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EP 1 503 032 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.12.2005 Patentblatt 2005/52 |
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Anmeldetag: 28.07.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E21D 9/087 |
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Vorrichtung zum Erfassen des Drehzustandes von Schneidrollen einer Schildvortriebsmaschine
Device for detecting the rotation of roller cutters in a shield excavating machine
Dispositif pour détecter la rotation des molettes coupantes d'une machine de creusement
à bouclier
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.02.2005 Patentblatt 2005/05 |
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Patentinhaber: |
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- HERRENKNECHT AKTIENGESELLSCHAFT
77963 Schwanau (DE)
- VMT GmbH
76646 Bruchsal (DE)
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Erfinder: |
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- Burger, Werner
77963 Schanau 2 (DE)
- Messing, Manfred
76646 Bruchsal (DE)
- Ihle, Bernhard
76646 Bruchsal (DE)
- Köbele, Thorsten
79359 Riegel (DE)
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Vertreter: RACKETTE Partnerschaft Patentanwälte |
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Postfach 13 10 79013 Freiburg 79013 Freiburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 018, no. 498 (M-1675), 19. September 1994 (1994-09-19)
& JP 06 167193 A (HITACHI CONSTR MACH CO LTD), 14. Juni 1994 (1994-06-14)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1998, no. 01, 30. Januar 1998 (1998-01-30) & JP 09
228778 A (KUMAGAI GUMI CO LTD;HITACHI CONSTR MACH CO LTD), 2. September 1997 (1997-09-02)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erfassen des Drehzustandes von Schneidrollen
einer Schildvortriebsmaschine.
[0002] Bei mit Schneidrollen zum Abbau insbesondere in Gestein ausgerüsteten Schildvortriebsmaschinen
besteht das Problem, dass die Schneidrollen extremen Belastungen ausgesetzt sind und
sich unter Umständen bereits vor einer betriebstypischen Standzeit nicht mehr drehen.
Falls der Stillstand einer Schneidrolle nicht frühzeitig erkannt wird, besteht die
große Gefahr, dass das Schneidrad ortsbrustseitig beschädigt wird und kosten- und
zeitintensive Reparaturarbeiten erforderlich sind. Das Dokument JP 6-167 193 offenbart
eine Vorrichtung bei der der Drehzustand von Schneidrollen über ein Seil übermittelt
wird.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung anzugeben, mit der der
Drehzustand von Schneidrollen einer Schildvortriebsmaschine zuverlässig und in verhältnismäßig
einfacher Art und Weise erfassbar ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst mit einer Vorrichtung zum Erfassen des
Drehzustandes von Schneidrollen einer Schildvortriebsmaschine mit wenigstens einer
Schneidrolle, die eine bei Drehen der jeweiligen Schneidrolle elektrische Energie
erzeugende Generatoreinheit, eine an die Generatoreinheit angeschlossene Signalerzeugungseinheit
und eine an die Signalerzeugungseinheit angeschlossene Antenneneinheit aufweist, wobei
mit der Signalerzeugungseinheit für den Drehzustand der jeweiligen Schneidrolle charakteristische
Sendesignale generierbar sind und wobei eine Antenne der Antenneneinheit über wenigstens
einen äußeren Umfangsabschnitt der jeweiligen Schneidrolle angeordnet sowie zum drahtlosen
Übermitteln der Sendesignale eingerichtet ist, und mit einer Empfängereinheit, die
zum Empfangen und Auswerten der Sendesignale bezüglich des Drehzustandes der jeweiligen
Schneidrolle eingerichtet ist.
[0005] Durch die autonome und bei grundsätzlicher Funktionsfähigkeit der Generatoreinheit
bei Drehen der Schneidrolle zeitlich unbegrenzt anhaltende Energieversorgung der Signalerzeugungseinheit
über die Generatoreinheit werden die Sendesignale ohne die Notwendigkeit einer energetischen
Anbindung an die Umgebung genau dann erzeugt, wenn sich die betreffende Schneidrolle
dreht. Somit sind bei dem drahtlosen Übermitteln und Auswerten der für jede Schneidrolle
charakteristischen Sendesignale diejenigen Schneidrollen als sich nicht drehend und
damit defekt identifizierbar, für die keine Sendesignale erfassbar sind.
