(19)
(11) EP 1 593 494 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
09.11.2005  Patentblatt  2005/45

(21) Anmeldenummer: 04010677.5

(22) Anmeldetag:  05.05.2004
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7B41C 1/02, B41C 1/04, B41C 1/05
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL HR LT LV MK

(71) Anmelder: HELL Gravure Systems GmbH
24148 Kiel (DE)

(72) Erfinder:
  • Jürgensen Malte
    24782 Rickert (DE)
  • Schröder Jörg
    24220 Flintbek (DE)

   


(54) Vorrichtung zum Bearbeiten von plattenförmigen Druckvorlagen für den Flexodruck


(57) Es wird eine Vorrichtung (10) zum Bearbeiten, insbesondere zur Gravur, von plattenförmigen Druckvorlagen (11) für den Flexodruck, vorgeschlagen, umfassend ein rotierend antreibbares Zylinderelement (12), auf das die Druckvorlage (11) zur Bearbeitung durch Unterdruck haltend aufgebracht wird, wobei wenigstens ein Bearbeitungsorgan (13) die Druckvorlage (11) während der Rotation des Zylinderelementes (12) entlang des Umfanges (14) und längs seiner Achse (5) bearbeitet. Dabei wird im wesentlichen ausschließlich der Bereich (16) des Zylinderelementes (12), der von der plattenförmigen Druckvorlage (11) bedeckt ist, durch Unterdruck beaufschlagt.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bearbeiten, insbesondere der Gravur, von plattenförmigen Druckvorlagen für den Flexodruck, umfassend ein rotierend antreibbares Zylinderelement, auf das die Druckvorlage zur Bearbeitung durch Unterdruck haltend aufgebracht wird, wobei ein Bearbeitungsorgan die Druckvorlage während der Rotation des Zylinderelementes entlang seines Umfanges und längs seiner Achse bearbeitet.

[0002] Plattenförmige Druckvorlagen für den Flexodruck, vielfach auch kurz Flexodruckplatten genannt, sind regelmäßig Photopolymerplatten, die sich mit einem Laserstrahl bebildern lassen. Es ist aber auch möglich, entsprechend der gewünschten Bebilderung der plattenförmigen Druckvorlagen die Gravur direkt mittels Laserstrahlen zu erzeugen. Unabhängig von der vorangehend skizzierten Art der Bearbeitung der Druckvorlagen müssen die plattenförmigen Druckvorlagen auf ein rotierend angetriebenes Zylinderelement aufgebracht werden, wobei dann die vorangehend skizzierte Art der Bearbeitung der auf dem Zylinderelement haltend aufgebrachten Druckvorlage erfolgen kann.

[0003] Diese Technik ist in der Fachwelt allgemein bekannt, so daß darauf an dieser Stelle nicht weiter eingegangen zu werden braucht.

[0004] Es gibt verschiedene Methoden der Befestigung der plattenförmigen Druckvorlagen auf dem Zylinderelement, wobei die einfachste der bekannten Methoden diejenige ist, bei der die plattenförmige Druckvorlage mit Klebeband auf der Oberfläche des Zylinderelementes befestigt wird, wobei nachfolgend der Bearbeitungsvorgang vonstatten gehen kann.

[0005] Um für ein fortlaufend planes Aufliegen der plattenförmigen Druckvorlage auf der Oberfläche des Zylinderelementes zu sorgen, weisen im Stand der Technik bekannte Zylinderelemente radial und/oder axial verlaufende Rillen oder Löcher auf, über die vom Zylinderinneren geeignet angelegter Unterdruck für eine gleichmäßige Anlage der plattenförmigen Druckvorlage am Außenumfang des Zylinderelementes sorgt. Dabei werden die von der plattenförmigen Druckvorlage nicht abgedeckten Rillen oder Löcher mit geeigneter Folie oder Klebeband verschlossen bzw. abgedeckt, so daß sich der Unterdruck an dem Bereich, der von der plattenförmigen Druckvorlage auf dem Zylinderelement abgedeckt wird, ausbilden kann.

[0006] Es versteht sich von selbst, daß eine derartige Methode des Haltens der plattenförmigen Druckvorlage auf dem Umfang des Zylinderelementes nur mit erheblichem manuellen Aufwand realisieren läßt und einer erheblichen Zeit bedarf, wobei auch nach Ausführung des Bearbeitungsausganges wiederum die Folie bzw. das Klebeband vom Zylinderelement und auch von der plattenförmigen Druckvorlage, wo es zumindest im Randbereich zur Fixierung und während des Bearbeitungsvorganges der plattenförmigen Druckvorlage aufgelegen hat, entfernt werden muß, was im Hinblick auf einen schnell angestrebten Wechsel der plattenförmigen Druckvorlagen auf dem Zylinderelement extrem nachteilig ist.

