| (19) |
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(11) |
EP 1 502 027 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.05.2006 Patentblatt 2006/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.04.2003 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/003542 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/093676 (13.11.2003 Gazette 2003/46) |
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| (54) |
REGELEINRICHTUNG MIT GRENZWERTREGELVENTIL
REGULATORY DEVICE COMPRISING A THRESHOLD VALUE CONTROL VALVE
DISPOSITIF DE REGULATION COMPRENANT UNE SOUPAPE DE REGULATION DE VALEUR LIMITE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
03.05.2002 DE 10219850
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.02.2005 Patentblatt 2005/05 |
| (73) |
Patentinhaber: Brueninghaus Hydromatik GmbH |
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89275 Elchingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BELSER, Roland
72401 Haigerloch (DE)
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| (74) |
Vertreter: Körfer, Thomas |
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Mitscherlich & Partner,
Patent- und Rechtsanwälte,
Sonnenstrasse 33 80331 München 80331 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 10 006 659
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US-B1- 6 311 489
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Regeleinrichtung zur Regelung eines Fördervolumens für
eine in ihrem Fördervolumen einstellbare Pumpe.
[0002] Aus der DE 43 29 164 A1 oder der DE 10 006 659 A1 ist eine Regeleinrichtung zum Verstellen
des Fördervolumens einer Pumpe in Form einer hydrostatischen Kolbenmaschine bekannt,
bei der das Fördervolumen der hydrostatischen Kolbenmaschine geregelt wird, indem
einer Regeleinheit als Eingangsgrößen sowohl der förderseitige Arbeitsleitungsdruck,
als auch der dem Verbraucher nach einer Drosselstelle zugeführte Verbrauchereingangsdruck
zugeführt wird. Die Regeleinheit besteht aus zwei in einem Ventilblock angeordneten
Steuerventilen, welche jeweils an einer ersten Meßfläche mit dem förderseitigen Arbeitsleitungsdruck
beaufschlagt werden. In entgegengesetzter Richtung greift an einem ersten Steuerventil
eine Feder an und an dem zweiten Steuerventil der der Verbraucherzuleitung entnommene
Verbrauchereingangsdruck. Die Steuerventile sind dabei so eingestellt, daß durch das
erste Steuerventil ein Stelldruckraum einer Stelleinheit aus der Arbeitsleitung bedrückt
wird, wenn ein Grenzwert überschritten wird, der durch die Feder einstellbar ist.
Durch Bedrücken des Stelldruckraums wird die hydrostatische Kolbenmaschine in Richtung
kleinerer Förderleistung verstellt.
[0003] Bleibt der Grenzwert unterschritten, so wird die Regelung durch das zweite Steuerventil
durchgeführt, wobei der Stelldruckraum des Stellgliedes entweder aus der Arbeitsleitung
bedrückt wird, oder gegenüber dem Tankvolumen entspannt wird. In diesem Regelbereich
wird ein konstantes Druckverhältnis zwischen dem förderseitigen Arbeitsdruck und dem
Verbrauchereingangsdruck aufrechterhalten. Da der Differenzdruck zwischen der Arbeitsleitung
und dem Verbrauchereingang proportional zu dem Fördervolumen ist, ist mit der beschriebenen
Schaltung die hydrostatische Kolbenmaschine auf ein konstantes Fördervolumen geregelt.
[0004] Die Regeleinrichtung hat den Nachteil, daß bei verschwindendem Verbrauchereingangsdruck
durch das zweite Stellventil der Stelldruckraum des Stellgliedes bedrückt wird, so
daß der Druck in der Arbeitsleitung bis nahezu auf Null absinken kann. Sind an die
Arbeitsleitung noch weitere Verbraucher- oder Steuereinrichtungen angeschlossen, welche
einen Mindestdruck benötigen, so sind diese Einrichtungen nicht mehr betätigbar.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Regeleinrichtung zum Regeln eines konstanten Fördervolumens
einer Pumpe zu schaffen, welche unabhängig von dem Verbrauchereingangsdruck einen
Mindestdruck in einer Arbeitsleitung aufrechterhält.
[0006] Die Aufgabe wird durch die erfindungsgemäße Regeleinrichtung mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Die erfindungsgemäße Regeleinrichtung hat den Vorteil, daß zum Regeln eines ersten
und zweiten Regelventils, welche gemeinsam die Regeleinheit bilden, nicht derselbe
Eingangsdruck verwendet wird. Durch die Aufgabenverteilung auf ein Grenzwertregelventil
sowie ein Förderstromregelventil ist es möglich, einen ersten Regelbereich zu definieren,
in dem durch das Grenzwertregelventil ein Mindestdruck einstellbar ist, sowie einen
zweiten Regelbereich vorzusehen, in dem oberhalb eines Grenzwerts, der durch das Grenzwertregelventil
festgelegt ist, die Regelung einer konstanten Fördermenge der Pumpe durch das Förderstromregelventil
erfolgt. Die Regelung der konstanten Fördermenge erfolgt durch das Förderstromregelventil
in Abhängigkeit von dem Verbrauchereingangsdruck und einem an einer Meßfläche anliegenden
Druck, wobei der anliegende Druck der Ausgangsdruck des Grenzwertregelventils ist.
[0008] Dadurch wird verhindert, daß durch das Förderstromregelventil bei verschwindendem
Verbrauchereingangsdruck der Stelldruckraum einer Stelleinheit solange bedrückt wird,
bis das Fördervolumen der hydrostatischen Kolbenmaschine auf Null gestellt ist.
[0009] In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung
ausgeführt.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Regeleinrichtung ist in den Zeichnungen
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen hydraulischen Schaltplan einer erfindungsgemäßen Regeleinrichtung; und
- Fig. 2
- einen Schnitt durch eine in einem Regelventilblock angeordnete erfindungsgemäße Regelventileinheit.
[0011] In Fig. 2 ist ein hydraulischer Schaltplan der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung
1 dargestellt. Die Regeleinrichtung 1 wirkt dabei auf den Schwenkwinkel einer verstellbaren
Pumpe in Form einer hydrostatischen Kolbenmaschine 2. Zur Verstellung des Schwenkwinkels
ist eine Regelventileinheit 3 vorgesehen, mittels derer der in einem Rückstellglied
5 herrschende Stelldruck regelbar ist. Mittels des Rückstellgliedes 5 wird der Schwenkwinkel
der hydrostatischen Kolbenmaschine 2 eingestellt, die über eine Antriebswelle 6 angetrieben
wird.
