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(11) |
EP 1 465 742 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.05.2006 Patentblatt 2006/22 |
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Anmeldetag: 05.12.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/013765 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/059545 (24.07.2003 Gazette 2003/30) |
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VIELWALZENGERÜST, INSBESONDERE SEXTO-WALZGERÜST, MIT EINER AXIALVERSCHIEBE- UND HALTEVORRICHTUNG
FÜR VERSCHIEBBAR GELAGERTE ZWISCHENWALZEN UND/ODER ARBEITSWALZEN
CLUSTER MILL, IN PARTICULAR A SIX-HIGH CLUSTER MILL, COMPRISING AN AXIAL DISPLACEMENT
AND HOLDING DEVICE FOR DISPLACEABLY MOUNTED INTERMEDIATE ROLLS AND/OR WORKING ROLLS
LAMINOIR A PLUSIEURS CYLINDRES, EN PARTICULIER LAMINOIR A SIX CYLINDRES, COMPRENANT
UN DISPOSITIF DE DEPLACEMENT AXIAL ET DE FIXATION POUR DES CYLINDRES INTERMEDIAIRES
ET/OU DES CYLINDRES DE TRAVAIL MOBILES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR |
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Priorität: |
18.01.2002 DE 10202217
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.10.2004 Patentblatt 2004/42 |
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Patentinhaber: SMS Demag Aktiengesellschaft |
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40237 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHUNN, Konrad Walter
41352 Korschenbroich (DE)
- KLUGE, Werner
41515 Grevenbroich (DE)
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| (74) |
Vertreter: Valentin, Ekkehard et al |
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Patentanwälte
Valentin-Gihske-Grosse
Hammerstrasse 2 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 026 903 JP-A- 50 152 963
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DE-A- 3 504 415 US-A- 2 175 783
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Vielwalzengerüst, insbesondere ein Sexto-Walzgerüst, mit
einer Axialverschiebe- und Haltevorrichtung für verschiebbar gelagerte Zwischenwalzen
und / oder Arbeitswalzen, bei dem die Einbaustücke in den Walzgerüstständem in Richtung
der Walzkraft gleitend geführt sind und bei dem die Zwischenwalzen und / oder Arbeitswalzen
zusammen mit ihren jeweiligen Einbaustücken durch in Richtung der Walzenachsen wirkende
hydraulische Kolben-Zylinder-Einheiten axial gegensinnig verschiebbar sind und beide
Kolbenstangen jeweils mittels einer Haupttraverse gelenkig verbunden sind.
[0002] An jeder Seite einer Verbindungstraverse wirkt jeweils eine gelenkig gelagerte oder
mit dem Walzgerüst fest verschraubte Kolben-Zylinder-Einheit zum Verschieben einer
Zwischen- oder Arbeitswalze. Dabei wird jede Kolben-Zylinder-Einheit über einen eigenen
Servo-Regelkreis gesteuert. Die Verschiebewege der Kolben-Zylinder-Einheiten werden
über Wegmesser erfasst. Eine Fehlfunktion der Weggeber, der Hydraulikventile oder
eines Wackelkontaktes an den Steuerkabeln kann die Kolben der Verschiebezylinder veranlassen,
unkontrolliert in unterschiedliche Höhen oder in entgegengesetzte Richtungen zu fahren.
Die Verbindungstraverse kann dadurch beschädigt und unbrauchbar werden.
[0003] Das eingangs bezeichnete Vielwalzengerüst mit einer Axialverschiebe- und Halteeinrichtung
für die Zwischenwalzen sind z.B. in Form von zwei axial nach außen vorstehenden Armen
als Zange vorgesehen (DE 24 40 495 C3). An jedem dieser Arme ist die ausfahrbare Kolbenstange
einer Kolben-Zylinder-Einheit mittels eines Verbindungsgliedes verbunden, wobei die
beiden Kolben-Zylinder-Einheiten in den Walzgerüstständem seitlich neben dem jeweiligen
Einbaustück angeordnet sind. Derartige Bauweisen kommen ohne eine Haupttraverse aus.
Sie sind jedoch gegen den Ausfall einer hydraulischen oder elektrischen Fehlfunktion
nicht gesichert.
[0004] Eine ähnliche Bauweise (DE 35 04 415 A1) bedient sich innerhalb des Einbaustücks
verschiebbarer Lager für die Walze und eines Schiebeschlittens, der eine Kuppelvorrichtung
für den Zapfen aufnimmt. Auch hier greifen zur Walzenachse parallel verlaufende Kolben-Zylinder-Einheiten
an, bei deren Fehlfunktionen sich der Schlitten verklemmen kann.
