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(11) |
EP 1 309 504 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.01.2006 Patentblatt 2006/01 |
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Anmeldetag: 13.08.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2001/000496 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/014194 (21.02.2002 Gazette 2002/08) |
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VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR HERSTELLUNG VON KREUZSTAPELN
METHOD AND ARRANGEMENT FOR THE PRODUCTION OF CROSSED STACKS
PROCEDE ET DISPOSITIF DE PRODUCTION DE PILES EN CROIX
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
18.08.2000 CH 161300
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.05.2003 Patentblatt 2003/20 |
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Patentinhaber: Ferag AG |
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8340 Hinwil (CH) |
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Erfinder: |
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- MÄDER, Carl, Conrad
CH-8335 Hittnau ZH (CH)
- MÜLLER, Erwin
CH-8635 Dürnten (CH)
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| (74) |
Vertreter: Frei, Alexandra Sarah |
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Frei Patentanwaltsbüro
Postfach 1771 8032 Zürich 8032 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 854 105 US-A- 5 370 382
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GB-A- 966 402
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung liegt auf dem Gebiete der Fördertechnik und betrifft ein Verfahren
und eine Einrichtung nach den Oberbegriffen der entsprechenden, unabhängigen Patentansprüche.
Verfahren und Einrichtung dienen zur Herstellung von Kreuzstapeln aus seriell zugeförderten,
flachen Gegenständen, insbesondere aus Druckprodukten, wie beispielsweise Zeitungen
oder Zeitschriften.
[0002] In einem Stapel von flachen Gegenständen, die alle etwa die gleiche Form haben, liegen
die Gegenstände im wesentlichen parallel zueinander, direkt aneinander an und sind
aufeinander ausgerichtet (gleiche Kanten aller Gegenstände parallel zueinander), derart,
dass der Stapel eine gleiche Grundfläche aufweist wie jeder einzelne der Gegenstände.
Die Stabilität und Handhabbarkeit derartiger Stapel ist sehr davon abhängig, wie gleichmässig
die Dicke der Gegenstände über ihre flächige Ausdehnung ist. Gegenstände, die eine
regelmässige Dicke aufweisen, sind stabiler stapelbar als Gegenstände, die dickere
und dünnere Bereiche aufweisen. Stapelinstabilitäten bedingt durch unregelmässige
Gegenstandsdicken lassen sich für bestimmte Formen von flachen Gegenständen vermeiden,
indem die Gegenstände im Stapel nicht im engsten Sinne des Wortes aufeinander ausgerichtet
sind, sondern derart, dass Kantenbereiche verschiedener Dicke aufeinander positioniert
werden, so dass der entstehende Stapel auf allen Seiten eine möglichst gleiche Höhe
erhält und die Gegenstände darin möglichst parallel zueinander angeordnet sind.
[0003] Ein Beispiel von flachen Gegenständen, die nicht überall gleich dick sind und deren
Stapel durch die oben genannte Methode stabilisiert werden können, sind gefaltete
Druckprodukte mit rechteckiger oder quadratischer Form. Solche Produkte werden üblicherweise
in sogenannten Kreuzstapeln gestapelt, das heisst auf eine erste gestapelte Gruppe
gleichgerichteter Produkte (übereinanderliegende gleiche Kanten) wird eine zweite
Gruppe, in der die Produkte wiederum untereinander gleichgerichtet sind, derart positioniert,
dass gleiche Kanten der ersten und der zweiten Gruppe einander gegenüberliegen und
dass die jeweils dicksten Produktecken in der ersten und in der zweiten Gruppe einander
diagonal gegenüberliegen. Auf die zweite Gruppe wird eine dritte Gruppe gestapelt,
in der die Produkteausrichtung gleich ist wie in der ersten Gruppe und so weiter.
Die Produkte von benachbarten Gruppen sind also relativ zueinander um 180° gedreht
um eine Achse senkrecht zu den Produktflächen (Stapelachse).
[0004] Für eine Stapelung werden Druckprodukte beispielsweise in einer Schuppenformation,
in der vorlaufende Produktkanten oben liegen, lose auf einem Förderband aufliegend
gegen einen oben offenen Stapelschacht gefördert und nacheinander über die Stapelschachtöffnung
geschoben, wobei sie je nach Ausbildung des Schachtes direkt auf einen Stapeltisch
oder einen entstehenden Stapel geschoben werden oder von der Stapelöffnung auf einen
solchen fällen. Ebenfalls ist es bekannt, die Druckprodukte für die Stapelung einzeln
von Greifern an den vorlaufenden Kanten gehalten ebenfalls in einer Art Schuppenformation
gegen den Stapelschacht zu führen, über die Schachtöffnung zu ziehen und dann aus
den Greifern zu entlassen.
[0005] Zur Herstellung von Kreuzstapeln wird üblicherweise der Stapelschacht oder Stapeltisch
immer nach der Positionierung einer Gruppe von Produkten (Stapelsektion oder Lage)
um 180° um eine senkrechte Drehachse (Stapelachse) gedreht. Während der Drehung des
Stapelschachtes werden die weiter zugeführten Produkte meist auf einem Hilfstisch
gestapelt, welcher Hilfstisch nach der Drehung abgesenkt und seitlich aus dem Stapel
entfernt wird. Trotzdem muss zwischen der Positionierung der einzelnen Gruppen die
Zuführung von Produkten kurz unterbrochen werden (neue Positionierung des Hilfstisches).
Für die Drehung des Stapelschachtes, für die Unterbrechung der Zuführung und für die
Positionierung des Hilfstisches sind viele bewegliche Teile notwendig, was die entsprechenden
Einrichtungen kompliziert und bezüglich Unterhalt aufwändig macht. Beispiele der genannten
Stapelungsmethoden sind beschrieben in den Publikationen CH-539569, DE-2752513 oder
EP-0586802 .
[0006] In der Publikation EP-0854105 ist auch eine Methode beschrieben, mit der ein erster
Strom von einzeln gehalten und gleichgerichtet zugeförderten Druckprodukten gewandelt
wird in einen zweiten Strom von einzeln gehaltenen Druckprodukten, wobei die Druckprodukte
im zweiten Strom in Gruppen alternierend um 180° gedreht und an gegenüberliegenden
Kanten gehalten sind, derart, dass im zweiten Strom ein Kreuzstapel bereits vorgebildet
ist. Die Stromwandlung wird realisiert durch Abgabe der Produkte jeder zweiten Gruppe
an Greifer eines Hilfsfördersystems, durch Drehen der abgegebenen Produkte, indem
sie entlang des verwundenen Förderweges des Hilfsfördersystems gefördert werden, und
durch Übernahme der gedrehten Produkte durch das ursprüngliche Fördersystem, indem
die Produkte an einer der ursprünglich gehaltenen Kante gegenüberliegenden Kante ergriffen
werden. Die Produkte der anderen Gruppen werden nicht an das Hilfsfördersystem übergeben
und werden dadurch nicht gedreht. Die Kreuzstapelbildung aus Produkten, die in einem
derart gewandelten Produktstrom zugefördert werden, ist offensichtlich bedeutend einfacher
als die Kreuzstapelbildung aus einem Strom gleichgerichteter Produkte. Die Stromwandlung
stellt aber hohe apparative Anforderungen und auch sehr hohe Anforderungen an die
Ausrichtung und Synchronisierung der bei der Produktübergabe kooperierenden Fördersysteme.
[0007] Die Erfindung stellt sich ebenfalls die Aufgabe, ein Verfahren und eine Einrichtung
zu schaffen, mit denen seriell, einzeln gehalten und gleichgerichtet zugeförderte,
flache Gegenstände, insbesondere Druckprodukte, zu Kreuzstapeln gestapelt werden können.
Das Verfahren und die Einrichtung sollen vollständig davon unabhängig sein, ob die
kreuzgestapelten Stapelsektionen oder Stapellagen (Gegenstandsgruppen) gross oder
klein (gegebenenfalls nur ein Produkt) sind, und auch unabhängig davon, ob diese Stapelsektionen
eine gleichbleibende oder eine variierende Grösse haben. Das Verfahren soll einfach
sein und kurze Zykluszeiten erlauben. Die Einrichtung soll ebenfalls einfach sein
und mit möglichst wenig bewegten Teilen auskommen. Insbesondere soll sich eine vorübergehende
Übernahme von Gegenständen durch weitere Greifer eines Hilfsfördersystems erübrigen,
so dass die oben genannten Ausrichtungs- und Synchronisationsschwierigkeiten umgangen
werden können.
[0008] Diese Aufgabe wird gelöst durch das Verfahren und die Einrichtung, wie sie in den
Patentansprüchen definiert sind.
[0009] Nach dem erfindungsgemässen Verfahren werden die flachen Gegenstände, die eine für
die Kreuzstapelung geeignete Form haben (beispielsweise gefaltete, rechteckige oder
quadratische Druckprodukte) und die der Stapelung einzeln gehalten, seriell und gleichgerichtet
zugefördert werden, vor der Positionierung auf einem entstehenden Stapel gruppenweise
alternierend einer ersten Schrittfolge oder einer zweiten Schrittfolge unterzogen,
wobei die zwei Schrittfolgen derart voneinander verschieden sind, dass ein Kreuzstapel
entsteht, wenn die alternierenden Gruppen in einer Stapelvorrichtung positioniert
werden. Das heisst mit anderen Worten, die gleichgerichtet zugeführten Gegenstände
werden vor der Positionierung in einer Stapelvorrichtung gruppenweise alternierend
derart verschieden behandelt, dass sie bei der Stapelung ohne weitere Massnahmen einen
Kreuzstapel bilden, in dem die alternierenden Gegenstandsgruppen die Stapelsektionen
darstellen, in denen die Gegenstände gruppenweise relativ zueinander um 180° um die
Stapelachse (senkrecht zu den Gegenstandsflächen) gedreht sind.
