[0001] Die Erfindung betrifft einen Spitzer, insbesondere für kosmetische Weichminenstifte,
mit einem konischen Spitzerkanal und einem zum Spitzerkanal annähernd tangential angestellten
Spitzermesser, das mit dem Spitzerkanal einen Freiwinkel einschließt. Ein ähnlicher
Spitzer ist aus der DE 1268019 A bekannt. Aus der DE 91 04 844 U1 ist ein Bleistiftspitzer
bekannt, wobei die Schneide des Spitzermessers nach einer Parabel ausgebildet ist,
die in einer Ebene parallel zur Tangentialebene einer Mantellinie des konischen Spitzerkanales
für den zu spitzenden Bleistift liegt. Die Herstellung eines derartigen Spitzermessers
mit parabelförmiger Schneide ist kompliziert, weshalb sich ein solcher Bleistiftspitzer
auf dem Markt nicht durchsetzen konnte.
[0002] Die DE 1 511454 A beschreibt einen Minenspitzer mit zwei in gleicher Entfernung und
Höhe von einem Minenführungsrohr frei drehbar gelagerten, einander scherenartig kreuzenden
Platten, von welchen mindestens eine Platte eine schneidende Kante aufweist. Bei diesem
Minenspitzer handelt es sich um einen Spitzer zum Spitzen der Mine beispielsweise
eines Druckbleistiftes und nicht um einen Spitzer zum Spitzen eines Bleistiftes mit
einer Mine, die in einer Ummantelung fixiert ist.
[0003] Kosmetische Weichminenstifte weisen üblicherweise eine pastöse Mine relativ großen
Durchmessers sowie eine die Mine schützende Ummantelung auf. Die Ummantelung kann
aus Holz bestehen, in neuerer Zeit wird die Ummantelung jedoch üblicherweise aus einem
geeigneten Kunststoffmaterial hergestellt.
[0004] Bei bekannten Spitzem der eingangs genannten Art für kosmetische Weichminenstifte
ist das Spitzermesser derartig angeordnet, daß es mit dem Spitzerkanal entlang des
Spitzerkanales einen konstanten Freiwinkel einschließt. Bei den Freiwinkel handelt
es sich - entsprechend der Terminologie bei Drehstählen - um den Winkel zwischen der
durch die Messerschneide bstimmten Tangentialebene des konischen Spitzerkanals und
der Rückenfläche des Spitzermessers. Insbesondere bei Weichminenstiften mit einer
Ummantelung aus einem Kunststoffmaterial ergibt sich hierbei während des Spitz-Vorgangs
ein ratterndes Schneidverhalten. Dieses ratternde Schneidverhalten wird als störend
empfunden.
[0005] Ein Spitzer für ummantelte Stifte mit weicher Mine, d.h. ein Spitzer der eingangs
genannten Art für kosmetische Weichminenstifte ist beispielsweise aus der DE 1236
374 B bekannt. Bei diesem bekannten Spitzer ist das Spitzermesser derartig angeordnet,
daß seine Messerschneide mit der Längsmittelachse des konischen Spitzerkanals - in
Projektion gesehen - deckungsgleich vorgesehen ist, so daß der Freiwinkel zwischen
dem Schneidmesser und dem Spitzerkanal entlang des Spitzerkanales konstant ist. Daraus
resultiert das oben erwähnte unerwünschte Ratter-Verhalten. Entsprechendes gilt beispielsweise
auch für den aus der DE 7 027 544 U1 bekannten Spitzer. Auch bei diesem schließt das
Schneidmesser mit dem Spitzerkanal entlang des Spitzerkanales einen konstanten Freiwinkel
ein.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spitzer der eingangs genannten Art
zu schaffen, bei welchem auf einfache Weise während des Spitz-Vorgangs ein unerwünschtes
Ratter-Schneidverhalten - insbesondere bei Weichminenstiften mit einer Kunststoff-Ummantelung
- vermieden wird.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einem Spitzer gemäß dem Anspruch 1 gelöst.
[0008] Durch eine derartige Ausbildung, d.h. Anordnung des Schneidmessers in bezug auf den
Spitzerkanal, wird der zu spitzende Weichminenstift während des Spitz-Vorgangs quasi
zum Vorderende des Spitzerkanals gezogen, wobei ein unerwünschtes Rattern zuverlässig
vermieden wird. Mit dem erfindungsgemäßen Spitzer ergibt sich folglich ein geschmeidiges
glattes Schneidverhalten. Das gilt sowohl für Weichminenstifte mit einer Holz-Ummantelung
als auch bei Weichminenstiften mit einer Kunststoff-Ummantelung.
