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EP 1 456 527 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.09.2005 Patentblatt 2005/38 |
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Anmeldetag: 05.12.2002 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2002/004465 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/052261 (26.06.2003 Gazette 2003/26) |
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VORRICHTUNG ZUM ÜBERSETZEN EINER AUSLENKUNG EINES AKTORS, INSBESONDERE FÜR EIN EINSPRITZVENTIL
DEVICE FOR THE TRANSLATION OF A DISPLACEMENT OF AN ACTUATOR, IN PARTICULAR FOR AN
INJECTION VALVE
DISPOSITIF POUR TRANSLATER UNE DEVIATION D'UN ACTIONNEUR, NOTAMMENT POUR UNE SOUPAPE
D'INJECTION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
17.12.2001 DE 10162045
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.09.2004 Patentblatt 2004/38 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHÜRZ, Willibald
93188 Pielenhofen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 111 230 DE-A- 10 046 323 DE-C- 10 002 270
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WO-A-01/96733 DE-A- 19 950 760
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Übersetzen einer Auslenkung eines Aktors
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Einspritzventile wie z.B. piezoelektrisch betriebene Einspritzventile, verwenden
einen Aktor, dessen maximale Auslenkung bei einer Ansteuerung relativ klein ist. Damit
trotz der kleinen Auslenkung des piezoelektrischen Aktors eine Einspritznadel oder
ein Servoventil zur Ansteuerung einer Einspritznadel sicher betätigt werden kann,
ist eine Übersetzung der Auslenkung des Aktors erforderlich. Für die Übersetzung werden
entsprechende Übersetzungsvorrichtungen eingesetzt.
[0003] Aus DE 19 962 177 A1 ist eine hydraulische Vorrichtung zum Übertragen einer Aktorbewegung
bekannt. Die Vorrichtung weist ein erstes Kolbenelement auf, das fest mit einem Aktor
verbunden ist. Zudem ist ein zweites Kolbenelement vorgesehen, das mit einem Stellglied
verbunden ist. Zwischen dem ersten Kolbenelement und dem zweiten Kolbenelement ist
eine Hydraulikkammer vorgesehen. Weiterhin ist eine Speicherkammer ausgebildet, die
mit der Hydraulikkammer über einen Drosselspalt verbunden ist. Die Speicherkammer
umfasst einen druckbelasteten Speicherkammerbereich, dessen Bereichsgrenzen elastisch
ausgebildet sind. Die Bereichsgrenzen werden durch Faltenbalganordnungen dargestellt,
die durch eine Vorspannfeder gegenüber dem Gehäuse des Einspritzventiles vorgespannt
sind. Durch die Vorspannung des Speicherkammerbereiches wird ein Druck in der Speicherkammer
bereitgestellt, der für eine zuverlässige Auffüllung der Hydraulikkammer sorgt.
[0004] Aus DE 19 950 760 A1 ist ein Brennstoffeinspritzventil bekannt, das einen piezoelektrischen
oder magnetostriktiven Aktor aufweist. Zwischen dem Aktor und einer Ventilnadel ist
eine Hubeinrichtung mit zwei gegeneinander beweglichen Hubkolben vorgesehen. Die Hubeinrichtung
ist hermetisch gegenüber einem Ventilinnenraum abgeschlossen. Der erste Hubkolben
steht mit dem Aktor in Wirkverbindung und weist eine einseitig offene Hohlzylinderform
auf, deren Öffnung vom Aktor abgewandt angeordnet ist. In der Zylinderöffnung ist
der zweite Hubkolben geführt. Der erste Hubkolben befindet sich wiederum in einem
hohlzylindrischen Gehäuse. Zwischen einer Endfläche des Gehäuses und dem ersten und
dem zweiten Kolben ist eine Übertragerkammer ausgebildet. Der zweite Kolben steht
mit einer Einspritznadel in Wirkverbindung. Zwischen dem ersten und dem zweiten Kolben
ist eine Kolbenkammer ausgebildet. Mit dem Gehäuse und einer Kolbenstange des zweiten
Kolbens ist ein zweiter Faltenbalg umlaufend dicht befestigt, so dass eine erste Druckkammer
ausgebildet ist. Ebenso ist mit dem Gehäuse und dem ersten Kolben ein erster Faltenbalg
umlaufend dicht befestigt, so dass eine zweite Druckkammer ausgebildet ist. Die Kolbenkammer
ist über Öffnungen mit der ersten und mit der zweiten Druckkammer verbunden. In der
Kolbenkammer ist eine Spannfeder vorgesehen, die den ersten und zweiten Kolben in
entgegengesetzte Richtungen vorspannt. Das beschriebene Einspritzventil ist aufgrund
der Anordnung der Spannfeder relativ groß ausgebildet. Zudem weist die Kolbenkammer
ein relativ großes Totvolumen auf. Das Totvolumen führt zu einer Einschränkung der
Bewegungsdynamik des ersten und des zweiten Kolbens.
[0005] Aus der nicht vorveröffentlichten Patentanmeldung DE 100 46 323 A der Anmelderin
mit dem Titel "Geschlossenes Hydrauliksystem" ist eine Vorrichtung zum Übersetzen
einer Auslenkung eines Aktors gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bekannt.
Auch in dieser Anordnung ist ein Spannelement in der Kolbenkammer zwischen einem ersten
und einem zweiten Kolben angeordnet. Somit ist auch in dieser Ausführungsform das
Totvolumen in der Kolbenkammer relativ groß ausgebildet. Das relativ große Totvolumen
führt zu einer Beeinträchtigung der Bewegungsdynamik des ersten und des zweiten Kolbens.
