[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bearbeiten, insbesondere der Gravur,
von plattenförmigen Druckvorlagen für den Flexodruck, umfassend ein rotierend antreibbares
Zylinderelement, auf das die Druckvorlage zur Bearbeitung durch Unterdruck haltend
aufgebracht wird, wobei ein Bearbeitungsorgan die Druckvorlage während der Rotation
des Zylinderelementes entlang seines Umfanges und längs seiner Achse bearbeitet.
[0002] Plattenförmige Druckvorlagen für den Flexodruck, vielfach auch kurz Flexodruckplatten
genannt, sind regelmäßig Photopolymerplatten, die sich mit einem Laserstrahl bebildern
lassen. Es ist aber auch möglich, entsprechend der gewünschten Bebilderung der plattenförmigen
Druckvorlagen die Gravur direkt mittels Laserstrahlen zu erzeugen. Unabhängig von
der vorangehend skizzierten Art der Bearbeitung der Druckvorlagen müssen die plattenförmigen
Druckvorlagen auf ein rotierend angetriebenes Zylinderelement aufgebracht werden,
wobei dann die vorangehend skizzierte Art der Bearbeitung der auf dem Zylinderelement
haltend aufgebrachten Druckvorlage erfolgen kann.
[0003] Diese Technik ist in der Fachwelt allgemein bekannt, so daß darauf an dieser Stelle
nicht weiter eingegangen zu werden braucht.
[0004] Es gibt verschiedene Methoden der Befestigung der plattenförmigen Druckvorlagen auf
dem Zylinderelement, wobei die einfachste der bekannten Methoden diejenige ist, bei
der die plattenförmige Druckvorlage mit Klebeband auf der Oberfläche des Zylinderelementes
befestigt wird, wobei nachfolgend der Bearbeitungsvorgang vonstatten gehen kann.
[0005] Um für ein fortlaufend planes Aufliegen der plattenförmigen Druckvorlage auf der
Oberfläche des Zylinderelementes zu sorgen, weisen im Stand der Technik bekannte Zylinderelemente
radial und/oder axial verlaufende Rillen oder Löcher auf, über die vom Zylinderinneren
geeignet angelegter Unterdruck für eine gleichmäßige Anlage der plattenförmigen Druckvorlage
am Außenumfang des Zylinderelementes sorgt. Dabei werden die von der plattenförmigen
Druckvorlage nicht abgedeckten Rillen oder Löcher mit geeigneter Folie oder Klebeband
verschlossen bzw. abgedeckt, so daß sich der Unterdruck an dem Bereich, der von der
plattenförmigen Druckvorlage auf dem Zylinderelement abgedeckt wird, ausbilden kann.
[0006] Es versteht sich von selbst, daß eine derartige Methode des Haltens der plattenförmigen
Druckvorlage auf dem Umfang des Zylinderelementes nur mit erheblichem manuellen Aufwand
realisieren läßt und einer erheblichen Zeit bedarf, wobei auch nach Ausführung des
Bearbeitungsausganges wiederum die Folie bzw. das Klebeband vom Zylinderelement und
auch von der plattenförmigen Druckvorlage, wo es zumindest im Randbereich zur Fixierung
und während des Bearbeitungsvorganges der plattenförmigen Druckvorlage aufgelegen
hat, entfernt werden muß, was im Hinblick auf einen schnell angestrebten Wechsel der
plattenförmigen Druckvorlagen auf dem Zylinderelement extrem nachteilig ist.
[0007] Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, mit der die voraufgeführten Nachteile im Hinblick auf die Befestigung
der plattenförmigen Druckvorlagen auf dem Umfang des Zylinderelementes und die Entfernung
der Druckvorlage nach Abschluß der Bearbeitung ohne manuelle Tätigkeit und zudem sehr
schnell durchgeführt werden kann, wobei unabhängig von der tatsächlich von der plattenförmigen
Druckvorlage beanspruchten Fläche auf der Oberfläche des Druckzylinders ein festes
Halten der Druckvorlage und ein sicheres Entfernen der Druckvorlage nach Abschluß
der Bearbeitung ohne fremde Hilfsmittel wie Folien, Klebeband und dergleichen möglich
ist, wobei die Vorrichtung einfach im Aufbau und einfach bedienbar sein soll und kostengünstig
herstellbar und bereitstellbar sein soll.
[0008] Gelöst wird die Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß im wesentlichen ausschließlich
der Bereich des Zylinderelementes, der von der plattenförmigen Druckvorlage bedeckt
ist, durch Unterdruck beaufschlagt wird.