[0007] Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der die voraufgeführten Nachteile im Hinblick auf die Befestigung der plattenförmigen Druckvorlagen auf dem Umfang des Zylinderelementes und die Entfernung der Druckvorlage nach Abschluß der Bearbeitung ohne manuelle Tätigkeit und zudem sehr schnell durchgeführt werden kann, wobei unabhängig von der tatsächlich von der plattenförmigen Druckvorlage beanspruchten Fläche auf der Oberfläche des Druckzylinders ein festes Halten der Druckvorlage und ein sicheres Entfernen der Druckvorlage nach Abschluß der Bearbeitung ohne fremde Hilfsmittel wie Folien, Klebeband und dergleichen möglich ist, wobei die Vorrichtung einfach im Aufbau und einfach bedienbar sein soll und kostengünstig herstellbar und bereitstellbar sein soll.

[0008] Gelöst wird die Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß im wesentlichen ausschließlich der Bereich des Zylinderelementes, der von der plattenförmigen Druckvorlage bedeckt ist, durch Unterdruck beaufschlagt wird.

[0009] Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht im wesentlichen darin, daß mittels der Erfindung unterschiedliche Formate plattenförmiger Druckvorlagen auf dem Zylinderelement, das bspw. eine Standardgröße hat, sicher befestigt werden können und die Bearbeitung nachfolgend sicher erfolgen kann, ohne daß mittels Folien, Klebebändern und dergleichen irgendwelche mit Unterdruck beaufschlagten Bereiche des Zylinderelementes abgedeckt werden müssen, um einen Unterdruck bzw. ein Vakuum unter dem eigentlichen Bereich der plattenförmigen Druckvorlage aufbauen zu können, d.h. mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann gezielt der Bereich des Zylinderelementes ausgewählt werden, in dem bzw. über den ein Unterdruck zum Halten der plattenförmigen Druckvorlage erzeugt wird, wobei darüber hinaus keine weiteren Maßnahmen erforderlich sind. Das bedeutet, daß vorteilhafterweise nach dem Aufbringen der Druckvorlage auf dem Umfang des Zylinderelementes und dem entsprechenden Aufbauen des Unterdrucks sofort mit der Bearbeitung begonnen werden kann und unmittelbar nach Abschluß der Bearbeitung der Druckvorlage diese ohne weitere manuelle Maßnahmen entfernt werden kann.

[0010] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist das Zylinderelement eine Mehrzahl radial um das Zylinderelement herumlaufende, in axialer Richtung des Zylinderelementes voneinander beabstandete, nutartige Vertiefungen auf, die mit dem Unterdruck beaufschlagbar sind. Bei dieser vorteilhaften Ausgestaltung der Vorrichtung werden somit nur die nutartigen Vertiefungen mit Unterdruck beaufschlagt, die in ihrer Gesamtheit, ausgehend von der jeweiligen Breite der plattenförmigen Druckvorlage, die auf der Oberfläche des Zylinderelements aufgebracht und darauf gehalten werden soll, mit Unterdruck zu beaufschlagen sind.

[0011] Die nutartigen Vertiefungen stellen somit ein eindimensionales Raster dar, das eine automatische Anpassung an die Breite der plattenförmigen Druckvorlage bestimmt. Nur die nutartigen Vertiefungen, die vom Flächenbereich der plattenförmigen Druckvorlage bedeckt sind, brauchen mit Unterdruck beaufschlagt zu werden.

[0012] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Vorrichtung weist das Zylinderelement an seinen jeweiligen Stirnseiten Abschlußelemente auf, über die der gewünschte Bereich des Zylinderelementes mit Unterdruck beaufschlagbar ist. D.h., daß über diese Abschlußelemente die Auswahl des gewünschten Bereichs des Zylinderelementes möglich ist, der mit Unterdruck beaufschlagt werden soll.

[0013] Vorzugsweise sind die Abschlußelemente als ringförmige Stellglieder, die gegenüber dem Zylinderelement um dessen Achse verdrehbar sind, ausgebildet. Die Abschlußelemente sind bei der fertig montierten Vorrichtung von außen zugänglich, so daß mittels der als Stellglieder ausgebildeten Abschlußelemente die Auswahl der nutartigen Vertiefungen zum Beaufschlagen ausschließlich des Bereiches, der von der plattenförmigen Druckvorlage auf dem Umfang des Zylinderelementes abgedeckt wird, von außen mit Unterdruck gezielt auswählbar bzw. einstellbar ist.

