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EP 1 510 625 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.07.2006 Patentblatt 2006/27 |
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Anmeldetag: 20.08.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Befestigungsvorrichtung für die Wandmontage von sanitären Elementen
Fixing device for wall mounting of sanitary elements
Dispositif de fixation pour le montage mural des éléments sanitaires
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.03.2005 Patentblatt 2005/09 |
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Patentinhaber: GEBERIT TECHNIK AG |
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8645 Jona (CH) |
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Erfinder: |
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- Tanner, Werner
8713 Uerikon (CH)
- Höfliger, Peter
8832 Wollerau (CH)
- Rüegg, Urs
8645 Jona (CH)
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Vertreter: Groner, Manfred et al |
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Isler & Pedrazzini AG,
Patentanwälte,
Postfach 6940 8023 Zürich 8023 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 733 745 US-A- 5 060 892
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DE-A- 19 537 564 US-A- 5 133 094
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für die Wandmontage von sanitären
Elementen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Befestigungsvorrichtungen dieser Art dienen zur Montage von sanitären Elementen,
beispielsweise Waschbecken, Klosettschüsseln und Bidets. Die Fittinge sind an der
Montageschiene befestigt und dienen zum Anschliessen einer Armatur an das Leitungsnetz.
Die Schiene ist an ihren beiden Enden an einem Traggestell, beispielsweise einem Montagerahmen
befestigt.
[0003] Eine Befestigungsvorrichtung ist beispielsweise aus der EP 0 824 170 A bekannt geworden.
Diese weist ein Fittingaufnahmeteil auf, das mit einer Zapfen-Loch-Verbindung in wählbaren
Orientierungen an einer Basisplatte ansteckbar ist. Der Fitting besitzt eine Grundplatte,
welche von oben in das taschenförmige Fittingaufnahmeteil einsetzbar ist. Von der
Basisplatte steht ein Vorsprung ab, der in ein wählbares Loch der Montageschiene einsetzbar
ist.
[0004] Durch die EP 1 229 281 A ist eine Befestigungsvorrichtung bekannt geworden, bei welcher
auf die Montageschiene eine Befestigungsplatte aufgesetzt ist. Diese Befestigungsplatte
ist mit Hilfe von Haltemitteln an der Montageschiene vorläufig festlegbar.
[0005] Die gattungsbildende US 5,060,892 A offenbart eine Befestigungsvorrichtung für sanitäre
Leitungen und weist eine teleskopisch verlängerbare horizontale Schiene auf, die an
zwei vertikalen Stützen befestigt wird. Zur Stützung von horizontalen Leitungsrohren
sind in die Schiene Hülsen verschiebbar gelagert, durch die jeweils ein zu stützendes
Leitungsrohr hindurchgesteckt wird. Die Hülsen besitzen jeweils eine rechteckige Basis
und daran angeformt eine rohrförmige Erstreckung. Diese Befestigungsvorrichtung eignet
sich nicht für eine Wandmontage mit Anschlussfittingen.
[0006] Die EP 0 733 745 A offenbart eine Befestigungsschiene zur Befestigung von Anschlussfittingen.
Die Schiene besitzt Öffnungen, die derart angeordnet sind, dass die in der Praxis
zum Anschluss von Armaturen wesentlichen Loch- und Montageabstände vorgegeben sind.
[0007] Die DE 195 37 564 A offenbart eine Montageschiene, die Arretierungsbohrungen sowie
Langlöcher für die Aufnahme von Montageelementen. Eine Anschlussplatte ist nicht vorgesehen.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsvorrichtung der genannten
Art zu schaffen, die eine noch einfachere Montage ermöglicht.
[0009] Die Aufgabe ist bei einer gattungsgemässen Befestigungsvorrichtung gemäss Anspruch
1 gelöst. Bei der erfindungsgemässen Befestigungsvorrichtung kann die Anschlussplatte
im Kanal vormontiert werden. Der Anschlussfitting muss dann lediglich noch in die
Anschlussplatte eingesetzt und kann dann in die gewünschte Position verschoben werden.
In dieser gewünschten Position wird die Platte festgelegt, beispielsweise festgeklemmt.
Auch ein nachträgliches Verstellen ist einfach. Dazu wird die Anschlussplatte gelöst
und im genannten Kanal in die richtige Position verschoben. Die Erfindung ermöglicht
somit insbesondere eine einfachere Positionierung der Anschlussfittinge. Die Anschlussmöglichkeiten
können hier sehr variabel sein. Die Befestigungsvorrichtung eignet sich zudem zur
Herstellung einer vormontierten Baueinheit, welche die Montageschiene, die Anschlussplatte
und wenigstens einen Anschlussfitting umfasst. Eine solche Baueinheit ist besonders
kompakt herstellbar. Sie ermöglicht eine besonders einfache und schnelle Montage von
Sanitärelementen.
