[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kabelanschlußklemme zum Anschließen von Abzweigleiter
an Hauptleiter eines Hauptleiterkabels einer Stromversorgung, nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Eingangs sei bemerkt, daß unter Hauptleiter ein Kabelstrang eines Hauptleiterkabels
verstanden wird, der mehrere Hauptleiter aufweisen kann. Ein Hauptleiter weist in
der Regel eine Seele oder Ader und eine Isolierung auf. Gleiches gilt für den Abzweigleiter.
[0003] Aus der DE 39 33 609 A1 ist eine Kabelabzweigklemme zum Anschließen von Abzweigleiter
an Hauptleiter bekannt, mit wenigstens zwei halbschaligen, einen Aufnahmeraum des
Hauptleiterkabels bildenden Klemmrahmen, die um das Hauptleiterkabel anbringbar sind
und diesen im Betriebszustand umschließen. Es sind vier Kontaktelemente vorgesehen,
die jeweils in einem Kontaktelement-Gehäuse aufgenommen sind, das seinerseits in einem
Klemmrahmen angeordnet ist und an der, der Klemmrahmen-Seite entgegengesetzten Seiten,
offen ist. Jedes Kontaktelement weist mehrere Reihen von ersten Kontaktzähnen auf,
die in Richtung Aufnahmeraum des Hauptleiterkabels vorspringen.
[0004] Mittels zweier Klemmschrauben werden die Klemmrahmen miteinander verbunden und beim
Zusammenschrauben das Eindringen der ersten Kontaktzähne in die Seele des zugeordneten
Hauptleiters des Hauptleiterkabels bewirkt.
[0005] Zur Verbindung des Hauptleiters mit dem Abzweigleiter weist das Kontaktelement eine
Bohrung auf, in die der Abzweigleiter eingebracht werden kann. Zum Festlegen des Abzweigleiters
in dem Kontaktelement ist gemäß DE 39 33 609 A1 eine Klemmschraube vorgesehen, die
von der Außenseite der Kabelanschlußklemme bedienbar ist und den Abzweigleiter in
der Bohrung des Kontaktelements festhält.
[0006] Die Kabelanschlußklemme dieses Standes der Technik weist eine Reihe von Nachteilen
auf. Jeder einzubringende Abzweigleiter muß vorher abisoliert werden, um einen elektrischen
Kontakt mit dem Kontaktelement zu ermöglichen. Das Einbringen des Abzweigleiters vor
Ort an der Baustelle ist nicht einfach, aufgrund der nur geringen Toleranzen zwischen
Abzweigleiter und Bohrung des Kontaktelements sowie des Ausbiegens und Auskreuzens
der Adern, was auch eine entsprechende Zeit erfordert, bis die Bedienungsperson den
Abzweigleiter in die Bohrung eingesetzt hat.
[0007] Danach muß der Abzweigleiter mittels der Klemmschraube fest in dem Klemmrahmen fixiert
werden, bevor dieser um das Hauptleiterkabel mit seinen Hauptleitern angeordnet wird.
Durch die Fixierung wird das Anordnen des Klemmrahmens relativ unhandlich, da er bereits
starr mit den Abzweigleitern verbunden ist.
[0008] Die beiden Klemmrahmen werden zuerst um das Hauptleiterkabel gelegt und leicht durch
die Schrauben fixiert, ohne dass die Kontaktelemente durch die Aderisolierung stoßen.
Die Klemmrahmen werden dabei stets so angeordnet, daß die Trennebene der beiden Klemmrahmen
im wesentlichen horizontal verläuft, was dazu führt, daß die Klemmschrauben der unteren
beiden Abzweigleiter nur von unten betätigbar sind, also von der Seite des Erdreichs
her, in dem das Hauptleiterkabel liegt. Dies führt weiterhin zu erheblichen Montageschwierigkeiten.
[0009] Nicht zuletzt aufgrund von Sicherheitsvorkehrungen müssen die Abzweigleiter stets
in ihren Kontaktelementen fest lagegesichert sein, bevor ein Eindringen der Zähne
des Kontaktelements in den Hauptleiter erfolgt, was den unmittelbaren Stromanschluß
bewirkt.
[0010] Um die vorgenannten Nachteile wenigstens teilweise zu überwinden, wurde gemäß EP
0 769 825 A1 vorgeschlagen, als Befestigungselement des Abzweigleiters im Kontaktelement
ein Federelement einzusetzen, bei dem Federeinrichtungen sich in den vorher abisolierten
Abzweigleiter verkrallen, und den Abzweigleiter an einem Herausziehen hindern. Die
Problematik hierbei liegt in der äußert aufwendigen Gestaltung und teueren Materialwahl
der Federelemente.
[0011] Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Kabelanschlußklemme
zum Anschließen von Abzweigleiter an Hauptleiter einer Stromversorgung zu schaffen,
die die oben genannten Nachteile des Standes der Technik überwindet, und die eine
äußerst einfache und schnelle Montage der Kabelanschlußklemme ermöglicht unter gleichzeitiger
Beibehaltung der notwendigen Montagesicherheit.
[0012] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0013] Die erfindungsgemäße Kabelanschlußklemme zeichnet sich dadurch aus, daß das Kontaktelement
verschiebbar in dem Kontaktelement-Gehäuse aufgenommen ist, das zwischen Kontaktelement
und Kontaktelement-Gehäuse ein Aufnahmeraum des Abzweigleiters vorgesehen ist, und
daß das Kontaktelement wenigstens eine Reihe von zweiten Kontaktzähnen aufweist, die
zum Eindringen in den zugeordneten Abzweigleiter dienen, der in den Aufnahmeraum des
Abzweigleiters einbringbar ist.
