(19)
(11) EP 1 170 509 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
15.03.2006  Patentblatt  2006/11

(21) Anmeldenummer: 01115908.4

(22) Anmeldetag:  29.06.2001
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F04D 29/42(2006.01)

(54)

Fluidleitendes Gehäuseendteil für eine Kreiselpumpe

Inlet or outlet connection for centrifugal pump

Connexion d'aspiration ou de refoulement d'une pompe centrifuge


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB IT

(30) Priorität: 06.07.2000 DE 10032835

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
09.01.2002  Patentblatt  2002/02

(73) Patentinhaber: GRUNDFOS A/S
DK-8850 Bjerringbro (DK)

(72) Erfinder:
  • Vedsted, Per Frost
    8850 Bjerringbro (DK)
  • Sondergaard, Ryan
    8850 Bjerringbro (DK)

(74) Vertreter: Vollmann, Heiko et al
Patentanwälte Wilcken & Vollmann, Bei der Lohmühle 23
23554 Lübeck
23554 Lübeck (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-95/28596
DE-A- 2 030 027
US-A- 3 427 982
DE-A- 1 450 396
DE-A- 19 608 706
US-A- 3 771 914
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung geht aus von einem fluidleitenden Gehäuseendteil für eine Kreiselpumpe, wobei das Gehäuseendteil wenigstens einen lochfreien Anschlussflansch aufweist, der mit einem Gegenanschlussflansch einer Rohrleitung unter Verwendung flanschhintergreifender Klemmmittel verbindbar ist.

    [0002] Ein solches fluidleitendes Endteil ist für eine in der Regel mehrstufige Inline-Kreiselpumpe für die chemische Industrie bekannt. Das Gehäuseendteil weist zwei sich diametral gegenüberliegende Anschlussstutzen mit je einem Anschlussflansch auf, wobei diese Flansche keine Befestigungslöcher haben. An diese Flansche wird je ein Leitungsrohr mit einem Gegenanschlussflansch angeschlossen, der ebenfalls keine Befestigungslöcher aufweist. Die Verbindung von Flansch und Gegenflansch miteinander erfolgt dadurch, dass die Rückseite der Flansche schräg verlaufend ausgebildet ist und dass Klammern oder vergleichbare Klemmmittel verwendet werden, die die Flansche umgreifen und mittels Schroubkraft gegen die Flansche gepresst werden, um diese zusammenzuhalten. Eine solche Klemmverbindung ist z. B. in DE-OS 1 450 396 offenbart.

    [0003] Diese aufgrund bestimmter Vorschriften verwendete Stutzenausbildung, d. h. mit einem Anschlussflansch ohne Befestigungslöcher, hat sich in der chemischen Industrie bewährt. Verbindungsprobleme ergeben sich jedoch dann, wenn Kreiselpumpen mit einer solchen Stutzenausbildung außerhalb der chemischen Industrie verwendet werden sollen, weil die zu der jeweiligen Pumpe führenden und von der Pumpe abgehenden Rohrleitungen Anschlussflansche aufweisen, die mit Befestigungslöchern versehen sind. Diese Anschlussflansche sind in der Regel so genannte Ovalflansche, die zwei sich diametral gegenüberliegende Befestigungslöcher für eine Schrauben-Mutter-Verbindung aufweisen. Diese Anschlussflansche können somit nicht mittels des bekannten Schrauben-Mutter-Verbindungskonzeptes mit einem lochfreien Anschlussflansch verbunden werden.

    [0004] Eine Pumpe, welche zum Anschluss eines mit Befestigungslöchern versehenen Anschlussflansches vorgesehen ist, ist aus DE 20 30 027 bekannt. Bei der dort beschriebenen Pumpe ist ein fest in das Pumpengehäuse integrierter, den Anschlussflansch umgebender Ring vorgesehen, in dem Gewindebohrungen ausgebildet sind, in welche Gewindebolzen zum Befestigen eines mit Befestigungslöchern versehenen Anschlussflansches ausgebildet sind. Diese Ausgestaltung ist allein dazu geeignet, Anschlussflansche mit Befestigungslöchern an dem Pumpengehäuse zu befestigen. Lochfreie Anschlussflansche, wie sie in der chemischen Industrie verwendet werden, können an das in DE 20 30 027 beschriebene Pumpengehäuse nicht angeflanscht werden.

