[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein System zum Öffnen und/oder Schließen eines
Tores sowie eine Sendeeinheit hierfür. Tore im Sinne der Erfindung sind neben Toren
zum Verschließen von abgetrennten Bereichen auch alle Einrichtungen, wie z. B. Türen,
Barrieren oder Schranken, die im geschlossenen Zustand das Passieren eines Bereiches
verhindern.
[0002] Systeme zum Öffnen und/oder Schließen eines Tores sind seit langem bekannt. So ist
es beispielsweise bei Garagentoren oftmals möglich, durch Betätigen eines Schalters
das Garagentor automatisch zu öffnen oder zu schließen. Damit eine Betätigung des
Schalters nicht durch Unberechtigte erfolgt, ist der Schalter von der Außenseite der
Garage meist nur mittels eines Schlüssels oder durch Eingabe eines entsprechenden
Codes betätigbar. Diese Systeme haben u. a. den Nachteil, daß sie einen hohen Installationsaufwand
erfordem, da eine Verbindung zwischen Schalter einerseits und Antriebseinheit für
das Tor andererseits vorgesehen werden muß. Eine nachträgliche Installation eines
solchen Systems in ein bereits installiertes Garagentor ist kaum möglich.
[0003] Um den Installationsaufwand zu verringern und eine bequemere Betätigung des Schalters
zu ermöglichen, sind bereits seit geraumer Zeit Systeme mit Sende- und Empfangseinheiten
im Einsatz. Dabei wird ein Zugang, beispielsweise ein Garagentor, mit Hilfe einer
Fernbedienung geöffnet und/oder geschlossen. Die Fernbedienung ist eine Sendeeinheit,
die beim Betätigen ein - meist kodiertes - Signal an eine direkt am Antrieb des Tores
angeordnete Empfangseinheit sendet, die wiederum, sobald sie das entsprechende Signal
empfängt, den Antrieb des Tores entsprechend dem gewünschten Schließ- oder Öffnungsvorgang
steuert.
[0004] Üblicherweise kommt hierbei ein Infrarotsender zum Einsatz. So kann beispielsweise
der Fahrer eines PKW, der auf das zu öffnende Garagentor zufährt, den Infrarotsender
betätigen, worauf ein Signal von dem Sender zu einer mit dem Antrieb des Tores verbundenen
Empfänger gesendet wird und sich daraufhin das Tor automatisch öffnet.
[0005] Nach dem Passieren des geöffneten Tores kann sich dieses entweder automatisch wieder
schließen oder nach erneutem Betätigen des Infrarotsenders.
[0006] Dieses System hat jedoch den Nachteil, daß dann, wenn der von dem Tor abgegrenzte
Bereich von mehreren Personen betreten werden soll, jede der Personen eine entsprechende
Sendeeinheit besitzen muss, was die Kosten des Systems in die Höhe treibt. Außerdem
kann es passieren, dass der Benutzer die Fernbedienung versehentlich nicht mit sich
führt oder die Fernbedienung - beispielsweise aufgrund einer Ermüdung der Batterien,
welche die Fernbedienung mit Strom versorgen, nicht betriebsbereit ist.
[0007] Auch für den Fall, dass eine Sendeeinheit aus irgendwelchen Gründen verloren geht,
gestohlen wird oder beispielsweise von einem Benutzer dessen Berechtigung zum Betreten
des abgetrennten Bereichs erloschen ist, die Sendeeinheit nicht zurückgibt, ergibt
sich das Problem, dass dann entweder alle Sendeeinheiten und die Empfangseinheit umgerüstet
oder- im schlimmsten Fall-sogar ausgetauscht werden müssen.