[0009] Im Vergleich mit Weichminenstiften mit einer Holz-Ummantelung weisen Weichminenstifte
mit einer Kunststoff-Ummantelung außerdem die Vorteile auf, daß eine Kunststoff Ummantelung
beispielsweise in einem Extrusionsverfahren vergleichsweise einfach herstellbar ist,
und daß eine Kunststoff-Ummantelung im Vergleich mit einer Holz-Ummantelung auch eine
kleinere Wanddicke besitzen kann, weil keine Verklebung von Ummantelungs-Hälften,
wie sie bei einer Holz-Ummantelung üblich ist, vorhanden ist.
[0010] Bei dem erfindungsgemäßen Spitzer kann die Messerschneide des Spitzermessers zur
Längsmittelachse des konischen Spitzerkanals parallel orientiert und gegen die Längsmittelachse
- in Projektion gesehen - seitlich, d.h. in Spitz-Drehrichtung, nach vorwärts versetzt
sein. Durch eine derartige Anordnung des Spitzermessers bzw. seiner Messerschneide
in bezug auf den konischen Spitzerkanal wird erreicht, daß das Spitzermesser mit dem
Spitzerkanal einen zum sich verjüngenden Vorderende des Spitzerkanals hin kontinuierlich
größer werdenden Freiwinkel einschließt.
[0011] Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß die Messerschneide des Spitzermessers
mit der Längsmittelachse des konischen Spitzerkanals - in Projektion gesehen - einen
sich zum Vorderende des Spitzerkanals hin erweiternden kleinen spitzen Winkel einschließt.
Dieser kleine Winkel kann größenordnungsmäßig 2 bis 5°, beispielsweise 2,5°, betragen.
[0012] Bei einem erfindungsgemäßen Spitzer der zuletzt genannten Art kann das Schneidmesser
derartig angeordnet sein, daß die Messerschneide die Längsmittelachse des sich konisch
verjüngenden Spitzerkanals - in Projektion gesehen - am Anfang des Spitzerkanals unter
einem kleinen spitzen Winkel schneidet. Desgleichen ist es möglich, daß das Schneidmesser
gegen die Längsmittelachse des Spitzerkanals in Spitz-Drehrichtung nach vorwärts versetzt
derartig angeordnet ist, daß die gedachte Verlängerung der Messerschneide die Längsmittelachse
des sich konisch verjüngenden Spitzerkanals - in Projektion gesehen - vor dem Anfang
des Spitzerkanals unter einem kleinen spitzen Winkel schneidet.
[0013] Auch durch derartige Ausbildungen des Spitzers, d.h. durch derartige Anordnungen
des Schneidmessers bzw. seiner Messerschneide in bezug auf den konischen Spitzerkanal,
ist realisierbar, daß das Spitzermesser mit dem Spitzerkanal einen zum sich verjüngenden
Vorderende des Spitzerkanals hin kontinuierlich größer werdenden Freiwinkel einschließt.
[0014] Bei dem erfindungsgemäßen Spitzer ist es bevorzugt, wenn an den konischen Spitzerkanal
rückseitig, d.h. an seinen Anfang, ein Führungsabschnitt konstanten Durchmessers angrenzt.
Der Durchmesser des Führungsabschnittes ist hierbei vorzugsweise an den Außendurchmesser
der Ummantelung des zu spitzenden Kosmetikstiftes angepaßt. Einen derartigen Führungsabschnitt
konstanten Durchmessers weist beispielsweise auch der Spitzer gemäß der eingangs zitierten
DE 1 236 374 B auf.
[0015] Am Vorderende des konischen Spitzerkanals des erfindungsgemäßen Spitzers ist vorzugsweise
ein Fassonmesser vorgesehen. Mit Hilfe des Fassonmessers ist es möglich, die pastöse
Mine des zu spitzenden Kosmetikstiftes wunschgemäß zu fassonieren, d.h. beispielsweise
abzurunden. Der Spitzer gemäß der mehrfach zitierten DE1 236 374 B ist beispielsweise
ebenfalls mit einem Fassonmesser ausgebildet.
