| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 488 041 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
14.12.2005 Patentblatt 2005/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.03.2003 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E01B 25/30 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2003/002132 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2003/080933 (02.10.2003 Gazette 2003/40) |
|
| (54) |
VERFAHREN ZUM LAGEGENAUEN AUFSTELLEN EINES FAHEWEGTR GERS UN D FARHWEG
METHOD FOR PRECISELY PLACING A GUIDEWAY SUPPORT, AND GUIDEWAY
PROCEDE POUR LA MISE EN PLACE PRECISE D'UN SUPPORT DE VOIE DE CIRCULATION ET VOIE
DE CIRCULATION
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
22.03.2002 DE 10213052
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
22.12.2004 Patentblatt 2004/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG |
|
92301 Neumarkt (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- REICHEL, Dieter
92318 Neumarkt (DE)
- WAIDHAUSER, Ralf
92318 Neumarkt (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Bergmeier, Werner |
|
Patentanwälte
CANZLER & BERGMEIER,
Friedrich-Ebert-Strasse 84 85055 Ingolstadt 85055 Ingolstadt (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 539 225 DE-A- 19 619 866 DE-C- 19 735 481
|
DE-A- 4 115 935 DE-A- 19 808 622
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum lagegenauen Aufstellen eines
Trägers für einen ebenerdigen Fahrweg eines spurgebundenen Fahrzeuges, insbesondere
einer Magnetschwebebahn, wobei der Träger eine Fahrwegplatte mit daran angeordneten
Führungselementen für das Fahrzeug aufweist, der Träger auf einem Grundträger, der
eine Bodenplatte aufweist angeordnet wird und die Bodenplatte von der Fahrwegplatte
durch wenigstens einen Steg beabstandet gehalten wird, sowie einen ebenerdigen Fahrweg
eines spurgebundenen Fahrzeuges, insbesondere einer Magnetschwebebahn mit einem Träger,
wobei der Träger eine Fahrwegplatte mit daran angeordneten Führungselementen für das
Fahrzeug aufweist, der Träger auf einem Grundträger, der eine Bodenplatte aufweist
angeordnet ist und die Bodenplatte von der Fahrwegplatte durch wenigstens einen Steg
beabstandet gehalten ist.
[0002] Aus der DE 198 08 622 A1 ist ein gattungsgemäßer Fahrweg bekannt, weicher aus einer
Betonfertigteilplatte besteht, an deren beiden seitlichen Rändern Funktionsebenen
zum Führen eines spurgebundenen Fahrzeuges angeordnet sind. Die Betonfertigteilplatte
ist mittels Abstandsstücken auf der Oberseite eines Trägers angeordnet sowie dort
mit Festhalteeinrichtungen befestigt. Die Befestigung erfolgt derart, daß eine freie
Temperaturausdehnung der Betonfertigteilplatte möglich ist. Der Träger selbst ist
auf dem Boden des Geländes aufgesetzt. Auch wenn bei dieser Erfindung richtig erkannt
wurde, daß bei einem ebenerdigen Fahrweg der hier als Fertigteilplatte ausgebildete
Obergurt, welcher die Funktionsebenen trägt, Temperaturausdehnungen ausgleichen muß,
so hat sich doch herausgestellt, daß bei extremen Einsätzen dies allein nicht immer
ausreichend ist, um höchste Anforderungen an die Position der Funktionsebenen im Fahrbetrieb
stellen zu können. Es hat sich bewährt die Fahrwege aus einzelnen, aneinandergereihten
Bauteilen zu bilden. Auf Grund der geringen zulässigen Toleranzen bei der Führung
von Magnetschwebebahnen ist es erforderlich die Stöße auch bei größeren Temperaturschwankungen
innerhalb enger zulässiger Toleranzen zu betassen,
[0003] DE-A-19 619 866 offenbart ein ähnliches Verfahren zum lagegenauen Aufstellen eines
Trägers.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen ebenerdigen Fahrweg sowie
ein Herstellungsverfahren für einen derartigen Fahrweg zu schaffen, welcher auch bei
größeren Temperaturschwankungen auftretende Wärmedehnungen innerhalb der zulässigen
Toleranzen aufnimmt.
[0005] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren und einen Fahrweg mit den Merkmalen der
unabhängigen Ansprüche.
[0006] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird der Träger unter Zwischenschaltung des an
dem Träger oder dem Grundträger angeordneten Steges auf dem Grundträger aufgelegt.
In Querrichtung wird der Träger durch Führungen des Grundträgers geführt, so daß hier
eine Querbewegung des Trägers weitgehend ausgeschlossen wird. Mittels sich auf dem
Grundträger oder dem Steg sich abstützender Spindeln wird der Träger in seine vorbestimmte
Raumkurve gebracht. Der dabei entstehende Zwischenraum zwischen Grundträger und/oder
Steg und/oder Träger wird anschließend mit einer vorteilhafterweise eine Längsverschiebung
des Trägers auf dem Grundträger zulassenden Untergußmasse ausgefüllt. Durch dieses
erfindungsgemäße Verfahren wird gewährleistet, daß der Träger nur in sehr definierter
Weise einer Temperaturausdehnung unterliegt. Während eine Querbewegung weitgehend
ausgeschlossen wird, ist eine Längsbewegung des Trägers in der vorteilhaften Ausführung
nur entlang der Führungselemente erlaubt. Es ist hierdurch ermöglicht, daß ein lagegenauer
Betrieb des Trägers auch unter extremen Umweltbedingungen ermöglicht wird, da sich
die Wärmedehnungen weitgehend nicht auf die Funktionsfähigkeit des Fahrzeugs auswirken.
Zumindest in der vorteilhaften Ausführung wird der Träger kraftschlüssig durch den
Unterguß mit dem darunter liegenden Untergrund bzw. Bauwerk fixiert. Während bei kurzen
Trägern eine Längsverschieblichkeit des Trägers meist nicht erforderlich ist, hat
sie sich bei längeren Trägern als besonders vorteilhaft zum Ausgleich der Längendehnung
erwiesen. Ab welcher Länge des Trägers die Längsverschieblichkeit erforderlich ist,
hängt von den baulichen Gegebenheiten und den Anforderungen an die zulässigen Toleranzen
im Betrieb ab.
[0007] Weist der Träger einen Steg auf, so ist es besonders vorteilhaft, daß die Verbindung
zwischen dem Träger und dem Grundträger im Bereich des Steges erfolgt. Die Gestaltung
des Steges kann bereits als ein Element zur Führung des Trägers im Zusammenspiel mit
den Führungen des Grundträgers wirken.
[0008] Ist der Träger im wesentlichen kontinuierlich auf dem Grundträger gelagert, so ist
eine sehr einfache Bauweise vor allem des Trägers möglich. Darüber hinaus wird eine
besonders exakte Führung des Trägers erhalten, mit welcher die Toleranzen auch in
einem sehr engen Bereich einzuhalten sind.
[0009] Die Spindeln können an den Stegen oder den Verbindungen angeordnet sein. Die vorteilhafteste
Anordnung hängt insbesondere von der Gestaltung des Trägers und der Zugänglichkeit
der Spindeln ab
[0010] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Träger zumindest an einer Stelle, insbesondere
im Bereich der Trägermitte an dem Grundträger fixiert wird. Hierdurch wird ein Festlager
geschaffen, von welchem ausgehend der Träger Wärmedehnungen durchführen kann. Ist
die fixierte Stelle in Längsrichtung des Trägers im Bereich der Trägermitte angeordnet,
so erfährt der Träger eine relativ geringe Wärmedehnung nach beiden Seiten der Festlagerung.
