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(11) |
EP 0 931 885 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.12.2005 Patentblatt 2005/50 |
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Anmeldetag: 19.01.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E03F 5/06 |
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Entwässerungsrinne
Drainage channel
Caniveau d'écoulement
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB IE IT LI NL |
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Priorität: |
22.01.1998 CH 14698
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.07.1999 Patentblatt 1999/30 |
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Patentinhaber: |
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- Poly-Bauelemente AG
3315 Bätterkinden (CH) Benannte Vertragsstaaten: AT BE CH DE ES FR IT LI NL
- WAVIN B.V.
8011 CW Zwolle (NL) Benannte Vertragsstaaten: DK FI GB IE
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Erfinder: |
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- Amann, Markus
4712 Laupersdorf (CH)
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| (74) |
Vertreter: Clerc, Natalia et al |
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Isler & Pedrazzini AG
Postfach 6940 8023 Zürich 8023 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 601 446 DE-A- 19 545 131
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EP-A- 0 761 885 DE-C- 19 541 653
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Eine Entwässerungsrinne mit einer Sicherungseinrichtung, mit welcher ein Rost auf
dem Rinnenkörper befestigt wird, ist aus der EP-A-81 741 bekannt. Sie umfasst einen
Bügel, der über eine Schraube mit dem Rost verbunden ist. Der Rost wird auf den Oberrrand
des Rinnenkörpers aufgesetzt, wobei der Bügel im wesentlichen in Längsrichtung der
Abdeckung ausgerichtet ist. Anschliessend wird die Schraube gedreht, so dass der Bügel
in gegenüberliegenden Ausnehmungen in den Seitenwänden des Rinnenkörpers bis zu einem
Anschlag einschwenkt. Durch weiteres Drehen der Schraube wird der Rost gegen den Bügel
verspannt und der Bügel legt sich an die Oberseite der Ausnehmungen an.
[0002] Diese bekannte Sicherungseinrichtung ist nur als Schraubensicherung mit einer einzigen
Schraube einsetzbar, da nur in dieser Weise die Schwenkbewegung des Bügels erzeugt
werden kann
[0003] DE-A-195'41'653 offenbart eine Entwässerungsrinne mit einem Verriegelungsbolzen,
welcher eine Öffnung eines Bügels durchsetzt. Der Verriegelungsbolzen weist zwei nach
unten ragende Spreizelement auf. Im oberen Bereich dieser Spreizelemente sind Anlageflächen
vorhanden, welche an einer unteren Seite einer Öffnung im Bügel anliegen und so ein
Austreten des verriegelungsbolzen aus der Öffnung blockieren.
[0004] Aus der EP-A-601 446 ist eine weitere Entwässerungsrinne mit einer Sicherungseinrichtung
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt. Bei dieser Rinne wird der Bügel ohne
die Abdeckung in die Ausnehmungen eingedreht. Dabei weist der Bügel an mindestens
einem Ende eine Klemmeinrichtung auf, die derart ausgebildet ist, dass der Bügel nach
dem Einsetzen in die Ausnehmungen in der Rinne festgesetzt ist. Anschliessend wird
die Abdeckung mit einem an dieser vorgesehenen zapfenförmigen Befestigungsstück aufgesetzt.
Der Befestigungszapfen ist in im Bügel eingesetzte Befestigungsgegenstücke eingerastet.
[0005] Diese Befestigungseinrichtung weist den Nachteil auf, dass der Bügel selber die Klemmeinrichtung
aufweist, die sich in die Rinne kraftschlüssig einpasst und auch Träger der Einzelelemente
ist, die die Schraubenlosigkeit der Befestigung ermöglichen. Da die Montage der Abdeckung
mehrere Einzelelemente erfordert, wird der Vorteil der Schraubenlosigkeit der Befestigung
relativiert.
[0006] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Entwässerungsrinne mit einer Sicherungseinrichtung der eingangs genannten Art
derart zu verbessern, dass die schraubenlose Montage der Abdeckung in einfacher Weise
durchführbar wird. Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1 gelöst.
[0007] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert.
