(19)
(11) EP 1 300 217 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
14.12.2005  Patentblatt  2005/50

(21) Anmeldenummer: 02405820.8

(22) Anmeldetag:  23.09.2002
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7B23Q 9/00, B25H 1/00

(54)

Bohrständer mit fixierbarer Fussplatte

Drill stand with attachable footplate

Support de perçeuse avec plaque de sol fixable


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SK TR

(30) Priorität: 02.10.2001 DE 10148809

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
09.04.2003  Patentblatt  2003/15

(73) Patentinhaber: HILTI Aktiengesellschaft
9494 Schaan (LI)

(72) Erfinder:
  • Flock, Marcus
    66636 Tholey (DE)
  • Hammerstingl, Stefan
    81375 München (DE)

(74) Vertreter: Wildi, Roland et al
Hilti Aktiengesellschaft, Feldkircherstrasse 100, Postfach 333
9494 Schaan
9494 Schaan (LI)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 894 579
US-A- 4 468 159
DE-A- 3 604 005
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezeichnet einen Bohrständer für ein Werkzeuggerät, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein solcher Bohrständer ist aus EP 894 579A bekannt.

    [0002] Bohrständer für Kernbohrgeräte weisen üblicherweise eine, an einer Fläche wie dem Boden bzw. der Wand entweder über einen temporär durch ein Loch montierten Schraubbolzen oder über einen Saugkopf, fixiert befestigbare Fussplatte auf. Derartige Bohrständer sind durch ihr hohes Gewicht relativ unhandlich für eine Montage sowie nur bedingt ausschliesslich mit einem Saugkopf an der Wand fixierbar.

    [0003] Nach der EP894579 weist ein Bohrständer für ein Kernbohrgerät eine Fussplatte auf, welche durch ein Langloch mittels einer, in einen Dübel im Boden befestigten, Spannschraube temporär fixiert ist. Während einer Montage an der Wand muss vom Nutzer zusätzlich zur Montage der Spannschraube mit der anderen Hand der Bohrständer gehalten und fixiert werden, was umständlich sowie unsicher ist.

    [0004] Des weiteren weist eine Spannvorrichtung für ein Werkstück nach der DE3604005 einen hebelschwenkbaren Exzenter für einen axial verspannbaren Spannbolzen auf, welcher in einer hinterschnittenen Nut eines Spannbettes geführt wird.

    [0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Realisierung eines Bohrständers, dessen Fussplatte einfach und sicher insbesondere an einer Wand befestigbar ist.

    [0006] Die Aufgabe wird im wesentlichen durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

    [0007] Im wesentlichen weist ein Bohrständer für ein Werkzeuggerät eine am Werkstück fixierbare Fussplatte mit einem diese normal durchbrechenden Durchgangsloch zur Durchführung eines Spannbolzens mit zumindest einer axial wirksamen Anschlagschulter wie bspw. ein Kopf oder ein Gewindegang auf, wobei dem Durchgangsloch zumindest ein Rastmittel mit einer axial wirksamen Gegenschulter zur axial formschlüssigen Arretierung der Anschlagschulter des Spannbolzens und zumindest ein händisch bedienbarer Exzenter zur axialen Verspannung des über das Rastmittel arretierten Spannbolzens zugeordnet ist.

    [0008] Nachdem in einem vorbereitenden ersten Schritt temporär in der zu bearbeitenden Fläche ein Spannbolzen gesetzt wurde, wird in einem zweiten Schritt der den Spannbolzen durch das Durchgangsloch der Fussplatte hindurchführend platzierte Bohrständer über das den Spannbolzen axial arretierende Rastmittel bspw. durch die Schwerkraft selbsttätig gesichert. In einem dritten Schritt wird der Bohrständer mittels des händisch bedienbaren Exzenters über den Spannbolzen axial verspannt und ist somit normal gegen die zu bearbeitende Fläche haftreibkraftschlüssig fixiert.

    [0009] Vorteilhaft weist der Spannbolzen zwei, einander diametral gegenüberliegende Anschlagschultern und das Rastelement zwei Rastbacken mit jeweils diametral gegenüberliegenden Gegenschultern auf, wodurch die Arretierung symmetrisch sowie ausschliesslich über Kräfte relativ zum Spannbolzen bewirkt wird.

    [0010] Vorteilhaft sind die zwei Rastbacken des Rastmittels federnd zur Achse des Spannbolzens vorgespannt, wodurch, unabhängig von der Raumlage des Bohrständers, eine selbsttätige Sicherung durch das Rastmittel gegeben ist.

