(19)
(11) EP 1 509 101 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
04.10.2006  Patentblatt  2006/40

(21) Anmeldenummer: 03740031.4

(22) Anmeldetag:  24.05.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A43C 15/16(2006.01)
A43B 13/18(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE2003/001681
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2003/101236 (11.12.2003 Gazette  2003/50)

(54)

SCHUHSOHLE MIT ZUMINDEST EINEM LÄNGENVERÄNDERBAREN STOLLEN

SHOE SOLE COMPRISING AT LEAST ONE EXTENSIBLE CLEAT

SEMELLE DE CHAUSSURE COMPORTANT AU MOINS UN CRAMPON POUVANT ETRE MODIFIE EN LONGUEUR


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 28.05.2002 DE 20208347 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
02.03.2005  Patentblatt  2005/09

(73) Patentinhaber: Weidinger, Thomas
97941 Tauberbischofsheim (DE)

(72) Erfinder:
  • Weidinger, Thomas
    97941 Tauberbischofsheim (DE)

(74) Vertreter: Müller, Hans et al
Lerchenstrasse 56
74074 Heilbronn
74074 Heilbronn (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 313 646
FR-A- 2 486 372
DE-A- 2 405 170
US-A- 4 035 934
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    TECHNISCHES GEBIET



    [0001] Die Erfindung betrifft die Schuhsohle eines Laufschuhs, der mit zumindest einem längenveränderbaren Stollen ausgestattet ist oder ausgestattet werden kann.

    [0002] Die Längenveränderung eines jeden solcher Stollen hängt von der Druckbelastung ab, die auf den Stollen wirkt. Die von der Schuhsohle auskragende Länge des Stollens wird kleiner, wenn die Druckbelastung steigt, und wird wieder größer, wenn die Druckbelastung nachlässt. Der Aufpralldruck, mit dem ein Sportler, der mit solchen Stollen ausgestattete Laufschuhe trägt, sich auf einem Untergrund abstützt, erfährt eine Dämpfung. Dadurch kann ein Sportler beispielsweise weicher und für seine Füße schonender im Lauf abstoppen. Ferner ist die Gefahr des Umknickens insbesondere bei schiefem Auftreten auf Untergründen oder bei unebenen Untergründen wesentlich vermindert, was plötzliche und unvermittelte Bewegungsänderungen belastungsschonend ermöglicht. Insgesamt beugen solche Stollen und damit solche Laufschuhe nicht nur der Gefahr von Verletzungen der Gelenke, Bänder, Sehnen und Muskeln eines solchen Laufschuhe tragenden Sportlers vor, sondern wirken durch die Möglichkeit des gewissermaßen weichen Auftretens sich auch günstig auf das Bewegungsverhalten (Koordination der einzelnen Bewegungen) der betreffenden Person aus.

    STAND DER TECHNIK



    [0003] Längenveränderbare Stollen an Schuhsohlen eines Laufschuhs sind bekannt (DE 298 07 086 Ul, DE 30 46 811 A1). Bei diesen Stollen wird ein zentraler Stollenteil längsverschieblich in einem hülsenförmigen Führungsteil des Stollens gehalten. Im Inneren des Stollens ist ein elastisch verformbares Glied wie eine Schrauben- oder Tellerfeder vorhanden, das den zentralen Stollenteil von der Schuhsohle wegdrückt. Da solche Stollen auch auf weichem Untergrund getragen werden, wie es beispielsweise bei Fußballschuhen regelmäßig der Fall ist, lässt sich nicht ausschließen, dass sich Gras-, Bodenbestandteile und sonstige Schmutzteilchen durch den vorhandenen Spalt, der zwischen dem hülsenförmigen Führungsteil und dem zentralen, längsverschieblichen Stollenteil vorhanden ist, in das Innere des Stollens hineinarbeiten und dadurch die Längsverschiebbarkeit des Stollens beeinträchtigen und mit der Zeit sogar völlig verhindern.

    [0004] Die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 sind aus DE 24 05 170 A bekannt.

    DARSTELLUNG DER ERFINDUNG



    [0005] Ausgehend von diesem vorbekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schuhsohle eines Laufschuhs mit zumindest einem längenveränderbaren Stollen der eingangs genannten Art anzugeben, bei der die Funktionstüchtigkeit, das heißt die Verschiebbarkeit der vorhandenen Stollen, möglichst lange vorhanden bleibt.

    [0006] Diese Erfindung ist durch die Merkmale des Hauptanspruchs gegeben. Sinnvolle Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von sich an den Hauptanspruch anschließenden weiteren Ansprüchen.

