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(11) |
EP 1 305 473 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.11.2005 Patentblatt 2005/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.08.2001 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2001/009010 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/012629 (14.02.2002 Gazette 2002/07) |
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| (54) |
Träger für spurgebundene Fahrzeuge
Carrier for magnetic levitation vehicles
Support pour véhicules à suspension magnétique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
04.08.2000 DE 10038852
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.05.2003 Patentblatt 2003/18 |
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Patentinhaber: Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG |
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92301 Neumarkt (DE) |
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Erfinder: |
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- REICHEL, Dieter
92318 Neumarkt (DE)
- FEIX, Jürgen
82110 Germering (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bergmeier, Werner |
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Friedrich-Ebert-Strasse 84 85055 Ingolstadt 85055 Ingolstadt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 4 115 935 US-A- 3 212 390
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DE-A- 4 115 936
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Träger mit einem über eine Konsole an einem Trägergrundkörper,
insbesondere an einem Fahrwegkörper für spurgebundene Fahrzeuge, befestigten Anbauteil
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der DE 33 22 019 A1 ist eine Vorrichtung zur kraftschlüssigen Befestigung einer
Konsole an einem Bauwerk bekannt. Bei dieser Vorrichtung werden parallel zur Außenfläche
des Bauwerks wirkende Kräfte über eine Platte auf das Bauwerk übertragen, wobei die
Platte mittels im Bauwerk verlegter Spannstäbe an der Außenfläche des Bauwerks befestigt
ist. Auf der Anlagefläche der Platte an der Außenfläche des Bauwerks sind sägezahnartige
Vorsprünge ausgebildet, die in entsprechende Ausnehmungen an der Außenfläche des Bauwerks
eingreifen. Durch die sägezahnartigen Vorsprünge und Ausnehmungen wird die Kraft,
die parallel zur Außenfläche des Bauwerk wirkt, in Kombination mit der Zugbefestigung
der Platte am Bauwerk auf das Bauwerk übertragen. An der Platte wird dann eine Konsole
befestigt, die hohe Druckbelastungen parallel zur Außenfläche des Bauwerks aufnehmen
kann. Zur Befestigung der Konsole an der Platte wird ein Spannstab mittels einer Muffe
verlängert. Zur Kraftübertragung mittels Verzahnung ist es jedoch notwendig, sowohl
an der Platte die sägezahnförmigen Vorsprünge als auch an dem Bauwerk bei dessen Herstellung
die sägezahnartigen Ausnehmungen auszubilden. Dazu wird das Betonfertigteil des Bauwerks,
welches später die Konsole trägt, unter Verwendung der Platte als Verschalungselement
gegossen und anschließend die. Platte abgenommen. Beim Abnehmen der Platte vom Betonfertigteil
werden beide Teile entsprechend markiert, so daß beide Teile zur Endmontage wieder
passgenau aneinander gefügt werden können. Damit ist der Herstellungs- und Montageprozeß
für die Vorrichtung zur kraftschlüssigen Befestigung der Konsole sehr aufwendig.
[0003] Eine gattungsgemäße Vorrichtung zur kraftschlüssigen Befestigung einer Konsole an
einem Träger für einen Fahrweg für Magnetschwebefahrzeuge ist aus der DE 41 15 936
A1 bekannt. Bei dieser Vorrichtung ist im Träger eine Einbauplatte einbetoniert, die
als. Anlagefläche für eine Gegenfläche der Konsole dient. Durch den Träger und eine
Bohrung in der Einbauplatte verläuft ein Spannstab, an dem die Konsole verschraubt
wird. Die Anlageflächen der Einbauplatte und der Konsole weisen gegenüberliegende
Vertiefungen auf, in die eine Distanzhülse eingesetzt wird. Zur Montage der Konsole
am Träger wird zunächst die Distanzhülse über den Spannstab geschoben und anschließend
die Konsole auf den Spannstab aufgesetzt. Die Distanzhülse und ein weiteres Distanzstück
zwischen der Einbauplatte und der Konsole dienen dem Einstellen der exakten Spurbreite
des Fahrweges. Auch hier ist es jedoch erforderlich, bereits bei der Herstellung des
aus Stahl- oder Spannbeton bestehenden Trägers die Einbauplatte in diesen einzubetonieren,
so daß die Herstellung aufwendig wird. Darüber hinaus ist die Fähigkeit zur Übertragung
einer parallel zur Oberfläche des Trägers wirkenden Kraft von der Konsole auf den
Träger vermindert, da durch die Distanzhülse und das Distanzstück die Einbauplatte
und die Konsole voneinander beabstandet sind und die Übertragung der Querkraft über
einen Hebel erfolgt.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, einem Träger mit einer Vorrichtung
zur kraftschlüssigen Befestigung einer Konsole an einem Trägergrundkörper vorzusehen,
bei der die Übertragung einer parallel zur Fläche des Trägergrundkörpers wirkenden
Kraft bei einfachem Aufbau der Vorrichtung sicher gewährleistet wird.