    [0011] Vorteilhaft ist zwischen dem mittels des Exzenters axial versetzbaren Rastmittel und der Fussplatte ein Öffnungskeil angeordnet, welches bei einem entgegen der Verspannrichtung versetzbaren Rastmittel eine radiale Öffnung der beiden Rastbacken des Rastelements bewirkt, wodurch der entspannte Spannbolzen einfach aus der Arretierung lösbar ist.

    [0012] Vorteilhaft ist die axial wirksame Anschlagschulter des Spannbolzens als Teil eines Aussengewindes oder einer axialsymmetrischen Rastung ausgebildet, wodurch mehrere, diskret äquidistant versetzte Arretierungspositionen vorhanden sind und somit die Toleranz der Setzhöhe des Spannbolzens zur Verspannlänge des Exzenters wesentlich grösser ist.

    [0013] Vorteilhaft ist die axial wirksame Anschlagschulter des Spannbolzens axial hinterschnitten ausgebildet, bspw. als tannenbaumartige Rastung, wodurch die radiale Positionierung der arretierenden Gegenschulter des Rastmittels unmittelbar durch die axiale Verspannung gesichert ist und weitere diesbezügliche Sicherungsmittel wie Sicherungsbügel entbehrlich sind.

    [0014] Vorteilhaft ist das Durchgangsloch als Langloch ausgebildet, zu welchem sich das Rastmittel längs sowie radial zum Spannbolzen erstreckt, wodurch relativ zum Spannbolzen eine Justagemöglichkeit des Bohrständers gegeben ist.

    [0015] Vorteilhaft weist das Rastmittel an beiden Enden des Langlochs jeweils einen händisch bedienbaren Exzenter zur längs des Langlochs gleichmässigen axialen Verspannung auf, welche weiter optional über ein bewegliches Verbindungsmittel miteinander verbunden und somit gemeinsam händisch bedienbar sind.

    [0016] Vorteilhaft ist der händisch bedienbare Exzenter mit einem handhabbaren Schwenkhebel begrenzt schwenkbar verbunden, wodurch eine ergonomische Verspannung gegeben ist.

    [0017] Die Erfindung wird bezüglich eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels näher erläutert mit:

    Fig. 1 als Bohrständer mit einer fixierbaren Fussplatte

    Fig. 2 als Einzelheit der Fussplatte



    [0018] Nach Fig. 1 weist ein Bohrständer 1 für ein als Kernbohrgerät mit einer Kernbohrkrone 21 ausgebildetes Werkzeuggerät 2 eine am als Wandfläche ausgeführten Werkstück 3 fixierte Fussplatte 4 mit einem diese normal durchbrechenden Durchgangsloch 5 mit einem durchgeführten, in dem Werkstück 3 temporär über einen Dübel 17 verankerten Spannbolzen 6 mit zwei, einander zu einer Achse A diametral gegenüberliegenden, als Teil einer axialsymmetrischen tannenbaumartigen Rastung ausgebildeten, diskret äquidistant axial versetzten, mit einem Winkel α axial hinterschnittenen sowie axial wirksamen Anschlagschultern 7a, 7b auf. Dem Durchgangsloch 5 ist ein Rastmittel 8 mit zwei Rastbacken 9a, 9b mit jeweils einer diametral gegenüberliegenden, axial wirksamen Gegenschulter 10a, 10b und zwei als exzentrische Schwenklager für die Rastbacken 9a, 9b ausgeführte, Exzenter 11a, 11b zur axialen Verspannung des über das Rastmittel 8 arretierten Spannbolzens 6 zugeordnet. Zwischen dem mittels der Exzenter 11a, 11b axial versetzbaren Rastmittel 8 und der Fussplatte 4 ist ein Öffnungskeil 12 angeordnet. Die über eine begrenzt schwenkbare Welle 13 verbundenen Exzenter 11a,11b für die über Federn 14a, 14b und Beilagscheiben 18 zum Spannbolzen 6 vorgespannten Rastbacken 9a, 9b sind über einen handhabbaren Schwenkhebel 15 händisch bedienbarer.

