| (19) |
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(11) |
EP 1 285 878 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.12.2005 Patentblatt 2005/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.08.2002 |
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| (54) |
Hebebühne, insbesondere mobile Hebebühne
Lifting platform, particularly mobile lifting platform
Plate-forme élévatrice, en particulier plate-forme élévatrice mobile
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB NL |
| (30) |
Priorität: |
22.08.2001 DE 10140238
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.02.2003 Patentblatt 2003/09 |
| (73) |
Patentinhaber: Finkbeiner, Gerhard |
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72250 Freudenstadt (DE) |
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Erfinder: |
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- Finkbeiner, Gerhard
72250 Freudenstadt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Maser, Jochen |
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Patentanwälte
Mammel & Maser,
Tilsiter Strasse 3 71065 Sindelfingen 71065 Sindelfingen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-98/30488 US-A- 4 949 540
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US-A- 3 289 868
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Hebebühne, insbesondere mobile Hebebühne gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] In der Hebetechnik, insbesondere für Nutzfahrzeuge, werden beispielsweise gemäß der
Druckschrift WO 98 30488 A, die den Oberbegriff des Anspruchs 1 offenbart, einzelne
Hebebühnen eingesetzt, um die Nutzfahrzeuge zu Reparatur- und Wartungszwecken anzuheben.
Die Hebebühnen weisen Lastaufnahmemittel auf, welche beispielsweise an den Rädern
angesetzt werden. Bei einem dreiachsigen Fahrzeug werden beispielsweise sechs Hebebühnen
zu den jeweiligen Rädern positioniert. Im Anschluss daran werden die einzelnen mobilen
Hebebühnen durch zumindest eine Versorgungsleitung miteinander verbunden. Diese Versorgungsleitungen
umfassen Strom- und/oder Steuerleitungen. In manchen Fällen können die Versorgungsleitungen
auch als Hydraulik- oder Pneumatikschläuche ausgebildet sein. Die Versorgungsleitungen
werden von einer zentralen Versorgungsstation an eine erste Hebebühne verlegt. Von
dort wird eine Versorgungsleitung mit der zweiten Hebebühne verbunden. Die Versorgungsleitungen
werden also von Hebebühne zu Hebebühne geführt, bis jede Hebebühne mit einer Versorgungsleitung
verbunden ist. Zur Wartung und Reparatur der Fahrzeuge ist erforderlich, dass ein
Werkstattwagen oder Getriebeheber oder dergleichen in den Arbeitsraum oder Arbeitsbereich
unter dem Fahrzeug positioniert wird. Durch die am Boden liegende Versorgungsleitung
ist die Zugänglichkeit erschwert oder es besteht beim Überfahren der Versorgungsleitung
die Gefahr der Beschädigung. Darüber hinaus besteht aufgrund der am Boden liegenden
Versorgungsleitungen eine Stolpergefahr für das Arbeitspersonal.
[0003] Zur Vermeidung dieser Gefahren wurde bislang vorgeschlagen, die Versorgungsleitungen
an einer Hallendecke zu montieren. Die Kabelenden hängen von der Decke herab und sind
an den einzelnen Hebebühnen anschließbar. Diese Ausgestaltung, weist jedoch den Nachteil
auf, dass der Arbeitsbereich zur Positionierung der Hebebühne durch die von der Decke
herabhängenden Versorgungsleitungen bestimmt ist. Darüber hinaus ist die Montage der
Versorgungsleitungen an der Decke aufwändig und kostenintensiv. Beim Einsatz der Hebebühnen
im Freien liegen die Versorgungsleitungen wieder auf dem Boden.
[0004] Aus der US 3 289 868 A ist ein Liftsystem für Container bekannt geworden, bei dem
eine Plattform zur Aufnahme von Containern vorgesehen ist, die in sich Versorgungsleitungen
für die Druckflüssigkeit aufnimmt, um die Hubsäulen auf und ab zu bewegen. Diese greifen
in entsprechenden Ausnehmungen in der durchgehenden Plattform ein. Diese Vorrichtung
ist insbesondere für Fahrzeuge zu Reparatur- und Wartungszwecken ungeeignet, da durch
die geschlossen ausgebildete Plattform die Zugänglichkeit zum Fahrzeug nicht gegeben
ist.
[0005] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, durch
welche die zumindest eine Versorgungsleitung zwischen zwei Hebebühnen im Arbeitsbereich
vom Boden entfernt ist, so dass ein ungehindertes und sicheres Arbeiten unter einer
angehobenen Last oder einem Fahrzeug ermöglicht ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung, welche an der Hebebühne anbringbar ist, wird
während einer Aufwärtsbewegung des Lastaufnahmemittels die zumindest eine Versorgungsleitung
vom Boden abgehoben, so dass in einer oberen Hubstellung des Lastaufnahmemittels der
Arbeitsbereich frei zugänglich ist, ohne dass eine Behinderung durch die zumindest
eine Versorgungsleitung gegeben ist. Ein zusätzlicher Antrieb ist nicht erforderlich.
Durch eine Verbindung der Vorrichtung mit dem Lastaufnahmemittel oder der Hubsäule
der Hebebühne kann die Vorrichtung vorteilhafterweise synchron zur Hubbewegung betätigt
bzw. verfahren werden.
[0008] Durch die vorteilhafte Anbringung der Vorrichtung an dem Lastaufnahmemittel kann
eine einfache Positionierung gegeben sein, durch welche die Versorgungsleitung auch
außerhalb des Hubbereiches anordenbar ist.
