[0001] Die Erfindung betrifft eine Packung mit einem Schieber und einer den Schieber mindestens
teilweise umgebenden, an beiden Enden offenen Hülse, insbesondere zur Aufnahme einer
Zigarettengruppe, wobei der mindestens eine Bodenwand aufweisende Schieber durch miteinander
korrespondierende Anschläge und Gegenanschläge an Hülse und Schieber nur in begrenztem
Umfange relativ zur Hülse bewegbar ist.
[0002] Bei Zigaretten-Packungen in der Ausführung mit Schieber und Hülse ist es bekannt,
Anschläge und Gegenanschläge am Schieber einerseits und der Hülse andererseits anzubringen,
derart, dass Relativbewegungen zwischen diesen Packungsteiten begrenzt sind. Die Anschläge
und Gegenanschläge sind dabei so positioniert, dass eine Öffnungsstellung und eine
Schließstellung als Endpositionen des Schiebers definiert sind, so bei der Packung
gemäß CH-A-370 699. Der Schieber weist bei dieser bekannten Packung einen Klappdeckel
auf. Mit diesem ist eine Lasche verbunden, die im Bereich des Schiebers quergerichtete
Stege aufweist. Diese wiederum treten in seitliche, der Länge nach begrenzte Schlitze
der Hülse ein. Enden der Stege treten aus dem Bereich des Schiebers auf und bilden
freiliegende Vorsprünge an der Außenseite der Packung.
[0003] Weitere Packungen der Ausführung "Schieber und Hülse" sind ebenfalls mit Organen
zur Begrenzung der Relativbewegung versehen. Bei diesen bekannten Packungen sind aber
die Begrenzungsorgane jeweils so angebracht, dass sie mindestens bei offener Packung
von außen wahrnehmbar sind (US-A-4 646 960, DE-A-28 09 548, US-A-4 050 622).
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Packungen, insbesondere Zigaretten-Packungen,
des Typs Schieber und Hülse mit Anschlägen zur Begrenzung der relativen Bewegbarkeit
dahingehend zu verbessern, dass das äußere Erscheinungsbild dieses Packungstyps durch
die Anschläge nicht beeinflusst ist.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Packung durch folgende Merkmale
gekennzeichnet:
a) die Hülse weist einen Randlappen auf, der an einer Innenseite mit einem Gegenlappen
verbunden ist, nämlich mit einer Unterwand oder einem weiteren Randlappen,
b) der innenliegende Randlappen weist eine einseitig offene Ausnehmung auf,
c) an der Bodenwand des Schiebers ist ein Anschlaglappen angeordnet, der in die Ausnehmung
des Randlappens eintritt,
d) quergerichtete Ränder der Ausnehmung bilden Anschläge für den Anschlaglappen.
[0006] Durch die Anbringung einer Anschläge definierenden Ausnehmung im Bereich eines innenliegenden
Randlappens in Verbindung mit einem Anschlaglappen im Bereich der Bodenwand des Schiebers
bleiben diese zusammenwirkenden Organe bei jeder Relativstellung von Schieber und
Hülse verdeckt, sind von außen nicht erkennbar. Darüber hinaus ist die Packung im
Aufbau sehr einfach, nämlich hinsichtlich der Gestaltung der Zuschnitte für Schieber
und Hülse. Auch ist die Fertigung, nämlich Montage in industriellem Maßstab problemlos,
nämlich gegenüber der Fertigung von standardmäßigen Packungen unverändert.
[0007] Ausführungsbeispiele der Packung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Zigaretten-Packung mit Schieber und Hülse in Öffnungsstellung, in perspektivischer
Darstellung,
- Fig. 2
- einen Zuschnitt für einen Schieber in ausgebreiteter Stellung,
- Fig. 3
- einen ausgebreiteten Zuschnitt einer Hülse,
- Fig. 4
- die Packung gem. Fig. 1 im Längsschnitt, in Schließstellung,
- Fig. 5
- die Packung gem. Fig. 4 in Draufsicht, teilweise geschnitten, in geöffneter Stellung,
- Fig. 6
- einen Ausschnitt der Packung gem. Fig. 5 in einer Querschnittsebene VI - VI der Fig.