[0008] In dem französischen Patent FR 1,525,994 ist eine elektrische Einrichtung zur Betätigung
von Toren offenbart Dabei steuern verschieden lange Lichtsignale, welche von einem
Autoscheinwerfer abgegeben und von einer Fotozelle erfasst werden, einen Motor zum
Offnen des Tores. In der amerikanischen Patentschrift US 6,362,771 B1 ist ein Garagentor-Öffnungssystem
zur Verwendung mit einem Handsender offenbart, das eine Eingabeeinrichtung umfasst,
eine Station zum Halten des Handsenders entfernt von der Eingabeeinrichtung sowie
eine Verbindung zwischen der Eingabeeinrichtung und der Station. Das amerikanische
Patent US 3,548,619 betrifft ein Kombinationsschloss zum Verschließen eines Garagentors,
das durch das Beleuchten eines Halbleiters mit von dem Scheinwerfer eines Kraftfahrzeuges
abgegeben Lichtstrahlen geöffnet werden kann.
[0009] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein System zum Öffnen und/oder Schließen eines
Tores und eine entsprechende Sendeeinheitzur Verfügung zu stellen, dass kostengünstig
die Benutzung durch eine beliebige Anzahl von Benutzern erlaubt, dass einfach zu handhaben
und ohne großen Installationsaufwand montierbar ist, sodass das System auch nachgerüstet
werden kann.
[0010] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein System zum Öffnen und/oder Schließen
eines Tores
mit den Merkmalen von Anspruch 1.
[0011] Durch diese Maßnahme ist es möglich, dass die Sendeeinheit beispielsweise mit Hilfe
einer Taschenlampe oder den Scheinwerfern eines PKW aktiviert wird. Die Sendeeinheit
kann dann ortsfest in der Nahe des zu öffnenden Tores angebracht werden. Somit kann
das Tor von nahezu einer beliebigen Anzahl von berechtigten Personen einfach durch
Betätigen der Lichthupe aktiviert werden.
[0012] So könnte beispielsweise die Sendeeinheit derart eingestellt sein, dass sie lediglich
durch die Erfassung von drei kurzen Lichtpulsen innerhalb eines Zeitintervalls von
z.B. zwei Sekunden aktiviert wird. Jede Person, die diese Abfolge von Lichtpulsen.
d.h. den Code, sendet, kann so das Garagentor automatisch öffnen. Im Falle eines Detektes
oder der Änderung des Codes muss lediglich die Sendeeinheit ausgetauscht bzw. modifiziert
werden. Den nach dem Austausch berechtigten Personen wird dann der neue Code bzw.
die neue Abfolge von Lichtpulsen mitgeteilt, mit denen das Tor geöffnet werden kann.
[0013] An dieser Stelle soll ausdrücklich betont werden, dass die vorliegende Erfindung
prinzipiell für ein System zum Offnen und/oder Schließen eines Tores geeignet ist,
jedoch insbesondere für das Öffnen eines Tores entwickelt worden ist Das Schließen
des Tores kann beispielsweise auch automatisch nach Verstreichen eines entsprechend
eingestellten Zeitintervalls erfolgen. Wenn im folgenden daher oftmals nur vom Öffnen
des Tores die Rede ist, versteht es sich, dass dieselben erfindungsgemäßen Maßnahmen
auch für das Schließen des Tores verwendet werden könnten.
[0014] Besonders bevorzugt ist die Sendeeinheit derart ausgelegt bzw. angeordnet, dass sie
mit Hilfe von PKW-Scheinwerfern aktiviert werden kann.
[0015] Diese Maßnahme hat den Vorteil, dass für die Öffnung des Garagentores keine Taschenlampe
oder andere geeignete Lichtquelle mitgeführt werden muss, sondern lediglich die Lichthupe
am Kraftfahr zeug in geeigneter Art und Weise betatigt werden muss. Es besteht somit
nicht die Gefahr, dass ein berechtigter Benutzer die Taschenlampe oder eine andere
geeignete Lichtquelle verlegt oder vergisst Auch muss nur die - fest installierte
- Sendeeinheit regelmäßig gewartet werden.
[0016] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Sendeeinheit an dem Tor selbst
befestigt. Dies hat den Vorteil, dass zum Aktivieren der Sendeeinheit der Bediener
mit seinem PKW direkt auf das Tor zufahren kann und die Lichtsignale mit Hilfe des
PKW-Scheinwerfers erzeugen kann. Der Benutzer kann somit das Tor bequem und mit minimaler
Verzögerung passieren.