    [0019] Nach Fig. 2 ist in der Fussplatte 4 das Durchgangsloch 5 als Langloch ausgebildet, zu welchem sich das Rastmittel 8 längs sowie radial zum Spannbolzen 6 erstreckt. Das Rastmittel 8 weist an beiden Enden des Langlochs jeweils einen Öffnungskeil 12 unterhalb der in Böcken 19 gelagerten Welle 13 sowie jeweils zwei Exzenter 11 a, 11 b und Federn 14a, 14b und Beilagscheiben 18 je Rastbacke 9a, 9b auf, welche über ein bewegliches Verbindungsmittel 16 und Kurbeln 20 über die Wellen 13 begrenzt schwenkbar miteinander verbunden sowie gemeinsam über den handhabbaren Schwenkhebel 15 händisch bedienbar sind.


    Ansprüche

    1. Bohrständer für ein Werkzeuggerät (2) mit einer fixierbaren Fussplatte (4) mit einem diese normal durchbrechenden Durchgangsloch (5) zur Durchführung eines Spannbolzens (6) mit zumindest einer axial wirksamen Anschlagschulter (7a; 7b), dadurch gekennzeichnet, dass dem Durchgangsloch (5) zumindest ein Rastmittel (8) mit einer axial wirksamen Gegenschulter (10a, 10b) zur axial formschlüssigen Arretierung der Anschlagschulter (7a; 7b) des Spannbolzens (6) und zumindest ein händisch bedienbarer Exzenter (11a; 11b) zur axialen Verspannung des über das Rastmittel (8) arretierten Spannbolzens (6) zugeordnet ist.
     
    2. Bohrständer nach Anspruch 1 mit einem Spannbolzen (6), wobei der Spannbolzen (6) zwei, einander diametral gegenüberliegende Anschlagschultern (7a, 7b) und das Rastelement (8) zwei Rastbacken (9a, 9b) mit jeweils diametral gegenüberliegenden Gegenschultern (10a, 10b) aufweist.
     
    3. Bohrständer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Rastbacken (9a, 9b) des Rastmittels (8) federnd zur Achse (A) des Spannbolzens (6) vorgespannt sind.
     
    4. Bohrständer nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem mittels des Exzenters (11a; 11b) axial versetzbaren Rastmittel (8) und der Fussplatte (4) ein Öffnungskeil (12) angeordnet ist, welcher bei einem entgegen der Verspannrichtung versetzbaren Rastmittel (8) eine radiale Öffnung der beiden Rastbacken (9a, 9b) des Rastelements (8) bewirkt.
     
    5. Bohrständer nach einem der Ansprüche 2-4, dadurch gekennzeichnet, dass die axial wirksame Anschlagschulter (7a; 7b) des Spannbolzens (6) axial hinterschnitten ausgebildet ist.
     
    6. Bohrständer nach einem der Ansprüche 2-4, dadurch gekennzeichnet, dass die axial wirksame Anschlagschulter (7a; 7b) des Spannbolzens (6) als Teil eines Aussengewindes oder einer axialsymmetrischen Rastung ausgebildet ist.
     
    7. Bohrständer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchgangsloch (5) als Langloch ausgebildet ist, zu welchem sich das Rastmittel (8) längs sowie radial zum Spannbolzen (6) erstreckt.
     
    8. Bohrständer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastmittel (8) an beiden Enden des Langlochs jeweils einen händisch bedienbaren Exzenter (11a; 11b) aufweist, welche optional über ein bewegliches Verbindungsmittel (16) miteinander verbunden sind.
     
    9. Bohrständer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der händisch bedienbare Exzenter (11a;11b) mit einem handhabbaren Schwenkhebel (15) begrenzt schwenkbar verbunden ist.
     


    Claims

    1. Drill stand for a drill tool (2) with an attachable footplate (4) with a through hole (5) normal to the footplate (4) for a clamping bolt (6) with at least one axially acting abutment shoulder (7a; 7b), characterized in that at least one latching means (8) with an axially acting counter shoulder (10a, 10b) for axially positive locking of the abutment shoulder (7a; 7b) of the clamping bolt (6) and at least one hand-operated cam (11a; 11b) for axial clamping of the clamping bolt (6) locked by the latching means (8) [are] assigned to the through hole (5).
     
    2. Drill stand according to Claim 1 with a clamping bolt (6), wherein the clamping bolt (6) has two diametrically opposed abutment shoulders (7a, 7b) and the latch element (8) has two latching jaws (9a, 9b) with diametrically opposed counter shoulders (10a, 10b).
     
    3. Drill stand according to Claim 2, characterized in that the two latching jaws (9a, 9b) of the latching means (8) are elastically prestressed [in the direction of] the axis (A) of the clamping bolt (6).
     