    [0007] Die erfindungsgemäße Schuhsohle zeichnet sich dadurch aus, dass der freie Rand des hülsenförmigen Führungsteils, längs dem die Stollenkappe des längenveränderbaren Stollens längsverstellbar gelagert und geführt ist, zumindest bereichsweise gummielastisch ausgebildet ist. Durch diese Ausbildung des Lager- und Führungsgliedes für die Stollenkappe wird erreicht, dass die an der Oberfläche der Stollenkappe anhaftenden Schmutzbestandteile sich nicht in das Innere des Stollens hineinarbeiten können; die Schmutzbestandteile werden vielmehr an dem gleichsam gummielastisch ausgebildeten freien Rand des Lager- und Führungsteils vom Eindringen in den Führungsschlitz verhindert.

    [0008] Der gummielastisch ausgebildete Rand des Führungsteils ist durch einen thermoplastischen Elastomere-Kunststoff gebildet, der an dem freien Rand des Führungsteils angespritzt ist. Das Führungsteil, das infolge seiner Eigenschaft als Lager- und Führungsbauteil gering elastisch beziehungsweise nicht elastisch, beispielsweise aus entsprechend hartem Kunststoff hergestellt ist, besitzt damit einen gummielastischen Rand, mit dem es an der verstellbaren Stollenkappe elastisch nachgiebig anliegen kann.

    [0009] Der thermoplastische Elastomere-Kunststoff ist als Ring ausgebildet und mit einer umlaufenden Lippe versehen, um das erforderliche elastisch nachgiebige, dichte Anliegen der Stollenkappe an dem Führungsglied zu ermöglichen.

    [0010] Im Inneren der Stollenkappe ist ein elastisch verformbares Dämpfungsglied angeordnet, durch das die Stollenkappe auf variablem Abstand zum Führungsglied gehalten wird. Dieses Dämpfungsglied besteht aus einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer Druckfeder.

    [0011] Bei einer beispielsweise im Querschnitt kreisförmigen Stollenkappe kann in aller Regel eine einzige, zentrisch angeordnete Druckfeder als Dämpfungsglied angeordnet werden. Sofern der Querschnitt ellipsenförmig ist oder eine sonstige beliebig gekrümmte Umrissform aufweist, können zwei oder auch mehr derartige Druckfedern im Inneren der Stollen-kappe vorgesehen werden.

    [0012] Nach einem auch in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Führungsglied für die Stollenkappe als Führungstopf mit einem Bodenteil ausgebildet, an dem einstückig das hülsenförmige Führungsteil angeformt ist. Dieses Führungsglied kann an der Schuhsohle an- beziehungsweise in dieselbe einschraubbar sein.

    [0013] Eine leicht demontierbare Stollenkappe kann eine Befestigungshülse enthalten, die einseitig durch einen Boden, an dem ein Gewindebolzen befestigt ist, begrenzt wird. Die Längsachse des Gewindebolzens und die Längsachse der Befestigungshülse fallen dabei zusammen. In der Befestigungshülse können Längsschlitze vorgesehen sein, in die eine U- oder kappenförmige Rastfeder mit ihren Endbereichen von außen eingesetzt werden kann. Die Druckfeder ist bei dieser Konstruktion endseitig einerseits am Boden der Befestigungshülse und andererseits an der Rastfeder drückend anlegbar. Die Stollenkappe ist an der Rastfeder so angebracht, dass beim axialen Verstellen der Druckfeder längs der Längsschlitze die Stollenkappe dieselbe axiale Verstellung wie die Druckfeder erfährt. Ferner kann ein Durchbruch in dem Bodenteil des Führungsgliedes vorhanden sein, durch den hindurch der Gewindebolzen so hindurchgeführt werden kann, dass bei vollständig durchgeführtem Gewindebolzen das Bodenteil von innen an dem Rand des Durchbruchs anliegt. Dadurch kann das Bodenteil und damit das Führungsglied bei in die Schuhsohle eingeschraubtem Gewindebolzen zwischen der Schuhsohle und dem Bodenteil eingespannt befestigt werden.

    [0014] Zum Demontieren kann die aus Stollenkappe, Befestigungshülse und Gewindebolzen bestehende Einheit aus der Schuhsohle herausgeschraubt und damit von dem Führungsglied gelöst werden. Auf diese Weise können unterschiedlich lange oder geformte Stollenkappen an einer Schuhsohle eines Laufschuhs austauschbar befestigt werden.

    [0015] Zum axialen Halten der Rastfeder kann ein nach innen vorspringender Anschlag an der Stollenkappe vorhanden sein.

