(19)
(11) EP 1 532 319 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.11.2005  Patentblatt  2005/45

(21) Anmeldenummer: 03794938.5

(22) Anmeldetag:  26.08.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E02B 3/10
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2003/009431
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2004/025033 (25.03.2004 Gazette  2004/13)

(54)

DAMMAUFBAU FÜR FLÜSSIGKEITEN UND SCHÜTTGUT

DAMM STRUCTURE FOR LIQUIDS AND BULK MATERIAL

STRUCTURE DE BARRAGE POUR LIQUIDES ET MATIERES A DEVERSER


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 30.08.2002 DE 10240779
18.11.2002 DE 10253889
11.12.2002 DE 10258087

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
25.05.2005  Patentblatt  2005/21

(73) Patentinhaber: Pötzsch, Holger
64297 Darmstadt (DE)

(72) Erfinder:
  • Pötzsch, Holger
    64297 Darmstadt (DE)

(74) Vertreter: Katscher Habermann Patentanwälte 
Fröbelweg 1
64291 Darmstadt
64291 Darmstadt (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-01/81681
US-A- 6 132 140
DE-U- 8 808 124
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Dammaufbau für Flüssigkeiten und Schüttgüter mit einer Reihe von Druckpaletten und einer Dichtungsfolie auf der Druckseite der Druckpaletten sowie mit einer Reihe von Stützpaletten.

    [0002] Dammaufbauten werden beispielsweise benötigt, um eine Erhöhung der Deichkrone eines bestehenden Deichs zu erreichen. Sie können aber auch dazu dienen, auf Straßen oder sonstigen Flächen einen provisorischen Deich zu errichten.

    [0003] Hierzu ist es aus US-A-6,132,140 bekannt, eine Reihe von Paletten auf einer Stützkonstruktion aus miteinander verbundenen Metallstreben schräg ausgerichtet anzuordnen, so dass ein im Querschnitt dreieckförmiger Aufbau entsteht, an dessen Druckseite zur Abdichtung eine Dichtungsfolie angebracht wird. Üblicherweise wird die Dichtungsfolie an ihrem unteren Rand durch Sandsackauflagen festgelegt.

    [0004] Neben dem Einsatz bei Hochwasser können derartige Dammaufbauten auch eingesetzt werden, um auf einer ebenen Fläche ein Aufnahmebecken für Wasser oder andere Flüssigkeiten oder auch Schüttgüter zu errichten. Wichtig ist, dass solche Dammaufbauten schnell und mit geringem Arbeitsaufwand errichtet werden können und auch leicht und rückstandslos wieder abzubauen sind. Hierbei sollen in wesentlichem Umfang Materialien verwendet werden, die vor Ort leicht verfügbar sind.

    [0005] Paletten, die für diese Zwecke brauchbar sind, stehen in Form der genormten, handelsüblichen Euro-Nagelpaletten in großem Umfang überall dort zur Verfügung, wo Güter auf Paletten transportiert und gelagert werden. Es hat sich aber gezeigt, dass die Stützkonstruktion für die Paletten keine ausreichende Stabilität des so hergestellten Dammaufbaus erzielt werden kann. Sowohl bei Endlastung als auch bei einer erhöhten Belastung besteht die Gefahr, dass der Dammaufbau in sich zusammenfällt und damit seine Funktionsfähigkeit verliert. Die Gefahr solcher Instabilitäten des Dammaufbaus ist besonders groß, wenn der Untergrund der Stützkonstruktion keinen ausreichend sicheren Halt gibt.

    [0006] Ein wesentlicher Nachteil der bisher bekannten Dammaufbauten aus Paletten bestand darin, dass diese statisch den auftretenden Drücken nicht standhalten konnten. Es ist zwar bekannt, die Stützkonstruktionen zusammen mit den damit verbundenen Paletten auf Reihe von Stützpaletten anzuordnen, die lose auf dem Boden liegen und ein unerwünschtes Eindringen einzelner Streben der darüber aufgestellten Stützkonstruktionen verhindern soll. Dabei wird jedoch keine Befestigung der Stützkonstruktionen bzw. der Paletten mit den auf dem Boden liegenden Stützpaletten erreicht oder vorgesehen.

    [0007] Die Verwendung von Sandsackwällen als Dammaufbauten für die Erhöhung von Deichkronen oder die Errichtung von Notdeichen ist im Ergebnis sehr unsicher, aufwendig und mit einer Kontamination der Umgebung verbunden. Die bekannte Verwendung von folienbespannten, lose zusammengestellten Palettengerüsten, insbesondere aus Euro-Paletten, ist zwar einfacher, aber im Ergebnis unsicher, da der zur Abtragung der auftretenden Kräfte erforderliche statische Verbund in weichen Dammkronen oder auf glatten Fläche nicht oder nur durch das Einschlagen von Arretierungen zu erreichen ist.

    [0008] Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Dammaufbau der eingangs genannten Gattung so auszuführen, dass bei einfacher und schneller Errichtung ein sicherer und stabiler Zusammenhang des Dammaufbaus erreicht wird.

    [0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Reihe von auf der Druckseite stehenden Druckpaletten und die Reihe von auf der Stützseite stehenden Stützpaletten schräg gegeneinander gestellt sind und dass die Druckpaletten und die Stützpaletten jeweils durch Zug-Druck-Anker miteinander verbunden sind.

    [0010] Durch die Verbindung durch sich quer zur Dammlängsrichtung erstreckende Zug-Druck-Anker wird ein in sich stabiler, im Querschnitt dreieckförmiger Dammaufbau erzielt, der auch bei Entlastungen oder erhöhten Belastungen seine grundsätzliche Struktur nicht verliert und insbesondere nicht in sich zusammenfällt, wenn die Druckpaletten oder die Stützpaletten keinen ausreichenden Halt auf dem jeweiligen Untergrund finden.

    [0011] Man erreicht somit einen statisch sicheren Verbund der auf der Druckseite stehenden Paletten (in diesem Zusammenhang als "Druckpaletten" bezeichnet) und der auf der Stützseite stehenden Paletten (in diesem Zusammenhang als "Stützpaletten" bezeichnet), und zwar auch auf glattem Untergrund, wie Betonflächen, Asphaltstraßen, Gehwegen, Pflasterungen usw.

    [0012] Vorzugsweise sind die Stützpaletten gegenüber den Druckpaletten versetzt angeordnet, so dass jeweils eine Stützpalette die Stoßfuge zwischen den beiden gegenüber liegenden Druckpaletten überbrückt und umgekehrt. Dadurch entsteht ein zusammenhängender, dreidimensionaler Verbund.

    [0013] Gemäß einer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass die Druckpaletten und die Stützpaletten mit ihren unteren Rändern in jeweils über mehrere Paletten durchlaufenden druckseitigen und stützseitigen Rinnenprofilen formschlüssig aufgenommen sind und dass die druckseitigen und stützseitigen Rinnenprofile durch die Zug-Druck-Anker bildende Verbindungsleisten miteinander verbunden sind. Die Stöße der Rinnenprofile werden durch die eingestellten Paletten überbrückt und ergeben auch hier einen Verbund. Die Rinnenprofile entsprechen in ihren die Palettenränder aufnehmenden Bereichen diesen Palettenrändern.