    [0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht somit darin, ein fluidleitendes Gehäuseendteil für eine Kreiselpumpe so zu verbessern, dass an dieses Gehäuseendteil sowohl Rohrleitungen mit. Anschlussflanschen, welche mit Befestigungslöchern herkömmlicher Form und Position versehen sind, als auch lochfreie Anschlussflansche anschließbar sind.

    [0006] Diese Aufgabe wird durch ein fluidleitendes Gehäuseendteil mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

    [0007] Mit dieser Lösung ist es möglich, an das erfindungsgemäße fluidleitende Gehäuseentteil auch in dem Fall, wenn dieses nur einen lochfreien Anschlussflansch aufweist, eine Rohrleitung anzuschließen, deren Gegenanschlussflansch lochfrei ist oder alternativ beispielsweise im Falle eines Ovalflansches Befestigungslöcher aufweist. Somit ist eine erfindungsgemäße ausgestattete Kreiselpumpe sowohl auf dem Gebiet der chemischen Industrie, wo Pumpen mit lochfreien Anschlussflanschen verwendet werden, als auch auf anderen Gebieten, wo Rohrleitungen mit einem Gegenanschlussflansch mit Befestigungslöchern üblich sind, beispielsweise bei einem Gegenanschlussflansch mit Befestigungslöchern üblich sind, beispielsweise bei Heizungsanlagen, einsetzbar. Im letzteren Fall verlaufen die Befestigungsschrauben zwar durch die üblichen Löcher des gelochten Gegenanschlussflansches der jeweils anzuschließenden Rohrleitungen hindurch, jedoch an dem lochfreien Anschlussflansch des fluidführenden Gehäuseendteiles außen vorbei und greifen in die erfindungsgemäß vorgesehenen Befestigungsausbildungen des Gehäuseendteiles ein.

    [0008] In einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Gehäuseendteiles bestehen die seinem Anschlussflansch zugeordneten Befestigungsausbildungen je aus einer Wandaussparung des Gehäuseendteils, die eine seitlich offene, taschenartige Aufnahme für das Einsetzen einer Schraubenmutter und einen Durchgang für den in die Aufnahme eingesetzte Schraubenmutter eingreifenden Schraubenbolzen umfasst. Vorteilhaft weist die taschenartige Aufnahme der Wandaussparungen eine Weite auf, die im Wesentlichen der Schlüsselweite der Schraubenmutter entspricht. Diese Ausgestaltung der Befestigungsausbildungen kann auf einfache Weise durch Gießen hergestellt werden, und zwar gleichzeitig beim Gießen des gesamten Gehäuseendteiles.

    [0009] Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der Befestigungsausbildungen des Gehäuseendteiles besteht darin, dass die Befestigungsausbildungen in Form eines Sackloches mit Gewinde in dem Umfangswandaufbau des Gehäuseendteiles ausgeführt sind. Auch hierbei kann das Sackloch als solches gleichzeitig beim Gießen des Gehäuseendteiles hergestellt werden.

    [0010] Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in den anliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine teilweise dargestellte Kreiselpumpe im wesentlichen im Axialschnitt,
    Fig. 2
    das Ausführungsbeispiel in perspektivischer Darstellung.
    Fig. 3
    eine Endansicht auf das Ausführungsbeispiel,
    Fig. 4
    eine um 90° versetzte Schnittdarstellung nach der Linie IV - IV in Fig. 3
    Fig. 5
    eine der Fig. 4 vergleichbare Schnittdarstellung für alternative Ausführungsformen des Ausführungsbeispiels.


    [0011] Die in Fig. 1 nur mit ihrem unteren Bereich dargestellte Kreiselpumpe ist eine mehrstufige Pumpe an sich bekannter Bauart und umfaßt ein unteres fluidleitendes Gehäuseendteil 1, dessen Unterende einen Pumpenfuß 2 trägt und dessen Oberende mit einem hohlzylindrischen, die einzelnen Pumpenstufen 3 mit radialem Abstand umgebenden Mantel 4 verbunden ist. Im gezeigten Beispiel handelt es sich um eine sogenannte Inline-Kreiselpumpe, dessen unteres Gehäuseendteil somit zwei sich diametral gegenüberliegende Anschlußstutzen 5 und 6 für das Ansaugen bzw. Abfördern des Fördermediums aufweist.

