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(11) |
EP 1 376 094 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.07.2006 Patentblatt 2006/30 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.04.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren und Vorrichtung zur Diagnose von Komponenten eines Fahrzeugs
Method and device for diagnosing components of a vehicle
Procédé et dispositif pour le diagnostic de composants d'un véhicule
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
22.06.2002 DE 10227992
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.2004 Patentblatt 2004/01 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Betz, Juergen
93049 Regensburg (DE)
- Maihs, Winfried
30982 Pattensen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 353 331 EP-A- 0 819 928 EP-A- 1 205 883 DE-A- 4 441 101
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EP-A- 0 685 723 EP-A- 0 833 140 DE-A- 3 926 097
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Prüfung von Komponenten
eines Fahrzeugs. Derartige Komponenten können insbesondere vernetzte Komponentensysteme
des Fahrzeugs sein, wobei die Vernetzung z. B. über einen CAN-Bus, MOST- oder D2B-Bus
vorgesehen sein kann.
[0002] Eine Prüfung der Komponenten von Fahrzeugen auf mögliche Fehler hin erfolgt zum einen
beim Fahrzeughersteller im Rahmen einer Endabnahme bzw. Endprüfung, Weiterhin erfolgen
derartige Prüfungs- bzw. Diagnoseverfahren in der Werkstatt bei Beanstandungen des
Kunden oder regelmäßigen Serviceuntersuchungen.
[0003] Bei herkömmlichen Prüfungsverfahren und Prüfungsvorrichtungen erfolgt in der Regel
eine Einzelüberprüfung der jeweiligen Komponenten. Hierbei kann ein Prüfgerät auch
an einen internen Datenbus, z. B. den CAN-Bus, zum Auslesen einiger Komponenten über
das Bus-System angeschlossen werden.
[0004] Die DE 198 50 990 A1 beschreibt ein Steuergerät für Kraftfahrzeuge mit Verbindungsmitteln
zu seiner Verbindung mit einem Diagnose-Testgerät, wobei für den Betrieb des Diagnose-Testgerätes
relevante Daten, insbesondere Datenablage- oder Dokumentationsinformationen, im Steuergerät
abgelegt sind und über die Verbindungsmittel auf das Diagnose-Testgerät und/oder einen
Computer zur Steuerung des Diagnose-Testgerätes übertragbar sind. Hierdurch kann das
Diagnose-Testgerät bzw. ein dieses steuernder Computer ohne Verwendung zusätzlicher
Papierfiles oder Disketten verwendet werden. Die relevanten Informationen, insbesondere
auch werkseitige Informationen, sind in dem Steuergerät abgelegt und können über ein
z. B. serielles Interface von dem Diagnose-Testgerät ausgelesen werden.
[0005] Die DE 44 00 079 A1 beschreibt ein Verfahren zur Prüfung von elektronischen Steuergeräten
und ein Steuergerät zur Verwendung eines derartigen Verfahrens, wobei im Steuergerät
ein Programmmodul für die Prüfung des Steuergerätes abgespeichert ist, das während
der Prüfung abgearbeitet wird. Bei der Prüfung empfängt ein Mikrorechner des Steuergerätes
Prüfbefehle von einem externen Prüfgerät, das über eine serielle Schnittstelle mit
dem Steuergerät verbunden ist. Das Steuergerät sendet während der Prüfung Daten, insbesondere
Messergebnisse und Prüfergebnisse, an das externe Prüfgerät, das diese auswertet und
zur Anzeige bringt.
[0006] Derartige Prüfverfahren und Prüfvorrichtungen ermöglichen jedoch nur eine aufwendige
Überprüfung bzw. Diagnose der einzelnen Komponenten, insbesondere auch ohne Berücksichtigung
der Auswirkungen der Vernetzung der einzelnen Komponenten und der sich hieraus ergebenden
Fehler. Weiterhin sind derartige Prüfverfahren in der Regel bedienungsaufwendig und
ermöglichen lediglich eine vollautomatische Prüfung oder eine manuelle Prüfung einzelner
Komponenten durch eine aufwendige Initialisierung einzelner Prüfroutinen.
[0007] Das erfindungsgemäße Verfahren nach Anspruch 1 und die erfindungsgemäße Vorrichtung
nach Anspruch 15 weisen demgegenüber insbesondere den Vorteil auf, dass eine sichere
Detektion auf das Vorliegen möglicher Fehler in den einzelnen Komponenten sowie in
dem vernetzten Komponentensystem und eine detaillierte Prüfung der Fehler möglich
ist. Hierbei ist ein geringer Bedienungsaufwand erforderlich, wobei vorteilhafterweise
dennoch eine manuelle Prüfung einzelner Komponenten möglich ist.