[0012] Die hydrostatische Kolbenmaschine 2 fördert ein Druckmittel in eine Arbeitsleitung
7. Über die Arbeitsleitung 7 gelangt das Drucksmittel zu einer Verbraucherzuleitung
8, an die nicht ein dargestellter Verbraucher angeschlossen ist. Zwischen der Arbeitsleitung
7 und der Verbraucherzuleitung 8 sind eine Drossel 9 sowie eine einstellbare Drossel
10 in Serie angeordnet. Die Drossel 9 muß dabei nicht explizit ausgeführt sein, sondern
kann auch durch die drosselnde Wirkung der Leitungslänge erzeugt werden. Mit der Verbraucherzuleitung
8 ist weiterhin eine Druckbegrenzungseinrichtung 11 verbunden. Die Verbraucherzuleitung
8 ist über die Druckbegrenzungseinrichtung 11 gegen ein Tankvolumen 13 entspannbar,
wobei eine Entspannung erfolgt, wenn der Druck in der Verbraucherzuleitung 8 über
einen mittels einer Einstellfeder 12 vorgebbaren Schwellwert steigt.
[0013] Im dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt die Verstellung des Schwenkwinkels der
hydrostatischen Kolbenmaschine 2 mittels eines Stellglieds 4 sowie des Rückstellglieds
5. Alternativ hierzu kann auch auf das Stellglied 4 verzichtet werden und eine Verstellung
in Richtung größere Auslenkungen durch eine auf das Rückstellglied 5 wirkende Feder
erzeugt werden.
[0014] Das Stellglied 4 ist über eine Verbindungsleitung 14 mit der Arbeitsleitung 7 verbunden.
Der in der Arbeitsleitung 7 herrschende Druck wird damit einem Druckraum 15 des ersten
Stellglieds 4 zugeführt, wo er zusammen mit der Kraft einer Vorspannfeder 16 auf einen
Stellkolben 17 wirkt. Die in dem Stelldruckraum 15 des ersten Stellglieds 4 auf den
Stellkolben 17 aufgebrachte Kraft ist dabei so gerichtet, daß sie die hydrostatische
Kolbenmaschine 2 in Richtung größerer Schwenkwinkel verstellt.
[0015] Mittels der Regelventileinheit 3 wird ein Stelldruck, der in dem zweiten Stellglied
5 wirkt, geregelt. Zur Regelung des Stelldrucks ist die Regelventileinheit 3 mittels
einer weiteren Verbindungsleitung 18 mit der Arbeitsleitung 7 einerseits sowie mit
der Verbraucherzuleitung 8 über eine Verbrauchereingangsdruckzuleitung 19 verbunden.
Über die weitere Verbindungsleitung 18 sowie die Verbrauchereingangsdruckzuleitung
19 wird der Regelventileinheit 3 der vor bzw. nach den Drosselstellen 9 und 10 herrschende
Druck zugeführt. Die Regelventileinheit 3 regelt damit aufgrund des an den Drosselstellen
9 und 10 abfallenden Drucks.
[0016] Die Regelventileinheit 3 ist über eine Stelldruckleitung 20 mit einem Stelldruckraum
21 verbunden, der in dem Stellglied 5 angeordnet ist. Der in dem Stelldruckraum 21
herrschende Stelldruck wirkt auf einen Stellkolben 42 und verstellt die hydrostatische
Kolbenmaschine 2 in Richtung kleinerer Schwenkwinkel.
[0017] Wie bereits angedeutet, kann anstelle des ersten Stellgliedes 4 auch eine Feder in
dem zweiten Stellglied 5 angeordnet sein, welche den Stellkolben 42 mit einer entgegen
dem Druck des Stelldruckraums 21 wirkenden Kraft beaufschlagt.
[0018] Die Regelventileinheit 3 besteht aus einem Grenzwertregelventil 22 und einem Förderstromregelventil
23. Das Grenzwertregelventil 22 ist mit einer ersten Feder 24 vorgespannt, so daß
es sich in drucklosem Zustand in seiner in der Fig. 1 dargestellten Ausgangsposition
befindet. Das Förderstromregelventil 23 ist ebenfalls mit einer zweiten Feder 25 vorgespannt,
und befindet sich ebenfalls in drucklosem Zustand in seiner Ausgangsposition. Das
Grenzwertregelventil 22 weist einen Förderdruckmeßanschluß 26 auf, wobei der an dem
Förderdruckmeßanschluß 26 anliegende Druck der Kraft der ersten Feder 24 entgegengerichtet
ist. Mit steigendem Druck wird das Grenzwertregelventil 22 aus seiner Ausgangslage
in Richtung seiner zweiten Endposition ausgelenkt.
[0019] Zur Auslenkung des Förderstromregelventils 23 aus seiner Ausgangsposition ist der
Kraft der zweiten Feder 25 eine hydraulische Kraft entgegengerichtet, die durch den
an einem Regeldruckmeßanschluß 27 anliegenden Druck erzeugt wird. Bei dem Förderstromregelventil
23 wird die Kraft der zweiten Feder 25 durch eine auf einen Vergleichsdruckanschluß
29 wirkende Kraft ergänzt. Im Normalfall wirkt an dem Vergleichsdruckmeßanschluß 29
der Druck der Verbraucherzuleitung 8, der über die Verbrauchereingangsdruckzuleitung
19 der Meßfläche an dem Vergleichsdruckmeßanschluß 29 zugeführt wird.
[0020] Der Regeldruckmeßanschluß 27 des Förderstromregelventils 23 ist über einen Regeldruckkanal
30 mit dem Grenzwertregelventil 22 verbunden. In der durch die einstellbare zweite
Feder 25 vorgegebenen Ausgangsposition des Förderstromregelventils 23 ist ein erster
Stelldruckanschluß 31 des Förderstromregelventils 23 mit einer Entspannungsleitung
32 verbunden, die an einem Entspannungsanschluß 33 des Förderstromregelventils 23
angeschlossen ist. Die Entspannungsleitung 32 ist mit dem Tankvolumen 13 verbunden.
[0021] Das Grenzwertregelventil 22 weist einen zweiten Stelldruckanschluß 34 sowie einen
dritten Stelldruckanschluß 35 auf, über welche der Stelldruckraum 21 über die Stelldruckleitung
20 mit dem ersten Stelldruckanschluß 31 mit dem ersten Stelldruckanschluß 31 des Förderstromregelventils
23 verbunden ist. In der Ausgangsposition des Förderstromregelventils 23 ist daher
der Rückstelldruckraum 21 mit dem Tankvolumen 13 verbunden. Der über die weitere Verbindungsleitung
18 aus der Arbeitsleitung 7 entnommene Druck wird einerseits dem Förderdruckmeßanschluß
26 zugeführt und andererseits über eine von der Zuleitung abzweigende Leitung mit
einem Förderdruckeingang 26 des Grenzwertregelventils 22 verbunden. Der Förderdruckeingang
36 wird in der zweiten Endposition des Grenzwertregelventils 22 mit einem Förderdruckausgang
37 verbunden. Der Förderdruckausgang 37 ist über den Regeldruckkanal 30 sowohl mit
dem Regeldruckmeßanschluß 27 als auch mit einem Stelldruckzuführanschluß 38 verbunden.