    [0012] Wenn es sich in alternativer Ausführung nicht um eine Inline-Kreiselpumpe handelt, ist das untere Gehäuseendteil nur mit einem Einlaßstutzen 5 versehen. Der Auslaßstutzen 6 befindet sich dann z. B. in einem Gehäuseendteil, dass am oberen Ende der mehrstufigen Kreiselpumpe vorgesehen ist, wie es ebenfalls bekannt ist. Unabhängig von der Bauart der Kreiselpumpe weisen die Stutzen 5 und 6 je einen Anschlußflansch 7 bzw. 8 auf, der, abgesehen von dem jeweiligen zentralen Einlaßkanal 9 bzw. Auslaßkanal 10 lochfrei ausgebildet ist. Des weiteren ist die Rückseite der Flansche schräg bzw. stark konisch verlaufend ausgebildet. Pumpen mit derartigen bekannten Flanschen werden hauptsächlich auf dem Gebiet der Chemie eingesetzt und an Rohrleitungen angeschlossen, deren Anschlußflansche ebenfalls lochfrei sind und eine stark konische Rückseite aufweisen.. Die Befestigung der Pumpenflansche an den Rohrleitungsflanschen erfolgt in diesem Fall in bekannter Weise mittels schraubbarer Klammern oder dergleichen, welche die jeweiligen Flanschpaarungen hintergreifen und so die Flansche jedes Paares aneinander drückend befestigen.

    [0013] Im gezeichneten Beispiel weist das untere Gehäuseendteil 1 zwei Anschlußstutzen 5 und 6 mit je einem Anschlußflansch 7 bzw. 8 ohne Befestigungslöcher auf. Wie es am Besten aus den Fig. 3 und 4 zu erkennen ist, sind jedem Anschlußflansch zwei sich gegenüberliegend angeordnete Befestigungsausbildungen 11 und 12 mit einem solchen Abstand voneinander zugeordnet, dass sich der jeweilige Anschlußflansch zwischen den Befestigungsausbildungen befindet, derart, dass Schraubenbolzen an dem jeweiligen Anschlußflansch vorbei in die Befestigungsausbildungen eingreifen können, wie noch klar wird.

    [0014] Wie die Fig. 2, 3 und 4 deutlich zeigen, bestehen die Befestigungsausbildungen 11, 12 aus einer Wandaussparung in dem Umfangswandaufbau 13 des Gehäuseendteils 1. Jede Wandaussparung umfaßt eine seitlich offene Aufnahme 14 für das Einsetzen einer Schraubenmutter und einen senkrecht dazu verlaufenden Durchgang 15 für das Eindrehen eines Schraubenbolzens in die in die Aufnahme eingesetzte Schraubenmutter. Die taschenartige Aufnahme weist eine solche Innenweite W auf (Fig. 3), die im wesentlichen der Schlüsselweite der Schraubenmutter entspricht. Dadurch ist ein Mitdrehen der Mutter beim Festziehen des Schraubenbolzens vermieden.

    [0015] Vorteilhaft ist der Boden der taschenartigen Aufnahme 14 mit einer Sacklochvertiefung 16 versehen, so dass sich das Ende des Schraubenbolzens, welches aus der eingesetzten Schraubenmutter herausragt, ohne störenden Einfluß in die Sacklochvertiefung hineinbewegen kann.

    [0016] Wie es sich aus Fig. 4 ergibt, ist das fluidleitende Gehäuseendteil 1 durch den Vorgang des Gießens hergestellt. Es bietet sich daher an, auch die Befestigungsausbildungen 11 und 12 in Form der Wandaussparungen beim Gießvorgang des Gehäuseendteils 1 gleichzeitig mitzugießen, weshalb die Wandaussparungen in dem Umfangswandaufbau 13 des Gehäuseendteils gießtechnisch ausgebildet sind.

    [0017] Eine alternative Ausführungsform der Befestigungsausbildungen 11 und 12 besteht darin, dass sie als Sackloch 17 mit Gewinde in dem Umfangswandaufbau 13 des Gehäuseendteils 1 ausgebildet sind, wie es in der unteren Hälfte der Fig. 5 gezeigt ist. Auch in diesem Fall das Sackloch teilweise beim Gießen des Gehäuseendteils vorbereitet, indem entweder das Sackloch als solches oder nur die Materialmenge für das Sackloch an der betreffenden Wandstelle des Gehäuseendteils mitgegossen wird. Im ersten Falle braucht nur noch das Gewinde eingeschnitten zu werden.

