[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erfassen und / oder Einstellen einer
Zugkraft in einem Faden, die Umlenkelemente für den Faden aufweist, von welchen eines
mittels eines Schwenkarms gehalten ist, dem eine Einrichtung zum Erfassen und / oder
Einstellen seiner Bewegung und / oder seiner Position und/oder seines ausgeübten Drehmoments
und/oder seiner ausgeübten Haltekraft zugeordnet ist und dessen Schwenkachse wenigstens
annähernd mit der Umlenkstelle eines der benachbarten Umlenkelemente zusammenfällt.
[0002] Es ist bekannt (DE 2 535 209 A1), ein mittleres Umlenkelement mittels eines Schwenkarms
beweglich zu halten, der in der Verbindungsebene zwischen zwei weiteren Umlenkelementen
gelagert ist. Der Schwenkarm wird mittels eines elektromotorischen Antriebs in einer
vorgewählten Umlenkposition gehalten. Die hierfür notwendige Stromstärke ist ein Signal,
das für die Fadenspannung oder Fadenzugkraft repräsentativ ist.
[0003] Es ist auch bekannt (DE 2 553 859 A1), zwischen zwei stationären Umlenkelementen
zwei gegensinnig bewegliche Umlenkelemente auf einem gemeinsamen zweiarmigen Schwenkhebel
anzuordnen, der in der die beiden stationären Umlenkelemente verbindenden Ebene gelagert
ist. Dem zweiarmigen Hebel ist ein elektromotorischer Antrieb zugeordnet. Die zum
Verschwenken benötigte Kraft, die durch Messen der elektrischen Leistung ermittelt
wird, ist repräsentativ für die Fadenspannung oder Fadenzugkraft.
[0004] Es ist weiter bekannt (GB 2,125,072 A) einen ein mittleres Umlenkelement haltenden
elektromagnetischen Antrieb mit einer konstanten Antriebskraft zu belasten. Die Auslenkung
des Armes, die mittels einer optischen Einrichtung erfasst wird, ist ein Maß für die
Fadenzugkraft oder Fadenspannung.
[0005] Es ist weiter bekannt (US 4,010,915) mittels zwischen zwei stationären Umlenkelementen
angeordneten, gegensinnig verschwenkbaren Umlenkelementen eine Fadenbremse zu schaffen.
Diese Fadenbremse wird so geregelt, dass die Spannung des Fadens vor der Fadenbremse
im wesentlichen konstant bleibt. Hierzu ist der Fadenbremse ein Spannungsfühler vorgeschaltet.
[0006] Es ist auch bekannt (US 5,462,094) eine Fadenbremse aus zwei stationären Umlenkelementen
und einem dazwischen angeordneten beweglichen Umlenkelement in einem Eintragssystem
für Schussfäden einer Webmaschine vorzusehen. Die Fadenbremse ist zwischen einem Vorspulgerät
und einer die Schussfäden in ein Webfach eintragenden Einrichtung angeordnet. Das
mittlere Umlenkelement ist quer zur Laufrichtung des Fadens beweglich. Die Stärke
der Bremswirkung, die von der Auslenkung durch das mittlere Umlenkelement abhängig
ist, wird mittels eines Spannungsfühlers gemessen und geregelt.
[0007] Es ist weiter eine Fadenbremse für ein Eintragssystem einer Webmaschine bekannt (WO
00/44970), die zwischen einem Vorspulgerät und einer Hauptblasdüse einer Luftwebmaschine
angeordnet ist. Die Fadenbremse besteht aus zwei stationären Umlenkelementen und einem
mittleren, beweglich gehaltenen Umlenkelement. Die Position des beweglichen Umlenkelementes
wird gemäß einem Programm verändert. Hierzu wird die Position des mittleren Umlenkelementes
erfasst, mit einer nach dem Programm gewählten Soll-Position verglichen. Im Falle
von Abweichungen zwischen der augenblicklichen Position und der gewünschten Soll-Position
wird die Stromzufuhr zu einem das mittlere Element verstellenden elektromotorischen
Antrieb so verändert, dass die Abweichung zwischen dem Ist-Wert und dem Soll-Wert
weitgehend eliminiert wird.
[0008] Bei all diesen Vorrichtungen ist die Fadenzugkraft in dem Fadenabschnitt nach dem
mittleren Umlenkelement um den Einfluss der Reibung zwischen Faden und Umlenkelement
größer als die Fadenzugkraft in dem Abschnitt vor dem mittleren Umlenkelement. Die
Kraft, mit der das Haltemittel das mittlere Umlenkelement hält oder abstützt ist somit
von dem Reibungsbeiwert zwischen dem jeweiligen Material des Fadens und dem Umlenkelement
abhängig. Da in den meisten Fällen dieser Reibungsbeiwert nicht bekannt ist, ist auf
diese Weise eine korrekte Aussage über die Fadenspannung oder die Fadenzugkraft nicht
möglich. Dies gilt insbesondere bei hohen Fadengeschwindigkeiten, da wahrscheinlich
davon ausgegangen werden muss, dass der Reibungsbeiwert zwischen Faden und Umlenkelement
von der Fadengeschwindigkeit nicht unabhängig ist.