[0010] Von den genannten beiden Schrittfolgen:
- weisen beide einen Entlassungsschritt auf, in dem die Gegenstände aus der gehaltenen
Förderung entlassen werden, wobei für mindestens die eine der Schrittfolgen dieser
Schritt eine Übergabe der Gegenstände von der gehaltenen Förderung in eine als Schuppenformation
aufliegende Förderung (das heisst im wesentlichen Förderung in Schuppenformation auf
einer Förderauflage oder zwischen zwei kooperierenden Förderauflagen) ist und für
die andere Schrittfolge eine direkte Positionierung der Gegenstände in einer Stapelvorrichtung
sein kann;
- weisen beide zusammen derart verschiedene Drehschritte auf, dass sich zwischen Gegenständen,
die die erste Schrittfolge durchlaufen haben, und Gegenständen, die die zweite Schrittfolge
durchlaufen haben, ein Drehungsunterschied von 180° um eine Senkrechte zu den Gegenstandsflächen
ergibt;
[0011] Die zu dem gewünschten Drehungsunterschied führenden, in den beiden Schrittfolgen
entsprechend verschieden durchzuführenden Drehschritte können die folgenden sein:
- Drehung der Gegenstände während der gehaltenen Förderung;
- Übergabe der Gegenstände aus der gehaltenen Förderung in die aufliegende Förderung
mit gleichzeitiger Drehung;
- Drehung der Produkte während der aufliegenden Förderung.
[0012] Ein Drehunterschied von 180° um eine Senkrechte zu den Gegenstandsflächen kann als
solcher ganz in einer der Schrittfolgen realisiert werden, während in der anderen
Schrittfolge nicht gedreht wird. Sie kann auch als zwei Teildrehungen, die in entgegengesetzten
Richtungen in jeder der zwei Schrittfolgen durchgeführt werden, realisiert werden.
Der Drehungsunterschied kann auch als kombinierte Drehungen um je 180° um zwei senkrecht
aufeinander stehende Achsen parallel zu den Gegenstandsflächen durchgeführt werden,
wobei wiederum jede einzelne der beiden Drehungen als ganze Drehung in einer Schrittfolge
oder als zwei Teildrehungen in beiden Schrittfolgen ausführbar ist.
[0013] Die Stapelvorrichtung, die beim erfindungsgemässen Verfahren zur Anwendung kommt,
ist vorteilhafterweise ein Stapelschacht, dem gegebenenfalls von zwei entgegengesetzten
Seiten und/oder auf zwei übereinanderliegenden Stapelniveaus Produkte zugeführt werden
können.
[0014] Das erfindungsgemässe Verfahren und beispielhafte Ausführungsformen der erfindungsgemässen
Einrichtung werden anhand der folgenden Figuren im Detail beschrieben:
- Figur 1
- eine beispielhafte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens mit Drehungen
um zwei Parallelen zu den Gegenstandsflächen (Teildrehungen bei der Entlassung der
Gegenstände in beiden Schrittfolgen und ganze Drehung während der aufliegenden Förderung
in einer Schrittfolge);
- Figuren 2a und 2b
- eine weitere, beispielhafte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens mit
Drehungen um zwei Parallelen zu den Gegenstandsflächen (ganze Drehung während der
gehaltenen Förderung in einer Schrittfolge und Teildrehungen während der aufliegenden
Förderung in beiden Schrittfolgen) als Seitenansicht (Fig. 2a) und als Draufsicht
(Fig. 2b);
- Figuren 3a und 3b
- eine weitere, beispielhafte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens mit
einer Drehung um eine Senkrechte zu den Gegenstandsflächen (ganze Drehung während
der gehaltenen Förderung in einer Schrittfolge durch Förderwegschlaufe) als Seitenansicht
(Fig. 3a) und als Draufsicht (Fig. 3b);
- Figuren 4 und 5
- zwei weitere, beispielhafte Ausführungsformen des erfindungsgemässen Verfahrens mit
einer Drehung um eine Senkrechte zu den Gegenstandsflächen (Figur 4: ganze Drehung
während der gehaltenen Förderung durch Förderwegverwindung; Figur 5: ganze Drehung
während der gehaltenen Förderung durch Drehung eines Schienenstückes);
- Figur 6
- eine weitere, beispielhafte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens mit
Drehungen um zwei Parallelen zu den Gegenstandsflächen (ganze Drehung während der
gehaltenen Förderung in einer der Schrittfolgen und ganze Drehung während der aufliegenden
Förderung in derselben Schrittfolge).
- Figur 7
- eine weitere, beispielhafte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens mit
Drehungen um zwei Parallelen zu den Gegenstandsflächen (Teildrehungen während der
gehaltenen Förderung in beiden Schrittfolgen und Teildrehungen beim Entlassen ebenfalls
in beiden Schrittfolgen);
[0015] Figur 1 zeigt eine erste beispielhafte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens
anhand einer sehr schematisch dargestellten Einrichtung. Diese Einrichtung weist ein
Zuführungssystem 1, eine Stapelvorrichtung 2 und zwei zwischen zwei Entlassungsstellen
E und E' des Zuführungssystems 1 und der Stapelvorrichtung 2 angeordnete Fördervorrichtungen
10 und 10' mit Förderauflagen (Vorrichtung 10 mit einem kooperierenden Paar von Förderauflagen
10.1 und 10.2, Vorrichtung 10' mit nur einer Förderauflage 10'.1). An den Entlassungsstellen
E und E' sind Steuermittel (nicht dargestellt) vorgesehen zur gruppenweisen Entlassung
von Gegenständen 7 aus der gehaltenen Förderung (Entlassung jeder zweiten Gruppe 11
an der ersten Entlassungsstelle E und Entlassung der anderen Gruppen 11' an der zweiten
Entlassungsstelle E').
[0016] Das Zuführungssystem 1 ist beispielsweise ein System, wie es in der Publikation WO-99/33731
beschrieben ist. Dieses System weist einen Schienenstrang auf, der einen Förderweg
3 definiert, und auf dem Schienenstrang individuell verfahrbare Halteelemente 4. Die
Halteelemente 4 weisen je einen entlang des Schienenstangs bzw. Förderwegs 3 rollenden
oder gleitenden Roll- oder Gleitkörper 5 und einen Greifer 6 zum Halten von je einem
Gegenstand 7 auf, wobei die Greifer 6 mit Hilfe geeigneter Steuermittel (nicht dargestellt)
zum Ergreifen von Gegenständen geschlossen und zum Entlassen von Gegenständen geöffnet
werden können. Die Halteelemente 4 werden entlang des Förderweges 3 angetrieben durch
die Schwerkraft (Förderung entlang eines in Förderrichtung F abfallenden Schienenstranges)
oder sie werden für die Förderung beispielsweise magnetisch an einem parallel zum
Förderweg 3 verlaufenden Förderorgan (nicht dargestellt) angekoppelt. Für die Bildung
von Gruppen (11 und 11') sind insbesondere bei Betrieb mit Schwerkraftantrieb Brems-
oder Stoppelemente 8 vorzusehen, hinter denen je eine Gruppe von Halteelementen 4
bzw. von Gegenständen 7 aufgestaut werden.
[0017] Das Zuführungssystem 1 kann aber auch mit einer endlos umlaufenden Förderkette mit
daran in regelmässigen Abständen angeordneten Greifern 6 realisiert sein. Für die
in der Figur 1 dargestellte Ausführungsform ist es dabei nicht notwendig, dass zwischen
Gruppen 11 und 11' grössere Abstände vorliegen als zwischen den Halteelementen 4 innerhalb
der Gruppen.
[0018] Der Förderweg 3 des Zuführungssystems 1 führt in einer Förderrichtung F über die
Stapelvorrichtung 2 bzw. an der Stapelvorrichtung 2 vorbei. Die erste Entlassungsstelle
E ist vor der Stapelvorrichtung 2, die zweite Entlassungsstelle E' nach der Stapelvorrichtung
2 angeordnet. Die Fördervorrichtung 10 hat eine im wesentlichen gleiche, die Fördervorrichtung
10' eine im wesentlichen entgegengesetzte Förderrichtung zur Förderrichtung F des
Zuführungssystems 1. Die beiden kooperierenden Förderauflagen 10.1 und 10.2 der Fördervorrichtung
10 sind ineinander verwunden.
[0019] Die Schrittfolge, die die Gruppen 11 durchlaufen ist: Entlassung in E, Drehschritt
A um eine Parallele zu den gehaltenen Kanten 9 um 90° im Gegenuhrzeigersinn, Drehschritt
B (Förderwegverwindung 31) um 180° während der aufliegenden Förderung um eine Parallele
zu den Gegenstandsflächen senkrecht zu den gehaltenen Kanten 9. Die Schrittfolge,
die die Gruppen 11' durchlaufen ist: Entlassung in E' und Drehschritt A' bei der Entlassung
um eine Parallele zu den gehaltenen Kanten 9 im Uhrzeigersinn.
[0020] Von der ersten Entlassungsstelle E an sind die Förderwege und Fördergeschwindigkeiten
der Gruppen 11 und 11' derart aneinander und an die Zuförderleistung anzupassen, dass
die Gruppen der Stapelvorrichtung 2 möglichst kontinuierlich zugeführt werden können.