4,
- Fig.7
- eine Darstellung analog Fig. 1 eines anderen Ausführungsbeispiels der Packung,
- Fig. 8
- einen ausgebreiteten Zuschnitt eines Schiebers für die Packung gem. Fig. 7,
- Fig. 9
- einen ausgebreiteten Zuschnitt einer Hülse für die Packung gem. Fig. 7,
- Fig. 10
- die Packung gem. Fig. 7 in Draufsicht, bei vergrößertem Maßstab und in Öffnungsstellung,
- Fig. 11
- einen Längsschnitt durch die Packung gem. Fig. 10 in der Schnittebene XI - XI,
- Fig. 12
- eine Einzelheit der Packung gem. Fig. 11 im Querschnitt in der Schnittebene XII -
XII, bei vergrößertem Maßstab,
- Fig. 13
- eine Einzelheit der Packung gem. Fig. 12 in einer Schnittebene XIII - XIII,
- Fig. 14
- eine nicht zur Erfindung gehörende Ausführungsform einer Packung Schieber und Hülse
im Vertikalschnitt, in Schließstellung,
- Fig. 15
- die Packung gem. Fig. 14 in Öffnungsstellung.
[0008] Die gezeigten Verpackungen vom Typ Schieber und Hülse bestehen aus zwei Teilen, nämlich
einer äußeren Hülse 10 und einem in dieser bewegbaren Schieber 11, beide insbesondere
aus dünnem Karton.
[0009] Als Inhalt der Packung ist eine Zigarettengruppe 12 aus zwei Reihen Zigaretten gezeigt.
Die Zigarettengruppe 12 ist von einem Innenzuschnitt 13 umgeben und bildet so einen
Zigarettenblock, der passend in der Packung Aufnahme findet.
[0010] Hülse 10 und Schieber 11 bestehen je aus gesonderten Zuschnitten. Bei dem Ausführungsbeispiel
gem. Fig. 1 bis Fig. 6 besteht der Schieber 11 aus einer Tragwand bzw. Bodenwand 14
und einander gegenüberliegenden Stecklaschen, nämlich einer Verschlusslasche 15 und
einer gegenüberliegenden Endlasche 16. Seitlich sind an der Bodenwand 14 Seitenlaschen
17, 18 angebracht. Diese sind bei dem fertig gefalteten Schieber 11 in eine aufrechte
Position gefaltet, so dass der Schieber 11 im Bereich der Bodenwand 14 einen U-förmigen
Querschnitt aufweist.
[0011] Die Verschlusslasche 15 besteht aus einer Stirnwand 19 und einer an diese anschließenden
Stecklasche 20. Durch Stanzschnitte 21 ist die Verschlusslasche 15 von den Seitenlaschen
17, 18 abgegrenzt unter Bildung einer Zwischenwand 22. Die einzelnen Bereiche bzw.
Zuschnittwände sind gegeneinander durch Faltlinien abgegrenzt, die in den Zeichnungen
gestrichelt dargestellt sind.
[0012] Die Endlasche 16 besteht aus zwei Bereichen, nämlich einer Endwand 23 und einer an
diese anschließenden Stecklasche 24.
[0013] Wie insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich, wird der Packungsinhalt - Zigartettenblock
- in Schließstellung der Packung an allen Seiten mindestens teilweise durch den Schieber
11 umgeben. Die Stirnwand 19 liegt an einem Ende der Zigaretten bzw. des Zigarettenblocks
an - im Bereich von Filtern bei Filterzigaretten -, während die Endwand 23 an gegenüberliegenden
Enden der Zigaretten am Zigarettenblock anliegt. Die Stecklaschen 20 und 24 liegen
auf der zur Bodenwand 14 gegenüberliegenden Seite am Zigarettenblock an.