    [0014] Die Rinnenprofile geben den unteren Rändern der Paletten einen sicheren Halt und stellen zugleich eine Verbindung zwischen nebeneinander stehenden Paletten her. Außerdem dienen die Rinnenprofile zur Aufnahme der Kräfte aus den Verbindungsleisten, die bei dieser Ausführung die Zug-Druck-Anker gemäß der Erfindung bilden.

    [0015] Gemäß einer anderen Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Druckpaletten und die Stützpaletten durch die Zug-Druck-Anker bildende Verbindungsanker miteinander verbunden sind. Diese Verbindungsanker greifen an den Paletten selbst an, so dass hierbei die Verwendung von Rinnenprofilen nicht unbedingt erforderlich, in vielen Fällen aber gleichwohl zweckmäßig ist.

    [0016] Am oberen Rand der Druckpaletten sind Stauwanderhöhungsprofile aufsetzbar, die über die Oberkante der Druckpaletten hinausragen und die Möglichkeit zu einer weiteren Erhöhung des zu bildenden Damms bieten.

    [0017] Die druckseitige Dichtungsfolie ist mittels von oben aufsetzbarer Folienklammern am oberen Rand der Druckpaletten oder - sofern vorhanden - des Stauwanderhöhungsprofils festlegbar. Damit wird nicht nur eine Festlegung der Dichtungsfolie, sondern auch eine Verbindung benachbarter Druckpaletten bzw. benachbarter Stauwanderhöhungsprofile erreicht.

    [0018] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass mindestens abschnittsweise über den die Druckpaletten stützenden, unteren Stützpaletten obere Stützpaletten angeordnet sind, die mit ihrem oberen Rand die Stauwanderhöhungsprofile stützen.

    [0019] Dadurch wird einerseits die Möglichkeit geschaffen, eine wesentliche Erhöhung des Dammaufbaus durch die Verwendung verhältnismäßig hoher Stauwanderhöhungsprofile zu erreichen, weil diese durch die zusätzlichen oberen Stützpaletten gestützt werden. Zugleich wird aber auch insgesamt eine weitere Erhöhung der Stabilität und Festigkeit des Dammaufbaus erreicht, so dass auch die durch die Vergrößerung der Stauhöhe erhöhten Druckkräfte durch einen sicheren dreidimensionalen statischen Verbund aufgenommen werden können, der durch die miteinander verschränkten Paletten erzielt wird. Trotz der Vergrößerung der Stauhöhe besteht keine Gefahr, dass der Deichaufbau nach hinten kippt, weil die auf der Vorderseite angeordnete Dichtungsfolie den Dammaufbau an der Vorderseite im befluteten Zustand nach unten zieht und hält.

    [0020] Vorzugsweise sind die oberen Stützpaletten an ihrem unteren Rand jeweils über Zuganker mit dem unteren Rand der unteren Stützpaletten verbunden. Dadurch wird die von den oberen Stützpaletten aufgenommene Stützkraft in den gesamten Verbund des Dammaufbaus eingeleitet, so dass dieser auch bereits ohne gesonderte Festlegung am Boden eine hohe Eigenstabilität erhält.

    [0021] Besonders vorteilhaft ist es aber, den unteren Rand der unteren Stützpaletten und/oder die Zugverbindungsanker, die die obere und die untere Stützpalette an ihren unteren Rändern verbinden, durch in den Boden eingeschlagene Ankerpfosten zu sichern. Die auftretenden Horizontalkräfte werden dadurch über die Ankerpfosten in den Boden abgetragen, so dass eine Horizontalverschiebung des Dammaufbaues sicher verhindert wird.

    [0022] Besonders zweckmäßig ist es, wenn sich der Ankerpfosten durch eine passende Öffnung eines am Boden liegenden Abschnitts des Zugverbindungsankers erstreckt, so dass der Zugverbindungsanker unmittelbar an der Bodenfläche gegen eine Horizontalverschiebung gesichert wird.

    [0023] Eine Verbiegung auch verhältnismäßig dünner Ankerpfosten kann vorteilhaft dadurch verhindert werden, dass sich der Ankerpfosten an einer im Abstand über dem Boden verlaufenden Kante des unteren Randes der oberen Stützpalette abstützt.

    [0024] Durch die erfindungsgemäße Lösung wird unter Verwendung von wenigen und einfachen zusätzlichen Bauteilen, nämlich Verbindungsleisten oder Verbindungsankern und ggf. Rinnenprofilen, eine vollständige Eigenstabilität des Dammaufbaus erzielt, der somit auch auf weichem oder elastischem.Untergrund fest steht. Alle Teile des Dammaufbaus können leicht transportiert und schnell aufgerichtet werden, ergeben einen stabilen Aufbau und sind wieder verwendbar. Es ergibt sich ein exakt ausgebildeter Dammaufbau, der beim Abtragen kaum Kontaminierungen hinterlässt. Diese Dammaufbauten können sowohl als präventive Sicherheitsmaßnahme als auch als Deicherhöhung eingesetzt werden.

    [0025] Ein Falschaufbau ist nicht möglich. Eine sichere Statik des Dammaufbaus ist durchgehend gewährleistet, wobei durch die Palettenanordnung eine Eigenstabilisierung erzielt wird. Die Grundbauelemente, nämlich Euro-Paletten, Folien und Sandsäcke oder statt dessen Ziegelsteine zur Festlegung der Folie sind weltweit in ausreichender Menge vorhanden. In Notfallsituationen kann auf die in der Industrie und beim Handel verfügbaren Palettenbestände zurückgegriffen werden. Der Dammaufbau ist weltweit einsetzbar und ohne zusätzliche Werkzeuge schnell montierbar und demontierbar. Alle Teile sind wiederverwendbar und haben auch unter extremen Umgebungseinflüssen eine lange Standzeit.

    [0026] Das Gewicht aller Teile, die für den erfindungsgemäßen Dammaufbau benötigt werden, ist verhältnismäßig gering; daher ist der Transport der Teile zum Einsatzort im Vergleich zu Sandsackdämmen ganz wesentlich erleichtert.

    [0027] Die Erfindung betrifft auch die Verwendung von Klemmelementen zur Befestigung der Folien an den Druckpaletten, wobei die Zwischenräume zwischen Palettenbrettern Aussparungen zur Aufnahme der die Folie klemmenden Klemmelemente bilden.

    [0028] Das Klemmelement kann aus einem Klemmkörper (61) bestehen, der an seinem Umfang mindestens eine ansteigende Nockenfläche aufweist. Dabei ist vorgesehen, dass mindestens an der Nockenfläche und/oder an der ihr gegenüberliegenden Umfangsfläche ein in Umfangsrichtung verlaufender Grat aus der Nockenfläche und/oder der gegenüberliegenden Umfangsfläche radial vorspringt und dass der Klemmkörper einen stirnseitig zugänglichen Schlüsselansatz aufweist.

    [0029] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand weiterer abhängiger Ansprüche.