[0009] Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht im wesentlichen darin, daß mittels
der Erfindung unterschiedliche Formate plattenförmiger Druckvorlagen auf dem Zylinderelement,
das bspw. eine Standardgröße hat, sicher befestigt werden können und die Bearbeitung
nachfolgend sicher erfolgen kann, ohne daß mittels Folien, Klebebändern und dergleichen
irgendwelche mit Unterdruck beaufschlagten Bereiche des Zylinderelementes abgedeckt
werden müssen, um einen Unterdruck bzw. ein Vakuum unter dem eigentlichen Bereich
der plattenförmigen Druckvorlage aufbauen zu können, d.h. mittels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung kann gezielt der Bereich des Zylinderelementes ausgewählt werden, in dem
bzw. über den ein Unterdruck zum Halten der plattenförmigen Druckvorlage erzeugt wird,
wobei darüber hinaus keine weiteren Maßnahmen erforderlich sind. Das bedeutet, daß
vorteilhafterweise nach dem Aufbringen der Druckvorlage auf dem Umfang des Zylinderelementes
und dem entsprechenden Aufbauen des Unterdrucks sofort mit der Bearbeitung begonnen
werden kann und unmittelbar nach Abschluß der Bearbeitung der Druckvorlage diese ohne
weitere manuelle Maßnahmen entfernt werden kann.
[0010] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist das Zylinderelement eine
Mehrzahl radial um das Zylinderelement herumlaufende, in axialer Richtung des Zylinderelementes
voneinander beabstandete, nutartige Vertiefungen auf, die mit dem Unterdruck beaufschlagbar
sind. Bei dieser vorteilhaften Ausgestaltung der Vorrichtung werden somit nur die
nutartigen Vertiefungen mit Unterdruck beaufschlagt, die in ihrer Gesamtheit, ausgehend
von der jeweiligen Breite der plattenförmigen Druckvorlage, die auf der Oberfläche
des Zylinderelements aufgebracht und darauf gehalten werden soll, mit Unterdruck zu
beaufschlagen sind.
[0011] Die nutartigen Vertiefungen stellen somit ein eindimensionales Raster dar, das eine
automatische Anpassung an die Breite der plattenförmigen Druckvorlage bestimmt. Nur
die nutartigen Vertiefungen, die vom Flächenbereich der plattenförmigen Druckvorlage
bedeckt sind, brauchen mit Unterdruck beaufschlagt zu werden.
[0012] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Vorrichtung weist das Zylinderelement
an seinen jeweiligen Stirnseiten Abschlußelemente auf, über die der gewünschte Bereich
des Zylinderelementes mit Unterdruck beaufschlagbar ist. D.h., daß über diese Abschlußelemente
die Auswahl des gewünschten Bereichs des Zylinderelementes möglich ist, der mit Unterdruck
beaufschlagt werden soll.
[0013] Vorzugsweise sind die Abschlußelemente als ringförmige Stellglieder, die gegenüber
dem Zylinderelement um dessen Achse verdrehbar sind, ausgebildet. Die Abschlußelemente
sind bei der fertig montierten Vorrichtung von außen zugänglich, so daß mittels der
als Stellglieder ausgebildeten Abschlußelemente die Auswahl der nutartigen Vertiefungen
zum Beaufschlagen ausschließlich des Bereiches, der von der plattenförmigen Druckvorlage
auf dem Umfang des Zylinderelementes abgedeckt wird, von außen mit Unterdruck gezielt
auswählbar bzw. einstellbar ist.
[0014] Zur gezielten Einstellung des Unterdrucks bestimmter nutartiger Vertiefungen des
Druckzylinders in Abhängigkeit der Breite der plattenförmigen Druckvorlagen ist es
vorteilhaft, daß vor den beidseitigen Abschlußelementen, betrachtet vom Inneren des
Druckzylinderelementes in Richtung seines Äußeren, mit dem Zylinderelement verbundene
Verteilerelemente angeordnet sind, wobei die Verteilerelemente eine Mehrzahl von Durchgangslöchern
aufweisen, die über unterdruckleitende Verbindungsmittel mit den nutartigen Vertiefungen
in Verbindung stehen. Diese Verteilerelemente bilden quasi im wesentlichen den jeweiligen
beidseitigen Abschluß des eigentlichen Zylinderelementes. Bei dieser Ausgestaltung
werden somit die einzelnen radial umlaufenden, nutartigen Vertiefungen des Zylinderelementes
jeweils gezielt mit einem Unterdruckleitenden Verbindungselement verbunden, so daß
das Gesamtinnere des Zylinderelementes selbst nicht druckfrei zu sein braucht.
