| (19) |
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(11) |
EP 1 038 058 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.07.2006 Patentblatt 2006/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.10.1999 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP1999/007289 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2000/022211 (20.04.2000 Gazette 2000/16) |
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| (54) |
TEXTURIERMASCHINE
TEXTURING MACHINE
MACHINE A TEXTURER
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
12.10.1998 DE 19846948 27.10.1998 DE 19849392
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.09.2000 Patentblatt 2000/39 |
| (73) |
Patentinhaber: Saurer GmbH & Co. KG |
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41069 Mönchengladbach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- JASCHKE, Klemens
D-42499 Hückeswagen (DE)
- SCHULZ, Andreas
D-40882 Ratingen (DE)
- BERGES, Dietrich
D-51709 Marienheide (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kahlhöfer, Hermann et al |
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Patentanwälte
Kahlhöfer Neumann
Herzog Fiesser
Postfach 10 33 63 40024 Düsseldorf 40024 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 761 854 DE-A- 2 009 149 US-A- 4 598 560
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WO-A-98/33963 US-A- 4 058 245
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Texturiermaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 und nach dem Oberbegriff des Anspruchs 8.
[0002] Eine derartige Texturiermaschine ist aus der WO 98/33963 bekannt.
[0003] Bei der bekannten Texturiermaschine sind mehrere Vorlagenspulen übereinander in einem
Gattergestell angeordnet, die jeweils einen Faden für eine Bearbeitungsstelle in der
Maschine zur Verfügung stellen. Zum Abzug und zur Förderung der Fäden oder auch zum
Verstrecken der Fäden sind mehrere Lieferwerke hintereinander in der Maschine angeordnet.
Dabei ist das erste Lieferwerk oberhalb des Gattergestells angeordnet, um den Faden
von der Vorlagespule abzuziehen und ihn in eine Falschdralltexturierzone zu fördern.
Durch diese Anordnung läßt sich der Faden somit ohne Umlenkung vom Lieferwerk direkt
zu einer Heizeinrichtung innerhalb der Falschdralltexturierzone fördern. Bei Prozeßbeginn
ist es jedoch erforderlich, daß zum Anlegen des Fadens das Lieferwerk aus der Betriebsposition
in eine Bedienposition geführt wird. Hierzu ist das Lieferwerk an einem Schlitten
angebracht, der mittels eines Linearantriebes entlang einer Führungsschiene bewegt
werden kann. Hierbei müssen zwischen der unteren Bedienposition und der oberen Betriebsposition
erhebliche Höhenunterschiede überwunden werden. Dabei ist eine hohe Kraftübertragung
zur Bewegung des Schlittens mit dem Lieferwerk erforderlich. Desweiteren muß das Lieferwerk
in der Betriebsposition äußerst genau positioniert werden, damit der Fadenlauf in
der nachfolgenden Heizvorrichtung einen für die Behandlung des Fadens gewünschten
Verlauf einnehmen kann.
[0004] Desweiteren werden die beiden Lieferwerke mit einer Geschwindigkeitsdifferenz angetrieben,
wobei das erste Lieferwerk im Verhältnis zum zweiten Lieferwerk mit einer geringeren
Geschwindigkeit betrieben wird. Bei der bekannten Texturiermaschine ist das Lieferwerk
vor der Texturierzone als Förderrolle ausgebildet, bei welcher der Faden in einer
Fadenlaufspur am Umfang der Förderrolle im wesentlichen ohne Schlupf durch Reibung
gefördert wird. Um die zur Förderung erforderliche Reibkraft an dem Faden aufzubringen,
ist eine Mindest-Umschlingung am Umfang der Förderrolle sowie eine Fadenlaufspur zur
Querauslenkung des Fadens im Umschlingungsbereich erforderlich. Eine derartige Ausgestaltung
des Lieferwerks erfordert jedoch beim Erstanlegen des Fadens eine Mindestfadenzugkraft,
um den Faden in die Fadenlaufspur der Förderrolle einzulegen. Desweiteren führt die
Geschwindigkeitsdifferenz zwischen den benachbarten Lieferwerken sowie die durch die
Förderrolle einwirkende Reibung auf den Faden beim Anlegen zu erheblichen Fadenspannungsunterschieden.
Das Fadenanlegen, bei welchem die Geschwindigkeiten der Lieferwerke verändert werden,
ist jedoch bei gekoppelten Antrieben der Lieferwerke von benachbarten Bearbeitungsstellen
nur eingeschränkt möglich.
[0005] Damit liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Texturiermaschine der eingangs
genannten Art derart weiterzubilden, daß die Höhenverstellung des Lieferwerks und
das Anlegen des Fadens auf einfache Weise und ohne großen Kraftaufwand durch eine
Bedienperson ausführbar ist. Desweiteren ist es Ziel der Erfindung, eine Texturiermaschine
zu schaffen, bei welcher der Faden bei Erreichen der Betriebsposition des Lieferwerks
trotz Geschwindigkeitsdifferenzen in den Lieferwerken schonend und ohne wesentliche
Fadenspannungsänderungen in einer Bearbeitungsstelle der Texturiermaschine anlegbar
und schonend in die Heizeinrichtung einführbar ist.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Texturiermaschine mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 und durch eine Texturiermaschine mit den Merkmalen des Anspruchs 8.
[0007] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.
[0008] Die erfindungsgemäße Texturiermaschine zeichnet sich dadurch aus, daß das Lieferwerk
unabhängig von seiner Position mit gleichmäßiger Stabilität entlang der Führungsschiene
geführt werden kann. Der Faden kann bereits in der Bedienposition in dem Lieferwerk
geführt sein, da die vom Faden auf das Lieferwerk übertragenen Querkräfte bei Bewegung
des Lieferwerkes sicher durch den geführten Schlitten aufgenommen werden. Hierzu weist
der Schlitten zumindest ein Gleitelement auf, daß in der Führungsschiene geführt ist
und über ein Verbindungsmittel mit dem Antrieb gekoppelt ist. Das Verbindungsmittel
zwischen dem Antrieb ist dabei so gestaltet, daß eine sichere Führung des Gleitelementes
in der Führungsschiene bis zur Erreichung der Betriebsposition und eine Kraftübertragung
für eine gleichmäßige Bewegung gewährleistet ist.
[0009] Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird das Verbindungsmittel
durch einen Magnetkolben gebildet, der in einem Zylinder mittels Druckluft geführt
ist und der durch magnetische Kräfte mit dem Gleitelement verbunden ist. Durch die
direkte Verbindung zwischen dem Gleitelement und den vom Antrieb gesteuerten Kolben
läßt sich der Schlitten und damit das Lieferwerk sehr genau reproduzierbar positionieren,
was den Fadenlauf in der Betriebsstellung stabilisiert.
[0010] Durch die Kombination zwischen einem Seilzug und dem Antrieb können vorteilhaft große
Gewichte und lange Strecken überbrückt werden. Hierzu ist der Schlitten mit dem Lieferwerk
durch ein Gleitelement an der Führungsschiene geführt. Das Gleitelement ist durch
einen Seilzug mit dem Antrieb verbunden. Der Seilzug verläuft entlang der Führungsschiene,
so daß bei Betätigung des Antriebes nur eine Kraft in Fahrtrichtung auf das Gleitelement
einwirkt. Die Kraft wird durch den Seilzug übertragen. Störgrößen durch Querkräfte
sind dadurch ausgeschlossen. Der Antrieb wird dabei vorzugsweise durch eine Kolbenzylindereinheit
gebildet, bei welcher der Kolben im Zylinder durch Druckluft gesteuert wird. Damit
läßt sich das Lieferwerk schnell und präzise zwischen der unteren Bedienposition und
der Betriebsposition verfahren. Es ist jedoch auch möglich, das Lieferwerk in eine
beliebige Position zwischen der Bedienposition und der Betriebsposition zu halten.
Eine derartige Haltestellung kann durch beidseitige Druckbeaufschlagung auf dem Kolben
innerhalb des Zylinders erreicht werden.
[0011] Um eine möglichst feinfühlige Steuerung der Bewegung des Schlittens zu ermöglichen,
ist die Weiterbildung gemäß Anspruch 4 besonders bevorzugt. Hierbei besteht der Seilzug
aus zwei Seilen, die auf beiden Seiten des Gleitelements angeordnet sind und jeweils
über eine obere und eine untere Rolle zu dem Zylinder geführt werden. Der Zylinder
ist parallel zur Führungsschiene angeordnet, so daß die Seile jeweils an den Enden
des Zylinders durch einen Einlaß in den Zylinder geführt werden und mit dem Kolben
verbunden sind.
[0012] Zur Vermeidung größerer Druckluftverluste während der Ansteuerung des Kolbens im
Zylinder wird vorgeschlagen, eine Dichtung in dem Einlaß des Zylinders anzuordnen,
durch welche das Seil geführt ist.
[0013] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel nach Anspruch 6 wird zur Steuerung der Kolbenzylindereinheit
ein Steuerventil eingesetzt. Das Steuerventil ist derart ausgebildet, daß der Kolben
sowohl in seiner Richtung als auch in seiner Geschwindigkeit steuerbar ist, so daß
die Bewegung des Gleitelements in seiner Verfahrrichtung und in seiner Verfahrgeschwindigkeit
veränderbar ist. Diese Ausbildung ist insbesondere von Vorteil, um das Lieferwerk
in die Betriebsposition einzufahren. Hierbei läßt sich kurz vor Erreichen der Betriebsposition
die Verfahrgeschwindigkeit herabsetzen, so daß ein langsames und damit sicheres Einfahren
in die Betriebsposition möglich ist. Dies ist insbesondere zum Einlegen des Fadens
in der Heizeinrichtung vorteilhaft. Bei derartigen Texturiermaschinen werden bevorzugt
Heizvorrichtungen eingesetzt, bei denen die Heizoberflächen eine Temperatur aufweisen,
die größer ist als die Schmelztemperatur des Fadenmaterials. Somit kann durch das
langsame Einfahren in die Betriebsposition verhindert werden, daß der Faden in unzulässigen
Kontakt der Heizoberfläche gelangt und dadurch schmilzt oder verbrennt.
[0014] Bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausbildung der erfindungsgemäßen Texturiermaschine
ist der Schlitten mit dem Lieferwerk durch ein Schwenkmittel mit dem Gleitelement
verbunden, wobei der Schlitten in der Betriebsposition durch das Schwenkmittel aus
einer Gleitstellung in eine Auslenkstellung und umgekehrt schwenkbar ist. Durch diese
Ausbildung ist eine weitere Lösung der zugrundeliegenden Aufgabe gegeben. Der besondere
Vorteil dieser Erfindung liegt darin, daß in der Auslenkstellung des Schlittens das
Lieferwerk seine endgültige Betriebslage erreicht hat. Damit läßt sich beispielsweise
das Anlegen des Fadens in die Heizvorrichtung allein durch Verstellung des Schlittens
zwischen der Gleitstellung und der Auslenkstellung durchführen. Die Bewegung des Schwenkgetriebes
kann dabei beispielsweise durch Anfahren an einen Anschlag oder durch einen separaten
Antrieb gesteuert werden. Desweiteren ist dadurch die Fadenumschlingung beeinflußbar,
so daß die zur Förderung des Fadens erforderliche Umschlingsreibung am Lieferwerk
beispielsweise erst in der Auslenkstellung erreicht wird.