    [0018] Anstelle der in dem Umfangswandaufbau 13 des Gehäuseendteils 1 eingearbeiteten Wandaussparungen oder Gewindesacklöcher kann auch so vorgegangen werden, dass entsprechende Ausbildungen in einem äußeren Angußteil des Umfangswandaufbaus vorgesehen sind. Eine solche Ausbildung ist in der oberen Hälfte der Fig. 5 gezeigt. Man erkennt ein nach außen vorstehendes Angußteil 18, welches mit einem Sackloch 19 mit Gewinde versehen ist. Auch in diesem Fall kann so vorgegangen werden, dass das Sackloch als solches beim gemeinsamen Gießvorgang bereits mitgegossen wird, so dass nur noch das Gewinde eingeschnitten zu werden braucht.

    [0019] In einer weiteren alternativen Ausführungsform können auch die taschenartigen Wandaussparungen 14 und 15 in einem äußeren Angußteil entsprechend dem vorerwähnten äußeren Angußteil 18 ausgebildet sein. Diese Ausführungsform ist nicht gezeigt, jedoch für den Fachmann ohne weiteres verständlich.

    [0020] Fig. 2 zeigt außer dem vorstehend beschriebenen Gehäuseendteil 1 zwei sogenannte und an sich bekannte Ovalflansche 20 und 21 mit zwei sich diametral gegenüberliegenden Befestigungslöchern 22. Diese Ovalflansche sind in bekannter Weise mit nicht gezeigten Rohrleitungen verbunden. Weiterhin sind zwei Schraubenbolzen 23 für den linken Ovalflansch 20 gezeigt, die durch dessen Befestigungslöcher 22 gesteckt werden. Das gleiche gilt für den rechten Ovalflansch 21. Außerdem sind noch zwei Dichtungsringe 24 gezeigt, wobei je ein Dichtungsring zwischen einem lochfreien Anschlußflansch 7, 8 und dem zugehörigen Ovalflansch 20 bzw. 21 positioniert wird.

    [0021] Zur Befestigung der Ovalflansche 20 und 21 an dem zugehörigen Anschlußflansch 7 bzw. 8 des Gehäuseendteils werden zunächst Schraubenmuttern 25 in die taschenförmigen Wandaussparungen 14,15 eingesetzt, wonach die Schraubenbolzen 23, nachdem die Ovalflansche 20, 21 an den Gehäuseendteilflanschen 7 und 8 unter Zwischenfügung der Dichtungsringe 24 angesetzt worden sind, durch die Befestigungslöcher 22 der Ovalflansche 20 und 21 hindurch gesteckt und in die in den Wandaussparungen 14, 15 eingesetzten Schraubenmuttern 25 eingeschraubt werden. In Verbindung mit den Fig. 3 und 4 ist klar, dass sich die Schraubenbolzen 23 außen an den Anschlußflanschen 7 und 8 des Gehäuseendteils 1 vorbei erstrecken und ohne weiteres mit dem Gehäuseendteil 1 verbindbar sind.

    [0022] Wie weiter vorstehend erwähnt, kann auch ein oberes fluidleitendes Gehäuseendteil oder ein mittleres Gehäuseteil für eine mehrstufige Kreiselpumpe wie vorstehend beschrieben ausgebildet sein. Das obere Gehäuseendteil oder das mittlere Gehäuseteil weist somit einen Druckstutzen mit einem Anschlußflansch auf, der außer seinem Druckauslaß keine Befestigungslöcher für einen Gegenanschlußflansch aufweist, jedoch ist das jeweilige Gehäuseteil mit zwei sich gegenüberliegenden Befestigungsausbildungen 11 und 12 der gewünschten Bauart versehen. Schließlich ist die erfindungsgemäße Ausbildung auch bei einstufigen Kreiselpumpen anwendbar. In diesem Fall ist der Begriff "Gehäuseendteil" im Sinne eines Gehäuseendbereiches zu verstehen, da das Gehäuse für solche Pumpen zusammen mit den Anschlußstutzen einstückig ist

    [0023] Mit einem vorstehend beschriebenen Gehäuseendteil ist es möglich, nicht nur Rohrleitungen mit lochfreien Anschlußflanschen daran anzuschließen, sondern auch Rohrleitungen mit Gegenanschlußflanschen, welche in üblicher Weise Befestigungslöcher aufweisen, die so angeordnet sind, dass durch sie hindurchgesteckte Befestigungsbolzen sich an den lochfreien Anschlußflanschen vorbei erstrecken.