[0014] Zur gezielten Einstellung des Unterdrucks bestimmter nutartiger Vertiefungen des Druckzylinders in Abhängigkeit der Breite der plattenförmigen Druckvorlagen ist es vorteilhaft, daß vor den beidseitigen Abschlußelementen, betrachtet vom Inneren des Druckzylinderelementes in Richtung seines Äußeren, mit dem Zylinderelement verbundene Verteilerelemente angeordnet sind, wobei die Verteilerelemente eine Mehrzahl von Durchgangslöchern aufweisen, die über unterdruckleitende Verbindungsmittel mit den nutartigen Vertiefungen in Verbindung stehen. Diese Verteilerelemente bilden quasi im wesentlichen den jeweiligen beidseitigen Abschluß des eigentlichen Zylinderelementes. Bei dieser Ausgestaltung werden somit die einzelnen radial umlaufenden, nutartigen Vertiefungen des Zylinderelementes jeweils gezielt mit einem Unterdruckleitenden Verbindungselement verbunden, so daß das Gesamtinnere des Zylinderelementes selbst nicht druckfrei zu sein braucht.

[0015] Vorzugsweise sind bei dieser Ausgestaltung der Vorrichtung die unterdruckleitenden Verbindungselemente in Form von Schläuchen und/oder Rohren ausgebildet, d.h. je eine nutartige Vertiefung des Zylinderelementes ist mit je einem Schlauch oder einem Rohr mit je einem Durchgangsloch verbunden, das in dem besagten Verteilerelement ausgebildet ist. Um nun mittels der ringförmigen Stellglieder, die die Abschlußelemente bilden, gezielt eine Mehrzahl der Durchgangslöcher in den Verteilerelementen mit Unterdruck und somit die damit verbundenen nutartigen Vertiefungen des Zylinderelementes zu versorgen, weisen die ringförmigen Stellglieder wenigstens eine Ausnehmung auf, die jeweils vor eine beliebige, gewünschte Anzahl der Durchgangslöcher drehbar ist, so daß die Durchgangslöcher, die abgedeckt sind, nicht mit Unterdruck beaufschlagt werden können und somit auch die entsprechenden nutartigen Vertiefungen des Zylinderelementes nicht mit Unterdruck beaufschlagt werden, während die Durchgangslöcher, die in die Ausnehmung fallen bzw. münden, mit Unterdruck beaufschlagt werden. Somit kann mittels des Drehens der ringförmigen Stellglieder auf einfach Weise durch einfache Verdrehung eine Auswahl getroffen werden, welche nutartigen Vertiefungen mit Unterdruck beaufschlagt werden sollen.

[0016] Der Unterdruck selbst ist vorteilhafter bis in den Bereich des Hochvakuums geführt, wobei dieses für die erfindungsgemäße Zwecke zur Sicherstellung eines ausreichenden Haltens der plattenförmigen Druckvorlage auf der Oberfläche bzw. dem Umfang des Zylinderelementes ausreichend ist.

[0017] Grundsätzlich kann die Einstellung bzw. Auswahl der nutartigen Vertiefungen, die mit Unterdruck beaufschlagt werden sollen, entweder von der einen Seite oder von der anderen Seite des Zylinderelementes aus ausgewählt bzw. eingestellt werden. Bei einer sehr vorteilhaften Ausführungsform wird jedoch ein erster Teil des Bereiches des Zylinderelementes über das eine ringförmige Stellglied mit Unterdruck beaufschlagt und ein zweiter Teil des Bereiches des Zylinderelementes über das andere ringförmige Stellglied mit Unterdruck beaufschlagt, was letztlich zu einer ggf. einfacheren Ausgestaltung der Vorrichtung in ihrer Gesamtheit führen kann.

[0018] Es ist im Stand der Technik bekannt, daß auf den Zylinderelementen Klemmechanismen vorhanden sind, mit denen die jeweiligen Enden der plattenförmigen Druckvorlagen in Umfangsrichtung gehalten werden können. Diese Klemmvorrichtungen werden in der Regel mittels eines gesonderten Werkzeugs durch Drehen einer im Zylinderelement geeignet positionierenden Spannschraube durch Heben bzw. Senken betätigt. Diese Betätigung erfordert zum einen gesonderte Werkzeuge und zum anderen eine sorgfältige Ausrichtung der Befestigungselemente, damit die Druckvorlage gleichmäßig gespannt ergriffen werden kann und durch ungleichmäßiges Spannen kein Wellen der Polymerplatten infolge der elastischen Verformung des Materials bei nicht sorgfältig gleichmäßigem Festspannen auftritt. Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß die im Stand der Technik bei den erfindungsgemäßen Vorrichtungen bisher anzutreffenden Klemmvorrichtungen allesamt unzureichende Klemmergebnisse liefern, die einen hohen Justageaufwand bei nicht zufriedenstellenden Klemmergebnissen zeigen. Um diese Nachteile zu überwinden, wird bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgeschlagen, das Zylinderelement mit wenigstens einer axial wenigstens teilweise am Umfang des Zylinderelementes verlaufenden Klemmeinrichtung vorzusehen, mit der die plattenförmige Druckvorlage lösbar am Umfang des Zylinderelementes befestigbar ist.

