[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verpacken von Stückgütern in einer Einwegverpackung
sowie eine Einwegverpackung.
[0002] Für das Verpacken von Stückgütern in Einwegverpackungen werden häufig Trägerkarten
oder sogenannte Skinkarten verwendet, die nach dem Bestücken mit einer Kunststofffolie
überzogen werden. Das Überziehen der Folie erfolgt meist durch Streckformen einer
fest eingespannten Dehnfolie. Beim Überziehen über das Stückgut auf der Trägerkarte
wird die z.B. vorgeheizte Dehnfolie unter Änderung der Wandstärke gedehnt. Gleichzeitig
wird der Zwischenraum zwischen der Dehnfolie und der Trägerkarte durch die luftdurchlässige
Trägerkarte hindurch evakuiert, so dass sich die Dehnfolie eng an das Stückgut und
an die Trägerkarte anlegt, vgl. u.a. WO 93/24374 A1. Die Dehnfolie und die z.B. mit
einer Heißsiegelschicht beschichtete Trägerkarte kontaktieren sich mit jeweils einer
Fügefläche. Aufgrund der Luftdurchlässigkeit der Trägerkarte können Feuchtigkeit oder
Aromastoffe entweichen und das Stückgut austrocknen oder unbrauchbar machen. Genauso
gut kann in die Einwegverpackung Feuchtigkeit eindringen und so die verpackte Ware
schädigen.
[0003] In der FR 1.466.937 wird eine Verpackung und ein Verfahren zur Herstellung dieser
Verpackung beschrieben. Bei der Herstellung wird eine Folie auf einen porösen Trägerkarton
aufgeklebt, wobei diese untere Folie vor und nach dem Aufkleben auf ihrer ganzen Fläche
perforiert wird. Nach der Bestückung des so vorbereiteten Trägerkartons wird eine
weitere Folie unter Erwärmung über das zu verpackende Gut und den Trägerkarton gezogen.
Diese obere Folie wird dann durch den Trägerkarton hindurch an das Verpackungsgut
und die perforierte untere Folie angesaugt. Wegen der Perforation der unteren Folie
und des Trägerkartons ist die Verpackung in allen Bereichen, in denen die obere Folie
nicht auf der unteren Folie aufliegt - das ist zumindest in der Zone, in der das Gut
liegt - gasdurchlässig und somit nicht aromadicht.
[0004] Des Weiteren wird in der WO 00/78611 A2 ein Verfahren zur Herstellung einer Verpackung
beschrieben, bei der eine luftundurchlässige untere Folie auf ein Trägermaterial aufgeklebt
wird und eine weitere obere Folie unter Erhitzung über das zu verpackende Gut gezogen
wird. Die Luft zwischen den beiden Folien wird an den Rändern der unteren Folie durch
im Trägermaterial eingelassene Kanäle abgesaugt. Zur Verbesserung der Haftung in der
Fügefläche verfügt dieses über Sicken, in die die Folien hineingezogen werden. Durch
äußere Einflüsse, wie z.B. Temperatur oder Feuchtigkeit kann sich die Klebeverbindung
zwischen den Folien lösen und Feuchtigkeit in den umschlossenen Raum eindringen.
[0005] Aus der US 3,481,101 A und der US 2,750,719 A sind jeweils ein Verfahren zur Herstellung
von Skinverpackungen aus miteinander verbundenen Folien bekannt. Hierbei wird jeweils
eine untere Folie, die außerhalb des Auflagebereichs eines Stückgutes perforiert ist,
auf einen mit Absaugkanälen versehene Arbeitstisch der Absaugeinrichtung aufgelegt.
Hiernach wird eine obere Folie aufgelegt. An die Unterseite des Arbeitstisches wird
nun eine Evakuierungseinrichtung angeschlossen, die durch die Absaugkanäle des Arbeitstisches
und die Perforation der unteren Folie hindurch Luft aus dem Zwischenraum zwischen
den beiden Folien absaugt. Bei diesem Absaugen wird die untere Folie in die Bohrungen
des Arbeitstisches hineingezogen, die von der Folie ganz oder teilweise verdeckt werden.
An der Unterseite der unteren Folie werden noppenartige Auswölbungen erzeugt. Liegt
eine Perforation der unteren Folie nicht unmittelbar über einem Absaugkanal des Arbeitstisches,
kann durch diese Perforation hindurch die obere Folie nicht an die untere Folie angesaugt
werden. Die Verbindung beider Folien weist eine Lücke auf, durch die z.B. Feuchtigkeit
eindringen oder entweichen kann. Ein wirksamer Schutz des verpackten Stückgutes ist
nicht gegeben.
