. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 11, bei dem die opake, durch den Laserstrahl
(2) ablatierbare Schicht (321; 352) eine Färbung aufweist.
13. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 12, bei dem die opake, durch den Laserstrahl
(2) ablatierbare Schicht (321; 352) eine Dicke von 0,1 µm bis 0,4 µm aufweist.
14. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 13, bei dem die kontrastbildende Schicht (322;
34; 361, 362) eine Färbung aufweist.
15. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 14, bei dem das durch den Laserstrahl veränderbare
Medium (32) auf der Unterseite der Schutzfolie (31; 351) angeordnet ist.
16. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 15, bei dem die Färbung der kontrastbildenden
Schicht (322) mehrere Bereiche (322a, 322b, 322c) unterschiedlicher Farbe umfasst.
17. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 16, bei dem die kontrastbildende Schicht (322;
34) auf die opake, durch den Laserstrahl (2) ablatierbare Schicht (321) aufgetragen
ist.
18. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 17, bei dem die kontrastbildende Schicht (322)
auf die opake, durch den Laserstrahl (2) ablatierbare Schicht (321) aufgedruckt ist.
19. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 18, bei dem die kontrastbildende Schicht (322)
auf die opake, durch den Laserstrahl (2) ablatierbare Schicht (321) auflackiert ist.
20. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 19, bei dem es sich bei der kontrastbildenden
Schicht (322) um mindestens eine zusätzliche Folie handelt.
21. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 20, bei dem die zusätzliche Folie eine Färbung
aufweist.
22. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 21, bei dem die zusätzliche Folie aus Kunststoff
besteht.
23. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 22, bei dem es sich bei dem Kunststoff um mindestens
eines der nachfolgend genannten Materialien handelt: Polyethylen (PE), Polyethylenterephthalat
(PET), Polyvinylchlorid (PVC).
24. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 23, bei dem es sich bei der kontrastbildenden
Schicht um mindestens eine gegen Laserstrahlung weitgehend resistente Klebstoffschicht
(34) handelt,
25. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 24, bei dem die Klebstoffschicht (34) eine
Färbung aufweist.
26. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 25, bei dem auf der der opaken, durch den Laserstrahl
(2) ablatierten Schicht (321; 352) abgewandten Seite der kontrastbildenden Schicht
(322; 361, 362) zumindest stellenweise eine Klebstoffschicht (33; 363) angeordnet
ist.
27. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 26, bei dem die Klebstoffschicht mit einem
Klebstoff abweisenden Trägermaterial (4; 364) bedeckt ist.
28. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 27, bei dem die Schutzfolie (31; 351) aus Kunststoff
besteht.
29. , Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 28, bei dem es sich bei dem Kunststoff um
mindestens eines der nachfolgend genannten Materialien handelt: Polyester, Acrylat,
Polyethylen (PE), Polyethylenterephthalat (PET), Polypropylen (PP), Polyvinylchlorid
(PVC).
30. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 29, bei dem das veränderbare Medium eine Trägerschicht
aus Kunststoff aufweist, in die ein sich bei Laserbestrahlung optisch veränderndes
Additiv eingearbeitet ist.
31. Etikett nach Anspruch 30, bei dem das Additiv Kupferhydroxidphosphat ist.
32. Etikett nach einem der Ansprüche 5 bis 31, bei dem das veränderbare Medium mindestens
eine ablatierbare Farblackschicht aufweist.
33. Etikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die mikroskopische Beschriftung
eine das individuelle Etikett (3) charakterisierende Information, wie z.B. eine fortlaufende
Seriennummer aufweist.
34. Verfahren zur Herstellung von Etiketten gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem ein Laserstrahl (2) über eine laserbeschriftbare Folie geführt wird und die
Schwingungsmoden des Lasers (1) dabei so gesteuert werden, dass sich je nach den Gegebenheiten
des herzustellenden Etiketts (3) abwechselnd ein Betriebszustand für Makrobeschriftung,
ein Betriebszustand für Mikrobeschriftung und ein Betriebszustand zum Schneiden des
Etiketts (3) ergibt.