[0017] Hinsichtlich der Sendeeinheit wird die eingangs beschriebene Aufgabe gelöst durch
eine Sendeeinheit für das drahtlose Übertragen eines Steuersignals an eine Empfangseinheit,
mit den Merkmalen von Anspruch 8. Der Lichtsensor kann prinzipiell von jedem geeigneten Typ sein. Mit Vorteil kommt
hier jedoch mindestens eine Fotodiode zum Einsatz.
[0018] In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform kommen mehrere Fotodioden zum Einsatz,
die in unterschiedlichen Höhen angeordnet sind. Dadurch wird berücksichtigt, dass
die Autoscheinwerfer von unterschiedlichen Herstellem und Fabrikaten oftmals in unterschiedlichen
Höhen angeordnet sind. Es ist daher mit nahezu jedem Auto beliebigen Fabrikats und
Typs möglich, die erfindungsgemaße Sendeeinheit zu aktivieren.
[0019] Die Sendeeinheit
ist derart konfiguriert, dass sie durch eine vorbestimmte Abfolge von Sichtsignalen in
vorbestimmter Lange aktiviert werden kann. Damit ist sichergestellt, dass nur berechtigte
Personen, die die entsprechende vorbestimmte Abfolge von Lichtsignalen vorbestimmter
Lange kennt, die Sendeeinheit aktivieren und damit das Tor öffnen kann.
[0020] Dabei ist vorgesehen, dass die Sendeeinheit eine Code-Einstelleinrichtung aufweist, die
erlaubt, dass die Abfolge von Lichtpulsen und die Länge der Lichtpulse für die Aktivierung
der Sendeeinheit einstellbar ist. Dadurch ist es möglich, ehemals berechtigten Personen
die Berechtigung zum Öffnen und/oder Schließen des Tores zu entziehen. Dadurch muss
lediglich mit Hilfe der Code-Einstelleinrichtung die entsprechende Abfolge von Lichtpulsen
und die Länge der Lichtpulse für die Aktivierung der Sendeeinheit neu eingestellt
werden. Dann wird allen Berechtigten der neue Code mitgeteilt, so daß diese weiterhin
das Tor öffnen können.
[0021] Mit Vorteil weist die Code-Einstelleinrichtung Jumper oder DIL-Schalter auf, die
eine leichte Einstellung des Codes erlauben.
[0022] In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform besitzt jede Sendeeinheit einen mehrpoligen
DIP-Schalter für die Einstellung des Codes. Durch die individuelle Codierung der Sendeeinheit
mittels der DIP-Schalter wird eine Fehlbedienung bei mehreren Anlagen ausgeschlossen.
[0023] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform werden zudem unterschiedliche Programmversionen
erhältlich sein, so daß man die Sendeeinheit derart über Parameter wie Impulszahl
(Lichtpuls) und Zeitfenster konfigurieren kann, daß sie durch eine vorbestimmte Abfolge
von Lichtsignalen vorbestimmter Länge aktiviert werden kann.
[0024] Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sieht vor,
daß die Sendeeinheit eine netzunabhängige Spannungsversorgung, vorzugsweise eine Batterie,
aufweist. Dies ermöglicht es, die Sendeeinheit einschließlich des Lichtsensors völlig
unabhängig von einem Stromnetz anzuordnen. Das Verlegen von entsprechenden Stromkabeln
entfällt. Das erfindungsgemäße System bzw. die erfindungsgemäße Sendeeinheit kann
daher auch ohne größere Umbauten leicht nachträglich an bestehende Tore bzw. Toröffnungsanlagen
angepaßt werden.
[0025] Bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß zusätzlich
Sendeeinheiten vorgesehen werden, die manuell, das heißt ohne Lichtsignale, betätigt
werden können. So ist es beispielsweise möglich, bestimmten Personen, die regelmäßig
und auf Dauer Zutritt zu dem abgesperrten Bereich haben sollen, manuell betätigbare
Sender auszuhändigen. Personen, die nur vorübergehend Zutritt zu dem abgesperrten
Bereich haben sollen, kann dann das sich in regelmäßigen oder zufälligen Abständen
ändernde Codesignal mitgeteilt werden, mit dessen Hilfe die Sendeeinheit aktiviert
werden kann.