    [0016] Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann das Führungsglied in die Schuhsohle integriert, wie insbesondere in die Schuhsohle eingespritzt vorhanden sein. Eine entsprechende Ausführungsform, die ebenfalls in der Zeichnung dargestellt ist, weist einen Einsetzring auf, der an der Stirnseite des hülsenförmigen Führungsteils lösbar oder nicht lösbar befestigt werden kann. Der freie Rand dieses Einsetzringes ist wiederum gummielastisch, wie insbesondere in Form eines thermoplastischen Elastomere-Kunststoffringes ausgebildet. Der Einsetzring kann anschraubbar, und damit austauschbar, oder anclipsbar, und damit praktisch nicht austauschbar, an dem Führungsteil befestigt werden. Bei solchen Ausführungsformen kann die zumindest eine Druckfeder zwischen dem Bodenteil des Führungsgliedes und der Stollenkappe vorgesehen sein.

    [0017] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind den in den Ansprüchen ferner angegebenen Merkmalen sowie den nachstehenden Ausführungsbeispielen zu entnehmen.

    KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG



    [0018] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine perspektivische Ansicht eines Laufschuhs nach der Erfindung,
    Fig. 2
    einen Längsschnitt durch einen an der Schuhsohle des Laufschuhs nach Fig. 1 angebrachten längenveränderbaren Stollen im entspannten Zustand seiner Stollenkappe,
    Fig. 3
    eine ausschnittsweise Darstellung entsprechend Fig. 2, mit maximal eingedrückter Stollenkappe,
    Fig. 4
    eine Darstellung ähnlich der von Fig. 2, mit einer weiteren Ausführungsform eines längenveränderbaren Stollens, dessen Führungsglied in der Schuhsohle des betreffenden Laufschuhs integriert ist und dessen Stollenkappe einschraubbar und damit lösbar und austauschbar ist.
    Fig. 5
    eine Draufsicht in Richtung des Pfeils 5 der Fig. 4,
    Fig. 6
    einen Längsschnitt durch einen weiteren längenveränderbaren Stollen nach der Erfindung, dessen Stollenkappe einclipsbar und damit unlösbar und nicht austauschbar an einer Schuhsohle angebracht ist,
    Fig. 7
    eine Draufsicht in Richtung des Pfeils 7 der Fig. 6.

    WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG



    [0019] Der Fuß eines Sportlers 10 sitzt in einem Laufschuh 12. Von der Sohle 14 des Laufschuhs 12 ragen Stollen 16 aus. Die Kraglänge 18 dieser Stollen 16 schwankt zwischen dem Betrag 18.1 (Fig. 2) und dem Betrag 18.2 (Fig. 3). Der Unterschiedsbetrag 20 (Fig. 3) entspricht dem Maß, um das die Stollenkappe 22 des Stollens 16 relativ zur Sohle 14 verschoben werden kann.

    [0020] Die Stollen 16 besitzen in den vorliegenden Beispielsfällen einen kreisförmigen Querschnitt.

    [0021] Der Stollen 16 (Fig. 2, 3) besitzt ein topfartiges Führungsglied 24, das mit seinem plattenförmigen Bodenteil 26 flach an der Sohle 14 anliegt.

    [0022] Das Führungsglied 24 besitzt ein hülsenförmiges Führungsteil 28, das einstückig an einem Bodenteil 26 angeformt ist.

    [0023] Am - in Fig. 2, 3 unteren - freien Rand des hülsenförmigen Führungsteils 28 ist in einer umlaufenden nutartigen Einformung 30 ein gummielastischer Ring 32 vorhanden. Dieser Ring 32 besteht aus einem thermoplastischen Elastomere-Kunststoff und besitzt eine innen an ihm angeformte, umlaufende Lippe 34 aus demselben Kunststoff. Dieser Ring 32 liegt an der Außenseite 36 der Stollenkappe 22 dicht an.

    [0024] In dem Bodenteil 26 des Führungsgliedes 24 ist ein - im vorliegenden Fall einziger und zentrischer - Durchbruch 38 vorhanden. Durch diesen Durchbruch 38 greift das Ende 40 eines Gewindebolzens 42 hindurch. Der Gewindebolzen 42 ist in der Sohle 14 eingeschraubt, wie es im Stand der Technik an sich bekannt ist.

    [0025] Das Ende 40 des Gewindebolzens 42 ist an dem Boden 44 einer Befestigungshülse 46 einstückig vorhanden. Im angeschraubten Zustand des Stollens 16 an der Sohle 14 wird das Bodenteil 26 des Führungsgliedes 24 von dem Boden 44 der Befestigungshülse 46 an die Unterseite der Sohle 14 gepresst (Fig. 2, 3).

