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(11) |
EP 1 354 826 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.01.2006 Patentblatt 2006/01 |
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Anmeldetag: 17.04.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Abfallbehälterschrank
Housing for accommodating a refuse container
Armoire à poubelle
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
17.04.2002 DE 10217775
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.10.2003 Patentblatt 2003/43 |
| (73) |
Patentinhaber: Paul Wolff GmbH & Co.KG |
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41068 Mönchengladbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Wulff, Gerhard
42781 Hahn (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gross, Felix |
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Maikowski & Ninnemann
European Patent and Trademark Attorneys
Kurfürstendamm 54-55 10707 Berlin 10707 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 455 481 FR-A- 2 561 889 US-A- 2 606 804
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DE-B- 1 197 212 GB-A- 1 037 135
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Abfallbehälterschrank zur Aufnahme mindestens eines
Abfallbehälters gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Abfallbehälterschränke dienen dazu, die üblichen Hausmülltonnen und Hausmüllcontainer
sowie die üblichen Wertstofftonnen und Wertstoffcontainer aufzunehmen. Die jeweiligen
Tonnen und/oder Container werden durch die Abfallbehälterschränke zum einen mit einer
ästhetisch anspruchsvollen Verkleidung versehen und zum anderen gegen Diebstahl und
unberechtigte Befüllung geschützt.
[0003] Zum Befüllen der jeweiligen Tonnen und/oder Container mit Hausmüll und/oder Wertstoffen
ist es bekannt, die Abfallbehälterschränke mit über den jeweiligen Behältnissen liegenden
Klappen auszustatten, über die ein Einwurf stattfinden kann. Es sind weitere Klappen
vorgesehen, über die die Container und/oder Tonnen von den jeweiligen Entsorgerbetrieben
in die Abfallbehälterschränke eingestellt werden können und aus diesen entnommen werden
können.
[0004] Durch den Einwurf von oben in die jeweiligen Container und/oder Tonnen ist eine durch
die jeweiligen Behältnisse vorgegebene Mindesteinwurfhöhe technisch vorgegeben. Der
Einwurf von Hausmüll und/oder Wertstoffen ist daher gerade für kleinere oder ältere
Menschen beschwerlich. Weiterhin sind mehrere Klappen pro Abfallbehältnis in den bekannten
Abfallbehälterschränken notwendig.
[0005] Aus der US 2,606,804 ist ein Halter für einen beispielsweise unter einer Spüle anbringbaren
Abfalleimer bekannt, wobei der Abfalleimer in dem Halter sowohl um eine horizontale
als auch um eine vertikale Achse verschwenkbar ist.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher, einen Abfallbehälterschrank anzugeben,
der ein komfortables Befüllen der jeweiligen Abfallbehälter mit Abfällen ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird durch einen Abfallbehälterschrank zur Aufnahme mindestens eines
Abfallbehälters mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Demgemäss umfasst ein Abfallbehälterschrank zur Aufnahme mindestens eines Abfallbehälters
ein Gehäuse und mindestens eine mit diesem Gehäuse verbundene Tür, wobei sich die
Tür sowohl um eine vertikale, als auch um eine horizontale Schwenkachse schwenken
lässt. Erfindungsgemäß ist die Tür in einem ersten Lagerbereich mit dem Gehäuse über
mindestens einen Eingriffsbereich verbunden. In zwei weiteren Lagerbereichen ist die
Tür mit dem Gehäuse über Eingriffsbereiche lösbar verbunden, wobei die Tür bei gleichzeitiger
Verbindung in dem ersten Lagerbereich und jeweils einem weiteren Lagerbereich um jeweils
eine der Schwenkachsen schwenkbar ist. Es lässt sich so die Verschwenkung um eine
horizontale und eine vertikale Schwenkachse erreichen, so dass ein Abfallbehälter
einfach befüllt und einfach aus dem Abfallbehälterschrank entnommen werden kann.
[0009] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Lagerbereiche derart
angeordnet, dass eine Schwenkachse an der unteren horizontalen Seite und eine weitere
Schwenkachse an einer vertikalen Seite der in dem Gehäuse eingebauten Tür verläuft.
Es wird so möglich, die in dem Gehäuse eingebaute Tür zum Einen an einer vertikal
verlaufenden Achse zu verschwenken, um die Abfallbehälter in den Abfallbehälterschrank
einstellen zu können und zum Anderen an einer an der unteren horizontalen Seite der
in dem Gehäuse eingebauten Tür verlaufenden Achse zu verschwenken um die jeweiligen
Abfallbehälter mit Abfall befüllen zu können.
[0010] In einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung ist als Verbindungselement in der
Tür ein bewegliches Gestänge angeordnet, das mit einem Eingriffsbereich, in mindestens
eine, an dem Gehäuse in einem der weiteren Lagerbereiche angeordnete Lagerbuchse lösbar
eingreifen kann. Vorteilhaft ist dabei, wenn das bewegliche Gestänge mindestens zwei
Eingriffsbereiche aufweist, die in den zwei Lagerbereichen in an dem Gehäuse angeordneten
Buchsen lösbar eingreifen können. Es ist von Vorteil, wenn das bewegliche Gestänge
mit seinen Eingriffsbereichen in einer ersten Position mit einer ersten Buchse in
Eingriff steht, in einer zweiten Position mit einer zweiten Buchse und in einer dritten
Position mit beiden Buchsen gleichzeitig in Eingriff stehen kann. Von Vorteil ist
dabei, dass bewegliche Gestänge über handbetätigbaren Griff bewegbar zu machen. Mit
Vorteil ist dieser handbetätigbare Griff abschließbar. Durch diese Ausführung der
Erfindung lassen sich die einzelnen Schwenkachsen der Tür über das Gestänge einfach
definieren. Es ist weiterhin möglich, über einen handbetätigbaren Griff das Gestänge
so steuern, dass in einer ersten Position die Tür zum Einstellen der jeweiligen Abfallbehältnisse
geöffnet werden kann, in einer zweiten Position die Tür verschwenkt werden kann, um
Müll einzufüllen und in einer dritten Position die Tür vollkommen verriegelt ist.