    Ansprüche

    1. Fluidleitendes Gehäuseendteil für eine Kreiselpumpe, wobei das Gehäuseendteil wenigstens einen lochfreien Anschlussflansch (7, 8) aufweist, der mit einem lochfreien Gegenanschlussflansch einer Rohrleitung unter Verwendung von den Anschlussflansch hintergreifenden Klemmmittel verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseendteil (1) im Bereich seines Anschlussflansches (7, 8) wenigstens zwei sich gegenüberliegend angeordnete, je einen Schraubenbolzen (23) aufnehmende Befestigungsausbildungen (11, 12) aufweist, die einen solchen Abstand voneinander haben, dass die Schraubenbolzen (23) an dem Anschlussflansch (7, 8) vorbei mit dem Befestigungsausbildungen (11, 12) des Gehäuseendteils verbindbar sind.
     
    2. Gehäuseendteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Anschlussflansch (7, 8) zugeordneten Befestigungsausbildungen (11, 12) je aus einer Wandaussparung des Gehäuseendteils (1) bestehen, die eine seitlich offene, taschenartige Aufnahme (14) für das Einsetzen einer Schraubenmutter (25) und einen Durchgang (15) für den in die eingesetzte Schraubenmutter (25) eingreifenden Schraubenbolzen (23) umfasst.
     
    3. Gehäuseendteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die taschenartige Aufnahme (14) der Wandaussparung eine Weite (W) aufweist, die im Wesentlichen der Schlüsselweite der Schraubenmutter (25) entspricht.
     
    4. Gehäuseendteil nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die taschenartige Aufnahme (14) der Wandaussparungen mit einer Sacklochvertiefung für das Einbringen des Endes des Schraubenbolzens (23) versehen ist.
     
    5. Gehäuseendteil nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandaussparungen (14, 15) in dem Umfangswandaufbaus (13) des Gehäuseendteils (1) gießtechnisch ausgebildet und zusammen mit dem Gehäuseendteil durch Gießen hergestellt sind.
     
    6. Gehäuseendteil nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandaussparungen (14, 15) gießtechnisch in einem äußeren Angussteil des Umfangswandaufbaus (13) des Gehäuseendteils (1) ausgebildet und zusammen mit dem Gehäuseendteil durch Gießen hergestellt sind.
     
    7. Gehäuseendteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Anschlussflansch (7, 8) zugeordneten Befestigungsausbildungen (11, 12) je aus einem Sackloch (17) mit Gewinde in dem Umfangswandaufbau (13) des Gehäuseendteils (1) bestehen.
     
    8. Gehäuseendteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Anschlussflansch (7, 8) zugeordneten Befestigungsausbildungen (11, 12) je aus einem Sackloch (19) mit Gewinde in einem äußeren Angussteil (18) des Umfangswandaufbaus (13) des Gehäuseendteils (1) bestehen.
     


    Claims

    1. A fluid-leading housing end part for a centrifugal pump, wherein the housing end part comprises at least one hole-free connection flange (7, 8) which may be connected to a hole-free counter connection flange of a pipe conduit amid the use of clamping means engaging behind the connection flange, characterised in that the housing end part (1) in the region of its connection flange (7, 8) comprises at least two fastening formations (11, 12) which are arranged lying opposite, in each case accommodate a screw bolt (23), and have such a distance to one another, that the screw bolts (23) may be connected to the fastening formations (11, 12) of the housing end part, past the connection flange (7,8).
     
    2. A housing end part according to claim 1, characterised in that the fastening formations (11, 12) allocated to the connection flange (7, 8) in each case consist of a wall recess of the housing end part (1), said recess comprising a laterally open, pocket-like receiver (14) for inserting a screw nut (25), and a passage (15) for the screw bolt (23) engaging into the inserted screw nut (25).
     
    3. A housing end part according to claim 2, characterised in that the pocket-like receiver (14) of the wall recess has a width (W) which corresponds essentially to the width across flats of the screw nut (25).
     