[0006] Aus der GB 752 719 A ist ein Verpackungsyerfahren bekannt, bei dem die aus zwei Folien
bestehende Skinverpackung an einer einzigen Arbeitsstation erzeugt wird. In den Absaugkanälen
des Arbeitstisches sind Nadeln angeordnet, mit denen die auf dem Arbeitstisch aufliegende
Folie perforiert wird. Die Absaugkanäle im Arbeitstisch und die Nadeln sind in Abhängigkeit
der äußeren Geometrie des zu verpackenden Gutes anzuordnen. Wegen der hohen Durchführzeit
an der Arbeitsstation und des aufwendigen Antriebs der Nadeln ist dieses Verfahren
nur für spezielle Einwegverpackungen einsetzbar.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Problemstellung zugrunde, ein Verpackungsverfahren
für eine Einwegverpackung sowie eine Einwegverpackung zu entwickeln, die einen guten
Aroma- und Feuchtigkeitsschutz des Stückgutes bietet.
[0008] Diese Problemstellung wird mit den Merkmalen der Ansprüche 1 und 10 gelöst. Dazu
wird eine etikettierte Trägerkarte, die mindestens eine gasundurchlässige Schicht
umfasst, mit mindestens einem Stückgut bestückt. Hierbei sind die projizierte Auflagefläche
des Stückgutes auf der etikettierten Trägerkarte sowie eine diese umgebende Fügefläche
der etikettierten Trägerkarte kleiner als die größte gasundurchlässige Schicht. Um
die Fügefläche herum werden Durchbrüche entlang einer geschlossenen Raumkurve erzeugt,
die zumindest alle gasundurchlässigen Schichten durchstoßen. Die bestückte Trägerkarte
wird mit einer gasundurchlässigen Dehnfolie überzogen. Der durch die Dehnfolie und
die Trägerkarte begrenzte Zwischenraum wird durch die Durchbrüche hindurch evakuiert.
Die Dehnfolie kontaktiert festhaftend, eine dichte Fuge bildend, zumindest mit einer
Fügefläche mit der Fügefläche der etikettierten Trägerkarte.
[0009] Während des Evakuierens des Zwischenraumes zwischen der Dehnfolie und der Trägerkarte
legt sich die Dehnfolie an das Etikett an. Die Luft wird aus der Fügefläche durch
die Durchbrüche abgesaugt. Die Dehnfolie wird eng an die Fügefläche der etikettierten
Trägerkarte angesaugt und haftet an dieser fest. Hierdurch bildet sie mit der etikettierten
Trägerkarte eine dichte, das Stückgut umgebende Fuge. Beim diesem Fügen werden die
Fügeflächen der Dehnfolie und des Etiketts miteinander versiegelt. Diese gleichmäßige
Versiegelung rund um das Stückgut verhindert einen Austausch von Feuchtigkeit oder
von Aromastoffen des Stückguts mit der Umgebung. Die Verpackung ist luftdicht.
[0010] Die Durchbrüche, Unebenheiten der etikettierten Trägerkarte, können ggf. mit Senken
bzw. Vertiefungen oder Erhebungen des Etiketts kombiniert sein. Hierbei durchstoßen
die Durchbrüche zumindest alle gasundurchlässigen Schichten der etikettierten Trägerkarte.
Sie können in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen die Auflagefläche umgeben.
Die Unebenheiten liegen hierbei auf einem ebenen oder räumlich gekrümmten, ggf. unstetigen
Kurvenzug.
[0011] Die Auflagefläche kann auch von einer durchgehenden bzw. endlosen Sicke oder Erhebung
umgeben sein. Die Durchbrüche können als Perforation - mit z.B. äquidistanten Prägungen
- angeordnet sein.
[0012] Die Stückgüter können z.B. pharmazeutische Produkte oder Dosierspender sein, in denen
pharmazeutische Produkte aufbewahrt sind. Die pharmazeutischen Produkte sind oft besonders
gegen Feuchtigkeit, Aroma- und Wirkstoffverlust empfindlich. Die Versieglung der Fügeflächen
in der Zone der Unebenheiten verhindert eine vorzeitige Alterung bzw. eine Beschädigung
der Produkte und erhöht ihre Haltbarkeitsdauer.
[0013] Das Überziehen der Folie über die Trägerkarte kann in einem Streckformverfahren,
beispielsweise in einem Skinverfahren, erfolgen. Hierbei wird beispielsweise die Dehnfolie
unter Warmumformung an das Stückgut angelegt. Die einzelnen Stückguter werden dann
in einer Skinverpackung verpackt.
[0014] Das Etikett kann zur Präsentation des Produktes z.B. eine bedruckte Pappe oder Folie
umfassen. Es kann ein- oder mehrschichtig aufgebaut sein. Hierbei kann beispielsweise
die dem Stückgut zugewandte Seite des Etiketts eine feuchtigkeits- und aromadichte
Folie aufweisen. Diese kann, z.B. um eine gute Lesbarkeit des Etiketts zu gewährleisten,
eine klare, unpolare oder gering polarisierte Folie sein. Um ein Haften der Dehnfolie
an einer derartigen Folie zu ermöglichen, wird auf diese beispielsweise ein Klebstoff,
z.B. ein Haftsiegelschicht, aufgebracht. Aber auch der Einsatz einer polarisierten
Folie ist denkbar.