[0026] Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
werden deutlich anhand der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
sowie der dazugehörigen Figur.
Es zeigt:
[0027] Figur 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Sendeeinheit.
[0028] Dargestellt ist in Figur 1 ein Torpaneel 1, an dem die erfindungsgemäße Sendeeinheit
befestigt ist. Die erfindungsgemäße Sendeeinheit weist eine Sendeplatine 2 auf, die
in einem Gehäuse 3 angeordnet ist und über einen Anschlußstecker 5 und Anschlußleitungen
4 mit Fotodioden 6 verbunden ist. Dabei ist das Gehäuse 3 einschließlich der Sendeplatine
2 auf einer Seite des Torpaneels 1, vorzugsweise der Innenseite, angebracht, während
die Fotodioden 6, die in entsprechenden Diodenhaltem 7 montiert sind, auf der gegenüberliegenden
Seite, vorzugsweise der Außenseite, des Torpaneels 1 angeordnet. Zur Montage erstrecken
sich durch das Torpaneel 1 zwei Hülsen 9 mit Außengewinde, wobei auf der einen Seite
der Hülsen 9 mit Hilfe einer Mutter 8 die Fotodioden 6 in den Diodenhaltem 7 aufgeschraubt
sind. Auf der den Fotodioden gegenüberliegenden Seite ragt die Hülse mit Außengewinde
9 in das Gehäuse 3 hinein, wobei das Gehäuse 3 ebenfalls mit Hilfe von Muttern an
den Hülsen 9 befestigt ist.
[0029] Es versteht sich, daß bei Bedarf auch mehr als zwei Hülsen vorgesehen werden können.
Aufgrund der Verwendung der Befestigungshülsen mit Innengewinde ist eine problemlose
Befestigung der Sendeeinheit an Torsektionen mit unterschiedlicher Dicke möglich.
[0030] Die Sendeplatine 2 kann nun durch Lichtpulse, die von den Fotodioden 6 erfaßt werden,
aktiviert werden. Wird an den Fotodioden 6 die richtige Abfolge von Lichtpulsen erfaßt,
so wird die Sendeeinheit aktiviert und sendet ein entsprechendes Öffnungssignal an
eine Empfangseinheit (nicht gezeigt), die mit dem Antrieb des Tores verbunden ist,
so daß die Öffnung des Tores erfolgen kann.
[0031] Dadurch, daß die Sendeeinheit direkt am Torblatt 1 befestigt werden kann, kann die
erfindungsgemäße Sendeeinheit bzw. das erfindungsgemäße System auch bei bestehenden
Türöffnungsanlagen nachgerüstet werden. Die entsprechende Codierung, d.h. die vorbestimmte
Abfolge von Lichtpulsen bestimmter Länge, kann mit Hilfe einer Codier-Einstelleinrichtung
(nicht dargestellt), die beispielsweise aus Jumpern oder DIL-Schaltem bestehen kann,
entsprechend eingestellt bzw. verändert werden. Alternativ kann der Code auch mit
Hilfe einer Software eingestellt werden, die zur Veränderung des Codes ausgetauscht
werden kann. Die Spannungsversorgung der Sendeeinheit erfolgt vorzugsweise netzunabhängig,
so daß keine entsprechendem Stromzuführungskabel verlegt werden müssen.
[0032] Mit Vorteil ist die Elektronik der Sendeeinheit in der Lage, zwischen Lichtanstieg,
der beispielsweise durch Scheinwerfer verursacht wird, und Lichtabfall, der beispielsweise
durch den Schattenwurf von Personen, die bei Sonneneinstrahlung an der Fotozelle vorbeigehen,
verursacht werden kann, zu unterscheiden. Ein versehentliches Öffnen des Tores aufgrund
von vorbeilaufenden Passanten kann somit vermieden werden.
[0033] Die bevorzugte Ausführungsform weist zusätzlich zur Funktionskontrolle zwei LEDs
auf. Die erste LED zeigt an, ob ein Anstieg der Intensität des auf die Fotodiode 6
einfallenden Lichtes gemessen wird, und die zweite LED leuchtet auf, wenn der Sender
aktiviert wird. Gegebenenfalls kann auch eine dritte LED vorgesehen werden, die aufleuchtet,
wenn die Intensität nachläßt.