[0011] Es ist von Vorteil, wenn der Türumfang mindestens eine Ecke aufweist, die zwei Seiten
in der Tür voneinander trennt und der erste Lagerbereich im wesentlichen an der Ecke
angesetzt ist und jeweils einer der beiden weiteren Lagerbereiche an jeweils einer
der beiden Seiten vorgesehen ist. Hierdurch lässt sich mit einer rechteckigen Tür
ein Verschwenken dieser Tür um die weiter oben definierten Achsen bewerkstelligen.
[0012] Von Vorteil ist es, wenn mindestens ein Verriegelungsmittel vorgesehen ist, das ein
Lösen der Eingriffsbereiche verhindert, wenn die Tür geöffnet ist. Von Vorteil ist
es weiterhin, wenn das Verriegelungsmittel als auf einer Achse gelagerter Hebel ausgebildet
ist, der sich auf der einen Seite an dem Gehäuse abstützt und auf der anderen Seite
mit mindestens einem Verbindungselement in Eingriff bringbar ist. Dabei ist von Vorteil,
den Hebel mit einem Federelement gegen das Gehäuse vorzuspannen. Über dieses Verriegelungsmittel
lässt sich sicherstellen, dass eine geöffnete Tür nicht durch versehentliche Betätigung
der Eingriffsbereiche, insbesondere durch versehentliche Betätigung des Betätigungsgriffes
in einem weiteren Lagerbereich außer Eingriff kommt. Es wird dadurch verhindert, dass
die Tür nur an dem ersten, festen Lagerbereich befestigt ist und somit keiner definierten
Achse mehr folgen kann und dem jeweiligen Bediener entgegenfällt.
[0013] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist in dem Gehäuse ein mit der
Tür mechanisch verbundenes Kippelement vorgesehen, auf dem ein Abfallbehälter positioniert
werden kann, wobei das Kippelement den Abfallbehälter in eine gekippte Position überführt,
wenn die Tür um die untere horizontale Achse geschwenkt wird. Durch die Verbindung
des Kippelements mit der Tür kann beim Verschwenken der Tür in eine Position zur Befüllung
des Abfallbehälters, also bei einem Verschwenken der Tür um die untere horizontale
Achse, der Abfallbehälter gleichfalls in eine gekippte Position überführt werden.
Dadurch wird das Befüllen des Abfallbehälters noch weiter erleichtert.
[0014] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist an der der Tür gegenüberliegenden
Rückseite des Gehäuses im Innenraum ein Abdeckelement verschwenkbar angelenkt, wobei
das Abdeckelement mit einem Verschwenkhebel mechanisch verbunden ist. Der Verschwenkhebel
ist mit der rückwärtigen Behälterwand des Abfallbehälters derart in Kontakt bringbar,
dass das Abdeckelement einen sich in aufrechter Position im Gehäuse befindlichen Abfallbehälter
verschließt und einen sich in gekippter und/oder herausgezogener Position befindlichen
Abfallbehälter freigibt. Von Vorteil ist dabei, den Verschwenkhebel mit einem Federelement
gegen das Gehäuse vorzuspannen. Weiterhin von Vorteil ist es, das Abdeckelement an
der Rückseite des Gehäuses in unterschiedlichen Positionen anlenken zu können. Die
jeweiligen Abfallbehälter können so in den Abfallbehälterschrank geöffnet eingestellt
werden. Das Abdeckelement verschließt den jeweiligen Abfallbehälter, so dass eine
Geruchsbelästigung der Umgebung ausgeschlossen wird. Zur Befüllung des jeweiligen
Abfallbehälters, die mit einem Kippen des Abfallbehälters einhergeht, wird die Abdeckung
von dem Abfallbehälter abgehoben, so dass ein problemloses Befüllen möglich ist.
[0015] Es ist von Vorteil, den Abfallbehälterschrank so auszubilden, dass Hausmülltonnen
und/oder Hausmüllcontainer eingestellt werden können. Auf diese Weise können übliche
Abfallbehälter mit der Erfindung genutzt werden.
[0016] Weitere Vorteile der Erfindung werden in der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
anhand der Zeichnungen der Figuren verdeutlicht. Es zeigen:
- Figur 1
- perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Abfallbehälterschrankes für zwei
Abfallbehälter,
- Figur 2
- seitliche Schnittdarstellung durch den in Figur 1 gezeigten Abfallbehälterschrank,
- Figur 3
- eine Tür des Abfallbehälterschranks aus Figur 1 und 2 in einer Kippstellung,
- Figur 4
- die Tür aus Figur 3 in einer Verschlussstellung,
- Figur 5
- die Tür aus Figur 3 und 4 in einer Schwenkstellung,
- Figur 6
- Verstellgestänge für eine Tür gemäß Figur 3 bis 5,
- Figur 7
- schematische Darstellung eines Verriegelungsmittels, dass das Verstellgestänge aus
Figur 6 der Tür gegen unbeabsichtigte Betätigung schützt,
- Figur 8 und 9
- schematische Darstellung des Abfallbehälterschranks mit einem die Öffnungen der Abfallbehälter
abdeckenden Abdeckelement in einer geschlossenen und einer geöffneten Stellung,
- Figur 10
- perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Abfallbehälterschranks in einer
weiteren Ausführungsform, und
- Figur 11
- perspektivische Innenansicht des Abfallbehälterschranks der Figur 10.