[0015] Auch die Dehnfolie ist beispielsweise eine klare, unpolare oder gering polarisierte
Folie.
[0016] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden
Beschreibung schematisch dargestellter Ausführungsformen.
- Figur 1:
- Verfahrensschritte zum Verpacken von Stückgütern;
- Figur 2:
- Detail der durchstechenden Nadelung;
- Figur 3:
- Detail der nicht durchstechenden Nadelung;
- Figur 4:
- Einwegverpackung von Stückgütern;
- Figur 5:
- Teil-Draufsicht auf Figur 4.
[0017] Die Figur 1 zeigt Verfahrensschritte zum Verpacken von Stückgütern in Einwegverpackungen.
In einem ersten Schritt (1) wird ein Etikett (20) hergestellt, das in einem zweiten
Schritt (2) auf eine Trägerkarte (10), z.B. einen Skinkarton aufgebracht wird. Beispielsweise
nach diesem Etikettieren wird das Etikett (20) mit der Trägerkarte (10) in einem dritten
Schritt (3) perforiert, bevor die einzelne Trägerkarte (10) in einem vierten Schritt
(4) mit einem Stückgut (50), z.B. einer Spenderverpackung (50), bestückt wird. Die
bestückte Trägerkarte (10) wird nun im fünften Schritt (5) mit einer Dehnfolie (40)
überzogen.
[0018] Das - hier überhöht dargestellte - Etikett (20) ist beispielsweise zweischichtig
aufgebaut. Zur Herstellung des Etiketts (20) wird z.B. auf ein Trägerband (29) eine
einseitig selbstklebende Kunststofffolie (21) aufgebracht, wobei die Klebeseite (22)
zum Trägerband (29) zeigt. Die Kunststofffolie (21) hat beispielsweise eine Stärke
von 30 µm. Auf diese wird dann z.B. mittels Lösungsmittelkaschierung eine gasdichte
Folie (23) aus unpolarem Kunststoff, z.B. eine Polyethylenfolie mit einer Stärke von
100 µm, aufgebracht. Letztere trägt auf ihrer der Kunststofffolie (21) abgewandten
Seite beispielsweise eine Haftsiegelschicht (24), die z.B. durch Bestreichen mit einem
Heißsiegelklebstoff erzeugt wurde.
[0019] Das so erzeugte Etikett (20) wird z.B. mittels des Trägerbandes (29) zum Etikettieren
(2) gefördert. Hier wird das Etikett (20) vom Trägerband (29) entnommen und auf die
beispielsweise gasdurchlässige Trägerkarte (10) aufgebracht. Nun klebt das Etikett
(20) mit der selbstklebenden Seite (22) der Kunststofffolie (21) auf der Trägerkarte
(10). Das Etikettieren (2) kann statisch oder dynamisch, d.h. bei stehender oder bei
bewegter Trägerkarte (10) erfolgen. Ist das Etikett (20) rund und unbeschriftet, kann
es omnidirektional auf der Trägerkarte (10) ausgerichtet sein, bei anderem Aufbau
hat es eine oder mehrere Vorzugsrichtungen.
[0020] Im nächsten Verfahrensschritt (3) werden die Etiketten (20) mit den Karten (10) in
einer vorgegebenen Zone, außerhalb der späteren Auflagefläche (26) des Stückgutes
(50), perforiert. Beim Perforieren werden auf einer, die spätere Auflagefläche (26)
umgebenden geschlossenen Raumkurve (38), vgl. Figur 5, in regelmäßigen Abständen Durchbrüche
(32) erzeugt. Hierbei beträgt der Abstand der Raumkurve (38) zur Auflagefläche (26)
z.B. mindestens 2 mm, ggf. etwa 3 mm. Die Figur 2 zeigt diesen Schritt vergrößert.
Die Werkzeuge (60) hierfür sind z.B. 36 Trennwerkzeuge in Form einzelner Nadeln (62),
die beispielsweise über einen gemeinsamen Hub- Schwenk- und/oder Verfahrmechanismus
(63) angetrieben werden. Diese Nadeln (62) haben beispielsweise einen Durchmesser
von 1,5 mm und einen Spitzenwinkel von 22°. Die Länge der Spitze beträgt somit etwa
4 mm. Bei diesem Nadeln entstehen im Etikett (20) und in der Trägerkarte (10) viele
Durchbrüche (32), die sich beispielsweise von oben nach unten verjüngen. Das einzelne
Werkzeug (60) umfasst z.B. jeweils ein um jede einzelne Nadel (62) herum angeordnetes
Umformwerkzeug, beispielsweise einzelne Noppen (64) mit einem Durchmesser von 15 mm.