[0019] Der Vorteil dieser Ausgestaltung der Vorrichtung liegt im wesentlichen darin, daß mittels der erfindungsgemäßen Klemmeinrichtung über die gesamte zu erfassende Breite der plattenförmigen Druckvorlage ein gleichmäßiges Ergreifen und Andrücken der plattenförmigen Druckvorlage auf den Umfang des Zylinderelementes möglich ist. Es brauchen gemäß der Erfindung keine Spann- oder Stellschrauben gesondert längs der Achse des Druckzylinders betätigt zu werden, vielmehr wird mittels der Klemmeinrichtung über die gesamte Länge des Zylinderelementes ein gleichmäßiger Druck auf die Druckvorlage ausgeübt und die Klemmeinrichtung kann nach Abschluß der Bearbeitung der Druckvorlage entriegelt bzw. gelöst werden, so daß die Druckvorlage dann auf einfache Weise vom Zylinderelement entfernt werden kann.

[0020] Gemäß einer noch anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Vorrichtung umfaßt die Klemmeinrichtung eine im Inneren des Zylinderelementes angeordnete Spanneinheit und ein am Umfang des Zylinderelementes nach Art eines Lineals ausgebildetes angeordnetes Klemmelement, wobei sich zum Ergreifen der Druckvorlage bzw. zum Lösen der Druckvorlage das Lineal radial zur Achse des Druckzylinders auf die Druckvorlage zubewegt und diese ergreift und sich zum Lösen in umgekehrter Richtung bewegt und somit außer Eingriff mit der Druckvorlage kommt. Bei dieser Ausgestaltung der Vorrichtung ist lediglich das Lineal außen auf der Druckvorlage angeordnet, wohingegen der gesamte übrige Mechanismus der Klemmeinrichtung im Inneren des Zylinderelementes angeordnet ist.

[0021] Der Mechanismus der Klemmeinrichtung ist vorzugsweise derart gestaltet, daß die Spanneinheit mit dem Klemmelement, das wie nach Art eines Lineals ausgebildet sein kann, derart zusammenwirkend ausgebildet ist, daß das Klemmelement im wesentlichen radial zur Achse des Zylinderelementes bewegbar ist. Dadurch wird erreicht, daß beim Erfassen und Klemmen auch großer Druckvorlagen auf den Umfang des Zylinderelementes die Druckvorlage nicht in Umfangrichtung verschoben wird, sondern ausschließlich ein Andrücken an den Umfang in radialer Richtung, d.h. bezogen auf die Achse des Zylinderelementes, eine Kraftbeaufschlagung erfährt und somit radial auf den Umfang gedrückt wird.

[0022] Um sicherzustellen, daß das Zylinderelement bei der angestrebten Nennumdrehungsgeschwindigkeit keine Unwuchterscheinungen zeigt und somit aufwendige Maßnahmen zur Kompensation einer Unwucht vermieden werden können, ist es vorteilhaft, die Klemmeinrichtung durch das Abschlußelement hindurch vom Zylinderäußeren aus betätigbar auszugestalten, was zudem auch noch den weiteren Vorteil hat, daß das Festklemmen und das Lösen der Klemmeinrichtung auch dann möglich ist, wenn das Zylinderelement betriebsbereit in der Vorrichtung eingesetzt ist.

[0023] Der Hebe- und Senkvorgang der Klemmeinrichtung kann prinzipiell auf beliebige geeignete Weise konstruktiv realisiert werden, bspw. mittels einer von außen durch die Abschlußelemente hindurch betätigbaren Gewindespindel, die entsprechend der Drehrichtung ein Anheben des Klemmelementes bzw. Lineals und ein Absenken des Klemmelementes bewirkt. Um aber auch im Lichte der eingangs gestellten Aufgabe ein möglichst schnelles, sicheres und werkzeugfreies Betätigen auch der Klemmeinrichtung zu ermöglichen, ist es schließlich vorteilhaft, die Vorrichtung derart auszubilden, daß die Spanneinheit ein im wesentlichen parallel zur Achse des Zylinderelementes verlaufendes, hin und her bewegbares Schiebeelement aufweist, wobei infolge dieser Hin- und Herbewegung eine Mehrzahl gegen die Kraft von jeweiligen Federn im wesentlichen radial in bezug auf die Achse des Zylinderelementes hin- und herbewegbare Hebeelemente vorzusehen, die mit dem äußeren Klemmelement verbunden sind und somit das Klemmelement vom Umfang des Zylinderelementes aus anheben bzw. absenken zu lassen.