[0015] Vorzugsweise sind bei dieser Ausgestaltung der Vorrichtung die unterdruckleitenden
Verbindungselemente in Form von Schläuchen und/oder Rohren ausgebildet, d.h. je eine
nutartige Vertiefung des Zylinderelementes ist mit je einem Schlauch oder einem Rohr
mit je einem Durchgangsloch verbunden, das in dem besagten Verteilerelement ausgebildet
ist. Um nun mittels der ringförmigen Stellglieder, die die Abschlußelemente bilden,
gezielt eine Mehrzahl der Durchgangslöcher in den Verteilerelementen mit Unterdruck
und somit die damit verbundenen nutartigen Vertiefungen des Zylinderelementes zu versorgen,
weisen die ringförmigen Stellglieder wenigstens eine Ausnehmung auf, die jeweils vor
eine beliebige, gewünschte Anzahl der Durchgangslöcher drehbar ist, so daß die Durchgangslöcher,
die abgedeckt sind, nicht mit Unterdruck beaufschlagt werden können und somit auch
die entsprechenden nutartigen Vertiefungen des Zylinderelementes nicht mit Unterdruck
beaufschlagt werden, während die Durchgangslöcher, die in die Ausnehmung fallen bzw.
münden, mit Unterdruck beaufschlagt werden. Somit kann mittels des Drehens der ringförmigen
Stellglieder auf einfach Weise durch einfache Verdrehung eine Auswahl getroffen werden,
welche nutartigen Vertiefungen mit Unterdruck beaufschlagt werden sollen.
[0016] Der Unterdruck selbst ist vorteilhafter bis in den Bereich des Hochvakuums geführt,
wobei dieses für die erfindungsgemäße Zwecke zur Sicherstellung eines ausreichenden
Haltens der plattenförmigen Druckvorlage auf der Oberfläche bzw. dem Umfang des Zylinderelementes
ausreichend ist.
[0017] Grundsätzlich kann die Einstellung bzw. Auswahl der nutartigen Vertiefungen, die
mit Unterdruck beaufschlagt werden sollen, entweder von der einen Seite oder von der
anderen Seite des Zylinderelementes aus ausgewählt bzw. eingestellt werden. Bei einer
sehr vorteilhaften Ausführungsform wird jedoch ein erster Teil des Bereiches des Zylinderelementes
über das eine ringförmige Stellglied mit Unterdruck beaufschlagt und ein zweiter Teil
des Bereiches des Zylinderelementes über das andere ringförmige Stellglied mit Unterdruck
beaufschlagt, was letztlich zu einer ggf. einfacheren Ausgestaltung der Vorrichtung
in ihrer Gesamtheit führen kann.
[0018] Es ist im Stand der Technik bekannt, daß auf den Zylinderelementen Klemmechanismen
vorhanden sind, mit denen die jeweiligen Enden der plattenförmigen Druckvorlagen in
Umfangsrichtung gehalten werden können. Diese Klemmvorrichtungen werden in der Regel
mittels eines gesonderten Werkzeugs durch Drehen einer im Zylinderelement geeignet
positionierenden Spannschraube durch Heben bzw. Senken betätigt. Diese Betätigung
erfordert zum einen gesonderte Werkzeuge und zum anderen eine sorgfältige Ausrichtung
der Befestigungselemente, damit die Druckvorlage gleichmäßig gespannt ergriffen werden
kann und durch ungleichmäßiges Spannen kein Wellen der Polymerplatten infolge der
elastischen Verformung des Materials bei nicht sorgfältig gleichmäßigem Festspannen
auftritt. Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß die im Stand der Technik bei
den erfindungsgemäßen Vorrichtungen bisher anzutreffenden Klemmvorrichtungen allesamt
unzureichende Klemmergebnisse liefern, die einen hohen Justageaufwand bei nicht zufriedenstellenden
Klemmergebnissen zeigen. Um diese Nachteile zu überwinden, wird bei der erfindungsgemäßen
Vorrichtung vorgeschlagen, das Zylinderelement mit wenigstens einer axial wenigstens
teilweise am Umfang des Zylinderelementes verlaufenden Klemmeinrichtung vorzusehen,
mit der die plattenförmige Druckvorlage lösbar am Umfang des Zylinderelementes befestigbar
ist.
[0019] Der Vorteil dieser Ausgestaltung der Vorrichtung liegt im wesentlichen darin, daß
mittels der erfindungsgemäßen Klemmeinrichtung über die gesamte zu erfassende Breite
der plattenförmigen Druckvorlage ein gleichmäßiges Ergreifen und Andrücken der plattenförmigen
Druckvorlage auf den Umfang des Zylinderelementes möglich ist. Es brauchen gemäß der
Erfindung keine Spann- oder Stellschrauben gesondert längs der Achse des Druckzylinders
betätigt zu werden, vielmehr wird mittels der Klemmeinrichtung über die gesamte Länge
des Zylinderelementes ein gleichmäßiger Druck auf die Druckvorlage ausgeübt und die
Klemmeinrichtung kann nach Abschluß der Bearbeitung der Druckvorlage entriegelt bzw.
gelöst werden, so daß die Druckvorlage dann auf einfache Weise vom Zylinderelement
entfernt werden kann.