[0014] Die Hülse 10 bildet eine Oberwand 25, eine gegenüberliegende Unterwand 26 und schmale,
langgestreckte Seitenwände 27, 28. Zur Bildung eines beidendig offenen Hohlkörpers
mit rechteckigem Querschnitt wird ein Randlappen 29 des Zuschnitts der Hülse 10 mit
einem freien Randbereich der Unterwand 26 verbunden, nämlich verklebt. Der Randlappen
29 liegt dabei an der Innenseite der Unterwand 26 an. Die Hülse 10 umgibt den Schieber
11 samt Zigarettenblock derart, dass die Bodenwand 14 an der Innenseite der Unterwand
26 anliegt. Die Seitenlaschen 17, 18 haben Kontakt mit der Innenseite der Seitenwände
27, 28.
[0015] Die Packung ist so ausgebildet, dass durch innen, verdeckt angeordnete Organe mindestens
eine, vorzugsweise aber zwei Endstellungen des Schiebers 11 relativ zur Hülse 10 fixiert
sind. Es handelt sich dabei zum Einen um eine Öffnungsstellung entsprechend Fig. 1,
Fig. 2. Der Schieber 11 ragt dabei soweit aus der Hülse 10 heraus, dass der freie
Zugang zur Zigarettengruppe 12 - nach vorheriger Entfernung eines flaps des Innenzuschnitts
13, möglich ist. Die Schließstellung (Fig. 4) ist ebenfalls fixiert, also eine Stellung,
in der der Schieber 11 bündig mit der Hülse 10 abschließt.
[0016] Eine Besonderheit ist die Schaffung der Endstellungen des Schiebers 11 mit Hilfe
von Anschlägen und Gegenanschlägen. Gemäß Fig. 1 bis Fig. 6 ist seitlich am Schieber
11 ein Anschlaglappen 30 gebildet als Teil des Schiebers 11. Im Bereich der Bodenwand
14 des Schiebers 11 ist eine Stanzung 31 angebracht, die den Anschlaglappen 30 begrenzt.
Der Anschlaglappen 30 erstreckt sich bis zur Seitenlasche 18. Bei der Benutzung der
Packung kommen zwei einander gegenüberliegende Anschlagkanten 32 und 33 des Anschlaglappens
30 zur Wirkung.
[0017] Gegenorgane, nämlich Gegenanschläge, sind an der Innenseite der Hülse 10 gebildet,
im vorliegenden Falle im Bereich der Unterwand 26. Der Gegenanschlag ist Teil des
Randlappen 29 bzw. wird durch diesen gebildet. Der innenseitig auf der Unterwand 26
aufliegende Randlappen 29 ist mit einer (offenen) Ausnehmung 34 versehen, deren quergerichtete
Ränder bzw. Kanten als Gegenanschlag wirken, und zwar als Öffnungsanschlag 35 und
Schließanschlag 36.
[0018] Bei der fertig gefalteten und montierten Packung liegt der Anschlaglappen 30 im Bereich
der Ausnehmung 34. Der Anschlaglappen 30 ist schräggerichtet, tritt also aus der Ebene
der Bodenwand 14 nach unten aus und ragt in die Ausnehmung 34. Die Stellung des Anschlaglappens
30 ergibt sich durch die Materialeigenschaft, da der Anschlaglappen 30 sich bis zu
einer Faltkante 37 zwischen Bodenwand 14 und Seitenlappen 18 erstreckt. Der vorstehende
Bereich des Anschlaglappens 30 ist bei der Betätigung des Schiebers 11 innerhalb der
Ausnehmung 34 verschiebbar, bis bei einer Öffnungsbewegung die Anschlagkante 32 am
zugeordneten Gegenanschlag, nämlich am Öffnungsanschlag 35 anliegt und damit die Endstellung
fixiert. Bei gegenläufiger Bewegung kommt die Anschlagkante 33 zur Anlage am Schließanschlag
36 entsprechend der Schließstellung des Schiebers 11.