[0024] Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die nachfolgenden schematischen Zeichnungen anhand eines Ausführungsbeispieles im einzelnen beschrieben. Darin zeigen:
Fig. 1
in perspektivischer Darstellung ein Zylinderelement gem. der Erfindung mit einer Mehrzahl von radial um das Zylinderelement herumlaufenden, in axialer Richtung des Zylinderelementes voneinander beabstandeten, nutartigen Vertiefungen, wobei das Zylinderelement hier lediglich an den Stirnseiten mit Verteilerelementen (ein Verteilerelement ist lediglich dargestellt) versehen ist,
Fig. 2
eine Darstellung wie Fig. 1, bei der jedoch eine zu bearbeitende plattenförmige Druckvorlage aufgespannt ist,
Fig. 3
eine Ansicht auf die Stirnseite des Zylinderelementes mit montiertem Lagerflansch,
Fig. 4
eine Seitenansicht des Zylinderelementes gem. Fig. 3 im Schnitt entlang der Linie A-B von Fig. 3,
Fig. 5
eine Ansicht auf die Stirnseite des Zylinderelementes gem. Fig. 1,
Fig. 6
eine Darstellung wie Fig. 5, bei der jedoch die Ausnehmung im wesentlichen alle Durchgangslöcher freigibt,
Fig. 7
eine im Innenraum des Zylinderelementes angeordnete Spanneinheit als Teil einer Klemmeinrichtung zum Festklemmen einer plattenförmigen Druckvorlage auf den Umfang des Zylinderelementes in perspektivischer Darstellung,
Fig. 8
einen Ausschnitt der Spanneinheit gem. Fig. 7 im Schnitt in der seitlichen Darstellung, und
Fig. 9
eine perspektivische Gesamtansicht der Vorrichtung mit der plattenförmigen Druckvorlage zusammenwirkenden Bearbeitungsorgan.


[0025] In den Fig. 3 und 4 ist die Vorrichtung 10 mit Ausnahme der Aufnahmelager und des Antriebs des Zylinderelements 12 vollständig dargestellt. Von zentraler Bedeutung für die Vorrichtung 10 ist das Zylinderelement 12, wie es als Teil der Gesamtvorrichtung 10 in Fig. 1 gesondert dargestellt ist. Insofern wird zunächst auf das Zylinderelement 12 Bezug genommen.

[0026] Das Zylinderelement 12 gem. Fig. 1 weist eine Mehrzahl radial um das Zylinderelement 12 herumlaufende, axial in Richtung des Zylinderelements 12 voneinander beabstandete, nutartige Vertiefungen 17 auf. Die Anzahl der nutartigen Vertiefungen 17, die ausgebildet werden, wird in Abhängigkeit der axialen Länge und des Durchmessers des Zylinderelementes 12 geeignet gewählt. Die nutartigen Vertiefungen 17 sind zum Umfang 14 des Zylinderelementes 12 hin offen. In axiale Richtung am Umfang 14 verlaufend ist eine in axialer Richtung des Zylinderelements 12 verlaufende Vertiefung 36 vorgesehen, in der ein als linear ausgebildetes Klemmelement 30, vgl. auch Fig. 3, angeordnet ist, worauf noch weiter unten im einzelnen eingegangen wird. An den Stirnseiten 18, 19 des Zylinderelementes 12 sind an jeder Stirnseite je ein Verteilerelement 22, 23 vorgesehen (in Fig. 1 ist lediglich Verteilerelement 23 dargestellt). Die Verteilerelemente 22, 23 bilden jeweilige stirnseitige Abschlüsse des Zylinderelementes 12 und weisen jeweils eine Mehrzahl von Durchgangslöchern 24 auf. Die Durchgangslöcher 24 sind mit unterdruckleitenden Verbindungselementen 25 (in Fig. 1 nicht dargestellt) mit jeweils einer nutartigen Vertiefung 17 verbunden. Über die Verbindungselemente 25, die als Schläuche und/oder Rohre ausgebildet sein können, werden die nutartigen Vertiefungen mit Unterdruck beaufschlagt, worauf im einzelnen noch weiter unten eingegangen wird.

[0027] In Fig. 2 ist das Zylinderelement 12 bestimmungsgemäß mit einer zu bearbeitenden plattenförmigen Druckvorlage 11 versehen. Die nicht von der plattenförmigen Druckvorlage 11 bedeckten Bereiche der Oberfläche bzw. des Umfangs 14 werden nicht mit Unterdruck beaufschlagt, was weiter unten im einzelnen noch beschrieben wird.

[0028] In Fig. 4 ist das nahezu komplett montierte Zylinderelement 12 dargestellt. Auf dem in Fig. 4 dargestellten linken Abschnitt des Zylinderelementes 12 ist jeweils ein auf dem jeweiligen Abschlußelement 20, 21, das als Stellglied wirkt, aufliegendes Verteilerelement 22, 23 angeordnet. Die Abschlußelemente 20, 21, die ringförmig ausgebildet sind, sind gegenüber dem Zylinderelement 12 um dessen Achse 15 verdrehbar ausgebildet. In den Abschlußelementen 20, 21 ist wenigstens eine Ausnehmung 26 ausgebildet, über die Unterdruck auf die Durchgangslöcher 24 in den Verteilerelementen 22, 23 geführt werden kann.