[0015] Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 9 ist
neben dem Gleitelement ein Schubelement an der Führungsschiene gleitbar angebracht.
Das Gleitelement und das Schubelement sind durch das Schwenkgetriebe mit dem Schlitten
verbunden, wobei die Bewegung des Schwenkgetriebes durch eine Relativbewegung zwischen
dem Gleitelement und dem Schubelement an der Führungsschiene bewirkt wird. Damit läßt
sich das Schwenkgetriebe in seiner Bewegung durch den Linearantrieb steuern, so daß
durch einfache Handhabung sowohl die Höhenverstellung als auch die Schwenkbewegung
des Lieferwerks durchführbar ist.
[0016] Um eine möglichst kompakte Baueinheit zu realisieren, wird vorgeschlagen, das Schwenkgetriebe
als einfache Schubkurbel auszuführen. Hierzu ist der Schlitten über eine Schwenkachse
mit dem Schubelement verbunden. Zwischen dem Gleitelement und dem Schlitten ist ein
Schwenkarm mit Drehgelenken angebracht. Dadurch läßt sich durch relative Bewegung
zwischen dem Gleitelement und dem Schubelement der Schlitten an der Schwenkachse verschwenken.
[0017] Die Relativbewegung zwischen dem Schubelement und dem Gleitelement läßt sich durch
einfaches Blockieren des nicht angetriebenen Elementes gegenüber dem angetriebenen
Element auf einfache Weise erreichen. In dem vorliegenden Fall ist das Gleitelement
mit dem Linearantrieb gekoppelt, so daß das Schubelement zur Auslösung der Relativbewegung
an der Führungsschiene blockiert werden muß.
[0018] Hierzu ist gemäß Anspruch 11 ein Anschlag am Ende der Führungsschiene vorgesehen,
der in der Betriebsposition von dem Schubelement erreicht wird. Nachdem nun das Schubelement
an dem Anschlag anliegt, führt der weitere Antrieb des Gleitelementes durch den Linearantrieb
dazu, daß der Schlitten an dem Schwenkarm geführt ausgelenkt wird. Hierbei ist es
besonders vorteilhaft, wenn in Fahrtrichtung zur Betriebsposition das Schubelement
vor dem Gleitelement an der Führungsschiene angeordnet ist. Dadurch läßt sich die
Auslenkstellung durch den Anschlag des Gleitelementes an das Schubelement fixieren.
[0019] Besonders vorteilhaft ist die Weiterbildung der erfindungsgemäßen Texturiermaschine
nach Anspruch 12. Dabei nimmt das Schwenkgetriebe in der Auslenkstellung des Schlittens
in Relation zu dem Gleitelement und dem Schubelement eine derartige Stellung ein,
daß die übertragenen Kräfte zu einer Selbsthemmung des Gleitelementes und des Schubelementes
an der Führungsschiene führen. Das Lieferwerk ist somit fest in seiner Betriebsposition
arretiert. Erst wenn das Gleitelement durch den Linearantrieb zur Bewegung in die
Bedienposition aktiviert wird, löst sich die Selbsthemmung.
[0020] Die Höhenverstellung des Lieferwerks kann bei der erfindungsgemäßen Texturiermaschine
mit oder ohne Antrieb des Lieferwerks erfolgen. Für den Fall, daß der Antrieb gemeinsam
mit dem Lieferwerk an dem Schlitten befestigt ist und aus der Betriebsposition in
die Bedienposition verfahrbar ist, sieht die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch
13 eine Lösung vor, bei welcher der Antrieb in der Betriebsposition kuppelbar mit
einem Energieversorgungsanschluß verbunden ist. In Abhängigkeit von der Ausgestaltung
des Antriebes läßt sich somit die Energie mittels einer mechanischen Kupplung oder
eines elektrischen Steckkontaktes die Verbindung zwischen einer Energiequelle und
dem Antrieb herstellen.
[0021] Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Texturiermaschine
gemäß Anspruch 14 ist das Lieferwerk als eine Förderrolle ausgebildet, die am Umfang
eine zick-zack-förmige Fadenlaufspur aufweist. Eine derartige Förderrolle ist beispielsweise
aus der DE 196 52 620 (Bag. 2359) bekannt. Zur Erreichung der Transportgeschwindigkeit
ist es erforderlich, daß der Faden die Förderrolle in bestimmten Maße umschlingt.
Somit kann durch Verstellung des Schlittens zwischen der Gleitstellung der Auslenkstellung
vorteilhaft der Umschlingungsgrad an der Förderrolle beeinflußt werden. In der Auslenkstellung
wird somit eine große Umschlingung benötigt. Dagegen ist in der Gleitstellung nur
eine geringe Umschlingung erforderlich, die nur ein Anlegen des Fadens in der Bedienposition
ermöglichen muß.
[0022] Bei Verwendung einer Förderrolle ist bekannt, daß der Faden mit einer Förderrolle
nur schlupffrei gefördert wird, wenn die auf den Faden einwirkenden Reibkräfte groß
genug sind. Hierbei werden die Reibungskräfte durch die Fadenumschlingungen an der
Förderrolle und den Führungselementen der Förderrolle erzeugt. Bei zu geringen Reibungskräften
tritt zwischen dem Faden und der Förderrolle ein Schlupf auf, d.h. der Faden gleitet
relativ zu den Kontaktflächen der Förderrolle. Dieser Effekt wird nun insbesondere
zum Anlegen des Fadens genutzt und führt zu einer weiteren Lösung der zugrunde gelegten
Aufgabe. Hierzu wird in der erfindungsgemäßen Texturiermaschine der Faden beim Anlegen
in einer Bearbeitungsstelle mittels eines Führungsmittels zunächst ohne Kontakt zu
der Fadenlaufspur am Umfang der Förderrolle durch zumindest ein benachbartes Lieferwerk
gefördert. Der Faden wird in dieser Phase mit einer Geschwindigkeit geführt, die durch
das benachbarte Lieferwerk bestimmt ist. Zum Verstrecken des Fadens sind die Geschwindigkeiten
der Lieferwerke unterschiedlich, so daß sich eine Verstreckspannung im Faden aufbauen
kann. Die Geschwindigkeitsdifferenz bzw. die Verstreckspannung wird nun durch Bewegung
des Führungsmittels langsam aufgebaut bis das Führungsmittel die Betriebsstellung
erreicht hat. Damit wird eine schlagartige Abbremsung oder Beschleunigung auf die
Differenzgeschwindigkeit des benachbarten Lieferwerks vermieden. Diese Lösung besitzt
zudem den Vorteil, daß damit das Anlegen in einem ortsfesten Lieferwerk möglich ist.
[0023] Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird der Faden nur
in der Anlegstellung des Führungsmittels durch das Führungsmittel geführt. In der
Betriebsstellung des Führungsmittels wird der Faden ausschließlich durch die Förderrolle
gefördert. Das Führungsmittel hat keinen Kontakt zum Faden. Diese Ausbildung hat den
Vorteil, daß keine zusätzliche Fadenauslenkung und damit Umschlingungsreibung durch
das Führungsmittel während der Bearbeitung des Fadens auftritt. Der Faden wird hierbei
durch Bewegung des Führungsmittels zur Förderrolle übergeben.
[0024] Um möglichst geringe Fadenauslenkungen in der Anlegstellung zu realisieren, ist die
Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 19 besonders vorteilhaft.
[0025] Hierbei ist ein Anlegblech in Abstand zur Förderrolle derart angeordnet, daß die
Fadenlaufspur und damit die Führungselemente der Förderrolle abgedeckt sind. Der Faden
wird in der Anlegstellung somit an der Oberfläche des Anlegblechs geführt.
[0026] Eine besonders kompakte Bauweise sowie eine besonders schonende Fadenführung läßt
sich mit der besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 20
ausführen. Das Anlegblech weist somit eine im Verhältnis zur Förderrolle ähnliche
Krümmung auf, so daß die Auslenkung des Fadens in der Anlegstellung über den gesamten
Umschlingungsbereich gleichmäßig und besonders klein ausführbar ist. Durch die Bewegung
des Anlegblechs in Umfangsrichtung der Förderrolle wird zudem ein sanftes Eintauchen
des Fadens in die Fadenlaufspur der Förderrolle bewirkt.
[0027] Um den Grad der Fadenumschlingung an dem Anlegblech in der Anlegstellung oder den
Grad der Fadenumschlingung an der Förderrolle in der Betriebsstellung beeinflussen
zu können, wird vorgeschlagen, einen Einlauffadenführer und einen Auslauffadenführer
an das Anlegblech anzubringen, die sich in Umfangsrichtung der Förderrolle mit Abstand
gegenüberliegen.
[0028] Die Bewegung des Führungsmittels läßt sich auf einfache Weise durch einen Schwenkarm
ausführen, wobei der Schwenkarm mit einem Ende an einem Drehlager angebracht ist.
[0029] Bei einer besonders vorteilhaften Ausbildung der erfindungsgemäßen Texturiermaschine
ist eine Führungseinrichtung vorgesehen, welche eine konzentrisch zum Umfang der Förderrolle
ausgebildete Führungsnut aufweist. In dieser Führungsnut wird das Führungsmittel zwischen
der Anlegstellung und der Betriebsstellung geführt.
[0030] Die Bewegung des Führungsmittels läßt sich hierbei sowohl durch einen eigenständigen
Antrieb oder durch Hilfseinrichtungen zum Fadenanlegen ausführen.
[0031] Weitere Vorteile sowie einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind unter Hinweis
auf die beigefügten Zeichnungen im folgenden näher beschrieben.
[0032] Es stellen dar:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Texturiermaschine;
- Fig. 2 und 3
- schematisch weitere Ausführungsbeispiele eines höhenverstellbaren Lieferwerks;
- Fig. 4.1 und 4.2
- schematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines höhenverstellbaren Lieferwerks;
- Fig. 5
- schematisch eine Draufsicht auf das höhenverstellbare Lieferwerk gemäß Fig. 4.
- Fig. 6
- ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Texturiermaschine;
- Fig. 7
- ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Förderrolle mit Führungsmittel;
- Fig. 8
- ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Förderrolle mit Anlegblech.
[0033] In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Texturiermaschine schematisch
dargestellt. Hierbei ist eine Maschinenhälfte einer teilautomatischen Falschdralltexturiermaschine
gezeigt. Da beide Maschinenhälften spiegelbildlich aneinander gesetzt sind, wird nur
eine Hälfte der Doppelmaschine in Fig. 1 gezeigt und beschrieben.
[0034] Die Maschine weist ein Gattergestell 2 und ein Wickelgestell 1 auf. In dem Gattergestell
2 sind mehrere Vorlagenspulen 7 etagenmäßig übereinander angeordnet. Zwischen dem
Gattergestell 2 und dem Wickelgestell 1 ist ein Bedien/Doffgang 5 gebildet. Oberhalb
der Maschinengestelle sind in einer Ebene das erste Lieferwerk 13, die Heizeinrichtung
18 und die Kühlvorrichtung 19 angeordnet. Ein Falschdrallaggregat 20 und ein zweites
Lieferwerk 21 stützen sich auf dem Prozeßgestell 3 ab. Das Prozeßgestell 3 ist auf
der zum Gattergestell 2 gegenüberliegenden Seite des Wickelgestells 1 angeordnet.