[0010] Die Montage ist dann besonders einfach, wenn gemäss einer Weiterbildung der Längskanal
frontseitig offen ist. Dadurch ergibt sich ein besonders guter Zugang zur Anschlussplatte
und insbesondere zu Befestigungselementen, beispielsweise zu Klemmelementen, mit denen
die Anschlussplatte in der gewünschten Position festlegbar ist.
[0011] Die Befestigungsvorrichtung kann dann besonders kostengünstig hergestellt werden,
wenn die Montageschiene gemäss einer Weiterbildung der Erfindung als C-Profil ausgebildet
ist. Durch das C-Profil wird ein Kanal gebildet, der an einer Seite, insbesondere
an der Frontseite, offen ist. In einem solchen Kanal kann die Anschlussplatte besonders
sicher geführt werden und dennoch ist diese Anschlussplatte gut zugänglich.
[0012] Nach der Erfindung weist die Montageschiene wenigstens ein sich in Längsrichtung
der Montageschiene erstreckendes Langloch auf, durch welches die wenigstens beiden
Anschlussfittinge hindurchragen.
[0013] Dieses Langloch erstreckt sich vorzugsweise im Wesentlichen über die gesamte Länge
der Montageschiene, sodass sich ein grosser Verstellweg ergibt.
[0014] Nach einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Anschlussplatte im Kanal der Montageschiene
festklemmbar ist. Dies ermöglicht insbesondere ein Festklemmen mit Selbstbohrschrauben.
Die Anschlussplatte kann dann in jeder Position der Anschlussplatte in einfacher Weise
und sehr schnell an der Montageschiene fixiert werden.
[0015] Die Anschlussplatte weist wenigstens zwei Langlöcher auf, die sich in Längsrichtung
der Montageschiene erstrecken und in denen wenigstens ein Anschlussfitting verschieblich
gelagert ist. Dies ermöglicht eine Anpassung an unterschiedliche Armaturabstände.
Vorzugsweise sind an der Anschlussplatte Mittel vorgesehen, welche vorbestimmte Armaturenabstände
festlegen. Diese Mittel sind insbesondere vorstehende Teile, welche Positionen von
Selbstbohrschrauben festlegen.
[0016] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Anschlussplatte im
Querschnitt U-förmig ausgebildet ist. Dies ermöglicht eine besonders stabile Lagerung
der Anschlussplatte im Kanal der Montageschiene. Die Anschlussplatte ist gemäss einer
Weiterbildung der Erfindung vorzugsweise höher als eine frontseitige Öffnung der Montageschiene.
Beim Verschieben der Anschlussplatte kann diese nicht aus dem Kanal herausfallen.
Vorzugsweise ist die Anschlussplatte seitlich in den Kanal eingesetzt.
[0017] Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind an der Anschlussplatte schalldämmende
Elemente angebracht, mit denen die Anschlussplatte im Kanal der Montageschiene verschieblich
abgestützt ist. Durch diese Weiterbildung wird erreicht, dass sich Körperschall weniger
vom Sanitärelement auf das Traggestell und von diesem in das Gebäude überträgt. Diese
Dämmelemente dienen gleichzeitig zur Lagerung der Anschlussplatte.
[0018] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist an der Anschlussplatte ein Halter angeordnet,
der insbesondere zur Befestigung eines Spülbogens vorgesehen ist. Nach dieser Weiterbildung
dient die Anschlussplatte gleichzeitig zur Halterung eines weiteren Elementes, insbesondere
eines Spülbogens. Dieser Spülbogen wird bei der Positionierung der Anschlussplatte
gleichzeitig ebenfalls positioniert. Dies vereinfacht die Montage noch weiter.
[0019] Die Befestigungsvorrichtung ist gemäss einer Weiterbildung der Erfindung als Baueinheit
ausgebildet. Die Montageschiene, die Anschlussplatte und wenigstens ein Fitting sowie
ein Halter für den Spülbogen sind nach dieser Weiterbildung vormontiert und vereinfachen
damit die Montage noch weiter.
[0020] Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, der
nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung.