[0005] Die vorliegende Erfindung wird gelöst durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1.
[0006] Gemäß Anspruch 1 steht ein Ende eines Zugglieds aus einer Vertiefung in einem Trägergrundkörper
heraus. Über dem herausstehenden Ende des Zugglieds wird ein Abstützelement angeordnet,
welches in einer bevorzugten Ausführung wiederum aus der Außenfläche des Trägergrundkörpers
heraussteht, während das vordere Ende des Abstützelements vorzugsweise formschlüssig
in der Vertiefung liegt. Eine Konsole, welche an dem Trägergrundkörper anzuordnen
ist, ist auf dem Abstützelement angeordnet. Das Abstützelement ist vorteilhafterweise
als Muffe oder Hülse ausgebildet. Dies erlaubt eine einfache und kostengünstige Herstellung
des Abstützelementes. In einer anderen erfindungsgemäßen Ausführung befinden sich
beide Enden des Abstützelementes in der Vertiefung und die Konsole stützt sich zumindest
teilweise in der Vertiefung an dem Abstützelement ab.
[0007] Wirkt eine parallel zur Außenfläche des Trägergrundkörpers gerichtete Kraft auf die
Konsole, so wird diese von der Konsole auf das Abstützelement und von diesem auf den
Trägergrundkörper übertragen. Damit wird vermieden, daß eine quer zum Zugglied verlaufende
Kraft auf das Zugglied wirkt und dieses dadurch evtl. beschädigt wird. Weiterhin ist
der Querschnitt des Abstützelements größer als der Querschnitt des Zugglieds. Dadurch
steht eine größere Fläche zur Übertragung der Kraft von der Konsole auf den Trägergrundkörper
zur Verfügung und die Flächenbelastung des Trägergrundkörpers ist bei der Übertragung
einer Querkraft verringert, so daß eine höhere Stabilität erreicht wird.
[0008] Ist die Konsole an zwei Zuggliedern und Abstützelementen befestigt, so wird eine
besonders lagesichere und kraftaufnehmende Anordnung der Konsole an dem Trägergrundkörper
erzielt.
[0009] Sind das Zugglied, das Abstützelement und/oder ein Befestigungselement der Konsole
koaxial zueinander angeordnet, so wird in besonders vorteilhafter Ausgestaltung der
Erfindung ein einfacher Aufbau und eine einfache Montage der Konsole ermöglicht.
[0010] Die zu befestigende Konsole weist vorzugsweise eine Ausnehmung auf, die das hintere
Ende des Abstützelements aufnimmt. Hierdurch wird eine besonders gute Verbindung und
Kraftübertragung erzielt.
[0011] Zur Übertragung der Querkraft ist es nicht erforderlich, bereits bei der Herstellung
des Trägergrundkörpers dessen Außenfläche individuell für eine bestimmte Anlageplatte
anzupassen oder Anlageelemente in den Trägergrundkörper einzubetonieren.
[0012] Die Befestigung der Konsole kann dabei durch nur ein Zugglied oder durch Verwendung
mehrerer Zugglieder, die .parallel durch den Trägergrundkörper verlaufen, erfolgen.
Als besonders vorteilhaft hat sich die Verwendung von zwei Zuggliedern erwiesen.
[0013] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung verläuft das Zugglied vollständig durch den
Trägergrundkörper und an der Austrittsseite des Zugglieds auf der der ersten Befestigungsvorrichtung
gegenüberliegenden Seite ist eine zweite Vorrichtung zum Befestigen einer Konsole
vorgesehen. Dabei muß zur Befestigung von zwei Konsolen nur ein Zugglied vorgesehen
werden. Weiterhin läßt sich der Abstand zwischen den Konsolen über den Befestigungsabstand
der Konsolen am Zugglied bzw. dem Abstützelement festlegen.
[0014] Werden die Konsolen unter Ausübung einer Zugkraft beiderseitig am Zugglied befestigt,
so wird auf den Trägergrundkörper über das Zugglied und die Konsolen eine Zugspannung
ausgeübt, die den Trägergrundkörper selbst stabilisiert. Ist der Trägergrundkörper
z.B. ein Fahrwegteil aus Stahlbeton, so können die Zugglieder zur Befestigung der
Konsolen quer verlaufende Spannteile ersetzen. Dadurch verringern sich die Kosten
bei der Herstellung und Instandsetzung von Fahrwegteilen.