[0021] Die Gegenstände der Gruppen 11 und 11' werden von den Förderauflagen 10.2 und 10'.1
von zwei einander gegenüberliegenden Seiten in den Stapelschacht 20 der Stapelvorrichtung
2 geschoben und dadurch gestapelt. Vorteilhafterweise weist die Stapelvorrichtung
2, wie in der Figur 1 dargestellt, zwei übereinanderliegende, kooperierende Stapeleinheiten
auf: eine untere Stapeleinheit mit einem vorteilhafterweise absenkbaren Stapeltisch
21.1 und einer unteren, seitlichen Stapelöffnung 22.1 und eine obere Stapeleinheit
mit einem vorteilhafterweise absenkbaren Stapeltisch 21.2 und einer oberen Stapelöffnung
22.2. Auf dem unteren Stapeltisch 21.1 entsteht ein Kreuastapel 12 dadurch, dass Gegenstände
von Gruppen 11 durch die untere Stapelöffnung 22.1 direkt auf den Kreuzstapel 12 geschoben
werden, und dadurch, dass Gegenstände von Gruppen 11', die auf dem oberen Stapeltisch
21.2 gestapelt werden, durch Absenken und Entfernen des oberen Stapeltisches 21.2
zwischen der Zuführung von zwei aufeinanderfolgenden Gruppe 11 auf den entstehenden
Kreuzstapel 12 abgesetzt werden.
[0022] Vorteilhafterweise sind für die obere und für die untere Stapeleinheit je mindestens
zwei austauschbare Stapeltische 21.1 bzw. 21.2 vorgesehen, so dass während dem Absenken
einer fertig gestapelten Gruppe 11' bereits die Stapelung einer weiteren Gruppe 11'
beginnen kann und dass während dem Absenken eines fertigen Kreuzstapels 12 und während
seiner Entfernung aus dem Stapelschacht 20 bereits die Bildung eines weiteren Kreuzstapels
12 beginnen kann.
[0023] Für die Bildung von Kreuzstapeln 12 aus Gruppen 11 und 11' nach dem Verfahren, wie
es in der Figur 1 dargestellt ist, ist es aber auch möglich, die Gruppen auf gleichem
Niveau an eine obere Öffnung des Stapelschachtes 20 zu führen und in an sich bekannter
Weise die Gegenstandsgruppen 11 und 11' alternierend in den Stapelschacht 20 zu fördern.
[0024] Wie aus der Figur 1 ersichtlich ist, braucht die Einrichtung zur Durchführung des
erfindungsgemässen Verfahrens sehr wenig bewegliche Teile und es müssen keine gossen
Massen, wie beispielsweise der entstehende Stapel, beschleunigt und abgebremst werden.
[0025] Figuren 2a und 2b zeigen eine weitere, beispielhafte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens
anhand einer wiederum sehr schematisch dargestellten Einrichtung. Diese weist im wesentlichen
dieselben Bestandteile auf wie die in der Figur 1 dargestellte Einrichtung, welche
Bestandteile auch mit denselben Bezugsziffern bezeichnet sind. Die Einrichtung ist
in der Figur 2a als Seitenansicht, in der Figur 2b als Draufsicht dargestellt.
[0026] Der Förderweg 3 des Zuführungssystems 1 führt vor und nach einer Förderwegschlaufe
30 um 180° (Drehschritt B mit ganzer Drehung während der gehaltenen Förderung für
Gruppen 11') über die Stapelvorrichtung 2 bzw. an der Stapelvorrichtung 2 vorbei,
wobei die Gegenstände 7 jeder zweiten Gruppe (Gruppen 11) vor der Schlaufe 30 (erste
Entlassungsstelle E) und die restlichen Gegenstände (Gruppen 11') nach der Schlaufe
30 (zweite Entlassungsstelle E') entlassen und an Fördervorrichtungen 10 bzw. 10'
übergeben werden. Diese Fördervorrichtungen weisen beide zwei Förderauflagen (10.1,
10.2 und 10'.1, 10'.2) auf sowie eine Biegung 33 (Drehschritte A und A' mit Teildrehungen
während der aufliegenden Förderung für Gruppen 11 und 11') von einer im wesentlichen
senkrechten in eine im wesentlichen waagrechte Förderung. Die Fördervorrichtungen
10 und 10' sind beide im wesentlichen gegen die Förderrichtung F des Zuführungssystems
gerichtet und führen von einander entgegengesetzten Seiten an die Stapelvorrichtung
2.
[0027] Figuren 3a und 3b zeigen eine weitere, beispielhafte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens,
wiederum anhand einer sehr schematisch dargestellten Einrichtung, die in der Figur
3a als Seitenansicht, in der Figur 3b aus der Vogelschau dargestellt ist. Die Einrichtung
weist nur eine Fördervorrichtung 10' mit Förderauflage 10'.1 für die Gruppen 11' auf,
während die Gruppen 11 direkt aus der gehaltenen Förderung durch das Zuführungssystem
1 in der Stapelvorrichtung 2 positioniert werden. Hier weist das dargestellte Zuführungssystem
1 eine endlos umlaufende Transportkette 32 (nur teilweise dargestellt) auf, die den
Förderweg 3 definiert und an der mit gleichen Abständen voneinander Greifer 6 montiert
sind. Mit Hilfe dieser Greifer 6 werden die Gegenstände 7 in an sich bekannter Art
und Weise in einer Art Schuppenformation, an den obenliegenden und vorlaufenden Kanten
9 gehalten in der Förderrichtung F gefördert. Der Förderweg 3 führt zuerst über die
Stapelvorrichtung 2, wo die erste Entlassungsstelle E angeordnet ist, und nach einer
Förderwegschlaufe 30 über die gegen die Stapelvorrichtung 2 führende Fördervorrichtung
10', wo die zweite Entlassungsstelle E' vorgesehen ist.
[0028] Die Gegenstände der Gruppen 11 werden ohne Drehung und ohne Übergabe an eine Fördervorrichtung
mit Förderauflage direkt über dem Stapelschacht 20 aus der gehaltenen Förderung entlassen
und gestapelt. Die diesen Gruppen 11 zugeordnete Schrittfolge beinhaltet also nur
den Entlassungsschritt. Die Gegenstände der Gruppen 11' werden durch die Förderung
um die Förderwegschlaufe 30 um 180° um eine Achse senkrecht zu den Gegenstandsflächen
gedreht und ohne weitere Drehung auf die Förderauflage 10'.1 abgelegt, durch die sie
in der Stapelvorrichtung 2 positioniert werden.
[0029] Figur 4 zeigt eine weitere, beispielhafte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens
anhand einer weiteren, schematisch dargestellten Einrichtung. Diese weist wiederum
ein Zuführungssystem 1, eine Stapelvorrichtung 2 und in diesem Falle eine erste und
eine zweite Fördervorrichtung 10 und 10' mit je einer Förderauflage 10.1 und 10'.1
auf. Das Zuführungssystem 1 ist vorteilhafterweise wiederum mit einem den Förderweg
3 definierenden Schienenstrang und entlang dem Schienenstrang individuell verfahrbaren
Halteelementen 4 ausgerüstet. Dieser Schienenstrang weist eine Verwindungsstelle 31
auf, wobei die erste Entlassungsstelle E in Förderrichtung F vor der Verwindungsstelle
31, die zweite Entlassungsstelle E' nach der Verwindungsstelle 31 angeordnet ist.
[0030] Die Gruppen 11' werden durch Verwindung des Förderweges um 180° um eine Senkrechte
zu den Gegenstandsflächen gedreht (Drehschritt C während der gehaltenen Förderung).
Die Drehungen bei der Entlassung der Gegenstände sind für Gruppen 11 und Gruppen 11'
gleich gerichtet und tragen nicht zum zu erstellenden Drehungsunterschied bei.
[0031] Die Förderauflage 10'.1 der zweiten Fördervorrichtung 10' ist schwenkbar dargestellt,
derart, dass sie auf die Förderauflage 10.1 der ersten Fördervorrichtung 10 absenkbar
und von dieser abhebbar ist. In abgesenktem Zustand der Förderauflage 10'.1 werden
Gegenstände der Gruppen 11' von der Förderauflage 10'.1 auf die Förderauflage 10.1
gefördert und von da zur Stapelung. Bei abgehobener Förderauflage 10'.1 ist die Förderauflage
10.1 des ersten Fördersystems 10 frei für die Förderung einer Gruppe 11 zur Stapelvorrichtung
2. Bei Verwendung einer Stapelvorrichtung 2 mit zwei Stapeleinheiten, wie sie im Zusammenhang
mit der Figur 1 beschrieben wurde, kann auf die Schwenkbarkeit der Förderauflage 10'.1
verzichtet werden und können Gruppen 11 und 11' simultan oder mindestens teilweise
simultan gestapelt werden.
[0032] Figur 5 zeigt eine weitere, beispielhafte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens
anhand einer weiteren, schematisch dargestellten Einrichtung. Das Verfahren stimmt
mit dem Verfahren gemäss Figur 4 überein bis auf den Drehschritt C um eine Senkrechte
zu den Gegenstandsflächen, die hier durch eine Kreisbewegung quer zur Förderrichtung
F eines Stückes 3' des Schienenstranges (Drehachse D.1, parallel zur Förderrichtung
F) realisiert wird, wie dies durch das Detail 40 noch verdeutlicht wird. Gegenstände
7 bzw. Halteelemente 4, die zu Gruppen 11 gehören, werden auf dem verschiebbaren Schienenstück
3' blockiert, dann wird das Schienenstück 3' in die untere Position gedreht und die
Gegenstände werden entlassen (erste Entlassungsstelle E). Gegenstände 7 bzw. Halteelemente
4, die zu Gruppen 11' gehören, passieren das verschiebbare Schienenstück 3' ohne Blockierung
und Kreisbewegung und werden danach entlassen (Entlassungsstelle E'). Vorteilhafterweise
sind, wie dies im Detail 40 dargestellt ist, zwei verschiebbare Schienenstücke 3'
vorgesehen, die alternierend in der unteren und der oberen Position positioniert sind.