[0006] Aus der Patentschrift DE 100 02 270 C1 ist ein Ventil zum Steuern von Flüssigkeiten
bekannt. Das Ventil weist eine piezoelektrische Einheit zur Betätigung eines in einer
Bohrung eines Ventilkörpers axial verschiebbaren Ventilgliedes auf. Dieses ist mit
einem an die piezoelektrische Einheit grenzenden Stellkolben und wenigstens einem
an ein Ventilschließglied grenzenden Betätigungskolben ausgebildet. Zwischen den Kolben
ist eine als hydraulische Übersetzung arbeitende Hydraulikkammer angeordnet. Das Ventilschließglied
wirkt mit wenigstens einem Ventilsitz zusammen und trennt einen Niederdruckbereich
von einem Hochdruckbereich. Die Hydraulikkammer ist über einen Dichtspalt mit einem
Ventilsystemdruckraum verbunden, der über eine faltenbalgartige Membran abgedichtet
ist.
[0007] Aus DE 199 50 760 A1 ist ein Brennstoffeinspritzventil mit einem Aktor bekannt, der
eine Ventilnadel betätigt. Zwischen dem Aktor und der Ventilnadel ist eine hydraulische
Hubeinrichtung mit zwei gegeneinander beweglichen Hubkolben vorgesehen. Die Hubeinrichtung
stellt eine hermetisch gegenüber einem Ventilinnenraum abgeschlossene Baueinheit dar
und weist ein Gehäuse mit mindestens einem in axialer Richtung flexiblen Abschnitt
auf.
[0008] Aus der internationalen Patentanmeldung WO 01/96733 A1 ist ein Ventil zum Steuern
von Flüssigkeiten mit einem Piezoaktor und einem hydraulischen Übersetzer bekannt.
Der hydraulische Übersetzer weist einen ersten Kolben, einen zweiten Kolben und einen
zwischen den beiden Kolben angeordneten Druckraum auf. Ein Ventilglied ist mit dem
zweiten Kolben verbunden und ist mit mindestens einem ersten Ventilsitz in Kontakt
bringbar. Um einen Hub des Ventilgliedes einzustellen ist ein separates Einstellelement
als einzelnes Bauteil vorhanden.
[0009] Aus der Europäischen Offenlegungsschrift EP 1 111 230 A ist eine gattungsgemäße Vorrichtung
zum Übersetzen einer Auslenkung eines Aktors mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Patentanspruchs 1 bekannt.
[0010] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zum Übersetzen einer Auslenkung
eines Aktors bereitzustellen, die einfacher aufgebaut ist.
[0011] Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen
angegeben.
[0013] In der erfindungsgemäßen Ausführungsform ist die Kolbenkammer über eine Bohrung hydraulisch
mit der Ausgleichskammer verbunden. Die Verbindung mit der Ausgleichskammer ermöglicht
ein schnelles Ausströmen des Fluids aus der Kolbenkammer. Somit wird eine Bewegung
des ersten Kolbens gegen den zweiten Kolben ohne eine größere Gegenkraft ermöglicht.
[0014] Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass das Totvolumen in der Kolbenkammer
reduziert ist. Der Vorteil der Erfindung wird dadurch erreicht, dass das Spannelement
zum Vorspannen des zweiten Kolbens außerhalb der Kolbenkammer angeordnet ist. Da das
Spannelement außerhalb der Kolbenkammer angeordnet ist, kann die Kolbenkammer wesentlich
kleiner ausgebildet sein. Durch die kleinere Kolbenkammer wird eine insgesamt größere
Dynamik bei der Übertragung der Bewegung des ersten Kolbens und auf den zweiten Kolben
erreicht.
[0015] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist als Spannmittel eine Spannfeder
vorgesehen, die zwischen das Gehäuse und einem Anlagering eingespannt ist. Der Anlagering
ist an einer Kolbenstange des zweiten Kolbens befestigt.
[0016] Durch die Anordnung eines Anlageringes wird eine einfache und zuverlässige Anlagefläche
für die Spannfeder bereitgestellt.
[0017] Vorzugsweise weist der Anlagering die Form einer Hülse auf, an der ein Auflagebund
ausgebildet ist. Am Auflagebund liegt die Spannfeder an. Der Anlagering wird über
eine Sicherungsscheibe mit der Kolbenstange verbunden. Durch die Verwendung eines
hülsenförmigen Anlageringes wird eine Verkippung der Spannfeder vermieden. Zudem wird
durch die Ausbildung eines Auflagebundes eine sichere Anlagefläche für die Spannfeder
bereitgestellt. Durch die Verwendung einer Sicherungsscheibe wird zudem eine sichere
und einfache Verbindungstechnik zwischen dem Anlagering und der Kolbenstange ausgebildet.
Damit wird eine zuverlässige Funktionsweise der Übersetzungsvorrichtung mit einer
großen Langzeitstabilität erreicht.
[0018] In der bevorzugten Ausführungsform ist eine zweite Spannfeder vorgesehen, die ebenfalls
außerhalb der Kolbenkammer angeordnet ist und zwischen das Gehäuse und einer Kolbenstange
des ersten Kolbens eingespannt ist. Auf diese Weise wird auch eine Vorspannung des
ersten Kolbens in entgegengesetzter Richtung zur Vorspannung des zweiten Kolbens erreicht.
Somit wird eine Ausgangsposition des ersten Kolbens zuverlässig festgelegt. Dadurch
ist es beispielsweise nicht erforderlich, den ersten Kolben fest mit einem Aktor zu
verbinden.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die zweite Spannfeder außerhalb des Gehäuses
angeordnet und zwischen dem ersten und dem zweiten Faltenbalg und der Kolbenstange
des ersten Kolbens eingespannt. Auf diese Weise wird neben der Vorspannung der Kolbenstange
zusätzlich ein Druck in der Ausgleichskammer erzeugt, die von dem ersten und dem zweiten
Faltenbalg begrenzt wird.
