(19)
(11) EP 1 385 128 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
04.01.2006  Patentblatt  2006/01

(21) Anmeldenummer: 03012855.7

(22) Anmeldetag:  06.06.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
G07C 9/00(2006.01)

(54)

System zum Öffnen und/oder Schliessen eines Tores

System for opening and/or closing a door

Système pour fermer et/ou ouvrir une porte


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 26.07.2002 DE 10234071
19.08.2002 DE 10237857

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
28.01.2004  Patentblatt  2004/05

(73) Patentinhaber: Fraba Vitector GmbH
51063 Köln (DE)

(72) Erfinder:
  • Flach, Jürgen
    35713 Eschenburg-Roth (DE)

(74) Vertreter: Jungen, Rolf et al
Lippert, Stachow & Partner Patentanwälte P.O. Box 30 02 08
51412 Bergisch-Gladbach
51412 Bergisch-Gladbach (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 3 102 874
US-A- 3 548 619
US-B1- 6 362 771
FR-A- 1 525 994
US-A- 5 191 268
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein System zum Öffnen und/oder Schließen eines Tores sowie eine Sendeeinheit hierfür. Tore im Sinne der Erfindung sind neben Toren zum Verschließen von abgetrennten Bereichen auch alle Einrichtungen, wie z. B. Türen, Barrieren oder Schranken, die im geschlossenen Zustand das Passieren eines Bereiches verhindern.

    [0002] Systeme zum Öffnen und/oder Schließen eines Tores sind seit langem bekannt. So ist es beispielsweise bei Garagentoren oftmals möglich, durch Betätigen eines Schalters das Garagentor automatisch zu öffnen oder zu schließen. Damit eine Betätigung des Schalters nicht durch Unberechtigte erfolgt, ist der Schalter von der Außenseite der Garage meist nur mittels eines Schlüssels oder durch Eingabe eines entsprechenden Codes betätigbar. Diese Systeme haben u. a. den Nachteil, daß sie einen hohen Installationsaufwand erfordem, da eine Verbindung zwischen Schalter einerseits und Antriebseinheit für das Tor andererseits vorgesehen werden muß. Eine nachträgliche Installation eines solchen Systems in ein bereits installiertes Garagentor ist kaum möglich.

    [0003] Um den Installationsaufwand zu verringern und eine bequemere Betätigung des Schalters zu ermöglichen, sind bereits seit geraumer Zeit Systeme mit Sende- und Empfangseinheiten im Einsatz. Dabei wird ein Zugang, beispielsweise ein Garagentor, mit Hilfe einer Fernbedienung geöffnet und/oder geschlossen. Die Fernbedienung ist eine Sendeeinheit, die beim Betätigen ein - meist kodiertes - Signal an eine direkt am Antrieb des Tores angeordnete Empfangseinheit sendet, die wiederum, sobald sie das entsprechende Signal empfängt, den Antrieb des Tores entsprechend dem gewünschten Schließ- oder Öffnungsvorgang steuert.

    [0004] Üblicherweise kommt hierbei ein Infrarotsender zum Einsatz. So kann beispielsweise der Fahrer eines PKW, der auf das zu öffnende Garagentor zufährt, den Infrarotsender betätigen, worauf ein Signal von dem Sender zu einer mit dem Antrieb des Tores verbundenen Empfänger gesendet wird und sich daraufhin das Tor automatisch öffnet.

    [0005] Nach dem Passieren des geöffneten Tores kann sich dieses entweder automatisch wieder schließen oder nach erneutem Betätigen des Infrarotsenders.

    [0006] Dieses System hat jedoch den Nachteil, daß dann, wenn der von dem Tor abgegrenzte Bereich von mehreren Personen betreten werden soll, jede der Personen eine entsprechende Sendeeinheit besitzen muss, was die Kosten des Systems in die Höhe treibt. Außerdem kann es passieren, dass der Benutzer die Fernbedienung versehentlich nicht mit sich führt oder die Fernbedienung - beispielsweise aufgrund einer Ermüdung der Batterien, welche die Fernbedienung mit Strom versorgen, nicht betriebsbereit ist.