[0009] Aus der GB 730035 A ist eine Vorrichtung zum Messen der Fadenspannung bekannt. Diese
Vorrichtung weist einen Schwenkarm auf, der im Bereich seiner Schwenkachse mit einem
Umlenkelement und in Abstand dazu mit einem weiteren Umlenkelement verbunden ist.
Der Schwenkarm wird aufgrund der Fadenzugkraft gegen die Wirkung einer Feder verschwenkt.
Die Größe der Fadenzugkraft lässt sich aus dem Schwenkwinkel des Schwenkarms bestimmen,
ohne dass die Reibung zwischen Faden und Umlenkelementen berücksichtigt werden muss.
Dem als Zeiger gestalteten Ende des Schwenkarms ist eine Skala zugeordnet, an der
das aufgebrachte Moment sowie die Position, seine Bewegung und auch seine Haltekraft
ablesbar sind.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei der die ermittelte Fadenzugkraft ebenfalls nur von geometrischen
Größen abhängig ist und nicht von dem Reibungsbeiwert zwischen Faden und Umlenkelement
und bei dem die Fadenzugkraft elektrisch bestimmt werden kann.
[0011] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Schwenkarm mit einer elektromotorischen
Antriebseinheit verbunden ist, an die eine Einrichtung zum Erfassen der momentanen
Bewegung und / oder der augenblicklichen Position und / oder des momentan ausgeübten
Drehmoments und / oder der momentan ausgeübten Haltekraft angeschlossen ist.
[0012] Da bei der erfindungsgemäßen Ausbildung die Bewegung und die Position des Umlenkelements
und des zugehörigen Schwenkarms nur von der Zugkraft in einem Fadenabschnitt abhängig
sind, ist das aus der Bewegung und / oder der Position und / oder Drehmoment und /
oder Haltekraft der elektrischen Antriebseinheit abgeleitete Signal direkt der tatsächlichen
Fadenzugkraft proportional, ohne dass eine Berechnung mit Hilfe des Reibungsbeiwertes
erfolgen muss. Die Fadenzugkraft zwischen dem Umlenkelement am Ende des Schwenkarms
und dem Umlenkelement im Bereich der Schwenkachse verläuft im Wesentlichen in Längsrichtung
des Schwenkarms, so dass diese Fadenzugkraft kein Drehmoment auf den Schwenkarm ausübt.
Das auf den Schwenkarm ausgeübte Drehmoment ist somit abhängig von der Fadenzugkraft
in dem anderen Fadenabschnitt. Das erhaltene Signal repräsentiert somit unmittelbar
eine Fadenzugkraft, die nicht noch mit Hilfe eines Reibungsbeiwertes berechnet werden
muss. In der Praxis wird es häufig nicht möglich sein, dass erreicht wird, dass die
Schwenkachse und die Umlenkstelle des vor- oder nachgeschalteten Umlenkelementes exakt
zusammenfallen. Kleinere Abweichungen sind jedoch weitgehend unbedeutend, da kein
nennenswerter Hebelarm entsteht, so dass ein auf diese Weise entstehendes Drehmoment
in der Regel vernachlässigbar klein sein wird.
[0013] In Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, dass die Schwenkachse des Schwenkarms
wenigstens annähernd mit der Umlenkstelle des Umlenkelements zusammenfällt, das in
Fadenlaufrichtung vor dem beweglich gehaltenen Umlenkelement liegt. Dabei wird in
weiterer Ausgestaltung vorgesehen, dass das dem beweglich gehaltenen Umlenkelement
in Fadenlaufrichtung nachfolgende Umlenkelement in einem Abstand angeordnet ist, der
größer als der Abstand zwischen dem beweglich gehaltenen Umlenkelement und dem in
Fadenlaufrichtung vorrausgegehenden Umlenkelement beträgt. Je größer der Abstand zwischen
dem beweglichen und dem nachfolgenden Umlenkelement ist, um so geringer wird der Unterschied
zwischen der gemessenen Fadenzugkraft und der Fadenzugkraft nach dem stationären stromaufwärts
befindlichen Umlenkelement sein.
[0014] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, dass die Vorrichtung innerhalb
eines Eintragssystems für Schussfäden einer Webmaschine angeordnet ist. Dabei ist
es besonders vorteilhaft, wenn die Vorrichtung als Fadenbremse für ein Schusseintragssystem
einer Webmaschine gestaltet ist.
[0015] Eine derartige Vorrichtung kann auch eine weitere Funktion dadurch erfüllen, dass
sie als Einrichtung zum Zurückziehen des Schussfadens einer Blasdüse einer Luftwebmaschine
gestaltet ist. Hierzu kann der Schwenkarm mittels seines elektromotorischen Antriebs
in eine entsprechende Position gebracht werden, wenn der Webvorgang unterbrochen wird.
[0016] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele.