Die Anschlußstellen zu den darauffolgenden Trägern sind dadurch wenig durch die Wärmedehnungen
belastet.
[0011] Wird zwischen den Führungen und dem Träger ein starres Vergußmaterial verwendet,
so werden auftretende Längs- und Querkräfte durch die formschlüssige Verbindung zwischen
den Führungen und dem Träger bzw. Vergußmaterial abgeleitet. Der Träger wird hierdurch
sehr eng geführt und läßt keine oder nur geringste Bewegungen in Querrichtung zu.
Hierdurch ist eine exakte Positionierung des Trägers bzw. der an dem Obergurt angeordneten
Anbauteile möglich. Die Führung des Fahrzeuges kann hierdurch sehr exakt erfolgen.
[0012] Ist zwischen dem Grundträger und dem Träger, insbesondere zwischen der Untergußmasse
und dem Träger eine Trennschicht angeordnet, so wird eine Längsverschiebung des Trägers
ohne Verspannungen in vorteilhafter Weise bewirkt. Der Träger gleitet dabei auf der
Trennschicht bei seinen Ausdehnungen, welche durch Temperaturänderungen oder aufgebrachte
Lasten erfolgen, ohne daß unkontrollierte Bewegungen oder gar Beschädigungen erfolgen.
[0013] Vorteilhafterweise wird zwischen Spindel und Grundträger eine Kunststoffplatte angeordnet,
die bei Belastung etwas nachgeben kann. Es trägt dadurch die ganze Fläche zwischen
Trägerunterseite und Unterguß. Ein diskreter Lastabtrag über die Spindel wird verhindert.
[0014] Vorteilhafterweise wird zum Verfüllen von im Abstand von der Fixierung weiter entfernt
angeordneten Querfugen zwischen dem Träger und der Führung des Grundträgers ein elastisches
Gußmaterial verwendet. Das elastische Vergußmaterial wird mehr oder weniger komprimiert
durch die zulässige Längsverschiebung des Trägers. Auch hierdurch wird eine Beschädigung
des Trägers oder des Grundträgers vermieden und eine gezielte Bewegung des Trägers
ermöglicht.
[0015] In besonders vorteilhafter Weise werden die Anbauteile in den Obergurt eingegossen.
Hierbei hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn das Vergießen der Anbauteile mit dem
Obergurt insbesondere in einem Arbeitsgang mit der Herstellung des Obergurtes erfolgt
und dieses über Kopf erfolgt. Durch das Über-Kopf-Eingießen der Anbauteile wird eine
gute und passgenaue Verbindung der Anbauteile in dem Obergurt erhalten. Alternativ
können die Anbauteile an den Obergurt angeschweißt oder angeschraubt werden. Dies
ist sowohl bei einer Stahlkonstruktion als auch bei einer Betonkonstruktion des Trägers
möglich und schafft bei einzelnen Ausführungen der Erfindung Vorteile.
[0016] Wird der Träger bei aufgebrachter Last untergossen, so wird sichergestellt, daß der
Träger und somit die Anbauteile insbesondere unter Lastaufbringung die geforderte
Position aufweist.
[0017] Um einen stufenlosen Übergang der aufeinanderfolgenden Träger bei einer Überfahrt
eines Fahrzeugs zu erhalten, wird vorteilhafterweise vorgesehen, daß entlang des Fahrwegs
aufeinanderfolgende Träger miteinander gekoppelt werden, wenn die Untergußmasse elastisch
ist. Wird hingegen eine Untergußmasse verwendet, welche starr ist und somit eine Höhenveränderung
des Trägers bei einer Überfahrt des Fahrzeuges nicht zuläßt, können die Träger auch
ungekoppelt aufeinanderfolgen.
[0018] Erfindungsgemäß wird ein gattungsgemäßer Fahrweg derart ausgebildet, daß der Fahrweg
aus einem Träger unter Zwischenschaltung des an dem Träger oder dem Grundträger angeordneten
Steges auf dem Grundträger angeordnet ist. Der Träger ist in Querrichtung durch Führungen
des Grundträgers und/oder des Steges geführt. Ein seitliches Ausweichen des Trägers
ist hierdurch nicht möglich. An dem Träger und/oder Steg sind Spindeln angeordnet
zum Positionieren des Trägers entsprechend der benötigten Raumkurve. , Der Zwischenraum
zwischen Grundträger und/oder Steg und/oder Träger ist mit einer eine Längsverschiebung
des Trägers auf dem Grundträger zulassenden Untergußmasse ausgefüllt. Durch eine derartige
Ausbildung des Fahrweges wird eine sehr exakte seitliche Führung des Trägers bzw.
der daran angeordneten Anbauteile, welche maßgebend für die Führung des Fahrzeuges
sind, gewährleistet. Die im Betrieb unweigerlich auftretenden Temperaturänderungen
und die damit verbundenen Längenänderungen des Trägers werden gezielt in eine Längsverschiebung
des Trägers eingeleitet. Eine seitliche Verschiebung des Trägers und damit Probleme
im Fahrbetrieb werden hiermit zuverlässig vermieden.
[0019] Vorteilhafterweise ist der Träger auf dem Grundträger kontinuierlich gelagert. Hierdurch
wird eine exakte Führung des Trägers und der damit verbundenen Führung für das Fahrzeug
gewährleistet.
[0020] Weist der Träger vorteilhafterweise einen Steg auf, welcher in Einbaulage im wesentlichen
nach unten von dem Träger absteht, so kann hierin die Führung des Trägers mit dem
Grundträger besonders vorteilhaft realisiert werden. Der Träger selbst erhält durch
die Anordnung eines Steges darüber hinaus eine zusätzliche Stabilität, wodurch die
Montage und der Betrieb verbessert wird.
[0021] Ist der Grundträger eine Bodenplatte, auf welcher der Träger steht, so ist eine einfache
und schnelle Herstellung möglich.
[0022] Vorteilhafterweise bestehen die Führungen für den Träger aus einem oder mehreren
Höckern oder Trögen. Die Höcker, welche beispielsweise mit Stegen des Trägers zusammenwirken,
verschaffen dem Träger eine Führung in Längsrichtung. Gleiches findet statt, wenn
in dem Grundträger ein Trog vorgesehen ist, in welchem der Träger sitzt. Auch hier
wird eine gezielte Verschiebung des Trägers durch Formschluß ermöglicht.
[0023] Weist der Träger mehrere, insbesondere zwei Stege auf, welche in Querrichtung des
Trägers voneinander beabstandet sind, so wird ein besonders stabiler Träger geschaffen,
welcher auch sehr einfach zum führen ist. Höcker des Grundträgers können beispielsweise
zwischen den beiden Stegen angeordnet sein und somit eine einfache, formschlüssige
Längsführung für den Träger darstellen.
[0024] Sind die Stege zumindest an dem von dem Obergurt abgewandten Ende zumindest teilweise
miteinander verbunden, so wird wiederum eine zusätzliche Stabilität des Träges erhalten.