    [0007] Auch für den Fall, dass eine Sendeeinheit aus irgendwelchen Gründen verloren geht, gestohlen wird oder beispielsweise von einem Benutzer dessen Berechtigung zum Betreten des abgetrennten Bereichs erloschen ist, die Sendeeinheit nicht zurückgibt, ergibt sich das Problem, dass dann entweder alle Sendeeinheiten und die Empfangseinheit umgerüstet oder- im schlimmsten Fall-sogar ausgetauscht werden müssen.

    [0008] In dem französischen Patent FR 1,525,994 ist eine elektrische Einrichtung zur Betätigung von Toren offenbart Dabei steuern verschieden lange Lichtsignale, welche von einem Autoscheinwerfer abgegeben und von einer Fotozelle erfasst werden, einen Motor zum Offnen des Tores. In der amerikanischen Patentschrift US 6,362,771 B1 ist ein Garagentor-Öffnungssystem zur Verwendung mit einem Handsender offenbart, das eine Eingabeeinrichtung umfasst, eine Station zum Halten des Handsenders entfernt von der Eingabeeinrichtung sowie eine Verbindung zwischen der Eingabeeinrichtung und der Station. Das amerikanische Patent US 3,548,619 betrifft ein Kombinationsschloss zum Verschließen eines Garagentors, das durch das Beleuchten eines Halbleiters mit von dem Scheinwerfer eines Kraftfahrzeuges abgegeben Lichtstrahlen geöffnet werden kann.

    [0009] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein System zum Öffnen und/oder Schließen eines Tores und eine entsprechende Sendeeinheitzur Verfügung zu stellen, dass kostengünstig die Benutzung durch eine beliebige Anzahl von Benutzern erlaubt, dass einfach zu handhaben und ohne großen Installationsaufwand montierbar ist, sodass das System auch nachgerüstet werden kann.

    [0010] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein System zum Öffnen und/oder Schließen eines Tores mit den Merkmalen von Anspruch 1.

    [0011] Durch diese Maßnahme ist es möglich, dass die Sendeeinheit beispielsweise mit Hilfe einer Taschenlampe oder den Scheinwerfern eines PKW aktiviert wird. Die Sendeeinheit kann dann ortsfest in der Nahe des zu öffnenden Tores angebracht werden. Somit kann das Tor von nahezu einer beliebigen Anzahl von berechtigten Personen einfach durch Betätigen der Lichthupe aktiviert werden.

    [0012] So könnte beispielsweise die Sendeeinheit derart eingestellt sein, dass sie lediglich durch die Erfassung von drei kurzen Lichtpulsen innerhalb eines Zeitintervalls von z.B. zwei Sekunden aktiviert wird. Jede Person, die diese Abfolge von Lichtpulsen. d.h. den Code, sendet, kann so das Garagentor automatisch öffnen. Im Falle eines Detektes oder der Änderung des Codes muss lediglich die Sendeeinheit ausgetauscht bzw. modifiziert werden. Den nach dem Austausch berechtigten Personen wird dann der neue Code bzw. die neue Abfolge von Lichtpulsen mitgeteilt, mit denen das Tor geöffnet werden kann.

    [0013] An dieser Stelle soll ausdrücklich betont werden, dass die vorliegende Erfindung prinzipiell für ein System zum Offnen und/oder Schließen eines Tores geeignet ist, jedoch insbesondere für das Öffnen eines Tores entwickelt worden ist Das Schließen des Tores kann beispielsweise auch automatisch nach Verstreichen eines entsprechend eingestellten Zeitintervalls erfolgen. Wenn im folgenden daher oftmals nur vom Öffnen des Tores die Rede ist, versteht es sich, dass dieselben erfindungsgemäßen Maßnahmen auch für das Schließen des Tores verwendet werden könnten.

    [0014] Besonders bevorzugt ist die Sendeeinheit derart ausgelegt bzw. angeordnet, dass sie mit Hilfe von PKW-Scheinwerfern aktiviert werden kann.

    [0015] Diese Maßnahme hat den Vorteil, dass für die Öffnung des Garagentores keine Taschenlampe oder andere geeignete Lichtquelle mitgeführt werden muss, sondern lediglich die Lichthupe am Kraftfahr zeug in geeigneter Art und Weise betatigt werden muss. Es besteht somit nicht die Gefahr, dass ein berechtigter Benutzer die Taschenlampe oder eine andere geeignete Lichtquelle verlegt oder vergisst Auch muss nur die - fest installierte - Sendeeinheit regelmäßig gewartet werden.