[0008] Die manuelle Eingabe der Fahrzeugdaten kann über eine Tastatur oder eine andere Eingabeeinrichtung,
z. B. einem Barcodescanner, durch Werkstattpersonal bei einer Serviceuntersuchung
oder bei der Entabnahme im Herstellerwerk eingegeben werden. Die Fahrzeugdaten können
z. B. die Fahrgestellnummer, Ausstattungen etc. umfassen. In der nachfolgenden Fehlerdetektion
wird insbesondere ein Ist-Soll-Vergleich der eingegebenen Fahrzeugdaten mit den gespeicherten
Fahrzeugdaten bzw. im Fahrzeug erkannten Fahrzeugdaten durchgeführt, nachfolgend die
Software/Hardware-Stände der Komponenten und Konfigurationen abgefragt und die gespeicherten
Daten des Fehlerspeichers der Komponenten abgefragt. Die einzelnen Komponenten werden
sowohl einzeln als auch im vernetzten Komponentensystem bzw. Gesamtsystem überprüft.
Sämtliche hierbei ermittelten Fehler - welche auch z. B. Abweichungen zwischen gespeicherten
Fahrzeugdaten und eingegebenen Fahrzeugdaten umfassen können - werden anschließend
als Fehlerfall erkannt, wobei bei Vorliegen eines Fehlerfalls detailliertere Prüfroutinen
durchgeführt werden, und bei Ausbleiben eines Fehlerfalls dem Bediener dennoch durch
Ausgabe eines entsprechenden Anzeigesignals die Möglichkeit zur Eingabe eines Prüfungssignals
zur detaillierten manuellen Prüfung in den Prüfroutinen gegeben wird.
[0009] Erfindungsgemäß werden ermittelte Fehlerdaten in den Fahrzeugkomponenten gespeichert.
Dies kann insbesondere in den den fehlerhaften Komponenten zugeordneten Steuereinrichtungen
erfolgen. Die Speicherung kann insbesondere derartig erfolgen, dass eine nachträgliche
Fälschung der Daten nicht möglich ist, z. B. durch Abspeichern in einem programmierbaren
Festwertspeicher (PROM). Nachfolgend können die Fehler, insbesondere auch die voraussichtliche
Lokalisierung fehlerhafter Komponenten, im Fahrzeug angezeigt und dem Bediener die
Möglichkeit einer manuellen Konfiguration des Systems, z. B. auch teilweise automatisch,
gegeben werden. Nach den Prüfroutinen werden vorteilhafterweise die Fehlerspeicher
gelöscht und - falls kein manueller Abbruch erwünscht ist - das Verfahren erneut zu
dem Schritt der Fehlerdetektion zurückgesetzt. Falls ein manueller Abbruch erwünscht
ist, wird vorteilhafterweise eine Datenfernübertragung, z. B. eine Online-Verbindung,
zu einer zentralen Steuer- und Speichereinrichtung, z. B. einer Hotline des Herstellers,
hergestellt, um die ermittelten Fehlerdaten zu übertragen und ggf. Daten zur Behebung
der Fehler abzurufen. Durch eine nachfolgende Speicherung der Abläufe und hierbei
gewonnenen Daten im Fahrzeug kann ein späterer Rückgriff auf diese Fehlerdaten ermöglicht
werden.
[0010] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beiliegenden Zeichnungen an einer Ausführungsform
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Fahrzeug mit einer angeschlossenen Prüfvorrichtung;
- Fig. 2
- ein Flussdiagramm der erfindungsgemäßen Verfahrens.
[0011] Ein Fahrzeug 1 weist eine Steuereinrichtung 2, z. B. das Motorsteuergerät, auf, das
über ein Datenbussystem, z. B. einen CAN-Bus 3, mit Fahrzeugkomponenten 4 verbunden
ist. Die Steuereinrichtung 2, das Datenbussystem 3 und die Fahrzeugkomponenten 4 bilden
ein vernetztes Komponentensystem. Eine Prüfvorrichtung 5 wird über Datenleitungen
6 an die Steuereinrichtung 2 angeschlossen. Hierzu kann die Prüfvorrichtung 5 z. B.
ebenfalls eine CAN-Bus-Schittstelle 7 aufweisen; alternativ hierzu können die Datenleitungen
6 auch direkt angeschlossen werden. Mit der Prüfvorrichtung5 wird das erfindungsgemäße
Prüfverfahren durchgeführt, wobei eine Online-Datenverbindung über eine Internet-Schnittstelle
8 und ein Internet 9 zu einer zentralen Datenbank 10 geschaffen wird. Die zentrale
Datenbank 10 nimmt Daten von mehreren Prüfvorrichtungen 7 auf, wodurch ein Gesamtsystem
11 gebildet wird, das kontinuierlich Daten aufnimmt.
