[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Oberflächenbearbeitungsvorrichtung, wie zum
Beispiel eine Bandfinishvorrichtung, sowie ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung
eines Werkstücks, z.B. bekannt aus der EP-A-1 027 956.
[0002] Die DE 295 14 753 U1 beschreibt eine übliche Oberflächenbearbeitungsvorrichtung in
Gestalt einer Bandfinishvorrichtung zur Oberflächenbearbeitung eines Werkstücks. Die
Bandfinishvorrichtung hat ein Band und ein Anpressteil, das dazu vorgesehen ist, das
Band gegen das Werkstück zu drücken. Das Anpressteil wird durch einen pneumatisch
betätigten Kolben angetrieben, wobei ein Druck zwischen dem Band und dem Werkstück
pneumatisch gesteuert wird.
[0003] Die DE 42 27 315 C2 schlägt vor, den Druck mittels einer mechanischen Justiervorrichtung
einmalig genau einzustellen.
[0004] Die DE 195 15 076 C2 offenbart eine manuelle Verschiebung des Anpressteils in Richtung
des Werkstücks und alternativ eine automatische Verschiebung des Anpressteils mittels
eines Zylinders oder einer Spindel. Jedoch kann eine derartige Verschiebung im Bearbeitungsprozess
nicht korrigiert werden.
[0005] Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Oberflächenbearbeitungsvorrichtung vorzusehen,
die einen regelbaren konstanten Anpressdruck zwischen der Oberflächenbearbeitungsvorrichtung
und Werkstück während des Bearbeitungsprozesses erzielt.
[0006] Ein erster Aspekt der Erfindung zur Lösung der gestellten Aufgabe betrifft eine Oberflächenbearbeitungsvorrichtung
zur Oberflächenbearbeitung eines Werkstücks gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0007] Ein zweiter Aspekt der Erfindung zur Lösung der gestellten Aufgabe betrifft ein Verfahren
zur Oberflächenbearbeitung eines Werkstücks gemäß den Merkmalen des Anspruchs 8.
[0008] Der besondere Vorteil der Erfindung ist, dass für den Betrieb der Oberflächenbearbeitungsvorrichtung
einzig elektrische Energie aber keine weitere oder zusätzliche Antriebsenergie wie
z.B. Druckluft erforderlich ist. Außerdem kann der Soll-Druck zwischen dem Oberflächenbearbeitungswerkzeug
und dem Werkstück ständig konstant gehalten werden, da er elektronisch geregelt wird.
[0009] Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen definiert.
[0010] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Oberflächenbearbeitungsvorrichtung
gemäß dem Ausführungsbeispiel; und
Fig. 2 zeigt eine andere perspektivische Ansicht der Oberflächenbearbeitungsvorrichtung
gemäß dem Ausführungsbeispiel.
[0011] Die Fig. 1 zeigt eine Oberflächenbearbeitungsvorrichtung 1 mit einem Gehäuse 2, während
die Fig. 2 die Oberflächenbearbeitungsvorrichtung 1 ohne das Gehäuse 2 zeigt, so dass
der Innenaufbau der Oberflächenbearbeitungsvorrichtung 1 teilweise erkenntlich ist.
[0012] Die in den Figuren 1 und 2 gezeigte Oberflächenbearbeitungsvorrichtung 1 gemäß dem
Ausführungsbeispiel ist eine Bandfinishvorrichtung, die eine Oberfläche eines Werkstücks
(nicht gezeigt) poliert, schleift oder anderweitig bearbeitet.
[0013] Die Bearbeitung des Werkstücks erfolgt durch ein auf dem Gebiet der Oberflächentechnik
übliches Band bzw. Finishband (jeweils nicht gezeigt) als ein Oberflächenbearbeitungswerkzeug,
das mit einer einstellbaren Drucklast gegen die Werkstückoberfläche gedrückt und gleichzeitig
durch einen nachfolgend beschriebenen Aufbau an der Oberfläche bewegt wird.