[0020] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Kolbenkammer über eine Bohrung
mit einem Abdichtbereich hydraulisch verbunden, der außerhalb des Gehäuses angeordnet
ist und vorzugsweise durch einen Faltenbalg abgedichtet ist, der mit dem Gehäuse und
dem zweiten Kolben umlaufend dicht verbunden ist. Auf diese Weise wird eine schnelle
Entleerung der Kolbenkammer ermöglicht. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
ist die Kolbenkammer zusätzlich über eine Bohrung hydraulisch mit der Ausgleichskammer
verbunden. Auch die Verbindung mit der Ausgleichskammer ermöglicht ein schnelles Ausströmen
des Fluids aus der Kolbenkammer. Somit wird eine Bewegung des ersten Kolbens gegen
den zweiten Kolben ohne eine größere Gegenkraft ermöglicht.
[0021] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, das Gehäuse über einen Ring
zu verschließen, wobei durch die Öffnung des Ringes eine Kolbenstange des ersten Kolbens
geführt ist. Der Ring weist vorzugsweise eine verschließbare Bohrung zum Befüllen
der Vorrichtung mit Fluid auf. Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figur näher
erläutert.
[0022] Die Figur zeigt einen schematischen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung
zum Übertragen einer Auslenkung eines Aktors auf ein Stellglied. Die erfindungsgemäße
Übertragungsvorrichtung kann bei jeder Art von Aktor und Stellglied eingesetzt werden,
ist jedoch insbesondere für den Einsatz in einem Einspritzventil beispielsweise zur
Steuerung eines Servoventils durch einen piezoelektrischen Aktor geeignet.
[0023] Es ist ein erster Kolben 1 vorgesehen, der eine einseitig offene Hülsenform aufweist.
Der hülsenförmige Teil des Kolbens begrenzt eine Kolbenkammer 3, in die ein zweiter
Kolben 2 geführt ist. Der erste und der zweite Kolben 1, 2 begrenzen die Kolbenkammer
3. Der erste Kolben 1 ist wiederum in einer zylinderförmigen Kammer 48 eines Gehäuses
4 geführt, das stirnseitig zum ersten Kolben 1 eine Endfläche 5 aufweist. In der Endfläche
5 ist eine Öffnung 6 eingebracht, durch die eine Kolbenstange 7 des zweiten Kolbens
2 geführt ist. Die Kolbenstange 7 weist einen kleineren Durchmesser als der zweite
Kolben 2 auf. Die Kolbenstange 7 geht über einen ringförmigen Absatz 8 in den verbreiterten
Durchmesser des zweiten Kolbens 2 über. Zwischen der Endfläche 5, dem Absatz 8 und
einer ringförmigen Stirnfläche 9 des ersten Kolbens 1 ist eine Übertragerkammer 10
ausgebildet. Die Übertragerkammer 10 ist über einen ersten Dichtspalt 11, der zwischen
einer Seitenwand des zweiten Kolbens 2 und einer Innenwand des ersten Kolbens 1 ausgebildet
ist, mit der Kolbenkammer 3 hydraulisch verbunden. Die Kolbenkammer 3 wird von einer
Endfläche 47 des ersten Kolbens 1 und einer Stirnfläche 49 des zweiten Kolbens 2 begrenzt.
[0024] Weiterhin ist die Übertragerkammer 10 über einen zweiten Dichtspalt 12, der zwischen
der Außenwand des ersten Kolbens 1 und der Innenwand des Gehäuses 4 ausgebildet ist,
mit einem weiteren Dichtspalt 13 verbunden. Der weitere Dichtspalt 13 ist zwischen
einem Abschlussring 14 und einem ersten Abschnitt 16 einer zweiten Kolbenstange 17
ausgebildet. Der erste Kolben 3 geht über einen zweiten Absatz 15 in den ersten Abschnitt
16 der zweiten Kolbenstange 17 über. Der erste Abschnitt 16 ist im Wesentlichen zylinderförmig
ausgebildet und geht über einen dritten Absatz 21 in einen zweiten Abschnitt 18 der
zweiten Kolbenstange 17 über. Der zweite Abschnitt 18 der zweiten Kolbenstange 17
weist im Wesentlichen eine Zylinderform auf und hat einen geringeren Durchmesser als
der erste Abschnitt 16.
[0025] Der Abschlussring 14 weist eine umlaufende ringförmige Nut 20 auf, die am äußeren
Randbereich des Abschlussringes 14 ausgebildet ist und einer ringförmigen Stirnseite
19 des Gehäuses 4 zugeordnet ist. Vorzugsweise ist der durch die ringförmige Nut 20
verjüngte Innendurchmesser des Abschlussringes 4 an den Innendurchmesser der zylinderförmigen
Ausnehmung des Gehäuses 4 angepasst. Dadurch wird eine gute Passform und damit eine
gute Abdichtung zwischen dem Gehäuse 4 und dem Abschlussring 14 ermöglicht. Der Abschlussring
14 ist beispielsweise über eine umlaufende, dichte Schweißnaht mit dem Gehäuse 4 verbunden.