    [0026] In der Hülsenwand der Befestigungshülse 46 sind im vorliegenden Beispielsfall zwei einander gegenüberliegende Längsschlitze 50 vorhanden. In diese Längsschlitze 50 greifen - bezüglich der Befestigungshülse 46 - von außen die eingewinkelten Enden einer U-förmigen Rastfeder 54 ein. Die Rastfeder 54 liegt außerdem mit ihren beiden Enden 52 an einem im Querschnitt T-förmigen Haltering 56 in axialer Richtung unverschieblich an. Der Haltering 56 ist seinerseits fest an der Innenseite der Stollenkappe 22 befestigt. Im vorliegenden Fall greift er in eine in der Stollenkappe 22 umlaufend ausgeformten Nut 58 ein.

    [0027] Im Inneren der Stollenkappe 22 ist eine - im vorliegenden Beispielsfall einzige - Druckfeder 60 angeordnet. Das untere Ende dieser Druckfeder 60 liegt drückend an dem Verbindungssteg 62 der U-förmigen Rastfeder 54. Das andere, obere Ende der Druckfeder 60 liegt drückend an dem Boden 44 der Befestigungshülse 46 an. Die Druckfeder 60 drückt die Stollenkappe 22 in ihre ausgezogene, in Fig. 2 gezeigte Stellung. Im maximal zusammengedrückten Zustand der Druckfeder 60 nimmt die Stollenkappe 22 ihre in Fig. 3 dargestellte Lage ein. Der Haltering 56 liegt bei der in Fig. 3 dargestellten Situation am Bodenteil 26 an. Die Stollenkappe 22 lässt sich um den Betrag 20 (Fig. 3) verschieben. Dieser Betrag 20 entspricht auch dem maximalen Verschiebeweg des Halteringes 56 und der Rastfeder 54 in den Längsschlitzen 50. Bei dem Verstellen der Stollenkappe 22 um das Maß des Betrages 20 liegt der Ring 32 an der kreiszylindrischen Außenseite 36 der Stollenkappe 22 an. In dem - bezogen auf die Darstellung der Fig. 2, 3 - unteren Bereich der Stollenkappe 22 ist diese nach Art eines Kegelstumpfes ausgebildet.

    [0028] Die Stollenkappe 22 kann zusammen mit der Befestigungshülse 46, an der sie verschiebbar gehalten ist, und dem Gewindebolzen 42 aus der Schuhsohle 14 herausgeschraubt werden. Die Stollenkappe 22 kann dadurch von dem Führungsglied 24 gelöst werden. Dadurch können unterschiedlich lange Stollenkappen 22 an demselben Führungsglied 24 angebracht und an einer Sohle 14 befestigt werden.

    [0029] Bei dem in Fig. 4 und 5 dargestellten Stollen 16.4 ist sein Führungsglied 24.4 in der Sohle 14 integriert vorhanden. So besitzt das Führungsglied 24.4 im Bereich seines hülsenförmigen Führungsteils 28.4 eine außen umlaufende Nut 70. Dadurch kann die Sohle 14 das Führungsglied 24.4 sicher und fest halten.

    [0030] An der an der Unterseite der Sohle 14 frei zugänglichen Stirnseite 72 des hülsenförmigen Führungsteils 28.4 ist ein Einsetzring 74 mittels im vorliegenden Fall dreier Schrauben 76 angeschraubt. Auf der Innenseite des Einsetzringes 74 ist wiederum ein Ring 32 eingespritzt vorhanden. Während der Einsetzring 74 aus einem relativ steifen und nicht elastischen Kunststoffmaterial besteht, ist durch den Ring 32 wieder ein gummielastischer Rand an diesem Einsetzring 74 ausgebildet, wodurch wiederum die gewünschte elastisch nachgiebige aber feste Anlage des Ringes 32 an der Außenseite der Stollenkappe 22.4 sichergestellt wird. Die Stollenkappe 22.4 lässt sich, ähnlich wie es bei der Stollenkappe 22 der Fall ist, um den Betrag 20 in axialer Richtung (Längsachse 78) verstellen.

    [0031] Im Inneren der Stollenkappe 22.4 ist eine Druckfeder 60 angeordnet, die einerseits an der Stollenkappe 22.4 und andererseits an dem Führungsglied 24.4 und dort in einer im Bodenteil 26.4 angeordneten Einformung 80 anliegt. Durch Lösen der Schrauben 76 kann der Einsetzring 74 mit der Stollenkappe 22.4 aus der Sohle 14 entfernt werden. Die Druckfeder 60 ist dann frei zugänglich und kann durch eine gleiche oder unterschiedlich steife andere Druckfeder ersetzt werden. In ähnlicher Weise wie bei der Stollenkappe 22 gleitet auch die Stollenkappe 22.4 an der Innenseite des hülsenförmigen Führungsteils 28.4 entlang.