[0029] Fig. 5 zeigt eine Ansicht auf die Stirnseite 19 des Zylinderelementes 12 gem. Fig. 1. Das Verteilerelement 23 ist in der Darstellung von Fig. 5 aus Gründen der Deutlichkeit der Darstellung nicht mit dem als Abschlußelement ausgebildeten Stellglied 21 dargestellt, es ist aber in gestrichelter Darstellung die Ausnehmung 26 des Anschlußelementes 23 dargestellt, die bei Drehung des Abschlußelementes um die Achse 15 vor die Öffnungen der Durchgangslöcher 24 gedreht werden kann, so daß die Durchgangslöcher 24 durch die Ausnehmung 26 hindurch mit Unterdruck beaufschlagt werden können und somit die mit den Durchgangslöchern 24 verbundenen nutartigen Vertiefungen 17 auf dem Umfang 14 des Zylinderelementes 12.

[0030] Fig. 6 zeigt im wesentlichen die gleiche Ansicht auf die Stirnseite des Zylinderelementes 12 gem. Fig. 1 wie Fig. 5. Die Ausnehmung 26 ist hier aber soweit gedreht, daß im wesentlichen alle Durchgangslöcher 24 mit Unterdruck beaufschlagt werden können.

[0031] Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß das Zylinderelement 12 mit einer Klemmeinrichtung 17 versehen ist, mit der die plattenförmige Druckvorlage 11, die hier lediglich gestrichelt angedeutet ist, lösbar am Umfang 14 des Zylinderelements 12 befestigbar ist. Die plattenförmige Druckvorlage 11 aus einem geeigneten polymeren Werkstoff, wie sie bspw. für den Flexodruck verwendet wird, ist in der Regel derart bemessen, daß sie um den gesamten Umfang 14 des Zylinderelementes 12 herum angeordnet und dort gehalten wird, wobei die beiden jeweiligen Enden der plattenförmigen Druckvorlage 11 durch die Klemmeinrichtung 17, neben der durch Unterdruck ausgebildeten Haltekraft auf der Oberfläche bzw. dem Umfang 14 des Zylinderelements 12, s.o., auch noch durch die Klemmeinrichtung 17 gehalten werden.

[0032] Die Klemmeinrichtung erstreckt sich wenigstens teilweise axial am Umfang 14 des Zylinderelementes 12. Die Klemmeinrichtung 27 besteht im wesentlichen aus zwei Teilen. Ein Teil der Klemmeinrichtung 27 ist im Inneren 28 des Zylinderelementes 12 angeordnet und als Spanneinheit 29 ausgebildet, vgl. die Fig. 7 und 8. Der andere Teil der Klemmeinrichtung ist am Umfang 14 des Zylinderelementes 12 ausgebildet und umfaßt ein Klemmelement 30, vgl. Fig. 3, das nach Art eines Lineals ausgebildet ist.

[0033] Die Spanneinheit 29, die in ihrer Gesamtheit in Fig. 7 perspektivisch dargestellt ist, weist einen im wesentlichen im Querschnitt quadratrohrförmigen Körper 290 auf. Zwischen dem oberen Schenkel 291 und dem unteren Schenkel 292, bezogen auf die Darstellungen der Fig. 7 und 8, ist eine Mehrzahl von Hebeelementen 35, die hier als Stifte ausgebildet sind, geeignet gelagert aufgenommen. Die Spanneinheit 29 ist im Innenraum 28 des Zylinderelementes 26 derart angeordnet, daß der obere Teil der stiftartigen Hebeelemente 35, vgl. auch die Fig. 2 und 6, durch die Zylinderwand 120 hindurchragen. Am oberen freien Ende des Hebeelementes 35, bezogen auf die Darstellung der Fig. 8, ist außerhalb der Zylinderwand 120 das nach Art eines Lineals ausgebildete Klemmelement 30, vgl. Fig. 3, angeordnet bzw. mit den Hebeelementen 35 geeignet verbunden. Die Spanneinheit 29 ist im Innenraum 28 des Zylinderelements 12 im wesentlichen parallel zur Achse 15 des Zylinderelementes 12 verlaufend ausgebildet und dort geeignet befestigt. Die Spanneinheit weist ein Schiebeelement 32 auf, das in Richtung des Pfeiles im wesentlichen parallel zur Achse 15 des Zylinderelementes 12 bewegbar ist. Die Klemmeinrichtung 27 ist über das Schiebeelement 32 durch das Abschlußelement 20 hindurch vom Zylinderäußeren 31 aus betätigbar, d.h. hin und her bewegbar. Mit dem Schiebeelement 32 verbunden ist ein abgeschrägtes Formstück 293 vorgesehen, das in gleitendem Eingriff mit einem doppelt abgeschrägten Formstück 294 mit dessen einer Abschrägung steht. Das doppelt abgeschrägte Formstück 294 ist auf dem Hebeelement 35 geeignet befestigt, und zwar derart, daß dann, wenn mittels des Schiebeelementes 32 eine Bewegung des Schiebeelementes 32 in Richtung des Pfeiles 297 auf das Hebeelement 35 gem. Fig. 8 zu, das Hebeelement 35 in Richtung des Pfeiles 295 aus dem Körper 290 austritt und somit das als Lineal ausgebildete Klemmelement 30 vom Umfang 14 des Zylinderelements 12 angehoben wird, und zwar gegen die Kraft einer Feder 296, die zwischen dem unteren Ende des Hebeelementes 35 und dem Schenkel 292 des Körpers 290 wirkt, wobei die Feder 296 hier eine Druckfeder ist.