[0026] Im Bereich des dritten Absatzes 21 ist ein erster Faltenbalg 22, der im Wesentlichen
hülsenförmig ausgebildet ist, mit einem ersten Endbereich an den dritten Absatz 21
umlaufend dicht befestigt. Der erste Faltenbalg 22 ist vorzugsweise aus einem metallischen
Material gefertigt und deshalb vorzugsweise über eine Schweißnaht mit dem metallischen
zweiten Kolben 2 umlaufend dicht verbunden. Ein zweites Ende des ersten Faltenbalges
22 ist an einen Anschlussring 23 umlaufend dicht angeschlossen. Durch die Öffnung
des Anschlussringes 23 ist der zweite Abschnitt 18 der zweiten Kolbenstange 17 geführt.
[0027] Der Anschlussring 23 weist einen vierten Absatz 24 auf, über den sich der Durchmesser
des Anschlussringes 23 vergrößert. Im Bereich des vierten Absatzes 24 ist ein zweiter
Faltenbalg 25, der im Wesentlichen zylinderförmig ausgebildet ist, an den Anschlussring
23 umlaufend dicht angeschlossen. Der zweiten Faltenbalg 25 ist mit seinem anderen
Randbereich an eine Stirnseite des Abschlussringes 14 umlaufend dicht angeschlossen,
die dem Anschlussring 23 zugewandt ist. Auf diese Weise wird zwischen dem ersten und
dem zweiten Faltenbalg 22, 25 und dem Anschlussring 23 eine Ausgleichskammer 26 ausgebildet.
[0028] Die Ausgleichskammer 26 ist über den weiteren Dichtspalt 13 und den zweiten Dichtspalt
12 mit der Übertragerkammer 10 hydraulisch verbunden. Die hydraulische Verbindung
ist in der Weise ausgebildet, dass Druckunterschiede zwischen der Übertragerkammer
10 und der Ausgleichskammer 26 nur ausgeglichen werden, wenn die Druckunterschiede
eine Mindestzeit andauern. Die Dichtspalte und die gewählten Geometrien legen die
Mindestzeit in der Weise fest, dass die Zeit, die zur Übertragung einer Kraft von
dem ersten Kolben auf den zweiten Kolben benötigt wird, überschritten werden muss,
bevor ein Druckausgleich stattfindet. Dadurch wird gewährleistet, dass die Kraftübertragung
von dem ersten Kolben auf den zweiten Kolben 1, 2 nahezu ohne Verluste möglich ist,
aber trotzdem zeitlich lang andauernde Druckunterschiede ausgeglichen werden. Dadurch
wird eine vollständige Füllung der Übertragerkammer 10 auch bei Temperaturschwankungen
oder Abnutzungen ermöglicht. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Übertragerkammer
10 immer vollständig mit einem Übertragungsfluid wie z.B. einem Drucköl gefüllt ist.
[0029] Im ersten Kolben 1 ist ausgehend von der Endfläche 47, die die Kolbenkammer 3 begrenzt,
eine erste Bohrung 27 bis zum weiteren Dichtspalt 13 geführt. Damit steht die Ausgleichskammer
26 über eine hydraulische Verbindung mit der Kolbenkammer 3 in Verbindung. Die hydraulische
Verbindung ermöglicht einen schnellen Druckausgleich zwischen der Ausgleichskammer
26 und der Kolbenkammer 3.
[0030] Im Endbereich der zweiten Kolbenstange 17 ist eine Sicherungsnut 28 eingebracht,
in der eine Sicherungsscheibe 29 befestigt ist. An der Sicherungsscheibe 29 liegt
ein zweiter Anschlussring 30 an. Zwischen dem zweiten und dem ersten Anschlussring
30, 23 ist eine erste Feder 31 eingespannt. Die erste Feder 31 übt eine Vorspannkraft
auf den ersten Anschlussring 23 und damit auf den ersten und zweiten Faltenbalg 22,
25 aus. Dadurch wird das Übertragungsfluid, das sich in der Ausgleichskammer 26 befindet,
mit einem Druck beaufschlagt.
[0031] Der Abschlussring 14 weist eine durchgehende zweite Bohrung 32 auf. Über die zweite
Bohrung 32 kann Übertragungsfluid von außen in den dritten Dichtspalt 13 und die mit
dem dritten Dichtspalt 13 hydraulisch verbundenen Volumen eingefüllt werden. Die zweite
Bohrung 32 ist nach dem Auffüllen aller Volumen, die mit dem Dichtspalt 13 hydraulisch
verbunden sind, über ein Schließelement 33 verschlossen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist das Schließelement 33 in Form einer Kugel ausgebildet.
[0032] Das Gehäuse 4 verjüngt sich im Außendurchmesser im Bereich der ersten Kolbenstange
7 über einen Absatz zu einem Ringteil 34 mit einem kleineren Außendurchmesser. Das
Ringteil 34 umgibt die erste Kolbenstange 7. Die erste Kolbenstange 7 erstreckt sich
bis zu einem vorgegebenen Abstand zum Ringteil 34. Das Ringteil 34 weist eine ringförmige
zweite Stirnseite 35 auf, die im Wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung der ersten
Kolbenstange 7 angeordnet ist. In einem vorgegebenen Abstand zum Ringteil 34 ist ein
dritter Abschlussring 36 umlaufend dicht mit der Kolbenstange 7 verbunden. Der dritte
Abschlussring 36 weist eine ringförmige dritte Stirnseite 37 auf, die dem Ringteil
34 zugewandt ist. Zwischen dem Ringteil 34 und dem dritten Abschlussring 36 ist ein
dritter Faltenbalg 38 ausgebildet, der im Wesentlichen in Form eines Zylinders ausgebildet
ist und mit einem Endbereich an der zweiten Stirnseite des Ringteiles 34 und mit dem
anderen Endbereich an der dritten Stirnseite 37 des dritten Abschlussringes 36 umlaufend
dicht befestigt ist. Auf diese Weise wird ein dritter Dichtspalt 50, der zwischen
dem Gehäuse 4 und der Kolbenstange 7 ausgebildet ist und mit der Übertragerkammer
10 in Verbindung steht, zuverlässig abgedichtet.