[0017] In Figur 1 ist ein erfindungsgemäßer Abfallbehälterschrank 1 dargestellt. Der Abfallbehälterschrank
1 weist ein Gehäuse 2 auf, das in einer bevorzugten Ausführung aus Beton gegossen
ist. Das Gehäuse 2 hat an seiner in der Figur sichtbaren Vorderseite eine Öffnung,
durch die in dieser Ausführungsform zwei Mülltonnen 5 in das Gehäuse 2 eingestellt
und zur Entleerung entnommen werden können und durch die die Mülltonnen 5 beispielsweise
mit Haushaltsabfällen befüllt werden können. Als Mülltonnen 5 kommen dabei beispielsweise
übliche 2401 Gefäße zum Einsatz.
[0018] Die Öffnung in dem Gehäuse 2 kann durch am Gehäuse 2 angelenkte Türen 3 und Klappen
4 verschlossen werden. Die Klappe 4 wird dabei über ein Scharnier 40 schwenkbar an
dem Gehäuse 2 angelenkt. Die Tür 3 ist, wie später gezeigt werden wird, zum Einen
wie in Figur 1 zu sehen, um ihre untere horizontale Achse 30 verschwenkbar, zum Anderen
aber auch um eine an einer äußeren Seite des Gehäuses 2 liegenden Achse verschwenkbar
anlenkbar. Dadurch wird es möglich, die Mülltonnen 5 zum Befüllen mit Abfällen zusammen
mit der Tür 3 um die untere horizontale Achse 30 der Tür 3 zu verschwenken, wie in
der Figur 1 bei der linken Mülltonne 5 und der linken Tür 3 gezeigt. Zum Entleeren
der Mülltonnen 5, beispielsweise durch einen Entsorgerbetrieb, kann die Tür 3 dann
um eine vertikale Achse der Tür 3 verschwenkt werden und die jeweilige Mülltonne 5
aus dem Gehäuse 2 entnommen und wieder in dieses eingestellt werden.
[0019] In der in Figur 1 gezeigten Position der linken Mülltonne 5 ist diese gleichsinnig
mit der Tür 3 verschwenkt, um ein einfaches Befüllen der Mülltonne 5 durch Benutzer
zu ermöglichen. Da die hintere Seite der Mülltonne 5 durch die Verschwenkbewegung
angehoben wird stößt diese an der Klappe 4 an, die dadurch ebenfalls ausgelenkt wird.
[0020] Die in Figur 1 gezeigte rechte Tür 3 weist hier einen schematisch dargestellten Handhebel
6 auf, mit dem über eine weiter unten dargestellte Mechanik die Schwenkachse der jeweiligen
Tür 3 festgelegt werden kann. Dieser Handhebel 6 ist an jeder der Türen 3 vorhanden,
in der Figur 1 der Übersichtlichkeit halber aber nur an der rechten Tür 3 dargestellt.
Der Handhebel 6 kann über ein Schloss abschließbar ausgeführt sein. Das Schloss dient
dabei dazu, nur Berechtigten die Befüllung der jeweiligen Behältnisse mit Abfall zu
gestatten und einen Diebstahl der Abfalltonnen zu verhindern.
[0021] In Figur 2 ist der aus Figur 1 bekannte Abfallbehälterschrank 1 in einer Schnittdarstellung
gezeigt. Hier ist wiederum das Gehäuse 2, die Tür 3, die Klappe 4 und die Mülltonne
5 erkennbar. Die vordere Mülltonne 5 ist hier in einer verschwenkten Position und
die hintere Mülltonne 5 ist in einer in das Gehäuse 2 eingestellten Position gezeigt,
entsprechend der aus Figur 1 bekannten Anordnung. Die Mülltonnen 5 werden in den erfindungsgemäßen
Abfallbehälterschrank 1 mit geöffnetem Deckel 51 eingestellt, um ein einfaches Befüllen
zu ermöglichen.
[0022] Ein Verschwenken der Tür 3 um die untenliegende horizontale Achse 30 der Tür 3 resultiert
in der dargestellten Ausführungsform gleichzeitig in einem Verschwenken der Mülltonne
5. Dies wird dadurch erreicht, dass ein Kippelement 7, auf dem die Mülltonne 5 steht,
über eine Kette 8 mit der Tür 3 verbunden ist. Bei einem Verschwenken der Tür 3 um
ihre untenliegende horizontale Achse 30 wird das Kippelement 7 über die Kette 8 gleichfalls
in eine gekippte Position gebracht, wodurch die Kippbewegung der sich darauf befindliche
Mülltonne 5 eingeleitet und unterstützt wird. Die Mülltonne 5 wird dabei um die Achse
50 gekippt, die durch die Radachse der Mülltonne 5 ausgebildet ist. Der Anlenkpunkt
der Kette 8 an der Tür 3 liegt im unteren Bereich der Tür 3, so dass sich eine starke
Hebelwirkung bei Bedienung der Tür 3 über die an ihrer Oberseite angebrachte Öffnungsleiste
16 ergibt. Auch schwere, vollständig befüllte Mülltonnen 5 lassen sich daher einfach
aus dem Gehäuse 2 herausschwenken. Da die Achse 50 der Mülltonne 5 und die untere
horizontale Achse 30 der Tür 3 nicht zusammenfallen, ergibt sich bei einer Schwenkbewegung
der Mülltonne 5 auch, dass diese an der Tür 3 ein Stück herabgleitet und dadurch in
eine komfortable Befüllposition bewegt wird.