Wickelgestell 1 und Prozeßgestell 3 sind unmittelbar aneinander gefügt. In dem Prozeßgestell
3 ist ein zweiter Heizer 22 unterhalb des zweiten Lieferwerks 21 angeordnet. Das Wickelgestell
1 dient zur Aufnahme der Aufwickeleinrichtungen 9. Hierbei sind wiederum mehrere Aufwickeleinrichtungen
etagenmäßig übereinander angeordnet. In jeder der Aufwickeleinrichtungen wird der
Faden zu einer Fadenspule 25 gewickelt. Die Fadenspule 25 ist auf einer Spindel angeordnet,
die über eine Reibrolle 24 angetrieben wird. Vor der Fadenspule ist eine Changiervorrichtung
26 im Fadenlauf eingefügt. Der Aufwickeleinrichtung 9 ist ein drittes Lieferwerk 23
vorgeschaltet.
[0035] Bei dieser Anordnung wird der Faden 4 durch das erste Lieferwerk 13 von der Vorlagespule
7 über den Kopffadenführer 12 abgezogen und in die Falschdralltexturierzone gefördert.
Die Falschdralltexturierzone ist durch das Falschdrallaggregat 20 und das Lieferwerk
13 begrenzt. Innerhalb der Falschdralltexturierzone sind die Heizeinrichtung 18 und
die Kühleinrichtung 19 in einer Ebene angeordnet. Am Ausgang der Falschdralltexturierzone
ist das zweite Lieferwerk 21 angeordnet, um den Faden aus der Falschdralltexturierzone
abzuziehen und in den zweiten Heizer 22 zu fördern. Das erste Lieferwerk 13 und das
zweite Lieferwerk 21 werden mit einer Geschwindigkeitsdifferenz angetrieben, so daß
der Faden innerhalb der Falschdralltexturierzone gleichzeitig verstreckt wird. Der
Faden 4 wird aus dem zweiten Heizer 22 durch das dritte Lieferwerk 23 abgezogen und
zur Aufwickeleinrichtung gefördert. In der Aufwickeleinrichtung 9 wird der Faden sodann
zu einer Fadenspule 25 aufgewickelt. Nachdem die Spulen 25 fertiggewickelt sind, wird
mittels eines Doffers der Spulenwechsel an der Falschdralltexturiermaschine durchgeführt.
Hierzu werden die Vollspulen aus der Aufwickeleinrichtung 9 entnommen und neue Leerhülsen
angelegt. Während dieser Zeit wird der Faden mittels einer Absaugeinrichtung aufgenommen
und zu einem Abfallbehälter geführt.
[0036] Zur Nachbehandlung des Fadens im zweiten Heizer 22 kann auch vorteilhaft zwischen
dem zweiten Lieferwerk 21 und dem Heizereingang 22 ein weiteres Lieferwerk angeordnet
sein. Damit kann eine Geschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Lieferwerk vor dem zweiten
Heizer 22 und dem dritten Lieferwerk 23 eingestellt sein.
[0037] Bei dem in Fig. 1 gezeigten Beispiel sind die Lieferwerke 21 und 23 ortsfest in der
Maschine angeordnet. Die Lieferwerke 21 und 23 können beispielsweise als Klemmlieferwerke
mit einer Welle und einer anliegenden Druckrolle bzw. Druckriemen ausgeführt sein.
Das erste Lieferwerk 13 wird durch eine Förderrolle 30 gebildet, wie sie aus der DE
196 52 620 (Bag. 2359) bekannt ist. Insoweit wird an dieser Stelle auf diese Druckschrift
bezug genommen. Die Förderrolle 30 ist mit einem Motor (hier nicht dargestellt) an
einem höhenverstellbaren Schlitten 32 angebracht. Da das Lieferwerk 13 oberhalb des
Gattergestells 2 in einer von einer Bedienperson nicht erreichbaren Position angeordnet
ist, läßt sich die Förderrolle 30 mit dem Schlitten 32 an einer Führungsschiene 33
zwischen der dargestellten Betriebsposition 34 und einer unterhalb der Betriebsposition
34 angeordneten Bedienposition 35 (gestrichelt dargestellt) bewegen. Hierzu ist der
Schlitten 32 mit einem Gleitelement 36 verbunden. Das Gleitelement 36 wird an der
Führungsschiene 33 geführt. In der Bewegungsebene des Gleitelementes 36 ist ein Seilzug
37 angeordnet. Durch den Seilzug 37 ist das Gleitelement 36 mit einem Antrieb 38 verbunden.
Der Antrieb 38 läßt sich über eine Steuereinheit 41 manuell derart ansteuern, daß
das Gleitelement 36 und somit der Schlitten 32 mit dem Lieferwerk 13 sich entlang
der Führungsschiene 33 bewegt. Der Seilzug 37 kann hierbei beispielsweise aus einem
Seil 42 bestehen, das mit seinen Enden an dem Gleitelement 36 befestigt ist. An den
Enden der Führungsschiene 33 wird das Seil 42 über die Rollen 39 und 40 umgelenkt
und mit einem Antrieb 38 verbunden. Über den Antrieb 38 wird das Seil in Richtung
parallel zur Führungsschiene bewegt, so daß das Gleitelement 36 mit dem Schlitten
32 und dem Lieferwerk 13 verschoben wird. Der Antrieb 38 ist über eine Steuereinheit
41 manuell ansteuerbar. Dabei kann ein elektrischer, elektromechanischer, elektropneumatischer
oder ein pneumatischer Antrieb zur Betätigung des Seilzuges eingesetzt werden.
[0038] Zum Anlegen eines Fadens 4 in einer Bearbeitungsstelle wird der Faden 4 über eine
handgeführte Absaugpistole aufgenommen. Eine Bedienperson führt den Faden in die einzelnen
Bearbeitungsstationen ein. Hierzu wird das erste Lieferwerk 13 in die untere Bedienposition
35 geführt. In der Bedienposition wird das Lieferwerk 13 nicht angetrieben. Der Faden
4 gleitet somit mit der Absauggeschwindigkeit über die Förderflächen der Förderrolle
30. Bei der eingesetzten Förderrolle 30, bei welcher der Faden zick-zack-förmig auf
einer Umfangsfläche geführt wird, gleitet der Faden über die Führungselemente am Umfang
der Förderrolle 30. Nach dem Anlegen des Fadens wird das Lieferwerk 13 durch Aktivierung
des Antriebes 38 aus der Bedienposition 35 in die Betriebsposition 34 bewegt. In der
Betriebsposition 34 erfolgt eine Aktivierung des Antriebs der Förderrolle 30, so daß
der Faden 4 durch das Lieferwerk 13 gefördert wird.
[0039] Die in Fig. 1 gezeigte Texturiermaschine ist in ihrem Gestellaufbau beispielhaft
angegeben. Das Gattergestell 2, das Aufwickelgestell 1 und das Prozeßgestell 3 können
in verschiedener Art kombiniert sein. Es ist möglich, daß zwischen dem Prozeßgestell
und dem Wickelgestell 1 ein weiterer Bediengang gebildet ist. Ebenso läßt sich die
Maschine vollautomatisch ausführen, so daß der Spulenwechsel selbsttätig in der Maschine
erfolgt. Ebenso ist es möglich, daß das zweite Lieferwerk 21 und/oder das dritte Lieferwerk
23 verfahrbar ausgeführt sind. Denn die Erfindung ist nicht darauf beschränkt, daß
ein Höhenunterschied zwischen der Betriebsposition und der Bedienposition überwunden
werden muß. Vielmehr läßt sich durch die Erfindung jedes Lieferwerk zum Anlegen des
Fadens aus einem zugänglichen Bereich in einen für die Bedienperson leicht erreichbaren
Bereich verfahrbar ausführen. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn das zweite und/oder
dritte Lieferwerk auch als Förderrolle ausgeführt werden.
[0040] In den nachfolgend gezeigten Ausführungsbeispielen wurden aufgrund der Übersichtlichkeit
die Bauteile mit gleichen Funktionen durch identische Bezugszeichen gekennzeichnet.
[0041] In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines verfahrbaren Lieferwerks gezeigt,
wie es in der Texturiermaschine aus Fig. 1 einsetzbar ist. Das Lieferwerk wird durch
eine Förderrolle 30 gebildet. Die Förderrolle 30 ist drehbar an dem Schlitten 32 angebracht.
Die Förderrolle 30 wird über einen - hier nicht gezeigten - elektrischen Motor angetrieben.
Der elektrische Motor ist ebenfalls an dem Schlitten 32 befestigt und kann beispielsweise
durch eine Energiekette versorgt werden. Es ist jedoch auch möglich, daß der Elektromotor
über einen Steckkontakt in der Betriebsposition kuppelbar mit einem Energieversorgungsanschluß
ist.
[0042] Der Schlitten 32 ist mit einem Gleitelement 36 verbunden. Das Gleitelement 36 wird
an der profilierten Führungsschiene 33 geführt. Die Führungsschiene 33 besitzt an
ihren Enden jeweils einen Anschlag 49 und 50. Der Anschlag 49 und der Anschlag 50
sind in der Bewegungsbahn des Gleitelements 36 angeordnet und definieren bei Anlage
des Gleitelements 36 eine Bedienposition und eine Betriebsposition. Das Gleitelement
36 ist über einen Seilzug 37 mit dem Antrieb 38 gekoppelt. Der Antrieb 38 ist als
Kolben-Zylindereinheit ausgebildet, wobei der Zylinder 44 sich im wesentlichen parallel
über die Länge der Führungsschiene 33 erstreckt. In dem Zylinder 44 ist ein Kolben
45 geführt. Der Kolben 45 ist an seinen Stirnseiten mit jeweils einem Seil 42.1 und
42.2 des Seilzuges 37 fest verbunden. Das Seil 42.1 wird über einen am Ende des Zylinders
44 ausgebildeten Einlaß 46.1 aus dem Zylinder 44 herausgeführt und über eine Rolle
40 umgelenkt. Die Rolle 40 ist an einem Ende der Führungsschiene 33 angebracht. Das
umgelenkte Ende des Seiles 42.1 ist an dem Gleitelement 36 befestigt.
[0043] Das auf der gegenüberliegenden Stirnseite des Kolbens 45 befestigte Seil 42.2 wird
über einen auf der gegenüberliegenden Seite des Zylinders 44 eingebrachten Einlaß
46.2 nach außen geführt und über die in dem Endbereich angeordnete Rolle 39 umgelenkt.
Das andere Ende des Seiles 42.2 ist an dem Gleitelement 36 befestigt. Somit sind das
Gleitelement 36 und der Kolben 45 über die gespannten Seile 42.1 und 42.2 verbunden.
[0044] Der Zylinder 44 weist in seinen Endbereichen jeweils einen Druckluftanschluß 48.1
und 48.2 auf. Die Druckluftanschlüsse 48.1 und 48.2 sind über Leitungen mit einem
Steuerventil 43 verbunden. Das Steuerventil 43 an einer Druckluftquelle 51 angeschlossen,
so daß durch Betätigung des Steuerventils 43 der Kolben 45 wechselseitig auf einer
Seite oder gleichzeitig auf beiden Seiten mit Druckluft beaufschlagt werden kann.
Wird beispielsweise in der oberen Kammer des Zylinders 44 Druckluft eingespeist, so
müßte das Steuerventil 43 in die linke Schaltstellung gebracht werden. In dieser Schaltstellung
wird der Kolben 45 aufgrund des Druckgefälles im Zylinder 44 zum Einlaß 46.2 hinbewegt.
