[0001] Die Erfindung betrifft ein Modul zum Aufbau von Plattformen, Wänden, Dächern, Bühnen
oder Bodenflächen und ist insbesondere für die Verwendung im Freien geeignet.
[0002] Verschiedenste Veranstaltungen wie kulturelle, wissenschaftliche und sportliche Darbietungen
oder die Präsentation neuer Produkte benötigen oftmals stabile und sichere Böden bzw.
Plattformen, auf denen die entsprechenden Veranstaltungsaufbauten wie Bühnen, Kulissen,
Messestände, Tribünen oder Bestuhlungen errichtet werden können. Häufig finden solche
Veranstaltungen im Freien statt, und deren zeitliche Dauer ist oft auf wenige Stunden
oder Tage begrenzt. Die Errichtung einer Unterbaukonstruktion mit herkömmlichen Mitteln
wie Gitterrosten bzw. aus dem Gerüstbau bekannten Elementen ist sehr arbeitsintensiv.
Bei stark unebenen Flächen kann der Anteil am Gesamtaufwand für die Unterbaukonstruktion
bis zu 60% betragen. Insbesondere die Nivellierung der zu errichtenden Bodenflächen
erweist sich dabei als problematisch und als zeit- und konstenintensiver Faktor.
[0003] Aus der US-Patentschrift 5 323 564 ist ein wiederverwendbares Bühnensegment bekannt,
das zum Aufbau von ebenen Bühnenoberflächen dient. Hierzu werden nebeneinander angeordnete
Bühnensegmente miteinander verbunden. Das beschriebene Bühnensegment weist ein Grundelement
auf, das aus einer Mehrzahl von Längs- und Querträgern zusammengesetzt ist und eine
Deckoberfläche trägt. Des weiteren sind Verbindungsmittel zum Verbinden der Bühnensegmente
und Stützeinrichtungen für eine reibungsarme Auflage der Bühnensegmente vorgesehen.
[0004] Aus der Druckschrift G 91 02 477.3 U1 ist ein Podestsegment bekannt, dass einen ein
Rastermaß aufweisenden Rahmen umfasst, der eine Deckplatte trägt. Des weiteren sind
in den Rahmen einklappbare höhenverstellbare Füße und Montageelemente zum Verbinden
von im Raster nebeneinander stehenden Podestsegmenten vorgesehen. Das Podestsegment
dient zum Aufbau von Bühnenpodesten, wobei immer nur nebeneinander angeordnete Podestsegmente
miteinander verbunden werden können.
[0005] Nachteilig bei den im Stand der Technik beschriebenen Vorrichtungen ist, dass diese
lediglich ein Zusammenbauen ebener Bühnen ermöglichen und dass darüber hinaus deren
Stabilität und die Stabilität der gesamten Anordnung nur durch die von den Rahmen
getragenen Deckplatten gewährleistet ist.
[0006] Demgegenüber weist das erfindungsgemäße Modul zum Aufbau von Plattformen, Bühnen,
Wänden oder Bodenflächen einen Leiterrahmen, der aus einer Mehrzahl von Längs- und
Querträgern zusammengesetzt ist, als tragende Struktur auf. Dem erfindungsgemäßen
Modul sind Stützeinrichtungen zugeordnet. Der Leiterrahmen weist Anschlußpunkte auf,
an denen die Verbindungsmittel vorgesehen sind. Es ist ein form- und kraftschlüssiges
Verspannen von kupplungsseitigen und stekkerseitigen Verbindungsmitteln und somit
ein Verbinden von Modulen (1) möglich. Eine Geometrie der Anschlußpunkte ist so gewählt
ist, dass das Andocken von Modulen miteinander in allen räumlichen Richtungen möglich
ist.
[0007] Das erfindungsgemäße Plattformmodul umfasst somit einen Leiterrahmen, Stützeinrichtungen
und Verbindungsmittel. Der Leiterrahmen ist aus einer Mehrzahl von Längs- und Querträgern,
die vorzugsweise orthogonal zueinander ausgerichtet sind, aufgebaut. Der Leiterrahmen
stellt die tragende Struktur des Moduls dar. An seiner Oberseite können Abdeckelemente
angebracht sein, die die Moduloberfläche bilden. Eine solche Konstruktion ermöglicht
eine hohe Stabilität und Tragfähigkeit bei gleichzeitig geringem Eigengewicht.
[0008] An dem Leiterrahmen sind Verbindungsmittel vorgesehen, die ein schnelles und sicheres
Verbinden bzw. Trennen nebeneinander und nebeneinander angeordneter Plattformmodule
ermöglichen. Die Verbindungsmittel können an Enden und an den Kreuzungspunkten der
Längs- und Querträger vorgesehen sein. Sie sind vorzugsweise nach der Art von Kupplungs-
und Stekkermitteln aber auch als Schraub- und Drehverschlüsse gestaltet. Die steckerartigen
Verbindungsmittel erstrecken sich im wesentlichen in Längsrichtung der Träger. Dadurch
können die steckerartigen Verbindungsmittel konstruktiv einfach am Träger in Längsrichtung
verschiebbar bzw. ein- und ausfahrbar angeordnet werden. Dadurch wird es ermöglicht,
dass die steckerartigen Mittel nur bei Bedarf, d.h. zum Verbinden mit einem weiteren
Modul, aus dem Modul bzw. dem Träger herausgefahren bzw. herausgeschoben werden. Nicht
verwendete steckerartige Verbindungsmittel stehen folglich nicht aus dem Träger bzw.
dem Plattformmodul hervor. Die Verbindungsmittel werden so zum einen vor Beschädigung,
z.B. während des Transportes oder beim Aufbau geschützt und außerdem wird auch einer
Verletzungsgefahr infolge hervorstehender Kanten vorgebeugt.