- Fig. 1
- zeigt eine Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
- Fig. 2 und Fig. 3
- Prinzipdarstellungen einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, die nur in einem Teilbereich
ihres gesamten Verstellbereiches eine von einem Reibungsbeiwert unabhängige Erfassung
der Fadenzugkraft gestattet,
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, die eine Zusatzfunktion
als Fadenklemme erfüllt,
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung eines Eintragssystems für Schussfäden von Luftdüsenwebmaschinen
mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung und
- Fig. 6
- eine Ansicht einer praktischen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0017] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 läuft ein Faden 10 durch ein als Fadenöse
ausgebildetes erstes Fadenumlenkelement 11, durch ein ebenfalls als Fadenöse ausgebildetes
zweites Umlenkelement 12 und durch ein drittes Umlenkelement 13, das ebenfalls als
Fadenöse ausgebildet ist. Das erste Umlenkelement 11 und das dritte Umlenkelement
13 sind in einem Abstand L stationär angeordnet. Das dazwischen befindliche Umlenkelement
12 ist mittels eines Schwenkarmes 14 beweglich gehalten. Der Schwenkarm 14, der eine
Länge r aufweist, ist um eine Schwenkachse 15 verschwenkbar, die wenigstens annähernd
mit der von dem ersten Umlenkelement 11 gebildeten Umlenkstelle für den Faden 10 zusammenfällt.
Die Schwenkachse 15 ist mit einem elektromotorischen Antrieb 16 verbunden.
[0018] An jedem der aufeinanderfolgenden nicht-rotierenden Umlenkelemente wird die Fadenzugkraft
erhöht. Der Faden 10 kommt mit der Fadenzugkraft aus F
4 zum ersten Umlenkelement, an welchem die Fadenzugkraft auf den Wert F
3 erhöht wird. Diese Fadenzugkraft F
3 wird aufgrund der Reibung an dem Umlenkelement 12 auf die Fadenzugkraft F
2 erhöht, die ihrerseits an dem Umlenkelement 13 auf die Fadenzugkraft F
1 erhöht wird, mit welcher der Faden 10 die Vorrichtung verlässt. Die Erhöhung der
Fadenzugkraft erfolgt an jeder Umlenkstelle um den Faktor e
µ.α.
[0019] Dabei bedeutet e die Basis des natürlichen Logarithmus, µ den Reibungsbeiwert zwischen
Faden und Umlenkelement 11, 12, 13 und α den Umschlingungswinkel zwischen Faden und
Umlenkelement.
[0020] Auf das Umlenkelement 12 wirken die Fadenzugkräfte F
3 und F
2. Da der Schwenkarm 14, der das Umlenkelement 12 hält, so gelagert ist, dass seine
Schwenkachse 15 wenigstens annähernd mit der Umlenkstelle des Umlenkelementes 11 zusammenfällt,
verläuft die Fadenzugkraft F
3 im wesentlichen in Längsrichtung des Schwenkarms 14 und damit annährend lotrecht
zur Schwenkachse 15. Diese Fadenzugkraft F
3 verursacht somit kein Drehmoment auf den Schwenkarm 14, d.h. kein praktisch in Gewischt
fallendes Drehmoment. Das auf den Schwenkarm 14 einwirkende Drehmoment wird daher
ausschließlich von der Fadenzugkraft F
2 bestimmt.
[0021] Das von der Fadenzugkraft F
2 verursachte Drehmoment M
dr wird von der Komponente der Fadenzugkraft F
2 bewirkt, die lotrecht zu dem Schwenkarm 14 durch das Umlenkelement 12 verläuft. Damit
errechnet sich dieses Drehmoment nach folgender Formel:

[0022] Dabei bedeutet r die Länge des Schwenkarmes 3 und β den Winkel zwischen der Richtung
der Fadenzugkraft F
2 und dem rechten Winkel zu dem Schwenkarm 14.
[0023] Der Winkel β lässt sich auch durch einen Winkel γ ausdrücken, d.h. durch den Winkel
γ zwischen dem Schwenkarm 14 und der Verbindungsebene zwischen den beiden Umlenkelementen
11 und 13. Dieser Winkel γ ist durch einen in den elektromotorischen Antrieb 16 integrierten
Winkelgeber erfassbar, beispielsweise durch eine in diesen Antrieb 16 integrierte
Encoderscheibe. Somit kann der Wert cos β wie folgt errechnet werden:

[0024] Daraus ergibt sich für die Fadenzugkraft F
2 folgende Formel:

[0025] Wenn der Abstand L eine Mehrfaches des Länge r des Schwenkarmes 14 ist, so vereinfacht
sich die Formel auf

[0026] Wesentlich ist, dass die so ermittelte Fadenzugkraft F
2 nur von geometrischen Größen abhängig ist und nicht von dem Reibungsbeiwert zwischen
dem Faden 10 dem Umlenkelement 12. Aus dem an dem elektromotorischen Antrieb 16 messbaren
oder erfassbaren Motordrehmoment kann die Fadenzugkraft bestimmt werden.
Wenn mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Fadenzugkraft F
2 gemessen werden soll, so kann mittels des elektromotorischen Antriebs 16 das mittlere
Umlenkelement 12 in eine vorgegebene ausgelenkte Stellung gebracht werden. Die Leistungsaufnahme
des elektromotorischen Antriebs 16, die benötigt wird, um das Umlenkelement 12 in
dieser Position zu halten, ist repräsentativ für das Drehmoment M
dr und damit auch für die Fadenzugkraft F
2.