    [0030] Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigt:

    Fig. 1 einen Dammaufbau im Querschnitt,

    Fig. 2 einen abgewandelten Dammaufbau im Querschnitt,

    Fig. 3 einen weiteren abgewandelten Dammaufbau im Querschnitt,

    Fig. 4 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 3, wobei die Dichtungsfolie weggelassen wurde,

    Fig. 5-14 einzelne Bauteile der dargestellten Dammaufbauten,

    Fig. 15 einen weiteren Dammaufbau im Querschnitt und

    Fig. 16 eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles XVI in Fig. 15, wobei die Dichtungsfolie weggelassen wurde,

    Fig. 17 in einem vergrößerten Teilschnitt aus Fig. 15 ein Klemmelement zur Befestigung der Folie,

    Fig. 18 eine Stirnansicht des Klemmelements gemäß Fig. 17,

    Fig. 19 in einer Darstellung ähnlich der Fig. 1 die Verbindung der Druckpaletten mit den Stützpaletten durch Klammern,

    Fig. 20 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles XX in Fig. 19,

    Fig. 21 einen Dammaufbau in einer Seitenansicht mit aufgesetzten Niveauausgleichsstücken,

    Fig. 22 in vergrößerter Darstellungsweise die Rückseite der in Fig. 21 gezeigten Niveauausgleichsstücke,

    Fig. 23 die Verbindung zweier Dammaufbauten zur Bildung eines Kanals,

    Fig. 24 Einzelheiten einer abgewandelten Ausführungsform der Verbindung nach Fig. 23,

    Fig. 25 in einem vergrößerten senkrechten Teilschnitt ein druckseitiges Rinnenprofilstück eines Dammaufbaus und

    Fig. 26 eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles XXVI in Fig. 25.



    [0031] Der in Fig. 1 in einem senkrechten Querschnitt dargestellte Dammaufbau weist zwei Reihen von schräg gegeneinander versetzt gestellten Druckpaletten 1 und Stützpaletten 2 auf, bei denen es sich vorzugsweise um Holz-Nagelpaletten in den genormten Abmessungen von Euro-Paletten handelt. Auf der Druckseite (rechts in Fig. 1), auf der das zurückzuhaltende Wasser, eine andere Flüssigkeit oder ein fließfähiges Schüttgut ansteht, liegt an der Außenseite der Druckpalette 1 eine Dichtungsfolie 3, die über den oberen Rand der in einer Reihe angeordneten Druckpalette 1 gelegt und mittels in Abständen angeordneten, von oben aufsetzbaren Folienklammern 4 am oberen Rand der Druckpaletten 3 festgelegt ist. Der untere Rand der Dichtungsfolie 3 wird durch eine Reihe von Sandsäcken 5 gesichert und am Boden 6, beispielsweise einer Deichkrone, festgelegt. Die Stützpaletten 2 greifen unter den oberen Rand der Druckpaletten 1.

    [0032] Die beiden Reihen von Druckpaletten 1 und Stützpaletten 2 sind in ihrem unteren Bereich durch Zug-Druck-Anker miteinander verbunden. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel stehen die Druckpaletten 1 mit ihren unteren Rändern in jeweils über mehrere Paletten durchlaufenden druckseitigen Rinnenprofilen 7 (Fig. 9), die stranggepresst sind. In ähnlicher Weise stehen die unteren Ränder der Stützpaletten 2 in stützseitigen Rinnenprofilen 8 (Fig. 10), die ebenfalls aus Kunststoff stranggepresst sind. An beiden Rinnenprofilen 7 und 8 ist jeweils eine nach oben offene Rinne 9 bzw. 10 ausgebildet, in die die Palettenränder passend in der jeweils erforderlichen Schrägstellung eingestellt und somit formschlüssig aufgenommen sind. Eine in die Rinne 10 oder 9 vorspringende scharfe Rippe 10a (nur in Fig. 10 dargestellt) krallt sich in das Stirnholz der dort aufgestellten Palette und gibt ihr zusätzlichen Halt.

    [0033] Die Rinnenprofile 7 und 8 sind durch die Zug-Druck-Anker bildende Verbindungsleisten 11 miteinander verbunden. Die Verbindungsleisten 11 greifen in Ausnehmungen 12, 13 von bodenparallelen Flanschstreifen 14 bzw. 15 der Rinnenprofile 7 bzw. 8 und werden dort formschlüssig eingehakt.

    [0034] Jeweils an der Außenseite des Dammaufbaus weisen die beiden Rinnenprofile 7, 8 einen ebenfalls bodenparallelen Flanschstreifen 16 bzw. 17 auf. Durch die Flanschstreifen 14, 15, 16 und 17 wird eine verbreiterte Aufstellfläche der Rinnenprofile 7 und 8 geschaffen, so dass diese auch in weichen Boden nicht einsinken. Jeweils ein Vorsprung 18 bzw. 19 an der Unterseite des Rinnenprofils 7 bzw. 8 bildet einen Verankerungsvorsprung, der den Dammaufbau in seiner Stellung sichert. Der auf den Dammaufbau im Belastungsfall ausgeübte Druck hält den Dammaufbau zusätzlich am Boden fest.

    [0035] Der in Fig. 2 gezeigte Dammaufbau unterscheidet sich von dem vorher beschriebenen Dammaufbau im wesentlichen dadurch, dass der die druckseitigen Paletten 1 und die stützseitigen Paletten 2 verbindende Zug-Druck-Anker durch einen vorzugsweise aus Metall bestehenden Verbindungsanker 20 (Fig. 5, 6) gebildet wird, der die Druckpaletten 1 und Stützpaletten 2 miteinander formschlüssig verbindet. Der vorzugsweise durch Abkanten aus einem Stahlblechstreifen und/oder Schweißen oder durch Strangpressen hergestellte Verbindungsanker 20, der in Fig. 5 in einer Seitenansicht und in Fig. 6 in einer Draufsicht gezeigt ist, weist an beiden Enden jeweils ein nach unten offenes Klammerendstück 21 bzw. 22 auf, das auf ein unteres Längsbrett der Druckpalette 1 bzw. der Stützpalette 2 aufsteckbar ist. Oberhalb des Klammerendstücks 21 bzw. 22 ist ein sich am nächst oberen Längsbrett der Druckpalette 1 bzw. Stützpalette 2 abstützender Anschlag 23 bzw. 24 vorgesehen, der nach dem Einhängen der Klammerendstücke 21 und 22 ein unbeabsichtigtes Ausheben des Verbindungsankers 20 ausschließt. Ein von dem einen Klammerendstück 22 schräg abstehender Stützsporn 25 dient zur weiteren Abstützung innerhalb der Stützpalette 2. In aufgerichteten Zustand des Dammaufbaus kann der Verbindungsanker 20 nicht entfernt werden.

    [0036] Um eine sichere Festlegung des in sich statisch stabilen Dammaufbaus gemäß Fig. 2 am Boden 6 zu erreichen, der beispielsweise eine glatte Straßenoberfläche od.dgl. sein kann, sind in den Boden 6 einschlagbare Häringe 26 (Fig. 7 und 8) vorgesehen. Auf die unteren Ränder der Paletten 1 und 2 aufnehmende Rinnenprofile 7 und 8 wurde bei der Ausführung gemäß Fig. 2 verzichtet.

    [0037] Mittels Kabelbindern 27 können in der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Weise vorläufige Verbindungen der oberen Ränder der Paletten 1 und 2 hergestellt werden, wodurch die Errichtung des weiteren Aufbaus erleichtert wird.