[0014] Dadurch wird erreicht, daß ein relativ großer Aufnahmeraum des Abzweigleiters durch
entsprechendes Verschieben des Kontaktelements erzeugt werden kann, was ein leichtes
und schnelles Einführen des Abzweigleiters in das Kontaktelement ermöglicht. Weiterhin
wird der große Vorteil erreicht, daß ein vorheriges Abisolieren des Abzweigleiters
nicht notwendig ist, da mittels der zweiten Kontaktzähne ein Eindringen des Kontaktelements
in die Seele des Abzweigleiters durch dessen Isolierung möglich wird. Ersichtlich
wird auch das aufwendige Befestigen der Abzweigleiter in dem Kontaktelement mittels
teilweise äußerst ungünstig angeordneter Befestigungsschrauben gänzlich vermieden.
[0015] Vorteilhafterweise weist das Kontaktelement mehrere Reihen von zweiten Kontaktzähnen
auf. Dies führt einerseits zu einem sicheren elektrischen Kontakt zwischen Kontaktelement
und Abzweigleiter und andererseits ist eine Anpassung an unterschiedliche Durchmesser
von Abzweigleitern mit einem Kontaktelement gegeben.
[0016] Dadurch, daß ein, bevorzugt beide Klemmrahmen aus zwei relativ zueinander bewegbaren
Klemmrahmensegmenten gebildet ist/sind, wird vorteilhafterweise erreicht, daß in einer
erfindungsgemäßen Kabelanschlußklemme unterschiedliche Hauptleiter bzw. Hauptleiter
mit unterschiedlichen (Ader-)Querschnitten angeschlossen werden können. Zudem wird
auch die Montage erleichtert, da mittels der Klemmeinrichtung, beispielsweise einer
Klemmschraube für je zwei zu verbindende Klemmrahmensegmente, die Segmente getrennt
von den beiden anderen miteinander verklemmt werden können. Dadurch werden Biegekräfte
und damit Biegebeanspruchungen der Klemmrahmen und der damit verbundenen Elemente
vermieden.
[0017] Die sich dadurch ergebende Beweglichkeit der Klemmrahmensegmente ermöglicht weiterhin
vorteilhafterweise das Kontaktieren in einem sehr großen Querschnittbereich sowohl
bei den Abzweigkabeln als auch bei den Hauptleiterkabeln mit ihren Hauptleitern.
[0018] Werden zwischen den oberen und den unteren Hauptleitern Keile aus, Isoliermaterial
angeordnet, so kann eine wirksame Klemmung der Hauptleiter erfolgen. Beim Eindringen
der ersten Kontaktzähne verhindern die mit Zähnen oder Rippen versehenen Keile ein
Bewegen und Ausweichen der jeweiligen Hauptleiter.
[0019] Weiterhin ist vorteilhaft, daß zwischen den horizontal angeordneten Hauptleitern
ein oberer und ein unterer vertikaler Keil mit jeweils unterschiedlichen Stärken vorgesehen
ist. Dadurch wird erreicht, daß durch die starke Zunahme des vertikalen Keils kleinere
Hauptleiterquerschnitte in Richtung Kontaktelement gedrückt werden und damit eine
sichere Kontaktierung ermöglichen.
[0020] Eine besondere Anpassung an die unterschiedlichen Querschnitte der Hauptleiter wird
auch dadurch ermöglicht, daß die vertikalen Keile sich zu ihrem Ende in Richtung Mitte
des Aufnahmeraums des Hauptleiterkabels verjüngen. Dies ermöglicht ein gutes Einbringen
der vertikalen Teile zwischen die Hauptleiter.
[0021] Weiterhin ist vorteilhaft, daß der obere vertikale Keil um 180° versetzt zum unteren
vertikalen Keil angeordnet ist. Dies führt vorteilhafterweise dazu, daß die vertikalen
Keile sich aneinander vorbeibewegen können, und damit eine Anpassung an kleine Aderquerschnitte
des Hauptleiters geschaffen wird.
[0022] Weiterhin ist vorteilhaft, daß jeder vertikale Keil ein Keilelement und ein Basiselement
aufweist, wobei eine Anschlagfläche am vorderen Ende des Keilelements und eine Anschlagfläche
am Basiselement vorgesehen sind. Dies führt vorteilhafterweise dazu, daß eine definierte
Endstellung beim Zusammenklemmen der Klemmrahmen erzeugt wird und damit eine sichere
Kabelanschlußklemme geschaffen wird.
[0023] Vorteilhafterweise weist das Kontaktelement-Gehäuse eine Anschlagfläche gegen den
Abzweigleiter auf. Diese kann beispielsweise gekrümmt sein, und bildet somit eine
gute Gegenfläche beim Andrücken des Abzweigleiters dagegen. Gleichzeitig wird ein
seitliches Wegbewegen des Abzweigleiters vermieden.
[0024] Um zu verhindern, daß durch zu große Kraftübertragung des Kontaktelements auf den
Abzweigleiter dieser bzw. das Kontaktelement Schaden nimmt, sind Begrenzungseinrichtungen
der Kraftübertragung von dem Kontaktelement auf den Abzweigleiter vorgesehen. Vorteilhafterweise
weist das Kontaktelement Führungswandungen auf, deren Endflächen als Anschlagflächen
dienen. Diese können vorteilhafterweise mit im Kontaktelement-Gehäuse vorgesehenen
Anschlageinrichtungen zusammenwirken, die zur Begrenzung der Bewegung des Kontaktelements
dienen und mit der Anschlagfläche der Führungswandungen des Kontaktelements zusammenwirken.
