[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines gemusterten
textilen Flächengebildes, wobei ein die Musterung erzeugendes Fadensystem mit einer
Trägerschicht vernadelt wird. Des weiteren bezieht sich die vorliegende Erfindung
auf textile Flächengebilde, welche mit einem solchen Verfahren erhältlich und dadurch
beispielsweise als Bodenbelag, Fußmatte, Dekormaterial oder Innenraumverkleidung für
Kraftfahrzeuge verwendbar sind.
[0002] Aus der DE 44 14 479 ist ein Verfahren zur Herstellung eines textilen Flächengebildes
mit einer Musterung als Fußbodenbelag bekannt, wobei das textile Flächengebilde wenigstens
teilweise ein flächiges, mit dem textilen Flächengebilde vernadeltes, wenigstens teilweise
farbiges und/oder gemustertes Fadensystem umfasst. Dazu wird das wenigstens teilweise
farbige und/oder gemusterte Fadensystem auf oder unter einen ggf. verfestigten Stapelfaserflor
gelegt und anschließend vernadelt. Es ist auch möglich, das Fadensystem zwischen zwei
ggf. verfestigte Stapelfaserflore zu legen und anschließend zu vernadeln.
[0003] Nachteil des Verfahrens ist, dass sich Stapelfaserflor und Fadensystem bei der Zuführung
in den Nadelstuhl und beim Vernadeln selbst aufgrund ihres unterschiedlichen Aufbaus
unterschiedlich stark verziehen, so dass das vernadelte Muster beeinträchtigt werden
kann.
[0004] Wird das Fadensystem auf bzw. unter den ggf. verfestigten Stapelfaserflor gelegt
und anschließend vernadelt, so erhält man keine abriebfeste Musterung, da sich das
Fadensystem lediglich an der Ober- bzw. Rückseite des textilen Flächengebildes befindet
und damit direkt einer starken Beanspruchung, beispielsweise beim Begehen ausgesetzt
ist. Wird das Fadensystem zwischen zwei ggf. verfestigte Stapelfaserflore gelegt,
erhält man zwar einerseits eine abriebfeste Oberfläche, andererseits wird das Fadensystem
durch die Faserflore überlagert, so dass man nur farbschwache, wenig kontrastreiche
und diffuse Oberflächenmusterungen erhält.
[0005] Aus der DT 24 60 646 ist ein Verfahren zur Herstellung eines Textilerzeugnisses bekannt
geworden, bei dem Kompositionselemente auf eine Fasern enthaltenden Grundschicht gelegt
werden. Die Kompositionselemente werden mittels Nadelfilztechnik in die Grundschicht
eingeflochten. Auch dieses Verfahren führt zu wenig kontrastreichen und farbschwachen
Oberflächenmusterungen.
[0006] Weiterhin ist aus der DE 199 29 382 A1 ein Verfahren zur Herstellung eines Nadelvlieses
bekannt geworden, bei dem Elemente mit Grundfasern derart vermengt werden, dass eine
im Wesentlichen gleichmäßige Verteilung der Elemente und der Grundfasern entsteht.
Auch bei dem durch dieses Verfahren hergestellten Nadelvlies sind die Elemente von
Grundfasern überdeckt und können daher keinen starken Kontrast erzeugen.
[0007] Aus den Patentschriften GB-A-104 0598 und EP-A-1 114 887 sind ebenfalls Verfahren
zur Herstellung eines textilen Flächen gebildes bekannt geworden
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zur Herstellung eines textilen
Flächengebildes mit einer farbigen, kontrastreichen und abriebfesten, flächigen Musterung
zur Verfügung zu stellen. Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, ein textiles Flächengebilde
der eingangs genannten Art so zu gestalten, dass die Musterung besonders kontrastreich
und abriebfest ist.
[0009] Das erstgenannte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Trägerschicht
und das Fadensystem zunächst von der Trägerseite und anschließend von der gegenüber
liegenden Seite vernadelt werden.
