| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 480 808 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
22.02.2006 Patentblatt 2006/08 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.02.2003 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2003/001875 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2003/074253 (12.09.2003 Gazette 2003/37) |
|
| (54) |
SCHLIESSEINRICHTUNG AN EINER KUNSTSTOFF-SPRITZGIESSMASCHINE
CLOSING DEVICE IN A PLASTIC INJECTION MOLDING MACHINE
DISPOSITIF DE FERMETURE MONTE SUR UNE MACHINE DE MOULAGE A INJECTION DE MATIERE PLASTIQUE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
07.03.2002 DE 10209921
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
01.12.2004 Patentblatt 2004/49 |
| (73) |
Patentinhaber: Hehl, Karl |
|
72290 Lossburg (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Hehl, Karl
72290 Lossburg (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Reinhardt, Harry et al |
|
Reinhardt & Pohlmann Partnerschaft,
Grünstrasse 1 75172 Pforzheim 75172 Pforzheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-C- 3 644 181 US-A- 3 786 725
|
DE-C- 3 844 432 US-A- 4 380 427
|
|
| |
|
|
- DATABASE WPI Week 197810 Derwent Publications Ltd., London, GB; AN 1978-18433a XP002244262
-& JP 53 007762 A (AOKI K)
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schließeinrichtung an der Formschließeinheit einer Kunststoffspritzgießmaschine
zur Verarbeitung von Kunststoffen und anderen plastifizierbaren Massen nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0002] Eine derartige Schließeinrichtung ist aus der DE 36 44 181 C1 bekannt. In einem symmetrisch
zu einer Symmetrieachse der Formschließeinrichtung angeordneten Druckzylinder ist
ein Fahrzylinder im Kolben des Druckzylinders angeordnet. Der Druckzylinder ist mit
einer als Abstützung für die Schließeinrichtung aufgebauten Montageplatte und einem
Zylinderdeckel zur Bildung des Schließzylinders verspannt. Der Druckkolben des Druckzylinders
ist gemeinsam mit dem beweglichen Formträger beweglich. Die Kolbenstange des Fahrzylinders
ist stationär angeordnet. Diametral zum Druckzylinder sind zwei Ausgleichszylinder
angeordnet, die mit dem Niederdruckraum des Druckzylinders in offener Verbindung stehen.
Bei der Schließbewegung wird Hydraulikmedium aus den Ausgleichszylindern und dem Niederdruckraum
in den Hochdruckraum überführt, um die Zuhaltekraft aufzubringen. Das Volumen der
Ausgleichszylinder ist bei einer derartigen Ausführungsform allerdings begrenzt und
um eine symmetrische Krafteinleitung zu gewährleisten, ist ein entsprechender Aufwand
an Präzision erforderlich.
[0003] Aus der DE 38 44 432 C1 ist zur Aufbringung größerer Kräfte eine Schließeinrichtung
mit wenigstens zwei symmetrisch zur Mittelachse angeordneten Druckzylindern bekannt.
Der Fahrzylinder ist weiterhin mittig angeordnet und liegt im Ausgleichszylinder.
In der Praxis hat sich jedoch gerade bei empfindlichen Spritzteilen herausgestellt,
dass trotz der symmetrischen Anordnung der Druckzylinder es unter Umständen, vor allem
nach entsprechender Lebensdauer der Maschine, zu Ungleichmäßigkeiten im Aufbau des
Zuhaltedrucks kommen kann, die sich auf die Präzision der Spritzteile auswirken.
[0004] Bei einer aus der EP 0 281 329 A2 bekannten Schließeinrichtung ist ein Fahrzylinder
im Druckkolben eines mittigen Druckzylinders angeordnet. Vom Druckkolben verdrängtes
Volumen wird in einen Ausgleichszylinder überführt, wobei Druckkolben und Kolben des
Ausgleichszylinders gemeinsam am beweglichen Formträger geführt sind. Der Ausgleichszylinder
befindet sich allerdings unter dem Druckzylinder und ist insofern asymmetrisch angeordnet.
Obwohl es sich beim Ausgleichszylinder um einen passiven Zylinder handelt, führt die
asymmetrische Anordnung zu einer ungleichmäßigen Kraftaufbringung mit den oben angeführten
Nachteilen.
[0005] Ein mehrstückiger Schließzylinder für eine Spritzgießmaschine wurde bereits in der
DE 41 17 852 C2 mit dem Ziel vorgeschlagen, das Bauvolumen und das umzuwälzende Druckmittelvolumen
zu reduzieren. Über zwei ineinander geschachtelte Kolben findet ein serielles Schließen
mit einem gesonderten Hub zum Aufbringen der Schleißkraft statt. Ein Ausgleichszylinder
ist nicht vorgesehen. Die beschriebene Umsetzung genügt jedoch nicht den an die Präzision
zu stellenden Anforderungen bei der Herstellung von Spritzteilen und es ergeben sich
hohe Druckaufbauzeiten.