    4. Drill stand according to Claim 2 or Claim 3, characterized in that an opening wedge-block (12) is arranged between the latching means (8) axially displaceable by means of the cam (11a; 11b) and the footplate (4) and causes the two latching jaws (9a, 9b) of the latch element (8) to open radially when the latching means (8) is moved in the opposite direction to the clamping direction.
     
    5. Drill stand according to any one of Claims 2 to 4, characterized in that the axially acting abutment shoulder (7a; 7b) of the clamping bolt (6) is formed as an axial undercut.
     
    6. Drill stand according to any one of Claims 2 to 4, characterized in that the axially acting abutment shoulder (7a; 7b) of the clamping bolt (6) is formed as part of an external screw thread or axially symmetrical notching.
     
    7. Drill stand according to any one of the preceding claims, characterized in that the through hole (5) is configured as a slot in relation to which the latching means (8) extends longitudinally and radially with respect to the clamping bolt (6).
     
    8. Drill stand according to Claim 7, characterized in that the latching means (8) has a hand-operated cam (11a; 11b) at each end of the slot, the said cams optionally being interconnected by a mobile connecting means (16).
     
    9. Drill stand according to any one of the preceding claims, characterized in that the hand-operated cam (11a; 11b) is connected to a hand-operated pivoting lever (15), with a limited pivoting range.
     


    Revendications

    1. Support de forage pour un appareil (2), avec une plaque d'assise fixable (4) pourvue d'un trou traversant (5) qui la traverse perpendiculairement pour le passage d'un goujon de serrage (6) muni d'au moins un épaulement de butée à effet axial (7a ; 7b), caractérisé en ce qu'au trou traversant (5) sont associés au moins un moyen d'encliquetage (8) avec un contre-épaulement à effet axial (10a, 10b) pour le blocage par complémentarité de formes des épaulements de butée (7a ; 7b) du goujon de serrage (6) et au moins une came excentrique manoeuvrable manuellement (11a ; 11b) pour le serrage axial du goujon de serrage (6) bloqué par l'intermédiaire du moyen d'encliquetage (8) .
     
    2. Support de forage selon la revendication 1, avec un goujon de serrage (6), le goujon de serrage (6) comportant deux épaulements de butée diamétralement opposés (7a, 7b), et l'élément d'encliquetage (8) comportant deux mâchoires d'encliquetage (9a, 9b) avec chacune des contre-épaulements diamétralement opposés (10a, 10b).
     
    3. Support de forage selon la revendication 2, caractérisé en ce que les deux mâchoires d'encliquetage (9a, 9b) du moyen d'encliquetage (8) sont précontraintes de manière élastique vers l'axe (A) du goujon de serrage (6).
     
    4. Support de forage selon la revendication 2 ou 3,
    caractérisé en ce que, entre le moyen d'encliquetage (8) déplaçable axialement au moyen de la came excentrique (11a ; 11b) et la plaque d'assise (4) est disposé un coin d'ouverture (12) qui, avec un moyen d'encliquetage (8) déplaçable à l'opposé de la direction de serrage, provoque une ouverture radiale des deux mâchoires d'encliquetage (9a, 9b) de l'élément d'encliquetage (8).
     
    5. Support de forage selon une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que l'épaulement de butée à effet axial (7a ; 7b) du goujon de serrage (6) est conformé avec une contre-dépouille axiale.
     
    6. Support de forage selon une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que l'épaulement de butée à effet axial (7a ; 7b) du goujon de serrage (6) est conçu en tant que partie d'un filetage extérieur ou d'un système d'encliquetage à symétrie axiale.
     
    7. Support de forage selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le trou traversant (5) est conformé en trou oblong, le moyen d'encliquetage (8) s'étendant longitudinalement par rapport à celui-ci et radialement par rapport au goujon de serrage (6).
     
    8. Support de forage selon la revendication 7, caractérisé en ce que le moyen d'encliquetage (8) comporte, à chacune des deux extrémités du trou oblong, une came excentrique manoeuvrable manuellement (11a ; 11b), lesdites cames excentriques étant optionnellement reliées entre elles par l'intermédiaire d'un moyen de liaison mobile (16).
     
    9. Support de forage selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la came excentrique manoeuvrable manuellement (11a ; 11b) est relié, avec une possibilité de pivotement limité, à un levier pivotant actionnable (15).
     




    Zeichnung