[0005] Eine andere Bauweise (EP 0 026 903) überträgt die Axialverschiebe-Kraft der außen
angeordneten, parallelen Kolben-Zylinder-Einheiten über eine Haupttraverse, über beidseitig
parallel wirkende Halteplatten und eine Kolben-Zylinder-Einheit zum Lösen der Halteplatten,
wenn die Walzeneinheit ausgebaut werden soll. Hier übemimmt die dritte Kolben-Zylinder-Einheit
nur eine Wechselfunktion. Trotzdem sind auch hier keine Maßnahmen bei hydraulischen
oder elektrischen Fehlfunktionen zum Schutz der Traverse vorgesehen.
[0006] Schließlich ist eine Axialverschiebe- und Haltevorrichtung für verschiebbar gelagerte
Zwischenwalzen eines Vielwalzen-Walzgerüstes bekannt (DE 31 45 134 C2), die hohe Axialkräfte
erzeugt und die zum Walzenwechsel schnell vom Zwischenwalzen-Zapfen gelöst werden
kann. Hierzu ist an jedem Schlitten ein Axiallagerblock mittels Parallellenkem geführt.
Die Koppeleinrichtung ist als Spannfutter zum Koppeln mit den Zwischenwalzen-Zapfen
ausgebildet. Da auch hier eine Traverse für die Kolben-Zylinder-Einheiten notwendig
ist, besteht ebenfalls die Gefahr des Verklemmens eines Schlittens.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Zwischenwalzen und / oder die Arbeitswalzen
in den Traversen derart zu verriegeln und den Angriffspunkt der Verschiebekraft derart
zu verlagem, dass durch eine hydraulische oder elektrische Fehlfunktion die Traversen
nicht beschädigt werden können.
[0008] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass beidseitig zum Walzen-Einbaustück
angeordnete Verschiebebalken jeweils über eine Verbindungstraverse in den Walzgerüstständem
gelagert sind, dass die Verbindungstraversen mittig an der Haupttraverse angelenkt
sind, wobei die Kolbenstangen der Kolben-Zylinder-Einheiten an die Enden der Haupttraverse
angelenkt sind und dass jede Kolben-Zylinder-Einheit mittels eines Weggebers wegabhängig
kontrollierbar ist. Der Hauptvorteil ergibt sich durch die Gliederung in die Haupttraverse
und die Verbindungstraverse, so dass eine Verspannung der Haupttraverse nicht eintreten
kann. Ein weiterer Vorteil ist eine sichere Verschiebungsfunktion und außerdem kann
eine einfache Montage und Wartung durchgeführt werden. Diese Vorteile werden außerdem
dadurch erreicht, dass das Verschiebesystem mechanisch alle Freiheitsgrade erhält,
so dass eine Verspannung der Traverse nicht auftreten kann.
[0009] In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass antriebsseitig zwischen den Verschiebebalken
in dem Walzen-Einbaustück ein Verriegelungsblock für die Verriegelung der Walze angeordnet
ist. Der Vorteil besteht in der mittigen Anordnung, so dass Querkräfte bei Ausfall
oder bei ungleichmäßiger Beaufschlagung eines der Kolben-Zylinder-Antriebe nicht auftreten
können.
[0010] Weiter wird vorgeschlagen, dass das Walzen-Einbaustück mit dem Verriegelungsblock
mittels eines Verspann-Elementes verbindbar ist.
[0011] Die Haltekräfte können dabei derart günstig aufgebracht und übertragen werden, dass
die Verbindungstraverse mit dem Verriegelungsblock mittels einer im Inneren der Verbindungstraverse
mittig angeordneten, axial wirksamen Verspann-Scheibe festlegbar ist.
[0012] Vorteilhafterweise wird die Haltekraft dahingehend erzeugt, dass die Verspann-Scheibe
mittels eines hydraulisch wirkenden Verspann-Antriebs betätigbar ist.
[0013] Dieser Verspann-Antrieb ist durch seine zentrische Anordnung besonders einfach und
wirksam.
[0014] Nach weiteren Merkmalen können auch kleinste Fehlfunktionen erfasst werden. Dazu
ist vorgesehen, dass das Maß des Verschiebewegs als Mittelwert der in zwei einander
zugeordneten Weggebem erfassten Verschiebewege berechnet ist.