[0006] Aus der EP 0 281 330 A2 ist es bekannt, Fahrzylinder und Druckzylinder ineinander
zu schachteln, jedoch keinen Ausgleichszylinder vorzusehen, sondern verdrängtes Hydraulikmedium
über den Tank der Maschine zu führen. Dies führt zwar zu einem regelmäßigen hohen
Austausch an Hydraulikmedium, erhöht aber die Druckaufbauzeiten.
[0007] Aus der älteren, nachveröffenttichten WO-A-02/ 32638 ist es bekannt, die Zylinder
der Schließeinrichtung ineinander zu schachteln. Alle Zylinder sind konzentrisch zu
einer Mittelachse angeordnet, so dass eine Krafteinleitung konzentrisch zu dieser
Mittelachse erfolgt. Ein am vom stationären Formträger abgewandten Ende des Schließzylinders
angeordnetes Abstützelement ist mit dem Schließzylinder und rückseitig mit Kraftübertragungselementen
in Form von Holmen verbunden, die ihrerseits mit dem stationären Formträger verbunden
sind. Dies führt zu entsprechenden Dehnungen der Holme beim Aufbau der Schließkraft
und damit zu einer Erhöhung der Druckaufbauzeiten.
[0008] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine Schließeinrichtung für eine Spritzgießmaschine zu schaffen, die bei
platzsparendem Aufbau den an die Präzision zu stellenden Anforderungen bei der Herstellung
von Spritzteilen genügt.
[0009] Diese Aufgabe wird durch eine Schließeinrichtung mit den Merkmalen des Anspruches
1 gelöst.
[0010] Das Abstützelement und der daran angeordnete Zylinder sind einstückig ausgebildet.
Dadurch wird ein kürzeres und steiferes Säulen- bzw. Führungssystem erreicht. Aufgrund
der Kürzung der Führungsholme ist bei gleicher Kraft eine geringere Dehnung erforderlich,
so dass sich die Druckaufbau- und -abbauzeiten verringern. Die durch die Reduzierung
der Bauteile erreichte Steifigkeit erhöht die Präzision der Führung des beweglichen
Formträgers, so dass eine höhere Präzision auch bei der Herstellung der Spritzteile
erreicht wird. Gleichzeitig ergibt sich durch die Anordnung des Abstützelements am
dem stationären Formträger näher gelegenen Ende des Zylinders eine Abstützung des
Zylindersystems zur Maschinenbasis im optimierten Schwerpunkt.
[0011] Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0012] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Ausschnitt aus einer Spritzgießmaschine mit einer auf einem Maschinenfuß angeordneten
Formschließeinheit mit zugehöriger Spritzgießeinheit in Seitenansicht,
- Fig. 2
- einen vergrößerten Längsschnitt durch die Schließeinrichtung gemäß Fig. 1 bei geöffneter
Spritzgießform,
- Fig. 3
- einen Schnitt nach Linie 3-3 von Fig. 2,
- Fig. 4
- eine dreidimensionale Darstellung einer Schließeinrichtung in einem weiteren Ausführungsbeispiel,
- Fig. 5
- eine stimseitige Ansicht der Schließeinrichtung gemäß Fig. 4,
- Fig. 6
- die Ansicht gemäß Fig. 5 mit nur einem Verteilerblock.
[0013] Figur 1 zeigt die Schließeinrichtung an einer Formschließeinheit F einer Kunststoff-Spritzgießmaschine
zur Verarbeitung von Kunststoffen und anderen plastifizierbaren Massen wie z.B. pulvrigen
Massen oder keramischen Massen. Die Formschließeinheit F ist auf einem Maschinenfuß
64 abgestützt und umfasst einen stationären Formträger 61, einen beweglichen Formträger
60 sowie ein Abstützelement 62. Am Abstützelement 62 ist die Schließeinrichtung abgestützt,
von der in Figur 1 der außen liegende Ausgleichszylinder 62a und der diesem Ausgleichszylinder
als Kolben dienende Druckzylinder 11 zu sehen ist. Bei Betätigung der Druckzylindereinheit
10 wird der bewegliche Formträger 60 bewegt, wobei er entlang den Führungsholmen oder
Führungssäulen 63 geführt ist. Im Formspannraum 50 ist eine zeichnerisch nicht dargestellte
Spritzgießform aufnehmbar, die infolge der Bewegung der Schließeinrichtung zyklisch
geöffnet und geschlossen wird. Im geschlossenen Zustand wird über eine Öffnung des
stationären Formträgers 61 von der Spritzgießeinheit S plastifiziertes Material in
den Formhohlraum der Spritzgießform M eingespritzt. Insofem zeigt Figur 1 grundsätzlich
den üblichen Aufbau einer Formschließeinheit an einer Kunststoff-Spritzgießmaschine.