[0009] Weiterhin ist eine Konstruktion mit ausfahrbaren Verbindungsmitteln auch hinsichtlich
des Verbindens mehrere Module untereinander vorteilhaft. Dadurch wird vermieden, dass
durch die Verbindungsmittel eine Vorzugsrichtung für die Annäherung/Ausrichtung der
Module zueinander vorgegeben wird, z.B. in Form einer von Einrasthaken /-ösen bestimmten
horizontalen oder vertikale Bewegung. Die Ausrichtung der Module aneinander wird so
durch die Verbindungsmittel nicht behindert und dadurch wesentlich vereinfacht. Die
Module können zuerst aneinander ausgerichtet werden und dann die Position der Module
zueinander durch Ausfahren des steckerartigen Verbindungsmittels in das kupplungsartige
Verbindungsmittel gesichert werden.
[0010] Die Verbindungsmittel können in Form von Schraub- und Drehverschlüssen vorliegen.
Diese sind vorzugsweise an den Oberflächen und Unterseiten des Moduls angeordnet.
Je 9 m
2 Fläche werden vorzugsweise 4 Anschlusspunkte vorgesehen. Durch diese Anschlusspunkte
können weitere Module als Wände, Stützen und Applikationen jeder Art befestigt werden.
Die Geometrie der Anschlusspunkte ist so gewählt, dass das Andocken von Modulen miteinander
in allen räumlichen Richtungen und in jeder Lage ermöglicht wird. Somit stehen alle
sechs Seiten des Moduls als Andockfläche zur Verfügung.
[0011] Dem Modulelement sind, vorzugsweise an den Kreuzungspunkten des Leiterrahmens, Stützeinrichtungen
zugeordnet, mit denen sich das Plattformmodul auf dem Boden bzw. Untergrund abstützt.
Die Stützeinrichtungen sind vorzugsweise einzeln in der Höhe verstellbar, wodurch
das Plattformmodul ohne zusätzliche Mittel und im wesentlichen unabhängig von der
Untergrundbeschaffenheit waagerecht ausgerichtet werden kann. Die Stützeinrichtungen
können derart gestaltet sein, dass sie in das Modul eingefahren werden können. Dadurch
ist gewährleistet, dass Plattformmodule für Transport oder Lagerung platzsparend aufeinander
stapelbar sind. Die Stützeinrichtungen sind bevorzugt an den Kreuzungspunkten von
Längs- und Querträgern vorgesehen, da diese Bereiche durch eine hohe Belastbarkeit
ausgezeichnet sind und das Modul bzw. die Plattform dadurch hohe Flächenlasten tragen
kann.
[0012] Vorzugsweise sind Seitenwände vorgesehen. Diese werden durch Platten oder Seitenelemente
gebildet, die an den Stirnseiten der Längs- und Querträger angeordnet sind und Öffnungen
für die Verbindungsmittel aufweisen. Die Seitenflächen sind so gestaltet, dass Längskanten
an der oberen Oberflächenseite des Moduls gegenüber der Seitenfläche eine Nut oder
eine Fase bilden. Beim Aneinanderfügen zweier Module bildet sich dadurch im oberen
Bereich von aneinanderliegender Seitenwände ein Kanal aus. Auf der Oberfläche der
montierten Plattform wird dadurch entlang der Modulkanten ein Kanalsystem geschaffen,
in dem Versorgungsleitungen verlegt werden können. Die Kabelkanäle können nach dem
Verlegen der Leitungen schnell und einfach durch entsprechende Abdeckungen verschlossen
werden, wodurch eines ebene Plattformoberfläche erhalten bleibt.
[0013] Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung
und der beiliegenden Zeichnung.
[0014] Die Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher erläutert.
- Figur 1
- zeigt ein erfindungsgemäßes Plattformmodul in Draufsicht,
- Figur 2
- zeigt vier miteinander verbundene Plattformmodule in Draufsicht,
- Figur 2a
- zeigt eine Schnittansicht der Figur 2 entlang der Linie Y-Y,
- Figur 3
- zeigt mehrere Oberflächenelemente in Drauf- und Seitenansicht,
- Figur 4
- zeigt in Draufsicht einen Ausschnitt des Moduls im Bereich einer Verbindungseinrichtung
,
- Figur 5
- zeigt drei Ansichten eines Verbindungsbolzen,
- Figur 6
- zeigt drei Ansichten eines Verriegelungskeils,
- Figur 7
- zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie X-X von Figur 4,
- Figur 8
- zeigt eine schematische Darstellung von steckerseitigem und kupplungsseitigem Verbindungsmittel
in wirkeingriff und
- Figur 9
- zeigt in Schnittdarstellung eine Stützvorrichtung des erfindungsgemäßen Plattformmoduls
.
- Figur 10
- zeigt einen mittels des erfindungsgemäßen Moduls aufgebauten Container in perspektivischer
Ansicht.
- Figur 11
- zeigt eine weitere Anwendung des erfindungsgemäßen Moduls in perspektivischer Ansicht.
- Figur 12
- zeigt eine komplexe Anwendung des erfindungsgemäßen Moduls in perspektivischer Ansicht.
- Figur 13
- zeigt vier erfindungsgemäße Modulelemente mit einer Stützeinrichtung.
[0015] Figur 1 zeigt in Draufsicht ein erfindungsgemäßes Plattformmodul 1, das einen Leiterrahmen
2, Oberflächen bzw. Abdeckelemente 5, Seitenelementen 6, Verbindungseinrichtungen
7 und Stützeinrichtungen 8 umfaßt.