Während des Nadelhubes kommen die Noppen (64) kurz vor Erreichen der unteren Endlage
in Eingriff mit dem Etikett (20). Sie senken dieses z.B. um etwa 0,4 mm ein. Die Durchbrüche
(32) und die Noppenabdrücke (34) sind Unebenheiten (30) der Oberfläche des Etiketts
(20).
[0021] Die Durchbrüche (32) können auch zylindrisch oder mit einer anderen geometrischen
Form ausgebildet sein. Die Durchbrüche (32) oder Ansenkungen können statt mit einer
Nadel (62) auch mit einem anderen Umform- und/oder Trennwerkzeug (60) erzeugt werden.
Das einzelne Trennwerkzeug (62) kann z.B. auch ein Messer sein, mit dem Durchbrüche
(32) erzeugt werden. Statt einer Perforation (33) können auch einzelne diskrete Durchbrüche
(32), ggf. mit Ansenkungen, bewirkt werden.
[0022] Die durch ein Umformwerkzeug (64) erzeugten Unebenheiten (30) des Etiketts (20) können
z.B. konkav oder konvex sein. Das Umformwerkzeug (64) kann die Oberfläche des Etiketts
(20) frei oder z.B. mit einer Matrize formen. Die Unebenheit (30) kann z.B. eine entlang
der Raumkurve (38) verlaufende, kanalartige Sicke (35) sein, die die Durchbrüche (32)
tangiert oder schneidet, vgl. Figur 5, dritter Quadrant.
[0023] Bei der Bestückung der Trägerkarte (10), vgl. Figur 1, wird beispielsweise eine einzelne
Spenderverpackung (50) auf ein Etikett (20) aufgesetzt. Die Spenderverpackung (50)
liegt dann beispielsweise flächig auf der Auflagefläche (26), innerhalb der Perforation
(33), auf.
[0024] Die so bestückte Trägerkarte (10) wird im nächsten Bearbeitungsschritt (5) auf einen
Hubtisch (71) aufgesetzt. Dieser Hubtisch (71) hat in seiner Tischfläche (73) beispielsweise
Absaugkanäle, die mit einem Evakuierungsanschluss (72) verbunden sind. Die Trägerkarte
(10) kann nach dem Aufsetzen einzelne der Absaugkanäle verdecken.
[0025] Oberhalb des Hubtisches (71) ist ein Spannrahmen (74) angeordnet, der die Dehnfolie
(40) spannt, die, beispielsweise von einer Trommel (76) abgewickelt, zur Verfügung
steht. Die Dehnfolie (40) ist z.B. eine unpolare oder schwach polarisierte Polyethylenfolie
mit einer Stärke von 80 µm und einer Bruchdehnung von etwa 300%. Die von der Dehnfolie
(40) überspannte Fläche des Spannrahmens (74) ist hier z.B. größer als die Tischfläche
(73) des Hubtisches (71). An den nach innen gerichteten Flächen des Spannrahmens (74)
sind beispielsweise hier nicht dargestellte Dichtelemente angeordnet.
[0026] Oberhalb des Spannrahmens (74) ist eine Heizung (79) angeordnet. Diese ist z.B. seitlich
wegschwenkbar.
[0027] Zum Überziehen der Dehnfolie (40) über die Trägerkarte (10) wird der Hubtisch (71)
angehoben, bis der Spannrahmen (74) den Hubtisch (71) gasdicht umschließt. Nun wird
eine an den Evakuierungsanschluss (72) angeschlossene Evakuierungspumpe eingeschaltet.
Auf der zur Heizung (79) orientierten Seite der Dehnfolie (40) herrscht weiterhin
der Umgebungsdruck, während in dem durch die Dehnfolie (40) und die Trägerkarte (10)
begrenzten Zwischenraum (47) der Druck vermindert wird.
[0028] Hierbei legt sich die Dehnfolie (40) an die Spenderverpackung (50) und an das Etikett
(20) an.
[0029] Die Luft aus dem Zwischenraum (47) zwischen der Trägerkarte (10) und der Dehnfolie
(40), vgl. Figur 4, wird durch die gasdurchlässige Trägerkarte (10) und durch die
Durchbrüche (32) abgesaugt. Hierbei wirken z.B. die Noppenabdrücke (34) als Einlaufkanäle
der Luft. Ein Teil der Luft des Zwischenraumes (47) kann auch um die Trägerkarte (10)
herum abgesaugt werden. Der Zwischenraum (47) verringert sich zu einem Restraum, vgl.