Darin zeigt:
- Figur 1
- eine Explosionsansicht eines ersten Ausführungsbeispiels,
- Figuren 2 bis 4
- einen Querschnitt, einen Horizontalschnitt und einen Längsschnitt,
- Figur 5
- einen Querschnitt durch eine zweite Ausführungsform,
- Figuren 6 und 7
- das Einrastelement für die zweite Ausführungsform,
- Figuren 8 bis 10
- eine dritte Ausführungsform,
- Figuren 11 und 12
- zwei Varianten des Einsatzes, und
- Figuren 13 bis 16
- eine vierte Ausführungsform.
[0008] Die Entwässerungsrinne nach Figur 1 umfasst einen Rinnenkörper 1 mit zwei Seitenwänden
2 und einem Boden 3. An einander gegenüberliegenden Stellen haben die Seitenwände
2 jeweils Paare von Ausnehmungen 4. In diese sind Arretierbügel 5 eingesetzt, die
mittig eine durchgehende Öffnung 6 haben. In diese Öffnung 6 ist ein Einrastelement
7 einschnappbar, das mit einer Abdeckung 9, z.B. einem Rost, unverlierbar verbunden
ist, z.B. mit Hilfe von Schrauben 8. Vorzugsweise sind die Schrauben 8 nur mit einem
Spezialwerkzeug montier- und demontierbar, damit beim Abnehmen der Abdeckung 9 nicht
irrtümlich zunächst die Schrauben 8 gelöst werden.
[0009] Figur 4 zeigt die Ausnehmungen 4 der Rinne in einer Seitenansicht. Die Ausnehmungen
4 sind in einem in die Seitenwand 2 eingegossenen Einsatz 14 aus Kunststoff oder Metall
ausgebildet. Der Bügel 5 wird in einer Schwenkbewegung in Richtung des Pfeils 15 in
die Ausnehmungen 4 eingeführt. Die Ausnehmung 4 hat einen sich in Richtung der Anschlagfläche
16 verjüngenden Querschnitt und eine Rückhaltevertiefung 17 am anschlagnahen Ende
ihrer unteren Auflauffläche 18. Der Bügel 5 wird in die beiden gegenüberliegenden
Ausnehmungen 4 in ihren rückwärtigen Bereichen 19 in einer zur Längsrichtung der Rinne
1 diagonal verlaufenden Weise eingesetzt und anschliessend in Pfeilrichtung 15 bis
zur Rückhaltevertiefung 17 eingeschwenkt. Der Bügel 5 ist im Querschnitt U-förmig.
[0010] Zusätzlich kann ein Rückhaltenocken 21 im Bereich der der Rückhaltevertiefung 17
diagonal gegenüberliegenden Seite des Bügels 5 vorgesehen sein, der ein kraftloses
Ausfahren des Bügels 5 verhindert.
[0011] Die Figuren 2 und 3 zeigen einen Querschnitt durch eine Rinne nach Figur 1 bzw. einen
Längsschnitt. In allen Figuren sind analoge Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Am oberen Ende der Seitenwände 2 der Rinne 1 sind Auflageflächen 26 vorgesehen, auf
welche die Abdeckung 9 aufgelegt wird. Die Symmetrieachse 27 der Öffnung 6 ist vertikal.
Die Öffnung 6 ist durch Stanzen und Biegen geformt, wobei zunächst zwei parallele,
Seiten eines Rechtecks bildende Linien 28 und eine quer dazu verlaufende Mittellinie
ausgestanzt und die dadurch gebildeten Lappen 30 doppelt abgekantet werden. Dadurch
sind zwei sich gegenüberliegende, sich nach unten verjüngende Keilflächen 31 und zwei
gegenüberliegende, daran anschliessende, sich nach unten erweiternde Keilflächen 32
gebildet.
[0012] Das Einrastelement 7 hat zwei Spreizflügel 37, welche mit nach unten gegen die Achse
27 geneigten Eingriffsflächen 38 über die Keilflächen 31 gleiten, wobei die Spreizflügel
37 gegeneinander gedrückt werden. Nach Durchtritt durch die engste Stelle der Öffnung
6 spreizen sich die Flügel 37 wieder, bis sie schliesslich bei vollständig eingesetzter
Abdeckung 9 mit ihren oberen, keilförmigen Flächen 39 formschlüssig aber im wesentlichen
ohne Vorspannung an den Keilflächen 32 anliegen.