[0033] Im Endbereich der Kolbenstange 7 ist eine zweite Sicherungsnut 39 ausgebildet, in
der eine zweite Sicherungsscheibe 40 eingebracht ist. Auf einer Innenseite der zweiten
Sicherungsscheibe 40, die dem Gehäuse 4 zugewandt ist, liegt ein vierter Anschlussring
41 an. Zwischen dem vierten Anschlussring 41 und dem Gehäuse 4 ist eine zweite Feder
42 eingespannt. Die zweite Feder 42 liegt auf einer vierten Stirnseite 43 des Gehäuses
4 auf, die durch den Absatz des Gehäuses 4 gebildet wird, in dem das Gehäuse 4 von
einem größeren Außendurchmesser zu dem Ringteil 34 mit dem kleineren Außendurchmesser
übergeht.
[0034] Der zweite Kolben 2 weist eine mittig zur Stirnfläche 49 des zweiten Kolbens 2 eingebrachte
dritte Bohrung 44 auf, die sich ausgehend von der Stirnfläche 49 bis in die Kolbenstange
7 in einen Randbereich der Kolbenstange 7 erstreckt, der auf gleicher Höhe wie der
dritte Faltenbalg 38 angeordnet ist. Damit besteht eine hydraulisch leitende Verbindung
zwischen der Kolbenkammer 3 und einem Ausgleichsraum 45, der von der Kolbenstange
7 und dem dritten Faltenbalg 38 begrenzt wird.
In einer einfachen Ausführungsform ist die Kolbenkammer in Form einer Sacklochbohrung
mit einem mittig zulaufenden Sackloch 46 ausgebildet. Das Sackloch 46 steht über die
erste Bohrung 27 mit dem dritten Dichtspalt 13 hydraulisch in Verbindung.
[0035] Die Übersetzungsvorrichtung gemäß der Figur funktioniert wie folgt: Die Volumina,
die in der Übertragungsvorrichtung ausgebildet sind und hydraulisch mit der Übertragerkammer
10 verbunden sind, sind vollständig mit einem flüssigen Medium gefüllt, das vorzugsweise
inkompressibel ist. In einer Ruheposition ist der erste Kolben 1 durch die erste Feder
31 in einer Ausgangslage mit Vorspannung gehaltert. Die Ausgangslage wird beispielsweise
durch die Anlage des ersten Kolbens mit dem zweiten Absatz 15 an dem Anschlussring
14 eingestellt. Der zweite Kolben 2 befindet sich in einer Ruheposition in einer Ausgangslange,
in der der zweite Kolben 2 durch die zweite Feder 42 vorgespannt ist. Die Ruheposition
wird beispielsweise durch die Anlage des zweiten Kolbens 2 mit dem Absatz 8 an der
Endfläche 5 des Gehäuses 4 festgelegt. Die Kolbenstangen 7, 17 des ersten und des
zweiten Kolbens 1, 2 sind in der Ruheposition vom Gehäuse 4 in entgegengesetzter Richtung
vorgespannt. Das zwischen den Kolben 1, 2 und dem Gehäuse 4 und zwischen den Faltenbalgen
22, 25 und zwischen dem dritten Faltenbalg 38 und der Kolbenstange 7 gebildete Volumen
ist mit einem Übertragermedium, insbesondere mit einer Hydraulikflüssigkeit gefüllt.
Die Füllung erfolgt über die zweite Bohrung 32, die anschließend mit dem Schließelement
33 verschlossen ist. Aufgrund der Vorspannung der Ausgleichskammer 26 über die erste
Feder 31 herrscht auch im Ruhezustand ein festgelegter Druck im Übertragungsmedium.
Der Ruhezustand des ersten und des zweiten Kolbens wird vorzugsweise auch dadurch
festgelegt, dass die erste und die zweite Kolbenstange 7, 17 an einem Aktor bzw. an
einem Stellglied anliegen, so dass eine spielfreie Wirkverbindung zwischen dem Aktor
und dem Stellglied gegeben ist.
[0036] Der Aktor kann beispielsweise als piezoelektrischer Aktor ausgebildet sein. Wird
nun der Aktor angesteuert, so verschiebt der Aktor den ersten Kolben 1 in Richtung
des Gehäuses 4. Aufgrund der hydraulischen Koppelung des zweiten Kolbens 2 über die
Übertragerkammer 10 an den ersten Kolben 1 wird der zweite Kolben 2 und die Kolbenstange
7 des zweiten Kolbens 2 ebenfalls vom Gehäuse weg gegen die Bewegungsrichtung des
ersten Kolbens 1 verschoben. Steht die Kolbenstange 7 in Wirkverbindung mit einer
Einspritznadel, dann wird beispielsweise durch die Bewegung der Kolbenstange 7 die
Einspritznadel von einem Dichtsitz abgehoben, so dass eine Einspritzung von Kraftstoff
in eine Brennkraftmaschine erfolgen kann. In einer anderen Ausführungsform wird beispielsweise
durch die Betätigung des zweiten Kolbens ein Servoventil geöffnet oder geschlossen,
so dass eine Druckänderung an einer Einspritznadel angreifen kann und dadurch die
Einspritznadel von einem Dichtsitz abgehoben wird.
[0037] Wird die Bestromung des Aktors unterbrochen, so wirkt keine Kraft.mehr auf die zweite
Kolbenstange 17 des ersten Kolbens 1. Als Folge davon wird die zweite Kolbenstange
17 des ersten Kolbens 1 vom Gehäuse 4 durch die Vorspannkraft der ersten Feder 31
weggeschoben. Ebenfalls wird der zweite Kolben 2 durch die zweite Feder 42 wieder
in die Ausgangsposition bewegt.