Durch die Übertragung auf den Seilzug 37 erfolgt somit eine Bewegung des Gleitelementes
36 in Richtung des Anschlages 49. Zur Vermeidung größerer Druckluftverluste ist in
dem Einlaß 46.1 eine Dichtung 47.1 angeordnet, durch welche das Seil 42.1 geführt
wird. Entsprechend ist in dem Einlaß 46.2 eine Dichtung 47.2 eingelassen, durch welche
das Seil 42.2 geführt wird.
[0045] Es ist jedoch auch möglich, daß der Kolben durch einen Magneten gebildet wird, der
am Umfang des Zylinders ein Ringsegment über magnetische Anbindung steuert. In diesem
Fall könnten die Seile 42.1 und 42.2 an dem Ringsegment befestigt sein. Eine derartige
Anordnung besitzt den Vorteil, daß keine Druckluftverluste entstehen.
[0046] Der in Fig. 2 dargestellte Seilzug 37 kann vorteilhaft auch durch mehrere Umlenkrollen
ergänzt sein. Ebenso lassen sich die Seile 42.1 und 42.2 als Seilabschnitte eines
durchgehenden Seils ausführen.
[0047] In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines verfahrbaren Lieferwerks gezeigt.
Die dargestellte Anordnung unterscheidet sich zu dem in Fig. 2 dargestellten Lieferwerk
durch die Ausführung des Verbindungsmittels zwischen dem Gleitelement 36 und dem Antrieb
38. Der Schlitten 32 ist über das Gleitelement 36 in der Profilführungsschiene 33
geführt. Parallel zu der Führungsschiene 33 ist ein pneumatischer Antrieb 38 angeordnet.
Der Antrieb 38 ist als Kolbenzylindereinheit ausgebildet, wobei sich der Zylinder
44 im wesentlichen parallel über die Länge der Führungsschiene 33 erstreckt. In dem
Zylinder 44 ist ein Magnetkolben 66 geführt. An der Außenseite des Zylinders 44 weist
das Gleitelement 36 einen magnetisierbaren Gleitschuh 83 auf. Der Gleitschuh 83 ist
über magnetische Kräfte mit dem Magnetkolben 66 im Innern des Zylinders 44 verbunden,
so daß bei Bewegung des Magnetkolbens 66 der Gleitschuh 83 an der Zylinderwand und
damit das Gleitelement 36 an der Führungsschiene 33 entlang geführt wird.
[0048] Die Bewegung des Magnetkolbens 66 wird über das Steuerventil 43 gesteuert. Das Steuerventil
ist auf einer Seite mit einer Druckquelle 51 und auf der gegenüberliegenden Seite
mit jeweils einem Ende des Zylinders 44 verbunden. Durch Betätigung des Steuerventils
43 läßt sich der Magnetkolben 66 wechselseitig auf einer Seite oder gleichzeitig auf
beiden Seiten mit Druckluft beaufschlagen.
[0049] In Fig. 4 und 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines verfahrbaren Lieferwerks
dargestellt, wie es beispielsweise in einer Texturiermaschine nach Fig. 1 einsetzbar
wäre. In Fig. 4.1 ist das Lieferwerk in der Betriebsposition bei ausgeschwenktem Schlitten
in der Auslenkstellung gezeigt. In Fig. 4.2 ist das Lieferwerk bei nicht ausgeschwenktem
Schlitten in der Gleitstellung gezeigt. In Fig. 5 ist eine Draufsicht auf das Lieferwerk
in der Gleitstellung kurz vor Erreichen der Betriebsposition dargestellt. Insoweit
nichts anderes gesagt ist, gilt die nachfolgende Beschreibung für die Figuren 4.1,
4.2 und 5.
[0050] An dem Schlitten 52 ist die Förderrolle 30 drehbar gelagert angeordnet. Der Schlitten
52 ist über ein Schwenkgetriebe 55 mit einem Gleitelement 36 und einem Schubelement
56 verbunden. Das Schwenkgetriebe 55 besteht hierbei aus einer Schwenkachse 57, durch
welche der Schlitten 52 schwenkbar mit dem Schubelement 56 gekoppelt ist. Zwischen
dem Gleitelement 36 und dem Schlitten 52 ist ein Schwenkarm 58 vorgesehen, der in
seinen Endbereichen über ein Drehgelenk 61 mit dem Schlitten 52 und dem Drehgelenk
62 mit dem Gleitelement 36 verbunden ist. Das Gleitelement 36 und das Schubelement
56 sind mit Abstand zueinander angeordnet. Dabei befindet sich das Drehgelenk 61 am
Schlitten 52 zwischen dem Gleitelement 36 und dem Schubelement 56. Das Gleitelement
36 und das Schubelement 56 sind in einer Führungsschiene 33 hintereinander geführt.
Hierbei ist das Gleitelement 36 durch einen Seilzug 37 mit dem Antrieb 38 gekoppelt.
Der Seilzug 37 und der Antrieb 38 können hierbei entsprechend dem in Fig. 2 gezeigten
Ausführungsbeispiel ausgebildet sein. Insoweit wird auf die Beschreibung zu Fig. 2
an dieser Stelle Bezug genommen.
[0051] Die Führung des Schlittens 52 an der Führungsschiene 33 erfolgt in der in Fig. 5
gezeigten Stellung. In dieser Gleitstellung sind das Schubelement 56 und das Gleitelement
36 soweit voneinander beabstandet, daß das Drehgelenk 61 am Schlitten 52 in einer
Ebene quer zur Führungsschiene 33 zwischen dem Gleitelement 36 und dem Schubelement
56 liegt. In dieser Stellung wird das Gleitelement 36 über den Seilzug 57 bewegt.
Durch die Gewichtskraft der Förderrolle 30 und des Schlittens 52 wird über die Getriebeglieder
eine Schubkraft auf das Schubelement 56 ausgeübt, so daß das Schubelement 56 sich
gleichsinnig zu dem Gleitelement 36 an der Führungsschiene 33 bewegt. An dem Ende
der Führungsschiene 33 ist der Anschlag 49 ausgebildet, der die Betriebsposition fixiert.
Bei fortschreitender Gleitbewegung wird zunächst das Schubelement 56 an den Anschlag
49 anschlagen. Damit ist die weitere Bewegung des Schubelements 56 blockiert. Das
Gleitelement 36 wird jedoch weiterhin durch den Linearantrieb und den Seilzug 57 in
Richtung des Anschlags 49 bewegt. Damit entsteht eine Relativbewegung zwischen dem
Schubelement 56 und dem Gleitelement 36 an der Führungsschiene 33. Die Relativbewegung
führt dazu, daß durch den Schwenkarm 57 der Schlitten 52 aus seiner Gleitstellung
60 herausgeschwenkt wird. Hierbei ist die Länge des Schwenkarms 58 derart bemessen,
daß bei fortschreitender Bewegung das Gleitelement 36 an das Schubelement 56 anschlägt.
Dadurch wird eine Auslenkstellung 59 des Lieferwerks bzw. des Schlittens 52 erreicht.
In dieser Situation liegt das Drehgelenk 61 zwischen dem Schwenkarm 58 und dem Schlitten
52 in einer Ebene quer zur Führungsschiene, die unterhalb des Gleitelements und des
Schubelements liegt. Durch diese Ausbildung des Schwenkgetriebes wird erreicht, daß
die auf das Gleitelement einwirkende Gewichtskraft eine in Richtung des Anschlages
49 wirkende Haltekraft erzeugt. Damit wird eine Selbsthemmung des Gleitelementes und
des Schubelementes der Führungsschiene bewirkt.
[0052] In Fig. 4.1 ist der Eingang der Heizeinrichtung 18 sowie der Fadenlauf des Fadens
4 in der Texturiermaschine mit eingezeichnet. Hieraus ist zu erkennen, daß der Faden
4 erst in der Auslenkstellung 59 des Lieferwerks in den Heizer 18 eingelegt ist. In
der Gleitstellung 60 wird der Faden 4 trotz Erreichen der Betriebsposition noch außerhalb
des Heizers geführt. Damit läßt sich ein schonendes Einlegen und ein schnelles Herausführen
des Fadens 4 aus der Heizeinrichtung 18 bewirken.
[0053] In Fig. 5 ist die Förderrolle als Scheibe 27 ausgebildet. Die Scheibe 27 besitzt
am Umfang eine U-förmige Nut 28. In der U-förmigen Nut 28 sind wechselseitig im Nutgrund
mehrere Führungselemente 80 derart angeordnet, daß sich am Umfang der Scheibe 27 im
Nutgrund eine zick-zack-förmige Fadenlaufspur 31 einstellt. Die Förderrolle ist mit
einer Antriebswelle 53 fest gekoppelt, die durch den elektrischen Motor 54 angetrieben
wird. Der Motor 54 weist eine starre Leitung 63 auf, an deren freien Ende ein Stecker
64 angeordnet ist. Der Stecker 64 ist in der Betriebsposition mit einem elektrischen
Energieversorgungsanschluß 65 kuppelbar. Über diese Steckverbindung wird der Motor
54 mit einer Stromquelle verbunden. Die Antriebswelle 38 wird zur Drehung angetrieben,
so daß die Förderrolle 30 einen in der Fadenlaufspur 31 eingelegten Faden 4 fördert.
Die Überdeckung der Führungselemente 29 der Förderrolle 30 sind so ausgebildet, daß
die vom Faden 4 erzeugte Reibung ein Gleiten des Fadens auf der Umfangsfläche der
Scheibe 27 verhindert. Somit erhält der Faden 4 eine durch die Drehzahl der Förderrolle
30 vorgegebene Fadengeschwindigkeit.
[0054] Die in Fig. 4 und 5 gezeigte Schwenkeinrichtung zum Verschwenken des Lieferwerks
in der Betriebsposition ist beispielhaft. Grundsätzlich ist jedes Schwenkgetriebe,
das eine Schwenkbewegung überträgt, zwischen dem Schlitten und dem Gleitelement möglich.
Beispielsweise wird bereits durch einen Schwenkarm, der in Drehgelenken mit dem Schlitten
und dem Gleitelement verbunden ist, ein Verschwenken des Schlittens erreicht. Hierzu
ist der Schwenkarm mit einem über die Drehgelenke hinausgehenden Ansatz verbunden,
welcher gegen einen Anschlag geführt wird, so daß der Schwenkarm eine Veränderung
der Schlittenstellung bewirkt. Es ist jedoch auch möglich, ein Schwenkgetriebe mit
einem eigenen Antrieb vorzusehen, um den Schlitten bzw. das Lieferwerk in die Auslenkstellung
zu bewegen.
[0055] In Fig. 6 ist eine Bearbeitungsstelle eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Texturiermaschine
gezeigt. Hierbei ist in Fig. 6.1 die Bearbeitungsstelle beim Anlegen des Fadens gezeigt,
und in Fig. 6.2 ist die Bearbeitungsstelle in Betrieb dargestellt. Insoweit nichts
anderes gesagt ist, gilt die nachfolgende Beschreibung für die Figuren 6.1 und 6.2.