Auf diese Weise wird es möglich, während der Entlassung einer Gruppe 11 an der ersten
Entlassungsstelle E von einem Schienenstück 3' eine Gruppe 11' über das weitere Schienenstück
3' zur Entlassung in der zweiten Entlassungsstelle E' zu fordern.
[0033] Wegen des verschiebbaren Schienenstückes 3' ist es offensichtlich nicht möglich,
in der Einrichtung gemäss Figur 5 das Zuführungssystem 1 mit entlang eines Schienenstrangs
individuell verfahrbaren Haltelementen 4 zu ersetzen durch ein Zuführungssystem 1
mit einer endlosen Transportkette und daran angeordneten Greifern, wie das für alle
Ausführungsformen gemäss Figuren 1 bis 4 möglich ist.
[0034] Figur 6 zeigt eine weitere, beispielhafte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens
anhand einer wiederum sehr schematisch dargestellten Einrichtung. Auch hier kommt
ein bewegliches Schienenstück 3' zum Einsatz, das aber um eine Drehachse D.2 senkrecht
zur Förderrichtung F gedreht wird, wodurch Gruppen 11 um eine Parallele zu den gehaltenen
Kanten der Gegenstände 7 gedreht werden (Drehschritt A). Die derart gedrehten Gruppen
11 werden dann zwischen zwei Förderauflagen 10.1 und 10.2 einer ersten Fördervorrichtung
10 entlassen (Entlassungsstelle E) und während der als Schuppenstrom aufliegenden
Förderung, die eine Biegung 33 aufweist, nochmals gedreht (Drehschritt B mit ganzer
Drehung, das heisst 180°, um eine weitere Parallele zu den Gegenstandsflächen).
[0035] Figur 7 zeigt eine weitere, beispielhafte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens
anhand einer weitern, schematisch dargestellten Einrichtung. Auch diese Einrichtung
weist ein Zuführungssystem 1 (Schienenstrang mit individuell verfahrbaren Halteelementen
oder Zugorgan mit daran angeordneten Greifern 6), ein Fördersystem 10 mit Förderauflage
10.1 und eine nicht dargestellte Stapelvorrichtung auf. Im Unterschied zu den weiter
oben beschriebenen Ausführungsformen des erfindungsgemässen Verfahrens werden hier
die Gegenstände 7 aller Gruppen 11 und 11' an Entlassungsstellen E und E', die gegebenenfalls
zusammenfallen können, durch Ablage auf dieselbe Förderauflage 10.1 aus der gehaltenen
Förderung entlassen. Vor dieser Ablage werden die noch gehaltenen Gegenstände 7 durch
Drehen der die Gegenstände haltenden Greifer 6 relativ zum Förderweg 3 um im wesentlichen
90° gedreht (Drehschritte A und A' mit Teildrehungen für Gruppen 11 und 11' in entgegengesetzter
Richtung). Bei der Entlassung aus der gehaltenen Förderung werden die Gruppen 11 in
einer Richtung abgelegt, die der Ablegerichtung der Gruppen 11' entgegengesetzt ist
(Drehschritte B und B' mit Teildrehungen). Nach der Ablage müssen die Gruppen auf
der Förderauflage ausgerichtet (Pfeile P) werden, damit sie einen ausgerichteten Gruppenstrom
bilden, der als solcher direkt einer Stapelvorrichtung (nicht dargestellt) zugeführt
werden kann.
[0036] Greifer 6, die Teile von Haltelementen oder an einem Zugorgan angeordnet sind und
die in der in Figur 7 dargestellten Weise gesteuert relativ zum Förderweg 3 drehbar
sind, Steuermittel zur Steuerung derartiger Greiferdrehungen (Drehschritte A und A'),
Mittel zum Ablegen von Gegenständen 7 in verschiedener Richtung auf die Förderauflage
10.1 (Drehschritte B und B') sowie Mittel zum Ausrichten von als Schuppenformation
auf der Förderauflage 10,1 abgelegten Gruppen 11 und 11' von Gegenständen 7 sind dem
Fachmann bekannt, sodass dieser die in der Figur 7 nur sehr schematisch dargestellte
Einrichtung in Kenntnis der erfinderischen Lehre ohne Probleme realisieren kann.
[0037] Die Figuren 1 bis 7 und die dazugehörenden Beschreibungsteile illustrieren beispielhafte
Verfahrensvarianten bzw. beispielhafte Ausführungsformen der erfindungsgemässen Einrichtung,
die je zwei zusammengehörende Schrittfolgen zur Erstellung der relativ zueinander
gedrehten Gegenstandsgruppen 11 und 11' bzw. Mittel zur Durchführung der Schrittfolgen
aufweisen. Selbstverständlich können die in den einzelnen Schrittfolgen enthaltenen
Schritte, insbesondere die Drehschritte A, B und/oder C auch anders zu anderen Schrittfolgen
kombiniert werden, woraus weitere Ausführungsformen des erfindungsgemässen Verfahrens
entstehen, die ebenso zum Erfindungsgedanken der vorliegenden Anmeldung gehören wie
die in den Figuren spezifisch dargestellten Ausführungsformen.
[0038] Alle Ausführungsformen der erfindungsgemässen Einrichtung können auch eine Mehrzahl
von Stapelvorrichtungen 2 aufweisen. Dabei ist der Förderweg 3 des Zuführungssystems
1 beispielsweise nacheinander in den Bereich jeder Stapelvorrichtung zu führen, sind
für jede Stapelvorrichtung 2 entsprechende Entlassungsstellen E und E' mit Steuermitteln
zur gruppenweisen Entlassung von Gegenständen 7 aus der gehaltenen Förderung und Fördervorrichtungen
10 und gegebenenfalls 10' für eine aufliegende Förderung vorzusehen. Dabei sind die
Steuermittel an Entlassungsstellen derart zu steuern, dass beispielsweise bei einer
ersten Stapelvorrichtung jede erste (11 entlassen in E) und dritte (11' entlassen
in E'), bei einer zweiten Stapelvorrichtung jede zweite (11 entlassen in E) und vierte
(11' entlassen in E') der zugeführten Gruppen entlassen wird.
1. Verfahren zur Herstellung von Kreuzstapeln (12) mit relativ zueinander um 180° um
eine Stapelachse gedrehten Stapelsektionen aus flachen Gegenständen (7), wobei die
Gegenstände (7) der Stapelung seriell, einzeln gehalten und aufeinander ausgerichtet
entlang eines Förderweges (3) zugeführt, dann gruppenweise alternierend einer ersten
und einer zweiten Schrittfolge unterzogen und dann gruppenweise alternierend aus der
ersten und der zweiten Schrittfolge gestapelt werden, und wobei die beiden Schrittfolgen
zusammen mindestens einen Drehschritt (A, B, C) aufweisen, derart, dass sich zwischen
den beiden Schrittfolgen ein Drehungsunterschied von 180° um eine Senkrechte zu den
Gegenstandsflächen ergibt, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstände (7) in beiden Schrittfolgen aus der einzeln gehaltenen Förderung
entlassen werden, um in einem Schuppenstrom aufliegend der Stapelung zugefördert zu
werden, wobei die Entlassung in der ersten und in der zweiten Schrittfolge an voneinander
verschiedenen Entlassungsstellen (E, E') durchgeführt wird und wobei der mindestens
eine Drehschritt (A, B, C) während der einzeln gehaltenen Förderung und ohne Übernahme
in eine weitere gehaltene Förderung, während der Entlassung aus der einzeln gehaltenen
Förderung und/oder während der im Schuppenstrom aufliegenden Förderung durchgeführt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der während der einzeln gehaltenen Förderung der Gegenstände (7) durchgeführte, mindestens
eine Drehschritt (A, B, C) eine Förderung entlang einer Förderwegschlaufe (30) oder
einer Förderwegverwindung (31) oder eine Drehung der gehaltenen Gegenstände (7) relativ
zum Förderweg (3) ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehung der einzeln gehaltenen Gegenstände (7) relativ zum Förderweg durch Drehung
eines Schienenstücks (3'), entlang dem die Gegenstände (7) haltende Greifer (6) verfahrbar
sind, realisiert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der während der in einem Schuppenstrom aufliegenden Förderung der Gegenstände (7)
durchgeführte, mindestens eine Drehschritt (A, B) eine Förderung entlang einer Förderwegverwindung
(31) oder eine Förderung um eine Förderwegbiegung (33) ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bei der Entlassung aus der gehaltenen Förderung in die im Schuppenstrom aufliegende
Förderung der Gegenstände (7) durchgeführte, mindestens eine Drehschritt (A) eine
Entlassung von einer im wesentlichen senkrechten in eine im wesentlichen liegende
Förderposition ist.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehungsunterschied durch einen Drehschritt (C) in der einen der Schrittfolgen
mit einer Drehung der Gegenstände (7) um 180° um eine Senkrechte zu den Gegenstandsflächen
erstellt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehungsunterschied erstellt wird durch Drehschritte (A, B) mit Drehungen um
zwei Parallelen zu den Gegenstandsflächen.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass von den Drehungen um zwei Parallelen zu den Gegenstandsflächen mindestens eine als
je ein Drehschritt (A, A' oder B, B') in beiden Schrittfolgen mit einander entgegengesetzten
Drehrichtungen durchgeführt wird.