    [0038] Um eine weitere Erhöhung des Dammaufbaus zu erreichen, sind beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 am oberen Rand der Druckpaletten 1 Stauwanderhöhungsprofile 28 (Fig. 12) aufgesetzt, die ebenfalls vorzugsweise aus stranggepresstem Material bestehen und über die Oberkante der Druckpaletten 1 hinausragen. Ein Fußstück 29 des Stauwanderhöhungsprofils 28 umgreift zwei Längsbretter der Druckpaletten 1 und stützt sich mit einem Mittelteil 30 an deren Oberkante ab. Der auf den Dammaufbau im Belastungsfall ausgeübte Druck hält die Stauwanderhöhungsprofile 28 zusätzlich fest.

    [0039] Die Dichtungsfolie 3 ist über den oberen Rand des Stauwanderhöhungsprofils 28 gelegt und dort mittels einer von oben aufgesetzten Folienklammer 4' (Fig. 14) festgelegt und gesichert, die zugleich eine Verbindung benachbarter Stauwanderhöhungsprofile 28 bildet.

    [0040] Das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel eines Dammaufbaus unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 nur dadurch, dass zusätzlich zu den Verbindungsankern 20 im Fußbereich der Paletten 1 und 2 auch eine Verbindung über Rinnenprofile 7, 8 und diese verbindende Verbindungsleisten 11 vorgesehen ist, wie bei Fig. 1 beschrieben.

    [0041] Der in Fig. 15 in einem senkrechten Querschnitt dargestellte Dammaufbau weist ebenso wie die vorher beschriebenen Ausführungen zwei Reihen von schräg gegeneinander gestellten Druckpaletten 1 und unteren Stützpaletten 2 auf, bei denen es sich vorzugsweise um Holz-Nagelpaletten in den genormten Abmessungen von Euro-Paletten handelt. Am oberen Rand der Druckpaletten 1 sind aus Stahlblech oder Aluminium bestehende Stauwanderhöhungsprofile 33 in einer durchgehenden, die Druckpaletten übergreifenden Reihe aufgesteckt.

    [0042] Auf der Druckseite (rechts in Fig. 15), auf der das zurückzuhaltende Wasser, eine andere Flüssigkeit oder ein fließfähiges Schüttgut ansteht, liegt an der Außenseite der Druckpalette 1 und des Stauwanderhöhungsprofils 33 eine Dichtungsfolie 34 an, die über den oberen Rand der in einer Reihe angeordneten Stauwanderhöhungsprofile 33 gelegt und mittels in Abständen angeordneten, von oben aufgesetzten Folienklammern 35 am oberen Rand der Stauwanderhöhungsprofile 33 festgelegt ist. Der untere Rand der Dichtungsfolie 34 wird durch eine Reihe von Sandsäcken oder Ziegelsteinen gesichert und am Boden 36, beispielsweise einer Deichkrone oder einer Straßenoberfläche, festgelegt.

    [0043] Die aus hochfestem Folienmaterial bestehende Dichtungsfolie 34 weist vorzugsweise an ihrem am Boden 36 liegenden Rand einen ankonfektionierten Randstreifen 34a aus Weichfolie auf, auf dem die Sandsäcke oder Ziegelsteine liegen. Das weichere Folienmaterial des Randstreifens 34a gewährleistet eine bessere Abdichtung am Boden 36. An Ecken des Dammverlaufs können konfektionierte Folienecken angeordnet werden, die die Dichtfolie dort überlappen.

    [0044] Die Dichtungsfolie kann als sogenannte Mönofolie auch einstückig aus einem einheitlichen Folienmaterial bestehen, das im Dichtungsbereich am Boden eine optimale Dichtwirkung hat, dabei aber ausreichend reißfest ist und sich über die ganze Höhe des Deichaufbaus erstreckt, die beispielsweise 800 oder 1150 mm beträgt.

    [0045] Die unteren Stützpaletten 2 greifen unter den oberen Rand der Druckpaletten 1. Die beiden Reihen von Druckpaletten 1 und unteren Stützpaletten 2 sind in ihrem unteren Bereich durch Zug-Druckanker miteinander verbunden, die als Verbindungsanker 37 ausgeführt sind.

    [0046] Über den die Druckpaletten 1 stützenden, unteren Stützpaletten 2 sind obere Stützpaletten 38 angeordnet, die mit ihrem oberen Rand die Stauwanderhöhungsprofile 33 stützen. Wie man aus der Draufsicht in Fig. 16 erkennt, sind die oberen Stützpaletten 38 bei diesem Ausführungsbeispiel mit seitlichem Abstand zueinander angeordnet, und zwar so, dass die oberen Stützpaletten 38 jeweils am Stoß zweier Stauwanderhöhungsprofile 33 angreifen.

    [0047] Die oberen Stützpaletten sind an ihrem unteren Rand jeweils über Zugverbindungsanker 39 mit dem unteren Rand der unteren Stützpalette 2 verbunden. Jeder Zugverbindungsanker 39 greift mit einem sich nach oben erstreckenden Haken 40 in den unteren Rand der oberen Stützpalette 38 formschlüssig ein, während ein am entgegengesetzten Rand des Zugverbindungsankers 39 ausgebildeter, nach unten geöffneter Haken 41 um das untere Brett am unteren Rand der unteren Stützpalette 2 greift. Auf diese Weise wird eine zugfeste Verbindung der beiden Stützpaletten 38 und 2 an ihren unteren Rändern hergestellt.

    [0048] Der untere Rand der unteren Stützpaletten 2 und/die Zugverbindungsanker 39 sind durch in den Boden 36 eingeschlagene Ankerpfosten 42 gesichert. Jeder Ankerpfosten 42 erstreckt sich durch eine passende Öffnung 43 eines am Boden 36 liegenden Abschnitts des Zugverbindungsankers 39, um diesen und somit auch die Stützpaletten 2 und 38 gegen eine horizontale Verschiebung zu sichern.

    [0049] Der Ankerpfosten 42 stützt sich an einer im Abstand über dem Boden 36 verlaufenden Kante 44 des unteren Rands der oberen Stützpalette 38 ab und ist dadurch auch bei dünner Ausführung gegen ein Umbiegen gesichert.

    [0050] An der Rückseite der Stauwanderhöhungsprofile 33 vorspringende Nasen 45 greifen formschlüssig am oberen Rand der oberen Stützpalette 38 an und verhindern, dass sich die obere Stützpalette 38 bei erhöhter Druckbelastung des Stauwanderhöhungsprofils 33 nach hinten wegbewegt.

    [0051] An der Rückseite der Stauwanderhöhungsprofile 33 sind vorspringende Arretierungshaken 46 vorgesehen, die nach unten geöffnet sind und formschlüssig am oberen Rand der Druckpalette 1 angreifen. Auch das untere Ende des Stauwanderhöhungsprofils 33 weist einen abgekröpften Abschnitt 47 auf, der in die Druckpalette 1 eingreift.

    [0052] Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass die Verbindungsanker an beiden Enden jeweils ein nach unten offenes Klammerendstück aufweisen, das auf ein unteres Längsbrett der Druckpalette 1 bzw. der unteren Stützpalette 2 aufsteckbar ist.