[0023] In den Figuren 3 bis 5 ist die Tür 3 mit einer Steuermechanik zur Steuerung der jeweiligen
Schwenkachse der Tür 3 in unterschiedlichen Steuerpositionen gezeigt. Die Steuermechanik
zur Steuerung der jeweiligen Schwenkachse der Tür 3 besteht im Wesentlichen aus einem
Gestänge 9, das unter anderem in zwei Eingriffsbereichen91 und 92 endet. Die Eingriffsbereiche91
und 92 fassen jeweils in am Gehäuse 2 des Abfallbehälterschranks 1 eingebrachte, hier
nicht dargestellte, Buchsen. Der Eingriffsbereich 91 ist dabei zuständig für eine
Verschwenkung der Tür 3 um deren vertikale Achse und der Eingriffsbereich 92 für eine
Verschwenkung der Tür 3 um deren horizontale Schwenkachse. Dabei ist ein fester, nicht
verstellbarer Eingriffsbereich 90 vorgesehen, der immer im Eingriff mit dem Gehäuse
2 steht. Dieser feste Eingriffsbereich 90 bildet zusammen mit jeweils einem der beiden
lösbaren Eingriffsbereiche 91, 92 die jeweiligen Schwenkachsen der Tür 3 aus. Das
Gestänge 9 ist noch einmal in Figur 6 detailliert gezeigt.
[0024] Die Eingriffsbereiche 91, 92, die in der vorliegenden Ausführungsform nur durch einen
schmalen, durch das Gestänge 9 vorgegebenen Bereich ausgebildet sind, können sich
in einer weiteren, hier nicht dargestellten Ausführungsform auch über die ganze Seite
der Tür 3 erstrecken. Es ist dabei beispielsweise vorteilhaft, den Eingriffsbereich
91, 92 an mehreren Positionen der jeweiligen Türseite vorzusehen, um so ein schaltbares
Türscharnier mit mehreren Verbindungspunkten, beispielsweise in der Art eines Klavierbandes,
zu erhalten. Durch die Verwendung eines ausgedehnten Eingriffsbereichs auf der jeweiligen
Türseite kann die Stabilität gegenüber einem schmalen Eingriffsbereich verbessert
werden.
[0025] Das Gestänge 9 wird, wie in Figur 3 zu sehen ist, über zwei Hebelelemente 10 mit
dem hier nicht dargestellten, sich auf der anderen Seite der Tür 3 befindlichen Handhebel
6 verbunden. Eine Verschwenkung des Handhebels 6 resultiert daher in einer Verschiebung
des Gestänges 9 in vertikaler Richtung.
[0026] In Figur 3 ist eine Position gezeigt, in der die Tür 3 um deren untere horizontale
Achse geschwenkt werden kann. Dafür greifen der untere Eingriffsbereich 92 des Gestänges
9 und der feste Eingriffsbereich 90 in hier nicht dargestellte Buchsen in dem Gehäuse
2 des Abfallbehälterschranks 1 ein. Durch den Eingriffsbereich 92 des Gestänges 9
und den festen Eingriffsbereich 90 wird so die untere horizontale Schwenkachse der
Tür 3 definiert.
[0027] In Figur 4 ist das Gestänge 9 und damit die Tür 3 in einer Position gezeigt, in der
alle drei Eingriffsbereiche 90, 91, 92 in Eingriff mit Buchsen in dem Gehäuse 2 des
Abfallbehälterschrankes 1 stehen. Die Tür 3 ist daher in der in Figur 4 gezeigten
Position des Gestänges 9 in einer vollkommen verriegelten Stellung und kann in keiner
Richtung verschwenkt werden.
[0028] In Figur 5 ist die Tür in der dritten möglichen Position des Gestänges 9 gezeigt.
Das Gestänge 9 ist nun am oberen Anschlag seines möglichen Einstellbereiches angekommen.
Der Eingriffsbereich 92 steht daher nicht mehr im Eingriff mit seiner korrespondierenden
Buchse im Gehäuse 2 des Abfallbehälterschranks 1. Dahingegen ist nun der Eingriffsbereich
91, der am oberen Ende des Gestänges 9 vorgesehen ist, im Eingriff mit einer hier
nicht dargestellten, korrespondierenden Buchse im Gehäuse 2. Der feste Eingriffsbereich
90 ist weiterhin im Eingriff mit seiner Buchse. In diesem Falle wird die Schwenkachse
der Tür 3 nun durch die beiden Eingriffsbereiche 91 und 90 definiert und die Tür 3
kann nun um eine vertikale Achse verschwenkt werden.