Außerdem kann an dieser Stelle der Träger mit dem Grundträger verbunden werden, wodurch
eine Festlagerung entsteht. Dieses Festlager kann entweder durch eine Schraubverbindung
mit dem Grundträger oder dadurch erfolgen, daß der Grundträger und der Träger, beispielsweise
unter Verwendung einer Anschlußbewehrung miteinander zusammenbetoniert werden.
[0025] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Träger insbesondere im Bereich der Trägermitte
an dem Grundträger fixiert ist. Hierdurch können ausgehend von diesem Festlager die
Ausdehnungen des Trägers nach beiden Längsrichtungen erfolgen, wodurch die einzelnen
Beträge der Längendehnung geringer werden.
[0026] Ist zwischen den Führungen und dem Träger ein starres Vergußmaterial angeordnet zur
formschlüssigen Verbindung und zum Abtrag der Längs- und Querkräfte, so wird hierdurch
bei der Montage des Trägers eine Justierung auch in Querrichtung ermöglicht und anschließend
durch das Vergießen eine feste Verbindung geschaffen, welche jedoch eine Relativbewegung
zwischen dem Träger und dem Grundträger in Längsrichtung des Trägers ermöglicht.
[0027] Besonders vorteilhaft ist es, wenn zwischen dem Grundträger und dem Träger, insbesondere
zwischen der Untergußmasse und dem Träger eine Trennschicht angeordnet ist. Diese
Trennschicht stellt die Relativbewegung von Grundträger und Träger zueinander sicher.
[0028] Ist zwischen Grundträger und Spindel eine Kunststoffplatte angeordnet, welche insbesondere
bei Belastung etwas nachgibt, wird ein Schwinden des Vergußmaterials ausgeglichen.
Im Betrieb wird hierdurch ein diskreter Lastabtrag über die Spindel verhindert.
[0029] Für die Untergußmasse hat sich die Verwendung von Mörtel oder Elastomer bewährt.
Mörtel bewirkt eine starre Unterlage des Trägers, während durch das Elastomer eine
elastische Unterlage gebildet wird. Bei der Verwendung eines Elastomers wird durch
den Träger eine Art Masse-Feder-System erzeugt, welches insbesondere einen ruhigen
Lauf des Fahrzeuges ermöglicht.
[0030] Durch eine elastische Lagerung des Trägers auf dem Grundträger kann ebenfalls eine
Art Masse-Feder-System erzeugt werden. Die Einsenkung zweier benachbarter Träger bei
der Überfahrt des Fahrzeuges muß durch eine Kopplung der beiden Träger gleich sein
um einen Stoß zu vermeiden.
[0031] Wird in Querfugen zwischen dem Träger und der Führung des Grundträgers, welche im
Abstand von der Fixierung weiter entfernt angeordnet sind, ein elastisches Vergußmaterial
angeordnet, so ist die Längenausdehnung des Trägers durch dieses Vergußmaterial kompensierbar.
[0032] Sind die Anbauteile in den Obergurt eingegossen oder an den Obergurt angeschweißt
oder angeschraubt, so wird eine feste Verbindung zwischen den Anbauteilen und dem
Obergurt geschaffen, wodurch die Positionsgenauigkeit der Anbauteile in Abhängigkeit
von dem Obergurt bzw. Träger gesichert ist.
[0033] Vorteilhaft ist es, wenn der Träger und/oder der Grundträger in Querrichtung verlaufende
Durchgangs- und/oder Wasserablauföffnungen aufweist. Hierdurch ist es für Inspektionspersonal
aber auch für Tiere möglich den Fahrweg zu kreuzen und bei Regen oder Schneeschmelze
Wasserstau zu vermeiden.
[0034] Kragt der Träger zumindest an einem seiner Enden in Bezug auf die Basis des Steges
oder des Grundträgers aus, so wird hierdurch auch eine Öffnung geschaffen, welche
Personen oder Tieren das Kreuzen des Fahrweges ermöglicht.
[0035] Ist der Grundträger und/oder der Träger aus Beton, insbesondere als Betonfertigteil
hergestellt, so wird eine sehr genaue Fertigung und darüber hinaus auch eine sehr
schnelle Verlegung des Fahrweges ermöglicht.
[0036] Weitere Vorteile der Erfindung sind in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen beschrieben.
Es zeigt:
- Figur 1
- einen Grundträger in perspektivischer Ansicht,
- Figur 2
- einen Längsschnitt durch einen Träger und Grundträger,
- Figur 3
- eine Detailansicht eines Trägerendes,
- Figur 4
- eine Detailansicht einer Trägermitte,
- Figur 5
- eine perspektivische Schnittdarstellung von zwei aufeinander folgenden Trägern und
- Figur 6 bis 9
- weitere Ausführungsbeispiele.
[0037] Figur 1 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Grundträgers 1 gemäß einer Ausführungsart
der Erfindung. Der Grundträger 1 besteht aus einer Bodenplatte 2, auf welcher zwei
Höcker 3 angeordnet sind. Die Bodenplatte 2 und die Höcker 3 sind aus Beton hergestellt
und auf dem Boden verlegt. Die Bodenplatte 2 kann auch ein sonstiges Primärbauwerk,
wie beispielsweise eine Brücke oder auch den Untergrund eines Tunnelabschnittes sein.
[0038] Die Höcker 3 stellen die Führungselemente für den später auf den Grundträger 1 aufzusetzenden
Träger dar. Zur Durchführung der Führungsaufgaben weisen die Höcker 3 seitliche Flanken
4 auf, welche ggf. unter Mitwirkung eines zwischen den seitlichen Flanken 4 und dem
Träger angeordneten, später noch näher erläutertem Vergußmaterial eine Bewegung des
Trägers in Längsrichtung x zuläßt. Die Höcker 3 weisen in diesem Ausführungsbeispiel
darüber hinaus innere Flanken 5 und äußere Flanken 6 auf. Diese Flanken 5 und 6, weiche
in anderen, nicht dargestellten Ausführungsbeispielen nicht unbedingt erforderlich
sind, können gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel in Bezug auf den Träger ebenfalls
mit Vergußmasse beaufschlagt sein. Zumindest die weiter von einem Festlager des Trägers
entfernt angeordneten Flanken 5 oder 6 sind vorteilhafterweise mit einem elastischen
Vergußmaterial versehen, so daß Wärmedehnungen, welche sich in x-Richtung des Trägers
auswirken von diesem Vergußmaterial aufgenommen werden können, ohne daß es zu Beschädigungen
oder unzulässigen Verspannungen kommt.
[0039] Nachdem der Grundträger 1 entlang des Fahrwegs verlegt worden ist, wird auf einer
Oberseite 7 des Grundträgers 1 der eigentliche Fahrwegträger aufgesetzt.
[0040] Die Führung in x-Richtung des Trägers kann gemäß einem anderen, nicht dargestellten
Ausführungsbeispiels auch anders ausgestaltet sein. So können anstelle von mittig
angeordneten Höckern 3 auch Höcker vorgesehen sein, welche den Träger von außen führen.