    [0032] Der in Fig. 6 und 7 dargestellte Stollen 16.6 unterscheidet sich von dem Stollen 16.4 im Wesentlichen darin, dass sein Einsetzring 74.6 mittels im vorliegenden Fall sechs Federhaken 84 an entsprechenden, in der Innenseite des hülsenförmigen Führungsteils 28.6 vorhandenen Rücksprüngen 86 angeclipst gehalten werden kann. Das Lösen dieses Stollenkappenteils 22.6 von dem Führungsglied 24.6 und damit von der Sohle 14 ist damit ohne weiteres, zerstörungsfrei nicht möglich.

    [0033] Wie schon ausgeführt, kann der Querschnitt des Stollens und damit der verschiedenen Stollenkappen 22, 22.4, 22.6 nicht nur kreisförmig sondern auch ellipsenförmig, oval oder dergleichen vorhanden sein. Insbesondere bei in den Hauptachsen unterschiedlich großen beziehungsweise langen Querschnittsformen können statt der einen, vorzugsweise zentrisch angeordneten Druckfeder, auch zwei oder mehr Druckfedern nebeneinander vorgesehen werden. Diese Druckfedern können in einer einzigen gemeinsamen oder in jeweils separaten Aushöhlungen der Stollenkappe angeordnet sein.


    Ansprüche

    1. Schuhsohle (14) eines Laufschuhs (12),

    - mit zumindest einem Stollen(16, 16.4, 16.6) der in seiner axialen Längsausrichtung (78) längenveränderbar in der Schuhsohle (14) vorhanden ist,

    - wobei die Stollenkappe (22, 22.4, 22.6) des längenveränderbaren Stollens mittels eines elastisch verformbaren Dämpfungsgliedes (60) in einem steifen, hülsenförmigen Führungsteil (28, 28.4, 28.6) eines Führungsgliedes (24, 24.4, 24.6) längsverstellbar gelagert ist, und

    - wobei der freie Rand des hülsenförmigen Führungsteils (28, 28.4, 28.6) zumindest bereichsweise gummielastisch ausgebildet ist,

    - dadurch gekennzeichnet, dass

    - das hülsenförmige Führungsteil (28, 28.4, 28.6) aus einem gering elastischen oder nicht elastischen Kunststoff besteht,

    - ein thermoplastischer Elastomere-Kunststoff an dem freien Rand des hülsenförmigen Führungsteils angespritzt ist,

    - der thermoplastische Elastomere-Kunststoff als Ring (32) ausgebildet ist, der mit einer angeformten, umlaufenden Lippe (34) an der Außenseite (36) der lageverstellbaren Stollenkappe (22, 22.4, 22.6) anlegbar ist.


     
    2. Schuhsohle nach Anspruch1,

    - dadurch gekennzeichnet, dass

    - zumindest eine Druckfeder (60) im Inneren der Stollenkappe (22, 22.4, 22.6) vorhanden ist, durch die die Stollenkappe auf variablen Abstand zum Führungsglied (24, 24.4, 24.6) haltbar ist.


     
    3. Schuhsohle nach einem der vorstehenden Ansprüche,

    - dadurch gekennzeichnet, dass

    - das Führungsglied (24, 24.4, 24.6) als Führungstopf mit einem Bodenteil (26, 26.4) ausgebildet ist, an dem einstückig das hülsenförmige Führungsteil (28, 28.4, 28.6) angeformt ist.


     
    4. Schuhsohle nach einem der vorstehenden Ansprüche,

    - dadurch gekennzeichnet, dass

    - das Führungsglied (24, 24.4, 24.6) an der Schuhsohle (14) anschraubbar ist.


     
    5. Schuhsohle nach einem der vorstehenden Ansprüche,

    - dadurch gekennzeichnet, dass

    - eine Befestigungshülse (46) einseitig durch einen Boden (44) begrenzt wird, der an einem Gewindebolzen (42) so befestigt ist, dass die Längsachse der Befestigungshülse mit der Bolzenachse zusammenfällt,

    - die Befestigungshülse (46) Längsschlitze (50) besitzt,

    - eine U- oder kappenförmige Rastfeder (54) von außen in die Längsschlitze (50) eingreifbar ausgebildet ist,

    - die Druckfeder (60) endseitig einerseits am Boden (44) der Befestigungshülse (46), andererseits an der Rastfeder (54) drückend anlegbar ist,

    - die Stollenkappe (22) an der Rastfeder (54) so anbringbar ist, dass beim axialen Verstellen der Druckfeder (60) längs der Längsschlitze (50) die Stollenkappe (22) die gleiche axiale Verstellung wie die Druckfeder (60) erfährt.