Allerdings sind auch andere Aufbauten der Formschließeinheit möglich. So kann z.B.
bei einer Ausgestaltung nach den Fig. 4 bis 6 auch das Abstützelement 62 über eine
stationäre Lagerung am Maschinenfuß 64 oder einem Teil davon gelagert sein, so dass
der Ausgleichszylinder 62a ebenfalls stationär ist. Der "stationäre Formträger 61
bewegt sich insofern beim Formschluss aufgrund der Holmlängung in Schließrichtung,
bildet aber trotzdem einen Referenzpunkt für die Spritzgießeinheit.
[0014] Gemäß Fig. 1 und 2 wird das Abstützelement 62 für die Druckzylindereinheit 10 auf
der vom stationären Formträger 61 abgewandten Seite durch wenigstens einen mit dem
Abstützelement 62 verbundenen und damit stationären Zylinder der Formschließeinheit
F überragt. Das Abstützelement ist mit der Formschließeinheit einstückig ausgebildet,
im Ausführungsbeispiel in Form eine Gussteils.
[0015] Deutlich ist zu erkennen, dass die Führungsholme 63 in Höhe des Abstützelements 62
enden. Dadurch wird ein kürzeres und steiferes Säulen- bzw. Führungssystem erreicht.
Aufgrund der Kürzung der Führungsholme 63 ist zum Aufbau der gleichen Kraft eine geringere
Gesamtdehnung erforderlich, so dass sich die Druckaufbau- und -abbauzeiten verringern.
Die durch die Reduzierung der Bauteile erreichte Steifigkeit erhöht die Präzision
der Führung des beweglichen Formträgers und damit auch die Präzision bei der Herstellung
der Spritzteile. Gleichzeitig ergibt sich durch die Anordnung des Abstützelements
62 am dem stationären Formträger 61 näher gelegenen Ende des Zylinders eine Abstützung
des Zylindersystems zur Maschinenbasis im optimierten Schwerpunkt.
[0016] Der überragende und außen liegende Zylinder ist der Ausgleichszylinder 62a, der mit
dem Abstützelement zusammen vorzugsweise als einstückiges Gussteil ausgebildet ist.
Damit ist die Schließeinrichtung so aufgebaut, dass die Zylinder der Schließeinrichtung
ineinander geschachtelt sind. Alle Zylinder sind konzentrisch zu einer Mittelachse
m-m angeordnet, so dass eine Krafteinleitung konzentrisch zu dieser Mittelachse erfolgt.
Damit kommt es nicht mehr zu einer asymmetrischen Krafteinleitung innerhalb der Schließeinrichtung,
so dass eine noch höhere Präzision der Spritzgießmaschine gewährleistet ist. Gleichzeitig
ist das zum Aufbau des Zuhaltedrucks erforderliche Volumen an Hydraulikmedium leicht
verfügbar, da es bei Bewegung aus Ausgleichszylinderraum 34 und Niederdruckraum 15
durch den Druckkolben 13 hindurch in den Hochdruckraum 14 verdrängt wird. Damit sind
schnelle Druckaufbauzeiten möglich.
[0017] Gemäß Fig. 2, 3 besitzt die Schließeinrichtung wenigstens eine hydraulische Druckzylindereinheit
10 zum Aufbau des Zuhaltedrucks bei geschlossener Spritzgießform. Im Ausführungsbeispiel
ist lediglich eine einzige Druckzylindereinheit 10 gezeigt, deren Mittelachse m-m
zugleich die Mittelachse bzw. Symmetrieachse s-s der Formschließeinheit ist. Dies
hat den Vorteil einer symmetrischen Krafteinleitung auf den beweglichen Formträger
60 und damit auf die Spritzgießform M. Grundsätzlich können auch mehrere entsprechend
aufgebaute Schließeinrichtungen parallel zueinander angeordnet sein, sofern ein entsprechend
gleichmäßiger Druckaufbau in den einzelnen Druckzylindereinheiten gewährleistet wird.
Durch diese Ausgestaltung ergibt sich ein platzsparender Aufbau, da in den jeweiligen
Kolben von Ausgleichszylinder und Druckzylindereinheit die entsprechenden Überströmkanäle
unmittelbar vorgesehen sind, so dass auf zusätzliche hydraulische Leitungen verzichtet
werden kann, die sich negativ auf Druckaufbauzeiten und Wirkungsgrad auswirken würden.