[0038] Auf diese Weise wird sichergestellt, dass zum einen die Auslenkung des ersten Kolbens
zuverlässig auf eine entsprechende Auslenkung des zweiten Kolbens in entgegengesetzter
Richtung übertragen wird und zum anderen eine zuverlässige Anlage der ersten und der
zweiten Kolbenstange an einem Aktor bzw. an einem Stellglied sichergestellt wird.
Die Anlage wird dadurch sichergestellt, dass entsprechende Federmittel 31, 42 vorgesehen
sind und dass eine Betätigung des Aktors sofort ohne eine Verzögerung auf eine entsprechende
Betätigung des zweiten Kolbens übertragen wird, da die Übertragerkammer 10 immer zuverlässig
mit Übertragermedium gefüllt ist.
[0039] Durch die Anordnung der zweiten Feder 42 außerhalb des Gehäuses 4 und insbesondere
außerhalb der Kolbenkammer 3 kann das in der Kolbenkammer 3 befindliche Volumen klein
ausgebildet werden. Durch das kleine Volumen der Kolbenkammer 3 ist insgesamt das
Volumen reduziert, das mit Übertragermedium gefüllt ist. Somit wird überflüssiges
Totvolumen in der Übertragungsvorrichtung reduziert. Damit wird die Funktionsfähigkeit
der Übertragungsvorrichtung verbessert.
[0040] Vorzugsweise wird durch die Anordnung der ersten Feder 31 das Übertragermedium in
der Ausgleichskammer 26 mit einem Druck beaufschlagt. Dadurch wird eine sichere und
schnelle Auffüllung der Übertragerkammer 10 mit Übertragermedium sichergestellt. Somit
wird zuverlässig eine spielfreie Kopplung zwischen dem ersten und dem zweiten Kolben
1, 2 und einem entsprechenden Aktor bzw. Stellglied gewährleistet. Da die erste Feder
31 mit der Kolbenstange 17 des ersten Kolbens 1 gekoppelt ist, wird der Druck in der
Ausgleichskammer 26 bei einer Betätigung des ersten Kolbens 1 durch den Aktor erhöht.
Dadurch wird insgesamt der Druck von außen auf die Übertragerkammer 10 bei einer Betätigung
der Übertragungsvorrichtung erhöht, so dass ein Entweichen von Übertragermedium aus
der Übertragerkammer 10 erschwert wird. Dies bietet den Vorteil, dass eine Abdichtung
der Dichtspalte, die die Übertragerkammer 10 mit dem sonstigen Übertragermediumvolumen
verbindet, nicht so präzise ausgeführt sein müssen, damit ein kurzzeitiges Entweichen
von Übertragermedium aus der Übertragerkammer vermieden wird. Dadurch wird die Herstellung
der Übertragervorrichtung kostengünstiger.
1. Vorrichtung zum Übersetzen einer Auslenkung eines Aktors, insbesondere für ein Einspritzventil,
mit einem Gehäuse (4), in dem ein erster und ein zweiter Kolben (1, 2) beweglich gelagert
sind,
wobei der erste Kolben (1), der zweite Kolben (2) und das Gehäuse (4) eine Übertragerkammer
(10) begrenzen,
wobei die Übertragerkammer (10) mit Übertragermedium gefüllt ist und die Position
des ersten Kolbens (1) die Position des zweiten Kolbens (2) festlegt,
wobei die Übertragerkammer (10) über eine hydraulische Leitung (11, 12) mit einer
Ausgleichskammer (26) verbunden ist,
wobei die hydraulische Leitung (11, 12) nur zeitlich lang andauernde Druckunterschiede
zwischen der Ausgleichskammer (26) und der Übertragerkammer (10) ausgleicht,
wobei die Ausgleichskammer (26) durch einen ersten und/oder zweiten Faltenbalg (22,
25) begrenzt ist,
wobei zwischen dem Gehäuse (4) und dem zweiten Kolben (2) ein Dichtspalt ausgebildet
ist, der über einen dritten Faltenbalg (38) abgedichtet ist,
wobei ein Spannmittel (42) vorgesehen ist, das den zweiten Kolben (2) in eine Ruheposition
vorspannt, wobei
das Spannmittel (42) in Form einer Spannfeder zwischen dem Gehäuse (4) und dem zweiten
Kolben (2) eingespannt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (4) eine erste Kammer (48) mit einer Endwand (5) aufweist,
dass in einer Kolbenkammer (3) der erste Kolben (1) geführt ist,
dass der erste Kolben (1) eine zweite Kolbenkammer aufweist, dass in der zweiten Kolbenkammer
der zweite Kolben (2) geführt ist,
dass in der Endwand (8) des Gehäuses (4) eine Bohrung (6) eingebracht ist, durch die
eine Kolbenstange (7) des zweiten Kolbens (2) geführt ist,
dass zwischen der Endwand (8) des Gehäuses (4) und zwei Druckflächen (8, 9) des ersten
und zweiten Kolbens (1, 2) die Übertragerkammer (10) ausgebildet ist,
dass der erste und zweite Kolben (1, 2) eine weitere Kammer (46) begrenzen,
dass die weitere Kammer (46) über eine hydraulische Leitung (27) mit der Ausgleichskammer
(26) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannfeder (42) an einer Anlagefläche (43) des Gehäuses (4) aufliegt,
dass ein Anlagering (41) vorgesehen ist, der an der Kolbenstange (7) befestigt ist,
und
dass die Spannfeder (42) zwischen dem Anlagering (41) und dem Gehäuse (4) eingespannt
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Anlagering (41) in Form einer Hülse mit einem Auflagebund ausgebildet ist,
dass der Anlagering über einen Sicherungsring (40) mit der Kolbenstange (7) verbunden
ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Spannfeder (31) vorgesehen ist,
dass die zweite Spannfeder (31) zwischen dem Gehäuse (4) und einer Kolbenstange (17)
des ersten Kolbens (1) eingespannt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Spannfeder (31) vorgesehen ist,
dass die zweite Spannfeder (31) zwischen dem ersten und zweiten Faltenbalg (22, 25)
und der Kolbenstange (17) des ersten Kolbens (1) eingespannt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der erste und der zweite Faltenbalg (22, 25) an einen hülsenförmigen Anschlussring