[0015] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist das Zugglied durch ein Rohr
oder Loch im Trägergrundkörper geführt, so daß das Zugglied nach der Fertigstellung
des Trägergrundkörpers in diesen eingeführt oder im Bedarfsfall aus diesem entnommen
werden kann. Damit vereinfachen sich Revisionsarbeiten an dem Zugglied oder der Austausch
des Zugglieds, ohne daß hierzu der Trägergrundkörper beschädigt werden muß.
[0016] Wird das Zugglied vor der Verankerung im Trägergrundkörper oder vor dem Durchführen
durch ein Rohr oder Loch im Trägergrundkörper mit einem Korrosionsschutz ummantelt,
so erhöht sich die Witterungsbeständigkeit des Zugkörpers. Ein geeigneter Korrosionsschutz
ist beispielsweise ein über das Zugglied gezogener Schrumpfschlauch oder eine Kunststoffumhüllung.
[0017] Eine weitere Vereinfachung der Vorrichtung zur Befestigung der Konsole ergibt sich
dadurch, daß die Konsole an dem herausstehenden Ende des Zugglieds befestigt wird.
Daher ist es nicht notwendig, ein weiteres Befestigungsmittel zur Befestigung der
Konsole an dem Trägergrundkörper vorzusehen.
[0018] Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist das Abstützelement in Längsrichtung
des Zugglieds kraftschlüssig mit dem Zugglied verbunden. Folglich kann das Zugglied
durch das Abstützelement unter Ausübung einer Druckspannung auf den Trägergrundkörper
verspannt werden. Daher bleibt die Verspannung des Trägergrundkörpers erhalten, falls
z.B. die Konsole zu Austausch- oder Revisionsarbeiten vom Trägergrundkörper demontiert
wird. Besonders in dem Fall, in dem das Zugglied lose durch ein Loch oder Rohr im
Trägergrundkörper geführt ist, bleibt das Zugglied im Trägergrundkörper fest verankert.
Sind an beiden Enden des Zugglieds Konsolen befestigt, so kann auf einer Seite die
erste Konsole entfernt werden, ohne daß sich die zweite Konsole auf der gegenüberliegenden
Seite löst.
[0019] Die kraftschlüssige Verbindung zwischen Abstützelement und Zugglied erfolgt besonders
vorteilhaft dadurch, daß der herausstehende Teil des Zugglieds ein Außengewinde aufweist
und das Abstützelement als Muffe mit Innengewinde ausgebildet ist. Durch Aufschrauben
der Muffe auf das Zugglied wird auf besonders einfache Weise die Befestigung des Abstützelements
auf dem Zugglied erreicht. Ebenso ist dabei die Verspannung des Zugglieds im Trägergrundkörper
möglich.
[0020] Durch Auftragen von Klebstoff vor dem Verschrauben der Muffe auf das Zugglied kann
die Muffe gegen ein späteres Lösen gesichert werden. Die Sicherung kann jedoch auch
mittels einer Kontermutter oder einem Splint oder mit einem anderen Sicherungsmittel
erfolgen.
[0021] Bei einer weiteren, besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist die Muffe länger als
das herausstehende Ende des Zugglieds und in den hinteren Teil der Muffe läßt sich
ein Gewindebolzen oder eine Schraube einschrauben Die Befestigung der Konsole erfolgt
dann mittels der in die. Muffe eingeschraubten Schraube oder mittels des Gewindebolzens,
auf den eine Mutter aufgeschraubt wird. Auf diese Weise wird das Zugglied auf der
Außenseite des Trägergrundkörpers verlängert und die Verlängerung dient der Befestigung
der Konsole am Trägergrundkörper. Daher können das Zugglied und die Verlängerung des
Zugglieds aus verschiedenen Materialien hergestellt sein. So kann der im wesentlichen
im Trägergrundkörper verlaufende Teil des Zugglieds aus einem günstigen Stahl oder
Eisen hergestellt sein, welche bzgl. der Korrosionsbeständigkeit nicht so hohe Anforderungen
erfüllen müssen.
[0022] Alternativ oder zusätzlich kann das Zugglied speziell auf möglichst geringe Temperaturausdehnungskoeffizienten
optimiert sein. Verläuft das Zugglied z.B. durch den Trägergrundkörper hindurch und
sind auf beiden Seiten Konsolen befestigt, so kann dadurch erreicht werden, daß, unabhängig
von der Ausdehnung des Trägergrundkörpers, die Fahrspur trotz Schwankung der Außentemperatur
nur einer geringen Änderung der Querausdehnung unterliegt.
[0023] Dagegen kann das Verlängerungsstück an der Außenseite des Trägergrundkörpers z.B.
durch Verwendung eines Edelstahlbolzens oder einer Edelstahlschraube in Hinsicht auf
Korrosionsbeständigkeit optimiert werden.