[0013] In Figur 2 ist das in diesem Falle zweiflüglige Einrastelement 7 dargestellt, welches
vorzugsweise aus Kunststoff besteht. Es hat einen Schaft 47, der eine zentrale, quer
verlaufende Öffnung 48 hat. Im Kopf 49 des Einrastelementes 7 ist vorzugsweise eine
Mutter 50 eingespritzt, die mit der Schraube 8 zusammenwirkt. Anstelle einer eingespritzten
Mutter kann auch das vollständige Innengewinde im Kopf 49 und/oder im Schaft 47 des
Einrastelementes 7 spritzgegossen sein. Anstelle des Kopfs 49 oder zusätzlich zu diesem
kann eine Pressbolzenverbindung zur Abdeckung 9 hergestellt werden.
[0014] Figur 5 zeigt den Bügel 5 gemäss einem zweiten Ausführungsbeispiel, bei dem die Öffnung
6 in einem Einsatz 43 ausgebildet ist. Dieser besteht vorzugsweise aus Kunststoff
und ist in eine Durchgangsöffnung 44 eingeschnappt. Die Flächen 31, 32 sind in diesem
Ausführungsbeispiel Kegelstumpfflächen. Der Bügel 5 kann auch vollständig aus Kunststoff
hergestellt sein. In diesem Fall kann der Einsatz 43 einstückig an den Bügel 5 angeformt
sein.
[0015] Figuren 6 und 7 zeigen ein Einrastelement 7 mit vier Flügeln 37. Die Flügel 37 sind
durch Querschlitze 53 voneinander getrennt. Die Flächen 38, 39 sind konisch, so dass
sich dieses Element für die Ausführungsform des Bügels 5 nach Figur 5 eignet. Die
Flächen 31, 32 und 38, 39 der Ausführungsform nach Figuren 5 bis 7 können alternativ
auch pyramidenstumpfförmig ausgebildet werden. Dieses Einrastelement 7 hat ein zentrales
Sackloch 54 zur Aufnahme des Schaftes der Schraube 8. Es können auch drei oder mehr
als vier Flügel 37 vorgesehen sein.
[0016] Bei der Ausführungsform nach Figuren 8 bis 10 besteht der Bügel 5 aus Gusseisen.
Solche Bügel 5 sind kostengünstiger lieferbar, je geringere Anforderungen an die Toleranzen
gestellt werden. Um auch grössere Toleranzen überbrücken zu können, hat in diesem
Ausführungsbeispiel der Einsatz 14 auf der Unterseite der Ausnehmung 4 einen elastischen
Steg 58, der durch einen Schlitz 59 von der Rückwand 60 der Ausnehmung 4 getrennt
ist. Am Steg 58 ist gegenüberliegend dem Nocken 21 ein Rückhaltenocken 61 ausgebildet.
Die dem Bereich 19 zugewandten Keilflächen 62 der Nocken 21, 61 sind wesentlich flacher
als die anderen Keilflächen 63, damit die Montage des Bügels erleichtert und ein unbeabsichtigtes
Ausschwenken des Bügels 5 aus der montierten Lage erschwert wird. Der Einsatz 14 hat
auf der der Ausnehmung 4 gegenüberliegenden Seite eine nach aussen offene, weitere
Ausnehmung 64. Diese erleichtert die Montage des Einsatzes 14 in der Giessform für
den Rinnenkörper 1. Beim Einsetzen des Bügels 5 federt der Steg 58 nach unten, bis
die Nocken 21, 61 hinter dem eingeschwenkten Bügel 5 einrasten.