[0029] In Figur 6 ist noch einmal das Gestänge 9 mit den beiden Eingriffsbereichen 92 und
91 gezeigt. Eine vertikale Verschiebung des Gestänges 9 resultiert in einer Verschiebung
der Eingriffsbereiche 91 und 92, die dadurch entweder jeweils separat oder beide gleichzeitig
mit korrespondierenden Buchsen im Gehäuse 2 in Eingriff gebracht werden. Weiterhin
ist eine weiter unten beschriebene Verriegelungsmaske 93 zu erkennen, die zwei unterschiedliche
Positionsausnehmungen 930 aufweist und die direkt mit dem Gestänge 9 verbunden ist.
[0030] In Figur 7 ist eine Verriegelungsmechanik 11 gezeigt, die eine Fehlbedienung des
Gestänges 9, beispielsweise durch Betätigung des Handhebels 6, verhindert. Die Verriegelungsmechanik
11 besteht aus einem Verriegelungshebel 12, der in seinem mittleren Bereich auf einer
Drehachse 122 verschwenkbar gelagert ist. Der Verriegelungshebel 12 wird an seinem
hakenförmigen oberen Ende 123 in der geschlossenen Position der Tür 3 von dem Gehäuse
2 des Abfallbehälterschranks 1 gegen eine Feder 120 gepresst.
[0031] Beim Öffnen der Tür 3 drückt die Vorspannung der Feder 120 den Verriegelungshebel
12 gegen eine Verriegelungsmaske 93, die direkt mit dem Gestänge 9 in Verbindung steht,
und in der zwei Positionsausnehmungen 930 vorgesehen sind. Der Verriegelungshebel
12 besitzt einen Verriegelungszapfen 121 der in Eingriff mit den in der Verriegelungsmaske
93 befindlichen Positionsausnehmungen 930 kommt, wenn das Gestänge 9 im geöffneten
Zustand der Tür 3 ein wenig bewegt wird.
[0032] Die Verriegelungsmaske 93 ist an dem Gestänge 9 befestigt, so dass das Gestänge 9
in geöffnetem Zustand der Tür bei eingerastetem Verriegelungszapfen 121 in die Positionsausnehmungen
930 der Verriegelungsmaske 93 nicht bewegt werden kann. Durch diese Ausgestaltung
wird ein versehentliches Verschwenken des mit dem Gestänge 9 in Verbindung stehenden
Handhebels 6 vermieden und die jeweiligen Eingriffsbereiche 91, 92 können im geöffneten
Zustand der Tür 3 nicht außer Eingriff mit den jeweiligen Buchsen kommen. Diese Blockierung
findet sowohl in dem Falle der horizontalen als auch in dem Falle der vertikalen Schwenkachse
statt. Die Tür 3 kann daher durch versehentliche Betätigung des Handhebels 6 in einer
geöffneten Position der bedienenden Person nicht entgegenfallen.
[0033] Beim Schließen der Tür 3 drückt das Gehäuse 2 des Abfallbehälterschranks 1 wieder
gegen den hakenförmigen Bereich 123 des Verriegelungshebels 12, der gegen die Feder
120 um seine Drehachse 122 gedreht wird. Der Verriegelungszapfen 121 kommt somit wieder
außer Eingriff mit den Positionsausnehmungen 930 der Verriegelungsmaske 93. Dadurch
wird eine Betätigung des Gestänges 9 durch den Handhebel 6 im geschlossenen Zustand
der Tür 3 wieder ermöglicht.
[0034] In Figur 8 ist ein Abfallbehälterschrank 1 mit einer eingestellten Mülltonne 5 zu
sehen, deren Deckel 51 geöffnet ist. Die geöffnete Mülltonne 5 wird durch ein Abdeckelement
14 abgedeckt, das an einer Achse 140 an dem Gehäuse 2 angelenkt ist. Ein Verschwenkhebel
15 steht einerseits in mechanischer Verbindung mit dem Abdeckelement 14 und andererseits
in Kontakt mit einer Rückseite der Mülltonne 5. Der Verschwenkhebel 15 sorgt in der
in Figur 8 gezeigten Position der Mülltonne 5 dafür, dass das Abdeckelement 14 auf
die Mülltonne 5 aufgedrückt wird.
[0035] Der Verschwenkhebel 15 ist mit einer Feder 150 gegen das Gehäuse 2 vorgespannt. Die
Vorspannung durch die Feder 150 bewirkt, dass, wie in Figur 9 gezeigt, in einer verschwenkten
Position der Mülltonne 5 das Abdeckelement 14 von der Mülltonne 5 abgehoben wird und
die Öffnung der Mülltonne 5 damit freigegeben wird. Die Position der Achse 140, an
der das Abdeckelement 14 an dem Gehäuse 2 angelenkt ist, lässt sich zumindest in der
Höhe verstellen. Dies wird dadurch erreicht, das ein Anlenkbeschlag in Langlöchern
befestigt ist und so eine Höhenverstellung der Achse 140 vorgenommen werden kann.
Das Abdeckelement 14 lässt sich so auf Abfallbehälter 5 mit unterschiedlichen Abmessungen
einstellen.
[0036] Das Abdeckelement 14 sorgt dafür, dass die geöffnete, in den Abfallbehälterschrank
1 eingestellte Mülltonne verschlossen ist und keine Geruchsbelästigung darstellt.
Dabei kann in das Abdeckelement 14 ein Geruchsfilter integriert sein, beispielsweise
ein Aktivkohlefilter, der die in der Mülltonne 5 entstehenden Faulgase zunächst filtert
und dann erst in die Umgebung entlässt.
