[0001] Die Erfindung richtet sich auf ein Teelichtverkaufsgebinde umfassend eine quaderförmige
Versandfaltschachtel mit vier, jeweils paarweise gegenüber liegenden Flächen und von
umfaltbaren Klappen gebildeten weiteren zwei Seitenflächen sowie ein oder mehrere
darin in der Gebrauchsstellung der Versandfaltschachtel hochkant mit ihren Seitenflächen
aneinander liegend und die Seitenflächen der Versandfaltschachtel abstützend angeordnete
Lagen von Teelichtern. Weiterhin richtet sich die Erfindung auf einen Versandfaltschachtelzuschnitt
umfassend eine Bodenfläche, eine Seitenfläche, eine Deckelfläche und eine Spenderseftenfläche,
die jeweils längs Falt- oder Anlenklinien aneinander angelenkt sind und jeweils längs
seitlicher Falt-oder Anlenklinien angelenkt eine erste Spenderseitenklappe, eine erste
Deckelklappe, eine erste Seitenklappe und eine erste Bodenklappe sowie gegenüber liegend
jeweils längs weiterer seitlicher Falt- oder Anlenklinien angelenkt eine zweite Spenderseitenklappe,
eine zweite Deckelseitenklappe, eine zweite Seitenklappe und eine zweite Bodenklappe
aufweisen.
[0002] Derzeit werden Teelichter lose als Schüttung in Folienbeuteln oder lagenweise sortiert
und aneinander liegend in steigenartigen Gebinden angeboten und vertrieben. In den
Beutelverpackungen liegen die Teelichte unsortiert als lose Schüttung. Dies bietet
keinen geordneten Anblick. Außerdem sind die Beutel nicht wieder verschließbar, so
dass die Gefahr besteht, dass nach Öffnen des Beutels die Teelichter herausfallen.
Gleiches gilt für die in Steigen dargebotenen Teelichter. Diese Steigen sind üblicherweise
mit einer durchsichtigen Folie verschlossen, damit die Produkte sichtbar sind. In
diesen Steigen sind die Teelichter zwar geordnet dargeboten, nach Öffnen lassen sich
diese Verpackungen aber auch nicht wieder verschließen.
[0003] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Lösung zu schaffen, die
eine konveniente Bevorratung und Entnahme einer Vielzahl von Teelichtem ermöglicht.
[0004] Bei einem Teelichtverkaufsgebinde der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe
erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass an eine Bodenfläche angrenzend im unteren Drittel
einer Spenderseitenfläche eine durch Einreißen einer dreiseitigen Perforationsumrandung
öffenbare Klapplasche ausgebildet ist, an welcher innenseitig eine Faltlasche angeklebt
ist, die an mindestens einer seitlichen Anlenklinie eine angelenkte Flügellasche aufweist
und wobei die Flügellasche eine in Richtung auf die Bodenfläche zu bogenförmig geneigt
verlaufende Kante ausweist, die in einer Anschlagskante einer Anschlagsnase der Flügellasche
endet, wobei die Anschlagskante in einer solchen Höhe an der der Anlenklinie gegenüberliegenden
Seite der Flügellasche angeordnet ist, dass die parallel zu einer angrenzenden Seitenfläche
der Versandfaltschachtel ausgerichtete Flügellasche bei einem Öffnungswinkel der Klapplasche
von 65° bis 75° mit der Anschlagskante der Anschlagsnase an die in der die Klapplasche
aufweisenden Spenderseitenfläche ausgebildete Perforationslinienkante anschlägt.
[0005] Hierdurch wird ein Verkaufsgebinde geschaffen, das zum einen vollautomatisch in üblichen
Produktionslinien mit mehreren Reihen, insbesondere auch mehreren Lagen, an Teelichtem
bestückt werden kann, die in der Verpackung sicher transportiert werden können. Darüber
hinaus ist eine Klapplasche vorgesehen, an der die in der Gebrauchsstellung der Versandfaltschachtel
jeweils unterste und vorderste Reihe von Teelichtern ansteht und die dann auf die
Rückseite dieser Klappe auf Grund der Hochkantstellung der Teelichter in der Packung
aufrollen. Hier kann der Benutzer die Teelichter in bequemer und einfacher Weise entnehmen.