[0017] Bei dieser Ausführungsform sind die federelastischen Flügel 37 des Einrastelementes
7 unten durch einen kegelförmigen, an der Spitze abgerundeten Verbindungsteil 68 miteinander
verbunden. Dies hat den Vorteil, dass keiner der Flügel 37 wegen unpräziser Zentrierung
des Rostes 9 auf dem Rinnenkörper 1 abbrechen kann. Die Flügel 37 sind durch durchgehende
Querschlitze 69 voneinander getrennt. Die Querschlitze 69 haben einen rechteckigen
Querschnitt und sind oben und unten abgerundet. Das Muttergewinde zur Aufnahme der
Schraube 8 ist direkt in den Schaft 47 des Einrastelementes 7 eingegossen, welches
aus einem hochschlagzähigen Thermoplasten besteht, z.B. aus Delrin.
[0018] Figuren 11 und 12 zeigen Varianten des Einsatzes 14 nach Figur 10, wobei sich der
federnde Steg 58 nur über einen Teil der Länge der Ausnehmung 4 erstreckt. In der
montierten Lage des Bügels 5 liegt dessen Unterseite auf einem nichtfedernden Steg
73 auf. Dies hat vor allem den Vorteil, dass bei eingesetztem Bügel dieser beim Einpressen
des Einrastelementes 7 nicht nach unten durchfedert und die Öffnung 6 nicht verkantet.
Bei der Variante nach Figur 11 ist der federnde Steg 58 einstückig am Einsatz 14 angeformt,
bei der Variante nach Figur 12 in eine Nut 74 des Einsatzes 14 eingesteckt.
[0019] Figuren 13 bis 16 zeigen eine weitere Ausführungsform, bei welcher das federnde Glied
zum Einrasten des Bügels 5 hinter den Nocken 61 an einer auf die Enden des Bügels
5 aufgesteckten Hülse 78 ausgebildet ist, die unten einen Federschenkel 79 aufweist,
welcher hinter den Nocken 61 einrastet.
1. Entwässerungsrinne mit einer Sicherungseinrichtung zur Sicherung einer Abdeckung (9)
auf einem Rinnenkörper (1), umfassend mindestens zwei einander gegenüberliegende Ausnehmungen
(4) in Seitenwänden (2) des Rinnenkörpers (1), einen Bügel (5), der mit seinen Enden
in die Ausnehmungen (4) einsetzbar ist, so dass er quer zur Rinnenlängsachse im Innern
des Rinnenkörpers (1) verläuft, sowie ein Befestigungsmittel (7), welches die Abdekkung
(9) an dem Bügel (5) und dadurch auf dem Rinnenkörper (1) sichert, wobei der Bügel (5) mindestens eine im wesentlichen
vertikal angeordnete Öffnung (6) aufweist, deren Seitenwände zwei ineinander übergehende
Keil-, Pyramidenstumpf- oder Kegelstumpf-Flächen (31, 32) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (7) mindestens zwei biegsame Spreizelemente (37) hat, die
durch die abdeckungsnahen oberen, sich verjüngenden Flächen (31) vorschiebbar sind
und deren Aussenflächen (39) sich in der Arretierungslage im wesentlichen an die sich
nach unten öffnenden unteren Flächen (32) anlegen und dass die Öffnung (6) nach unter
zum Innern des Rinnenkörpers (1) hin offen ausgebildet ist.
2. Rinne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächen (31, 32) einstückig mit dem Bügel (5) oder in einem in ein Durchgangsloch
(41) eingesetzten Einsatzteil (43) ausgebildet sind, welches vorzugsweise aus Kunststoff
besteht.
3. Rinne nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Ausnehmungen (4) eine Rückhaltevertiefung
(17, 63) aufweisen, in welche der Bügel (5) beim Einsetzen einklinkt.
4. Rinne nach Anspruch 3, wobei jede Ausnehmung (4) in einem Einsatzteil (14) ausgebildet
ist, der in den Rinnenkörper (1) eingegossen ist, und wobei die Rückhaltevertiefung
(63) durch einen Nocken (61) an einem federelastischen Bauteil (58) des Einsatzteils
(14) gebildet ist.
5. Rinne nach Anspruch 3, wobei auf die Enden des Bügels (5) Einrastelemente (78) aufgesteckt
sind, welche auf der Unterseite ein Federglied (79) aufweisen, das in der Rückhaltevertiefung
(63) einrastet.