[0016] Der Leiterrahmen 2 bildet die tragende Grundkonstruktion des Plattformmoduls 1. Dieser
ist beispielsweise aus Stahlträgern mit quadratischem Hohlprofil aufgebaut. Im Ausführungsbeispiel
sind vier Querträger 21 mit zwei Längsträgern 22 verschweißt. Längsträger 21 und Querträger
22 sind zueinander orthogonal ausgerichtet und in einer Ebene derart angeordnet, daß
die Kreuzungspunkte 9 von Querträgern 21 mit Längsträgern 22 in gleichmäßigem Abstand
zu den entsprechenden Enden 23, 24 von dem Querträger 21, 22 angeordnet sind. An Kreuzungspunkten
9 von Längsträgern 21 und Querträgern 22 sind jeweils Stützeinrichtungen 8 angeordnet.
Verbindungseinrichtungen 7 sind an beiden Enden von Querträgern 21 und Längsträgern
22 vorgesehen.
[0017] Durch die Anordnung von Längs- und Querträgern 22, 21 wird ein Rastermaß für die
Stützeinrichtungen 8 und die Verbindungseinrichtungen 7 vorgegeben. Dabei ist das
Rastermaß so gewählt, daß der Abstand entlang der Querträger 21, d.h. entlang der
Querseite 11 des Plattenmoduls, in dem Rasterabstand entlang des Längsträgers 22,
also den Längsseiten 12 des Plattformmoduls 1, wiederkehrt. Dadurch wird erreicht,
daß die Plattformmodule 1 nicht nur jeweils entlang ihrer Längsseiten 11 bzw. ihrer
Querseiten 12, sondern auch über Längsseite 11 und Querseite 12 untereinander verbunden
werden können. Form und Größe einer aus Modulen 1 aufzubauenden Plattform lassen sich
so variabler gestalten.
[0018] Die Kreuzungspunkte 9 der Querträger 21 und Längsträger 22 können als Befestigungsort
der Stützeinrichtungen 8 vorgesehen sein. Aus diesem Grunde weisen Längsträger 22
und Querträger 21 im Kreuzungspunkt 9 auf Ober- und Unterseite vorzugsweise als Durchgangsbohrungen
ausgeführt Öffnungen auf. In der unteren Öffnung werden die Stützeinrichtungen 8 befestigt
und die obere Öffnung dient als Zugangsöffnung für dieselbe.
[0019] Die Verbindungseinrichtungen 7 sind im Bereich der Enden 23, 24 der Querträger 21
und Längsträger 22 vorgesehen. Die Verbindungseinrichtungen 7 sind als eine Stecker-Kupplung-Verbindung
realisiert und umfassen steckerseitige Verbindungsmittel 71 und kupplungsseitige Verbindungsmittel
72. Die steckerseitigen Verbindungsmittel 71 sind in den Stahlträgern 21, 22 ein-
und ausfahrbar (verschiebbar) vorgesehen. Die steckerseitigen Verbindungsmittel 71
werden so im eingezogenen Zustand, z.B. beim Transport, vor Beschädigungen geschützt.
Die Verbindungseinrichtungen 7 sind in den offenen Enden 23, 24 der Stahlträger montiert.
[0020] Im Ausführungsbeispiel sind jeweils steckerseitige Verbindungsmittel 71 und kupplungsseitige
Verbindungsmittel 72 entlang einer Längsseite 11 und Querseite 12 des Plattformmoduls
vorgesehen. Es ist aber auch eine alternierende Anordnung von kupplungsseitigen und
steckerseitigen Verbindungsmitteln 71, 72 möglich.
[0021] Auf der Oberseite des Leiterrahmens 2 sind Oberflächenelemente 5 befestigt, die die
Oberfläche des Plattformmoduls 1 bilden. Seitenelemente 6 sind an den Stirnseiten
der Querträger 21 und Längsträger 22 angebracht und bilden Längsseitenwände 61 und
Querseitenwände 62. Das Modul 1 weist somit vier ebene Seitenflächen und eine ebene
Oberfläche auf, die im wesentlichen glatt mit der Umgebung abschließen.
[0022] In den Seitenelementen 6 sind Öffnungen 63 vorgesehen, durch die die Verbindungseinrichtungen
7 mit Verbindungseinrichtungen benachbarter Plattformmodule zusammenwirken können.
Zum Aufbau einer Plattform werden die Plattformmodule 1 an ihren Längs- oder Querseiten
aneinander angrenzend ausgerichtet und mit Hilfe der Verbindungseinrichtungen 7 fest
miteinander verbunden. Durch eine entsprechende Aneinanderordnung mehrerer Plattformmodule
1 können in ihrer Größe weitgehend frei skalierbare Plattformflächen geschaffen werden.
[0023] Figur 2 zeigt in Draufsicht eine beispielhafte Plattform, die aus vier miteinander
verbundenen Plattformmodulen 1 aufgebaut ist. Einander zugeordnete Querträger 21 bzw.
Längsträger 22 jeweils benachbarter Plattformmodule 1 sind über die Verbindungseinrichtungen
7 fest miteinander verbunden, wodurch ein erweiterter Leiterrahmen in der Größe der
aufzubauenden Plattform gebildet wird.