[0010] Dazu wird die Trägerschicht zunächst auf das Fadensystem aufgelegt. Anschließend
werden Trägerschicht und Fadensystem von der Seite der Trägerschicht vernadelt. In
einem darauffolgenden zweiten Vernadlungsschritt wird das textile Flächengebilde von
der gegenüberliegenden Seite vernadelt. Es hat sich gezeigt, dass bei dieser Vorgehensweise
das Fadensystem über die gesamte Dicke des textilen Flächengebildes dreidimensional
eingenadelt ist. So kann auf einfache Weise ein textiles Flächengebilde mit einer
- im Gegensatz zum Stand der Technik - farbigen, kontrastreich gemusterten Oberfläche
erzeugt werden, welches dennoch eine hohe Abriebfestigkeit aufweist und somit z.B.
auch als Bodenbelag verwendet werden kann. Die Musterung des erfindungsgemäßen textilen
Flächengebildes kann durch die Wahl des Fadensystems beliebig eingestellt werden.
Das Fadensystem kann farbig und/oder gemustert, flächig oder dergleichen gestaltet
sein. Darüber hinaus kann herstellungsbedingt eine rapportfreie Oberfläche des textilen
Flächengebildes erreicht werden.
[0011] Ein Verzug der Musterung lässt sich gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
einfach dadurch vermeiden, wenn das Fadensystem zunächst mit einem Stapelfaserflor
zu einem Vliesstoff verbunden wird. Anschließend wird der Vliesstoff der Trägerschicht
mit der dem Fadensystem abgewandte Seite des Vliesstoffs zugeführt.
[0012] Dazu wird aus einem Fadensystem und dem Stapelfaserflor zunächst ein verfestigter
Vliesstoff derart gebildet, dass das Fadensystem im Wesentlichen vollständig auf einer
Seite des Vliesstoffes angeordnet ist. Die Verfestigung des Vliesstoffes bzw. die
Verbindung von Fadensystem und Vliesstoff kann nach mechanischem und/oder chemischem
und/oder thermischem Verfahren erfolgen. Die Verfestigung hat lediglich die Aufgabe,
das Fadensystem leicht an dem Stapelfaserflor anzuheften, so dass ein unterschiedlich
starker Verzug von Fadensystem und Stapelfaserflor und damit eine Beeinträchtigung
der Musterung bei der anschließenden Weiterverarbeitung vermieden wird. Anschließend
wird der verfestigte Vliesstoff mit der dem Fadensystem gegenüberliegenden Seite der
Trägerschicht zugeführt und dann mit der Trägerschicht, derart von beiden Seiten nacheinander
vernadelt, dass das Fadensystem die abriebfeste Nutzschicht bildet.
[0013] Grundsätzlich kann zur Erzeugung des verfestigten Vliesstoffes aus dem Stapelfaserflor
und dem Fadensystem jedes dem Fachmann zur Herstellung von Vliesstoffen bekannte Verfahren
verwendet werden. Genannt seien an dieser Stelle das mechanische und das aerodynamische
Verfahren. Bei dem mechanischen Kardierverfahren wird zunächst auf Krempeln ein Stapelfaserflor
gebildet, welcher anschließend mittels eines Kreuzlegers abgetafelt wird. Der abgetafelte
Krempelflor kann dann mechanisch und/oder chemisch und/oder thermisch mit dem Fadensystem
verbunden und verfestigt werden. Beim aerodynamischen Verfahren werden mechanisch
voraufgelöste Stapelfasern in einem kräftigen Luftstrom eingeführt, der z. B. gegen
eine rotierende, perforierte Trommel geblasen wird. Die Fasern bilden auf der Trommeloberfläche
ein wirrgelegtes Vlies, während die Luft durch die Öffnungen dieser Trommel abgesaugt
wird. Die Verfestigung des Vlieses bzw. die Verbindung mit dem Fadensystem erfolgt
nach den bereits genannten Verfahren.