6. Rinne nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Befestigungsmittel (7) einen Schaft
(47) hat, an welchem die Spreizelemente (37) angeformt sind, wobei alle Spreizelemente
(37) an ihrem unteren Ende durch einen unteren Verbindungsteil (68) miteinander verbunden
sind und zwischen diesem unteren Verbindungsteil (68) und dem Schaft (47) quer durchgehende
Längsschlitze (69) ausgebildet sind.
7. Rinne nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Befestigungsmittel (7) mittels einer
Schraube (8) an der Abdekkung (9) befestigt ist, welche einen Kopf hat, der nur mit
Spezialwerkzeugen lösbar ist.
8. Einsatzteil für eine Entwässerungsrinne nach Anspruch 4 zum Eingiessen in eine Seitenwand
(2) des Rinnenkörpers (1), wobei der Einsatzteil (14) eine Ausnehmung (4) mit einem
vorderen Anschlag (16) aufweist, sowie an seiner unteren Seite einen federnden Steg
(58) mit einem Rückhaltenocken (61) für die einrastende Verriegelung eines Arretierungsbügels
(5).
9. Arretierungsbügel für eine Entwässerungsrinne gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7,
wobei der Bügel (5) zentrisch eine Öffnung (6) aufweist, die von einem engsten Querschnitt
ausgehende, nach unten und oben sich erweiternde, keilförmige, kegelstumpfförmige
oder pyramidenstumpfförmige Flächen (31, 32) hat.
1. Drainage channel having a securing arrangement for securing a cover (9) on a channel
body (1), comprising at least two mutually opposite cutouts (4) in side walls (2)
of the channel body (1), a bracket (5), which can be inserted into the cutouts (4)
by its ends so that it extends transversely with respect to the longitudinal axis
of the channel on the inside of the channel body (1), and a fastening means (7) which
secures the cover (9) on the bracket (5) and consequently on the channel body (1),
the bracket (5) having at least one substantially vertically arranged opening (6)
whose side walls have two wedge-shaped, truncated pyramid-shaped or truncated cone-shaped
faces (31, 32) merging into one another, characterized in that the fastening means (7) has at least two flexible expansion elements (37) which can
be advanced through the upper, tapering faces (31) situated close to the cover and
whose outer faces (39) bear substantially against the downwardly opening lower faces
(32) in the arresting position, and in that the opening (6) is designed to be downwardly open to the inside of the channel body
(1).
2. Channel according to Claim 1, characterized in that the faces (31, 32) are formed integrally with the bracket (5) or in an insert part
(43), preferably made of plastic, inserted into a through hole (41).
3. Channel according to Claim 1 or 2, in which the cutouts (4) have a retaining depression
(17, 63) into which the bracket (5) latches when being inserted.
4. Channel according to Claim 3, in which each cutout (4) is formed in an insert part
(14) which is cast into the channel body (1), and in which the retaining depression
(63) is formed by a boss (61) on a resilient member (58) of the insert part (14).
5. Channel according to Claim 3, in which snap-in elements (78) are fitted onto the ends
of the bracket (5) and are provided on their underside with a spring element (79)
which snaps into the retaining depression (63) .
6. Channel according to one of Claims 1 to 5, in which the fastening means (7) has a
shank (47) on which the expansion elements (37) are integrally formed, all of the
expansion elements (37) being connected to one another at their lower end by means
of a lower connecting part (68), and longitudinal slots (69) which pass through transversely
being formed between this lower connecting part (68) and the shank (47).
7. Channel according to one of Claims 1 to 6, in which the fastening means (7) is fastened
to the cover (9) by means of a screw (8) which has a head which can be released only
with special tools.
8. Insert part for a drainage channel according to Claim 4 for casting into a side wall
(2) of the channel body (1), in which the insert part (14) has a cutout (4) with a
front stop (16), and, on its lower side, an elastic web (58) with a retaining boss
(61) for the snap-in locking of an arresting bracket (5).