[0009] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Vorrichtung
stabförmig ausgebildet ist und an einem oberen Ende eine Kabelführung aufweist.
[0010] Dadurch wird die zumindest eine Versorgungsleitung erhöht gegenüber dem Lastaufnahmemittel
positioniert, wodurch der Arbeitsraum frei zugänglich ist. Die Hebebühnen sind auch
in einem großen Abstand zueinander anordenbar, wodurch beispielsweise eine Länge von
zehn Metern durch die zumindest eine Versorgungsleitung zwischen den beiden Hebebühnen
zu überbrücken ist. Durch die gegenüber dem Lastaufnahmemittel erhöhte Kabelführung
der zumindest einen Versorgungsleitung durch die Vorrichtung ist gewährleistet, dass
selbst bei einem leichten Durchhängen der Versorgungsleitung in dem mittleren Bereich
zwischen den zwei Hebebühnen eine hinreichende Durchgangshöhe unter der angehobenen
Versorgungsleitung geschaffen wird. Durch die vorzugsweise stabförmige Ausgestaltung
der Vorrichtung kann eine einfache und wirkungsvolle Ausgestaltung gegeben sein. Die
Vorrichtung kann auch weitere geometrische Formen aufweisen, die ermöglichen, dass
die zumindest eine Kabelführung erhöht gegenüber dem Lastaufnahmemittel positionierbar
ist.
[0011] Es kann vorteilhafter weise vorgesehen sein, dass die Vorrichtung eine Anschlussstelle
zum Lastaufnahmemittel aufweist und eine Verzweigung für mehrere Kabelführungen umfasst
oder zur Aufnahme von weiteren Komponenten oder Bauteilen, wie beispielsweise Licht,
Behälter für Werkzeug oder dergleichen, ausgebildet ist.
[0012] Die am oberen Ende der vorzugsweise stabförmigen Vorrichtung angeordnete Kabelführung
ist bevorzugt als Klemmvorrichtung ausgebildet. Dadurch können zwei Funktionen in
eine Einrichtung vereint werden, wodurch wiederum eine Vereinfachung und kostengünstige
Ausgestaltung gegeben ist.
[0013] Die Kabelführung ist beispielsweise als V-förmige Gabel ausgebildet, wodurch die
Versorgungsleitung durch das Eigengewicht selbständig in der V-förmigen Gabel fixiert
ist. Diese Klemmvorrichtung ermöglicht ein einfaches Einlegen der zumindest einen
Versorgungsleitung und somit eine schnelle Verbindung und Ankopplung mit den weiteren
Hebebühnen. Darüber hinaus weist diese Ausgestaltung den Vorteil auf, dass eine Klemmung
ohne Beschädigung des Außenmantels der Versorgungsleitung ermöglicht ist. Des weiteren
ist diese vorteilhafte Ausgestaltung zur Aufnahme von unterschiedlichen Durchmessern
der Versorgungsleitungen geeignet, ohne dass eine spezifische Anpassung erforderlich
ist. Auch ist ermöglicht, dass diese V-förmige Gabel eine Klemmung der Versorgungsleitung
unter geringer Zugspannung zwischen zwei zueinander beabstandeten Vorrichtungen ermöglicht,
wodurch ein Durchhängen der Versorgungsleitung insbesondere beim Überbrücken von größeren
Distanzen verringert ist.
[0014] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
zumindest eine weitere Kabelführung für die zumindest eine Versorgungsleitung an dem
Lastaufnahmemittel oder an der Vorrichtung unterhalb der Anschlussstelle, vorzugsweise
im Bereich des Lastaufnahmemittels, vorgesehen ist. Die Versorgungsleitung ist während
der Auf- und Abbewegung des Lastaufnahmemittels zusätzlich geführt, so dass die Versorgungsleitung
außerhalb des Bewegungsbereiches des Lastaufnahmemittels gehalten ist. Des weiteren
wird verhindert, dass bei der Positionierung des Lastaufnahmemittels in einer unteren
Position die zumindest eine Versorgungsleitung sich aus der vorzugsweise als V-förmige
Gabel ausgebildeten Kabelführung löst. Der zwischen den Hebebühnen angeordnete Abschnitt
der Versorgungsleitung ist im wesentlichen horizontal verlaufend vorgesehen und wird
in der Klemmverbindung beispielsweise um 90° umgelenkt. Dadurch kann die Klemmwirkung
zusätzlich unterstützt sein. Es wird durch die untere Kabelführung auch sichergestellt,
dass eine unzulässige Zugspannung nicht auftritt und auf die Anschlussstelle wirkt.
Beim Anschließen der Versorgungsleitung an die Steuereinheit wird bereits von der
oberen Kabelführung über die untere Kabelführung zur Anschlussstelle eine Mindeststrecke
zwischen der Klemmeinrichtung der Vorrichtung und der Anschlussstelle festgelegt,
welche größer als die benötigte freie Länge bei maximalem Hub ist. Gleichzeitig kann
die Versorgungsleitung während der Hubbewegung zusätzlich geführt werden.
[0015] Alternativ kann vorgesehen sein, dass die zumindest eine weitere Kabelführung auch
zur Fixierung des oder der Kabel oder Versorgungsleitungen, beispielsweise durch Klemmung,
ausgebildet sind. In diesem Fall kann die zumindest eine erste oder obere Kabelführung
an der Vorrichtung lediglich zur Führung oder Umlenkung des oder der Kabel ausgebildet
sein. Zusätzlich können auch Klemm- oder Fixiereigenschaften vorgesehen sein.