     
    6. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 3 bis 5,

    - dadurch gekennzeichnet, dass

    - ein Durchbruch (38) in dem Bodenteil (26) des Führungsgliedes (24) vorhanden ist, durch den hindurch der Gewindebolzen (42) so hindurchführbar ist, dass bei vollständig durchgeführtem Gewindebolzen (42) das Bodenteil (26) von innen an dem Rand des Durchbruches (38) anliegt, so dass das Bodenteil (26) und damit das Führungsglied (24) bei in die Schuhsohle (14) eingeschraubtem Gewindebolzen (42) zwischen der Schuhsohle (14) und dem Boden (44) der Befestigungshülse (46) eingespannt gehalten ist.


     
    7. Schuhsohle nach Anspruch 5 oder 6,

    - dadurch gekennzeichnet, dass

    - ein nach innen vorspringender Anschlag für die Rastfeder (54) an der Stollenkappe (22) vorhanden ist.


     
    8. Schuhsohle nach Anspruch 7,

    - dadurch gekennzeichnet, dass

    - der Anschlag ein an der Stollenkappe (22) befestigter Haltering (56) ist.


     
    9. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

    - dadurch gekennzeichnet, dass

    - das Führungsglied (24.4, 24.6) in die Schuhsohle (14) integriert, wie insbesondere in die Schuhsohle (14) eingespritzt vorhanden ist.


     
    10. Schuhsohle nach Anspruch 9,

    - dadurch gekennzeichnet, dass

    - an der Stirnseite des hülsenförmigen Führungsteils (28.4, 28.6) vom Führungsglied (24.4, 24.6) ein Einsetzring (74, 74.6) lösbar oder nicht lösbar befestigt ist,

    - der freie Rand dieses Einsetzringes (74, 74.6) gummielastisch, wie insbesondere in Form eines thermoplastischenElastomere-Kunststoffringes (32) ausgebildet ist.


     
    11. Schuhsohle nach Anspruch 9 oder 10,

    - dadurch gekennzeichnet, dass

    - der Einsetzring (32) an dem hülsenförmigen Führungsteil (28.4) anschraubbar ist.


     
    12. Schuhsohle nach Anspruch 9 oder 10,

    - dadurch gekennzeichnet, dass

    - der Einsetzring (32) an der Innenseite des hülsenförmigen Führungsteils (28.6) anclipsbar ausgebildet ist.


     
    13. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 8 bis 12,

    - dadurch gekennzeichnet, dass

    - die zumindest eine Druckfeder (60) zwischen dem Bodenteil (26.4) des Führungsgliedes und der Stollenkappe (22.4, 22.6) vorhanden ist.


     
    14. Schuhsohle nach einem der vorstehenden Ansprüche,

    - dadurch gekennzeichnet, dass

    - der Querschnitt der Stollenkappe (22, 22.4, 22.6) eine kreisförmige, ellipsenförmige oder beliebig gekrümmte Umrissform besitzt.


     


    Claims

    1. Shoe sole (14) of a running shoe (12),

    - with at least one cleat (16, 16.4, 16.6) which is present extensibly in its axial longitudinal orientation (78) in the shoe sole (14),

    - the cleat cap (22, 22.4, 22.6) of the extensible cleat being mounted longitudinally displaceably in a rigid, sleeve-shaped guide part (28, 28.4, 28.6) of a guide element (24, 24.4, 24.6) by means of an elastically deformable damping element (60), and

    - the free edge of the sleeve-shaped guide part (28, 28.4, 28.6) being elastomeric at least in regions,

    - characterized in that

    - the sleeve-shaped guide part (28, 28.4, 28.6) is made from a plastic which is not very elastic or not elastic,

    - a thermoplastic elastomeric plastic is injected onto the free edge of the sleeve-shaped guide part,

    - the thermoplastic elastomeric plastic is designed as a ring (32) which can be set against the outside (3b) of the positionally adjustable cleat cap (22, 22.4, 22.6) with a formed-on, all-round lip (34).


     
    2. Shoe sole according to Claim 1,

    - characterized in that

    - at least one compression spring (60) is present in the interior of the cleat cap (22, 22.4, 22.6), by which the cleat cap can be held at a variable distance from the guide element (24, 24.4, 24.6).


     
    3. Shoe sole according to one of the preceding claims,

    - characterized in that

    - the guide element (24, 24.4, 24.6) is designed as a guide pot with a bottom part (26, 26.4) on which the sleeve-shaped guide part (28, 28.4, 28.6) is formed in one piece.