[0020] Gemäß einer noch anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Vorrichtung umfaßt die Klemmeinrichtung
eine im Inneren des Zylinderelementes angeordnete Spanneinheit und ein am Umfang des
Zylinderelementes nach Art eines Lineals ausgebildetes angeordnetes Klemmelement,
wobei sich zum Ergreifen der Druckvorlage bzw. zum Lösen der Druckvorlage das Lineal
radial zur Achse des Druckzylinders auf die Druckvorlage zubewegt und diese ergreift
und sich zum Lösen in umgekehrter Richtung bewegt und somit außer Eingriff mit der
Druckvorlage kommt. Bei dieser Ausgestaltung der Vorrichtung ist lediglich das Lineal
außen auf der Druckvorlage angeordnet, wohingegen der gesamte übrige Mechanismus der
Klemmeinrichtung im Inneren des Zylinderelementes angeordnet ist.
[0021] Der Mechanismus der Klemmeinrichtung ist vorzugsweise derart gestaltet, daß die Spanneinheit
mit dem Klemmelement, das wie nach Art eines Lineals ausgebildet sein kann, derart
zusammenwirkend ausgebildet ist, daß das Klemmelement im wesentlichen radial zur Achse
des Zylinderelementes bewegbar ist. Dadurch wird erreicht, daß beim Erfassen und Klemmen
auch großer Druckvorlagen auf den Umfang des Zylinderelementes die Druckvorlage nicht
in Umfangrichtung verschoben wird, sondern ausschließlich ein Andrücken an den Umfang
in radialer Richtung, d.h. bezogen auf die Achse des Zylinderelementes, eine Kraftbeaufschlagung
erfährt und somit radial auf den Umfang gedrückt wird.
[0022] Um sicherzustellen, daß das Zylinderelement bei der angestrebten Nennumdrehungsgeschwindigkeit
keine Unwuchterscheinungen zeigt und somit aufwendige Maßnahmen zur Kompensation einer
Unwucht vermieden werden können, ist es vorteilhaft, die Klemmeinrichtung durch das
Abschlußelement hindurch vom Zylinderäußeren aus betätigbar auszugestalten, was zudem
auch noch den weiteren Vorteil hat, daß das Festklemmen und das Lösen der Klemmeinrichtung
auch dann möglich ist, wenn das Zylinderelement betriebsbereit in der Vorrichtung
eingesetzt ist.
[0023] Der Hebe- und Senkvorgang der Klemmeinrichtung kann prinzipiell auf beliebige geeignete
Weise konstruktiv realisiert werden, bspw. mittels einer von außen durch die Abschlußelemente
hindurch betätigbaren Gewindespindel, die entsprechend der Drehrichtung ein Anheben
des Klemmelementes bzw. Lineals und ein Absenken des Klemmelementes bewirkt. Um aber
auch im Lichte der eingangs gestellten Aufgabe ein möglichst schnelles, sicheres und
werkzeugfreies Betätigen auch der Klemmeinrichtung zu ermöglichen, ist es schließlich
vorteilhaft, die Vorrichtung derart auszubilden, daß die Spanneinheit ein im wesentlichen
parallel zur Achse des Zylinderelementes verlaufendes, hin und her bewegbares Schiebeelement
aufweist, wobei infolge dieser Hin- und Herbewegung eine Mehrzahl gegen die Kraft
von jeweiligen Federn im wesentlichen radial in bezug auf die Achse des Zylinderelementes
hin- und herbewegbare Hebeelemente vorzusehen, die mit dem äußeren Klemmelement verbunden
sind und somit das Klemmelement vom Umfang des Zylinderelementes aus anheben bzw.
absenken zu lassen.
[0024] Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die nachfolgenden schematischen Zeichnungen
anhand eines Ausführungsbeispieles im einzelnen beschrieben. Darin zeigen:
- Fig. 1
- in perspektivischer Darstellung ein Zylinderelement gem. der Erfindung mit einer Mehrzahl
von radial um das Zylinderelement herumlaufenden, in axialer Richtung des Zylinderelementes
voneinander beabstandeten, nutartigen Vertiefungen, wobei das Zylinderelement hier
lediglich an den Stirnseiten mit Verteilerelementen (ein Verteilerelement ist lediglich
dargestellt) versehen ist,
- Fig. 2
- eine Darstellung wie Fig. 1, bei der jedoch eine zu bearbeitende plattenförmige Druckvorlage
aufgespannt ist,
- Fig. 3
- eine Ansicht auf die Stirnseite des Zylinderelementes mit montiertem Lagerflansch,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht des Zylinderelementes gem. Fig. 3 im Schnitt entlang der Linie
A-B von Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Ansicht auf die Stirnseite des Zylinderelementes gem. Fig. 1,
- Fig. 6
- eine Darstellung wie Fig. 5, bei der jedoch die Ausnehmung im wesentlichen alle Durchgangslöcher
freigibt,
- Fig. 7
- eine im Innenraum des Zylinderelementes angeordnete Spanneinheit als Teil einer Klemmeinrichtung
zum Festklemmen einer plattenförmigen Druckvorlage auf den Umfang des Zylinderelementes
in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 8
- einen Ausschnitt der Spanneinheit gem. Fig. 7 im Schnitt in der seitlichen Darstellung,
und
- Fig. 9
- eine perspektivische Gesamtansicht der Vorrichtung mit der plattenförmigen Druckvorlage
zusammenwirkenden Bearbeitungsorgan.