[0024] Alternativ kann die Befestigung der Konsole an dem hinteren Teil der Muffe, der aus
der Außenfläche des Trägergrundkörpers heraussteht, erfolgen. Bevorzugt ist hierzu
am hinteren Teil ein Außengewinde an der Muffe vorgesehen, so daß nach dem Aufsetzen
der Konsole über der Muffe die Konsole mittels einer Mutter an der Muffe befestigt
werden kann.
[0025] Bei einer weiteren Ausgestaltung verlaufen die Endstücke des Zugglieds und die Vertiefung
im Trägergrundkörper zur Außenseite des Trägergrundkörpers in einem definierten Winkel,
beispielsweise schräg nach oben, so daß bei einer Belastung der befestigten Konsole
parallel zur. Außenfläche des Trägergrundkörpers ein Teil der Kraft in axiale Richtung
des Abstützelements auf den Trägergrundkörper übertragen wird.
[0026] Ist das Abstützelement in der Konsole, insbesondere in Form eines Vorsprunges, integriert,
so kann auf verschiedene Weise die Konsole hergestellt werden. Die Konsole kann beispielsweise
als Gußteil oder aus einem oder mehreren Walzprofilen gefertigt werden. Das integrierte
Abstützelement ist dadurch einfach zu handhaben und die Montage wird erleichtert.
[0027] Ist das Zugglied durch das Abstützelement und die Konsole hindurch geführt und dient
es zur Befestigung der Konsole, so ist auch hiermit eine einfache Ausgestaltung der
Erfindung geschaffen.
[0028] Die vorliegende Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher
erläutert.
[0029] Es zeigen:
- Figur 1
- eine seitliche Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
zum Befestigen einer Konsole an einer Fahrbahn
- Figur 2
- eine Querschnittsansicht der Befestigungsvorrichtung zum Befestigen der Konsole in
Draufsicht
- Figur 3
- eine Querschnittsansicht einer weiteren Befestigungsvorrichtung zum Befestigen einer
Konsole in Draufsicht
[0030] Figur 1 zeigt eine seitliche Querschnittsansicht einer Vorrichtung zur Befestigung
einer Konsole 1 an einer Seitenfläche eines Stahlbetonträgers 2 für die Fahrbahn einer
Magnetschwebebahn. An einer Kopfplatte 3 der Konsole 1 ist ein Anbauteil 4 angeschraubt,
an dessen Unterseite ein Statorpaket 5 zum Antreiben und Führen der Magnetschwebebahn
sowie seitlich eine Seitenführungsfläche 6 angeordnet sind. Die Befestigungsvorrichtung
schließt einen Spannstab 7, eine Muffe 8, einen Gewindebolzen 9, eine Mutter 10 und
eine Kontermutter 11 ein.
[0031] Der Spannstab 7 verläuft quer zur Fahrbahnrichtung durch den Stahlbetonträger 2 und
tritt an beiden Seiten des Trägers 2 in einer Vertiefung 12 des Stahlbetons aus. Der
Spannstab 7 ist eine Edelstahlstange und in einem Kunststoffrohr lose durch den Träger
2 geführt. Bei einer alternativen Ausführungsform kann der Spannstab 7 auch in den
Träger 2 einbetoniert sein. An beiden Enden ist der Spannstab 7 mit einem Gewinde
versehen, das beispielsweise durch Rollen der Enden 13 erzeugt wird. Bis auf die Gewindeenden
13 ist der Spannstab 7 mit einem Schrumpfschlauch ummantelt, so daß die Korrosion
des Spannstabs 7 z.B. durch Wasser, welches in die Fahrbahn bzw. den Träger 2 eindringt,
verhindert wird.
[0032] Bei der Herstellung des Trägers 2 als Spannbetonfertigteil werden bereits die Kunststoffrohre
zur Aufnahme der Spannstäbe 7 eingegossen. Ebenso werden beim Vergießen des Betons
die Vertiefungen 12 beispielsweise durch Styroporformteile oder Gummimanschetten ausgespart.
Nach dem Vergießen und Aushärten des Fahrbahnfertigteils werden die Styroporformteile
entfernt und der Spannstab 7 eingesetzt.
[0033] Nach dem Einsetzen des Spannstabs 7 in den Träger 2 werden auf beide Gewindeenden
13 des Spannstabs 7 die Muffen 8 aufgeschraubt. Sie können mittels Verklebung auf
dem Gewinde der Spannstabenden 7 fixiert wer-den. Dabei entspricht der Vorderteil
der Muffe 8 der zuvor eingegossenen und entfernten Form des Styroporformteils oder
der Gummimanschette, die nach dem Aushärten des Betons entfernt wurden, so daß der
vordere Teil der Muffe 8 formschlüssig mit nur einem geringem Spiel in der Vertiefung
12 sitzt. Das hintere Ende der Muffe 8 steht über die Seitenkante des Trägers 2 hervor.