(23) angeschlossen ist,
dass der Anschlussring (23) gegenüberliegend zur Anschlussseite des ersten und zweiten
Faltenbalges (22, 25) eine umlaufende Anlagekante aufweist,
dass die zweite Spannfeder (31) auf der Anlagekante aufliegt, dass ein zweiter Anlagering
(30) in Form einer Hülse mit einem Auflagebund ausgebildet ist,
dass der zweite Anlagering (30) über einen Sicherungsring (29) mit der Kolbenstange (17)
des ersten Kolbens (1) verbunden ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kolbenkammer des Gehäuses (4) im offenen Bereich einen umlaufenden Randbereich
(19) aufweist,
dass auf den Randbereich (19) ein Ring (14) umlaufend dicht befestigt ist,
dass der erste Faltenbalg (22) an einem Randbereich mit dem Ring (14) umlaufend dicht
verschweißt ist,
dass der zweite Randbereich des ersten Faltenbalges mit einem Anschlussring (23) verbunden
ist,
dass der zweite Faltenbalg (25) mit einem ersten Randbereich mit dem zweiten Kolben
(2) umlaufend dicht verbunden ist, und
dass der zweite Randbereich des zweiten Faltenbalges mit dem Anschlussring (23) verbunden
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (14) eine verschließbare Bohrung (32) zum Befüllen der Ausgleichskammer
(26) aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Kolben (2) eine Bohrung (44) aufweist, die von einer Stirnfläche (49),
die die Kolbenkammer begrenzt, bis zu dem Bereich geführt ist, in dem der dritte Faltenbalg
(38) zur Abdichtung eines dritten Dichtspaltes (50) angeordnet ist, der zwischen dem
zweiten Kolben (2) und dem Gehäuse (4) ausgebildet ist.
1. Device for the translation of a displacement of an actuator, in particular for an
injection valve, with a housing (4), in which a first and a second piston (1,2) are
held in a movable fashion, such that the first piston (1), the second piston (2) and
the housing (4) form the boundaries of a translation chamber (10), and such that the
translation chamber (10) is filled with translation medium and the position of the
first piston (1) determines the position of the second piston (2), and such that the
translation chamber (10) is connected to an equalisation chamber (26) by means of
a hydraulic line (11, 12), and such that the hydraulic line (11, 12) equalises only
pressure differences of long duration between the equalisation chamber (26) and the
translation chamber (10), and such that the equalisation chamber (26) is bounded by
a first and/or second bellows (22, 25), and such that a sealing gap is formed between
the housing (4) and the second piston (2) and is sealed by means of a third bellows
(38), and such that a means of tensioning (42) is provided and this pre-tensions the
second piston (2) in a rest position, whereby the means of tensioning (42) is fitted
in the form of a tensioning spring between the housing (4) and the second piston (2),
characterised in that the housing (4) has a first chamber (48) with an end wall (5), which is located in
a piston chamber (3) of the first piston (1), that the first piston (1) has a second
piston chamber, which is located in the second piston chamber of the second piston
(2), and in that a drill hole (6) is formed in the end wall (8) of the housing (4), through which
a piston rod (7) of the second piston (2) is fed, and in that the translation chamber (10) is formed between the end wall (8) of the housing (4)
and two working faces (8, 9) of the first and second pistons (1, 2), and in that the first and second pistons (1, 2) form the boundaries of a further chamber, and
in that the further chamber (46) is connected to the equalisation chamber (26) by means of
a hydraulic line (27).
2. Device according to Claim 1, characterised in that the tensioning spring (42) lies on a bearing surface (43) of the housing (4), and
in that a supporting ring (41) is provided, and is attached to the piston rod (7), and in that the tensioning spring (42) is fixed between the supporting ring (41) and the housing
(4).
3. Device according to Claim 2, characterised in that the supporting ring (41) is in the form of a sleeve with a supporting rim, and in that the supporting ring is connected to the piston rod (7) by means of a safety ring
(40).
4. Device according to one of the Claims 1 or 2, characterised in that a second tensioning spring (31) is provided, and in that the second tensioning spring (31) is fixed between the housing (4) and a piston rod
(17) of the first piston (1).
5. Device according to one of the Claims 1 or 2, characterised in that a second tensioning spring (31) is provided, and in that the second tensioning spring (31) is fixed between the first and second bellows (22,
25) and the piston rod (17) of the first piston (1).
6. Device according to claim 5, characterised in that the first and the second bellows (22, 25) are connected to a sleeve-shaped connecting
ring (23), and in that the connecting ring (23) has a surrounding bearing edge opposite the connection side
of the first and second bellows (22, 25), and in that the second tensioning spring (31) rests on the said bearing edge, and in that a second supporting ring (30) is in the form of a sleeve with a supporting rim, and
in that the second supporting ring (30) is connected to the piston rod (17) of the first
piston (1) by means of a safety ring (29).