[0025] In den Fig. 3 und 4 ist die Vorrichtung 10 mit Ausnahme der Aufnahmelager und des
Antriebs des Zylinderelements 12 vollständig dargestellt. Von zentraler Bedeutung
für die Vorrichtung 10 ist das Zylinderelement 12, wie es als Teil der Gesamtvorrichtung
10 in Fig. 1 gesondert dargestellt ist. Insofern wird zunächst auf das Zylinderelement
12 Bezug genommen.
[0026] Das Zylinderelement 12 gem. Fig. 1 weist eine Mehrzahl radial um das Zylinderelement
12 herumlaufende, axial in Richtung des Zylinderelements 12 voneinander beabstandete,
nutartige Vertiefungen 17 auf. Die Anzahl der nutartigen Vertiefungen 17, die ausgebildet
werden, wird in Abhängigkeit der axialen Länge und des Durchmessers des Zylinderelementes
12 geeignet gewählt. Die nutartigen Vertiefungen 17 sind zum Umfang 14 des Zylinderelementes
12 hin offen. In axiale Richtung am Umfang 14 verlaufend ist eine in axialer Richtung
des Zylinderelements 12 verlaufende Vertiefung 36 vorgesehen, in der ein als linear
ausgebildetes Klemmelement 30, vgl. auch Fig. 3, angeordnet ist, worauf noch weiter
unten im einzelnen eingegangen wird. An den Stirnseiten 18, 19 des Zylinderelementes
12 sind an jeder Stirnseite je ein Verteilerelement 22, 23 vorgesehen (in Fig. 1 ist
lediglich Verteilerelement 23 dargestellt). Die Verteilerelemente 22, 23 bilden jeweilige
stirnseitige Abschlüsse des Zylinderelementes 12 und weisen jeweils eine Mehrzahl
von Durchgangslöchern 24 auf. Die Durchgangslöcher 24 sind mit unterdruckleitenden
Verbindungselementen 25 (in Fig. 1 nicht dargestellt) mit jeweils einer nutartigen
Vertiefung 17 verbunden. Über die Verbindungselemente 25, die als Schläuche und/oder
Rohre ausgebildet sein können, werden die nutartigen Vertiefungen mit Unterdruck beaufschlagt,
worauf im einzelnen noch weiter unten eingegangen wird.
[0027] In Fig. 2 ist das Zylinderelement 12 bestimmungsgemäß mit einer zu bearbeitenden
plattenförmigen Druckvorlage 11 versehen. Die nicht von der plattenförmigen Druckvorlage
11 bedeckten Bereiche der Oberfläche bzw. des Umfangs 14 werden nicht mit Unterdruck
beaufschlagt, was weiter unten im einzelnen noch beschrieben wird.
[0028] In Fig. 4 ist das nahezu komplett montierte Zylinderelement 12 dargestellt. Auf dem
in Fig. 4 dargestellten linken Abschnitt des Zylinderelementes 12 ist jeweils ein
auf dem jeweiligen Abschlußelement 20, 21, das als Stellglied wirkt, aufliegendes
Verteilerelement 22, 23 angeordnet. Die Abschlußelemente 20, 21, die ringförmig ausgebildet
sind, sind gegenüber dem Zylinderelement 12 um dessen Achse 15 verdrehbar ausgebildet.
In den Abschlußelementen 20, 21 ist wenigstens eine Ausnehmung 26 ausgebildet, über
die Unterdruck auf die Durchgangslöcher 24 in den Verteilerelementen 22, 23 geführt
werden kann.
[0029] Fig. 5 zeigt eine Ansicht auf die Stirnseite 19 des Zylinderelementes 12 gem. Fig.
