[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchte mit einer rohrförmigen Gasentladungslampe sowie
einem - von dem zu beleuchtenden Bereich aus gesehen - vor der Lampe angeordneten
Diffusor-Korb, der zumindest teilweise aus einem eine teillichtdurchlässige Wandung
bildenden Material besteht.
[0002] Eine Leuchte dieser Art ist in der DE 100 06 410 A beschrieben. Bei dieser vorbekannten
Bauweise ist eine die Gasentladungslampe aufnehmende Lampenkammer zu dem zu beleuchtenden
Bereich durch einen Diffusor-Korb begrenzt. Es ist der Zweck des Diffusor-Korbes,
zum einen die Lampenkammer zu schützen und zwar sowohl gegen Beschädigungen als auch
gegen Verschmutzungen, und zum anderen das von der Lampe abgestrahlte Licht zu streuen
und dadurch eine zumindest quer wirksame Entblendung herbeizuführen, so dass eine
Blendung für Personen, die sich im zu beleuchtenden Bereich bzw. Raum bei normalem
Blickwinkel aufhalten, verhindert oder wenigstens vermindert ist.
[0003] Der Optik- oder Diffusor-Korb kann aus einem äußeren Gitter bestehen, der innen mit
einem durchscheinenden Material, z. B. aus Kunststoff, belegt ist. Letzteres hat die
Aufgabe, zu verhindern, dass Insekten, insbesondere Fliegen, in den Diffusor-Korb
eindringen können.
[0004] Im Betrieb der Leuchte besteht die Gefahr eines Wärmestaus in der Lampenkammer. Der
Wärmestau führt zwangsläufig zu einer Erhöhung der Betriebstemperatur der Lampen.
Insbesondere bei den modernen dünnen Leuchtstoffröhren, die ohnehin schon viel Wärme
erzeugen, führt das zu einer beträchtlichen Verminderung ihres Wirkungsgrades.
[0005] Um das Problem des Wärmestaus zu vermeiden, ist aus der FR 2 267 518 bekannt, eine
Leuchte der gattungsgemäßen Art derart auszugestalten, dass die dem Diffusor-Korb
gegenüberliegende Wandung eine Öffnung aufweist, welche eine Luftaustrittsöffnung
bildet. Gleichzeitig ist der Diffusor-Korb derart ausgestaltet, dass im Verbindungsbereich
zwischen Diffusor-Korb und Lampengehäuse Öffnungen gebildet werden, durch welche Luft
einströmen kann. Auf diese Weise wird eine Luftzirkulation ermöglicht, welche die
Bildung eines Wärmestaus verhindert. Problematisch ist allerdings, dass der Diffusor-Korb
zum Bilden der Öffnungen für den Lufteintritt speziell ausgestaltet sein muss, wodurch
wiederum die Zuverlässigkeit der Befestigung des Diffusor-Korbs an dem Gehäuse beeinträchtigt
wird.
[0006] Aus der FR 45 475 ist ferner eine Leuchte bekannt, bei der eine transparente Abdeckung
für ein Reflektorgehäuse seitliche Öffnungen aufweist, durch welche wiederum ein Lufteintritt
ermöglicht wird. Die Anordnung der Lufteintrittsöffnung ist hier derart, dass die
Befestigung der Abdeckung an dem Reflektorgehäuse nicht beeinträchtigt wird.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Leuchte der eingangs angegebenen
Art einen Wärmestau zu vermeiden oder zu vermindern. Ferner soll im Vergleich zur
FR 2 267 518 eine verbesserte Halterung des Diffusor-Korbs ermöglicht werden.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0009] Bei der erfindungsgemäßen Leuchte weist der Diffusor-Korb zunächst an mindestens
einer Seite der Lampenkammer mindestens eine Lufteintrittsöffnung auf, wobei die dem
Diffusor-Korb gegenüberliegende Wandung der Lampenkammer mindestens eine Luftaustrittsöffnung
aufweist. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine Verringerung des Wärmestaus in der Lampenkammer
aufgrund eines sich selbsttätig einstellenden Luftstroms, mit dem die in der Lampenkammer
befindliche Wärme nach oben abgeführt wird. Der Luftstrom kommt durch einen Kamineffekt
zustande. Dabei hat es sich als überraschend herausgestellt, dass der Wirkungsgrad
der in der Lampenkammer befindlichen Lampe stärker verbessert werden kann, wenn die
Lufteintrittsöffnung seitlich im Diffusor-Korb angeordnet ist, statt - wie man annehmen
sollte - unten. Diese Erkenntnis kommt außerdem dem Bestreben entgegen, eine gleichmäßige
Lichtabstrahlung störende Elemente, wie die Lufteintrittsöffnung, möglichst nicht
im unteren Bereich, insbesondere im Boden des Diffusor-Korbes, anordnen zu müssen.