     
    4. Shoe sole according to one of the preceding claims,

    - characterized in that

    - the guide element (24, 24.4, 24.6) can be screwed onto the shoe sole (14).


     
    5. Shoe sole according to one of the preceding claims,

    - characterized in that

    - a fastening sleeve (46) is delimited on one side by a bottom (44) which is fastened to a threaded bolt (42) in such a way that the longitudinal axis of the fastening sleeve coincides with the bolt axis,

    - the fastening sleeve (46) has longitudinal slots (50),

    - a U-shaped or cap-shaped catch spring (54) is designed so as to be engageable in the longitudinal slots (50) from outside,

    - the compression spring (60) can at its ends be set in a pressing manner on the one hand against the bottom (44) of the fastening sleeve (46) and on the other hand against the catch spring (54),

    - the cleat cap (22) can be attached to the catch spring (54) in such a way that, when the compression spring (60) is displaced axially along the longitudinal slots (50), the cleat cap (22) undergoes the same axial displacement as the compression spring (60).


     
    6. Shoe sole according to one of Claims 3 to 5,

    - characterized in that

    - an opening (38) is present in the bottom part (26) of the guide element (24), through which the threaded bolt (42) can be guided in such a way that, when the threaded bolt (42) has been guided through completely, the bottom part (26) bears from inside against the edge of the opening (38), so that the bottom part (26) and thus the guide element (24) is held clamped between the shoe sole (14) and the bottom (44) of the fastening sleeve (46) when the threaded bolt (42) has been screwed into the shoe sole (14).


     
    7. Shoe sole according to Claim 5 or 6,

    - characterized in that

    - an inwardly projecting stop for the catch spring (54) is present on the cleat cap (22).


     
    8. Shoe sole according to Claim 7,

    - characterized in that

    - the stop is a retaining ring (56) which can be fastened to the cleat cap (22).


     
    9. Shoe sole according to one of Claims 1 to 3,

    - characterized in that

    - the guide element (24.4, 24.6) is integrated into the shoe sole (14), in particular injected into the shoe sole (14).


     
    10. Shoe sole according to Claim 9,

    - characterized in that

    - an insert ring (74, 74.6) is fastened detachably or non-detachably to the end side of the sleeve-shaped guide part (28.4, 28.6) of the guide element (24.4, 24.6),

    - the free edge of this insert ring (74, 74.6) is elastomeric, in particular in the form of a thermoplastic elastomeric plastic ring (32).


     
    11. Shoe sole according to Claim 9 or 10,

    - characterized in that

    - the insert ring (32) can be screwed onto the sleeve-shaped guide part (28.4).


     
    12. Shoe sole according to Claim 9 or 10,

    - characterized in that

    - the insert ring (32) is designed so it can be clipped onto the inside of the sleeve-shaped guide part (28.6).


     
    13. Shoe sole according to one of Claims 8 to 12,

    - characterized in that

    - the at least one compression spring (60) is present between the bottom part (26.4) of the guide element and the cleat cap (22.4, 22.6).


     
    14. Shoe sole according to one of the preceding claims,

    - characterized in that

    - the cross section of the cleat cap (22, 22.4, 22.6) has a circular, elliptical or any curved outline shape.


     


    Revendications

    1. Semelle (14) d'une chaussure de course (12),

    - comportant au moins un crampon (16, 16.4, 16.6) intégré dans la semelle (14) avec longueur variable suivant son orientation longitudinale axiale (78),

    - le capuchon (22, 22.4, 22.6) dudit crampon de longueur variable étant monté avec faculté de réglage en longueur, au moyen d'un organe amortisseur (60) élastiquement déformable, dans une pièce rigide de guidage (28, 28.4, 28.6) configurée en une douille et faisant partie d'un organe de guidage (24, 24.4, 24.6), et

    - le bord libre de ladite pièce de guidage (28, 28.4, 28.6) en forme de douille étant doué, au moins par zones, de l'élasticité du caoutchouc,

    caractérisée par le fait

    - que la pièce de guidage (28, 28.4, 28.6) en forme de douille est réalisée en une matière plastique dont l'élasticité est faible ou nulle,

    - qu'un élastomère thermoplastique est rapporté, par injection, sur le bord libre de ladite pièce de guidage en forme de douille,

    - que ledit élastomère thermoplastique est réalisé en tant qu'une bague (32) pouvant être appliquée, par une lèvre périphérique (34) venue de moulage solidaire, contre la face extérieure (36) du capuchon (22, 22.4, 22.6) du crampon dont la position peut être réglée.