1. Das Verteilerelement 23 ist in der Darstellung von Fig. 5 aus Gründen der Deutlichkeit
der Darstellung nicht mit dem als Abschlußelement ausgebildeten Stellglied 21 dargestellt,
es ist aber in gestrichelter Darstellung die Ausnehmung 26 des Anschlußelementes 23
dargestellt, die bei Drehung des Abschlußelementes um die Achse 15 vor die Öffnungen
der Durchgangslöcher 24 gedreht werden kann, so daß die Durchgangslöcher 24 durch
die Ausnehmung 26 hindurch mit Unterdruck beaufschlagt werden können und somit die
mit den Durchgangslöchern 24 verbundenen nutartigen Vertiefungen 17 auf dem Umfang
14 des Zylinderelementes 12.
[0030] Fig. 6 zeigt im wesentlichen die gleiche Ansicht auf die Stirnseite des Zylinderelementes
12 gem. Fig. 1 wie Fig. 5. Die Ausnehmung 26 ist hier aber soweit gedreht, daß im
wesentlichen alle Durchgangslöcher 24 mit Unterdruck beaufschlagt werden können.
[0031] Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß das Zylinderelement 12 mit einer Klemmeinrichtung
17 versehen ist, mit der die plattenförmige Druckvorlage 11, die hier lediglich gestrichelt
angedeutet ist, lösbar am Umfang 14 des Zylinderelements 12 befestigbar ist. Die plattenförmige
Druckvorlage 11 aus einem geeigneten polymeren Werkstoff, wie sie bspw. für den Flexodruck
verwendet wird, ist in der Regel derart bemessen, daß sie um den gesamten Umfang 14
des Zylinderelementes 12 herum angeordnet und dort gehalten wird, wobei die beiden
jeweiligen Enden der plattenförmigen Druckvorlage 11 durch die Klemmeinrichtung 17,
neben der durch Unterdruck ausgebildeten Haltekraft auf der Oberfläche bzw. dem Umfang
14 des Zylinderelements 12, s.o., auch noch durch die Klemmeinrichtung 17 gehalten
werden.
[0032] Die Klemmeinrichtung erstreckt sich wenigstens teilweise axial am Umfang 14 des Zylinderelementes
12. Die Klemmeinrichtung 27 besteht im wesentlichen aus zwei Teilen. Ein Teil der
Klemmeinrichtung 27 ist im Inneren 28 des Zylinderelementes 12 angeordnet und als
Spanneinheit 29 ausgebildet, vgl. die Fig. 7 und 8. Der andere Teil der Klemmeinrichtung
ist am Umfang 14 des Zylinderelementes 12 ausgebildet und umfaßt ein Klemmelement
30, vgl. Fig. 3, das nach Art eines Lineals ausgebildet ist.
[0033] Die Spanneinheit 29, die in ihrer Gesamtheit in Fig. 7 perspektivisch dargestellt
ist, weist einen im wesentlichen im Querschnitt quadratrohrförmigen Körper 290 auf.
Zwischen dem oberen Schenkel 291 und dem unteren Schenkel 292, bezogen auf die Darstellungen
der Fig. 7 und 8, ist eine Mehrzahl von Hebeelementen 35, die hier als Stifte ausgebildet
sind, geeignet gelagert aufgenommen. Die Spanneinheit 29 ist im Innenraum 28 des Zylinderelementes
26 derart angeordnet, daß der obere Teil der stiftartigen Hebeelemente 35, vgl. auch
die Fig. 2 und 6, durch die Zylinderwand 120 hindurchragen. Am oberen freien Ende
des Hebeelementes 35, bezogen auf die Darstellung der Fig. 8, ist außerhalb der Zylinderwand
120 das nach Art eines Lineals ausgebildete Klemmelement 30, vgl. Fig. 3, angeordnet
bzw. mit den Hebeelementen 35 geeignet verbunden. Die Spanneinheit 29 ist im Innenraum
28 des Zylinderelements 12 im wesentlichen parallel zur Achse 15 des Zylinderelementes
12 verlaufend ausgebildet und dort geeignet befestigt. Die Spanneinheit weist ein
Schiebeelement 32 auf, das in Richtung des Pfeiles im wesentlichen parallel zur Achse
15 des Zylinderelementes 12 bewegbar ist. Die Klemmeinrichtung 27 ist über das Schiebeelement
32 durch das Abschlußelement 20 hindurch vom Zylinderäußeren 31 aus betätigbar, d.h.
hin und her bewegbar. Mit dem Schiebeelement 32 verbunden ist ein abgeschrägtes Formstück
293 vorgesehen, das in gleitendem Eingriff mit einem doppelt abgeschrägten Formstück
294 mit dessen einer Abschrägung steht. Das doppelt abgeschrägte Formstück 294 ist
auf dem Hebeelement 35 geeignet befestigt, und zwar derart, daß dann, wenn mittels
des Schiebeelementes 32 eine Bewegung des Schiebeelementes 32 in Richtung des Pfeiles
297 auf das Hebeelement 35 gem. Fig. 8 zu, das Hebeelement 35 in Richtung des Pfeiles
295 aus dem Körper 290 austritt und somit das als Lineal ausgebildete Klemmelement
30 vom Umfang 14 des Zylinderelements 12 angehoben wird, und zwar gegen die Kraft
einer Feder 296, die zwischen dem unteren Ende des Hebeelementes 35 und dem Schenkel
292 des Körpers 290 wirkt, wobei die Feder 296 hier eine Druckfeder ist.