Nach der Befestigung der Muffe 8 auf dem Ende 13 des Spannstabs wird der Gewindebolzen
9 in die Muffe 8 eingeschraubt.
[0034] Danach wird eine Bodenplatte 14 der Konsole 1 über den herausstehenden Gewindebolzen
9 und das herausstehende Ende der Muffe 8 aufgeschoben. Hierzu ist in der Bodenplatte
14 eine erste Bohrung 15 vorgesehen, deren Durchmesser geringfügig über dem Durchmesser
des Gewindebolzens 9 liegt.. Auf der Anlageseite zur Kante des Trägers 2 ist der Querschnitt
der ersten Bohrung 15 durch eine zweite Bohrung 16 vergrößert, wobei der Querschnitt
der zweiten Bohrung 16 geringfügig größer ist als der Außendurchmesser der Muffe 8.
[0035] Die Tiefe der zweiten Bohrung 16 ist größer als die Länge des aus der Seitenkante
des Trägers 2 herausstehenden Endes der Muffe 8, so daß die Bodenplatte 14 der Konsole
1 vollständig auf der Seitenfläche des Trägers 2 aufliegt. Dadurch wird z.B. die Fertigungstoleranz
bei der Herstellung der Vertiefung 12 an der seitlichen Stirnseite des Trägers 2 ausgegeben.
Der Luftspalt zwischen der Konsole 1 und der Muffe 8 in der zweiten Bohrung 16 ist
in Figur 2 detaillierter dargestellt. Mittels des Luftspalts kann ebenfalls ein Spiel
aufgrund unterschiedlicher Ausdehnung der Fahrbahnquerabmessung des Trägers 2 und
des Spannstabs 7 durch eine Bewegung der Muffe 8 in der zweiten Bohrung 16 ausgeglichen
werden.
[0036] Die Befestigung der Konsole 1 an dem Gewindebolzen 9 erfolgt durch die Mutter 10,
die mittels der Kontermutter 11 gesichert wird. Alternativ kann die Befestigung der
Konsole statt mit der Mutter 10 und der Kontermutter 11 auch mit einer Hutmutter (nicht
dargestellt) erfolgen.
[0037] Die an beiden Enden des Spannstabs 7 vorgesehenen Konsolen 1 werden unter Verwendung
eines symmetrischen Aufbaus befestigt so daß stellvertretend für beide Seiten in Figur
1 nur eine Seite der Befestigung der Konsolen 1 dargestellt ist.
[0038] Figur 2 ist eine Querschnittsansicht der Befestigungsvorrichtung zur Befestigung
der Konsole 1 an der Seite des Trägers 2 in Draufsicht. Die Konsole 1 wird durch zwei,
in Fahrtrichtung hintereinander liegende Spannstäbe 7 befestigt. Nach der Befestigung
der Konsole 1 wird zum Korrosionsschutz über das herausstehende Ende des Gewindebolzens
9, die Mutter 10 und die Kontermutter 11 eine Abdeckkappe 17 übergestülpt.
[0039] Bei der Herstellung der Konsole 1 wurde die Kopfplatte 3 mit einem Übermaß auf der
Seite des später zu montierenden Anbauteils 4 (Fig. 1) angefertigt. Dieses kann nach
der Montage der Konsole 1 an der Stirnfläche des Trägers 2 zum Ausgleich von Fertigungstoleranzen
des Trägers 2 in Fahrbahnquerrichtung abgefräst werden, um bei der anschließenden
Befestigung des Anbauteils 4 an der Kopfplatte 3 die Maßhaltigkeit der Fahrwegbreite
sicherzustellen.
[0040] Figur 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Funktionsweise
ist ähnlich der vorherigen Ausführungsbeispiele. In der Vertiefung 12 des Trägers
2 ist eine Hülse 8 mit ihren beiden Enden eingebracht. Durch die Hülse 8 und die Bodenplatte
14 der Konsole 1 verläuft das Zugglied 7. Die Konsole 1 wird durch Verschraubung mit
dem Zugglied 7 fest an die Hülse 8 gepresst und stützt sich hierdurch daran ab. Die
Bodenplatte 14 der Konsole 1 weist einen Vorsprung 18 auf, der ebenfalls in die Vertiefung
12 hineinragt und somit eine zusätzliche Abstützung der Konsole 1 bewirkt, indem er
mit dem Abstützelement korrespondiert. Der Vorsprung kann auch die Hülse 8 ganz ersetzen
bzw. die Funktion der Hülse übernehmen. In diesem Fall ist das Abstützelement vollständig
in die Konsole integriert.