Figur 4. Die Dehnfolie (40) legt sich an den Rand (51) der Spenderverpackung (50)
und an das Etikett (20) an. Hierbei kontaktiert eine Fügefläche (45) der Dehnfolie
(40) die mit der Haftsiegelschicht (24) beschichte gasundurchlässige Schicht (23)
des Etiketts (20) u.a. in einer Fügefläche (25). Diese Fügefläche (25) des Etiketts
(20) wird nach innen begrenzt durch die Auflagefläche (26) des Stückgutes (50) und
nach außen hin durch die Raumkurve (38). Die Dehnfolie (40) steht beim Anlegen zumindest
nach außen über die Fügefläche (25) über.
[0030] Mittels der Heizung (79) wird die Dehnfolie (40) z.B. auf etwa 80°C aufgeheizt. In
diesem Temperaturbereich hat die Dehnfolie (40) beispielsweise viskose Eigenschaften
und dehnt sich beim Anheben des Hubtisches (71) über der Spenderverpackung (50) unter
Verringerung ihrer Wandstärke. Beim weiteren Anheben des Hubtisches (71) sowie bei
weiterem Absaugen der Luft, legt sich die Dehnfolie (40) eng an alle freien Flächen
der Spenderverpackung (50) und an das Etikett (20) an. Unter der Einwirkung der Heizung
ermöglicht der Heißsiegelklebstoff ein Fügen der Dehnfolie (40) mit dem Etikett (20).
Durch das Absaugen wird die Dehnfolie (40) ganzflächig an die Fügefläche (25) des
Etiketts (20) angezogen und haftet an dieser. Der über die Fügefläche (25) des Etiketts
(20) überstehende Teil der Dehnfolie (40) legt sich ebenfalls an das Etikett (20)
an. So überdeckt die Dehnfolie (40) die Unebenheiten (30), die Perforation (33), die
Durchbrüche (32) und/oder die Noppen (34). Die beiden aufeinander haftenden Fügeflächen
(25, 45) bilden eine dichte Fuge (48) und versiegeln so die Spenderverpackung (50)
gegen Feuchtigkeit oder Aromaverlust. Nach dem Abschalten oder Wegschwenken der Heizung
(79) erstarrt die Dehnfolie (40) in der nun eingenommenen Form auf der Trägerkarte
(10).
[0031] In einem weiteren, hier nicht dargestellten Bearbeitungsschritt wird die bestückte
und beschichtete Trägerkarte (10) in einzelne, je mindestens eine Spenderverpackung
(50) enthaltene Verpackungseinheiten aufgeteilt.
[0032] Eine derart verpackte Spenderverpackung (50) zeigen im Schnitt und in einer Teil-Draufsicht
die Figuren 4 und 5. Auf der Trägerkarte (10) ist das zweischichtige Etikett (20)
aufgebracht. Außerhalb der auf die Trägerkarte (10) projizierte Auflagefläche (26)
der Spenderverpackung (50) ist die Perforation (33) beispielsweise auf einer kreisförmigen
Raumkurve (38) angeordnet. Die Dehnfolie (40) liegt eng an der Spenderverpackung (50)
und mit der Fügefläche (45) am Etikett (20) an. Hierbei kontaktiert die Dehnfolie
(40) beidseitig der Perforation (33) das Etikett (20). In den einzelnen durch Noppenabdrücke
(34) angesenkten Durchbrüchen (32) der Perforation (33) ist die Dehnfolie (40) hineingezogen.
Zwischen der Raumkurve (38) und dem Rand (51) der Spenderverpackung (50) befindet
sich die hier ringförmig geschlossene, versiegelte Fügefläche (25). Sie ist in Figur
5 schraffiert dargestellt.
[0033] Zum Öffnen der Verpackungseinheit wird beispielsweise im Bereich der Spenderverpackung
(50) von oben auf die Dehnfolie (40) gedrückt, während die Trägerkarte (10) an ihren
Rändern gegengehalten wird. Die Trägerkarte (10) reißt an der Perforation (33) auf
und ermöglicht nach Figur 4 eine nach unten gerichtete Entnahme der Spenderverpackung
(50).
[0034] Das Etikett (20) kann auch einschichtig aufgebaut sein. Es kann z.B. auf der der
Karte (10) abgewandten Seite eine Haftschicht umfassen. Ein mehrschichtiges Etikett
(20) kann z.B. auch auf der Trägerkarte (10) hergestellt werden.
[0035] Die gasundurchlässige Schicht (23) kann Teil des Etiketts (20) und/oder der Trägerkarte
(10) sein. So kann z.B. eine gasundurchlässige Trägerkarte (10) mit einem gasdurchlässigen
oder gasundurchlässigem Etikett (20) kombiniert werden.