Hierzu sind anstelle der auf dem Grundträger 1 mittig angeordneten Höcker 3 Höcker
vorgesehen, welche am äußeren Rand des Grundträgers 1 angeordnet sind und den Träger
von außen her führen. Als weitere Alternative, ähnlich wie außen angeordnete Hökker,
kann vorgesehen sein, daß der Grundträger einen Trog enthält in welchen der Träger
eingesetzt wird. Der Trog muß dabei so bemaßt oder mit Untergußmaterial ausgefüllt
sein, daß eine Bewegung des Trägers in x-Richtung zugelassen wird.
[0041] Figur 2 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Längsschnitts durch den Grundträger
1 und eine Träger 10. Der Träger besteht aus einem Obergurt 11 und daran angeordneten
Stegen 12. Die Stege 12, von welchen in der vorliegenden Darstellung lediglich einer
gezeichnet ist, sind an ihrem von dem Obergurt 11 abgewandten Ende mit Verbindungen
13 und 14 verbunden. Zwischen den Stegen 12 und den Verbindungen 13 und 14 sind die
Höcker 3 des Grundträgers 1 angeordnet. Die Höcker 3 bilden in Verbindung insbesondere
mit den Stegen 12 eine Längsführung des Trägers 10 in x-Richtung.
[0042] Der Träger 10 ist im Bereich der inneren Verbindung 14 über eine Schraube 15 fest
mit dem Grundträger 1 verbunden. Die Längenausdehnung des Trägers 10 erfolgt daher
ausgehend von dem Festlager an der inneren Verbindung 14 in Richtung zu den Enden
des Trägers im Bereich der äußeren Verbindungen 13.
[0043] Zur Ausrichtung des Trägers 10, insbesondere in vertikaler z-Richtung, sind Spindeln
16 vorgesehen. Die Spindeln 16, welche in dem Ausführungsbeispiel der Figur 2 in den
Verbindungen 13 und 14 angeordnet sind, werden, nachdem der Träger 10 auf der Oberfläche
7 des Grundträgers 1 aufgesetzt wurde, mehr oder weniger aus dem Träger 10 herausgeschraubt
und bewirken somit die Justierung des Trägers 10 auf das für den Fahrweg erforderliche
Maß. Nachdem die erforderliche Position des Trägers 10 durch die Spindeln 16 erhalten
wurde, wird der dadurch entstandene Zwischenraum zwischen dem Träger 10 und der Oberfläche
7 des Grundträgers 1 mit einer Vergußmasse 20 ausgefüllt. Die Vergußmasse 20 muß derartig
sein, daß sie eine Längsverschiebung des Trägers 10, welche durch Wärmedehnungen oder
mechanische Belastungen des Trägers 10 auftreten können, in Bezug auf die Oberfläche
7 ausgleichen können. Hierzu kann eine Trennschicht 25 zwischen der Unterseite des
Trägers 10 und der Vergußmasse 20 eingebracht sein, so daß ein Verkleben zwischen
der Unterseite des Trägers 10 und der Vergußmasse 20 vermieden wird. Die Trennschicht
25 oder andere Maßnahmen zur Verhinderung der festen Verbindung kann selbstverständlich
auch zwischen der Untergußmasse 20 und der Oberfläche 7 des Grundträgers 1 vorgesehen
sein.
[0044] Zwischen den Höckern 3 und dem Träger 10 sind weiter Vergußmassen 22, 23 und 24 angeordnet.
Die seitliche Vergußmasse 22 ist vorzugsweise starr ausgeführt und ebenfalls mit einer
Trennschicht versehen. Hierdurch wird ebenfalls wie bei der Untergußmasse 20 und deren
Trennschicht bewirkt, daß eine Verschiebung des Trägers 10 in x-Richtung relativ zu
dem Grundträger 1 erfolgen kann, ohne daß es zu Verspannungen kommt. Die seitliche
Vergußmasse 22 bewirkt, daß der Träger 10 während seiner Längsverschiebung exakt geführt
wird und somit keine unzulässige Bewegung in Querrichtung y ermöglicht ist.
[0045] Figur 3 zeigt eine Detailansicht im Bereich einer äußeren Verbindung 13. Unterhalb
der äußeren Verbindung 13 ist das starre Vergußmaterial 20 angeordnet. Nach dem Spindeln
des Trägers 10 ist der Zwischenraum zwischen der Oberseite 7 und der Unterseite der
Verbindung 13 bzw. des Stegs 12 mit diesem starren Vergußmaterial 20 ausgegossen worden.
Das starre Vergußmaterial 20 bewirkt eine feste Verbindung in vertikaler z-Richtung,
so daß die Führung des über den Träger 10 fahrenden Fahrzeuges in z-Richtung weitgehend
unbewegt bleibt. Nach einer exakten Ausrichtung des Trägers 10 kann somit auf eine
Verbindung des Trägers 10 mit einem vorhergehenden oder nachfolgenden Träger verzichtet
werden, da in z-Richtung keine wesentliche Bewegung bei der Überfahrt zu erwarten
ist. Alternativ kann anstelle eines starren Vergußmaterials auch ein elastisches Vergußmaterial
verwendet werden. Hierdurch entsteht eine Art Masse-Feder-System, welches einen ruhigeren
Lauf des Fahrzeuges ermöglichen kann. Bei Verwendung eines elastischen Vergußmaterials
20 ist allerdings eine Kopplung des Trägers 10 mit dem vorhergehenden und nachfolgenden
Träger erforderlich, damit die durch das Einfedern entstehende vertikale Bewegung
bei der Überfahrt des Fahrzeuges nicht zu einem Versatz zwischen einem ersten und
einem zweiten Träger führt, wodurch der Fahrbetrieb des Fahrzeuges gestört werden
könnte.
[0046] Nachdem eine Wärmeausdehnung des Trägers 10 in x-Richtung zu erwarten ist, wird vorteilhafterweise
zwischen der äußeren Flanke 6 des Höckers 3 und der Verbindung 13 eine innere Vergußmasse
23 verwendet, welche elastisch ist. Hierdurch wird die Wärmeausdehnung in x-Richtung
durch das elastische Vergußmaterial aufgenommen und es entsteht kein Spalt bzw. keine
unzulässige Spannung zwischen der äußeren Verbindung 13 und dem Höcker 3 bzw. der
Vergußmasse 23. Alternativ kann auf die Vergußmasse 23 auch vollständig verzichtet
werden, wenn die Gestaltung des Höckers 3 oder der Verbindung 13 derart ist, daß ein
Zwischenraum zwischen dem Höcker 3 und der Verbindung 13 zugelassen wird. Die wesentliche
Funktion des Höckers 3, nämlich die Bewegung des Trägers 10 in x-Richtung zuzulassen,
in y-Richtung hingegen zu vermeiden, wird im wesentlich durch die seitlichen Flanken
4 und die Stege 12 sowie der dazwischen angeordneten Vergußmasse 22 mit einer ggf.
verwendeten Trennschicht bewirkt. Die Flanke 6 und das elastische Vergußmaterial 23
tragen hierzu wenig bei.