[0010] Die Lufteintrittsöffnung wird in Verbindung mit einem Lochblech oder Drahtgitter
erfindungsgemäß so gestaltet und angeordnet, dass auch weiterhin das Eindringen von
Insekten in den Diffusor-Korb weitgehend unterbunden wird. Hierzu ist das Lochblech
bzw. Drahtgitter innen am Korbboden und mindestens am unteren Teil der Korbseitenwände
mit einer Diffusor-Schicht belegt ist, wobei die Diffusor-Schicht an mindestens einer
Korbseitenwand zur Bildung der Lufteintrittsöffnung in dem entsprechenden Bereich
einen Abstand zu dem Drahtgitter oder Lochblech hat.
[0011] Vorzugsweise ist die Lufteintrittsöffnung am oberen Rand des Diffusor-Korbes angeordnet.
[0012] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird eine Leuchte vorgeschlagen, welche eine
Lampenkammer aufweist, mindestens eine mit der Lampenkammer vorgesehene Fassung für
mindestens eine in diese einzusetzende rohrförmige Gasentladungslampe, mindestens
einen seitlich von der einzusetzenden Lampe angeordneten Reflektor, eine - von dem
zu beleuchtenden Bereich aus gesehen - vor dem/jedem Reflektor angeordnete Diffusor-Scheibe
aus teillichtdurchlässigem Material sowie eine zwischen der einzusetzenden Lampe und
dem von dem Reflektor und der Diffusor-Scheibe eingeschlossenen Raum angeordnete Diffusor-Zwischenwand.
Die Weiterbildung besteht darin, dass die Lichtabstrahlung und damit auch die Infrarotabstrahlung
(Wärme) soweit wie möglich erhöht werden soll. Bisher wird durch den zumindest teilweise
streuenden Reflektor und das teillichtdurchlässige Material der streuenden Zwischenwand
ein Teil des Lichtes absorbiert und in Wärme umgewandelt bzw. eine Infrarotabstrahlung
reduziert.
[0013] Die Lösung besteht nun darin, dass der Reflexionsgrad des Reflektors 100 % oder nahezu
100 % ist und/oder das teillichtdurchlässige Material der Zwischenwand vollständig
oder nahezu vollständig frei von Einlagerungen ist.
[0014] Das bisher verwendete Diffusor-Material besteht aus PMMA (Polymethylmethaacrylat),
in dem sich zur Erzielung der Diffusor-Wirkung verteilt kleine Körper (beispielsweise
Glaskörper) befinden, die einen höheren Schmelzpunkt haben als das übrige Material.
Ein solches Diffusor-Material hat noch einen Weißanteil von ca. 7 %.
[0015] Wenn nun entsprechend der erfindungsgemäßen Erweiterung ein Diffusor-Material verwendet
werden soll, das vollständig oder nahezu vollständig frei von streuenden Einlagerungen
ist, so bedeutet das, dass das Diffusor-Material keine Glaskörper oder dergleichen
enthalten soll.
[0016] Nachfolgend werden vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung anhand von bevorzugten
Ausführungsbeispielen und einer Zeichnung näher erläutert.