[0022] Wird aufgrund eines steigenden Drucks im Regeldruckkanal 30 der Regeldruckmeßanschluß
27 mit einer höheren hydraulischen Kraft beaufschlagt und damit das Förderstromregelventil
23 in Richtung seiner zweiten Endposition verstellt, so wird der Stelldruckzuführanschluß
38 mit dem ersten Stelldruckanschluß 31 verbunden, so daß der Rückstelldruckraum 21
über das Grenzwertregelventil 22 sowie das Förderstromregelventil 23 aus der Arbeitsleitung
7 bedrückt wird. Zwischen der Stelldruckleitung 20 und der Entspannungsleitung 32
ist eine weitere einstellbare Drossel 39 angeordnet.
[0023] Im drucklosen Zustand wird zunächst durch die Vorspannfeder 16 des Stellglieds 4
die hydrostatische Kolbenmaschine 2 auf großes Fördervolumen geschwenkt. Wird über
die Antriebswelle 6 die hydrostatische Kolbenmaschine 2 angetrieben, so erzeugt diese
in der Arbeitsleitung 7 einen Druck, der über die Verbindungsleitung 14 im Stelldruckraum
15 des ersten Stellglieds 4 zugeführt wird. Das erste Stellglied 4 versucht daher
mit zunehmendem Druck in der Arbeitsleitung 7 die hydrostatische Kolbenmaschine 2
weiter in Richtung größerer Schwenkwinkel zu verstellen. Der steigende Druck in der
Arbeitsleitung 7 wird über die weitere Verbindungsleitung 18 dem Grenzwertregelventil
22 zugeführt und beaufschlagt den Förderdruckmeßanschluß 26 mit einer hydraulischen
Kraft. Wie bereits ausgeführt ist in der Ausgangsposition des Grenzwertregelventils
22 sowie des Förderstromregelventils 23 der Stelldruckraum 21 des zweiten Stellglieds
5 mit dem Tankvolumen 13 verbunden, so daß durch das zweite Stellglied 5 keine Kraft
erzeugt wird, die der Stellkraft des ersten Stellglieds 4 entgegenwirkt.
[0024] Der an dem Förderdruckmeßanschluß 26 anliegende Druck der Arbeitsleitung 7 verschiebt
das Grenzwertregelventil 22 in Richtung seiner zweiten Endposition und verbindet damit
bei einem durch die einstellbare Feder 24 vorgegebenen Grenzwert den Förderdruckeingang
36 mit dem Förderdruckausgang 37. Durch diesen oberhalb des Grenzwerts dem Förderstromregelventil
23 zugeführten Regeldruck regelt in diesem Bereich zusätzlich das Förderstromregelventil
23. Das Förderstromregelventil 23 wird mit steigendem Regeldruck durch die Druckbeaufschlagung
des Regeldruckmeßanschluß 27 weiter in Richtung seiner zweiten Endposition verstellt,
so daß über den Stelldruckzuführanschluß 38 und im weiteren Verlauf über den ersten,
zweiten und dritten Stelldruckanschluß 31, 34 und 35 der Stelldruckraum 21 mit einem
Stelldruck beaufschlagt wird.
[0025] Das Beaufschlagen des Stelldruckraums 21 mit einem Stelldruck erfolgt wie beschrieben
oberhalb eines durch das Grenzwertregelventil 22 einstellbaren Grenzwerts für den
Druck in der Arbeitsleitung 7, so daß eine Rückstellkraft, die der Stellkraft des
Stellglieds 4 entgegengerichtet ist, erst oberhalb eines bestimmten Mindestdrucks
in der Arbeitsleitung 7 erzeugt wird. Durch diese Maßnahme ist in der Arbeitsleitung
7 ein Mindestdruck aufrechtzuerhalten, selbst wenn in der Verbraucherzuleitung 8 der
Druck auf Null fällt. Oberhalb des Grenzwerts wird der Stelldruck in dem Stelldruckraum
21 durch das Förderstromregelventil 23 so eingestellt, daß an dem Förderstromregelventil
23 ein Kräftegleichgewicht eingestellt ist. Das Kräftegleichgewicht setzt sich dabei
aus der Kraft der zweiten Feder 25 sowie den beiden hydraulischen Kräften, welche
an den Regeldruckmeßanschluß 27 sowie dem Vergleichsdruckanschluß 29 wirken, zusammen.
Oberhalb des durch das Grenzwertregelventil 22 vorgegebenen Drucks wird damit ein
rückstellender Stelldruck geregelt, mit welchem eine konstante Druckdifferenz zwischen
der Arbeitsleitung 7 sowie der Verbraucherzuleitung 8 eingestellt wird. Eine konstante
Druckdifferenz ist dabei gleichbedeutend mit einem konstanten Fördervolumen.
[0026] In der Verbrauchereingangsdruckzuleitung 19 ist weiterhin ein Abschaltventil 40 vorgesehen,
welches im Normalbetrieb die Verbraucherzuleitung 8 mit dem Vergleichsdruckanschluß
29 verbindet. Das Abschaltventil 40 ist über einen Betätigungshebel 41 betätigbar,
so daß der Vergleichsdruckanschluß 29 über die Verbrauchereingangsdruckzuleitung 19
mit dem Tankvolumen 13 zu verbinden ist. Eine Betätigung des Betätigungshebels 41
führt zu einer Entspannung an dem Vergleichsdruckanschluß 29. Dadurch überwiegt die
auf das Förderstromregelventil 23 an dem Regeldruckmeßanschluß 27 aufgebrachte Kraft,
so daß der Stelldruckraum 21 bedrückt wird und die hydrostatische Kolbenmaschine 2
in Richtung kleineren Schwenkwinkels verstellt wird. In Folge der Verstellung sinkt
der Druck in der Arbeitsleitung 7 und damit die hydraulische Kraft, die auf das Grenzwertregelventil
22 in dem Förderdruckmeßanschluß 26 wirkt. Durch die Kraft der ersten Feder 24 wird
das Grenzwertregelventil 22 folglich in Richtung seiner Ausgangsposition verstellt,
so daß dem Regeldruckkanal ein geringerer Druck zugeführt wird. Durch den geringeren
Regeldruck, der über den Regeldruckkanal 30 dem Regeldruckmeßanschluß 27 zugeführt
wird, wird das Förderstromregelventil 23 ebenfalls in Richtung seiner Ausgangsposition
verstellt, so daß der Stelldruckraum 21 bei Unterschreiten des Grenzwerts durch den
Arbeitsleitungsdruck in das Tankvolumen 13 entspannt wird. In der Arbeitsleitung 7
herrscht damit immer ein durch die Einstellung des Grenzwertregelventils 22 vorgebbarer
Mindestdruck. Dieser kann genutzt werden, um weitere Stelleinrichtungen oder weitere
Verbraucher zu betreiben, welche einen Mindestdruck erfordern.