    [0053] Der beschriebene Dammaufbau trägt besonders dem Umstand Rechnung, dass in der jeweils unteren Hälfte der Stauhöhe ein im Vergleich zur oberen Hälfte dreifacher Druck anliegt. Diese Druckverteilung wird optimal abgestützt. Der Dammaufbau ist in sich stabil und standfest, wobei seine Standfestigkeit noch durch die Ankerpfosten 42 erhöht werden kann, die aber nur bei glatten Böden zwingend erforderlich sind.

    [0054] In mittlerer Höhe des Dammaufbaus ist die Folie 3 an den die Druckpaletten 1 bildenden Holzpaletten durch Klemmelemente 50 befestigt (Fig. 15). Diese Klemmelemente 50 bestehen jeweils aus einem Klemmkörper 61, der zusammen mit der hierbei eine Tasche bildenden Folie 34 in den Zwischenraum zwischen benachbarte Palettenbretter 2 eingesetzt ist und die Folie 34 klemmend festhält. Der Zwischenraum zwischen benachbarten Palettenbrettern 2 bildet hierbei eine den Klemmkörper 61 aufnehmende Aussparung 63.

    [0055] Bei dem in den Fig. 17 und 18 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Klemmkörper 61 aus einer ovalen Scheibe, deren vom kleinsten zum größten Scheibendurchmesser ansteigende Umfangsbereiche jeweils Nockenflächen bilden, die beim Verdrehen des Klemmkörpers 61 gegen die Innenrandflächen 64 der Ausnehmung 63 gedrückt werden, die vorzugsweise rechtwinklig zur Wandfläche gerichtet sind.

    [0056] Ein in Umfangsrichtung verlaufender, sich über den gesamten Scheibenumfang des Klemmkörpers 61 erstreckender Grat 66 springt aus der die Nockenfläche bildenden Umfangsfläche 65 des Klemmkörpers 61 radial vor. Beim Drehen des Klemmkörpers 61 in der Ausnehmung 63 wird die zwischen dem Klemmkörper 61 und den Innenwandflächen 64 befindliche Folie 34 festgeklemmt, wobei sich im Bereich des Grats 66 die Folien 34 in die Innenrandfläche 64 hineindrückt, ohne dass die Folie dabei beschädigt wird.

    [0057] Der Grat 66 ist im Querschnitt angenähert dachförmig und hat im Querschnitt einen Spitzenwinkel von 120°. Seine Höhe beträgt etwa 1,5 mm.

    [0058] Damit der Klemmkörper 61 gedreht werden kann, weist er einen stirnseitig zugänglichen Schlüsselansatz auf, der beim dargestellten Ausführungsbeispiel eine Innensechskant-Ausnehmung 67 ist, in die ein herkömmlicher Innensechskant-Schlüssel passt.

    [0059] Bei dem in Fig. 17 und 18 dargestellten Ausführungsbeispiel eines Klemmkörpers 61 bildet der Grat 66 an jeder Umfangsstelle den radial am weitesten vorstehenden Umfangsbereich. Die Nockenfläche 65 erstreckt sich beiderseits vom Grat 66.

    [0060] In den Fig. 19 und 20 ist gezeigt, dass die Druckpaletten 1 mit den Stützpaletten 2 durch Klammern 68 verbunden sind, die jeweils Endbretter 69 benachbarter Druckpaletten 1 umgreifen und mit ihren hakenartigen Enden 68a unter jeweils die oberen, längsverlaufenden Bretter 70 der Stützpaletten 2 eingehängt sind. Dadurch wird nicht nur eine stabile Verbindung der Druckpaletten 1 mit den Stützpaletten 2, sondern auch eine Verbindung aneinanderstoßender Druckpaletten 1 bzw. Druckpaletten 2 erreicht.

    [0061] Wie in Fig. 21 dargestellt, sind auf die Stauwanderhöhungsprofile 28 Niveauausgleichsstücke 71 aufgesteckt, die dazu dienen, einen unebenen Bodenverlauf so auszugleichen, dass die Oberkante des Dammaufbaus weitgehend horizontal verläuft.

    [0062] Wie in Fig. 21 links gezeigt, können die Niveauausgleichsstücke 71 jeweils in gleicher Breite fluchtend zu den zugeordneten Druckpaletten 1 und Stauwanderhöhungsprofilen 28 ausgerichtet.werden. Rechts in Fig. 21 ist gezeigt, dass die Niveauausgleichsstücke 71 auch jeweils so versetzt angeordnet werden können, dass sie jeweils die Fuge zwischen benachbarten Stauwanderhöhungsprofilen 28 überbrücken.

    [0063] Zur Anbringung der Niveauausgleichsstücke 71 ist an deren Rückseite jeweils ein Einsteckkörper 71a vorgesehen, der in eine zugehörige Ausnehmung 28a des Stauwanderhöhungsprofils 28 eingesteckt werden kann.

    [0064] In Fig. 23 ist gezeigt, dass zwei Dammaufbauten 72, vorzugsweise mit durchgehender gemeinsamer Dichtungsfolie, beispielsweise in einer der bisher beschriebenen Ausführungsformen, zur Bildung eines Kanals 73 durch Zuganker 74 mit einander verbunden werden können. So gebildete Kanäle 73 können dazu dienen, einen Bach oder Fluss umzuleiten.

    [0065] Die zwischen den beiden Dammaufbauten 72 wirkenden Kräfte werden durch die Zuganker 74 aufgenommen. Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 23 und 24 greifen die Zuganker 74 an den Verbindungsankern 37 an, die die Druckpaletten 1 und die Stützpaletten 2 jedes der beiden Dammaufbauten 72 verbinden.

    [0066] Beim Beispiel nach Fig. 23 sind die Zuganker 74 einstückige Leisten, die gelenkig an den Verbindungsankern 37 angeschlossen sind. In Fig. 24 ist gezeigt, dass die Zuganker 74 beispielsweise Ketten sein können. Wenn die Druckpaletten in druckseitigen Rinnenprofilstücken 7 aufgenommen sind, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist, dann können die die beiden Dammaufbauten 72 verbindenden Zuganker 74 über einhängbare Formstücke 75 (Fig. 25 und 26) an den Rinnenprofilstücken 7 der beiden Dammaufbauten 72 angreifen. Diese Formstücke 75 sind längsverschiebbar an profilierten Randstreifen 76 der Rinnenprofilstücke 7 aufgenommen.

    [0067] Fig. 26 zeigt in einer Draufsicht, dass die längsverschiebbaren Formstücke 75 jeweils einen Bolzen 77 aufweisen, der eine Aussparung 78 am Formstück 75 überbrückt und an dem die die Zuganker 74 bildenden Ketten angreifen. Die Ketten können beispielsweise Abschnitte eines beliebig langen Kettenstrangs sein, der ohne Zerteilung mehrere Zuganker 74 bildet.


    Ansprüche

    1. Dammaufbau für Flüssigkeiten und Schüttgüter mit einer Reihe von Druckpaletten (1) und einer Dichtungsfolie (3) auf der Druckseite der Druckpaletten (1) sowie mit einer Reihe von Stützpaletten (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Reihe von auf der Druckseite stehenden Druckpaletten (1) und die Reihe von auf der Stützseite stehenden Stützpaletten (2) schräg gegeneinander gestellt sind und dass die Druckpaletten (1) und die Stützpaletten (2) jeweils durch Zug-Druck-Anker (11, 20, 37) miteinander verbunden sind.
     