[0021] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- schematisch eine räumliche Ansicht einer erfindungsgemässen Befestigungsvorrichtung,
- Figur 2
- eine weitere Ansicht der erfindungsgemässen Befestigungsvorrichtung, wobei hier die
Rückseite sichtbar ist,
- Figur 3
- eine weitere Ansicht der erfindungsgemässen Befestigungsvorrichtung, wobei die Frontseite
sichtbar ist,
- Figur 4
- ein vergrösserter Querschnitt entlang der Linie IV-IV der Figur 3 und
- Figur 5
- ein weiterer Schnitt gemäss Figur 4.
[0022] Die Befestigungsvorrichtung 1 weist eine Montageschiene 3 auf, die ein Blechprofil
ist und die an ihren Enden mit Befestigungsschrauben 7 jeweils an einer Befestigungslasche
6 angeschraubt ist. Mit diesen Befestigungslaschen 6, von welcher in den Figuren 1
bis 3 lediglich die eine gezeigt ist, ist die Montageschiene 3 an einem Traggestell
5 befestigt, das hier lediglich angedeutet ist. Solche Traggestelle 5 sind in der
Sanitärtechnik allgemein bekannt. Diese werden in der Regel auf einen Fussboden gestellt
und an einer Gebäudewand befestigt. Frontseitig wird das Traggestell beispielsweise
mit einer Gipskartonplatte abgedeckt. Solche Unterputzmontagen sind an sich ebenfalls
bekannt. Die Befestigungsvorrichtung eignet sich insbesondere für eine solche Unterputzmontage
mit Leichtbauwänden.
[0023] Die Montageschiene 3 ist zumindest in einem mittleren Bereich im Querschnitt C-förmig
und weist einen seitlich und frontseitig offenen Kanal K auf, der durch eine Wandung
11 sowie Abbiegungen 10 gebildet ist. Eine frontseitige Öffnung 12 erstreckt sich
über die gesamte Länge der Montageschiene 3.
[0024] In den Kanal K ist eine Anschlussplatte 4 eingesetzt, die im Kanal K verschieblich
gelagert ist. Diese Anschlussplatte 4 weist zwei im Abstand zueinander angeordnete
Langlöcher 17 auf, in die jeweils verschieblich ein Anschlussfitting 2 eingesetzt
ist. Die Anschlussfittinge 2 sind sogenannte Durchsteckfittinge. Diese weisen jeweils
gemäss Figur 4 einen Durchgang 18 mit einem Innengewinde 19 auf, die zur Befestigung
einer hier nicht gezeigten Armatur, beispielsweise einem Wasserhahn vorgesehen ist.
Am gegenüberliegenden Ende, das rückseitig aus der Montageschiene 3 hinausragt, ist
ein Aussengewinde 21 angeordnet, das zum Anschluss einer Leitung, insbesondere einer
Wasserleitung, dient. Die beiden Anschlussfittinge 2 ragen jeweils auch durch ein
Langloch 13 hindurch, das sich in der Wandung 11 in Längsrichtung der Montageschiene
3 erstreckt. Das Langloch 13 erstreckt sich im Wesentlichen über die gesamte Länge
der Montageschiene 3. Wie ersichtlich, ist das Langloch 13 um ein Mehrfaches länger
als die Langlöcher 17 der Anschlussplatte 4.
[0025] Die Anschlussplatte 4 ist im Querschnitt U-förmig und weist gemäss Figur 4 Schenkel
23 bzw. Abbiegungen auf, die sich in den Kanal K hinein erstrecken. Auf diese Schenkel
23 ist jeweils ein Dämpfungselement 22 aufgesetzt, das gleichzeitig ein Führungselement
für die Anschlussplatte ist. Die Dämpfungselemente 22 sind beispielsweise Gummiteile,
die auf die Schenkel 23 aufgesteckt sind. Diese Dämpfungselemente 22 verhindern weitgehend
eine Übertragung von Körperschall von der Anschlussplatte 4 auf die Montageschiene
3 und somit auf das Traggestell 3.
[0026] An der Anschlussplatte 4 ist mit Befestigungsschrauben 28 über einen Bügel 27 eine
Rohrschelle 24 befestigt, wie insbesondere die Figur 5 zeigt. Die Rohrschelle 24 dient
zur Befestigung insbesondere eines Spülbogens 8, der unterhalb der Montageschiene
3 angeordnet ist. Wird die Anschlussplatte 4 in der Montageschiene 3 verschoben, so
wird gleichzeitig auch der Spülbogen 8 verschoben und damit positioniert.
[0027] Die beiden Anschlussfittinge 2 sind jeweils mit einer Halteplatte 25 und zwei Befestigungsschrauben
26 an der Anschlussplatte 4 befestigt. Die beiden Befestigungsschrauben 26 durchgreifen
jeweils einen Schlitz 15 der Anschlussplatte 4, wie insbesondere die Figur 3 zeigt.