[0037] Figur 10 zeigt einen erfindungsgemäßen Abfallbehälterschrank 1 in einer weiteren
Variante. Der Abfallbehälterschrank 1 weist wiederum ein Gehäuse 2 auf, das an seiner
in der Figur sichtbaren Vorderseite eine Öffnung aufweist, durch die auch in dieser
Ausführungsform zwei Mülltonnen 5 in das Gehäuse 2 eingestellt und zur Entleerung
entnommen werden können und durch die die Mülltonnen 5 beispielsweise mit Haushaltsabfällen
befüllt werden können. Die Öffnung ist mit den beiden Türen 3 verschließbar, wobei
in der Figur die auf der linken Seite angeordnete Tür 3 in einer um ihre untere horizontale
Achse 30 und die auf der rechten Seite angeordnete Tür 3 um ihre vertikale Achse 31
verschwenkt ist. Im Gegensatz zu der in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsform
wird hier auf den Einsatz einer Klappe 4 verzichtet. Die Türen 3 erstrecken sich vielmehr
über die ganze Höhe der Öffnung im Gehäuse 2 des Abfallbehälterschranks 1.
[0038] In Figur 11 ist eine Innenansicht des Abfallbehälterschranks 1 aus Figur 10 gezeigt.
Mit der Tür 3 ist, wie bereits beschrieben, ein Kippelement 7 verbunden, das bei Verschwenken
der Tür 3 um ihre untere horizontale Achse 30 die Kippbewegung der sich darauf befindlichen
Abfalltonnen unterstützt. Weiterhin ist das ebenfalls beschriebene Abdeckelement 14
gezeigt, das an einer Rückwand des Gehäuses 2 an einer Achse 140 verschwenkbar angelenkt
ist. Der Verschwenkhebel 15 kommt beim Einstellen und/oder Einschwenken der Abfalltonne
in Kontakt mit deren Rückseite und wird so auf der jeweiligen Abfalltonne aufgedrückt.
[0039] Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele
und kann auch in andere Weise innerhalb des Umfangs der folgenden Ansprüche ausgeführt
werden. Wesentlich für die Erfindung ist allein, dass eine Tür eines Abfallbehälterschrankes
in einem ersten Lagerbereich mit dem Gehäuse über Verbindungselemente fest verbunden
ist und in zwei weiteren Lagerbereichen mit dem Gehäuse über Verbindungselemente lösbar
verbunden ist, wobei die Tür bei gleichzeitiger Verbindung mit dem ersten Lagerbereich
und jeweils einem weiteren Lagerbereich um jeweils eine Schwenkachse schwenkbar ist.
1. Abfallbehälterschrank (1) zur Aufnahme mindestens eines Abfallbehälters (5) umfassend
ein Gehäuse (2) und mindestens eine mit diesem verbundene Tür (3), wobei die Tür (3)
um eine vertikale und um eine horizontale Schwenkachse (30) verschwenkbar ist
dadurch gekennzeichnet,
dass die Tür (3) in einem ersten Lagerbereich mit dem Gehäuse (2) über mindestens einen
Eingriffsbereich (90) verbunden ist und in zwei weiteren Lagerbereichen mit dem Gehäuse
(2) über Eingriffsbereiche (91, 92) lösbar verbunden ist, wobei die Tür (3) bei gleichzeitiger
Verbindung in dem ersten Lagerbereich und jeweils einem weiteren Lagerbereich um jeweils
eine der Schwenkachsen verschwenkbar ist.
2. Abfallbehälterschrank (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbereiche derart angeordnet sind, dass eine Schwenkachse an der unteren horizontalen
Seite und eine Schwenkachse an einer vertikalen Seite der in dem Gehäuse (2) eingebauten
Tür (3) verläuft.
3. Abfallbehälterschrank (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungselement in der Tür ein bewegliches Gestänge (9) angeordnet ist, das
mit einem Eingriffbereich (91, 92) in mindestens eine, an dem Gehäuse (2) in einem
der weiteren Lagerbereiche angeordnete Lagerbuchse lösbar eingreifen kann.
4. Abfallbehälterschrank (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Gestänge (9) mindestens zwei Eingriffsbereiche (91, 92) aufweist,
die in den zwei Lagerbereichen in an dem Gehäuse (2) angeordnete Buchsen lösbar eingreifen
können.
5. Abfallbehälterschrank (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Gestänge (90) mit seinen Eingriffsbereichen (91, 92) in einer ersten
Position mit einer ersten Buchse in Eingriff steht, in einer zweiten Position mit
einer zweiten Buchse in Eingriff steht und in einer dritten Position mit beiden Buchsen
gleichzeitig in Eingriff steht.
6. Abfallbehälterschrank (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Gestänge (9) über einen handbetätigbaren Griff (6) bewegt wird.
7. Abfallbehälterschrank (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der handbetätigbare Griff (6) abschließbar ist.
8. Abfallbehälterschrank (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Türumfang mindestens eine Ecke aufweist, die zwei Seiten der Tür (3) voneinander
trennt und der erste Lagerbereich im Wesentlichen an der Ecke und jeweils einer der
beiden weiteren Lagerbereiche an jeweils einer der beiden Seiten vorgesehen ist.
9. Abfallbehälterschrank (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Verriegelungsmittel (11) vorgesehen ist, das ein Lösen der Eingreifbereiche
(91, 92) verhindert, wenn die Tür (3) geöffnet ist.
