[0001] Die Erfmdung richtet sich auf einen Conga-Ständer umfassend einen Haltering zum Einsetzen
der Conga und mit dem Haltering verbundene, seitlich an der Conga anliegende Halteansätze
sowie ebenfalls mit dem Haltering verbundene Standbeine.
[0002] Derartige Conga-Ständer werden insbesondere für größere Congas verwendet. Es sind
Conga-Ständer in zahlreichen unterschiedlichen Ausführungsformen bekannt, wobei relativ
aufwendige Lösungen aus dem Bestreben resultieren, ein und denselben Conga-Ständer
für Congas ganz unterschiedlicher Größe einsetzbar zu machen.
[0003] Die Aufwendigkeit mancher vorbekannter Konstruktionen bringt es mit sich, daß solche
Conga-Ständer relativ teuer werden, wobei manche Musiker die universelle Einsetzbarkeit
der bekannten Konstruktionen überhaupt nicht ausnutzen, weil sie einen bestimmten
Ständer ohnehin nur für eine bestimmte Conga verwenden wollen.
[0004] Ein gattungsgemäßer Conga-Ständer ist aus DE 295 00 540 U bekannt. Er hat sich in
der Praxis außerordentlich bewährt. Als ein gewisser Nachteil hat sich lediglich herausgestellt,
daß die Standbeine bzw. der Überzug der Standbeine nahezu punktförmig am Boden aufstehen,
was beim Spielen der Conga eine gewissen Wanderbewegung der Beine begünstigt, wenn
diese eigenelastisch vibrieren.
[0005] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Conga-Ständer der
eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß seine Standfestigkeit auf jedem Untergrund
noch deutlich verbessert wird.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jedes Standbein am unteren
Ende eine im wesentlichen parallel zur Standfläche verlaufende Abkröpfung aufweist,
die mit einem rutschhemmenden Überzug, insbesondere aus Gummi oder dergleichen, versehen
ist.
[0007] Durch die hierdurch bedingte Vergrößerung der Standfläche wird in Verbindung mit
dem reibungshemmenden Überzug verhindert, daß durch die Vibration bedingte kleinste
Sprünge der Standbeine beim Spielen der Conga auftreten, die in ihrer Summe zu einer
Wanderbewegung führen.
[0008] Vorteilhafterweise ist der Überzug an der Unterseite mit einem Profil versehen.
[0009] Eine weitere signifikante Erhöhung der Standfestigkeit bei bestimmten Böden wird
dadurch erreicht, daß die Abkröpfung eine Gewindebohrung aufweist, in die eine Schraube
eingeschraubt ist, die an ihrer Unterseite einen Dorn aufweist und über die Unterseite
des Überzuges bzw. das Profil hinaus nach unten verlagerbar, insbesondere vorschraubbar,
ist. Dementsprechend kann der Ständer praktisch über diese Dome am Boden verankert
werden, wobei die Dorne andererseits zurückgezogen werden können, um nach Wunsch empfindlichere
Böden zu schonen. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Conga-Ständers,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht eines Standbeins des Conga-Ständers mit teilweise geschnittenem
Haltering,
- Fig. 3
- eine Aufsicht in Richtung des Pfeils III in Fig. 2 auf ein Standbein,
- Fig. 4
- einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 3 und
- Fig. 5
- einen Schnitt durch den Bereich des unteren Endes eines Standbeines.
[0010] Ein in der Zeichnung dargestellter Conga-Ständer 1 umfaßt einen Haltering 2, an welchem
drei Standbeine 3 angebracht sind.
[0011] Jedes Standbein 3 besteht aus einem unteren Abschnitt 4 und einem oberen Abschnitt
5, welche jeweils - wie sich aus Fig. 4 ergibt - senkrecht zu ihrer Längserstreckung
gebogen sind und dabei den gleichen Krümmungsradius aufweisen, so daß sie teleskopartig
überlappend aneinandergesetzt werden können. Der obere und der untere Abschnitt 5
bzw. 4 weisen eine Reihe von äquidistanten Bohrungen 6 bzw. 7 auf, wobei die Bohrungen
7 des im Gebrauch unten liegenden oberen Abschnitts 5 ein Innengewinde 8 aufweisen
und die Bohrungen 6 des im Gebrauch oben liegenden unteren Abschnitts 4 einen konischen
Abschnitt 9 zur Aufnahme des Kopfes 10 einer Schraube 11, deren Gewindeabschnitt in
den Gewindeabschnitt 8 jeder Bohrung 7 einschraubbar ist.
[0012] Durch teleskopartiges Verschieben der Abschnitte 4 und 5 relativ zueinander läßt
sich die Höhe jedes Standbeins 3 verstellen, wobei die wenigstens zwei Bohrungen 6
bzw. 7 zur Deckung bringbar sind, so daß mittels zweier Schrauben 11 eine so eingestellte
Position fixierbar ist. Durch das Einsetzen der Schrauben 11 und die Krümmung der
Abschnitte 4 und 5 wird eine feste, verwindungssteife Konstruktion erzielt.