9. Verfahren zur Herstellung von Kreuzstapeln (12) mit relativ zueinander um 180° um
eine Stapelachse gedrehten Stapelsektionen aus flachen Gegenständen (7), wobei die
Gegenstände (7) der Stapelung seriell, einzeln gehalten und aufeinander ausgerichtet
entlang eines Förderweges (3) zugeführt, dann gruppenweise alternierend einer ersten
und einer zweiten Schrittfolge unterzogen und dann gruppenweise alternierend aus der
ersten und der zweiten Schrittfolge gestapelt werden, und wobei die beiden Schrittfolgen
zusammen mindestens einen Drehschritt (A, B, C) aufweisen, derart, dass sich zwischen
den beiden Schrittfolgen ein Drehungsunterschied von 180° um eine Senkrechte zu den
Gegenstandsflächen ergibt, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstände (7) in einer der beiden Schrittfolgen aus der einzeln gehaltenen
Förderung entlassen werden, um in einem Schuppenstrom aufliegend der Stapelung zugefördert
zu werden, und in der anderen Schrittfolge, um direkt gestapelt zu werden, wobei die
Entlassung in der ersten und in der zweiten Schrittfolge an voneinander verschiedenen
Entlassungsstellen (E, E') durchgeführt wird und wobei der mindestens eine Drehschritt
(A, B, C) während der einzeln gehaltenen Förderung und ohne Übernahme in eine weitere
gehaltene Förderung durchgeführt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der während der einzeln gehaltenen Förderung der Gegenstände (7) durchgeführte, mindestens
eine Drehschritt (A, B, C) eine Förderung entlang einer Förderwegschlaufe (30) ist,
durch die die Gegenstände (7) in der einen der Schrittfolgen um 180° um eine Senkrechte
zu den Gegenstandsflächen gedreht werden.
11. Verfahren zur Herstellung von Kreuzstapeln (12) mit relativ zueinander um 180° um
eine Stapelachse gedrehten Stapelsektionen aus flachen Gegenständen (7), wobei die
Gegenstände (7) der Stapelung seriell, einzeln gehalten und aufeinander ausgerichtet
entlang eines Förderweges (3) zugeführt, dann gruppenweise alternierend einer ersten
und einer zweiten Schrittfolge unterzogen und dann gruppenweise alternierend aus der
ersten und der zweiten Schrittfolge gestapelt werden, und wobei die beiden Schrittfolgen
zusammen mindestens einen Drehschritt (A, B, C) aufweisen, derart, dass sich zwischen
den beiden Schrittfolgen ein Drehungsunterschied von 180° um eine Senkrechte zu den
Gegenstandsflächen ergibt, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstände (7) in beiden Schrittfolgen aus der einzeln gehaltenen Förderung
entlassen werden, um in einem Schuppenstrom auf derselben Förderauflage aufliegend
der Stapelung zugefördert zu werden, wobei die Entlassung in der ersten und in der
zweiten Schrittfolge an voneinander verschiedenen Entlassungsstellen (E, E') in entgegengesetzten
Richtungen durchgeführt wird und wobei der mindestens eine Drehschritt (A, B, C) während
der einzeln gehaltenen Förderung und ohne Übernahme in eine weitere gehaltene Förderung
und während der Entlassung aus der einzeln gehaltenen Förderung durchgeführt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der während der einzeln gehaltenen Förderung der Gegenstände (7) durchgeführte, mindestens
eine Drehschritt (A, B, C) eine Drehung der gehaltenen Gegenstände (7) relativ zum
Förderweg (3) ist.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehung der einzeln gehaltenen Gegenstände (7) relativ zum Förderweg durch Drehung
der Greifer (6) relativ zum Förderweg realisiert wird.
14. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der bei er Entlassung aus der gehaltenen Förderung in die im Schuppenstrom aufliegende
Förderung der Gegenstände (7) durchgeführte, mindestens eine Drehschritt (A) eine
Entlassung von einer im wesentlichen senkrechten in eine im wesentlichen liegende
Förderposition ist
15. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehungsunterschied erstellt wird durch Drehschritte (A, B) mit Drehungen um
zwei Parallelen zu den Gegenstandsflächen.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass von den Drehungen um zwei Parallelen zu den Gegenstandsflächen beide als je ein Drehschritt
(A, A' oder B, B') in beiden Schrittfolgen mit einander entgegengesetzten Drehrichtungen
durchgeführt wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstände (7) für die Stapelung in einem Stapelschacht (20) positioniert werden.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstände (7) gruppenweise alternierend von zwei einander gegenüberliegenden
Seiten und/oder auf zwei übereinanderliegenden Niveaus im Stapelschacht (20) positioniert
werden.
19. Einrichtung zur Herstellung von Kreuzstapeln (12) aus seriell und gleichgerichtet
zugeförderten, flachen Gegenständen (7), welche Einrichtung ein Zuführungssystem (1)
und eine Stapelvorrichtung (2) aufweist, wobei das Zuführungssystem (1) zur seriellen,
einzeln gehaltenen und gleichgerichteten Zuförderung der Gegenstände auf einem Förderweg
(3) in einer Förderrichtung (F) mit Greifern (6) ausgerüstet ist und eine erste Entlassungsstelle
(E) mit einem ersten Mittel zur gesteuerten Entlassung von Gegenständen (7) aus der
gehaltenen Förderung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführungssystem (1) eine zweite von der ersten Entlassungsstelle (E) stromabwärts
distanzierte Entlassungsstelle (E') mit einem zweiten Mittel zur gesteuerten Entlassung
von Gegenständen (7) aufweist, dass mindestens das erste Entlassungsmittel zur gruppenweisen
Entlassung und zum gruppenweisen Passierenlassen von Gegenständen (7) gesteuert ist
und dass die Einrichtung ferner zwei Fördervorrichtungen (10, 10') mit je mindestens
einer zwischen einer der Entlassungsstellen (E oder E') und der Stapelvorrichtung
(2) angeordneten Förderauflage (10.1, 10.2, 10'.1, 10'.2) aufweist, wobei das Zuführungssystem
(1) zwischen der ersten und der zweiten Entlassungsstelle (E und E') und/oder mindestens
die eine der zwei Fördervorrichtung (10, 10') derart angeordnet oder mit Drehmitteln
ausgestattet sind, dass die Gegenstände (7) je nach Entlassung an der ersten oder
an der zweiten Entlassungsstelle (E, E') ohne Übernahme in eine weitere einzeln gehaltene
Förderung mit einem Drehungsunterschied von 180° um eine Senkrechte zu den Gegenstandsflächen
gedreht werden.
20. Einrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführungssystem (1) zwischen der ersten und der zweiten Entlassungsstelle (E
und E') eine Förderwegschlaufe (30), eine Förderwegverwindung (31) oder ein um eine
zum Förderweg parallele oder senkrechte Achse (D.1, D.2) drehbares Schienenstück (3')
aufweist.
21. Einrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die eine der beiden Fördervorrichtungen (10, 10') zwei Förderauflagen
(10.1, 10.2, 10'.1, 10'.2) aufweist und dass die Förderauflagen eine Förderwegbiegung
(33) oder eine Förderwegverwindung (31) definieren.
22. Einrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Fördervorrichtungen (10, 10')je eine im wesentlichen waagrechte Förderauflage
(10.1, 10'.1) aufweisen und dass das Zuführungssystem (1) für eine hängende Förderung
ausgerüstet ist und die beiden Fördervorrichtungen (10, 10') derart an das Zufuhrungssystem
(1) anschliessen, dass entlassene Gegenstände (7) in entgegengesetzten Richtungen
auf die beiden Förderauflagen (10.1, 10'.1) abgelegt werden.
23. Einrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Stapelvorrichtung (2) für eine Zuführung von zu stapelnden Gegenständen (7) von
zwei einander gegenüberliegenden Seiten und/oder auf zwei übereinander angeordneten
Stapelniveaus ausgerüstet ist.
24. Einrichtung zur Herstellung von Kreuzstapeln (12) aus seriell und gleichgerichtet
zugeförderten, flachen Gegenständen (7), welche Einrichtung ein Zuführungssystem (1)
und eine Stapelvorrichtung (2) aufweist, wobei das Zuführungssystem (1) zur seriellen,
einzeln gehaltenen und gleichgerichteten Zuförderung der Gegenstände auf einem Förderweg
(3) in einer Förderrichtung (F) mit Greifern (6) ausgerüstet ist und eine erste Entlassungsstelle
(E) mit einem ersten Mittel zur gesteuerten Entlassung von Gegenständen (7) aus der
gehaltenen Förderung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführungssystem (1) eine zweite von der ersten Entlassungsstelle (E) stromabwärts
distanzierte Entlassungsstelle (E') mit einem zweiten Mittel zur gesteuerten Entlassung
von Gegenständen (7) aufweist, dass mindestens das erste Entlassungsmittel zur gruppenweisen
Entlassung und zum gruppenweisen Passierenlassen von Gegenständen (7) gesteuert ist
und dass die Einrichtung ferner eine Fördervorrichtung (10') mit mindestens einer
zwischen der zweiten Entlassungsstelle (E') und der Stapelvorrichtung (2) angeordneten
Förderauflage (10'.1) aufweist, wobei das Zuführungssystem (1) zwischen der ersten
und der zweiten Entlassungsstelle (E und E') derart angeordnet ist, dass die Gegenstände
(7) je nach Entlassung an der ersten oder an der zweiten Entlassungsstelle (E, E')
ohne Übernahme in eine weitere einzeln gehaltene Förderung mit einem Drehungsunterschied
von 180° um eine Senkrechte zu den Gegenstandsflächen gedreht werden.
25. Einrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführungssystem (1) zwischen der ersten und der zweiten Entlassungsstelle (E
und E') eine Förderwegschlaufe (30) aufweist.
26. Einrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Stapelvorrichtung (2) für eine Zuführung von zu stapelnden Gegenständen (7) von
zwei einander gegenüberliegenden Seiten.
27. Einrichtung zur Herstellung von Kreuzstapeln (12) aus seriell und gleichgerichtet
zugeförderten, flachen Gegenständen (7), welche Einrichtung ein Zuführungssystem (1)
und eine Stapelvorrichtung (2) aufweist, wobei das Zuführungssystem (1) zur seriellen,
einzeln gehaltenen und gleichgerichteten Zuförderung der Gegenstände auf einem Förderweg
(3) in einer Förderrichtung (F) mit Greifern (6) ausgerüstet ist und eine erste Entlassungsstelle
(E) mit einem ersten Mittel zur gesteuerten Entlassung von Gegenständen (7) aus der
gehaltenen Förderung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführungssystem (1) eine zweite, von der ersten Entlassungsstelle (E) verschiedene
Entlassungsstelle (E') mit Mitteln zum Entlassen von Gegenständen (7) aufweist, dass
der Förderweg (3) des Zuführungssystems (1) über einer Förderauflage (10.1) angeordnet
ist, die gegen die Stapelvorrichtung (2) führt, und die Entlassungsstellen (E und
E') über der Förderauflage angeordnet sind, dass an den Entlassungsstellen (E und
E') oder stromaufwärts davon Mittel zum Drehen der Greifer (6) relativ zum Förderweg
(3) vorgesehen sind, wobei diese Drehmittel für die eine Entlassungsstelle für ein
Drehen in einer Richtung und für die andere Entlassungsstelle für ein Drehen in entgegengesetzter
Richtung ausgerüstet sind und dass an den Entlassungsstellen (E und E') Mittel zum
gruppenweisen Ablegen der Gegenstände (7) auf der Förderauflage (10.1) vorgesehen
sind, wobei diese Entlassungsmittel für die eine der Entlassungsstellen für eine Entlassung
in einer Richtung und für die andere Entlassungsstelle für eine Entlassung in entgegengesetzter
Richtung ausgerüstet sind
28. Einrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Entlassungsstelle (E') stromabwärts von der ersten Entlassungsstelle (E)
angeordnet ist.
29. Einrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Entlassungsstellen (E und E') örtlich zusammenfallen.
30. Einrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführungssystem (1) ein endlos umlaufendes Zugorgan (32) und am Zugorgan angeordnete
Greifer (6) aufweist.
31. Einrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis29, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführungssystem (1) einen den Förderweg (3) definierenden Schienenstrang und
auf dem Schienenstrang individuell verfahrbare Halteelemente (4) mit Greifern (6)
aufweist sowie einen Antrieb zur Förderung der Halteelemente (4) entlang des Schienenstranges,
an welchen Antrieb die Halteelemente (4) ankoppelbar sind.
1. Method for producing cross stacks (12) from flat objects (7), the stacks comprising
stack sections displaced rotationally in relation to one another by 180° around a
stack axis, wherein the objects (7) are supplied to be stacked being conveyed serially
along a conveying track (3) in an individually held manner and aligned with one another
and alternating groups of the objects are then subjected to a first and a second step
sequence and the alternating groups from the first and the second step sequences are
then stacked, and wherein the two step sequences together comprise at least one rotation
step (A, B, C), resulting in a rotation difference of 180° around an axis perpendicular
to the object surfaces between the two step sequences, characterized in that, in both step sequences, the objects (7) are released from the individually held
conveyance to be supplied to the stacking lying in an imbricated stream, wherein the
releasing in the first and second step sequences is carried out in differing releasing
points (E, E') and wherein the at least one rotation step (A, B, C) is carried out
during the individually held conveyance and without take-over into a further held
conveyance, during the release from the individually held conveyance and/or during
the conveyance in the imbricated stream.
2. Method according to claim 1, characterized in that the at last one rotation step (A, B, C) carried out during held conveyance of the
objects (7) comprises conveyance along a conveying track loop (30) or a conveying
track twist (31) or comprises rotation of the held objects (7) relative to the conveying
track (3).
3. Method in accordance with claim 2, characterized in that the rotation of the held objects (7) relative to the conveying track is implemented
by rotating a section of rail (3'), along which grippers (6) holding the objects (7)
are movable, or by rotating the grippers (6) relative to the conveying track.
4. Method according to claim 1, characterized in that the at least one rotation step (A, B) carried out during conveyance in an imbricated
stream of the objects comprises conveyance of the objects through a twist of the conveying
track (31) or around a bend in the conveying track (33).
5. Method in accordance with claim 1, characterized in that the at least one rotation step (A) carried out during release of the objects (7)
from held conveyance to lying conveyance is a release of the objects from a substantially
vertical conveying position to a substantially lying conveying position.
6. Method according to claim 1, characterized in that the rotation difference is established by a rotation step (C) in one of the step
sequences and comprising rotating the objects (7) by 180° around an axis perpendicular
to the object surfaces.
7. Method in accordance with claim 1, characterized in that the rotation difference is established by rotation steps (A, B) comprising rotations
around two axes parallel to the object surfaces.
8. Method according to claim 7, characterized in that of the rotations around two axes parallel to the object surfaces at least one is
carried out as one rotation step (A, A' and B, B') in each one of the two step sequences
and having opposing rotation directions.
9. Method for producing cross stacks (12) from flat objects (7), the stacks comprising
stack sections displaced rotationally in relation to one another by 180° around a
stack axis, wherein the objects (7) are supplied to be stacked being conveyed serially
along a conveying track (3) in an individually held manner and aligned with one another
and alternating groups of the objects are then subjected to a first and a second step
sequence and the alternating groups from the first and the second step sequences are
then stacked, and wherein the two step sequences together comprise at least one rotation
step (A, B, C), resulting in a rotation difference of 180° around an axis perpendicular
to the object surfaces between the two step sequences, characterized in that the objects (7) are released from the individually held conveyance, in one of the
two step sequences to be conveyed lying in an imbricated stream, and, in the other
step sequence, to be directly stacked, wherein in the first and in the second step
sequences the objects are released at differing releasing points (E, E') and wherein
the at least one rotation step (A, B, C) is carried out during the individually held
conveyance and without take-over into a further held conveyance.
10. Method according to claim 9, characterized in that the at least one rotation step (A, B, C) carried out during the individually held
conveyance of objects (7) comprises conveyance along a conveying path loop (30), through
which the objects (7) are rotated by 180° around an axis perpendicular to the object
surfaces in one of the step sequences.
11. Method for producing cross stacks (12) from flat objects (7), the stacks comprising
stack sections displaced rotationally in relation to one another by 180° around a
stack axis, wherein the objects (7) are supplied to be stacked being conveyed serially
along a conveying track (3) in an individually held manner and aligned with one another
and alternating groups of the objects are then subjected to a first and a second step
sequence and the alternating groups from the first and the second step sequences are
then stacked, and wherein the two step sequences together comprise at least one rotation
step (A, B, C), resulting in a rotation difference of 180° around an axis perpendicular
to the object surfaces between the two step sequences, characterized in that the objects (7) are released from the individually held conveyance to be conveyed
lying in an imbricated stream towards stacking, wherein, in both step sequences, the
objects are released to be lying on the same conveying support, wherein release in
the first and second step sequences is carried out in differing releasing points (E,
E') in opposing directions and wherein the at least one rotation step (A, B, C) is
carried out during the individually held conveyance and without take-over into a further
held conveyance and during the release from the individual held conveyance.
12. Method according to claim 11, characterized in that the at least one rotation step (A, B, C) carried out during the individually held
conveyance of the objects (7) is a rotation of the held objects (7) in relation to
the conveying path (3).
13. Method according to claim 12, characterized in that the rotation of the individually held objects (7) in relation to the conveying path
is brought about by means of a rotation of the grippers (6) in relation to the conveying
path.
14. Method according to claim 11, characterized in that the at least one rotation step (A) carried out on release of the objects from the
held conveyance into the conveyance of the objects (7) in an imbricated stream is
a release from a substantially vertical into a substantially lying conveying position.
15. Method according to claim 11, characterized in that the rotation difference is formed by rotation steps (A, B) with rotations around
two parallels to the object surfaces.
16. Method according to claim 15, characterized in that both rotations around the two parallels to the object surfaces are carried out as
rotation steps (A, A' or B, B') in both step sequences with opposing rotation directions.
17. Method according to claims 1 to 16, characterized in that the objects (7) are positioned in a stacking shaft (20) for stacking.
18. Method according to claim 17, characterized in that the objects (7) are positioned in the stacking shaft (20) in groups alternatingly
from two opposing sides and/or on two superposed levels.
19. Arrangement for producing cross stacks (12) from flat objects (7) being supplied serially
and uniformly aligned, which arrangement comprises a supply system (1) and a stacking
device (2), wherein the supply system comprises grippers (6) for supplying the objects
serially, individually held and uniformly aligned along a conveying track (3) in a
conveying direction (F) and wherein the supply system further comprises a first release
point (E) with a first release means for releasing objects (7) from held conveyance
in a controlled manner, characterized in that the supply system (1) further comprises a second release point (E') situated at a
distance downstream from the first release point (E) with a second release means for
releasing objects (7), that at least the first release means is controlled for releasing
groups of objects and for passing other groups of objects and that the arrangement
further comprises at least one conveying system (10, 10') each respectively with a
conveying surface (10.1, 10.2, 10'.1, 10'.2) and each respectively being arranged
between at least one of the release points (E or E') and the stacking device (2),
wherein the supply system (1) between the first and the second release point (E und
E') and/or the at least one conveying device (10, 10') are arranged or are equipped
with rotation means in such a manner, that the objects (7) depending on their release
at the first or at the second release point (E, E') are rotated around an axis perpendicular
to the object surfaces with a rotation difference of 180°.