[0018] In der Druckzylindereinheit 10 ist ein Druckkolben 13 vorgesehen, dessen Kolbenstange
12 entlang der Mittelachse m-m der Druckzylindereinheit 10 angeordnet ist. Gemäß Figur
2 trennt dieser Druckkolben 13 den Hochdruckraum 14 der Druckzylindereinheit vom Niederdruckraum
15. Über die Druckzylindereinheit 10 wird vor allem nach Schließen der Form der Zuhaltedruck
im Hochdruckraum 14 innerhalb des Zylinders 11 aufgebaut. Das Öffnen und Schließen
der Spritzgießform - wobei im wesentlichen die Massen der Schließeinrichtung bewegt
werden müssen, so dass hierfür ein geringer Druck ausreicht - erfolgt über einen der
Druckzylindereinheit 10 zugeordneten, hydraulischen Antriebszylinder 20. Der Antriebszylinder
20 liegt konzentrisch in der Druckzylindereinheit 10, und zur Mittelachse m-m, wobei
sein eigentlicher Zylinder durch die Kolbenstange 12 der Druckzylindereinheit 10 gebildet
ist. Ist nur eine einzige Druckzylindereinheit vorhanden, ergibt sich eine optimale
symmetrische Krafteinleitung, da aber andererseits die Zylinder sich voll umfänglich
umschließen, können die notwendigen Volumina platzsparend zur Verfügung gestellt werden.
[0019] Zum Schließen der Form wird über eine Hydraulikleitung in Form der Bohrung 24 Hydraulikmedium
dem Zylinderraum 26 zugeführt, zum Öffnen der Form wird über eine in der Kolbenstange
12 der Druckzylindereinheit angeordnete Hydraulikleitung in Form der Bohrung 25 (Fig.
3) Hydraulikmedium dem Zylinderraum 27 zugeführt. Um das durch den Druckkolben 13
beim Öffnen der Spritzgießform M aus dem Hochdruckraum 14 verdrängte Hydraulikmedium
nicht bei jedem Spritzzyklus in den Tank zu pumpen und anschließend von dort wieder
in den Hochdruckraum zu pumpen, ist der Ausgleichszylinder 62a zur Aufnahme bzw. Abgabe
von aus der Druckzylindereinheit 10 kommenden bzw. an diese abzugebenden Hydraulikmedium
vorgesehen. Der Ausgleichszylinderraum 34 steht mit dem Niederdruckraum 15 der Druckzylindereinheit
10 in offener Verbindung.
[0020] Gemäß Fig. 3 in Verbindung mit Fig. 2 ist der Ausgleichszylinder 62a ebenfalls konzentrisch
zur Mittelachse m-m angeordnet. Damit sind sämtliche Zylinder ineinander geschachtelt
und konzentrisch zur Mittelachse m-m angeordnet. Dies führt zu einem symmetrischen
Aufbau, so dass nicht einmal das eigentlich nur passive Volumen des Ausgleichszylinders
einen negativen Einfluss auf die Präzision der Spritzgießmaschine haben kann.
[0021] Diese Anordnung führt dazu, dass die eigentliche Kolbenstange des Ausgleichszylinders
62a durch den Zylinder 11 der Druckzylindereinheit 10 gebildet ist, also in ähnlicher
Weise eine Doppelfunktion erfüllt wie die Kolbenstange 12 der Druckzylindereinheit
10 im Hinblick auf den Antriebszylinder 20. Im Ausführungsbeispiel sind der Druckkolben
13. und die Kolbenstange 12 mit dem stationären Ausgleichszylinder 62a verbunden,
der mit dem Abstützelement 62 einstückig ist. Der Zylinder 11 der Druckzylindereinheit
10 und damit der Kolben des Ausgleichszylinders sowie die Kolbenstange 22 mit dem
Kolben 23 des Antriebszylinders hingegen sind mit dem beweglichen Formträger 60 verbunden,
was zu einer entsprechenden Reduzierung der zu bewegenden Massen führt.
[0022] Zwischen den einzelnen Zylinderräumen wird das Hydraulikmedium über Überströmkanäle
befördert. So befindet sich im Kolben 65 des Ausgleichszylinders 62a ein Überströmkanal
36 (Fig. 3), um die offene Verbindung zwischen dem Ausgleichszylinderraum 34 und dem
Niederdruckraum 15 der Druckzylindereinheit 10 herzustellen. Dieser Überströmkanal
ist durch verschiedene Bohrungen im Kolben 65 gebildet, so dass ein schnelles und
strömungstechnisch problemloses Überführen des Hydraulikmediums aus dem Ausgleichszylinderraum
34 in den Niederdruckraum 15 erfolgen kann. Im Druckkolben 13 der Druckzylindereinheit
10 ist ein weiterer Überströmkanal 16 vorhanden, der jedoch über ein Ventil absperrbar
ist, um bedarfsweise Niederdruckraum 15 und Hochdruckraum 14 zu trennen. Als hydraulisch
betätigbares Ventil wird dabei ein an der Kolbenstange 12 bzw. im Druckkolben 13 der
Druckzylindereinheit 10 begrenzt beweglicher Ringkolben 40 vorgesehen. Ist der Überströmkanal
16 geöffnet, so wird beim Schließen der Form Hydraulikmedium zunächst über die Bohrung
24 in den Zylinderraum 26 gefördert. Infolge der dadurch veranlassten Bewegung wird
zunächst Hydraulikmedium aus dem Hydraulikraum 27 des Antriebszylinders 20 über eine
Hydraulikleitung in Form der Bohrung 25 verdrängt. Da mit dieser Bewegung aber auch
der Zylinder 11 in Fig. 2 nach rechts bewegt wird, wird Hydraulikmedium aus dem Ausgleichszylinderraum
34 über den Überströmkanal 36 in den Niederdruckraum 15 und von dort über den Überströmkanal
16 in den Hochdruckraum 14 verdrängt. Da der Kolben 65 des Ausgleichszylinders 62a
nur einseitig mit Hydraulikmedium beaufschlagbar ist, befindet sich im Raum 37 atmosphärischer
Druck.