[0019] Die Anschlagkante 33 und entsprechend die Kante des Schließanschlags 36 sind schräggerichtet.
Dadurch ist das Einführen des Schiebers 11 in die Hülse 10 beim Zusammensetzen der
Packung erleichtert. Die beim Einschieben vorn liegende Anschlagkante 33 kann ohne
Verhakung in die Hülse 10 eingeführt werden bis zur Positionierung des Anschlaglappens
30 innerhalb der Ausnehmung 34.
[0020] Bei dem Ausführungsbeispiel gem. Fig. 7 bis Fig. 13 besteht eine Besonderheit der
Packung in der Ausgestaltung des Schiebers 11. Dieser besteht aus der Bodenwand 14,
der Verschlusslasche 15 und der Endlasche 16, weist jedoch keine Seitenlaschen auf.
Im Bereich der Seitenlaschen, also in einer quer zur Bodenwand 14 verlaufenden Ebene
wirkt das Anschlagsystem der Packung. Zu diesem Zweck ist an einem freien Rand der
Bodenwand 14 ein abstehender Anschlaglappen 30 angeordnet, der bei diesem Beispiel
rechteckig ausgebildet ist. Zur materialsparenden Fertigung von Zuschnitten für Schieber
11 in der Ausführung gemäß Fig. 8 ist gegenüberliegend zum Anschlaglappen 30 eine
Ausstanzung 38 gleicher Größe und Form gebildet.
Auch die Hülse 10 ist in besonderer Weise ausgebildet, weist nämlich einen zweiten
Randlappen 39 auf, gegenüberliegend zum Randlappen 29. Die beiden Randlappen 29 und
39 bilden zusammen die Seitenwand 28 der Hülse 10, wobei die Randlappen 29, 30 einander
überdecken und durch Klebung oder dergleichen mit einander verbunden sind. Der Randlappen
39 liegt außen und erstreckt sich über die volle Höhe bzw. Breite der Seitenwand 28.
[0021] Der innenliegende Randlappen 29 wirkt mit dem Anschlaglappen 30 zusammen und weist
zu diesem Zweck eine offene Ausnehmung 34 auf. Diese hat eine rechteckige Form unter
Bildung von quer gerichteten Anschlägen, nämlich Öffnungsanschlag 35 und Schließanschlag
36.
[0022] Der eine Anschlag, nämlich Öffnungsanschlag 35, ist in besonderer Weise ausgebildet,
und zwar durch einen kurzen Einschnitt 40 begrenzt und so mit einem freiliegenden
Endstück 41 versehen. Dieses wird nach innen verformt (Fig. 13) und bildet so einen
besonders wirksamen und nicht überwindbaren Anschlag für die Anschlagkante 32 des
Anschlaglappens 30.
[0023] Die Packung gem. Fig. 14 und Fig. 15 ist mit einem prinzipiell anders ausgebildeten
Organ zur Bestimmung von Endstellungen des Schiebers 11 versehen. Es handelt sich
dabei um eine Verbindungslasche 42, die innerhalb der Hülse 10 zwischen Schieber 11
einerseits und Hülse 10 andererseits angebracht ist. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel
ist die Verbindungslasche 42 in einem von der Verschlusslasche 15 abgekehrten Bereich
positioniert. Ein Endbereich der Verbindungslasche 42 ist mit der Bodenwand 14 des
Schiebers 11 und ein anderer Endbereich mit der Unterwand 26 der Hülse 10 verbunden,
im vorliegenden Falle durch Leimstellen 43, 44. Die Verbindungslasche 42 besteht aus
einem dünnen, flexiblen Material, zum Beispiel reißfestem Papier, Folie oder dergleichen.
Bei der Bewegung des Schiebers 11 innerhalb der Hülse wird die Verbindungslasche 42
von einer Strecklage in eine andere bewegt. In der einen Strecklage ist die Schließstellung
definiert (Fig. 14) und in der anderen Strecklage die Öffnungsstellung (Fig. 15).