[0017] Die Zeichnung zeigt eine erfindungsgemäße Leuchte im vertikalen Schnitt. Die Hauptteile
der in ihrer Gesamtheit mit 1 bezeichneten Leuchte sind ein haubenförmiges Gehäuse
2 mit einer Deckenwand 2a und einer sich von deren Rand nach unten erstreckenden Umfangswand
2b, die eine unterseitige Gehäuseöffnung 3 begrenzt. Längs der am Ausführungsbeispiel
vertikalen Mittelachse 4 der Leuchte 1 bzw. des Gehäuses 2 gesehen, kann die Leuchte
1 bzw. das Gehäuse 2 z. B. eine runde oder rechteckige Form aufweisen, so dass sich
jeweils zwei Seitenwände 2c, 2d einander gegenüberliegen. Als Lichtquelle ist wenigstens
eine Gasentladungslampe 5 vorgesehen, die röhrenförmig ausgebildet sein kann, wie
es üblich ist. Bei einer sich gerade erstreckenden Lampenröhre 5 kann die Leuchte
1 eine in der Längsrichtung der Röhre längliche Form aufweisen. Zur Halterung der
Gasentladungslampe 5 ist an einem oder sind an zwei gegenüberliegenden Enden der Gasentladungslampe
5 eine bzw. zwei nur andeutungsweise verdeutlichte Fassungen 6 vorgesehen.
[0018] Es können ein oder mehrere Gasentladungslampen 5 mit zugehörigen Fassungen 6 vorgesehen
sein. Beim Ausführungsbeispiel sind drei Lampenröhren 5 horizontal nebeneinander angeordnet.
[0019] Die wenigstens eine Gasentladungslampe 5 befindet sich im mittleren Bereich des Gehäuses
2 und im mittleren oder oberen Bereich eines Diffusor-Gehäuses 7, das beim Ausführungsbeispiel
aus einer oberen Diffusor-Haube 7a und einem unteren Diffusor-Korb 7b besteht. Vom
unteren Seitenrand des Korbes 7b erstreckt sich auf jeder Seite eine Diffusor-Scheibe
8 jeweils zur gegenüberliegenden Umfangswand 2b, wobei es sich bei einer runden Leuchte
um eine Ringscheibe handeln kann und bei einer viereckigen Leuchte um zwei seitliche
Scheiben handeln kann. Beim Ausführungsbeispiel erstrecken sich die Scheiben 8 zu
ihrem Umfangsrand hin geneigt, vorzugsweise bogen- oder kreisbogenförmig gekrümmt,
wobei sie am oder in der Nähe des unteren Umfangsrandes der Umfangswand 2b enden können.
Vom oberen Bereich der Haube 7a erstreckt sich ebenfalls ein kreisförmiger Reflektor
9 oder erstrecken sich zwei seitliche Reflektoren 9 bis zu der jeweils gegenüberliegenden
Umfangswand 2b. Die Reflektoren 9 erstrecken sich vorzugsweise ebenfalls nach außen
geneigt oder bogenförmig, insbesondere kreisbogenförmig gekrümmt, beim Ausführungsbeispiel
ebenfalls zum unteren Rand der Umfangswand 2b, wobei sie in der Hohlkehle eines Winkels
11 am Außenrand der Diffusor-Scheiben 8 enden können. Die nach oben gewölbte Krümmung
der Reflektoren 9 ist stärker als die Krümmung der Diffusor-Scheiben 8. Zwischen den
Reflektoren 9 und den zugehörigen Diffusor-Scheiben 8 sowie der sich dazwischen erstreckenden
Zwischenwand 7c der Haube 7a ist jeweils ein Leuchtenraum 12 mit einer im vertikalen
Querschnitt flachen dreieckförmigen Form.
[0020] Beim Ausführungsbeispiel weist das Gehäuse 2 in der Umfangswand 2b oder wenigstens
in den einander gegenüberliegenden Seitenwänden 2c jeweils eine Profileinziehung 10
auf, die sich vorzugsweise im unteren Bereich befindet und die freien Ränder der Diffusor-Scheiben
8 oder auch des oder der Reflektoren 9 übergreifen kann. Außerdem kann die Umfangswand
2b oder können die Seitenwände 2c an ihren freien Rändern durch einen abstehenden
Flansch 10a stabilisiert sein, der vorzugsweise die Form einer Rinne aufweisen kann.