[0016] Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Spitzers im Vergleich mit bekannten Spitzem
für kosmetische Weichminenstifte sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend
beschrieben, wobei jeweils nur der konische Spitzerkanal und das Spitzermesser mit
seiner Messerschneide dargestellt sind.
[0017] Es zeigen:
- Figur 1
- eine erste Ausführungsform eines bekannten Spitzers in einer Draufsicht und drei Schnitte
entlang den Schnittlinien A-A, B-B und C-C durch das Spitzermesser und den konischen
Spitzerkanal,
- Figur 2
- eine der Figur 1 ähnliche Darstellung einer zweiten Ausbildung eines bekannten Spitzers
mit entsprechenden Schnitten entlang den Schnittlinien A-A, B-B und C-C durch das
Spitzermesser und den Spitzerkanal,
- Figur 3
- eine den Figuren 1 und 2 ähnliche Darstellung einer dritten Ausbildung eines bekannten
Spitzers und die Schnitte entlang den Schnittlinie A-A, B-B und C-C durch das Spitzermesser
und den Spitzerkanal,
- Figur 4
- eine den Figuren 1 bis 3 ähnliche Darstellung einer ersten Ausbildung des erfindungsgemäßen
Spitzers sowie drei den Schnitten gemäß den Figuren 1 bis 3 ähnliche Schnitte entlang
den Schnittlinien A-A, B-B und C-C durch das Spitzermesser und den Spitzerkanal,
- Figur 5
- eine den Figuren 1 bis 4 ähnliche Darstellung einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Spitzers sowie von drei Schnitten entlang den Schnittlinien A-A, B-B und C-C, ähnlich
den Schnitten entlang den Schnittlinien A-A, B-B und C-C gemäß Figur 4, und
- Figur 6
- eine den Figuren 1 bis 5 ähnliche Darstellung zur Verdeutlichung einer dritten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Spitzers sowie von drei Schnitten entlang den Schnittlinien
A-A, B-B und C-C, ähnlich den Schnitten entlang den Schnittlinien A-A, B-B und C-C
gemäß den Figuren 4 und 5.
[0018] Figur 1 zeigt in einer Draufsicht und entlang dreier Schnitte entlang den Schnittlinien
A-A, B-B und C-C schematisch einen konischen Spitzerkanal 10 sowie ein zum Spitzerkanal
10 annähernd tangential angestelltes Spitzermesser 12. Das Spitzermesser 12 weist
eine Messerschneide 14 auf. Die Messerschneide 14 ist zur Längsmittelachse 16 des
konischen Spitzerkanals 10 - in Projektion gesehen - deckungsgleich angeordnet, so
daß die Messerschneide 14 des Spitzermessers 12 mit dem Spitzerkanal 10 entlang des
gesamten Spitzerkanals 10 einen konstanten Freiwinkel 18 einschließt. Der Freiwinkel
18 ist der Winkel zwischen der durch die Messerschneide 14 bestimmten Tangentialebene
des konischen Spitzerkanals (10) und der Rückenfläche des Spitzermessers 12. Dieser
Freiwinkel 18 beträgt beispielsweise größenordnungsmäßig 2,5°.
[0019] Figur 2 verdeutlicht eine zweite Ausbildung eines bekannten Spitzers mit einem konischen
Spitzerkanal 10 und einem Spitzermesser 12, dessen Messerschneide 14 in bezug auf
die Längsmittelachse 16 des konischen Spitzerkanals 10 - in Projektion gesehen - einen
sich vom Vorderende 20 des konischen Spitzerkanals 10 nach rückwärts erweiternden
spitzen Winkel 22 einschließt. Auch bei einer solchen Ausbildung ist der Freiwinkel
18 zwischen der Rückenfläche des Schneidmessers 12 und der Tangentialebene des konischen
Spitzerkanals 10 entlang des konischen
[0020] Spitzerkanales 10 konstant. Bei einer solchen Ausbildung beträgt der Freiwinkel 18
beispielsweise größenordnungsmäßig 7°, wenn der spitze Winkel 22 zwischen der Projektion
der Messerschneide 14 und der Längsmittelachse 16 größenordnungsmäßig z.B. 2° beträgt.
Ein relativ großer Freiwinkel 18 ist erwünscht, um ein entsprechendes Schneidverhalten
zu erzielen.