    [0016] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Sendeeinheit an dem Tor selbst befestigt. Dies hat den Vorteil, dass zum Aktivieren der Sendeeinheit der Bediener mit seinem PKW direkt auf das Tor zufahren kann und die Lichtsignale mit Hilfe des PKW-Scheinwerfers erzeugen kann. Der Benutzer kann somit das Tor bequem und mit minimaler Verzögerung passieren.

    [0017] Hinsichtlich der Sendeeinheit wird die eingangs beschriebene Aufgabe gelöst durch eine Sendeeinheit für das drahtlose Übertragen eines Steuersignals an eine Empfangseinheit, mit den Merkmalen von Anspruch 8. Der Lichtsensor kann prinzipiell von jedem geeigneten Typ sein. Mit Vorteil kommt hier jedoch mindestens eine Fotodiode zum Einsatz.

    [0018] In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform kommen mehrere Fotodioden zum Einsatz, die in unterschiedlichen Höhen angeordnet sind. Dadurch wird berücksichtigt, dass die Autoscheinwerfer von unterschiedlichen Herstellem und Fabrikaten oftmals in unterschiedlichen Höhen angeordnet sind. Es ist daher mit nahezu jedem Auto beliebigen Fabrikats und Typs möglich, die erfindungsgemaße Sendeeinheit zu aktivieren.

    [0019] Die Sendeeinheit ist derart konfiguriert, dass sie durch eine vorbestimmte Abfolge von Sichtsignalen in vorbestimmter Lange aktiviert werden kann. Damit ist sichergestellt, dass nur berechtigte Personen, die die entsprechende vorbestimmte Abfolge von Lichtsignalen vorbestimmter Lange kennt, die Sendeeinheit aktivieren und damit das Tor öffnen kann.

    [0020] Dabei ist vorgesehen, dass die Sendeeinheit eine Code-Einstelleinrichtung aufweist, die erlaubt, dass die Abfolge von Lichtpulsen und die Länge der Lichtpulse für die Aktivierung der Sendeeinheit einstellbar ist. Dadurch ist es möglich, ehemals berechtigten Personen die Berechtigung zum Öffnen und/oder Schließen des Tores zu entziehen. Dadurch muss lediglich mit Hilfe der Code-Einstelleinrichtung die entsprechende Abfolge von Lichtpulsen und die Länge der Lichtpulse für die Aktivierung der Sendeeinheit neu eingestellt werden. Dann wird allen Berechtigten der neue Code mitgeteilt, so daß diese weiterhin das Tor öffnen können.

    [0021] Mit Vorteil weist die Code-Einstelleinrichtung Jumper oder DIL-Schalter auf, die eine leichte Einstellung des Codes erlauben.

    [0022] In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform besitzt jede Sendeeinheit einen mehrpoligen DIP-Schalter für die Einstellung des Codes. Durch die individuelle Codierung der Sendeeinheit mittels der DIP-Schalter wird eine Fehlbedienung bei mehreren Anlagen ausgeschlossen.

    [0023] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform werden zudem unterschiedliche Programmversionen erhältlich sein, so daß man die Sendeeinheit derart über Parameter wie Impulszahl (Lichtpuls) und Zeitfenster konfigurieren kann, daß sie durch eine vorbestimmte Abfolge von Lichtsignalen vorbestimmter Länge aktiviert werden kann.

    [0024] Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sieht vor, daß die Sendeeinheit eine netzunabhängige Spannungsversorgung, vorzugsweise eine Batterie, aufweist. Dies ermöglicht es, die Sendeeinheit einschließlich des Lichtsensors völlig unabhängig von einem Stromnetz anzuordnen. Das Verlegen von entsprechenden Stromkabeln entfällt. Das erfindungsgemäße System bzw. die erfindungsgemäße Sendeeinheit kann daher auch ohne größere Umbauten leicht nachträglich an bestehende Tore bzw. Toröffnungsanlagen angepaßt werden.