[0034] Mit Vorteil wird das Sendesignal auf der Frequenz FM 40,685 MHz an die Empfangseinheit
übertragen und löst beispielsweise den Auf-Befehl der Torsteuerung aus.
[0035] In der gezeigten Ausführungsform bilden das Sendergehäuse und die Fotodioden einschließlich
Fotodiodenhalter eine Einheit. Für die Montage wird der Boden des Gehäuses 3, in dem
die Senderplatine 2 angeordnet ist, mit zwei Hülsen 9 mit Außengewinde verschraubt.
Die anderen Enden der Hülsen 9 werden über die Bohrungen durch das Torblatt 1 gesteckt
und mit Hilfe einer Mutter 8 verschraubt. Die Fotodioden 6 können nun von außen in
die Hülse 9 eingesetzt werden und innen im Gehäuse 3 an die Senderplatine 2 angeschlossen
werden.
[0036] Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Hülsen 9 im Auslieferungszustand bereits
montiert. Optional kann zwischen den zwei Fotodioden des Senders eine dritte Hülse
mit Fotodiode montiert werden. Die Sendeplatine hat zusätzlich einen Steckplatz für
eine vierte Fotodiode, die bei Bedarf im Torblatt integriert wird (dies kann auch
ohne Hülse geschehen). Für die Installation müssen lediglich zwei Bohrungen in das
Torblatt eingebracht, der Sender mit den Hülsen aufgesteckt werden und dann mit den
Muttern 8 festgezogen werden. Schließlich muß der nutzerspezifische Code eingestellt
und am Empfänger eingelemt werden (dazu ist eine Taste zu drücken). Standardmäßig
sind in einer bevorzugten Ausführungsform zwei Fotodioden 6 installiert und angeschlossen.
Wird eine dritte oder sogar eine vierte Diode 6 benötigt, können diese ohne großen
Aufwand in das System integriert werden. Gegebenenfalls kann eine spezielle Optik
vorgesehen werden, die das Verhalten bei tiefstehender Sonne verbessert.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Torpaneel
- 2
- Senderplatine
- 3
- Gehäuse
- 4
- Anschlußleitungen
- 5
- Anschlußstecker
- 6
- Fotodioden
- 7
- Diodenhalter
- 8
- Mutter
- 9
- Hülse
1. System zum Öffnen und/oder Schließen eines Tores (1) mit einem Torantrieb umfassend
- eine Sendeeinheit (2), welche einen Lichtsensor (6) aufweist,
- eine mit dem Torantrieb verbundene Empfangseinheit, welche Steuersignale von der
Sendeeinheit (2) empfängt, wobei die Sendeeinheit (2) über ein von dem Lichtsensor
(6) erfasstes Lichtsignal aktivierbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sendeeinheit (2) zur Funk-Übertragung eines codierten Steuersignals an die Empfangseinheit
eingerichtet und mit einer vorbestimmten Abfolge von Lichtsignalen vorbestimmter Länge
aktivierbar ist, wobei die Sendeeinheit (2) eine Code-Einstelleinrichtung aufweist,
mit welcher die Abfolge von Lichtpulsen und die Länge der Lichtpulse für die Aktivierung
einstellbar sind.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtsignale mit einem Scheinwerfer erzeugt werden.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendeeinheit (2) an dem Tor (1) befestigt ist.
4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Code-Einstelleinrichtung Jumper- oder DIL-Schalter aufweist.
5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine netzunabhängige Spannungsversorgung, vorzugsweise eine Batterie, vorgesehen
ist.
6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtsensor (6) eine Foto-Diode (6) ist.
7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendeeinheit durch mit der Lichthupe eines Kraftfahrzeuges erzeugte Lichtpulse
aktiviert werden kann.