Anschließend kann er die Klapplasche ziarückklappen und die Versandfaltschachtel dadurch
wieder verschlie-βen, so dass die Teelichter ordentlich bevorratet sind.
[0006] Dieselben Vorteile lassen sich durch den Versandfaltschachtelzuschnitt erzielen,
aus dem die Versandfaltschachtel des Teelichtverkaufsgebindes hergestellt ist. Zur
Lösung der vorstehenden Aufgabe sieht die Erfindung daher einen gattungsgemäßen Versandfaltschachtelzuschnitt
vor, der dadurch gekennzeichnet ist, dass im unteren Dritte der Spenderseitenfläche
gegenüber liegend zur Falt- oder Anlenklinie eine durch Einreißen einer dreiseitigen
Perforationsumrandung öffen- bzw. entnehmbare Klapplasche ausgebildet ist und außenseitig
an der Bodenfläche längs einer Anlenklinie eine Faltlasche angelenkt ist, die an einer
seitlichen Anlenklinie eine angelenkte Flügellasche aufweist, die eine in Richtung
auf die Bodenfläche zu bogenförmig geneigt verlaufende Kante aufweist, die in einer
Anschlagskante einer Anschlagsnase der Flügellasche, endet, wobei die Anschlagskante
in einer solchen Höhe an der der Anlenklinie gegenüber liegenden Seite der Flügellasche
angeordnet ist, dass bei aus dem Zuschnitt aufgerichteter Faltschachtel der Öffnungswinkel
der Faltlasche durch Anschlag der Anschlagskante an eine in der Spenderseitenfläche
ausgebildete Perforationslinienkante auf 65° bis 75° begrenzt ist.
[0007] In Ausgestaltung des Teelichtverkaufsgebindes sieht die Erfindung vor, dass an jeder
seitlichen Anlenklinie der Faltlasche eine Flügellasche angelenkt ist.
[0008] Ein besonders konvenientes Teelichtverkaufsgebinde wird dann erhalten, wenn die Teelichter
in lagenweiser Anordnung in eine an das Innenvolumen der quaderförmigen Versandfaltschachtel
adaptierte Folienverpackung eingeschweißt als Nachfüllpackung in der Versandfaltschachtel
anordenbar sind, was die Erfindung weiterhin vorsieht. Es besteht damit die Möglichkeit,
die Versandfaltschachtel konvenient nachzufüllen.
[0009] Der Versandfaltschachtelzuschnitt zeichnet sich in Ausgestaltung der Erfindung vorteilhaft
dadurch aus, dass die Faltlasche an jeder seitlichen Anlenklinie eine Flügellasche
aufweist.
[0010] Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert.
Diese zeigt in
- Fig. 1
- eine Aufsicht auf einen erfindungsgemäßen Faltschachtelzuschnitt,
- Fig. 2
- den zu einer unverschlossenen Versandfaltschachtel aufgerichteten Zuschnitt nach Fig.
1 und in
- Fig. 3
- in schematischer Darstellung eine Schnittzeichnung durch eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen
Teelichtverkaufsgebindes bei geöffneter Klapplasche.
[0011] Die Fig. 1 zeigt in Aufsicht einen Versandfaltschachtelzuschnitt für eine quaderförmige
Versandfaltschachtel. Der Versandfaltschachtelzuschnitt 1 umfasst eine rechteckige
Bodenfläche 2, eine rechteckige Seitenfläche 3, eine rechteckige Deckelfläche 4 und
eine rechteckige Spenderseitenfläche 5. An ihren Schmalseiten sind die Spenderseitenfläche
5 und die Deckelfläche 4, die Deckelfläche 4 und die Seitenfläche 3 sowie die Seitenfläche
3 und die Bodenfläche 2 längs Falt- oder Anlenklinien 6a bis 6c aneinander angelenkt.