[0056] In der Bearbeitungsstelle der Texturiermaschine ist eine Vorlagespule 7 auf einen
Dorn 71 aufgesteckt. Von der Vorlagespule 7 wird ein Faden 4 von einem ersten Lieferwerk
13 abgezogen. Hierzu wird der Faden 4 von der Vorlagespule 7 über Kopf durch den Fadenführer
12 geführt. Das Lieferwerk 13 ist in der Betriebsposition dargestellt. Eine Einrichtung
zur Höhenverstellung des Lieferwerkes 13 ist hier nicht dargestellt, da das Anlegen
des Fadens 4 nach diesem Ausführungsbeispiel mit und ohne Höhenverstellung möglich
ist. Das Lieferwerk 13 fördert den Faden in eine Falschdralltexturierzone. Die Falschdralltexturierzone
weist eine Heizvorrichtung 18, eine im Fadenlauf folgende Kühlvorrichtung 19 sowie
ein Falschdrallaggregat 20 auf. Am Ende der Falschdralltexturierzone ist ein zweites
Lieferwerk 21 angeordnet. Das Lieferwerk 21 wird im Verhältnis zum ersten Lieferwerk
13 mit einer größeren Umfangsgeschwindigkeit angetrieben, so daß der Faden 4 in der
Falschdralltexturierzone verstreckt wird. Das zweite Lieferwerk 21 ist als eine Lieferwelle
68 mit einer am Umfang der Lieferwelle 68 anliegenden Druckrolle 69 ausgebildet. Dabei
wird der Faden 4 zwischen der angetriebenen Lieferwelle 68 und der mitlaufenden Druckrolle
69 geklemmt und gefördert.
[0057] Von dem zweiten Lieferwerk 21 wird der Faden zu einer Aufwickeleinrichtung geführt.
Die Aufwickeleinrichtung enthält eine drehbare Spulspindel 72, auf der eine Spule
25 gebildet wird. Die Spule 25 wird über eine am Umfang der Spule 25 anliegende Treibwalze
24 angetrieben. Im Fadenlauf ist vor der Spule 25 eine Changiereinrichtung 26 angeordnet.
Die Changiereinrichtung 26 besitzt einen oszillierenden Fadenführer, welcher den Faden
quer zur Laufrichtung hin- und herbewegt, so daß eine Kreuzspule gewickelt wird.
[0058] Das erste Lieferwerk 13 ist als Förderrolle 30 ausgebildet. Die Förderrolle 30 ist
aus der DE 196 52 620 (Bag. 2359) bekannt. Die Förderrolle 30 weist am Umfang mehrere
Führungselemente 79 und 80 (vgl. Fig. 8.1) auf, die eine im wesentlichen zick-zack-förmige
Fadenlaufspur 31 ausbilden. Der Faden 4 wird in dieser Fadenlaufspur am Umfang der
Förderrolle 30 geführt. Die Förderrolle 30 ist angetrieben, wobei durch die Fadenumschlingung
am Umfang der Förderrolle 30 und an den Führungselementen 79 und 80 der Förderrolle
eine Reibkraft auf den Faden einwirkt, die zur Förderung des Fadens ohne Gleiten auf
der Oberfläche der Förderrolle führt. Am Umfang der Förderrolle 30 ist im Abstand
zu den Führungselementen ein verschwenkbares Anlegblech 70 angeordnet. Das Anlegblech
70 ist in der Fadenlaufebene im Abstand zur Fadenlaufspur zwischen einer Anlegstellung
und einer Betriebsstellung bewegbar.
[0059] In Fig. 6.1 ist das Anlegen des Fadens 4 in der Bearbeitungsstelle der Texturiermaschine
dargestellt. Hierbei wird der Faden 4 von einer Saugpistole 67 aufgenommen. Von der
Saugpistole 67 gelangt der Faden 4 durch pneumatische Förderung zu einem Abfallbehälter
(hier nicht gezeigt). Die Saugpistole 67 wird durch eine Bedienperson geführt. Hierbei
wird der Faden 4 nacheinander in die Einzelaggregate der Bearbeitungsstelle eingelegt.
In Fig. 6.1 ist die Situation gezeigt, bei welcher der Faden bis einschließlich dem
zweiten Lieferwerk 21 verlegt ist. In dieser Phase ist die Förderrolle 30 durch das
Anlegblech 70 derart abgeschirmt, daß der Faden 4 nicht in der Fadenlaufspur der Förderrolle
2 einläuft. Das Anlegblech 70 befindet sich in der Anlegstellung. Damit wird der Faden
4 durch das Lieferwerk 21 von der Vorlagespule 7 abgezogen. Der Faden 4 wird an der
Oberfläche des Anlegblechs 13 entlanggeführt.
[0060] Um den Faden 4 in die Fadenlaufspur der Förderrolle 2 einzulegen, wird das Anlegblech
entgegen der Fadenlaufrichtung in Pfeilrichtung verschwenkt. Dabei wird der Umschlingungsbereich
am Umfang der Förderrolle 2 mit fortschreitender Bewegung des Anlegbleches 13 freigegeben,
und die Förderrolle 2 kommt zum Eingriff. Dabei wird der Faden 4 erst bei Erreichen
der kompletten Umschlingung auf die niedrigere Geschwindigkeit des Lieferwerks 4 abgebremst.
Bei unzureichender Umschlingung des Fadens 4 an der Förderrolle 30 gleitet der Faden
über die Kontaktflächen der Förderrolle 30. Somit erfolgt eine allmähliche Abbremsung
und damit ein allmählicher Aufbau der Verstreckspannung im Faden.
[0061] Bei der in Fig. 6.2 dargestellten Situation ist die Bearbeitungsstelle in Betrieb.
Das Anlegeblech 13 befindet sich in der Betriebsstellung außerhalb des Fadenlaufs.
Der Faden 4 wird nun durch die Förderrolle 30 von der Vorlagespule 7 abgezogen und
in die Falschdralltexturierzone geführt. In der Falschdralltexturierzone erhält der
Faden durch das Falschdrallaggregat 20 einen Falschdrall, der bis zum Lieferwerk 13
zurückeilt. Dadurch wird der Falschdrall des Fadens in der Heizvorrichtung 18 und
der anschließenden Kühlvorrichtung 19 fixiert. Der Faden 4 verläßt das Falschdrallaggregat
20 im wesentlichen drallfrei und wird sodann durch das mit höherer Geschwindigkeit
angetriebene Lieferwerk 21 zu der Aufwickeleinrichtung geführt. In der Aufwickeleinrichtung
wird der Faden 4 zu der Spule 25 aufgewickelt.
[0062] In Fig. 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Förderrolle mit einem Führungsmittel
gezeigt, wie sie beispielsweise in der Texturiermaschine gemäß Fig. 1 oder 6 einsetzbar
wäre. Seitlich neben der Förderrolle 30 ist in der Achsverlängerung zur Förderrolle
30 ein Drehlager 75 angebracht. An dem Drehlager 75 ist ein Schwenkarm 74 befestigt.
Der Schwenkarm 74 besitzt eine Länge, die größer ist als der Radius der Förderrolle
30. Am Ende des Schwenkarmes 20 ist ein Führungsmittel 73 derart auskragend angebracht,
daß die Fadenlaufebene von dem Führungsmittel 73 durchdrungen ist. Das Führungsmittel
73 kann hierbei als Stange oder Rolle ausgeführt sein.
[0063] In Fig. 7.1 ist das Führungsmittel in der Anlegstellung gezeigt. Hierbei ist das
Führungsmittel 73 in den Umfangsbereich der Förderrolle 30 geschwenkt, der vom Faden
in Betrieb umschlungen wird. Somit kann beim Anlegen der Faden 4 über das Führungsmittel
73 geführt werden, ohne daß der Faden 4 in den Eingriff der Förderrolle 30 kommt.
[0064] In Fig. 7.2 ist die Situation gezeigt, bei welcher das Führungsmittel 73 durch den
Schwenkarm 74 in eine Betriebsstellung bewegt ist. In dieser Stellung ist das Führungsmittel
73 aus dem Fadenlauf herausbewegt, so daß der Faden 4 in die Fadenlaufspur 31 der
Förderrolle 30 einläuft. In dieser Stellung wird der Faden 4 durch die angetriebene
Förderrolle 30 gefördert.
[0065] Der Schwenkarm 74 kann hierbei entgegen der Fadenlaufrichtung oder in Fadenlaufrichtung
verschwenkt werden, um auf der Anlegstellung in die Betriebsstellung zu gelangen.
Dabei wird der Schwenkarm über einen hier nicht dargestellten Antrieb gesteuert.
[0066] In Fig. 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Förderrolle mit Anlegblech gezeigt,
wie sie beispielsweise in der Texturiermaschine nach Fig. 1 oder Fig. 6 einsetzbar
wäre. Hierzu ist in Fig. 8.1 eine Draufsicht und in Fig. 8.2 und 8.3 jeweils eine
Seitenansicht der Förderrolle dargestellt. Die nachfolgende Beschreibung gilt - insoweit
nichts anderes gesagt ist - für die Figuren 8.1 bis 8.3.
[0067] Die Förderrolle 30 ist hierbei beispielhaft als Scheibe 27 ausgeführt, die an einem
Ende einer Antriebswelle 78 angebracht ist. Die Antriebswelle 78 wird über einen Antrieb
(hier nicht gezeigt) angetrieben. Am Umfang der Scheibe 27 ist eine U-förmige Nut
28 eingebracht. In der U-förmigen Nut 28 sind in Abstand zueinander abwechselnd gegenüberliegende
Führungselemente 79 und 80 derart angeordnet, daß im Nutgrund eine zick-zack-förmige
Fadenlaufspur 31 ausgebildet wird. Der Faden 4 wird bei Förderung durch die Förderrolle
30 in dem Nutgrund geführt. Hierbei treten neben der Umschlingungsreibung zum Nutgrund
Reibungen zwischen dem Faden und den Führungselementen 78 und 80 im Umschlingungsbereich
statt.
[0068] Seitlich neben der Förderrolle 30 ist eine Führungseinrichtung 76 angeordnet. Die
Führungseinrichtung weist eine konzentrisch zu dem Umfang der Förderrolle 30 verlaufende
Führungsnut 77 auf. Die Führungsnut 77 ist im Durchmesser größer als die Förderrolle
30 ausgeführt. In der Führungsnut 77 wird ein Anlegblech 70 geführt. Das Anlegblech
70 läßt sich durch die Führungseinrichtung zwischen einer Anlegstellung und einer
Betriebsstellung in der Führungsnut hin und her verschieben. Das Anlegblech 70 ist
auskragend zu der Führungseinrichtung 76 ausgebildet und deckt die Nut 28 der Förderrolle
30 ab. In Umfangsrichtung zur Förderrolle 30 besitzt das Anlegblech 70 jeweils an
seinen Enden einen Einlauffadenführer 82 und einen Auslauffadenführer 81. Die Fadenführer
81 und 82 können hierbei als einfache Stange oder als Röllchen ausgebildet sein.
[0069] In Fig. 8.1 und 8.2 ist das Anlegblech 70 in der Anlegstellung dargestellt. Hierbei
erstreckt sich das Anlegblech 70 über den gesamten Fadenumschlingungsbereich am Umfang
der Förderrolle 30. Der zulaufende Faden 4 wird hierbei durch den Einlauffadenführer
82 in Abstand zu dem Anlegblech 70 geführt. An der ablaufenden Seite der Förderrolle
30 wird der Faden zwischen der Oberfläche des Anlegbleches 70 und dem Auslauffadenführer
81 geführt. In dieser Stellung des Anlegblechs 70 ist die Förderrolle ohne Wirkung
auf den Faden. Der Faden 4 wird an der Oberfläche des Anlegblechs 70 geführt. Um den
Faden mit der Förderrolle 30 zu fördern, wird das Anlegblech 70 durch die Führungseinrichtung
76 in die Betriebsstellung (vgl. Fig. 8.3) entgegen der Fadenlaufrichtung verschwenkt.