[0006] Zweckmäßigerweise ist bei einer Weiterbildung die Antenne in einer Nut angeordnet
ist, die umfänglich auf einer Seite eines Schneidkörpers in einen Grundkörper der
Schneidrolle eingebracht und in eine mechanisch sowie thermisch widerstandsfähige,
elektrisch isolierende Füllmasse eingebettet ist. Dadurch ist die Antenne verhältnismäßig
gut geschützt.
[0007] Um die Füllmasse möglichst gut in der Nut zu verankern, ist bei einer Ausgestaltung
der obigen Weiterbildung vorgesehen, dass sich die Nut von der nach außen gewandten
Seite in Richtung der Mitte der Schneidrolle erweitert.
[0008] Bei einer weiteren Ausgestaltung der obigen Weiterbildung ist vorgesehen, dass die
Nut Seitenwände aufweist, die mit mit der Füllmasse in Eingriff stehenden Erhebungen
und Vertiefungen ausgebildet sind. Dadurch ist eine besonders guter Halt der Füllmasse
in der Nut erzielt.
[0009] Um eine kontinuierliche Abstrahlung der Sendesignale zu erzielen, ist die Antenne
als eine ringförmig geschlossene Antennenleitung ausgebildet.
[0010] Bei einer weiteren, insbesondere zum Nachrüsten einer Schildvortriebsmaschine geeigneten
Weiterbildung weist die Generatoreinheit einen Dynamo mit an einem stationären Bauteil
der Schneidrolle angebrachten Permanentmagneten und mit einer an einem sich bei Drehen
der Schneidrolle drehenden Bauteil angebrachten Induktionsspulenanordnung auf.
[0011] Um auch unter ungünstigen Bedingungen eine zuverlässige Übermittlung der Sendesignale
zu erzielen, ist bei einer weiteren Weiterbildung vorgesehen, dass die Empfängereinheit
eine Relaisstation aufweist, mit der die Sendesignale empfangbar und drahtlos an ein
Kontrollfunkmodul weiterleitbar sind.
[0012] Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der
nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezug auf die Figuren der
Zeichnung. Es zeigen:
- Fig. 1
- in einer teilgeschnittenen Seitenansicht eine mit einer Vorrichtung gemäß der Erfindung
ausgestattete Schildvortriebsmaschine im vordersten Schildbereich,
- Fig. 2
- in einer teilgeschnittenen Ansicht eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer Schneidrolle,
die eine Generatoreinheit, eine Signalerzeugungseinheit und eine Antenneneinheit aufweist,
- Fig. 3
- in einer Seitenansicht einen Teil der Generatoreinheit gemäß Fig. 2,
- Fig. 4 bis Fig. 6
- im Schnitt verschiedene Ausgestaltungen von Nuten, in denen eine Antennenleitung der
Antenneneinheit gemäß Fig. 2 angeordnet ist und
- Fig. 7
- in einem Blockschaubild ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
mit einer Relaisstation.
[0013] Fig. 1 zeigt in einer teilgeschnittenen Seitenansicht eine mit einer Vorrichtung
gemäß der Erfindung ausgestattete Schildvortriebsmaschine im vordersten Schildbereich.
Die Schildvortriebmaschine verfügt über ein im Ausschnitt dargestelltes Schneidrad
1, das mit einer Anzahl von zu der erfindungsgemäßen Vorrichtung gehörenden Schneidrollen
2 ausgestattet ist. Die Schneidrollen 2 sind konzentrisch um die Drehachse des Schneidrades
1 angeordnet und dienen in an sich bekannter Art und Weise dem Abbau insbesondere
in Gestein. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist jede Schneidrolle 2 mit einer
umlaufenden Nut 3 ausgebildet, die seitlich eines gehärteten Schneidkörpers 4 in einen
Grundkörper 5 eingebracht ist.