[0034] Ist die plattenförmige Druckvorlage 11 geeignet am Umfang 14 des Zylinderelementes
12 positioniert, nachdem diese mit geeignet aufgebrachtem Unterdruck am Umfang 14
gehalten ist, wird das Schiebeelement in Richtung des Pfeiles 292 weg vom Hebeelement
35 bewegt, so daß aufgrund der Kraft der Feder 296 des Hebeelement 35 in Richtung
des Pfeiles 298 beaufschlagt wird. Infolgedessen wird sich das als Lineal ausgebildete
Klemmelement 230 wieder auf den Umfang 14 des Zylinderelements 12 zu bewegen und dabei
die plattenförmige Druckvorlage 11 beidseitig ergreifen und einklemmen, s. auch wiederum
Fig. 3.
[0035] Das doppelt abgeschrägte Formstück 294 wirkt mit seiner zweiten schiefen Ebene 299
mit einem abgeschrägten Formstück 293 zusammen, das ebenfalls mittels einer Feder
321 zusammenwirkt, die im Körper 290 geeignet geführt und befestigt ist, wobei die
Führung der Feder 321 und des abgeschrägten Formstücks 293 im wesentlichen parallel
zur Achse 15 des Zylinderelementes 12 erfolgte.
[0036] Die Feder 296 und die Feder 321 sind derart dimensioniert, daß im abgesenkten Zustand
des Klemmelementes 30 die plattenförmige Druckvorlage 11 unverrückbar sicher mit ihren
beiden Enden auf den Umfang 14 des Zylinderelementes 12 gedrückt gehalten wird. Die
Bewegung der Feder 321 erfolgt über das abgeschrägte Formstück 294 im Zusammenwirken
mit dem doppelt abgeschrägten Formstück 234 entsprechend der Richtung des Pfeiles
297 beim Heben bzw. Senken des Hebeelements 35. Das abgeschrägte Formstück 293 ist
entsprechend der mit dieser zusammenwirkenden Fläche des doppelt abgeschrägten Formstückes
294 abgeschrägt.
[0037] Wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, sind eine Mehrzahl von Hebeelementen 35 in der Spanneinheit
29 entsprechend der axialen Länge des Zylinderelementes vorgesehen, wobei zu jedem
Hebeelement 35 ein entsprechend ausgebildeter Mechanismus in der Spanneinheit 29 bzw.
Körper 290 der Spanneinheit 29 angeordnet ist, so daß alle Hebeelemente 35 bei Betätigung
des Schiebeelementes in Richtung der Pfeile 295 bzw. 298 synchron hin- und herbewegbar
sind. Dazu ist ein axial ausgebildeter Hebel 322, der mit dem Schiebeelement 23 verbunden
ist, und an dem das abgeschrägte Formstück 293 befestigt ist, derart axial verlängert
ausgebildet, daß er mit gleichem konstruktiven Aufbau das benachbarte Hebeelement
35, das, wie gesagt, einen gleichen Betätigungsmechanismus wie vorangehend beschrieben
aufweist, ebenfalls auf die gleiche Weise betätigen kann und dieses wieder auf gleiche
Weise das dazu benachbarte Hebeelement 35 usw.