10. Abfallbehälterschrank (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsmittel (11) als auf einer Achse (122) gelagerter Hebel (12) ausgebildet
ist, der sich auf der einen Seite (123) an dem Gehäuse (2) abstützt und auf der anderen
Seite (121) mit mindestens einem Eingreifbereich (9, 93) in Eingriff bringbar ist.
11. Abfallbehälterschrank (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (12) mit einem Federelement (120) gegen das Gehäuse (2) vorgespannt ist.
12. Abfallbehälterschrank (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäuse (2) ein mit der Tür (3) mechanisch verbundenes Kippelement (7) vorgesehen
ist, auf dem ein Abfallbehälter (5) positioniert werden kann, wobei das Kippelement
(7) den Abfallbehälter (5) in eine gekippte Position überführt, wenn die Tür (3) um
die untere horizontale Achse (30) geschwenkt wird.
13. Abfallbehälterschrank (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der der Tür (3) gegenüberliegenden Rückseite des Gehäuses (2) im Innenraum ein
Abdeckelement (14) verschwenkbar angelenkt ist, wobei das Abdeckelement (14) mit einem
Verschwenkhebel (15) mechanisch verbunden ist, der mit der rückwärtigen Behälterwand
des Abfallbehälters (5) derart in Kontakt bringbar ist, dass das Abdeckelement (14)
einen sich in aufrechter Position im Gehäuse (2) befindlichen Abfallbehälter (5) verschließt
und einen sich in gekippter und/oder herausgezogener Position befindlichen Abfallbehälter
(5) freigibt.
14. Abfallbehälterschrank (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschwenkhebel (15) mit einem Federelement (150) gegen das Gehäuse (2) vorgespannt
ist.
15. Abfallbehälterschrank (1) nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (14) an der Rückseite des Gehäuses (2) in unterschiedlichen Positionen
angelenkt werden kann.
16. Abfallbehälterschrank (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Abfallbehälterschrank (1) Hausmülltonnen und/oder Hausmüllcontainer (5) eingestellt
werden können.
1. Housing (1) for accommodating at least one refuse container (5) comprising an enclosure
(2) and at least one door (3) connected thereto, the door (3) being pivotable about
a vertical pivoting axis and about a horizontal pivoting axis (30), characterized in that the door (3) is in a first bearing region connected to the enclosure (2) via at least
one engagement region (90) and is in two further bearing regions connected releasably
to the enclosure (2) via engagement regions (91, 92), the door (3) being pivotable
about in each case one of the pivoting axes when connected in the first bearing region
and in each case one further bearing region at the same time.
2. Housing (1) for accommodating a refuse container according to Claim 1, characterized in that the bearing regions are arranged in such a way that one pivoting axis extends on
the lower horizontal side and one pivoting axis extends on a vertical side of the
door (3) mounted in the enclosure (2).
3. Housing (1) for accommodating a refuse container according to Claim 1 or 2, characterized in that a movable linkage (9), which can with an engagement region (91, 92) engage releasably
in at least one bearing bush arranged on the enclosure (2) in one of the further bearing
regions, is arranged in the door as a connecting element.
4. Housing (1) for accommodating a refuse container according to Claim 3, characterized in that the movable linkage (9) has at least two engagement regions (91, 92) which can in
the two bearing regions engage releasably in bushes arranged on the enclosure (2).
5. Housing (1) for accommodating a refuse container according to Claim 4, characterized in that the movable linkage (90) is with its engagement regions (91, 92) in engagement with
a first bush in a first position, in engagement with a second bush in a second position
and in engagement with both bushes at the same time in a third position.
6. Housing (1) for accommodating a refuse container according to one of Claims 3 to 5,
characterized in that the movable linkage (9) is moved via a manually operable handle (6).
7. Housing (1) for accommodating a refuse container according to Claim 6, characterized in that the manually operable handle (6) is lockable.
8. Housing (1) for accommodating a refuse container according to one of the preceding
claims, characterized in that the door periphery has at least one corner which separates two sides of the door
(3) from one another and the first bearing region is provided essentially at the corner
and in each case one of the two further bearing regions is provided on in each case
one of the two sides.
9. Housing (1) for accommodating a refuse container according to one of the preceding
claims, characterized in that at least one locking means (11) is provided, which prevents release of the engagement
regions (91, 92) when the door (3) is open.
10. Housing (1) for accommodating a refuse container according to Claim 9, characterized in that the locking means (11) is designed as a lever (12) mounted on an axis (122), which
lever is on one side (123) supported on the enclosure (2) and can on the other side
(121) be brought into engagement with at least one engagement region (9, 93).
11. Housing (1) for accommodating a refuse container according to Claim 10, characterized in that the lever (12) is prestressed in relation to the enclosure (2) with a spring element
(120).
12. Housing (1) for accommodating a refuse container according to one of the preceding
claims, characterized in that a tilting element (7) connected mechanically to the door (3), on which element a
refuse container (5) can be positioned, is provided in the enclosure (2), the tilting
element (7) transferring the refuse container (5) into a tilted position when the
door (3) is pivoted about the lower horizontal axis (30).
13. Housing (1) for accommodating a refuse container according to one of the preceding
claims, characterized in that a covering element (14) is articulated pivotably in the interior on the rear side
of the enclosure (2) lying opposite the door (3), the covering element (14) being
connected mechanically to a pivoting lever (15) which can be brought into contact
with the rear container wall of the refuse container (5) in such a way that the covering
element (14) closes a refuse container (5) located in an upright position in the enclosure
(2) and opens a refuse container (5) located in a tilted and/or pulled-out position.