[0016] Des weiteren kann alternativ vorgesehen sein, dass bei dem Einsatz einer Kabelführung
an dem Lastaufnahmemittel oder an der Vorrichtung unterhalb der Anschlussstelle, welche
eine Klemmfunktion und vorzugsweise eine Umlenk- und/oder Führungsfunktion aufweist
eine weitere Kabelführung entfallen kann.
[0017] Die Vorrichtung ist vorteilhafter weise lösbar in dem Lastaufnahmemittel vorgesehen.
Dadurch kann die erfindungsgemäße Vorrichtung wahlweise vorgesehen sein, oder auch
durch andere für spezielle Anwendungsfälle angepasste Vorrichtungen ausgetauscht werden.
Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass die Vorrichtung an einer Befestigungseinrichtung
des Lastaufnahmemittels anbringbar ist.
[0018] Die Versorgungsleitung wird an einer Anschlussstelle mit einer Steuereinheit verbunden.
Die Anschlussstelle ist vorteilhafter weise in einem ergonomischen gut zugänglichen
Bereich für das Arbeitspersonal vorgesehen. Die Höhe der Anschlussstelle vom Boden
aus gesehen entspricht vorteilhafter weise der Hälfte des maximalen Hubweges. Dadurch
kann ermöglicht sein, dass die freie Wegstrecke der Versorgungsleitung von der Anschlussstelle
in eine untere Position des Lastaufnahmemittels im Wesentlichen gleich zu einer oberen
Position ausgebildet ist. Dadurch sind einfache geometrische Verhältnisse gegeben,
welche des weiteren einen sicheren Betrieb ermöglichen.
[0019] Die Vorrichtung weist vorteilhafter weise eine Mindesthöhe auf, welche zumindest
der Bodenfreiheit von Fahrzeugen entspricht. Dadurch ist ermöglicht, dass die Bodenfreiheit
durch die angehobenen Versorgungsleitungen nicht beeinträchtigt ist.
[0020] Des weiteren kann vorteilhafter weise vorgesehen sein, dass die Vorrichtung zumindest
geringfügig auslenkbar ist. Dadurch kann sicher gestellt sein, dass die Länge der
zumindest einen Versorgungsleitung um den Betrag der Auslenkung kurzfristig verlängert
werden kann, wodurch die Versorgungsleitung mit einem gewissen Betrag an Wegstrecke
aufgrund von einer Belastung nachgiebig ist. Gleichzeitig kann beim Verbinden der
Versorgungsleitung von einer zur anderen Hebebühne eine Vorspannung zwischen den zwei
Vorrichtungen erzeugt werden, wodurch das Maß an Durchhängen über die zu überbrückende
Wegstrecke verringert wird.
[0021] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in weiteren Ansprüchen angegeben.
[0022] In der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung näher beschrieben. Es zeigt:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer mobilen Hebebühne mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
an einem Lastaufnahmemittel in einer unteren Position,
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht der Hebebühne gemäß Figur 1 in einer Arbeitsposition
des Lastaufnahmemittels,
- Figur 3
- eine schematische Seitenansicht von zwei Hebebühnen vor einer Hubbewegung in eine
Arbeitshöhe,
- Figur 4
- eine schematischen Seitenansicht von zwei Hebebühnen in einer der Arbeitsposition,
- Figur 5
- eine schematische Darstellung für eine Positionierung von Hebebühnen und deren Verbindung
durch Versorgungsleitungen,
- Figur 6
- eine schematische Darstellung für eine Positionierung von Hebebühnen mit einer alternativen
Verbindung durch Versorgungsleitungen und
- Figur 7
- eine schematische Darstellung für eine Positionierung von Hebebühnen mit einer weiteren
alternativen Verbindung durch Versorgungsleitungen.
[0023] In Figur 1 ist eine Hebebühne 11 dargestellt, welche zum mobilen Einsatz geeignet
ist. Die Hebebühne 11 weist ein Grundgestell 12 vorzugsweise mit einem Lenkfahrwerk
auf. An dem Grundgestell 12 ist eine Hubeinheit 13 vorgesehen, welche eine Hubsäule
14 umfasst, in welcher eine Antriebseinheit vorgesehen ist. Die Antriebseinheit kann
elektrohydraulisch, hydraulisch oder mechanisch, bspw. durch einen Spindelantrieb
oder dergleichen vorgesehen sein. Durch diesen Antrieb wird ein Lastaufnahmemittel
16 aus einer Ruheposition 17 in eine Arbeitsposition 18 gemäß Figur 2 übergeführt.
An der Hubsäule 14 ist eine Steuereinheit 19 vorgesehen, welche seitlich eine Anschlussstelle
21 aufweist.
[0024] Das Lastaufnahmemittel 16 ist beispielsweise als Radgreifelement ausgebildet. Dadurch
kann die mobile Hebebühne unmittelbar an einem anzuhebenden Fahrzeug positioniert
werden, wobei das Radgreifelement an dem oder den Reifen des Fahrzeuges angreift.