Dabei wird der Faden 4 zunächst auf der Ablaufseite der Förderrolle 30 in die Nut
28 bzw. der Fadenlaufspur 31 einlaufen. Der Einlauffadenführer 82 verliert den Kontakt
zu dem Faden 4 und wird mit dem Anlegeblech 13 parallel zum Umfang der Förderrolle
verschwenkt. Nachdem das Anlegblech 70 aus dem Fadenumschlingungsbereich der Förderrolle
verschwenkt ist, taucht der Faden 4 komplett in die Fadenlaufspur 31 ein. Der Faden
4 wird nun die Förderrolle 30 gefördert. Um eine bestimmte Fadenumschlingung an der
Förderrolle 30 einzuhalten, wird durch Verschwenken des Anlegbleches 70 der Faden
4 im Auflaufbereich durch den Auslauffadenführer 81 in Richtung höherer Umschlingung
geführt. Damit läßt sich vorteilhaft die Fadenumschlingung an der Förderrolle 30 erhöhen.
[0070] Die Bewegung des Führungsmittels bzw. des Anlegbleches kann bei den beschriebenen
Beispielen nach Fig. 6 bis 8 durch einen eigenen Antrieb oder durch eine Hilfsvorrichtung
beispielsweise Kombination mit der Höhenverstellung des Lieferwerkes ausgeführt werden.
Selbst bei manueller Bedienung läßt sich mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ein
schonender Anlegevorgang in einer Bearbeitungsstelle einer Texturiermaschine vornehmen.
Das Verschwenken des Führungsmittel aus der Anlegstellung genügt bereits, um keine
wesentlichen Fadenzugkraftspitzen beim Anlegen zu erhalten.
[0071] Es sei an dieser Stelle ausdrücklich erwähnt, daß die Erfindung auch diejenigen Führungsmittel
erfaßt, die den Faden sowohl in der Anlegstellung als auch in der Betriebsstellung
mit Kontakt führen.
Bezugszeichenliste
[0072]
- 1
- Wickelgestell
- 2
- Gattergestell
- 3
- Prozeßgestell
- 4
- Faden
- 5
- Bediengang
- 7
- Vorlagespule
- 9
- Aufwickeleinrichtung
- 11
- Umlenkrolle
- 12
- Kopffadenführer
- 13
- erstes Lieferwerk
- 18
- erste Heizeinrichtung
- 19
- Kühlvorrichtung
- 20
- Falschdrallaggregat
- 21
- zweites Lieferwerk
- 22
- zweiter Heizer, Set-Heizer
- 23
- drittes Lieferwerk
- 24
- Reibrolle
- 25
- Aufwickelspule
- 26
- Changiervorrichtung
- 27
- Scheibe
- 28
- Nut
- 29
- Führungselemente
- 30
- Förderrolle
- 31
- Fadenlaufrille, Fadenlaufspur
- 32
- Schlitten
- 33
- Führungsschiene
- 34
- Betriebsposition
- 35
- Bedienposition
- 36
- Gleitelement
- 37
- Seilzug
- 38
- Antrieb
- 39
- Rolle
- 40
- Rolle
- 41
- Steuereinheit
- 42
- Seil
- 43
- Steuerventil
- 44
- Zylinder
- 45
- Kolben
- 46
- Einlaß
- 47
- Dichtung
- 48
- Druckluftanschluß
- 49
- Anschlag
- 50
- Anschlag
- 51
- Druckquelle
- 52
- Schlitten
- 53
- Antriebswelle
- 54
- Motor
- 55
- Schwenkgetriebe
- 56
- Schwenkelement
- 57
- Schwenkachse
- 58
- Schwenkarm
- 59
- Auslenkstellung
- 60
- Gleitstellung
- 61
- Drehgelenk
- 62
- Drehgelenk
- 63
- Leitung
- 64
- Stecker
- 65
- Energieversorgungsanschluß
- 66
- Magnetkolben
- 67
- Saugpistole
- 68
- Lieferwelle
- 69
- Druckrolle
- 70
- Anlegblech
- 71
- Dorn
- 72
- Spulspindel
- 73
- Führungsmittel
- 74
- Schwenkarm
- 75
- Drehlager
- 76
- Führungseinrichtung
- 77
- Führungsnut
- 78
- Antriebswelle
- 79
- Führungselemente
- 80
- Führungselemente
- 81
- Fadenführer
- 82
- Fadenführer
- 83
- Gleitschuh
1. Texturiermaschine zum Texturieren einer Vielzahl von thermoplastischen Fäden in jeweils
einer Bearbeitungsstelle, in welcher der Faden (4) durch mehrere hintereinander angeordneten
Lieferwerke (13, 21, 23) gefördert wird, wobei zumindest eines der Lieferwerke (13)
an einem beweglichen Schlitten (32, 52) angebracht ist, welcher Schlitten (32, 52)
mittels eines Antriebes (38) entlang einer Führungsschiene (33) zwischen einer Bedienposition
und einer Betriebsposition verfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (32, 52) durch ein Gleitelement (36) an der Führungsschiene (33) geführt
ist und daß das Gleitelement (36) mit einem parallel zu der Führungsschiene (33) bewegtem
Verbindungsmittel (37,66) mit dem Antrieb (38) gekoppelt ist.
2. Texturiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsmittel ein Magnetkolben (66) ist, der in einem Zylinder (44) mittels
Druckluft geführt ist und der durch magnetische Kräfte mit dem Gleitelement (36) verbunden
ist.
3. Texturiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsmittel ein Seilzug (37) ist, daß der Antrieb (38) einen Zylinder (44)
und einen im Zylinder (44) geführten Kolben (45) aufweist, daß der Kolben (45) mit
dem Seilzug (37) verbunden ist und daß der Kolben (45) zur Bewegung des Schlittens
(32) innerhalb des Zylinders (44) mit Druckluft beaufschlagt wird.
4. Texturiermaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Seilzug (37) aus zwei Seilen (42.1, 42.2) besteht, die jeweils über eine obere
Rolle (40) und eine untere Rolle (39) geführt sind und die jeweils mit einem Ende
an dem Kolben (45) und mit dem gegenüberliegendem Ende an dem Gleitelement (36) befestigt
sind, und daß der Zylinder (44) an seinen Enden jeweils einen Einlaß (46) aufweist,
durch welchen eines der Seile (42) geführt ist.
5. Texturiermaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Dichtung (47) in dem Einlaß (46) des Zylinders angeordnet ist, durch welche
das Seil (42) geführt ist.
6. Texturiermaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (45,66) zur Bewegung des Gleitelementes (36) in seiner Verfahrrichtung
und in seiner Verfahrgeschwindigkeit durch ein Steuerventil (43) steuerbar ist.
7. Texturiermaschine nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schwenkmittel (55) zur Ausführung einer Relativbewegung zwischen dem Schlitten
(52) und dem Gleitelement (36) vorgesehen ist und daß der Schlitten (52) in der Betriebsposition
durch das Schwenkmittel (55) aus einer Gleitstellung (60) in eine Auslenkstellung
(59) und umgekehrt schwenkbar ist.
8. Texturiermaschine zum Texturieren einer Vielzahl von thermoplastischen Fäden in jeweils
einer Bearbeitungsstelle, in welcher der Faden (4) durch mehrere hintereinander angeordneten
Lieferwerke (13, 21, 23) gefördert wird, wobei zumindest eines der Lieferwerke (13)
an einem beweglichen Schlitten (52) angebracht ist, welcher Schlitten (52) mittels
eines Antriebes (38) entlang einer Führungsschiene (33) zwischen einer Bedienposition
und einer Betriebsposition verfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schwenkmittel (55) zur Ausführung einer Relativbewegung zwischen dem Schlitten
(52) und einem Gleitelement (36) vorgesehen ist, wobei der Schlitten (52) durch das
Gleitelement (36) an der Führungsschiene (33) geführt ist und daß der Schlitten (52)
in der Betriebsposition durch das Schwenkmittel (55) aus einer Gleitstellung (60)
in eine Auslenkstellung (59) und umgekehrt schwenkbar ist.
9. Texturiermaschine nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkmittel als Schwenkgetriebe ausgebildet ist, daß das Gleitelement (36)
und ein Schubelement (56) hintereinander an der Führungsschiene (33) gleitbar angebracht
sind, daß das Schubelement (56) und das Gleitelement (36) durch das Schwenkgetriebe
(55) mit dem Schlitten (52) verbunden sind und daß das Schwenkgetriebe (55) durch
eine Relativbewegung zwischen dem Gleitelement (36) und dem Schubelement (56) derart
bewegbar ist, daß der Schlitten (52) aus der Gleitstellung (60) in die Auslenkstellung
(59) und umgekehrt verschwenkt wird.
10. Texturiermaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkgetriebe (55) eine Schwenkachse (57) und einen Schwenkarm (58) aufweist,
wobei der Schlitten (52) durch die Schwenkachse (57) mit dem Schubelement (56) und
durch den Schwenkarm (58) mit dem Gleitelement (36) verbunden ist und wobei der Schwenkarm
(58) in seinen Endbereichen Drehgelenke (61, 62) aufweist.
11. Texturiermaschine nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auslösung der Relativbewegung das Schubelement (56) am Ende der Führungsschiene
(33) in der Betriebsposition an einen Anschlag (49) verfahrbar ist und daß bei Anlage
des antreibbaren Gleitelementes (36) an dem Schubelement (56) die Auslenkstellung
(59) des Schlittens (52) erreicht ist.
12. Texturiermaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkgetriebe (55) derart ausgebildet ist, daß der Schlitten (52) in der Auslenkstellung
(59) durch das Gleitelement (36) und das Schubelement (56) selbsthemmend an der Führungsschiene
(33) gehalten wird.
13. Texturiermaschine nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Lieferwerk (30) mit einem Antrieb (54) an dem Schlitten (52) angebracht ist,
wobei der Antrieb (54) in der Betriebsposition mit einem Energieversorgungsanschluß
(65) verbunden ist.
14. Texturiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Lieferwerk eine Förderrolle (30) mit einer am Umfang ausgebildeten zick-zack-förmigen
Fadenlaufspur (31) ist und daß die Förderrolle (30) in der Betriebsstellung unmittelbar
vor dem Eingang einer Heizvorrichtung (18) angeordnet ist.
15. Texturiermaschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderrolle (30) an dem Schlitten (52) relativ zum Fadenlauf derart angeordnet
ist, daß die Förderrolle in der Auslenkposition eine Fadenumschlingung aufweist, die
größer ist als die Fadenumschlingung in der Gleitstellung.
16. Texturiermaschine nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderrolle (30) ein Führungsmittel (70, 73) zur Veränderung der Fadenumschlingung
zugeordnet ist und daß das Führungsmittel (70, 73) relativ zur Förderrolle derart
bewegbar ist, daß der Faden in einer Anlegestellung ohne Kontakt zu der Fadenlaufspur
(31) am Umfang der Förderrolle (30) und in einer Betriebsstellung mit Kontakt zu der
Fadenlaufspur (31) am Umfang der Förderrolle (30) gefördert wird.
