(19)
(11) EP 1 457 277 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
28.12.2005  Patentblatt  2005/52

(21) Anmeldenummer: 04002410.1

(22) Anmeldetag:  04.02.2004
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B21F 1/02

(54)

Vorrichtung zum Richten von Baustahldraht

Steel reinforcing wire straightening apparatus

Machine de dressage de fils de fer pour béton armé


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 14.03.2003 AT 4052003

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
15.09.2004  Patentblatt  2004/38

(73) Patentinhaber: Progress Maschinen & Automation AG
39042 Brixen (IT)

(72) Erfinder:
  • Nussbaumer, Erich
    39010 Nals (IT)

(74) Vertreter: Torggler, Paul Norbert et al
Wilhelm-Greil-Strasse 16
6020 Innsbruck
6020 Innsbruck (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 150 782
US-A- 1 751 094
   
  • PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 007, no. 066 (C-157), 18. März 1983 (1983-03-18) -& JP 58 001022 A (KOUSHIYUUHA NETSUREN KK), 6. Januar 1983 (1983-01-06)
   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Richten von Baustahldraht, wobei der Baustahldraht über eine Richtstrecke ausgerichtet wird, entlang der mindestens eine Rollenrichtvorrichtung und mindestens eine Rotorrichtvorrichtung zum Richten des Baustahldrahtes vorgesehen sind.

[0002] Bei der Verarbeitung von Baustahldraht, der von Spulen abgewickelt wird, ist das Richten des Ausgangsmateriales von ausschlaggebender Bedeutung für die weitere Verarbeitung.

[0003] Derzeit existieren zwei Richttechniken, erstens das Rollenrichtsystem und zweitens das Rotorrichtsystem.

[0004] Beim Rollenrichtsystem werden meist zwei Gruppen von Rollen eingesetzt, die in zwei Ebenen um 90° zu einander versetzt sind.

[0005] Der Vorteil dieses Systems liegt in der geringen Trägheitsmasse der Rollen, die ein schnelles Beschleunigen und Bremsen erlaubt. Eine Mehrdrahtverarbeitung ist durch mehrere Rillen auf einfache Art möglich.

[0006] Allerdings haften dieser Richttechnik auch verschiedene Nachteile an. Für längere Stäbe ist die Richtqualität unzureichend. Das Einstellen der Rollen ist schwierig und langwierig. Es gibt keine Konstanz in der Richtqualität. Die Richtqualität ist stark von den Eigenschaften des Drahtes (Form und Stahleigenschaften) abhängig. Dadurch ist das Richten von Baustahldraht unterschiedlicher Drahtlieferanten fast auszuschließen.

[0007] Einsatzgebiete für die Rollenrichttechnik sind meist Maschinen, die gerichteten Baustahldraht in kurzen Einzellängen produzieren. Bei diesen kurzen Einzellängen hat das konstante Richtergebnis nicht absolute Priorität.

[0008] Bei der Rotorrichttechnik wird ein drehender Körper verwendet, der mit Richtrollen, Richtdüsen oder Richtsteinen ausgerüstet ist, die auf seiner Längsachse zueinander versetzt angeordnet sind. Der Körper dreht sich um seine Längsachse und richtet dabei in allen Dimensionen. Die Vorteile der Rotorrichttechnik sind wie folgt:

[0009] Das Einstellen des Drahtes kann in den meisten Fällen mit wenigen Handgriffen bewerkstelligt werden.

[0010] Es wird eine sehr hohe Konstanz der Richtqualität erreicht.

[0011] Der Einfluss der Materialeigenschaften des Baustahles auf das Richtergebnis ist gering.

[0012] Baustahldraht verschiedener Hersteller kann meist ohne große Umstellarbeiten verwendet werden.

[0013] Aus dem oben angeführten ergibt sich, dass die Rotorrichttechnik für das Richten längerer Stäbe gegenüber der Rollenrichttechnik unbedingt vorzuziehen ist.

[0014] Die Nachteile dieser Technik liegen in der hohen Trägheitsmasse des Rotors, wodurch nur geringere Beschleunigungs- und Bremswerte zu erreichen sind.

[0015] Einsatzgebiete für diese Technik sind Maschinen, die aufgrund der Weiterverarbeitung des Materials ein konstant gutes Richtergebnis liefern müssen. Das sind beispielsweise Doppelbiegeanlagen für große Aufbiegungen, Roboteranlagen, Schweißanlagen usw..