[0025] Bei einem zweiachsigen Fahrzeug 22, wie dies beispielsweise in Figur 3 und 4 dargestellt
ist, werden an jeder Achse zwei Hebebühnen 11 angeordnet. Nach dem Positionieren der
Hebebühnen 11 zu dem Fahrzeug 22 werden die Hebebühnen 11 durch Versorgungsleitungen
23 miteinander verbunden. Die Versorgungsleitung 23 dient beispielsweise zur Stromversorgung
und weist Steuerleitungen auf.
[0026] In Figur 5 ist beispielsweise eine erste mögliche Anordnung und Aufstellung von Hebebühnen
11a bis 11f dargestellt. Bei dieser Anordnung ist beispielsweise die Hebebühne 11a
als Haupthebebühne vorgesehen, welche einen Zentratsteuerkasten 20 aufweist. Dieser
kann dort fest vorgesehen sein, beispielsweise an der Hubsäule oder auch abnehmbar
angebracht sein. Die Grundstromversorgung erfolgt von einem externen Anschluss an
den Zentralsteuerkasten 20. Dieser Zentralsteuerkasten 20 ist wiederum mit der Steuerung
19 der Hebebühne 11a verbunden.
[0027] In Figur 5 ist eine offene Ringanbindung dargestellt, bei der die Hebebühne 11a über
eine Versorgungsleitung 23a mit der Hebebühne 11b verbunden ist. Von dort aus führt
eine weitere Steuerleitung 23b an die Hebebühne 11c usw. bis die Steuerleitung 23e
an der Hebebühne 11f angeschlossen ist. Die Steuerleitungen sind in ihrer Länge bevorzugt
gleich ausgebildet. Es können zusätzlich auch zwei, drei oder mehrere in der Länge
unterschiedliche Versorgungsleitungen 23 eingesetzt werden, um die geeignete Länge
für die beabstandeten Hebebühnen vorzusehen. In Figur 5 sind die Hebebühnen 11a bis
11f zur Aufnahme eines dreiachsigen Fahrzeuges dargestellt. Es versteht sich, dass
diese Anordnung für zwei, vier oder einer mehrfachen beliebigen Anzahl der Hebebühnen
gilt.
[0028] In Figur 6 ist eine alternative Anordnung zu Figur 5 dargestellt. Bei dieser Anordnung
ist zusätzlich die Versorgungsleitung 23f vorgesehen, welche eine geschlossene Ringanbindung
bildet. In Abhängigkeit der Steuersysteme kann die eine oder andere Anbindung gemäß
Figur 5 oder 6 eingesetzt werden.
[0029] In Figur 7 ist eine weitere alternative Ansteuerung und Versorgung der Hebebühnen
11a bis 11d vorgesehen. Beispielsweise sind vier Hebebühnen 11a bis 11d zum Anheben
eines zweiachsigen Fahrzeuges vorgesehen. Die Zentralsteuerung 20 ist getrennt von
den Hubbühnen 11a bis 11d angeordnet. Von der Zentralsteuerung 20 führt eine Steuerleitung
23a zur Hebebühne 11a, zur Hebebühne 11a führt eine Steuerleitung 23b usw. Vorteilhafterweise
ist bei derartigen Versorgungsleitungen 23a bis 23d, die auch als Stichleitungen bezeichnet
werden, vorgesehen, dass die Vorrichtung 24 beim Heben des Lastaufnahmemittels 16
die Versorgungsleitungen 23a und 23b anhebt. Bei den Versorgungsleitungen 23c und
23d ist vorgesehen, dass diese einerseits an Vorrichtungen 24, welche an den Hebebühnen
11a und 11b angeordnet sind, als auch durch Vorrichtungen 24 an den Hebebühnen 11c
und 11d angehoben werden, so dass wiederum der gesamte Arbeitsbereich frei zugänglich
ist mit Ausnahme des Bereiches, der zwischen der Hebebühne 11a und 11b zum Anschluss
der Steuerleitungen an der Zentralsteuerung 20 vorgesehen ist.
[0030] Nachdem jede Hebebühne 11 mit zumindest einer Versorgungsleitung 23 verbunden ist,
kann durch eine Betätigung der Hebebühnen 11 das Fahrzeug 22 aus der Ruheposition
17 in eine Arbeitsposition 18 angehoben werden. Die Arbeitsposition 18 ermöglicht,
dass eine Person unter einem Fahrzeug 22 stehen oder hindurchgehen kann. Dieser gesamte
Bereich sowie die zwischen den Hebebühnen 11 gebildeten Bereiche bilden den Arbeitsraum.
[0031] An dem Lastaufnahmemittel 16 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung 24 vorgesehen.
Die Vorrichtung 24 ist stabförmig ausgebildet und verläuft parallel zur Hubsäule 14.
Die Vorrichtung 24 kann eine bestimmte Länge umfassen oder in der Länge beispielsweise
durch eine teleskopförmige Ausbildung unterschiedlich in der Länge einstellbar sein.
Die Vorrichtung 24 ist bevorzugt beabstandet zur Hubsäule 14 an einem äußeren Randbereich
des Lastaufnahmemittels 16 vorgesehen. Dadurch kann verhindert werden, dass sich die
Versorgungsleitung 23 im Bereich zwischen dem Lastaufnahmemittel 16 und der Hubsäule
14 verklemmt.