[0014] Die Bandfinishvorrichtung hat im allgemeinen ein Anpressteil 3, welches das Oberflächenbearbeitungswerkzeug
gegen das Werkstück drückt. Bei der dargestellten Finishvorrichtung ist das Anpressteil
3 mit einer Kontaktrolle 3 ausgeführt, um die ein Bearbeitungswerkzeug (z.B. Band)
gewickelt ist. Die Kontaktrolle 3 besteht vorzugsweise aus Elastomer und kann selbst
auch als Oberflächenbearbeitungswerkzeug ausgeführt sein.
[0015] Ferner zeigen die Figuren 1 und 2 eine Aufwickelrolle 6, die durch einen Aufwickelantrieb
5 angetrieben wird, eine Abwickelrolle 4 sowie eine Umlenkrolle 7, um die das Band
gewickelt ist. Alle Rollen 3, 4, 6 und 7 sind an einem Schlitten 8 gestützt. Der Schlitten
8 wiederum ist linear bewegbar an einer Schiene 9 gestützt. Die Schiene 9 ist an einer
Einfassung 10 ausgebildet, die an einer beliebigen Werkzeugmaschine (nicht gezeigt)
ortsfest anbringbar ist. Die gesamte Oberflächenbearbeitungsvorrichtung 1 ist somit
über die Einfassung 10 ortsfest an der Werkzeugmaschine gestützt, während der Schlitten
8 relativ zu der Werkzeugmaschine bewegbar ist, was nachfolgend erläutert wird.
[0016] In der Einfassung 10 ist ein elektrischer Antrieb 11 angeordnet. Der elektrische
Antrieb 11 ist fest mit der Einfassung 10 verbunden. Dem elektrischen Antrieb 11 wird
über eine Stromquelle (nicht gezeigt) eine elektrische Stromstärke zugeführt. Der
elektrische Antrieb 11 treibt dadurch eine Vorschubeinheit 12 an, die fest mit dem
Schlitten 8 verbunden ist. Somit wird der Schlitten 8 durch den elektrischen Antrieb
11 oder eine Kurve bewegt.
[0017] Die Oberflächenbearbeitungsvorrichtung 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel hat
des weiteren eine Regelvorrichtung (nicht gezeigt). Die Regelvorrichtung regelt den
elektrischen Antrieb 11 derart, dass sich eine gewünschte Soll-Drucklast zwischen
dem Oberflächenbearbeitungswerkzeug und dem Werkstück einstellt.
[0018] Diese Regelung wird vorzugsweise durch eine Zufuhr einer entsprechenden elektrischen
Stromstärke, oder allgemein einer elektrischen Leistung, in den elektrischen Antrieb
11 verwirklicht.
[0019] Die Soll-Drucklast kann zum Beispiel ein Soll-Druck oder eine Soll-Druckkraft sein.
Wenn dem elektrischen Antrieb 11 z.B. die entsprechende Stromstärke bzw. Leistung
tatsächlich zugeführt wird, dann drückt das Oberflächenbearbeitungswerkzeug mit der
Soll-Kraft bzw. mit dem Soll-Druck gegen das Werkstück.
[0020] Der Betrieb sowie die Regelung der Oberflächenbearbeitungsvorrichtung 1 werden nachfolgend
näher beschrieben.
[0021] Ist das Oberflächenbearbeitungswerkzeug ein Band, wird eine Haspel mit dem umwickelten
Band (nicht gezeigt) zunächst an der Abwickelrolle 4 angeordnet. Ein freies Ende des
Bands wird um die Umlenkrolle 7 sowie um die Kontaktrolle 3 gewickelt und anschließend
an der Aufwickelrolle 6 befestigt.
[0022] Die Regelvorrichtung führt dem elektrischen Antrieb 11 dann die entsprechende elektrische
Leistung oder elektrische Stromstärke zu. Infolgedessen bewegt sich der Schlitten
8 zu dem Werkstück und drückt die Kontaktrolle 3 mit der Soll-Drucklast gegen das
Werkstück.
