(19)
(11) EP 1 146 210 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
06.09.2006  Patentblatt  2006/36

(21) Anmeldenummer: 01106769.1

(22) Anmeldetag:  17.03.2001
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F01P 11/02(2006.01)
F28F 9/02(2006.01)
F28F 9/00(2006.01)

(54)

Kastenförmige Kühlanlage für Kraftfahrzeuge

Box-shaped cooling system for a motor car

Système de refroidissement en forme de caisson pour véhicule automobile


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR

(30) Priorität: 12.04.2000 DE 10018089

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
17.10.2001  Patentblatt  2001/42

(73) Patentinhaber: Modine Manufacturing Company
Racine/Wisconsin 54403-2552 (US)

(72) Erfinder:
  • Zobel, Werner
    71052 Böblingen (DE)
  • Ehlers, Michael
    72202 Nagold (DE)
  • Vetter, Frank
    70794 Filderstadt (DE)
  • Soldner, Jörg
    71139 Ehningen (DE)
  • Strähle, Roland
    72669 Unterensingen (DE)
  • Knecht, Wolfgang
    70599 Stuttgart (DE)
  • Voss, Mark G.
    Wisconsin 53126 (US)
  • Willmann, Andreas
    72076 Tübingen (DE)

(74) Vertreter: Wolter, Klaus-Dietrich 
Modine Europe GmbH, Patentabteilung
70790 Filderstadt
70790 Filderstadt (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-B- 0 585 775
GB-A- 728 347
US-A- 5 234 051
DE-A- 3 912 734
US-A- 4 441 463
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine kastenförmige Kühlanlage für Kraftfahrzeuge, bestehend aus kastenförmig zusammengesetzten, aus einem Kühlnetz mit Flachrohren und Rippen sowie Sammelkästen aufweisenden Kühlflüssigkeitskühlern, Ladeluftkühlern und gegebenenfalls anderen Kühlern bzw. Wärmetauschern, einem im Inneren rotierenden Radialventilator sowie einer Front - und einer Rückwand und mit mindestens einem Ausgleichsbehälter.

    [0002] Kühlflüssigkeitskühler im Kraftfahrzeug erfordern, um effektiv wirksam zu sein, in ihrer Nähe einen Raum, in dem sich die Kühlflüssigkeit ausdehnen und entgasen kann. In der Regel wird dazu ein separater Ausgleichsbehälter oder auch ein vom Sammelkasten des Kühlflüssigkeitskühlers abgetrennter Raum verwendet, der mit dem Kühlkreislauf in Verbindung steht. Solche Ausgleichsbehälter haben in aller Regel einen Einfüllstutzen, um das Kühlsystem aufzufüllen und sie erlauben außerdem, daß im Kühlsystem vorhandene Lufteinschlüsse entweichen können.

    [0003] Beispielsweise wurde in der ein Kühlsystem für Brennkraftmaschinen betreffenden DE 3912734 A1 der Ausgleichsbehälter einstückig mit dem Mantel des Gebläses ausgebildet und dient als Träger für einen Kühler. Dies ist jedoch kein Hinweis zur Art und Weise der Anordnung des Ausgleichsbehälters bei den angesprochenen Kühlanlagen.

    [0004] Bei kastenförmigen Kühlanlagen in Kraftfahrzeugen, die Kühlflüssigkeitskühler enthalten, ist unter den restriktiven Forderungen der Anwender solcher Kühlanlagen die Anordnung eines Ausgleichsbehälters und dessen Einbindung in das Kühlsystem mit Problemen behaftet.

    [0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, für die genannte Kühlanlage einen Ausgleichsbehälter vorzusehen, der sowohl hinsichtlich der Gesamtkosten der Kühlanlage als auch hinsichtlich seiner Funktion den Forderungen der Anwender vollständig entspricht.