[0025] Schließlich können vorteilhafterweise auch Begrenzungseinrichtungen der Kraftübertragung
vom Kontaktelement auf den jeweiligen Hauptleiter vorgesehen sein.
[0026] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. Darin zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Prinzipdarstellung der erfindungsgemäßen Kabelanschlußklemme in
zwei unterschiedlichen Montagestellungen bei einer ersten Größe von Hauptleitern;
- Fig. 2
- eine Ansicht eines horizontalen Zahnkeils;
- Fig. 3
- eine Ansicht von links auf den Zahnkeil von Fig. 2;
- Fig. 4
- eine Ansicht von oben auf den Zahnkeil gemäß Fig. 2;
- Fig. 5
- eine Darstellung eine horizontalen Zahnkeils, der mit dem Zahnkeil von Fig. 2 zusammenwirkt;
- Fig. 6 und 7
- analoge Figuren zu den Figuren 3 und 4;
- Fig. 8
- eine Stirnansicht einer Keilverlängerung und Lagerung eines Klemmrahmensegments;
- Fig. 9
- eine Seitenansicht der vertikalen Keilverlängerung von Fig. 8;
- Fig. 10
- eine Ansicht von oben auf die vertikale Keilverlängerung von Fig. 8;
- Fig. 11
- eine Ansicht eines vertikalen Keils mit Führungsnut für die Keilverlängerung;
- Fig. 12
- eine Seitenansicht des vertikalen Keils von Fig. 11;
- Fig. 13
- eine Ansicht von oben auf den vertikalen Keil von Fig. 11;
- Fig. 14
- eine Ansicht eines Kontaktelement-Gehäuses mit Anschlageinrichtungen;
- Fig. 15
- eine Seitenansicht des Kontaktelement-Gehäuses von Fig. 14;
- Fig. 16
- eine Ansicht von oben auf das Kontaktelement-Gehäuse;
- Fig. 17
- eine Ansicht eines Kontaktelements auf dessen Stirnseite;
- Fig. 18
- eine Seitenansicht des Kontaktelements von Fig. 17;
- Fig. 19
- eine Ansicht von oben auf das Kontaktelement von Fig. 17;
- Fig. 20
- eine Ansicht des oberen rechten Klemmrahmensegments von Fig. 1;
- Fig. 21
- eine Seitenansicht auf das Klemmrahmensegment von Fig. 20;
- Fig. 22
- eine Ansicht von oben auf das Klemmrahmensegment von Fig. 20;
- Fig. 23
- eine schematische Prinzipdarstellung der erfindungsgemäßen Kabelanschlußklemme in
zwei unterschiedlichen Montagestellungen bei einer zweiten gegenüber der ersten Größe
geringeren Größe von Hauptleitern und Abzweigleitern;
- Fig. 24
- eine Seitenansicht auf die Kabelanschlußklemme von Fig. 23; und
- Fig. 25
- eine Ansicht von oben auf die Kabelanschlußklemme von Fig. 23.
[0027] In den Figuren sind gleiche Elemente mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
[0028] In Fig. 1 ist der prinzipielle Aufbau einer erfindungsgemäßen Kabelanschlußklemme
1 in zwei unterschiedlichen Montagezuständen dargestellt. Die Kabelanschlußklemme
1 dient zum Anschließen von Abzweigleiter 3 an ein Hauptleiterkabel 2 mit vier Hauptleitern
5. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weist jeder Abzweigleiter 3 eine Seele oder Ader 4
und eine ummantelnde Isolierschicht 6 auf. Jeder Hauptleiter 5 weist ebenfalls eine
Seele oder Ader 8 und eine Isolierschicht 10 auf.
[0029] Die Kabelanschlußklemme 1 weist zwei Klemmrahmen 7 auf, die jeweils in Klemmrahmensegmente
9, 11 bzw. 13, 15 unterteilt sind. Die Klemmrahmensegmente 9 und 11 sind über eine
vertikale Keilverlängerung 17 und die Klemmrahmensegmente 13 und 15 über eine vertikale
Keilverlängerung 19 miteinander verbunden und zueinander relativ beweglich. Die vertikalen
Keilverlängerungen 17, 19 werden weiter unten näher beschrieben. Die Klemmrahmen 7
umschließen im montierten Zustand einen Aufnahmeraum 21 für den Hauptleiter 5.
[0030] Wie in Fig. 1 gezeigt besteht das Hauptleiterkabel 2 aus vier Hauptleitern 5. Zwei
jeweils in horizontaler Richtung nebeneinander angeordnete Hauptleiter 5 werden von
einem vertikalen Keil 23 untereinander getrennt. Die Ausführungsform des vertikalen
Keils wird weiter unten näher beschrieben. Zwischen den vertikal angeordneten Paaren
der Hauptleiter 5 sind zwei horizontale als Zahnkeile ausgebildete Keile 25 und 26
angeordnet, die ebenfalls weiter unten näher beschrieben werden.
[0031] Zur Verbindung der Hauptleiter 5 des Hauptleiterkabels 2 sind Kontaktelemente 27
vorgesehen. Die Kontaktelemente 27 weisen erste Kontaktzähne 29 und zweite Kontaktzähne
31 auf. Sowohl die ersten Kontaktzähne 29 als auch die zweiten Kontaktzähne 31 können
als pyramidenförmige Zähne ausgebildet sein, die reihenförmig angeordnet sind. Eine
derartige Ausführungsform ist dem Fachmann aus dem Stand der Technik bekannt.