[0021] Der mit der Bezugsziffer 24 bezeichnete Winkel in Figur 2 und der entlang des konischen
Spitzerkanales 10 konstante Freiwinkel 18 sind gleich groß.
[0022] Figur 3 zeigt schematisch eine dritte Ausführungsform eines bekannten Spitzers mit
konischem Spitzerkanal 10 und einem Spitzermesser 12 mit einer Messerschneide 14,
deren Projektion mit der Längsmittelachse 16 des konischen Spitzerkanals 10 wiederum
einen der Figur 2 entsprechenden spitzen Winkel 22 einschließt. Die Ausbildung gemäß
Figur 3 unterscheidet sich von der Ausführungsform gemäß Figur 2 nur dadurch, daß
das Spitzermesser 12 keine zur Messerschneide 14 parallele Rückenschmalfläche 26 aufweist,
sondern daß die Rückenschmalfläche 26 und die Messerschneide 14 miteinander einen
dem spitzen Winkel 22 entsprechenden spitzen Winkel einschließen. Auch bei dieser
Ausbildung gemäß Figur 3 beträgt der entlang des konischen Spitzerkanales 10 konstante
Freiwinkel 18 zwischen der Rückenfläche des Spitzermessers 12 und der Tangentialfläche
des konischen Spitzerkanals 10 beispielsweise größenordnungsmäßig 7 °, wenn der spitze
Winkel 22 z.B. größenordnungsmäßig 2 ° beträgt.
[0023] Gleiche Einzelheiten sind in den Figuren 1 bis 3 jeweils mit denselben Bezugsziffern
bezeichnet.
[0024] Figur 4 zeigt in einer den Figuren 1 bis 3 ähnlichen schematischen Darstellung eine
erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Spitzers mit einem konischen Spitzerkanal
10 und einem Spitzermesser 12, wobei die Messerschneide 14 des Spitzermessers 12 mit
dem Spitzerkanal 10 - in Projektion gesehen - einen zum verjüngenden Vorderende 20
des Spitzerkanals hin kontinuierlich größer werdenden Freiwinkel 18, 18', 18'' einsehließt,
wobei 18' 18 und 18" > 18' ist.
[0025] Bei der Ausbildung gemäß Figur 4 ist das Schneidmesser 12 gegen die Längsmittelachse
16 des konischen Spitzerkanals 10 in Spitz-Drehrichtung, die durch den bogenförmigen
Pfeil 28 verdeutlicht ist, nach vorwärts versetzt derartig angeordnet, daß die gedachte
Verlängerung 30 der Messerschneide 14 - in Projektion gesehen - die Längsmittelachse
16 des Spitzerkanals 10 vor dem Anfang 32 des Spitzerkanals 10 unter einem kleinen
spitzen Winkel 34 schneidet. Dieser Schnittpunkt ist mit der Bezugsziffer 36 bezeichnet.
Wie bereits erwähnt worden ist, handelt es sich hierbei um die Projektion der Messerschneide
14 bzw. der gedachten Verlängerung 30 derselben in die entsprechende Ebene (-Zeichnungsebene)
der Längsmittelachse 16.
[0026] Wie aus Figur 4 oben ohne weiteres ersichtlich ist, nimmt auf diese Weise der Freiwinkel
zwischen der Rückenfläche des Spitzermessers 12 und der Tangentialfläche des konischen
Spitzerkanals 10 vom Anfang 32 zum Vorderende 20 hin kontinuierlich zu, was durch
die Bezugsziffern 18 < 18' <18" verdeutlicht ist.
[0027] Figur 5 verdeutlicht eine Ausbildung des erfindungsgemäßen Spitzers, die sich von
der Ausbildung gemäß Figur 4 dadurch unterscheidet, daß das Schneidmesser 12 derartig
angeordnet ist, daß seine Messerschneide 14 in Projektion auf die Längsmittelachse
16 die Längsmittelachse 16 des konischen Spitzerkanales 10 am Anfang 32 des Spitzerkanales
10 unter einem kleinen spitzen Winkel 34 schneidet. Dieser Schnittpunkt ist wiederum
mit der Bezugsziffer 36 bezeichnet. Auch durch eine derartige Anordnung der Spitzermessers
12 bzw. seiner Messerschneide 14 in bezug auf den konischen Spitzerkanal 10 ergibt
sich zwischen dem Spitzermesser 12 und dem konischen Spitzerkanal 10 ein vom Anfang
32 zum Vorderende 20 des konischen Spitzerkanals hin kontinuierlich größer werdender
Freiwinkel 18, 18', 18" mit 18" > 18'> 18.