[0015] Die Kolben-Zylinder-Einheiten werden dann dahingehend gesteuert, dass der errechnete
Mittelwert der in zwei Weggebern erfassten Verschiebewege in den jeweils selbständigen
Regelkreis der Kolben-Zylinder-Einheiten eingebbar ist.
[0016] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, das nachstehend
näher erläutert wird.
[0017] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf eine Halbseite eines Walzgerüstes,
- Fig. 2
- einen Schnitt A-A durch das Walzgerüst gemäß Fig. 1 in Höhe des Verspann-Antriebs,
- Fig. 3
- einen Schnitt B-B in Höhe des Verspann-Elementes in Offenstellung und
- Fig. 4
- denselben Schnitt B-B in Verriegelungsstellung.
[0018] Gemäß Fig. 1 sind an dem Walzgerüstständer 1 eines Walzgerüstes 6 im Gerüstfenster
beidseitig Verschiebebalken 1 a zum Einbaustück 7 vorgesehen, die jeweils über eine
Verbindungstraverse 2 in den Walzgerüstständem gelagert sind. Die Verbindungstraversen
2 sind mittig an einer Haupttraverse 4 in einem Gelenklager 3 mittels eines Verbindungsbolzens
3a angelenkt. Die Gliederung in die Haupttraverse 4 und die Verbindungstraverse 2
vermeidet eine Verspannung, die durch ungleiche Betätigung von Kolben-Zylinder-Einheiten
5 bewirkt werden könnte. An den Enden 4a und 4b der Haupttraverse 4 sind die Kolbenstangen
5a von Kolben-Zylinder-Einheiten 5 gelenkig angeschlossen. Jede Kolben-Zylinder-Einheit
5 wird mittels eines Weggebers 10 wegabhängig kontrolliert, sobald eine Verschiebebewegung
ausgeführt wird.
[0019] Antriebsseitig befindet sich zwischen den Verschiebebalken 1a in dem Walzen-Einbaustück
7 ein Verriegelungsblock 8 für die Verriegelung der Walzen 11. Das Walzen-Einbaustück
7 mit dem Verriegelungsblock 8 ist mittels eines Verspann-Elementes 9 verbunden.
[0020] Die Halteeinrichtung ist nunmehr derart ausgeführt, dass die Verbindungstraverse
2 mit dem Verriegelungsblock 8 mittels einer im Inneren der Verbindungstraverse 2
mittig angeordneten, axial und / oder radial wirksamen Verspann-Scheibe 12 festgelegt
wird. Die Verspann-Scheibe 12 ist mittels eines hydraulisch wirkenden Verspann-Antrieb
9a betätigbar.
[0021] Das Maß des Verschiebeweges 13 wird als Mittelwert der in den zwei einander zugeordneten
Weggebem 10 erfassten Verschiebewege 13 berechnet. Der errechnete Mittelwert der in
den zwei Weggebem 10 erfassten Verschiebewege 13 wird in den jeweils selbständigen
Regelkreis der Kolben-Zylinder-Einheiten 5 eingebracht.
[0022] In Fig. 2 ist nunmehr die Ebene des Verspann-Antriebs 9a gezeigt. Zwischen den beidseitigen
Verschiebebalken 1a ist ein Drehkranz 14 des Verspann-Antriebs 9a drehgelagert, der
hin und her drehbar ist. Dabei wird die Drehbewegung z.B. durch ein hydraulisch, elektrisch
und / oder mechanisch arbeitendes Geradschubtriebwerk 15 erzeugt, so dass aus der
linearen Bewegung 16 die Drehbewegung 17 in die jeweilige, durch einen Pfeil gekennzeichnete
Richtung erzeugt wird. Die achsgleich unter dem Verspann-Antrieb 9a befindliche Verspann-Scheibe
12 (Fig. 3) ist in der gezeichneten Position offen, wobei die Verspann-Scheibe 12
mit ihrer Längs-Form 12a nach oben weist. Der Verriegelungsblock 8 ist daher axial
frei und die Walze 11, z.B. eine Zwischenwalze, kann axial zur Bedienungsseite zwecks
Austausches herausgezogen werden.