[0014] Weiterhin ist in Fig. 1 schematisch eine Empfängereinheit 6 dargestellt, die stationär
an einem Träger 7 der Schildvortriebsmaschine angebracht ist.
[0015] Fig. 2 zeigt in einer teilgeschnittenen Ansicht eine erfindungsgemäße Vorrichtung
mit einer Schneidrolle 2 in einer gemäß Fig. 1 vergrößerten Darstellung. Die Schneidrolle
2 weist ein Kegelrollenlager 8 auf, das über eine erste Walzenanordnung 9 und eine
zweite Walzenanordnung 10 verfügt. Die Walzenanordnungen 9, 10 sind beidseitig einer
Mittelebene der Schneidrolle 2 angeordnet. Im Bereich und vorzugsweise parallel zu
der Mittelebene der Schneidrolle 2 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwischen
den Walzenanordnungen 9, 10 als stationäres Bauteil ein Magnetträgerring 11 einer
Generatoreinheit 12 angeordnet, an dem eine Anzahl von Permanentmagneten 13 angebracht
ist. Der Magnetträgerring 11 ist mit einem stationären, sich im bestimmungsgemäßen
Einsatz der Schneidrolle 2 nicht drehenden Teil der Schneidrolle 2 verbunden.
[0016] Weiterhin ist bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 die Generatoreinheit 12 mit
einem Spulenträgerring 14 ausgestattet, der entsprechend dem Magnetträgerring 11 im
Bereich und parallel zu der Mittelebene der Schneidrolle 2 angeordnet ist. Der Spulenträgerring
14 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als bei Drehen der Schneidrolle 2
sich drehendes Bauteil jedoch mit dem Grundkörper 5 der Schneidrolle 2 verbunden und
weist eine Induktionsspulenanordnung 15 auf, die den Permanentmagneten 13 gegenüberliegend
angeordnet ist und mit diesen nach dem Prinzip eines Dynamos zum Erzeugen von elektrischer
Energie zusammenwirkt.
[0017] In Fig. 2 ist dargestellt, dass die Induktionsspulenanordnung 15 an eine Signalerzeugungseinheit
16 angeschlossen ist, die baulich in den Spulenträgerring 14 integriert und bei Drehen
der Schneidrolle 2 mit der von der Generatoreinheit 12 erzeugten elektrischen Energie
versorgt ist. Mit der Signalerzeugungseinheit 16 sind bei Drehen der Schneidrolle
2 Sendesignale generierbar, die für die jeweilige Schneidrolle 2 charakteristisch
sind. Beispielsweise unterscheiden sich die Sendesignale verschiedener Schneidrollen
2 bei einer analogen Ausführung durch eine für jede Schneidrolle 2 charakteristische
Sendefrequenz oder bei einer digitalen Ausführung durch einen für jede Schneidrolle
2 charakteristischen Kennungscode.
[0018] Weiterhin verfügt die in Fig. 2 beispielhaft dargestellte erfindungsgemäße Vorrichtung
über eine Antenneneinheit 17, die über eine elektrische Verbindungsleitung 18 mit
der Signalerzeugungseinheit 16 verbunden ist. Die Verbindungsleitung 18 ist in einem
in dem Grundkörper 5 ausgebildeten Verbindungskanal 19 geführt, der sich von dem Spulenträgerring
14 bis zu der Nut 3 erstreckt. In der Nut 3 ist als die Sendesignale ausstrahlende
Antenne eine Antennenleitung 20 angeordnet, die sich ringförmig über den gesamten
Umfang der Nut 3 erstreckt.
[0019] Fig. 3 zeigt in einer Seitenansicht einen Teil der Generatoreinheit 12 gemäß Fig.
2. Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass die an dem in Fig. 3 nicht dargestellten Magnetträgerring
11 angebrachten Permanentmagnete 13 regelmäßig beabstandet sind und zum Erzeugen elektrischer
Energie einer entsprechend dem Abstand der Permanentmagnete 13 dimensionierten mäanderartigen
Spule 21 der Induktionsspulenanordnung 15 gegenüberliegen.
[0020] Fig. 4 bis Fig. 6 zeigen im Schnitt verschiedene Ausgestaltungen von Nuten 3, in
denen eine Antennenleitung 20 einer Antenneneinheit 17 gemäß Fig. 2 angeordnet ist.
[0021] Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 4 weist die Nut 3 einen im wesentlichen rechteckigen
Querschnitt auf und ist mit einer elektrisch isolierenden Füllmasse 22 verfüllt.
[0022] Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 5 ist für das Sichern der Füllmasse 22 die Nut 3
trapezartig mit glatten Seitenwänden 23 ausgebildet, deren Abstand sich von der Außenseite
des Grundkörpers 5 nach innen vergrößert.
[0023] Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 6 ist für das Sichern der Füllmasse 22 die Nut 3
mit Seitenwänden 23 ausgebildet, die eine Anzahl von Erhebungen und Vertiefungen aufweist,
die mit der Füllmasse 22 in Eingriff sind.
[0024] Bei den verschiedenen Ausgestaltungen ist die Füllmasse 22 beispielsweise aus einem
Kunstharz gebildet, das über die betriebstypische Standzeit einer Schneidrolle 2 hinaus
im Zusammenwirken mit den Wänden der Nut 3 den extremen mechanischen und thermischen
Belastungen standhält. Somit ist in der Regel davon auszugehen, dass bei Ausbleiben
von Sendesignalen die Generatoreinheit 12 aufgrund Stillstands der Schneidrolle 2
keine elektrische Energie für die Signalerzeugungseinheit 16 bereitstellt, die Antenneneinheit
17 ansonsten aber funktionsfähig ist.
[0025] Fig. 7 zeigt in einem Blockschaubild insbesondere ein Ausführungsbeispiel der Empfängereinheit
6 einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Aus Fig. 7 ist ersichtlich, dass die Signalerzeugungseinheiten
16 der mit erfindungsgemäßen Vorrichtungen ausgestatteten Schneidrollen 2 jeweils
über ein an die Generatoreinheit 12 angeschlossenes Signalaufarbeitungsmodul 24 und
ein an das Signalaufarbeitungsmodul 24 sowie an die Antenneneinheit 17 angeschlossenes
Rollenfunkmodul 25 verfügen. Mit dem Signalaufarbeitungsmodul 24 sind bei Einspeisen
elektrischer Energie aus der Generatoreinheit 12 für die jeweilige Schneidrolle 2
charakteristische Vorsignale generierbar, die dem Rollenfunkmodul 24 zuführbar und
von diesem in Sendesignale umwandelbar sind, die von der Antenneneinheit 17 aussendbar
sind.
[0026] Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 weist eine Empfängereinheit 6 auf, die mit einer
Relaisstation 26 ausgestattet ist. Die Relaisstation 26 verfügt über ein erstes Relaisfunkmodul
27, mit dem die von den Antenneneinheiten 17 der verschiedenen Schneidrollen 2 ausgesendeten
Sendesignale empfangbar sind. Dem ersten Relaisfunkmodul 27 ist ein Signalverarbeitungsmodul
28 nachgeordnet, mit dem die von dem ersten Relaisfunkmodul 27 empfangenen Sendesignale
insbesondere verstärkbar sind. Dem Signalverarbeitungsmodul 28 ist ein zweites Relaisfunkmodul
29 nachgeordnet, mit dem die von dem Signalverarbeitungsmodul 28 verarbeiteten Sendesignale
aussendbar sind.