    2. Dammaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützpaletten (2) gegenüber den Druckpaletten (1) versetzt angeordnet sind, so dass jeweils eine Stützpalette die Stoßfuge zwischen den beiden gegenüber anliegenden Druckpaletten überbrückt und umgekehrt.
     
    3. Dammaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckpaletten (1) und die Stützpaletten (2) mit ihren unteren Rändern in jeweils über mehrere Paletten (1, 2) durchlaufenden druckseitigen und stützseitigen Rinnenprofilen (7, 8) formschlüssig aufgenommen sind und dass die druckseitigen und stützseitigen Rinnenprofile (7, 8) durch die Zug-Druck-Anker bildende Verbindungsleisten (11) miteinander verbunden sind.
     
    4. Dammaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckpaletten (1) und die Stützpaletten (2) durch die Zug-Druck-Anker bildende Verbindungsanker (20) miteinander verbunden sind.
     
    5. Dammaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Rand der Druckpaletten (1) Stauwanderhöhungsprofile (28) des Dammaufbaus aufsetzbar sind, die über die Oberkante der Druckpaletten (1) hinausragen.
     
    6. Dammaufbau nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine druckseitige Dichtungsfolie (34) mittels von oben aufsetzbarer Folienklammern (4, 4') am oberen Rand der Druckpalette (1) oder des Stauwanderhöhungsprofils (28) festlegbar ist.
     
    7. Dammaufbau nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsleisten (11) in Ausnehmungen (12, 13) von bodenparallelen Flanschstreifen (14, 15) der Rinnenprofile (7, 8) einhängbar sind.
     
    8. Dammaufbau nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsanker (20) an beiden Enden jeweils ein nach unten offenes Klammerendstück (21, 22) aufweisen, das jeweils auf ein unteres Längsbrett der Druckpalette (1) und der Stützpalette (2) aufsteckbar ist.
     
    9. Dammaufbau nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, das oberhalb des Klammerendstücks (21 bzw. 22) ein sich am nächstoberen Längsbrett der Palette (1 bzw. 2) abstützender Anschlag (23 bzw. 24) vorgesehen ist.
     
    10. Dammaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens abschnittsweise über den die Druckpaletten (1) stützenden, unteren Stützpaletten (2) obere Stützpaletten (38) angeordnet sind, die mit Ihrem oberen Rand die Stauwanderhöhungsprofile (33) stützen.
     
    11. Dammaufbau nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Stützpaletten (38) jeweils am Stoß zweier Stauwanderhöhungsprofile (33) angreifen.
     
    12. Dammaufbau nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Stützpaletten (38) mit Abstand zueinander angeordnet sind.
     
    13. Dammaufbau nach einem der Ansprüche 10-12, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Stützpaletten (38) an ihrem Rand jeweils über Zugverbindungsanker (39) mit dem unteren Rand der unteren Stützpaletten (2) verbunden sind.
     
    14. Dammaufbau nach einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, dass Ankerpfosten (42) vorhanden sind und dass der untere Rand der unteren Stützpaletten (2) und/oder die Zugverbindungsanker (39) durch die in den Boden (36) einschlagbaren Ankerpfosten (42) sicherbar sind.
     
    15. Dammaufbau nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Ankerpfosten (42) durch eine passende Öffnung (43) eines in_Gebrauchsstellung am Boden (36) liegenden Abschnitts des Zugverbindungsankers (39) erstreckt.
     
    16. Dammaufbau nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Ankerpfosten (12) an einer in Gebrauchsstellung im Abstand über dem Boden (6) verlaufenden Kante (14) des unteren Rands der oberen Stützpalette (8) abstützt.
     
    17. Dammaufbau nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückseite des Stauwanderhöhungsprofils (33) vorspringende Nasen (45) formschlüssig am oberen Rand der oberen Stützpalette (38) angreifen.
     
    18. Dammaufbau nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückseite der Stauwanderhöhungsprofile (33) vorspringende Arretierungshaken (46) formschlüssig am oberen Rand der Druckpalette (1) angreifen.
     
    19. Dammaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsfolie (34) an ihrem am Boden (36) liegenden Rand einen ankonfektionierten Randstreifen (34a) aus Weichfolie aufweist.
     
    20. Dammaufbau nach einem der Ansprüche 1 - 19, dadurch gekennzeichnet, dass Klemmelemente (50) zur Befestigung der Folien (3, 34) an den Druckpaletten (1, 2) vorhanden sind, wobei die Zwischenräume (13) zwischen Palettenbrettern (62) Aussparungen zur Aufnahme der die Folie (3, 34) klemmenden Klemmelemente (50) bilden.
     
    21. Dammaufbau nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (50) aus einem Klemmkörper (61) besteht, der an seinem Umfang mindestens eine ansteigende Nockenfläche (65) aufweist, dass mindestens an der Nockenfläche (65) und/oder an der ihr gegenüberliegenden Umfangsfläche ein in Umfangsrichtung verlaufender Grat (66) aus der Nockenfläche (65) und/oder der gegenüberliegenden Umfangsfläche radial vorspringt, und dass der Klemmkörper (61) einen stirnseitig zugänglichen Schlüsselansatz (77) aufweist.
     
    22. Dammaufbau nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkörper (61) aus einer ovalen Scheibe besteht, deren vom kleinsten zum größten Scheibendurchmesser ansteigende Umfangsbereiche jeweils die Nockenflächen (65) bilden.
     
    23. Dammaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckpaletten (1) mit den Stützpaletten (2) durch Klammern (68) verbunden sind, die jeweils Endbretter (69) benachbarter Druckpaletten (1) umgreifen und mit ihren Enden unter Bretter (70) der Stützpaletten (2) eingehängt sind.
     
    24. Dammaufbau nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Stauwanderhöhungsprofile (28) Niveauausgleichsstücke (71) aufsteckbar sind.
     
    25. Verbindung zweier Dammaufbauten nach einem der Ansprüche 1 - 24, wobei die beiden Dammaufbauten (72) zur Bildung eines Kanals (73) durch Zuganker (74) miteinander verbunden sind.
     
    26. Verbindung zweier Dammaufbauten nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuganker (74) an Verbindungsankern (37) angreifen, die die Druckpaletten (1) und die Stützpaletten (2) jedes Dammaufbaus (72) verbinden.
     
    27. Verbindung zweier Dammaufbauten nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuganker (74) über einhängbare Formstücke (75) an druckseitigen Rinnenprofilstücken (7) der beiden Dammaufbauten (72) angreifen.
     
    28. Verbindung zweier Dammaufbauten nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die einhängbaren Formstücke (75) längsverschiebbar an profilierten Randstreifen (76) der Rinnenprofilstücke (7) aufgenommen sind.
     
    29. Verbindung zweier Dammaufbauten nach einem der Ansprüche 25 - 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuganker (74) Ketten sind.
     


    Claims

    1. Dam structure for liquids and bulk materials, having a row of pressure pallets (1) and a sealing film (3) on the pressure side of the pressure pallets (1) and also having a row of supporting pallets (2), characterized in that the row of pressure pallets (1) standing on the pressure side and the row of supporting pallets (2) standing on the supporting side are placed obliquely with respect to one another and in each case connected to one another by tension-compression tie-rods (11, 20, 37).
     