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Verbindungslasche 42 als doppellagiges
Organ ausgebildet, nämlich als geschlossene Schleife, die flach zusammenliegende Schenkel
bildet. Alternativ kann die Verbindungslaschen 42 einlagig ausgebildet sein.
Bezugszeichenliste
[0024]
- 10
- Hülse
- 11
- Schieber
- 12
- Zigarettengruppe
- 13
- Innenzuschnitt
- 14
- Bodenwand
- 15
- Verschlusslasche
- 16
- Endlasche
- 17
- Seitenlasche
- 18
- Seitenlasche
- 19
- Stirnwand
- 20
- Stecklasche
- 21
- Stanzschnitt
- 22
- Zwischenwand
- 23
- Endwand
- 24
- Stecklasche
- 25
- Oberwand
- 26
- Unterwand
- 27
- Seitenwand
- 28
- Seitenwand
- 29
- Randlappen
- 30
- Anschlaglappen
- 31
- Stanzung
- 32
- Anschlagkante
- 33
- Anschlagkante
- 34
- Ausnehmung
- 35
- Öffnungsanschlag
- 36
- Schließanschlag
- 37
- Faltkante
- 38
- Ausstanzung
- 39
- Randlappen
- 40
- Einschnitt
- 41
- Endstück
- 42
- Verbindungslasche
- 43
- Leimstelle
- 44
- Leimstelle
1. Packung mit einem Schieber (11) und einer den Schieber (11) teilweise umgebenden,
an beiden Enden offenen Hülse (10), insbesondere zur Aufnahme einer Zigarettengruppe
(12), wobei der mindestens eine Bodenwand (14) aufweisende Schieber (11) durch miteinander
korrespondierende Anschläge und Gegenanschläge an Hülse (10) und Schieber (11) nur
in begrenztem Umfange relativ zur Hülse (10) bewegbar ist,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die Hülse (10) weist einen Randlappen (29) auf, der an einer Innenseite mit einem
Gegenlappen verbunden ist, nämlich mit einer Unterwand (26) oder einem weiteren Randlappen
(39),
b) der innenliegende Randlappen (29) weist eine einseitig offene Ausnehmung (34) auf,
c) an der Bodenwand (14) des Schiebers (11) ist ein Anschlaglappen (30) angeordnet,
der in die Ausnehmung (34) des Randlappens (29) eintritt,
d) quergerichtete Ränder der Ausnehmung (34) bilden Anschläge (35, 36) für den Anschlaglappen
(30).
2. Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der am Schieber (11) angebrachte Anschlaglappen (30) Teil der Bodenwand (14) ist
und über die Ebene der Bodenwand (14) hinweg ragt, derart, dass mindestens ein Teilbereich
des Anschlaglappens (30) in die Ausnehmung (34) ragt. (Fig. 1 bis Fig. 6)
3. Packung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlaglappen (30) seitlich an die Bodenwand (14) des Schiebers (11) anschließt
und sich quer bzw. aufrecht zur Bodenwand (14) erstreckt im Bereich einer Seitenwand
(28) der Hülse (10), wobei der Anschlaglappen (30) in die im Bereich der Seitenwand
(28) gebildete Ausnehmung (34) ragt. (Fig. 7 bis Fig. 13)
4. Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein einen Öffnungsanschlag (35) für den Anschlaglappen (30) bildender Rand der Ausnehmung
(34) durch Materialverformung einen erhöhten Vorsprung für den Anschlaglappen (30)
bildet, nämlich durch Verformung des Randlappens (29) im Bereich der Ausnehmung (34).
5. Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine einen Schließanschlag (36) bildende Kante der Ausnehmung (34) schräggerichtet
ist und dass eine dem Schließanschlag (36) zugekehrte Anschlagkante (33) des Anschlaglappens
(30) korrespondierend schräg ausgebildet ist.