[0041] Das Abstützelement muß nicht, wie in den Ausführungsbeispielen gezeigt rotationssymmetrisch
sein. Es kann auch länglich ausgebildet sein und dadurch eventuell in der Herstellung,
insbesondere in Verbindung mit der Bodenplatte der Konsole kostengünstiger ausführbar
sein.
1. Träger,insbesondere für einen Fahrwegkörper für spurgebundene Fahrzeuge, mit einem
über eine Konsole (1) an einem Trägergrundkörper (2) befestigten Anbauteil (4), wobei
die Konsole (1) an dem Trägergrundkörper (2) mittels einer Vorrichtung befestigt ist,
welche ein Zugglied (7) aufweist, das teilweise aus dem Trägergrundkörper (2) herausragt
und teilweise im Trägergrundkörper (2) verläuft,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Austrittsstelle des herausragenden Teils des Zugglieds (7) in einer Vertiefung
(12) des Trägergrundkörpers (2) angeordnet ist,
- daß ein Abstützelement (8) zumindest teilweise über dem herausragenden Teil des
Zugglieds (7) angeordnet ist, wobei zumindest das vordere Ende des Abstützelements
(8) in der Vertiefung (12) des Trägergrundkörpers (2) liegt , und
- daß die Konsole (1) auf dem Abstützelement (8) angeordnet ist.
2. Träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstützelement (8) als eine Muffe oder Hülse ausgebildet ist.
3. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende des Abstutzelements (8) aus der Vertiefung (12) über eine Außenfläche
des Tragergrundkörpers (2) heraussteht.
4. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsole (1) auf der Anlageseite zum Trägergrundkörper (2) eine mit dem Abstützelement
(8) formschlüssig zusammenwirkende Gestaltung aufweist.
5. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsole (1) an einem, vorzugsweise zwei oder mehreren Zuggliedern (7) und Abstützelementen
(8) befestigt ist.
6. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglied (7), das Abstützelement (8) und/oder ein Befestigungselement der Konsole
(1) koaxial zueinander angeordnet sind.
7. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsole (1) auf der Anlageseite zum Trägergrundkörper (2) eine Ausnehmung (16)
aufweist, die bei der Befestigung der Konsole (1) am Trägergrundkörper (2) das hintere
Ende des Abstützelements (8) aufnimmt.
8. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglied (7) den Trägergrundkörper (2) durchläuft und auf einer der ersten Austrittseite
gegenüberliegenden zweiten Austrittsseite eine zweite Konsole (1) befestigt ist.
9. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglied (7) im Trägergrundkörper (2) verankert ist.
10. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglied (7) in einem Rohr oder Loch durch den Trägergrundkörper (2) geführt
ist.
11. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägergrundkörper (2) aus Beton oder Stahlbeton, insbesondere als ein Betonfertigteil
ausgebildet ist, und das Zugglied (7) ein Stahl- oder Eisenelement ist, das mit einer
Korrosionsschutzhülle ummantelt ist.
12. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsole (1) an dem herausstehenden Ende des Zugglieds (7) befestigt ist.
13. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstützelement (8) und das Zugglied (7) in Längsrichtung des Zugglieds (7) kraftschlüssig
miteinander verbunden sind.
14. Träger nach einem der vorhergehenden-Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstützelement (8) zum Spannen des Zuggliedes (7) dient.
15. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstützelement (8) in Bezug auf das Zugglied (7) und/oder den Trägergrundkörper
(2) um eine Achse drehbar ausgebildet ist.
16. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das insbesondere als Muffe ausgebildete Abstützelement (8) ein Innengewinde und zumindest
der herausstehende Teil des Zugglieds (7) ein Außengewinde aufweist.
17. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstützelement (8) durch Kleben, Klemmen, Pressen oder durch ein Konterelement
auf dem Zugglied (7) gesichert ist.
18. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstützelement (8) das herausstehende Ende des Zugglieds (7) vollständig umschließt
und in das hintere Ende des Abstützelements (8) ein Gewindebolzen (9) oder eine Schraube
eingeschraubt ist, an der oder mit der die Konsole (1) am Trägergrundkörper (2) befestigt
ist.
19. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstützelement (8) eine Befestigungseinrichtung zum kraftschlüssigen Befestigen
der Konsole (1) an dem Abstützelement (8) aufweist.
20. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstützelement (8) zumindest am hinteren Teil ein Außengewinde aufweist, so daß
die Konsole (1) mit einer Mutter an dem Abstützelement (8) befestigt ist.
21. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das herausstehende Ende des Zugglieds (7) und die Vertiefung (12) im Trägergrundkörper
(2) zur Außenseite des Trägergrundkörpers (2) einen definierten Winkel aufweist.
22. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstützelement (8) oder ein mit dem Abstützelement (8) korrespondierendes Teil
in der Konsole (1), insbesondere-in Form eines Vorsprunges (18), integriert ist.
23. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglied (7) durch das Abstützelement (8) und die Konsole (1) hindurch geführt
ist und zur Befestigung der Konsole (1) dient.
1. Device for nonpositively fixing a bracket (1) to a supporting base body (2), in particular
on a travel way body for railborne vehicles, whereby the device has:
- a tie rod (7) protruding in part from the supporting base body (2) and extending
in part inside the supporting base body (2),
characterized in that
- the exit point of the protruding portions of the tie rod (7) are located in a recess
(12) of the supporting base body (2),
- a bearing element (8) can be installed at least partly over hte protruding portion
of the tie rod (7), whereby at least the forward end of the bearing element (8) is
seated in the recess (12) of the supporting base body (2), and
- the bracket (1) is installed on the bearing element (8).
2. Device as in claim 1, characterized in that the bearing element (8) is made in form of a sleeve or bushing.
3. Device as in one of the preceding claims, characterized in that the rear end of the bearing element (8) protrudes from the recess (12) over an outer
surface of the supporting base body (2).
4. Device as in one of the preceding claims, characterized in that the bracket (1) has a configuration that is interacting nonpositively with the bearing
element (8) on the contact side with the supporting base body (2).
5. Device as in one of the preceding claims, characterized in that the bracket (1) is attached to one, preferably two or several tie rods (7) and bearing
elements (8).
6. Device as in one of the preceding claims, characterized in that the tie rod (7), the bearing element (8) and/or a fixing element of the bracket (1)
are placed coaxially with respect to each other.
7. Device as in one of the preceding claims, characterized in that the bracket (1) is provided with a recess (16) on the contact side with the supporting
base body (2) to receive the rear end of the bearing element (8) when the bracket
(1) is attached to the supporting base body (2).
8. Device as in one of the preceding claims, characterized in that the tie rod (7) extends through the supporting base body (2) and can be attached
to a second bracket (1) on a second protrusion side across from the first protrusion
side.
9. Device as in one of the preceding claims, characterized in that the tie rod (7) is anchored in the supporting base body (2).
10. Device as in one of the preceding claims, characterized in that the tie rod (7) is located in a pipe or hole as it passes through the supporting base
body (2).
11. Device as in one of the preceding claims, characterized in that the supporting base body (2) is made of concrete or reinforced concrete, in particular
in form of a prefabricated concrete element, and in that the tie rod (7) is a steel or iron element encased in an anti-corrosion mantle.
12. Device as in one of the preceding claims, characterized in that the bracket (1) can be fixed on the protruding end of the tie rod (7).
13. Device as in one of the preceding claims, characterized in that the bearing element (8) and the tie rod (7) can be brought into non-positive connection
with each other in the longitudinal sense of the tie rod (7)
14. Device as in one of the preceding claims, characterized in that the bearing element (8) serves to tension the tie rod (7).
15. Device as in one of the preceding claims, characterized in that bearing element (8) is made so that it can be rotated around an axis relative to
the tie rod (7) and/or to the supporting base body (2).
16. Device as in one of the preceding claims, characterized in that the bearing element (8) which is made in particular in form of a bushing, is provided
with inside threads and at least the portion of the tie rod (7) protruding to the
outside is provided with outside threads.
17. Device as in one of the preceding claims, characterized in that the bearing element (8) can be secured on the tie rod (7) by gluing, clamping, pressing
or by a counter-element.
18. Device as in one of the preceding claims, characterized in that the bearing element (8) completely encloses the protruding end of the tie rod (7)
and in that a threaded bolt (9) or a screw to which the bracket (1) on which or with which the
bracket (1) can be fixed on the supporting base body (2) can be screwed into the rear
end of the bearing element (8).
19. Device as in one of the preceding claims, characterized in that the bearing element (8) is provided with attachment means for non-positive fixing
of the bracket (1) to the bearing element (8).
20. Device as in one of the preceding claims, characterized in that the bearing element (8) is provided with outside threads at least on its rear portion
so that the bracket (1) can be fixed on the bearing element (8) by means of a nut.
21. Device as in one of the preceding claims, characterized in that the protruding end of the tie rod (7) and the recess (12) in the supporting base
body (2) are at a defined angle to the outside of the supporting base body (2).
22. Device as in one of the preceding claims, characterized in that the bearing element (8) or a part of the bracket (1) corresponding to the bearing
element (8), in particular in form of a protrusion (18) is integrated in the bracket
(1).