    [0006] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß der Ausgleichsbehälter so angeordnet ist, daß seine Projektionsfläche die Fläche des Kühlnetzes mindestens eines Kühlers zu einem wesentlichen Teil abdeckt und der Ausgleichsbehälter die Kühlluft ableitet.

    [0007] Vorzugsweise befindet sich der Ausgleichsbehälter oberhalb des oberen horizontal angeordneten Ladeluftkühlers und ist in einem optimierten Abstand von demselben angeordnet, wobei der Boden des Ausgleichsbehälters die Funktion eines Luftleitbleches oder dergleichen besitzt. Als optimierter Abstand wird ein solcher Abstand verstanden, der die Leitung der aus dem Kühlnetz austretenden Kühlluft wirksam in eine gewollte Richtung unterstützt.

    [0008] Vorzugsweise erhält der Ausgleichsbehälter einen günstigen Platz am höchsten Punkt der Kühlanlage, um seine Funktion der Entgasung der Kühlflüssigkeit erfüllen zu können. Ferner führt die Ausbildung des Bodens des Ausgleichsbehälters als Luftleitblech dazu, daß der vorhandene Strömungswiderstand in vertretbaren Grenzen bleibt.

    [0009] Es hat sich überraschend erwiesen, daß der Ausgleichsbehälter, wenn er in einem optimierten Abstand vom Kühlnetz entfernt vorgesehen wird, die Leistung des Kühlers nur unwesentlich, jedenfalls nur in einem vertretbaren Umfang mindert. Die vom Radialventilator durch die Öffnung in der Frontplatte der Kühlanlage angesaugte Kühlluft wird radial umgelenkt und durch die Kühlnetze der Kühler gedrückt. Die aus dem Kühlnetz austretende Kühlluft erreicht auch den abgedeckten Bereich des Kühlnetzes, um dort ihre Kühlfunktion zu erfüllen und wird um den Ausgleichsbehälter herum gelenkt. Die Kühlwirkung kann vorteilhafter Weise zusätzlich durch Luftleitelemente unterstützt werden.

    [0010] In einem anderen Ausführungsbeispiel oder zusätzlich kann der Ausgleichsbehälter schräg angeordnet sein, so daß seine Bodenfläche mit der Ebene des Kühlnetzes einen spitzen Winkel bildet, wodurch der Ausgleichsbehälter selbst wie ein Luftleitelement wirken kann. Der erwähnte optimierte Abstand vom Kühlnetz ist bei diesem Ausführungsbeispiel nicht konstant, sondern steigt entsprechend der Steigung an. Dabei kann der Abstand auf einer Seite auch den Wert 0 betragen, d.h. der Ausgleichsbehälter stützt sich auf der besagten Seite direkt am Kühlnetz ab bzw. er berührt das Kühlnetz. Schließlich kann die Bodenfläche des Ausgleichsbehälters eine strömungstechnisch günstige Form erhalten, die den Einsatz von separaten Luftleitelementen erübrigt.

    [0011] Ferner kann die Leistungseinbuße durch die Verwendung eines Radialventilators kompensiert werden, der bei gleicher Leistungsaufnahme deutlich höhere Luftfördermengen als ein Axialventilator aufweist.

    [0012] Die Befestigung des Ausgleichsbehälters wird vorzugsweise direkt am Kühlnetz vorgenommen. Dazu sind in von Wellrippen freien Ausschnitten Halter zwischen den Flachrohren des Kühlnetzes angeordnet, die mit den Flachrohren metallisch verbunden sind und eine ausreichend stabile Befestigung und Abstützung erlauben.

    [0013] Die erfindungsgemäße Lösung ist hinsichtlich der Gesamtkosten für die Kühlanlage, im Vergleich mit Kühlanlagen, die den Ausgleichsbehälter an einem Sammelkasten vorsehen, sehr günstig, weil standardmäßige Sammelkästen für die Kühler der Kühlanlage verwendet werden können. Bei der erfindungsgemäßen Lösung können auch sehr einfach Ausgleichsbehälter unterschiedlicher Größe eingesetzt werden, ohne daß weitgehende Änderungen an den übrigen Teilen der Kühlanlage erforderlich werden.