[0032] Die Vorrichtung 24 ist durch eine Steckverbindung 26 lösbar an einer an dem Lastaufnahmemittel
angeordneten Befestigung 27 vorgesehen. Dadurch kann die Vorrichtung 24 wahlweise
eingesetzt werden. Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Vorrichtung 24 eine Schnellbefestigungseinheit
aufweist, so dass bestehende und bereits ausgelieferte Hebebühnen durch die erfindungsgemäße
Vorrichtung 24 nachrüstbar sind.
[0033] Die Vorrichtung 24 weist beispielsweise eine Höhe auf, welche im Bereich der Anschlussstelle
21 der Steuereinheit oder etwas tiefer liegt. Dadurch ist eine ergonomische Arbeitshöhe
gegeben, wie beispielsweise aus Figur 3 zu ersehen ist, um die Versorgungsleitungen
23 an einer Kabelführung 28, welche am oberen Ende der Vorrichtung 24 vorgesehen ist,
anzubringen. Die Kabelführung 28 ist V-förmig ausgestaltet, beispielsweise aus einem
Rundstahl, welcher mit und ohne Beschichtung ausgebildet sein kann. Diese Kabelführung
28 ist drehbar in der Vorrichtung 24 aufgenommen. Alternativ kann die Kabelführung
28 fest zur Vorrichtung 24 und diese drehbar in der Befestigung 27 gelagert sein.
Dadurch ist ermöglicht, dass die Kabelführung 28 in beliebigen Winkelposition von
der Hebebühne 11 auf die nächstfolgende Hebebühne 11 ausgerichtet sein kann. Die Kabelführung
28 ist aufgrund der Ausgestaltung einer V-förmigen Gabel gleichzeitig als Klemmeinrichtung
ausgebildet. Alternativ kann vorgesehen seien, dass beispielsweise eine Kabelführung
28 durch eine Gleitfläche oder eine Laufrolle gebildet ist und zusätzlich ein Klemmelement
aufweist oder eine Clipsverbindung oder dergleichen vorgesehen ist, wodurch die Versorgungsleitung
23 nach einem Spannen oder Straffen zwischen zwei Vorrichtungen 24 in einfacher und
schneller Weise fixiert wird. Dadurch kann erzielt werden, dass die zumindest eine
Versorgungsleitung 23 nicht oder nur geringfügig durchhängt, wie dies beispielsweise
in Figur 3 und 4 dargestellt ist.
[0034] Bei einer Ausgestaltung einer V-förmigen Gabel als Kabelführung und Klemmelement
ist des weiteren vorteilhafter weise unterhalb der Anschlussstelle 21 eine weitere
Kabelführung 29 vorgesehen. Diese kann an der Vorrichtung 24, an der Befestigung 27
oder an dem Lastaufnahmemittel 16 angebracht sein. Diese Kabelführung 29 hält die
Klemmung bei der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform einer Klemmvorrichtung aufrecht,
sofern die Anschlussstelle 21 höher als die Kabelführung 28 positioniert ist. Zusätzlich
weist die Kabelführung 29 den Vorteil auf, dass während der Hubbewegung die freie
Strecke der Versorgungsleitung 23 zwischen der Anschlussstelle 21 und der Kabelführung
28 geführt ist.
[0035] Die Vorrichtung 24 kann vorteilhafter weise in der Höhe variabel einstellbar sein.
Dadurch kann beispielsweise die obere Kabelführung 28 gerade in der Position eingestellt
sein, dass diese zumindest gleich oder höher als die Bodenfreiheit des Fahrzeuges
positioniert ist. Dadurch kann selbst bei leicht durchhängender Versorgungsleitung
23 der Durchgangsbereich frei sein, wie dies in Figur 4 dargestellt ist.
[0036] Die Vorrichtung 24 kann alternativ im unteren Bereich oberhalb der Befestigung 27
ein einstellbares Kippgelenk aufweisen. Dadurch kann beispielsweise bei einem unbeabsichtigten
Auslenken in der Versorgungsleitung 23 eine Auslenkung der Vorrichtung 24 gegeben
sein, wodurch sich die Wegstrecke um die Höhe der Vorrichtung 24 verlängert. Anstelle
eines Kippgelenkes kann ebenso eine weitere Einheit an der Vorrichtung 24 vorgesehen
sein, welche zum einen nach dem Positionieren der Hebebühnen und anschließend der
Versorgungsleitung 23 eine Zugspannung auf die Versorgungsleitung 23 aufbringt, damit
diese nicht durchhängt und im Falle einer unbeabsichtigten Auslenkung eine entsprechende
Länge der Versorgungsleitung 23 als Zugentlastung freigibt. Des weiteren kann alternativ
vorgesehen sein, dass die obere Kabelführung 28 lösbaren der Vorrichtung 24 vorgesehen
ist, so dass diese austauschbar mit anderen Kabelführungen oder ebenfalls im Notfall
eine weitere Wegstrecke an Versorgungsleitung freigibt.
[0037] Die Versorgungsleitung 23 ist an der Anschlussstelle 21 durch eine Steckverbindung
oder durch eine Verschraubung befestigt.
[0038] In Abhängigkeit der Ausgestaltung der Hebebühne 11 kann auch vorgesehen sein, dass
mehrere Versorgungsleitungen von Hebebühne 11 zu Hebebühne 11 verlegt werden. Die
Vorrichtung 24 ist entsprechend daran angepasst und/oder es sind mehrere Vorrichtungen
24 zur Aufnahme der Leitungen vorgesehen. In besonderen Fällen kann die Versorgungsleitung
auch als Hydraulik oder Pneumatikschlauch ausgebildet sein, um die einzelnen Hebebühnen
11 zu betreiben.