[0047] Figur 4 zeigt eine Detailansicht im Bereich der inneren Verbindung 14. Der Träger
10 ist dabei mit dem Grundträger 1 über eine Schraube 15, welche durch die innere
Verbindung 14 verläuft, starr verbunden. Die Schraube 15 bewirkt darüber hinaus eine
Niederhaltung des Trägers 10, so daß bei einer Überfahrt des Fahrzeuges eine Bewegung
des Trägers in z-Richtung vermieden wird. Zwischen der inneren Verbindung 14 und den
Höckern 13 ist eine starre Vergußmasse 24 angeordnet. Hierdurch wird die Festhaltung
des Trägers 10 zusätzlich zu der Wirkung der Schraube 15 bewirkt. Eine Relativbewegung
zwischen dem Grundträger 1 und dem Träger 10 ist durch die innere Verbindung 14, die
Höcker 3 und die starre Vergußmasse 24 in x-Richtung weitgehend ausgeschlossen. Es
entsteht hierdurch eine Festlagerung des Trägers 10 auf dem Grundträger 1. Gestrichelt
dargestellt ist die Vergußmasse 20, welche zwischen der Oberfläche 7 des Grundträgers
1 und dem Träger 10 angeordnet ist, sowie die Trennschicht 25. Im Bereich der inneren
Verbindung 14 kann diese Vergußmasse 20 auch unterhalb der inneren Verbindung 14 angeordnet
sein. Alternativ kann unterhalb der Verbindung 14 auch die starre Vergußmasse 24 vorgesehen
sein.
[0048] Figur 5 zeigt eine perspektivische Schnittdarstellung zweier hintereinander angeordneter
Grundträger 1 und Träger 10. Zwischen den Grundträgern 1 ist eine Fuge 30 vorhanden,
welche mit Vergußmaterial ausgefüllt ist. Die Grundträger 1 können miteinander in
herkömmlicher Weise gekoppelt sein, so daß eine durchgehende Unterlage für die Träger
10 entsteht. Die Träger 10 weisen Obergurte 11 auf, welche in Bezug auf die Stege
12 länger ausgeführt sind. Die hierdurch entstehenden Auskragungen bewirken, daß Durchgangsöffnungen
31 entstehen. Hierdurch ist es für Wartungspersonal und Tiere möglich den Fahrweg
zu kreuzen. Außerdem ist hierdurch eine Öffnung geschaffen, durch welche Wasser abfließen
kann.
[0049] An den seitlichen äußeren Enden der Obergurte 11 sind Anbauteile 32 angeordnet. Diese
Anbauteile 32, welche die Funktionsflächen zum Führen und Antreiben der Fahrzeuge
darstellen, sind die Bauteile, welche besonders exakt angeordnet sein müssen, um den
Fahrbetrieb des Fahrzeugs zu garantieren. Es ist daher auch wichtig, daß an den Stößen
zwischen zwei Anbauteilen 32 ein Versatz und ein Abstand lediglich in den zulässigen
Toleranzen auftreten wird. Hierfür sorgt die vorliegende erfindungsgemäße Konstruktion
des Grundträgers 1 und des Trägers 10.
[0050] Figur 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Hierbei
weist der Grundträger 1 ein eigenständiges Bauwerk, beispielsweise eine Brücke auf.
Auf diesem Grundträger 1 ist der Träger 10 mit den Anbauteilen 32 angeordnet. Im Gegensatz
zu dem vorherigen Ausführungsbeispiel ist der Träger 10 im wesentlichen als Platte
ausgeführt. Die Stege 12 sind nur angedeutet. An dem Obergurt 11 sind die Anbauteile
32 im Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel der Figur 5, an welchem die Anbauteile
32 beispielsweise angeschraubt sind, in den Beton des Trägers 10 mit eingegossen.
[0051] Figur 7 zeigt einen Träger 10 in perspektivischer Ansicht von unten. Der dargestellte
Träger 10 ist ein sogenannter kurzer Träger, der lediglich zwei Verbindungen 13 zwischen
den Stegen 12 aufweist. Eine Verbindung 14 aus den vorherigen Ausführungsbeispielen
fehlt bei dieser Variante. In den Verbindungen 13 sind die Spindeln 16 angeordnet.
Im übrigen entspricht die Befestigung des Trägers 10 auf dem Grundträger 1 den vorherigen
Beispielen.
[0052] In Figur 8 ist ein Träger 10 auf einem Grundträger 1 dargestellt. Die Spindeln 16
sind in den Stegen 12 befestigt. Zwischen den Stegen 12 und der Grundträger 1 ist
der entsprechende Zwischenraum mit der Vergußmasse 20 ausgefüllt. Der Zwischenraum
zwischen den Stegen 12 ist ausbetoniert. Die dadurch entstehende Verbindung 28 schafft
insbesondere bei einer entsprechenden Verbindung mit dem Grundträger 1 eine Führung
des Trägers 10 in seiner Querrichtung. Ist eine Relativbewegung zwischen der Verbindung
28 und dem Träger 10 nicht erwünscht, so können, wie hier dargestellt, Bewehrungen
29 vorgesehen sein, welche den Träger 10 an die Verbindung 28 anschließen. Die Verbindung
28 und die Untergußmasse 20 können aus dem selben Material bestehen und gegebenenfalls
auch gleichzeitig hergestellt werden.
[0053] In Figur 9 ist ein Träger 10 mit nur einem Steg 12 dargestellt. Der Träger 10 ist
auf dem Grundträger 1 angeordnet und durch äußere, seitlich angeordnete Erhöhungen
geführt. Der Zwischenraum zwischen den Erhöhungen und dem übrigen Grundträger 1 ist
wiederum durch die Vergußmasse 20 ausgefüllt. Die Justierung des Trägers 10 auf dem
Grundträger 1 erfolgt durch die Spindeln 16. Die Führungselemente für das Fahrzeug
sind ebenso wie bei den übrigen Ausführungsbeispielen an dem Obergurt 11 des Trägers
10 befestigt. während die Befestigung bei einigen der Beispiele durch Einbetonieren
erfolgte, sind sie hier mittels einer Konsole an dem Obergurt 11 befestigt.
[0054] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt.
So kann insbesondere auf die Anordnung eines Steges an dem Träger 10 gänzlich verzichtet
werden. Ein Grundträger kann auch auf einer Brücke oder einem anderen Primärbauwerk
angeordnet sein. Es ist hierfür nicht nur eine Ausführung gemäß Figur 6 erforderlich.
Der Höcker 3 kann auch erst betoniert werden, nachdem der Träger 10 auf dem Grundträger
1 aufgestellt wurde. Der Höcker 3 kann dabei aus dem Material der Vergußmasse 20 bestehen
und über eine Anschlußbewehrung mit dem Grundträger 1 verbunden sein.
1. Verfahren zum lagegenauen Aufstellen, eines Trägers (10) für einen ebenerdigen Fahrweg
eines spurgebundenen Fahrzeuges, insbesondere einer Magnetschwebebahn, wobei der Träger
(10) eine Fahrwegplatte mit daran angeordneten Führungselementen für das Fahrzeug
aufweist, der Träger (10) auf einem Grundträger (1), der eine Bodenplatte (2) aufweist
angeordnet wird und die Bodenplatte (2) von der Fahrwegplatte durch wenigstens einen
in Längsrichtung des Trägers (10) verlaufenden Steg (12) beabstandet gehalten wird,
dadurch gekennzeichnet daß der Träger (10) unter Zwischenschaltung des an dem Träger (10) oder dem Grundträger
(1) angeordneten Steges (12) auf dem Grundträger (1) aufgelegt wird, daß der Träger
(10) mittels auf dem Grundträger (1) oder dem Steg (12) sich abstützenden Spindeln
(16) in seine vorbestimmte Raumkurve gebracht wird, daß der dabei entstehende Zwischenraum
zwischen Grundträger (1) und/oder Steg (12) und/oder Träger (10) anschließend mit
einer eine Verschiebung des Trägers zulassenden Untergußmasse (20) ausgefüllt wird,
und daß der Träger (10) in Querrichtung durch Führungen geführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Untergußmasse derart gewählt wird, daß sie eine Längsverschiebung des Trägers
(10) auf dem Grundträger (1) zuläßt.
3. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (10) auf dem Grundträger (1) elastisch gelagert wird.
4. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (10) als Obergurt (11) mit zumindest einem daran angeordneten, in Einbaulage
im wesentlichen nach unten abstehenden Steg (12) hergestellt wird.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (10) auf der Bodenplatte (2) und/oder dem Steg (12) im wesentlichen kontinuierlich
aufliegend angeordnet wird.
6. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (10) zumindest an einer Stelle, insbesondere im Bereich der Trägermitte
an dem Grundträger (1) fixiert wird.
7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich zwischen den Führungen und dem Träger (10) ein starres Vergußmaterial (22)
verwendet wird zur formschlüssigen Verbindung und zum Abtrag der Längs- und Querkräfte.
8. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Grundträger (1) und dem Träger (10), insbesondere zwischen der Untergußmasse
(20,22) und dem Träger (10) eine Trennschicht (25) angeordnet wird.
9. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Grundträger (1) und Spindel (16) Kunststoffplatten eingelegt werden.
10. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verfüllen von im Abstand von der Fixierung weiter entfernt angeordneten Querfugen
zwischen dem Träger (10) und der Führung des Grundträgers (1) ein elastisches Vergußmaterial
(24) verwendet wird.
11. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente in Anbauteilen (32) an den Außenseiten des Obergurtes (11) des
Trägers (10) angeordnet werden.
12. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anbauteile (32) in den Obergurt (11) eingegossen oder an den Obergurt (11) angeschweißt
oder angeschraubt werden.
13. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (10) bei aufgebrachter Last untergossen wird.
14. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß entlang des Fahrweges aufeinanderfolgende Träger (10) miteinander gekoppelt werden,
wenn die Untergußmasse (20) elastisch ist und ungekoppelt bleiben, wenn die Untergußmasse
(20) starr ist.
15. Ebenerdiger Fahrweg eines spurgebundenen Fahrzeuges, insbesondere einer Magnetschwebebahn
mit einem Träger (10), wobei der Träger (10) eine Fahrwegplatte mit daran angeordneten
Führungselementen für das Fahrzeug aufweist, der Träger (10) auf einem Grundträger
(1), der eine Bodenplatte (2) aufweist angeordnet ist, und die Bodenplatte (2) von
der Fahrwegplatte durch wenigstens einen in Längsrichtung des Trägers (10) verlaufenden
Steg (12) beabstandet gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (10) unter Zwischenschaltung des an dem Träger (10) oder dem Grundträger
(1) angeordneten Steges (12) auf dem Grundträger (1) angeordnet ist, daß an dem Träger
(10) und/oder Steg (12) Spindeln (16) angeordnet sind zum Positionieren des Trägers
(10) entsprechend der benötigten Raumkurve, daß der Zwischenraum zwischen Grundträger
(1) und/oder Steg (12) und/oder Träger (10) mit einer eine Verschiebung des Trägers
zulassenden Untergußmasse (20) ausgefüllt ist, und daß der Träger (10) in Querrichtung
durch Führungen des Grundträgers (1) und/oder des Steges (12) geführt ist.
16. Fahrweg nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Untergußmasse und/oder die Lagerung derart ausgeführt ist, daß sie eine Längsverschiebung
des Trägers (10) auf dem Grundträger (1) zuläßt.
17. Fahrweg nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (10) einen Obergurt (11) als Fahrwegplatte und zumindest einen daran angeordneten,
in Einbaulage im wesentlichen nach unten abstehenden Steg (12) aufweist.
18. Fahrweg nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung wenigstens ein Höcker (3) oder Trog ist.
19. Fahrweg nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (10) auf der Bodenplatte (2) und/oder dem Steg (12) im wesentlichen kontinuierlich
aufliegend angeordnet wird.
20. Fahrweg nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (10) mehrere, insbesondere zwei Stege (12) aufweist, welche in Querrichtung
des Trägers (10) voneinander beabstandet sind.
21. Fahrweg nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (12) an dem von dem Obergurt (11) abgewandten Ende zumindest teilweise
mittels Verbindungen (13,14) miteinander verbunden sind.
22. Fahrweg nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindeln (16) an den Stegen (12) oder den Verbindungen (13,14) angeordnet sind.
23. Fahrweg nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (10) zumindest an einer Stelle, insbesondere im Bereich der Trägermitte
an dem Grundträger (1) fixiert ist.
24. Fahrweg nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (10) mit dem Grundträger (1) zumindest an einer Stelle verschraubt oder
anbetoniert ist.
25. Fahrweg nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Führungen und dem Träger (10) ein starres Vergußmaterial (22) angeordnet
ist zur formschlüssigen Verbindung und zum Abtrag der Längs- und Querkräfte.
26. Fahrweg nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Grundträger (1) und dem Träger (10), insbesondere zwischen der Untergußmasse
(20) und dem Träger (10) eine Trennschicht (25) angeordnet ist.
27. Fahrweg nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Grundträger (1) und Spindel (16) eine Kunststoffplatte angeordnet ist.
28. Fahrweg nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Untergußmasse (20) Mörtel oder ein Elastomer ist.
29. Fahrweg nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Querfugen zwischen dem Träger (10) und der Führung des Grundträgers (1), welche
im Abstand von der Fixierung weiter entfernt angeordnet sind ein elastisches Vergußmaterial
(24) angeordnet ist.
30. Fahrweg nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den längs verlaufenden Sirnseiten des Obergurtes (11) Anbauteile (32) mit den
Führungselementen zum Führen und/oder Antreiben des Fahrzeuges angeordnet sind.
31. Fahrweg nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anbauteile (32) in den Obergurt (11) eingegossen oder an den Obergurt (11) angeschweißt
oder angeschraubt sind.
32. Fahrweg nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (10) und/oder der Grundträger (1) in Querrichtung verlaufende Durchgangs-
und/oder Wasserablauföffnungen (31) aufweist.
33. Fahrweg nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (10) zumindest an einem seiner Enden in Bezug auf die Basis des Steges
(12) auskragt.
34. Fahrweg nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundträger (1) und/oder der Träger (10) aus Beton, insbesondere als Betonfertigteil
hergestellt ist.
1. A procedure for a precisely positioned erection of a support (10) for a grade level
travelway of a rail limited vehicle, especially a magnetic levitated railroad, wherein
the support (10) has a top travelway plate with thereon attached guide elements for
the said vehicle, the support (10) is placed upon a base plate (1) which has a bottom
plate (2) and the bottom plate (2) is held at a separating distance from the travelway
plate by at least one web (12) extending in the longitudinal direction of the support
(10), therein characterized,
in that the support (10) is laid upon the base plate (1) with the interposing of the web
(12) which is attached to the support 10 or to the base plate (1) and
In that the support (10) by means of self supporting spindles (16) on the base plate (1)
or on the web (12) is brought into its preselected space curve , and
in that the therefrom created intervening space between the base plate (1) and/or the web
(12) and/or the support (10) is subsequently filled with a grout (20) permitting the
displacement of the support (10) and
in that the support (10) is guided in the transverse direction by attachments.