[0021] Die Leuchte 1 ist vorzugsweise von flacher Bauweise, wobei die in der Zeichnung sichtbare
Breite B bezüglich ihrer Höhe H in einem Verhältnis von etwa 4 : 1 steht.
[0022] Beim Ausführungsbeispiel weist das Diffusor-Gehäuse 7 eine trapezförmige Querschnittsform
auf, so dass die Zwischenwand 7c der oberen Haube 7a und die sich daran anschließenden
Seitenwände 7d des unteren Korbes 7b nach unten divergent bzw. schräg erstrecken.
Die Deckenwand 7e der oberen Haube 7a erstreckt sich vorzugsweise horizontal. Wie
die Zeichnung zeigt, können die Reflektoren 9 mit einem auf der Deckenwand 7e aufliegenden
mittleren Wandabschnitt 9a durch eine durchgehende Wand gebildet sein. Der Reflektor
9 bzw. die Reflektoren 9 sind jeweils durch eine dünne Wand, vorzugsweise aus Metall,
insbesondere Blech, gebildet, wobei die dem zu beleuchtenden Bereich zugewandte Reflexionsfläche
vorzugsweise hochgradig reflektierend ist, so dass die Reflexion 100 % oder nahezu
100 % beträgt.
[0023] Die Diffusor-Scheiben 8, die Seitenwandabschnitte 7c und die Deckenwand 7e können
durch ein gemeinsames Bauteil gebildet sein, das vorzugsweise einteilig ausgebildet
sein kann. Der Korb 7b ist durch eine nicht dargestellte Verbindungsvorrichtung, insbesondere
eine Schnellverbindung oder Verrastungsvorrichtung, so mit der oberen Haube 7a oder
den Diffusor-Scheiben 8 verbunden, dass die Zwischenwände 7c mit den Korbwänden etwa
fluchten.
[0024] Der Korb 7b besteht aus einem topfförmigen Gitter 13 oder Lochblech, das feinmaschig
ist und die Lampenkammer 14 im Diffusor-Gehäuse 7 vor dem Eintritt von Fliegen oder
dergleichen schützt. Das Gitter 13 weist somit die Form eines oberseitig offenen Kastens
oder Schale auf, dessen Bodenwand 13a sich vorzugsweise eben erstreckt und dessen
Seitenwände 13b sich nach oben vorzugsweise konvergent erstrecken und einen spitzen
Winkel W einschließen.
[0025] Das Gitter 13 ist innen mit einer Abdeckung 15 aus flachem bzw. folienförmigem durchscheinenden
Material, vorzugsweise aus Kunststoff, besetzt, das ebenfalls die Form einer oberseitig
offenen Schale mit einer ebenen Bodenwand 15a und sich nach oben erstreckenden Seitenwänden
15b aufweist und wie das Gitter allein oder mit diesem vorgefertigt sein kann.
[0026] Das Diffusor-Gehäuse 7 kann bei einer runden Leuchte als zentraler Körper oder bei
einer viereckigen Leuchte als länglicher Körper an der Deckenwand 2a und/oder an den
stirnseitig gegenüberliegenden Seitenwänden 2d befestigt sein.
[0027] In wenigstens einer Seitenwand des Diffusor-Korbes 7b ist wenigstens eine Lufteintrittsöffnung
21 angeordnet, die sich vorzugsweise in den Seitenwänden 15b der Abdeckung 15 befindet,
so dass sie durch das Gitter 13 abgedeckt ist und die Lampenkammer 14 fliegensicher
abgedeckt bleibt. Beim Ausführungsbeispiel sind die Lufteintrittsöffnungen 21 nur
in den einander gegenüberliegenden Seitenwänden 15b spiegelsymmetrisch bezüglich der
vertikalen Mittelebene der Leuchte 1 angeordnet und ausgebildet. Die Lufteintrittsöffnungen
21 befinden sich vorzugsweise im oberen Bereich der Seitenwände 15b, und sie sind
insbesondere dadurch gebildet, dass die Seitenwände 15b niedriger bemessen sind, als
die Seitenwände 13b des Gitters 13. Hierdurch ergibt sich jeweils eine Lichteintrittsöffnung
21 in der Form eines Schlitzes, der sich im Wesentlichen über die gesamte Länge der
zugehörigen Seitenwand 15b erstrecken kann. Beim Ausführungsbeispiel sind die Seitenwände
15b bezüglich den Seitenwänden 13b nach innen geneigt angeordnet, wobei sich die Eintrittsöffnung
21 auch als Spalt zwischen dem oberen Rand der Seitenwand 15b und dem Gitter 13 ergibt.