[0039] Alternativ kann vorgesehen sein, dass an dem Lastaufnahmemittel 16 eine Art Gestänge
vorgesehen ist, welches zumindest eine horizontale Verbindungsstange zwischen der
linken und rechten Vorrichtung 24 aufweist. An diesem Gestänge kann jeweils nahe der
Vorrichtungen 24 eine Anschlussstelle für die zwischen zwei zu verbindenden Hebebühnen
11 anordenbaren Versorgungsleitungen 23 vorgesehen sein, wobei diese Anschlussstellen
mit jeweils einem fest installierten Leitungsabschnitt mit der Steuerungseinheit 19
verbunden sind. Dadurch wird die für den Hubweg benötigte Strecke der fest installierten
Leitungsabschnitte an jede Hubstrecke der Hebebühne angepasst. Zum Verbinden der mobilen
Hebebühne sind die erforderlichen Handgriffe weiter verringert. Die Versorgungsleitung
23 wird zumindest geringfügig gespannt und an den zwei Anschlüssen der jeweiligen
Vorrichtung 24 angeschlossen.
[0040] Alternativ kann ebenso vorgesehen sein, dass an dem Lastaufnahmemittel 16 anstelle
von zwei Vorrichtungen 24 nur eine Vorrichtung mit einer oder mehreren Kabelführung
für zwei oder mehrere Versorgungsleitungen vorgesehen ist.
[0041] Die Vorrichtung 24 kann alternativ auch entlang der Hubsäule 14 auf und ab bewegbar
vorgesehen sein. Vorteilhafterweise wird die Vorrichtung 24 über ein an dem Lastaufnahmeelement
vorgesehenen Betätigungselement oder einen Schieber entsprechend der Hubbewegung des
Lastaufnahmemittels auf und ab bewegt. Die Anordnung der Vorrichtung 24 kann dergestalt
sein, dass lediglich die Aufwärtsbewegung angetrieben wird und die Abwärtsbewegung
der Vorrichtung durch die Schwerkraft selbst erfolgt oder beide Bewegungsrichtungen
angetrieben sind. Die an der Hubsäule angeordnete Vorrichtung kann als ineinander
verschiebbare Teleskopstab ausgebildet sein und der Schieber betätigt den Teleskopstab.
Alternativ kann auch an der Hubsäule eine Führung vorgesehen sein, in welcher zumindest
die Kabelführung 28 auf und ab bewegt wird.
[0042] Es kann ebenso vorgesehen sein, dass an dem Hubstempel selbst eine Vorrichtung 24
vorgesehen ist, um die Versorgungsleitung erfindungsgemäß aufzunehmen. Die Vorrichtung
24 kann beispielsweise horizontal verlaufend vorgesehen sein, so dass die Kabelführung
28 vorteilhafter weise nahe an einem linken und rechten äußeren Ende und oberhalb
zu dem jeweiligen Eckbereich des Lastaufnahmemittels fluchtend vorgesehen sind.
[0043] Des weiteren kann alternativ im Übergangsbereich zwischen dem Hubstempel und dem
Radgreifer die Vorrichtung 24 vorgesehen sein, welche sich senkrecht nach oben erstrecken
kann, um eine Kabelführung 28 für eine beidseitige Anbindung zu ermöglichen, wie beispielsweise
die Hebebühnen 11a bis 11f gemäß Figur 6. Des weiteren kann vorgesehen sein, dass
von diesem einen Befestigungspunkt im Übergangsbereich jeweils zumindest zwei Kabelführungen
links und rechts in oder nahe den Eckbereichen der Lastaufnahmemittel und gegenüber
diesen Eckbereichen erhöht angeordnet ist, um zumindest oberhalb der Bodenfreiheit
der Fahrzeuge angeordnet zu sein.
[0044] Durch die erfindungsgemäße Anordnung der zumindest einen Versorgungsleitung 23 an
einer an dem Lastaufnahmemittel 16 angebrachten Vorrichtung 24 ist eine gute Zugänglichkeit
in den Arbeitsbereich mehrerer Hebebühnen 11 gegeben, wie beispielsweise aus Figur
4 hervorgeht.
1. Hebebühne, insbesondere mobile Hebebühne, zum Heben von Lasten, Fahrzeugen oder dergleichen,
mit einem Grundgestell (12), einer Hubeinheit (13), welche ein Lastaufnahmemittel
(16) auf- und abwärts bewegt und mit zumindest einer Versorgungsleitung (23), welche
zwischen zumindest zwei Hebebühnen (11) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine die zumindest eine Versorgungsleitung (23) aufnehmende Vorrichtung
(24) an dem Lastenaufnahmemittel (16) vorgesehen ist, welche die zumindest eine zwischen
zwei Hebebühnen (11) verlaufende Versorgungsleitung (23) beim Heben des Lastaufnahmemittels
(16) anhebt, so dass in einer oberen Hubstellung des Lastaufnahmemittels (16) ein
zwischen den Hebebühnen (11) gebildeter Arbeitsbereich frei zugänglich ist.
2. Hebebühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (24) stabförmig ausgebildet ist und an einem oberen Ende eine Kabelführung
(28) aufweist.
3. Hebebühne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die an einem oberen Ende der Vorrichtung (23) angeordnete Kabelführung (28) als Klemmvorrichtung
ausgebildet ist.