[0014] Vorzugsweise werden zur Herstellung des verfestigten Vliesstoffes Stapelfasern aus
Polypropylen, Polyester, Polyamid oder Viskose eingesetzt.
[0015] Die Musterung der textilen Flächengebilde wird vornehmlich durch die Art, Form und
Farbe des Fadensystems bestimmt. In Abhängigkeit von der gewünschten Musterung der
textilen Flächengebilde können als Fadensysteme z. B. Gewirke, Folien, Papier, Vliesstoffe,
Gewebe verwendet werden.
[0016] Erfindungsgemäß wird der verfestigte Vliesstoff mit der dem Fadensystem gegenüberliegenden
Seite der Trägerschicht zugeführt, wobei die Trägerschicht bevorzugt aus Polypropylen-,
Polyester-, Polyamid- und/oder Viskosefasern besteht.
[0017] Zur Fertigstellung des textilen Flächengebildes wird der verfestigte Vliesstoff mit
der Trägerschicht gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung derart
von beiden Seiten nacheinander vernadelt, dass das Fadensystem die abriebfeste Nutzschicht
bildet.
[0018] Vorzugsweise wird als Trägerschicht ein abgetafelter Krempelflor verwendet. Als Trägerschicht
kann aber z. B. auch ein in sonstiger Weise mechanisch und/oder chemisch und/oder
thermisch verfestigter Vliesstoff, ein Gewebe, eine getuftete Flächenware oder ein
Filz verwendet werden.
[0019] Um die Festigkeit des textilen Flächengebildes zu erhöhen, kann dieses zum Beispiel
durch eine Imprägnierung mit einem Bindemittel zusätzlich verfestigt werden.
[0020] In Weiterbildung des Erfindungsgedankens kann/können an der Unterseite der Trägerschicht
eine oder mehrere weitere Trägerschicht(en) angebracht sein, beispielsweise eine Schwerbeschichtung,
um dem textilen Flächengebilde weitere vorteilhafte Eigenschaften zu vermitteln.
[0021] Das zweitgenannte Aufgabenteil, nämlich die Schaffung eines textilen Flächengebildes
mit einer kontrastreichen und besonders abriebfesten Musterung wird erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass sich das Fadensystem nahezu über die gesamte Höhe des textilen
Flächengebildes erstreckt.
[0022] Diese Flächengebilde bestehen aus wenigstens einer Trägerschicht und einer mit dieser
vernadelten Nutzschicht, wobei das auf der Oberseite der Nutzschicht vorliegende Fadensystem
über die gesamte Dicke von Nutzschicht und Trägerschicht dreidimensional eingenadelt
ist. Das textile Flächengebilde weist eine farbige, kontrastreiche und gemusterte
Oberfläche auf, da während des Herstellungsverfahrens eine Verformung und Auflösung
des Fadensystems oder eine sonstige Beeinträchtigung des Fadensystems weitgehend vermieden
wird. Darüber hinaus zeichnen sich die Flächengebilde gemäß der Erfindung durch eine
hohe Abriebfestigkeit aus, weshalb sie als Bodenbelag oder als andere strapazierfähige
Beläge, beispielsweise als Fußmatten oder Innenraumverkleidung in Kraftfahrzeugen,
verwendet werden können. Durch Anbringen weiterer Trägerschichten, beispielsweise
einer Schwerbeschichtung, können diese Flächengebilde gezielt für spezielle Anwendungen,
beispielsweise als selbstliegende Fliesen, optimiert werden.
[0023] Das erfindungsgemäße Flächengebilde ist insbesondere als Bodenbelag, Fußmatte, Dekor-Material
oder Innenraumverkleidung für Kraftfahrzeuge verwendbar. Solche Flächengebilde werden
vorzugsweise, aber nicht ausschließlich durch das zuvor beschriebene erfindungsgemäße
Verfahren hergestellt.