17. Texturiermaschine nach einen der vorherigen Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch mehrere hintereinander angeordnete Lieferwerke (13, 21) zur Förderung und zum Verstrecken
des Fadens (4) in der Bearbeitungsstelle, wobei zumindest eines der Lieferwerke (13)
eine angetriebene Förderrolle (30) ist, welche am Umfang vom Faden (4) teilumschlungen
ist und welche den Faden (4) in einer am Umfang durch mehrere Führungselemente (70, 73) ausgebildeten Fadenlaufspur (31) durch Reibung fördert, und mit einem Führungsmittel (70, 73) zur Führung des Fadens (4)
in Nähe der Förderrolle (30), wobei das Führungsmittel (70, 73) zur Veränderung der
Fadenumschlingung an der Förderolle (30) zwischen einer Anlegsteltung und einer Betriebsstellung
bewegbar ist, wobei das Führungsmittel (70, 73) relativ zur Förderrolle (30) derart
bewegbar ist, daß der Faden in der Anlegestellung ohne Kontakt zu der Fadenlaufspur
(31) am Umfang der Förderrolle (30) und in der Betriebsstellung mit Kontakt zu der
Fadenlaufspur (31) am Umfang der Förderrolle (30) gefördert wird.
18. Texturiermaschine nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß in der Anlegstellung das Führungsmittel (70, 73) zwischen dem Faden und dem Umfang
der Förderrolle (30) angeordnet ist, so daß der Faden ohne Kontakt zu den Führungselementen
(79, 80) geführt ist, und daß durch Bewegung des Führungsmittels (70, 73) aus der
Anlegstellung in die Betriebsstellung der Faden von dem Führungsmittel (70, 73) zur
Förderrolle (30) übergeben wird.
19. Texturiermaschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsmittel ein die Führungselemente (789, 80) mit der Fadenlaufspur (31)
am Umfang der Förderrolle (30) abdeckendes Anlegblech (70) ist, welches sich in der
Anlegstellung im wesentlichen über den vom Faden (4) umschlungenen Umfangsbereich
der Förderrolle (30) erstreckt.
20. Texturiermaschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlegblech (70) symmetrisch zum Umfang der Förderrolle (30) geformt ist und daß
das Anlegblech (70) in Umfangsrichtung der Förderrolle (30) bewegbar ist.
21. Texturiermaschine nach einem der Ansprüche 19oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlegblech (70) einen Einlaufradenführer (82) und einen Auslauffadenführer (81)
aufweist, die in Umfangsrichtung der Förderrolle (30) mit Abstand zueinander angeordnet
sind.
22. Texturiermaschine nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauffadenführer (82) und/oder der Auslauffadenführer (81) derart ausgebildet
sind, daß in der Anlegstellung des Anlegbleches (70) der Faden (4) innerhalb des Umschlingungsbereiches
zumindest teilweise an der Oberfläche des Anlegbleches (70) geführt ist.
23. Texturiermaschine nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauffadenführer (82) und/oder der Auslauffadenführer (81) derart ausgebildet
sind, daß in der Betriebsstellung des Anlegbleches (70) der Faden (4) innerhalb des
Umschlingungsbereiches am Umfang der Förderrolle (30) in der Fadenlaufspur (31) geführt
ist.
24. Texturiermaschine nach einem der Ansprüche 18 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsmittel (73) mit einem Schwenkarm (74) verbunden ist, welcher Schwenkarm
(74) an einem in der Achsverlängerung der Förderrolle (30) angeordneten Drehlager
(75) angebracht ist.
25. Texturiermaschine nach einem der Ansprüche 18 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsmittel (73) in einer konzentrisch zum Umfang der Förderrolle (30) ausgebildeten
Führungsnut (77) einer seitlich neben der Förderrolle angeordneten Führungseinrichtung
(76) führbar ist.
1. Texturing machine for texturing a plurality of thermoplastic yarns, each in a processing
station, wherein the yarn (4) is advanced by a plurality of successively arranged
feed sytems (13, 21, 23), with at least one of the feed systems (13) being arranged
on a movable slide (32, 52), which is displaceable by means of a drive (38) along
a guide rail (33) between a servicing position and an operating position, characterized in that the slide (32, 52) is guided on the guide rail (33) by a slide element (36), and
that the slide element (36) is coupled with the drive (38) via a guide means (37,
66) moving parallel to the guide rail (33).
2. Texturing machine of claim 1, characterized in that the connecting means is a magnetic piston (66), which is guided in a cylinder (44)
by means of compressed air, and which connects by magnetic forces to the slide element
(36).
3. Texturing machine of claim 1, characterized in that the connecting means is a cable line (37), that the drive (38) comprises a cylinder
(44) and a piston (45) extending in the cylinder (44), that the piston (45) connects
to the cable line (37), and that the piston (45) within the cylinder is biased by
compressed air for moving the slide (32).
4. Texturing machine of claim 3, characterized in that the cable line (37) consists of two cables (42.1, 42.2), which are guided respectively
over an upper pulley (40) and a lower pulley (39), and which are each attached with
one end to the piston (45) and with the opposite end to the slide element (36), and
that the cylinder (44) has at each end an inlet (46), through which one of the cables
(42) extends.
5. Texturing machine of claim 4, characterized in that the inlet (46) of the cylinder accommodates a seal (47), through which the cable
(42) extends.
6. Texturing machine of one of claims 2-5, characterized in that for moving the slide element (36), the piston (45, 66) is controllable in its direction
of displacement and in its speed of displacement by means of a control valve (43).
7. Texturing machine of one of the foregoing claims, characterized in that a pivot means (55) is provided for performing a relative movement between the slide
(52) and the slide element (36), and that in the operating position the slide (52)
is adapted to be pivoted by the pivot means (55) from a sliding position (60) to a
deflected position (59), and vice versa.
8. Texturing machine for texturing a plurality of thermoplastic yarns, each in a processing
station, wherein the yarn (4) is advanced by a plurality of successively arranged
feed system (13, 21, 23), with at least one of the feed systems (13) being arranged
on a movable slide (52), which is adapted for being displaced by means of a drive
(38) along a guide rail (33) between a servicing position and an operating position,
characterized in that a pivot means (55) is provided for performing a relative movement between the slide
(52) and a slide element (36), the slide (52) being guided by the slide element (36)
along the guide rail (33), and that in the operating position the slide (52) is adapted
for being pivoted by the pivot means from a sliding position (60) to a deflected position
(59), and vice versa.
9. Texturing machine of claim 7 or 8, characterized in that the pivot means is designed and constructed as a pivot mechanism, that the slide
element (36) and a push element (56) are mounted for sliding one after the other along
the guide rail (33), that the push element (56) and the slide element (36) connect
to the slide (52) by means of the pivot mechanism (55), and that the pivot mechanism
(55) is movable by a relative movement between the slide element (36) and the push
element (56) in such a manner that the slide (52) is pivoted from the sliding position
(60) to the deflected position (59), and vice versa.
10. Texturing machine of claim 9, characterized in that that the pivot mechanism (55) comprises a pivot axle (57) and a rocking arm (58), the
slide (52) being connected by the pivot axle (57) to the push element (56) and by
the rocking arm (58) to the slide element (36), and the rocking arm (58) being provided
in its end regions with pivots joints (61, 62).
11. Texturing machine of one of claims 9 or 10, characterized in that for releasing the relative movement, the push element (56) is movable in the operating
position at the end of the guide rail (33) against a stop (49), and that the deflected
position (59) of the slide (52) is reached, when the drivable slide element (36) is
in contact with the push element (56).
12. Texturing machine of one of claims 9-11, characterized in that the pivot mechanism (55) is designed and constructed such that in the deflected position
(59), the slide (52) is held on the guide rail (33) in selflocking manner by the slide
element (36) and the push element (56).
13. Texturing machine of one of the foregoing claims, characterized in that the feed system (30) is arranged with a drive (54) on the slide (52), the drive (54)
being connected in the operating position to an energy supply outlet (65).
14. Texturing machine of one of claims 1-13, characterized in that the feed system is a feed roll (30) with a zigzag yarn guide track (31) formed on
its circumference, and that in the operating position the feed roll (30) is arranged
directly upstream of the inlet of a heater (18).
15. Texturing machine of claim 14, characterized in that the feed roll (30) is arranged on the slide (52) relative to the yarn path such that
the feed roll exhibits in the deflected position a yarn looping, which is greater
than the yarn looping in the sliding position.
16. Texturing machine of claim 14 or 15, characterized in that a guide means (70, 73) is associated to the feed roll (30) for varying the yarn looping,
and that the guide means (70, 73) is movable relative to the feed roll in such a manner
that in a threading position the yarn is advanced without contacting the yarn guide
track (31) on the circumference of the feed roll (30), and in an operating position
in contact with the yarn guide track (31) on the circumference of the feed roll (30).
17. Texturing machine according to one of the claims 1 to 16, characterized by a plurality of successively arranged feed systems (13, 21) for advancing and drawing
the yarn (4) in the processing station, wherein at least one of the feed systems (13)
is a driven feed roll (30), which is partially looped on its circumference by the
yarn (4), and which advances the yarn (4) by friction in a guide track (31) on its
circumference, the guide track being formed by a plurality of guide elements (79,
80), and with a guide means (70, 73) for guiding the yarn (4) in the vicinity of the
feed roll (30), the guide means (70, 73) being movable for varying the yarn looping
about the feed roll (30) between a threading position and an operating position, whereby
the guide means (70, 73) is movable relative to the feed roll (30) in such a manner
that in the threading position, the yarn is advanced without contacting the yarn guide
track (31) on the circumference of the feed roll (30), and in the operating position
in contact with the yarn guide track (31) on the circumference of the feed roll (30).
18. Texturing machine of claims 16 or 17, characterized in that in the threading position, the guide means (70, 73) is arranged between the yarn
and the circumference of the feed roll (30), so that the yarn is advanced without
contacting the guide elements (79, 80), and that by moving the guide means (70, 73)
from the threading position to the operating position, the yarn is transferred by
the guide means (70, 73) to the feed roll (30).
19. Texturing machine of claim 18, characterized in that the guide means is a threading plate (70) covering the guide elements (79, 80) with
the yarn guide track (31) on the circumference of the feed roll (30), the threading
plate extending in the threading position substantially over the circumferential region
of the feed roll (30), which is looped by the yarn (4).
20. Texturing machine of claim 19, characterized in that the threading plate (70) is made symmetric with the circumference of the feed roll
(30), and that the threading plate (70) is movable in the circumferential direction
of the feed roll (30).
21. Texturing machine of one of claims 19 or 20, characterized in that the threading plate (70) comprises an inlet yarn guide (82) and an outlet yarn guide
(81), which are arranged in spaced relationship in the circumferential direction of
the feed roll (30).
22. Texturing machine of claim 21, characterized in that the inlet yarn guide (82) and/or the outlet yarn guide (81) are designed and constructed
such that in the threading position of the threading plate (70), the yarn (4) is advanced
within the looping region at least in part on the surface of the threading plate (70).
23. Texturing machine of claim 21 or 22, characterized in that the inlet yarn guide (82) and/or outlet yarn guide (81) are designed and constructed
such that in the operating position of the threading plate (70), the yarn (4) is advanced
within the looping region on the circumference of the feed roll (30) in the yarn guide
track (31).