[0016] Die deutsche Offenlegungsschrift DE 2150782 beschreibt eine Vorrichtung zum Richten von Draht- oder Profilmaterial, wobei die Richteinheit von einer Rollenrichteinheit bzw. von einer Rotorrichteinheit gebildet sein kann, die gegeneinander auswechselbar sind. Der Prozess des Auswechselns erfolgt manuell und ist daher relativ zeitaufwändig.

[0017] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die die Vorteile der beiden Richttechniken verbindet und deren Nachteile eliminiert oder zumindest verringert.

[0018] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die mindestens eine Rollenrichtvorrichtung und/oder die mindestens eine Rotorrichtvorrichtung wahlweise in eine Arbeitsstellung und eine Ruhestellung bringbar ist sind.

[0019] Vorteilhaft ist vorgesehen, dass in der Vorschubrichtung des Baustahldrahtes zuerst eine Rollenrichtvorrichtung und dann eine Rotorrichtvorrichtung angeordnet ist. Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen beschrieben.

[0020] Es zeigen:
Fig. 1
ein schematisch gehaltenes Schaubild einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2
ein Schema einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei die Rotorrichtvorrichtung außer Betrieb ist,
Fig. 3
ein Schema der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei die Rotorrichtvorrichtung in der Arbeitsstellung gezeigt ist, und
Fig. 4 und 5
je eine schematisch gehaltene Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei einmal die Rollenrichtvorrichtung und einmal die Rotorrichtvorrichtung in der Arbeitsstellung gezeigt ist.


[0021] Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 ist mit zwei Spulenträgern 2 gekoppelt, auf denen die Spulen 3 aus Baustahldraht 4 lagern. Der Baustahldraht 4 wird innerhalb der Vorrichtung 1 zuerst einer Rollenrichtvorrichtung 5 mit Rollen 6 zugeführt, wo er in einer Ebene ausgerichtet wird. Über Vorschubrollen 7 wird der Baustahldraht 4 einer zweiten Richtvorrichtung zugeführt, die wechselweise von einer zweiten Rollenrichtvorrichtung 5 oder einer Rotorrichtvorrichtung 10 gebildet werden kann. Die Rollen der Richtvorrichtungen 5 und der Rotorrichtvorrichtung 10 sind beide in der Vorrichtung 1 integriert und kommen entweder wechselweise oder gemeinsam zum Einsatz. Es kann also eine Rollenrichtvorrichtung 5 oder eine Rotorrichtvorrichtung 10 alleine zum Einsatz kommen. Es können mehrere Rollenrichtvorrichtungen 5 oder mehrere Rotorrichtvorrichtungen 10 zum Einsatz kommen und es kann mindestens eine Rollenrichtvorrichtung 5 gemeinsam mit mindestens einer Rotorrichtvorrichtung 10 zum Einsatz kommen. Beispielsweise sind die Richtvorrichtungen 5, 10 im Gehäuse 12 der Vorrichtung 1 schwenkbar gelagert.

[0022] Sind zwei Rollenrichtvorrichtungen 5 im Einsatz, erfolgt das Ausrichten des Baustahldrahtes 4 durch die zweite Rollenrichtvorrichtung 5 in einer Ebene, die zur Richtebene der ersten Rollenvorrichtung 5 um 90° versetzt ist. Diese Situation ist in der Fig. 2 gezeigt. Zwei Rollenrichtvorrichtungen 5 sind im Einsatz. Die Rotorrichtvorrichtung 10 befindet sich in der Ruhestellung.

[0023] Die Rotorvorrichtung 10 weist ein Gehäuse 8 auf, in dem mehrere Richtkörper 9 mit Richtdüsen 11 angeordnet sind. Der Baustahldraht 4 wird durch die Richtdüsen 11 geführt. Die Richtdüsen 11 liegen seitlich einer theoretischen Achse, die dem gerichteten Baustahldraht 4 entspricht. Dadurch, dass die Richtdüsen 11 zueinander versetzt angeordnet sind, wird der Baustahldraht 4 bei der Drehung des Gehäuses 8 in allen Richtungen gerichtet. Der Versatz der Rotordüsen (11) zur theoretischen Achse des gerichteten Baustahldrahtes (4) ist einstellbar. Die Maschineneinstellung, bei der eine Rollenrichtvorrichtung 5 und eine Rotorrichtvorrichtung 10 gemeinsam im Einsatz sind, ist in der Fig. 3 gezeigt.

[0024] Die Rollenrichtvorrichtung 5 und die Rotorrichtvorrichtung 10 lagern auf einem Trägerkörper 14, der von einem Rahmen 16 getragen wird. Der Trägerkörper 14 ist um eine Achse 15 schwenkbar, die Schwenkbewegung erfolgt durch eine hydraulische Kolben-Zylindereinheit 18. Am Trägerkörper 14 ist noch ein Motor 17 für den Antrieb der Rotorrichtvorrichtung 10 gelagert.