[0032] Das Kontaktelement 27 weist weiterhin Führungswandungen 33 auf, die als Führung des
Kontaktelements 27 in einem Kontaktelement-Gehäuse 35 dienen. Das Kontaktelement 27
ist verschieblich in dem Kontaktelement-Gehäuse 35 gelagert. Im dargestellten Beispielsfalle
gemäß Fig. 1 sind Klemmeinrichtungen 39 in Form von Gewindeschrauben 40 vorgesehen,
die beispielsweise ein Außengewinde 41, einen Schraubenkopf 42 mit einem Innensechskant
43 aufweisen können.
[0033] In Fig. 2 ist einer der horizontalen Keile 25 dargestellt. Der horizontale Keil 25
weist einen Grundkörper 45 auf, der auf beiden Seiten zahnförmige oder rippenförmige
Vorsprünge 46 aufweist. Diese sind besonders gut in Fig. 3 ersichtlich. Zum äußeren
Ende hin weist der horizontale Keil 25, wie insbesondere deutlich aus Fig. 4 ersichtlich,
einen sich vergrößernden Bereich 47 auf, der dazu dient, eine auf den horizontalen
Keil 25 aufgesetzte Hauptleiterader an einem Gleiten darüber hinaus zu hindern. Im
übrigen dient der horizontale Keil 25 zum Eintreiben in die gespreizten Hauptleiter
5 vor dem Anbringen der Klemmrahmen 7.
[0034] In einem nach Innen gerichteten Endbereich 48 weist der horizontale Keil 25 eine
Einkerbung 49 auf. Weiterhin weist der Endbereich 48 eine nutförmige Vertiefung 50
auf, die dazu dient, mit dem horizontalen Teil, der in den Figuren 5 bis 7 näher dargestellt
ist, zusammenzuwirken. Wie aus Fig. 5 ersichtlich, weist der horizontale Keil 26 eine
ähnliche Ausgestaltung wie der horizontale Keil 25 auf. Er besteht ebenfalls aus einem
Grundkörper 51, der auf beiden Seiten eine Reihe zahnförmiger Vorsprünge 52 aufweist.
Weiterhin ist ebenfalls ein sich vergrößernder Haltebereich 53 ähnlich zu jenem Haltebereich
47 vorgesehen und ein Endbereich 53 weist eine der Einkerbung 49 entsprechende Einkerbung
54 auf.
[0035] Der horizontale Keil 26 weist weiterhin in seinem Endbereich 53 einen C-förmigen
Verbindungsabschnitt 55 auf, der dazu dient, im montierten Zustand in dem nutförmigen
Einschnitt 50 des horizontalen Keils 25 zu liegen zu kommen. Durch die Einkerbung
49 des horizontalen Keils 25 und die Aussparung bzw. Einkerbung 54 des horizontalen
Keils 26 wird ein Durchtrittsbereich für die vertikalen Keile 23 geschaffen, wie dies
aus Fig. 1 ersichtlich ist. Die zahnförmigen Vorsprünge 46 bzw. 52 dienen der Lagesicherung
der jeweiligen Hauptleiterader 5, wobei die zahnförmigen Vorsprünge 46 bzw. 52 leicht
in den Isoliermantel 10 des Hauptleiters 5 eindringen und diesen somit am Verrutschen
in der Kabelanschlußklemme hindern.
[0036] In den Figuren 8 bis 10 ist die vertikale Keilverlängerung 17 dargestellt. Diese
ist in ihrem Aufbau identisch zur vertikalen Keilverlängerung 19. Die vertikale Keilverlängerung
17 weist einen Lagerungsabschnitt 57 und einen Verbindungsabschnitt 59 auf. Der Lagerungsabschnitt
57 weist, wie insbesondere aus Fig. 10 ersichtlich, zwei schwalbenschwanzförmig ausgebildete
Lagereinkerbungen 61 auf, die voneinander durch eine Trennwand 62 getrennt sind. Die
schwalbenschwanzförmigen Einkerbungen 61 dienen zur Aufnahme von entsprechenden schwalbenschwanzförmigen
Verbindungsabschnitten des zugeordneten Klemmrahmensegments 9, 11, 13 oder 15, wie
noch später ausführlicher beschrieben wird.
[0037] Der wandförmig ausgebildete ebene Verbindungsabschnitt 59 dient als Verbindungsabschnitt
zu einem der zugeordneten vertikalen Keile 23, die nunmehr näher unter Bezugnahme
auf die Figuren 11 bis 13 beschrieben werden.
[0038] Die vertikalen Keile 23 weisen einen Basisabschnitt 65 auf, der eine schlitzförmige
Einkerbung 66 aufweist. Die schlitzförmige Einkerbung 66 im Basisabschnitt 65 dient
zur Aufnahme des Verbindungsabschnitts 59 der vertikalen Keilverlängerung 17 bzw.
19.