[0027] Weiterhin verfügt die Empfängereinheit 6 bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7
über eine beispielsweise in einem Steuerstand der Schildvortriebsmaschine angeordnete
Kontrollstation 30, die mit einem Kontrollfunkmodul 31 und einem dem Kontrollfunkmodul
31 nachgeordneten Kontrolldatenverarbeitungsmodul 32 ausgebildet ist. Mit dem Kontrollfunkmodul
31 sind die von dem zweiten Relaisfunkmodul 29 ausgesendeten Sendesignale empfangbar
und dem Kontrolldatenverarbeitungsmodul 32 einspeisbar. Mit dem Kontrolldatenverarbeitungsmodul
32 sind die jeweils einer Schneidrolle 2 zugeordneten empfangenen Sendesignale dahingehend
auswertbar, dass ein Stillstand von mit erfindungsgemäßen Vorrichtungen ausgestatteten
Schneidrollen 2 durch das Fehlen zugeordneter Sendesignale beispielsweise in einer
Anzeige 33 optisch wahrnehmbar angezeigt wird.
[0028] Aus den obigen Erläuterungen ergibt sich, dass bedarfsweise in verhältnismäßig einfacher
Art und Weise herkömmliche Schildvortriebsmaschinen mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
unter Austausch einer Anzahl von oder aller herkömmlichen Schneidrollen durch Schneidrollen
2 gemäß der Erfindung sowie Einbau der Empfängereinheit 6 nachrüstbar sind.
[0029] Weiterhin sei angemerkt, dass bei nicht dargestellten Ausführungsbeispielen erfindungsgemäße
Schneidrollen 2 Sensoren beispielsweise für Druck und Temperatur aufweisen, deren
Ausgangssignale mit der Signalerzeugungseinheit 16 auf die Sendesignale aufmodulierbar
sind, wobei die Empfängereinheit 6 dazu eingerichtet ist, die von den Sensoren erfaßten
Werte, beispielsweise die Druck- und Temperaturwerte, auszuwerten.
1. Vorrichtung zum Erfassen des Drehzustandes von Schneidrollen einer Schildvortriebsmaschine
mit wenigstens einer Schneidrolle (2), die eine bei Drehen der jeweiligen Schneidrolle
(2) elektrische Energie erzeugende Generatoreinheit (12), und eine an die Generatoreinheit
(12) angeschlossene Signalerzeugungseinheit (16) aufweist, wobei mit der Signalerzeugungseinheit
(16) für den Drehzustand der jeweiligen Schneidrolle (2) charakteristische Sendesignale
generierbar sind, und die mit einer Empfängereinheit (6), die zum Empfangen und Auswerten
der Sendesignale bezüglich des Drehzustandes der jeweiligen Schneidrolle (2) eingerichtet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine an die Signalerzeugungseinheit (16) angeschlossene Anteneneinheit
(17) aufweist, und dass eine Antenne (20) der Antenneneinheit (17) über wenigstens
einen äußeren Umfangsabschnitt der jeweiligen Schneidrolle (2) angeordnet sowie zum
drahtlosen Übermitteln der Sendesignale eingerichtet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antenne (20) in einer Nut (3) angeordnet ist, die umfänglich auf einer Seite
eines Schneidkörpers (4) in einen Grundkörper (5) der Schneidrolle (2) eingebracht
und in eine mechanisch sowie thermisch widerstandsfähige, elektrisch isolierende Füllmasse
(22) eingebettet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Nut (3) von der nach außen gewandten Seite in Richtung der Mitte der Schneidrolle
(3) erweitert.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (3) Seitenwände (23) aufweist, die mit mit der Füllmasse (22) in Eingriff
stehenden Erhebungen und Vertiefungen ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Antenne eine ringförmig geschlossene Antennenleitung (20) ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Generatoreinheit (12) einen Dynamo mit an einem stationären Bauteil (14) der
Schneidrolle (2) angebrachten Permanentmagneten (13) und mit einer an einem sich bei
Drehen der Schneidrolle (2) drehenden Bauteil (14) angebrachten Induktionsspulenanordnung
(15) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfängereinheit (6) eine Relaisstation (26) aufweist, mit der die Sendesignale
empfangbar und drahtlos an ein Kontrollfunkmodul (31) weiterleitbar sind.