[0027] Eine Anwendung besteht beispielsweise, wenn bei Mobilgeräten die Steuerung der Mobilschieber
über Druckminderer aus dem Arbeitsdruck versorgt wird und deren Funktion auch im Stillstand
(Standby) erhalten bleiben muß.
[0028] Eine bevorzugte konstruktive Ausführung ist in der Fig. 2 dargestellt. Das Grenzwertregelventil
22 sowie das Förderstromregelventil 23 sind in einem Regelventilblock 43 angeordnet.
In dem Regelventilblock 43 ist eine erste Aufnahmebohrung 44 und eine zweite Aufnahmebohrung
45 eingebracht, wobei die Mittelachsen der Aufnahmebohrungen 44 und 45 vorzugsweise
parallel ausgerichtet sind.
[0029] In der ersten Aufnahmebohrung 44 ist ein Grenzwertregelventilkolben 46 angeordnet
und in der zweiten Aufnahmebohrung 45 ist ein Förderstromregelventilkolben 47 angeordnet.
Der Grenzwertregelventilkolben 46 sowie der Förderstromregelventilkolben 47 sind in
ihrer radialen Ausdehnung kleiner als die jeweiligen Durchmesser der ersten Aufnahmebohrung
44 bzw. zweiten Aufnahmebohrung 45 und axial verschieblich in den Aufnahmebohrungen
44 und 45 angeordnet.
[0030] Der Förderstromregelventilkolben 47 weist an seinen Enden jeweils einen ersten Führungsabschnitt
48 bzw. einen zweiten Führungsabschnitt 49 auf, wobei die radiale Ausdehnung der Führungsabschnitte
48 und 49 mit der radialen Ausdehnung der zweiten Aufnahmebohrung 45 korrespondiert,
so daß der Förderstromregelventilkolben 47 in der Aufnahmebohrung 45 geführt ist.
Zwischen dem ersten und zweiten Führungsabschnitt 48 und 49 ist an den Förderstromregelventilkolben
47 ein Regelabschnitt 50 vorgesehen, an dem eine erste Steuerkante 51 sowie eine zweite
Steuerkante 52 ausgebildet sind.
[0031] Zwischen dem ersten Führungsabschnitt 48 und dem Regelabschnitt 50 ist aufgrund der
unterschiedlichen radialen Ausdehnung des Förderstromregelventilkolbens 47 sowie der
zweiten Aufnahmebohrung 45 ein Regeldruckraum 53 ausgebildet. Weiterhin kann zwischen
dem Regelabschnitt 50 sowie dem zweiten Führungsabschnitt 49 ein weiterer Führungsabschnitt
55 vorgesehen sein.
[0032] Der Grenzwertregelventilkolben 46 ist entsprechend dem Förderstromregelventilkolben
47 ausgebildet und weist einen ersten Führungsabschnitt 56 sowie an seinem zweiten
Ende einen zweiten Führungsabschnitt 57 auf, mit dem der Grenzwertregelventilkolben
46 in der ersten Aufnahmebohrung 44 geführt ist. Zwischen dem ersten Führungsabschnitt
56 des Grenzwertregelventilkolbens 46 und einem Regelabschnitt 58 des Grenzwertregelventilkolbens
46 ist ebenfalls durch die unterschiedlichen radialen Ausdehnungen des Grenzwertregelventilkolbens
46 sowie der ersten Aufnahmebohrung 44 ein Förderdruckraum 61 ausgebildet. Der Regelabschnitt
58 des Grenzwertregelventilkolbens 46 weist ebenfalls eine erste Steuerkante 59 sowie
eine zweite Steuerkante 60 auf.
[0033] An der Stirnseite des ersten Führungsabschnitts 56 ist ein erster Druckraum 63 ausgebildet,
der über einen Überströmkanal 62 mit dem Förderdruckraum 61 verbunden ist. Der in
dem Förderdruckraum 61 herrschende Druck beaufschlagt den Grenzwertregelventilkolben
46 an einer Stirnfläche 64 mit einer hydraulischen Kraft, welche in axialer Richtung
auf den Grenzwertregelventilkolben 46 wirkt.
[0034] In entgegengesetzter Richtung wird auf den Grenzwertregelventilkolben 46 die Kraft
der ersten Feder 24, die sich an einem Federlager 65 abstützt, wobei das Federlager
65 mit dem Grenzwertregelventilkolben 46 in Wirkverbindung steht. Hierzu ist ein Sitz
66 an der Stirnseite des zweiten Führungsabschnitts 57 ausgebildet, wobei das Federlager
65 eine mit dem Sitz 66 korrespondierende Ausnehmung aufweist. Am anderen Ende der
ersten Feder 24 ist ein Gegenlager 67 angeordnet, das sich an einer Einstellschraube
68 abstützt.
[0035] Durch Verdrehen der Einstellschraube 68 ist der Abstand zwischen dem Federlager 65
sowie dem Gegenlager 67 variierbar, so daß die Vorspannung der ersten Feder 24 eingestellt
werden kann. Zum Fixieren der Einstellschraube 68 ist eine Kontermutter 69 vorgesehen.
Weiterhin wird das offene Ende der Einstellschraube 68 mit einer Hutmutter 70 abgedeckt
und damit vor Verschmutzungen geschützt. Die Kontermutter 69 sowie die Hutmutter 70
sind jeweils über ein Dichtelement, bevorzugt ein O-Ring 71, gegen ein Gehäusebauteil
bzw. gegeneinander abgedichtet. Das Gegenlager 67, die Einstellschraube 68, die Kontermutter
69 und die Hutmutter 70 bilden zusammen eine Einstellvorrichtung 72 aus.
[0036] Zur Aufnahme der ersten Feder 24 ist in dem Regelventilblock 43 ein Federraum 43
vorgesehen. Parallel zu der ersten und zweiten Aufnahmebohrung 44 und 45 ist eine
Verbindungsbohrung 74 ausgehend von dem Federraum 73 in den Regelventilblock 43 eingebracht.