Auf der der Falt- oder Anlenklinie 6c gegenüber liegenden Schmalseite der Bodenfläche
2 ist über eine weitere Falt- oder Anlenklinie 6d eine Faltlasche 7 angelenkt. An
den längeren Seiten der rechteckigen Flächen 2 bis 5 sind jeweils längs Falt- oder
Anlenklinien 8a bis 8d eine erste Spenderseitenklappe 9, eine erste Deckelklappe 10,
eine erste Seitenklappe 11 und eine erste Bodenklappe 12 angelenkt sowie längs dazu
gegenüber liegenden Falt- oder Anlenklinien 13a bis 13b eine zweite Spenderseitenklappe
14, eine zweite Deckelklappe 15, eine zweite Seitenklappe 16 und eine zweite Bodenklappe
17 angelenkt. Die jeweilige erste Klappe 9 bis 12 und die jeweils zugeordnete zweite
Klappe 14 bis 17 sind jeweils gleich groß ausgebildet, wobei die erste und zweite
Spenderseitenklappe 9, 14 und die erste und zweite Seifienklappe 11, 16 jeweils eine
Breite B von ihrem äußeren Rand zu der innenliegenden Falt- oder Anlenklinie 8a, 8c,
13a, 13c aufweist, die ungefähr der halben Breite der von diesen Klappen gebildeten
Seitenflächen 36, 37 der aufgerichteten Versandfaltschachtel entspricht, so dass mittels
dieser Klappen 8a, 13a und 8c, 13c jeweils eine geschlossene Seitenfläche 36, 37 einer
aufgerichteten Versandfaltschachtel gebildet werden kann. Die Breite der weiteren
Klappen 10, 15 und 12, 17 ist demgegenüber so ausgelegt, dass diese keine vollflächige
Seitenfläche 36, 37 bei aufgerichteter Versandfaltschachtel ausbilden.
[0012] An der Bodenfläche 2 ist längs der Falt- oder Anlenklinie 6d die Faltlasche 7 angelenkt.
Diese weist längs seitlicher Falt- oder Anlenklinien 19a, 19b gegenüberliegend zwei
spiegelbildlich identisch ausgebildete Flügellaschen 20, 21 auf. Die Flügellaschen
20, 21 weisen jeweils eine von der jeweiligen Falt- oder Anlenklinie 19a, 19b ausgehende,
bogenförmig auf die angrenzenden erste und zweite Bodenklappe 12, 17 hin geneigt verlaufende
Kante 22, 23 auf. Die Kanten 22, 23 begrenzen die jeweilige Flügellasche 20, 21 nur
über einen Teilbereich und enden jeweils an einer Anschlagsnase 24, 25, die eine gegenüber
dem bogenförmigen Verlauf der Kanten 22, 23 wieder aufwärts gerichtete Anschlagskante
26, 27 aufweist. Bei aus diesem Zuschnitt gebildeter, aufgerichteter Versandfaltschachtel
schlagen die Anschlagskanten 26, 27 bei Öffnen einer in der Spendenseitenfläche 5
ausgebildeten Klapplasche 28 bei vollständigem Auszug der Klapplasche 28 gegen eine
Pertorationslinienkante 29 an, die durch Heraustrennen der Klapplasche 28 aus diese
in der Spenderseftenfläche 5 dreiseitig umgrenzenden Perforationslinien 30 bis 32
gebildet wird. Die in der Spenderseitenfläche 5 ausgebildete Klapplasche 28 ist dreiseitig
von Perforationslinien 30 bis 32 umgrenzt, wobei die Perforationslinien 30 und 32
in fluchtender Verlängerung der Falt- und Anlenklinien 8a und 13a im Zuschnitt nach
der Fig. 1 eine Verlängerung der Falt- oder Anlenklinien 8a und 13a darstellen. Die
weitere Perforationslinie 31 ist rechtwinklig zu den perforationslinien 30, 32 angeordnet,
so dass im der Anlenklinie 6a gegenüberliegenden Endbereich der Spenderseitenklappe
5 die Klapplasche 28 ausgebildet ist. Sie erstreckt sich über ca. ¼ bis 1/3 der Länge
L des Zuschnittes 1. In der Mitte der Perforationslinie 31 ist halbkreisförmig eine
Greiflasche 33 ausgebildet, die mittels einer halbkreisförmigen Perforationslinie
34 abgegrenzt ist. Die Greiflasche 33 kann aber auch vollständig von einer Perforationslinie
umgeben sein, so dass sie komplett aus der Spenderseitenfläche 5 entfembar ist.