[0024] Figur 2a zeigt einen Längsschnitt durch die Plattform entlang Schnittlinie Y-Y. Die
Plattform steht auf Stützeinrichtungen 8 der jeweiligen Plattformmodule 1. Im Ausführungsbeispiel
weist jedes Modul 1 acht derartige Stützeinrichtungen 8 auf. Über die Stützeinrichtungen
8 wird die Flächenlast auf den Untergrund übertragen. Die Stützeinrichtungen 8 sind
höhenverstellbar ausgeführt. Dadurch können Bodenunebenheiten durch Einstellen einer
entsprechenden Stützweite einfach ausgeglichen werden. Die Plattform bzw. die einzelnen
Module 1 können so beim Aufbau ohne zusätzliche Einrichtungen schnell in der Höhe
nivelliert werden. In Abhängigkeit von der benötigten Flächenlast müssen nicht alle
acht Stützeinrichtungen 8 eines Moduls 1 zum Abstützen der Plattform eingesetzt werden,
wodurch ein schnellerer Aufbau und Abbau ermöglicht wird.
[0025] Figur 3 zeigt vier einzelne Oberflächenelemente 5 mit unterschiedlicher Breite in
Drauf- und Seitenansicht. Eine Mehrzahl dieser Elemente in geeigneter Breite ist in
Nebeneinanderanordnung durch Schraub- oder Schweißverbindungen an dem Leiterrahmen
2 befestigt und bildet dann die Moduloberfläche. Als Oberflächenelemente 5 sind gelochte
Edelstahl-Kassetten vorgesehen. Die Edelstahl-Kassetten 5 weisen einen im wesentlichen
U-förmigen Querschnitt auf. Die Lochung der Kassetten 5 ermöglicht zum einen eine
Befestigung von Veranstaltungsaufbauten in diesem Lochraster und damit eine sehr flexible
Anschlußgestaltung zur Plattformoberfläche. Zum anderen wird sichergestellt, daß sich
auf der Plattformoberfläche keine Flüssigkeitslachen, z.B. durch Regenwasser, ausbilden
können.
[0026] Wie in den Figuren 1 und 2 gezeigt sind die Oberflächenelemente 5 so dimensioniert,
daß die gebildete Oberfläche kleiner als die äußeren Abmessungen des Leiterrahmens
ist und von den Längs- und Querseitenwänden 61 und 62 des Moduls 1 zumindest teilweise
eingefaßt wird. Figur 7 zeigt dies im Detail. Die Längs- und Querseitenwände 61 und
62 weisen in Höhe der Oberflächenelemente 5 eine Schulter 64 auf. Beim Verbinden zweier
Plattformmodule 1 wird in der Plattformoberfläche zwischen den Modulen durch die aneinanderliegenden
Schultern 64 ein Kanal 65 gebildet. Dieser Kanal ist zum Verlegen von Kabeln oder
anderen Versorgungsleitungen geeignet. Durch ein entsprechendes Abdeckelement 66,
z.B. ein U-förmiges Profil, kann der Kanal geschlossen und eine ebene Plattformoberfläche
ausgebildet werden.
[0027] Figur 4 zeigt in Draufsicht einen Ausschnitt im Bereich der Verbindungseinrichtung
7, nämlich des steckerseitigen Verbindungsmittels 71, das in einem Längsträger 4 angeordnet
ist und des kupplungsseitigen Verbindungsmittels 72, das in einem Querträger 3 angeordnet
ist. Das steckerseitige Verbindungsmittel 71 umfaßt einen innerhalb des Längsträgers
4 verschiebbar angeordneten Verbindungsbolzen 711, der mit einem Verriegelungskeil
721 des kupplungsseitigen Verbindungsmittels zusammenwirkt. In Figur 4 ist der Verbindungsbolzen
711 im ausgefahrenen Zustand und in Wirkverbindung mit dem Verriegelungskeil 721 dargestellt.
[0028] Aus Gründen der Übersichtlichkeit und zum besseren Verständnis ist der Verbindungsbolzen
711 in Figur 5 und der Verriegelungskeil 721 in Figur 6 in jeweils drei Ansichten
dargestellt.
[0029] Der in Figur 5 gezeigte Verbindungsbolzen 711 weist ein befestigungsseitiges Ende
712 von zylindrischer Gestalt auf. In Richtung des steckerseitigen Endes 713 ist der
Verbindungsbolzen 711 konisch verjüngt ausgebildet. Ein mittlerer Bereich 714 zwischen
steckerseitigem Ende 713 und befestigungsseitigem Ende 712 ist durch zwei Aussparungen
plattenartig ausgebildet. Dieser Bereich 714 weist in Richtung des befestigungsseitigen
Endes 712 senkrechte Wangenflächen 716 und in Richtung des steckerseitigen Endes 713
geneigte Wangenflächen 717 auf.
[0030] Der in Figur 6 gezeigte Verriegelungskeil 721 ist so geformt, daß er in die Aussparungen
des mittleren Bereiches 714 des Verbindungsbolzens formschlüssig eingreifen kann.
Dazu ist der Verriegelungskeil 721 durch einen Schlitz 723 gabelartig gestaltet. Der
Schlitz 723 erstreckt sich bis in eine Durchgangsbohrung 722 mit gegenüber der Schlitzbreite
größerem Durchmesser. Die Breite des Schlitzes 723 entspricht der Breite des scheibenförmigen
mittleren Bereiches 714 des Verbindungsbolzens 711. Die Bohrung 722 ist so dimensioniert,
daß das steckerseitige Ende 713 des Verbindungsbolzens 711 hindurchführbar ist. Im
Gegensatz zum Verbindungsbolzen 711 ist der Verriegelungskeil 721 im Stahlträger 21,
22 senkrecht zur Längsachse und damit auch senkrecht zur Längsachse der Verbindungsrichtung
von stecker- und kupplungsseitigen Verbindungsmittel 71, 72 verschiebbar angeordnet.