14. Housing (1) for accommodating a refuse container according to Claim 13, characterized in that the pivoting lever (15) is prestressed in relation to the enclosure (2) with a spring
element (150).
15. Housing (1) for accommodating a refuse container according to Claim 13 or 14, characterized in that the covering element (14) can be articulated in different positions on the rear side
of the enclosure (2).
16. Housing (1) for accommodating a refuse container according to one of the preceding
claims, characterized in that domestic refuse bins and/or domestic refuse containers (5) can be put into the housing
(1) for accommodating a refuse container.
1. Armoire à poubelle (1) destinée à recevoir au moins une poubelle (5), comprenant un
boîtier (2) et au moins une porte (3) assemblée à celui-ci, la porte (3) pouvant pivoter
autour d'un axe de pivotement vertical et d'un axe de pivotement horizontal (30),
caractérisée en ce que
la porte (3) est assemblée au boîtier (2) dans une première région de support par
le biais d'au moins une région d'engagement (90) et est assemblée au boîtier (2) de
manière détachable dans deux autres régions de support par le biais de régions d'engagement
(91, 92), la porte (3) pouvant pivoter autour de l'un des axes de pivotement dans
le cas d'un assemblage simultané dans la première région de support et dans une autre
région de support respective.
2. Armoire à poubelle (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que les régions de support sont disposées de telle sorte qu'un axe de pivotement s'étende
du côté horizontal inférieur, et qu'un axe de pivotement s'étende d'un côté vertical
de la porte (3) incorporée dans le boîtier (2).
3. Armoire à poubelle (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'on prévoit en tant qu'élément d'assemblage dans la porte une tringle mobile (9),
qui peut venir en prise de manière détachable avec une région d'engagement (91, 92)
dans au moins une douille-palier disposée sur le boîtier (2) dans l'une des autres
régions de support.
4. Armoire à poubelle (1) selon la revendication 3, caractérisée en ce que la tringle mobile (9) présente au moins deux régions d'engagement (91, 92) qui peuvent
venir en prise de manière détachable dans les deux régions de support dans des douilles
disposées sur le boîtier (2).
5. Armoire à poubelle (1) selon la revendication 4, caractérisée en ce que la tringle mobile (9) avec ses régions d'engagement (91, 92) est en prise dans une
première position avec une première douille, dans une deuxième position avec une deuxième
douille et dans une troisième position avec les deux douilles simultanément.
6. Armoire à poubelle (1) selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisée en ce que la tringle mobile (9) est déplacée par le biais d'une poignée (6) actionnable à la
main.
7. Armoire à poubelle (1) selon la revendication 6, caractérisée en ce que la poignée (6) actionnable à la main peut être fermée.
8. Armoire à poubelle (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le pourtour de la porte présente au moins un coin qui sépare l'un de l'autre deux
côtés de la porte (3) et la première région de support est prévue essentiellement
sur le coin et à chaque fois l'une des deux autres régions de support est prévue sur
l'un respectif des deux côtés.
9. Armoire à poubelle (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'on prévoit au moins un moyen de verrouillage (11) qui empêche un desserrage des
régions d'engagement (91, 92) lorsque la porte (3) est ouverte.
10. Armoire à poubelle (1) selon la revendication 9, caractérisée en ce que le moyen de verrouillage (11) est réalisé sous forme de levier (12) monté sur un
axe (122), qui s'appuie sur l'un de ses côtés (123) sur le boîtier (2) et qui peut
être amené sur l'autre côté (121) en prise avec au moins une région d'engagement (9,
93).
11. Armoire à poubelle (1) selon la revendication 10, caractérisée en ce que le levier (12) est précontraint avec un élément à ressort (120) vis-à-vis du boîtier
(2).
12. Armoire à poubelle (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'on prévoit dans le boîtier (2) un élément basculant (7) assemblé mécaniquement
à la porte (3), sur lequel on peut positionner une poubelle (5), l'élément basculant
(7) transférant la poubelle (5) dans une position basculée lorsque la porte (3) est
pivotée autour de l'axe horizontal inférieur (30).
13. Armoire à poubelle (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que sur le côté arrière du boîtier (2) opposé à la porte (3), un élément de recouvrement
(4) est articulé de manière pivotante dans l'espace interne, l'élément de recouvrement
(14) étant assemblé mécaniquement à un levier pivotant (15) qui peut être amené en
contact avec la paroi arrière de la poubelle (5) de telle sorte que l'élément de recouvrement
(14) ferme une poubelle (5) se trouvant dans la position redressée dans le boîtier
(2) et libère une poubelle (5) se trouvant dans une position basculée et/ou ressortie.
14. Armoire à poubelle (1) selon la revendication 13, caractérisée en ce que le levier pivotant (15) est précontraint vis-à-vis du boîtier (2) par un élément
à ressort (150).
15. Armoire à poubelle (1) selon l'une quelconque des revendications 13 ou 14, caractérisée en ce que l'élément de recouvrement (14) peut être articulé dans différentes positions sur
le côté arrière du boîtier (2).
16. Armoire à poubelle (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que des tonneaux d'ordures ménagères et/ou des récipients d'ordures ménagères (5) peuvent
être ajustés dans l'armoire à poubelle (1).