[0023] In Fig. 4 ist die Verspann-Scheibe 12 mit ihrer Längs-Form 12a mittels des Verspann-Antriebs
9a quer gestellt und der Verriegelungsblock 8 kann axial nicht mehr verschoben werden,
d.h. die Verschiebebalken 1a, der Verriegelungsblock 8, die Verbindungstraverse 2
mit der Haupttraverse 4 bilden eine starre Einheit.
Bezugszeichenliste
[0024]
- 1
- Walzgerüstständer
- 1a
- Verschiebebalken
- 2
- Verbindungstraverse
- 3
- Gelenklager
- 3a
- Verbindungsbolzen
- 4
- Haupttraverse
- 4a
- Ende der Haupttraverse
- 4b
- Ende der Haupttraverse
- 5
- Kolben-Zylinder-Einheit zur Verschiebung
- 5a
- Kolbenstange
- 6
- Walzgerüst
- 7
- Walzen-Einbaustück
- 8
- Verriegelungsblock
- 9
- Verspann-Element
- 9a
- Verspann-Antrieb
- 10
- Weggeber
- 11
- Walze
- 12
- Verspann-Scheibe
- 12a
- Längs-Form
- 13
- Verschiebewege
- 14
- Drehkranz
- 15
- Geradschubtriebwerk
- 16
- lineare Bewegung
- 17
- Drehbewegung
1. Vielwalzengerüst, insbesondere Sexto-Walzgerüst, mit einer Axialverschiebe- und Haltevorrichtung
für verschiebbar gelagerte Zwischenwalzen (11) und / oder Arbeitswalzen (11), bei
dem die Einbaustücke (7) in den Walzgerüstständern (1) in Richtung der Walzkraft gleitend
geführt sind und bei dem die Zwischenwalzen (11) und / oder Arbeitswalzen (11) zusammen
mit ihren jeweiligen Einbaustücken (7) durch in Richtung der Walzenachsen wirkende
hydraulische Kolben-Zylinder-Einheilten (5) axial gegensinnig verschiebbar sind und
beide Kolbenstangen (5a) jewells mittels einer Haupttraverse (4) gelenkig verbunden
sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass beidseitig zum Walzen-Einbaustück (7) angeordnete Verschiebebalken (1a) jeweils über
eine Verbindungstraverse (2) in den Walzgerüstständern (1) gelagert sind, dass die
Verbindungstraversen (2) mittig an der Haupttraverse (4) angelenkt sind, wobei die
Kolbenstangen (5a) der Kolben-Zylinder-Einheiten (5) an die Enden (4a, 4b) der Haupttraverse
(4) angelenkt sind und dass jede Kolben-Zylinder-Einheit (5) mittels eines Weggebers
(10) wegabhängig kontrollierbar ist.
2. Vielwalzengerüst nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass antriebsseitig zwischen den Verschiebebalken (1a) in dem Walzen-Einbaustück (7) ein
Verriegelungsblock (8) für die Verriegelung der Walze (11) angeordnet ist.
3. Vielwalzengerüst nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Walzen-Einbaustück (7) mit dem Verriegelungsblock (8) mittels eines Verspann-Elementes
(9) verbindbar ist.
4. Vielwalzengerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindungstraverse (2) mit dem Verriegelungsblock (8) mittels einer im Inneren
der Verbindungstraverse (2) mittig angeordneten, axial wirksamen Verspann-Scheibe
(12) festlegbar ist.
5. Vielwalzengerüst nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verspann-Scheibe (12) mittels eines hydraulisch wirkenden Verspann-Antriebs (9a)
betätigbar ist.
6. Vielwalzengerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Maß des Verschiebewegs (13) als Mittelwert der in zwei einander zugeordneten
Weggebem (10) erfassten Verschiebewege (13) berechnet ist.
7. Vielwalzengerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der errechnete Mittelwert der in zwei Weggebem (10) erfassten Verschiebewege (13)
in den jeweils selbständigen Regelkreis der Kolben-Zylinder-Einheiten (5) eingebbar
ist.
1. Multi-roll stand, particularly six-high roll stand, with an axial displacing and holding
device for displaceably mounted intermediate rolls (11) and/or working rolls (11),
in which the chocks (7) are guided in the roll stand housings (1) to be sliding in
the direction of the rolling force and in which the intermediate rolls (11) and/or
working rolls (11) are axially displaceable in opposite sense together with their
respective chocks (7) by hydraulic piston/cylinder units (5) acting in the direction
of the roll axes and the two piston rods (5a) are pivotably connected by means of
a respective main cross member (4), characterised in that displacing beams (1a) arranged on both sides with respect to the roll chock (7) are
respectively mounted by way of a connecting cross member (2) in the roll stand housings
(1), that the connecting cross members (2) are centrally pivotably connected with
the main cross member (4), wherein the piston rods (5a) of the piston/cylinder units
(5) are pivotably connected with the ends (4a, 4b) of the main cross member (4), and
that each piston/cylinder unit (5) is controllable in travel-dependent manner by means
of a travel transmitter (10).