35. Vorrichtung zur Herstellung von Etiketten gemäß einem der Ansprüche 1 bis 33, mit
einer Rechnereinheit (8), einem durch die Rechnereinheit (8) gesteuerten Laser (1),
der eine durch die Rechnereinheit (8) steuerbare Modenblende aufweist, einer durch
die Rechnereinheit (8) gesteuerten Ablenkeinrichtung (7) für den Laserstrahl, wobei
die Modenblende eine Einstellung zur Makrobeschriftung, eine weitere Einstellung zur
Mikrobeschriftung und eine weitere Einstellung zum Schneiden des Etiketts (3) aufweist,
und die Rechnereinheit (8) die Bewegung des Laserstrahls (2) über eine laserbeschriftbare
Etikettenfolie steuert und dabei die Einstellung der Modenblende entsprechend den
Gegebenheiten des herzustellenden Etiketts (3) steuert.
1. Label (3) marked by means of a laser beam (2), which, in addition to macroscopic lettering
(37, 38), features microscopic lettering (39), characterised in that the microscopic lettering (39) is concealed in the macroscopic lettering (37, 38).
2. Label (3) marked by means of a laser beam (2), which, in addition to macroscopic lettering
(37, 38), features microscopic lettering (39), characterised in that the microscopic lettering (39) is concealed in an interference pattern.
3. Label according to claim 1 or 2, wherein the microscopic lettering (39) has a microstructure
of a magnitude of less than 300 µm.
4. Label according to claim 2 or 3, wherein the interference pattern has approximately
the same average grey tone as the microscopic lettering (39),
5. Label according to any of the preceding claims, comprising a protective film (31;
351) permeable to the laser beam (2), on which a medium (32) capable of being changed
by the laser beam (2) is located, the medium (32) changed by the laser beam (2) comprising
at least one opaque layer (321; 352) partially ablated by the laser beam (2) and in
addition at least one contrasting layer (322; 34; 361, 362) largely resistant to the
laser beam.
6. Label according to claim 5, wherein the opaque layer (321; 352) partially ablated
by the laser beam (2) is a largely metallic layer.
7. Label according to claim 5 or 6, wherein the opaque layer (321; 352) partially ablated
by the laser beam (2) contains a metal alloy.
8. Label according to any of claims 5 to 7, wherein the metallic layer (321; 352) is
a metal coating vapour-deposited onto the protective film (31; 351).
9. Label according to any of claims 5 to 8, wherein the metallic layer (321; 352) is
a metal coating deposited by sputtering onto the protective film (31; 351).
10. Label according to any of claims 5 to 9, wherein the metallic layer (321; 352) is
an aluminium layer.
11. Label according to any of claims 5 to 10, wherein the opaque layer (321; 352) capable
of being ablated by the laser beam (2) contains at least one hologram.
12. Label according to any of claims 5 to 11, wherein the opaque layer (321; 352) capable
of being ablated by the laser beam (2) has a colouring.
13. Label according to any of claims 5 to 12, wherein the opaque layer (321; 352) capable
of being ablated by the laser beam (2) has a thickness of 0.1 µm to 0.4 µm.
14. Label according to any of claims 5 to 13, wherein the contrasting layer (322; 34;
361, 361) has a colouring.
15. Label according to any of claims 5 to 14, wherein the medium (32) capable of being
changed by the laser beam is located on the underside of the protective film (31;
351).
16. Label according to any of claims 5 to 15, wherein the colouring of the contrasting
layer (322) includes a plurality of areas (322a, 322b, 322c) of different colours.
17. Label according to any of claims 5 to 16, wherein the contrasting layer (322) is applied
to the opaque layer (32) capable of being ablated by the laser beam (2).
18. Label according to any of claims 5 to 17, wherein the contrasting layer (322) is printed
onto the opaque layer (32) capable of being ablated by the laser beam (2).
19. Label according to any of claims 5 to 18, wherein the contrasting layer (322) is painted
onto the opaque layer (32) capable of being ablated by the laser beam (2).
20. Label according to any of claims 5 to 19, wherein the contrasting layer (322) is at
least one additional film.
21. Label according to any of claims 5 to 20, wherein the additional film has a colouring.
22. Label according to any of claims 5 to 21, wherein the additional film is made of plastic.
23. Label according to any of claims 5 to 22, wherein the plastic is at least one of the
following materials: polyethylene (PE), polyethylene terphthalate (PET), polyvinyl
chloride (PVC).
24. Label according to any of claims 5 to 23, wherein the contrasting layer is at least
one adhesive layer (34) largely resistant to laser radiation.
25. Label according to any of claims 5 to 24, wherein the adhesive layer (34) has a colouring.
26. Label according to any of claims 5 to 25, wherein an adhesive layer (33; 363) is applied
at least in places to that side of the contrasting layer (322; 361, 362) which is
remote from the layer (321; 352) ablated by the laser beam (2).