[0025] Die Vorrichtung 1 ist anschließend an die beiden Richtvorrichtungen 5, 10 mit einem Drahtauslauf 13 versehen. Der Drahtauslauf 13 kann mit einer oder mehreren Biegevorrichtungen ausgestattet sein. Ebenso kann anschließend an die Vorrichtung 1 eine Schneidvorrichtung und/oder eine Biegevorrichtung für den Stahldraht vorgesehen sein. Gemäß dem Erfolg kann auch eine Rollenrichtvorrichtung 5 mit mehreren Rotorrichtvorrichtungen 10 kombiniert sein, ebenso eine Rotorrichtvorrichtung 10 zu mehreren Rollenrichtvorrichtungen 5. Eine Vorrichtung 1 kann auch mit mehreren Rollenrichtvorrichtungen 5 und mehreren Rotorrichtvorrichtungen 10 ausgerüstet sein.

[0026] Vorteilhaft ist vorgesehen, dass die Rollenabstände auf unterschiedliche Drahtdurchmesser einstellbar sind bzw. dass der Versatz der Rotordüsen 11 zur theoretischen Achse des gerichteten Baustahldrahtes 4 einstellbar ist.

[0027] In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Rollen 6 mit mehreren Rillen versehen und die gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Baustahldrähte 4 zu ermöglichen.


Ansprüche

1. Vorrichtung (1) zum Richten von Baustahldraht (4), wobei der Baustahldraht (4) über eine Richtstrecke ausgerichtet wird, entlang der mindestens eine Rollenrichtvorrichtung (5) und mindestens eine Rotorrichtvorrichtung (10) zum Richten des Baustahldrahtes (4) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Rollenrichtvorrichtung (5) und/oder die mindestens eine Rotorrichtvorrichtung (10) wahlweise in eine Arbeitsstellung und eine Ruhestellung bringbar ist sind.
 
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Rollenrichtvorrichtung (5) und die mindestens eine Rotorrichtvorrichtung (10) alternativ zum Einsatz kommen.
 
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Rollenrichtvorrichtung (5) schwenkbar gelagert ist.
 
4. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Rotorrichtvorrichtung (10) schwenkbar gelagert ist.
 
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der mindestens einen Rollenrichtvorrichtung (5) und der mindestens einen Rotorrichtvorrichtung (10) Vorschubrollen (7) angeordnet sind.
 
6. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an die Richtvorrichtungen (5, 10) anschließend eine Schneidvorrichtung für den Baustahldraht (4) angeordnet ist.
 
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an die Richtvorrichtungen (5, 10) anschließend eine Biegevorrichtung für den Stahldraht angeordnet ist.
 
8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass anschließend an die Richtvorrichtungen (5, 10) ein Drahtauslauf (13) für längere Stäbe vorgesehen ist.
 
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Drahtauslauf (13) mit einer Biegevorrichtung oder mehreren Biegevorrichtungen ausgestattet ist.
 
10. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Rollenrichtvorrichtung (5) mehrere achsparallele Rollen (6) umfasst, die beidseitig des Baustahldrahtes (4) angeordnet sind.
 
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die eine mindestens Rotorrichtvorrichtung (10) mehrere Richtsteine (9) mit Richtdüsen (11) umfasst, wobei die Richtdüsen (11) in Bezug auf eine Achse, die dem gerichteten Baustahldraht (4) entspricht, wechselweise seitlich versetzt sind.
 
12. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenabstände auf unterschiedliche Drahtdurchmesser einstellbar sind.
 
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Versatz der Rotordüsen (11) zur theoretischen Achse des gerichteten Baustahldrahtes (4) einstellbar ist.
 
14. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (6) mehrere Rillen zur gleichzeitigen Bearbeitung mehrerer Baustahldrähte (4) aufweisen.
 


Claims

1. Apparatus (1) for straightening structural steel wire (4), wherein the structural steel wire (4) is straightened over a straightening section, along which there are provided at least one roller straightening device (5) and at least one rotor straightening device (10) for straightening the structural steel wire (4), characterised in that the at least one roller straightening device (5) and/or the at least one rotor straightening device (10) can be brought selectively into a working position and a rest position.
 
2. Apparatus according to claim 1 characterised in that the at least one roller straightening device (5) and the at least one rotor straightening device (10) come into operation alternately.
 
3. Apparatus according to claim 1 or claim 2 characterised in that the at least one roller straightening device (5) is mounted pivotably.
 