8. Sendeeinheit (2) zur Übertragung eines Steuersignals an eine Empfangseinheit, wobei
die Sendeeinheit (2) einen Lichtsensor (6) aufweist und über ein von dem Lichtsensor
(6) erfasstes Lichtsignal aktivierbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sendeeinheit (2) zur Funk-Übertragung eines codierten Steuersignals an die Empfangseinheit
eingerichtet und mit einer vorbestimmten Abfolge von Lichtsignalen vorbestimmter Länge
aktivierbar ist, wobei die Sendeeinheit (2) eine Code-Einstelleinrichtung aufweist,
mit welcher die Abfolge von Lichtpulsen und die Länge der Lichtpulse für die Aktivierung
einstellbar sind.
1. System for opening and/or closing a door (1) with a door drive, comprising
- a transmitter unit (2), which displays a light sensor (6),
- a receiver unit connected to the door drive, which receives control signals from
the transmitter unit (2),
where the transmitter unit (2) can be activated via a light signal detected by the
light sensor (6),
characterised in that the transmitter unit (2) is equipped for wireless transmission of a coded control
signal to the receiver unit and can be activated by a predetermined sequence of light
signals of predetermined length, where the transmitter unit (2) displays a code-setting
device, by means of which the sequence of light pulses and the length of the light
pulses for activation can be set.
2. System according to Claim 1, characterised in that the light signals are generated by means of a headlamp.
3. System according to Claim 1 or 2, characterised in that the transmitter unit (2) is mounted on the door (1).
4. System according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the code-setting device displays jumper or DIL switches.
5. System according to one of Claims 1 to 4, characterised in that a mains-independent power supply, preferably a battery, is provided.
6. System according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the light sensor (6) is a photodiode (6).
7. System according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the transmitter unit can be activated by light pulses generated by the headlamp flasher
of a motor vehicle.
8. Transmitter unit (2) for transmission of a control signal to a receiver unit, where
the transmitter unit (2) displays a light sensor (6) and can be activated via a light
signal detected by the light sensor (6),
characterised in that the transmitter unit (2) is equipped for wireless transmission of a coded control
signal to the receiver unit and can be activated by a predetermined sequence of light
signals of predetermined length, where the transmitter unit (2) displays a code-setting
device, by means of which the sequence of light pulses and the length of the light
pulses for activation can be set.
1. Système pour l'ouverture et/ou la fermeture d'une porte (1) avec un dispositif de
commande de porte, comprenant une unité d'émission (2) laquelle présente un détecteur
de lumière (6), une unité de réception connectée au dispositif de commande de porte
et recevant des signaux de commande de l'unité d'émission (2), sachant que l'unité
d'émission (2) peut être activée par un signal lumineux détecté par le détecteur de
lumière (6), caractérisé en ce que l'unité d'émission (2) est installée pour la radiotransmission d'un signal de commande
codé au niveau de l'unité d'émission et peut être activée avec une séquence prédéterminée
de signaux lumineux de longueur pré-définie, sachant que l'unité d'émission (2) présente
un dispositif de réglage des codes qui permet de régler la séquence des impulsions
lumineuses et la longueur de l'impulsion lumineuse pour l'activation.
2. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce que les signaux lumineux peuvent être produits avec un projecteur.
3. Système selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'unité d'émission (2) est fixée à la porte (1).
4. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif de réglage des codes présente des commutateurs DIL ou de shuntage.
5. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il est prévu une alimentation en courant, indépendante du secteur, de préférence une
batterie.
6. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le détecteur de lumière (6) est une photodiode (6).
7. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'unité d'émission peut être activée par l'impulsion lumineuse produite par l'avertisseur
lumineux d'un véhicule automobile.
8. Unité d'émission (2) destinée à transmettre un signal de commande à une unité de réception,
sachant que l'unité d'émission (2) présente un détecteur de lumière (6) et peut être
activée par un signal lumineux détecté par le détecteur de lumière (6), caractérisée en ce que l'unité d'émission (2) est installée pour la radiotransmission d'un signal de commande
codé au niveau de l'unité d'émission et peut être activée avec une séquence prédéterminée
de signaux lumineux de longueur pré-définie, sachant que l'unité d'émission (2) présente
un dispositif de réglage des codes qui permet de régler la séquence des impulsions
lumineuses et la longueur de l'impulsion lumineuse pour l'activation.