    [0014] Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Die beiliegenden Figuren zeigen:
    Fig. 1
    Seitenansicht der Kühlanlage;
    Fig. 2
    Ansicht von hinten auf die Kühlanlage;
    Fig. 3
    Ansicht von vorne auf die Kühlanlage;
    Fig. 4
    Perspektivansicht auf den Ladeluftkühler mit dem Ausgleichsbehälter;
    Fig. 5
    Draufsicht von Fig. 4;
    Fig. 6
    Einzelheit der Befestigung


    [0015] Die kastenförmige Kühlanlage 1 besteht aus einem im Bild oben angeordneten Ladeluftkühler 2, der Sammelkästen 10; 11, einen Ladelufteinlass 21, einen Ladeluftauslass 22 und ein Kühlnetz 8 aufweist, das nicht gezeichnet wurde. Das Kühlnetz 8 ist jedoch prinzipiell identisch mit dem Kühlnetz 8 des Kühlflüssigkeitskühlers 3, das aus Fig. 1 hervorgeht. Das Kühlnetz 8 besteht aus Flachrohren 7 und zwischen den Flachrohren 7 angeordneten Wellrippen 6. Die Enden der Flachrohre 7 sind mit gegenüberliegenden Sammelkästen 10 und 11 verbunden. Die Kühlflüssigkeit oder die zu kühlende Ladeluft strömt auf dem Weg vom Sammelkasten 10 zum Sammelkasten 11 durch die Flachrohre 7 und wird mittels Kühlluft, die durch die Wellrippen 6 strömt, gekühlt. Die Kühlluft wird von einem Radialventilator 14 durch eine in der Frontwand 16 angeordnete Öffnung 20 mit einer Einströmdüse 15 (Fig. 3) angesaugt und durch die Kühlnetze 8 sämtlicher Kühler der Anordnung befördert. Die Kühlanlage 1 ist an der Rückseite mittels der Rückwand 17 verschlossen.

    [0016] Der Ausgleichsbehälter 4 enthält Kühlflüssigkeit und ist strömungstechnisch in nicht gezeigter Weise z. B. mit dem Kühlflüssigkeitskühler 3 verbunden und ist Bestandteil des Kreislaufes. Er ist am höchsten Punkt der Kühlanlage 1 angeordnet, damit dort Gaseinschlüsse aus der Kühlflüssigkeit entweichen können. Zum Auffüllen des Systems ist ein Einfüllstutzen 13 am Ausgleichsbehälter 4 angeordnet. Der Ausgleichsbehälter 4 hat einen Abstand a vom Kühlnetz 8 des Ladeluftkühlers 2. Wie auch die Fig. 2 zeigt, deckt der Ausgleichsbehälter 4 in diesem Ausführungsbeispiel die gesamte Fläche des Kühlnetzes 8 ab. Dadurch kann der Ausgleichsbehälter 4 bei gleichem Fassungsvermögen mit geringerer Bauhöhe ausgeführt werden, wodurch die Gesamtbauhöhe der Kühlanlage 1 reduziert wird. Der Boden 5 des Ausgleichsbehälters 4 hat in diesem Ausführungsbeispiel keinen konstanten Abstand a zum Kühlnetz 8. Der Abstand a steigt von der Vorderseite zur Rückseite der Kühlanlage 1 an, wodurch der Boden 5 die Funktion eines Luftleitbleches einnimmt und den überwiegenden Anteil der abströmenden Kühlluft (Pfeile in Fig. 1) entweder zur weiteren Nutzung oder ins Freie ableitet. Dort wo der geringe Abstand a vorhanden ist, hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, diesen Abstand a mit einem Abdeckblech 9 zu schließen, um die Kühlluft gezielt abzuführen. Insgesamt beeinträchtigt eine solche Anordnung des Ausgleichsbehälters 4 die Kühlleistung nur unwesentlich und ist ein ausgezeichneter Kompromiß hinsichtlich einer hohen Kühlleistung bei kompakter Gestaltung der gesamten Kühlanlage und dem Erfordernis der Anordnung des Ausgleichsbehälters 4, als Voraussetzung für ein funktionierendes Kühlsystem des Kraftfahrzeuges. Der Ausgleichsbehälter 4 ist mittels Halter 12 am Ladeluftkühler 2 befestigt worden.