Die Verbindungsbohrung 74 mündet in eine Tankanschlußbohrung 75, wobei sich an der
Außenseite des Regelventilblocks 43 ein Tankanschlußstück 76 befindet. An dem Tankanschlußstück
76 ist beispielsweise eine nicht dargestellte Rücklaufleitung angeschlossen, die mit
dem Tankvolumen 13 in Verbindung steht.
[0037] Ebenfalls an der Außenseite des Regelventilblocks 43 ist ein Förderdruckanschluß
78 vorgesehen. An dem Förderdruckanschluß 78 wird der über die weitere Verbindungsleitung
18 zugeführte Druck der Arbeitsleitung 7 dem Regelventilblock 73 zugeführt. Der Förderdruckanschluß
78 steht mit einem Förderdruckkanal 79 in Verbindung, der in den Förderdruckraum 61
ausmündet.
[0038] Die vorstehend bereits beschriebene Funktionsweise der Regeleinrichtung 1 soll anhand
des konstruktiven Ausführungsbeispiels aus Fig. 2 noch einmal kurz dargelegt werden.
Erhöht sich der Druck in der Arbeitsleitung 7, so wird dieser erhöhte Druck über den
Förderdruckanschluß 78 und den Förderdruckkanal 79 in den Förderdruckraum 61 weitergeleitet.
Der Förderdruckraum 61 steht mit dem ersten Druckraum 63 in Verbindung, so daß der
erhöhte Druck der Arbeitsleitung 7 auf die Stirnfläche 63 des Grenzwertregelventilkolbens
46 wirkt. Um den ersten Druckraum als geschlossenes Volumen auszubilden, ist die erste
Aufnahmebohrung 44 mit einem Verschlußstück 83 verschlossen, wobei das Verschlußstück
83 vorzugsweise mit einer Schraubverbindung in dem Regelventilblock 43 fixiert ist.
Zur Abdichtung ist ein Dichtelement 84 vorgesehen.
[0039] Durch den in dem ersten Druckraum 63 herrschenden Druck wird der Grenzwertregelventilkolben
46 mit einer axialen Kraft beaufschlagt, die den Grenzwertregelventilkolben 46 in
Fig. 2 nach rechts entgegen der Kraft der ersten Feder 24 bewegt. Dadurch wird die
erste Steuerkante 59 an dem Regelabschnitt 58 des Grenzwertregelventilkolbens 46 ebenfalls
nach rechts bewegt, wobei sie bei Überschreiten eines Grenzwerts, der über die Einstelleinrichtung
72 einstellbar ist, einen Strömungskanal aus dem Förderdruckraum 61 in den Regeldruckkanal
30 freigibt. Zusätzlich zu der Kraft der ersten Feder 24 greift an den Grenzwertregelventilkolben
46 der in dem Federraum 73 herrschende Druck des Tankvolumens 13 an.
[0040] Das über den Regeldruckkanal 30 dem Regeldruckraum 53 zugeführte Druckmittel wird
über einen weiteren Überströmkanal 80 in einen zweiten Druckraum 81 geleitet, der
an der Stirnseite des Förderstromregelventilkolbens 47 ausgebildet ist und in dem
der Druck eine Kraft auf die Stirnfläche 82 des Förderstromregelventilkolbens 47 ausübt.
Zum Ausbilden eines geschlossenen Volumens ist die zweite Aufnahmebohrung 45 ebenfalls
mit einem Verschlußstück 83 und einem Dichtelement 84 versehen, wobei das Verschlußstück
83 ebenfalls mit einer Schraubverbindung in dem Regelventilblock 43 gesichert ist.
[0041] Entsprechend dem über den Regeldruckkanal 30 zugeführten Regeldruck wird der Förderstromregelventilkolben
47 aus seiner in Fig. 2 dargestellten Ausgangsposition nach rechts ausgelenkt, bis
sich ein Kräftegleichgewicht zwischen dem an der Stirnfläche 82 angreifenden Regeldruck
sowie den entgegengesetzten Kräften eingestellt hat. An dem zweiten Führungsabschnitt
69 des Förderstromregelventilkolbens 47 ist ein weiteres Federlager 94 angeordnet,
welches mit dem konischen Sitz 93 des Förderstromregelventilkolbens 47 in Wirkverbindung
steht. An dem weiteren Federlager 94 stützt sich eine zweite Feder 25 ab, wobei die
zweite Feder 25 auch durch eine zusätzliche Feder 25' ergänzt werden kann, die sich
ebenfalls an dem weiteren Federlager 94 abstützt. Am gegenüberliegenden Ende stützen
sich die zweite Feder 25 sowie die zusätzliche Feder 25' an einem Gegenlager einer
weiteren Einstellvorrichtung 95 ab, die entsprechend der Einstellvorrichtung 72 aufgebaut
ist und auf deren weitere Beschreibung verzichtet wird.
[0042] Die zweite Feder 25 und zusätzliche Feder 25' sind in einem Federraum 96 angeordnet.
Der Federraum 96 ist über einen Verbrauchereingangsdruckzuleitungsanschluß 97 und
einen Verbraucherdruckkanal 98 über die in Fig. 1 beschriebene Verbraucherdruckzuleitung
19 mit der Verbraucherzuleitung 8 verbunden. Entgegen der hydraulischen Kraft, welche
an der Stirnfläche 82 auf den Förderstromregelventilkolben 47 wirkt, wirken damit
in dem Federraum 96 sowohl die Kräfte der beiden Federn 25 und 25', als auch eine
hydraulische Kraft, die proportional zu dem Verbrauchereingangsdruck ist, solange
das Abschaltventil 40 nicht betätigt wird.
[0043] Solange diese Kräfte kleiner sind als die Kraft, die durch den Regeldruck auf den
Förderstromregelventilkolben 47 wirkt, wird der Förderstromregelventilkolben 47 aus
seiner in der Fig. 2 dargestellten Ausgangsposition nach rechts verschoben. Durch
die Verschiebung nach rechts wird durch die erste Steuerkante 51 ein Strömungskanal
aus dem Regeldruckraum 53 in einen Stelldruckkanal 85 freigegeben. Der Stelldruckkanal
85 ist als Bohrung in dem Regelventilblock 43 ausgebildet. Gleichzeitig mit dem Ausbilden
eines Strömungsweges von dem Regeldruckraum 53 in den Stelldruckkanal 85 wird über
die zweite Steuerkante 52 des Förderstromregelventilkolbens 47 ein Strömungsweg zwischen
dem Stelldruckkanal 85 und der Tankanschlußbohrung 75 unterbrochen. Die Tankanschlußbohrung
75 und der Stelldruckkanal 85 sind in der Ausgangsposition des Förderstromregelventils
23 durch die unterschiedlichen Durchmesser des Förderstromregelventilkolbens 47 und
der zweiten Aufnahmebohrung 45 miteinander verbunden.