4. Apparatus according to at least one of claims 1 to 3 characterised in that the at least one rotor straightening device (10) is mounted pivotably.
 
5. Apparatus according to one of claims 1 to 4 characterised in that advance rollers (7) are arranged between the at least one roller straightening device (5) and the at least one rotor straightening device (10).
 
6. Apparatus according to at least one of claims 1 to 4 characterised in that a cutting device for the structural steel wire (4) is arranged adjoining the straightening devices (5, 10).
 
7. Apparatus according to one of claims 1 to 6 characterised in that a bending device for the steel wire is arranged adjoining the straightening devices (5, 10).
 
8. Apparatus according to at least one of claims 1 to 7 characterised in that a wire discharge (13) for longer rods is provided adjoining the straightening devices (5, 10).
 
9. Apparatus according to claim 8 characterised in that the wire discharge (13) is provided with a bending device or a plurality of bending devices.
 
10. Apparatus according to at least one of claims 1 to 9 characterised in that the at least one roller straightening device (5) includes a plurality of axis-parallel rollers (6) arranged on both sides of the structural steel wire (4).
 
11. Apparatus according to one of claims 1 to 9 characterised in that the at least one rotor straightening device (10) includes a plurality of straightening blocks (9) with straightening nozzles (11), wherein the straightening nozzles (11) are alternately laterally displaced with respect to an axis which corresponds to the straightened structural steel wire (4).
 
12. Apparatus according to at least one of claims 1 to 11 characterised in that the roller spacings are adjustable to different wire diameters.
 
13. Apparatus according to one of claims 1 to 11 characterised in that the displacement of the rotor nozzles (11) is adjustable with respect to the theoretical axis of the straightened structural steel wire (4).
 
14. Apparatus according to at least one of claims 1 to 12 characterised in that the rollers (6) have a plurality of grooves for simultaneously working on a plurality of structural steel wires (4).
 


Revendications

1. Dispositif (1) destiné au dressage de fil d'acier de construction (4), le fil d'acier de construction (4) étant dressé par l'intermédiaire d'une voie de dressage, le long de laquelle sont prévus au moins un dispositif de dressage à rouleaux (5) et au moins un dispositif de dressage à rotor (10) pour le dressage du fil d'acier de construction (4), caractérisé en ce que l'au moins un dispositif de dressage à rouleaux (5) et/ou l'au moins un dispositif de dressage à rotor (10) peut/peuvent être facultativement déplacés dans une position de travail et dans une position de repos.
 
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins un dispositif de dressage à rouleaux (5) et/ou l'au moins un dispositif de dressage à rotor (10) sont utilisés alternativement.
 
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'au moins un dispositif de dressage à rouleaux (5) est monté de façon à pouvoir pivoter.
 
4. Dispositif selon l'une au moins des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'au moins un dispositif de dressage à rotor (10) est monté de façon à pouvoir pivoter.
 
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que des rouleaux d'avance (7) sont disposés entre l'au moins un dispositif de dressage à rouleaux (5) et l'au moins un dispositif de dressage à rotor (10).
 
6. Dispositif selon l'une au moins des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un dispositif de découpe pour le fil d'acier de construction (4) est disposé en aval des dispositifs de dressage (5, 10)
 
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'un dispositif de cintrage pour le fil d'acier de construction est disposé en aval des dispositifs de dressage (5, 10).
 
8. Dispositif selon l'une au moins des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'une sortie de fil (13) pour des baguettes plus longues est prévue en aval des dispositifs de dressage (5, 10).
 
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que la sortie de fil (13) est équipée d'un dispositif de cintrage ou de plusieurs dispositifs de cintrage.
 
10. Dispositif selon l'une au moins des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'au moins un dispositif de dressage à rouleaux (5) comporte plusieurs rouleaux (6) parallèles à l'axe, qui sont disposés des deux côtés du fil d'acier de construction (4).
 
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'au moins un dispositif de dressage à rotor (10) comporte plusieurs pierres de dressage (9) avec des buses de dressage (11), les buses de dressage (11) étant décalées latéralement en alternance par rapport à un axe qui correspond au fil d'acier de construction (4) dressé.
 
12. Dispositif selon l'une au moins des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les écartements entre les rouleaux sont réglables pour différents diamètres de fil d'acier.
 
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le décalage des buses de rotor (11) est réglable par rapport à l'axe théorique du fil d'acier de construction (4) dressé.
 
14. Dispositif selon l'une au moins des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que les rouleaux (6) comportent plusieurs gorges pour le traitement simultané de plusieurs fils d'acier de construction (4).
 




Zeichnung