    [0017] Eine vorteilhafte Befestigung des Ausgleichsbehälters ist in den Fig. 4 und 5 gezeigt worden. Die beiden Figuren zeigen lediglich den Ladeluftkühler 2 oder einen Teil davon und den Ausgleichsbehälter 4. Die gezeigte Befestigung kommt hauptsächlich dann zur Anwendung, wenn ein Ausgleichsbehälter 4 verwendet werden kann, der einen kleineren Teil der Fläche des Kühlnetzes 8 abdeckt als in den Fig. 1 bis 3 gezeigt wurde. Es sind von Wellrippen 6 freie Bereiche vorgesehen, in denen die Halter 12 mit einem Ende zwischen den Flachrohren 7 eingesetzt wurden. Da vorzugsweise gelötete Kühlnetze 8 verwendet werden, sind die Halter 12 mit den Flachrohren 7 mittels Löten verbunden. Die Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch den Ladeluftkühler 2 im Bereich der Halter 12. Der Ladeluftkühler 2 weist zwei Rohrreihen auf. Das Ende der Halter 12 reicht über beide Rohrreihen, um ausreichende Haltbarkeit zu bieten.


    Ansprüche

    1. Kastenförmige Kühlanlage (1) für Kraftfahrzeuge, bestehend aus kastenförmig zusammengesetzten aus einem Kühlnetz (8) mit Flachrohren (7) und Rippen (6) sowie Sammelkästen (10, 11) aufweisenden Kühlflüssigkeitskühler (3), Ladeluftkühler (2) und gegebenenfalls anderen Kühlern bzw. Wärmetauschern, einem im Inneren rotierenden Radialventilator (14) sowie einer Front - und einer Rückwand (16, 17) und mit mindestens einem Ausgleichsbehälter (4) für die Kühlflüssigkeit,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    daß der Ausgleichsbehälter (4) so angeordnet ist, daß seine Projektionsfläche einen wesentlichen Teil der Fläche des Kühlnetzes (8) eines Kühlers (2) abdeckt und der Ausgleichsbehälter (4) die Kühlluft ableitet.
     
    2. Kastenförmige Kühlanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Ausgleichsbehälter (4) oberhalb des oberen horizontal angeordneten Ladeluftkühlers (2) befindet und in einem optimierten Abstand (a) von demselben angeordnet ist, wobei der Boden (5) des Ausgleichsbehälters (4) die Funktion eines Luftleitbleches oder dergleichen besitzt.
     
    3. Kastenförmige Kühlanlage nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (5) des Ausgleichsbehälters (4) zur Ebene des Kühlnetzes (8) schräg ansteigend ausgebildet ist, wobei an der Seite mit dem geringsten Abstand (a) zum Kühlnetz ein Abdeckblech (9) angeordnet ist.
     
    4. Kastenförmige Kühlanlage nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgleichsbehälter (4) am Kühlnetz (8) befestigt ist, wozu zwischen den Flachrohren (7) in von Rippen (6) freien Ausschnitten Halter (12) angeordnet und mit den Flachrohren (7) metallisch verbunden sind.
     
    5. Kastenförmige Kühlanlage nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgleichsbehälter (4) an den Sammelkästen (10; 11) und/oder den Seitenteilen (18) des Ladeluftkühlers (2) und /oder der Front-und Rückwand (16; 17) der Kühlanlage (1) befestigt ist.
     