[0039] Wie aus Fig. 11 ersichtlich, schließt sich an den Basisabschnitt 65 ein keilförmiger
Vorsprungabschnitt 67 an, dessen Dicke oder Stärke gegenüber dem Basisabschnitt 65
verringert ist. Seine Breite ist, wie aus Fig. 12 ersichtlich, gegenüber der Breite
des Basisabschnitts 65 auf ca. die Hälfte von dessen Breite reduziert. An dem Basisabschnitt
65 gegenüberliegenden Ende 69 ist eine keilförmige Verjüngung 70 vorgesehen, die in
einer vorderen Anschlagfläche 71 mündet. Der Basisabschnitt 65 weist eine Anschlagfläche
68 auf. Die beiden vertikalen Keile 23 sind in der Kabelanschlußklemme so versetzt
zueinander angeordnet, daß die beiden keilförmigen Vorsprungabschnitte 67 sich aneinander
vorbei bewegen können bis die vordere Anschlagfläche 71 des einen Keils auf die Anschlagfläche
68 des anderen Keils trifft. Dadurch wird eine Begrenzung der Bewegung der vertikalen
Keile 23 aufeinander zu geschaffen, und damit eine Begrenzung der Eindringtiefe der
ersten Kontaktzähne 29 in den jeweilig zugeordneten Hauptleiter 5:
[0040] In den Figuren 14 bis 16 ist ein Kontaktelement-Gehäuse 35 dargestellt. Das Kontaktelement-Gehäuse
weist einen Basisabschnitt 73 und zwei davon vorspringende Wandabschnitte 74 und 75
auf, so daß sich insgesamt eine im wesentlichen U-förmige Querschnittsform des Kontaktelement-Gehäuses
35 ergibt. Der Basisabschnitt 73 weist eine Anschlagfläche 76 auf, die, wie in Fig.
14 gezeigt, gekrümmt ausgebildet ist. Diese Anschlagfläche dient, wie aus Fig. 1 ersichtlich,
zur Anlage an den Abzweigleiter 3. Auf beiden Seiten der Anschlagfläche sind Begrenzungseinrichtungen
77 vorgesehen, die als Begrenzung der Eindringtiefe des Kontaktelements 27 dienen,
das näher unter Bezugnahme auf die Figuren 17 bis 19 weiter unten beschrieben wird.
Die Begrenzungseinrichtungen 77 sind als quaderförmige Vorsprünge ausgebildet, die
einstückig mit dem aus Kunststoff gebildeten Kontaktelement-Gehäuse 35 über eine erste
Sollbruchlinie 80 verbunden sind. Weiterhin ist eine zweite Sollbruchlinie 82 vorgesehen.
Je nachdem, wie tief das Kontaktelement, in Abhängigkeit von dem Durchmesser des zugeordneten
Abzweigleiters in diesen eindringen darf, werden die Begrenzungseinrichtungen so,
wie in Fig. 1 und 14 dargestellt belassen oder an der zweiten Sollbruchlinie 82 teilweise
abgebrochen oder durch Abbrechen an der ersten Sollbruchlinie 80 ganz entfernt, wie
beispielsweise aus der noch näher erläuterten Fig. 23 ersichtlich.
[0041] Der Wandabschnitt 75 weist in seinem vorderen Endbereich eine Verjüngung 78 auf,
die als Anlagefläche gegenüber dem zugeordneten Hauptleiter 5 dient, wenn der Klemmrahmen
7 zusammen mit den Kontaktelement-Gehäuse 35 in Klemmrichtung bewegt wird.
[0042] Aus Fig. 14 ist weiterhin ersichtlich, daß das Kontaktelement-Gehäuse 35 einen angefasten
Eckenbereich 79 aufweist, der dem zugeordneten Klemmrahmensegment 11, wie aus Fig.
1 ersichtlich, angepaßt ist.
[0043] In den Fig. 17 bis 19 ist ein Kontaktelement 27 dargestellt. Das Kontaktelement 27
weist einen Basiskörper 81 auf, an dem die ersten Kontaktzähne 29 und die zweiten
Kontaktzähne 31 angeordnet sind. Weiterhin weist das Kontaktelement 27 Führungswandungen
83 auf, die ihrerseits jeweils eine Anschlagfläche 84 aufweisen. Die Anschlagflächen
84 dienen als Begrenzung des Eindringens des Kontaktelements 27 in den Abzweigleiter
3 und wirken mit den Begrenzungsabschnitten 27 des Kontaktelement-Gehäuses 35 zusammen.
[0044] In den Figuren 20 bis 22 ist das Klemmrahmensegment 11 bzw. 9 dargestellt. Das Klemmrahmensegment
11 weist einen Rahmenabschnitt 85 mit zwei im rechten Winkel zueinander verlaufenden
Rahmenschenkel 86 und 87 auf. Die beiden Rahmenschenkel 86 und 87 sind über einen
schräg angeordneten Zwischenabschnitt 89 miteinander verbunden. An dem Rahmenschenkel
87 ist an dem den Zwischenabschnitt 89 entgegengesetzten Ende ein schwalbenschwanzförmigen
Verbindungsabschnitt 91 angeordnet, wie er insbesondere deutlich aus Fig. 22 ersichtlich
ist. Dieser schalbenschwanzförmige Verbindungsabschnitt kommt in Eingriff mit der
schwalbenschwanzförmigen Einkerbung 61 der vertikalen Keilverlängerung 17 bzw. 19
so daß das Klemmrahmensegment 11 bezüglich der vertikalen Keilverlängerung 17 beweglich
ist.
[0045] An dem Zwischenabschnitt 89 entgegengesetzten Endbereich des Rahmenschenkels 86 ist
weiterhin ein Klemmeinrichtungsabschnitt 93 vorgesehen, der eine Bohrung 95 aufweist,
die zur Aufnahme der Klemmeinrichtungen 39 dient.