[0028] Beträgt beispielsweise der kleine spitze Winkel 34 größenordnungsmäßig 2,5°, so betragen
die Freiwinkel 18 größenordnungsmäßig 2,5 °, 18' größenordnungsmäßig beispielsweise
11° und 18" zum Beispiels 22 °. Demgegenüber betragen die Freiwinkel 18, 18'und 18"
bei der Ausbildung gemäß Figur 4 mit einem kleinen spitzen Winkel 34 von beispielsweise
2,5 °18 = 4,3°, 18'= 17° und 18" =36 °.
[0029] Figur 6 verdeutlicht schematisch eine Ausbildung des erfindungsgemäßen Spitzers,
wobei die Messerschneide 14 des Spitzermessers 12 zur Längsmittelachse 16 des konischen
Spitzerkanales 10 parallel orientiert und gegen die Längsmittelachse 16 in Projektion
gesehen - seitlich in Spitz-Drehrichtung, die mit der Bezugsziffer 28 bezeichnet ist,
nach vorwärts versetzt ist. Dieser Versatz ist mit der Bezugsziffer 38 bezeichnet.
Auch durch eine solche Ausbildung wird erreicht, daß die Messerschneide 14 des Spitzermessers
12 mit dem Spitzerkanal 10 einen zum sich verjüngenden Vorderende 20 des Spitzerkanals
hin kontinuierlich größer werdenden Freiwinkel 18, 18', 18" einschließt, d.h. 18"
> 18'> 18. Beispielsweise beträgt der Freiwinkel 18 = 7 °, der Freiwinkel 18'= 15°
und der Freiwinkel 18" = 25°.
[0030] An den konischen Spitzerkanal 10 schließt rückseitig, d.h. an dessen Anfang 32, ein
an sich bekannter Führungsabschnitt 40 an, der einen konstanten Durchmesser besitzt.
Am Vorderende 20 des konischen Spitzerkanals 10 ist ein Fassonmesser 42 vorgesehen,
das zum Fassonieren der pastösen Mine 44 des jeweiligen zu spitzenden kosmetischen
Weichminenstiftes dient.
[0031] Gleiche Einzelheiten sind in den Figuren 4 bis 6 mit denselben Bezugsziffern bzw.
mit denselben Bezugsziffern wie in den Figuren 1 bis 3 bezeichnet, so daß es sich
erübrigt, in Verbindung mit allen Figuren alle Einzelheiten jeweils detailliert zu
beschreiben.
1. Spitzer insbesondere für kosmetische Weichminenstifte mit einem konischen Spitzerkanal
(10) und einem zum Spitzerkanal (10) annähernd tangential angestellten Spitzennesser
(12), das mit dem Spitzerkanal (10) einen Freiwinkel (18) einschließt,
dadurch gekennzeichnet ,
daß die Messerschneide (14) des Spitzermessers (12) mit der Längsmittelachse (16) des
konischen Spitzerkanals (10) - in Projektion gesehen -einen sich zum Vorderende (20)
des Spitzerkanals (10) hin erweiternden spitzen Winkel (34) einschließt, so daß das
Spitzermesser (12) mit dem Spitzerkanal (10) einen zum sich verjüngenden Vorderende
(20) des Spitzerkanals (10) hin kontinuierlich größer werdenden Freiwinkel (18, 18',
18") einschließt.
2. Spitzer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet ,
daß das Schneidmesser (12) derartig angeordnet ist, daß die Messerschneide (14) die Längsmittelachse
(16) des sich konisch verjüngenden Spitzerkanals (10) - in Projektion gesehen - am
Anfang (32) des Spitzerkanals (10) unter einem kleinen.. spitzen Winkel (34) schneidet.
3. Spitzer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet ,
daß das Schneidmesser (12) gegen die Längsmittelachse (16) des Spitzerkanals (10) in
Spitz-Drehrichtung (28) nach vorwärts versetzt derartig angeordnet ist, daß die gedachte
Verlängerung (30) der Messerschneide (14) die Längsmittelachse (16) des sich konisch
verjüngenden Spitzerkanals (10) - in Projektion gesehen - vor dem Anfang (32) des
Spitzerkanals (10) unter einem kleinen spitzen Winkel (34) schneidet.