[0013] Der jeweils obere Abschnitt 5 jedes Standbeins 3 weist ein U-förmiges Halteteil 12
auf, welches von innen mit seinen U-Schenkeln 13 den Haltering 2 übergreift.
[0014] In dem U-Boden 14 jedes Halteteils 12 ist eine Bohrung 15 vorgesehen, welche mit
einer korrespondierenden Bohrung 16 in dem Haltering 2 fluchtet, so daß eine Schraube
17 von der Innenseite des Halterings 2 durchgeschoben werden kann, bis der Kopf 18
der Schraube 17 an der Innenseite des U-Bodens 14 zur Anlage gelangt, wobei dann eine
Beilegscheibe 19 und eine Flügelmutter 20 von der Außenseite her auf die Schraube
17 aufgesetzt bzw. aufgeschraubt werden. Beim Anziehen der Flügelmutter 20 ergibt
sich eine stabile Fixierung des Standbeins 3 am Haltering 2.
[0015] Der obere Abschnitt 5 jedes Standbeins 3 weist einen Halteansatz 21 mit einem Anlageposter
22 auf, wobei, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, sowohl die Standbeine 3 sich
vom Haltering 2 nach unten außen erstrecken, als auch die Halteansätze 21 sich nach
oben außen erstrecken, so daß ein trichterförmiger Bereich geschaffen wird, in welchen
die Conga eingesetzt werden kann und dann dort reibschlüssig klemmend gehalten wird.
[0016] Jedes Standbein 3 weist am unteren Ende einen abgekröpften Abschnitt 23 auf, der
sich parallel zur Stellfläche erstreckt und mit einem Gummipuffer 24 versehen ist,
der an der Unterseite ein Profil 25 aufweist.
[0017] Die Gummipuffer 24 sind mit einer Ausnehmung 26 versehen, die mit einer Gewindebohrung
27 in dem abgekröpften Abschnitt 23 des Standbeins 3 fluchtet. In die Gewindebohrung
27 ist eine Madenschraube 28 eingedreht, welche an ihrer Unterseite mit einem Dorn
29 versehen ist. Dieser Dorn 29 kann über die Madenschraube 27 herausgedreht werden,
so daß er an der Unterseite über das Profil 25 vorsteht und dementsprechend ein Verrutschen
des Conga-Ständers beim Spielen zuverlässig verhindert wird.
1. Conga-Ständer umfassend einen Haltering zum Einsetzen der Conga und mit dem Haltering
verbundene, seitlich an der Conga anliegende Halteansätze sowie ebenfalls mit dem
Haltering verbundene Standbeine, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Standbein (3) am unteren Ende eine im wesentlichen parallel zur Standfläche
verlaufende Abkröpfung (23) aufweist, die mit einem rutschhemmenden Überzug, insbesondere
aus Gummi oder dergleichen, versehen ist.
2. Conga-Ständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug an der Unterseite mit einem Profil (25) versehen ist.
3. Conga-Ständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abkröpfung (23) eine Gewindebohrung (27) aufweist, in die eine Schraube (28) eingeschraubt
ist, die an ihrer Unterseite einen Dorn (29) aufweist und über die Unterseite des
Überzuges (24) bzw. das Profil (25) hinaus nach unten verlagerbar ist.
1. A conga stand comprising a holding ring for a conga to be inserted and holding pieces
joined on the holding ring and resting laterally on the conga as well as legs equally
connected to the holding ring, characterized in that each leg (3), at its lower end, has a cranked section (23) which is substantially
parallel to the ground it stands on and is provided with a non-slip cover, in particular
of rubber or the like.
2. A conga stand according to claim 1, characterized in that the cover on the underside is provided with a tread (25).
3. A conga stand according to claim 1, characterized in that the cranked section (23) has a threaded hole (27) which a screw (28) is screwed in,
the screw (28) having a spike (29) at its lower end and being movable to project downwards
beyond the underside of the cover (24) and the tread (25).
1. Support pour conga, comportant un anneau de maintien pour mettre en place la conga
et des talons de maintien reliés à l'anneau de maintien et prenant appui latéralement
contre la conga, ainsi que des pieds de support reliés également à l'anneau de maintien,
caractérisé en ce que chaque pied de support (3) présente à l'extrémité inférieure un coudage (23) qui
s'étend sensiblement parallèlement à la surface d'appui au sol et qui est pourvu d'un
revêtement antidérapant, en particulier en caoutchouc ou similaire.
2. Support pour conga selon la revendication 1, caractérisé en ce que le revêtement est pourvu d'un profil (25) sur le côté inférieur.
3. Support pour conga selon la revendication 1, caractérisé en ce que le coudage (23) présente un perçage taraudé (27) dans lequel est vissée une vis (28)
qui comprend un mandrin (29) sur con côté inférieur et qui est mobile vers le bas
au-delà du côté inférieur du revêtement (24) ou du profil (25).