9. Arresting bracket for a drainage channel according to one of Claims 1 to 7, in which
the bracket (5) comprises in its centre an opening (6) which has, starting from a
narrow cross section, downwardly and upwardly widening, wedge-shaped, truncated cone-shaped
or truncated pyramid-shaped faces (31, 32).
1. Caniveau d'écoulement des eaux avec un dispositif de fixation en vue de la fixation
d'un recouvrement (9) sur un corps de caniveau (1), comprenant au moins deux évidements
(4) opposés l'un à l'autre dans des parois latérales (2) du corps de caniveau (1),
un arceau (5) qui peut être inséré avec ses extrémités dans les évidements (4) de
sorte qu'il s'étende transversalement à l'axe longitudinal du caniveau à l'intérieur
du corps de caniveau (1) ainsi qu'un moyen de fixation (7) qui fixe le recouvrement
(9) sur l'arceau (5) et ainsi sur le corps de caniveau (1), l'arceau (5) présentant
au moins une ouverture (6) disposée sensiblement verticalement dont les parois latérales
présentent deux surfaces en forme de coin, de pyramide tronquée ou tronconique (31,
32) passant l'une à l'autre, caractérisé en ce que le moyen de fixation (7) possède au moins deux éléments d'écartement (37) flexibles
qui peuvent être avancés par les surfaces (31) supérieures proches du recouvrement,
se rétrécissant et dont les surfaces externes (39) reposent dans la position de blocage
sensiblement sur les surfaces (32) inférieures s'ouvrant vers le bas et en ce que l'ouverture (6) est réalisée de manière ouverte vers le bas vers l'intérieur du corps
de caniveau (1).
2. Caniveau selon la revendication 1, caractérisé en ce que les surfaces (31, 32) sont réalisées d'une pièce avec l'arceau (5) ou dans une pièce
intercalaire (43) insérée dans un trou de passage (41) qui se compose de préférence
de plastique.
3. Caniveau selon la revendication 1 ou 2, les évidements (4) présentant un renfoncement
de retenue (17, 63) dans lequel l'arceau (5) s'encliquète lors de l'insertion.
4. Caniveau selon la revendication 3, chaque évidement (4) étant réalisé dans une pièce
intercalaire (14) qui est coulée dans le corps de caniveau (1) et le renfoncement
de retenue (63) étant formé par une saillie (61) sur un composant (58) élastique à
ressort de la pièce intercalaire (14).
5. Caniveau selon la revendication 3, des éléments d'encliquetage (78), qui présentent
sur la face inférieure un élément à ressort (79) qui s'encliquète dans le renfoncement
de retenue (63), étant enfichés sur les extrémités de l'arceau (5).
6. Caniveau selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, le moyen de fixation (7)
possédant un arbre (47) sur lequel les éléments d'écartement (37) sont moulés, tous
les éléments d'écartement (37) étant reliés entre eux à leur extrémité inférieure
au moyen d'une pièce de liaison (68) inférieure et des fentes longitudinales (69)
traversant transversalement étant réalisées entre cette pièce de liaison (68) inférieure
et l'arbre (47).
7. Caniveau selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, le moyen de fixation (7)
étant fixé au moyen d'une vis (8) qui possède une tête, qui ne peut être desserrée
qu'avec des outils spéciaux, sur le recouvrement (9).
8. Pièce intercalaire pour un caniveau d'écoulement des eaux selon la revendication 4
en vue de la coulée dans une paroi latérale (2) du corps de caniveau (1), la pièce
intercalaire (14) présentant un évidement (4) avec une butée (16) avant ainsi qu'une
traverse (58) à ressort avec une saillie de retenue (61) sur sa face inférieure pour
le verrouillage par encliquetage d'un arceau de blocage (5).
9. Arceau de blocage pour un caniveau d'écoulement des eaux selon l'une quelconque des
revendications 1 à 7, l'arceau (5) présentant une ouverture (6) de manière centrée
qui possède des surfaces (31, 32) partant d'une section transversale la plus étroite,
s'élargissant vers le bas et vers le haut, en forme de coin, tronconiques ou en forme
de pyramide tronquée.