1. A pack having a slide (11) and a shell (10) which partially encloses the slide (11),
is open at both ends and is intended, in particular, for accommodating a cigarette
group (12), it being possible to move the slide (11), which has at least one base
wall (14), only to a limited extent relative to the shell (10) as a result of mutually
corresponding stops and mating stops on the shell (10) and slide (11),
characterized by the following features:
a) the shell (10) has a peripheral tab (29) which is connected at an inner side to
a mating tab, namely to a bottom wall (26) or another peripheral tab (39),
b) the inner peripheral tab (29) has a recess (34) open on one side,
c) arranged on the base wall (14) of the slide (11) is a stop tab (30) which enters
into the recess (34) of the peripheral tab (29),
d) transverse edges of the recess (34) form stops (35, 36) for the stop tab (30).
2. The pack according to Claim 1, characterized in that the stop tab (30), which is provided on the slide (11), is part of the base wall
(14) and projects beyond the plane of the base wall (14) such that at least one sub-region
of the stop tab (30) projects into the recess (34). (Fig. 1 to Fig. 6)
3. The pack according to Claim 1 or 2, characterized in that the stop tab (30) adjoins the base wall (14) of the slide (11) laterally and extends
transversely or perpendicular to the base wall (14) in the region of a side wall (28)
of the shell (10), the stop tab (30) projecting into the recess (34) formed in the
region of the side wall (28). (Fig. 7 to Fig. 13)
4. The pack according to Claim 1, characterized in that an edge of the recess (34) forming an opening stop (35) for the stop tab (30) forms,
by way of material deformation, an elevated protrusion for the stop tab (30), namely
by way of deformation of the peripheral tab (29) in the region of the recess (34).
5. The pack according to Claim 1, characterized in that an edge of the recess (34) forming the closing stop (36) is directed obliquely, and
that a stop edge (33) of the stop tab (30) facing the closing stop (36) has a correspondingly
oblique configuration.
1. Emballage comprenant un poussoir (11) et une enveloppe (10) entourant partiellement
le poussoir (11) et ouvert sur les deux extrémités, en particulier pour le logement
d'un ensemble de cigarettes (12), le poussoir (11) présentant au moins une paroi de
fond (14) pouvant être déplacée par des butées et des contrebutées correspondant entre
elles sur l'enveloppe (10) et le poussoir (11) seulement dans une proportion limitée
par rapport à l'enveloppe (10),
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
a) l'enveloppe (10) présente une patte de bord (29), qui est reliée sur un côté intérieur
à une contre-patte, c'est-à-dire avec une paroi inférieure (26) ou une autre patte
de bord (39),
b) la patte de bord (29) intérieure présente un évidement (34) ouvert sur un côté,
c) sur la paroi de fond (14) du poussoir (11) est disposée une patte de butée (30),
qui entre dans l'évidement (34) de la patte de bord (29),
d) des bords orientées en travers de l'évidement (34) forment des butées (35, 36)
pour la patte de butée (30).
2. Emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la patte de butée (30) fixée sur le poussoir (11) fait partie de la paroi de fond
(14) et déborde du plan de la paroi de fond (14) de telle sorte qu'au moins une zone
partielle de la patte de butée (30) dépasse dans l'évidement (34). (Figure 1 à figure
6).
3. Emballage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la patte de butée (30) fait suite latéralement à la paroi de fond (14) du poussoir
(11) et s'étend transversalement ou verticalement à la paroi de fond (14) dans la
zone d'une paroi latérale (28) de l'enveloppe (11), la patte de butée (30) dépassant
dans l'évidement (34) formé dans la zone de la paroi latérale (28). (Figure 7 à figure
13).
4. Emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un bord, formant une butée d'ouverture (35) pour la patte de butée (30), de l'évidement
(34) forme par déformation de matériau une saillie élevée pour la patte de butée (30),
c'est-à-dire par déformation de la patte de bord (29) dans la zone de l'évidement
(34).
5. Emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une arête, formant une butée de fermeture (36), de l'évidement (34) est orientée de
façon inclinée et en ce qu'une arête de butée (33), tournée vers la butée de fermeture (36), de la patte de butée
(30) est conçue avec une inclinaison correspondante.