[0046] Weiterhin ist an dem dem Verbindungsabschnitt 91 gegenüberliegenden Endabschnitt
des Rahmenschenkels 86 ein Führungs- und Anschlagabschnitt 97 angeordnet, der mit
einer entsprechenden Einkerbung im gegenüberliegenden Rahmenschenkel 99 des Klemmrahmensegments
15 in Eingriff kommen kann, wie aus Fig. 1 ersichtlich. Durch den Führungs- und Anschlagsabschnitt
97 am Klemmrahmensegment 11 bzw. 9 wird mit den entsprechenden Einkerbungen bzw. Einschnitten
101 im Rahmenschenkel 99 der zugeordneten Klemmrahmensegmente 15 bzw. 13 eine Begrenzungseinrichtung
geschaffen, derart, daß ein nach Anschlag des Führungs- und Anschlagabschitts 97 im
Einschnitt 101 ein weiteres Eindringen der ersten Kontaktzähne 29 in den jeweiligen
Hauptleiter 5 vermieden wird. Dies ist insbesondere bei sehr kleinen Hauptleiteradern
von besonderem Vorteil.
[0047] Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind zwei Montagezustände der erfindungsgemäßen Kabelanschlußklemme
dargestellt. Auf der linken Seite befindet sich die Kabelanschlußklemme in ihrer endgültigen
Anschlußstellung, nämlich die zweiten Kontaktzähne 31 sind ausreichend tief in den
Abzweigleiter 3 eingedrungen und die ersten Kontaktzähne 29 sind ausreichend tief
in die Hauptleiter 5 eingedrungen. Auf der rechten Hälfte von Fig. 1 ist ein gegenüber
dem Endmontagezustand der Kabelanschlußklemme 1 früherer Montagezustand dargestellt.
Wenn die ersten Kontaktzähne 29 auf die Hauptleiter 5 auftreffen, stützen sich diese
auf den Hauptleitern 5 ab und beim Betätigen der Klemmeinrichtungen 39 dringen zunächst
die zweiten Kontaktzähne 31 in die Abzweigleiter 3 soweit ein, bis die Führungswandungen
83 des Kontaktelements 27 in Anlage an die Begrenzungseinrichtungen 77 des Kontaktelement-Gehäuses
35 gelangen. Erst danach dringen die ersten Kontaktzähne 29 in die Hauptleiter 5 ein.
Aufgrund der geteilten Klemmrahmen 7 sind beide Montagezustände gleichzeitig möglich.
[0048] Fig. 23 zeigt eine erfindungsgemäße Kabelanschlußklemme 1 in zwei Montagezuständen,
einen rechten Montagezustand, in dem die Hauptleiter 5 noch nicht angeschloßen sind,
und einen linken, dem die Hauptleiter 5 angeschloßen sind. Die Kabelanschlußklemme
1 ist in Fig. 23 in einem kleineren Maßstab dargestellt als in Fig. 1. Beide Montagezustände
können aufgrund der geteilten Klemmrahmen 7 gleichzeitig bestehen.
[0049] Wie ersichtlich, sind sowohl die Abzweigleiter 3 als auch die Hauptleiter 5 von erheblich
geringerem Durchmesser als im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1. Im Vergleich der beiden
Darstellungen von Fig. 1 und Fig. 23 wird der besondere Vorteil der großen Anpassungsfähigkeit
der erfindungsgemäßen Kabelanschlußklemme 1 an unterschiedliche Leiterdurchmesser
ersichtlich.
[0050] Die Begrenzungseinrichtungen 77 sind für die kleineren Abzweigleiter 3 entfernt,
so daß die Anschlagflächen 84 des Kontaktelements 27 direkt auf den Basisabschnitt
73 des Kontaktelement-Gehäuses 35 stoßen. Weiterhin ist ersichtlich, daß die jeweilige
Anschlagfläche 71 eines vertikalen Keils 23 gegen die Anschlagfläche 68 des jeweils
anderen vertikalen Keils 23 stößt. In der linken Hälfte von Fig. 23 befindet sich
die Kabelanschlußklemme 1 somit in ihrer maximalen Klemmstellung.
[0051] In Fig. 24 ist die Kabelanschlußklemme 1 von Fig. 23 in Seitenansicht dargestellt.
Wie aus Fig. 24 ersichtlich, ist die Kabelanschlußklemme um durchgehende Hauptleiter
5 angeordnet, wohingegen zwei Abzweigleiter 3 von der einen Seite und zwei Abzweigleiter
3 von der anderen Seite in die Kabelanschlußklemme 1 gesteckt sind. Die mittels CAD-Programm
erstelle Fig. 24 zeigt auch alle sich ergebenden Konturlinien.
[0052] In Fig. 25 ist die Kabelanschlußklemme 1 von Fig. 23 in Ansicht von oben dargestellt,
wobei insbesondere die Schwalbenschwanzführung zwischen vertikaler Keilverlängerung
17 und den zugeordneten Klemmrahmensegmenten 9 und 11 deutlich wird.