[0038] Fig. 9 zeigt die komplette Vorrichtung 10 im Zusammenwirken mit einem Bearbeitungsorgan
13, bspw. einer Lasereinrichtung, mit der die plattenförmige Druckvorlage 11, die
erfindungsgemäß auf dem Zylinderelement 12 aufgespannt ist bzw. dort gehalten wird,
bebildert werden kann.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 10
- Vorrichtung
- 11
- plattenförmige Druckvorlage
- 12
- Zylinderelement
- 120
- Zylinderwand
- 13
- Bearbeitungsorgan
- 14
- Umfang
- 15
- Achse
- 16
- Bereich
- 17
- Vertiefung
- 18
- Stirnseite - Zylinderelement
- 19
- Stirnseite - Zylinderelement
- 20
- Abschlußelement / Stellglied
- 21
- Abschlußelement / Stellglied
- 22
- Verteilerelement
- 23
- Verteilerelement
- 24
- Durchgangsloch
- 25
- Verbindungselement
- 26
- Ausnehmung
- 27
- Klemmeinrichtung
- 28
- Innenraum - Zylinderelement
- 29
- Spanneinheit
- 290
- Körper
- 291
- Schenkel
- 292
- Schenkel
- 293
- abgeschrägtes Formstück
- 294
- doppelt abgeschrägtes Formstück
- 295
- Pfeil
- 296
- Feder
- 297
- Pfeil
- 298
- Pfeil
- 299
- schiefe Ebene
- 30
- Klemmelement
- 31
- Zylinderäußeres
- 32
- Schiebeelement
- 320
- Schiebeelement
- 321
- Feder
- 322
- Hebel
- 33 34 35
- Hebeelement
- 36
- axiale Vertiefung
1. Vorrichtung (10) zum Bearbeiten, insbesondere der Gravur, von plattenförmigen Druckvorlagen
(11) für den Flexodruck, umfassend ein rotierend antreibbares Zylinderelement (12),
auf das die Druckvorlage (11) zur Bearbeitung durch Unterdruck haltend aufgebracht
wird, wobei wenigstens ein Bearbeitungsorgan (13) die Druckvorlage (11) während der
Rotation des Zylinderelementes (12) entlang seines Umfanges (14) und längs seiner
Achse (15) bearbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens annähernd der Bereich (16) des Zylinderelementes (12), der von der plattenförmigen
Druckvorlage (11) bedeckt ist, durch Unterdruck beaufschlagt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zylinderelement (12) eine Mehrzahl radial über das Zylinderelement (12) herumlaufender,
in axialer Richtung des Zylinderelementes (12) voneinander beabstandeter nutartiger
Vertiefungen (17) aufweist, die mit dem Unterdruck beaufschlagbar sind.
3. Vorrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zylinderelement (12) an seinen jeweiligen Stirnenden (18, 19) Abschlußelemente
(20, 21) aufweist, über die der gewünschte Bereich (16) des Zylinderelementes (12)
mit Unterdruck beaufschlagbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußelemente (20, 21) als ringförmige Stellglieder, die gegenüber dem Zylinderelement
(12) um dessen Achse (15) verdrehbar sind, ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß vor den beidseitigen Abschlußelementen (20, 21) mit dem Zylinderelement (12) verbundene
Verteilerelemente (22) angeordnet sind, wobei die Verteilerelemente (22, 23) eine
Mehrzahl von Durchgangslöchern (24) aufweisen, die über unterdruckleitende Verbindungsmittel
(25) mit den nutartigen Vertiefungen (17) in Verbindung stehen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die unterdruckleitenden Verbindungselemente (25) Schläuche und/oder Rohre sind.
7. Vorrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Stellglieder wenigstens eine Ausnehmung (26) aufweisen, die jeweils
vor eine beliebige gewünschte Anzahl der Durchgangslöcher (25) drehbar ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterdruck bis in den Bereich des Hochvakuums geführt wird.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Teil des Bereiches (16) des Zylinderelementes (12) über das eine ringförmige
Stellglied (20) mit Unterdruck beaufschlagt wird und en zweiter Teil des Bereiches
(16) des Zylinderelementes (12) über das andere ringförmige Stellglied (21) mit Unterdruck
beaufschlagt wird.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Zylinderelement (12) mit wenigstens einer axial teilweise am Umfang (14) des
Zylinderelementes (12) verlaufenden Klemmeinrichtung (17) versehen ist, mit der die
plattenförmige Druckvorlage (11) am Umfang (14) des Zylinderelementes (12) befestigbar
ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung (27) eine im Inneren (28) des Zylinderelementes (12) angeordnete
Spanneinheit (29) und ein am Umfang (14) des Zylinderelementes (12) nach Art eines
Lineals ausgebildetes angeordnetes Klemmelement (30) umfaßt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinheit (29) mit dem Klemmelement (30) derart zusammenwirkend ausgebildet
ist, daß das Klemmelement (30) im wesentlichen radial zur Achse (15) des Zylinderelementes
(12) bewegbar ist.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung (27) durch das Abschlußelement (20) hindurch vom Zylinderäußeren
(31) aus betätigbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinheit (29) ein mit im wesentlichen parallel zur Achse (15) des Zylinderelementes
(12) verlaufendes hin und her bewegbares Schiebeelement (32) aufweist, wobei infolge
der Hin- und Herbewegung eine Mehrzahl von gegen die Kraft von jeweiligen Federn (296,
321) im wesentlichen radial im bezug auf die Achse (15) des Zylinderelementes hin
und her bewegbare Hebeelemente (35), die mit dem äußeren Klemmelement (30) verbunden
sind, das Klemmelement (30) vom Umfang (14) des Zylinderelementes (12) aus anheben
und absenken.