[0012] Bei dem in Fig. 2 gezeigten erfindungsgemäßen Prüfverfahren wird in Schritt S1 das
Diagnoseverfahren gestartet. Es kann insbesondere bei der Endabnahme nach der Herstellung
des Fahrzeugs oder bei der Überprüfung in einer Werkstatt, z. B. bei einer Regeluntersuchung
in Serviceintervallen oder bei Beanstandungen durch einen Kunden, durchgeführt werden.
Im nachfolgenden Schritt S2 wird ein Selbsttest der Prüfvorrichtung 5 einschließlich
der in ihr gespeicherten Programme und Prüfroutinen durchgeführt. Hierdurch wird eine
Sicherstellung der erforderlichen Funktionen gewährleistet. Nachfolgend werden in
Schritt S3 von z. B. dem Werkstattpersonal Eingabedaten in die Prüfvorrichtung 5 manuell
eingegeben, z. B. über Tastatur oder einen Barcodeleser. Die Eingabedaten betreffen
die relevanten Fahrzeugdaten einschließlich Daten über die Ausstattung. Hierzu kann
zur Spezifizierung das Bordbuch des Fahrzeugs verwendet werden, in dem die verbauten
Komponenten und deren Änderungen eingetragen sind.
[0013] Nachfolgend wird in den Schritten S4 bis S6 ermittelt, ob ein Fehlerfall vorliegt.
Hierzu wird in der Routine des Schrittes S4 zunächst überprüft, ob die Eingabedaten
mit den gespeicherten bzw. im Fahrzeug erkannten Daten übereinstimmen. Anschließend
kann eine Ausgabe des Umfangs der Ausstattungen und Komponenten des Fahrzeugs erfolgen.
Im Schritt S5 werden von der Prüfvorrichtung und den gespeicherten Prüfprogrammen
die Software- und Hardware-Stände der angeschlossenen Komponenten 4 im vernetzten
Komponentensystem überprüft, einschließlich der Konfigurationen der einzelnen Komponenten
4. Die in den Komponenten gespeicherten Daten werden ausgelesen und in der Prüfvorrichtung
5 gespeichert. In Schritt S5 erfolgt hierbei eine Einzelprüfung der Komponenten. Anschießend
werden in Schritt S6 die Komponenten im vernetzten Komponentensystem überprüft. Durch
diesen Schritt können durch die Vernetzung bzw. das Zusammenwirken der einzelnen Komponenten
auftretende Fehler erkannt werden, die nicht direkt Fehler der einzelnen Komponenten
4 sind. Hierzu wird ein Kommunikationstest zwischen allen Komponenten 4 im vernetzten
Komponentensystem durchgeführt. Bei mehreren vernetzten Systemen, insbesondere einem
ersten vernetzten System der Ausstattungskomponenten bzw. Interieur-Komponenten, einem
zweiten System der Betriebskomponenten bzw. für den Fahrbetrieb erforderlichen Komponenten
und Funktionen und einem dritten System der sicherheitsrelevanten Komponenten, werden
die einzelnen vernetzten Systeme separat überprüft. Anschließend werden in Schritt
S6 die Komponenten und Funktionalitäten angezeigt.
[0014] Wird in den Schritten S4 bis S6 ein Fehler erkannt, werden in dem Entscheidungsschritt
S7 die Prüfungsschritte S10 bis S15 eingeleitet. Wird kein Fehlerfall erkannt, wird
in Schritt S8 ein manueller Einsprung in die Prüfsequenzen S10 bis S15 ermöglicht;
dies kann insbesondere durch das Werkstattpersonal bei Kundenbeanstandungen erfolgen.
Falls eine manuelle Prüfung gewünscht wird oder bei einer Nacharbeit im Herstellerwerk,
wird das Verfahren auf Schritt S10 gesetzt.