4. Spitzer nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet ,
daß an den konischen Spitzerkanal (10) rückseitig ein Führungsabschnitt (40) konstanten
Durchmessers angrenzt.
5. Spitzer nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet ,
daß am Vorderende (20) des konischen Spitzerkanals (10) ein Fassonmesser (42) vorgesehen
ist.
1. Taille crayon, notamment pour crayons cosmétiques à mine tendre, doté d'un canal de
taille-crayon (10) conique et d'une lame de taille-crayon (12) posée de façon approximativement
tangentielle par rapport au canal de taille-crayon (10), laquelle lame forme avec
le canal de taille-crayon (10) un angle de pénétration (18),
caractérisé en ce que
le tranchant de lame (14) de la lame de taille-crayon (12) forme avec l'axe longitudinal
central (16) du canal conique de taille-crayon (10) -vu en projection- un angle aigu
(34) s'élargissant en direction de l'extrémité avant (20) du canal de taille-crayon
(10), de sorte que la lame de taille-crayon (12) forme avec le canal de taille-crayon
(10) un angle de pénétration (18, 18', 18") augmentant en continu en direction de
l'extrémité avant (20) se rétrécissant du canal de taille-crayon (10).
2. Taille-crayon selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la lame de taille-crayon (12) est disposée de telle sorte que le tranchant de lame
(14) coupe l'axe longitudinal central (16) du canal de taille-crayon (10) se rétrécissant
de façon conique -vu en projection- sur le début (32) du canal de taille-crayon (10)
selon un petit angle aigu (34).
3. Taille-crayon selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la lame de taille-crayon (12) est disposée en étant décalée vers l'avant contre l'axe
longitudinal central (16) du canal de taille-crayon (10) dans la direction de rotation
de taille-crayon (28), de telle sorte que le prolongement imaginaire (30) du tranchant
de lame (14) coupe l'axe longitudinal central (16) du canal de taille-crayon (10)
se rétrécissant de façon conique -vu en projection- devant le début (32) du canal
de taille-crayon (10) selon un petit angle aigu (34).
4. Taille-crayon selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé
en ce qu'une section de guidage (40) d'un diamètre constant est adjacente côté arrière au canal
de taille-crayon (10) conique.
5. Taille-crayon selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé
en ce qu'une lame de décolletage (42) est prévue sur l'extrémité avant (20) du canal de taille-crayon
(10) conique.
1. Pencil sharpener especially for cosmetic soft leaded pencils with a conical sharpener
channel (10) and a sharpener blade (12) which is set approximately tangentially to
the sharpener channel (10) and encloses a clearance angle (18) with the sharpener
channel (10), characterized in that the blade cutting-edge (14) of the sharpener blade (12) encloses with the longitudinal
central axis (16) of the conical sharpener channel (10) - seen in projection - an
acute angle (34) which widens towards the front end (20) of the sharpener channel
(10), so that the sharpener blade (12) encloses with the sharpener channel (10) a
clearance angle (18, 18', 18") which becomes greater continuously towards the tapering
front end (20) of the sharpener channel (10).
2. Pencil sharpener according to Claim 1, characterized in that the cutting blade (12) is arranged in such a way that the blade cutting-edge (14)
intersects the longitudinal central axis (16) of the conically tapering sharpener
channel (10) - seen in projection - at the beginning (32) of the sharpener channel
(10) at a small acute angle (34).
3. Pencil sharpener according to Claim 1, characterized in that the cutting blade (12), shifted forwards in the sharpening rotation direction (28)
in relation to the longitudinal central axis (16) of the sharpener channel (10), is
arranged in such a way that the imaginary prolongation (30) of the blade cutting-edge
(14) intersects the longitudinal central axis (16) of the conically tapering sharpener
channel (10) - seen in projection - in front of the beginning (32) of the sharpener
channel (10) at a small acute angle (34).
4. Pencil sharpener according to one of Claims 1 to 3, characterized in that a guide portion (40) of constant diameter adjoins the conical sharpener channel (10)
at the rear.
5. Pencil sharpener according to one of Claims 1 to 4, characterized in that a shaping blade (42) is provided at the front end (20) of the conical sharpener channel
(10).