[0044] Der Regeldruckkanal 30, der Stelldruckkanal 85 sowie der Tankanschlußbohrung 75 sind
als Bohrungen in den Regelventilblock 43 eingebracht. Die drei Bohrungen liegen in
einer Ebene und sind mit der Verbindungsbohrung 74 miteinander verbunden, wobei die
Verbindungsbohrung 74 in mehrere Abschnitte unterteilt ist. Zwischen der Tankanschlußbohrung
75 und dem Stelldruckkanal 85 ist ein zweiter Abschnitt der Verbindungsbohrung 74
ausgebildet, zwischen dem Stelldruckkanal 85 sowie dem Regeldruckkanal 30 dagegen
ein dritter Abschnitt der Verbindungsbohrung 74.
[0045] In den Stelldruckkanal 85 ist ein erster Stopfen 86 eingesetzt, welcher von Seiten
des Stelldruckkanals 85 mit einer Sackbohrung 87 versehen ist. In radialer Richtung
weist der Stopfen 86 eine Drosselöffnung 88 sowie eine Verbindungsöffnung 89 auf.
Über die Verbindungsöffnung 89 ist eine durchströmbare Verbindung zwischen dem dritten
Abschnitt 74b des Verbindungskanals 74 und dem Stelldruckkanal 85 über die Sackbohrung
87 hergestellt. Die Drosselöffnung 88 hingegen wird durch Verdrehen des Stopfens 86
in teilweise Überdeckung mit dem zweiten Abschnitt 74a dem ersten Abschnitt der Verbindungsbohrung
74 gebracht, so daß an dieser Stelle eine einstellbare Drossel zwischen dem Stelldruckkanal
85 und der Verbindungsbohrung 74 ausgebildet ist.
[0046] Der ebenfalls als Bohrung in dem Regelventilblock 43 ausgebildete Regeldruckkanal
30 ist mit einem weiteren Stopfen 90 verschlossen, in den eine weitere Sackbohrung
92 von der Außenseite her eingebracht ist, wobei die weitere Sackbohrung 92 über eine
weitere Verbindungsöffnung 90 mit dem dritten Abschnitt 74b der Verbindungsbohrung
74 verbunden ist.
[0047] Das Bedrücken des in Fig. 1 beschriebenen Stellgliedes 5 erfolgt ausgehend von der
vorstehend beschriebenen Bewegung des Grenzwertregelventilkolbens 46 und des Förderstromregelventilkolbens
47 aus dem Stelldruckkanal 85 über die Sackbohrung 87 sowie die Verbindungsöffnung
89 und den dritten Abschnitt 74b der Verbindungsbohrung 74 weiter über die weitere
Verbindungsöffnung 91 sowie die weitere Sackbohrung 92, von wo aus ein nicht dargestellter
Leitungsabschnitt, der der Stelldruckleitung 20 aus Fig. 1 entspricht, zu dem Stelldruckraum
21 des Stellglieds 5 führt.
[0048] Die Betätigung des Abschaltventils 40 führt zu einer Reduzierung des Drucks in dem
weiteren Federraum 96. Die daraus resultierende Stellbewegung des Förderstromregelventilkolbens
47 nach rechts wird bei sinkendem Druck in der Arbeitsleitung 7 verhindert, indem
die erste Steuerkante 59 an dem Regelabschnitt 58 des Grenzwertregelventilkolbens
46 den Strömungsweg zwischen dem Förderdruckraum 61 und dem Regeldruckkanal 30 schließt.
Der Druck in dem zweiten Druckraum 81 wird über die Drosselöffnung 88 in das Tankvolumen
13 entspannt, so daß der Förderstromregelventilkolben 47 in Richtung seiner Ausgangsposition
aufgrund der Kräfte der beiden Federn 25 und 25' bewegt wird. Durch die Rückbewegung
des Förderstromregelventilkolbens 47 wird von der zweiten Steuerkante 52 des Regelabschnitts
50 der Strömungsweg von dem Stelldruckkanal 85 in die Tankanschlußbohrung 75 freigegeben.
Der Stelldruckraum 21 wird damit in das Tankvolumen 13 entspannt, so daß, wie zu Fig.
1 beschrieben, die dem Stellglied 4 entgegengerichtete Stellkraft verringert wird
und damit der Schwenkwinkel der hydrostatischen Kolbenmaschine 2 so eingestellt wird,
daß ein bestimmter Mindestdruck in der Arbeitsleitung 7 herrscht.
1. Regeleinrichtung für eine in ihrem Fördervolumen verstellbare Pumpe (2), mit einer
Regelventileinheit (3) zur Regelung eines in einem Stelldruckraum (21) einer Stelleinheit
(4, 5) wirkenden Stelldrucks, wobei die Regelventileinheit (3) ein Grenzwertregelventil
(22), das mit dem Druck einer förderseitigen Arbeitsleitung (7) beaufschlagt ist,
und ein Förderstromregelventil (23), das an einem Vergleichsdruckanschluß (29) mit
einem einer Verbraucherzuleitung (8) entnommenen Verbrauchereingangsdruck und an einem
Regeldruckmeßanschluß (27) mit einem dem Verbrauchereingangsdruck entgegenwirkenden
Regeldruck beaufschlagt ist, umfaßt,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Stelldruckzuführanschluß (38) des Förderstromregelventils (23) durch das Grenzwertregelventil
(22) variabel mit der förderseitigen Arbeitsdruckleitung (7) verbindbar ist.
2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Unterschreiten eines mittels des Grenzwertregelventils (22) einstellbaren Grenzwerts
der Stelldruckraum (21) der Stelleinheit (4, 5) mit dem Tankvolumen (13) verbunden
ist.
3. Regeleinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Überschreiten des Grenzwerts der Stelldruckraum (21) der Stelleinheit (4, 5)
in Abhängigkeit von der Druckdifferenz zwischen dem an dem Regeldruckmeßanschluß (27)
anliegenden Regeldruck und dem Verbrauchereingangsdruck variabel mit der förderseitigen
Arbeitsleitung (7) verbindbar ist.
4. Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der in dem Stelldruckraum (21) der Stelleinheit (4, 5) wirkende Stelldruck als das
Fördervolumen der Pumpe (2) rückstellender Stelldruck an einem ersten Stellglied (4)
der Stelleinheit (4, 5) angreift.
5. Regeleinrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stelleinheit (4, 5) ein zweites Stellglied (5) umfaßt, das mit dem Druck der
förderseitigen Arbeitsleitung (7) beaufschlagt ist und die Pumpe (2) in Richtung größeren
Fördervolumens verstellt.
6. Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Grenzwertregelventil (22) einen mit einer ersten Feder (24) belasteten Grenzwertregelventilkolben
(46) und das Förderstromregelventil (23) einen mit einer zweiten Feder (25) belasteten
Förderstromregelventilkolben (47) umfaßt, wobei der Grenzwertregelventilkolben (46)
und der Förderstromregelventilkolben (47) in einem gemeinsamen Regelventilblock (43)
angeordnet sind und
wobei eine erste Stirnseite (64) des Grenzwertregelventilkolbens (46) angrenzend an
einen ersten Druckraum (63) angeordnet ist, der mit einem Förderdruckraum (61) verbunden
ist und
wobei der Förderdruckraum (61) über eine an dem Grenzwertregelventilkolben (46) ausgebildete
erste Steuerkante (59) mit einem Regeldruckkanal (30) verbindbar ist.
7. Regeleinrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine zweite Stirnseite (66) des Grenzwertregelventilkolbens (46) in einem ersten
Federraum (73) mit dem in dem ersten Federraum (73) herrschenden Druck beaufschlagt
ist und der erste Federraum (73) mit dem Tankvolumen (13) verbunden ist.
8. Regeleinrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine erste Stirnseite (82) des Förderstromregelventilkolbens (47) in einem zweiten
Druckraum (81) mit dem in dem Regeldruckkanal (30) herrschenden Druck beaufschlagt
ist.
9. Regeleinrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Stirnseite (93) des Förderstromregelventilkolbens (47) in einem zweiten
Federraum (96) mit dem in dem zweiten Federraum (96) herrschenden Druck beaufschlagt
ist und der zweite Federraum (96) mit der Verbraucherzuleitung (8) verbindbar ist.
10. Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Regelventilblock (43) ein Stelldruckanal (85) ausgebildet ist, der mit einem
Stopfen (90) verschlossen ist, und daß in dem Stopfen (90) eine Verbindungsöffnung
(89) und eine einstellbare Drosselstelle (88) vorgesehen sind, wobei über die Verbindungsöffnung
(89) der Stelldruckkanal (85) mit einem Stelldruckanschluß verbunden ist und über
die einstellbare Drossel (88) der Stelldruckkanal (85) mit dem Tankvolumen (13) verbunden
ist.
11. Regeleinrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stelldruckanschluß in einem zweiten Stopfen (90) ausgebildet ist und mit dem
zweiten Stopfen (90) der Regeldruckkanal (30) verschlossen ist.
12. Regeleinrichtung nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Regeldruckkanal (30) in einen Regeldruckraum (53) ausmündet, der über eine zweite
Steuerkante (51), die an dem Förderstromregelventilkolben (47) ausgebildet ist, variabel
mit dem Stelldruckkanal (85) verbindbar ist.
13. Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorspannung der ersten und/oder der zweiten Feder (24, 25, 25') mit jeweils einer
Einstellvorrichtung (72, 95) einstellbar ist.
14. Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Vergleichsdrucksanschluß (29) des Förderstromregelventils (23) über ein Schaltventil
(40) mit dem Tankvolumen (13) verbindbar ist.
1. Regulatory device for a pump (2) with adjustable delivery volume, with a control valve
unit (3) to regulate a control pressure acting in a control pressure chamber (21)
of an actuator (4, 5), where the control valve unit (3) comprises a threshold value
control valve (22) subjected to the pressure of a delivery-side working line (7),
and a delivery flow control valve (23) which is pressurised at a comparison pressure
connection (29) with a consumer input pressure taken from a consumer supply line (8)
and at a control pressure measurement connection (27) with a control pressure countering
the consumer input pressure, characterised in that a control pressure supply connection (38) of the delivery flow control valve (23)
can be connected variably by the threshold value control valve (22) with the delivery-side
working pressure line (7).
2. Regulatory device according to Claim 1, characterised in that when the pressure falls below a threshold value which can be set via the threshold
value control valve (22), the control pressure chamber (21) of the actuator (4, 5)
is connected with the tank volume (13).
3. Regulatory device according to Claim 2, characterised in that when the threshold value is exceeded, the control pressure chamber (21) of the actuator
(4, 5) can be connected variably with the delivery-side working line (7) depending
on the pressure difference between the control pressure present at the control pressure
measurement connection (27) and the consumer input pressure.
4. Regulatory device according to any of Claims 1 to 3, characterised in that the control pressure acting in the control pressure chamber (21) of the actuator
(4, 5), as the control pressure resetting the delivery volume of the pump (2), acts
on a first actuator (4) of the actuator unit (4, 5).
5. Regulatory device according to Claim 4, characterised in that the actuator unit (4, 5) comprises a second actuator (5) which is pressurised with
the pressure of the delivery-side working line (7) and adjusts the pump (2) in the
direction of greater delivery volumes.
6. Regulatory device according to any of Claims 1 to 5, characterised in that the threshold value control valve (22) comprises a threshold value control valve
piston (46) loaded with a first spring (24) and the delivery flow control valve (23)
comprises a delivery flow control valve piston (47) loaded with a second spring (25),
the threshold value control valve piston (46) and the delivery flow control valve
piston (47) being arranged in a common control valve block (43), where a first face
(64) of the threshold value control valve piston (46) is arranged next to a first
pressure chamber (63) which is connected with a delivery pressure chamber (61), and
where the delivery pressure chamber (61) can be connected with the control pressure
channel (30) via a first control edge (59) formed on the threshold value control valve
piston (46) .
7. Regulatory device according to Claim 6, characterised in that a second face (66) of the threshold value control valve piston (46) is pressurised
in a first spring chamber (73) with the pressure predominating in the first spring
chamber (73) and the first spring chamber (73) is connected with the tank volume (13).
8. Regulatory device according to Claim 6 or 7, characterised in that a first face (82) of the delivery flow control valve piston (47) is pressurised in
a second pressure chamber (81) with the pressure predominating in the control pressure
channel (30).
9. Regulatory device according to Claim 8, characterised in that the second face (93) of the delivery flow control valve piston (47) is pressurised
in a second spring chamber (96) with the pressure predominating in the second spring
chamber (96) and the second spring chamber (96) can be connected with the consumer
supply line (8).
10. Regulatory device according to any of Claims 6 to 9, characterised in that in the control valve block (43) is formed a control pressure channel (85) which is
closed with a stopper (90) and in the stopper (90) is provided a connecting opening
(89) and an adjustable choke point (88), where via the connecting opening (89) the
control pressure channel (85) is connected with a control pressure connection and
via the adjustable choke (88) the control pressure channel (85) is connected with
the tank volume (13).