    Claims

    1. Box-shaped cooling system (1) for motor vehicles, comprising charge air coolers (2), cooling liquid coolers (3) which are assembled in a box shape, comprise a cooling network (8) having flat tubes (7) and fins (6), and include header boxes (10, 11), as well as if appropriate other coolers or heat exchangers, a radial fan (14) which rotates in the interior as well as a front and a rear wall (16, 17), and having at least one compensation tank (4) for the cooling liquid, characterized in that the compensation tank (4) is arranged in such a way that its projected area covers a significant part of the area of the cooling network (8) of a cooler (2) and the compensating tank (4) discharges the cooling air.
     
    2. Box-shaped cooling system according to Claim 1, characterized in that the compensation tank (4) is located above the upper, horizontally arranged charge air cooler (2) and is arranged at an optimized distance (a) therefrom, the base (5) of the compensation tank (4) performing the function of an air guide plate or the like.
     
    3. Box-shaped cooling system according to Claim 1 or 2, characterized in that the base (5) of the compensation tank (4) is formed such that it rises obliquely with respect to the plane of the cooling network (8), a covering plate (9) being arranged on the side at the shortest distance (a) from the cooling network.
     
    4. Box-shaped cooling system according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the compensation tank (4) is secured to the cooling network (8), for which purpose holders (12) are arranged between the flat tubes (7) in sections which are devoid of fins (6), and these holders are metallically joined to the flat tubes (7).
     
    5. Box-shaped cooling system according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the compensation tank (4) is secured to the header boxes (10; 11) and/or the side parts (18) of the charge air cooler (2) and/or the front and rear walls (16; 17) of the cooling system (1).
     


    Revendications

    1. Système de refroidissement en forme de caisson (1) pour véhicules automobiles, constitué de refroidisseurs de réfrigérant (3) assemblés en forme de caisses constitués d'un réseau de refroidissement (8) avec des tubes plats (7) et des ailettes (6) et présentant des caisses collectrices (10, 11), de refroidisseurs d'air de charge (2) et éventuellement d'autres refroidisseurs ou échangeurs de chaleur, d'un ventilateur radial (14) tournant à l'intérieur ainsi que d'une paroi avant et d'une paroi arrière (16, 17), et comprenant au moins un récipient de compensation (4) pour le réfrigérant,
    caractérisé en ce que
    le récipient de compensation (4) est disposé de telle sorte que sa surface en projection recouvre une partie considérable de la surface du réseau de refroidissement (8) d'un refroidisseur (2) et en ce que le récipient de compensation (4) dévie l'air de refroidissement.
     
    2. Système de refroidissement en forme de caisson selon la revendication 1, caractérisé en ce que le récipient de compensation (4) se trouve au-dessus du refroidisseur d'air de charge supérieur (2) disposé horizontalement et est disposé à une distance optimale (a) de celui-ci, le fond (5) du récipient de compensation (4) ayant la fonction d'une tôle de déflection d'air ou similaire.
     
    3. Système de refroidissement en forme de caisson selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le fond (5) du récipient de compensation (4) est réalisé en pente oblique par rapport au plan du réseau de refroidissement (8), une tôle de recouvrement (9) étant disposée du côté présentant la plus petite distance (a) au réseau de refroidissement.
     
    4. Système de refroidissement en forme de caisson selon l'une quelconque des revendications 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que le récipient de compensation (4) est fixé au réseau de refroidissement (8), ce pour quoi on dispose entre les tubes plats (7) des dispositifs de fixation (12) dans des sections exemptes d'ailettes (6), lesquels sont connectés métalliquement aux tubes plats (7).
     
    5. Système de refroidissement en forme de caisson selon l'une quelconque des revendications 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que le récipient de compensation (4) est fixé aux caisses collectrices (10 ; 11) et/ou aux parties latérales (18) du refroidisseur d'air de charge (2) et/ou à la paroi avant et à la paroi arrière (16 ; 17) du système de refroidissement (1).
     




    Zeichnung