[0036] Die Durchbrüche (32) können z.B. bei einer gasdurchlässigen Trägerkarte (10) nur
das Etikett (20) oder eine die Fügefläche (25) umfassende gasdichte Schicht (23) des
Etiketts (20) durchbrechen. Bei der weiteren Verarbeitung und dem späteren Vertrieb
sind dann auf der Trägerkarte (10) keine Durchbrüche sichtbar.
[0037] Die Figur 3 zeigt derart angeordnete Durchbrüche (32). Diese durchdringen die gasundurchlässige,
der Spenderverpackung (50) zugewandte Schicht (23) des Etiketts (20). Hierbei ragt
der durch die Nadelspitze erzeugte Einstich beispielsweise bis in die Trägerkarte
(10). Die Durchbrüche (32) sind z.B. in einer umlaufenden Sicke (35) angeordnet, die
mit einem Umformwerkzeug (64) gegen eine Matrize als Gegenhalter erzeugt werden.
[0038] Hierdurch behält die Trägerkarte (10) ihre ebene Unterseite. Beim Rückhub des Umformwerkzeugs
(64) mit der Nadel (62) ggf. erzeugten Ausfransungen bleiben im Raum der Sicke (35)
und behindern somit nicht das nachfolgende Beschichten und Fügen.
[0039] Die Reihenfolge der Verfahrensschritte kann unterschiedlich sein. So kann z.B. der
hier dritte Verfahrensschritt (3), die Perforation und ggf. die Noppung, vor oder
nach der Bestückung (4) erfolgen. Eine Noppung kann auch noch während des Überziehens
der Dehnfolie (40) über die Trägerkarte (10) erfolgen. Hierbei kann auch die Dehnfolie
(40) zusammen mit dem Etikett (20) verformt werden.
[0040] Bezugszeichenliste:
- 1
- erster Verfahrensschritt
- 2
- zweiter Verfahrensschritt
- 3
- dritter Verfahrensschritt
- 4
- vierter Verfahrensschritt
- 5
- fünfter Verfahrensschritt
- 10
- Trägerkarte
- 20
- Etikett
- 21
- einseitig klebende Kunststofffolie
- 22
- Klebeseite
- 23
- gasdichte Folie, Polyethylenfolie, gasundurchlässige Folie
- 24
- Haftsiegelschicht
- 25
- Fügefläche
- 26
- Auflagefläche
- 29
- Trägerband
- 30
- Unebenheiten
- 32
- Durchbrüche
- 33
- Perforation
- 34
- Noppenabdrücke
- 35
- Sicke
- 38
- Raumkurve
- 40
- Dehnfolie, dehnbare Folie, gasdichte Folie
- 45
- Fügefläche
- 47
- Zwischenraum, Restraum
- 48
- Siegelungsfläche, dichtend; Dichtzone; Fuge
- 50
- Stückgut, Spenderpackung
- 51
- Rand des Stückgutes
- 60
- Umform- und/oder Trennwerkzeuge
- 62
- Nadeln, Trennwerkzeug
- 63
- Hub-, Schwenk- und/oder Verfahrmechanismus
- 64
- Noppen, Umformwerkzeug
- 71
- Hubtisch
- 72
- Evakuierungsanschluss, Sauganschluss
- 73
- Tischfläche
- 74
- Spannrahmen
- 76
- Trommel
- 77
- Spannrolle
- 79
- Heizung
1. Verfahren zum Verpacken von Stückgütern in einer Einwegverpackung,
- wobei eine mit einem Etikett (20) etikettierte Trägerkarte (10), die mindestens
eine gasundurchlässige Schicht (23) umfasst, mit mindestens einem Stückgut (50) bestückt
wird,
- wobei die projizierte Auflagefläche (26) des Stückgutes (50) auf der etikettierten
Trägerkarte (10) sowie eine diese umgebende Fügefläche (25) der etikettierten Trägerkarte
(10) kleiner sind als die größte gasundurchlässige Schicht (23),
- wobei um die Fügefläche (25) herum Durchbrüche (32) entlang einer geschlossenen
Raumkurve (38) erzeugt werden, die zumindest alle gasundurchlässigen Schichten (23)
durchstoßen,
- wobei die bestückte Trägerkarte (10) mit einer gasundurchlässigen Dehnfolie (40)
überzogen wird,
- wobei der durch die Dehnfolie (40) und die Trägerkarte (10) begrenzte Zwischenraum
(47) durch die Durchbrüche (32) hindurch evakuiert wird, und
- wobei sich die Dehnfolie (40) zumindest mit einer Fügefläche (45) an die Fügefläche
(25) der etikettierten Trägerkarte (10) festhaftend, eine dichte Fuge (48) bildend,
kontaktiert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gasundurchlässige Schicht (23) der etikettierten Trägerkarte (10) die dem Stückgut
(50) zugewandte Schicht ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erzeugten Durchbrüche (32) das Etikett (20) und die Trägerkarte (10) durchbrechen.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche (32) in Form einer Perforation (33) erzeugt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Raumkurve (38) Unebenheiten (30) des Etiketts (20) mittels Umformwerkzeugen
(64) erzeugt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Etikett (20) vor dem Fügen mit einer Haftsiegelschicht (24) versehen wird.
7. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche (32) konisch ausgebildet sind, wobei der einzelne Durchbruch (32)
auf der Seite des Etiketts (20) den größeren Durchmesser hat.
8. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche (32) angesenkt werden.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dehnfolie (40) eine Polyethylenfolie ist.
10. Einwegverpackung von Stückgütern,
- die eine mit einem Etikett (20) etikettierte Trägerkarte (10) mit mindestens einer
gasundurchlässigen Schicht (23) sowie eine am Stückgut (50) und an der etikettierten
Trägerkarte (10) anliegende gasundurchlässige Dehnfolie (40) umfasst,
- wobei die auf die etikettierte Trägerkarte (10) projizierte Auflagefläche (26) und
eine diese umgebende Fügefläche (25) kleiner sind als die größte gasundurchlässige
Schicht (23),
- wobei um die Fügefläche (25) herum entlang einer geschlossenen Raumkurve (38) Durchbrüche
angeordnet sind, die zumindest alle gasundurchlässigen Schichten (23) durchstoßen,
- wobei die Dehnfolie (40) zumindest mit einer Fügefläche (45) die Fügefläche (25)
der etikettierten Trägerkarte (10) festhaftend, eine dichte Fuge bildend, kontaktiert.
11. Einwegverpackung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Etikett (20) eine einseitig selbstklebende Kunststofffolie (21) umfasst, wobei
die selbstklebende Seite (22) der Trägerkarte (10) zugewandt ist.
12. Einwegverpackung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Etikett (20) eine gasdichte Folie (23) umfasst, die zumindest annähernd ganzflächig
auf der der Trägerkarte (10) abgewandten Seite der selbstklebenden Kunststofffolie
(21) aufkaschiert ist.
13. Einwegverpackung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die der Trägerkarte (10) abgewandte Seite des Etiketts (20) mit einer Haftsiegelschicht
(24) versehen ist.
14. Einwegverpackung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die gasdichten Folien (23, 40) unpolarisierte Polyethylenfolien sind.
15. Einwegverpackung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der einzelne Durchbruch (32) sich zur Trägerkarte (10) hin verjüngt.
16. Einwegverpackung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine entlang der Raumkurve (38) endlose Sicke (35) die Durchbrüche (32) tangiert
oder schneidet.
1. Method for packing piece items in a disposable pack,
- a support card (10), labelled with a label 20, which comprises at least one gas-impermeable
layer (23), being provided with at least one piece item (50),
- the projected bearing surface (26) of the piece item (50) on the labelled support
card (10) and a joining surface (25) of the labelled support card (10) surrounding
said bearing surface being smaller than the largest gas-impermeable layer (23),
- openings (32) which pierce at least all the gas-impermeable layers (23) being produced
around the joining surface (25) along a closed three-dimensional curve (38),
- the support card (10) provided with the item being covered with a gas-impermeable
extensible film (40),
- the intermediate space (47) delimited by the extensible film (40) and the support
card (10) being evacuated through the openings (32), and
- at least one joining surface (45) of the extensible film (40) entering into firm
adhesive contact with the joining surface (25) of the labelled support card (10),
forming a sealed joint (48).
2. Method according to Claim 1, characterized in that the gas-impermeable layer (23) of the labelled support card (10) is the layer facing
the piece item (50).
3. Method according to Claim 1, characterized in that the openings (32) produced penetrate the label (20) and the support card (10).
4. Method according to Claim 3, characterized in that the openings (32) are produced in the form of a perforation (33).
5. Method according to Claim 1, characterized in that unevennesses (30) of the label (20) are produced in the region of the three-dimensional
curve (38) by means of forming tools (64).
6. Method according to Claim 1, characterized in that, before the joining, the label (20) is provided with an adhesive sealing layer (24).
7. Method according to Claim 3, characterized in that the openings (32) are conically formed, the individual opening (32) having the greater
diameter on the side of the label (20).
8. Method according to Claim 3, characterized in that the openings (32) are sunken as impressions.
9. Method according to Claim 1, characterized in that the extensible film (40) is a polyethylene film.
10. Disposable pack of piece items,
- which comprises a support card (10) labelled with a label (20) with at least one
gas-impermeable layer (23) and also a gas-impermeable extensible film (40) lying against
the piece item (50) and against the labelled support card (10),
- the bearing surface (26) projected onto the labelled support card (10) and a joining
surface (25) surrounding said bearing surface being smaller than the largest gas-impermeable
layer (23),
- openings which pierce at least all the gas-impermeable layers (23) being arranged
around the joining surface (25) along a closed three-dimensional curve (38),
- at least one joining surface (45) of the extensible film (40) entering into firm
adhesive contact with the joining surface (25) of the labelled support card (10),
forming a sealed joint.