24. Texturing machine of one of claims 18-23, characterized in that the guide means (73) connects to a rocking arm (74), which is mounted in a pivot
bearing (75) that is arranged in the axial extension of the feed roll (30).
25. Texturing machine of one of claims 18-24, characterized in that the guide means (70) is adapted for extending in a guide groove (77) concentric with
the circumference of the feed roll (30) and provided in a guide arrangement (76) extending
laterally next to the feed roll.
1. Machine de texturation destinée à texturer une multiplicité de fils thermoplastiques
dans respectivement un poste de traitement dans lequel le fil (4) est avancé par une
pluralité de dispositifs d'alimentation (13, 21, 23), agencés les uns derrière les
autres, dans quel cas au moins un des dispositifs d'alimentation (13) est rapporté
sur un coulisseau amovible (32, 52), lequel coulisseau (32, 52) est déplaçable au
moyen d'un entraînement (38) le long d'une barre de guidage (33) entre une position
de service et une position d'opération, caractérisée en ce que le coulisseau (32, 52) est guidé par un élément glissant (36) sur la barre de guidage
(33) et en ce que l'élément glissant (36) est couplé à l'entraînement (38) avec un moyen de liaison
(37, 66) déplacé parallèlement à la barre de guidage (33).
2. Machine de texturation selon la revendication 1, caractérisée en ce que le moyen de liaison est un piston magnétique (66) qui est guidé dans un cylindre
(44) à l'aide d'air comprimé et qui est relié à l'élément glissant (36) par des forces
magnétiques.
3. Machine de texturation selon la revendication 1, caractérisée en ce que le moyen de liaison est un tirant à câble (37), en ce que l'entraînement (38) a un cylindre (44) et un piston (45) qui est guidé dans le cylindre
(44), en ce que le piston (45) est relié au tirant à câble (37) et en ce que pour déplacer le coulisseau (32) le piston (45) est soumis à l'action d'air comprimé
à l'intérieur du cylindre (44).
4. Machine de texturation selon la revendication 3, caractérisée en ce que le tirant à câble (37) consiste en deux cordes (42.1, 42.2) qui sont guidées respectivement
par un rouleau supérieur (40) et un rouleau inférieur (39) et qui sont fixés respectivement
avec une extrémité au piston (45) et avec l'extrémité opposée à l'élément glissant
(36) et en ce que le cylindre (44) a respectivement une entrée (46) à ses extrémités par laquelle une
des cordes (42) est guidée.
5. Machine de texturation selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'un joint d'étanchéité (47) est agencé dans l'entrée (46) du cylindre, á travers lequel
la corde (42) est guidée.
6. Machine de texturation selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisée en ce que pour déplacer l'élément glissant (36) le piston (45, 66) peut être commandé par une
valve de commande (43) quant à sa direction de déplacement et à sa vitesse de déplacement.
7. Machine de texturation selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un moyen de pivotement (55) est prévu pour effectuer un mouvement relatif entre le
coulisseau (52) et l'élément glissant (36) et en ce qu'en position d'opération le coulisseau (52) peut être pivoté par le moyen de pivotement
(55) depuis une position de glissement (60) dans une position de déviation (59) et
vice-versa.
8. Machine de texturation pour texturer une multiplicité de fils thermoplastiques dans
un poste de traitement respectif, dans lequel le fil (4) est avancé par une pluralité
de dispositifs d'alimentation (13, 21, 23), agencés les uns derrière les autres, dans
quel cas au moins un des dispositifs d'alimentation (13) est rapporté sur un coulisseau
amovible (52), lequel coulisseau (52) est déplaçable au moyen d'un entraînement (38)
le long d'une barre de guidage (33) entre une position de service et une position
d'opération, caractérisée en ce qu'un moyen de pivotement (55) est prévu pour effectuer un mouvement relatif entre le
coulisseau (52) et un élément glissant (36), le coulisseau (52) étant guidé par l'élément
glissant (36) sur la barre de guidage (33) et en ce qu'en position d'opération le coulisseau (52) peut être pivoté par le moyen de pivotement
(55) depuis une position de glissement (60) dans une position de déviation (59) et
vice-versa.
9. Machine de texturation selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que le moyen de pivotement est réalisé en tant qu'engrainage de pivotement, en ce que l'élément glissant (36) et un élément de poussée (56) sont rapportés de manière à
pouvoir glisser l'un derrière l'autre sur la barre de guidage (33) et en ce que l'élément de poussée (56) et l'élément glissant (36) sont reliés au coulisseau (52)
par l'engrainage de pivotement (55) et en ce que l'engrainage de pivotement (55) est déplaçable de manière telle grâce à un mouvement
relatif entre l'élément glissant (36) et l'élément de poussée (56) que le coulisseau
(52) est pivoté hors de la position de glissement (60) dans la position de déviation
(59) et vice-versa.
10. Machine de texturation selon la revendication 9, caractérisée en ce que l'engrainage de pivotement (55) a un axe de pivotement (57) et un bras de pivotement
(58), dans quel cas le coulisseau (52) est relié par l'axe de pivotement (57) à l'élément
de poussée (56) et par le bras de pivotement (58) à l'élément glissant (36) et le
bras de pivotement (58) présentant des articulations rotoïdes (61, 62) dans ses régions
d'extrémité.
11. Machine de texturation selon l'une des revendications 9 ou 10, caractérisée en ce que dans la position d'opération pour déclencher le mouvement relatif à l'extrémité de
la barre de guidage (33) l'élément de poussée (56) est déplaçable contre une butée
(49) et en ce que lorsque l'élément glissant (36) entraînable est appliqué contre l'élément de poussée
(56) la position de déviation (59) du coulisseau (52) est atteinte.
12. Machine de texturation selon l'une des revendications 9 à 11, caractérisée en ce que l'engrainage de pivotement (55) est réalisé de manière telle que dans la position
de déviation (59) le coulisseau (52) est retenu de façon autobloquante contre la barre
de guidage (33) par l'élément glissant (36) et l'élément de poussée (56).
13. Machine de texturation selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif d'alimentation (30) est rapporté sur le coulisseau (52) avec un entraînement
(54), en position d'opération l'entraînement (54) étant relié à une connexion d'alimentation
en énergie (65).
14. Machine de texturation selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que le dispositif d'alimentation est un rouleau d'alimentation (30) avec une piste de
trajet du fil en forme de zigzag (31), réalisée sur la circonférence et en ce que le rouleau d'alimentation (30) est agencé en position d'opération directement devant
l'entrée d'un dispositif de chauffage (18).
15. Machine de texturation selon la revendication 14, caractérisée en ce que le rouleau d'alimentation (30) est agencé de manière telle sur le coulisseau (52)
relativement au trajet du fil que dans la position de déviation le rouleau d'alimentation
a un enlacement de fil qui est plus grand que l'enlacement de fil en position de glissement.
16. Machine de texturation selon la revendication 14 ou 15, caractérisée en ce qu'un moyen de guidage (70, 73) pour modifier l'enlacement du fil est associé au rouleau
d'alimentation (30) et en ce que le moyen de guidage (70, 73) peut être déplacé relativement au rouleau d'alimentation
de manière telle que dans une position d'application le fil est avancé sur la circonférence
du rouleau d'alimentation (30) sans contact avec la piste de trajet du fil (31) et
dans une position d'opération en contact avec la piste de trajet du fil (31).
17. Machine de texturation selon l'une des revendications précédentes 1 à 16, caractérisée par une pluralité de dispositifs d'alimentation (13, 21) agencés l'un derrière l'autre
pour avancer et pour étirer le fil (4) dans le poste de traitement, dans quel cas
au moins un des dispositifs d'alimentation (13) est un rouleau d'alimentation (30)
entraîné qui est enlacé partiellement par le fil (4) sur la circonférence et qui avance
le fil (4) par friction dans une piste de trajet du fil (31) réalisée sur la circonférence
par une pluralité d'éléments de guidage (70, 73) et avec un moyen de guidage (70,
73) pour guider le fil (4) à proximité du rouleau d'alimentation (30), dans quel cas
pour modifier l'enlacement du fil sur le rouleau d'alimentation (30) le moyen de guidage
(70, 73) est déplaçable entre une position d'application et une position d'opération,
le moyen de guidage (70, 73) étant déplaçable de telle manière relativement au rouleau
d'alimentation (30) qu'en position d'application le fil est avancé sans contact avec
la piste de trajet du fil (31) sur la circonférence du rouleau d'alimentation(30)
et en position d'opération en contact avec la piste de trajet du fil (31) sur la circonférence
du rouleau d'alimentation (30).
18. Machine de texturation selon la revendication 16 ou 17, caractérisée en ce que dans la position d'application le moyen de guidage (70, 73) est agencé entre le fil
et la circonférence du rouleau d'alimentation (30), de sorte que le fil est guidé
sans contact avec les éléments de guidage (79, 80) et en ce que par le déplacement du moyen de guidage (70, 73) depuis la position d'application
dans la position d'opération le fil est transmis depuis le moyen de guidage (70, 73)
jusqu'au rouleau d'alimentation (30).
19. Machine de texturation selon la revendication 18, caractérisée en ce que le moyen de guidage est une tôle d'application (70) recouvrant les éléments de guidage
(79, 80) avec la piste de trajet du fil (31) sur la circonférence du rouleau d'alimentation
(30), laquelle tôle d'application en position d'application s'étend essentiellement
sur la région circonférentielle du rouleau d'alimentation (30) enlacée par le fil
(4).
20. Machine de texturation selon la revendication 19, caractérisée en ce que la tôle d'application(70) est formée symétriquement par rapport à la circonférence
du rouleau d'alimentation (30) et en ce que la tôle d'application (70) est déplaçable en direction circonférentielle du rouleau
de transport(30).
21. Machine de texturation selon l'une des revendications 19 ou 20, caractérisée en ce que la tôle d'application (70) a un guide-fil d'entrée (82) et un guide-fil de sortie
(81) qui en direction circonférentielle du rouleau d'alimentation (30) sont agencés
à distance l'un de l'autre.
22. Machine de texturation selon la revendication 21, caractérisée en ce que le guide-fil d'entrée (82) et/ou le guide-fil de sortie (81) sont réalisés de manière
telle qu'à l'intérieur de la région d'enlacement en position d'application de la tôle
d'application (70) le fil (4) est guidé au moins partiellement sur la surface de la
tôle d'application(70).
23. Machine de texturation selon la revendication 21 ou 22, caractérisée en ce que le guide-fil d'entrée (82) et/ou le guide-fil de sortie (81) sont réalisés de manière
telle qu'en position d'opération de la tôle d'application (70) le fil (4) est guidé
à l'intérieur de la région d'enlacement sur la circonférence du rouleau d'alimentation
(30) dans la piste de trajet du fil (31).
24. Machine de texturation selon l'une des revendications 18 à 23, caractérisée en ce que le moyen de guidage (73) est relié à un bras de pivotement (74), qui est rapporté
sur un coussinet de pivotement (75) agencé dans la prolongation de l'axe du rouleau
d'alimentation (30).
25. Machine de texturation selon l'une des revendications 18 à 24, caractérisée en ce que le moyen de guidage (73) peut être guidé dans une rainure de guidage (77) d'un dispositif
de guidage (76) qui est agencé latéralement à coté du rouleau d'alimentation, laquelle
rainure est réalisée concentriquement par rapport à la circonférence du rouleau d'alimentation
(30).