[0027] Wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung beispielsweise als eine zu einem bestimmten
Zeitpunkt einschaltbare Fadenbremse eingesetzt werden soll, deren Bremswirkung über
die Fadenzugkraft F
2 erfasst werden soll, so kann dies beispielsweise auch über die Leistungsaufnahme
des elektromotorischen Antriebs 16 erfolgen. In diesem Fall wird mittels Versuchen
ermittelt, welche Stromaufnahme für den elektromotorischen Antrieb erforderlich ist,
um den Schwenkarm 14 mit dem Umlenkelement 12 einschließlich des Motorrotors in eine
Vielzahl von aufeinanderfolgende Winkelpositionen zu bringen. Diese gespeicherten
Werte können dann mit der Stromaufnahme verglichen werden, die erforderlich ist, um
mit der gleichen Geschwindigkeit die gleichen Winkelpositionen gegen die Wirkung der
Fadenzugkraft F
2 zu erreichen. Damit kann auch der Verlauf der Fadenzugkraft beim Bremsen erfasst
werden. Der elektromotorischen Antrieb kann beispielsweise aus einem Stellmotor bestehen.
Es ist jedoch auch möglich, proportionale Drehmagneten einzusetzen, die eine einfache,
lineare Beziehung zwischen Drehmoment und Stromaufnahme unabhängig von der Position
des Motors haben. Auch anders ausgebildete Antriebe sind einsetzbar, bei welchen das
ausgeübte Drehmoment erfassbar oder bestimmbar ist. Das Drehmoment kann auch mittels
einer geeigneten Messvorrichtung beispielsweise an der Motorwelle gemessen werden.
[0028] Wenn der Schwenkarm 14 beschleunigt wird, so entspricht das messbare oder bestimmbare
Drehmoment M
dr dem ausgeübten Motordrehmoment M
motor abzüglich des Massenträgheitsdrehmomentes von Schwenkarm 14 und elektromotorischem
Antrieb 16. Die Massenträgheit J kann vorab ermittelt werden und ist dann bekannt.
Das Massenträgheitsdrehmoment ist das Produkt aus Massenträgheit J und der Beschleunigung
b. Die Beschleunigung ist über den Bewegungsablauf des elektromotorischen Antriebs
16 erfassbar. Da das Drehmoment M
dr ständig mittels Erfassen des Motordrehmoments M
motor und der momentanen Beschleunigung b bestimmt werden kann, kann auch die Fadenzugkraft
ständig bestimmt werden.

[0029] Wenn der Schwenkarm 14 still steht, ist das Drehmoment M
dr gleich dem Motordrehmoment M
motor. Wenn die Vorrichtung an einer Webmaschine z.B. als Fadenbremse eingesetzt wird,
so kann vorgesehen werden, dass der Schwenkarm 14 für eine (kurze) Zeitspanne still
steht, beispielsweise in seiner Endposition. In dieser Position kann dann die Zugkraft
im Faden einfach erfasst werden. In anderen Positionen, durch die sich der Schwenkarm
hindurchbewegt, muss die Größe der Beschleunigung b ermittelt werden.
[0030] Mittels der Vorrichtung können auch Funktionskontrollen durchgeführt werden, beispielsweise
kann festgestellt werden, wenn kein Faden vorhanden ist. Eine zu große Beschleunigung
oder eine zu große Ausdehnung oder ein fehlendes Drehmoment im ausgelenkten Zustand
können einen Fadenbruch andeuten.
[0031] Um die Winkelposition und die Beschleunigung des elektromotorischen Antriebs 16 mit
dem Schwenkarm 14 und dem Umlenkelement 12 zu bestimmen, können verschiedene Verfahren
und Messeinrichtungen eingesetzt werden. Beispielsweise ist es möglich, Inkremental-Winkelgeber
einzusetzen. Es ist aber auch möglich einen Winkelgeschwindigkeitsgeber zu verwenden.
Beispielsweise kann die in eine stationäre Spule mittels eines bewegten Magnetfeldes
induzierte elektrische Spannung ausgewertet werden, die proportional zu der Geschwindigkeit
dieses Magnetfeldes ist. Wenn ein Permanentmagnet mit der Achse des elektromotorischen
Antriebs 16 verbunden wird, kann eine in eine stationäre Spule die induzierte Spannung
erfasst werden. Die induzierte Spannung muss dann nur noch mit der Drehgeschwindigkeit
geeicht werden. Die Winkelposition kann dann über eine Integration der Geschwindigkeit
erhalten werden, was durch numerische oder digitale Signalverarbeitung erfolgen kann.
Dabei kann ein Anschlag verwendet werden, der beispielsweise in der gemeinsamen Ebene
der stationären Umlenkelemente 11, 13 liegt und der jeweils vor einem Bremsvorgang
die Erfassungseinrichtung auf Null setzt.
[0032] Darüber hinaus können auch andere Arten von Winkelgeschwindigkeitsgebern verwendet
werden. Ebenso ist es möglich, Winkelbeschleunigungsgeber einzusetzen, die bereits
die Beschleunigung als Ausgangssignal liefern. Es ist auch möglich, fühlerlose Techniken
zur Motorsteuerung einzusetzen, d.h. ganz auf einen Positionsgeber zu verzichten.