2. A procedure in accord with claim 1, therein characterized, in that the grout is selected in such a way, that it permits a longitudinal displacement
of the support (10) on the base plate (1).
3. A procedure in accord with one of the foregoing claims, therein characterized, in that the support (10) is elastically set on the base plate (1).
4. A procedure in accord with one of the foregoing claims, therein characterized, in that the support (10) is made as an upper chord (11) with at least one web (12), which
is fastened thereon in the assembled state and essentially extending downward.
5. A procedure in accord with one of the foregoing claims, therein characterized, in that the support (10) is supported upon the bottom plate (2) and/or upon the web (12)
in an essentially continuous manner.
6. A procedure in accord with one of the foregoing claims, therein characterized, in that the support (10) is stationarily affixed in one position on the base plate (1), especially
in the location of the midpoint thereof.
7. A procedure in accord with one of the foregoing claims, therein characterized, in that laterally, between the guides and the support (10) a rigid grout material (22) is
used to establish a shape fitting connection and for the diminishing of the longitudinal
and transverse forces.
8. A procedure in accord with one of the foregoing claims, therein characterized, in that between the base plate (1) and the support (10), in particular, between the grout
(20, 22) and the support (10) a partition layer (25) is inserted.
9. A procedure in accord with one of the foregoing claims, therein characterized, in that between base plate (1) and spindles (16), plastic plates are interlaid.
10. A procedure in accord with one of the foregoing claims, therein characterized, in that for the filling of the cross pieces positioned remote from the point of fixation,
between the support (10) and the guide of the base plate (1) an elastic grout material
(24) is used.
11. A procedure in accord with one of the foregoing claims, therein characterized, in that the guide elements in the attachments (32) are placed on the outer side of the upper
chord (11) of the support (10).
12. A procedure in accord with one of the foregoing claims, therein characterized, in that the attachments (32) are incorporated into the concrete of the upper chord (11) or
are welded onto the upper chord (11) or fastened thereon by screwed means.
13. A procedure in accord with one of the foregoing claims, therein characterized, in that the support (10) is under-grouted under applied load.
14. A procedure in accord with one of the foregoing claims, therein characterized, in that along the travelway, successively following supports (10) are coupled together, if
the grout is elastic and remain uncoupled, when the grout is rigid.
15. A grade level travelway of a rail limited vehicle, especially a magnetic levitated
railroad with a support (10), wherein the support (10) has a top travelway plate with
thereon attached guide elements for the said vehicle, the support (10) is placed upon
a base plate (1) which has a bottom plate (2) and the bottom plate (2) is held at
a separating distance from the travelway plate by at least one web (12) extending
in the longitudinal direction of the support (10), therein characterized,
in that the support (10) is laid upon the base plate (1) with the interposing of the web
(12) which is attached to the support 10 or to the base plate (1) and
in that spindles are arranged on the support (10) and/or on the web (12) to position the
support (10) in accordance to the required space curve and
in that the opening between the base plate (1) and/or the web (12) and/or the support (10)
is filled with a grout (20) permitting the displacement of the support, and
in that the support (10) is guided in the transverse direction by guides of the base plate
(1) and/or of the web (12).
16. A travelway in accord with the previous claim, therein characterized, in that the grout and/or the placement is so carried out, that it allows a longitudinal displacement
of the support (10) on the base plate (1).
17. A travelway in accord with the previous claim, therein characterized, in that the support (10) is surmounted by an upper chord (11) serving as a travelway plate
and said support (10) possesses at least one web (12) affixed thereto and which web
(12) in the assembled state extends itself essentially downward.
18. A travelway in accord with one of the previous claims, therein characterized, in that the guidance is at least a block (3) or a trough.
19. A travelway in accord with one of the previous claims, therein characterized, in that the support (10) is essentially continuous in being placed in laid contact on the
base plate (1) and/or the web (12).
20. A travelway in accord with one of the previous claims, therein characterized, in that the support (10) has a plurality of webs (12), especially two webs (12) which are
separated from one another in the transverse direction of the support (10).
21. A travelway in accord with one of the previous claims, therein characterized, in that that the webs (12) on that side remote from the upper chord (11) at least partially,
are bound to one another by connections (13, 14).
22. A travelway in accord with one of the previous claims, therein characterized, in that the spindles (16) are placed on the webs or on the connections (13, 14).
23. A travelway in accord with one of the previous claims, therein characterized, in that the support, at least at one location, especially in the mid-support position, is
affixed to the base plate (1).
24. A travelway in accord with one of the previous claims, therein characterized, in that the support (10) is bolted or joined by concrete to the base plate (1) at least at
one place.
25. A travelway in accord with one of the previous claims, therein characterized, in that between the guides and the support (10) a hard grout material (22) is placed for
shape-fit connection and for the diminishing of the longitudinal and transverse forces.
26. A travelway in accord with one of the previous claims, therein characterized, in that between the base plate (1) and the support (10), more particularly between the grout
(20) and the support (10) a partitioning layer (25) is inserted.
27. A travelway in accord with one of the previous claims, therein characterized, in that between the base plate (1) and the spindle (16) a plastic plate is placed.
28. A travelway in accord with one of the previous claims, therein characterized, in that the grout (20) can be mortar or an elastomer.
29. A travelway in accord with one of the previous claims, therein characterized, in that in the transverse openings between the support (10) and the guiding of the base plate
(1), which are remote from the point of fixation, an elastic grout (24) is employed.
30. A travelway in accord with one of the previous claims, therein characterized, in that on the longitudinally running side surfaces of the upper chord (11), attachments
(32) with elements to guide and/or drive the vehicle are placed.
31. A travelway in accord with one of the previous claims, therein characterized, in that the attachments (32) in the upper chord (11) are affixed by being cast in the concrete,
or welded onto the upper chord (11), or screwed thereon.
32. A travelway in accord with one of the previous claims, therein characterized, in that the support (10) and/or the base plate (1) possess transversely through openings
and/or water drainage openings (31).
33. A travelway in accord with one of the previous claims, therein characterized, in that the support (10) at least at one of its ends extends beyond the length of the base
of the web (12).
34. A travelway in accord with one of the previous claims, therein characterized, in that the base plate (1) and/or the support (10) are made of concrete, especially precast
concrete.
1. Procédé pour la mise en place à exactitude de position d'un support (10) pour une
voie de circulation d'un véhicule guidé, notamment un train à suspension magnétique,
dans lequel le support (10) comporte une dalle de voie de circulation avec des éléments
de guidage du véhicule qui y sont disposés, sachant que le support (10) est disposé
sur un support de base (1) qui comporte une plaque d'assise (2) et que la plaque d'assise
(2) est distancée de la dalle de voie de circulation par au moins une entretoise (12)
s'étendant dans le sens longitudinal du support (10), caractérisé en ce que le support (10), par montage intercalé de l'entretoise (12) disposée sur le support
(10) ou le support de base (1), est posé sur le support de base (1), que le support
(10) est amené à sa courbe gauche prédéterminée au moyen de broches (16) s'appuyant
sur le support de base (1) ou sur l'entretoise (12), que l'espace intermédiaire ainsi
constitué entre le support de base (1) et/ou l'entretoise (12) et/ou le support (10)
est rempli d'une sous-couche de ballast (20) autorisant le déplacement du support
(20), et que le support (10) est guidé dans le sens transversal par des guidages.