[0015] In Schritt S10 wird die für den jeweils erkannten Fehlerfall erforderliche Prüfroutine
durchgeführt. Durch die hierbei vorgesehenen Prüfsequenzen kann ein möglicher Fehler
genau lokalisiert werden. Die Prüfung erfolgt sowohl auf die einzelnen Komponenten
4 als auch auf das vernetzte Komponentensystem. Nachfolgend werden in Schritt S11
die Ergebnisse der Prüfung in einer Fahrzeugkomponente, z. B. der für die fehlerhafte
Komponente zugeordneten Steuereinrichtung 2, gespeichert. Die Speicherung kann insbesondere
durch einen Festwertspeicher, z. B. ein PROM, erfolgen, der von Unbefugten nicht ohne
weiteres zurückgesetzt werden kann. Hierdurch wird bei Garantiefällen eine Überprüfung
und eine Ursachenbehebung beim Hersteller ermöglicht. In Schritt S12 werden die ermittelten
Fehler, insbesondere die in Schritt S10 ermittelten Fehlerdaten der Komponenten 4,
als Anzeigedaten, z. B. zur Anzeige auf einer Anzeige des Prüfgerätes 5, ausgegeben.
Hierbei werden weitere Details zu den Fehlern und möglichen Fehlerquellen gegeben.
Nachfolgend kann der Bediener bzw. in Schritt S13 aufgrund detaillierter Angaben den
genauen Fehler ermitteln. Hierbei wird der Fehlerort im Fahrzeug z. B. grafisch auf
einer Anzeige wiedergegeben. In Schritt S14 können nachfolgend vom Bediener die einzelnen
Systeme manuell oder teilweise automatisch konfiguriert werden. Danach werden in Schritt
S15 die aktuellen Fehlerdaten in den Fehlerspeichern der Komponenten bzw. der Steuereinrichtungen
2 der Komponenten 4 gelöscht. In Schritt S16 wird anschließend abgefragt, ob ein manueller
Abbruch erwünscht ist oder nicht. Falls kein manueller Abbruch erwünscht ist, wird
das Verfahren auf Schritt S4 zurückgesetzt, um wiederum eine Fehlerdetektion vorzunehmen.
Die Schleife der Schritte S4 bis S6 und S10 bis S15 wird somit solange durchgeführt,
bis in Schritt S7 kein Fehlerfall mehr erkannt wird oder in Schritt S16 - z. B. bei
einem nicht behebbaren Fehler - ein manueller Abbruch durch den Benutzer erwünscht
ist. Falls in Schritt S16 ein manueller Abbruch erwünscht ist, wird in Schritt S17
eine Verbindung mit der Datenbank 10 über das Internet 9 hergestellt. Hierbei werden
die Fehlerdaten an die Datenbank 10 zur weiteren Verarbeitung übermittelt, wobei ggf.
eine Rückantwort von der zentralen Steuer- und Speichereinrichtung 9 zur Behebung
des Fehlers erfolgen kann. Die Datenbank 10 sammelt somit Fehler einer Vielzahl von
Prüfverfahren, wodurch eine umfangreiche Fehlersammlung und genaue statistische Auswertung
ermöglicht wird. In Schritt S19 werden anschließend die im Fahrzeug erfassten Fehlerdaten
ausgedruckt und im Fahrzeug gespeichert und die Einträge im Fehlerspeicher gelöscht.
Falls in Schritt S9 keine manuelle Prüfung gewünscht wird, werden in Schritt S18 ebenfalls
die Fehlerspeicher in den Komponenten gelöscht und zu Schritt S19 übergegangen. In
Schritt S20 ist das Verfahren beendet.
1. Verfahren zur Diagnose von Komponenten eines Fahrzeugs, bei dem
a) fahrzeugspezifische Eingabedaten des zu untersuchenden Fahrzeugs eingegeben werden
(S2),
b) eine Fehlerdetektion (S3, S4, S5, S6) zur Ermittlung eines Fehlerfalls durchgeführt
wird,
c) in dem Fall, dass bei b) ein Fehlerfall ermittelt wird, eine Fehlerprüfung (S10,
S11, S12, S13, S14, S15) durchgeführt wird, bei der Fehlerdaten ermittelt und in mindestens
einer Fahrzeugkomponente gespeichert werden, Anzeigedaten zur Behebung des Fehlerfalls
ausgegeben werden, und nachfolgend ein Anfragesignal für einen Abbruch ausgegeben
wird (S16), wobei
c1) in dem Fall, dass nachfolgend kein Abbruchsignal eingegeben wird, das Verfahren
zu b) zurückgesetzt wird, und
c2) in dem Fall, dass ein Abbruchsignal eingegeben wird, die Fehlerdaten ausgegeben
werden (S17) und nachfolgend das Verfahren beendet wird (S20),
d) in dem Fall, dass in b) kein Fehlerfall ermittelt wird, ein Anfragesignal fiir
eine zusätzliche Prüfung ausgegeben wird (S8), wobei
d1) in dem Fall, dass nachfolgend ein Prüfungssignal eingegeben wird, das Verfahren
zu c) zur manuellen Prüfung in den Prüfroutinen gesetzt wird und
d2) in dem Fall, dass nachfolgend kein Prüfungssignal eingegeben wird, nachfolgend
das Verfahren beendet wird (S20).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Eingabeschritt a) ein Selbsttest eines verwendeten Prüfgerätes, vorzugsweise
mit einer Update-Anfrage mittels Datenfernübertragung, durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Fehlerdetektionsabschnitt (b) eine Prüfung der Software- und/oder Hardware-Stände
der Komponenten durchgeführt wird (S5).
4. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Fehlerdetektionsabschnitt b) die Eingabedaten mit gespeicherten Komponentendaten
verglichen werden (S4).
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Fehlerdetektionsabschnitt b) die angeschlossenen Komponenten im vemetzten Komponentensystem
überprüft werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Fehlerdetektionsabschnitt b) Funktionalitäten der überprüften Komponenten im Gesamtsystem
und die Art der Komponenten im vemetzten Komponentensystem angezeigt werden (S6).
7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, durch gekennzeichnet, dass bei der Fehlerprüfung verschiedene Prüfsequenzen zur Prüfung der einzelnen Komponenten
sowie der Komponenten im vemetzten Komponentensystem durchgeführt werden (S10).
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Prüfsequenzen ermittelten Fehlerdaten in Komponenten, z. B. einem ROM
einer fehlerhaften Komponenten zugeordneten Steuereinrichtung, gespeichert werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fehlerdaten angezeigt werden, vorzugsweise unter Angabe möglicher Fehlerquellen
(S12).
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass nachfolgend Instruktionsdaten zur Erkennung und Behebung des Fehlers bzw. der Fehler
ausgegeben werden (S13).
11. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der Fehlerprüfung Fehlerspeicher in den Komponenten gelöscht werden (S15).
12. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Eingabe eines Abbruchsignals die Fehlerdaten durch eine Datenfernübertragung,
vorzugsweise über Internet, zu einer externen Datenbank (10) übertragen werden.
13. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Fall, dass kein Prüfungssignal eingegeben wird, Fehlerspeicher in den Komponenten
gelöscht (S18) und nachfolgend das Verfahren beendet wird (S20).
14. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor Beendigung des Verfahrens die erfassten Fehlerdaten im Fahrzeug, vorzugsweise
einer zentralen Speichereinrichtung des Fahrzeugs, gespeichert und Einträge im Fehlerspeicher
gelöscht werden (S19).
1. Method for diagnosing components of a vehicle, in which
a) vehicle-specific input data of the vehicle to be examined are input (S2),
b) fault detection (S3, S4, S5, S6) is carried out in order to determine a fault situation,
c) if a fault situation is determined at b), troubleshooting (S10, S11, S12, S13,
S14, S15) is carried out during which fault data is determined and stored in at least
one vehicle component, display data for recovering from the fault situation is output
and an interrogation signal for an abort is then output (S16), wherein
c1) if no abort signal is subsequently input, the method is reset to b), and
c2) if an abort signal is input, the fault data is output (S17) and the method is
then terminated (S20),
d) if a fault situation is not detected in b), an interrogation signal for additional
testing is output (S8), wherein
d1) if a check signal is subsequently input, the method is set to c) for manual testing
in the check routines and
d2) if no check signal is subsequently input, the method is subsequently terminated
(S20).
2. Method according to Claim 1, characterized in that a self-test of a test device which is being used is preferably carried out with an
update interrogation by means of remote data transmission before the input step a).
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the software and/or hardware states of the components are tested (S5) in the fault
detection section b).
4. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the input data is compared (S4) with stored component data in the fault detection
section b).
5. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the connected components in the networked component system are tested in the fault
detection section b).
6. Method according to Claim 5, characterized in that functionalities of the checked components in the entire system and the type of components
in the networked component system are displayed (S6) in the fault detection section
b).
7. Method according to one of the preceding claims, characterized in that during the troubleshooting, various test sequences are carried out (S10) in order
to test the individual components and the components in the networked component system.