Sobald ein Motor beginnt zu drehen, wird eine umgekehrte Spannung in die Statorspulen
induziert. Diese umgekehrte, induzierte Spannung, die zur Geschwindigkeit in Relation
steht, kann gemessen werden. Wenn diese Position bekannt ist, kann die Position berechnet
werden und als Rückkopplungssignal für die Motorsteuerung benutzt werden.
[0033] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 und 3 ist ein weiteres Umlenkelement 17 vorgesehen,
dem zum Bremsen der Faden 10 zugestellt werden kann, wenn der Bremsarm 14 mit dem
Umlenkelement 12 über die Verbindungsebene zwischen den Umlenkelementen 11 und 13
hinaus (in der Zeichnung) nach unten bewegt wird. Nach einem gewissen Schwenkwinkel
legt sich dann der Faden an das Umlenkelement 17 an, so dass aufgrund der Reibung
an diesem Umlenkelement 17 die Bremswirkung wesentlich erhöht wird. Das zum Erreichen
in Fig. 2 dargestellten Position und zum Halten dieser Position erforderliche Drehmoment
ist jedoch nicht mehr nur von geometrischen Größen abhängig, wenn der Faden das Umlenkelement
17 umschlingt. Vielmehr kommt dann eine Abhängigkeit von dem Reibungsbeiwert zwischen
Faden und Umlenkelement 12 hinzu.
[0034] In der Praxis kann es vorteilhaft sein, die Bewegung des Schwenkarmes 14 in eine
oder beide Richtungen durch gegebenenfalls auch versetzbare Anschläge zu begrenzen.
[0035] Wie in Fig. 4 dargestellt ist, ist es auch möglich, die erfindungsgemäße Vorrichtung
als eine Fadenklemme zu verwenden, wenn beispielsweise der zulaufende Faden 10 spannungslos
wird. Wenn der auf der Seite des Umlenkelementes 11 zulaufende Faden spannungslos
wird, so bewegt der elektromotorische Antrieb 16 den Schwenkarm 14 soweit, bis sein
Umlenkelement 12' gegen einen Anschlag 18 anläuft und dabei den Faden 10 klemmt.
[0036] Die Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist nicht von der Laufrichtung des
Fadens abhängig. Wenn beispielsweise bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 die Laufrichtung
des Faden 10 umgekehrt würde (oder wenn die Schwenkachse 15 des Schwenkarms so in
den Bereich des Umlenkelementes 13 gelegt würde, das er mit dessen Umlenkstelle zusammenfällt)
würde in gleicher Weise nur die Fadenzugkraft in einem Fadenabschnitt zwischen dem
beweglich gehaltenen Umlenkelement 12 und dem stationären Umlenkelement 11 oder 13
ein Drehmoment bewirken.
[0037] In Fig. 5 ist schematisch dargestellt, wie eine erfindungsgemäße Vorrichtung als
Fadenbremse in ein Schusseintragssystem einer Luftdüsenwebmaschine eingebaut ist.
Der einzutragende Schussfaden wird von einer Spule 20 abgezogen und in Windungen auf
einem Vorspulgerät 21 abgelegt. Um nach Aufbrauchen der Spule 20 ohne Unterbrechung
weiter weben zu können, ist das Ende des Schussfaden dieser Spule 20 mit dem Anfang
einer Vorratsspule 22 verbunden. Nach Aufbrauchen der Spule 20 wird das Eintragen
von Schussfäden von der Spule 22 fortgesetzt, deren Fadenende dann mit einer neu aufzusteckenden
weiteren Spule verbunden wird. Der Schussfaden 19 läuft von dem Vorspulgerät 21 durch
die erfindungsgemäße, als Fadenbremse dienende Vorrichtung 23 zu einer Hauptblasdüse
24, die an eine Druckluftzufuhr angeschlossen ist, wie das mit einem Pfeil angedeutet
ist. Üblicherweise sind zwei derartige Hauptblasdüsen 24 hintereinander geschaltet,
die auf der Eintragsseite der Webmaschine angeordnet sind. Beim Eintragen wird der
Schussfaden 19 in einem Schusseintragskanal 25 eines Webblattes geführt. Der Transport
des Schussfadens in dem Schusseintragskanal 25 des Webblattes 26 wird durch mehrere
Stafettendüsen 27 unterstützt, die in regelmäßigen Abständen über das Webblatt 26
verteilt angeordnet sind. Der an dem der oder den Hauptblasdüsen 24 gegenüberliegenden
Ende des Webblattes 26 ankommende Schussfaden wird mittels einer Saugdüse 28 aufgefangen.
Das Webblatt 26 ist noch ein Schussfadenwächter 29 eingebaut, der die Ankunft des
Schussfadens 19 überwacht.
[0038] Der Schussfaden 19 wird an dem Vorspulgerät 21 durch Lösen eines Stiftes 30 freigegeben.