[0023] Die Volumina des Ausgleichszylinderraums 34 und des Niederdruckraumes 15 gemäß Fig.
2 entsprechen etwa dem Volumen des Hochdruckraums 14 in geschlossener Stellung der
Spritzgießform. Es wird jedoch vorzugsweise gewährleistet, dass bei jedem Zyklus zumindest
ein geringer Ölaustausch stattfindet, um eine Reinigung und Kühlung des Hydraulikmediums
sicher zu stellen.
[0024] Ist die Spritzgießform geschlossen, muss der Zuhaltedruck im Hochdruckraum 14 aufgebaut
werden. Hierzu wird zunächst der als Ventil vorgesehene Ringkolben 40 über eine Hydraulikleitung
geschlossen. Anschließend wird über eine Hydraulikleitung in Form der Bohrung 17 der
Zuhaltedruck aufgebaut. Ist der Spritzgießvorgang beendet, wird zunächst Druck wieder
über die Bohrung 17 abgebaut. Dann wird der Ringkolben 40 über eine weitere Hydraulikleitung
rückgestellt, so dass der Druck im Hochdruckraum 14 abgebaut wird. Grundsätzlich kann
nun die Spritzgießform über Zufuhr von Hydraulikmedium über die Bohrung 25 zum Hydraulikraum
27 wieder geöffnet werden. Genügt diese Kraft nicht zum Öffnen der Form, kann zusätzlich
ein Hochdrucköffnen bei geschlossenem Ringkolben 40 mit Niederdruckraum 15 und Ausgleichszylinderraum
34 erfolgen.
[0025] Um Beschädigungen zu vermeiden, die beim Betrieb der Schließeinrichtung ohne oder
bei zu kleiner Sprifizgießform entstehen könnten, ist am Druckkolben 13 ein Sicherungsstift
19 vorgesehen; er stellt ein zusätzliches Sicherheitssystem dar. Fahren Druckkolben
13 und Kolben 65 des Ausgleichszylinders 62a zu dicht aneinander heran, wird der Sicherungsstift
betätigt. Infolge dessen wird die Verbindung zwischen Niederdruckraum 15 und Hochdruckraum
14 geöffnet und ein sofortiger Druckabbau tritt ein.
[0026] Zur weiteren Optimierung können das Abstützelement 62 oder der mit dem Abstützelement
einstückige Ausgleichszylinder 62a nach den Fig. 4 bis 6 Anschlusselemente 62b zum
unmittelbaren Anschluss wenigstens eines hydraulischen Verteilerblocks 66,67 aufweisen.
Dies bietet sich insbesondere bei der Herstellung des Ausgleichszylinders als Gussteil
an, da die entsprechenden Anschlussflächen gleichzeitig mit der Herstellung des Gussteils
hergestellt werden können. Es ergibt sich damit eine sehr kompakte Einheit mit kürzesten
Leitungen nach den Schaltventilen, was zu höchster Schaltgenauigkeit und damit auch
zur Präzision und Geschwindigkeit weiter beiträgt. Auf bewegliche Leitungen kann weitest
gehend verzichtet werden. Leckagemöglichkeiten werden reduziert. Gleichzeitig ergeben
sich vormontierbare und beim Hersteller testbare Einheiten.
[0027] Gemäß Fig. 4,5 können mehrere Verteilerblöcke 66,67 vorgesehen sein, wobei der Verteilerblock
66 z.B. für die Standardfunktionen bestimmt ist, während der Verteilerblock 67 für
weitere Funktionen wie Ausstoßer oder Kemzug verwendet werden kann. In Fig. 6 ist
insofern der Verteilerblock 67 nicht vorgesehen.