    [0025] Bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß zusätzlich Sendeeinheiten vorgesehen werden, die manuell, das heißt ohne Lichtsignale, betätigt werden können. So ist es beispielsweise möglich, bestimmten Personen, die regelmäßig und auf Dauer Zutritt zu dem abgesperrten Bereich haben sollen, manuell betätigbare Sender auszuhändigen. Personen, die nur vorübergehend Zutritt zu dem abgesperrten Bereich haben sollen, kann dann das sich in regelmäßigen oder zufälligen Abständen ändernde Codesignal mitgeteilt werden, mit dessen Hilfe die Sendeeinheit aktiviert werden kann.

    [0026] Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform sowie der dazugehörigen Figur.

    Es zeigt:



    [0027] Figur 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Sendeeinheit.

    [0028] Dargestellt ist in Figur 1 ein Torpaneel 1, an dem die erfindungsgemäße Sendeeinheit befestigt ist. Die erfindungsgemäße Sendeeinheit weist eine Sendeplatine 2 auf, die in einem Gehäuse 3 angeordnet ist und über einen Anschlußstecker 5 und Anschlußleitungen 4 mit Fotodioden 6 verbunden ist. Dabei ist das Gehäuse 3 einschließlich der Sendeplatine 2 auf einer Seite des Torpaneels 1, vorzugsweise der Innenseite, angebracht, während die Fotodioden 6, die in entsprechenden Diodenhaltem 7 montiert sind, auf der gegenüberliegenden Seite, vorzugsweise der Außenseite, des Torpaneels 1 angeordnet. Zur Montage erstrecken sich durch das Torpaneel 1 zwei Hülsen 9 mit Außengewinde, wobei auf der einen Seite der Hülsen 9 mit Hilfe einer Mutter 8 die Fotodioden 6 in den Diodenhaltem 7 aufgeschraubt sind. Auf der den Fotodioden gegenüberliegenden Seite ragt die Hülse mit Außengewinde 9 in das Gehäuse 3 hinein, wobei das Gehäuse 3 ebenfalls mit Hilfe von Muttern an den Hülsen 9 befestigt ist.

    [0029] Es versteht sich, daß bei Bedarf auch mehr als zwei Hülsen vorgesehen werden können. Aufgrund der Verwendung der Befestigungshülsen mit Innengewinde ist eine problemlose Befestigung der Sendeeinheit an Torsektionen mit unterschiedlicher Dicke möglich.

    [0030] Die Sendeplatine 2 kann nun durch Lichtpulse, die von den Fotodioden 6 erfaßt werden, aktiviert werden. Wird an den Fotodioden 6 die richtige Abfolge von Lichtpulsen erfaßt, so wird die Sendeeinheit aktiviert und sendet ein entsprechendes Öffnungssignal an eine Empfangseinheit (nicht gezeigt), die mit dem Antrieb des Tores verbunden ist, so daß die Öffnung des Tores erfolgen kann.

    [0031] Dadurch, daß die Sendeeinheit direkt am Torblatt 1 befestigt werden kann, kann die erfindungsgemäße Sendeeinheit bzw. das erfindungsgemäße System auch bei bestehenden Türöffnungsanlagen nachgerüstet werden. Die entsprechende Codierung, d.h. die vorbestimmte Abfolge von Lichtpulsen bestimmter Länge, kann mit Hilfe einer Codier-Einstelleinrichtung (nicht dargestellt), die beispielsweise aus Jumpern oder DIL-Schaltem bestehen kann, entsprechend eingestellt bzw. verändert werden. Alternativ kann der Code auch mit Hilfe einer Software eingestellt werden, die zur Veränderung des Codes ausgetauscht werden kann. Die Spannungsversorgung der Sendeeinheit erfolgt vorzugsweise netzunabhängig, so daß keine entsprechendem Stromzuführungskabel verlegt werden müssen.

    [0032] Mit Vorteil ist die Elektronik der Sendeeinheit in der Lage, zwischen Lichtanstieg, der beispielsweise durch Scheinwerfer verursacht wird, und Lichtabfall, der beispielsweise durch den Schattenwurf von Personen, die bei Sonneneinstrahlung an der Fotozelle vorbeigehen, verursacht werden kann, zu unterscheiden. Ein versehentliches Öffnen des Tores aufgrund von vorbeilaufenden Passanten kann somit vermieden werden.