Mittels eines Detektors 31 wird die Anzahl der beim Eintragen des Schussfadens 19
von der Trommel des Vorspulgerätes 21 abgezogenen Windungen gezählt. Wenn die vorgewählte
Anzahl von Windungen abgezogen worden ist, wird ein Signal gegeben, mittels dessen
die als Fadenbremse dienende Vorrichtung 23 betätigt wird. Zu Beginn des Schusseintrags
wird der Schussfaden 19 weder von der Vorrichtung 23 noch von einem Spannungsfühler
ausgelenkt. Der elektromotorische Antrieb 16 verschwenkt den Schwenkarm 14, der im
Bereich der Umlenkstelle des Umlenkelementes 11 gelagert ist. Der Schussfaden wird
dadurch ausgelenkt und gebremst. Die Bremswirkung kann mittels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung eingestellt und gegebenenfalls auch geregelt werden. Bei einer einfachen
Lösung wird die maximale Bremskraft eingestellt oder geregelt oder beschränkt. Hierzu
wird die maximale Bremskraft in der beschriebenen Weise über die Zugkraft in dem Fadenabschnitt
nach dem beweglichen Umlenkelement 13 gemessen und mit einem vorgegebenen Sollwert
verglichen. Die Bremswirkung kann derart geregelt werden, dass eine vorgegebene Fadenzugkraft
nicht überschritten wird. Wenn die Fadenzugkraft zu groß wird, wird dann die Bremsung
verringert, d.h. die Auslenkung reduziert, um Fadenbrüche zu vermeiden. Um die Fadenzugkraft
zu verändern, beispielsweise zu reduzieren, kann zustäzlich zur oder anstelle der
Änderung der Auslenkung auch eine andere auf den Faden einwirkende Größe, beispielsweise
die Menge und/oder der Druck der aus der Hauptblasdüse geblasenen Druckluft verändert
werden. Das kann beispielsweise beim Einstellen einer Maschine, insbesondere einer
Luftdüsenwebmaschine, auch manuell durchgeführt werden. Bei einer abgewandelten Ausführungsform
wird bei einer Abweichung zwischen der gemessenen Bremskraft und dem Sollwert dann
die Auslenkung des Schwenkarms 14 mit dem Umlenkelement 13 so verändert, dass eine
Übereinstimmung der gemessenen Fadenzugkraft mit der vorgegebenen Soll-Fadenzugkraft
erhalten wird. In entsprechender Weise kann auch der Verlauf der Bremswirkung geregelt
werden. In diesem Fall wird in der beschriebenen Weise der Verlauf der Fadenzugkraft
in dem Fadenabschnitt nach dem beweglichen Umlenkelement 13 erfasst und mit einem
vorgegebenen Verlauf der Fadenzugkraft verglichen. Bei Abweichungen zwischen gemessenem
lstwert und vorgegebenem Sollwert wird die Bewegung des Schwenkarms mit dem Umlenkelement
13, insbesondere der Weg und/ oder die Geschwindigkeit der Bewegung und/oder das von
dem elektromotorischen Antrieb 16 ausgeübte Drehmoment so geändert, dass der Unterschied
zwischen gemessenem Ist-wert und Sollwert möglichst aufgehoben wird. Des weiteren
kann auch die Menge oder der Druck der Blasluft geändert werden, die aus der Hauptblasdüse
ausgeblasen wird.
[0039] Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist vorgesehen, dass als drittes Umlenkelement
13 der Einlauf in die Hauptblasdüse 24 dient, so dass ein sehr großer Abstand zwischen
dem stationären Umlenkelement 11 der Vorrichtung 23 und dem als Umlenkelement 13 dienenden
Einlauf zur Hauptblasdüse 24 besteht. Damit ist diese Länge oder dieser Abstand im
Verhältnis zur Länge des Schwenkarmes 14 sehr groß, so dass sich die Fadenzugkraft
nach der vorstehend angegebenen vereinfachten Formel errechnet. Darüber hinaus ist
diese Fadenzugkraft dann nicht wesentlich von der im nachfolgenden Abschnitt des Schussfadens
19 vorhandenen Fadenzugkraft verschieden.
[0040] Die erfindungsgemäße Vorrichtung nach Fig. 5 hat darüber hinaus noch die Funktion,
bei einem Unterbrechen des Webvorgangs oder während des Eintragens von Schussfäden
mittels einer oder mehreren weiteren Hauptblasdüsen oder nach Beenden des Schusseintrags
den Schussfaden aus dem Blasbereich der Hauptblasdüse 24 zurückzuziehen. Hierzu wird
dann das Umlenkelement 12 der Vorrichtung 23 mit dem Schwenkarm soweit in Richtung
des Pfeiles 32 verschwenkt, dass der Anfang des Schussfadens 19 aus dem Blasbereich
der Hauptblasdüse 14 zurückgezogen wird. Der Schussfaden bleibt dann mittels der Ansaugwirkung
der Hauptblasdüse 24 gespannt, ohne dass jedoch sein Anfang einem starken Blasluftstrom
ausgesetzt ist, der zu einer Beschädigung des Schussfadens 19 führen könnte.
[0041] In Fig. 6 ist eine Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 23 dargestellt,
die mit einem auf dem Vorspulgerät 21 anbringbaren Ballonbegrenzer 33 kombiniert ist.