4. Hebebühne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine lösbare Steckverbindung zur Aufnahme der Kabelführung (28) im oberen Bereich
der Vorrichtung (24) vorgesehen ist.
5. Hebebühne nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelführung (28) zur Aufnahme von wenigstens einer Versorgungsleitung (23) ausgebildet
ist.
6. Hebebühne nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelführung (28) als V-förmige Gabel ausgebildet ist und die Versorgungsleitung
(23) durch das Eigengewicht selbständig in der als Klemmvorrichtung ausgebildeten
Kabelführung (28) fixiert ist.
7. Hebebühne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Lastaufnahmemittel (16) oder an der Vorrichtung (24) unterhalb der Anschlußstelle
(21), vorzugsweise im Bereich des Lastaufnahmemittels (16), eine weitere Kabelführung
(29) vorgesehen ist.
8. Hebebühne nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen einer Anschlußstelle (21) und der unteren Kabelführung (29)
in einer Ruheposition (17) des Lastaufnahmemittels (16) gleich oder größer als der
Abstand zwischen der Anschlußstelle (21) und unteren Kabelführung (29) in einer Arbeitsposition
(18) des Lastaufnahmemittels (16) vorgesehen ist.
9. Hebebühne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der Kabelführung (28) zum Lastaufnahmemittel (16) wenigstens
gleich oder größer als die Bodenfreiheit eines Fahrzeuges ist.
10. Hebebühne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelführung (28) drehbar zur Vorrichtung (24) oder die Vorrichtung (24) drehbar
zum Lastaufnahmemittel (16) angeordnet ist.
11. Hebebühne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Anschlußstelle (21) für zumindest eine Versorgungsleitung (23) im
wesentlichen auf halber Höhe des maximalen Hubweges angeordnet ist.
12. Hebebühne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (24) in der Höhe veränderbar und vorzugsweise teleskopförmig ausgebildet
ist.
13. Hebebühne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (24) zumindest geringfügig auslenkbar ist und die zumindest eine
Versorgungsleitung (23) zwischen zwei Hebebühnen (11) unter zumindest geringer Zugspannung
aufnimmt.
14. Hebebühne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (24) an einem Lastaufnahmemittel (16) lösbar befestigt ist.
15. Hebebühne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (24) im unteren Bereich nahe einer Befestigungseinheit des Lastaufnahmemittels
(16) ein Kippgelenk aufweist.
16. Hebebühne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorrichtung (24) eine Einrichtung vorgesehen ist, die als Zugentlastung und
als Straffung der zumindest einen Versorgungsleitung (23) ausgebildet ist.
17. Hebebühne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lastaufnahmemittel (16) als Radgreifer für Kraftfahrzeuge ausgebildet ist.
18. Hebebühne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundgestell (12) ein Fahrwerk, insbesondere ein Lenkfahrwerk, aufweist.
19. Hebebühne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubeinheit (13) einen elektrohydraulischen, hydraulischen oder mechanischen Antrieb
aufweist.
1. A lifting platform for lifting loads, vehicles, or the like, in particular a mobile
lifting platform, comprising a base frame (12), a lifting unit (13) which moves a
load receiver (16) up and down, and at least one supply line (23), which is provided
between at least two lifting platforms (11), wherein at least one device (24) receiving
the at least one supply line (23) is installed on the load receiver (16), which lifts
the at least one supply line (23) which runs between two lifting platforms (11) by
lifting the load receivers so that in an upper lifting position of the load receiver
(16) a working region between the lifting platform (11) is freely accessible.
2. The lifting platform according to claim 1, characterized in that the device (24) is constituted in a rod shape and comprises a cable guide (28) at
an upper end.
3. The lifting platform according to claim 2, characterized in that the cable guide (28) arranged at an upper end of the device (14) is constituted as
a clamping device.
4. The lifting platform according to claim 3, characterized in that a releasable plug connection is provided in the upper region of the device (24) for
receiving the cable guide (28).
5. The lifting platform according to claim 3 or 4, characterized in that the cable guide (28) is constituted for receiving the at least one supply line (23).
6. The lifting platform according to one of the claims 3 to 5, wherein the cable guide
(28) is constituted as a V-shaped fork and the supply line (23) is fixed automatically
by its own weight in the cable guide (28) constituted as a clamping device.
7. The lifting platform according to one of the proceeding claims, characterized in that one further cable guide (29) is provided on the load receiver (16) or on the device
(24) below a junction point (21), preferably in the region of the load receiver (16).
8. The lifting platform according to claim 7, characterized in that the distance between the junction point (21) and the further cable guide (29) in
an inoperative position (17) of the load receiver (16) is equal to or greater than
the distance between the junction point (21) and the lower cable guide (29) in a working
position (18) of the load receiver (16).
9. The lifting platform according to one of the proceeding claims, characterized in that the distance between the cable guide (28) and the load receiver (16) is at least
equal to or greater than a ground clearance of a vehicle.
10. The lifting platform according to one of the proceeding claims, characterized in that the cable guide (28) is arranged to be rotatable with respect to the device (24)
or the device (24) is arranged to be rotatable with respect to the load receiver (16).
11. The lifting platform according to one of the proceeding claims, characterized in that at least one junction point (21) for at least one supply line (23) is arranged substantially
at half the height of a maximum lifting path.
12. The lifting platform according to one of the proceeding claims, characterized in that the at least one device (24) is variable in height and is preferably constituted
in telescopic form.