1. Device for detecting the rotation of roller cutters of a shield tunnelling machine
having at least one roller cutter (2), which has a generator unit (12) generating
electrical energy on rotation of the respective roller cutter (2), and a signal generating
unit (16) connected to the generator unit (12), whereby transmitting signals which
are characteristic of the rotation of the respective roller cutter (2) may be generated
by the signal generating unit (16), and with a receiving unit (6), which is equipped
for receiving and evaluating the transmitting signals in relation to the rotation
of the respective roller cutter (2), characterised in that the device has an antenna unit (17) connected to the signal generating unit (16),
and that an antenna (20) of the antenna unit (17) is arranged over at least one external
peripheral section of the respective roller cutter (2) and is equipped for wireless
transmission of the transmitting signals.
2. Device according to claim 1, characterised in that the antenna (20) is arranged in a groove (3), which is introduced peripherally on
one side of a cutting body (4) into a base body (5) of the roller cutter (2) and is
embedded into a mechanically and thermally resistant, electrically insulating filling
material (22).
3. Device according to claim 2, characterised in that the groove (3) extends in the direction of the centre of the roller cutter (2) from
the side facing outwardly.
4. Device according to claim 2 or 3, characterised in that the groove (3) has side walls (23) which are formed with elevations and depressions
in engagement with the filling material (22).
5. Device according to one of the claims 2 to 4, characterised in that the antenna is a ring-shaped closed antenna feeder (20).
6. Device according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the generator unit (12) has a dynamo with permanent magnets (13) mounted on a stationary
component (14) of the roller cutter (2) and with an induction coil arrangement (15)
mounted on a component (14) which rotates on rotation of the roller cutter (2).
7. Device according to one of the claims 1 to 6, characterised in that the receiving unit (6) has a relay station (26) with which the transmitting signals
may be received and passed on wirelessly to a radio control unit (31).
1. Dispositif permettant d'enregistrer l'état de rotation de molettes d'un appareil d'avancement
au bouclier comportant au moins une molette (2), qui présente une unité de génératrice
(12) produisant de l'énergie électrique lors de la rotation de la molette (2) respective
et une unité de production de signaux (16) reliée à l'unité de génératrice (12), moyennant
quoi, grâce à l'unité de production de signaux (16), des signaux d'émission caractéristiques
de l'état de rotation de la molette (2) respective peuvent être générés, et équipé
d'une unité de réception (6), qui permet de recevoir et d'évaluer les signaux d'émission
concernant l'état de rotation de la molette (2) respective,
caractérisé en ce que le dispositif présente une unité d'antenne (17) reliée à l'unité de production de
signaux (16), et en ce qu'une antenne (20) de l'unité d'antenne (17) est disposée sur au moins une section périphérique
extérieure de la molette (2) respective, et elle est installée de manière à transmettre
sans fil les signaux d'émission.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'antenne (20) est disposée dans une rainure (3), qui est ménagée sur la périphérie
d'un côté d'un corps de coupe (4) dans un corps de base (5) de la molette (2) et est
encastrée dans une masse de scellement (22) électro-isolante, résistante d'un point
de vue mécanique et thermique.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la rainure (3) s'évase à partir du côté orienté vers l'extérieur en direction du
milieu de la molette (2).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2 ou 3, caractérisé en ce que la rainure (3) présente des parois latérales (23) qui sont dotées de saillies et
d'évidements venant en prise avec la masse de scellement (22).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que l'antenne est un circuit d'antennes (20) fermé de manière annulaire.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'unité de génératrice (12) présente une dynamo avec des aimants permanents (13)
apposés sur un composant immobile (14) de la molette (2) et un dispositif de bobine
d'induction (15) apposé sur le composant (14) qui tourne lors de la rotation de la
molette (2).
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'unité réceptrice (6) présente une station relais (26), grâce à laquelle les signaux
d'émission peuvent être reçus et retransmis sans fil à un module de contrôle radar
(31).