Diese Ausgestaltung ist insbesondere dann von Vorteil, wenn das Gitter 13 zur Vergrößerung
seiner Stabilität im oberen Bereich seiner Seitenwände 13b nicht gelocht ist.
[0028] In der Deckenwand 7e des Diffusor-Gehäuses 7 oder des durchgehenden Reflektors 9
sind eine oder mehrere Luftaustrittsöffnungen 22 vorzugsweise im mittleren Bereich
oder im mittleren Längsbereich angeordnet.
[0029] Die Diffusor-Scheiben 8, der obere Diffusor-Korb 7a und die Abdeckung 15 können aus
einem Diffusor-Material bestehen, z. B. aus PMMA (Polymethylmethaacrylat), in dem
sich zur Erzielung der Diffusor-Wirkung verteilt kleine weiße Körper befinden, die
einen höheren Schmelzpunkt haben können als das Diffusor-Material und z. B. Glaskörper
sein können.
[0030] Die sich zwischen den Diffusor-Scheiben 8 und den Reflektoren 9 erstreckenden Zwischenwände
7c weisen keine oder nahezu keine weißen Partikel und somit keinen oder nahezu keinen
Weißanteil auf. Sie können aus klarem oder durchscheinendem Material bestehen. Es
ist im Rahmen der Erfindung auch möglich, die Seitenwandabschnitte 7c wegzulassen,
so dass sich freie Durchgänge zwischen der Lampenkammer 14 und den seitlich benachbarten
Leuchtenkammern 12 ergeben, die das von der wenigstens einen Lampe 5 ausgehende Licht
unbeeinträchtigt passieren kann. Insbesondere dann, wenn ein Reflektor 9 vorgesehen
ist, der sich über dem Korb 7b durchgehend erstreckt, kann auch die Deckenwand 7e
entfallen. Die Deckenwand 7e kann aus einem Diffusor-Material mit Weißanteil bestehen
oder aus dem Material der Zwischenwände 7c bestehen. Wenn die Deckenwand 7e oberseitig
durch einen durchgehenden Reflektor 9 abgedeckt ist, kann sie auch aus klar durchsichtigem
oder durchscheinendem Material bestehen oder auch fehlen. Im Rahmen der Erfindung
kann die obere Haube 7a ein einteiliges Bauteil sein. Innenseitig an der Deckenwand
7e kann eine Schutzwand 23 befestigt sein, das den darüber befindlichen Bereich der
Leuchte 1 vor Wärme schützt, und das auch als Reflektor ausgebildet sein kann.
[0031] Im Funktionsbetrieb der Leuchte 1 werden die von der wenigstens einen Lampe 5 ausgehenden
Lichtstrahlen 24a bei ihrem Durchtritt durch den unteren Korb 7b diffus gestreut,
wodurch die von der Abdeckung 15 ausgehenden Lichtstrahlen 24b entblendet sind. Die
durch die Zwischenwände 7c hindurchtretenden Lichtstrahlen 24c werden an den Reflektionsflächen
der Reflektoren 9 reflektiert und treten als Lichtstrahlen 24d durch die Diffusor-Scheiben
8 hindurch, wobei sie diffus gestreut und ebenfalls entblendet werden. Hierbei ergibt
sich ein Lichtbild der Leuchte 1, das sich im Wesentlichen über die gesamte Querabmessung
der Leuchte 1 erstreckt und die den Diffusor-Korb 7b umgebenden Bereiche gegebenenfalls
in anderer Farbe erhellt.