    2. Dam structure according to Claim 1, characterized in that the supporting pallets (2) are arranged offset with respect to the pressure pallets (1), so that in each case a supporting pallet bridges the butt joint between the two pressure pallets resting against each other and vice versa.
     
    3. Dam structure according to Claim 1 or 2, characterized in that the pressure pallets (1) and the supporting pallets (2) are in each case accommodated with a form fit with their lower edges in each case in pressure-side and supporting-side channel profiles (7, 8) running through over a plurality of pallets (1, 2), and supporting-side channel profiles (7, 8) are connected to one another by connecting bars (11) forming the tension-compression tie-rods.
     
    4. Dam structure according to Claim 1, characterized in that the pressure pallets (1) and the supporting pallets (2) are connected to one another by the connecting tie-rods (20) forming the tension-compression tie-rods.
     
    5. Dam structure according to Claim 1, characterized in that dam wall heightening profiles (28) of the dam structure, which project beyond the upper edge of the pressure pallets (1), can be placed on the upper edge of the pressure pallets (1).
     
    6. Dam structure according to Claim 1 or 5, characterized in that a pressure-side sealing film (34) can be fixed to the upper edge of the pressure pallet (1) or of the dam wall heightening profile (28) by means of film clamps (4, 4') which can be put on from above.
     
    7. Dam structure according to Claim 3, characterized in that the connecting bars (11) can be hooked into recesses (12, 13) of flange strips (14, 15) of the channel profiles (7, 8) which are parallel to the ground.
     
    8. Dam structure according to Claim 4, characterized in that the connecting tie-rods (20) have at both ends in each case a clamp end piece (21, 22) which is open at the bottom and which can in each case be plugged onto a lower longitudinal board of the pressure pallet (1) and of the supporting pallet (2).
     
    9. Dam structure according to Claim 8, characterized in that, above the clamp end piece (21 or 22), a stop (23 or 24) supported on the next upper longitudinal board of the pallet (1 or 2) is provided.
     
    10. Dam structure according to Claim 1, characterized in that, at least in some sections, upper supporting pallets (38) are arranged above the lower supporting pallets (2) supporting the pressure pallets (1) and support the dam wall heightening profiles (33) with their upper edge.
     
    11. Dam structure according to Claim 10, characterized in that the upper supporting pallets (38) in each case act on the butt joints between two dam wall heightening profiles (33).
     
    12. Dam structure according to Claim 10, characterized in that the upper supporting pallets (38) are arranged at a distance from one another.
     
    13. Dam structure according to one of Claims 10 - 12, characterized in that the upper supporting pallets (38) are connected at their edge to the lower edge of the lower supporting pallets (2) in each case via tension tie-rods (39).
     
    14. Dam structure according to one of Claims 1 - 13, characterized in that there are anchor posts (42), and in that the lower edge of the lower supporting pallets (2) and/or the tension tie-rods (39) can be secured by the anchor posts (42), which can be driven into the ground (36).
     
    15. Dam structure according to Claim 14, characterized in that the anchor posts (42) extend through a matching opening (43) of a section of the tension tie-rod (39) which lies on the ground (36) when in the position of use.
     
    16. Dam structure according to Claim 15, characterized in that the anchor posts (12) support an edge (14) of the lower edge of the upper supporting pallet (8) which is at a distance above the ground (6) when in the position of use.
     
    17. Dam structure according to Claim 10, characterized in that, on the rear of the dam wall heightening profile (33), projecting lugs (45) act with a form fit on the upper edge of the upper supporting pallet (38).
     
    18. Dam structure according to Claim 10, characterized in that, on the rear of the dam wall heightening profiles (33), projecting locking hooks (46) act with a form fit on the upper edge of the pressure pallet (1).
     
    19. Dam structure according to Claim 1, characterized in that, at its edge lying on the ground (36), the sealing film (34) has a ready-fitted edge strip (34a) of soft film.
     
    20. Dam structure according to one of Claims 1 - 19, characterized in that there are clamping elements (50) for fixing the films (3, 34) to the pressure pallets (1, 2), the interspaces (13) between pallet boards (62) forming cut-outs to accommodate the clamping elements (50) clamping the film (3, 34).
     
    21. Dam structure according to Claim 20, characterized in that the clamping element (50) consists of a clamping body (61) which, on its circumference, has at least one rising cam surface (65), in that, at least on the cam surface (65) and/or on the circumferential surface opposite the latter, a ridge (66) running in a circumferential direction projects radially from the cam surface (65) and/or the opposite circumferential surface, and in that the clamping body (61) has a spanner fitting (77) which is accessible from the front.
     
    22. Dam structure according to Claim 21, characterized in that the clamping body (61) comprises an oval disc, whose circumferential regions rising from the smallest to the largest disc diameter in each case form the cam surfaces (65).
     
    23. Dam structure according to Claim 1, characterized in that the pressure pallets (1) are connected to the supporting pallets (2) by clamps (68), which in each case engage around end boards (69) of adjacent pressure pallets (1) and are hooked in with their ends under boards (70) of the supporting pallets (2).
     
    24. Dam structure according to Claim 5, characterized in that level compensating pieces (71) can be plugged onto the dam wall heightening profiles (28).
     
    25. Connection of two dam structures according to one of Claims 1 - 24, the two dam structures (72) being connected to each another by tension tie-rods (74), forming a channel (73).
     
    26. Connection of two dam structures according to Claim 25, characterized in that the tension tie-rods (74) act on connecting tie-rods (37) which connect the pressure pallets (1) and the supporting pallets (2) of each dam structure (72).
     
    27. Connection of two dam structures according to Claim 25, characterized in that the tension tie-rods (74) act on the pressure-side channel profile pieces (7) of the two dam structures (72) via shaped pieces (75) which can be hooked in.
     
    28. Connection of two dam structures according to Claim 27, characterized in that the shaped pieces (75) that can be hooked in are accommodated on profiled edge strips (76) of the channel profile pieces (7) such that they can be displaced longitudinally.
     
    29. Connection of two dam structures according to one of Claims 25 - 28, characterized in that the tie-rods (74) are chains.
     


    Revendications

    1. Structure de barrage pour liquides et matières à déverser, comprenant une série de palettes de pression (1) et une feuille d'étanchéité (3) du côté pression des palettes de pression (1) ainsi qu'une série de palettes de support (2), caractérisée en ce que la série de palettes de pression (1) se trouvant du côté pression et la série de palettes de support (2) se trouvant du côté support sont placées obliquement les unes par rapport aux autres et en ce que les palettes de pression (1) et les palettes de support (2) sont connectées l'une à l'autre respectivement par des ancrages de traction-compression (11, 20, 37).
     
    2. Structure de barrage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les palettes de support (2) sont disposées de manière décalée par rapport aux palettes de pression (1), de sorte qu'une palette de support recouvre à chaque fois les joints bout à bout entre les deux palettes de pression en appui l'une contre l'autre, et inversement.
     