2. Multi-roll stand according to claim 1, characterised in that a locking block (8) for locking the roll (11) is arranged on the drive side between
the displacing beams (1a) in the roll chock (7).
3. Multi-roll stand according to claim 2, characterised in that the roll chock (7) is connectible with the locking block (8) by means of a bracing
element (9).
4. Multi-roll stand according to one of claims 1 to 3, characterised in that the connecting cross member (2) is fixable to the locking block (8) by means of an
axially acting bracing disc (12) centrally arranged in the interior of the connecting
cross member (2).
5. Multi-roll stand according to claim 4, characterised in that the bracing disc (12) is actuable by means of a hydraulically acting bracing drive
(9a).
6. Multi-roll stand according to one of claims 1 to 5, characterised in that the amount of the displacement travel (13) is calculated as a mean value of the displacement
travels (13) detected in two mutually associated travel transmitters.
7. Multi-roll stand according to one of claims 1 to 6, characterised in that the calculated mean value of the displacement travels (13) detected in two travel
transmitters (10) can be input into the respective independent regulating circuit
of the piston/cylinder unit (5).
1. Cage de laminage à quatre cylindres, en particulier cage de laminage sexto, présentant
un dispositif de déplacement axial et de fixation pour des cylindres intermédiaires
(11) et/ou des cylindres de travail (11) mobiles, dans laquelle les empoises (7) sont
guidées de manière coulissante dans le sens de la force de laminage dans les montants
(1) de la cage de laminage et dans laquelle les cylindres intermédiaires (11) et/ou
les cylindres de travail (11) peuvent être déplacés de manière axialement opposée
avec leurs empoises (7) respectives par des unités à piston-cylindre (5) hydrauliques
agissant dans le sens des axes des cylindres et les deux tiges (5a) de piston sont
reliées de manière articulée au moyen d'une traverse principale (4), caractérisée en ce que des barres de déplacement (1a) disposées des deux côtés de l'empoises (7) de cylindre
sont logées à chaque fois via une traverse de liaison (2) dans les montants (1) de
la cage de laminage, en ce que les traverses de liaison (2) sont articulées au centre à la traverse principale (4),
les tiges (5a) de piston des unités à piston et à cylindre (5) étant reliées aux extrémités
(4a, 4b) de la traverse principale (4) et en ce que chaque unité à piston et à cylindre (5) est contrôlable en fonction du parcours au
moyen d'un indicateur de parcours (10).
2. Cage de laminage à quatre cylindres selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'on a disposé côté commande, entre les barres de déplacement (1a) dans l'empoise (7)
du cylindre un bloc de verrouillage (8) pour le verrouillage des cylindres (11).
3. Cage de laminage à quatre cylindres selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'empoise (7) de cylindre peut être reliée avec le bloc de verrouillage (8) au moyen
d'un élément de serrage (9).
4. Cage de laminage à quatre cylindres selon l'une quelconque des revendications 1 à
3, caractérisée en ce que la traverse de liaison (2) peut être fixée avec le bloc de verrouillage (8) au moyen
d'un disque de serrage (12) disposé au centre à l'intérieur de la traverse de liaison
(2), actif dans le sens axial.
5. Cage de laminage à quatre cylindres selon la revendication 4, caractérisée en ce que le disque de serrage (12) peut être actionné au moyen d'un dispositif de serrage
(9a) hydraulique.
6. Cage de laminage à quatre cylindres selon l'une quelconque des revendications 1 à
5, caractérisée en ce que la mesure du parcours de déplacement (13) est calculée comme valeur moyenne des parcours
de déplacement (13) déterminés dans les indicateurs de parcours (10) associés.
7. Cage de laminage à quatre cylindres selon l'une quelconque des revendications 1 à
6, caractérisée en ce que la valeur moyenne calculée des parcours de déplacement (13) déterminés dans deux
indicateurs de parcours (10) peut être introduite dans le circuit de régulation autonome
des unités à piston et à cylindre (5).