[0032] Im Funktionsbetrieb wird die Lampenkammer 14 durch von der wenigstens einen Lampe
erwärmt, bei der es sich vorzugsweise um eine Gasentladungsröhre und insbesondere
um eine moderne dünne Röhre handelt. Die in der Lampenkammer 14 erwärmte Luft kann
durch die wenigstens eine Lichtaustrittsöffnung 22 in der Deckenwand 7e und/oder in
durchgehend ausgebildeten Reflektoren 9 nach oben entweichen, wobei auch in der Deckenwand
2a wenigstens ein Loch angeordnet sein kann, das eine Entlüftung nach oben ermöglicht.
Durch diesen aufgrund des natürlichen Auftriebs selbsttätig stattfindenden Luftstrom
wird durch die wenigstens eine Lufteintrittöffnung 21 Luft aus der Umgebung eingesaugt,
wodurch nicht nur ein Luftaustausch in der Lampenkammer 14 stattfindet, sondern auch
eine wirksame Kühlung auch der wenigstens einen Gasentladungslampe 5, wodurch deren
Leistungsfähigkeit vergrößert wird.
[0033] Durch vorzugsweise innenseitig an den Seitenwänden 7c angeordnete oder diese ersetzende
Farbfilterscheiben 25 können den Diffusor-Korb 7b umgebenden Bereich in der ausgewählten
Farbe des bzw. der Farbfilterscheiben 25 gefärbtes Licht abgestrahlt werden. Es können
der Leuchte 1 mehrere Farbfilterscheiben in unterschiedlichen Farben zugeordnet sein,
die wahlweise ausgewählt und ausgetauscht werden können. Dies gilt sowohl für die
Vorfertigung der Leuchte 1 als auch für den Benutzer der im zu beleuchtenden Raum
montierten Leuchte.
[0034] Die erfindungsgemäße Leuchte eignet sich sowohl als Einbauleuchte als auch als Pendelleuchte
für eine Decke und auch als Anbauleuchte für eine Decke oder Wand. Im Falle einer
Einbauleuchte eignet sie sich sowohl für den Einbau in eine Einbauöffnung als auch
für einen Einbau oder für eine Einlegung zwischen Tragschienen.
1. Leuchte (1) mit mindestens einer Fassung (6) für mindestens eine in diese einzusetzende
röhrförmige Gasentladungslampe (5), und mit einem - von dem zu beleuchtenden Bereich
aus gesehen - vor der einzusetzenden Lampe (5) angeordneten Diffusor-Korb (7b), der
eine die einzusetzende Lampe (5) begrenzende Lampenkammer (14) zu dem zu beleuchtenden
Bereich hin abgrenzt und zumindest teilweise aus einem eine teillichtdurchlässige
Wandung bildenden Material besteht,
wobei die dem Diffusor-Korb (7b) gegenüberliegende Wandung der Lampenkammer (14) mindestens
eine Luftaustrittsöffnung (22) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Diffusor-Korb (7b) an mindestens einer Seite der Lampenkammer (14) mindestens
eine Lufteintrittsöffnung (21) aufweist,
dass der Diffusor-Korb (7b) aus Drahtgitter (13) oder Lochblech besteht, das innen am
Korbboden und mindestens am unteren Teil der Korbseitenwände (13b) mit einer Diffusor-Schicht
(15a) belegt ist, und
dass die Diffusor-Schicht (15a) an mindestens einer Korbseitenwand (7d) zur Bildung der
Lufteintrittsöffnung (21) in dem entsprechenden Bereich einen Abstand zu dem Drahtgitter
(13) oder Lochblech hat.
2. Leuchte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Lufteintrittsöffnung (21) am oberen Rand des Diffusor-Korbes (7b) angeordnet
ist.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2, mit
mindestens einen seitlich von der einzusetzenden Lampe (5) angeordneten Reflektor
(9), einer - von dem zu beleuchtenden Bereich aus gesehen - vor dem/jedem Reflektor
(9) angeordneten Diffusor-Scheibe (8) aus teillichtdurchlässigem Material, einer zwischen
der einzusetzenden Lampe (5) und dem von dem Reflektor (9) und der Diffusor-Scheibe
(8) eingeschlossenen Raum (12) angeordneten Diffusor-Zwischenwand (7c),
dadurch gekennzeichnet,
dass der Reflektionsgrad des Reflektors (9) 100 % oder nahezu 100 % ist und/oder das teillichtdurchlässige
Material der Zwischenwand (7c) vollständig oder nahezu vollständig frei von streuenden
Einlagerungen ist.