1. Kabelanschlußklemme (1) zum Anschließen von Abzweigleiter (3) an Hauptleiter (5) eines
Hauptleiterkabels (2) einer Stromversorgung,
mit wenigstens zwei halbschaligen, einen Aufnahmeraum (21) des Hauptleiterkabels (2)
bildenden Klemmrahmen (7), die um das Hauptleiterkabel (2) anbringbar sind und dieses
im Betriebszustand umschließen,
mit wenigstens einem Kontaktelement (27), das in einem Kontaktelement-Gehäuse (35)
aufgenommen ist, das seinerseits in einem der Klemmrahmen (7) angeordnet ist und an
der, der Klemmrahmen-Seite entgegengesetzten Seite offen ist, wobei das Kontaktelement
(27) mehrere Reihen von ersten Kontaktzähnen (29) aufweist, die in Richtung Aufnahmeraum
(21) des Hauptleiterkabels vorspringen, und
mit einer Klemmeinrichtung (39), die die Klemmrahmen (7) miteinander verbindet und
beim Zusammenklemmen das Eindringen der ersten Kontaktzähne (29) in die Seele (8)
des zugeordneten Hauptleiters (5) des Hauptleiterkabels (2) bewirkt,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kontaktelement (27) verschiebbar in dem Kontaktelement-Gehäuse (35) aufgenommen
ist,
daß zwischen Kontaktelement (27) und Kontaktelement-Gehäuse (35) ein Aufnahmeraum (12)
des Abzweigleiters (3) vorgesehen ist, und
daß das Kontaktelement (27) wenigstens eine Reihe von zweiten Kontaktzähnen (31) aufweist,
die zum Eindringen in den zugeordneten Abzweigleiter (3) dienen, der in den Aufnahmeraum
(12) des Abzweigleiters einbringbar ist.
2. Kabelanschlußklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktelement (27) mehrere Reihen von zweiten Kontaktzähnen (31) aufweist.
3. Kabelanschlußklemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein, bevorzugt beide Klemmrahmen (7) aus zwei relativ zueinander bewegbaren Klemmrahmensegmenten
(9, 11, 13, 15) gebildet ist/sind.
4. Kabelanschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den oberen und den unteren Hauptleitern (5) des Hauptleiterkabels (2) horizontale
Keile (25, 26) aus Isoliermaterial vorgesehen sind.
5. Kabelanschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den horizontal angeordneten Hauptleitern (5) des Hauptleiterkabels (2) ein
oberer und ein unterer vertikaler Keil (23) mit jeweils unterschiedlichen Stärken
vorgesehen ist.
6. Kabelanschlußklemme nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Keile (23) sich zu ihrem Ende in Richtung Mitte des Aufnahmeraums
(21) des Hauptleiters (2) verjüngen (67, 69, 70).
7. Kabelanschlußklemme nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der obere vertikale Keil (23) um 180° versetzt zu dem unteren vertikalen Keil (23)
angeordnet ist.
8. Kabelanschlußklemme nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder vertikale Keil (23) einen Basisabschnitt (65) und einen keilförmigen Vorsprungabschnitt
(67) aufweist, wobei eine Anschlagfläche (71) an seinem vorderen Ende (69) des keilförmigen
Vorsprungabschnitts (67) und eine Anschlagfläche (68) am Basisabschnitt (65) vorgesehen
ist.
9. Kabelanschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktelement-Gehäuse (35) eine Anschlagfläche (76) gegen den Abzweigleiter
(3) aufweist.
10. Kabelanschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß Begrenzungseinrichtungen (77, 83, 85) der Kraftübertragung von dem Kontaktelement
(27) auf den Abzweigleiter (3) vorgesehen sind.
11. Kabelanschlußklemme nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktelement Führungswandungen (83) mit jeweils einer Anschlagfläche (84) aufweist.
12. Kabelanschlußklemme nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktelement-Gehäuse (35) Anschlageinrichtungen (77) aufweist, die zur Begrenzung
der Bewegung des Kontaktelements (27) dienen und mit den Anschlagflächen (84) der
Führungswandungen (83) des Kontaktelement-Gehäuses (35) zusammenwirken.
13. Kabelanschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß Begrenzungseinrichtungen (97, 101) der Kraftübertragung von den Kontaktelementen
(27) auf die Hauptleiteradern (5) vorgesehen sind.
1. Cable connecting terminal (1) for connecting branch conductors (3) to main conductors
(5) of a main conductor cable (2) of a power supply,
with at least two half-shell clamping frames (7), which form a receiving space (21)
of the main conductor cable (2) and can be fitted around the main conductor cable
(2) and enclose the latter in the operating state,
with at least one contact element (27), which is accommodated in a contact element
housing (35), which for its part is arranged in one of the clamping frames (7) and
is open on the side that is opposite from the clamping frame side, the contact element
(27) having a number of rows of first contact teeth (29), which project in the direction
of the receiving space (21) of the main conductor cable, and
with a clamping device (39), which connects the clamping frames (7) to each other
and, when they are being clamped together, brings about the penetration of the first
contact teeth (29) into the core (8) of the assigned main conductor (5) of the main
conductor cable (2),
characterized
in that the contact element (27) is displaceably accommodated in the contact element housing
(35),
in that a receiving space (12) of the branch conductor (3) is provided between the contact
element (27) and the contact element housing (35), and
in that the contact element (27) has at least one row of second contact teeth (31), which
serve for penetrating into the assigned branch conductor (3), which can be introduced
into the receiving space (12) for the branch conductor.
2. Cable connecting terminal according to Claim 1, characterized in that the contact element (27) has a number of rows of second contact teeth (31).
3. Cable connecting terminal according to Claim 1 or 2, characterized in that one clamping frame, preferably both clamping frames (7), is/are formed by two clamping
frame segments (9, 11, 13, 15) which are movable in relation to each other.
4. Cable connecting terminal according to one of Claims 1 to 3, characterized in that horizontal wedges (25, 26) of insulating material are provided between the upper
and the lower main conductors (5) of the main conductor cable (2).
5. Cable connecting terminal according to one of Claims 1 to 4, characterized in that an upper and a lower vertical wedge (23), with respectively different thicknesses,
is provided between the horizontally arranged main conductors (5) of the main conductor
cable (2).
6. Cable connecting terminal according to Claim 5, characterized in that the vertical wedges (23) taper towards their end in the direction of the centre of
the receiving space (21) of the main conductor (2).