[0023] Gleichzeitig wird die Aufwickelrolle 6 durch den Aufwickelantrieb 5 gedreht, um das
Band um die Aufwickelrolle 6 zu wickeln. Diese Bandbewegung wird als ein Vorschub
des Bands bezeichnet. Zusätzlich treibt ein Schwingantrieb bzw. -aktuator (nicht gezeigt)
die Kontaktrolle 3 in deren axialer Richtung oszillierend an.
[0024] Infolgedessen wird das Band durch eine Überlagerung der Vorschubbewegung und der
oszillierenden Bewegung an der Oberfläche des Werkstück bewegt und mit der Soll-Drucklast
gegen das Werkstück gedrückt, wodurch eine ausgezeichnete Oberflächengüte erzielt
wird. Darüber hinaus erwärmt sich die Werkstückoberfläche nur gering, so dass Weichhautbildung,
Eigenspannungen, Gefügeveränderungen und Risse vermieden werden.
[0025] Der besondere Vorteil der Erfindung ist, dass für den Betrieb der Oberflächenbearbeitungsvorrichtung
1 einzig elektrische Energie aber keine weitere oder zusätzliche Antriebsenergie wie
z.B. Druckluft erforderlich ist.
[0026] Außerdem kann die Soll-Drucklast zwischen dem Oberflächenbearbeitungswerkzeug und
dem Werkstück ständig konstant gehalten werden, da sie elektronisch geregelt wird.
Herkömmliche pneumatische Steuerungen weisen relativ große Druckschwankungen auf,
was zu einer ungleichmäßigen Drucklast und somit ungleichmäßigen Oberflächengüte führen
kann.
Die Erfindung kann folgendermaßen abgewandelt oder weitergebildet werden.
[0027] Es ist eine Stromstärkenmessvorrichtung vorgesehen, die dem elektrischen Antrieb
11 zugeführte elektrische Stromstärke misst und ein Signal entsprechend der gemessenen
Stromstärke der Regelvorrichtung zuführt. Die Regelvorrichtung bestimmt dann aus der
gemessenen Stromstärke eine Drucklast zwischen dem Oberflächenbearbeitungswerkzeug
und dem Werkstück. Hierbei kann die Regelvorrichtung auf eine Tabelle, eine Kennlinie,
Drucklasteichung oder eine sonstige Abbildung bezug nehmen, oder sie kann die Drucklast
aus einer mathematischen Formel berechnen. Auf der Grundlage der bestimmten Drucklast
elektrischen Antrieb regelt die Regelvorrichtung den elektrischen Antrieb 11 derart,
dass sich die Soll-Drucklast einstellt.
[0028] Zusätzlich kann die dem elektrischen Antrieb 11 zugeführte Leistung oder Stromstärke
auf der Grundlage der gemessenen Stromstärke geregelt werden. Dadurch wird die Drucklast
zwischen dem Bearbeitungswerkzeug und Werkstück noch genauer auf die Soll-Drucklast
eingestellt.
[0029] Alternativ bestimmt die Regelvorrichtung aus der Soll-Drucklast eine dem elektrischen
Antrieb 11 zuzuführende Leistung. Die Soll-Drucklast kann über eine Eingabevorrichtung
in die Regelelektronik eingegeben werden. Die Regelelektronik bestimmt auf der Grundlage
der eingegebenen Soll-Drucklast die dem elektrischen Antrieb 11 zuzuführende Leistung
aus einer Tabelle, Kennlinie, Drucklasteichung oder aus einer sonstigen Abbildung.
[0030] Alternativ ist eine Drucklastmessvorrichtung zum Messen der Drucklast zwischen dem
Bearbeitungswerkzeug und dem Werkstück vorgesehen. Die Drucklastmessvorrichtung sendet
ein Signal entsprechend der gemessenen Drucklast zu der Regelvorrichtung. Dadurch
kann die Regelvorrichtung die dem elektrischen Antrieb 11 zugeführte elektrische Leistung
bzw. Stromstärke auf der Grundlage der gemessenen Drucklast regeln, wodurch die Drucklast
zwischen dem Band und dem Bearbeitungswerkzeug noch genauer auf die Soll-Drucklast
geregelt wird.