13. The lifting platform according to one of the proceeding claims, characterized in that the device (24) is at least slightly deflectable and receives the at least one supply
line (23) between two lifting platforms (11) under at least slight tension.
14. The lifting platform according to one of the proceeding claims, characterized in that the at least one device (24) is releasably fastened to a load receiver (16).
15. The lifting platform according to claim 1, wherein the device (24) has a pivot joint
in a lower region near a fastening unit of the load receiver (16).
16. The lifting platform according to one of the proceeding claims, characterized in that an appliance is provided on the device (24) and is constituted for strain relief
and for tightening of the at least one supply line (23).
17. The lifting platform according to one of the proceeding claims, characterized in that the load receiver (16) is constituted as a wheel gripper for motor vehicles.
18. The lifting platform according to one of the proceeding claims, characterized in that the base frame (12) has a traveller, in particular a steerable traveller.
19. The lifting platform according to one of the proceeding claims, characterized in that the lifting unit (13) has an electrohydraulic, hydraulic, or mechanical drive.
1. Plate-forme élévatrice, en particulier plate-forme élévatrice mobile, pour soulever
des charges, des véhicules ou similaires, comprenant un bâti de base (12), une unité
de levage (13), qui fait monter et descendre un moyen de réception de charge (16),
et comprenant au moins une conduite d'alimentation (23) prévue entre au moins deux
plates-formes élévatrices (11), caractérisée en ce qu'au moins un dispositif (24) recevant l'au moins une conduite d'alimentation (23) est
prévu sur le moyen de réception de charge (16), lequel dispositif soulève l'au moins
une conduite d'alimentation (23) s'étendant entre deux plates-formes élévatrices (11)
lors du soulèvement du moyen de réception de charge (16), de sorte que dans une position
de levage supérieure du moyen de réception de charge (16), une zone de travail formée
entre les plates-formes élévatrices (11) soit librement accessible.
2. Plate-forme élévatrice selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif (24) est réalisé sous forme de barre et présente à une extrémité supérieure
un guidage de câble (28).
3. Plate-forme élévatrice selon la revendication 2, caractérisée en ce que le guidage de câble (28) disposé à une extrémité supérieure du dispositif (24) est
réalisé sous forme de dispositif de serrage.
4. Plate-forme élévatrice selon la revendication 3, caractérisée en ce qu'une connexion par enfichage détachable est prévue pour recevoir le guidage de câble
(28) dans la région supérieure du dispositif (24).
5. Plate-forme élévatrice selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce que le guidage de câble (28) est réalisé pour recevoir au moins une conduite d'alimentation
(23).
6. Plate-forme élévatrice selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisée en ce que le guidage de câble (28) est réalisé sous forme de fourche en forme de V et la conduite
d'alimentation (23) est fixée par son propre poids automatiquement dans le guidage
de câble (28) réalisé sous forme de dispositif de serrage.
7. Plate-forme élévatrice selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'on prévoit un guidage de câble supplémentaire (29) sur le moyen de réception de
charge (16) ou sur le dispositif (24) en dessous du point de raccordement (21), de
préférence dans la région du moyen de réception de charge (16).
8. Plate-forme élévatrice selon la revendication 7, caractérisée en ce que la distance entre un point de raccordement (21) et le guidage de câble inférieur
(29) dans une position de repos (17) du moyen de réception de charge (16) est supérieure
ou égale à la distance entre le point de raccordement (21) et le guidage de câble
inférieur (29) dans une position de travail (18) du moyen de réception de charge (16).
9. Plate-forme élévatrice selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la distance entre le guidage de câble (28) et le moyen de réception de charge (16)
est au moins supérieure ou égale à la garde au sol d'un véhicule.
10. Plate-forme élévatrice selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le guidage de câble (28) est disposé de manière à pouvoir tourner par rapport au
dispositif (24) ou le dispositif (24) est disposé de manière à pouvoir tourner par
rapport au moyen de réception de charge (16).
11. Plate-forme élévatrice selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins un point de raccordement (21) pour au moins une conduite d'alimentation (23)
est disposé essentiellement à mi-hauteur de la course de levage maximale.
12. Plate-forme élévatrice selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif (24) est réalisé de manière réglable en hauteur et de préférence avec
une forme télescopique.
13. Plate-forme élévatrice selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif (24) peut être dévié au moins légèrement et reçoit l'au moins une conduite
d'alimentation (23) entre deux plates-formes élévatrices (11) sous l'effet d'au moins
une faible contrainte de traction.
14. Plate-forme élévatrice selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif (24) est fixé de manière détachable sur un moyen de réception de charge
(16).
15. Plate-forme élévatrice selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif (24) présente dans la région inférieure à proximité d'une unité de
fixation du moyen de réception de charge (16), une articulation basculante.
16. Plate-forme élévatrice selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'on prévoit sur le dispositif (24) un système qui est réalisé sous forme de décharge
de traction et sous forme de système de tension de l'au moins une conduite d'alimentation
(23).
17. Plate-forme élévatrice selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le moyen de réception de charge (16) est réalisé sous forme de dispositif de préhension
sur roues pour véhicules automobiles..
18. Plate-formé élévatrice selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le bâti de base (12) présente un châssis, notamment un châssis de direction.
19. Plate-forme élévatrice selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité de levage (13) présente un entraînement-électrohydraulique, hydraulique ou
mécanique.