Bohrungen 724 und 725 in der Ober- und Unterseite des Verriegelungskeils dienen als
Führungen dieser Bewegung.
[0031] Bezugnehmend auf die Figuren 7 und 8 wird nun ein Verriegelungsvorgang erläutert.
Figur 7 ist eine Schnittansicht entlang der Linie X-X von Figur 4. Figur 8 ist eine
schematische Darstellung der steckerseitigen und kupplungsseitigen Verbindungsmittel
71, 72 im Wirkeingriff. Das befestigungsseitige Ende 712 des Verbindungsbolzens 711
ist mit einem Schlitten 718 verbunden. Der Schlitten ist entlang einer Führungsschiene
719 verschiebbar angeordnet. Über einen schwenkbar gelagerten Hebel 720 kann der Schlitten
718 mit dem Verbindungsbolzen 711 entlang der Führungsschiene 719 bewegt werden, wobei
der Hebel 720 vollständig unterhalb der durch die Befestigungselemente 5 gebildeten
Oberfläche angeordnet ist. Durch Aussparungen im Oberflächenelement 5 kann ein Betätigungselement
73 in Eingriff mit dem Hebel 720 gebracht werden und der Verbindungsbolzen 711 durch
Schwenken des Betätigungselementes 73 ein- und ausgefahren werden. In Figur 7 sind
die beiden Endstellungen des Hebels 720 und des Betätigungselementes 73 bei ein- und
ausgefahrenen Verbindungsbolzen 711 dargestellt.
[0032] Der Verriegelungskeil 721 wird über die Bohrungen 724 entlang zweier Bolzen 726 geführt
und dabei senkrecht zur Verbindungsrichtung verschoben. Zum Steuern der Bewegung ist
eine Schraube 727, die in der Gewindebohrung 725 läuft, vorgesehen. Zum Verbinden
zweier Plattformmodule werden diese zunächst bündig aneinander ausgerichtet, wobei
der Verbindungsbolzen eingefahren ist und der Verriegelungskeil 721 in einer unteren
Stellung positioniert ist.
[0033] In dieser Stellung fluchten bei bündig ausgerichteten Plattformmodulen 1 die Öffnungen
63 in den Längs- bzw. Querseitenwänden 61, 62, die Durchgangsbohrung 722 des Verriegelungskeils
721 und das steckerseitige Ende 713 des Verbindungsbolzens 711 miteinander. Wird nun
der Verbindungsbolzen 711 ausgefahren, so tritt das steckerseitige Ende 713 durch
die Öffnungen 10 der Längs- bzw. Querseitenwände 61, 62 und die Durchgangsbohrung
722 des Verriegelungskeils 721 hindurch, bis sich der mittlere Bereich 714 des Verbindungsbolzens
711 im Bereich der Durchgangsbohrung 722 befindet.
[0034] Durch Drehen der Schraube 727 wird der Verriegelungskeil 721 verschoben, so daß der
Schlitz 723 des Verriegelungskeils 721 entlang des scheibenförmigen mittleren Bereiches
714 geführt wird. Die geneigte Wangenfläche 717 des Verbindungsbolzens 711 und die
Keilform des Verriegelungskeil 721 bewirken beim Verschieben des Verriegelungskeils
721 ein form- und kraftschlüssiges Verspannen von kupplungsseitigen 71 und steckerseitigen
Verbindungsmitteln 72 und somit ein Verbinden der Plattenmodule 1.
[0035] Figur 9 zeigt in Schnittdarstellung eine Stützvorrichtung 8 des erfindungsgemäßen
Plattformmoduls 1. Die Stützvorrichtung 7 ist als höhenverstellbare Spindelkonstruktion
ausgeführt. Eine Gewindebuchse 82 ist in der unteren Öffnung 24 eines Stahlträgers
21, 22 so angeordnet, daß sie sich im wesentlich im Innern des Stahlträgers erstreckt.
Eine feste Verbindung von Gewindebuchse 82 und Stahlträger 21, 22 wird durch Verschweißen
sichergestellt.
[0036] In der Gewindebuchse 82 ist eine Spindel 81 geführt. Die Spindel 81 ist in ihrer
Länge so bemessen, daß sie vollständig in das Plattformmodul 1 eingefahren werden
kann. Eine Höhenverstellung der Spindel 81 erfolgt von der Oberseite des Plattformmoduls
1. Dazu sind in der Oberseite des Stahlträgers 21, 22 und den Oberflächenelementen
5 Öffnungen 23 vorgesehen, über die ein oberes Ende der Spindel 81 zugänglich ist.
Bei Bedarf, beispielsweise bei hohen Bodenunebenheiten, können die Spindeln 81 ohne
großen Aufwand gegen Spindeln mit längerem Verstellweg ausgetauscht werden.
[0037] Im Einsatz, d.h. bei aufgestellter Plattform, wird die Stützlast der Spindel 81 über
eine Lastverteilungsplatte 84 auf den Untergrund verteilt. Die Lastverteilungsplatte
84 ist während des Transportes durch (nicht dargestellte) Befestigungsmittel an dem
Plattformmodul 1 befestigt.
[0038] Im Bereich der Stützeinrichtung sind an den Stahlträgern 21, 22 oberhalb der Spindeln
81 Befestigungselemente 85 vorgesehen. An diesen Befestigungselementen 85 können Veranstaltungsaufbauten
sicher verankert werden. Die Befestigungselemente 85 können in einer einfachen Ausführungsform
entsprechend dimensionierte Muttern sein, die auf die Spindel 81 aufschraubbar sind.