[0024] Unterschiedliche Musterungen lassen sich gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung dadurch erzeugen, dass das textile Flächengebilde mehrere unterschiedliche
Fadensysteme aufweist.
[0025] Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand von Ausführungsbeispielen
und der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1a - 1c
- mehrere Schritte eines erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung eines textiles
Flächengebildes,
- Fig. 2
- schematisch im Querschnitt ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestelltes
textiles Flächengebilde,
- Fig. 3
- schematisch im Querschnitt ein nach dem Stand der Technik hergestelltes textiles Flächengebilde
zum Vergleich,
- Fig. 4
- schematisch im Querschnitt ebenfalls nach dem Stand der Technik hergestelltes textiles
Flächengebilde zum Vergleich.
[0026] Figur 1a zeigt einen verfestigten Vliesstoff 1 aus Stapelfaserflor 2 und einem Fadensystem
3, beispielsweise einem Gewirke. Um eine mehrfarbig strukturierte Musterung zu erhalten,
sind als Beispiel drei Farben 3.1, 3.2 und 3.3 des Fadensystems 3 eingesetzt.
[0027] Die Herstellung dieses Vliesstoffes 1 erfolgte durch ein mechanisches Verfahren,
wobei zunächst ausgehend von den Stapelfasern auf Krempeln der Stapelfaserflor 2 gebildet
wurde, welcher anschließend mittels eines Kreuzlegers abgetafelt wurde. Der abgetafelte
Stapelfaserflor 2 wurde dann leicht durch Vernadelung mit dem Fadensystem 3 verbunden
und verfestigt. Das Fadensystem 3 ist im wesentlichen vollständig auf einer Seite
des Vliesstoffes 1 angeordnet. Der Vliesstoff 1 bildet damit ein erstes Zwischenprodukt
des Verfahrens.
[0028] Figur 1b zeigt den Vliesstoff 1 aus Figur 1a nach einem Auflegen einer Trägerschicht
5. Die Trägerschicht 5 wird auf die dem Fadensystem 3 abgewandte Seite des Vliesstoffs
1 gelegt. Figur 1c zeigt zwei Schritte beim Vernadeln des Flors des in Figur 1 dargestellten
Vliesstoffs 1 mit der Trägerschicht 5. Zunächst wird das Zwischenprodukt aus Figur
1b im ersten Schritt I von der Seite der Trägerschicht 5 und des verfestigten Stapelfaserflors
2 mit dem Fadensystem 3 vernadelt. In einem darauffolgenden zweiten Schritt II werden
die Schichten von der gegenüberliegenden Seite her vernadelt, so dass ein textiles
Flächengebilde 4 nach Figur 2 entsteht. Als Ausgangsprodukt kann für den Stapelfaserflor
2 ein Flor mit etwa 300 g/m
2 und für die Trägerschicht ein Flor mit etwa 1000 g/m
2 verwendet werden. Zur Verdeutlichung sind in der Zeichnung die Nadelrichtungen der
Schritte I und II mit Pfeilen gekennzeichnet.
[0029] In Fig.2 ist das textile Flächengebilde 4 gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt.
Das Fadensystem 3 ist über die gesamte Dicke in Vliesstoff 1 und Trägerschicht 5 dreidimensional
eingenadelt, so dass sich eine kontrastreiche, mehrfarbige und abriebfeste flächige
Musterung ergibt.
[0030] Zum Vergleich zeigen die Figuren 3 und 4 das Verfahren nach dem aus der DE 44 14
479 A1 bekannten Stand der Technik. Das Fadensystem 3 ist bei dem nach dem Stand der
Technik hergestellten textilen Flächengebilde 6, wie aus der Fig. 3 ersichtlich, überwiegend
an der Oberfläche des textilen Flächengebildes 7 angeordnet, so dass zwar kontrastreiche
und mehrfarbige, aber keine abriebfesten Musterungen resultieren. Wird das Fadensystem
3, wie aus der Fig. 4 ersichtlich, zwischen zwei Stapelfaserflore 8 und 9 gelegt,
erhält man zwar einerseits eine abriebfeste Oberfläche, andererseits wird das Fadensystem
3 durch die Faserflore 8 und 9 überlagert, so dass man nur farbschwache, wenig kontrastreiche
und diffuse Oberflächenmusterungen erhält.