[0031] Die Drucklastmessvorrichtung kann beliebig im Kraftfluss angeordnet sein, das heißt
sie kann zum Beispiel direkt an dem Anpressteil 3, der Anpressrolle 10, der Vorschubeinheit
12 oder dem elektrischen Antrieb 11 sein, da zum Beispiel die Druckkraft im Kraftfluss
zwischen elektrischem Antrieb 11 und dem Werkstück im wesentlichen gleich ist.
[0032] Vorzugsweise ist die Vorschubeinheit 12 des elektrischen Antriebs 11 eine Gewindespindel.
Dadurch können gleichzeitig ein großer Hub und ein angemessener Druck erzeugt werden.
[0033] Die Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt, dass der elektrische Antrieb ein
Spindelmotor oder dergleichen ist. Es ist auch denkbar, dass der elektrische Antrieb
ein Linearmotor oder ein Piezoaktuator ist. Im Falle eines Piezoaktuators regelt die
Regelvorrichtung eine auf den Piezoaktuator aufgebrachte elektrische Spannung anstelle
der elektrischen Stromstärke, wie dies z.B. bei einem Elektromotor der Fall ist.
[0034] Zusätzlich kann die Regelvorrichtung den Aufwickelmotor 5, der das Band um die Aufwickelrolle
4 wickelt, so steuern, dass der Vorschub des Bands eine konstante Geschwindigkeit
aufweist. Dadurch wird in vorteilhafter Weise eine einheitliche Oberflächengüte erzielt.
Im Gegensatz dazu erhöht sich bei den herkömmlichen Oberflächenbearbeitungsvorrichtungen
der Bandvorschub im Verlaufe des Bearbeitungsprozesses, da sich das Band um die. Aufwickelrolle
4 mit immer größerer werdenden Durchmesser aufwickelt.
[0035] Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, da innerhalb
des in den Ansprüchen definierten Umfangs der Erfindung weitere Abwandlungen und Äquivalente
für einen Fachmann offensichtlich sind.
1. Oberflächenbearbeitungsvorrichtung (1) zur Oberflächenbearbeitung eines Werkstücks
mit
einem Oberflächenbearbeitungswerkzeug,
einem Anpressteil (3), das dazu vorgesehen ist, das Oberflächenbearbeitungswerkzeug
gegen das Werkstück zu drücken,
einer Antriebsvorrichtung (11) zum Antreiben des Anpressteils (3), und
einer Steuervorrichtung, die die Antriebsvorrichtung (11) derart steuert, dass sich
eine Soll-Drucklast zwischen dem Oberflächenbearbeitungswerkzeug und dem Werkstück
einstellt,
gekennzeichnet durch
einen Elektromotor (11) als die Antriebsvorrichtung und
eine Stromstärkenmessvorrichtung zum Messen einer dem Elektroantrieb (11) zugeführten
Stromstärke, wobei die Steuervorrichtung aus der gemessenen Stromstärke eine Drucklast
zwischen dem Oberflächenbearbeitungswerkzeug und dem Werkstück bestimmt und eine dem
Elektroantrieb (11) zuzuführenden Leistung auf der Grundlage der bestimmten Drucklast
derart steuert oder regelt, dass sich die Soll-Drucklast einstellt.
2. Oberflächenbearbeitungsvorrichtung (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Steuervorrichtung auf der Grundlage der Soll-Drucklast eine dem Elektroantrieb
(11) zuzuführende Leistung bestimmt werden kann.
3. Oberflächenbearbeitungsvorrichtung (1) gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Drucklastmessvorrichtung zum Messen einer Drucklast zwischen dem Oberflächenbearbeitungswerkzeug
und dem Werkstück, wobei mit der Steuervorrichtung eine dem Elektroantrieb (11) zuzuführende
Leistung auf der Grundlage der gemessenen Drucklast geregelt werden kann.
4. Oberflächenbearbeitungsvorrichtung (1) gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Steuervorrichtung ein Vorschub des Oberflächenbearbeitungswerkzeugs mit konstanter
Geschwindigkeit gesteuert werden kann.