Liste der Bezugszeichen
[0028]
- 10
- Druckzylindereinheit
- 11
- Zylinder
- 12
- Kolbenstange
- 13
- Druckkolben
- 14
- Hochdruckraum
- 15
- Niederdruckraum
- 16
- Überströmkanal
- 17,18
- Bohrung
- 19
- Sicherungsstift
- 20
- Antriebszylinder
- 22
- Kolbenstange
- 23
- Kolben
- 24,25
- Bohrung
- 26,27
- Zylinderraum
- 34
- Ausgleichszylinderraum
- 36
- weiterer Überströmkanal
- 37
- Raum
- 40
- Ringkolben
- 50
- Formspannraum
- 60
- beweglicher Formträger
- 61
- stationärer Formträger
- 62
- Abstützelement
- 62a
- Ausgleichszylinder
- 62b
- Anschlusselemente
- 63
- Führungsholm
- 64
- Maschinenfuß
- 65
- Kolben von 62a
- 66,67
- hydraulische Verteilerblöcke
- F
- Formschließeinheit
- S
- Spritzgießeinheit
- m-m
- Mittelachse
- s-s
- Symmetrieachse
1. Schließeinrichtung an der Formschließeinheit (F) einer Kunststoff-Spritzgießmaschine
zur Verarbeitung von Kunststoffen und anderen plastifizierbaren Massen mit
- wenigstens einer hydraulischen Druckzylindereinheit (10) zum Aufbau eines Zuhaltedrucks
auf eine Spritzgießform (M), die in einem Formspannraum (50) aufgenommen ist,
- einem in der Druckzylindereinheit (10) angeordneten Druckkolben (13), dessen Kolbenstange
(12) entlang einer Mittelachse (m-m) der Druckzylindereinheit (10) angeordnet ist
und der den Hochdruckraum (14) der Druckzylindereinheit von deren Niederdruckraum
(15) trennt,
- einem der Druckzylindereinheit zugeordneten, hydraulischen Antriebszylinder (20)
zum Schließen der Spritzgießform (M), der konzentrisch zur Mittelachse (m-m) angeordnet
ist und dessen eigentlicher Zylinder durch den Druckkolben (13) der Druckzylindereinheit
(10) gebildet ist,
- einem Abstützelement (62) für die Druckzylindereinheit, das auf der vom Formspannraum
(50) abgewandten Seite durch wenigstens einen mit dem Abstützelement (62) fest verbundenen
Zylinder (62a) der Fonnschließeinheit überragt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement (62) mit dem mit dem Abstützelement verbundenen Zylinder (62a)
der Formschließeinheit einstückig ist.
2. Schließeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement über eine stationäre Lagerung am Maschinenfuß (64) oder einem
Teil davon gelagert ist und dass der Zylinder (62a) ebenfalls stationär ist.
3. Schließeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Abstützelement einstückige Zylinder ein der Druckzylindereinheit (10)
zugeordneter, hydraulischer Ausgleichszylinder (62a) zur Aufnahme bzw. Abgabe von
aus der Druckzylindereinheit (10) kommenden bzw. an diese abzugebenden Hydraulikmedium
ist, dessen Ausgleichszylinderraum (34) mit dem Niederdruckraum (15) der Druckzylindereinheit
(10) in offener Verbindung steht und der ebenfalls konzentrisch zur Mittelachse (m-m)
angeordnet ist.
4. Schließeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die eigentliche Kolbenstange des Ausgleichszylinders (62a) durch den Zylinder (11)
der Druckzylindereinheit (10) gebildet ist.
5. Schließeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Druckkolben (13) und Kolbenstange (12) der Druckzylindereinheit (10) stationär und
mit dem stationären Zylinder verbunden sind und dass die Kolbenstange des Ausgleichszylinders
(62a) und damit der Zylinder (11) der Druckzylindereinheit (10) mit dem beweglichen
Formträger (60) zur gemeinsamen Bewegung verbunden ist.
6. Schließeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (65) des Ausgleichszylinders (62a) einen Überströmkanal (36) für die offene
Verbindung des Ausgleichszylinderraums (34) mit dem Niederdruckraum (15) der Druckzylindereinheit
(10) aufweist.
7. Schließeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgleichszylinder (62a) die Druckzylindereinheit (10) ummantelt.
8. Schließeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Druckkolben (13) der Druckzylindereinheit (10) ein über ein vorzugsweise hydraulisch
betätigbares Ventil absperrbarer, weiterer Überströmkanal (16) zwischen Niederdruckraum
(15) und Hochdruckraum (14) vorgesehen ist, das vorzugsweise durch einen an der Kolbenstange
(12) bzw. im Druckkolben (13) der Druckzylindereinheit (10) begrenzt beweglichen Ringkolben
(40) gebildet ist.
9. Schließeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (65) des Ausgleichszylinders (62a) nur einseitig mit Hydraulikmedium beaufschlagbar
ist.
10. Schließeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Niederdruckraum (15) und Ausgleichszylinderraum (34) bedarfsweise über eine Hydraulikleitung
zusätzlich mit Druck beaufschlagbar sind.
11. Schließeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelachse (m-m) der einzigen Dnrckzylindereinheit (10) zugleich die Mittelachse
bzw. Symmetrieachse (s-s) der Formschließeinheit ist.
12. Schließeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Druckkolben (13) ein Sicherungsstift (19) vorgesehen ist, der bei Betätigung durch
den Kolben (65) des Ausgleichszylinders (62a) die Verbindung zwischen Niederdruckraum
(15) und Hochdruckraum (14) öffnet.
13. Schließeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement (62) oder der mit dem Abstützelement einstückige Zylinder (62a)
Anschlusselemente (62b) zum unmittelbaren Anschluss wenigstens eines hydraulischen
Verteilerblocks aufweist.
1. Closing device on the mould closing unit (F) of a plastics material injection moulding
machine for processing plastics materials and other plasticisable substances having
- at least one hydraulic pressure cylinder unit (10) for building up a closing pressure
onto an injection mould (M), which is accommodated in a mould clamping area (50),
- a pressure piston (13) disposed in the pressure cylinder unit (10), the piston rod
(12) of which pressure piston (13) is disposed along a central axis (m-m) of the pressure
cylinder unit (10), said pressure piston (13) separating the high pressure chamber
(14) of the pressure cylinder unit from its low pressure chamber (15),
- a hydraulic drive cylinder (20) associated with the pressure cylinder unit for closing
the injection mould (M) which drive cylinder (20) is disposed concentrically relative
to the central axis (m-m) and the actual cylinder of which drive cylinder (20) is
formed by the pressure piston (13) of the pressure cylinder unit (10),
- a supporting element (62) for the pressure cylinder unit, which supporting element
(62), on the side remote from the mould clamping area (50), is projected over by at
least one cylinder (62a) of the mould closing unit, which cylinder (62a) is securedly
connected to the supporting element (62),
characterised in that the supporting element (62) that is connected to the cylinder (62a) of the mould
closing unit is unitary with the cylinder (62a).
2. Closing device according to claim 1, characterised in that the supporting element is mounted via a stationary bearing arrangement on the machine
base (64) or on a part thereof, and in that the cylinder (62a) is also stationary.
3. Closing device according to claim 1 or 2, characterised in that the cylinder, which is produced in one piece with the supporting element, is a hydraulic
compensating cylinder (62a) associated with the pressure cylinder unit (10) for accommodating
hydraulic media coming out of the pressure cylinder unit (10) or respectively discharging
hydraulic media to be deposited in this pressure cylinder unit (10), the compensating
cylinder chamber (34) of said compensating cylinder (62a) is in open connection with
the low pressure chamber (15) of the pressure cylinder unit (10) and said compensating
cylinder is also disposed concentrically relative to the central axis (m-m).
4. Closing device according to one of the preceding claims, characterised in that the actual piston rod of the compensating cylinder (62a) is formed by the cylinder
(11) of the pressure cylinder unit (10).
5. Closing device according to one of the preceding claims, characterised in that pressure piston (13) and piston rod (12) of the pressure cylinder unit (10) are stationary
and are connected to the stationary cylinder, and in that the piston rod of the compensating cylinder (62a) and consequently the cylinder (11)
of the pressure cylinder unit (10) is connected to the movable mould carrier (60)
for common movement.
6. Closing device according to one of the preceding claims, characterised in that the piston (65) of the compensating cylinder (62a) has an overflow channel (36) for
the open connection between the compensating cylinder chamber (34) and the low pressure
chamber (15) of the pressure cylinder unit (10).
7. Closing device according to one of the preceding claims, characterised in that the compensating cylinder (62a) surrounds the pressure cylinder unit (10).
8. Closing device according to one of the preceding claims, characterised in that in the pressure piston (13) of the pressure cylinder unit (10) there is provided
a further overflow channel (16) between low pressure chamber (15) and high pressure
chamber (14), it being possible to shut-off said overflow channel (16) by means of
a preferably hydraulically actuatable valve, said valve preferably being formed by
an annular piston (40), which is displaceable in a limited manner on the piston rod
(12) or respectively in the pressure piston (13) of the pressure cylinder unit (10).
9. Closing device according to one of the preceding claims, characterised in that the piston (65) of the compensating cylinder (62a) can only be acted upon with hydraulic
medium at one end.
10. Closing device according to one of the preceding claims, characterised in that low pressure chamber (15) and compensating cylinder chamber (34), where necessary,
can be acted upon additionally with pressure via a hydraulic line.
11. Closing device according to one of the preceding claims, characterised in that the central axis (m-m) of the single pressure cylinder unit (10) is at the same time
the central axis or respectively the axis of symmetry (s-s) of the mould closing unit.