11. Disposable pack according to Claim 10, characterized in that the label (20) comprises a single-sided self-adhesive film of plastic (21), the self-adhesive
side (22) facing the support card (10).
12. Disposable pack according to Claim 11, characterized in that the label (20) comprises a gastight film (23), which is laminated at least approximately
over the entire surface area on the side of the self-adhesive film of plastic (21)
that is facing away from the support card (10).
13. Disposable pack according to Claim 10, characterized in that at least the side of the label (20) that is facing away from the support card (10)
is provided with an adhesive sealing layer (24).
14. Disposable pack according to Claim 12, characterized in that the gastight films (23, 40) are non-polar polyethylene films.
15. Disposable pack according to Claim 10, characterized in that the individual opening (32) tapers toward the support card (10).
16. Disposable pack according to Claim 10, characterized in that an endless bead (35) along the three-dimensional curve (38) forms a tangent to or
intersects the openings (32).
1. Procédé d'emballage de colis dans un emballage jetable, comprenant les étapes consistant
à
- équiper d'au moins un colis (50) une carte de support (10) étiquetée par une étiquette
(20), comportant au moins une couche imperméable aux gaz (23),
- fabriquer la surface d'appui projetée (26) du colis (50) sur la carte de support
étiquetée (10) ainsi qu'une surface de raccord (25), entourant celle-ci, de la carte
de support étiquetée (10), plus petites que la plus grande couche imperméable aux
gaz (23),
- créer des passages (32) autour de la surface de raccord (25) le long d'une courbe
spatiale fermée (38), les passages transperçant au moins toutes les couches imperméables
aux gaz (23),
- recouvrir la carte de support équipée (10) d'un film extensible imperméable aux
gaz (40),
- évacuer l'air situé dans l'espacement (47) délimité par le film extensible (40)
et la carte de support (10) par les passages (32), et
- mettre en contact fixe le film extensible (40) doté d'au moins une surface de raccord
(45) sur la surface de raccord (25) de la carte de support étiquetée (10), en formant
un joint étanche (48).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche imperméable aux gaz (23) de la carte de support étiquetée (10) est la couche
tournée vers le colis (50).
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les passages (32) créés transpercent l'étiquette (20) et la carte de support (10).
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que la création des passages (32) est effectuée par perforation (33).
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par la création d'irrégularités (30) de l'étiquette (20) dans la zone de courbe spatiale
(38) au moyen d'outils de formage (64).
6. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'étiquette (20) est pourvue avant l'assemblage d'une couche adhésive de fixation
(24).
7. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que les passages (32) sont conçus de façon conique, le passage individuel (32) présentant
sur le côté de l'étiquette (20) le plus grand diamètre.
8. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que les passages (32) sont chanfreinés.
9. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le film extensible (40) est un film en polyéthylène.
10. Emballage jetable de colis comportant
- une carte de support (10) étiquetée par une étiquette (20), dotée d'au moins une
couche imperméable aux gaz (23), ainsi qu'un film extensible imperméable aux gaz (40)
adjacent au colis (50) et à la carte de support étiquetée (10),
- la surface d'appui (26) projetée sur la carte de support étiquetée (10) et une surface
de jointement (25) entourant celle-ci étant plus petites que la plus grande couche
imperméable aux gaz (23),
- des passages étant disposés autour de la surface de jointement (25) le long d'une
courbe spatiale fermée (38), lesquels passages transpercent au moins toutes les couches
imperméables aux gaz (23),
- le film extensible (40) doté d'au moins une surface de jointement (45) étant en
contact fixe avec la surface de raccord (25) de la carte de support étiquetée (10),
en formant un joint étanche.
11. Emballage jetable selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'étiquette (20) comporte un film plastique (21) autocollant sur un côté, le côté
autocollant (22) étant tourné vers la carte de support (10).
12. Emballage jetable selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'étiquette (20) comporte un film étanche aux gaz (23), contrecollé au moins approximativement
sur toute la surface sur le côté du film plastique autocollant (21) opposé à la carte
de support (10).
13. Emballage jetable selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'au moins le côté de l'étiquette (20) opposé à la carte de support (10) est pourvu
d'une couche adhésive de fixation (24).
14. Emballage jetable selon la revendication 12, caractérisé en ce que les films étanches aux gaz (23, 40) sont des films en polyéthylène non polarisés.
15. Emballage jetable selon la revendication 10, caractérisé en ce que le passage individuel (32) se rétrécit en direction de la carte de support (10).
16. Emballage jetable selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'un collet sans fin (35) touche ou coupe les passages (32) le long de la courbe spatiale
(38).