27. Label according to any of claims 5 to 26, wherein the adhesive layer is covered by
an adhesive-repelling substrate (4; 364).
28. Label according to any of claims 5 to 27, wherein the protective film (31; 351) is
made of plastic.
29. Label according to any of claims 5 to 28, wherein the plastic is at least one of the
following materials: polyester, acrylate, polyethylene (PE), polyethylene terphthalate
(PET), polypropylene (PP), polyvinyl chloride (PVC).
30. Label according to any of claims 5 to 29, wherein the medium capable of being changed
has a plastic base layer into which an additive optically changed by laser radiation
is incorporated.
31. Label according to claim 30, wherein the additive is copper hydroxy phosphate.
32. Label according to any of claims 5 to 31, wherein the medium capable of being changed
contains at least one lacquer layer capable of being ablated.
33. Label according to any of the preceding claims, wherein the microscopic lettering
contains information characterising the individual label (3), such as a serial number.
34. Method for the production of labels according to any of the preceding claims, wherein
a laser beam (2) is guided across a film suitable for laser marking, and wherein the
oscillation modes of the laser (1) are so controlled that, depending on the conditions
of the label (3) to be produced, an operating mode for macroscopic lettering alternates
with an operating mode for microscopic lettering and an operating mode for cutting
the label (3).
35. Device for the production of labels according to any of claims 1 to 33, with a computer
unit (8), with a laser (2) controlled by the computer unit (8) and equipped with a
mode aperture controlled by the computer unit (8), and with a deflector (7) for the
laser beam controlled by the computer unit (8), wherein the mode aperture has a setting
for macroscopic lettering, a further setting for microscopic lettering and a further
setting for cutting the label (3), and wherein the computer unit (8) controls the
movement of the laser beam (2) across a label film capable of being marked by laser
while controlling the setting of the mode aperture in accordance with the conditions
of the label to be produced.
1. Etiquette (3) munie d'une inscription effectuée par un faisceau laser (2) qui, en
plus d'une inscription macroscopique (37, 38) comprend une inscription microscopique
(39), caractérisée en ce que l'inscription microscopique (39) est cachée dans l'inscription macroscopique (37,
38).
2. Etiquette (3) munie d'une inscription effectuée par un faisceau laser (2) qui, en
plus d'une inscription macroscopique (37, 38) comprend une inscription microscopique
(39), caractérisée en ce que l'inscription microscopique (39) est cachée dans un modèle de brouillage.
3. Etiquette selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'inscription microscopique (39) comprend une structure fine d'une taille de moins
de 300 µm.
4. Etiquette selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que le modèle de brouillage comprend à peu près le même ton moyen de gris que l'inscription
microscopique (39).
5. Etiquette selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'elle comprend une pellicule de protection (31 ; 351) perméable au faisceau laser (2)
sur laquelle est disposé un support (32) modifié par le faisceau laser (2), le support
(32) modifié par le faisceau laser (2) comprenant au moins une couche opaque (321
; 352) soumise à une ablation partielle par le faisceau laser (2) et en outre au moins
couche formant un contraste (322 ; 34 ; 361, 362) et largement résistante au faisceau
laser.
6. Etiquette selon la revendication 5, caractérisée en ce que la couche opaque (321 ; 352) soumise à une ablation partielle par le faisceau laser
(2) est une couche qui est de manière prépondérante métallique.
7. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 6, caractérisée en ce que la couche opaque (321 ; 352) soumise à une ablation partielle par le faisceau laser
(2) contient un alliage métallique.
8. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisée en ce que la couche métallique (321 ; 352) est une métallisation appliquée sous vide sur la
pellicule de protection (31 ; 351).
9. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 8, caractérisée en ce que la couche métallique (321 ; 352) est une métallisation appliquée par crépitement
sur la pellicule de protection (31 ; 351).
10. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 9, caractérisée en ce que la couche métallique (321 ; 352) est une couche d'aluminium.
11. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 10, caractérisée en ce que la couche opaque (321 ; 352) pouvant être soumise à une ablation par le faisceau
laser (2) comprend au moins un hologramme.
12. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 11, caractérisée en ce que la couche opaque (321 ; 352) pouvant être soumise à une ablation par le faisceau
laser (2) comprend une coloration.
13. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 12, caractérisée en ce que la couche opaque (321 ; 352) pouvant être soumise à une ablation par le faisceau
laser (2) a une épaisseur de 0,1 µm à 0,4 µm.
14. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 13, caractérisée en ce que la couche formant un contraste (322 ; 34 ; 361, 362) comprend une coloration.
15. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 14, caractérisée en ce que le support (32) pouvant être modifié par le faisceau laser est disposé sur le côté
inférieur de la pellicule de protection (31 ; 351).
16. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 15, caractérisée en ce que la coloration de la couche formant un contraste (322) comprend plusieurs zones (322a,
322b, 322c) ayant des couleurs différentes.
17. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 16, caractérisée en ce que la couche formant un contraste (322 ; 34) est appliquée sur la couche opaque (321)
pouvant être soumise à une ablation par le faisceau laser (2).
18. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 17, caractérisée en ce que la couche formant un contraste (322) est appliquée par impression sur la couche opaque
(321) pouvant être soumise à une ablation par le faisceau laser (2).
19. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 18, caractérisée en ce que la couche formant un contraste (322) est appliquée en tant que vernis sur la couche
opaque (321) pouvant être soumise à une ablation par le faisceau laser (2).
20. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 19, caractérisée en ce que la couche formant un contraste (322) est au moins une pellicule supplémentaire.
21. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 20, caractérisée en ce que la pellicule supplémentaire comprend une coloration.
22. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 21, caractérisée en ce que la pellicule supplémentaire est constituée de matériau synthétique.
23. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 22, caractérisée en ce que le matériau synthétique est au moins l'un des matériaux cités ci-après : polyéthylène
(PE), polyéthylène-téréphtalate (PET), chlorure de polyvinyle (PVC).
24. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 23, caractérisée en ce que la couche formant un contraste est au moins une couche de colle (34) largement résistante
au rayonnement laser.
25. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 24, caractérisée en ce que la couche de colle (34) comprend une coloration.
26. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 25, caractérisée en ce que sur le côté de la couche formant un contraste (322 ; 361, 362) qui est opposé à la
couche opaque (321 ; 352) soumise à une ablation par le faisceau laser (2) est disposée
au moins par endroits une couche de colle (33 ; 363).
27. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 26, caractérisée en ce que la couche de colle est recouverte d'un matériau de support (4 ; 364) qui repousse
la colle.
28. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 27, caractérisée en ce que la pellicule de protection (31 ; 351) se compose de matériau synthétique.
29. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 28, caractérisée en ce que le matériau synthétique est au moins l'un des matériaux cités ci-après : polyester,
acrylate, polyéthylène (PE), polyéthylène-téréphtalate (PET), polypropylène (PP),
chlorure de polyvinyle (PVC).
30. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 29, caractérisée en ce que le support pouvant être modifié comprend une couche de support en matériau synthétique
dans laquelle est intégré un additif qui change du point de vue optique lors de l'application
d'un rayonnement laser.
31. Etiquette selon la revendication 30, caractérisée en ce que l'additif est du phosphate d'hydroxyde de cuivre.
32. Etiquette selon l'une quelconque des revendications 5 à 31, caractérisée en ce que le support pouvant être modifié comprend au moins une couche de vernis pouvant faire
l'objet d'une ablation.
33. Etiquette selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'inscription microscopique comprend une information caractérisant l'étiquette individuelle
(3), comme par exemple un numéro de série continu.
34. Procédé pour la réalisation d'étiquettes selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un faisceau laser (2) est guidé au-dessus d'une pellicule pouvant faire l'objet d'une
inscription effectuée par un laser alors que les modes d'oscillations du laser (1)
sont commandés de telle façon que, selon les particularités de l'étiquette (3) à réaliser,
on obtienne alternativement un état de fonctionnement pour l'inscription macroscopique,
un état de fonctionnement pour l'inscription microscopique et un état de fonctionnement
pour la découpe de l'étiquette (3).
35. Dispositif pour la réalisation d'étiquettes selon l'une quelconque des revendications
1 à 33, avec une unité de calcul (8), avec un laser (1) commandé par l'unité de calcul
(8) qui comprend un écran de modes pouvant être commandé par l'unité de calcul (8)
et avec un dispositif de déflexion (7) pour le faisceau laser commandé par l'unité
de calcul (8), alors que l'écran de modes comprend un réglage pour l'inscription macroscopique,
un autre réglage pour l'inscription microscopique et autre réglage la découpe de l'étiquette
(3) et alors que l'unité de calcul (8) commande le mouvement du faisceau laser (2)
au-dessus d'une pellicule d'étiquette pouvant faire l'objet d'une inscription effectuée
par un laser en commandant ainsi le réglage de l'écran de modes conformément aux particularités
de l'étiquette (3) à réaliser.