[0013] Die Höhe H der Klapplasche 28 und die Höhe H
1 der Faltlasche 7 sind etwas größer als der Durchmesser eines Teelichtes 35, so dass
die jeweils an der Klapplasche 28 und der Faltlasche 7 anliegende Lage an Teelichtem
35 ungehindert durch die sich nach Aufklappen der Klapplasche 28 bildende Öffnung
der Versandfaltschachtel auf die eine Rampe ausbildende Rückseite der Faltlasche 7
rollen können. Die Höhen H und H
1 betragen ca. 40 mm. Die bei auf die Bodenfläche 2 aufgestellter Versandfaltschachtel
nach oben geneigt verlaufende, als Rampe ausgebildete-Faltlasche 7 und Klapplasche
28 verhindern, dass ein darauf befindliches Teelicht 35 selbsttätig von der Rampe
herunterrollen oder herunterfallen kann.
[0014] Es bildet sich eine Rampe, da die Anschlagskanten 26, 24 bzw. die Anschlagsnasen
24, 25 in einer solchen Höhe an der der jeweiligen Anlenklinie 19a, 19b gegenüber
liegenden Seite der Flügellaschen 20, 21 angeordnet sind, dass sie bei einem Öffnungswinkel
β der Klapplasche 28 von 65° bis 75° mit der Anschlagskante 26, 24 an die Perforationslinienkante
29 anschlagen.
[0015] Insgesamt handelt es sich bei dem Versandfaltschachtelzuschnitt 1 um einen einteiligen
Zuschnitt aus Karton oder Wellpappe, aus dem eine quaderförmige Versandfattschachtel
geschlaucht und aufgerichtet werden kann. Hierzu wird die in der Draufsicht der Fig.
1 Rückseite der Klapplasche 28 mit Klebstoff bestrichen und mit der Fläche der Faltlaschenseite
18 verklebt. Anschließend wird der hierdurch geschlauchte Faltschachtelzuschnitt 1,
der dann längs der Faltlinien 6a und 6c gefaltet aufeinander liegt, zu einem Schlauch
aufgerichtet. Anschließend werden die erste Spenderseitenklappe 9 und die erste Seitenklappe
11 umgefaltet und anschließend die erste Deckelklappe 10 und die erste Bodenklappe
12 darüber gefaltet und miteinander verklebt und die dann nach einseitig offene Versandfaltschachtel
wie aus der Fig. 2 ersichtlich positioniert. In die offene Seite der Versandfaltschachtel
können nun die Teelichter in mehreren Lagen mit aneinander angrenzenden Seitenflächen
geordnet eingebracht werden. Anschließend werden die zweite Spendenseitenklappe 14
und die zweite Seitenklappe 16 umgeklappt sowie anschließend die zweite Deckelseitenklappe
15 und die zweite Bodenklappe 17 darüber geklappt und miteinander verklebt, so dass
unter Abstützung der Seitenflächen bzw. Klappen auf den in der Versandfaltschachtel
angeordneten Teelichtem eine geschlossene Versandfaltschachtel ausgebildet ist. Anschließend
wird die Versandfaltschachtel auf die Bodenfläche 2 gestellt und in dieser Transport-
und Handhabungsstellung bzw. Gebrauchsstellung mit auf ihren Schmalkanten hochkant
stehenden und einander berührenden Teelichtem 35 benutzt. Im aufgerichteten Zustand
des Versandfaltschachtelzuschnittes bzw. bei der Versandfaltschachtel 1 liegen die
Flügellaschen 20, 21 frei beweglich an der faitschachtelinnenseitigen Fläche der ersten
und zweiten Spenderseitenklappe 9, 14 an.