23. Device as in one of the preceding claims, characterized in that the tie rod (7) passes through the bearing element (8) and the bracket (1) and serves
to fix the bracket (1).
1. Support avec une pièce rapportée (4) fixée via une console (1) à un corps de base
du support (2), notamment pour un corps de voie de circulation pour des véhicules
guidés, sachant que la console (1) est fixée au corps de base de support (2) par un
dispositif qui comporte un membre tendu (7), qui est partiellement en saillie du corps
de base du support (2) et s'étend partiellement dans le corps de base du support (2),
caractérisé en ce que
■ Que le point d'émergence de la partie en saillie du membre tendu (7) est disposé
dans un encastrement (12) du corps de base du support (2),
■ Qu'un élément d'appui (8) est disposé au moins partiellement au-dessus de la partie
en saillie du membre tendu (7), sachant que l'extrémité avant au moins de l'élément
d'appui (8) est logée dans l'encastrement (12) du corps de base du support (2), et
■ Que la console (1) est disposée sur l'élément d'appui (8).
2. Support selon la revendication de brevet 1, caractérisé en ce que l'élément d'appui (8) se présente sous la forme d'un manchon ou d'une douille.
3. Support selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que l'extrémité arrière de l'élément d'appui (8) déborde de l'encastrement (12) via une
face extérieure du corps de base du support (2).
4. Support selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que la console (1) comporte sur son côté d'appui sur le corps de base du support (2)
une structure coopérant mécaniquement avec l'élément d'appui (8).
5. Support selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que la console (1) est fixée à un, de préférence deux ou plusieurs membres tendu (7)
et éléments d'appui (8).
6. Support selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que le membre tendu (7), l'élément d'appui (8) et/ou un élément de fixation de la console
(1) sont disposé coaxialement l'un par rapport à l'autre.
7. Support selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que la console (1) comporte sur son côté d'appui sur le corps de base du support (2)
un creux (16) qui accueille l'extrémité arrière de l'élément d'appui (8) lors de la
fixation de la console (1) au corps de base du support (2).
8. Support selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que le membre tendu (7) traverse le corps de base du support (2)et qu'une deuxième console
(1) est fixée sur une deuxième surface d'émergence disposée en face de la première
face d'émergence.
9. Support selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que le membre tendu (7) est ancré dans le corps de base du support (2).
10. Support selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que le membre tendu (7) est disposé dans un tube ou un trou à travers le corps de base
du support (2).
11. Support selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que le corps de base du support (2) est réalisé en béton ou en béton armé, qu'il se présente
particulièrement sous la forme d'une pièce préfabriquée en béton et que le membre
tendu (7) est un élément d'acier ou de fer, qui est enveloppé d'un enrobage de protection
envers la corrosion.
12. Support selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que la console (1) est fixée à l'extrémité en saillie du membre tendu (7).
13. Support selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'appui (8) et le membre tendu (7) sont reliés par sécurité de force dans
le sens longitudinal du membre tendu (7).
14. Support selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'appui (8) sert à la tension du membre tendu (7).
15. Support selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'appui (8) se présente sous forme rotative sur un axe par rapport au membre
tendu (7) et/ou au corps de base du support (2).
16. Support selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'appui (8) se présentant particulièrement sous la forme d'un manchon comporte
un filetage intérieur et qu'au moins la partie en saillie du membre tendu (7) comporte
un filetage extérieur.
17. Support selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'appui (8) est bloqué sur le membre tendu (7) par collage, serrage, emboutissage
ou au moyen d'un contre-écrou.
18. Support selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'appui (8) enveloppe totalement l'extrémité en saillie du membre tendu
(7) et qu'un boulon fileté (9) ou une vis est vissé dans l'extrémité arrière de l'élément
d'appui (8), auquel ou par lequel la console (1) est fixée au corps de base du support
(2).
19. Support selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'appui (8) comporte un dispositif de fixation pour la fixation par sécurité
de force de la console (1) à l'élément d'appui (8).
20. Support selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'appui (8) comporte un filetage extérieur au moins en sa partie arrière,
si bien que la console est fixée à l'élément d'appui au moins d'un écrou.
21. Support selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que l'extrémité en saillie du membre tendu (7) et l'encastrement (12) dans le corps de
base du support (2) forment un angle défini avec la face extérieure du corps de base
du support (2).
22. Support selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'appui (8) ou une partie dans la console (1), homologue à l'élément d'appui
(8), notamment en forme d'un épaulement (18), est intégrée.
23. Support selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que le membre tendu (7) est disposé à travers l'élément d'appui (8) et la console (1)
et qu'il sert à la fixation de la console (1).