20. Arrangement in accordance with claim 19, characterized in that, between the first and the second release point (E and E'), the supply system (1)
comprises a conveying track loop (30), a conveying track twist (31) or a rail section
(3') being rotatable around an axis (D.1, D.2) either parallel or perpendicular to
the conveying track.
21. Arrangement according to claim 19, characterized in that the at least one conveying device (10, 10') comprises two conveying surfaces (10.1,
10.2, 10'.1, 10'.2) and that the conveying surfaces define a bend or a twist in the
conveying track (33).
22. Arrangement in according to claim 19, characterized in that two conveying devices (10, 10') each respectively with a substantially horizontal
conveying surface (10.1, 10'.1) are provided and that the supply system (1) is equipped
for suspended conveyance and that the two conveying devices (10, 10') are connected
with the supply system (1) in such a manner, that released objects (7) are deposited
on the two conveying surfaces (10.1, 10'.1) in opposite directions.
23. Arrangement according to one of claims 13 to 19, characterized in that the stacking device (2) is equipped for a supply of objects to be stacked (7) from
two opposing sides and/or on two superposed stacking levels.
24. Arrangement for producing cross stacks (12) from serially supplied, flat objects (7),
which arrangement comprises a supply system (1) and a stacking device (2), wherein,
for supplying the objects (7) serially, individually held and uniformly aligned along
a conveying track (3) in a conveying direction (F), the supply system (1) is equipped
with grippers (6) and wherein the supply system further comprises a first release
point (E) comprising a first release means for releasing objects (7) from held conveyance
in a controlled manner, characterized in that the supply system (1) comprises a second release point (E') with a second means for
controlled release of objects (7) distanced downstream from the first release point
(E), that at least the first release means is controlled for groupwise release and
groupwise passing of objects (7) and that the arrangement further comprises a conveying
device (10') with at least one conveying support (10'.1) arranged between the second
release point (E') and the stacking device (2), wherein the supply system (1) is arranged
between the first and the second release point (E and E') such that the objects (7),
depending on the release at the first or at the second release point (E, E'), are
rotated around an axis perpendicular to the object surfaces with a rotation difference
of 180° without take-over into a further held conveyance.
25. Arrangement according to claim 24, characterized in that the supply system (1) comprises a conveying path loop (30) between the first and
the second release points (E and E').
26. Arrangement according to one of claims 19 to 25, characterized in that the stacking device (2) is equipped for being supplied with objects (7) to be stacked
from two sides opposite one another.
27. Arrangement for producing cross stacks (12) from serially supplied, flat objects (7),
which arrangement comprises a supply system (1) and a stacking device (2), wherein,
for supplying the objects (7) serially, individually held and uniformly aligned along
a conveying track (3) in a conveying direction (F), the supply system (1) is equipped
with grippers (6) and wherein the supply system further comprises a first release
point (E) comprising a first release means for releasing objects (7) from held conveyance
in a controlled manner, characterized in that the supply system (1) comprises a second release point (E') which is different from
the first release point (E) and comprises means for releasing objects (7), that the
conveying path (3) of the supply system (1) is arranged above a conveying support
(10.1) which leads towards the stacking device and the release points (E and E') are
arranged above the conveying support, that in the release points (E and E') or upstream
thereof means for rotating the grippers (6) in relation to the conveying path are
provided, wherein these rotating means are equipped for a rotation in one direction
for the one release point and for a rotation in the opposite direction for the other
release point and that in the release points (E and E') means are provided for the
placing of objects (7) on the conveying support (10.1) in groups, wherein the release
means are equipped for a release in one direction for one release point and for a
release in the opposite direction in the other release point.
28. Arrangement according to claim 27, characterized in that the second release point (E') is arranged downstream from the first release point
(E).
29. Arrangement according to claim 27, characterized in that the two release points (E and E') coincide locally.
30. Arrangement according to one of claims 19 to 29, characterized in that the supply system (1) comprises an endlessly circulating traction organ (32) and
grippers (6) being arranged on the traction organ.
31. Arrangement according to one of claims 19 to 29, characterized in that the supply system (1) comprises a rail track defining a conveying path (3) and individually
displaceable holding elements (4) with grippers (6) as well as a drive for the conveyance
of the holding means (4) along the rail track, to which drive the holding elements
are coupleable.
1. Procédé de réalisation de piles croisées (12) qui présentent des parties de pile constituées
d'objets plats (7) et tournées l'une par rapport à l'autre de 180° autour d'un axe
de pile, les objets (7), pour être empilés, étant apportés sur un parcours de transport
(3) successivement, maintenus individuellement et alignés les uns par rapport aux
autres et subissant ensuite par groupes alternés une première succession d'opérations
et une deuxième succession d'opérations et étant ensuite empilés par groupes alternés
à partir de la première et de la deuxième succession d'opérations, les deux successions
d'opérations présentant ensemble au moins une opération de rotation (A, B, C) de telle
sorte qu'entre les deux successions d'opérations, on obtienne une différence d'orientation
de 180° autour d'une perpendiculaire à la surface des objets, caractérisé en ce que les objets (7) sont libérés de leur transport maintenu individuellement dans les
deux successions d'opérations pour être amenés dans la pile en reposant les uns sur
les autres en décalage, la libération étant réalisée dans la première et dans la deuxième
succession d'opérations en des emplacements de libération (E, E') différents l'un
de l'autre, l'au moins une opération de rotation (A, B, C) étant réalisée pendant
le transport maintenu individuellement et sans transfert dans un autre transport maintenu,
pendant la libération du transport maintenu individuellement et/ou pendant le transport
des objets à plat en écoulement en décalage.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins une opération de rotation (A, B, C) réalisée pendant le transport maintenu
individuellement des objets (7) est un transport le long d'une boucle (30) du parcours
de transport, une torsion (31) du parcours de transport ou une rotation des objets
maintenus (7) par rapport au parcours de transport (3).
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que la rotation des objets (7) maintenus individuellement par rapport au parcours de
transport est réalisée par rotation d'une portion de rail (3') le long de laquelle
des dispositifs de saisie (6) qui maintiennent les objets (7) peuvent être transportés.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins une opération de rotation (A, B) réalisée pendant le transport des objets
(7) reposant les uns sur les autres en décalage est un transport le long d'une torsion
(31) du parcours de transport ou d'un transport autour d'une courbe (33) du parcours
de transport.
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins une opération de rotation (A) réalisée lors de la libération des objets
(7) hors du transport maintenu individuellement dans le transport où ils reposent
en décalage est une libération depuis une position de transport essentiellement verticale
jusque dans une position essentiellement à plat.
6. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la différence d'orientation est obtenus par une opération de rotation (C) dans une
des successions d'opérations par tourner les objets (7) de 180° par rapport à une
perpendiculaire à la surface des objets.
7. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la différence d'orientation est réalisée par des opérations de rotation (A, B) qui
sont des rotations autour de deux parallèles à la surface des objets.
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que parmi les rotations autour de deux parallèles à la surface des objets, au moins une
est réalisée comme une opération de rotation (A, A' ou B, B') dans chacune des deux
successions d'opération et avec des orientations mutuellement opposées.
9. Procédé de réalisation de piles croisées (12) qui présentent des parties de pile constituées
d'objets plats (7) et tournées l'une par rapport à l'autre de 180° autour d'un axe
de pile, les objets (7), pour être empilés, étant apportés sur un parcours de transport
(3) successivement, maintenus individuellement et alignés les uns par rapport aux
autres et subissant ensuite par groupes alternés une première succession d'opérations
et une deuxième succession d'opérations et étant ensuite empilés par groupes alternés
à partir de la première et de la deuxième succession d'opérations, les deux successions
d'opérations présentant ensemble au moins une opération de rotation (A, B, C) de telle
sorte qu'entre les deux successions d'opérations, on obtienne une différence d'orientation
de 180° autour d'une perpendiculaire à la surface des objets, caractérisé en ce que dans une des deux successions d'opérations, les objets (7) sont libérés de leur transport
maintenu individuellement pour être transportés dans la pile en reposant à plat en
décalage et dans l'autre succession d'opérations pour être empilés directement, en ce que la libération est réalisée en des emplacements de libération (E, E') différents l'un
de l'autre dans la première et dans la deuxième succession d'opérations et l'au moins
une opération de rotation (A, B, C) est réalisée pendant le transport maintenu individuellement
et sans transfert dans un autre transport maintenu.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'au moins une opération de rotation (A, B, C) réalisée pendant le transport maintenu
individuellement des objets (7) est un transport le long d'une boucle (30) du parcours
de transport par laquelle dans l'une des successions d'opérations, les objets (7)
sont tournés de 180° autour d'une perpendiculaire par rapport à la surface des objets.