[0016] Die Fig. 3 zeigt schematisch die Anwendung der Versandfaltschachtel bei geöffneter
Klapplasche 28. Der maximale Öffnungswinkel β ist auf eine Größe von 65° bis 75° beschränkt.
Dies wird durch entsprechende Ausbildung der Anschlagnasen 24, 25 erreicht, die mit
ihrer jeweiligen Anschlagskante 26, 27 gegen die Perforationslinienkante 29 anschlagen.
Hierdurch bildet die Innenseitenfläche der Klapplasche 28 eine gegenüber der Bodenfläche
2 ansteigende Rampe, so dass jeweils die unmittelbar hochkant an der sich dann bildenden
Öffnung der Versandfaltschachtel anstehenden Teelichfier 35 bei entsprechender Neigungshaltung
der Versandfaltschachtel durch den Benutzer selbsttätig auf die Rampe rollen und dort
bequem vom Benutzer entnommen werden können. Stellt der Benutzer die Versandfaltschachtel
anschließend auf die Bodenfläche 2 zurück, lässt sich die Klapplasche 28 wieder in
die Verschlussposition zurückklappen und die Versandfaltschachtel damit verschließen.
Innerhalb der Faltschachtel stehen immer sortiert und lageweise angeordnete Teelichter
35 geordnet für eine Entnahme zur VerFügung. Beim erstmaligen Öffnen der Entnahmeöffnung
der Versandfaltschachtel wird die Klapplasche 28 längs der Perforationslinien 30 bis
32 aus der Spenderseitenfläche 5 heraus gelöst und mit der daran angeklebten Faltlasche
7 aus der Ebene der Spenderseitenfläche 5 heraus geklappt. In diesem Bereich ist die
Spenderseitenfläche 5 dann durchtrennt und bildet sich eine Spenderöffnung der Versandfaltschachtel
aus.
[0017] Der Versandfaltschachtelzuschnitt 1 und damit die Versandfaltschachtel besteht vorzugsweise
aus Karton oder Wellpappe.
[0018] Die mit den Teelichtem 35 befüllte Versandfaltschachtel stellt ein durch den Verbraucher
konvenient zu handhabendes Teelichtverkaufsgebinde dar. Als Nachfüllgebinde können
die Teelichter in einem an das Volumen der quaderförmigen Versandfaltschachtel angepassten
Kunststoffbeutel oder einer Kunststofffolie eingeschweißt angeboten werden, so dass
in die erfindungsgemäße Versandfaltschachtel derartig befüllte Beutel oder Folien
als Nachfüllpackung eingebracht werden können. Die Folie wird dann aufgetrennt und
nach Einlegen der Teelichter in die Versandfaltschachtel vorsichtig entnommen. Um
die Versandfaltschachtel nachfüllbar zu machen, sind beispielsweise die Klappen 14,
15, 16 und 17 wieder verschließbar ausgebildet.