    4. A housing end part according to claim 2 or 3, characterised in that the pocket-like receiver (14) of the wall recesses is provided with a pocket hole deepening for introducing the end of the screw bolt (23).
     
    5. A housing end part according to one of the claims 2, 3 or 4, characterised in that the wall recesses (14, 15) in the peripheral wall construction (13) of the housing end part (1) are designed in accordance with casting technology and are manufactured together with the housing end part by way of casting.
     
    6. A housing end part according to one of the claims 2, 3 or 4, characterised in that the wall recesses (14, 15) are formed in an outer lug part of the peripheral wall construction (13) of the housing end part (1) in accordance with casting technology, and are manufactured together with the housing end part by way of casting.
     
    7. A housing end part according to claim 1, characterised in that the fastening formations (11, 12) allocated to the connection flange (7, 8) in each case consist of a pocket hole (17) with a thread in the peripheral wall construction (13) of the housing end part (1).
     
    8. A housing end part according to claim 1, characterised in that the fastening formations (11, 12) allocated to the connection flange (7, 8) in each case consist of a pocket hole (19) with a thread in an outer lug part (18) of the peripheral wall construction (13) of the housing end part (1).
     


    Revendications

    1. Partie d'extrémité de carter véhiculant du fluide pour une pompe centrifuge, la partie d'extrémité de carter présentant au moins une bride de raccordement (7, 8) sans trou, qui peut être reliée à une bride conjuguée de raccordement sans trou d'une conduite, moyennant l' utilisation de moyens de serrage saisissant par derrière la bride de raccordement, caractérisée en ce que la partie d'extrémité de carter (1) présente, dans la zone de sa bride de raccordement (7, 8), au moins deux formations de fixation (11, 12) situées dans des positions opposées l'une à l'autre et recevant chacune un boulon fileté (23), qui ont entre elles un espacement tel, que les boulons filetés (23) peuvent être reliés aux formations de fixation (11, 12) de la partie d'extrémité de carter en passant devant la bride de raccordement (7, 8).
     
    2. Partie d'extrémité de carter selon la revendication 1, caractérisée en ce que les formations de fixation (11, 12) associées à la bride de raccordement (7, 8) se composent chacune d'un évidement de paroi de la partie d'extrémité de carter (1), qui comprend un logement (14) ouvert sur le côté et en forme de poche, pour l'insertion d'un écrou de vis (25), et un passage (15) pour le boulon fileté (23) s'engageant dans l'écrou de vis (25) inséré.
     
    3. Partie d'extrémité de carter selon la revendication 2, caractérisée en ce que le logement (14) en forme de poche de l'évidement de paroi présente une largeur (W) qui correspond sensiblement à la largeur, entre pans opposés, de l'écrou de vis (25).
     
    4. Partie d'extrémité de carter selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que le logement (14) en forme de poche des évidements de paroi est doté d'une cavité en trou borgne pour l'introduction de l'extrémité du boulon fileté (23).
     
    5. Partie d'extrémité de carter selon l'une des revendications 2, 3 ou 4, caractérisée en ce que les évidements de paroi (14, 15) dans la structure de paroi périphérique (13) de la partie d'extrémité de carter (1) sont réalisés par des techniques de coulée et sont produits conjointement avec la partie d'extrémité de carter par coulée.
     
    6. Partie d'extrémité de carter selon l'une des revendications 2, 3 ou 4, caractérisée en ce que les évidements de paroi (14, 15) sont réalisés, par des techniques de coulée, dans une partie d'entrée d'injection extérieure de la structure de paroi périphérique (13) de la partie d'extrémité de carter (1) et sont produits conjointement avec la partie d'extrémité de carter par coulée.
     
    7. Partie d'extrémité de carter selon la revendication 1, caractérisée en ce que les formations de fixation (11, 12) associées à la bride de raccordement (7, 8) sont constituées chacune d'un trou borgne (17) avec filetage dans la structure de paroi périphérique (13) de la partie d'extrémité de carter (1).
     
    8. Partie d'extrémité de carter selon la revendication 1, caractérisée en ce que les formations de fixation (11, 12) associées à la bride de raccordement (7, 8) sont constituées chacune d'un trou borgne (19) avec filetage dans une partie d'entrée d'injection (18) extérieure de la structure de paroi périphérique (13) de la partie d'extrémité de carter (1).
     




    Zeichnung