Ein Halteelement 34 ist an dem Ende des Ballonbegrenzers 33 mittels einer Klemmhalterung
35 befestigt. In dem im wesentlichen winkelförmigen Halter ist eine Öse 36 vorgesehen,
die das erste Umlenkelement 11 bildet. In relativ großem Abstand zu dieser als erstes
Umlenkelement dienenden Öse 36 ist eine weitere Öse 37 angeordnet, die als zweites
stationäres Umlenkelement 13 dient. Eine dritte Führungsöse 38 ist auf einem Schwenkarm
14 angeordnet, der so gelagert ist, dass seine Schwenkachse mit der von der Öse 36
gebildeten Umlenkstelle für den Schussfaden zusammenfällt. Die Schwenkachse des Hebels
14 ist gleichzeitig die Rotorachse eines elektromotorischen Antriebs 16, der ebenfalls
an dem winkelförmigen Halter 34 angebracht ist. Die Bewegung des Schwenkarms 14 wird
mittels Anschlägen 39 und 40 begrenzt.
[0042] Bei den vorstehenden Ausführungsbeispielen dienen als Umlenkelemente 11, 12, 13 jeweils
Ösen. Anstelle dieser Ösen können jedoch auch als Umlenkelemente Stangen oder Rollen
vorgesehen werden. Das Umlenkelement 11, dessen Umlenkstelle mit der Schwenkachse
15 zusammenfallen soll, kann auf der Schwenkachse angeordnet werden. Dadurch wird
allerdings das Trägheitsmoment des elektromotorischen Antriebs 16 erhöht.
[0043] Wenn eine erhöhte Fadenbremswirkung erreicht werden soll, so können auf dem Bremsarm
14 zusätzliche Umlenkelemente in Form von Ösen oder Stangen angeordnet werden, die
eine Zick-Zack-Führung für den Schussfaden 10 bewirken. Damit ändert sich nichts daran,
dass nur die Fadenzugkraft in Fadenlaufrichtung nachdem beweglichen Umlenkelement
12 ein Drehmoment auf den Schwenkarm 14 ausübt.
[0044] Die erfindungsgemäße Vorrichtung 23 kann eingesetzt werden zum Erzeugen, Begrenzen,
Steuern oder Regeln oder Einstellen einer gewünschten Fadezugkraft insbesondere bei
Webmaschinen für Schussfäden. Das Einstellen kann dabei gegebenenfalls auch manuell
erfolgen. Die Fadenzugkraft wird vorzugsweise kontinuierlich erfasst. In bestimmten
Anwendungsfällen, beispielsweise beim Eintragen von Schussfäden bei Webmaschinen,
kann ein Erfassen zu bestimmten Zeiten oder in bestimmten Positionen genügen. Die
ermittelte Fadenzugkraft oder Fadenspannung kann auch angewandt werden, um Teilfunktionen
einer Webmaschine oder dergleichen auszulösen oder zu starten oder zu beenden. Ebenso
kann sie zur Anzeige gebracht werden.
[0045] Der Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung 23 ist nicht auf Luftdüsenwebmaschinen
beschränkt. Sie kann auch in Verbindung mit anderen Webmaschinen als Fadenbremse eingesetzt
werden, zum Beispiel mit Greiferbandwebmaschinen oder Greiferschützwebmaschinen oder
dergleichen. Sie kann auch bei anderen Maschinen, insbesondere anderen Textilmaschinen
eingesetzt werden, z.B. bei Spinnmaschinen, Spulmaschinen, Strickmaschinen, Wirkmaschinen,
Stickmaschinen, Nähmaschinen, Baummaschinen, d.h. Maschinen zum Bearbeiten von Fäden
oder ähnlich geführten Gegenständen.
1. Vorrichtung zum Erfassen und/oder Einstellen einer Zugkraft in einem Faden (10),
die Umlenkelemente (11, 12, 13) für den Faden (10) aufweist, von welchen eines mittels
eines Schwenkarms (14) gehalten ist, dem eine Einrichtung zum Erfassen und/oder Einstellen
seiner Position und/oder seiner Bewegung und/oder seines ausgeübten Drehmomentes und/oder
seiner ausgeübten Haltekraft zugeordnet ist und dessen Schwenkachse (15) wenigstens
annähernd mit der Umlenkstelle eines benachbarten Umlenkelements (11) zusammenfällt,
dadurch gekennzeichnet,dass
der Schwenkarm (14) mit einer elektromotorischen Antriebseinheit (16) verbunden ist,
an die die Einrichtung zum Erfassen der momentanen Bewegung und/oder der augenblicklichen
Position und/oder des momentan ausgeübten Drehmoments und/oder der momentan ausgeübten
Haltekraft angeschlossen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (15) des Schwenkarmes (14) wenigstens annähernd mit der Umlenkstelle
des Umlenkelementes (11) zusammenfällt, das in Fadenlaufrichtung vor dem beweglich
gehaltenen Umlenkelement (12) liegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das dem beweglich gehaltenen Umlenkelement (12) in Fadenlaufrichtung nachfolgende
Umlenkelement (13) in .einem Abstand angeordnet ist, der größer als der Abstand zwischen
dem beweglich gehaltenen Umlenkelement (12) und dem in Fadenlaufrichtung vorausgehenden
Umlenkelement (11) ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie innerhalb eines Eintragssystems für Schussfäden (19) einer Webmaschine angeordnet
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Fadenbremse für ein Schusseintragssystem einer Webmaschine gestaltet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5 dadurch gekennzeichnet, das sie als Einrichtung zum Zurückziehen des Schussfadens (19) einer Blasdüse (24) einer
Luftdüsenwebmaschine gestaltet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie einem Ballonbegrenzer (33) einer Webmaschine zugeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass als dem beweglich gehaltenen Umlenkelement (12) der Vorrichtung (23) nachfolgendes
Umlenkelement (13) der Einlauf in eine Hauptblasdüse (24) einer Luftdüsenwebmaschine
dient.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einige der Umlenkelemente (11, 12, 13) als Führungsösen (36, 37, 38) ausgebildet
sind.