[0034] Ist die plattenförmige Druckvorlage 11 geeignet am Umfang 14 des Zylinderelementes 12 positioniert, nachdem diese mit geeignet aufgebrachtem Unterdruck am Umfang 14 gehalten ist, wird das Schiebeelement in Richtung des Pfeiles 292 weg vom Hebeelement 35 bewegt, so daß aufgrund der Kraft der Feder 296 des Hebeelement 35 in Richtung des Pfeiles 298 beaufschlagt wird. Infolgedessen wird sich das als Lineal ausgebildete Klemmelement 230 wieder auf den Umfang 14 des Zylinderelements 12 zu bewegen und dabei die plattenförmige Druckvorlage 11 beidseitig ergreifen und einklemmen, s. auch wiederum Fig. 3.

[0035] Das doppelt abgeschrägte Formstück 294 wirkt mit seiner zweiten schiefen Ebene 299 mit einem abgeschrägten Formstück 293 zusammen, das ebenfalls mittels einer Feder 321 zusammenwirkt, die im Körper 290 geeignet geführt und befestigt ist, wobei die Führung der Feder 321 und des abgeschrägten Formstücks 293 im wesentlichen parallel zur Achse 15 des Zylinderelementes 12 erfolgte.

[0036] Die Feder 296 und die Feder 321 sind derart dimensioniert, daß im abgesenkten Zustand des Klemmelementes 30 die plattenförmige Druckvorlage 11 unverrückbar sicher mit ihren beiden Enden auf den Umfang 14 des Zylinderelementes 12 gedrückt gehalten wird. Die Bewegung der Feder 321 erfolgt über das abgeschrägte Formstück 294 im Zusammenwirken mit dem doppelt abgeschrägten Formstück 234 entsprechend der Richtung des Pfeiles 297 beim Heben bzw. Senken des Hebeelements 35. Das abgeschrägte Formstück 293 ist entsprechend der mit dieser zusammenwirkenden Fläche des doppelt abgeschrägten Formstückes 294 abgeschrägt.

[0037] Wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, sind eine Mehrzahl von Hebeelementen 35 in der Spanneinheit 29 entsprechend der axialen Länge des Zylinderelementes vorgesehen, wobei zu jedem Hebeelement 35 ein entsprechend ausgebildeter Mechanismus in der Spanneinheit 29 bzw. Körper 290 der Spanneinheit 29 angeordnet ist, so daß alle Hebeelemente 35 bei Betätigung des Schiebeelementes in Richtung der Pfeile 295 bzw. 298 synchron hin- und herbewegbar sind. Dazu ist ein axial ausgebildeter Hebel 322, der mit dem Schiebeelement 23 verbunden ist, und an dem das abgeschrägte Formstück 293 befestigt ist, derart axial verlängert ausgebildet, daß er mit gleichem konstruktiven Aufbau das benachbarte Hebeelement 35, das, wie gesagt, einen gleichen Betätigungsmechanismus wie vorangehend beschrieben aufweist, ebenfalls auf die gleiche Weise betätigen kann und dieses wieder auf gleiche Weise das dazu benachbarte Hebeelement 35 usw.

[0038] Fig. 9 zeigt die komplette Vorrichtung 10 im Zusammenwirken mit einem Bearbeitungsorgan 13, bspw. einer Lasereinrichtung, mit der die plattenförmige Druckvorlage 11, die erfindungsgemäß auf dem Zylinderelement 12 aufgespannt ist bzw. dort gehalten wird, bebildert werden kann.