Über Adapterplatten, die an den Befesigungselementen 85 anbringbar sind, können weitere
Anschlußmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Nicht genutzte Befestigungselemente
85 bzw. Stützspindeln 82 werden durch einen Abdeckteller 86 abgedeckt.
[0039] Über die Befestigungselemente 85 können Kräfte auch direkt auf die Spindeln 81 geleitet
werden. Dadurch können im Bereich der Stützeinrichtungen 8 höhere Lasten getragen
werden, da diese nicht auf den Leiterrahmen 2 übertragen werden. Dadurch wird die
Möglichkeit geschaffen, die Module 1 auch als Geschoßdecke zu verwenden, d.h. Plattformen
mit mehreren Etagen aufzubauen.
[0040] Das Befestigungselement 85 weist an seiner Oberseite eine Vertiefung 86 auf, in die
ein an der Unterseite des Stahlträgers hervorstehender Bereich 83 der Gewindebuchse
82 beim Aufeinanderstapeln der Module 1 greift. Damit wird eine stabile und sichere
Aufeinanderstapelung der Plattformmodule 1 ermöglicht.
[0041] In Figur 10 ist ein mittels der erfindungsgemäßen Module 1 aufgebauter Container
100 dargestellt. Zu erkennen ist, wie die Module an ihren Längs- und Querseiten einander
angrenzend ausgerichtet sind und mit Hilfe der Verbindungseinrichtungen 7 fest miteinander
verbunden sind. Die Module 1 sind derart ausgebildet, daß die Oberflächenelemente
5 an den Kreuzungspunkten 9 und Endpunkten des Leiterrahmens 2 Anschlußpunkte 51 aufweisen,
an denen die Verbindungsmittel 7 vorgesehen sind. Entsprechend weisen die Seitenelemente
6 der Module 1 Öffnungen 63 auf, durch die die Verbindungsstücke 7 ragen können. Die
Anschlußpunkte 51 sind so gestaltet, daß die Module in allen räumlichen Richtungen
aneinandergekoppelt werden können. Dabei ermöglichen die Anschlußpunkte 51 auch ein
Justieren der angeschlossenen Bauteile. Des weiteren können die Anschlußpunkte 51
auch bereits bei der Frachtsicherung der Module 1 zum Einsatz kommen.
[0042] In der Darstellung sind ebenfalls Ergänzungselemente, nämlich Glaswände 110, zu erkennen.
Ergänzungselemente unterstützen die Eigenschaft der erfindungsgemäßen Module 1, dreidimensionale
und in allen räumlichen Richtungen skalierbare Aufbauten errichten zu können. Die
Module sind so aufgebaut, daß ihre Unterkonstruktion für die Abtragung der Lasten
in allen räumlichen Richtungen ausreichend tragfähig ist. Die Gebrauchstauglichkeit
der Module 1 ist durch ausreichende Steifigkeit in allen räumlichen Richtungen gegeben.
Die Module 1 sind so entworfen, daß sie zwar leicht genug sind, eine schnelle und
preiswerte Montage zu ermöglichen, jedoch durch Eigengewicht gegen abhebende Lasten
infolge Windlast im Freien ausreichend Sicherheit bieten. Bei Modulen 1, die als Bodenfläche
vorgesehen sind, können in Hohlräumen des Leiterrahmens 2 Wassersäcke angebracht werden,
um das Gewicht zu erhöhen und auf diese Weise zusätzliche Sicherheit zu geben.
[0043] In Figur 11 ist eine weitere Einsatzmöglichkeit des erfindungsgemäßen Moduls dargestellt.
Der dargestellte Aufbau umfaßt acht Module 1 und als Ergänzungselemente zwei Stützbalken
120, die eine zusätzliche Abstützung der beiden als Überdachung eingesetzten Module
1 bieten.
[0044] In Figur 12 ist eine komplexe Anwendung des erfindungsgemäßen Moduls 1 dargestellt.
Bei den die Grundfläche bildenden Modulen 1 sind deutlich die Anschlußpunkte 51 zu
erkennen, die ein Aneinanderbauen der Module 1 in allen räumlichen Richtungen ermöglichen.
Entsprechend sind in den Seitenflächen 6 als Anschlußpunkte die Öffnungen 63 vorgesehen.
[0045] Der in der Darstellung gezeigte dreigeschossige Aufbau umfaßt eine Vielzahl von Ergänzungselementen.
So sind eine Mehrzahl von Stützbalken 120 zu erkennen, die bei dieser Ausführungsform
den mehrgeschossigen Aufbau ermöglichen. Des weiteren sind zwei Rampen 124 vorgesehen,
die aber auch aus erfindungsgemäßen Modulen 1 zusammengesetzt sein können. Die Rampen
124 ermöglichen den Übergang von einem Geschoß zu dem nächsten. Dabei sind an den
Rampen 124 Geländer 126 angebracht, die aus Sicherheitsgründen vorgesehen sind.
[0046] In Figur 13 sind ausschnittsweise vier Modulelemente 1 mit einer zugeordneten Stützeinrichtung
8 in Draufsicht dargestellt. Dabei ist die Stützeinrichtung 8 im Bereich des Punktes
130 angeordnet, an dem die vier Modulelemente 1 aneinander stoßen. Dabei greift die
Stützeinrichtung an den Abdeckelementen 5 der Modulelementen 1 an.
[0047] Wie die Figuren zeigen, können die Plattformmodule 1 als horizontale und auch als
vertikale Flächen zusammengefügt werden. Die Module sind insbesondere für die Verwendung
im Freien oder in Messehallen geeignet, um so eine Plattform bzw. einen stabilen Boden
mit Befestigungsmöglichkeiten für Aufbauten zur Verfügung zu stellen.