1. Apparatus for monitoring and/or adjusting a tensile force in a yarn (10), comprising
deflecting elements (11, 12,13) for the yarn (10), one of said elements being held
by means of a swivel arm (14) that is associated with a device for monitoring and/or
adjusting its position and/or its motion and/or the torque it applies and/or the supporting
force it exerts and the pivot shaft (15) of which coincides at least approximately
with the deflection site an adjacent deflecting element (11) characterized in that the swivel arm (14) is associated with an electrical drive unit (16) to which the
device for monitoring the actual motion and/or the actual position and/or the actually
applied torque and/or the actually exerted supporting force is connected.
2. Apparatus as claimed in claim 1, characterized in that the pivot shaft (15) of the swivel arm (14) coincides at least approximately with
the deflection site of the deflecting element (11) which as seen in the direction
of advance of the yarn is situated in front of the displaceably held deflecting element
(12).
3. Apparatus as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the deflecting element (13) in the direction of yarn advance, that is located beyond
the displaceably held deflecting element (12) at a distance greater than the distance
between the displaceably held deflecting element (12) and the deflecting element (11),
which, as seen in the direction of yarn advance is located before deflecting element
(12).
4. Apparatus as claimed in one of claims 1 to 3, characterized in that it is mounted within a weaving machine's insertion system for fillings (19).
5. Apparatus as claimed in claim 4, characterized in that it is designed as a yarn brake for a weaving machine's filling insertion system.
6. Apparatus as claimed in claim 4 or 5, characterized in that it is designed as a device for retracting the filling (19) of a blow nozzle (24)
of an airjet weaving machine.
7. Apparatus as claimed in one of claims 4 to 6, characterized in that it is associated with a weaving machine's balloon limiter (33).
8. Apparatus as claimed in one of claims 4 to 7, characterized in that the intake of an airjet weaving machine's main blowing nozzle (24) acts as the deflecting
element (13) which is downstream of the displaceably held deflecting element (12)
of the apparatus (23).
9. Apparatus as claimed in one of claims 1 to 8, characterized in that at least some of the deflecting elements (11, 12, 13) are designed as guidance eyes
(36, 37, 38).
1. Dispositif de détection et/ou de régulation de la force de traction dans un fil (10),
qui comprend des éléments de déflection (11, 12, 13) pour le fil (10), dont un est
maintenu au moyen d'un bras pivotant (14) auquel est associé un dispositif de détection
et/ou de régulation de sa position et/ou de son mouvement et/ou de son couple appliqué
et/ou de sa force de retenue exercée et dont l'axe de pivotement (15) coïncide au
moins approximativement au point de déflection d'un élément de déflection voisin (11),
caractérisé en ce que
le bras pivotant (14) est connecté à une unité d'entraînement à moteur électrique
(16) à laquelle est raccordé le dispositif de détection du mouvement momentané et/ou
de la position instantanée et/ou du couple appliqué momentanément et/ou de la force
de retenue exercée momentanément.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'axe de pivotement (15) du bras pivotant (14) coïncide au moins approximativement
avec le point de déflection de l'élément de déflection (11), qui se trouve dans la
direction d'avance du fil avant l'élément de déflection (12) maintenu mobile.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de déflection (13) suivant l'élément de déflection (12) maintenu mobile
dans la direction d'avance du fil est disposé à une distance qui est supérieure à
la distance entre l'élément de déflection (12) maintenu mobile et l'élément de déflection
(11) précédent dans la direction d'avance du fil.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'il est disposé à l'intérieur d'un système d'entrée pour des fils de trame (19) d'un
métier à tisser.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'il est formé en tant que frein pour fil pour un système d'entrée de trame d'un métier
à tisser.
6. Dispositif selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce qu'il est formé en tant que dispositif pour retirer le fil de trame (19) d'une buse de
soufflage (24) d'un métier à tisser à jet d'air.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 4 à 6, caractérisé en ce qu'il est associé à un dispositif anti-ballon (33) d'un métier à tisser.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 4 à 7, caractérisé en ce que l'on utilise comme élément de déflection (13) suivant l'élément de déflection (12)
maintenu mobile du dispositif (23) l'entrée dans une buse de soufflage principale
(24) d'un métier à tisser à jet d'air.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'au moins certains des éléments de déflection (11, 12, 13) sont réalisés sous forme
d'oeillets de guidage (36, 37, 38).