7. Device according to one of the claims 1 to 6, characterised in that the first piston chamber of the housing (4) in the open area has a surrounding edge
area (19), and in that on the edge area (19) a ring (14) is fastened all the way round in leak-proof fashion,
and in that the first bellows (22) is welded to an edge area all the way round in leak-proof
fashion by means of the ring (14), and in that the second edge area of the first bellows is connected to a connecting ring (23),
and in that the second bellows (25) is connected all the way round in leak-proof fashion to the
second piston (2) by means of a first edge area, and in that the second edge area of the second bellows is connected to the connecting ring (23).
8. Device according to Claim 7, characterised in that the ring (14) has a sealable drill hole (32) for filling the equalisation chamber
(26).
9. Device according to one of the Claims 1 to 8, characterised in that the second piston (2) has a drill hole (44) running from a front end (49) which forms
the boundary of the piston chamber to the area which houses the third bellows (38)
for closing a third sealing gap (50) formed between the second piston (2) and the
housing (4).
1. Dispositif pour multiplier une course d'un actionneur, en particulier pour un injecteur,
comprenant un boîtier (4) dans lequel des premier et second pistons (1, 2) sont montés
mobiles,
le premier piston (1), le second piston (2) et le boîtier (4) limitant une chambre
de transmetteur (10),
la chambre de transmetteur (10) étant remplie d'un milieu transmetteur et la position
du premier piston (1) fixant la position du second piston (2),
la chambre de transmetteur (10) étant reliée à une chambre d'équilibrage (26) par
une conduite hydraulique (11, 12), la conduite hydraulique (11, 12) n'équilibrant
que les différences de pression de longue durée entre la chambre d'équilibrage (26)
et la chambre de transmetteur (10),
la chambre d'équilibrage (26) étant limitée par un premier et/ou un second soufflets
(22, 25),
une fente de joint étant formée entre le boîtier (4) et le second piston (2) et
étant fermée à joint étanche au moyen d'un troisième soufflet (38),
un moyen de contrainte (42) étant prévu, qui précontraint le second piston (2)
dans une position de repos,
le moyen de contrainte (42), formé d'un ressort de contrainte, étant serré entre
le boîtier (4) et le second
piston (2),
caractérisé en ce que le boîtier (4) présente une première chambre (48) munie d'une paroi terminale (5),
en ce que le premier piston (1) est guidé dans une chambre de piston (3),
en ce que le premier piston (1) présente une seconde chambre de piston,
en ce que le second piston (2) est guidé dans la seconde chambre de piston,
en ce que, dans la paroi terminale (8) du boîtier (4), est formé un perçage (6) à travers lequel
passe une tige de piston (7) du second piston (2),
en ce que la chambre de transmetteur (10) est formée entre la paroi terminale (8) du boîtier
(4) et deux surfaces de pression (8, 9) des premier et second pistons (1, 2),
en ce que les premier et second pistons (1, 2) limitent une autre chambre (46) et
en ce que l'autre chambre (46) est reliée à la chambre d'équilibrage (26) par une conduite
hydraulique (27).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le ressort de contrainte (42) est appuyé contre une surface d'appui (43) du boîtier
(4),
en ce qu'il est prévu une bague d'appui (41) qui est fixée à la tige de piston (7) et
en ce que le ressort de contrainte (42) est serré entre la bague d'appui (41) et le boîtier
(4).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la bague d'appui
(41) est de la forme d'un manchon muni d'une embase de portée,
en ce que la bague d'appui est reliée à la tige de piston (7) par une bague d'arrêt (40).
4. Dispositif selon une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est prévu un second ressort de contrainte (31),
en ce que le second ressort de contrainte (31) est serré entre le boîtier (4) et une tige de
piston (17) du premier piston (1).
5. Dispositif selon une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est prévu un second ressort de contrainte (31),
en ce que le second ressort de contrainte (31) est serré entre les premier et second soufflets
(22, 25) et la tige de piston (17) du premier piston (1).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que les premier et second soufflets (22, 25) sont reliés à une bague de raccordement
(23) en forme de manchon,
en ce que la bague de raccordement (23) présente un bord d'appui périphérique en face du côté
de raccordement des premier et second soufflets (22, 25),
en ce que le second ressort de contrainte (31) est appuyé sur le bord d'appui,
en ce qu'une deuxième bague d'appui (30) est réalisée sous la forme d'un manchon muni d'une
embase de portée,
en ce que la seconde bague d'appui (30) est reliée à la tige de piston (17) du premier piston
(1) par une bague d'arrêt (29).
7. Dispositif selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la première chambre de piston du boîtier (4) présente une région marginale périphérique
(19) dans la région ouverte,
en ce qu'une bague (14) est fixée à joint étanche le long de la périphérie sur la région marginale
(19),
en ce que le premier soufflet (22) est soudé à joint étanche le long de la périphérie à une
région marginale présentant la bague (14),
en ce que la seconde région marginale du premier soufflet est reliée à une bague de raccordement
(23),
en ce que le second soufflet (25) est relié au second piston (2) à joint étanche le long de
la périphérie par une première région marginale et en ce que la seconde région marginale du second soufflet est reliée à la bague de raccordement
(23).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que la bague (14)
présente un perçage obturable (32), qui sert pour le remplissage de la chambre
d'équilibrage (26).
9. Dispositif selon une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le second piston (2) présente un perçage (44) qui s'étend depuis une surface frontale
(49) qui limite la chambre de piston jusqu'à une région dans laquelle le troisième
soufflet (38) est disposé pour fermer à joint étanche une troisième fente d'étanchéité
(50) qui est formée entre le second piston (2) et le boîtier (4).