1. Teelichtverkaufsgebinde umfassend eine quaderförmige Versandfaltschachtel mit vier,
jeweils paarweise gegenüber liegenden Flächen (2 bis 5) und von umfaltbaren Klappen
(9 bis 12; 14 bis 17) gebildeten weiteren zwei Seitenflächen (36, 37) sowie eine oder
mehrere darin in der Gebrauchsstellung der Versandfaltschachtel hochkant mit ihren
Seitenflächen aneinander liegend und die Seitenflächen (36, 37) der Versandfaltschachtel
abstützend ange-ordnete Lagen von Teelichtern (35),
dadurch gekennzeichnet,
dass an eine Bodenfläche (2) angrenzend im unteren Drittel einer Spenderseitenfläche (5)
eine durch Einreißen einer dreiseitigen Perforationsumrandung (30 bis 32) öffenbare
Klapplasche (28) ausgebildet ist, an welcher innenseitig eine Faltlasche (18) angeklebt
ist, die an mindestens einer seitlichen Anlenklinie (19b) eine angelenkte Flügellasche
(20) aufweist und wobei die Flügellasche (20) eine in Richtung auf die Bodenfläche
(2) zu bogenförmig geneigt verlaufende Kante (22) aufweist, die in einer Anschlagskante
(26) einer Anschlagsnase (24) der Flügellasche (20) endet, wobei die Anschlagskante
(26) in einer solchen Höhe an der der Anlenklinie (19b) gegen-über liegenden Seite
der Flügellasche (20) angeordnet ist, dass die parallel zu einer angrenzenden Seitenfläche
(36) der Versandfaltschachtel ausgerichtete Flügellasche (20) bei einem Öffnungswinkel
(β) der Klapplasche (28) von 65° bis 75° mit der Anschlagskante (26) der Anschlagsnase
(24) an die in der die Klapplasche (28) aufweisenden Spenderseitenfläche (5) ausgebildete
Perforationslinienkante (29) anschlägt.
2. Teelichtverkaufsgebinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder seitlichen Anlenklinie (19a, 19b) der Faltlasche (18) eine Flügellasche
(20, 21) angelenkt ist.
3. Teelichtverkaufsgebinde nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Teelichter (35) in lagenweiser Anordnung in eine an das innenvolumen der quaderförmigen
Versandfaltschachtel adaptierte Folienverpackung eingeschweißt als Nachfüllpackung
in der Versandfaltschachtel anordenbar sind.
4. Versandfaltschachtelzuschnitt (1) umfassend eine Bodenfläche (2), eine Seitenfläche
(3), eine Deckelfläche (4) und eine Spenderseitenfläche (5), die jeweils längs Falt-
oder Anlenklinien (6a bis 6c) aneinander angelenkt sind und jeweils längs seitlicher
Falt- oder Anlenklinien (8a bis 8d) angelenkt eine erste Spenderseitenklappe (9),
eine erste Deckelklappe (10), eine erste Seitenklappe (11) und eine erste Bodenklappe
(12) sowie gegenüber liegend jeweils längs weiterer seitlicher Falt- oder Anlenklinien
(13a bis 13d) angelenkt eine zweite Spenderseitenklappe (14), eine zweite Deckelseitenklappe
(15), eine zweite Seitenklappe (16) und eine zweite Bodenklappe (17) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Drittel der Spenderseitenfläche (5) gegenüber liegend zur Falt- oder Anlenklinie
(6a) eine durch Einreißen einer dreiseitigen Perforationsumrandung (30 bis 32) öffen-
bzw. entnehmbare Klapplasche (28) ausgebildet ist und außenseitig an der Bodenfläche
(2) längs einer Anlenklinie (6d) eine Faltlasche (18) angelenkt ist, die an mindestens
einer seitlichen Anlenklinie (19b) eine angelenkte Flügellasche (20) aufweist, die
eine in Richtung auf die Bodenfläche (2) zu bogenförmig geneigt verlaufende Kante
(22) aufweist, die in einer Anschlagskante (26) einer Anschlagsnase (24) der Flügellasche
(20) endet, wobei die Anschlagskante (26) in einer solchen Höhe an der der Anlenklinie
(19b) gegenüber liegenden Seite der Flügellasche (20) angeordnet ist, dass bei aus
dem Zuschnitt (1) aufgerichteter Faltschachtel der Öffnungswinkel (β) der Faltlasche
(28) durch Anschlag der Anschlagskante (26) an eine in der Spenderseitenfläche (5)
ausgebildete Perforationslinienkante (29) auf 65° bis 75° begrenzt ist.
5. Versandfaltschachtelzuschnitt nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltlasche (18) an jeder seitlichen Anlenklinie (19a, 19b) eine Flügellasche
(20, 21) aufweist.