5. Oberflächenbearbeitungsvorrichtung (1) gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektroantrieb (11) eine Spindel und vorzugsweise eine Gewindespindel (12) aufweist.
6. Oberflächenbearbeitungsvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektroantrieb ein Linearmotor oder ein Piezoaktuator ist.
7. Oberflächenbearbeitungsvorrichtung (1) gemäß einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberflächenbearbeitungswerkzeug ein Band ist.
8. Verfahren zur Oberflächenbearbeitung eines Werkstücks unter Verwendung einer Oberflächenbearbeitungsvorrichtung
(1) mit einem Oberflächenbearbeitungswerkzeug und einem Anpressteil (3), das dazu
vorgesehen ist, das Oberflächenbearbeitungswerkzeug gegen das Werkstück zu drücken,
mit Schritten zum
Steuern eines Elektroantriebs (11) zum Antreiben des Anpressteils (3) derart, dass
sich eine Soll-Drucklast zwischen dem Oberflächenbearbeitungswerkzeug und dem Werkstück
einstellt,
Messen der dem Elektroantrieb (11) zugeführten Stromstärke,
Bestimmen einer Drucklast zwischen dem Oberflächenbearbeitungswerkzeug und dem Werkzeug
aus der gemessenen Stromstärke, und
Steuern einer dem Elektroantrieb (11) zuzuführenden Leistung auf der Grundlage der
bestimmten Drucklast derart, dass sich die Soll-Drucklast einstellt.
9. Verfahren gemäß Anspruch 8, gekennzeichnet durch Bestimmen einer dem Elektroantrieb (11) zuzuführenden Leistung auf der Grundlage
der Soll-Drucklast.
10. Verfahren gemäß Anspruch 8,
gekennzeichnet durch
Messen einer Drucklast zwischen dem Oberflächenbearbeitungswerkzeug und dem Werkstück,
und
Regeln einer dem Elektroantrieb (11) zuzuführenden Leistung auf der Grundlage der
gemessenen Drucklast.
11. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 8 bis 10, gekennzeichnet durch Steuern eines Vorschubs des Oberflächenbearbeitungswerkzeugs mit konstanter Geschwindigkeit.
1. Surfacing machine (1) for machining the surface of a workpiece, with
a surfacing tool,
a pressure part (3) intended to press the surfacing tool against the workpiece,
a drive apparatus (11) to drive the pressure part (3), and
a control device which controls the drive apparatus (11) so that a required pressure
load is established between the surfacing tool and the workpiece,
characterized by
an electric motor (11) as the drive apparatus and
a current intensity measuring device for measuring the intensity of a current supplied
to the electric drive (11), the control device determining a pressure load between
the surfacing tool and the workpiece from the measured current intensity and controlling
or regulating a power to be supplied to the electric drive (11) on the basis of the
determined pressure load so that the required pressure load is established.
2. Surfacing machine (1) according to Claim 1, characterized in that a power to be supplied to the electric drive (11) can be determined by the control
device on the basis of the required pressure load.
3. Surfacing machine (1) according to Claim 1, characterized by a pressure load measuring device for measuring a pressure load between the surfacing
tool and the workpiece, wherein a power to be supplied to the electric drive (11)
can be regulated by the control device on the basis of the measured pressure load.
4. Surfacing machine (1) according to any one of the preceding claims, characterized in that a feed of the surfacing tool can be controlled with constant speed by the control
device.
5. Surfacing machine (1) according to any one of the preceding claims, characterized in that the electric drive (11) has a spindle and preferably a threaded spindle (12).
6. Surfacing machine (1) according to any one of Claims 1 to 3, characterized in that the electric drive is a linear motor or a piezo actuator.
7. Surfacing machine (1) according to any one of the preceding claims, characterized in that the surfacing tool is a belt.
8. Process for machining the surface of a workpiece using a surfacing machine (1) with
a surfacing tool and a pressure part (3) which is intended to press the surfacing
tool against the workpiece, with steps comprising
control of an electric drive (11) to drive the pressure part (3) so that a required
pressure load is established between the surfacing tool and the workpiece,
measurement of the intensity of the current supplied to the electric drive (11),
determination of a pressure load between the surfacing tool and the tool from the
measured current intensity, and
control of a power to be supplied to the electric drive (11) on the basis of the determined
pressure load so that the required pressure load is established.