    [0033] Die bevorzugte Ausführungsform weist zusätzlich zur Funktionskontrolle zwei LEDs auf. Die erste LED zeigt an, ob ein Anstieg der Intensität des auf die Fotodiode 6 einfallenden Lichtes gemessen wird, und die zweite LED leuchtet auf, wenn der Sender aktiviert wird. Gegebenenfalls kann auch eine dritte LED vorgesehen werden, die aufleuchtet, wenn die Intensität nachläßt.

    [0034] Mit Vorteil wird das Sendesignal auf der Frequenz FM 40,685 MHz an die Empfangseinheit übertragen und löst beispielsweise den Auf-Befehl der Torsteuerung aus.

    [0035] In der gezeigten Ausführungsform bilden das Sendergehäuse und die Fotodioden einschließlich Fotodiodenhalter eine Einheit. Für die Montage wird der Boden des Gehäuses 3, in dem die Senderplatine 2 angeordnet ist, mit zwei Hülsen 9 mit Außengewinde verschraubt. Die anderen Enden der Hülsen 9 werden über die Bohrungen durch das Torblatt 1 gesteckt und mit Hilfe einer Mutter 8 verschraubt. Die Fotodioden 6 können nun von außen in die Hülse 9 eingesetzt werden und innen im Gehäuse 3 an die Senderplatine 2 angeschlossen werden.

    [0036] Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Hülsen 9 im Auslieferungszustand bereits montiert. Optional kann zwischen den zwei Fotodioden des Senders eine dritte Hülse mit Fotodiode montiert werden. Die Sendeplatine hat zusätzlich einen Steckplatz für eine vierte Fotodiode, die bei Bedarf im Torblatt integriert wird (dies kann auch ohne Hülse geschehen). Für die Installation müssen lediglich zwei Bohrungen in das Torblatt eingebracht, der Sender mit den Hülsen aufgesteckt werden und dann mit den Muttern 8 festgezogen werden. Schließlich muß der nutzerspezifische Code eingestellt und am Empfänger eingelemt werden (dazu ist eine Taste zu drücken). Standardmäßig sind in einer bevorzugten Ausführungsform zwei Fotodioden 6 installiert und angeschlossen. Wird eine dritte oder sogar eine vierte Diode 6 benötigt, können diese ohne großen Aufwand in das System integriert werden. Gegebenenfalls kann eine spezielle Optik vorgesehen werden, die das Verhalten bei tiefstehender Sonne verbessert.

    Bezugszeichenliste



    [0037] 
    1
    Torpaneel
    2
    Senderplatine
    3
    Gehäuse
    4
    Anschlußleitungen
    5
    Anschlußstecker
    6
    Fotodioden
    7
    Diodenhalter
    8
    Mutter
    9
    Hülse



    Ansprüche

    1. System zum Öffnen und/oder Schließen eines Tores (1) mit einem Torantrieb umfassend

    - eine Sendeeinheit (2), welche einen Lichtsensor (6) aufweist,

    - eine mit dem Torantrieb verbundene Empfangseinheit, welche Steuersignale von der Sendeeinheit (2) empfängt, wobei die Sendeeinheit (2) über ein von dem Lichtsensor (6) erfasstes Lichtsignal aktivierbar ist,


    dadurch gekennzeichnet, dass die Sendeeinheit (2) zur Funk-Übertragung eines codierten Steuersignals an die Empfangseinheit eingerichtet und mit einer vorbestimmten Abfolge von Lichtsignalen vorbestimmter Länge aktivierbar ist, wobei die Sendeeinheit (2) eine Code-Einstelleinrichtung aufweist, mit welcher die Abfolge von Lichtpulsen und die Länge der Lichtpulse für die Aktivierung einstellbar sind.
     
    2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtsignale mit einem Scheinwerfer erzeugt werden.
     
    3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendeeinheit (2) an dem Tor (1) befestigt ist.
     
    4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Code-Einstelleinrichtung Jumper- oder DIL-Schalter aufweist.
     
    5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine netzunabhängige Spannungsversorgung, vorzugsweise eine Batterie, vorgesehen ist.
     
    6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtsensor (6) eine Foto-Diode (6) ist.
     
    7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendeeinheit durch mit der Lichthupe eines Kraftfahrzeuges erzeugte Lichtpulse aktiviert werden kann.
     