1. Luminaire (1) having at least one fitting (6) for at least one tube-like gas discharge
lamp (5) to be put in place in the fitting, and having a diffuser basket (7b) arranged
before - seen from the region to be illuminated - the lamp (5) to be put in place,
which divides off, in the direction towards the region to be illuminated, a lamp chamber
(14) bounding the lamp (5) to be put in place, and is at least in part of a material
forming a partially light-permeable wall,
wherein the wall of the lamp chamber (15) lying opposite to the diffuser basket (7b)
has at least one air exit opening (22),
characterized in that,
the diffuser basket (7b) has at least on one side of the lamp chamber (14) at least
one air entry opening (21),
in that the diffuser basket (7b) is of wire mesh (13) or perforated sheet, which internally
at the basket base and at least at the lower part of the basket side walls (13b) is
covered with a diffuser layer (15a) and
in that the diffuser layer (15a) has, at at least one basket side wall (7d), a spacing to
the wire mesh (13) or perforated sheet for the formation of the air entry opening
(21) in the corresponding region.
2. Luminaire according to claim 1,
characterized in that,
the air entry opening (21) is arranged on the upper edge of the diffuser basket (7b).
3. Luminaire according to claim 1 or 2, having
at least one reflector (9) arranged to the side of the lamp (5) to be put in place,
a diffuser plate (8) arranged - seen from the region to be illuminated - before the/each
reflector (9), the diffuser plate being of partially light-permeable material, a diffuser
intermediate wall (7c) arranged between the lamp (5) to be put in place and the space
(12) enclosed by the reflector (9) and the diffuser plate (8),
characterized in that,
the degree of reflection of the reflector (9) is 100% or virtually 100% and/or the
partially light-permeable material of the intermediate wall (7c) is completely or
virtually completely free of scattering inclusions.
1. Lampe (1) avec au moins une douille (6) pour au moins une ampoule à décharge de gaz
(5) de forme tubulaire à insérer dans celle-ci, et avec un panier diffuseur (7b) disposé
- vu depuis la zone à éclairer - devant l'ampoule (5) à insérer, lequel délimite une
chambre d'ampoule (14) délimitant l'ampoule (5) à insérer, vers la zone à éclairer,
et est constitué au moins en partie d'un matériau formant une paroi partiellement
transparente,
la paroi de la chambre d'ampoule (14), opposée au panier diffuseur (7b), présentant
au moins un orifice de sortie d'air (22),
caractérisée
en ce que le panier diffuseur (7b) présente au moins sur un côté de la chambre d'ampoule (14)
au moins un orifice d'entrée d'air (21),
en ce que le panier diffuseur (7b) est constitué d'un grillage (13) ou d'une tôle perforée
qui est recouverte d'une couche de diffusion (15a) à l'intérieur sur le fond du panier
et au moins sur la partie inférieure des parois latérales (13b) du panier, et
en ce que la couche de diffusion (15a) présente, sur au moins une paroi latérale (7d) du panier,
un écartement par rapport au grillage (13) ou à la tôle perforée, pour former l'orifice
d'entrée d'air (21) dans la zone correspondante.
2. Lampe selon la revendication 1,
caractérisée
en ce que l'orifice d'entrée d'air (21) est disposé sur le bord supérieur du panier diffuseur
(7b).
3. Lampe selon la revendication 1 ou 2, avec
au moins un réflecteur (9) disposé sur le côté de l'ampoule (5) à insérer, un disque
diffuseur (8) disposé devant le/chaque réflecteur (9) - vu depuis la zone à éclairer
- en un matériau partiellement transparent, une cloison de diffuseur (7c) disposée
entre l'ampoule (5) à insérer et l'espace (12) enfermé par le réflecteur (9) et le
disque diffuseur (8),
caractérisée
en ce que le degré de réflexion du réflecteur (9) est égal à 100 % ou sensiblement égal à 100
% et/ou le matériau partiellement transparent de la cloison (7c) est entièrement ou
presque entièrement exempt d'inclusions à effet dispersif.