1. Verfahren zur Herstellung eines gemusterten textilen Flächengebildes, wobei ein die
Musterung erzeugendes Fadensystem mit einer Trägerschicht vernadelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerschicht und das Fadensystem zunächst von der Trägerseite und anschließend
von der gegenüber liegenden Seite vernadelt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fadensystem zunächst mit einem Stapelfaserflor zu einem Vliesstoff verbunden
wird und dass anschließend der Vliesstoff einer Trägerschicht mit der dem Fadensystem
abgewandten Seite des Vliesstoffs zugeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Flächengebilde derart vernadelt wird, dass eine abriebfeste Nutzschicht
entsteht.
4. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Flächengebilde nach dem Vernadeln zusätzlich verfestigt wird.
5. Nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche hergestelltes Flächengebilde (4),
dadurch gekennzeichnet, dass sich das Fadensystem (3) nahezu über die gesamte Höhe des textilen Flächengebildes
(4) erstreckt.
6. Textiles Flächengebilde (4) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Flächengebilde (4) mehrere unterschiedliche Fadensysteme (3.1, 3.2, 3.3)
aufweist.
7. Textiles Flächengebilde nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerschicht (5) mit einer oder mehreren weiteren Trägerschicht(en) verbunden
ist.
1. A method of producing a patterned textile fabric, a yarn system producing the pattern
being needle-punched together with a backing layer, characterised in that the backing layer and the yarn system are initially needle-punched from the backing
layer side and then needle-punched from the opposing side.
2. A method according to claim 1, characterised in that the yarn system is initially connected with a staple fibre web to yield a nonwoven
and in that the nonwoven is then applied to a backing layer with the side of the nonwoven remote
from the yarn system.
3. A method according to claim 1 or claim 2, characterised in that the textile fabric is needle-punched in such a way that an abrasion-resistant wear
layer is produced.
4. A method according to at least one of the preceding claims, characterised in that the textile fabric is additionally bonded after needle-punching.
5. A fabric (4) produced according to at least one of the preceding claims, characterised in that the yarn system (3) extends over virtually the entire thickness of the textile fabric
(4).
6. A textile fabric (4) according to claim 5, characterised in that the textile fabric (4) comprises a plurality of different yarn systems (3.1, 3.2,
3.3).
7. A textile fabric according to claim 5 or claim 6, characterised in that the backing layer (5) is connected with one or more further backing layers.
1. Procédé de fabrication d'un produit textile à motifs, dans lequel un système de fils
produisant le motif est cousu avec une couche support, caractérisé en ce que la couche support et le système de fils sont tout d'abord cousus depuis la face support
et ensuite depuis le côté opposé.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le système de fils est relié tout d'abord avec un voile de fibres discontinues pour
former un tissu non tissé, et en ce qu'ensuite, le tissu non tissé est amené à une couche support par le côté du tissu non
tissé qui est détourné du système de fils.
3. Procédé selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le produit textile est cousu de telle sorte qu'il est produit une couche d'usure
résistante à l'abrasion.
4. Procédé selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le produit textile est additionnellement renforcé après la couture.
5. Produit textile (4) fabriqué selon le procédé de l'une au moins des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le système de fils (3) s'étend presque sur toute la hauteur du produit textile (4).
6. Produit textile (4) selon la revendication 5, caractérisé en ce que le produit textile (4) présente plusieurs systèmes de fils différents (3.1, 3.2,
3.3).
7. Produit textile selon l'une ou l'autre des revendications 5 et 6, caractérisé en ce que la couche support (5) est reliée à une ou plusieurs autre(s) couche(s) support(s).