11. Regulatory device according to Claim 10, characterised in that the control pressure connection is formed in a second stopper (90) and the second
stopper (90) closes the control pressure channel (30).
12. Regulatory device according to Claim 10 or 11, characterised in that the control pressure channel (30) opens into a control pressure chamber (53) which
can be connected variably with the control pressure channel (85) via a second control
edge (51) formed on the delivery flow control valve piston (47).
13. Regulatory device according to any of Claims 6 to 12, characterised in that the pretension of the first and/or second spring (24, 25, 25') can be adjusted with
an adjustment device (72, 95).
14. Regulatory device according to any of Claims 1 to 13, characterised in that the comparison pressure connection (29) of the delivery flow control valve (23) can
be connected via a switch valve (40) with the tank volume (13).
1. Dispositif de régulation pour une pompe (2) à débit réglable, avec une unité à soupapes
de régulation (3) permettant la régulation d'une pression de réglage agissant dans
une chambre de pression de réglage (21) d'une unité de réglage (4, 5), l'unité à soupapes
de régulation (3) comprenant une soupape de régulation de valeur limite (22), qui
est soumise à la pression d'une conduite de travail (7) côté refoulement, et une soupape
de régulation de débit (23), qui est soumise à une pression d'entrée d'utilisation
provenant d'une conduite d'alimentation d'utilisation (8) au niveau d'un raccord de
pression de comparaison (29) et à une pression de réglage opposée à la pression d'entrée
d'utilisation au niveau d'un raccord de mesure de pression de réglage (27),
caractérisé en ce que un raccord d'arrivée de pression de réglage (38) de la soupape de régulation de débit
(23) peut être raccordé de façon variable à la conduite de pression de travail (7)
côté refoulement par l'intermédiaire de la soupape de régulation de valeur limite
(22).
2. Dispositif de régulation selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'en cas de dépassement de la limite inférieure d'une valeur limite réglable à l'aide
de la soupape de régulation de valeur limite (22), la chambre de pression de réglage
(21) de l'unité de réglage (4, 5) est reliée au réservoir (13).
3. Dispositif de régulation selon la revendication 2,
caractérisé en ce qu'en cas de dépassement de la valeur limite, la chambre de pression de réglage (21)
de l'unité de réglage (4, 5) peut être reliée de façon variable à la conduite de travail
(7) côté refoulement en fonction de la différence de pression entre la pression de
réglage présente au niveau du raccord de mesure de pression de réglage (27) et la
pression d'entrée d'utilisation.
4. Dispositif de régulation selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que la pression de réglage régnant dans la chambre de pression de réglage (21) de l'unité
de réglage (4, 5) et ayant pour effet de rétablir le débit de la pompe (2) agit sur
un premier actionneur (4) de l'unité de réglage (4,5).
5. Dispositif de régulation selon la revendication 4,
caractérisé en ce que l'unité de réglage (4, 5) comprend un deuxième actionneur (5) qui est soumis à la
pression de la conduite de travail (7) côté refoulement et qui ajuste la pompe (2)
dans le sens d'un débit supérieur.
6. Dispositif de régulation selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que la soupape de régulation de valeur limite (22) comprend un piston de soupape de régulation
de valeur limite (46) commandé par un premier ressort (24) et la soupape de régulation
de débit (23) comprend un piston de soupape de régulation de débit (47) commandé par
un deuxième ressort (25), le piston de soupape de régulation de valeur limite (46)
et le piston de soupape de régulation de débit (47) étant disposés dans un bloc de
soupapes de régulation (43)
et une première face avant (64) du piston de soupape de régulation de valeur limite
(46) étant contiguë à une première chambre de pression (63) qui est reliée à une chambre
de pression de refoulement (61) et la chambre de pression de refoulement (61) pouvant
être reliée à un passage de pression de régulation (30) par une rampe hélicoïdale
(59) formée sur le piston de soupape de régulation de valeur limite (46).
7. Dispositif de régulation selon la revendication 6,
caractérisé en ce qu'une deuxième face avant (66) du piston de soupape de régulation de valeur limite (46)
dans une première chambre à ressorts (73) est soumise à la pression régnant dans la
première chambre à ressorts (73) et en ce que la première chambre à ressorts (73) est reliée au réservoir (13).
8. Dispositif de régulation selon la revendication 6 ou 7,
caractérisé en ce qu'une première face avant (82) du piston de soupape de régulation de débit (47) dans
une deuxième chambre de pression (81) est soumise à la pression régnant dans le passage
de pression de régulation (30).
9. Dispositif de régulation selon la revendication 8,
caractérisé en ce que la deuxième face avant (93) du piston de soupape de régulation de débit (47) dans
une deuxième chambre à ressorts (96) est soumise à la pression régnant dans la deuxième
chambre à ressorts (96) et en ce que la deuxième chambre à ressorts (96) peut être reliée à la conduite d'alimentation
d'utilisation (8).
10. Dispositif de régulation selon l'une des revendications 6 à 9,
caractérisé en ce que dans le bloc de soupapes de régulation (43) est formé un passage de pression de réglage
(85) qui est fermé avec un bouchon (90) et en ce que dans le bouchon (90) sont prévus un orifice de liaison (89) et un point d'étranglement
réglable (88), le passage de pression de réglage (85) étant relié à un raccord de
pression de réglage par l'orifice de liaison (89) et le passage de pression de réglage
(85) étant relié au réservoir (13) par l'étranglement réglable (88).
11. Dispositif de régulation selon la revendication 10,
caractérisé en ce que le raccord de pression de réglage est formé dans un deuxième bouchon (90) et en ce que le passage de pression de régulation (30) est fermé avec le deuxième bouchon (90).
12. Dispositif de régulation selon la revendication 10 ou 11,
caractérisé en ce que le passage de pression de régulation (30) aboutit dans une chambre de pression de
régulation (53) qui peut être raccordée de façon variable au passage de pression de
réglage (85) par une deuxième rampe hélicoïdale (51) qui est formée sur le piston
de soupape de régulation de débit (47).
13. Dispositif de régulation selon l'une des revendications 6 à 12,
caractérisé en ce que la précontrainte du premier et/ou du deuxième ressort (24, 25, 25') peut être ajustée
avec le dispositif d'ajustement (72, 95).
14. Dispositif de régulation selon l'une des revendications 1 à 13,
caractérisé en ce que le raccord de pression de comparaison (29) de la soupape de régulation de débit (23)
peut être reliée au réservoir (13) par une soupape de commande (40).