    8. Sendeeinheit (2) zur Übertragung eines Steuersignals an eine Empfangseinheit, wobei die Sendeeinheit (2) einen Lichtsensor (6) aufweist und über ein von dem Lichtsensor (6) erfasstes Lichtsignal aktivierbar ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Sendeeinheit (2) zur Funk-Übertragung eines codierten Steuersignals an die Empfangseinheit eingerichtet und mit einer vorbestimmten Abfolge von Lichtsignalen vorbestimmter Länge aktivierbar ist, wobei die Sendeeinheit (2) eine Code-Einstelleinrichtung aufweist, mit welcher die Abfolge von Lichtpulsen und die Länge der Lichtpulse für die Aktivierung einstellbar sind.
     


    Claims

    1. System for opening and/or closing a door (1) with a door drive, comprising

    - a transmitter unit (2), which displays a light sensor (6),

    - a receiver unit connected to the door drive, which receives control signals from the transmitter unit (2),

    where the transmitter unit (2) can be activated via a light signal detected by the light sensor (6),
    characterised in that the transmitter unit (2) is equipped for wireless transmission of a coded control signal to the receiver unit and can be activated by a predetermined sequence of light signals of predetermined length, where the transmitter unit (2) displays a code-setting device, by means of which the sequence of light pulses and the length of the light pulses for activation can be set.
     
    2. System according to Claim 1, characterised in that the light signals are generated by means of a headlamp.
     
    3. System according to Claim 1 or 2, characterised in that the transmitter unit (2) is mounted on the door (1).
     
    4. System according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the code-setting device displays jumper or DIL switches.
     
    5. System according to one of Claims 1 to 4, characterised in that a mains-independent power supply, preferably a battery, is provided.
     
    6. System according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the light sensor (6) is a photodiode (6).
     
    7. System according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the transmitter unit can be activated by light pulses generated by the headlamp flasher of a motor vehicle.
     
    8. Transmitter unit (2) for transmission of a control signal to a receiver unit, where the transmitter unit (2) displays a light sensor (6) and can be activated via a light signal detected by the light sensor (6),
    characterised in that the transmitter unit (2) is equipped for wireless transmission of a coded control signal to the receiver unit and can be activated by a predetermined sequence of light signals of predetermined length, where the transmitter unit (2) displays a code-setting device, by means of which the sequence of light pulses and the length of the light pulses for activation can be set.
     


    Revendications

    1. Système pour l'ouverture et/ou la fermeture d'une porte (1) avec un dispositif de commande de porte, comprenant une unité d'émission (2) laquelle présente un détecteur de lumière (6), une unité de réception connectée au dispositif de commande de porte et recevant des signaux de commande de l'unité d'émission (2), sachant que l'unité d'émission (2) peut être activée par un signal lumineux détecté par le détecteur de lumière (6), caractérisé en ce que l'unité d'émission (2) est installée pour la radiotransmission d'un signal de commande codé au niveau de l'unité d'émission et peut être activée avec une séquence prédéterminée de signaux lumineux de longueur pré-définie, sachant que l'unité d'émission (2) présente un dispositif de réglage des codes qui permet de régler la séquence des impulsions lumineuses et la longueur de l'impulsion lumineuse pour l'activation.
     
    2. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce que les signaux lumineux peuvent être produits avec un projecteur.
     
    3. Système selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'unité d'émission (2) est fixée à la porte (1).
     
    4. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif de réglage des codes présente des commutateurs DIL ou de shuntage.
     
    5. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il est prévu une alimentation en courant, indépendante du secteur, de préférence une batterie.
     
    6. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le détecteur de lumière (6) est une photodiode (6).
     
    7. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'unité d'émission peut être activée par l'impulsion lumineuse produite par l'avertisseur lumineux d'un véhicule automobile.
     
    8. Unité d'émission (2) destinée à transmettre un signal de commande à une unité de réception, sachant que l'unité d'émission (2) présente un détecteur de lumière (6) et peut être activée par un signal lumineux détecté par le détecteur de lumière (6), caractérisée en ce que l'unité d'émission (2) est installée pour la radiotransmission d'un signal de commande codé au niveau de l'unité d'émission et peut être activée avec une séquence prédéterminée de signaux lumineux de longueur pré-définie, sachant que l'unité d'émission (2) présente un dispositif de réglage des codes qui permet de régler la séquence des impulsions lumineuses et la longueur de l'impulsion lumineuse pour l'activation.
     




    Zeichnung