Bezugszeichenliste



[0039] 
10
Vorrichtung
11
plattenförmige Druckvorlage
12
Zylinderelement
120
Zylinderwand
13
Bearbeitungsorgan
14
Umfang
15
Achse
16
Bereich
17
Vertiefung
18
Stirnseite - Zylinderelement
19
Stirnseite - Zylinderelement
20
Abschlußelement / Stellglied
21
Abschlußelement / Stellglied
22
Verteilerelement
23
Verteilerelement
24
Durchgangsloch
25
Verbindungselement
26
Ausnehmung
27
Klemmeinrichtung
28
Innenraum - Zylinderelement
29
Spanneinheit
290
Körper
291
Schenkel
292
Schenkel
293
abgeschrägtes Formstück
294
doppelt abgeschrägtes Formstück
295
Pfeil
296
Feder
297
Pfeil
298
Pfeil
299
schiefe Ebene
30
Klemmelement
31
Zylinderäußeres
32
Schiebeelement
320
Schiebeelement
321
Feder
322
Hebel
33 34 35
Hebeelement
36
axiale Vertiefung



Ansprüche

1. Vorrichtung (10) zum Bearbeiten, insbesondere der Gravur, von plattenförmigen Druckvorlagen (11) für den Flexodruck, umfassend ein rotierend antreibbares Zylinderelement (12), auf das die Druckvorlage (11) zur Bearbeitung durch Unterdruck haltend aufgebracht wird, wobei wenigstens ein Bearbeitungsorgan (13) die Druckvorlage (11) während der Rotation des Zylinderelementes (12) entlang seines Umfanges (14) und längs seiner Achse (15) bearbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens annähernd der Bereich (16) des Zylinderelementes (12), der von der plattenförmigen Druckvorlage (11) bedeckt ist, durch Unterdruck beaufschlagt wird.
 
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zylinderelement (12) eine Mehrzahl radial über das Zylinderelement (12) herumlaufender, in axialer Richtung des Zylinderelementes (12) voneinander beabstandeter nutartiger Vertiefungen (17) aufweist, die mit dem Unterdruck beaufschlagbar sind.
 
3. Vorrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zylinderelement (12) an seinen jeweiligen Stirnenden (18, 19) Abschlußelemente (20, 21) aufweist, über die der gewünschte Bereich (16) des Zylinderelementes (12) mit Unterdruck beaufschlagbar ist.
 
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußelemente (20, 21) als ringförmige Stellglieder, die gegenüber dem Zylinderelement (12) um dessen Achse (15) verdrehbar sind, ausgebildet sind.
 
5. Vorrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß vor den beidseitigen Abschlußelementen (20, 21) mit dem Zylinderelement (12) verbundene Verteilerelemente (22) angeordnet sind, wobei die Verteilerelemente (22, 23) eine Mehrzahl von Durchgangslöchern (24) aufweisen, die über unterdruckleitende Verbindungsmittel (25) mit den nutartigen Vertiefungen (17) in Verbindung stehen.
 
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die unterdruckleitenden Verbindungselemente (25) Schläuche und/oder Rohre sind.
 
7. Vorrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Stellglieder wenigstens eine Ausnehmung (26) aufweisen, die jeweils vor eine beliebige gewünschte Anzahl der Durchgangslöcher (25) drehbar ist.
 
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterdruck bis in den Bereich des Hochvakuums geführt wird.
 
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Teil des Bereiches (16) des Zylinderelementes (12) über das eine ringförmige Stellglied (20) mit Unterdruck beaufschlagt wird und en zweiter Teil des Bereiches (16) des Zylinderelementes (12) über das andere ringförmige Stellglied (21) mit Unterdruck beaufschlagt wird.
 
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Zylinderelement (12) mit wenigstens einer axial teilweise am Umfang (14) des Zylinderelementes (12) verlaufenden Klemmeinrichtung (17) versehen ist, mit der die plattenförmige Druckvorlage (11) am Umfang (14) des Zylinderelementes (12) befestigbar ist.
 
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung (27) eine im Inneren (28) des Zylinderelementes (12) angeordnete Spanneinheit (29) und ein am Umfang (14) des Zylinderelementes (12) nach Art eines Lineals ausgebildetes angeordnetes Klemmelement (30) umfaßt.
 
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinheit (29) mit dem Klemmelement (30) derart zusammenwirkend ausgebildet ist, daß das Klemmelement (30) im wesentlichen radial zur Achse (15) des Zylinderelementes (12) bewegbar ist.
 
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung (27) durch das Abschlußelement (20) hindurch vom Zylinderäußeren (31) aus betätigbar ist.
 
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinheit (29) ein mit im wesentlichen parallel zur Achse (15) des Zylinderelementes (12) verlaufendes hin und her bewegbares Schiebeelement (32) aufweist, wobei infolge der Hin- und Herbewegung eine Mehrzahl von gegen die Kraft von jeweiligen Federn (296, 321) im wesentlichen radial im bezug auf die Achse (15) des Zylinderelementes hin und her bewegbare Hebeelemente (35), die mit dem äußeren Klemmelement (30) verbunden sind, das Klemmelement (30) vom Umfang (14) des Zylinderelementes (12) aus anheben und absenken.
 




Zeichnung




























Recherchenbericht