9. Process according to Claim 8, characterized by determination of a power to be supplied to the electric drive (11) on the basis of
the required pressure load.
10. Process according to Claim 8,
characterized by
measurement of a pressure load between the surfacing tool and the workpiece, and
regulation of a power to be supplied to the electric drive (11) on the basis of the
measured pressure load.
11. Process according to any one of Claims 8 to 10, characterized by control of a feed of the surfacing tool with constant speed.
1. Dispositif de traitement de surface (1) destiné au traitement de surface d'une pièce,
comportant
- un outil de traitement de surface,
- un élément de pression (3), qui est prévu pour presser l'outil de traitement de
surface contre la pièce,
- un dispositif d'entraînement (11) pour l'entraînement de l'élément de pression (3),
et
- un dispositif de commande, qui commande le dispositif d'entraînement (11) de telle
sorte qu'une charge de pression de consigne s'instaure entre l'outil de traitement
de surface et la pièce,
caractérisé par
- un moteur électrique (11) en tant que dispositif d'entraînement, et
- un dispositif de mesure d'intensité de courant pour la mesure d'une intensité de
courant amenée à l'entraînement électrique (11), le dispositif de commande déterminant
à partir de l'intensité de courant mesurée une charge de pression entre l'outil de
traitement de surface et la pièce, et commandant ou régulant sur la base de la charge
de pression déterminée une puissance à appliquer à l'entraînement électrique (11)
de telle sorte que la charge de pression de consigne s'instaure.
2. Dispositif de traitement de surface (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une puissance à amener à l'entraînement électrique (11) peut être déterminée par le
dispositif de commande sur la base de la charge de pression de consigne.
3. Dispositif de traitement de surface (1) selon la revendication 1, caractérisé par un dispositif de mesure de charge de pression pour la mesure d'une charge de pression
entre l'outil de traitement de surface et la pièce, une puissance à amener à l'entraînement
électrique (11) pouvant être régulée par le dispositif de commande sur la base de
la charge de pression mesurée.
4. Dispositif de traitement de surface (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une avance à vitesse constante de l'outil de traitement de surface peut être commandée
par le dispositif de commande.
5. Dispositif de traitement de surface (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'entraînement électrique (11) comporte une broche, et de préférence une broche filetée
(12).
6. Dispositif de traitement de surface (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'entraînement électrique est un moteur linéaire ou un actionneur piézoélectrique.
7. Dispositif de traitement de surface (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'outil de traitement de surface est une bande.
8. Procédé de traitement de surface d'une pièce avec utilisation d'un dispositif de traitement
de surface (1) comportant un outil de traitement de surface et un élément de pression
(3), qui est prévu pour presser l'outil de traitement de surface contre la pièce,
comprenant des phases destinées à
- la commande d'un entraînement électrique (11) pour l'entraînement de l'élément de
pression (3) de telle sorte qu'une charge de pression de consigne s'instaure entre
l'outil de traitement de surface et la pièce,
- la mesure de l'intensité de courant amenée à l'entraînement électrique (11),
- la détermination d'une charge de pression entre l'outil de traitement de surface
et l'outil à partir de l'intensité de courant mesurée, et
- la commande d'une puissance à amener à l'entraînement électrique (11) sur la base
de la charge de pression déterminée de telle sorte que la charge de pression de consigne
s'instaure.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé par la détermination d'une puissance à amener à l'entraînement électrique (11) sur la
base de la charge de pression de consigne.
10. Procédé selon la revendication 8,
caractérisé par
- la mesure d'une charge de pression entre l'outil de traitement de surface et la
pièce, et
- la régulation d'une puissance à amener à l'entraînement électrique (11) sur la base
de la charge de pression mesurée.
11. Procédé selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé par la commande d'une avance à vitesse constante de l'outil de traitement de surface.