Die Befestigungsschrauben 26 und damit die Halteplatte 25 sowie der entsprechende
Anschlussfitting 2 sind damit im Bereich der Schlitze 15 in Längsrichtung der Montageschiene
3 verschiebbar. Die Halteplatten 25 weisen jeweils einen sechseckigen Durchbruch 29
auf, in den der Fitting 2 mit einem äusseren Sechskant 20 und einer hier nicht gezeigten
Nut eingedreht und damit achsial fixiert ist. Der Sechskant 20 ist so ausgebildet,
dass er im entsprechenden Langloch 17 nicht gedreht werden kann.
[0028] Um die Anschlussfittinge 2 in den gewünschten Positionen an der Anschlussplatte 4
und diese an der Montageschiene 3 zu fixieren, sind Selbstbohrschrauben 14 vorgesehen.
Durch Eindrehen dieser Selbstbohrschrauben 14 in die Montageschiene 3 werden die Halteplatten
25 und die Anschlussplatte 4 gleichzeitig fixiert. Vorstehende Positionierelemente
16 geben jeweils vier vorgesehene Positionen vor. Beispielsweise sind in Figur 3 die
Selbstbohrschrauben 14 in Positionen angeordnet, welche den grösstmöglichen Abstand
zwischen den beiden Anschlussfittingen 2 definieren. Der Abstand entspricht einem
der üblichen Armaturenabstände. Bei den anderen Positionen ist dieser Abstand entsprechend
kleiner.
[0029] Die Befestigungsvorrichtung 1 ist vorzugsweise aber nicht zwingend als vormontierte
Einheit ausgebildet. Diese Einheit weist wenigstens die Montageschiene, die Anschlussplatte
3 und wenigstens einen, vorzugsweise zwei Anschlussfittinge 2 auf. Vorzugsweise sind
auch die Befestigungslaschen 6, sowie der Spülbogenhalter 9 und vorzugsweise auch
die Rohrschelle 24 und der Spülbogen 8 vormontiert.
[0030] Bei einer Montage wird diese Einheit mit den Befestigungslaschen 6 am Traggestell
5 befestigt. Die Anschlussplatte 4 wird dann in der Montageschiene 3 in die vorgesehene
Position verschoben. Anschliessend werden die beiden Anschlussfittinge 2 positioniert
und durch ein Drehen der Selbstbohrschrauben 14 fixiert. An den beiden Anschlussfittingen
2 können nun die Leitungsrohre und die Armatur angeschlossen werden. Das Spülrohr
8 ist nun ebenfalls genau positioniert und an dieses kann das gewünschte sanitäre
Element angeschlossen werden.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 1.
- Befestigungsvorrichtung
- 2.
- Anschlussfitting
- 3.
- Montageschiene
- 4.
- Anschlussplatte
- 5.
- Traggestell
- 6.
- Befestigungslasche
- 7.
- Befestigungsschrauben
- 8.
- Spülbogen
- 9.
- Spülbogenhalter
- 10.
- Abbug
- 11.
- Wandung
- 12.
- Öffnung
- 13.
- Langloch
- 14.
- Selbstbohrschrauben
- 15.
- Schlitze
- 16.
- Positionierelement
- 17.
- Langlöcher
- 18.
- Durchgang
- 19.
- Innengewinde
- 20.
- Sechskant
- 21.
- Aussengewinde
- 22.
- Dämpfungselement
- 23.
- Schenkel
- 24.
- Rohrschelle
- 25.
- Halteplatte
- 26.
- Schraube
- 27.
- Bügel
- 28.
- Befestigungsschraube
- 29.
- Durchbruch
- K
- Kanal
1. Befestigungsvorrichtung für die Wandmontage von sanitären Elementen, mit einer Montageschiene
(3) und einer an dieser Montageschiene (3) gelagerten Anschlussplatte (4) zur Befestigung
von wenigstens einem Anschlussfitting (2), wobei die Anschlussplatte (4) in einem
Längskanal (K) der Montageschiene (3) gleitverschieblich gelagert und in einer gewünschten
Position festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussplatte (4) wenigstens zwei Langlöcher (17) aufweist, durch die jeweils
ein Anschlussfitting (2) hindurchragt, welche Langlöcher (17) sich in Längsrichtung
der Montageschiene (3) erstrecken und in denen der jeweilige Anschlussfitting (2)
verschieblich und drehsicher gelagert ist, und dass die Montageschiene (3) wenigstens
ein sich in Längsrichtung dieser Montageschiene (3) erstreckendes Langloch (13) aufweist,
durch welches die wenigstens beiden Anschlussfittinge (2) hindurchragen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Längskanal (K) frontseitig offen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageschiene (3) als C-Profil ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussplatte (4) an der Montageschiene (3) festklemmbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussplatte (4) im Querschnitt U-förmig ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Schenkel (23) der Anschlussplatte (4) sich in den Kanal (K) hinein erstrecken.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Anschlussplatte (4) ein Halter (9) angeordnet ist, der insbesondere ein Halter
für einen Spülbogen (8) bildet.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die Montageschiene (3), die Anschlussplatte (4) und die wenigstens zwei
Anschlussfittinge (2) vormontiert sind und eine Einheit bilden.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einheit Befestigungselemente und insbesondere Selbstbohrschrauben (14) und/oder
Befestigungslaschen (6) aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einheit eine Rohrschelle (24) sowie einen Spülbogen (8) aufweist.