     
    2. Semelle de chaussure, selon la revendication 1,
    caractérisée par la présence,
    dans l'espace interne du capuchon (22, 22.4, 22.6) du crampon, d'au moins un ressort de pression (60) par l'intermédiaire duquel ledit capuchon du crampon peut être maintenu à distance variable vis-à-vis de l'organe de guidage (24, 24.4, 24.6).
     
    3. Semelle de chaussure, selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée par le fait

    - que l'organe de guidage (24, 24.4, 24.6) est réalisé sous la forme d'une cuvette de guidage munie d'une partie de fond (26, 26.4) sur laquelle la pièce de guidage (28, 28.4) est moulée d'un seul tenant.


     
    4. Semelle de chaussure, selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée par le fait

    - que l'organe de guidage (24, 24.4, 24.6) peut être rapporté par vissage sur ladite semelle (14).


     
    5. Semelle de chaussure, selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée par le fait

    - qu'une douille de fixation (46) est délimitée, d'un côté, par un fond (44) fixé à un boulon (42) de façon telle que l'axe longitudinal de la douille de fixation coïncide avec l'axe dudit boulon,

    - que la douille de fixation (46) possède des fentes longitudinales (50),

    - qu'un ressort d'encliquetage (54), en forme de U ou de calotte, est réalisé pour pouvoir pénétrer de l'extérieur dans les fentes longitudinales (50),

    - que le ressort de pression (60) peut être appliqué par ses extrémités, avec effet de pression, d'une part contre le fond (44) de la douille de fixation (46) et, d'autre part, contre le ressort d'encliquetage (54),

    - que le capuchon (22) du crampon peut être implanté sur le ressort d'encliquetage (54) d'une manière telle que, lors du déplacement axial du ressort de pression (60) le long des fentes longitudinales (50), ledit capuchon (22) du crampon effectue le même déplacement axial que ledit ressort de pression (60).


     
    6. Semelle de chaussure, selon l'une des revendications 3 à 5,
    caractérisée par la présence,
    dans la partie de fond (26) de l'organe de guidage (24), d'une perforation (38) à travers laquelle le boulon (42) peut être inséré de telle sorte que, lorsque ledit boulon (42) est totalement engagé, la partie de fond (26) porte de l'intérieur contre le bord de ladite perforation (38), si bien que la partie de fond (26), et donc l'organe de guidage (24), sont maintenus enserrés entre la semelle (14) de la chaussure et le fond (44) de la douille de fixation (46) lorsque le boulon (42) est vissé dans ladite semelle (14).
     
    7. Semelle de chaussure, selon la revendications 5 ou 6,
    caractérisée par la présence,
    sur le capuchon (22) du crampon, d'une butée saillant vers l'intérieur et dédiée au ressort d'encliquetage (54).
     
    8. Semelle de chaussure, selon la revendication 7,
    caractérisée par le fait

    - que la butée est une bague d'arrêt (56) fixée au capuchon (22) du crampon.


     
    9. Semelle de chaussure, selon l'une des revendications 1 à 3,
    caractérisé par le fait

    - que l'organe de guidage (24.4, 24.6) est intégré dans ladite semelle (14), notamment noyé par injection dans ladite semelle (14).


     
    10. Semelle de chaussure, selon la revendication 9,
    caractérisée par le fait

    - qu'un anneau prisonnier (74, 74.6) est fixé, de manière libérable ou non libérable, à la face extrême ou frontale de la pièce de guidage (28.4, 28.6) en forme de douille de l'organe de guidage (24.4, 24.6),

    - que le bord libre de cet anneau prisonnier (74, 74.6) est doué de l'élasticité du caoutchouc, de même qu'il est notamment réalisé sous la forme d'une bague (32) en un élastomère thermoplastique.


     
    11. Semelle de chaussure, selon la revendication 9 ou 10,
    caractérisée par le fait

    - que la bague prisonnière (32) peut être rapportée par vissage sur la pièce de guidage (28.4) en forme de douille.


     
    12. Semelle de chaussure, selon la revendication 9 ou 10,
    caractérisée par le fait

    - que la bague prisonnière (32) est réalisée avec faculté de clipsage sur la face intérieure de la pièce de guidage (28.6) en forme de douille.


     
    13. Semelle de chaussure, selon l'une des revendications 8 à 12,
    caractérisée par le fait

    - que le au moins un ressort de pression (60) est interposé entre la partie de fond (26.4) de l'organe de guidage et le capuchon (22.4, 22.6) du crampon.


     
    14. Semelle de chaussure, selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisée par le fait

    - que la section transversale du capuchon (22, 22.4, 22.6) du crampon possède un profil circulaire, elliptique ou offrant une courbure quelconque.


     




    Zeichnung