[0048] Einzelne Module können auch speziell an bestimmte Aufgabenstellungen angepaßt und
mit entsprechender Ausrüstung versehen sein. Beispielsweise können Module für den
Anschluß von Audio-, Video- oder anderen Geräten (Beleuchtungseinheiten und dergleichen)
vorbereitet sein und entsprechende Anschlußelemente oder auch die Geräte selbst umfassen.
Zur Gestaltung unterschiedlichster Plattformen können die Module auch unterschiedliche
Formen wie geschwungene Seitenränder und dergleichen aufweisen.
[0049] Mit dem erfindungsgemäßen Plattformmodul ist es möglich, frei skalierbare Bodenflächen
bzw. Unterbaukonstruktionen in kurzer Zeit und mit geringem technischen Aufwand auf-
und abzubauen. Das Plattformmodul gestattet eine flexible Gestaltung der zu errichtenden
Boden-/Präsentationsflächen, wobei eine hohe Tragfähigkeit und einfache und effektive
Nivellierung der Plattformoberfläche gewährleistet ist.
1. Modul zum Aufbau von Plattformen, Bühnen, Wänden oder Bodenflächen, mit
- einem Leiterrahmen (2) als tragende Struktur, der aus einer Mehrzahl von Längs-
und Querträgern (21, 22) zusammengesetzt ist,
- Stützeinrichtungen (8), die dem Modul (1) zugeordnet sind, und
- Verbindungsmitteln (7), die an dem Leiterrahmen (2) vorgesehen sind,
wobei der Leiterrahmen (2) Anschlußpunkte (51) aufweist, an denen die Verbindungsmittel
(7) vorgesehen sind,
so dass ein form- und kraftschlüssiges Verspannen von kupplungsseitigen (71) und steckerseitigen
Verbindungsmitteln (72) und somit ein Verbinden von Modulen (1) möglich ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Geometrie der Anschlußpunkte (51) so gewählt ist, dass das Andocken von Modulen
(1) miteinander in allen räumlichen Richtungen möglich ist.
2. Modul nach Anspruch 1, bei dem Seitenflächen (6) vorgesehen sind.
3. Modul nach Anspruch 2, bei dem Öffnungen (63) in den Seitenflächen (6) für die Verbindungsmittel
(7) vorgesehen sind.
4. Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem an einer Oberseite des Moduls (1)
eine Moduloberfläche bildende Abdeckelemente (5) vorgesehen sind.
5. Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die Längs- und Querträger (21, 22)
orthogonal zueinander ausgerichtet sind.
6. Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem die Stützeinrichtungen (8) einzeln
in der Höhe verstellbar sind.
7. Modul nach Anspruch 6, bei dem die Stützeinrichtung (8) als höhenverstellbare Spindelkonstruktion
ausgeführt ist, und eine Höhenverstellung einer Spindel (81) von der Oberseite des
Moduls (1) erfolgt.
8. Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem die Stützeinrichtungen (8) derart
gestaltet sind, daß sie in das Modul (1) einzufahren sind.
9. Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem die Stützeinrichtungen (8) an dem
Leiterrahmen (2) angeordnet sind.
10. Modul nach Anspruch 9, bei dem die Stützeinrichtungen (8) an Kreuzungspunkten (9)
von Längs- und Querträgern (21, 22) angeordnet sind.
11. Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei dem die Verbindungsmittel (7) nach Art
vom Kupplungs- und Steckermitteln (71, 72) gestaltet sind.
12. Modul nach Anspruch 11, bei dem das Kupplungsmittel (72) als Verriegelungskeil (721)
und das Steckermittel (71) als verschiebbar angeordneter Verbindungsbolzen (711) ausgebildet
sind.
13. Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei dem die Verbindungsmittel (7) im wesentlichen
in Längsrichtung der Längs- und Querträger (21, 22) angeordnet sind.
14. Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 13, bei dem die Abdeckelemente (5) als gelochte
Kassetten mit U-förmigem Querschnitt ausgebildet sind.
15. Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 14, bei dem an den Kreuzungspunkten (9) der Längs-
und Querträger (21, 22) die Verbindungsmittel (7) vorgesehen sind.
16. Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 15, bei dem an den Enden der Längs- und Querträger
(21, 22) die Verbindungsmittel (7) vorgesehen sind.
17. Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bei dem beim Aneinanderfügen zweier Module
(1) sich im oberen Bereich von aneinanderliegender Seitenwände ein Kanal ausbildet.
18. Modul nach einem der Ansprüche 1 bis 17, mit dem eine Plattform mit Befestigungsmöglichkeiten
für Aufbauten zur Verfügung zu stellen ist.
1. Module for constructing platforms, stages, walls or flooring, with
- a ladder-type frame (2) as a load-bearing structure, which is made up of a plurality
of longitudinal and transverse bearers (21, 22),
- support means (8) which are associated with the module (1), and
- connecting means (7) which are provided on the ladder-type frame (2),
the ladder-type frame (2) having attachment points (51) at which the connecting means
(7) are provided,
so as to allow interlocking and frictional engagement of coupling side connecting
means (71) and plug side connecting means (72) and thereby allow modules (1) to be
connected,
characterised in that a geometry of the attachment points (51) is such that it is possible for modules
(1) to dock with one another in every spatial direction.
2. Module according to claim 1, wherein side faces (6) are provided.
3. Module according to claim 2, wherein openings (63) are provided in the side faces
(6) for the connecting means (7).
4. Module according to one of claims 1 to 3, wherein covering elements (5) forming a
module surface are provided on an upper surface of the module (1).