1. Fixing device for wall-mounting sanitary elements, with a mounting rail (3) and a
connecting plate (4) mounted on this mounting rail (3) for securing at least one connector
fitting (2), which connecting plate (4) is mounted so that it can slide in a longitudinal
passage (K) of the mounting rail (3) and be fixed in a desired position, characterised in that the connecting plate (4) has at least two elongate slots (17) through which a respective
connector fitting (2) extends, which elongate slots (17) extend in the longitudinal
direction of the mounting rail (3) and in which the respective connector fitting (2)
is mounted so that it can slide but is prevented from turning, and the mounting rail
(3) has at least one elongate hole (13) extending in the longitudinal direction of
this mounting rail (3) though which the at least two connector fittings (2) extend.
2. Device as claimed in claim 1, characterised in that the longitudinal passage (K) is open at the front face.
3. Device as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the mounting rail (3) is provided in the form of a C-section.
4. Device as claimed in one of claims 1 to 3, characterised in that the connecting plate (4) can be fixedly clamped on the mounting rail (3).
5. Device as claimed in one of claims 1 to 4, characterised in that the connecting plate (4) is U-shaped in cross-section.
6. Device as claimed in claim 5, characterised in that legs (23) of the connecting plate (4) extend into the passage (K)
7. Device as claimed in one of claims 1 to 6, characterised in that a holder (9) is disposed on the connecting plate (4), which forms a holder for a
flush bend (8) in particular.
8. Device as claimed in one of claims 1 to 7, characterised in that at least the mounting rail (3), the connecting plate (4) and the at least two connector
fittings (2) are pre-assembled and form a unit.
9. Device as claimed in claim 8, characterised in that the unit has fixing elements and in particular self-tapping screws (14) and/or mounting
flanges (6).
10. Device as claimed in claim 9, characterised in that the unit has a pipe clip (24) as well as a flush bend (8).
1. Dispositif de fixation pour le montage mural d'éléments sanitaires, comprenant un
rail de montage (3) et une plaque de raccordement (4) montée sur ce rail de montage
(3), pour la fixation d'au moins une ferrure de raccord (2), la plaque de raccordement
(4) étant montée dans un canal longitudinal (K) du rail de montage (3) de manière
déplaçable par glissement et pouvant être fixée dans une position souhaitée, caractérisé en ce que la plaque de raccordement (4) présente au moins deux trous oblongs (17) à travers
lesquels pénètre à chaque fois une ferrure de raccordement (2), les trous oblongs
(17) s'étendant dans la direction longitudinale du rail de montage (3) et recevant
de manière déplaçable et fixe en rotation la ferrure de raccordement (2) respective,
et en ce que le rail de montage (3) présente au moins un trou oblong (13) s'étendant dans la direction
longitudinale de ce rail de montage (3), à travers lequel passent les au moins deux
ferrures de raccordement (2).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le canal longitudinal (K) est ouvert du côté frontal.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le rail de montage (3) est réalisé sous la forme d'un profilé en C.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la plaque de raccordement (4) peut être serrée fixement sur le rail de montage (3).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la plaque de raccordement (4) est en forme de U en section transversale.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que des branches (23) de la plaque de raccordement (4) s'étendent vers l'intérieur dans
le canal (K).
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'un support (9) est disposé sur la plaque de raccordement (4), lequel forme notamment
un support pour un coude de rinçage (8).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'au moins le rail de montage (3), la plaque de raccordement (4) et les au moins deux
ferrures de raccordement (2) sont prémontés et forment une unité.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'unité présente des éléments de fixation et en particulier des vis autotaraudeuses
(14) et/ou des pattes de fixation (6).
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'unité présente un collier de serrage (24) ainsi qu'un coude de rinçage (8).