2. Procédé selon la revendication de brevet 1, caractérisé en ce que la sous-couche de ballast est choisie de manière à autoriser le déplacement longitudinal
du support (10) sur le support de base (1).
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que le support (10) est monté sur palier de manière élastique sur le support de base
(1).
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que le support (10) est fabriqué comme membrure supérieure (11) avec au moins une entretoise
(12) qui y est disposée et qui est essentiellement en saillie vers le bas en position
de montage.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que le support (10) est disposé sur la plaque d'assise (2) et/ou l'entretoise (12) essentiellement
de manière à être supporté continuellement.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que le support (10) est fixé sur le support de base (1) au moins en un point, notamment
en zone du milieu du support.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que latéralement, entre les éléments de guidage et le support (10), un matériau de scellement
rigide (22) est utilisé pour créer une liaison mécanique crabotée et pour absorber
les forces longitudinales et transversales.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce qu'une couche de séparation (25) est disposée entre le support de base (1) et le support
(10), particulièrement entre la sous-couche de ballast (20, 22) et le support (10).
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que des panneaux de matière synthétique sont mis en place entre le support de base (1)
et la broche (16).
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce qu'un matériau de scellement élastique (24) est utilisé pour le remplissage de joints
transversaux entre le support (10) et le guidage du support de base (1), lesquels
joints transversaux sont disposés à une distance plus éloignée de la fixation.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que les éléments de guidage sont disposés dans des pièces rapportées (32) sur les faces
extérieures de la membrure supérieure (11) du support (10).
12. Procédé selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que les pièces rapportées (32) sont coulées dans la membrure supérieure (11) ou qu'elles
sont soudées ou vissées à la membrure supérieure (11).
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que le coulage du matériau de scellement sous le support (10) s'effectue sous charge.
14. Procédé selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que des supports successifs (10) le long de la voie de circulation sont couplés l'un
à l'autre lorsque la sous-couche de ballast (20) est élastique et qu'ils restent découplés
lorsque la sous-couche de ballast (20) est rigide.
15. Voie de circulation à niveau de sol d'un véhicule guidé, notamment un train à suspension
magnétique, avec un support (10), sachant que ledit support (10) comporte une dalle
de voie de circulation avec des éléments de guidage du véhicule qui y sont disposés,
sachant que le support (10) est disposé sur un support de base (1) qui comporte une
plaque d'assise (2) et que ladite plaque d'assise (2) est distancée de la dalle de
voie de circulation par au moins une entretoise (12) s'étendant dans le sens longitudinal
du support (10), caractérisée en ce que le support (10), par montage intercalé de l'entretoise (12) disposée sur le support
(10) ou le support de base (1), est posé sur le support de base (1), que des broches
(16) sont disposées sur le support (10) et/ou l'entretoise (12) pour positionner le
support (10) conformément à la courbe gauche recherchée, que l'espace intermédiaire
ainsi constitué entre le support de base (1) et/ou l'entretoise (12) et/ou le support
(10) est rempli d'une sous-couche de ballast (20) autorisant le déplacement du support,
et que le support (10) est guidé dans le sens transversal par des guidages du support
de base (1) et/ou de l'entretoise (12).
16. Voie de circulation selon la revendication de brevet précédente, caractérisée en ce que la sous-couche de ballast et/ou le palier est réalisé de manière à autoriser le déplacement
longitudinal du support (10) sur le support de base (1).
17. Voie de circulation selon la revendication de brevet précédente, caractérisée en ce que le support (10) comporte une membrure supérieure (11) comme dalle de voie de circulation
et au moins une entretoise (12) qui y est disposée et qui est essentiellement en saillie
vers le bas en position de montage.
18. Voie de circulation selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes,
caractérisée en ce que le guidage est au moins une bosse (3) ou une auge.
19. Voie de circulation selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes,
caractérisée en ce que le support (10) est disposé sur la plaque d'assise (2) et/ou l'entretoise (12) essentiellement
de manière à être supporté continuellement.
20. Voie de circulation selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes,
caractérisée en ce que le support (10) comporte plusieurs, particulièrement deux entretoises (12), qui sont
distancées l'une de l'autre dans le sens transversal du support (10).
21. Voie de circulation selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes,
caractérisée en ce que les entretoises (12), à l'extrémité éloignée de la membrure supérieure (11), sont
reliées l'une à l'autre au moins partiellement par des joints (13, 14).
22. Voie de circulation selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes,
caractérisée en ce que les broches (16) sont disposées aux entretoises (12) ou aux joints (13, 14).
23. Voie de circulation selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes,
caractérisée en ce que le support (10) est fixé sur le support de base (1) au moins en un point, notamment
en zone du milieu du support.
24. Voie de circulation selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes,
caractérisée en ce que le support (10) est vissé ou bétonné au support de base (1) au moins en un point.
25. Voie de circulation selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes,
caractérisée en ce qu'un matériau de scellement rigide (22) est disposé entre les éléments de guidage et
le support (10) pour créer une liaison mécanique crabotée et pour absorber les forces
longitudinales et transversales.
26. Voie de circulation selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes,
caractérisée en ce qu'une couche de séparation (25) est disposée entre le support de base (1) et le support
(10), particulièrement entre la sous-couche de ballast (20) et le support (10).
27. Voie de circulation selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes,
caractérisée en ce qu'un panneau de matière synthétique est disposé entre le support de base (1) et la broche
(16).
28. Voie de circulation selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes,
caractérisée en ce que la sous-couche de ballast (20) est du mortier ou un élastomère.
29. Voie de circulation selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes,
caractérisée en ce qu'un matériau de scellement élastique (24) est disposé dans des joints transversaux
entre le support (10) et le guidage du support de base (1 ), lesquels joints transversaux
sont disposés à une distance plus éloignée de la fixation.
30. Voie de circulation selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes,
caractérisée en ce que des pièces rapportées (32) comportant les éléments de guidage pour le guidage et/ou
l'entraînement du véhicule sont disposées sur les faces de membrure supérieure (11)
s'étendant dans le sens longitudinal.
31. Voie de circulation selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes,
caractérisée en ce que les pièces rapportées (32) sont coulées dans la membrure supérieure (11) ou qu'elles
sont soudées ou vissées à la membrure supérieure (11).
32. Voie de circulation selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes,
caractérisée en ce que le support (10) et/ou le support de base (1) comporte(nt) des orifices de passage
et/ou d'écoulement d'eau (31) s'étendant le sens transversal.
33. Voie de circulation selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes,
caractérisée en ce que le support (10) porte en saillie au moins à l'une de ses extrémités par rapport à
la base de l'entretoise (12).
34. Voie de circulation selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes,
caractérisée en ce que le support de base (1) et/ou le support (10) est/sont réalisé(s) en béton, particulièrement
sous forme de pièce préfabriquée en béton.