    3. Structure de barrage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les palettes de pression (1) et les palettes de support (2) sont reçues par engagement positif avec leurs bords inférieurs dans des profilés formant cannelure respectifs (7, 8) côté pression et côté support s'étendant sur plusieurs palettes (1, 2) et en ce que les profilés formant cannelure (7, 8) côté pression et côté support sont connectés les uns aux autres par des tiges de connexion (11) formant les ancrages de traction-compression.
     
    4. Structure de barrage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les palettes de pression (1) et les palettes de support (2) sont connectées les unes aux autres par des ancrages de connexion (20) formant les ancrages de traction-compression.
     
    5. Structure de barrage selon la revendication 1, caractérisée en ce que sur le bord supérieur des palettes de pression (1), on peut poser des profilés de rehaussement de la paroi de barrage (28) de la structure de barrage, lesquels dépassent de l'arête supérieure des palettes de pression (1).
     
    6. Structure de barrage selon la revendication 1 ou 5, caractérisée en ce qu'une feuille d'étanchéité côté pression (34) peut être fixée au moyen de pinces pour feuilles (4, 4') pouvant être posée par le dessus, sur le bord supérieur de la palette de pression (1) ou du profilé de rehaussement de la paroi de barrage (28).
     
    7. Structure de barrage selon la revendication 3, caractérisée en ce que les tiges de connexion (11) peuvent être accrochées dans des logements (12, 13) de bandes formant brides parallèles au sol (14, 15) des profilés formant cannelure (7, 8).
     
    8. Structure de barrage selon la revendication 4, caractérisée en ce que les ancrages de connexion (20) présentent aux deux extrémités à chaque fois un bout de pince ouvert vers le bas (21, 22) qui peut être enfoncé à chaque fois sur une planche longitudinale inférieure de la palette de pression (1) et de la palette de support (2).
     
    9. Structure de barrage selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'on prévoit au-dessus du bout de pince (21, respectivement 22) une butée (23, respectivement 24) s'appuyant sur la planche longitudinale de la palette (1, respectivement 2) juste au-dessus.
     
    10. Structure de barrage selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'au moins en partie sur les palettes de support (2) supportant les palettes de pression (1), on dispose des palettes de support supérieures (38), qui supportent avec leur bord supérieur les profilés de rehaussement de la paroi de barrage (33).
     
    11. Structure de barrage selon la revendication 10, caractérisée en ce que les palettes de support supérieures (38) viennent en prise à chaque fois au niveau de l'aboutement de deux profilés de rehaussement de la paroi de barrage (33).
     
    12. Structure de barrage selon la revendication 10, caractérisée en ce que les palettes de support supérieures (38) sont disposées à distance les unes des autres.
     
    13. Structure de barrage selon l'une quelconque des revendications 10 à 12, caractérisée en ce que les palettes de support supérieures (38) sont connectées au niveau de leur bord à chaque fois par le biais d'ancrages de connexion de traction (39) au bord inférieur de la palette de support inférieure (2).
     
    14. Structure de barrage selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que des pieux d'ancrage (42) sont prévus et en ce que le bord inférieur des palettes de support inférieures (2) et/ou les ancrages de connexion de traction (39) peuvent être fixés par les pieux d'ancrage (42) pouvant être enfoncés dans le sol (36).
     
    15. Structure de barrage selon la revendication 14, caractérisée en ce que le pieu d'ancrage (42) s'étend à travers une ouverture traversante (43) d'une portion de l'ancrage de connexion de traction (39) se trouvant sur le sol (36) dans la position d'utilisation.
     
    16. Structure de barrage selon la revendication 15, caractérisée en ce que le pieu d'ancrage (12) s'appuie contre une arête (14) du bord inférieur de la palette de support (8) supérieure s'étendant à distance au-dessus du sol (36) dans la position d'utilisation.
     
    17. Structure de barrage selon la revendication 10, caractérisée en ce que des nez saillants (45) sur le côté arrière du profilé de rehaussement de la paroi de barrage (33) viennent en prise par engagement positif avec le bord supérieur de la palette de support supérieure (38).
     
    18. Structure de barrage selon la revendication 10, caractérisée en ce que des crochets de blocage saillants (46) sur le côté arrière des profilés de rehaussement de la paroi de barrage (33) viennent en prise par engagement positif avec le bord supérieur de la palette de pression (1).
     
    19. Structure de barrage selon la revendication 1, caractérisée en ce que la feuille d'étanchéité (34) présente sur son bord situé sur le sol (36) un ruban de bord (34a) rapporté en feuille souple.
     
    20. Structure de barrage selon l'une quelconque des revendications 1 à 19, caractérisée en ce que des éléments de serrage (50) pour la fixation des feuilles (3, 34) sont prévus sur les palettes de pression (1, 2), les espaces intermédiaires (13) entre les planches des palettes (62) formant des évidements pour recevoir les éléments de serrage (50) serrant la feuille (3, 34).
     
    21. Structure de barrage selon la revendication 20, caractérisée en ce que l'élément de serrage (50) se compose d'un corps de serrage (61) qui présente sur sa périphérie au moins une surface de came montante (65), en ce qu'au moins sur la surface de came (65) et/ou sur la surface périphérique opposée, une arête (66) s'étendant dans la direction périphérique, dépasse radialement de la surface de came (65) et/ou de la surface périphérique opposée, et en ce que le corps de serrage (61) présente une pièce formant clé (77) accessible du côté frontal.
     
    22. Structure de barrage selon la revendication 21, caractérisée en ce que le corps de serrage (61) se compose d'une rondelle ovale dont les régions périphériques montantes, du plus petit au plus grand diamètre de rondelle, forment respectivement les surfaces de came (65).
     
    23. Structure de barrage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les palettes de pression (1) sont connectées aux palettes de support (2) par des pinces (68), qui viennent en prise à chaque fois autour de planches de bout (69) de palettes de pression voisines (1) et sont accrochées avec leurs extrémités sous des planches (70) des palettes de support (2).
     
    24. Structure de barrage selon la revendication 5, caractérisée en ce que des pièces d'équilibrage de niveau (71) peuvent être enfoncées sur les profilés de rehaussement de la paroi de barrage (28).
     
    25. Connexion de deux structures de barrage selon l'une quelconque des revendications 1 à 24, dans laquelle les deux structures de barrage (72) sont connectées l'une à l'autre par des tirants d'ancrage (74) pour former un canal (73).
     
    26. Connexion de deux structures de barrage selon la revendication 25, caractérisée en ce que les tirants d'ancrage (74) viennent en prise sur des ancrages de connexion (37), qui relient les palettes de pression (1) et les palettes de support (2) de chaque structure de barrage (72).
     
    27. Connexion de deux structures de barrage selon la revendication 25, caractérisée en ce que les tirants d'ancrage (74) viennent en prise par le biais de pièces moulées accrochables (75) avec des pièces profilées formant cannelures côté pression (7) des deux structures de barrage (72).
     
    28. Connexion de deux structures de barrage selon la revendication 27, caractérisée en ce que les pièces moulées accrochables (75) sont reçues de manière à pouvoir coulisser longitudinalement sur des rubans de bord (76) profilés des pièces profilées formant cannelure (7).
     
    29. Connexion de deux structures de barrage selon l'une quelconque des revendications 25 à 28, caractérisée en ce que les tirants d'ancrage (74) sont des chaînes.
     




    Zeichnung