5. Module according to one of claims 1 to 4, wherein the longitudinal and transverse
bearers (21, 22) are aligned perpendicular to one another.
6. Module according to one of claims 1 to 5, wherein the support means (8) are individually
adjustable in height.
7. Module according to claim 6, wherein the support means (8) are constructed as a height-adjustable
spindle construction and the height adjustment of a spindle (81) is carried out from
the upper surface of the module (1).
8. Module according to one of claims 1 to 7, wherein the support means (8) are configured
so that they can be retracted into the module (1).
9. Module according to one of claims 1 to 8, wherein the support means (8) are arranged
on the ladder-type frame (2).
10. Module according to claim 9, wherein the support means (8) are mounted at points of
intersection (9) of longitudinal and transverse bearers (21, 22).
11. Module according to one of claims 1 to 10, wherein the connecting means (7) are constructed
as coupling and plug means (71, 72).
12. Module according to claim 11, wherein the coupling means (72) is constructed as a
locking wedge (721) and the plug means (71) is constructed as movably mounted connecting
bolt (711).
13. Module according to one of claims 1 to 12, wherein the connecting means (7) are arranged
substantially in the longitudinal direction of the longitudinal and transverse bearers
(21, 22).
14. Module according to one of claims 1 to 13, wherein the covering elements (5) are constructed
as perforated caissons of U-shaped cross section.
15. Module according to one of claims 1 to 14, wherein the connecting means (7) are provided
at the points of intersection (9) of the longitudinal and transverse bearers (21,
22).
16. Module according to one of claims 1 to 15, wherein the connecting means (7) are provided
at the ends of the longitudinal and transverse bearers (21, 22).
17. Module according to one of claims 1 to 16, wherein a channel is formed in the upper
part of adjacent side walls when two modules (1) are joined together.
18. Module according to one of claims 1 to 17, which is designed for constructing a platform
with possible means of attachment for superstructures.
1. Module pour la construction de plateformes, tribunes, parois ou surfaces de planchers,
comportant
- un cadre à échelons (2) servant de structure portante, qui est composé par une multitude
de longerons (21) et de traverses (22),
- des dispositifs de soutien (8) qui sont associés au module (1), et
- des moyens de liaison (7) qui sont prévus sur le cadre à échelons (2),
dans lequel le cadre à échelons (2) présente des points de raccordement (51) sur lesquels
sont prévus les moyens de liaison (7),
de telle sorte qu'un serrage par coopération de formes et par coopération de forces
de moyens de liaison côté couplage (71) et côté enfichage (72) et par conséquent un
assemblage de modules (1) est possible,
caractérisé en ce que
on choisit une géométrie des points de raccordement (51) de telle sorte que l'accouplement
de modules (1) les uns aux autres est possible dans toutes les directions dans l'espace.
2. Module selon la revendication 1, dans lequel il est prévu des surfaces latérales (6).
3. Module selon la revendication 2, dans lequel des ouvertures (63) sont prévues dans
les surfaces latérales (6) pour les moyens de liaison (7).
4. Module selon l'une des revendications 1 à 3, dans lequel des éléments de recouvrement
(5) formant une surface de module sont prévus sur une face supérieure du module (1).
5. Module selon l'une des revendications 1 à 4, dans lequel les longerons (21) et les
traverses (22) sont orientés perpendiculairement les uns aux autres.
6. Module selon l'une des revendications 1 à 5, dans lequel les dispositifs de soutien
(8) sont chacun réglables en hauteur.
7. Module selon la revendication 6, dans lequel le dispositif de soutien (8) est réalisé
sous forme de construction à broche réglable en hauteur, et un réglage en hauteur
d'une broche (81) a lieu depuis la face supérieure du module (1).
8. Module selon l'une des revendications 1 à 7, dans lequel les dispositifs de soutien
(8) sont réalisés de telle sorte qu'ils peuvent être rétractés dans le module (1).
9. Module selon l'une des revendications 1 à 8, dans lequel les dispositifs de soutien
(8) sont agencés sur le cadre à échelons (2).
10. Module selon la revendication 9, dans lequel les dispositifs de soutien (8) sont agencés
à des points de croisement (9) de longerons (21) et de traverses (22).
11. Module selon l'une des revendications 1 à 10, dans lequel les moyens de liaison (7)
sont réalisés à la manière de moyens de couplage et à enfichage (71, 72).
12. Module selon la revendication 11, dans lequel les moyens de couplage (72) sont réalisés
sous forme de cales de verrouillage (721) et les moyens à enfichage (71) sont réalisés
sous forme de goujons de liaison (711) agencés de manière déplaçable.
13. Module selon l'une des revendications 1 à 12, dans lequel les moyens de liaison (7)
sont agencés sensiblement en direction longitudinale des longerons (21) et des traverses
(22).
14. Module selon l'une des revendications 1 à 13, dans lequel les éléments de recouvrement
(5) sont réalisés sous forme de cassettes perforées avec section transversale en forme
de U.
15. Module selon l'une des revendications 1 à 14, dans lequel les moyens de liaison (7)
sont prévus aux points de croisement (9) des longerons (21) et des traverses (22).
16. Module selon l'une des revendications 1 à 15, dans lequel les moyens de liaison (7)
sont prévus aux extrémités des longerons (21) et des traverses (22).
17. Module selon l'une des revendications 1 à 16, dans lequel lors de l'assemblage de
deux modules (1) se forme un canal dans la région supérieure de parois latérales adjacentes.
18. Module selon l'une des revendications 1 à 17, avec lequel peut être réalisée une plateforme
avec possibilités de fixation pour des superstructures.