12. Closing device according to one of the preceding claims, characterised in that on the pressure piston (13) there is provided a locking pin (19), which, when actuated
by the piston (65) of the compensating cylinder (62a), opens the connection between
low pressure chamber (15) and high pressure chamber (14).
13. Closing device according to one of the preceding claims, characterised in that the supporting element (62) or the cylinder (62a), which is produced in one piece
with the supporting element, has connection elements (62b) for the connection of at
least one hydraulic distribution block.
1. Dispositif de fermeture monté sur l'unité de fermeture de moule (F) d'une machine
de moulage par injection de matière plastique pour le traitement de matières plastiques
et d'autres masses plastifiables, comportant
- au moins une unité cylindre de pression hydraulique (10) pour établir une pression
de maintien sur un moule de moulage par injection (M) qui est logé dans un espace
de serrage de moule (50),
- un piston de pression (13) disposé dans l'unité cylindre de pression (10), dont
la tige de piston (12) est disposée le long d'un axe central (m-m) de l'unité cylindre
de pression (10) et qui sépare l'espace à haute pression (14) de l'unité cylindre
de pression de l'espace à basse pression (15) de celle-ci,
- un cylindre de commande hydraulique (20) associé à l'unité cylindre de pression,
pour fermer le moule de moulage par injection (M), disposé de manière concentrique
par rapport à l'axe central (m-m) et dont le cylindre à proprement parler est constitué
par le piston de pression (13) de l'unité cylindre de pression (10),
- un élément d'appui (62) pour l'unité cylindre de pression, lequel est dépassé, du
côté opposé à l'espace de serrage de moule (50), par au moins un cylindre (62a) de
l'unité de fermeture de moule solidaire de l'élément d'appui (62),
caractérisé en ce que l'élément d'appui (62) est d'une seule pièce avec le cylindre (62a) de l'unité de
fermeture de moule relié à l'élément d'appui.
2. Dispositif de fermeture selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'appui est logé par l'intermédiaire d'un logement fixe sur le pied de
machine (64) ou une partie de celui-ci et en ce que le cylindre (62a) est également fixe.
3. Dispositif de fermeture selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le cylindre réalisé d'une seule pièce avec l'élément d'appui est un cylindre compensateur
hydraulique (62a) associé à l'unité cylindre de pression (10), servant à recevoir
respectivement délivrer du fluide hydraulique venant de l'unité cylindre de pression
(10) respectivement à délivrer à celle-ci, dont l'espace de cylindre compensateur
(34) communique ouvertement avec l'espace à basse pression (15) de l'unité cylindre
de pression (10) et qui est également disposé de manière concentrique par rapport
à l'axe central (m-m).
4. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tige de piston à proprement parler du cylindre compensateur (62a) est constituée
par le cylindre (11) de l'unité cylindre de pression (10).
5. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le piston de pression (13) et la tige de piston (12) de l'unité cylindre de pression
(10) sont fixes et reliés au cylindre fixe et en ce que la tige de piston du cylindre compensateur (62a) et donc le cylindre (11) de l'unité
cylindre de pression (10) est relié au porte-moule mobile (60) aux fins d'un mouvement
commun.
6. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le piston (65) du cylindre compensateur (62a) comporte un canal de trop-plein (36)
pour la communication ouverte de l'espace (34) du cylindre compensateur avec l'espace
à haute pression (15) de l'unité cylindre de pression (10).
7. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cylindre compensateur (62a) enveloppe l'unité cylindre de pression (10).
8. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'est prévu, dans le piston de pression (13) de l'unité cylindre de pression (10), un
autre canal de trop-plein (16) entre l'espace à basse pression (15) et l'espace à
haute pression (14), lequel peut être fermé par l'inter médiaire d'une soupape actionnable
de préférence hydrauliquement, laquelle soupape est constituée de préférence par un
piston annulaire (40) à mobilité limitée sur la tige de piston (12) respectivement
dans le piston de pression (13) de l'unité cylindre de pression (10).
9. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le piston (65) du cylindre compensateur (62a) ne peut être alimenté en fluide hydraulique
que d'un côté.
10. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'espace à basse pression (15) et l'espace (34) du cylindre compensateur peuvent
être additionnellement alimentés en pression par l'intermédiaire d'une conduite hydraulique
selon les besoins.
11. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'axe central (m-m) de l'unique unité cylindre de pression (10) est en même temps
l'axe central ou de symétrie (s-s) de l'unité de fermeture de moule.
12. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'est prévue, sur le piston de pression (13), une goupille de sécurité (19) qui établit
la communication entre l'espace à basse pression (15) et l'espace à haute pression
(14) lors de l'actionnement par le piston (65) du cylindre compensateur (62a).
13. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'appui (62) ou le cylindre compensateur (62a) réalisé d'une seule pièce
avec l'élément d'appui comporte des éléments de raccordement (62b) pour raccordement
direct d'au moins un bloc de distribution hydraulique.