7. Cable connecting terminal according to Claim 5 or 6, characterized in that the upper vertical wedge (23) is arranged offset by 180° with respect to the lower
vertical wedge (23).
8. Cable connecting terminal according to Claim 7, characterized in that each vertical 4edge (23) has a base portion (65) and a wedge-shaped projecting portion
(67), a stop surface (71) being provided at the front end (69) of the wedge-shaped
projecting portion (67) and a stop surface (68) being provided on the base portion
(65).
9. Cable connecting terminal according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the contact element housing (35) has a stop surface (76) towards the branch conductor
(3).
10. Cable connecting terminal according to one of Claims 1 to 9, characterized in that limiting devices (77, 83, 85) for the force transmission from the contact element
(27) to the branch conductor (3) are provided.
11. , Cable connecting terminal according to Claim 10, characterized in that the contact element has guiding walls (83) each with a stop surface (84).
12. Cable connecting terminal according to Claim 10 or 11, characterized in that the contact element housing (35) has stop devices (77), which serve for limiting
the movement of the contact element (27) and interact with the stop surfaces (84)
of the guiding walls (83) of the contact element housing (35) .
13. Cable connecting terminal according to one of Claims 1 to 12, characterized in that limiting devices (97, 101) for the force transmission from the contact elements (27)
to the main conductor cores (5) are provided.
1. Borne de connexion (1) destinée à connecter des conducteurs de dérivation (3) aux
conducteurs principaux (5) d'un câble principal (2) d'une alimentation électrique,
comportant au moins deux cadres de support (7) en forme de semi-coques, qui forment
un logement (21) pour le câble principal (2) et qui sont destinés à être posés autour
du câble principal (2) et enserrent celui-ci en cours de service,
comportant au moins un élément de contact (27), qui est reçu dans un boîtier pour
éléments de contact (35), qui est agencé lui-même dans l'un des cadres de support
(7) et est ouvert sur le côté opposé au côté du cadre de support, l'élément de contact
(27) comportant plusieurs rangées de premières dents de contact (29) qui s'avancent
en saillie vers le logement (21) pour le câble principal, et
comportant un dispositif de serrage (39) par lequel les cadres de support (7) sont
reliés entre eux et qui, au moment du serrage, provoque la pénétration des premières
dents de contact (29) dans l'âme (8) du conducteur principal (5) correspondant du
câble principal (2),
caractérisée
en ce que l'élément de contact (27) est reçu mobile dans le boîtier pour éléments de contact
(35),
en ce qu'il est prévu un logement (12) pour le conducteur de dérivation entre l'élément de
contact (27) et le boîtier pour éléments de contact (35), et
en ce que l'élément de contact (27) comporte au moins une rangée de deuxièmes dents de contact
(31) qui sont destinées à pénétrer dans le conducteur de dérivation (3) correspondant
qui est propre à être introduit dans le logement (12) pour le conducteur de dérivation.
2. Borne de connexion selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément de contact (27) comporte plusieurs rangées de deuxièmes dents de contact
(31).
3. Borne de connexion selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'un cadre de support (7), de préférence les deux, est/sont formé(s) par deux segments
de cadre (9, 11, 13, 15) mobiles l'un par rapport à l'autre.
4. Borne de connexion selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'il est prévu entre les conducteurs principaux (5) supérieurs et les conducteurs principaux
(5) inférieurs du câble principal (2) des cales (25, 26) horizontales en matériau
isolant.
5. Borne de connexion selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'il est prévu entre les conducteurs principaux (5) du câble principal (2), agencés
horizontalement, une cale verticale (23) supérieure et une cale verticale (23) inférieure
avec des épaisseurs respectivement différentes.
6. Borne de connexion selon la revendication 5, caractérisée en ce que les cales verticales (23) se rétrécissent (67, 69, 70) vers leur extrémité en direction
du milieu du logement (21) pour le câble principal (2).
7. Borne de connexion selon la revendication 5 ou 6, caractérisée en ce que la cale verticale (23) supérieure est tournée de 180° par rapport à la cale verticale
(23) inférieure.
8. Borne de connexion selon la revendication 7, caractérisée en ce que chaque cale verticale (23) comporte un tronçon de base (65) et un tronçon saillant
(67) conique, une surface de butée (71) étant prévue au niveau de l'extrémité avant
(69) de son tronçon saillant (67) conique et une surface de butée (68) étant prévue
au niveau de son tronçon de base (65).
9. Borne de connexion selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le boîtier pour éléments de contact (35) comporte une surface de butée (76) contre
le conducteur de dérivation (3).
10. Borne de connexion selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce qu'il est prévu des dispositifs de délimitation (77, 83, 85) de la transmission de force
depuis l'élément de contact (27) vers le conducteur de dérivation (3).
11. Borne de connexion selon la revendication 10, caractérisée en ce que l'élément de contact comporte des parois de guidage (83) munies chacune d'une surface
de butée (84).
12. Borne de connexion selon la revendication 10 ou 11, caractérisée en ce que le boîtier pour éléments de contact (35) comporte des dispositifs de butée (77) qui
sont destinés à délimiter le mouvement de l'élément de contact (27) et qui coopèrent
avec les surfaces de butée (84) des parois de guidage (83) du boîtier pour éléments
de contact (35).
13. Borne de connexion selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisée en ce qu'il est prévu des dispositifs de délimitation (97, 101) de la transmission de force
depuis les éléments de contact (27) vers les conducteurs principaux (5).