11. Procédé de réalisation de piles croisées (12) qui présentent des parties de pile constituées
d'objets plats (7) et tournées l'une par rapport à l'autre de 180° autour d'un axe
de pile, les objets (7), pour être empilés, étant apportés sur un parcours de transport
(3) successivement, maintenus individuellement et alignés les uns par rapport aux
autres et subissant ensuite par groupes alternés une première succession d'opérations
et une deuxième succession d'opérations et étant ensuite empilés par groupes alternés
à partir de la première et de la deuxième succession d'opérations, les deux successions
d'opérations présentant ensemble au moins une opération de rotation (A, B, C) de telle
sorte qu'entre les deux successions d'opérations, on obtienne une différence d'orientation
de 180° autour d'une perpendiculaire à la surface des objets, caractérisé en ce que les objets (7) des deux successions d'opérations sont libérés de leur transport maintenu
individuellement pour être transportés vers la pile en reposant en décalage sur le
même support de transport, la libération de la première et de la deuxième succession
d'opérations étant réalisée dans des directions opposées en des emplacements de libération
(E, E') différents l'un de l'autre et l'au moins une opération de rotation (A, B,
C) étant réalisée pendant le transport maintenu individuellement et sans transfert
dans un autre transport maintenu et pendant la libération du transport maintenu individuellement.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'au moins une opération de rotation (A, B, C) réalisée pendant le transport maintenu
individuellement des objets (7) est une rotation des objets (7) maintenus par rapport
au parcours de transport (3).
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que la rotation par rapport au parcours de transport des objets (7) maintenus individuellement
est réalisé par rotation des dispositifs de saisie (6) par rapport au parcours de
transport.
14. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'au moins une opération de rotation (A) est réalisée lors de la libération du transport
maintenu des objets (7) dans le transport où ils reposent à plat en décalage est une
libération depuis une position de transport essentiellement verticale dans une position
de transport essentiellement à plat.
15. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que la différence d'orientation réalisée par les opérations de rotation (A, B) est réalisée
par des rotations autour de deux parallèles par rapport à la surface des objets.
16. Procédé selon la revendication 15, caractérisé en ce que les deux rotations autour de deux parallèles à la surface des objets sont réalisées
comme une opérations de rotation (A, A' ou B, B') dans chacune des deux succession
d'opération et à un sens de rotation opposés mutuellement.
17. Procédé selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que les objets (7) sont positionnés dans un puits d'empilement (20) pour être empilés.
18. Procédé selon la revendication 17, caractérisé en ce que les objets (7) sont positionnés en groupes alternés de deux côtés mutuellement opposés
et/ou de deux niveaux superposés dans le puits d'empilement (20).
19. Dispositif pour la réalisation de piles en croix (12) d'objets plats (7) amenés en
série et dans la même orientation, lequel dispositif présente un système d'amenée
(1) et un dispositif d'empilement (2), le système d'amenée (1) étant équipé de dispositifs
de saisie (6) qui permettent d'amener en série les objets maintenus individuellement
et orientés dans le même sens sur un parcours de transport (3) dans une direction
de transport (F), et présentant un premier emplacement de libération (E) doté d'un
premier moyen de libération contrôlée d'objets (7) du transport maintenu, caractérisé en ce que le système d'amenée (1) présente un deuxième emplacement de libération (E') disposé
à distance en aval du premier emplacement de libération (E) et doté de deuxièmes moyens
de libération contrôlée d'objets (7), en ce qu'au moins les premiers moyens de libération sont commandés de manière à libérer les
objets (7) par groupes et à laisser passer des objets par groupes et en ce que le dispositif présente en outre deux dispositifs de transport (10, 10') qui présentent
tous deux au moins un support de transport (10.1, 10.2, 10'.1, 10'.2) disposé entre
l'un des emplacements de libération (E ou E') et le dispositif d'empilement (2), le
système d'amenée (1) entre le premier et le deuxième emplacement de libération (E
et E') et/ou au moins l'un des deux dispositifs de transport (10, 10') étant disposé
ou équipé de moyens de rotation de telle sorte que les objets (7) libérés sur le premier
ou sur le deuxième emplacement de libération (E, E') sont tournés avec une différence
en orientation de 180° autour d'une perpendiculaire à la surface des objets sans avoir
été transférés dans un autre transport maintenu.
20. Dispositif selon la revendication 19, caractérisé en ce que le système d'amenée (1) présente entre le premier et le deuxième emplacement de libération
(E et E') une boucle (30) du parcours de transport, une torsion (31) du parcours de
transport ou une portion de rail (3') apte à tourner autour d'un axe (D.1, D.2) parallèle
ou perpendiculaire au parcours de transport.
21. Dispositif selon la revendication 19, caractérisé en ce qu'au moins l'un des deux dispositifs de transport (10, 10') présente deux supports de
transport (10.1, 10.2, 10'.1, 10'.2) et en ce que les supports de transport définissent une courbe (33) du parcours de transport ou
une torsion (31) du parcours de transport.
22. Dispositif selon la revendication 19, caractérisé en ce que les deux dispositifs de transport (10, 10') présentent tous deux un support de transport
(10.1, 10'.1) essentiellement horizontal, en ce que le système d'amenée (1) est équipé pour un transport suspendu et en ce que les deux dispositifs de transport (10, 10') se raccordent au système d'amenée (1)
de telle sorte que les objets (7) libérés sont déposés dans des directions opposées
sur les deux supports de transport (10.1, 10'.1).
23. Dispositif selon l'une des revendications 19 à 13, caractérisé en ce que le dispositif d'empilement (2) est équipé de manière à amener des objets (7) à empiler
depuis deux côtés mutuellement opposés et/ou depuis deux niveaux d'empilement superposés
l'un à l'autre.
24. Dispositif de réalisation de piles en croix (12) d'objets plats (7) amenés en série
et dans la même orientation, lequel dispositif présente un système d'amenée (1) et
un dispositif d'empilement (2), le système d'amenée (1) étant équipé de dispositifs
de saisie (6) qui permettent d'amener en série les objets maintenus individuellement
et orientés dans le même sens sur un parcours de transport (3) dans une direction
de transport (F), et présentant un premier emplacement de libération (E) doté d'un
premier moyen de libération contrôlée d'objets (7) du transport maintenu, caractérisé en ce que le système d'amenée (1) présente un deuxième emplacement de libération (E') disposé
à distance en aval du premier emplacement de libération (E) et doté de deuxièmes moyens
de libération contrôlée d'objets (7), en ce qu'au moins les premiers moyens de libération sont commandés de manière à libérer les
objets (7) par groupes et à laisser passer des objets par groupes et en ce que le dispositif présente en outre un dispositif de transport (10') qui présente au
moins un support de transport (10'.1) disposé entre le deuxième emplacement de libération
(E') et le dispositif d'empilement (2), le dispositif d'amenée (1) étant disposé entre
le premier et le deuxième emplacement de libération (E et E') de telle sorte qu'après
avoir été libérés sur le premier ou le deuxième emplacement de libération (E, E'),
les objets sont tournés à une différence d'orientation de 180° autour d'une perpendiculaire
à la surface des objets sans transfert dans un autre transport maintenu.
25. Dispositif selon la revendication 24, caractérisé en ce qu'entre le premier et le deuxième emplacement de libération (E et E'), le système d'amenée
(1) présente une boucle (30) du parcours de transport.
26. Dispositif selon l'une des revendications 19 à 25, caractérisé en ce que le dispositif d'empilement (2) est prévu pour l'amenée d'objets (7) à empiler depuis
deux côtés mutuellement opposés.
27. Dispositif de réalisation de piles en croix (12) d'objets plats (7) amenés en série
et dans la même orientation, lequel dispositif présente un système d'amenée (1) et
un dispositif d'empilement (2), le système d'amenée (1) étant équipé de dispositifs
de saisie (6) qui permettent d'amener en série les objets maintenus individuellement
et orientés dans le même sens sur un parcours de transport (3) dans une direction
de transport (F), et présentant un premier emplacement de libération (E) doté d'un
premier moyen de libération contrôlée d'objets (7) du transport maintenu individuellement,
caractérisé en ce que le dispositif d'amenée (1) présente un deuxième emplacement de libération (E') différent
du premier emplacement de libération (E) et doté de moyens de libération des objets
(7), en ce que le parcours de transport (3) du système d'amenée (1) est disposé au-dessus d'un support
de transport (10.1) qui conduit au dispositif d'empilement (2), les emplacements de
libération (E et E') étant disposés au-dessus du support de transport, en ce qu'aux emplacements de libération (E et E') ou en amont de ceux-ci, des moyens de rotation
des dispositifs de saisie (6) par rapport au parcours de transport (3) sont prévus,
ces moyens de rotation étant équipés pour réaliser une rotation dans une direction
dans l'un des emplacements de libération et une rotation dans la direction opposée
dans l'autre emplacement de libération, et en ce qu'aux emplacements de libération (E et E') sont prévus des moyens qui libèrent les objets
(7) par groupes sur le support de transport (10.1), ces moyens de libération étant
équipés pour réaliser une libération dans une direction à l'un des emplacements de
libération et une libération dans la direction opposée à l'autre emplacement de libération.
28. Dispositif selon la revendication 27, caractérisé en ce que le deuxième emplacement de libération (E') est disposé en aval du premier emplacement
de libération (E).
29. Dispositif selon la revendication 27, caractérisé en ce que les deux emplacements de libération (E et E') coïncident dans l'espace.
30. Dispositif selon l'une des revendications 19 à 29, caractérisé en ce que le système d'amenée (1) présente un organe de traction (32) en boucle sans fin et
des dispositifs de saisie disposés sur l'organe de traction.
31. Dispositif selon l'une des revendications 19 à 29, caractérisé en ce que le système d'amenée (1) présente un tronçon de rail qui définit le parcours de transport
(3) et des éléments de maintien (4), dotés de dispositifs de saisie (6), et qui peuvent
être déplacés individuellement sur le tronçon de rail, ainsi qu'un entraînement de
transport des éléments de maintien (4) le long du tronçon de rail, les éléments de
maintien (4) pouvant être accouplés audit entraînement.