8. Method according to Claim 7, characterized in that the fault data which is determined in the test sequences is stored in components,
for example a ROM of a control device which is assigned to faulty components.
9. Method according to Claim 8, characterized in that the fault data is displayed, preferably accompanied by an indication of possible
fault sources (S12).
10. Method according to Claim 9, characterized in that instruction data for detecting and eliminating the fault or faults is subsequently
output (S13).
11. Method according to one of the preceding claims, characterized in that fault memories in the components are deleted (S15) at the end of the troubleshooting.
12. Method according to one of the preceding claims, characterized in that when an abort signal is input, the fault data is transmitted to an external database
(10) by remote data transmission, preferably over the Internet.
13. Method according to one of the preceding claims, characterized in that if a check signal is not input, fault memories in the components are cleared (S18)
and the method is subsequently terminated (S20).
14. Method according to one of the preceding claims, characterized in that, before the method ends, the sensed fault data is stored in the vehicle, preferably
in a central storage device of the vehicle, and entries in the fault memory are deleted
(S19).
1. Procédé de diagnostic de composants d'un véhicule, selon lequel :
a) on saisit des données d'entrée spécifiques au véhicule pour le véhicule à examiner
(S2),
b) on réalise une détection d'erreur (S3, S4, S5, S6) pour déterminer un cas d'erreur,
c) si on a déterminé un cas d'erreur en b), on réalise un contrôle d'erreur (S10,
S11, S12, S13, S14, S15) pour déterminer des données d'erreur et on mémorise dans
au moins un composant du véhicule, on extrait des données d'affichage pour supprimer
le cas d'erreur, et on extrait ensuite un signal de demande d'interruption (S16),
selon lequel
c1) si, ensuite, aucun signal d'interruption n'est entré, le procédé retourne en b),
et
c2) si un signal d'interruption a été entré, on sort les données d'erreur (S17), puis
le procédé est terminé (S20),
d) si aucun cas d'erreur n'a été déterminé en b), un signal de demande de contrôle
supplémentaire est sorti (S8), pour lequel
d1) si, ensuite, un signal de contrôle est entré, le procédé est placé en c) pour
effectuer un contrôle manuel dans le sous-programme de contrôle, et
d2) si, ensuite, aucun signal de contrôle n'a été entré, le procédé est alors terminé
(S20).
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
avant l'étape de saisie a), on réalise un autotest à l'aide d'un appareil d'essai,
ayant de préférence une demande de mise à jour au moyen d'une télétransmission de
données.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
dans la partie de détection d'erreur (b), on réalise un contrôle des niveaux logiciels
et/ou matériels des composants (S5).
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
dans la partie de détection d'erreur b), on compare les données d'entrée à des données
de composants enregistrées (S4).
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
dans la partie de détection d'erreur b), on vérifie les composants raccordés au système
de composants mis en réseau.
6. Procédé selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
dans la partie de détection d'erreur b), on affiche des fonctionnalités des composants
vérifiés dans l'ensemble du système et le type de composants dans le système de composants
mis en réseau (S6).
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
dans le contrôle d'erreur, différentes séquences de contrôle sont réalisées pour contrôler
les composants individuels ainsi que les composants se trouvant dans le système de
composants mis en réseau (S10).
8. Procédé selon la revendication 7,
caractérisé en ce qu'
on mémorise les données d'erreur déterminées dans les séquences de contrôle dans des
composants, par exemple une mémoire ROM d'un dispositif de commande associé à des
composants défectueux.
9. Procédé selon la revendication 8,
caractérisé en ce qu'
on affiche les données d'erreur, de préférence en indiquant des sources d'erreur possibles
(S12).
10. Procédé selon la revendication 9,
caractérisé en ce qu'
on sort ensuite des données d'instruction pour identifier et supprimer l'erreur ou
les erreurs (S13).
11. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
à la fin du contrôle d'erreurs, on efface la mémoire d'erreur dans les composants
(S15).
12. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
lorsqu'un signal d'interruption est entré, on transmet les données d'erreur au moyen
d'une télétransmission de données, de préférence par l'Internet, vers une banque de
données externe (10).
13. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
dans le cas où aucun signal de contrôle n'est entré, la mémoire d'erreur dans les
composants est effacée (S18) et ensuite le procédé est terminé (S20).
14. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
avant la fin du procédé, on mémorise les données d'erreur détectées dans le véhicule,
de préférence d'un dispositif de mémoire centrale du véhicule, et on efface les entrées
dans la mémoire d'erreur (S19).

